Sport mit älteren Hunden – was du unbedingt beachten solltest

Sport mit älteren Hunden – was du unbedingt beachten solltest

Können Hunde eigentlich auch im Alter noch sportlich aktiv sein?

Sport mit älteren Hunden ist oft ein strittiges Thema. Doch was spricht eigentlich gegen dem Alter entsprechende und verantwortungsvoll betriebene sportliche Aktivitäten? Viele Vierbeiner, die ihr Leben lang Sport betrieben haben, haben auch im Alter oft noch Freude an sportlicher Aktivität. Gleichzeitig ist Bewegung auch im Alter sinnvoll und hält den Senior fit und beweglich. Eine gute Muskulatur, Mobilität, ein gutes Körpergefühl, Balance und Koordination sind auch für Seniorhunde unverzichtbar. Dennoch sieht man viele Vierbeiner, die eine schlechte Muskulatur haben und sehr wackelig auf den Beinen sind. Das muss nicht sein.
Sport und gezielte Bewegungsübungen können deinen Hund dabei unterstützen, wieder fitter zu werden und zu bleiben.

Wenn du dich dazu entscheidest, mit deinem älteren Hund sportlich aktiv zu sein, sollte sich die Sportart, Häufigkeit, Anspruch und Intensität immer nach dem Gesundheitszustand deines Hundes richten. Besonders Sportarten wie Hoopers Agility, Degility oder Mobility eignen sich hervorragend für ältere Vierbeiner und jene mit Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dabei geht es nicht um Leistung und Tempo sondern vor allem um Spaß, Erhalt der Fitness und Mobilität.

Es gibt einige Punkte, die du beim Sport mit älteren Hunden beachten solltest:

Tierarzt – und Physio-Check Up

Besonders bei älteren Hunden ist ein regelmäßiger Gesundheits-Check Up unverzichtbar. Herz-Kreislaufsystem, Bewegungsapparat sollten gecheckt werden und auch ein geriatrisches Blutbild ist wichtig. Mit Tierarzt und Physiotherapeut kannst du auch besprechen, welche Sportarten sich für deinen Hund eignen. Gleichzeitig sollte der Hundephysiotherapeut deinen Vierbeiner regelmäßig sehen, um die Entwicklung des Bewegungsapparates immer im Blick zu haben.

Bandagen – geniale Hilfsmittel

Bandagen kommen nicht nur bei Verletzungen zum Einsatz. Auch als Unterstützung für die Gelenke eines älteren Hunde z.B. beim Sport sind sie eine tolle Sache. Se stabilisieren und geben deinem Hund Sicherheit. Gleichzeitig wird das Verletzungsrisiko gemindert.

Sorgfältiges Warm-Up

Ein gutes Warm Up ist im Hundesport natürlich bei jedem Hund unverzichtbar. Auch bei einem Seniorhund solltest du dir die Zeit für ein umfassendes Warm Up nehmen. Da der Körper im Alter etwas länger braucht, um auf Touren zu kommen, solltest du das Warm Up ein wenig ausdehnen.

Cool Down

Nach dem Sport ist ein ausgiebiges Cool Down wichtig, damit dein Hund wieder in den Ruhemodus kommt. So wie dein älterer Hund etwas länger braucht, um aufzuwärmen, so braucht er auch etwas länger, bis sein Körper wieder im Ruhezustand ist. Nehme dir also ausreichend Zeit dafür.

Das richtige Pensum – niemals überfordern

Wie viel Sport ist gut für deinen Hund? Du solltest deinen Hund keinesfalls überlasten. Daher sollte die sportliche Aktivität beendet sein BEVOR dein Hund Anzeichen von Erschöpfung oder Müdigkeit zeigt. Kleine gut dosierte Einheiten machen ihm nicht nur mehr Freude, sie schützen auch seine Gesundheit.

Beobachten – auch beim Sport mit älteren Hunden unverzichtbar

Achte bei jeder Trainingseinheit genau darauf, ob dein Hund ohne Probleme mithalten kann. Die Tagesform spielt bei einem älteren Hund eine immer größere Rolle und Übungen, die beim letzten Mal kein Problem waren, können beim nächsten Mal schon schwer fallen. Du solltest dann keinesfalls auf das gewohnte Pensum oder die gewohnte Übung bestehen, sondern ernst nehmen, wenn du siehst, dass bestimmte Dinge deinem Hund schwerer fallen – und das Training anpassen.

Im nächsten Blogbeitrag stelle ich dir einige sportliche Aktivitäten vor, die sich auch gut für ältere Hunde eignen.

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Alles Liebe

Deine Tina

Durchtrittigkeit beim Hund – was sie bedeutet und wie sie behandelt wird

Durchtrittigkeit beim Hund – was sie bedeutet und wie sie behandelt wird

Die Durchtrittigkeit beim Hund (Hypermobilität) ist eine Überbeweglichkeit eines Gelenks, die durch eine Bindegewebs- oder Bänderschwäche hervorgerufen wird. Betroffen sein können nicht nur ältere Hunde. Auch junge Vierbeiner zeigen häufig eine Durchtrittigkeit.

Meist ist das Handgelenk {Carpalgelenk) betroffen, aber auch z.B. das Sprunggelenk kann durchtrittig sein. Häufig zeigen betroffene Vierbeiner auch „Plattfüße“, das heißt ihre Zehen sind gespreizt.

Meine Snowy leidet schon seit sie zu mir kam unter hypermobilen Handgelenken. Eine Folge dessen ist übrigens, dass sie dadurch ihre Krallen vorne besonders schlecht abläuft und wir immer sehr gut darauf achten müssen, dass sie nicht zu lang werden.

Aber wie genau entsteht die Durchtrittigkeit beim Hund?

Dafür schauen wir uns den Bewegungsapparat des Hundes näher an. Der passive Bewegungsapparat besteht aus Knochen, Gelenken und Bändern und bildet das „Gerüst“ des Körpers. Muskeln, Faszien und Sehnen bilden den aktiven Bewegungsapparat und bringen Bewegung in das Ganze.

Bänder haben eine entscheidende Rolle in der Bewegung: sie verbinden zum einen die gelenkbildenden Knochen miteinander und sorgen zum anderen für Führung in der Bewegung. Sie stabilisieren also das Gelenk.Gelenkbänder liegen meist außerhalb der Gelenkkapsel. Im Falle des Kreuzbandes aber z.B. liegen sie innerhalb des Kniegelenkes und verhindern das Abknicken des  Knies nach vorne und nach hinten. Bänder bestehen aus bindegewebigen Strukturen und können sich weder zusammenziehen noch lockern. Sind sie zu schwach können sie ihre stabilisierende und führende Funktion im Gelenk nicht ausüben. Das Gelenk ist hypermobil und zeigt eine übermäßige Beweglichkeit.

Es kann auch junge Hunde treffen

Viele Hunde entwickeln in der Wachstumsphase eine Durchtrittigkeit. Häufig betroffene Rassen sind großwüchsige Rassen wie beispielsweise Molosser aber auch z.B. Retriever und Schäferhunde. Bei den meisten Junghunden verwächst sich diese Durchtrittigkeit wieder und ist mit Abschluss der Wachstumsphase verschwunden.

Was tun, wenn der Junghund unter einer Durchtrittigkeit leidet?

Wenn du bei deinem Junghund siehst, dass er eine Hypermobilität entwickelt, überprüfe auf jeden Fall die Zusammensetzung des Futters. Gleichzeitig ist es auch immer wichtig, dass das Gewicht deines Hundes optimal ist und das im Wachstum Hundesport tabu ist. Übermäßige Bewegung sollte vermieden werden. Die Orthopädietechnik hält mittlerweile Bandagen bereit, die eine unterstützende Funktion haben und dem Gelenk deines Hundes mehr Stabilität geben.

Unterstützung und Prävention für sportliche Hunde

Die Körper von sportlich geführten Hunden sind besonders starken Belastungen ausgesetzt. Daher macht hier auch eine vorbeugende Unterstützung durchaus Sinn. Gleichzeitig sollte bei Sporthunde auch immer auf ein ausreichendes Warm Up und Cool Down geachtet werden. Auch wir Menschen unterstützen unsere Gelenke beim Sport, tragen Kniegelenksbandagen oder Handgelenksbandagen wie z.B. beim Tennis. Sie senken nicht nur das Risiko einer Verletzung, sie bieten auch Unterstützung und geben Stabilität bei Bewegungen, die die Gelenke sehr beanspruchen.

Du solltest bei deinem Vierbeiner allerdings darauf achten, dass er sich außerhalb der sportlichen Aktivität und im Training auch ohne Bandagen bewegt.

Bandagen auch für ältere Hunde und bei Verletzungen?

Wenn dein Hund unter einer Bandverletzung oder einer Durchtrittigkeit leidet, die er im Alter entwickelt hat, empfehle ich dir auf jeden Fall, ihn mit einer Bandage zu unterstützen. Deinem Seniorhund gibt sie Halt und mehr Vertrauen in das hypermobile Gelenk. Bei einem verletzten Vierbeiner gibt die Bandage Halt von außen und fördert die Heilung.

Wie entsteht die Durchtrittigkeit beim alten Hund?

Im Alter verlieren viele Hunde an Muskulatur und auch das Bindegewebe wird schwächer. Das führt dann zu einer ausgeprägten Durchtrittigkeit der Gelenke. Wenn der Vierbeiner dann noch zu viel auf den Rippen hat, verstärkt sich die Hypermobilität zusätzlich. Da diese Durchtrittigkeit für deinen Hund unangenehm bis schmerzhaft in der Bewegung ist, rate ich dir unbedingt, ihn mit einer entsprechenden Bandage oder auch Orthese zu unterstützen.

Zusätzlich ist es sinnvoll, deinen Vierbeiner – ganz gleich in welchem Alter die Durchtrittigkeit auftritt –  mit Nahrungsergänzungsmitteln zu versorgen, die Bänder und Bindegewebe nähren und unterstützen. So kannst du den Prozess verzögern und deinen Hund stabilisieren. Sinnvoll sind zum Beispiel Schüssler Salze, MSM, Glucosamin oder Kollagenpeptide.

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Alles Liebe

Deine Tina

Durchtrittigkeit beim Hund Durchtrittigkeit beim Hund Durchtrittigkeit beim Hund

Verstauchung beim Hund – wie du sie erkennst und was du tun kannst

Verstauchung beim Hund – wie du sie erkennst und was du tun kannst

Eine Verstauchung beim Hund ist schnell passiert. Die meisten Hundehalter werden das Szenario kennen: gerade noch tobt der Vierbeiner mit anderen Hunden wild über eine Wiese oder rennt fröhlich. Dann ist es passiert: eine unbedachte Bewegung, ein Zusammenprall mit einem anderen Hund, ein Stolpern oder ein Sturz. Doch statt sofort lustig weiter zu spielen oder zu rennen, hält der Hund inne und humpelt plötzlich.

Was kann passiert sein?

Durch das Trauma in Form eines Sturzes, Zusammenpralls oder der unbedachten Bewegung werden die Gelenke sehr stark belastet. Es kommt zu einer Verstauchung.

Bei einer Verstauchung werden Gelenke gegeneinander verschoben. Nach dem Trauma kehren die Gelenkpartner wieder in ihren Ausgangszustand zurück. Die gelenkbildende Strukturen werden geschädigt. Es kann zu Dehnungen und Rissen von Bändern und Gelenkkapseln kommen. Auch Blutergüsse können entstehen.

Wie sind die Symptome für eine Verstauchung?

  • akute Schmerzen
  • Schwellung des Gelenks
  • Bluterguss
  • Einschränkung der Beweglichkeit
  • Rötung
  • Berührungsempfindlichkeit

Wenn dein Hund diese Anzeichen zeigt, solltest du ihn auf jeden Fall von deinem Tierarzt untersuchen lassen.Bei einer Verstauchung zeigen Hunde ihren Schmerz sehr deutlich durch Aufjaulen, Lahmen und Berührungsempfindlichkeit beim Abtasten.

Bei einem klinischen Untersuchungsgang und gegebenenfalls durch Röntgenaufnahmen wird die Diagnose gesichert. Gleichzeitig kann man dadurch Brüche, Gelenkluxationen sowie zusätzliche Verletzungen von Gelenkkapsel und Bändern  ausschliessen.

Was du tun kannst: Erste Hilfe bei Verstauchungen

Handeln nach der PECH Regel:

  • Pause
  • Eis
  • Compression
  • Hochlegen = ruhig stellen

Das bedeutet im Detail:

Der Vierbeiner sollte in der Akutphase durch Kühlen der Verstauchung unterstützt werden. So können Schmerzen gelindert und die Schwellung in den Griff bekommen werden. Auch kühlende Wickel helfen ihm sehr gut. Ein Beispiel dafür sind Quarkwickel. Auf jeden Fall ist es wichtig ihn zu schonen.

Bei schweren Verstauchungen leisten Taping, Stützverband oder Gips gute Dienste. Entspannende Massagen z.B. helfen, die überlasteten Bereiche des Körpers zu entspannen und Verspannungen zu lösen. Nach dem Ausheilen der Verstauchung sollten Beweglichkeit, Muskulatur und Körpergefühl mittels aktiver Physiotherapie trainiert werden.

Kann man Verstauchungen vermeiden?

Beim aktiven Hundesport, aber auch beim Radfahren oder Joggen mit deinem Vierbeiner kannst du das Risiko einer Verstauchung zumindest durch ein gezieltes Warm Up deutlich minimieren. Verletzungen werden vermieden oder abgemildert, da die Gelenkstrukturen aber auch Muskulatur gut aufgewärmt, geschmeidig und elastisch sind.

Hat dein Hund auch schon einmal eine Verstauchung gehabt? Wie kam es dazu und wie seid ihr mit der Situation umgegangen? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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Deine Tina

Degility – gesunder und cooler Sport für deinen Hund!

Degility – gesunder und cooler Sport für deinen Hund!

Beim Thema Degility schlägt mein Physiotherapeuten-Herz höher. Warum? Weil ich nicht müde werde zu wiederholen, wie wichtig aktive Bewegung für Hunde jeden Alters ist. Ganz gleich ob “fußlahm” oder fit. Gezielte und sinnvolle Bewegung macht und hält fit. Sie verzögert den Alterungsprozess und verbessert den Gesundheitszustand signifikant.

Und da mich immer wieder Hundehalter ansprechen, welchen Sport sie den mit ihrem Hund machen können, auch wenn er eine Erkrankung des Bewegungsapparates hat, lege ich euch allen heute Degility ans Herz.

Was ist Degility?

Degility ist eine Kombination aus Agility und Mobility. Dabei werden verschiedene Hindernisse überwunden. Hört sich erstmal nicht besonders an? Ist es aber. Ich erkläre dir warum. Degility ist ein sehr gelenkfreundlicher Sport, der das Herz jedes Physiotherapeuten höher schlagen läßt. Motorik, Gleichgewicht und Koordination werden gefördert. Gleichzeitig werden Muskelaufbau, Beweglichkeit und Körpergefühl trainiert.

Zudem wird die Bindung zum Hundehalter und die Konzentration des Vierbeiners gefördert.

Jeder Hund darf mitmachen

Die Sportart eignet sich aufgrund ihrer Gelenkfreundlichkeit übrigens nicht nur für fitte Sporthunde. Auch Hunde mit Handicaps, Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie Senioren profitieren enorm. Größe und Gewicht des Hundes spielen keine Rolle. Jeder Hund ist geeignet. Geräte wie z.B. die Steilwand gibt es nicht. Finde ich toll, den sie hat einen sehr stark stauchenden Effekt und belastet die Gelenke stark.

Ehrgeiz ist fehl am Platze!

Geduld, Ruhe und Zeit sind gefragt! Gemeinsam erarbeiten Hund und Halter statt dessen Hindernisse wie Hängebrücken. Die Hindernisse und Tempo werden dabei individuell auf die Bedürfnisse des Vierbeiners angepasst. Der Hund kann  die Hindernisse in Ruhe erkunden und bewusst absolvieren. Druck und Zwang sind absolut tabu.

Höher, schneller, weiter war gestern!

Schnelligkeit steht absolut nicht im Vordergrund. Im Gegenteil. Es geht um Präzision, Konzentration und bewusstes, ruhiges Arbeiten. Das kann für impulsive Hunde schnell eine Herausforderung sein – und ein wunderbares Training. Die Sicherheit, die der Vierbeiner auf dem Platz durch das erfolgreiche Absolvieren des Parcours erfährt trägt sich natürlich auch in den Alltag. Alltagssituationen lassen sich leichter meistern.

Langsam heißt nicht langweilig!

Der Anspruch den das Degility an unsere Vierbeiner hat, ist nicht zu unterschätzen. Im Gegenteil, das langsame und bewusste Erarbeiten der Hindernisse ist anspruchvoll und erfordert Training.

Die positive Effekte des Degility zusammengefasst:

  • Gelenkschonendes Training von Muskulatur, Beweglichkeit, Koordination und Balance
  • Besseres Körpergefühl
  • Bessere Motorik
  • Erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Erhöhte geistige Leistungsfähigkeit, das Gehirn wird fit gehalten
  • Der Alterungsprozess wird verzögert
  • Es werden Endorphine ausgeschüttet – der Hund ist zufriedener
  • Bessere Bindung und Kommunikation zwischen Hund und Halter
  • Nicht zuletzt: eine Menge Spaß!

Also nichts wie los: im Internet findest du eine Vielzahl an Degility-Angeboten. Probiere es einfach aus.

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Deine Tina

 

Agility mit großen, schwerfälligen Hunden: Gefahr für die Gesundheit?

Agility mit großen, schwerfälligen Hunden: Gefahr für die Gesundheit?

Schon hier möchte ich die Frage ganz klar mit JA beantworten. Agility mit großen, schwerfälligen Hunden ist schlicht ungesund. Es entspricht nicht der Körperbeschaffenheit von z.B. Berner Sennenhunden oder Neufundländern, sich auf dem Agility Parcour zu bewegen.

Agility mit solchen Hunden – gibt´s nicht? Gibt´s doch! Denn die sehe ich erstaunlicherweise immer wieder auf Trainingsplätzen. Für viele Hunde ist es kein Problem den anspruchsvollen Hindernis-Parcours beim Agility zu bewältigen. Viele Border Collies, Australian Shepherds etc. gehen in diesem Sport oft auf und haben großem Spaß daran. Natürlich ist es bei jedem Hund wichtig, zuvor zu checken, ob der Hund gesund ist. Oder aber ob  Erkrankungen wie Ellbogen- oder Hüftdysplasie, Rückenerkrankungen oder anderen Erkrankungen des Bewegungsapparates vorliegen.

Agility bedeutet „Flinkheit“

Der Körper eines Hundes wird beim Agility extrem gefordert. Das ist auch bei Agility mit großen, schwerfälligen Hunden nicht anders. Da macht es wenig Unterschied, ob man den Sport mit seinem Hund „nur“ just for Fun betreibt, oder als Leistungssport. Die Wirbelsäule wird beim Slalom extrem gebogen, die Sprünge und die A-Wand bedeuten eine massive Beanspruchung der Vorderläufe. Agility fordert hohes Tempo, scharfe Kurven, enge Wendungen, kurze Stopps. Der Hundekörper muss extrem elastisch, beweglich und wendig sein. Eine Menge Anforderungen an einen Hundekörper. Die kann noch lange nicht jede Rasse erfüllen. Das bedeutet gleichzeitig, dass nicht jeder Hund ohne weiteres für Agility geeignet ist.

Bei einem Neufundländer oder Molosser zum Beispiel ist es schwer vorstellbar, dass er flink, schnell und wendig einen Agility-Parcours absolviert, oder? Selbst wenn wir einen sportlichen Neufundländer oder eine Bordeaux Dogge haben. Es kommt einem weniger das Bild eines Hundes, der leicht wie eine Feder über die Hürden gleitet, oder biegsam und elastisch, wieselflink durch das Slalom fegt, in den Sinn.

Die Gefahr von Verletzungen und Gelenkerkrankungen ist besonders hoch!

Hunde mit dieser Art von Körperbau wurden ursprünglich für völlig andere Zwecke gezüchtet. Skelett und Muskulatur sind in ihrer Form und Funktionalität auf eben diese jeweiligen Zwecke hin ausgerichtet. Daher ist es für sehr große Hunde mit schweren Körpern nicht der optimale Sport. Zudem ist es extrem schwierig, die Anforderungen, die das Agility an den Hundekörper stellt, zu erfüllen. Wenn du dennoch beabsichtigst, Agility mit deinem Hund, der diese Art von Körperbau hat zu betreiben, setzt du ihn einem hohen gesundheitlichen Risiko aus. Die Gefahr von schweren Verletzungen und dauerhafter Schädigung der Gelenke sind dann extrem hoch.

Aktivität sollte auf den Hundekörper ausgerichtet sein – und nicht umgekehrt

Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass du daher im Sinne der Gesundheit deines Hundes eine Sportart auswählst, die den körperlichen Gegebenheiten deines Hundes entspricht. Versuche nicht, die Sportart auf den Körperbau deines Hundes anzupassen.

Grundsätzlich gilt für alle Sporthunde, dass du auch beim Agility nie auf ein Warm Up und Cool Down verzichtst. um das Verletzungsrisiko zu minimieren und Schäden am Bewegungsapparat zu vermeiden.

PS: Hier findest  du übrigens noch Anleitung zu einem optimalen Warm Up mit vielen Übungen.

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Deine Tina Agility mit großen Hunden Agility mit großen Hunden Agility mit großen Hunden

7 wichtige Dinge beim Agility mit kleinen Hunden

7 wichtige Dinge beim Agility mit kleinen Hunden

Agility ist längst nicht mehr nur eine Sportart für Border Collie & Co.

Auch immer mehr kleine Hunde erobern die Trainingsplätze. Ob groß oder klein – viele Vierbeiner haben Spaß an aktivem Hundesport. Wer Agility mit kleinen Hunden betreiben möchte, sollte unbedingt ein paar Dinge beachten, damit der Vierbeiner keinen gesundheitlichen Schaden nimmt. Grundsätzlich dürfen und sollten auch kleinere Hunde Hundesport betreiben – auch Agility. Auch wenn ich der Meinung bin, dass ein Dackel zum Beispiel aufgrund seiner Anatomie auf einem Agilityparcour nicht gut aufgehoben ist. Die kurzen, leicht gekrümmten Beinchen und der lange Rücken bieten keine Basis für diese Art von Sport.

Dies sind die wichtigsten Dinge, die du beachten musst, wenn du verantwortungsvoll mit einem kleinen Hund Agility betreiben möchtest:

1. Das passende Equipment und angepasste Hindernisse

Grundsätzlich ist es wichtig, dass ein kleiner Hund die Hindernisse nicht in derselben Höhe überwinden muß, wie z.B. ein Border Collie. Wenn du mit einem kleineren Hund Agility machen möchtest, achte darauf, dass die Ausrüstung an die Größe deines Hundes angepasst ist. Es gibt sogar Tunnel, Hürden und Wippen, die extra für Agility mit kleinen Hunden gedacht sind.

2. Gesundheitscheck auch für kleine Hunde

Jeder Hund sollte bevor er mit dem Sport beginnt durchgecheckt werden. Auch wenn es häufig eher die größeren Hunde sind, die von Hüft– und Ellbogendysplasie betroffen sind, solltest du auch einen kleinen Hund gründlich untersuchen lassen, bevor es auf dem Platz geht. Es ist wichtig zu wissen, ob es Probleme mit dem Bewegungsapparat gibt, denn dies bedeutet, dass gewisse Sportarten deinem Hund schaden.

3. Vernünftiges Trainingspensum

Oft scheinen unsere Hunde unermüdlich und die kleinen Hunde sind unglaublich quirlig. Dennoch ist das Training gerade zu Beginn anstrengend für Deinen Hund und die Beanspruchung und die Anforderungen an den Hundekörper neu und sehr fordernd. Regelmäßige Pausen und ein langsam aufgebautes Training sind elementar für einen gesunden Hundesport. Die Schädigungen des Bewegungsapparates durch Überlastung sind nicht zu unterschätzen.

4. Ausgewachsen trainiert es sich besser

Auch bei kleinen Hunden ist es extrem wichtig, dass du mit dem Hundesport wartest, bis er ausgewachsen ist. Spätfolgen wie Gelenkerkrankungen und Bandscheibenvorfälle durch zu frühe und falsche Belastung sind ansonsten kaum zu vermeiden.

5. Nicht jeder kleine Hund ist geeignet

Für die meisten kleinen Hunderassen ist Agility kein Problem. Bei einigen Rassen sollte man zugunsten der Gesundheit allerdings auf das Agility verzichten. Dazu gehören Hunde mit einem sehr langen Rücken oder sehr kurzen, krummen Beinen, wie zum Beispiel Dackel.

6. Egal ob groß oder klein: WARM UP IST EIN MUSS!

Dieser Punkt liegt mir besonders am Herzen. Immer wieder sehe ich es, dass die Hunde aus dem Auto direkt auf den Trainingsplatz gehen, ohne sich zuvor aufzuwärmen. Die körperlichen Anforderungen, wie enge Wendungen, kurze Stopps, Sprints, Sprünge, die das Agility mit sich bringt, machen ein Warm up absolut unverzichtbar! Du minderst damit das Verletzungsrisiko enorm, machst deinen Hund leistungsfähiger, weil der Körper auf die Bewegungen vorbereitet wird und du vermeidest Langzeitschäden des Bewegungsapparates. Auch wenn dein Hund klein ist und sehr wenig und quirlig ist, benötigt sein Körper eine entsprechende Vorbereitung auf das Training! Hier erfährst du alles zum Thema WARM UP.

7. Nach dem Training das Cool Down nicht vergessen!

Auch hier gilt: auch ein kleiner Hund braucht nach dem Training ein Cool Down, um die Regeneration ach dem Sport zu unterstützen. HIER erfährst du wie es geht!

PS: die meisten Punkte haben natürlich ebenso bei allen anderen Hunden Gültigkeit und sind unverzichtbar!

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Deine Tina

Mein FitnessCheck für deinen Hund

Mein FitnessCheck für deinen Hund

Der Doggy FitnessCheck

Hast du dich auch schon häufiger gefragt, wie fit dein Hund ist? Damit bist du nicht alleine. Die meisten Hundehalter stellen sich häufiger diese Frage. Es fällt ihnen schwer einzuschätzen, was „normal“ ist und wo eventuell etwas im Argen liegt. Ist es z.B. normal, wenn mein Hund einige Schritte nach dem Aufstehen lahmt? Oder wenn er Schwierigkeiten hat, die Treppe hochzulaufen? Das er irgendwie nicht mehr ruhig schläft, sondern sich ständig umbettet? Das ist manchmal nicht ganz einfach zu beantworten. Und dabei uns Hundehaltern doch nichts mehr am Herzen als das Wohl unserer Vierbeiner. Deshalb haben wir einen FitnessCheck für deinen Vierbeiner entwickelt.

Wie funktioniert der FitnessCheck?

Der Test führt dich durch eine Reihe von Fragen zu deinem Hund und seinem Verhalten, die mögliche Anhaltspunkte zum Gesundheitszustands seines Bewegungsapparates geben. Ganz wichtig ist mir: Nimm dir wirklich etwas Zeit, um in Ruhe alle Fragen durch zu gehen und sie möglichst genau und realistisch zu beantworten. Wichtig: Es gibt kein Zeitlimit.

Und wenn alle Fragen beantwortet sind?

Im Anschluss an den Test erhältst du dein persönliches Testergebnis. Zusätzlich bekommst du noch einige Tipps, was du tun kannst, damit dein Hund fit bleibt oder es wieder wird. Dazu gibt es wichtige Hinweise, wie du ihn sinnvoll unterstützen kannst. Bitte bedenke immer: Der FitnessCheck gibt dir nur einige Anhaltspunkte – ist aber kein Ersatz für eine umfassende Diagnose durch einen Tierarzt oder Therapeuten. Bedenke auch, dass jeder Hund individuell betrachtet werden muss und man manche Dinge nicht verallgemeinern kann. Tendenziell geben dir meine Fragen und deine Antworten allerdings schon einen guten Aufschluss darüber, wie es deinem Hund geht.

Ich „SCHENKE“ dir diesen Test, aber warum?!

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass du ein gutes Gefühl für die Gesundheit deines Vierbeiners bekommst. Daher stelle ich dir den Test GRATIS zur Verfügung. Ich freue mich, wenn du dabei hilfst, dass viele Hundehalter vom FitnessCheck profitieren und du ihn mit vielen Menschen teilst. Hier ist der Link zum FITNESSCHECK.

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Diese 7 Dinge solltest Du beim Agility unbedingt beachten

Diese 7 Dinge solltest Du beim Agility unbedingt beachten

Es gibt beim Agility einige wichtige Punkte zu beachten

In meinem Gastbeitrag auf Hund-unterwegs.de verrate ich dir die wichtigsten Dinge, die du beim Agility unbedingt beachten solltest. Auch wann dein Hund auf keinen Fall geeignet ist. Denn das Verletzungsrisiko für deinen Hund ist hoch, wenn du diese Sportart nicht verantwortungsvoll betreibst. Oder dein Hund sich nicht für diese Sportart eignet. Gerade am Wochenende war ich zu Gast auf einem großen Turnier. Ich musste leider wieder feststellen, dass viele Teilnehmer ihren Fokus ausschliesslich auf die wenigen Minuten legen, in denen der Hund den Parcours durchläuft. Aber sollte das so sein?

Die Konsequenzen

Denn die Vorbereitung und ob der eigene Vierbeiner für Agility geschaffen ist, blieb häufig auf der Strecke. Das bedeutet, es geht immer zu Lasten des Hundes. Ergo, die Folgen waren unter anderem: Stürze und Verletzungen, schlechte Ergebnisse und Hunde die offensichtlich keinen Spaß am Sport hatten. So sah man Hunde die sich steif, langsam und unbeweglich bewegen. Und das bei einem Sport, bei dem es sich vorrangig um Schnelligkeit und flinke Bewegungen dreht.

Das was neben Erfolg im Sport immer Priorität haben sollte ist vor allem die Gesundheit des Hundes und der Spaß am Sport. Denn nur so kann man verantwortungsvoll und dauerhaft mit Freude und guten Ergebnisses Hundesport betreiben.

Das bedeutet z.B., sicherzustellen, dass sich dein Hund für das Agility eignet sowie entsprechende Gesundheitscheck up. Nicht zu vergessen das Warm up und Cool down.

Agility ist längst nicht mehr nur eine Sportart für Border Collie, Australian Shepherd & Co.

Auch andere Vierbeiner haben Spaß an dem aktiven und abwechslungsreichen Hundesport. Und so tummeln sich Hunde verschiedenster Größen und Rassen auf dem Trainingsplatz. Du möchtest auch Agility mit deinem Hund betreiben? Aber du  bist dir nicht sicher, ob sich dein Hund für diesen Sport eignet und was es zu beachten gibt? Dann lege ich dir dringend meinen Artikel ans Herz! Hier geht es zum Artikel: DIESE 7 DINGE SOLLEST DU BEIM AGILITY UNBEDINGT BEACHTEN

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Deine Tina

Der richtige Schlafplatz für deinen Hund – DAS solltest du unbedingt beachten!

Der richtige Schlafplatz für deinen Hund – DAS solltest du unbedingt beachten!

Schenke dem Schlafplatz deines Vierbeiners etwas Aufmerksamkeit

Pünktchen, Streifen oder lieber unifarben? Rund oder eckig? Die Auswahlkriterien für den Schlafplatz unseres Vierbeiners richten sich oft nach Geschmack und Wohnungseinrichtung des Hundehalters.

Allerdings nutzen unsere Hunde ihr Bettchen nicht nur für die Nacht – viele Stunden am Tag schlafen, dösen, kuscheln und ruhen sie darin. Grund genug, darauf zu achten, dass unsere Hunde gut gebettet sind!

Ich verrate dir wichtige Punkte, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

Was gibt es grundsätzlich beim Schlafplatz zu beachten?

  • Der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Dein Hund soll mit gerade mit Erkrankungen des Bewegungsapparates nicht auf kalten Böden liegen.
  • Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei ARTHROSE von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.
  • Der Einstieg sollte gerade bei älteren oder kranken Hunden bequem und nicht zu hoch sein.
  • Mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Es lohnt sich immer ein Blick auf das Innere des Hundebetts. Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Da mit diesem Punkt die Qualität eines Hundebetts steht und fällt, möchte ich darauf ausführlicher eingehen.

Außen Hui, innen Pfui – gilt leider auch für viele Hundebetten

Wenn man in die Inlays der verschiedensten Hundebettchen schaut, zeigt sich leider häufig dasselbe traurige Bild. Außen ist das Bett schick, toll verarbeitet und modern. Doch der Liegekomfort bleibt gnadenlos auf der Strecke. Billigster Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte sind die am häufigsten verwendeten Materialien im Kern des Bettes.

Wie soll ein Hund darauf bequem und sogar gesund schlafen?

Auf einer Matratze aus einfachem Schaumstoff und Füllwatte würden wir kein Auge zu tun, wie soll sich dein Hund wohl fühlen? Die Belastung auf den einzelnen Körperbereichen ist ungleichmäßig, der Hund liegt nicht nur unbequem, sondern sein Körper wird während der Ruhephase belastet. Da hilft auch die schöne Optik nicht mehr!

Ob dein Hund gesundheitlich fit ist, älter oder unter einer Gelenkerkrankung leidet: Verspannungen, Rückenschmerzen, Gelenksteifigkeit sind da auf Dauer vorprogrammiert.

Nur Trend oder wirklicher Nutzen für deinen Hund? – Orthopädische Hundebetten!

Habe ich vor einigen Jahren in meiner Praxis meinen Patienten-Besitzern für ihre Vierbeiner ein orthopädisches Hundebett empfohlen, wurde ich häufig belächelt. Zum Glück hat sich das, was vor wenigen Jahren noch ein junger Trend für Luxushunde war, durchgesetzt. Für unsere Hunde ganz gleich, ob gesund oder durch Erkrankungen des Bewegungsapparates geplagt, ist es sehr angenehm und gesund in einem orthopädischen Bett zu schlafen.

Hatte der Wolf hat in der freien Wildbahn auch ein orthopädisches Bett?!

Eine Gegenfrage: Wieso sollen unsere Vierbeiner nicht davon profitieren, wenn wir ihnen das Leben angenehmer gestalten? Wir Menschen kennen es auch: Haben wir auf einer schlechten Matratze geschlafen, wachen wir am nächsten Morgen auf und sind wie gerädert. Der Rücken schmerzt, alle Gelenke sind steif. Oft kommen noch Kopfschmerzen dazu. Eigentlich ist der Tag gelaufen. Kannst du dir vorstellen, dass es deinem Hund genauso geht?!

Welche Vorteile ein orthopädisches Hundebett für deinen Hund hat, wie die Füllung aussehen sollte und was es sonst noch zu beachten gibt, verrate ich dir in meinem nächsten Artikel!

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Deine Tina

Schwimmweste – Sicherheit und Spaß im Wasser – Produkttest: Alcott Mariner

Schwimmweste – Sicherheit und Spaß im Wasser – Produkttest: Alcott Mariner

Braucht ein Hund wirklich eine Schwimmweste?

Schwimmen macht Hunden nicht nur Spaß, sondern ist auch gut für die Gesundheit. Durch das reduzierte Gewicht des Körpers im Wasser ist es auch Tieren mit Schmerzen möglich einen effektiven und zugleich gelenkschonenden Muskelaufbau zu erreichen. Gelenke, Bänder und Sehnen sowie die Wirbelsäule können entlastend bewegt werden. Außerdem wird die Reaktivierung der Nervenbahnen gefördert, gesunde Bewegungsabläufe trainiert. Des Weiteren wird beim Schwimmen das Herz-Kreislauf-System trainiert und die Kondition verbessert bzw. wieder aufgebaut.

So profitieren Hunde mit Gelenkerkrankungen, neurologischen Erkrankungen, ältere und übergewichtige aber auch sportlich geführte und gesunde Hunde enorm vom Schwimmen. Was du beim Schwimmen beachten musst, verrate ich dir in meinem Artikel zum Thema Schwimmen.

Warum eine Schwimmweste? Jeder Hund kann doch schwimmen!

Ok, auf hoher See, wenn dein Hund dich auf dem Boot begleitet, beim Stand Up Paddeling oder auf dem Kanu sollte er aus Sicherheitsgründen eine Weste tragen. Daran führt kein Weg vorbei.

Aber ist sie beim Schwimmen im See nicht übertrieben?!

Richtig, jeder Hund kann schwimmen, aber nicht jeder Hund ist ein guter Schwimmer. Und wenn es um mehr geht, als zu plantschen, wenn wir unseren Hund trainieren oder seine Genesung unterstützen möchten, ist es wichtig, dass die Schwimmbewegungen ruhig und gleichmäßig sind und der Hund gerade und ruhig im Wasser liegt. Viele Hunde, gerade wenn sie körperlich nicht fit sind, strampeln wild, sind unkoordiniert und die Bewegungen ungleichmäßig und der Rücken in leichter Schräglage.

Das sind keine guten Voraussetzungen, um Muskulatur aufzubauen, Bewegungen zu trainieren und den Hund fit zu halten oder bei der Genesung zu unterstützen.

Was kann die Schwimmweste ausrichten?

Eine Schwimmweste für deinen Hund:

  • funktioniert wie eine Weste für den Menschen: sie gibt Auftrieb. Dank Auftriebszellen oder Auftriebsmaterial, meist Neopren, wird der Körper über Wasser gehalten.
  • sorgt dafür, dass der Rücken gerade bleibt.
  • sorgt dafür, dass der Hund sich durch den Auftrieb ganz auf seine Bewegungen konzentrieren kann.
    gibt dir die Möglichkeit, die Bewegungen deines Hundes zu führen und auch das Tempo zu bestimmen.

Was macht eine gute Schwimmweste aus?

Ganz gleich für welchen Zweck du die Schwimmweste nutzen möchtest, bei der Auswahl einer Schwimmweste gibt es einige Punkte zu beachten:

  • Die Weste muss schwimmfähig sein und genügend Auftrieb besitzen, um deinen Hund beim Schwimmen zu unterstützen.
  • Die Auftriebszellen müssen so angebracht sind, dass der Hund nicht in Schieflage gerät und seine natürlichen Schwimmbewegungen nicht beeinträchtigt werden. Wenn der auftriebsstarke Bereich im Brustbereich liegt, hat man hierfür einen guten Anhaltspunkt.
  • Bauchschwimmkörper geben zusätzlichen Auftrieb.
  • Sie sollte deinem Hund genügend Bewegungsfreiheit geben. TEST: Dein Hund muss sich auch an Land ohne Probleme in der Weste bewegen können und seine Beine im normalen Bewegungsausmaß vor und zurückführen können.
  • Die Weste darf nicht einschneiden, keine scharfen Kanten haben und soll gut gepolstert sein.
  • Sie sollte einen robusten und stabilen Haltegriff haben, damit du deinen Hund daran halten, führen und sichern kannst.
  • Verstellbare Gurte und Riemen sind wichtig, damit sie gut und individuell auf deinen Hund anzupassen ist. So ist sicher, dass sie gut sitzt und beim Schwimmen nicht verrutscht.
  • Wichtig sind ein stabiles und reißfestes Material, sowie gute und stabile Nähte.
  • Das Material sollte (form-) stabil sein, auch wenn es nass ist und schnell trocknen.
  • Achte darauf, dass hochwertige und stabile Schnallen/Verschlüsse verarbeitet werden und die Weste einen D-Ring für die Sicherungsleine hat.
  • Die Weste sollte leicht sein und auch im nassen Zustand nur wenig an Gewicht zulegen.

Wir haben die Möglichkeit bekommen, eine Schwimmweste für dich zu testen

Die Alcott Mariner Hundeschwimmweste haben wir auf alle Punkte getestet, die bei einer Schwimmweste wichtig sind.

Bei 30 Grad und Sonnenschein haben Tessa und Snowy es sich nicht nehmen lassen, die Schwimmweste ausgiebig bei ihren Ausflügen ins kühle Nass und ihren Schwimmeinheiten zu testen.

Die Probandinnen:

Tessa, kerngesund, agil und ein super Schwimmer.

Doggy Fitness - Schwimmweste für den Hund

Doggy Fitness – Alcott Mariner Schwimmweste an Tessa

Snowy, verschiedene Gelenkerkrankungen, eine eher mäßige Schwimmerin.

Doggy Fitness - Schwimmweste für den Hund

Doggy Fitness – Alcott Mariner Schwimmweste an Snowy

Die Vorteile:
  • Optisch sieht sie toll aus, wahlweise in aquablau oder sonnigem gelb.
  • Die Schwimmweste ist sehr preisgünstig, was sie zu einem attraktiven Einsteigermodell macht.
  • Die Weste ist aus robustem und schnelltrocknendem Nylon hergestellt und ein echtes Leichtgewicht.
  • Sie ist mit 3 Auftriebkammern ausgestattet.
  • Es gibt 3 Klettverschlüssen, die die Schwimmweste gut an Brust und Bauch anpassbar machen.
  • Sie ist mit einem angenehm, weichem Neoprenbauchteil ausgestattet, der Druck gleichmäßig am Brustkorb verteilt.
  • Sitzt die Weste gut, schneidet sie nicht ein und ist so konzipiert, dass der Hund eine sehr gute Bewegungsfreiheit hat.
  • Es gibt eine Kinn-Schwimmplatte, damit der Kopf des Hundes über Wasser bleibt.
    Der Hebegriff ist sogar angenehm gepolstert.
  • An den Seiten gibt es Reflektorstreifen.
  • Material: Nylon, Neopren
Die Wermutstropfen:
  • Leider nur 3 Größen zur Auswahl, was für eine ideale Passform schwierig werden könnte. Größe M war bei Tessa am Bauch etwas zu klein. Für Snowy war die Weste in Größe L noch etwas zu groß.
  • Wenn dein Hund von der Größenproblematik betroffen ist, ist es auch ggfs. schwer folgenden Punkten gerecht zu werden:
    – Normales Bewegungsausmaß
    – Kein Einschneiden
    – Guter Sitz und auch kein Verrutschen beim Schwimmen
  • Die Schwimmweste hält den Hund nicht automatisch über Wasser, er muss weiter paddeln. Wir wollten es genau wissen und haben getestet: Die Weste in Größe M hat eine Auftriebskraft von 3,2 kg, die Weste in Größe L liegt die Auftriebskraft bei 5,2 kg.
  • Es gibt keinen D-Ring um eine Leine zu befestigen.

Unser Fazit:

Die Weste eignet sich super, um deinen Hund im Wasser zu unterstützen und ihn zu entlasten. Sie bietet sich an, wenn dein Hund in seichteren Gewässern mit anderen Hunden umhertollt, oder zu ihn beim Schwimmtraining stabilisieren und entlasten möchtest. Gerade Snowy lag mit ihrem Körper viel gerade im Wasser und schien besonders vom Auftrieb der Weste zu profitieren. Ihre Bewegungen waren wesentlich ruhiger und ich konnte ihre Bewegungen Dank des Haltegriffs besser steuern. Sie bietet allerdings nicht genug Auftrieb, um einem erschöpften Hund das Leben zu retten, da er immer selbst paddeln muss, um über Wasser zu bleiben. (Darauf weist der Hersteller allerdings auch hin.) Daher sollte man bei Aktivitäten auf See auf eine klassische Rettungsweste zurückgreifen. Auch für Schwimmübungen mit einem gelähmten Hund während der Reha ist sie nicht geeignet, da sie den Hund nicht komplett trägt.

Als Einsteigermodell, um dem Hund Unterstützung und Führung bei Schwimmübungen zu geben, ist die Alcott Mariner Hundeschwimmweste eine sehr gute und preisgünstige Lösung. Du möchtest genau diese Weste für deinen Hund haben? Hier gehts zur Alcott Mariner Hundeschwimmweste!

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Deine Tina

Doggy Fitness - Schwimmweste für den Hund

Doggy Fitness – Alcott Mariner Schwimmweste für den Hund

Doggy Fitness - Schwimmweste für den Hund

Doggy Fitness – Alcott Mariner Schwimmweste für den Hund

7 geniale Übungen – so kommt dein Hund fit durch den Sommer

7 geniale Übungen – so kommt dein Hund fit durch den Sommer

Sommer, Sonne, Sonnenschein….

Der Sommer ist manchmal Fluch und Segen zugleich. Die Temperaturen gehen hoch, die Luft ist drückend und am besten kommt man mit wenig Bewegung und an einem schattigen Plätzchen durch den Tag. Unseren Vierbeinern geht es da nicht anders. Insbesondere wenn unsere Hunde schon etwas älter sind oder gesundheitlich angeschlagen, fällt Aktivität im Sommer deutlich schwerer. Auch für unsere kurznasigen Vierbeiner wie Möpse und Bulldoggen wird die Bewegung bei Wärme schnell zur hohen Anstrengung. Kurzum, auch wenn wir unsere Spaziergänge in die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden verlegen: meist fallen die Gassirunden deutlich kürzer aus. Das ist auch gar kein Drama.

Aber wie stellen wir sicher, dass unsere Hunde auch im Sommer rundum fit bleiben?

Mit meinem gezielten Workout stellst du sicher, dass dein Hund super in Form bleibt, auch wenn die Spaziergänge mal kürzer ausfallen. Das Training kannst du mehrmals die Woche oder auch täglich durchführen. Mit diesen Übungen hältst du deinen Hund fit und beweglich. Du trainierst Kraft, Muskulatur, Gelenkbeweglichkeit und Koordination. UND: ihr habt auch noch eine Menge Spaß zusammen!

Die Übungen sind so konzipiert, dass du sie auch bequem Zuhause durchführen kannst und kein Equipment benötigst.

Alle Übungen solltest du auf einem ebenen, rutschfesten Untergrund durchführen, damit dein Hund sicher steht und sich auf die Übungen konzentrieren kann.

1. Alltagsübungen als Ganzkörper-Workout:

Diese Übungen beherrschen die meisten Hunde aus ihrer Grunderziehung. Wir nutzen sie für die Fitness deines Hundes. Sie sind ein tolles Workout, um den gesamten Körper zu trainieren! Die gesamte Muskulatur wird gestärkt, die Gelenkbeweglichkeit erhöht und auch die Koordination verbessert:

  • Bringe deinen Hund vom Steh ins Sitz. Dann vom Sitz ins Platz und lasse ihn dann vom Platz wieder ins Steh gehen – ohne das er zuvor ins Sitz geht. Das wiederholst du mehrmals – zu Beginn empfehle ich dir, mit 2 Durchgängen zu beginnen.
2. „Gib Fünf!“ –Pfote geben

Mit dem Pfote geben trainierst du die Beweglichkeit und die Muskulatur der Vorderläufe. Gleichzeitig muss dein Hund ausbalancieren:

  • Lass dir abwechselnd die beiden Vorderpfoten geben. Variiere in der Höhe, bis hin zum High Five! Wiederhole die Übung zu Beginn drei Mal pro Vorderlauf.
3. Slalom durch die Beine:

Du trainierst die Beweglichkeit des Rückens, ein gutes Körpergefühl, eine gleichmäßige Belastung aller vier Läufe und die Muskulatur.

  • Du solltest sicher stehen, deine Beine soweit auseinander stellen, dass dein Hund bequem dazwischen durch passt. Lasse deinen Hund langsam Achten durch deine Beine laufen. Je langsamer er sich bewegt, desto größer ist der Trainingseffekt! Zu Beginn kannst du ihn mit einem Leckerchen führen. Denke daran, ihn in beide Richtungen laufen zu lassen. Starte mit 3 Wiederholungen.
4. Pfoten anheben:

Du kräftigst die Muskulatur der Läufe und trainierst die Koordination deines Hundes. Die Übung sieht einfach aus, ist aber anstrengend und der Trainingseffekt hoch.

  • Hocke dich neben deinen Hund. Dann greifst du einen Vorderlauf (oberhalb der Pfote), hebst für etwa 3 Sekunden leicht an und setzt ihn wieder ab. Wechsele dann zum nächsten Vorderlauf. Dasselbe führst du an den Hinterläufen durch. So wie du es machst, wenn du deinem Hund die Pfoten abtrocknest. Wiederhole die Übung zu Beginn zweimal pro Pfote.
5. Stretching der Hüfte:

Mit dieser Übung hältst du die Hüfte beweglich, stärkst die Muskulatur der Hinterläufe und trainierst die Balance:

  • Lasse deinen Hund an dir aufstellen und abstützen und ihn die Position für wenige Sekunden halten. Starte mit 3 Wiederholungen á 3 Sekunden.
6. Cavaletti über die Beine:

Das Cavaletti-Training ist eine sehr effektive Übung. Dein Hund muss gezielt seine Füße anheben und so seine Koordination und Balance trainieren. Gleichzeitig trainiert er seine Muskulatur und einen gleichmäßigen Bewegungsablauf.

  • Setze dich auf den Boden, die Beine ausgestreckt und auseinander. Führe deinen Hund nun langsam über deine Beine hin und her. Starte mit 3 Wiederholungen.
7. Sit Up´s für eine tolle Bauchmuskulatur:

Oft unterschätzt, ABER: Eine gute Bauchmuskulatur unterstützt die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur. Daher sind die Sit Ups für deinen Hund eine tolle Übung um sie zu stärken.

  • Für die Sit Ups liegt dein Hund auf der Seite. Du sitzt am Bauch deines Hundes. Halte deinem Hund ein Leckerchen nah vor die Nase und führe es langsam Richtung Hinterteil. Er wird der Bewegung deiner Hand folgen und seinen Kopf und seinen Rumpf leicht seitlich heben. In diesem Moment spannt dein Hund seine Bauchmuskulatur an. Halte ihn 2-3 Sekunden in dieser Position. Führe das Leckerchen dann langsam wieder nach vorne bis dein Hund wieder auf der Seite liegt und gib es ihm dann.  Ich empfehle dir zu Beginn des Trainings 3 Wiederholungen pro Seite.

Du solltest auf das Sommer-Training verzichten, wenn dein Hund:

  • Schmerzen hat.
  • unter Fieber, Entzündungen oder einer Infektion leidet.
  • ein instabiles oder versteiftes Gelenk hat.

Berücksichtige beim Training immer wie es deinem Hund gerade geht. Wie wir Menschen, sind auch unsere Hunde nicht jeden Tag gleich gut drauf und gleich leistungsfähig. Passe das Training an oder pausiere, wenn du das Gefühl hast, dein Hund ist nicht gut drauf oder erschöpft.

Du willst alle Übungen optimal abgestimmt in einem 30 TAGE TRAININGSPLAN? Dann KLICK HIER FÜR DEINEN SOMMER-FITNESSPLAN ALS PDF!

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Deine Tina

Fit und gesund im kühlen Nass – Schwimmen und Wassertreten

Fit und gesund im kühlen Nass – Schwimmen und Wassertreten

Schwimmen und Wassertreten mehr als Freizeitspaß?

Die meisten Vierbeiner lieben es wenn es warm ist: schwimmen und toben durchs kühle Nass. Und endlich ist der Sommer da. Zumindest kalendarisch! Und er bringt (etwas 😉 ) wärmere Temperaturen und Sonnenschein mit sich! Wir sind wir mit unseren Vierbeinern viel draußen unterwegs und genießen die Natur.

Was liegt da näher, als das kühle Nass zu nutzen um unseren Hunden etwas Gutes zu tun?

Für Hunde mit Erkrankungen am Bewegungsapparat  wie z..B. ARTHROSE, neurologischen Erkrankungen wie z.B. BANDSCHEIBENVORFALL aber auch für gesunde Hunde ist das Schwimmen oder Wassertreten in natürlichen Gewässern eine sehr gute Übung. Du trainierst damit die Muskulatur, Kraft und es ist toll für sein Körpergefühl. Auch die Gelenkbeweglichkeit und Koordination werden trainiert. Beim Wassertreten trainierst du auch einen normalen und gesunden Bewegungsablauf.

Durch den Wasserwiderstand ist die Anstrengung deutlich höher und die Muskeln werden mehr trainiert, als beim Laufen an Land. Positiv dabei ist, dass sich das Körpergewicht, dass dein Hund tragen muss verringert, je tiefer im Wasser ist. Und auch für das Herz- Kreislaufsystem ist es eine tolle Übung.

Ein paar Dinge solltest du auf jeden Fall beachten für den Trainingsspaß im kühlen Nass!

Allgemein:
  • Schwimmen und Wassertreten ist für deinen Hund sehr anstrengend. Bei beidem solltest du mit kurzen Einheiten von wenigen Minuten beginnen und es langsam minutenweise steigern. Auch für einen gesunden Hund sind die Bewegungen viel anstrengender und sollte langsam aufgebaut werden.
  • Du solltest dich bei deinen Trainingseinheiten immer nach dem täglichen Befinden deines Hundes richten. Wie auch wir Menschen, sind unsere Hunde nicht jeden Tag gleich leistungsfähig.
  • Hunde kennen ihre eigenen Grenzen oft nicht und laufen oder schwimmen noch weiter obwohl sie schon längst ermüdet sind.  Optimaler Weise sollte dein Hund gar nicht in diesen Erschöpfungszustand kommen. Beobachte ihn dazu sehr genau.  Wenn dein Hund langsamer wird und die Bewegungen angestrengter wirken sollte definitiv Schluss sein. Versuche jedoch ein Gefühl dafür zu bekommen, dass es so weit nicht kommt.

Aber auch diese Punkte sind wichtig:

  • Das Wasser sollte nicht zu kalt sein. Dann zieht sich die Muskulatur deines Hundes zusammen und verspannt sich. Wenn dein Hund fröstelt, macht ihm das Training im Wasser auch keine Freude.
  • Für Junghunde und ältere Hunde würde ich immer das Wassertreten am Ufer empfehlen.
  • Du solltest deinen Hund nie zum Schwimmen zwingen. Manche Hunde mögen es einfach nicht oder geraten in Panik, wenn sie keinen Boden mehr unter den Pfoten spüren. Dann ist das Waten durch das Wasser die bessere Wahl.
  • Es ist optimal, wenn dein Hund an einem flachen Ufer ins Wasser gehen kann.
  • Unkontrollierte Sprünge ins Wasser solltest du vermeiden.
  • Essen ist vor dem Wassertreten oder Schwimmen übrigens tabu. Genau wie bei jeder anderen sportlichen Aktivität auch. Nicht nur, dass es sich mit vollem Magen nicht gut trainiert. Es kann sogar gesundheitsgefährdend sein.

Beim Schwimmen:

  • Wenn dein Hund schwimmen geht, solltest du ihn entweder mit einer Schwimmweste sichern, oder mit einem Geschirr und einer langen Leine.
  • Wenn du mit ins Wasser gehst, kannst du beim Schwimmen die Bewegungen deines Hundes steuern und auch das Tempo regulieren.
  • Gewässer mit Strömungen solltest du meiden. Ein Hund kann nicht einschätzen, ob er mit der Strömung zurechtkommt und schwimmt dann eventuell zu weit raus und kommt nicht gegen die Strömung an.
  • Bei Ellbogen und Knieverletzungen und auch bei einigen Rückenerkrankungen sollte dein  Hund nicht schwimmen. Dann kannst du aufs Wassertreten ausweichen.

Beim Wassertreten:

  • Beim  Wassertreten beginnt ihr damit, dass das Wasser bis zum Sprunggelenk reicht und steigert euch dann über das knietiefe Wasser bis hin zum hüfttiefen Wasser.
  • Führe deinen Hund beim Wassertreten an Geschirr und Leine, damit du das Tempo bestimmen kannst und seine Bewegungen flüssig sind – nur so habt ihr einen Trainingseffekt!

Wann ist Schwimmen oder Wassertreten tabu für deinen Hund?

Bei Fieber und Infektionserkrankungen, bei offenen Wunden, Entzündungen und schweren Herzerkrankungen sollte dein Hund auf Schwimmen und Wassertreten verzichten.

Nun kann es losgehen! Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude beim Training im kühlen Nass!

Hast du Fragen zum Beitrag oder einen Themenwunsch? Dann schreibe mir gern einen Kommentar oder eine Nachricht!

 

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Deine Tina