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Liebster Award – DOGGY FITNESS wurde nominiert! YEAH!

Liebster Award – DOGGY FITNESS wurde nominiert! YEAH!

Liebster Award – wir wurden nominiert

Eigentlich wurden wir sogar schon zum zweiten Mal für den Liebster Award nominiert. Allerdings ist uns das beim ersten Mal irgendwie durchgegangen. Daher gibt es jetzt gleich die doppelte Dosis. Eigentlich mag ich keine Kettenbriefe – mochte ich noch nie. Aber da viele von euch gern auch etwas mehr über uns „persönlich“ erfahren möchten, stellen wir uns den Fragen von Cäsar – mein Leben auf vier Pfoten und Lieblingsviech.

Was ist der „Liebster Award“?

Eigentlich ist der „Liebster Award“ wie gerade schon erwähnt eine Art Kettenbrief unter Bloggern. Das Prinzip ist denkbar einfach: man wird von Bloggern nominiert 10 Fragen zu beantworten und man stellt wiederum 10 Fragen an die selbst ausgewählten Bloggern. Vorteil für euch: ihr lernt neuen Blogs kennen und erfahrt etwas mehr über uns.

Die Regeln:

Nenne den Blogger, der dich nominiert hat. Beantworte die 10 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Nominiere weitere Blogger für den „Liebster Award“. Stelle eine neue Liste mit 10 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. Informiere den Nominierten über die Nominierung Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.

Ich nominiere:

MEIN WANDERHUND und CLEAN FEEDING. Beide wie ich finde großartige Bloggerinnen mit spannenden Themen, die ihr unbedingt kennen solltet. Ich freue mich sehr auf die Antworten der Beiden.

Diese Fragen hatte CÄSAR – MEIN LEBEN AUF VIER PFOTEN an uns:

Wie seid ihr auf den Hund gekommen?

Das war bei mir ganz klassisch. Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Einige Jahre war es mir beruflich nicht möglich, einen Hund zu halten. Doch fast zeitgleich mit meinem Start als Hundephysiotherapeutin zog Tessa bei mir ein. Eigentlich als Pflegehund, aber die Sache war – trotz einiger Herausforderungen – schnell entschieden. Ziemlich genau ein Jahr später kam Snowy zu uns. Ebenfalls als Pflegehund. Mit ihren Handicaps sollte ich sie physiotherapeutisch unterstützen, damit sie dann vermittelt werden kann. Als Snowy am Frankfurter Flughafen aus ihrer Box krabbelte, war es um mein Herz bereits geschehen.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung mit eurem 4-Beiner?

Tessa und Snowy vom Katzenfutter fern zu halten.

Tessa & Snowy: in einem unbeobachteten Moment ans Katzenfutter zu kommen.

Wie würdet ihr euren Charakter beschreiben?

Tessa ist ein hoffnungsloser Kontrollfreak und Futterverschlinger. Zuhause ist sie ein Couchpotatoe, draußen ein Rennschwein. Sie freut sich gerne laut und stimmgewaltig – nicht immer zur Freude der Nachbarn.

Snowy: sie teilt sich mit Tessa die Leidenschaft fürs Sofa, draussen mimt sie gerne sie Gehörlose. Sie ist ein großer Menschenfreund, immer gut gelaunt und hungrig. Dabei ist sie allerdings an passionierter Gemüsehasser. Kleinen Kindern klaut sie gern im Vorbeigehen das Essen aus der Hand.

Ich: Ich habe eine große Liebe zu Tieren. Mit Tieren bin ich sehr geduldig, mit Menschen meist weniger. Ich bin recht perfektionistisch, immer voller Ideen und emotional. Ich liebe die frühen Morgenstunden, bin aber ein militanter Morgenmuffel.

Was war das peinlichste was euch unterwegs mit Hund passiert ist?

Tessa & Tina: Da fällt uns spontan gar nix ein. Ausser wenn Snowy mal wieder auf fremden Picknickdecken einfällt und versucht, etwas zu Essen abzustauben.

Snowy: wenn Tina versucht, mich von fremden Picknickdecken wegzuholen. Als wüsste ich nicht, was gut für mich ist.

Sommer oder Winter?

Wir sind allesamt ausgeprägte Sommer- und Sonnenmenschen. Daher gibt es bei uns gern mal Drängeleien um die Plätze auf den Sonnenliegen.

Was bringt euch so richtig auf die Palme?

Rücksichtslose, humorlose und engstirnige Menschen.

Tessa & Snowy: Regen = IGITT!

Kennt ihr diesen Moment wo man voller Stolz platzen könnte? Was war es bei euch?

Ja, vor Stolz bzw. Glück. Das war z.B. als Snowy sich das erste Mal auf dem Rücken wälzen konnte.

Tessa & Snowy: Klar, wenn wir mal wieder unentdeckt ans Katzenfutter kommen.

Wie seid ihr auf das Bloggen gekommen?

Bei mir ist es der Wunsch, den Menschen alles um das Thema Bewegung beim Hund näher zu bringen. Im Internet findet man leider so viel wenig fundierte Infos zu Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten. Und ich wünsche mir, über das Bloggen die Menschen zu motivieren, selbst mit ihrem Hund aktiv zu werden.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass wir noch ganz viele Jahre gemeinsam mit Tessa und Snowy geniessen dürfen.

Tessa & Snowy: Hundeleckerli, so viel wir wollen.

Was ist euer Lieblingszitat?

Es ist nie zu spät das zu sein, was man hätte sein können.

Diese Fragen hatte LIEBLINGSVIECH an uns:

1. Hund im Bett ja oder nein? 

Jein. In der Regel residieren die Mädels in ihrem Bettchen. Wenn es blitzt und donnert, zieht es sie allerdings ins Bett.

2. Was bedeutet Freiheit für dich ?

Meinen Tag weitestgehend selbst bestimmen zu können und dort zu leben, wo es uns gut tut.

Tessa & Snowy: den Rinderknochen heimlich aufs Sofa zu schleppen.

3. Wonach sehnt sich dein Inneres Kind am meisten?

Sonne, Ruhe, Meer, Schokolade und Pasta & WiFi.

Tessa & Snowy: Hundeleckerli

4. Wie entspannst du dich nach einem anstrengenden Tag?

Beim Hundespaziergang und/ oder einem Glas Wein und leckerem Essen.

Tessa & Snowy: Rinderknochen knabbern

5. Glück ist…?

Dort leben zu können, wo ich mich wohl fühle und das tun zu können, was ich liebe. Und dabei meine Liebsten um mich zu haben.

Tessa & Snowy: BOAH! RINDERKNOCHEN!

6. Süss oder salzig?

BEIDES!

Tessa & Snowy: schonmal einen süßen Rinderknochen gesehen?!

7. Bekommt dein Hund Essen vom Tisch?

Tessa und Snowy sagen: Sharing is caring….

8. Hast du einen Lieblingsort oder Lieblingsplatz?

Viele verschiedene sogar. Aber eigentlich immer gern am Meer.

9. Was hat sich durch deinen Blog/Hund verändert?

Ich durfte durch meinen Blog viele interessante Menschen kennenlernen und habe selbst viel gelernt. Denn das Bloggen bedeutet viele Rollen in einer Person abzubilden. Neben meinem eigentlichen Thema arbeitet man sich noch in Themen wie Tools & Technik etc ein.

10. Welcher Superheld wärst du gerne und warum?

Puh, ich habe so gar keine Affinität zu Superhelden. Aber ich kenne einige Menschen, die für mich „Superhelden“ sind, weil sie im alltäglichen Leben Großes leisten.

Unsere Fragen von uns an Mein Wanderhund und Clean Feeding:

  1. Wenn ihr ein Hund wärt, wie und wer würdet ihr sein?
  2. In welchen Momenten bringt dich dein Hund zum Lachen?
  3. Wie seid ihr zu eurem Blogthema gekommen?
  4. Süß oder sauer?
  5. Wen würdest du gern mal für deinen Blog interviewen?
  6. Urlaub mit oder ohne Hund?
  7. Was hilft dir, wenn du schlecht drauf bist?
  8. Hund im Bett – ja oder nein?
  9. Glück ist?
  10. In diesen Momenten kannst du einfach nicht auf deinen Hund verzichten:

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Deine Tina Lie

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Dog Story 4 Bella – Kampf dem Kreuzbandriss

Dog Story 4 Bella – Kampf dem Kreuzbandriss

Bella turnt gegen den Kreuzbandriss

Die kleine Bella ist nach ihrem Kreuzbandriss nun schon mitten in der Reha. Sie genießt die entspannenden Massagen sehr, da sich innerhalb kürzester Zeit Verspannungen durch die Fehlbelastung gebildet haben. Nach anfänglicher Aufregung schließt sie sogar nach einiger Zeit die Augen und ist sogar schon während der Massage eingeschlafen. Auch die Lasertherapie und das Magnetfeld helfen ihr sehr zur Schmerztherapie und Unterstützung des Heilungsprozesses.

Bellas Frauchen ist ganz diszipliniert und trainiert mit Bella täglich. Da die Übungen für Bella und ihre Besitzerin unkompliziert und einfach zu erlernen sind, lassen sie sich prima in den täglichen Ablauf integrieren. 

Mit folgenden Übungen haben wir das tägliche Training gestartet:

Pfoten anheben: Trainiert Muskulatur, Koordination und Balance

Steh Sitz Transfer: Trainiert Kraft, Muskulatur, Koordination und Beweglichkeit der Hinterläufe

Stretching Rücken: Stretcht die Rückenmuskulatur, unterstützt die Beweglichkeit des Rückens, Trainiert zusätzlich Balance und Körpergefühl

Auch wenn Bella unter einem Kreuzbandriss leidet, ist es wichtig, dass wir ihren ganzen Körper fit und beweglich halten.

Hat das „magische Haargummi“ gehalten was es verspricht?

Auch der Trick mit dem Haargummi an Bellas Hinterbein ist genial. Die anfängliche Sorge von Bellas Besitzerin, die könnte versuchen, es abzunehmen, war unbegründet. Bella setzt ihr Hinterbein tatsächlich viel häufiger auf, wenn auch noch sehr zaghaft. Wenn sie langsam und kontrolliert im Schritt geht, nutzt sie das Bein vorsichtig bei fast jedem Schritt.

Die große Herausforderung beim Kreuzbandriss: den Wirbelwind ruhig halten!

Es ist schwierig den kleinen Wirbelwind immer so ruhig zu halten, wie es sein sollte. Sie sieht ihre Hundefreundin Gucci wild rennen und möchte zu gern mitlaufen. Und auch die eine oder andere Spielaufforderung von Gucci kann sie einfach nicht ausschlagen. Und das Frauchen kann die Kleine nicht 24 Stunden bewachen. Eine schwierige Situation. Dennoch versucht sie, Bella so ruhig wie möglich zu halten.

Großartig findet Bella die Spaziergänge im Tragegeschirr und die kleinen Schnupperpausen mit ihrer Hundefreundin zwischendurch. Dabei sein ist alles für sie!

PREVIEW: So geht es weiter…

Bella war beim Tierarzt. Was sagt er zu Bellas Fortschritten? Bella durchlebt ihre erste „Reha-Trotzphase“. Was das heißt und welche Folgen das für Bella haben kann, verrate ich dir in meinem nächsten Artikel!

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Deine Tina

Dog Story 3 Bella – Rehabeginn nach dem Kreuzbandriss

Dog Story 3 Bella – Rehabeginn nach dem Kreuzbandriss

Bella startet nach der Diagnose „Kreuzbandriss“ mit der Reha

Bei der kleinen Bella ging es hoch her. Der Schock nach dem Kreuzbandriss war groß. Die Optionen wurden abgewägt und eine Entscheidung getroffen: Bellas Kreuzbandriss soll nicht operiert werden. Nun soll es schnell weitergehen, damit wir bei Bella´s Genesung keine Zeit verlieren und bleibende Schäden vermieden werden.

Wir haben bereits erste Maßnahmen für Bella´s tägliches Leben definiert. Dazu gehören sehr kurze Spaziergänge, an der Leine im Schrittempo. Bella soll keine Treppen steigen, nicht springen, rennen und spielen. Das hat in den ersten Tagen nachdem ich Bella kennenlernte auch toll geklappt und Bella´s Besitzerin ist wahnsinnig diszipliniert. Das hilft der kleinen Maus ungemein.

Wir sind nun drei Wochen nach dem Kreuzbandriss. Die Kleine kommt schon ohne Schmerzmittel zurecht und es ist nur eine geringe Schwellung und Erwärmung im Gelenk zu spüren.

Bellas Trainingsziele zur Heilung des Kreuzbandriss sind definiert:

  • Sie soll keine Schmerzen haben
  • Verspannungen sollen gelöst werden, damit sie sich insgesamt wieder besser und weniger verkrampft bewegt
  • Sie muss ihrem Hinterbein wieder vertrauen und es benutzen
  • Wir müssen Muskulatur aufbauen, um die Gelenke zu entlasten und vor allem das andere Knie zu entlasten.
  • Ein gesunder und normaler Bewegungsablauf

Bella bekommt ihren eigenen Trainingsplan – speziell für den Kreuzbandriss

Um die Zeit zwischen den Behandlungen sinnvoll zu nutzen, und damit Bella schnell wieder fit wird, bekommt Bella einen Trainingsplan. Mit den einfachen aber effektiven Übungen unterstützt Bella´s Frauchen täglich die Genesung. Es macht übrigens nicht die Menge der Übungen, sondern wie effektiv sie miteinander kombiniert werden. Auch in diesem Fall gilt: „Viel hilft nicht viel.“ Wichtig ist dabei, dass wir uns nicht nur auf ihr Bein mit dem Kreuzbandriss konzentrieren, sondern auch den restlichen Körper im Auge behalten. Das heißt, wir trainieren neben der Muskulatur und Beweglichkeit des Hinterbeins auch den restlichen Körper, ihr Körpergefühl, ihre Balance und Beweglichkeit.

In der ersten Woche starten wir mit folgenden Übungen:

Pfoten anheben: Trainiert Muskulatur, Koordination und Balance

Steh-Sitz Transfer: Trainiert Kraft, Muskulatur, Koordination und Beweglichkeit der Hinterläufe

Stretching Rücken: Stretcht die Rückenmuskulatur, unterstützt die Beweglichkeit des Rückens, Trainiert zusätzlich Balance und Körpergefühl

Ein großes Problem, dass oft vor allem kleinere Hunde haben, wenn sie eine Verletzung am Lauf haben: sie kompensieren sehr gut und kommen perfekt auf drei Beinen zurecht. Das macht es schwer, sie dazu zu bringen, ihr verletztes Bein wieder zu nutzen. Sie „vergessen“ es förmlich und es gehört nicht mehr zu ihrem Körper.

Dafür gibt es einen genialen Trick, den wir auch bei Bella anwenden:

„Das magische Haargummi“: Bellas Frauchen legt ihr ein Haargummi oberhalb der Pfote des betroffene Beins an. Wichtig ist, darauf zu achten, dass es nicht einschneidet und unangenehm ist. Durch das Haargummi nimmt Bella ihr Bein bewusst wahr und unterstützt dabei, es schneller zu nutzen. Der Verlust der Muskulatur wird verringert, die Überlastung des andern Hinterbeins, des Rückens und der Vorderläufe ist geringer.

Ein ganz wichtiges Thema ist übrigens auch der (wunde) Punkt Futter:

Die kleine Bella hat eine tolle Figur. Damit das so bleibt und sie in der Phase der geringeren Bewegung nicht zunimmt und so die Gelenke noch mehr belastet, wird ihre Futterration auf die aktuelle Bewegung angepasst. Und was erst einmal auf den Rippen ist, geht umso schwerer wieder runter.

PREVIEW: So geht es weiter…

Wie wird Bella die Übungen annehmen und wie kooperativ ist sie? Funktioniert der Trick mit dem Haargummi wirklich?! Wie die ersten Trainingseinheiten laufen und wie die Herausforderungen im Alltag sind; dass teile ich in meinem nächsten Beitrag mit dir! 

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Deine Tina

Hundeblogger Domino – wir sind dabei!

Hundeblogger Domino – wir sind dabei!

Hundeblogger Domino – Was ist das?!

Kürzlich hat die liebe Julia von midoggy das „Hundeblogger-Domino“ gestartet. Ich bin freue mich sehr von Hundekind Abby nominiert worden zu sein! Dafür einen ganz lieben Dank!

Doggy Fitness ist ja erst seit Anfang 2016 in der Welt der “Hundeblogs” unterwegs und es ist schön, dass mein Blog auch anderen Hundebloggern gefällt.  Bevor ich begann über das Thema “Physiotherapie bei Hunden” zu bloggen, hatte ich mit Hundeblogs nicht besonders viel zu tun. Umso intensiver lese ich nun, was andere Hundeblogger bewegt, sie beschäftigt und mit welchen Tips sie das Leben von uns Hundemenschen bereichern.

Und was ist nun ein Hundeblogger-Domino?

Ich bin kein großer Freund von Kettenbriefen und ähnlichen Geschichten. Aber es gibt so viele Hundeblogs und ich finde es schön, wenn sie durch eine solche Idee neue treue Leser finden.

Also so geht´s: Das Dominospiel kennt man ja. Man muss immer passende Dominosteine aneinander legen. Und nun ist es beim Hundeblogger Domino meine Aufgabe, zwei Dominosteine, in Form von zwei Blogs auszuwählen , die ich besonders gern mag und sie zu nominieren. Keine einfache Sache, denn es gibt mehr Blog rund um das Thema Hund als man denkt! Und so viele sind auf ihre ganz eigene Art informativ, schön, mitreissend und spannend.

Zwei Blogs, die ich sehr gerne lese, sind die folgenden:

Doggy Fitness - Blog für Physiotherapie bei Hunden

Doggy Fitness – Blog für Physiotherapie bei Hunden

MÄDCHENHUND:

  1. Ich finde die Art zu schreiben von Mädchenhund erfrischend, fröhlich und so herrlich normal. Manchmal hat man sogar das Gefühl mittendrin und dabei zu sein.
  2. Der ein oder andere Artikel hat das Potenzial, dass man sich selbst ein wenig wiedererkennt.
  3. Die Inhalte des Blogs sind abwechslungsreich, deckt alle Bereiche des Hundelebens ab. Manchmal lacht man, manchmal kommt man ins Grübeln, wie beim Thema: Was den mit unseren Vierbeiner passiert, wenn uns etwas passiert . 

 

Doggy Fitness - Blog für Physiotherapie bei Hunden

Doggy Fitness – Blog für Physiotherapie bei Hunden

WUFFLOG:

  1. Ich finde die Bilder von Mailo einfach immer wunderschön und es gelingt Claudia seinen wachen Blick und auch die enge Verbindung zwischen den Beiden ganz zauberhaft einzufangen.
  2. Bei Wufflog “verlese” ich mich insbesondere gern in der Sparte “Wissenswertes”.
  3. Einer meiner liebsten Artikel dreht sich um die erste Gassirunde am Morgen. Ich finde mich dort mehr als wieder. Und Claudia hat so recht. Hat man sich erst einmal aufgerafft, gibt es Energie und Kraft für den Tag.

Ich würde mich freuen, wenn ihr 2 mitmacht und die Dominosteine weiterreicht.

Hier findet ihr die Spielregeln:

  • Erstelle einen Blogbeitrag und füge den Dominostein ein, mit welchem Du eingeladen wurdest und verlinke den einladenden Hundeblog.
  • Wähle zwei Hundeblogs aus, die Du gerne liest und erstelle für sie jeweils einen Dominostein (links Dein(e) Hund(e), rechts der/die des anderen Blogs).
  • Füge die Dominosteine ein und nenne jeweils 3 Gründe, warum Du diese Blogs gerne liest und verlinke sie über die entsprechenden Dominosteine.
  • Kopiere die Spielanleitung in den Beitrag.
  • Benachrichtige die ausgewählten Hundeblogs und lade sie ein das Dominospiel fortzuführen.
  • Nutze gerne den Hashtag #HundebloggerDomino beim Teilen des Beitrags auf Deinen Social-Media-Kanälen.

Habe viel Spaß!

Eure Tina!

Amputation: Auf 3 Beinen glücklich durchs Leben!

Amputation: Auf 3 Beinen glücklich durchs Leben!

Dreibeinige Hunde und ein Leben nach der Amputation

Den meisten von uns sind sie schon häufiger begegnet: Hunde auf drei Beinen nach einer Amputation. Du hast sogar selbst einen dreibeinigen Hund oder denkst darüber nach, einen zu adoptieren? Großartig! Ein Leben auf drei Pfoten ist kein Schlechteres als eines auf vier Pfoten!

Ein Hund will ein Hund sein – auch nach einer Amputation

Wenn ein Hund auf drei Beinen durch sein Leben rennt ist er aber vor allem eins: ein Hund. Mit all seinen Bedürfnissen. Das heißt, dass er rennen, toben, spielen möchte, dich auf all deinen Wegen begleiten möchte. Kurzum: er möchte alles das tun, was Hunden eben Spaß macht. Und das geht. Wenn einem Hund ein Bein amputiert wurde, braucht er auf jeden Fall eine Zeit, um sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Doch die meisten Hunde arrangieren sich sehr gut und schnell mit der neuen Situation und dem neuen Laufgefühl. Und mit ein wenig Hilfestellung bei der einen oder anderen Sache durch ihren Menschen klappt vieles noch einfacher!

Was passiert nach einer Amputation?

Das Körpergefühl eines Hundes verändert sich komplett, denn das Körpergewicht verteilt sich neu. Wenn dem Hund ein Vorder- oder Hinterbein fehlt, übernimmt das Bein daneben einen Großteil der Last und trägt das Gewicht, was zuvor beide Beine getragen habe. Es macht dabei einen Unterschied, ob ein Vorderbein oder ein Hinterbein amputiert wurde. Die Vorderläufe tragen den größeren Teil des Körpergewichtes und geben Stabilität. Wenn ein Lauf fehlt, bedeutet dies, dass der verbleibende Lauf zusätzliches Gewicht übernehmen muss. Auch die Hinterläufe übernehmen einen Teil der Last. Ihre Aufgabe besteht bei einem gesunden Hund darin, die PS auf die Straße zu bringen.  Das heisst, sie geben den Schub, der über die Wirbelsäule nach vorne gegeben wird. Das setzt den Hund in Bewegung. Denn Hunde sind „Heckantriebler“.

Wie sieht es nach einer Amputation des Hinterlaufs aus?

Umgekehrt, wenn deinem Hund ein Hinterlauf fehlt, muss der verbleibende Hinterlauf die Kraft aufbringen, den Schub nach vorne zu bringen. Dabei unterstützen neben dem verbleibenden Hinterlauf auch die Vorderläufe diesen Prozess. Auch für sie ist diese zusätzliche Aufgabe neben dem Tragen des Körpergewichtes und dem Geben der Stabilität eine Mehrbelastung.

Was sind nun die Folgen und Konsequenzen für den Hundekörper?

Hier geht es zum ARTIKEL ALS PDF (KLICK)

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Deine Tina

Beitragsfoto: ein liebes Dankeschön für das Foto zum Beitrag an www.hundeimpressionen.de

Mein Leben mit einem Handicap-Hund – besonders und bereichernd

Mein Leben mit einem Handicap-Hund – besonders und bereichernd

Ein Einblick in unser Leben mit der Handicap-Hündin Snowy

Wenn ein Hund in unser Leben tritt, haben wir meist ein Bild vor Augen, wie die Zukunft mit unserem Liebling aussehen wird. Ein fröhlicher Hund, der mit strahlenden Augen auf den gemeinsamen Spaziergängen freudig und leichtfüßig durchs Leben läuft. Ein müheloses Leben.

Was bedeutet das für das Zusammenleben mit dem Handicap-Hund?

Ganz gleich, ob man einen Handicap Hund adoptiert hat, so wie wir unser mittlerweile achtjähriges Podenco-Mädchen Snowy oder ob ein Unfall oder eine Erkrankungen im Verlauf des gemeinsamen Lebens zu einem Handicap führt. Das Leben mit einem Handicap Hund ist anders. Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, es macht keinen Unterschied.

Als Snowy vor etwas vier Jahren zu uns kam, konnte sie kaum gehen. Sie war gezeichnet, von den Jahren, die sie bei einem Jäger in einer Holzkiste verbrachte. Die Hinterläufe verformt, schwere Arthrose in den Hüften, beide Knie kaum mehr als Gelenke erkennbar, nicht zu sagen, ob durch einen Unfall oder durch äußere Gewalteinwirkung. Auch der Rücken zeigte erste Schädigungen in Form von Spondylosen. Zusätzlich hat sie einen achten Lendenwirbel und die Ellbogen waren durch die dauerhafte Überbelastung geschädigt.

Ein Handicap verändert vieles – aber nicht alles zum Schlechten

Es gibt Menschen, die sich direkt bei der Adoption für einen Hund mit Handicap entscheiden. Und es gibt Menschen, die einen gesunden Hund adoptieren und wird er krank. Plötzlich ist alles anders. Eine Gelenkerkrankung, ein Bandscheibenvorfall, eine Amputation – und plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Man kann lernen, sein Leben darauf einzurichten.

Wie wir mit Snowy unser tägliches Leben bestreiten

Trotz ihrer Beschwerden har Snowy immer gute Laune, verzaubert jeden mit ihrer freundlichen Art und läuft fröhlich durchs Leben. Seit Snowy bei uns lebt, wird sie physiotherapeutisch behandelt. Das hat ihrem Körper enorm geholfen. Wir haben sehr viele kleine Schritte gemacht und machen sie noch immer. Sie bewegt sich viel besser und sie fühlt sich wohler in ihrem Körper. Auch die Goldakupunktur, die sie im Jahr 2015 bekam und die zahlreichen Nahrungsergänzungsmittel helfen ihr. Aber sie wird immer ein Hund mit Handicap sein.

Unsere Spaziergänge werden nie so lang sein, wie mit einem gesunden Hund. Sie wird ins Auto gehoben und bekommt Unterstützung, wo auch immer sie uns zeigt, das sie diese benötigt. Den Sprung aufs Sofa lässt sie sich allerdings nicht nehmen und auch ins Bett schleicht sich Snowy gern auch mal ohne fremde Hilfe.

Uns ist bewusst, dass sich ihr Gesundheitszustand mit fortschreitendem Alter verschlechtern wird. Aber darauf sind wir gefasst und vorbereitet. Wir werden Snowy jeden Weg ebnen, um ihr das Leben so unkompliziert, angenehm und barrierefrei wie möglich zu gestalten.

Die schlechten Tage

Ich gebe ehrlich zu, dass auch wir manchmal schlechte Tage haben. Wenn es mit dem Laufen nicht gut klappt oder sie sich schwerfälliger als sonst bewegt. Dann keimt auch bei mir die Angst hoch und ein flaues Gefühl entsteht im Magen. Dann beschleichen mich Ängste und Sorgen, ob ich alles richtig mache, ob es ihr noch gut geht, ob wir etwas anders machen sollten. Und ich habe Angst sie zu verlieren. Aber ich glaube, das diese Ängste und Sorgen normal und menschlich sind. Dann schaue ich Snowy an und weiß, sie braucht kein Mitleid. Ich darf mitfühlend sein, vor allem aber sollte ich sie motivieren, lieben, begleiten und jeden Tag mit ihr genießen.

Wir passen uns (Lebens- )Tempo an Snowy an

Wir spazieren in dem Tempo, wie sie es kann und passen auch die Länge der Spaziergänge an. Oft machen wir kürzere Spaziergänge und dafür dann häufiger und gönnen uns kleine Ruhepausen unterwegs.

Das schmältert die Qualität unserer Spaziergänge und Ausflüge nicht. Im Gegenteil. Wir erleben sie noch bewusster und versuchen vor allem eines: Snowy so „normal“ wie möglich Hund sein zu lassen und sie Dinge ausprobieren lassen. Sie soll ihre Erfahrungen machen. Und das kann auch mal bedeuten, dass sie strauchelt und stolpert. Aber durch ein übermäßiges Behüten würden wir sie verunsichern und einschränken. Und Snowy möchte so viel wie möglich ein normaler Hund sein. Ihre Grenzen auszutesten, nicht überbehütet zu werden, stärkt sie. Und wenn sie eine Situation alleine gemeistert hat, kann man den Stolz und die Freude in ihrem Gesicht sehen.

Das Leben mit Snowy bereichtert unser Leben ungemein

Manchmal wird man einfach gezwungen langsamer zu machen und einen Gang runterzuschalten. Jeden Tag bewundere ich aufs Neue ihre Stärke und ihre gute Laune. Sie lässt sich nie hängen, sie jammert nicht, sie genießt jede Sekunde. Sie nimmt ihr Leben so an wie es ist und sie geniesst es. Das ist eine große Bereicherung, weil es uns bewusster Leben lässt.

Auch wenn es an manchen Tagen beschwerlicher ist, ich würde keine Sekunde tauschen wollen. Wir haben nicht das Gefühl, das wir im Zusammenleben mit Snowy etwas verpassen oder es mit einem gesunden Hund schöner sein könnte. Ich kann nur alle Menschen dazu ermutigen, einen Hund aufzunehmen, der ein Handicap hat. Auch mit dem Wissen, dass der Alltag manchmal Hürden bereit hält und man sich mehr sorgt.

Da ich es oft in meiner Praxis erlebt habe, das Hundebesitzer meist völlig verunsichert waren, wenn ein Handicap Hund ins Haus kommt, oder der zuvor gesunde Hund plötzlich mit einem Handicap leben muss, teile ich gern eine ganze Reihe von Tipps mit dir, wie du euer Zusammenleben erleichtern kannst

Man kann so vieles tun, um seinem Handicap-Hund den Alltag zu erleichtern:

  • erhöhter Wasser-/Futternapf
  • ein wärmender Mantel im Winter
  • orthopädische Hundebetten
  • Hunderampen fürs Auto
  • Treppchen für das Sofa
  • Rutschfeste Untergründe im Haus
  • Tragehilfen beim Treppensteigen

Die Orthopädietechnik hält eine Vielzahl an Lösungen bereit:

  • Bandagen
  • Orthesen
  • Prothesen
  • Hunderolli

Ein Physiotherapeut kann deinen Hund unterstützen mit:

  • Laser
  • Elektrotherapie
  • Hydrotherapie
  • Akupunktur
  • Manuellen Therapieformen

Du kannst mit gezielten Übungen aus der Physiotherapie selbst unterstützen:

  • entspannende Massagen
  • passive Bewegungsübungen
  • aktive Übungen für eine gute Muskulatur, Beweglichkeit, Koordination, Balance und Körpergefühl

Wir genießen jeden Moment, den wir mit Snowy haben

Wir freuen uns und staunen, wenn sie wie ein Reh durch den Garten springt, wenn sie über Stock und Stein klettert, weil sie vergisst, dass ihre Knochen nicht gesund sind. Und wir sind glücklich, wenn wir sehen, wie sie am Abend selig in ihrem geliebten Bettchen liegt und ihr ganzes Gesicht voller Freude ist.

Und wir wissen, wie wertvoll jeder Tag mit ihr ist.

Teilst du dein Leben auch mit einem Handicap-Hund? Wie beeinflusst es dein Leben und was tust du, um euer Leben zu erleichtern? Teile gern deine Erfahrungen mit mir!

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Deine Tina

 

 

Dog Story 2 Bella – Operation des Kreuzbandriss oder nicht?!

Dog Story 2 Bella – Operation des Kreuzbandriss oder nicht?!

Was machen wir nun mit dem Kreuzbandriss?

Die Diagnose des Kreuzbandrisses war für Bella´s Frauchen ein echter Schock. Damit hatte niemand gerechnet. Nun musste eine Entscheidung getroffen werden. Soll Bellas Kreuzbandriss operiert werden, oder versucht man ihn ohne Operation zu behandeln?

Im Fall von Bella war die Entscheidung schnell getroffen

Das Narkoserisiko durch Bellas Gaumensegel ließ ihre Besitzerin keine Sekunde zögern. Eine Operation sollte unbedingt vermieden werden. Die Angst, dass sie die Narkose nicht überlebt, war einfach zu groß. Der Tierarzt verschrieb ihr entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente. Begleitend soll Bella Physiotherapie bekommen. So traf ich Bella und darf sie auf ihrem Weg der Genesung begleiten.

Bellas Besitzerin hat große Sorge um Bella. Die Situation ist völlig neu für sie und es ist einfach schlimm zu sehen, dass es dem eigenen Vierbeiner schlecht geht. Gleichzeitig macht sich eine große Hilflosigkeit breit.

Der Kreuzbandriss hat für Bella schnell spürbare Folgen:

  • Die Muskulatur an Bella´s betroffenem Bein wurde schnell schwächer. Binnen weniger als zwei Wochen ist Bellas linker Hinterlauf deutlich dünner geworden.
  • Die Muskulatur am Rücken, ihren Vorderbeinen und am rechten Hinterbein ist verspannt und schmerzt. Sie bewegt sich nicht mehr gern.
  • Gerade bei so kleinen Hunden wie Bella besteht das Risiko, dass sie schnell kompensieren und gut auf drei Beinen zu Recht kommen. Sie vergessen das vierte Bein und nutzen es nicht mehr. Das macht es dann zu einer echten Herausforderung, einen gesunden Bewegungsablauf zu trainieren.

Weitere Folgen und Risiken können sein:

  • Es entsteht Arthrose im betroffenen Knie.
  • Durch die Überbelastung der anderen Gelenke, besteht auch hier das Risiko von Arthrose.
  • Es kann im Laufe der Zeit ein Kreuzbandriss im anderen Knie entstehen, da es durch die vermehrte Belastung noch mehr strapaziert wird und leidet.

Also haben wir folgende Herausforderungen bei Bella:

  • Sie soll keine Schmerzen haben.
  • Verspannungen sollen gelöst werden, damit sie sich insgesamt wieder besser und weniger verkrampft bewegt.
  • Sie muss ihrem Hinterbein wieder vertrauen und es benutzen.
  • Wir müssen Muskulatur aufbauen, um die Gelenke zu entlasten und vor allem das andere Knie zu entlasten.
  • Sie soll wieder einen gesunden und normalen Bewegungsablauf haben.

Die ersten Maßnahmen für Bella

  • Bella läuft nur sehr kurze Strecken und diese möglichst im Schritt.
  • Aufgrund ihrer Größe kann sie Treppen hoch und auch ins Auto getragen werden.
  • Sprünge, Rennen und wildes Spiel mit Hundefreundin Gucci sind aktuell tabu.

Zu den körperlichen Schmerzen kommt hinzu, dass Bella´s Erkrankung auch Auswirkungen auf ihre Stimmung und ihr Verhalten hat. Das ist gar nicht ungewöhnlich, denn körperliche Gebrechen beeinflussen immer auch die Psyche. Bella ist nervöser, etwas ängstlicher und fühlt sich so gar nicht mehr wohl in ihrer Haut.

Eine ganz tolle Idee hatte da Bella´s Frauchen

Bella´s Frauchen hat ein Tragegeschirr gekauft. So kann Bella weiterhin überall dabei sein. Bella kann ihre Hundefreundin und die Besitzerin auch weiterhin auf Spaziergängen begleiten. Zwischendurch wird sie immer wieder zum Schnüffeln und für kurze Bewegungseinheiten runtergelassen.Eine ganz tolle Lösung insbesondere für kleine Hunde, damit sie auch weiterhin am Leben weitestgehend teilhaben können. Gerade in Mehrhundehaushalten vereinfacht es die Abläufe enorm.

PREVIEW: So geht es weiter…

Bella wird einen Trainingsplan bekommen, der auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. So kann Bella´s Frauchen auch in den Tagen, an denen wir uns nicht sehen, mit Bella trainieren und eine schnelle Genesung unterstützen. Wie die Übungen aussehen, mit welchem Trick wir Bella dazu bringen ihr Bein wieder bewusst zu nutzen, wie die ersten Trainingseinheiten laufen und wie die Herausforderungen sind, das teile ich in meinem nächsten Beitrag mit dir!

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Deine Tina

 

Dog Story 1 Bella – Zwergspitzmädchen mit Kreuzbandriss

Dog Story 1 Bella – Zwergspitzmädchen mit Kreuzbandriss

Diagnose Kreuzbandriss – plötzlich ist alles anders

In meiner neuen Beitragsreihe „Dog Story“ stelle ich euch einige Hunde vor, deren Geschichte mich sehr berührt und die ich über einen langen Zeitraum begleite.

Das Hundemädchen Bella – ich möchte Bellas Schicksal und ihren Genesungsweg mit dir teilen. Alle Hoch´s und Tief´s, alle Fortschritte und auch die Herausforderungen.

Doch wer ist Bella?!

Bella ist ein kleines schokobraunes Zwergspitzmädchen. Sie ist neun Jahre alt und leidet unter einem Gaumensegel. Ansonsten ist die kleine Maus quietschfidel und für ihr Alter topfit und aktiv. Sie liebt es mit ihrem Frauchen und ihrer Hundefreundin Gucci spazieren zu gehen und ist auch sonst gern überall dabei und sie liebt Besuche im Café. Dort geschah es auch schon, dass Unsummen geboten wurden, um sie ihrem Frauchen abzuluchsen. Doch Bella wird nicht hergegeben, für kein Geld der Welt. Obwohl sie mit ihren süßen Ohren einfach zum Klauen ist!

Bella und ihrem Frauchen ist etwas passiert, was viele Hundebesitzer selbst schon durchlebt haben:

Bella freute sich unbändig und ist wie so oft ist sie an ihrem Frauchen hochgesprungen, um sie zu begrüßen. Ein kurzes Aufjaulen und dann der große Schock: plötzlich wollte sie ihr linkes Hinterbeinchen nicht mehr belasten.

Hatte sie sich nur vertreten?

Die Vermutung lag nahe, denn Bella war bis dahin immer fit und zeigte keine Beschwerden. Doch auch nach ein paar Tagen zeigte sich keine Besserung. Mehr als ein zaghaftes Auftippen mit der linken Hinterpfote wollte einfach nicht gelingen. Bella hatte starke Schmerzen. Sie winkelte bei Hinsetzen ihr Beinchen ab, konnte ihr Knie nicht mehr Beugen.

Der Gang zum Tierarzt brachte die Diagnose: Bella hat einen Kreuzbandriss

Die Symptome, die Bella zeigte, waren ganz klassisch für einen Kreuzbandriss:

  • Dreibeiniges Laufen
  • Auftreten häufig nur mit der Zehenspitze
  • Schmerzhaftigkeit beim Strecken und Beugen des Knies
  • Berührungsempfindlichkeit des Knies
  • Abgewinkeltes Bein beim Hinsetzen

Zusätzlich können noch auftreten:

  • Es kann eine kurzzeitige Verbesserung der Lahmheit auftreten gefolgt von einer massiven Verschlimmerung, wenn der Hund wieder mehr belastet
  • Starke Schwellung und Erwärmung des Knies

Auch die Entstehung des Kreuzbandrisses war typisch!

Ein Bagatelltrauma reicht, um das Kreuzband zum Reißen zu bringen. In diesem Fall, das freudige Hochspringen am Frauchen. Das kann z.B. auch beim Spiel oder Treten in ein Erdloch passieren.

Aber wie kann das so plötzlich passieren? 

Das passiert, weil es in der Regel eine genetische Vorbelastung ist, die einen vorzeitigen und fortschreitenden Verschleiß des Kreuzbands begünstigt. Und dann genügt ein kleiner Auslöser, um das verschlissene Kreuzband zum Reißen zu bringen. Übergewicht, Über- und Fehlbelastung können einen Kreuzbandriss dann noch fördern. Meist sind es mittelgroße bis große Hunde, die einen Kreuzbandriss erleiden.

Außergewöhnlich ist, dass Bella betroffen ist. Bella ist schlank, hat keinen Sport betrieben, der ihre Gelenke belastet und als Zwergspitz gehört sie zu einer kleinen Rasse.

Doch was nun tun? Wie soll Bellas Kreuzbandriss behandelt werden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Kreuzbandriss chirurgisch zu behandeln. Dazu gehören die TTA, die TPLO, Kapselraffung und natürlicher oder künstlicher Bandersatz. Im Anschluss erfolgt die Physiotherapie. Alternativ kann man den Kreuzbandriss konservativ behandeln, mittels Gabe von schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten und begleitender Physiotherapie.

PREVIEW: So geht es weiter…

Zu welchem Weg sich Bella´s Frauchen entscheidet, wie schnell Bella die Folgen des Kreuzbandrisses zu spüren bekommt, was ab jetzt absolut tabu ist und wie wir die kleine Bella wieder fit bekommen wollen. Das alles erzähle ich dir in meinem nächsten Beitrag zum Zwergspitzmädchen Bella.

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Deine Tina

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