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Pfotenbalsam selbst machen – schnelle Hilfe bei rissigen Hundepfoten

Die kalte Jahreszeit macht auch unseren Hunden zu schaffen. Besonders die Pfoten werden arg strapaziert. Durch trockene Heizungsluft, Schnee und Streusalz werden die Pfoten intensiv beansprucht. In der Folge werden sie spröde und rissig. Das erhöht das Risiko, dass es zu Verletzungen kommt. Die sind schmerzhaft und können sogar langwierige Entzündungen zur Folge haben.

Besondere Pflege ist gefragt – hier hilft Pfotenbalsam

Wir können unsere Hunde hier aktiv unterstützen und rissige Pfoten und Verletzungen vermeiden. Eine sehr große Hilfe sind Pfotenbalsams, die man auch sehr leicht selbst machen kann. Da ich immer versuche, möglichst natürliche Produkte zu verwenden, nutze ich für mein Rezept auch ausschließlich natürliche Zutaten, die du dir sehr leicht zusammenstellen kannst.

Die Basis für mein selbstgemachtes Pfotenbalsam ist Kokosöl. Es wirkt feuchtigkeitsspendend, ist gut verträglich und auch antibakteriell. Zudem verarbeite ich in meinem Rezept Ringelblumen und Kamillenblüten. Beide wirken ebenfalls entzündungshemmend und fördern die Heilung. Eine tolle Kombination also, um rissige Pfoten zu heilen und gleichzeitig präventiv die Hundepfoten zu schützen.

Das sind die genauen Zutaten für das selbstgemachte Pfotenbalsam:

  • 200 ml Kokosöl
  • 1 EL getrocknete Ringelblumenblütenblätter (die erhältst du auf jeden Fall in der Apotheke oder auch im Reformhaus)
  • 1 EL Kamillenblüten (gibt es ebenfalls im Reformhaus)

So einfach stellst du das selbstgemachte Pfotenbalsam her:

Erhitze zunächst das Kokosöl im Wasserbad. Du wirst sehen, wenn es warm wird, verflüssigt es sich. Du gibst dann die Blüten in das verflüssigte Kokosöl und vermischst alles gut, bis sich die Blüten gleichmäßig im Kokosöl verteilt haben.

Gebe dann das noch flüssige Gemisch in ein wiederverschließbares Gefäß. Dort lässt du das Kokosöl dann abkühlen. Es wird dann wieder cremig fest. Das kann durchaus ein paar Stunden dauern. Dann verschließt du das Gefäß.

Tipp: Achte darauf, dass du das Pfotenbalsam kühl und trocken lagerst. Wenn du es benutzt entnimmst du ein wenig und du wirst sehen, dass es alleine durch deine Handwärme sofort so weich wird, dass du es gut auf den Pfoten deines Hundes verteilen kannst.

Wie wendet man das Pfotenbalsam an?

Ich gebe regelmäßig vor dem Spaziergang eine kleine Menge auf Tessas Pfötchen und massiere es leicht ein. Bitte nicht zu dick auftragen, da das Balsam sehr reichhaltig ist. Auch nach dem Spaziergang, wenn ich ihre Pfoten abgetrocknet und gesäubert habe, gebe ich ein wenig Balsam auf die Pfotenballen und massiere es leicht ein.

Wie schützt du die Pfötchen deines Hundes im Winter davor, dass sie rissig werden? Teile deine Tipps gern mit mir und anderen Hundefreunden in den Kommentaren!

7 Gedanken zu „Pfotenbalsam selbst machen – schnelle Hilfe bei rissigen Hundepfoten“

  1. Liebe Martina, erst einmal großes DANKESCHÖN für Deine vielen tollen Tipps und Hinweise, echt gut und übersichtlich gemacht !
    Kurze Frage zum Thema : was hältst Du von „Melkfett“ ? Wir verwenden das schon seit Jahren besonders in der Winterszeit mit recht gutem Erfolg bei unserem Jack-Russel-Mix (25% Rehpinscher) ….
    Liebe Grüße aus Dessau
    Ronald

    • Lieber Ronald, ich freue mich sehr, dass dir mein Blog so gut gefällt. 🙂 Auch mit Melkfett kannst du die Pfoten deines Hundes gut schützen und pflegen. Liebe Grüße Martina

      • DANKESCHÖN für Deine schnelle Antwort !
        Ich werde mich mal weiter durch Dein sehr umfangreiches und vor allem sehr informatives Angebot „wühlen“ ….. Du hast auch ne‘ gute Art zu schreiben – gefällt mir – weiter so !

  2. Als wäre es Gedankenübertragung, liebe Tina! Gerade heute habe ich bei meinem (“Enkel”-)Hund an einer Außenzehe solche Schrunden entdeckt, die wir unbedingt cremen müssen.
    Danke für das Rezept, das ich gerne mal ausprobieren werde!
    LG Elisabeth

Die Kommentare sind geschlossen.

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