Schneller Notfallhelfer bei Schmerzen und Co. – Quarkwickel beim Hund

Schneller Notfallhelfer bei Schmerzen und Co. – Quarkwickel beim Hund

Wenn ich Hundehalter frage, ob sie Quarkwickel kennen, sagen die Meisten „Ja klar“. Meistens haben sie aber nicht darüber nachgedacht, dass sie ihrem Hund damit etwas Gutes tun können. Dabei liegen die einfachsten Dinge meistens so nah. Ich liebe diese althergebrachten und in ihrer Wirkung erprobten „Hausmittel“, die von Generation zu Generation weitergetragen werden.

Das Beste daran ist, dass sie in der Regel sehr einfach anzuwenden sind und man alles im Haus hat, was dafür benötigt wirkt. Deshalb möchte ich dir heute den Quarkwickel empfehlen, den ich schon vielen Hundehaltern ans Herz gelegt habe. Der Quarkwickel ist ein kalter Wickel und kann zur akuten Schmerztherapie bei Entzündungen und Schwellungen eingesetzt werden. Am effizientesten wirkt er in den ersten 24 bis 72 Stunden einer Entzündung/Reizung

Wie wirkt der Quarkwickel?

Allgemein wird durch Kälte die Geschwindigkeit der Nervenfasern herabgesetzt, die den Schmerz leiten. Daher wirkt Kälte schmerzlindernd, vor allem bei akuten Schmerzen. Zusätzlich sorgt Kälte dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen. Damit wird die Durchblutung gebremst und der Zellstoffwechsel reduziert. Somit wirkt sie entzündungshemmend und abschwellend.

Quark selbst zeichnet noch eine Besonderheit aus:

Einer der Hauptbestandteile von Quark ist Kasein. Wenn Kasein über die Haut einwirkt, wirkt es entzündungshemmend. Dadurch das Quark einen sehr hohen Flüssigkeitsgehalt hat, verdunstet diese und erzeugt so eine angenehm kühlende Verdunstungskälte.

Wann hilft ein Quarkwickel deinem Hund?

Wie macht man ihnrichtig?

Nehme den Quark am Besten einige Minuten vor der Anwendung aus dem Kühlschrank, damit er nicht zu kalt ist. Streiche den Quark ca. 0,5 cm auf ein Leinentuch und schlage es wie ein flaches Päckchen zusammen. Lege das Päckchen auf die Stelle auf, die du behandeln möchtest.

Lasse den Wickel 10-15 Minuten aufliegen. Wenn er Quark warm und bröselig wird, solltest du den Wickel runternehmen. Auch wenn der Quark keinen direkten Hautkontakt hat, entfaltet er seine volle Wirkung.

TIPP:

Da der Quark die entzündlichen Stoffe aufnimmt, ist es wichtig, dass dein Hund den Quark nach der Anwendung nicht ableckt. Wenn Snowy einen Quarkwickel bekommt, ist sie auch immer ganz heiß auf den Quark. Ich lasse daher einfach einen kleinen Löffel übrig, den sie immer genüsslich abschleckt.

Wann ist der Quarkwickel tabu?

  • Offene Wunden
  • Nieren- oder Blasenentzündung
  • Schwere Herzerkrankungen
  • Arterielle Durchblutungsstörungen
  • Karzinom
  • Überempfindlichkeit gegen Kälte

Bitte beachten!

Halte deinen Hund während der Anwendung unter Beobachtung, um Verbrennungen und Überreaktionen zu vermeiden. Er muss jederzeit die Chance haben zu entweichen, wenn die Kälte unangenehm ist. Kontrolliere bitte auch in regelmäßigen Abständen die Stelle, die du mit dem Quarkwickel behandelst.

Wie oft?

Nach Bedarf kannst du die Anwendungen beliebig oft wiederholen.

Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinem Netzwerk!

Deine Tina

Die 12 wichtigsten Anzeichen für Hüftdysplasie beim Hund

Die 12 wichtigsten Anzeichen für Hüftdysplasie beim Hund

Diese Anzeichen für Hüftdysplasie beim Hund solltest du unbedingt kennen!

In dieser Woche gibt es meinen neuen Artikel auf hund-unterwegs.de zu lesen und es dreht sich alles um die Hüftdysplasie beim Hund. Schwerpunkt ist dabei, dass du die wichtigsten Symptome kennst. Daher habe ich dir die 12 wichtigsten Anzeichen zusammengestellt. So oft sehe ich Hunde, die ganz offensichtliche Hüftprobleme haben, die Hundehalter aber völlig ahnungslos sind. Noch schlimmer ist, wenn offensichtliche Symptome und Zeichen von Schmerzen in der Bewegung einfach als “normal” abgetan werden. Denn man kann eine HD auf verschiedene Arten behandeln und dein Vierbeiner kann damit problemlos alt werden. Ganz anders sieht es aus, wenn eine Hüftdysplasie beim Hund einfach unbehandelt bleibt. Spätestens im Alter kann dein Hund sehr große Probleme bekommen und seine Lebensqualität wird gemindert.

Die Hüftdysplasie beim Hund kann schon sehr früh – im Junghundealter – festgestellt werden. Insbesondere, wenn du mit deinem Hund sportlich aktiv sein möchtest, er in der Zucht eingesetzt werden soll oder im Schutzdienst arbeiten soll, empfehle ich dir auf jeden Fall das sogenannte Hüftröntgen. Aber auch wenn dein Hund Symptome zeigt, die ich dir im Artikel verrate, solltest du ihn untersuchen lassen. Die Augen vor offensichtlichen Anzeichen zu verschliessen, hilft deinem Hund nicht. Frühzeitig erkannt, kann man deinem Hund sehr gut helfen und ein Fortschreiten der Hüftarthrose verzögern. Schliesslich ist es es doch genau das, was uns am Herzen liegt: das unser Vierbeiner ein tolles Leben hat und lange an unserer Seite ist. Hier geht es zum Artikel:  Die 12 wichtigsten Anzeichen bei Hüftdysplasie

Dir hat mein Artikel  HÜFTDYSPLASIE BEIM HUND gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinem Mensch-Hund Netzwerk und lasse auch andere Hundebesitzer teilhaben!

Deine Tina

PS: Bei deinem Vierbeiner wurde bereits eine Hüftdysplasie festgestellt und du möchtest noch mehr erfahren? Dann empfehle ich dir diesen Artikel in dem du ALLES ÜBER HD ERFÄHRST, was du wissen musst.

21 Punkte die dir verraten, ob dein Hund Schmerzen hat!

21 Punkte die dir verraten, ob dein Hund Schmerzen hat!

Woran erkennst du, dass dein Hund Schmerzen hat?

Du bist dir nicht sicher, ob dein Hund Schmerzen hat oder sich unwohl fühlt? Dein Hund kann nicht sprechen. Deshalb ist es wichtig, dass du genau weißt wie dein Hund dir zeigt, dass es er unter Schmerzen leidet. Schmerzäußerungen werden beim Hund auch vom Charakter beeinflusst. Dennoch gibt es eine ganze Reihe von Anzeichen von Schmerz und die verrate ich dir!

Dein Hund simuliert nicht!

Das zu sagen, ist mir ein besonderes Anliegen, den zu oft habe ich von Besitzern, deren Hund ganz offensichtlich Schmerzen hat, gehört: “Der simuliert nur, der will nur nach Hause“. Dabei würden Hunde eher versuchen einen Schmerz und ein Unwohlsein zu verstecken, als es offen zu zeigen. Den Schmerz ist ein Zeichen von Schwäche.

Wie nimmt dein Hund Schmerzen wahr?

Wie wir Menschen haben Hunde eine individuelle Wahrnehmung von Schmerz und eine individuelle Toleranz von Schmerz. Hinzu kommt, dass unser Hund denselben Schmerz mal stärker und mal schwächer empfindet. Chronische Schmerzen zu erkennen ist oft noch schwieriger, da die Verhaltensänderungen schleichend sind. Das alles macht es für uns Hundebesitzer nicht einfacher. Übrigens: es ist nachgewiesen, dass die Schmerzwahrnehmung des Hundes der der Menschen sehr ähnlich ist. Ein Hund empfindet den Schmerz bei Arthrose also ähnlich wie ein Mensch es bei einer Arthrose tut. 

Unterschied akuter und chronischer Schmerz

Es gibt zwei Arten von Schmerzen, die sich unterschiedlich äußern: Ein akuter Schmerz ist ein kurz andauernder Schmerz, dessen Ursache in der Regel bekannt ist. Er ist örtlich und zeitlich begrenzt. Beispiele für einen akuten Schmerz sind Prellungen, Zerrungen, Knochenbrüche und Kopfweh. Die Verhaltensänderungen bei deinem Hund treten bei einem akuten Schmerz sofort auf und sind deutlich zu erkennen.

Akute Schmerzsignale sind:

  • Hecheln
  • Winseln und Aufjaulen
  • Zittern
  • Schonen einer Gliedmaße
  • Vermeiden einer Bewegung

Der akute Schmerz ist eine sehr gute Warn- und Schutzfunktion des Körpers, da er zu einem schmerzmeidenden und heilungsfördernden Verhalten führt. Dein Hund schont sich. Eine Heilung führt zur Beseitigung des Schmerzes. Eine Beseitigung der schmerzauslösenden Ursache beendet auch den Schmerz. Du solltest einen akuten Schmerz bei deinem Hund niemals ignorieren, da sich daraus auch ein chronischer Schmerz entwickeln kann.

Chronischer Schmerz dauert einen längeren Zeitraum an. Man spricht in der Regel bei Schmerzen die länger als 3 Monate andauern von einem chronischen Schmerz. Diese Art von Schmerz schleicht sich langsam und ist häufig schwierig zu erkennen und bleibt lange unerkannt. Der Schmerz ist oft schwierig zu lokalisieren. Chronische Schmerzen treten zum Beispiel auf bei fortschreitenden Gelenkserkrankungen oder Erkrankungen an der Wirbelsäule. Auch rheumatischen Erkrankungen, Nervenschmerzen z.B. nach einem Bandscheibenvorfall und Schmerzen durch eine Krebserkrankung sind chronisch. Der Schmerz selbst wird zum Krankheitsbild und hat keine Alarmfunktion mehr. Unbehandelt kann ein chronischer Schmerz für deinen Hund die Lebensqualität deutlich einschränken.

21 Punkte die dir helfen zu erkennen, ob dein Hund Schmerzen hat

  • Dein Hund zeigt ein vermehrtes Ruhebedürfnis und schläft mehr als sonst.
  • Dein Hund möchte weniger spazieren gehen und ermüdet schneller.
  • Der Gang deines Hundes staksig oder steif.
  • Dein Hund zeigt manchmal oder dauerhaft eine Lahmheit.
  • Vermeidet dein Hund bestimmte Bewegungen oder ist die Beweglichkeit eines Gelenks eingeschränkt?
  • Dein Hund schleift mit den Füßen und seine Krallen sind ungleichmäßig abgelaufen.
  • Läuft er unkoordiniert, schwankend und wackelig oder hat er Probleme beim Beinchen heben oder Pfoten abtrocknen?
  • Vermeidet dein Hund Dinge wie Treppen steigen, ins Auto oder aufs Sofa springen?
  • Dein Hund setzt auffällig schnell hin oder lehnt sich im Stand schnell an.
  • Dein Hund hat nach einer Ruhepause Schwierigkeiten aufzustehen oder Positionswechsel fallen ihm schwer. Häufig sind diese Positionswechsel auch mit Stöhnen oder Seufzen verbunden.

Doch auch dies können Zeichen von Schmerzen sein:

  • Zeigt dein Hund Unruhe und Rastlosigkeit und wechselt häufig seine Liegeposition?
  • Beknabbert dein Hund regelmäßig ein oder mehrere Gelenke?
  • Dein Hund ist am Rücken oder an bestimmten Gelenken berührungsempfindlich oder es sind Erwärmungen zu fühlen.
  • Die Muskulatur deines Hundes ist weniger geworden.
  • Es sind Verspannungen und Verhärtungen an der Muskulatur zu spüren.
  • Das Fell deines Hundes ist schuppig, glanzlos, struppig oder fettig.
  • Der Geruch deines Hundes hat sich verändert.
  • Der Gesichtsausdruck deines Hundes ist verändert, sein Gesicht wirkt angestrengt. Auch Hunde können Ränder unter den Augen haben, in Form von deutlichen Vertiefungen.
  • Dein Hund hechelt, schmatzt und gähnt er häufiger.
  • Das Sozialverhalten deines Hundes ist verändert, er meidet den Kontakt zu anderen Hunden oder zeigt Ängste, Unsicherheit oder sogar Aggression.
  • Hat dein Hund weniger oder keinen Spaß mehr an Dingen die ihm vorher große Freude machten?

Du siehst, dein Hund kann dir auf vielerlei Arten zeigen, dass er Schmerzen hat. Häufig sind es Veränderungen im Verhalten und von Angewohnheiten, aber auch körperliche Veränderungen. Es ist unsere Aufgabe, unsere Hunde sehr genau zu beobachten, um möglichst früh zu erkennen, dass etwas nicht in Ordnung ist und zu handeln. Bitte bedenke immer, dass jeder Hund auf seine eigene und individuelle Art Schmerzen zeigt. Die gennannten Schmerzzeichen können einzeln und in ganz individuell unterschiedlichen Kombinationen auftreten.

Du solltest jede Schmerzäußerung deines Hundes ernst nehmen, DENN: Dein Hund simuliert niemals!

Dir hat der Artikel gefallen? Dann teile ihn mit deinem Hunde-Netzwerk und lasse andere Mensch-Hund Teams teilhaben!

Deine Tina

Hund Schmerzen Hund Schmerzen Hund Schmerzen Hund Schmerzen Hund Schmerzen Hund Schmerzen

Was ein orthopädisches Hundebett bewirkt! Produkttest tierlando.de

Was ein orthopädisches Hundebett bewirkt! Produkttest tierlando.de

Hält ein orthopädisches Hundebett, was es verspricht?

In meinem letzten Artikel habe ich dir verraten, was du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten solltest, damit dein Hund wirklich entspannt liegt. Was ein orthopädisches Hundebett ausmacht und was du bei der Auswahl unbedingt beachten solltest, verrate ich dir in diesem Artikel!

Für welche Hunde eignet sich ein orthopädisches Hundebett?

Ich mache es kurz: Jeder sollte Hund optimal liegen! Denn ein erholsamer Schlaf wirkt sich auch auf das Allgemeinbefinden aus. Das bedeutet, es spielt dabei keine Rolle, ob dein Hund noch jung und gesund ist. Oder ob er als Sporthund besonderen Belastungen ausgesetzt ist .Auch ein ein älterer Hund profitiert. Der Effekt ist für jeden Hund spürbar. Für Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Hüftdysplasie, Spondylose, Arthrose oder Bandscheibenvorfällen ist ein orthopädisches Bett unverzichtbar. Denn es entlastet den Körper spürbar.

Was unterscheidet ein orthopädisches Hundebett von einem “normalen! Bett?

Um der Frage auf den Grund zu gehen, haben wir ein orthopädisches Hundebett einmal genau unter die Lupe genommen. Das bedeutet, haben wir uns das Innenleben näher angeschaut. Getestet haben wir das Hundebett MADDOX ORTHO von tierlando.de. Sie haben uns einen Einblick in Materialien und Aufbau ihrer Betten gewährt.

Doggy Fitness - Produkttest Orthopädisches Hundebett

Doggy Fitness – Produkttest Orthopädisches Hundebett

Zauberwort: Visco Schaum?

Der sogenannte Visco Schaum (Memory Foam) ist das Herzstück eines orthopädischen Hundebetts. Der Schaum wurde für die Raumfahrt entwickelt. Heute wird er für medizinische Zwecke eingesetzt. Denn dauerhaft liegenden Patienten verschafft der Visco Schaum spürbare Erleichterung. Durch den gleichmäßigen Liegedruck werden Schmerzen gelindert und der Körper gleichmäßig gestützt. Das bedeutet, es steigert den Liegekomfort und es werden zusätzlich Liegeschwielen vorgebeugt. Der Schaum passt sich der Körperform optimal an, man liegt wie auf einer Wolke.

Da diese besondere Eigenschaft des Visco Schaums auch beim Hund funktioniert, wird er als führendes Bestandteil eines orthopädischen Betten eingesetzt.

Reicht Visco Schaum alleine für einen entspannten Schlaf?

Damit der Viscoschaum wirken kann, die Matratze auch atmungsaktiv ist und es nicht zu Wärmestaus kommt, gibt es einiges zu beachten. Der richtige Aufbau spielt eine entscheidende Rolle! Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, werden bei der getesteten Matratze drei unterschiedliche Schichten in der Matratze verarbeitet. Eine Schicht Viscoschaum wird auf einer stützenden Schicht aus Kaltschaum aufgebracht. Eine Wattierung als dritte Schicht sorgt für den erforderlichen Temperaturausgleich.

Doggy Fitness - Produkttest Orthopädisches Hundebett

Doggy Fitness – Produkttest Orthopädisches Hundebett

Wie wirkt ein orthopädisches Hundebett?

  • Die Matratze passt sich durch die Verwendung bestimmter Materialen der Körperform des Hundes an. Das bedeutet, sie wirkt wohltuend und entlastend auf Wirbelsäule und Gelenke des Hundes.
  • Das Material reagiert punktelastisch und sensibel auf Körpertemperatur und Gewicht des Hundes. Also geht mit der Druckentlastung eine bessere Durchblutung des Körpers einher.
  • Die Liegefläche schmiegt sich den einsinkenden Konturen an. Das reduziert den Druck der Auflagepunkte. Während des Schlafens und Ruhens liegen Wirbelsäule und Gelenke anatomisch optimal.
  • Insgesamt sorgen die Punkte für einen erholsamen Schlaf und beugen Gelenk- und Rückenschmerzen durch falsches Liegen vor.

Meine Hunde haben den Test gemacht. Das ist unser Fazit:

  • Der Einstieg ist auch für einen Handicap-Hund oder einen Senior einfach. Der vordere Rand eine geringe Höhe hat.
  • Tessa und Snowy können sich im Bett gut ausstrecken und durch den hohen seitlichen Rand bequem einkuscheln.
  • Der dreischichtige Aufbau der Matratze gibt dem Hund einen stabilen Liegekomfort. Sie passt sich an die Form des Hundekörpers an. Und das ist etwas was von beiden Hunden als sehr angenehm empfunden.
  • Im Sommer ist es meinen Hundemädchen wichtig, dass sich die Hitze im Bett nicht staut. Umso erstaunter war ich, dass sie trotz hoher Temperaturen in der Nacht wenig Unruhe zeigen. Das spricht für eine gute Luftzirkulation.
  • Für uns der große Moment nach dem Aufstehen am Morgen: Snowy zeigt keine Steifigkeit in ihren Bewegungen und ist insgesamt sehr entspannt. Das bedeutet einen viel besseren Start in den Tag.
  • Auch bei den kleinen Nappys über Tag hat Snowy nach dem Aufstehen keine Schwierigkeiten. Denn die hat sie sonst schon mal, wenn sie zu hart – oder aber auch zu weich – gelegen hat.
  • Natürlich haben die beiden Hundedamen mehrere Betten im Haus zur Auswahl. Dennoch suchen sie immer wieder das orthopädische Bett auf und machen es sich dort gemütlich.
Doggy Fitness - Produkttest Orthopädisches Hundebett

Doggy Fitness – Produkttest Orthopädisches Hundebett

Auch wenn die Optik und die Alltagstauglichkeit in unserem Test eher Nebensache ist. Mir ist bewusst, dass sie am Ende bei der Auswahl eines Bettes eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

Daher möchten wir dir auch diese Punkte nicht vorenthalten:

Für das MADDOX ORTHO von tierlando.de  stehen vier Bezüge zur Auswahl: Kunstleder, Cord, Polyester und Velour. Für welchen man sich entscheidet ist Geschmacksache. Vor allem des Hundes. Snowys Favorit ist der Cordbezug. Denn den scheint sie besonders kuschelig zu finden. Tessa fühlt sich im Kunstleder am Wohlsten. Alle Bezüge sind qualitativ sehr wertig und robust. Zudem halten sie auch den gesteigerten Bedürfnissen eines aktiven Hundes stand.

Wir hatten etwas Bedenken bei der Farbauswahl: Hellbeige. Aber es sieht schick und hochwertig aus. Die Bezüge sind zudem abnehmbar und lassen sich reinigen. Das haben wir auch getestet, die Bezüge sind leicht zu reinigen und auch nach der Wäsche noch formstabil. Alles in allem sind sie pflegeleicht und robust und auch gegenüber Hundekrallen recht unempfindlich.

Was wir sehr positiv finden: Auch bei dem Material des Bodens wird mitgedacht. Die Unterseite des Bettes ist mit einem rutschfesten Vlies versehen. Das ist nicht nur robust und reißfest, sondern auch atmungsaktiv. Ein sehr schöner Punkt. Denn so leidet das Bett auch draußen auf der Terrasse zum Beispiel nicht so sehr.. Das Hundebett ist übrigens in vielen verschiedenen Größen verfügbar. Getestet haben wir die XL Variante 120 cm, in der wenn es kuschelig sein darf sogar zwei schlanke Podenco-Damen Platz finden.

Doggy Fitness - Produkttest Orthopädisches Hundebett

Doggy Fitness – Produkttest Orthopädisches Hundebett

Einziger Wermutstropfen:

Im Internet wird angegeben, dass das Bett eng gerollt geliefert wird. Es kam allerdings ein riesengroßer Karton an. Bei der Abholung im Paketshop mit dem Kleinwagen muss man das berücksichtigen.

Das Fazit:

Das orthopädische Hundebett MADDOX ORTHO hat einen hohen Schlafkomfort. Das bedeutet, die orthopädische Matratze ist gut durchdacht und sehr gut verarbeitet. Das sich das Bett durch eine Auswahl von verschiedenen Farben super ins Wohnambiente eingliedert. Auch der Preis ist top für die Qualität. Das sind sehr positive Eigenschaften. Das Bett zeigt: schick und gesund ist machbar!

Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn mit deinem Hunde-Netzwerk und lasse andere Mensch-Hund Teams daran teilhaben!

Deine Tina

Der richtige Schlafplatz für deinen Hund – DAS solltest du unbedingt beachten!

Der richtige Schlafplatz für deinen Hund – DAS solltest du unbedingt beachten!

Schenke dem Schlafplatz deines Vierbeiners etwas Aufmerksamkeit

Pünktchen, Streifen oder lieber unifarben? Rund oder eckig? Die Auswahlkriterien für den Schlafplatz unseres Vierbeiners richten sich oft nach Geschmack und Wohnungseinrichtung des Hundehalters.

Allerdings nutzen unsere Hunde ihr Bettchen nicht nur für die Nacht – viele Stunden am Tag schlafen, dösen, kuscheln und ruhen sie darin. Grund genug, darauf zu achten, dass unsere Hunde gut gebettet sind!

Ich verrate dir wichtige Punkte, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

Was gibt es grundsätzlich beim Schlafplatz zu beachten?

  • Der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Dein Hund soll mit gerade mit Erkrankungen des Bewegungsapparates nicht auf kalten Böden liegen.
  • Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei ARTHROSE von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.
  • Der Einstieg sollte gerade bei älteren oder kranken Hunden bequem und nicht zu hoch sein.
  • Mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Es lohnt sich immer ein Blick auf das Innere des Hundebetts. Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Da mit diesem Punkt die Qualität eines Hundebetts steht und fällt, möchte ich darauf ausführlicher eingehen.

Außen Hui, innen Pfui – gilt leider auch für viele Hundebetten

Wenn man in die Inlays der verschiedensten Hundebettchen schaut, zeigt sich leider häufig dasselbe traurige Bild. Außen ist das Bett schick, toll verarbeitet und modern. Doch der Liegekomfort bleibt gnadenlos auf der Strecke. Billigster Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte sind die am häufigsten verwendeten Materialien im Kern des Bettes.

Wie soll ein Hund darauf bequem und sogar gesund schlafen?

Auf einer Matratze aus einfachem Schaumstoff und Füllwatte würden wir kein Auge zu tun, wie soll sich dein Hund wohl fühlen? Die Belastung auf den einzelnen Körperbereichen ist ungleichmäßig, der Hund liegt nicht nur unbequem, sondern sein Körper wird während der Ruhephase belastet. Da hilft auch die schöne Optik nicht mehr!

Ob dein Hund gesundheitlich fit ist, älter oder unter einer Gelenkerkrankung leidet: Verspannungen, Rückenschmerzen, Gelenksteifigkeit sind da auf Dauer vorprogrammiert.

Nur Trend oder wirklicher Nutzen für deinen Hund? – Orthopädische Hundebetten!

Habe ich vor einigen Jahren in meiner Praxis meinen Patienten-Besitzern für ihre Vierbeiner ein orthopädisches Hundebett empfohlen, wurde ich häufig belächelt. Zum Glück hat sich das, was vor wenigen Jahren noch ein junger Trend für Luxushunde war, durchgesetzt. Für unsere Hunde ganz gleich, ob gesund oder durch Erkrankungen des Bewegungsapparates geplagt, ist es sehr angenehm und gesund in einem orthopädischen Bett zu schlafen.

Hatte der Wolf hat in der freien Wildbahn auch ein orthopädisches Bett?!

Eine Gegenfrage: Wieso sollen unsere Vierbeiner nicht davon profitieren, wenn wir ihnen das Leben angenehmer gestalten? Wir Menschen kennen es auch: Haben wir auf einer schlechten Matratze geschlafen, wachen wir am nächsten Morgen auf und sind wie gerädert. Der Rücken schmerzt, alle Gelenke sind steif. Oft kommen noch Kopfschmerzen dazu. Eigentlich ist der Tag gelaufen. Kannst du dir vorstellen, dass es deinem Hund genauso geht?!

Welche Vorteile ein orthopädisches Hundebett für deinen Hund hat, wie die Füllung aussehen sollte und was es sonst noch zu beachten gibt, verrate ich dir in meinem nächsten Artikel!

Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinem Netzwerk und lasse auch andere Mensch-Hund Teams teilhaben!

Deine Tina

Diese zwei Übungen helfen deinem Hund bei Hüftdysplasie

Diese zwei Übungen helfen deinem Hund bei Hüftdysplasie

Du möchtest deinen Hund mit Hüftdysplasie aktiv unterstützen?

Im Blogbeitrag zur Hüftdysplasie habe ich dir erläutert, was eine HD ist, was die Folgen sind und wie du deinem Hund helfen kannst. Daher zeige ich dir in diesem Artikel zwei effektive Übungen. Sie sind leicht umzusetzen sind und haben einen positiven Effekt. Denn mit diesen beiden Übungen trainierst du die Beweglichkeit, Muskulatur und Koordination deines Hundes.

Übung 1 ist das Slalom gehen

Und so funktioniert sie:

Du benötigst für die Übung min. fünf Hindernisse, damit dein Hund in einen Bewegungsfluss kommt. Zuhause kannst du beispielsweise auf kleine Bücherstapel zurückgreifen. Im Garten eignen sich Blumentöpfe. Sie sollten nicht zu klein sein, damit dein Hund nicht in Versuchung kommt, darüber zu springen. Dann baust du die Slalomhindernisse in gerader Linie auf ebenem Boden auf. Der Abstand ist mit einer Hundelänge gut bemessen. Nun führst du deinen Hund langsam an der kurzen Leine um die Hindernisse. Das Ganze sollte so langsam wie möglich passieren. Denn nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll. Ist dein Hund sehr aufgeregt? Dann lasse ihn kurz absitzen, bevor es um die Hindernisse geht. Und ganz wichtig, lobe deinen Hund, wenn er es richtig gemacht hat. Am Ende angekommen lässt du deinen Hund wieder kurz absitzen, bevor es wieder zurück geht.

Ich empfehle dir die Übung einmal täglich mit je 2 Wiederholungen durchzuführen.

Der Effekt

Mit dem Slalom Training schulst du Beweglichkeit, Gangbild und Koordination. Dein Hund verlagert sein Gewicht von der einen Körperhälfte auf die andere und belastet seine Beine gleichmäßig. Das Vertrauen und die Wahrnehmung in seinen Körper werden verbessert. Gleichzeitig trainierst du die Seitwärtsbeugung der Wirbelsäule. Sie ist häufig durch das unrunde Gangbild bei der Hüftdysplasie in Mitleidenschaft gezogen.

Übung 2 ist der Steh-Sitz Transfer

Und so funktioniert sie:

Dein Hund kennt sicherlich das Signal „Sitz“. Denn vom Steh-ins-Sitzen und umgekehrt bringst du deinen Hund häufig mehrmals täglich. Nur als Kraft- und Bewegungsübung hast du sie wahrscheinlich noch nicht gesehen. Dein Hund sollte sich auf einem ebenen, rutschfesten Untergrund befinden. Du stellst dich vor deinen Hund und gibst ihm das Kommando zu Sitzen. Dein Hund sollte möglichst gerade sitzen und sich nicht bequem auf eine Seite gleiten lassen. Bitte lasse deinen Hund eigenständig ins Sitz gehen. Drücke ihn nicht mit der Hand auf den Po oder ähnliches. Je langsamer dein Hund die Bewegung vom Steh ins Sitz macht umso grösser ist der gymnastische Effekt. Er soll diese Bewegung langsam und bewusst machen. Im nächsten Schritt soll dein Hund wieder aufstehen. Dafür hältst du ihm Leckerchen vor seine Nase. Dann bewegst du dich langsam ein wenig rückwärts und gibst ihm das Signal wieder aufzustehen.

Bitte beachte

Er sollte langsam aufstehen, ohne dabei nach vorne zu gehen. Nur so arbeitet er nur mit der Muskulatur der Hinterläufe und nutzt nicht seine Vorderläufe um sich hochzuziehen. Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe Geduld. Die Übung ist schwieriger und anstrengender als sie aussieht.

Beginne mit einmal täglich 5 Wiederholungen.

Der Effekt

Wenn wir wie im Falle der Hüftdysplasie die Muskulatur und die Beweglichkeit der Gelenke der Hinterläufe deines Hundes trainieren wollen eignet sich diese Übung perfekt. Guter Nebeneffekt: auch die Muskulatur des unteren Rückens und die Koordination wird trainiert.

Berücksichtige bei euren Trainingseinheiten immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig.

Nun kann es losgehen! Ich wünsche dir und deinem Hund viel Spaß beim Training! Wie sind deine Erfahrungen mit den Übungen? Konnte dein Hund sie leicht umsetzen oder gibt es Fragen? Teile sie mit mir, damit ich dir helfen kann!

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn doch bitte mit deinem Netzwerk!

Deine Tina

Hüftdysplasie – was bedeutet es für deinen Vierbeiner?

Hüftdysplasie – was bedeutet es für deinen Vierbeiner?

Hüftdysplasie beim Hund

Die Hüftdysplasie (kurz: HD) ist eine meist angeborene Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Dabei passen der Oberschenkelkopf und Hüftpfanne nicht zueinander. In der Regel tritt sie beidseitig auf. Eine Seite ist jedoch immer stärker betroffen.

Was passiert im Hüftgelenk?

Damit du weisst, was im Hüftgelenk passiert, machen wir einen kurzen Ausflug in die Anatomie. Ein Gelenk besteht aus einem Gelenkkopf und einer Gelenkpfanne. Bei einem gesunden Hüftgelenk zentriert sich der Oberschenkelkopf in der Gelenkpfanne. Sie bilden ein stabiles Gelenk. Bei einem Hund mit HD wird der Oberschenkelkopf nicht ausreichend in der Pfanne fixiert. Das Gelenk ist instabil.

Folgen der HD

Durch die falsche Belastung und Instabilität des Gelenks wird Schaden angerichtet. Die Gelenkkapsel, Muskeln, Sehnen und Bänder werden stark strapaziert und gedehnt. Auf den glatten Gelenkflächen entsteht Arthrose. In der Folge kommt es zu Schmerzen. Zusätzlich kann die Wirbelsäule durch die Fehlbelastung Schaden nehmen.

Wie entsteht eine Hüftdysplasie? Welche Hunde sind betroffen?

In den meisten Fällen ist sie genetisch bedingt. Prinzipiell können alle Hunde betroffen sein. Sie tritt besonders bei Deutschen Schäferhunden, Rottweiler und Appenzeller Sennenhund auf. Auch Labrador- oder Golden Retrievern sind oft betroffen. Ebenso kann eine schlecht versorgte Fraktur oder falsche Ernährung eine HD begünstigen. Auch eine Fehl- und Überlastung im Wachstum kann ein Grund sein. Des Weiteren kann auch eine altersbedingte Abnutzung des Gelenks eine HD auslösen.

Was sind die Symptome?

Erste Anzeichen zeigen sich meist bereits im jungen Alter. Ein Ausbleiben der Anzeichen bedeutet nicht, dass der Hund „HD-frei“ ist. Häufige Anzeichen sind „Kaninchenhoppeln“ mit den Hinterläufen sowie ein ausgeprägter Hüftschwung. Auch ein wackeliger, schaukelnder Gang ist möglich. Viele Hunde sind berührungsempfindlich, zeigen Lahmheit und schräges Hinsetzen. Sie haben Schwierigkeiten beim Aufstehen und vermeiden Sprüngen. Auch die Muskulatur der Hinterläufe ist meist sehr schwach. Die Hunde sind wetterfühlig.

Welche Möglichkeiten zur Behandlung gibt es?

Es gibt verschiedene chirurgische Techniken.  Dazu gehören die Femurkopfresektion und die Beckenosteotomie. Aber auch die PIN OP, die Kapselraffung und das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks, um nur einige zu nennen. Alle Verfahren sind mehr oder weniger invasiv für deinen Hund.

Was du tun kannst, um eine OP zu vermeiden

Durch gezielte Übungen läßt sich die Muskulatur der Hüfte trainieren. Sie ist notwendig, um das Hüftgelenk zu stabilisieren. Du linderst dabei seine Schmerzen und hältst das Fortschreiten der Arthrose auf. Auch das   Gangbild und die Beweglichkeit deines Hundes verbessert sich. In Absprache mit dem Tierarzt kann (kurzfristig) eine unterstützende Gabe mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamenten helfen. Eine sehr gute und langfristige Unterstützung gegen Schmerzen bietet auch die Goldakupunktur. Zusätzlich helfen Nahrungsergänzungsmittel.

Ein Vorsorge Tipp:

Wenn du einen Junghund hast, der im Hundesport aktiv sein soll empfiehlt sich das sogenannte Vorröntgen. Selbiges gilt für Dienst- und Gebrauchshunde. Dies sollte im jungen Alter (mit einem halben Jahr) passieren. Dies sollte unabhängig davon geschehen, ob mit deinem Hund gezüchtet werden soll.

Du möchtest deinen Hund bei einer HD unterstützen? Dann zeige ich dir in meinem nächsten Artikel zwei effektive Übungen zum Nachmachen. Damit trainierst du die Muskulatur, die Koordination und die Beweglichkeit deines Hundes.

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinem Netzwerk!

Deine Tina

Pin It on Pinterest