3 Stretching Übungen für deinen Hund – perfekt auch für das Warm Up

3 Stretching Übungen für deinen Hund – perfekt auch für das Warm Up

Stretching Übungen beim Hund sind nicht nur im Hundesport zum Aufwärmen sinnvoll und bilden einen wichtigen Bestandteil des Warm Up. Zugleich kann man Stretching auch nutzen, um bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, bei älteren Hunden und nach Frakturen die Beweglichkeit des Hundes wieder zu verbessern. Bei einem aktiven Stretching wird zum einem die Muskulatur gestretcht, aber auch Bänder, Sehnen und die Gelenkkapsel. Zugleich wird die Gelenkbeweglichkeit gefördert. Stretching Übungen Hund

Zudem kann es helfen, vorhandene Muskelverspannungen lösen und verkürzte Muskeln zu dehnen. Der Muskeltonus wird verbessert. So werden muskuläre Dysbalancen vermieden und somit Fehlhaltungen vorbeugt.

Stretching im Hundesport als Warm Up und Cool Down – deshalb ist es so wichtig Stretching Übungen Hund

Neben den beschriebenen Wirkungsweisen führt das Stretching zudem zu einer Stoffwechselaktivierung und steigert die Durchblutung der Muskulatur. Im Hundesport leistet das Stretchen der Muskulatur als Bestandteil des Aufwärmens einen wichtigen Beitrag dazu, dass das Verletzungsrisiko minimiert wird und die Leistungsfähigkeit des Hundes gesteigert wird. Die Beweglichkeit des gesamten Körpers steigert sich und die koordinative Leistungsfähigkeit wird besser. In der Phase des Cool Downs kann die Muskulatur besser und schneller regenerieren.

Wann man auf Stretching beim Hund verzichten sollte

Auf Stretching Übungen sollte man verzichten beispielsweise, wenn Gelenke entzündet sind, bei Muskelverletzungen, Tumore oder geschwollene Lymphknoten im zu dehnenden Bereich. Auch bei einer Instabilität des zu dehnenden Bereiches, sollte man auf aktives Stretching verzichten. Stretching Übungen Hund

3 Übungen, um den Körper des Hundes zu stretchen

Im Folgenden stelle ich dir verschiedene Übungen zu einem aktiven Stretching verschiedener Bereiche des Hundekörpers vor. Die Übungen können natürlich auf unterschiedlichem Weg aufgebaut werden – z.B. mit einem Clicker, mit Targets, Markerworten oder Leckerlis. Mir liegt es am Herzen, dass du bitte immer positiv mit deinem Hund arbeitest.

Wichtig beim aktiven Stretching ist, dass dein Hund die Bewegung grundsätzlich selbst durchführt. Du solltest also keinesfalls durch Drücken oder ähnlichem „nachhelfen“. Gebe deinem Hund die Möglichkeit, die Übung und die damit verbundenen Bewegungen zu erarbeiten. Das Bewegungsausmaß des trainierten Bereichs wird sich sukzessive und im individuellen Tempo deines Hundes verbessern. Besonders wenn Körperbereiche „eingerostet“ sind und die Beweglichkeit eingeschränkt ist, braucht es etwas Geduld, um sie wieder zu steigern. Der Weg ist das Ziel und bereits der Aufbau der Übung führt dazu, dass dein Hund seinen Körper bewusst einsetzt.

Stretching – Alle Himmelsrichtungen Stretching Übungen Hund

Trainierte Körperbereiche

Nacken-, Hals- und Rückenmuskulatur

Wirkung

Du hältst Muskulatur, Sehnen und Bänder von Hals, Nacken und Rücken elastisch und steigerst die Beweglichkeit deines Hundes. Das ist wichtig, weil sie die Wirbelsäule unterstützen und Stabilität geben. Zusätzlich trainierst du mit dieser Übung die Koordination und das Gleichgewicht.

Wann nicht

Instabilität und Schmerzen in der Wirbelsäule

So geht´s – Aufbau der Übung Stretching Übungen Hund

Dein Hund befindet sich in der Ausgangsposition Steh.

Um die Beweglichkeit der Wirbelsäule in alle Richtungen zu fördern, führst du ein Leckerli in Richtung der verschiedenen Gelenke deines Hundes führen. So kannst du ein Leckerli in beide Richtungen in einem engen Bogen in Richtung Schulter oder – etwas tiefer – in Richtung Ellbogen führen. Zudem kannst du ein Leckerli in Richtung der Vorder- und Hinterpfoten, der Knie, Sprunggelenke und Hüften jeweils in beide Richtungen führen. Dein Hund sollte die Position jeweils kurz halten – für etwa 3-5 Sekunden.

Hier kann ein Target helfen, damit dein Hund seine Position auf der Stelle halten kann. Dein Hund darf sich übrigens gern zur Unterstützung an deinen Beinen anlehnen.

Variation der Übung

Manchen Hunden ist es unangenehm, wenn du über ihnen stehst. In diesem Fall empfehle ich dir, dich vor oder neben deinen stehenden Hund zu hocken und das Leckerli von dort aus zu führen. Stretching Übungen Hund

Tipp: Wenn dein Hund den Nasentouch beherrscht, kannst du ihn auch statt des Leckerlis nutzen, um die Position zu halten.

Stretching – Auf den Hinterbeinen stehen

Trainierte Körperbereiche

Vorderbein- und Schultermuskulatur, Rückenmuskulatur, Hinterläufe und Kruppenmuskulatur

Wirkung

Das Auf den Hinterbeinen Stehen ist ein effektives Stretching der Muskeln der Vorderläufe sowie der Schulter, des Rückens und der Hüfte. Zudem wird die Muskulatur der Hinterbeine und des unteren Rückens gestärkt sowie die Balance und Koordination des gesamten Körpers gefördert.

Wann nicht

Instabilität und Schmerzen im unteren Rücken oder in den Hinterläufen

So geht´s  – Aufbau der Übung

Dein Hund befindet sich in der Ausgangsposition Steh oder Sitz. Du stehst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund (mithilfe eines Leckerlis), sich an dir hochzustellen. Dein Hund soll sich möglichst mit gestreckten Vorderläufen an dir aufstellen, damit der Stretchingeffekt am größten ist. Diese Position sollte er für etwa 3-5 Sekunden halten. Anschließend gibst du deinem Hund das Signal, wieder zurück in die Ausgangshaltung zu gehen und belohnst ihn. Wenn dein Hund verstanden hat, was du bei der Übung von ihm möchtest, kannst du das Leckerli auch sukzessive weglassen und mit einem Sicht- und Wortsignal arbeiten.

Falls du nicht möchtest, dass dein Hund an dir hochspringt, kannst du ihn auch motivieren, sich an eine Mauer, einen Baum o. Ä. hochzustellen.

Variation der Übung

Wenn dein Hund die Übung sicher beherrscht, kannst du sie auch auf einem flexiblen Untergrund wie einem Balance Pad o.ä. durchführen.

Stretching – Verbeugen Stretching Übungen Hund

Trainierte Körperbereiche

Gesamter Körper, besonders Muskulatur der Hintergliedmaßen und unterer Rücken

Wirkung

Das Verbeugen trainiert die Beweglichkeit der Vordergliedmaßen und der Brustwirbelsäule, stretcht die Muskulatur der Vorderläufe und Schultern. Zusätzlich werden die Tiefenmuskulatur und Koordination des Hundes gefördert.

So geht´s – Aufbau der Übung

Dein Hund befindet sich in der Ausgangsposition Steh. Dein Hund soll nun mit den Vorderkörper in die Tiefstellung gehen, so als würde er eine Spielaufforderung machen. Dafür führst du ein Leckerli vor der Nase deines Hundes nach unten in Richtung seiner Vorderläufe. Sobald er seine Vorderläufe beugt, belohnst du ihn (du kannst hier auch mit Markerwort/Clicker arbeiten) und führst sofort das nächste Leckerli wieder nach oben, so dass er wieder in der Ausgangsposition ist.

Diese Bewegung wiederholst du mehrmals und versuchst deinen Hund schrittweise weiter nach unten zu locken. Sein Po sollte dabei oben bleiben. Wenn dein Hund die Bewegung sicher durchführt, kannst du das Leckerli schrittweise weglassen und ein Hand- und Wortsignal einführen. Belohne ihn dann entsprechend erst nach jeder Wiederholung. In der Verbeugung sollte er für etwa 5-7 Sekunden verbleiben.

Tipp: Wenn dein Hund dazu neigt, mit dem Po runterzugehen, kannst du als Hilfe eine Hand unter seinen Bauch halten.

Variation der Übung

Wenn dein Hund die Übung sicher beherrscht, kannst du die Dauer steigern, in der er in der Verbeugung bleibt.

Qualität statt Quantität

Wie bei allen Übungen aus dem Fitness– und Bewegungstraining beim Hund ist es wichtig, dass du dir Zeit nimmst, die Übungen langsam und möglichst präzise aufzubauen. Je präziser dein Hund in der Durchführung der Übung ist, desto größer ist der Effekt. Dein Hund sollte immer die Möglichkeit bekommen, mitzudenken und sich die Übung zu erarbeiten. Weiterhin kommt es bei den Übungen nicht auf die Quantität sondern auf die Qualität an, mit der dein Hund sie durchführt. Stretching Übungen Hund

Nun wünsche ich dir und deinem Hund viel Freude beim Ausprobieren der Übungen!

PS: Wenn du noch mehr Übungen aus der Welt des Hundefitness kennenlernen möchtest, dann empfehle ich dir meine Hundefitness Mediathek! Dort findest du mehr als 50 verschiedene Videoanleitungen mit Übungen rund um das Hundefitnesstraining – Muskelaufbau, Beweglichkeit, Koordination, Stretching, isometrische Übungen, u.v.m..

Alles Liebe, deine Tina

HAPPYFIT 2.0 Hundefitness – gratis 6 Tage-Trainingsplan und Übungsanleitungen für deinen Hund!

HAPPYFIT 2.0 Hundefitness – gratis 6 Tage-Trainingsplan und Übungsanleitungen für deinen Hund!

Das Thema Hundefitness und Bewegungstraining wird bei Hundehaltern immer beliebter. Ich begeistere mich schon seit einigen Jahren damit und für mich ist es mein absoluter Schwerpunkt in meiner Arbeit mit Hunden geworden. Es fasziniert mich immer wieder, wie man schon mit wenigen, einfachen Übungen die Gesundheit und Basisfitness des Hundes stärken kann.

Hundefitness – ist das was für meinen Hund?!

Auf jeden Fall! Hundefitness ist nicht nur ein Thema für gesunde Hunde. Man kann es perfekt für wirklich jeden Hund nutzen. Ganz gleich ob präventiv zur Förderung der allgemeinen Fitness beim gesunden Hund oder Sporthund, für ältere Hunde, um die Mobilität wieder zu fördern, bei Vierbeinern mit Gelenkproblemen oder für junge Hunde, um ihnen von Beginn an ein gutes Körpergefühl zu geben.

Ich freue mich über jeden einzelnen Hundehalter, den ich für das Thema Bewegungstraining oder auch Fitnesstraining begeistern kann. Das Tolle ist nämlich, dass du es nach entsprechender Instruktion durch eine Fachfrau/einen Fachmann auch regelmäßig selbst mit deinem Hund machen kannst.

Hierbei ist es zum einen wichtig, dass du genau weißt, wie du die Übungen durchführst, aber auch welche Übungen für die körperlichen Bedürfnisse deines Hundes passend sind. Zusätzlich solltest du nicht willkürlich trainieren, sondern einen passenden Trainingsplan haben, in dem Übungen sinnvoll miteinander kombiniert werden und auch eine passende Anzahl an Wiederholungen für jede Übung definiert werden. Du brauchst also Struktur.

Möchtest du auch gerne einen Einstieg in das Thema finden und bist noch nicht sicher, ob dein Hund mitmacht und Spaß daran hat? Hundefitness

Ich finde es toll, dass du offen für das Thema bist! Damit du einen ersten Einblick in das Thema bekommst, stelle ich dir hier einige Übungen aus dem Hundefitness Training vor. Diese Übungen sind für jeden Hund geeignet und du kannst sie leicht nachmachen. Damit du auch eine entsprechende Struktur für dein Training hast, kannst du dir kostenfrei noch den passenden 6 Tage HAPPYFIT Trainingsplan herunterladen! HIER HAPPYFIT TRAININGSPLAN HERUNTERLADEN.

Mit diesen Übungen gewähre ich dir gleichzeitig einen kleinen Einblick in meine Online Kurse zum Fitness- und Bewegungstraining für Hunde, die du zu verschiedenen Themen auf Doggy Fitness findest. Wenn du Freude am Training gefunden hast und weitermachen möchtest, aber noch unsicher bist, welcher Kurs für deinen Hund passt, melde dich jederzeit gern bei mir und wir können uns austauschen: tina@doggy-fitness.de . Hundefitness

Einige wichtige Punkte zum Training:

  • Du benötigst kein Equipment, sondern kannst Dinge aus deinem Haushalt nutzen
  • Achte immer auf einen rutschfesten Untergrund, damit dein Hund stabil steht
  • Berücksichtige immer die Tagesform deines Hundes. Wie wir Menschen sind unsere Hunde nicht immer gleich gut drauf
  • Arbeite immer positiv mit deinem Hund. Bestrafung ist tabu. Zwinge deinen Hund auch nicht, wenn er ausweicht!
  • Halte dich bitte an die im Trainingsplan angegebene Anzahl von Wiederholungen – mehr hilft nicht mehr
  • Was für dich so einfach aussieht, ist für deinen Hund durchaus anstrengend – Leistungsdruck ist tabu. Es geht um bewusstes Bewegungstraining, im Sinne der Gesundheit

HAPPYFIT 2.0 – deine Übungsanleitungen

K2 – Slalomlaufen durch die Beine Hundefitness

Wirkung

Beim Slalomlaufen durch die Beine werden eine gleichmäßige Belastung aller vier Läufe, ein gesunder Bewegungsablauf sowie Balance und Koordination trainiert. Gleichzeitig wird die Beugung der Wirbelsäule intensiviert und die Muskulatur des Rückens und der Läufe gestärkt.

Wann nicht

Instabilität oder Schmerzen in der Wirbelsäule

So geht´s

Für das Achtenlaufen durch die Beine stellst du dich mit gegrätschten Beinen hin und lockst deinen Hund mit einem Leckerli zwischen deinen Beinen hindurch und außen um deine Beine herum. Dies solltest du in beide Richtungen durchführen, damit dein Hund seine Wirbelsäule in beide Richtungen stretcht. Hat dein Hund verstanden, was er machen soll, lässt du das Leckerli weg und lockst deinen Hund mit der Handbewegung und kannst auch ein  Wortsignal ergänzen. Belohne deinen Hund dann immer, wenn er eine ganze Acht gelaufen ist, damit der Bewegungsablauf möglichst flüssig ist.

K4 – Balance Training auf der Decke

Wirkung

Das Balance Training fördert gezielt die Koordination, das Gleichgewicht und ein gutes Körpergefühl deines Hundes. Zugleich wird mit der Übung das Vertrauen in seinen Körper und die gesamte Muskulatur gestärkt.

Equipment

Decke oder großes Handtuch

So geht´s

Für die Übung nimmst du dir ein größeres Handtuch oder eine Decke – je nach Größe deines Hundes. Dein Hund soll sich dann etwa mittig auf diese Decke stellen. Nun beginnst du leicht und langsam an unterschiedlichen Ecken der Decke oder des Handtuchs leicht zu ziehen. Dein Hund muss so den Belastungsschwerpunkt von einem Lauf auf den anderen geben und sich ausbalancieren. Zusätzlich nimmt er so seinen Körper gesamthaft wahr. Die Übung ist für deinen Hund anstrengender, als es auf den ersten Blick aussehen mag. Starte mit einer Einheit von 20-30 Sekunden und steigere die Einheiten dann langsam.

M1 – Pfote geben

Wirkung

Das Pfote geben eignet sich, um die Beweglichkeit des Ellbogens zu fördern. Auch die Muskulatur des gesamten Vorderlaufes wird trainiert. Zusätzlich förderst du die Koordination deines Hundes, da er beim wechselweisen Pfote geben sein Gleichgewicht verlagern muss. Hundefitness

Wann nicht

Schmerzen im Vorderlauf, bei versteiften Ellbogengelenken

So geht´s

Dein Hund sollte sich zunächst in der Grundposition Sitz befinden. Wenn dein Hund den Trick Pfote geben bereits kennt, lässt du dir nun abwechseln beide Vorderpfoten in verschiedenen Höhen geben.

Kennt dein Hund den Trick noch nicht, kannst du die Übung folgendermaßen aufbauen:

Dein Hund befindet sich in der Anfangsposition Sitz. Nehme nun ein Leckerli in eine Hand und halte sie in Höhe der Handgelenke deines Hundes vor ihn. Dein Hund wird nun Interesse an deiner Hand und dem versteckten Leckerli zeigen. Versucht er, es mit der Nase zu erlangen, ignorierst du dies. Wenn dein Hund mit der Pfote deine Hand berührt, lobst du ihn (oder clickst das Verhalten) und gibst ihm das Leckerli.

Das wiederholst du, bis dein Hund eine Pfote sicher hebt. Im nächsten Schritt motivierst du ihn, seine Pfoten abwechselnd zu geben, indem du deine Hand vor seinen jeweiligen Lauf hältst. Funktioniert auch das, bietest du ihm nicht mehr die geschlossene Hand mit dem Leckerli, sondern deine offene flache Hand, in die er seinen Vorderlauf legt. Du kannst die Übung nun auch mit einem Wortsignal verbinden. Er sollte die Position der gehobenen Pfote 2-4 Sekunden halten.

M3 – Steh Sitz Transfer

Wirkung

Der Steh Sitz Transfer ist ein sehr effektives Kraft- und Beweglichkeitstraining für die Hinterläufe deines Hundes. Zudem wird die Muskulatur des unteren Rückens trainiert.

Wann nicht

Schmerzen oder Instabilität des Hinterlaufs, versteifte Gelenke oder Versteifung des unteren Rückens

So geht´s

Dein Hund befindet sich in der Ausgangsposition Sitz und du stehst vor deinem Hund – mit dem Blick zueinander. Dein Hund sollte möglichst gerade sitzen und nicht auf die Seite rutschen oder einen Lauf bequem abwinkeln. Ziel ist eine möglichst hohe Körperspannung.

Gebe deinem Hund nun das Signal vom Sitz ins Steh zu wechseln. In dieser Bewegung sollte er den Schwung möglichst aus den Hinterläufen nehmen und sich nicht über die Vorderläufe nach oben ziehen. Unterstützen kannst du die Bewegung deines Hundes damit, dass du selbst eine kleine Bewegung nach hinten machst und ihn mit einem Leckerli lockst. Achte darauf, dass der Abstand zwischen dir und deinem Hund nicht zu groß ist, sonst motiviert ihn das im Umkehrschluss eine deutliche Vorwärtsbewegung zu machen. In der Position Steh belohnst du dann deinen Hund. Du kannst ihn aus dieser Position nun wieder ins Sitz bringen für die nächste Wiederholung der Übung.

So ist sichergestellt, dass wir gezielt die Muskulatur der Hinterläufe und des unteren Rückens trainieren und eine physiologische Belastung des Hundekörpers trainieren.

Ein sauberer Wechsel vom Sitz ins Steh und umgekehrt ist für die meisten Hunde schwieriger als wir denken. Gebe deinem Hund daher die Möglichkeit seine Bewegungsabläufe im Verlauf des Trainings zu verbessern. Kontinuierliche Wiederholungen schulen das Bewusstsein für korrekte Bewegungsabläufe.

Extratipp: es hilft vielen Hunden sehr, wenn sie die Übung auf einer fest umrissenen, leicht erhöhten Fläche durchführen, wie z.B. einem Target oder einem Stepper.

M9 – Mikado – Cavaletti Training

Wirkung

Beim Cavalettitraining Mikado werden die Gelenkbeweglichkeit und die Muskulatur aller vier Läufe trainiert. Mittels langsamer, bewusster Bewegungen werden ein gesunder Bewegungsablauf, Balance und Koordination des gesamten Hundekörpers gefördert.

Wann nicht

Bei versteiften Gelenken

Equipment

4–7 Hindernisse wie Äste, Stangen, Besenstiele

So geht´s

Dein Hund sollte für die Mikado Variante, die Basisvariante des Cavalettitrainings sicher beherrschen.

Für die Mikado Variante nimmst du 4-7 Hindernisse wie Cavaletti Stangen, Besenstiele oder Äste und ordnest diese wie ein Mikado Spiel an. Die Stangen liegen also in unterschiedlichen Abständen und Höhen und auf relativ engem Raum. Aufgabe ist nun, dass dein Hund langsam und bewusst Pfote für Pfote über die Stangen klettert

M15 – Pfoten anheben

Wirkung

Die Übung ist ein effektives Muskeltraining, ohne dass eine aktive Gelenkbewegung nötig ist. Daher spricht man von einer isometrischen Übung (Muskelstärkung ohne aktive Bewegung des Gelenks). Zusätzlich trainierst du das Körpergefühl, die Koordination und die Balance deines Hundes.

Wann nicht

Keine Einschränkung

So geht´s

Dein Hund ist in der Ausgangsposition Steh. Du hockst zunächst vor oder neben ihm. Greife nun einen Vorderlauf (oberhalb der Pfote) und hebe ihn für die im Trainingsplan angegebene Zeit an. Setze die Pfote ab, greife den anderen Vorderlauf und hebe das Bein ebenfalls leicht an und halte die Position. Hundefitness

Hocke dich nun hinter deinen stehenden Hund. Hebe den einen Hinterlauf – ebenfalls oberhalb der Pfote – an und beuge den Lauf leicht, so wie du es machst, wenn du deinem Hund die Pfote abtrocknest. Halte die Pfote für die im Trainingsplan angegebene Dauer.

Auch wenn die Übung einfach aussieht, Effekt und Anstrengung sind hoch, gerade wenn dein Hund einen Schwachpunkt im Bewegungsapparat hat.

Beim Anheben des Laufs kräftigst du durch die Gewichtsverlagerung die Muskulatur der übrigen drei Läufe und dein Hund muss die Verlagerung des Körperschwerpunktes ausgleichen.

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Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude beim Training!

Alles Liebe, deine Tina

Hundefitness-Training vs. Tricktraining – was sind die Unterschiede?

Hundefitness-Training vs. Tricktraining – was sind die Unterschiede?

In letzter Zeit bin ich häufiger gefragt worden, wo der Unterschied zwischen Hundefitness–Training bzw. Bewegungstraining und dem Tricktraining ist. Grundsätzlich hat beides eigentlich nicht viel miteinander zu tun, bzw. Ziel und Fokus sind völlig unterschiedlich. Beim Tricktraining geht es vorrangig um „Spaß“, Hobby, Beschäftigung und Auslastung. Das soll nicht abwertend klingen – im Gegenteil – es ist für die Hunde hochanspruchsvoll und beeindruckend, was viele Hunde lernen. Aber es geht eben um das Erlernen von Tricks. Beim Bewegungstraining geht es um das Erlernen bestimmter Bewegungen und im Fokus steht ausschließlich der gesundheitliche Aspekt.

Die Ziele des Bewegungstrainings Hundefitness-Training

Es geht um gesunde Bewegungen und Bewegungsabläufe, um ein gutes Körpergefühl, gleichmäßige Bemuskelung, Beweglichkeit und Koordination.

Wie erreicht man das?

Das setzt man im ersten Schritt mit ganz alltäglichen Bewegungsabläufen um. Denn schon da hapert es bei den meisten Vierbeinern – auch bei den gesunden Hunden. Viele Hunde haben keine gute Wahrnehmung ihres eigenen Körpers. Wenn wir hier mit hochkomplexen Bewegungen herangehen würden, würde das nur zu Anspannung führen, aber nicht zu einer besseren Wahrnehmung des eigenen Körpers und den eigenen Bewegungsabläufen. Es ist wichtig, dass Bewegungen vom Hund bewusst und gezielt durchführt werden. Dabei sind es auch oft kleine Bewegungen, die sehr punktuell sind.

Alltagsbewegungen wie korrektes Sitzen, Stehen und auch Liegen werden häufig vernachlässigt Hundefitness-Training

Ich habe bereits in einem anderen Artikel darüber geschrieben, dass viele Hunde nicht „korrekt“ sitzen können. Das ist so ein Klassiker, genau wie das Stehen oder Liegen. Hast du schon einmal darauf geachtet, wie dein Hund sitzt? Man kann bei vielen Hunden beobachten, dass sie im Sitz oft mit dem Po auf die Seite rutschen, einen Lauf abwinkeln und wie ein Schluck Wasser in der Kurve sitzen. Das ist nicht nur bei älteren oder gelenkkranken Hunden so, sondern genauso bei gesunden Hunden und auch Sporthunden. Ist halt bequem. So wie wir als Teenager oft nicht gerade gesessen haben. Wenn ein Hund es lernt, Grundbewegungen bewusst und korrekt auszuführen und mit weiteren Bewegungsübungen, die alle langsam durchgeführt werden sollten, dann hat dies Einfluss auf seine gesamte Fortbewegung. Hundefitness-Training

Auch im Sport. Der Hund hat eine bessere Haltung, Körperspannung und ein besseres Körpergefühl. Das ermöglicht, dass er seinen Körper im Sport viel besser und gezielter einsetzen kann. In der Folge ist er leistungsfähiger aber auch das Verletzungsrisiko wird minimiert.

Ich habe viele Sporthunde und Sporthundehalter in meinen Kursen, die mich dann fragen, warum der Hund einen Steh Sitz Transfer als Übung machen soll – kann er doch alles schon. Aber wenn ich die Kursteilnehmer dann bitte, den Hund bei den Bewegungen zu filmen und wir das gemeinsam anschauen und analysieren, sieht man, wie viele Hunde hier noch viel Potenzial haben, ihre Bewegungsabläufe zu optimieren. Der Teufel steckt oft im Detail.  Über die Zeit hin zeigt sich dann auch, dann man plötzlich merkt, dass der Hund sich im Sport beginnt zu verändern und seinen Körper anders einsetzt.

Bei der Hundefitness geht es nicht um Entertainment

Unseren Hunden macht das Bewegungstraining Spaß. Ich habe in den letzten knapp drei Jahren eigentlich keinen Hund erlebt, der nicht mit Spaß bei der Sache war. Dabei muss ich ganz klar sagen,  dass es zwar wichtig für das Training ist, dass der Hund mit Freude mitmacht. Doch der Grund, weshalb wir mit ihm trainieren ist weder Entertainment noch darum, ihm „kreative“ Bewegungen beizubringen. Es geht vielmehr um das gezielte Fördern von optimalen Bewegungen, ganz gleich, ob ich die wiederherstellen möchte oder ob ich präventiv arbeite. Hundefitness-Training

Aber einige Übungen aus dem Tricktraining sind doch auch gut für die Fitness des Hundes, oder?

Ganz bestimmt sogar! Häufig wird die Beweglichkeit gefördert und auch die Balance. Doch das steht einfach beim Tricktraining nicht im Fokus. Demensprechend wird auch nicht auf bestimmte Trainingsmuster geachtet, die sich positiv auf die Fitness auswirken.

Das ist wichtig beim Hundefitness-Training

Beim Hundefitness – Training werden die Übungen nach Trainingseffekten gezielt ausgewählt und miteinander kombiniert. So wie es die Bedürfnisse des Hundes erfordern. Sprich berücksichtig wird immer: trainieren wir mit einem Sporthund, einem älteren Vierbeiner, mit einem, bei dem wir präventiv die Basisfitness fördern möchten, mit einem jungen Hund oder mit einem Hund der Gelenkerkrankungen hat. Trainiert werden sollte nach einem Trainingsplan, damit das Training auch einen roten Faden hat. Es geht um ein Ganzkörpertraining – das zwar je nachdem auch körperliche Schwerpunkte hat – aber grundsätzlich immer den gesamten Körper ins Training einbezieht. Zudem ist es auch wichtig, dass es immer eine gesunde Mischung aus Muskeltraining, Förderung der Beweglichkeit, Stretching, Koordination und Training des Körpergefühls ist. Auch die Kondition sollte berücksichtigt werden. So kann man in der Summe sagen, es macht die Kombination der Übungen, die auf die verschiedenen Körperbereiche abzielt, aber auch die verschiedenen Aspekte eines Fitnesstrainings. Das will alles sinnvoll abgestimmt sein. Diese Faktoren spielen beim Tricktraining ebenfalls keine übergeordnete Rolle.

Du siehst, Tricktraining und Hundefitness-Training liegen thematisch weit auseinander und haben einen ganz unterschiedlichen Fokus. Ich finde übrigens das Tricktraining eine ganz tolle Möglichkeit, um Hunde auszulasten – auch wenn sie schon älter sind oder Gelenkprobleme haben. Hundefitness-Training

Alles Liebe,

deine Tina

 

Warum Leistungsdruck im Bewegungs- & Fitnesstraining beim Hund fehl am Platze ist

Warum Leistungsdruck im Bewegungs- & Fitnesstraining beim Hund fehl am Platze ist

In der letzten Zeit erleben Bewegungstraining und Hundefitness einen wahren Hype. Grundsätzlich freue ich mich natürlich darüber, dass Hundehalter sich mit der Gesundheit ihrer Hunde beschäftigen und sich aktiv einbringen möchten. Genau das ist es, was ich mit meinem Trainingsansatz erreichen möchte. Wenn du als Hundehalter mit deinem Hund trainierst – natürlich immer nach entsprechender fachlicher Anleitung – förderst du nicht nur die Gesundheit deines Hundes, hältst und machst ihn mobil, verzögerst den Alterungsprozess und vieles mehr. Auch dein Blick und deine Wahrnehmung für die Bewegungsabläufe deines Hundes verbessern sich. Fitnesstraining Hund Fitnesstraining Hund

Du siehst plötzlich, ob dein Hund korrekt sitzt, ob er im Passgang läuft, oder er eine andere Auffälligkeit in der Bewegung hat.

Natürlich sollst du hier nicht die Diagnose eines Tierarztes übernehmen. Aber deine Wahrnehmung ist sensibilisiert und so besteht die Chance, dass Erkrankungen des Bewegungsapparates früher erkannt und behandelt werden. So weit so gut.

Höher, schneller, weiter – zum Wohle der Gesundheit?

Das Ganze hat leider auch eine Kehrseite. Was mir in letzter Zeit immer häufiger aufgefallen ist, ist das das Gesundheitstraining seltsame Blüten treibt. Was mir in der Entwicklung des Hundefitness Trainings und des Bewegungstrainings nicht gefällt ist, dass es immer wieder Hundehalter gibt, die eindeutig überambitioniert sind.

Nicht nur, dass den Hunden abstruse Bewegungsabläufe abverlangt werden, die keinerlei gesundheitlichen Effekt haben. Denn wie soll z.B. ein Border Collie mit allen vier Läufen auf einem kleinen Balancepad platziert tatsächlich noch seine Muskulatur trainieren, wenn er sich eben auf diesem Balancepad völlig verkrampft hält?

Nein, es entsteht ein gefühlter Leistungsdruck. Und den halte ich so oder so im Leben mit unseren Hunden für unangebracht. Aber wenn es um eine Aktivität geht, die der Gesundheit förderlich sein soll und auch noch Spaß machen soll, dann erst Recht. Das, was bei uns Menschen schon lange Einzug gehalten hat, scheint sich mehr und mehr auch im Leben mit unseren Hunden niederzuschlagen. Der Hund muss funktionieren, Leistung bringen, egal wann wir es wollen.

Deshalb ist Leistungsdruck im Hundefitness-Training unangebracht

Ich sehe diese Entwicklung ausgesprochen kritisch. Wenn ich mit einem Hund eine Übung aufbauen möchte – und sei sie in meinen Augen – noch so einfach, dann funktioniert dies nur erfolgreich, wenn ich mit meinem Hund trainieren. Will heißen, so wie mein Hund es körperlich kann und wie er es geistig umsetzen kann.

Da sind Leistungsdruck, Funktionieren-Müssen und Ungeduld einfach fehl am Platze. Im Gegenteil. Ich halte es für extrem wichtig, um einen nachhaltigen Trainingseffekt zu haben, dass ich meinem Hund die Chance gebe, nachzudenken. Er soll sich die Übung in seinem Tempo und so kleinschrittig, wie er es benötigt, erarbeiten. Nur so haben wir die Chance, dass neue, gesunde Bewegungsabläufe tatsächlich im Gehirn manifestieren.

Und wenn der Hund nur eine oder zwei Wiederholungen schafft, ist das auch völlig in Ordnung. Es ist um Welten sinnvoller, wenn der Hund eine Übung 1-2 Mal wiederholt und dafür korrekt, als 5 Mal und dafür sind die letzten drei Wiederholungen nur so halb wirklich gelungen.

Kurzum: langsam ist die Devise und weniger ist mehr

Dein Hund ist nicht jeden Tag gleich leistungsfähig Fitnesstraining Hund

Kennst du das? Du stellst alles für die Trainingseinheit bereit, dein Hund steht zwar freudig da, aber irgendwie läuft es nicht wirklich rund. Ich gebe ehrlich zu: bei mir und Tessa kommt das vor. Sogar ziemlich regelmäßig. Genau wie wir Menschen sind unsere Hunde nämlich auch nicht jeden Tag gleich leistungsfähig. Und da gilt es nicht, dass Programm des Trainingsplanes stumpf abzuarbeiten, sondern Rücksicht auf die Bedürfnisse des Hundes zu nehmen. Ist der Hund nicht gut drauf, ist er auch nicht wirklich bei der Sache. Er kann sich schlechter konzentrieren und führt Bewegungen nicht präzise aus. Am Ende bleibe auf beiden Seiten nur Frust.

Was tun, wenn der Hund nicht in „Trainingslaune“ ist? Fitnesstraining Hund

Ganz einfach: akzeptieren! Wenn du spürst, dass dein Hund sich nicht konzentrieren kann oder er körperlich einfach nicht auf der Höhe ist, ist das der einzig vernünftige Weg. Wenn ich in dieser Situation bin, mache ich immer eines. Das Training positiv abschließen. Ist Tessa unkonzentriert und fahrig, gehe ich dazu über, eine Übung mit ihr zu machen, die garantiert immer sitzt und schließe das Training damit sofort wieder ab. Auch wenn es die einzige Übung sein wird. Bei Tessa ist das der Doggy Twist – dabei dreht sie sich rechtsherum und linksherum um ihre eigene Achse. Das klappt immer. Und damit ist es dann auch gut.

Ich möchte nicht, dass Tessa das Gefühl hat, „versagt“ zu haben

Für mich ist Leistungsdruck tabu, ich spule kein Programm ab – auch wenn es auf meinem Trainingsplan steht. Denn mein Trainingspartner ist mein Hund – ein Lebewesen. Da gilt es Rücksicht zu nehmen und zu respektieren, wenn mein Hund nicht leistungsfähig ist.

Neuer Tag, neues Glück Fitnesstraining Hund

Wenn du dein Training abschließt, wie ich es mit Tessa mache, wird auch dein Hund spüren, dass du seine Bedürfnisse wahrnimmst und respektierst. Nur so ist sichergestellt, dass er am nächsten Tag, wieder freudig bei der nächsten Trainingseinheit dabei ist und euer Training nicht mit Frust und Zwang verbunden ist, sondern mit Spaß. Nur so kannst du dauerhaft erfolgreich beim Bewegungstraining mit deinem Hund sein. Fitnesstraining Hund

Alles Liebe, deine Tina

Radfahren mit Hund – diese Dinge solltest du wissen!

Radfahren mit Hund – diese Dinge solltest du wissen!

Besonders im Frühjahr und Sommer ist das Radfahren mit dem Hund eine beliebte sportliche Aktivität. Wenn es richtig gemacht wird, ist es ein tolles Training für den Hund. Es trainiert die Muskulatur und die Kraft deines Hundes und gleichzeitig auch seine Ausdauer. Auch das Herz-Kreislauf-System wird trainiert. Natürlich hat es auch für dich einen positiven Effekt, denn es ist gesund und macht gute Laune.

Allerdings rede ich nicht davon, dass der Hund in der prallen Mittagshitze völlig erschöpft neben dem Fahrrad galoppiert. Für ein gesundes Radfahren mit Hund gibt es einige Dinge zu beachten. Die habe ich dir hier zusammengefasst.

Wann das Laufen am Fahrrad für einen Hund tabu ist:

  • Wenn der Hund noch im Wachstum ist, also jünger als 12-18 Monate, ist das Laufen am Rad tabu, denn es kann dauerhafte Schädigungen der Gelenke nach sich ziehen.
  • Auch alte Hunde gehören nicht ans Fahrrad. Das kontinuierliche Laufen im Trab am Rad überfordert sie körperlich.
  • Übergewichtige Hunde sollten ebenfalls nicht am Rad geführt werden, da es sie körperlich überfordert und die Gelenke überlastet.
  • Wenn ein Hund unter Schmerzen leidet, gesundheitlich angeschlagen ist oder unter einem Infekt oder Fieber leidet, ist das Laufen am Fahrrad ebenfalls tabu – wie jeder Art von Sport.
  • Molosserartige Hunde sind körperlich nicht für das ausdauernde Laufen am Rad gemacht. Auch Chihuahua, Dackel und Co. sind im Fahrradkörbchen besser aufgehoben, als neben dem Rad zu laufen.

Das Equipment

Beim Radfahren sollte dein Hund ein gut gepolstertes Geschirr tragen, in dem er alle Bewegungen in vollem Umfang durchführen kann, ohne dass das Geschirr ihn daran hindert. Wenn er an der Leine läuft, sollte diese locker hängen. Lasse dich nicht von deinem Hund am Rad ziehen. Zusätzlich gibt es spezielle Vorrichtungen, die man am Fahrrad befestigen kann, damit der Hund dort am Rad läuft.

Bevor es losgeht Radfahren Hund

Füttere deinen Hund nicht kurz vor der Radtour. Mit vollem Magen läuft es sich nicht gut und man riskiert eine Magendrehung sowie Kreislaufprobleme. Dein Hund sollte sich vor dem Training gelöst haben. Du solltest ihn auch nicht in einer Pause auf einer Radtour füttern.

Bevor es losgeht, solltest du einige Aufwärmübungen mit ihm machen. So erwärmst die Muskulatur und die Gelenke und bereitest ihn auf die sportliche Aktivität vor. Zudem verminderst du das Verletzungsrisiko. Dein Hund ist konzentriert und auch mental auf eure sportliche Aktivität vorbereitet.

Es geht los – Radfahren mit Hund

Falls möglich sollte der Untergrund beim Radfahren mit Hund kein Asphalt sein. Dort werden die Gelenke unnötig belastet. Nach Möglichkeit sollte man Wald- und Feldwege für Radtouren mit dem Hund nutzen. Besonders wenn ihr die ersten Male gemeinsam mit dem Fahrrad unterwegs seid oder ihr nach der Winterpause neu startet, sollte man das Training mit kurzen Einheiten langsam aufbauen. Starte hierzu mit wenigen Minuten im leichten Trab. Gebe deinem Hund dann die Möglichkeit kurze Zeit locker im Schritt zu laufen, bevor ihr die nächste Einheit im leichten Trab absolviert. Für ein kontinuierliches Laufen im Trab ist eine entsprechende Ausdauer nötig. Die muss langsam und gesund aufgebaut werden.

Deinen Hund am Rad galoppieren zu lassen, ist weder sinnvoll für seine Gelenke, noch gut für das Herz-Kreislauf-System. Die gelenkschonendste Fortbewegung für deinen Hund ist der Trab. Zusätzlich werden hier auch das Herz-Kreislauf-System und die Kondition schonend trainiert. Zeigt ein Hund von sich aus, dass er langsamer wird, in den Schritt wechselt oder er stark hechelt, gönne ihm sofort eine Pause bzw. beende das Training.

Nach dem Radfahren mit Hund

Es macht dir Spaß, das Radfahren mit deinem Hund zu teilen? Dann solltest du auch nach der gemeinsamen Aktivität, etwas Zeit in ein sogenanntes Cool Down investieren. Mit einigen lockeren Übungen und einem lockeren Auslaufen unterstützt du eine schnelle Regeneration des Hundekörpers und es ist der gelungene Abschluss des gemeinsamen Ausfluges. Beobachte dein Hund auch an den Tagen nach dem Training. Steht er schwerfällig auf oder macht den Anschein, als hätte er Muskelkater? Dann solltest du euer Trainingspensum definitiv anpassen!

Wie oft trainieren?

Lasse deinen Hund maximal jeden zweiten Tag am Rad laufen. Der Hundekörper braucht Zeit um sich zu erholen und auch die Muskulatur baut sich nur in diesen Pausen auf. Hinzu kommt, dass dein Hund Muskelkater bekommt, wenn er zu schnell oder zu lange läuft.

Auch das solltest du beachten Radfahren Hund

Wenn die Temperaturen hoch sind, ist das Laufen am Rat einfach tabu. Da gibt es nichts zu diskutieren. Du riskierst einen Hitzschlag beim Hund, der lebensgefährlich ist. Auch der Asphalt heizt sich stark auf und dein Hund kann sich seine Pfoten schmerzhaft verbrennen. Bedenke auch, dass dein Hund keine Kühlung durch Fahrtwind hat und es in Bodennähe wärmer ist als in Sattelhöhe. Wenn du in den Sommermonaten möchtest, dass dein Hund dich am Rad begleitet, dann verlege das Training in die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden. Setze deinen Hund keinem gesundheitlichen Risiko aus.

Zusätzlich solltest du deinem Hund zwischendurch immer wieder Pausen gönnen und ihn immer genau beobachten. Gebe ihm die Möglichkeit, zwischendurch etwas zu trinken oder sich in einem Bach oder See zu erfrischen. Der Spaß beim Radfahren mit Hund sollte an erster Stelle stehen. Sportlicher Ehrgeiz hat hier keinen Platz.

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Knochenkrebs beim Hund – alle Fakten zur Erkrankung

Knochenkrebs beim Hund – alle Fakten zur Erkrankung

Knochenkrebs ist eine häufige Krebserkrankung beim Hund. Man muss nicht drum herum reden, dass die Prognose äußerst schlecht ist. Dennoch ist es eine Erkrankung, mit der wir uns als Hundehalter auseinandersetzen sollten. In meiner Praxis habe ich einige Hunde mit Knochenkrebs betreut. Meist bereits nach der Amputation eines Laufes. Die Situation ist für den Hund und den Halter gleichermaßen schwierig. Der Hundehalter weiß, dass die Diagnose Osteosarkom bedeutet, dass die Lebenszeit des Hundes äußerst begrenzt ist. Der betroffene Hund muss nach der Amputation mit einem neuen Körpergefühl zurechtkommen und Bewegungsabläufe für sich neu definieren. Mir ist es wichtig, dir als Hundehalter umfassende Informationen zur Erkrankung zu geben, damit der Umgang mit dem Knochenkrebs im Ernstfall leichter ist.

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Ein Knochentumor ist immer ein primärer Tumor. Das bedeutet, dass der Tumor im Knochen entsteht und nicht in ihn metastasiert. Der Knochentumor metastasiert frühzeitig in die Lunge. Das bedeutet, dass wenn der Knochentumor erkannt wird, er bereits bei ca. 20 % der Hunde Metastasen in der Lunge gebildet hat. Ein großer Anteil der Patienten hat bereits Mikrometastasen. Sie sind zum Zeitpunkt der Diagnose aufgrund ihrer geringen Größe jedoch häufig noch nicht sichtbar. Knochenkrebs ist eine sehr aggressive Krebsart, die sehr schnell und früh metastasiert. Neben der Lunge sind auch oft die Lymphknoten befallen. Die Metastasen eines Knochentumors haben ein kugelähnliches Aussehen.

Welche Knochen sind beim Knochenkrebs betroffen?

Meist sind es die langen Röhrenknochen, wie Oberarm oder Oberschenkel, die vom Osteosarkom befallen werden. Aber auch Fußknochen, Rippen, Wirbelsäule Schulterblatt, Kopfknochen, Becken und der Brustbereich können betroffen sein.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?

Man geht davon aus, dass einige Hunderassen eine erbliche Prädisposition haben, an Knochenkrebs zu erkranken. Meist sind es großwüchsige Rassen, wie zum Beispiel Irische Wolfshunde und deutsche Doggen. Kleine Hunde sind selten betroffen. Dann tritt der Knochenkrebs in den meisten Fällen in den kurzen und platten Knochen auf. Dazu gehört beispielsweise das Schulterblatt. In meiner Praxis habe ich aber häufig auch mittelgroße Hunde gehabt, die an einem Osteosarkom erkrankt waren.

Die Symptome bei Knochenkrebs

Lahmheit gehört meist zu einem der ersten Symptome bei Knochenkrebs. Das liegt daran, dass überwiegend die langen Röhrenknochen betroffen sind. Oft tritt dies auch nach einem vermeintlichen Bagatelltrauma auf, so dass man denkt, der Hund habe sich beim Herausspringen aus dem Auto beispielsweise vertreten.

Zusätzlich sind betroffene Hunde an der Stelle des Tumors besonders berührungsempfindlich und es tritt eine Schwellung auf. Die Hunde zeigen starke Schmerzen in der Bewegung und vermeiden daher viele Bewegungen. Der Allgemeinzustand des Hundes verschlechtert sich schnell. Die Schmerzen sind sehr stark, der Hund verliert den Appetit und somit auch Gewicht und wird zusehends kraftlos.

Wie kann Knochenkrebs festgestellt werden?

Beim Verdacht auf Knochenkrebs ist eine umfassende Diagnose notwendig. Dazu gehören folgende Maßnahmen:

  • Untersuchung der Lymphknoten
  • Blutuntersuchung und Organprofil
  • Röntgenaufnahmen der Knochenveränderungen sowie der Lunge in 3 Ebenen (ggfs. ergänzt durch ein CT)
  • Biopsie der knöchernen Veränderung sowie eventuell des vergrößerten Lymphknotens

Wie kann ein Knochentumor behandelt werden?

Im ersten Schritt ist es im Rahmen der Diagnosestellung wichtig zu wissen, in welchem Stadium der Erkrankung der betroffene Hund sich befindet und ob sich bereits Metastasen gebildet haben. In der Regel wird der Tumor nicht nur lokal entfernt, sondern die gesamte Gliedmaße amputiert. Nach gelagert empfehlen einige Tierärzte möglicherweise eine Chemotherapie, um der Bildung von Metastasen vorzubeugen, oder das Wachstum der Metastasen zu verzögern.

Ob man seinem Hund die Strapazen einer Chemotherapie zumuten möchte, liegt immer im Ermessen und ist Entscheidung des Hundehalters.

Prognose bei Knochenkrebs

Der Knochentumor wächst sehr schnell und metastasiert ebenso schnell. Unbehandelt liegt die durchschnittliche Überlebenszeit nach der Diagnose bei ca. drei Monaten. Bei einer Amputation und Chemotherapie liegt die Prognose bei ca. ein bis zwei Jahren. Nach einer bloßen Amputation wird die durchschnittliche Überlebenszeit des Hundes auf 6-9 Monate geschätzt.

Was kann man als Hundehalter für den Hund bei Knochenkrebs tun?

Wenn ein Hund unter Knochenkrebs leidet, steht die palliative Behandlung im Vordergrund. Ich empfehle, den Hund besonders nach der Amputation physiotherapeutisch begleiten zu lassen.

nach der Amputation einer Gliedmaße verändern sich der Körperschwerpunkt und auch das Körpergefühl des Hundes. Hinzu kommt, dass Missempfindungen und auch Phantomschmerzen auftreten können. Um dem Hund das Leben mit drei Gliedmaßen zu erleichtern, ist Physiotherapie eine sehr hilfreiche Maßnahme. Zum einen können Schmerzen gelindert werden, zum anderen werden neue Bewegungsabläufe trainiert, die Beweglichkeit erhalten und auch die Muskulatur gefördert.

Auch das hilft deinem Hund bei Knochenkrebs Hund

Weiterhin empfehle ich, Bewegungen und Spaziergänge des Hundes nach der Amputation anzupassen. Besser sind mehrere kurze Spaziergänge, da die Erholungsphase sich so deutlich verkürzt und der Hund nicht so stark ermüdet.

Meist arrangieren sich Hunde mit dem Leben auf drei Beinen sehr gut. Rutschige Untergründe wie Fliesen oder Parkett können für betroffene Hunde jedoch sehr schwierig sein. Mit Teppichläufern kannst du deinem Hund hier eine gute Erleichterung bieten. Alternativ gibt es auch Hundeschuhe, die ein Rutschen verhindern. Viele Hunde akzeptieren auch diese sehr leicht. Das Einsteigen ins Auto kann man mit Hilfe einer Rampe erleichtern und beim Treppensteigen gibt es praktische Tragehilfen, mit denen man einen Hund sichern und unterstützen kann. Achte auch darauf, dass dein Hund gut gebettet schläft, so dass sich keine Druckstellen und unnötige Verspannungen bilden. Erleichtere dem Hund das Leben so gut wie möglich und genießt die verbleibende Zeit intensiv und verbringt sie positiv.

Man sollte sich bewusst sein, dass die Prognose bei Knochenkrebs sehr schwierig ist und die palliative Begleitung und Schmerzfreiheit des Hundes sollte immer im Vordergrund stehen.

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10 wichtige Fakten zum Radfahren mit Hund

10 wichtige Fakten zum Radfahren mit Hund

Im Frühjahr zieht es uns alle bei den ersten Sonnenstrahlen nach draußen und Aktivitäten mit unseren Hunden machen gleich doppelt so viel Spaß! Dann sieht man auch wieder viele Menschen, die ihren Hund am Rad führen. Wenn man einige wichtige Punkte beachtet, ist dies ein tolles Training für deinen Hund und ein schönes gemeinsames Hobby.

Die Muskulatur wird aufgebaut und Kraft und Kondition deines Hundes trainiert. Auch das Herz-Kreislaufsystem wird trainiert und wie bei uns Menschen macht Sport gute Laune!

Damit das Radfahren mit Hund auch tatsächlich gesund ist, empfehle ich dir, folgende Punkte auf jeden Fall zu beachten:

  1. Wann ist Radfahren mit Hund tabu?

Widmen wir uns zunächst den Fällen, wo dein Hund dich auf keinen Fall am Fahrrad begleiten sollte. Das ist der Fall, wenn er stark übergewichtig ist, er im Wachstum (jünger als 12-18 Mon.) oder sehr alt ist. Auch wenn dein Hund unter Schmerzen leidet, sollte er nicht am Fahrrad laufen. Aber auch wenn dein Vierbeiner gesundheitlich angeschlagen ist, gehört er nicht ans Rad. Weiterhin empfehle ich, bei sehr großen, massigen Hunden auf das Laufen am Fahrrad zu verzichten. Genauso, wenn du einen sehr kleinen Hund (mit langem Rücken) hast. Ihr Körperbau ist für das Laufen am Rad einfach nicht gemacht.

  1. Das Equipment

Führe deinen Hund am besten an einem gut sitzenden Geschirr, dass nicht einschneidet. So sind Bewegungen im vollen Ausmaß möglich, ohne das das Geschirr hinderlich ist. Achte darauf, dass die Leine locker hängt. Du solltest dich nicht von deinem Hund am Rad ziehen lassen.

  1. Die Vorbereitung

Füttere deinen Hund bitte nicht vor dem Training. Mit vollem Bauch läuft es sich nicht gut und du gehst gesundheitliche Risiken, wie eine Magendrehung ein. Auch das Herz-Kreislauf System wird übermäßig strapaziert. Optimal ist es, wenn dein Hund sich vor dem Laufen am Rad gelöst hat.

  1. Aufwärmen

Wärme deinen Hund kurz auf, bevor es losgeht. Damit erwärmst du die Muskulatur und die Gelenke und verringerst das Verletzungsrisiko. Ist der Hundekörper aufgewärmt, ist er elastischer ist und kann mit abrupten Bewegungen besser umgehen. Auch mental bereitet sich dein Hund so vor und ist konzentrierter. Hier findest du passende Übungen zum Aufwärmen: WARM UP – SO GEHT ES

  1. Der Untergrund

Ein weicher, federnder Untergrund ist super beim Laufen am Rad. Asphalt und Schotter sind weniger zu empfehlen, da die Gelenke wesentlich stärker belastet werden. Besonders wenn dein Hund unter einer Gelenkerkrankung leidet, ist hier Vorsicht geboten. Perfekt sind Wald- und Feldwege für eure Touren. Bewegungen werden hier optimal abgefedert.

  1. Das richtige Pensum

Besonders nach der Winterpause oder als Einsteiger sollten die ersten Einheiten kurz sein und langsam gesteigert werden. Baue das Training langsam und sinnvoll auf. Starte mit wenigen Minuten im Trab und wechsele dann in den Schritt. Dann folgt die nächste Einheit im Trab. Gebe deinem Hund die Chance langsam und gesund Kondition aufzubauen.

Der Trab ist die optimale Gangart um am Rad zu laufen, denn sie schont die Gelenke am Besten und ist auch die energiesparendste Gangart. Das Tempo solltest du immer der Größe deines Hundes anpassen. Lange Strecken im Galopp sind nicht gut für die Gelenke deines Hundes. Wenn dein Hund langsamer wird und in den Schritt wechselt oder stark hechelt, gönne ihm bitte sofort eine Pause bzw. beende das Training.

  1. Beobachte deinen Hund aufmerksam

Sind seine Bewegungsabläufe und seine Aktivität nach dem Laufen am Rad wie gewohnt? Bewegt er sich schwerfällig oder ist auffällig ruhig? Dann hast du ihn möglicherweise überfordert, denn auch Hunde können einen schmerzhaften Muskelkater bekommen, wenn sie zu schnell oder zu lange laufen. Passe dann das Trainingspensum unbedingt an.

  1. Pausen sind wichtig

Trainiere maximal jeden zweiten Tag. So hat der Körper die nötige Zeit sich zu erholen und die Muskulatur baut sich nur in diesen Pausen auf.

  1. Radfahren bei Hitze ist tabu!

Bei hohen Temperaturen am Rad zu laufen ist extrem anstrengend für deinen Hund und sein Herz-Kreislaufsystem. Dein Hund erfährt keine Kühlung durch Fahrtwind und in Bodennähe ist es wärmer als in Sattelhöhe. Zudem heizt der Asphalt sich auf, was für die Pfoten deines Hundes schnell schmerzhaft werden kann. Fahre in den Sommermonaten daher unbedingt am frühen Morgen oder späten Abend mit dem Rad. Ansonsten setzt du deinen Hund einer ernsthaften gesundheitlichen Gefahr aus.

  1. Abkühlung und Erfrischung unterwegs

Gönne deinem Hund auch während des Laufens Pausen. Ein Bad im See oder Bach kann eine willkommene Abkühlung sein, wenn dein Hund sich vorher schon einen kurzen Moment runtergekühlt hat. Bei euren Ausflügen solltest du auf jeden Fall immer Wasser für dich und deinen Hund dabei haben, um eine Überhitzung zu vermeiden.

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4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme beim Hund vorzubeugen – Teil II

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme beim Hund vorzubeugen – Teil II

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um Gelenkprobleme bei unseren Hunden vorzubeugen. Viele davon kannst du im Alltag unkompliziert umsetzen. Bereits im letzten Artikel habe ich dir 4 wertvolle Tipps zur Vermeidung von Gelenkproblemen gegeben. In diesem Artikel stelle ich dir vier weitere einfach umzusetzende Tipps vor, um Gelenkerkrankungen bei deinem Hund vorzubeugen. Auch wenn dein Hund bereits unter einer Gelenkerkrankung leidet, kannst du sie nutzen, um ihn zu unterstützen und das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern. Gelenkprobleme Hund vorbeugen

1. Fit und mobil in jeder Lebenslage Gelenkprobleme Hund vorbeugen

Bewegung fördert die Gelenkgesundheit. Dies gilt unabhängig vom Alter deines Hundes. Dabei sollte das Maß an Bewegung immer an den aktuellen Gesundheitszustand und das Alter deines Vierbeiners angepasst sein. Es ist nicht zwangsläufig notwendig, dass dein Hund 4 Stunden pro Tag an Bewegung bekommt, damit er fit bleibt. Auch zu viel Bewegung kann schädlich für die Gelenke sein und zu Überlastungsschäden führen. Es ist die Art und Weise, wie du deinen Hund bewegst. Neben ausgewogenen Spaziergängen, die den Bedürfnissen deines Hundes angepasst sind, kannst du deinen Hund mit aktivem Bewegungstraining unterstützen.

Grundsätzlich gilt: das gleichmäßige Laufen im Trab (natürlich auch am Rad, wenn ihr Freude daran habt) ist gesund und gelenkschonend. Zusätzlich hält es neben dem Bewegungsapparat auch das Herz-Kreislaufsystem fit. Alles sollte aber immer auf die Gesundheit und das Alter deines Hundes angepasst sein.

2. Der Boden unter den Pfoten – so entscheidend

Für die Gelenke sind Asphalt und andere harte Untergründe nicht gesund. Sie werden beim Laufen auf harten Untergründen übermäßig belastet und Bewegungen werden nicht abgefedert. Lasse deinen Hund so viel wie möglich auf Feld- Wald- und Wiesenuntergründen laufen. Dort bietet sich deinem Hund nicht nur viel mehr zu schnüffeln. Diese weichen und federnden Untergründe sind ach für die Gelenke viel gesünder. Weil sie die Bewegungen sanft abfedern. Gleichzeitig werden auf diesen Untergründen auch noch Balance, Motorik und Koordination trainiert. Gelenkprobleme Hund vorbeugen

3. Verantwortungsvoller Hundesport

Viele Hunde haben Spaß am Sport. Er bietet eine tolle Möglichkeit, deinen Hund körperlich und geistig auszulasten. Beim Sport solltest du allerdings nie auf das Warm um und Cool Down verzichten. Beides bildet die Basis für verantwortungsvollen, gesunden und erfolgreichen Hundesport. Mit einem guten Warm Up kann der Körper deines Hundes besser mit Sprüngen, abrupten Stopps und engen Wendungen umgehen. Das Risiko für Gelenkschäden und Verletzungen wird so deutlich gemindert.

Warm Up ist keine Trainingszeit. Plane daher extra Zeit hierfür ein. In der Regel sind ca. 10-15 Minuten absolut ausreichend. Nehme dir nach dem Sport auch Zeit für das Cool Down. Es ermöglicht deinem Hund sich schneller zu erholen. Die Regenerationsphase des Körpers verkürzt sich und Überlastungsschäden werden vermieden.

4. Das richtige Alter für den Sport Gelenkprobleme Hund vorbeugen

Beginne mit dem Hundesport erst, wenn dein Hund nicht mehr im Wachstum ist. Lasse ihn zuvor auf die gängigen Gelenkerkrankungen untersuchen. Gegebenenfalls sind dann verschiedene Sportarten tabu. Du kannst dennoch mit deinem Vierbeiner sportlich aktiv sein. Bei Sportarten wie Degility oder Mobility werden die Erkrankungen deines Vierbeiners berücksichtigt und ihr habt viel Spaß zusammen.

Wie du siehst, eigentlich ist es nicht schwierig, auch vorbeugend etwas für die Gesundheit und die Gelenke deines Vierbeiners zu tun.i

Alles Liebe, deine Tina

Fitnesstraining für Hunde – viel mehr als waghalsige Tricks

Fitnesstraining für Hunde – viel mehr als waghalsige Tricks

Fitnesstraining für Hunde ist immer mehr im Kommen. Immer häufiger kursieren im Internet Videos von Hunden, die die ausgefallensten Tricks beherrschen. Im guten Glauben der Hundehalter wird es als Fitness- oder Körpertraining deklariert. Je spektakulärer, desto besser – desto größer der vermeintliche Trainingseffekt. Denn der Hund muss ja so richtig was leisten. Oder?! Und je mehr und ausgefallener das Equipment, desto besser die Qualität der Übung. Denken viele. Doch oft ist das Gegenteil der Fall!

Doch meist muss er weit mehr leisten, als er es körperlich eigentlich kann. Oder es seinen körperlichen Voraussetzungen entspricht. Da sieht man Vierbeiner, die sich mühsamst auf den verschiedensten Trainingsutensilien halten und sie auf unterschiedlichste Art und Weise bewältigen müssen. Oft sind es absolut unnatürliche Bewegungen. Die Hunde bewegen sich krampfig und unsicher.

Und statt wirklich gezielte Bewegungen zu trainieren – das Körpergefühl der Hunde zu stärken und zu verbessern. Für eine gute Koordination und Balance zu sorgen und starke Muskeln, die den Körper stabilisieren. Statt dessen bewegen Hunde sich krampfig und angespannt und kämpfen um Haltung. Doch wie soll so eigentlich ein Trainingseffekt entstehen? Wie soll ich aus einer krampfig angespannten Haltung heraus Muskulatur trainieren? Oder ein sicheres Körpergefühl? Das funktioniert nicht.

Fitness ist wichtig

Fitness schützt vor Verletzungen und läßt unsere Hunde ihren Alltag besser und sicherer bewältigen. Doch sollte man immer darauf achten, dass sie gezielt aufgebaut wird.

Fundiertes Fitness- und Bewegungstraining bedeuten, dass Übungen und das Trainingspensum langsam, sicher und gezielt aufgebaut werden. Übungen sollten sinnvoll kombiniert werden und auf die körperlichen Anforderungen und Bedürfnisse des Hundes abgestimmt sein. Schliesslich gehen wir auch nicht zum Yoga Training und beginnen mit dem Fortgeschrittenen-Kurs. Ganz selbstverständlich starten wir mit dem Anfängerkurs und machen unseren Körper langsam mit den Bewegungen vertraut. Zu viel Ambition wird mit Schmerz und Muskelkater bestraft. Der Körper reagiert. Das ist bei unseren Vierbeinern nicht anders. Und daher sollte ein Bewegungstraining zur Steigerung der körperlichen Fitness immer auch unter Berücksichtigung dieser Aspekte aufgebaut werden.

Bei jeder Übung sollte sich der Hundehalter folgende Fragen stellen:

Warum ist diese Übung gut für meinen Hund? Ist sie überhaupt für meinen Hund geeignet? Welches Ziel hat die Übungen und wie ist der Trainingseffekt? Wie kann ich die Übungen langsam und korrekt aufbauen?

Wenn du wirklich sinnvoll etwas für die Gesundheit deines Kundes tun möchtest, dann empfehle ich dir, dich von einem Physiotherapeuten beraten und instruieren zu lassen. Zum Wohle der Gesundheit deines Hundes. Ein gezielt abgestimmtes Trainingsprogramm hat ganz klar einen größeren Effekt und bringt deinem Hund mehr, als willkürliches Training in der Absicht, etwas Gutes tun zu wollen.

Mit diesen Trugschlüssen möchte ich aufräumen

  • Man braucht viel Equipment, um gut trainieren zu können. Nope! Es bedarf nicht eines ausgefalllenen Equipments. Viele Übungen kommen ohne besondere Ausrüstung aus.
  • Je spektakulärer die Übung aussieht, desto besser wirkt sie. Nope! Übungen müssen nicht spektakulär aussehen. Oft sind es sehr kleine, feine und vor allem langsame Bewegung, die den größten Effekt haben.
  • Höher, schneller, weiter – man braucht viele Übungen und viele Wiederholungen. Ebenfalls Nope! Mehr Übungen und mehr Wiederholungen bringen nicht zwangsläufig mehr. Schon wenige, aufeinander abgestimmte Übungen mit einer recht geringen Anzahl an Wiederholungen haben einen ausgesprochen großen Trainingseffekt. Es ist die Kontinuität und die Genauigkeit (Stichwort: langsames Tempo) mit der die Übungen durchgeführt werden.

Wenn du also demnächst wieder eine vermeintlich unglaublich tolle Übung siehst, die dein Hund unbedingt auch können muss, dann empfehle ich dir, die Übung zunächst auf die Aspekte überprüfen, die ich dir genannt habe.

Alles Liebe, deine Tina

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Balancetraining beim Hund – So förderst du Balance und Körpergefühl

Balancetraining beim Hund – So förderst du Balance und Körpergefühl

Eine gute Balance und Körpergefühl ist nicht jedem Hund naturgemäß gegeben. Es gibt Hunde, die bewegen sich schon als Junghund präzise und wieder andere, die eher tollpatschig sind. Aber man kann und sollte Balance und Koordination regelmäßig trainieren, da sie auch Alltagsbewegungen positiv beeinflusst und das Verletzungsrisiko durch Stolperer oder Fehleinschätzungen des eigenen Körpers vermindert. Koordinations– und Balancetraining ist also für Hunde jeden Alters wichtig und sinnvoll. Auch wenn dein Hund schon älter ist, kannst du jetzt noch anfangen, ihn mit verschiedenen Übungen zu unterstützen, dass sich sein Balancegefühl und die Koordination verbessern. Beim Training werden der gesamte Körper trainiert und das Körpergefühl verbessert. Balancetraining Hund

Wie kann man die Balance und das Körpergefühl bei Hunden trainieren? Balancetraining Hund

Du kannst dies ganz unkompliziert auf dem Spaziergang, aber auch Zuhause trainieren. Ein Beispiel ist das Laufen über verschiedene Untergründe, was die Koordination und das Gleichgewicht deines Hundes intensiv stärkt. Das Laufen über verschiedene Untergründe unterstützt zudem die Propriozeption. Darunter versteht man die Wahrnehmung der Bewegungen und Lage des Körpers und einzelner Körperteile im Raum, also die Eigenwahrnehmung des Körpers. Gleichzeitig wird dein Hund animiert, alle Pfoten gleichmäßig zu nutzen und ein gesunder Bewegungsablauf trainiert. Das Laufen über verschiedene (nachgiebige) Untergründe kannst du mit deinem Hund sowohl Zuhause durchführen als auch auf dem Spaziergang. Balancetraining Hund

So trainierst du Balance und Körpergefühl deines Hundes auf dem Spaziergang

Wenn du das Laufen über verschiedene auf dem Spaziergang durchführen möchtest, eignen sich beispielsweise Waldboden auch mit Wurzeln, Feldwege, ein umgepflügter Acker, Kiesel und Sandboden. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und du kannst alles nutzen, was die Natur bietet. Nehme deinen Hund dafür an die Leine und führe ihn langsam über die verschiedenen Untergründe. (So wie sie euch beim Spaziergang begegnen). Balancetraining Hund

Dein Hund sollte im Schritt laufen, so dass er die wechselnden Untergründe bewusst wahrnimmt und Unebenheiten ausbalanciert.

Balancetraining und Förderung der Körperwahrnehmung für Zuhause Balancetraining Hund

Wenn du mit deinem Hund auch im Haus trainieren möchtest, kannst du verschiedene Untergründe, die sich beim Spaziergang bieten leicht nachahmen. Ideen hierfür sind beispielsweise: Balancetraining Hund

  • ein Stück künstlicher Rasen
  • eine rauhe Fussmatte wie z.B. eine Kokosmatte
  • Gummimatte mit Noppen Balancetraining Hund
  • eine Luftmatratze, Kissen oder Matratze Balancetraining Hund
  • Du kannst Korken, Kieselsteine und Sand sammeln und in flachen Behältnissen hinstellen und deinen Hund hindurchführen

Falls du Balancepads, Sensimats oder Targets mit Noppen hast, kannst du natürlich auch diese zum Training nutzen und deinen Hund darauf ausbalancieren lassen.

Gerade für wenig mobile Hunde bietet es sich an, das Laufen über unterschiedliche Untergründe im Haus (Terrasse, Garten) durchzuführen. An verschiedenen Untergründen und Materialen sind dir und deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Achte nur darauf, das dein Hund sich an den Materialien nicht verletzen kann.

Wann ist diese Übung tabu für deinen Hund? Balancetraining Hund

Wenn dein Hund instabile Gelenke hat, solltest du auf diese Art Übung verzichten.

Also, schau dich doch einfach mal Zuhause um, was sich eigenen könnte, um daraus einen kleinen Parcours zum Training von Körperwahrnehmung und Balance zu erstellen. ich wünsche dir viel Freude! Balancetraining Hund

Alles Liebe, deine Tina

 

Wie du die Kondition deines Hundes trainierst und was du beachten muss

Wie du die Kondition deines Hundes trainierst und was du beachten muss

Im letzten Artikel ging es bereits darum, weshalb Konditionstraining gut für deinen Hund ist. Aber was gibt es eigentlich bei einem guten Konditionstraining zu beachten und wie baut man Kondition beim Hund sinnvoll auf?

Diese Punkte solltest du beim Konditionstraining beachten: Kondition Hund

  • Du solltest vor dem Trainingsbeginn von deinem Tierarzt checken lassen, ob Herz-Kreislaufsystem und auch der Bewegungsapparat belastbar genug sind für das Konditionstraining. Auch auf das Gewicht deines Hundes solltet ihr einen Blick werfen. Bei Übergewicht muss das Training besonders vorsichtig angegangen werden, da Gelenke und Herz-Kreislauf besonders gefordert sind und möglicherweise übermäßig beansprucht werden. Hier ist ein besonders schonender Trainingsaufbau kombiniert mit Ernährungsanpassung etc. notwendig. Kondition Hund
  • Besonders in den warmen Sommermonaten solltest du das Training unbedingt am frühen Morgen oder in den Abendstunden durchführen. Ansonsten riskierst du einen Kreislaufzusammenbruch oder Hitzschlag deines Hundes. Wie auch wir Menschen, haben unsere Vierbeiner bei hohen Temperaturen mit Anstrengung zu kämpfen. Zusätzlich besteht durch den erhitzten Boden die Gefahr, dass die Pfoten deines Hundes verbrennen.
  • Dein Hund sollte vor dem Training ca. 2 Stunden nichts gegessen haben. Mit vollem Magen trainiert es sich nicht gut und es lauert die Gefahr einer Magendrehung.
  • Gebe deinem Vierbeiner vor dem Training die Chance, sich auf einem kurzen Spaziergang zu lösen.
  • Warm Up: Wärme deinen Hund vor dem Konditionstraining mit einigen aktiven Übungen auf. Das bereitet das Herz-Kreislaufsystem und die Gelenke auf die anstehende Belastung vor und beugt Verletzungen vor.
  • Cool Down: achte darauf, dir nach dem Konditionstraining die Zeit für ein Cool Down zu nehmen, um die schnelle Regeneration deines Hundes zu unterstützen.

Auch diese Punkte sind wichtig:

  • Gönne deinem Hund Pausen. Besonders zu Anfang solltest du genügend Phasen zur Regeneration einplanen. Wechsele die Trainingsphasen mit entspannten Phasen ab, in denen er locker in Schritt oder frei laufen kann und schnuppern kann.
  • Dein Hund sollte beim Training die Möglichkeit haben zu trinken. Führe Wasser mit, damit er sich in den Pausen erfrischen kann.
  • Achte auf den richtigen Untergrund für das Training. Der Boden sollte weder zu hart noch zu nachgiebig sein. Meide Asphalt genauso wie sandigen Boden. Weicher Waldboden eignet sich optimal für euer Training, da er sanft nachfedert.
  • Baue das Training langsam und gezielt auf. Überfordere deinen Hund nicht. Beginne mit wenigen Minuten und steige die Trainingsphasen langsam. Dein Hund sollte nach dem Training niemals erschöpft sein.

Wie kann man die Kondition des Hundes trainieren?

Für das Konditionstraining ist gleichmäßige und gelenkschonende Bewegung wichtig.

Dafür eignet sich zum Beispiel:

Joggen Kondition Hund

Du kannst mit deinem Hund Joggen gehen. Dabei sollte er locker im leichten Trab neben dir herlaufen können. Damit du beim Joggen die Leine nicht in der Hand halten musst, gibt es übrigens spezielle Jogginggurte. Kondition Hund

Traben am Rad

Auch beim Radfahren kann dein Vierbeiner dich begleiten. Lasse ihn im lockeren Trab neben dem Rad herlaufen. Achte darauf, dass du deinen Hund zuvor mit dem Laufen am Rad vertraut gemacht hast!

Schwimmen und Wassertreten

Der Vorteil beim Training im Wasser ist, dass dein Hund sehr gelenkschonend trainiert. Denn im Wasser werden die Gelenke maximal entlastet. Gleichzeitig ist der Trainingseffekt durch den Wasserwiderstand sehr hoch. Aber natürlich auch die Anstrengung!

 

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Warum ein gutes Konditionstraining für deinen Hund gesund ist

Warum ein gutes Konditionstraining für deinen Hund gesund ist

Konditionstraining tut jedem Hund gut: Ein gutes Training zur Förderung von Ausdauer und Kondition ist nicht nur für Sporthunde sinnvoll. Generell trainiert man mit einem Konditionstraining nicht nur den Bewegungsapparat. Auch das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt, und Durchblutung sowie Fettstoffwechsel in Bewegung gebracht. Insgesamt wirken sich eine gute Kondition und Ausdauer auf das Immunsystem aus und lassen unsere Vierbeiner widerstandsfähiger werden.

Übrigens: wie bei uns Menschen, werden auch beim Hund Glückshormone freigesetzt!

Was bedeutet Ausdauer?

Ausdauer ist zum einen die Widerstandsfähigkeit gegen Erschöpfung und Aushalten von Anstrengung zum anderen die Regeneration nach der Anstrengung und Belastung. Das bezieht sich auf Muskulatur und Nervensystem, aber auch das Herz-Kreislaufsystem.

Ist Kondition dasselbe wie Ausdauer?

Streng genommen fasst Kondition noch etwas weiter als Ausdauer. Denn der Begriff beinhaltet zusätzlich auch Beweglichkeit, Schnelligkeit und Kraft. Konditionstraining Hund

Wie wirken sich Kondition und Ausdauer auf das alltägliche Leben aus?

An einem Beispiel von uns Menschen kann man das folgendermaßen erklären: Je nach dem wie unsere Kondition ist und wie gut wir trainiert sind, fällt es uns unterschiedlich schwer, Treppen in die fünfte Etage hochzulaufen und es dauert unterschiedlich lange, bis unser Körper sich von der Anstrengung dann wieder erholt hat. Besonders, wenn wir untrainiert sind, brauchen wir oft länger, um uns von einer körperlichen Anstrengung zu erholen. Unseren Hunden geht es da nicht anders.

Wenn wir uns länger nicht körperlich bzw. sportlich betätigt haben, schwindet unsere Kondition und die körperliche Leistungsfähigkeit. Die Regenerationszeit verlängert sich. Deshalb ist es auch wichtig, das Kondition langsam und schonend aufgebaut wird, um eine Schädigung und übermäßige Erschöpfung zu verhindern. Besonders nach längeren Ruhephase, nach Erkrankungen und Operationen ist ein schonender Aufbau wichtig.

Wie wirkt sich eine gute Kondition auf die Gesundheit deines Vierbeiners aus?

  • die allgemeine Belastbarkeit wird erhöht
  • das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt
  • die Durchblutung wird verbessert
  • der Muskelstoffwechsel wird verbessert
  • das Immunsystem wird gestärkt
  • es wird Stress abgebaut und eine gute Konzentrationsfähigkeit trainiert
  • der Fettstoffwechsel und Sauerstoffwechsel wird verbessern
  • die Serotoninausschüttung – ein Glückshormon – wird erhöht

Zusätzlicher Effekt des Konditionstraining für deinen Hund:

  • Reduziert sie das Verletzungsrisiko
  • Erhöht die Leistungsfähigkeit – auch beim Sport
  • Der Vierbeiner kommt schneller in den Leistungsmodus
  • Nach der Aktivität erhöht sich der Hund schneller von der körperlichen Belastung

Doch wie baut man eine gute Kondition sinnvoll auf und was gibt es zu beachten? Im nächsten Artikel verrate ich dir, mit welchen Maßnahmen du Ausdauer und Kondition deines Vierbeiners trainierst und was du unbedingt beachten solltest. Konditionstraining Hund

Alles Liebe, Tina

 

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