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Wie bleiben Spaziergänge spannend mit deinem alten Hund?

In meinen letzten Beiträgen drehte sich bereits alles um das Leben mit einem alten Hund. Wenn unser Hund älter wird, müssen wir zwangsläufig unser tägliches Leben und unsere Aktivitäten mit unserem Vierbeiner anpassen. Für viele Hundehalter ist es ein sehr schwieriger Moment, zu spüren, dass der Hund nicht mehr so kann wie zuvor. Das er die großen Spazierrunden nicht mehr schafft und schneller ermüdet ist. Am nächsten Tag steht er dann schwerfällig auf und braucht länger, um sich zu erholen. Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt, darüber nachzudenken, wie man seinen Hund auch als Senior beweglich hält und wie man seine Aktivitäten gestaltet, wenn er eben nicht mehr die großen Spaziergänge schafft.

Zuviel Bewegung schadet

Der größte Fehler wäre, weiterhin auf ausgedehnte Spaziergänge zu bestehen, die dein Hund nicht mehr schafft. Nicht nur, dass es ihn körperlich überfordert, auch der Spaß am Spaziergang bleibt dann auf der Strecke, wenn die Gelenke anfangen zu schmerzen und er nur mit Mühe hinterherkommt.

Dennoch muss dein Hund beweglich bleiben und täglich Bewegung haben. Sonst werden ihm ARTHROSE und Co. erst recht zu schaffen machen.  Aber es gibt tolle Möglichkeiten, Spaziergänge für dich und deinen Hund spannend und aufregend zu gestalten, auch wenn sie kürzer ausfallen.

Stichwort: Abwechslung – auch für den alten Hund

Es gibt auch für einen Senior nichts schlimmeres, als Tag ein Tag aus, dieselbe kleine Pippistrecke zu laufen, weil “er ja nicht mehr so kann”. Es gibt viele Möglichkeiten, auch kürzere Spaziergänge spannend und motivieren zu gestalten!

  1. Nehme sein Lieblingsspielzeug mit auf den Spaziergang oder verstecke Leckerli, damit dein Hund sie suchen kann. Dabei bewegt dein Hund sich nicht nur, er hat auch gleich etwas Kopf- und Nasenarbeit.
  1. Du kannst einfache Gymnastikübungen in den Spaziergang integrieren. Sie halten den Körper fit und trainieren gleichzeitig auch den Kopf deines Hundes! Auch das ist trotz fortschreitendem Alter sehr wichtig! Beginne mit leichten Alltagsübungen wie Steh-Sitz Transfer, Sitz-Platz Transfer, Steh-Platz Transfer oder Pfote geben. Sie sind einfach umzusetzen, haben aber eine große Wirkung. Starte mit wenigen Wiederholungen, um deinen Hund nicht zu überfordern.
  1. Lasse ihn auf Spaziergängen über Äste kraxeln oder um Baumstümpfe Slalom laufen. Gehe abseits der befestigten Wege mit deinem Hund. Das ist nicht nur ein tolles Training sondern auch total spannend. Wechselnde Untergründe wie Feld-und Waldboden, sandige Untergründe oder Kies trainieren das Körpergefühl, die Balance und Koordination.
  1. Wenn dein Hund die großen Runden nicht mehr schafft, fahre mit ihm an die Orte, wo er früher gern spazieren ging. Du wirst sehen, die Abwechslung wird ihm viel Energie geben und ihn motivieren, sich zu bewegen. Verschiedene äussere Eindrücke, neue spannende Gerüche sind nicht zu unterschätzen und motivieren deinen Hund auch sich zu bewegen und die Umgebung zu erkunden.

Du siehst, es gibt keinen Grund deprimiert zu sein, dass es nicht mehr die großen und ausgiebigen Spaziergänge sind. Es gibt so viele Möglichkeiten, auch auf kürzeren Ausflügen Spaß mit seinem Hund zu haben und ihn fit und beweglich zu halten.

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Deine Tina

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