Dreibeinige Hunde und ein Leben nach der Amputation

Den meisten von uns sind sie schon häufiger begegnet: Hunde auf drei Beinen nach einer Amputation. Du hast sogar selbst einen dreibeinigen Hund oder denkst darüber nach, einen zu adoptieren? Großartig! Ein Leben auf drei Pfoten ist kein Schlechteres als eines auf vier Pfoten!

Ein Hund will ein Hund sein – auch nach einer Amputation

Wenn ein Hund auf drei Beinen durch sein Leben rennt ist er aber vor allem eins: ein Hund. Mit all seinen Bedürfnissen. Das heißt, dass er rennen, toben, spielen möchte, dich auf all deinen Wegen begleiten möchte. Kurzum: er möchte alles das tun, was Hunden eben Spaß macht. Und das geht. Wenn einem Hund ein Bein amputiert wurde, braucht er auf jeden Fall eine Zeit, um sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Doch die meisten Hunde arrangieren sich sehr gut und schnell mit der neuen Situation und dem neuen Laufgefühl. Und mit ein wenig Hilfestellung bei der einen oder anderen Sache durch ihren Menschen klappt vieles noch einfacher!

Was passiert nach einer Amputation?

Das Körpergefühl eines Hundes verändert sich komplett, denn das Körpergewicht verteilt sich neu. Wenn dem Hund ein Vorder- oder Hinterbein fehlt, übernimmt das Bein daneben einen Großteil der Last und trägt das Gewicht, was zuvor beide Beine getragen habe. Es macht dabei einen Unterschied, ob ein Vorderbein oder ein Hinterbein amputiert wurde. Die Vorderläufe tragen den größeren Teil des Körpergewichtes und geben Stabilität. Wenn ein Lauf fehlt, bedeutet dies, dass der verbleibende Lauf zusätzliches Gewicht übernehmen muss. Auch die Hinterläufe übernehmen einen Teil der Last. Ihre Aufgabe besteht bei einem gesunden Hund darin, die PS auf die Straße zu bringen.  Das heisst, sie geben den Schub, der über die Wirbelsäule nach vorne gegeben wird. Das setzt den Hund in Bewegung. Denn Hunde sind „Heckantriebler“.

Wie sieht es nach einer Amputation des Hinterlaufs aus?

Umgekehrt, wenn deinem Hund ein Hinterlauf fehlt, muss der verbleibende Hinterlauf die Kraft aufbringen, den Schub nach vorne zu bringen. Dabei unterstützen neben dem verbleibenden Hinterlauf auch die Vorderläufe diesen Prozess. Auch für sie ist diese zusätzliche Aufgabe neben dem Tragen des Körpergewichtes und dem Geben der Stabilität eine Mehrbelastung.

Was sind nun die Folgen und Konsequenzen für den Hundekörper?

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Deine Tina

Beitragsfoto: ein liebes Dankeschön für das Foto zum Beitrag an www.hundeimpressionen.de