7 Tipps, mit denen du einem Hund mit Behinderung das Leben erleichterst!

7 Tipps, mit denen du einem Hund mit Behinderung das Leben erleichterst!

Wenn ein Hund eine Behinderung hat, so muss man sein Leben im Alltag immer wieder auf die Bedürfnisse des Hundes anpassen. Viele Hundehalter sind verunsichert, wenn der Hund aufgrund einer Erkrankung Probleme in der Fortbewegung hat oder beispielsweise aufgrund einer Amputation sogar nur noch auf drei Beinen unterwegs  ist. Schnell fühlt man sich überfordert, weil sich plötzlich so vieles im Alltag ändert. Genauso sieht es aus, wenn man überlegt, einem älteren Vierbeiner oder einem Hund mit Handicap ein Zuhause zu schenken. Die Verunsicherung ist groß, wie man dem Hund gerecht werden kann. Man muss sein Leben neu einrichten und auf die besonderen Bedürfnisse des Hundes anpassen.

Handicap?! – Kein Grund zur Sorge!

Wenn du in dieser Situation bist, dass dein Hund aufgrund seines Alters Hilfestellung benötigt oder unter einem Handicap leidet, möchte ich dir gern deine Sorgen nehmen. Deshalb stelle ich dir in diesem Blogartikel einfache Tipps und Hilfsmittel zusammen, mit denen du euer Zusammenleben und den Alltag deines Hundes erleichtern kannst.

So erleichterst du dir und deinem Hund den Alltag!

Das Angebot an Hilfsmitteln für Seniorhunde und bei Handicaps wird immer größer – doch viele Hundehalter kennen diese noch gar nicht! Das Argument: „ Es ist ja immer noch ein Hund!“ lasse ich da übrigens nicht gelten. Sowohl für dich, als auch für deinen Hund bieten solche Hilfsmittel eine enorme Erleichterung im Leben. Diesen Punkt halte ich für extrem wichtig, denn es spart euch Zeit und Energie für tolle gemeinsame Aktivitäten. Und weshalb sollte man die Entwicklungen im Veterinärbereich nicht nutzen und das Leben leichter machen?!

Mit diesen Tipps erleichterst du deinem Hund das Leben:

  • Klar, schon beim Thema erhöhter Wasser-/Futternapf gibt es Diskussionen. Ich weiß, der Wolf bekommt sein Kaninchen auch nicht auf dem Baumstamm serviert um sich nicht bücken zu müssen. Aber du kannst dir sicher vorstellen, welche Erleichterung eine erhöhte Futterbar für deinen Hund bedeutet
  • Lege die Bereiche im Haus oder in der Wohnung, auf denen dein Hund sich am meisten bewegt, mit rutschfestem Teppich, Yogamatten, Kunstrasen oder ähnlichem aus. Das gibt ihm Halt und verhindert Stürze.
  • In der kalten Jahreszeit bietet ein wärmender Mantel– schützt deinen Hund davor auszukühlen, hält Gelenke und Muskulatur geschmeidig und beugt Verspannungen vor.

Auch erleichterst du dir und deinem Hund das Leben:

    • Hunderampen fürs Auto – klar, einen kleinen Hund kannst du leicht ins Auto heben. Bei einem größeren Hund, lege ich dir eine Hunderampe ans Herz. Hier kann dein Hund sicher ins Auto und wieder heraus steigen kann.
    • Tragehilfen beim Treppensteigen – einen kleinen Hund kann man bequem tragen, doch ist der Hund größer oder schwerer, wird es problematisch. Es ist gefährlich für dich und deinen Hund, da ihr aus dem Gleichgewicht kommen könntet und die Sturzgefahr steigt. Es gibt praktische Tragehilfen, die euch ein leichtes und sicheres Treppensteigen ermöglichen. Achte darauf, dass die Tragehilfe aus Neopren ist und eine gute Passform hat. Sie sollte keinesfalls einschneiden, da das für deinen Hund schmerzhaft ist.
    • orthopädische Hundebetten – guter Schlaf ist wichtig für jeden Hund. Doch besonders für ältere, erkrankte und Hunde mit Handicap ist es sehr wichtig gelenkschonend gelagert zu sein. Dein Hund liegt nicht nur perfekt, auch die Blutzirkulation ist optimal und Schmerzen können gelindert und vermieden werden.
Die Orthopädietechnik hält eine Vielzahl an Lösungen bereit:

Orthopädietechnik für Hunde – sie steckt längst nicht mehr in den Kinderschuhen. Und sie entwickelt sich rasant. Angelehnt an den Humanbereich werden immer mehr Möglichkeiten entwickelt, deinen Hund mit Handicaps zu unterstützen. So sind folgende Produkte heute weit verbreitet. Zumeist ist eine Maßanfertigung für optimale Entlastung und Passform sinnvoll.

  • Bandagen
  • Orthesen
  • Prothesen
  • Hunderolli

Du siehst, das Leben mit einem Handicap-Hund stellt dich sicher vor die eine oder andere Herausforderung. Allerdings gibt es viele Möglichkeiten, dir und deinem Hund das Leben zu erleichtern.

Welche Hacks hast du noch, die deinem Handicap-Hund das Leben erleichtern? Immer her damit! Teile sie gern mit mir und anderen Hundehaltern in den Kommentaren!

 

Behinderter Hund – Unverzichtbare Tipps für ein Leben mit Handicaphund

Behinderter Hund – Unverzichtbare Tipps für ein Leben mit Handicaphund

Ein behinderter Hund wird immer noch häufig kritisch angeschaut und gefragt, ob das Leben denn überhaupt lebenswert sei. Sehr oft habe ich mich mit Snowy dieser Frage stellen müssen. Doch ich sage ganz klar JA! Snowy hat ihre Handicaps, doch über die Jahre haben wir immer wieder neu unser Leben und unseren Alltag angepasst. Viele Menschen sind verunsichert und haben Angst und Sorge, einen Hund mit einem Handicap zu adoptieren. Doch auch wenn der eigene Hund nach einer Erkrankung oder einem Unfall ein Handicap hat, sind Hundehalter überfordert. Kein Wunder, ändert sich doch so vieles im Alltag und man muss sein Leben neu einrichten und auf die besonderen Bedürfnisse des Hundes einrichten.

Es gibt allerdings mittlerweile viele – oftmals auch sehr einfache Dinge und Hilfsmittel – mit denen du euer Zusammenleben und den Alltag deines Hundes erleichtern kannst. Daher habe ich dir eine ganze Reihe von Ideen und Möglichkeiten zusammengestellt.

Man kann so vieles tun, um seinem Handicap-Hund den Alltag zu erleichtern:

Viele Hundehalter wissen gar nicht, was es mittlerweile alles im Angebot gibt für ältere oder Handicap-Hunde. Auch wenn es immer noch Menschen gibt, die dies für übertrieben halten – „es ist ja immer noch ein Hund“ – halte ich es für wichtig für deinen Hund aber auch für dich, dass ihr euch den Alltag so leicht wie möglich macht. Das spart Zeit und Energie für tolle gemeinsame Aktivitäten.

  • erhöhter Wasser-/Futternapf – ich weiß, der Wolf bekommt sein Kaninchen auch nicht auf dem Baumstamm serviert um sich nicht bücken zu müssen. Aber du kannst dir sicher vorstellen, welche Erleichterung eine erhöhte Futterbar für deinen Hund bedeutet
  • lege die „Highways“ im Haus oder in der Wohnung, die dein Hund am meisten benutzt, um sich zu bewegen mit rutschfestem Teppich oder ähnlichem aus. Das gibt ihm Halt und verhindert Stürze.
  • ein wärmender Mantel im Winter – schützt deinen Hund davor auszukühlen, hält Gelenke und Muskulatur geschmeidig und beugt Verspannungen vor.

Auch hiermit hilfst du deinem Hund:

  • orthopädische Hundebetten – guter Schlaf ist wichtig für jeden Hund. Doch besonders für ältere, erkrankte und Hunde mit Handicap ist es sehr wichtig gelenkschonend gelagert zu sein. Dein Hund liegt nicht nur perfekt, auch die Blutzirkulation ist optimal und Schmerzen können gelindert und vermieden werden.
  • Hunderampen fürs Auto – einen kleinen Hund kannst du ins Auto heben. Bei einem größeren Hund empfehle ich dir eine Hunderampe, auf der dein Hund sicher ins und aus dem Auto steigen kann.
  • Treppchen für das Sofa – dein Hund kuschelt gern bei dir auf dem Sofa oder im Bett? Mit Handicap wird der Aufstieg und auch das Runterklettern schnell zum unüberwindbaren Hindernis und Stürze sind vorprogrammiert. Dafür gibt es mittlerweile tolle Treppen, mit denen dein Hund sicher und bequem auf und absteigen kann.
  • Tragehilfen beim Treppensteigen – einen kleinen Hund kann man bequem tragen, doch ist der Hund größer oder schwerer kann das schnell gefährlich für dich und deinen Hund werden. Eine Tragehilfe entlastet euch Beide und ermöglicht leichtes und sicheres Treppensteigen.

Die Orthopädietechnik hält eine Vielzahl an Lösungen bereit:

Orthopädietechnik für Hunde?! So etwas gibt es? Ja und sie entwickelt sich rasant. Angelehnt an den Humanbereich wurden in den letzten Jahren viele Möglichkeiten entwickelt, deinen Hund mit Orthopädietechnik zu unterstützen. So sind folgende Produkte heute weit verbreitet. Zumeist ist eine Maßanfertigung für optimale Entlastung und Passform sinnvoll.

  • Bandagen
  • Orthesen
  • Prothesen
  • Hunderolli

Ein Physiotherapeut kann deinen Hund unterstützen mit:

Auch wenn dein Hund unter einem dauerhaften Handicap leidet, ist es sinnvoll und wichtig, deinen Hund physiotherapeutisch und mit Bewegungstherapie zu unterstützen. Dadurch kann man das Handicap zwar nicht „beseitigen“. Doch du hast die Möglichkeit, Verspannungen zu lösen, die sich durch veränderte Bewegungsabläufe zwangsläufig ergeben. Du kannst auch eine möglichst gleichmäßige Muskulatur erreichen und die Gelenke entlasten. Dies sind einige Bereiche aus der Physiotherapie, die deinem Hund helfen können.

  • Massagen und passive Bewegungsübungen
  • Laser
  • Elektrotherapie
  • Hydrotherapie
  • Akupunktur
  • Manuellen Therapieformen

Es gibt Möglichkeiten, wie du deinen Hund mit Übungen und Maßnahmen aus der Physiotherapie selbst unterstützen kannst:

Der regelmäßige Besuch beim Physio deines Vertrauens ist wichtig, keine Frage. Doch mindestens genauso wichtig ist es, dass du in der Zeit dazwischen deinen Hund bestmöglich unterstützt. Nach entsprechender fachlicher Anweisung kannst du beispielsweise folgende Maßnahmen selbst durchführen:

Du siehst, das Leben mit einem Handicap-Hund stellt einen sicher vor die eine oder andere Herausforderung. Doch bietet der Veterinär- und Hundebedarf heutzutage eine Große Bandbreite an Möglichkeiten, dir und deinem Hund das Leben zu erleichtern.

Hast du einen Handicap-Hund und noch mehr Tipps, wie man den Alltag erleichtern kann? Dann teile sie bitte für mich und andere Hundehalter in den Kommentaren mit uns!

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Pfotenschleifen beim Hund – Wenn Bewegungen nicht normal sind – Gastartikel bei Bothshunde

Pfotenschleifen beim Hund – Wenn Bewegungen nicht normal sind – Gastartikel bei Bothshunde

Und es gibt noch einen zweiten Gastartikel im Rahmen des monatlichen Live Call bei Lieblingshund Training am 15.6.2018. Dort bin ich als Gastrednerin eingeladen. Du erfährst dort ganz genau, woran wir Schmerzen beim Hund erkennen! 

Es passiert nämlich sehr oft, dass Hundehalter Bewegungsabläufe für normal halten, weil der Vierbeiner das immer schon so gemacht hat. Aber es kommt auch häufig vor, dass sich Dinge im Bewegungsablauf und im Verhalten schleichend verändern. Sie deuten auf Schmerzen und/oder eine Erkrankung hin, werden aber im Alltag „übersehen.

Pfotenschleifen – ein wichtiges Symptom für Erkrankungen des Bewegungsapparates

Das Thema ist natürlich extrem breit gefächert, aber es ist mir wichtig, dich dafür zu sensibilisieren. Denn je besser du über Schmerzsignale und unnormale Bewegungsabläufe Bescheid weißt, desto schneller kannst du erkennen, wenn es deinem Hund nicht gut geht.

In diesem Gastartikel, der auf dem Blog Bothshunde.com erscheint, geht es wieder um Auffälligkeiten im Bewegungsablauf des Hundes. In diesem Fall das Pfotenschleifen. Wenn du erfahren möchtest, was die Ursachen sein können, und du auch gern beim Live Call dabei sein möchtest, dann findest du hier den Artikel: Pfotenschleifen beim Vierbeiner  – wenn Bewegungen nicht normal sind

 

Pfotenschleifen beim Hund. Pfotenschleifen beim Hund. Pfotenschleifen beim Hund. Pfotenschleifen beim Hund. 

 

Degenerative Myelopathie – Verhaltenstipps Teil III der Blogreihe

Degenerative Myelopathie – Verhaltenstipps Teil III der Blogreihe

Die Degenerative Myelopathie ist eine gefürchtete Erkrankung unter Hundehaltern. Vermutet wird eine genetische Ursache, doch gänzlich geklärt ist es nicht. Besonders gefürchtet ist diese Erkrankung, weil sie nicht heilbar ist und sicher einen tödlichen Verlauf nimmt.

Die Diagnose ist für Hundehalter ein großer Schock, bedeutet sie doch den sicheren Tod des geliebten Vierbeiners. Dennoch wäre Aufgeben der falsche Weg. Es gibt zwar keine Heilung, aber es gibt Möglichkeiten, das Fortschreiten der Erkrankung deutlich zu verzögern.

Physiotherapie – wichtigste Maßnahme

Der wichtigste Faktor ist dabei die intensive physiotherapeutische Betreuung des Hundes. Es gibt viele Erfahrungsberichte die zeigen, das Hunde dadurch noch mehrere Jahre ein lebenswertes Leben führen konnten und der Fortschritt der Degenerativen Myelopathie enorm verlangsamt wurde.

Mittels Physiotherapie kann dem Verlust der Muskulatur und den Lähmungen entgegengewirkt werden. Die Gelenkbeweglichkeit wird erhalten und auch Koordination und Balance können lange stabilisiert werden. So gibt man dem Vierbeiner die Chance auf ein deutlich längeres aktives Hundeleben. Es ist besonders wichtig, dass du als Hundehalter deinen Hund täglich mit physiotherapeutischen Maßnahmen wie aktiven Bewegungsübungen und auch passiven Maßnahmen unterstützt. Die aktiven Übungen sollten immer auf den Gesundheitsstatus des Hundes angepasst sein. Lasse dich hier bitte von deinem behandelnden Physiotherapeuten entsprechend instruieren.

Auch so kannst du deinen Vierbeiner bei einer Degenerativen Myelopathie unterstützen

Pfotenschutz

Pfotenschuhe geben deinem Hund Halt.. Sie verhindern ein Wegrutschen und somit Stürze. Sie schützen auch Pfoten und Krallen bei Hunden, die mit den Pfoten schleifen. Wenn ein Vierbeiner nur unter einer Schwäche der Hinterläufe leidet, reichen ggfs. Schuhe an den Hinterpfoten.

Ich empfehle dir immer darauf zu achten, dass die Schuhe optimal passen. Sie dürfen nicht zu eng sein, aber auch nicht rutschen. Dann schaden sie eher als das sie nutzen. Es gibt Schuhe, die so beschaffen sind, dass man sie im Haus nutzen kann. Ebenso gibt es spezielle Outdoor Schuhe, die aus anderen Materialien hergestellt sind. Die Sohlen haben ein anderes Profil.

Weiche Liegeplätze

Auch der Schlafplatz deines Hundes sollte auf seine Erkrankung eingerichtet sein. Er sollte nicht in kalten, zugigen Bereichen liegen. Ein orthopädisches Hundebett beispielweise bietet eine wunderbare Druckentlastung für den Rücken. Dein Hund schläft wie auf Wolken. Übrigens kann ich dir orthopädische Hundebetten wärmstens empfehlen. Sie eignen sich für gesunde und erkrankte sowie ältere Hunde gleichermaßen.

Rutschfester Untergrund im Haus

Falls ein Hund von Degenerativer Myelopathie betroffen ist und im Haus keine Pfotenschuhe trägt, solltest du unbedingt rutschige Untergründe vermeiden. Bereiche im Haus, die er regelmäßig nutzt, kannst du beispielsweise mit Teppichresten oder ähnlichem sicherer gestalten. Du vermeidest so ein Wegrutschen und auch Stürze. Dein Vierbeiner bewegt sich lieber und leichter im Haus.

Belastung dem Krankheitszustand anpassen

Dabei sollte das Maß an Bewegung immer an den aktuellen Gesundheitszustand des Vierbeiners angepasst sein. Mache lieber kurze Spaziergänge, die deinen Hund nicht so sehr erschöpfen lassen. Auch die Regenerationsphase wird so verkürzt.

Rampen

Vermeide Sprünge in und aus dem Kofferraum. Falls du deinen Hund nicht in den Kofferraum heben kannst, gibt es praktische Hunderampen. Hunde gewöhnen sich meist schnell daran.

Tragehilfe

Es gibt praktische Tragehilfen. Damit kannst du deinen Hund unterstützen und entlasten. Sie geben ihm viel Sicherheit, wenn er wackelig auf den Beinen ist. Du solltest bei der Auswahl der Tragehilfe darauf achten, dass sie gut sitzt und aus einem reißfesten, stabilen Material gefertigt ist. Weiterhin sollte das Material weich sein und an keiner Stelle einschneiden. Häufig wird Neopren verwendet, was zudem leicht zu reinigen ist und schnell trocknet.

Erhöhter Trink- & Futterplatz

Besonders bei größeren Hunden ist ein erhöhter Trink- und Futterplatz eine gute Entlastung. Dein Hund muss sich nicht vorne überbeugen. Die Belastung auf die Gelenke ist dabei gleichmäßig verteilt. Er kann seine Mahlzeit in bequemer Haltung einnehmen.

Doch auch im Alltag gibt es einige Dinge zu beachten

  • Vermeide unbedingt das Aufreiten anderer Hunde.
  • Auch das Klopfen und Tätscheln auf dem Rücken ist für deinen Hund unangenehm.

Du siehst, es gibt viele verschiedene Dinge, das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern und zugleich den Alltag für deinen Hund zu erleichtern und seine Lebensqualität zu steigern.

Hast du bereits Erfahrungen mit der degenerativen Myelopathie? Teile deine Tipps und Erfahrungen gern in den Kommentaren mit mir!

Alles Liebe, deine Tina

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Degenerative Myelopathie – das sind die häufigsten Symptome

Degenerative Myelopathie – das sind die häufigsten Symptome

In Teil I der Blogreihe zur Degenerativen Myelopathie hast du bereits viele wichtigen Informationen rund um das Krankheitsbild erfahren. In diesem Artikel dreht sich alles um die Symptome der Degenerativen Myelopathie. Degenerative Myelopathie Symptome

Ein frühes Erkennen der Erkrankung ist sehr wichtig, damit betroffene Vierbeiner möglichst schnell behandelt werden und der Fortschritt der Erkrankung möglichst verzögert wird.  Daher sollte man mit den wichtigsten Anzeichen vertraut sein. Natürlich können diese Anzeichen auch im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auftreten.
Es ist daher sehr wichtig, seinen Hund untersuchen zu lassen, sobald er eines oder mehrere der aufgeführten Symptome zeigt.

Degenerative Myelopathie – die Symptome

  • Zunächst zeigen die Hunde Probleme bei der Koordination der Hinterhand und sie schleifen mit den Krallen.
  • Im weiteren Krankheitsverlauf kommt es immer mehr auch zum Überkreuzen der Hinterläufe, Überköten, Wegkippen und Einsacken beim Drehen.
  • Es bilden sich Verspannungen der Muskulatur in den überlasteten Bereichen.
  • Betroffene Vierbeiner ziehen die Hinterläufe nach durch die fortschreitende Lähmung.
  • Der Hund zeigt unkoordinierte Bewegungen der Hinterhand.
  • Die Eigenwahrnehmung der an einer Degenerativen Myelopathie erkrankten Vierbeiner ist gestört.
  • Auch die Reflexe sind gestört.
  • Es kommt zu Harn und Kotinkontinenz. Degenerative Myelopathie Symptome

Auch diese Symptome kann ein Hund bei einer Degenerativen Myelopathie zeigen:

  • Je nach Schwergrad und Stadium kommt es zum Einknicken auf der Hinterhand, neurologischen Ausfallerscheinungen und Gleichgewichtsproblemen.
  • Krallen-/Pfotenschleifen – die Krallen sind stark abgenutzt.
  • Hunde zeigen Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinlegen.
  • Erkrankte Vierbeiner haben Koordinationsschwierigkeiten z.B. beim Beinchenheben oder Schütteln.
  • Auch Sensibilitätsstörungen in den Pfoten treten auf.
  • Es kommt zum Verlust der Muskulatur.
  • Die Beweglichkeit ist immer mehr eingeschränkt.
  • Ein weiteres Symptom ist ein Tremor in den Hinterläufen.
  • Im weiteren Krankheitsverlauf kommt es dann zu einer kompletten Lähmung des Hundes.
  • Der Verlauf der Erkrankung ist absolut schmerzfrei.

Dein Hund zeigt verschiedene der genannten Anzeichen? Dann solltest du diese auf jeden Fall ernst nehmen und deinen Vierbeiner untersuchen lassen. Degenerative Myelopathie Symptome

Auch wenn keine Degenerative Myelopathie vorliegt, können die Symptome auch auf andere Erkrankungen des Bewegungsapparates hindeuten, wie beispielsweise einen Bandscheibenvorfall, Spondylose oder ein Cauda Equina Compressions Syndrom.

Alles Liebe, deine Tina

 

 

Degenerative Myelopathie Teil I – das Krankheitsbild, Ursachen, Diagnose & Therapieziele

Degenerative Myelopathie Teil I – das Krankheitsbild, Ursachen, Diagnose & Therapieziele

Die Degenerative Myelopathie ist eine Erkrankung des Rückenmarks, die eine langsam fortschreitende komplette Lähmung des Hundes nach sich zieht. Dabei kommt es zu einer Demyelisierung und axonalen Degeneration der weißen Substanz des Rückenmarks. Die Erkrankung selbst ist komplett schmerzfrei. In den meisten Fällen sind ältere und größere Rassen betroffen – ab ca. 9 Jahren. Die Ursache der Degenerativen Myelopathie ist immer noch unbekannt. Es wird allerdings eine genetische Prädisposition vermutet. Die Erkrankung verläuft immer tödlich, eine Heilung ist nicht möglich. Studien zeigen jedoch, dass Hunde, die regelmäßige Physiotherapie erhielten wesentlich länger überlebten. Die Zeitspanne kann je nach Verlauf von wenigen Monaten bis Jahren reichen.

Folgen der Degenerativen Myelopathie

In einem mehr oder weniger langsamen Verlauf kommt es zu einer vollständigen Lähmung des Vierbeiners.

Behandlungsmöglichkeiten

Eine Heilung der Degenerativen Myelopathie ist nicht möglich. Allerdings hilft eine intensive physiotherapeutische Begleitung den betroffenen Vierbeinern enorm und kann den Fortschritt der Erkrankung deutlich verzögern. Denn mittels Physiotherapie kann man den Abbau der Muskulatur und die Funktionsverluste herauszögern.

Differenzialdiagnose Degenerative Myelopathie

Bei einem Verdacht auf Degenerative Myelopathie müssen verschiedene andere mögliche Erkrankungen ausgeschlossen werden. Dazu gehören der Bandscheibenvorfall, das Cauda Equina Compressionssyndrom, das Wobbler Syndrom, eine Neoplasie des Rückenmarks und eine fibrokartilaginöse Embolie.

Häufig betroffene Rassen

Es gibt bei der Degenerativen Myelopathie Rassen, die prädisponiert und häufiger betroffen sind. Dazu gehören:

  • Deutscher Schäferhund
  • Berner Sennenhund
  • Hovawart
  • Kuvasz

Wie kann eine Degenerative Myelopathie festgestellt werden?

Um die DM sicher zu diagnostizieren, sind einige spezielle Untersuchungsgänge notwendig:

  • Myelographie
  • Gentest
  • Röntgen/CT/MRT zum Ausschluss der Differenzialdiagnosen
Die Therapieziele der Physiotherapie Degenerative Myelopathie
  • Der Hund soll so lange wie möglich fit gehalten werden
  • Erhalt der Muskulatur und verzögern des Muskelabbaus
  • Verspannungen lösen, die durch Fehlbelastung entstehen
  • Koordinationsförderung
  • Beweglichkeit des gesamten Körpers erhalten um Knorpelschäden zu vermeiden
  • Entlastung überbelasteter Strukturen
  • Vorbeugen von Dekubitus und Verletzungen der Pfoten durch Überköten/Pfotenschleifen

In Teil II und Teil III der Blogreihe erfährst du, was die häufigsten Symptome für eine DM sind. Zudem bekommst du wertvolle Tipps, wie du deinen Hund unterstützen kannst und was du auf jeden Fall vermeiden solltest.

Alles Liebe, deine Tina

 

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