Schmerzfrei durch Herbst und Winter mit Gelenkproblemen – 5 Tipps, mit denen du deinen Hund im Alltag unterstützt!

Schmerzfrei durch Herbst und Winter mit Gelenkproblemen – 5 Tipps, mit denen du deinen Hund im Alltag unterstützt!

Wenn unseren Hunden bei Gelenkproblemen eines zusetzt, dass ist es das nasskalte Wetter im Herbst und Winter. Wenn dann auch noch Wind dazu kommt…na bravo! Hunde sind – wie wir Menschen auch – durchaus wetterfühlig. Das bedeutet, dass der Hund schon meist Tage vor einem Wetterwechsel in seinen Gelenken spürt, dass das Wetter umschlägt. Das bedeutet: schmerzende und steife Gelenke, die jede Bewegung unangenehm werden lassen. Gelenkschmerzen Hund

Genauso geht es dann natürlich weiter, wenn die Schlechtwetterfront da ist. Wirklich Ruhe in Sachen Gelenken haben gelenkkranke Hunde eigentlich nur, wenn es trocken-kaltes Wetter gibt.

Das Wetter gehört allerdings zu den Dingen, die wir einfach nicht beeinflussen können. Dennoch Allerdings gibt es eine ganze Reihe Maßnahmen, womit man Hunden die Kombination aus nasskaltem Wetter und Gelenkproblemen erleichtern kann.

Das zaubert die Arthrose, Spondylose oder Hüftdysplasie zwar nicht weg, aber es verschafft Erleichterung und lindert die Beschwerden.  Im Folgenden habe ich dir eine Reihe von Tipps zusammengestellt, wie du deinen Hund in der dunklen und kalten Jahreszeit aktiv unterstützen kannst und ihm so große Erleichterung verschaffst.

So unterstützt du deinen Hund im Herbst und Winter bei Gelenkerkrankungen Gelenkschmerzen Hund

In Bewegung bleiben – „wer rastet der rostet“

Ja, ich weiß, dass ist ein abgedroschener und blöder Spruch. Aber er ist war. Es ist völlig legitim, dass bei miesem Wetter und Gelenkschmerzen die Spaziergänge kürzer ausfallen. Wir sollten da in jedem Fall die Bedürfnisse unserer Hunde respektieren. Dennoch ist es wichtig, dass dein Hund in Bewegung bleibt. Nur so stellst du sicher, dass seine Gelenke nicht einrosten. Ist die Beweglichkeit erst eingeschränkt, hat die Arthrose freie Bahn und auch die Muskulatur baut ab. Dein Hund befindet sich dann in einem Teufelskreis. Wenn also Spaziergänge kürzer ausfallen, braucht dein Hund einen Ausgleich. Dies mit gezieltem Bewegungstraining unterstützen. Das kannst du super im Haus oder in der Wohnung machen und hast zugleich gleichzeitig eine wunderbare Indoor-Beschäftigung für deinen Hund bei Schmuddelwetter.

Schützender Hundemantel Gelenkschmerzen Hund

Zu einem Spaziergang bei nasskaltem Wetter in Kombination mit Gelenkerkrankungen sollte sich in jedem Fall ein Hundemantel gesellen. Er bietet deinem Hund einen hochfunktionellen Schutz. Und zwar ganz gleich wie groß dein Hund ist, oder ob er langes Fell hat. Wenn ein Hund Gelenkprobleme hat, ist ein Hundemantel immer eine sinnvolle Sache. Kälte und Feuchtigkeit wird effektiv daran gehindert, an den Hund zu gelangen und in die Gelenke zu „kriechen“ – was wiederum Schmerzen verursachen würde.

Warmer Liegeplatz

Ja, auch wir kuscheln uns gern an den warmen Kamin. Die meisten Hunde tun es uns gleich. Tessa liebt es sogar im Winter, zugedeckt zu werden. In jedem Fall solltest du aber darauf achten, dass der Liegeplatz deines Hundes an einem zugfreien Ort steht und das er warm ist. Achte auch darauf, dass er eine gute Matratze hat. Nur so ist sichergestellt, dass seine Gelenke schonend gelagert sind, genauso wie seine Wirbelsäule. Auch eine gute Durchblutung ist sichergestellt und kann so auch eine Schmerzlinderung unterstützen. Ich schwöre hier wirklich auf ein gutes orthopädisches Hundebett – bei 17-20 Schlaf am Tag sollte man dem Schlafplatz seines Hundes durchaus etwas Aufmerksamkeit schenken.

Wohltuende Wärme

Wärme leistet bei Schmerzen und Gelenkproblemen gute Dienste. Das ist ein Fakt. Ausgeschlossen sind allerdings entzündliche Gelenkerkrankungen. Dann ist sie tabu. Doch bei beispielsweise bei Arthrose, Ellbogen- und Hüftdysplasie und auch bei Spondylose profitiert dein Hund enorm von z.B. Rotlicht. Bei der Spondylose ist es wichtig, mit Wärme nur außerhalb eines akuten Schubs zu arbeiten. Übrigens auch wenn dein Hund unter einer chronisch-rheumatischen oder chronisch-entzündlichen Erkrankung leidet, hilft Wärme sehr gut. Schmerzen werden in allen Fällen gelindert, Verspannungen gelockert und die Gelenke beweglicher.

Schmerzlindernde Wickel – wie früher bei Oma

Ich liebe Wickel. Ganz im Ernst! Meine persönlichen Lieblingswickel: Quarkwickel, Beinwell- und Retterspitzwickel. Sie sind leicht anzuwenden und haben sich einfach über viele Generationen sehr bewährt in ihrer Wirksamkeit. Besonders gern empfehle ich Quarkwickel. Er ist in seiner Anwendung besonders einfach. Er ist ein kalter Wickel und kann zur akuten Schmerztherapie bei Entzündungen und Schwellungen eingesetzt werden. Er lässt sich sehr gut direkt am schmerzenden Gelenk positionieren und wirkt damit auf den Punkt. Hier findest du übrigens eine Anleitung für den Quarkwickel. Gelenkschmerzen Hund

Komm gut mit deinem Hund durch den Herbst und wir wünschen euch viele schöne, gemeinsame Herbstspaziergänge!

Alles Liebe, Tina

7 Tipps, mit denen du einem Hund mit Behinderung das Leben erleichterst!

7 Tipps, mit denen du einem Hund mit Behinderung das Leben erleichterst!

Wenn ein Hund eine Behinderung hat, so muss man sein Leben im Alltag immer wieder auf die Bedürfnisse des Hundes anpassen. Viele Hundehalter sind verunsichert, wenn der Hund aufgrund einer Erkrankung Probleme in der Fortbewegung hat oder beispielsweise aufgrund einer Amputation sogar nur noch auf drei Beinen unterwegs  ist. Schnell fühlt man sich überfordert, weil sich plötzlich so vieles im Alltag ändert. Genauso sieht es aus, wenn man überlegt, einem älteren Vierbeiner oder einem Hund mit Handicap ein Zuhause zu schenken. Die Verunsicherung ist groß, wie man dem Hund gerecht werden kann. Man muss sein Leben neu einrichten und auf die besonderen Bedürfnisse des Hundes anpassen.

Handicap?! – Kein Grund zur Sorge!

Wenn du in dieser Situation bist, dass dein Hund aufgrund seines Alters Hilfestellung benötigt oder unter einem Handicap leidet, möchte ich dir gern deine Sorgen nehmen. Deshalb stelle ich dir in diesem Blogartikel einfache Tipps und Hilfsmittel zusammen, mit denen du euer Zusammenleben und den Alltag deines Hundes erleichtern kannst.

So erleichterst du dir und deinem Hund den Alltag!

Das Angebot an Hilfsmitteln für Seniorhunde und bei Handicaps wird immer größer – doch viele Hundehalter kennen diese noch gar nicht! Das Argument: „ Es ist ja immer noch ein Hund!“ lasse ich da übrigens nicht gelten. Sowohl für dich, als auch für deinen Hund bieten solche Hilfsmittel eine enorme Erleichterung im Leben. Diesen Punkt halte ich für extrem wichtig, denn es spart euch Zeit und Energie für tolle gemeinsame Aktivitäten. Und weshalb sollte man die Entwicklungen im Veterinärbereich nicht nutzen und das Leben leichter machen?!

Mit diesen Tipps erleichterst du deinem Hund das Leben:

  • Klar, schon beim Thema erhöhter Wasser-/Futternapf gibt es Diskussionen. Ich weiß, der Wolf bekommt sein Kaninchen auch nicht auf dem Baumstamm serviert um sich nicht bücken zu müssen. Aber du kannst dir sicher vorstellen, welche Erleichterung eine erhöhte Futterbar für deinen Hund bedeutet
  • Lege die Bereiche im Haus oder in der Wohnung, auf denen dein Hund sich am meisten bewegt, mit rutschfestem Teppich, Yogamatten, Kunstrasen oder ähnlichem aus. Das gibt ihm Halt und verhindert Stürze.
  • In der kalten Jahreszeit bietet ein wärmender Mantel– schützt deinen Hund davor auszukühlen, hält Gelenke und Muskulatur geschmeidig und beugt Verspannungen vor.

Auch erleichterst du dir und deinem Hund das Leben:

    • Hunderampen fürs Auto – klar, einen kleinen Hund kannst du leicht ins Auto heben. Bei einem größeren Hund, lege ich dir eine Hunderampe ans Herz. Hier kann dein Hund sicher ins Auto und wieder heraus steigen kann.
    • Tragehilfen beim Treppensteigen – einen kleinen Hund kann man bequem tragen, doch ist der Hund größer oder schwerer, wird es problematisch. Es ist gefährlich für dich und deinen Hund, da ihr aus dem Gleichgewicht kommen könntet und die Sturzgefahr steigt. Es gibt praktische Tragehilfen, die euch ein leichtes und sicheres Treppensteigen ermöglichen. Achte darauf, dass die Tragehilfe aus Neopren ist und eine gute Passform hat. Sie sollte keinesfalls einschneiden, da das für deinen Hund schmerzhaft ist.
    • orthopädische Hundebetten – guter Schlaf ist wichtig für jeden Hund. Doch besonders für ältere, erkrankte und Hunde mit Handicap ist es sehr wichtig gelenkschonend gelagert zu sein. Dein Hund liegt nicht nur perfekt, auch die Blutzirkulation ist optimal und Schmerzen können gelindert und vermieden werden.
Die Orthopädietechnik hält eine Vielzahl an Lösungen bereit:

Orthopädietechnik für Hunde – sie steckt längst nicht mehr in den Kinderschuhen. Und sie entwickelt sich rasant. Angelehnt an den Humanbereich werden immer mehr Möglichkeiten entwickelt, deinen Hund mit Handicaps zu unterstützen. So sind folgende Produkte heute weit verbreitet. Zumeist ist eine Maßanfertigung für optimale Entlastung und Passform sinnvoll.

  • Bandagen
  • Orthesen
  • Prothesen
  • Hunderolli

Du siehst, das Leben mit einem Handicap-Hund stellt dich sicher vor die eine oder andere Herausforderung. Allerdings gibt es viele Möglichkeiten, dir und deinem Hund das Leben zu erleichtern.

Welche Hacks hast du noch, die deinem Handicap-Hund das Leben erleichtern? Immer her damit! Teile sie gern mit mir und anderen Hundehaltern in den Kommentaren!

 

4 Tipps damit ein Hund mit Gelenkproblemen schnell wieder fit wird & was du vermeiden solltest!

4 Tipps damit ein Hund mit Gelenkproblemen schnell wieder fit wird & was du vermeiden solltest!

Gelenkprobleme beim Hund sind ein Thema, was fast jeden Hundehalter im Laufe eines Hundelebens trifft. Immer wieder fragen mich dann Hundehalter nach Tipps, wie sie ihren Hund bei Gelenkproblemen wieder fit bekommen und was für den Hund absolut tabu ist. Ich habe dir in diesem Artikel eine Reihe wichtiger Punkte zusammengestellt, wie du deinen Hund unterstützen kannst und was du am Besen vermeidest – bzw. was sinnvolle Alternativen sind.

Angepasste Bewegung – aber nicht komplett schonen

Wichtig ist, die Beweglichkeit zu erhalten. Ansonsten schreitet die Arthrose im Gelenk weiter fort und die Muskulatur deines Hundes baut ab. Ein gezieltes Bewegungstraining mit aktiven Übungen ist hier wichtig für deinen Hund als Ergänzung zu täglichen Spaziergängen. So kann man das Fortschreiten der Arthrose aufhalten.

Passe die Bewegung und Belastung deines Hundes seinem Gesundheitszustand an. Ich empfehle dir, statt weniger kurzer mit der Diagnose Arthrose auf mehrere kürzere Spaziergange über den Tag verteilt umzustellen. Dein Hund erschöpft nicht so und die Erholungsphase ist deutlich kürzer. Zusätzlich ist aktives Bewegungstraining unverzichtbar, um die Beweglichkeit und Muskulatur zu erhalten

Nahrungsergänzungsmittel zur Schmerztherapie und Gelenkunterstützung

Helfer aus der Natur – wie Weihrauch, Teufelskralle, Ingwer, Hagebutte und Sanddornbeere –  wirken entzündungshemmend, lindern Schmerzen, unterstützen die Gelenke und helfen deinem Hund bei einer Arthrose.

Mit der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln kannst du dazu beitragen, Gelenke und Knochen zu unterstützen. Auch Präparate wie Kollagenpeptide oder Grünlippmuschel können gute Dienste leisten, die Gelenke zu pflegen und zu versorgen. Insgesamt hält unsere Natur eine große Vielfalt an natürlichen Mitteln bereits, die den Hundekörper unterstützen.

Ein mit bedacht gewählter Schlafplatz

Unsere Hunde schlafen 17-20 Stunden am Tag. Auch wenn sie nicht schlafen, nutzen sie ihr Hundebett, um sich auszuruhen, zu dösen oder sich zurückzuziehen. Deshalb ist es wichtig, auf eine gute Qualität des Schlafplatzes zu achten. Dabei sollte man vor allem einen Blick auf das Innere des Hundebetts werfen und Wert auf eine qualitativ hochwertige Matratze legen. Sehr empfehlen kann ich orthopädische Hundebetten, da ein gutes orthopädisches Hundebett druckentlastend auf die Gelenke und die Wirbelsäule wirkt. Somit wird ein gelenkschonendes Liegen gefördert, eine gute Durchblutung ist gewährleistet und Gelenkschmerzen durch schlechtes Liegen werden verhindert. Hier lege ich dir natürlich gern unsere von mir entwickelten orthopädischen Hundebetten ans Herz. Was sie ausmacht, erfährst du hier: orthopädische 2-Komponenten Matratze.

Extratipp: mit Wärme und Kälte Schmerzlinderung verschaffen

Bei schmerzenden Gelenken durch Arthrose kann man sehr gut entweder auf Rotlicht oder Kirschkernkissen aber auch auf kühlende Quarkwickel zurückgreifen. Sie lindern auf natürliche Weise die Schmerzen im Gelenk und verschaffen so mehr Mobilität.

Gibt es Dinge, die ein Hund mit Gelenkbeschwerden auf keinen Fall machen sollte?

Übergewicht ist bei Arthrose (und eigentlich grundsätzlich!) tabu!

Übergewicht macht deinen Hund krank und ist bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose extrem schädlich. Bereits ein wenig zu viel auf den Rippen schadet deinem Hund dauerhaft! Die „paar Gramm“ bis hin zu starkem Übergewicht sind eine Hauptursache für Gelenkerkrankungen und verschlimmern sie noch weiter.

Die Gelenke deines Hundes werden dauerhaft über- und fehlbelastet, die Beweglichkeit wird eingeschränkt, es entstehen Schmerzen und Verspannungen, die Muskulatur baut ab. Ein wahrer Teufelskreis. Dein Hund hat zu viel auf den Rippen? Dann beginne jetzt mit einer Diät in Kombination mit angepasster Bewegung.

Hundesport – immer an die Erkrankung angepasst

Hundesport ist bei Arthrose und anderen Gelenkerkrankungen immer gezielt auszuwählen. Sportarten wie beispielsweise Agility empfehle ich zu vermeiden. Stattdessen sollte man auf Sportarten wie zum Beispiel Degility oder Mobility auszuweichen. Hierbei werden die Erkrankungen deines Vierbeiners berücksichtigt und ihr habt viel Spaß zusammen. Die Art der sportlichen Aktivität sollte auch immer auf die körperlichen Bedürfnisse deines Hundes abgestimmt sein.

Vermeide übermäßige Belastungen, die ein arthrosekrankes Gelenk zusätzlich belasten

Dazu gehört beispielsweise, dass man bei einer Arthrose in einem Gelenk der Vorderläufe kurze Stopps, enge Wendungen etc. vermeidet. Die entstehen besonders bei Aktivitäten wie Bällchenspielen , Frisbee und Stöckchenwerfen. Sprünge belasten Vorder- und Hinterläufe gleichermaßen. So sind Sprünge in und aus dem Auto zu vermeiden und auch Sportarten, die Sprünge erfordern tabu. Beim Auto kann man beispielsweise auf Rampen zurückgreifen.

 Gelenkprobleme Hund

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Knochenkrebs beim Hund – alle Fakten zur Erkrankung

Knochenkrebs beim Hund – alle Fakten zur Erkrankung

Knochenkrebs ist eine häufige Krebserkrankung beim Hund. Man muss nicht drum herum reden, dass die Prognose äußerst schlecht ist. Dennoch ist es eine Erkrankung, mit der wir uns als Hundehalter auseinandersetzen sollten. In meiner Praxis habe ich einige Hunde mit Knochenkrebs betreut. Meist bereits nach der Amputation eines Laufes. Die Situation ist für den Hund und den Halter gleichermaßen schwierig. Der Hundehalter weiß, dass die Diagnose Osteosarkom bedeutet, dass die Lebenszeit des Hundes äußerst begrenzt ist. Der betroffene Hund muss nach der Amputation mit einem neuen Körpergefühl zurechtkommen und Bewegungsabläufe für sich neu definieren. Mir ist es wichtig, dir als Hundehalter umfassende Informationen zur Erkrankung zu geben, damit der Umgang mit dem Knochenkrebs im Ernstfall leichter ist.

Knochenkrebs Hund

Ein Knochentumor ist immer ein primärer Tumor. Das bedeutet, dass der Tumor im Knochen entsteht und nicht in ihn metastasiert. Der Knochentumor metastasiert frühzeitig in die Lunge. Das bedeutet, dass wenn der Knochentumor erkannt wird, er bereits bei ca. 20 % der Hunde Metastasen in der Lunge gebildet hat. Ein großer Anteil der Patienten hat bereits Mikrometastasen. Sie sind zum Zeitpunkt der Diagnose aufgrund ihrer geringen Größe jedoch häufig noch nicht sichtbar. Knochenkrebs ist eine sehr aggressive Krebsart, die sehr schnell und früh metastasiert. Neben der Lunge sind auch oft die Lymphknoten befallen. Die Metastasen eines Knochentumors haben ein kugelähnliches Aussehen.

Welche Knochen sind beim Knochenkrebs betroffen?

Meist sind es die langen Röhrenknochen, wie Oberarm oder Oberschenkel, die vom Osteosarkom befallen werden. Aber auch Fußknochen, Rippen, Wirbelsäule Schulterblatt, Kopfknochen, Becken und der Brustbereich können betroffen sein.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?

Man geht davon aus, dass einige Hunderassen eine erbliche Prädisposition haben, an Knochenkrebs zu erkranken. Meist sind es großwüchsige Rassen, wie zum Beispiel Irische Wolfshunde und deutsche Doggen. Kleine Hunde sind selten betroffen. Dann tritt der Knochenkrebs in den meisten Fällen in den kurzen und platten Knochen auf. Dazu gehört beispielsweise das Schulterblatt. In meiner Praxis habe ich aber häufig auch mittelgroße Hunde gehabt, die an einem Osteosarkom erkrankt waren.

Die Symptome bei Knochenkrebs

Lahmheit gehört meist zu einem der ersten Symptome bei Knochenkrebs. Das liegt daran, dass überwiegend die langen Röhrenknochen betroffen sind. Oft tritt dies auch nach einem vermeintlichen Bagatelltrauma auf, so dass man denkt, der Hund habe sich beim Herausspringen aus dem Auto beispielsweise vertreten.

Zusätzlich sind betroffene Hunde an der Stelle des Tumors besonders berührungsempfindlich und es tritt eine Schwellung auf. Die Hunde zeigen starke Schmerzen in der Bewegung und vermeiden daher viele Bewegungen. Der Allgemeinzustand des Hundes verschlechtert sich schnell. Die Schmerzen sind sehr stark, der Hund verliert den Appetit und somit auch Gewicht und wird zusehends kraftlos.

Wie kann Knochenkrebs festgestellt werden?

Beim Verdacht auf Knochenkrebs ist eine umfassende Diagnose notwendig. Dazu gehören folgende Maßnahmen:

  • Untersuchung der Lymphknoten
  • Blutuntersuchung und Organprofil
  • Röntgenaufnahmen der Knochenveränderungen sowie der Lunge in 3 Ebenen (ggfs. ergänzt durch ein CT)
  • Biopsie der knöchernen Veränderung sowie eventuell des vergrößerten Lymphknotens

Wie kann ein Knochentumor behandelt werden?

Im ersten Schritt ist es im Rahmen der Diagnosestellung wichtig zu wissen, in welchem Stadium der Erkrankung der betroffene Hund sich befindet und ob sich bereits Metastasen gebildet haben. In der Regel wird der Tumor nicht nur lokal entfernt, sondern die gesamte Gliedmaße amputiert. Nach gelagert empfehlen einige Tierärzte möglicherweise eine Chemotherapie, um der Bildung von Metastasen vorzubeugen, oder das Wachstum der Metastasen zu verzögern.

Ob man seinem Hund die Strapazen einer Chemotherapie zumuten möchte, liegt immer im Ermessen und ist Entscheidung des Hundehalters.

Prognose bei Knochenkrebs

Der Knochentumor wächst sehr schnell und metastasiert ebenso schnell. Unbehandelt liegt die durchschnittliche Überlebenszeit nach der Diagnose bei ca. drei Monaten. Bei einer Amputation und Chemotherapie liegt die Prognose bei ca. ein bis zwei Jahren. Nach einer bloßen Amputation wird die durchschnittliche Überlebenszeit des Hundes auf 6-9 Monate geschätzt.

Was kann man als Hundehalter für den Hund bei Knochenkrebs tun?

Wenn ein Hund unter Knochenkrebs leidet, steht die palliative Behandlung im Vordergrund. Ich empfehle, den Hund besonders nach der Amputation physiotherapeutisch begleiten zu lassen.

nach der Amputation einer Gliedmaße verändern sich der Körperschwerpunkt und auch das Körpergefühl des Hundes. Hinzu kommt, dass Missempfindungen und auch Phantomschmerzen auftreten können. Um dem Hund das Leben mit drei Gliedmaßen zu erleichtern, ist Physiotherapie eine sehr hilfreiche Maßnahme. Zum einen können Schmerzen gelindert werden, zum anderen werden neue Bewegungsabläufe trainiert, die Beweglichkeit erhalten und auch die Muskulatur gefördert.

Auch das hilft deinem Hund bei Knochenkrebs Hund

Weiterhin empfehle ich, Bewegungen und Spaziergänge des Hundes nach der Amputation anzupassen. Besser sind mehrere kurze Spaziergänge, da die Erholungsphase sich so deutlich verkürzt und der Hund nicht so stark ermüdet.

Meist arrangieren sich Hunde mit dem Leben auf drei Beinen sehr gut. Rutschige Untergründe wie Fliesen oder Parkett können für betroffene Hunde jedoch sehr schwierig sein. Mit Teppichläufern kannst du deinem Hund hier eine gute Erleichterung bieten. Alternativ gibt es auch Hundeschuhe, die ein Rutschen verhindern. Viele Hunde akzeptieren auch diese sehr leicht. Das Einsteigen ins Auto kann man mit Hilfe einer Rampe erleichtern und beim Treppensteigen gibt es praktische Tragehilfen, mit denen man einen Hund sichern und unterstützen kann. Achte auch darauf, dass dein Hund gut gebettet schläft, so dass sich keine Druckstellen und unnötige Verspannungen bilden. Erleichtere dem Hund das Leben so gut wie möglich und genießt die verbleibende Zeit intensiv und verbringt sie positiv.

Man sollte sich bewusst sein, dass die Prognose bei Knochenkrebs sehr schwierig ist und die palliative Begleitung und Schmerzfreiheit des Hundes sollte immer im Vordergrund stehen.

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Vestibularsyndrom beim Hund – die wichtigsten Verhaltenstipps

Vestibularsyndrom beim Hund – die wichtigsten Verhaltenstipps

Das Vestibularsyndrom beim Hund ist eine weit häufigere Erkrankung bei unseren Vierbeinern, als die meisten denken. Nachdem Snowy Ende Oktober an einem Vestibularsyndrom erkrankt ist, habe ich bereits über die Erkrankung geschrieben. Dabei habe ich viele Nachrichten bekommen von Hundehaltern, deren Hunde auch betroffen waren und die im Moment der Erkrankung wenig Informationen darüber erhalten haben und auch nicht viele Informationen recherchieren konnten. Sie fühlten sich alleine gelassen und waren hilflos. Grund genug also, dass ich betroffenen Hundehaltern alle wichtigen Infos zur Erkrankung und auch hilfreiche Tipps für den Umgang mit dem Vestibularsyndrom zusammenstelle.

Die wichtigsten Fakten zum Vestibulärsyndrom beim Hund habe ich dir daher bereits im ersten Artikel dazu zusammengestellt. Für deinen Hund ist die Situation sehr unangenehm. Alles dreht sich und er hat keine Orientierung im Raum mehr. In der Folge taumelt und stürzt er. Der Hund kann sich nicht mehr auf den Beinen halten. Vergleichbar wäre es damit, wenn ein Mensch völlig alkoholisiert ist.

So gehst du mit dem Vestibulärsyndrom beim Hund um

Sehr wichtig ist aber für Hundehalter insbesondere, wie man in der Situation am besten mit dem Vestibulärsyndrom umgeht und wie man seinem Hund das Leben erleichtern kann. Daher habe ich dir hier wichtige Verhaltenstipps zusammengefasst, mit denen du deinen Hund unterstützen kannst.

Denn eines ist klar: in der akuten Situation ist man zunächst überfordert und aufgeregt und es ist schwierig, einen klaren Kopf zu bewahren. Wenn man weiß, wie man richtig reagiert und wie man seinen Hund gut unterstützen kann, dann macht es viele Dinge leichter. Besonders das habe ich aus der Situation mitgenommen. Wie bei Erster Hilfe wusste ich genau, was zu tun ist. Mir liegt es am Herzen, dass auch du dich im Umgang mit Erkrankungen sicher fühlst.

Nach ca. 1-3 Tagen beginnen die Symptome langsam abzuklingeln, doch bis dein Hund gesundet ist, kann es längere Zeit dauern. Daher ist es wichtig, dass du weißt, wie ihr euren Alltag anpassen könnt.

Was der Tierarzt beim Vestibularsyndrom beim Hund tun kann

Dein Tierarzt kann deinen Hund mit Medikamenten gegen Übelkeit und Erbrechen sowie durchblutungsfördernde Medikamente sinnvoll unterstützen. Auch eine Infusionstherapie kann helfen.

Nach dem Tierarztbesuch – so hilfst du deinem Hund Zuhause

Vestibularsyndrom beim Hund – Ruhe steht an erster Stelle

In erster Linie braucht dein Hund Ruhe. Viel Ruhe. Dein Hund braucht nun viel Schlaf. Achte darauf, dass er gut gebettet ist. Viele Hunde mögen in der Situation gern recht bodennah liegen, z.B. auf einer Schlafmatte. Wenn er wie gewohnt im Hundebett schläft, achte darauf, dass es einen niedrigen Einstieg hat. Das erleichtert deinem Hund den Ein-und Ausstieg, wenn er wieder mobil wird, aber immer noch wackelig auf den Beinen ist.

Snowy hatte beide Möglichkeiten zur Auswahl: eine Hundematte und ein Hundebett.Sie hat zumeist ihr Hundebett bevorzugt und fühlte sich mit dem Kuschelrand drumherum wohl sehr geschützt. Achte bitte auch auf die Qualität des Schlafplatzes. Er sollte eine druckentlastende Matratze haben, damit dein Hund gelenkschonend gebettet ist und auch für die nötige Druckentlastung gesorgt ist. Ansonsten kann es zu Liegestellen kommen. Achte auch darauf, das der Schlafplatz so steht, dass du deinen Hund im Blick hast. So bist du zur Stelle, wenn er versucht aufzustehen und kannst ihm Unterstützung bieten.

Dadurch, dass dein Hund viel liegt, ist es auch wichtig, dass er nicht auskühlt, durch die Immobilität. Prüfe regelmäßig, ob er es warm genug hat.

Doch dein Hund muss auch in Bewegung bleiben

Das hört sich jetzt nach einem Widerspruch an: auf der einen Seite ist Ruhe wichtig, auf der anderen in Bewegung bleiben. Wie soll das gehen? Zusätzlich solltest du deinen Hund mit gezielten Bewegungsanbahnungen mobilisieren. Ziel ist es, da besonders ältere Hunde betroffen sind, dass sie nicht immobil werden. Lasse dir von deinem Hundephysiotherapeuten zeigen, wie du das mehrmals täglich durchführen kannst

Unterstütztes Gehen – sicher bewegen

Dein Hund ist nicht in der Lage, selbständig sicher zu laufen. Er wankt und kippt um. Das solltest du vermeiden, da er sich so noch zusätzlich verletzen kann. Dennoch muss er natürlich auch raus, um sein Geschäft zu erledigen und soll in Bewegung bleiben.

Im Akutfall empfehle ich dir, einfach ein Handtuch zu nehmen, um deinen Hund beim Gehen zu unterstützen. Das legst du unter seinem Bauch durch und hältst du beiden Enden in den Händen. Ein Handtuch ist gut, weil es nicht unter dem Bauch einschneidet und den Druck verteilt. So hast du eine schnelle Lösung für eine Gehhilfe zur Hand.

Es gibt auch praktische Tragehilfen, meist aus Neopren, die man im Internet bestellen kann. Die hat man natürlich im ersten Moment nicht zur Hand, kann man aber bestellen und bis dahin einfach ein Handtuch nehmen.

Aber nicht nur zum Pipi machen, sondern auch um immer wieder mal ein paar Schritte zu gehen, solltest du es nutzen. Unterstütztes Gehen nennt man  das. Es hilft, deinen Hund mobil zu halten.

So solltest du ihn mehrmals täglich zum Untersützten Gehen animieren. Das hilft dabei, dass seine Gelenke nicht einrosten und auch das Herz-Kreislaufsystem mobilisiert wird.

Aus der Hand füttern

Wie schon beschrieben, ist deinem Hund übel und alles dreht sich permanent. So fühlt es sich dann auch an, wenn er aus dem Futternapf essen soll. Es hat sich bewährt, Hunde mit einem Vestibulärsyndrom aus der Hand zu füttern. Das würde ich dir auch unbedingt empfehlen.

Genügend trinken

Achte darauf, dass dein Hund genügend trinkt. Die Gefahr der Dehydrierung ist groß. Besonders, wenn dein Hund erbricht, verliert er viel Flüssigkeit. Auch dadurch, dass er viel liegt und nicht selbständig zum Wassernapf gehen kann, solltest du ihm häufiger Wasser anbieten.

Antirutsch im Haus

Deinem Hund macht jetzt jeder Schritt große Probleme. Jeder Schritt ist mit Unsicherheit verbunden. Du kannst ihm viel Erleichterung verschaffen, wenn du dafür sorgst, dass er sich nur auf rutschfesten Untergründen bewegt. Klar, man kann nicht mal eben das gesamte Haus oder die Wohnung mit Teppich auslegen. Aber du kannst in den Bereichen, in denen dein Hund sich in der Regel viel bewegt z.B. vorübergehend mit rutschfesten Läufern auslegen oder Yogamatten.

Treppenlaufen vermeiden

Dein Hund sollte keine Treppen steigen. Durch das fehlende Raumgefühl sind gefährliche Stürze vorprogrammiert. Wenn dein Hund wieder mobiler ist, solltest du ihn it einem Handtuch oder einer Tragehilfe unterstützen. Das gibt Sicherheit.

Hund tragen

Im ersten Moment denkt man sich, man trägt seinen Hund einfach. Wenn möglich solltest du das aber vermeiden. Es ist nachgewiesen, dass es das Schwindelgefühl noch verstärkt.

Ein Tipp für die Nacht

Auch Dunkelheit verstärkt das Schwindelgefühl enorm. Daher empfehle ich dir, deinem Hund für die Nacht eine Lichtquelle anzulassen. So kann er besser zur Ruhe kommen. Und wie wir gelernt haben, ist Ruhe beim Vestibularsyndrom das wichtigste.

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, deinen Hund zu unterstützen, damit er im Alltag gut zurecht kommt, wenn er an einem Vestibularsyndrom erkrankt ist. In einem weiteren Artikel werde ich dir noch einige Übungen zusammenstellen, mit denen du seine Gesundung unterstützen kannst

Ist dein Hund auch schon an einem Vestibulärsyndrom erkrankt? Wie hast du ihn unterstützt? Teile deine Erfahrungen gern in den Kommentaren mit uns! Hast du noch Fragen? Dann hinterlasse mir auch gern einen Kommentar!

Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn gern mit anderen Hundefreunden!

Alles Liebe, Deine Tina Vestibularsyndrom beim Hund Vestibularsyndrom beim Hund Vestibularsyndrom beim HundVestibularsyndrom beim Hund Vestibularsyndrom beim Hund Vestibularsyndrom beim Hund

Bei deinem Hund machen sich die Zeichen des Alters bemerkbar? Die Spaziergänge werden kürzer und er läßt sich oft zurückfallen? Dein Hund wirkt oft müde und erschöpft – viele Bewegungen fallen schwer. Er wirkt häufig steifbeinig oder ist wackelig auf den Beinen? Aber du möchtest, dass dein Vierbeiner noch lange an deiner Seite ist und das möglichst fit und mobil. Auch im Alter soll er agil und mit viel Lebensfreude an deiner Seite sein. Hier lernst du, ihn aktiv zu unterstützen Muskulatur aufzubauen und beweglicher zu werden. Für mehr INFOS ZUM KURS HIER KLICKEN

 

Arthrose beim Hund – 7 wichtige Verhaltenstipps

Arthrose beim Hund – 7 wichtige Verhaltenstipps

Von Arthrose beim Hund hat eigentlich jeder Hundehalter schon einmal gehört. Sie ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen bei unseren Vierbeinern. Bei Arthrose handelt es  sich um eine chronische, fortschreitende Funktion des Gelenks ein.

Es gibt verschiedene Ursachen, die dazu führen, dass es zu kleinen Beschädigungen des Knorpels kommt. Im weiteren Verlauf kommt es dann zu Abrieb und Absplitterungen von Knorpelteilchen, die sich dann frei in der Gelenkflüssigkeit bewegen.

Welche Gelenke sind am meisten betroffen?

In der Regel trifft es Gelenke, die hohen Belastungen ausgesetzt sind, die sehr viel genutzt werden und die die Hauptlast des Körpergewichts tragen. Das sind z.B. Hüfte, Knie, Schulter und Ellbogen. Doch im Prinzip kann jedes Gelenk des Hundes betroffen sein. Auch ein Zehengelenk.

Was kannst du tun, wenn dein Hund unter Arthrose leidet? – wertvolle Verhaltenstipps!

  • Bitte nicht Schonen! – Wichtig ist, die Beweglichkeit zu erhalten. Ansonsten schreitet die Arthrose im Gelenk weiter fort und die Muskulatur deines Hundes baut ab. Ein gezieltes Bewegungstraining ist hier wichtig für deinen Hund als Ergänzung zu täglichen Spaziergängen. So kann man das Fortschreiten der Arthrose aufhalten.
  • Passe die Bewegung und Belastung deines Hundes seinem Gesundheitszustand an. Ich empfehle dir, statt weniger kurzer mit der Diagnose Arthrose auf mehrere kürzere Spaziergange über den Tag verteilt umzustellen. Dein Hund erschöpft nicht so und die Erholungsphase ist deutlich kürzer.
  • Hundemantel bei nasskaltem Wetter – denn dies ist für Hunde mit Gelenkerkrankungen sehr unangenehm. Die Kälte kriecht in die Gelenke und verursacht Schmerzen. Ein Hundemantel hält die Gelenke deines Hundes angenehm warm.
  • Sorge für Normalgewicht – vermeide unbedingt. Wenn dein Hund bereits zu viel auf den Rippen hat, sollte er gesund abnehmen!

Auch so kannst du unterstützen:

  • Erleichtere den Alltag – den Ein- und Ausstieg ins Auto/aus dem Auto kannst du z.B. mit einer Hunderampe erleichtern und die Gelenke schonen. mit einer Rampe erleichtern und so seine Gelenke schonen.
  • Helfer aus der Natur – Weihrauch, Teufelskralle, Ingwer, Hagebutte und Sanddornbeere wirken entzündungshemmend, unterstützen die Gelenke und helfen deinem Hund bei einer Arthrose.
  • Gesunder Schlaf – wenn dein Hund gut gebettet ist, unterstützt dies seinen Bewegungsapparat und bietet angenehme Entlastung bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose.

Leidet dein Hund auch unter Arthrose? Wie unterstützt du ihn bei seiner Erkrankung? Teile deine Erfahrungen mit mir gern in den Kommentaren!Arthrose beim Hund Arthrose beim Hund

Behinderter Hund – Unverzichtbare Tipps für ein Leben mit Handicaphund

Behinderter Hund – Unverzichtbare Tipps für ein Leben mit Handicaphund

Ein behinderter Hund wird immer noch häufig kritisch angeschaut und gefragt, ob das Leben denn überhaupt lebenswert sei. Sehr oft habe ich mich mit Snowy dieser Frage stellen müssen. Doch ich sage ganz klar JA! Snowy hat ihre Handicaps, doch über die Jahre haben wir immer wieder neu unser Leben und unseren Alltag angepasst. Viele Menschen sind verunsichert und haben Angst und Sorge, einen Hund mit einem Handicap zu adoptieren. Doch auch wenn der eigene Hund nach einer Erkrankung oder einem Unfall ein Handicap hat, sind Hundehalter überfordert. Kein Wunder, ändert sich doch so vieles im Alltag und man muss sein Leben neu einrichten und auf die besonderen Bedürfnisse des Hundes einrichten.

Es gibt allerdings mittlerweile viele – oftmals auch sehr einfache Dinge und Hilfsmittel – mit denen du euer Zusammenleben und den Alltag deines Hundes erleichtern kannst. Daher habe ich dir eine ganze Reihe von Ideen und Möglichkeiten zusammengestellt.

Man kann so vieles tun, um seinem Handicap-Hund den Alltag zu erleichtern:

Viele Hundehalter wissen gar nicht, was es mittlerweile alles im Angebot gibt für ältere oder Handicap-Hunde. Auch wenn es immer noch Menschen gibt, die dies für übertrieben halten – „es ist ja immer noch ein Hund“ – halte ich es für wichtig für deinen Hund aber auch für dich, dass ihr euch den Alltag so leicht wie möglich macht. Das spart Zeit und Energie für tolle gemeinsame Aktivitäten.

  • erhöhter Wasser-/Futternapf – ich weiß, der Wolf bekommt sein Kaninchen auch nicht auf dem Baumstamm serviert um sich nicht bücken zu müssen. Aber du kannst dir sicher vorstellen, welche Erleichterung eine erhöhte Futterbar für deinen Hund bedeutet
  • lege die „Highways“ im Haus oder in der Wohnung, die dein Hund am meisten benutzt, um sich zu bewegen mit rutschfestem Teppich oder ähnlichem aus. Das gibt ihm Halt und verhindert Stürze.
  • ein wärmender Mantel im Winter – schützt deinen Hund davor auszukühlen, hält Gelenke und Muskulatur geschmeidig und beugt Verspannungen vor.

Auch hiermit hilfst du deinem Hund:

  • orthopädische Hundebetten – guter Schlaf ist wichtig für jeden Hund. Doch besonders für ältere, erkrankte und Hunde mit Handicap ist es sehr wichtig gelenkschonend gelagert zu sein. Dein Hund liegt nicht nur perfekt, auch die Blutzirkulation ist optimal und Schmerzen können gelindert und vermieden werden.
  • Hunderampen fürs Auto – einen kleinen Hund kannst du ins Auto heben. Bei einem größeren Hund empfehle ich dir eine Hunderampe, auf der dein Hund sicher ins und aus dem Auto steigen kann.
  • Treppchen für das Sofa – dein Hund kuschelt gern bei dir auf dem Sofa oder im Bett? Mit Handicap wird der Aufstieg und auch das Runterklettern schnell zum unüberwindbaren Hindernis und Stürze sind vorprogrammiert. Dafür gibt es mittlerweile tolle Treppen, mit denen dein Hund sicher und bequem auf und absteigen kann.
  • Tragehilfen beim Treppensteigen – einen kleinen Hund kann man bequem tragen, doch ist der Hund größer oder schwerer kann das schnell gefährlich für dich und deinen Hund werden. Eine Tragehilfe entlastet euch Beide und ermöglicht leichtes und sicheres Treppensteigen.

Die Orthopädietechnik hält eine Vielzahl an Lösungen bereit:

Orthopädietechnik für Hunde?! So etwas gibt es? Ja und sie entwickelt sich rasant. Angelehnt an den Humanbereich wurden in den letzten Jahren viele Möglichkeiten entwickelt, deinen Hund mit Orthopädietechnik zu unterstützen. So sind folgende Produkte heute weit verbreitet. Zumeist ist eine Maßanfertigung für optimale Entlastung und Passform sinnvoll.

  • Bandagen
  • Orthesen
  • Prothesen
  • Hunderolli

Ein Physiotherapeut kann deinen Hund unterstützen mit:

Auch wenn dein Hund unter einem dauerhaften Handicap leidet, ist es sinnvoll und wichtig, deinen Hund physiotherapeutisch und mit Bewegungstherapie zu unterstützen. Dadurch kann man das Handicap zwar nicht „beseitigen“. Doch du hast die Möglichkeit, Verspannungen zu lösen, die sich durch veränderte Bewegungsabläufe zwangsläufig ergeben. Du kannst auch eine möglichst gleichmäßige Muskulatur erreichen und die Gelenke entlasten. Dies sind einige Bereiche aus der Physiotherapie, die deinem Hund helfen können.

  • Massagen und passive Bewegungsübungen
  • Laser
  • Elektrotherapie
  • Hydrotherapie
  • Akupunktur
  • Manuellen Therapieformen

Es gibt Möglichkeiten, wie du deinen Hund mit Übungen und Maßnahmen aus der Physiotherapie selbst unterstützen kannst:

Der regelmäßige Besuch beim Physio deines Vertrauens ist wichtig, keine Frage. Doch mindestens genauso wichtig ist es, dass du in der Zeit dazwischen deinen Hund bestmöglich unterstützt. Nach entsprechender fachlicher Anweisung kannst du beispielsweise folgende Maßnahmen selbst durchführen:

Du siehst, das Leben mit einem Handicap-Hund stellt einen sicher vor die eine oder andere Herausforderung. Doch bietet der Veterinär- und Hundebedarf heutzutage eine Große Bandbreite an Möglichkeiten, dir und deinem Hund das Leben zu erleichtern.

Hast du einen Handicap-Hund und noch mehr Tipps, wie man den Alltag erleichtern kann? Dann teile sie bitte für mich und andere Hundehalter in den Kommentaren mit uns!

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Degenerative Myelopathie – Verhaltenstipps Teil III der Blogreihe

Degenerative Myelopathie – Verhaltenstipps Teil III der Blogreihe

Die Degenerative Myelopathie ist eine gefürchtete Erkrankung unter Hundehaltern. Vermutet wird eine genetische Ursache, doch gänzlich geklärt ist es nicht. Besonders gefürchtet ist diese Erkrankung, weil sie nicht heilbar ist und sicher einen tödlichen Verlauf nimmt.

Die Diagnose ist für Hundehalter ein großer Schock, bedeutet sie doch den sicheren Tod des geliebten Vierbeiners. Dennoch wäre Aufgeben der falsche Weg. Es gibt zwar keine Heilung, aber es gibt Möglichkeiten, das Fortschreiten der Erkrankung deutlich zu verzögern.

Physiotherapie – wichtigste Maßnahme

Der wichtigste Faktor ist dabei die intensive physiotherapeutische Betreuung des Hundes. Es gibt viele Erfahrungsberichte die zeigen, das Hunde dadurch noch mehrere Jahre ein lebenswertes Leben führen konnten und der Fortschritt der Degenerativen Myelopathie enorm verlangsamt wurde.

Mittels Physiotherapie kann dem Verlust der Muskulatur und den Lähmungen entgegengewirkt werden. Die Gelenkbeweglichkeit wird erhalten und auch Koordination und Balance können lange stabilisiert werden. So gibt man dem Vierbeiner die Chance auf ein deutlich längeres aktives Hundeleben.

Auch so kannst du deinen Vierbeiner bei einer Degenerativen Myelopathie unterstützen

Pfotenschutz

Pfotenschuhe geben deinem Hund Halt.. Sie verhindern ein Wegrutschen und somit Stürze. Sie schützen auch Pfoten und Krallen bei Hunden, die mit den Pfoten schleifen. Wenn ein Vierbeiner nur unter einer Schwäche der Hinterläufe leidet, reichen ggfs. Schuhe an den Hinterpfoten.

Ich empfehle dir immer darauf zu achten, dass die Schuhe optimal passen. Sie dürfen nicht zu eng sein, aber auch nicht rutschen. Dann schaden sie eher als das sie nutzen. Es gibt Schuhe, die so beschaffen sind, dass man sie im Haus nutzen kann. Ebenso gibt es spezielle Outdoor Schuhe, die aus anderen Materialien hergestellt sind. Die Sohlen haben ein anderes Profil.

Weiche Liegeplätze

Auch der Schlafplatz deines Hundes sollte auf seine Erkrankung eingerichtet sein. Er sollte nicht in kalten, zugigen Bereichen liegen. Ein orthopädisches Hundebett beispielweise bietet eine wunderbare Druckentlastung für den Rücken. Dein Hund schläft wie auf Wolken. Übrigens kann ich dir orthopädische Hundebetten wärmstens empfehlen. Sie eignen sich für gesunde und erkrankte sowie ältere Hunde gleichermaßen.

Rutschfester Untergrund im Haus

Falls ein Hund von Degenerativer Myelopathie betroffen ist und im Haus keine Pfotenschuhe trägt, solltest du unbedingt rutschige Untergründe vermeiden. Bereiche im Haus, die er regelmäßig nutzt, kannst du beispielsweise mit Teppichresten oder ähnlichem sicherer gestalten. Du vermeidest so ein Wegrutschen und auch Stürze. Dein Vierbeiner bewegt sich lieber und leichter im Haus.

Belastung dem Krankheitszustand anpassen

Dabei sollte das Maß an Bewegung immer an den aktuellen Gesundheitszustand des Vierbeiners angepasst sein. Mache lieber kurze Spaziergänge, die deinen Hund nicht so sehr erschöpfen lassen. Auch die Regenerationsphase wird so verkürzt.

Rampen

Vermeide Sprünge in und aus dem Kofferraum. Falls du deinen Hund nicht in den Kofferraum heben kannst, gibt es praktische Hunderampen. Hunde gewöhnen sich meist schnell daran.

Tragehilfe

Es gibt praktische Tragehilfen. Damit kannst du deinen Hund unterstützen und entlasten. Sie geben ihm viel Sicherheit, wenn er wackelig auf den Beinen ist. Du solltest bei der Auswahl der Tragehilfe darauf achten, dass sie gut sitzt und aus einem reißfesten, stabilen Material gefertigt ist. Weiterhin sollte das Material weich sein und an keiner Stelle einschneiden. Häufig wird Neopren verwendet, was zudem leicht zu reinigen ist und schnell trocknet.

Erhöhter Trink- & Futterplatz

Besonders bei größeren Hunden ist ein erhöhter Trink- und Futterplatz eine gute Entlastung. Dein Hund muss sich nicht vorne überbeugen. Die Belastung auf die Gelenke ist dabei gleichmäßig verteilt. Er kann seine Mahlzeit in bequemer Haltung einnehmen.

Doch auch im Alltag gibt es einige Dinge zu beachten

  • Vermeide unbedingt das Aufreiten anderer Hunde.
  • Auch das Klopfen und Tätscheln auf dem Rücken ist für deinen Hund unangenehm.

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Das Hundebett – Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl beachten!

Das Hundebett – Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl beachten!

Die meisten unserer Vierbeiner haben mehr als ein Hundebett. Aber nach welchen Kriterien wählen wir das Bett für unseren Hund aus?

Unsere Hunde nutzen ihr Bettchen nicht nur, um darin nachts zu schlafen. Auch tagsüber wird dort ausgeruht, gedöst und gekuschelt. So viele Stunden, wie sie also darin verbringen, sollte man einige Punkte mehr berücksichtigen, als Form und Farbe. Unsere Hunde sollten einfach gut gebettet sein.

Daher habe ich dir einige wichtige Punkte zusammengestellt, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

  • Auch wenn Hunde sich oft klein einrollen: der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Hunde fühlen sich gern beschützt, wenn sie ruhen. Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei Arthrose von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.

Auch diese Punkte sind wichtig bei einem Hundebett:

  • Mache es deinem Vierbeiner einfach, in sein Bettchen zu steigen: der Einstieg sollte besonders bei älteren Hunden oder jenen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates bequem und nicht zu hoch sein.
  • Gut gepolstert ist wichtig: mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Und der wichtigste Punkt zu Schluss: werfe einen Blick auf das Innenleben des Hundebetts – am besten bevor du es kaufst! Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Besonders empfehlenswert sind orthopädische Betten, die über einen sogenannten Memory Foam verfügen. In vielen „normalen“ Hundebetten wird jedoch nur billiger Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte verwendet.

Dein geliebter Vierbeiner wird es dir danken, wenn du beim Kauf des nächsten Hundebettchen an diese Punkte denkst und er weich und gut gebettet schlafen kann.

Alles Liebe, deine Tina

Alter Hund – 7 Dinge, mit denen du ihn im Alltag unterstützt

Alter Hund – 7 Dinge, mit denen du ihn im Alltag unterstützt

Mit dem Thema “ Alter Hund “ muss wir Hundehalter uns alle früher oder später beschäftigen. Es ist nicht immer einfach zu sehen, dass unser Vierbeiner nicht mehr der junge agile Hüpfer ist, sondern das mehr und mehr das Eine oder Andere schwerer fällt. Es gibt allerdings viele Dinge, mit denen wir unseren alten Hund insbesondere im fortschreitendem Alter unterstützen können. Sie machen ihnen das Leben angenehmer und einfacher.

Eine Reihe davon stelle ich dir hier vor. Auch wenn Wohlfühlen immer individuell ist, so bin ich mir sicher, dass dein Vierbeiner eine Vielzahl der Ideen nach Bedarf sehr schätzen wird. Und deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Beobachte deinen Vierbeiner einfach gut.

1. Der richtige Liegeplatz

Die Auswahlkriterien für den Schlafplatz unseres Vierbeiners richten sich oft nach Geschmack und Wohnungseinrichtung des Hundehalters. Allerdings nutzen unsere Hunde ihr Bettchen nicht nur für die Nacht – viele Stunden am Tag schlafen, dösen, kuscheln und ruhen sie darin. Grund genug, darauf zu achten, dass unsere Hunde gut gebettet sind! Besonders wenn Hunde älter werden, schlafen sie mehr und brauchen längere Ruhephasen. Umso wichtiger, dass der Schlafplatz gut gewählt ist.

Was ich dir sehr empfehle, ist ein orthopädisches Hundebett. Für unsere Hunde ist es sehr angenehm und gesund in einem orthopädischen Bett zu schlafen. Es passt sich der Körperform an, entlastet die Gelenke opimal, Liegeschwielen werden vermieden. Die Schlafqualität erhöht sich deutlich. Besser ausgeruht bedeutet auch mehr Lebensqualität. Also Grund genug zu checken, wie dein Senior gebettet ist.

2. Tragehilfe für Treppen

Vielen Hunden macht es im Alter große Mühe, Treppen zu steigen. Manche Vierbeiner kann man bequem die Treppe hinauf tragen. Ab einer gewissen Größe das allerdings schwierig. Dafür wurden Tragehilfen entwickelt, mit denen du deinen Hund sehr gut beim Treppensteigen unterstützen kannst. Es gibt Tragehilfen nur für die Unterstützung der Vorder- oder Hinterläufe. Aber auch solche, die den kompletten Hund unterstützen. Du kannst sie auch sehr gut nutzen, wenn es deinem Hund schwer fällt aufzustehen oder er Hilfe und etwas Halt beim Gehen benötigt.

Du solltest bei der Auswahl der Tragehilfe darauf achten, dass sie gut sitzt und aus einem reißfesten, stabilen Material gefertigt ist. Weiterhin sollte das Material weich sein und an keiner Stelle einschneiden. Häufig wird Neopren verwendet, was zudem leicht zu reinigen ist und schnell trocknet.

3. Aufstiegshilfen und Hunderampen

Wenn dein Hund vor dem offenen Kofferraum steht und zögerlich von einer Pfote auf die andere tritt – statt schwungvoll ins Auto zu springen – spätestens dann ist Zeit ihn beim Ein- und Ausstieg ins/aus dem Auto zu unterstützen. Natürlich kannst du ihn ins Auto heben. Je nach Größe des Hundes, ist es für beide Seiten jedoch angenehmer, auf eine Rampe zurückzugreifen. Achte immer darauf, dass die Rampe breit genug für deinen Hund, nicht zu steil und rutschfest ist. Zusätzlich empfehle ich dir, immer neben ihm zu sein, wenn er die Rampe nutzt. So kannst du ihn sichern, falls er die Balance verliert.

Viele Vierbeiner liegen mit auf dem Sofa, manche auch mit im Bett. Auch hier gibt es zwei- bis dreistufige kleine Treppen, die deinem Hund den Aufstieg deutlich erleichtern. Achte auch hier bitte darauf, dass die Stufen rutschfest sind und groß genug. Nur so kann dein Hund sie trittsicher nutzen.

4. Pfoten- und Krallenschutz

Von vielen werden Pfotenschuhe immer noch belächelt. Sie haben allerdings nichts mit einem modischen Accessoire zu tun. Für einige Vierbeiner sind sie unverzichtbar. Beispielsweise wenn Hunde auf glatten Böden nicht mehr den nötigen Halt finden. Sie verhindern ein Wegrutschen und somit Stürze. Sie schützen auch Pfoten und Krallen bei Hunden, die mit den Pfoten schleifen. Wenn ein Vierbeiner nur unter einer Schwäche der Hinterläufe leidet, reichen ggfs. Schuhe an den Hinterpfoten. Ich empfehle dir immer darauf zu achten, dass die Schuhe optimal passen. Sie dürfen nicht zu eng sein, aber auch nicht rutschen. Dann schaden sie eher als das sie nutzen. Es gibt Schuhe, die so beschaffen sind, dass man sie im Haus nutzen kann. Ebenso gibt es spezielle Outdoor Schuhe, die aus anderen Materialien hergestellt sind. Die Sohlen haben ein anderes Profil.

5. Erhöhter Trink- & Futterplatz

Besonders bei größeren Hunden ist ein erhöhter Trink- und Futterplatz eine gute Entlastung im Alter. Dein Hund muss sich nicht vorne überbeugen. Die Belastung auf die Gelenke ist dabei gleichmäßig verteilt. Er kann seine Mahlzeit in bequemer Haltung einnehmen.

6. Hundemantel

Besonders im Alter neigen Hunde dazu schneller zu frieren. Auch wenn sie in jungen Jahren nie gefroren haben. Dies liegt am verlangsamten Stoffwechsel. Natürlich hält das Fell, je nach Dichte und Beschaffenheit, einige Zeit warm. Aber auch unsere Vierbeiner kühlen aus. Die Kälte greift besonders über die Pfoten, Kopf- und Bauchregion an und es kann unseren Hunden empfindlich kalt werden. Verstärkt wird dies noch, wenn der Hund an der Leine laufen muss und sich nicht frei bewegen und “warmlaufen” kann.

Ältere Hunde haben widrigen Wetterbedingungen und Kälte nicht mehr soviel entgegenzusetzen wie ein junger und gesunder Hund. Nicht nur das Immunsystem ist schwächer. Sie können auch Körperwärme nicht so lange speichern und beginnen so schneller zu frieren. Wenn sie dann zusätzlich noch unter einer Gelenkerkrankung wie Arthrose, Spondylose, HD oder ED leiden oder einer neurologischen Erkrankung wie einem Cauda Equina Compressions Syndrom, profitieren sie bei nasskaltem Wetter von einem wärmenden Hundemantel.

7. Orthesen & Bandagen

Orthesen und Bandagen geben deinem Hund Stabilität. Sie unterstützen und entlasten Gelenke. Bänder und Sehnen werden im Alter schwächer. Viele Hunde neigen z.B. zu Durchtrittigkeit. Da ist es eine große Hilfe, wenn mittels Orthesen oder Bandagen das Gelenk unterstützt und geführt wird.

Es gibt sowohl bewegliche als auch gelenkfixierende Produkte. Dabei gibt es vorgefertige, aber auch maßgefertigte Orthesen und Bandagen. Ich empfehle dir hier, dich bei der Auswahl individuell von deinem Physiotherapeuten oder Orthopädietechniker beraten zu lassen.

PS: Dich interessiert, das Thema „Älterer Hund“? – Dann empfehle ich dir mein Webinar zu dem Thema:

Wir können es nicht verhindern – unsere Hunde werden älter und bauen körperlich ab. Oft macht uns diese Tatsache hilflos. Denn was passiert eigentlich im Hundekörper, wenn Hunde altern? Wie können wir unsere Vierbeiner unterstützen, mobil halten und den Alterungsprozess sogar verzögern?! Und was kann ich meinem Hund noch zumuten, was macht älteren Hunden Spaß und wie gehe ich mit dem Älterwerden meines Vierbeiners um?

Ich vermittele dir einen Einblick in den biologischen Prozess des Älterwerdens und verschafft ein gutes Verständnis. Gleichzeitig gebe ich dir Maßnahmen an die Hand, wie du den eigenen Hund im Prozess des Älterwerdens aktiv unterstützen und begleiten kannst- inkl. Eines kleinen Workouts für deinen Seniorhund.

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Was ein orthopädisches Hundebett bewirkt! – Doggyfit

Was ein orthopädisches Hundebett bewirkt! – Doggyfit

Hält ein orthopädisches Hundebett, was es verspricht?

In meinem letzten Artikel habe ich dir verraten, was du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten solltest, damit dein Hund wirklich entspannt liegt. Was ein orthopädisches Hundebett ausmacht und was du bei der Auswahl unbedingt beachten solltest, verrate ich dir in diesem Artikel!

Für welche Hunde eignet sich ein orthopädisches Hundebett?

Ich mache es kurz: Jeder sollte Hund optimal liegen! Denn ein erholsamer Schlaf wirkt sich auch auf das Allgemeinbefinden aus. Das bedeutet, es spielt dabei keine Rolle, ob dein Hund noch jung und gesund ist. Oder ob er als Sporthund besonderen Belastungen ausgesetzt ist .Auch ein ein älterer Hund profitiert. Der Effekt ist für jeden Hund spürbar. Für Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Hüftdysplasie, Spondylose, Arthrose oder Bandscheibenvorfällen ist ein orthopädisches Bett unverzichtbar. Denn es entlastet den Körper spürbar.

Was unterscheidet ein orthopädisches Hundebett von einem „normalen! Bett?

Um der Frage auf den Grund zu gehen, haben wir ein Doggyfit orthopädisches Hundebett einmal genau unter die Lupe genommen. Das bedeutet, haben wir uns das Innenleben näher angeschaut

Zauberwort: Visco Schaum?

Der sogenannte Visco Schaum (Memory Foam) ist das Herzstück eines orthopädischen Hundebetts. Der Schaum wurde für die Raumfahrt entwickelt. Heute wird er für medizinische Zwecke eingesetzt. Denn dauerhaft liegenden Patienten verschafft der Visco Schaum spürbare Erleichterung. Durch den gleichmäßigen Liegedruck werden Schmerzen gelindert und der Körper gleichmäßig gestützt. Das bedeutet, es steigert den Liegekomfort und es werden zusätzlich Liegeschwielen vorgebeugt. Der Schaum passt sich der Körperform optimal an, man liegt wie auf einer Wolke.

Da diese besondere Eigenschaft des Visco Schaums auch beim Hund funktioniert, wird er als führendes Bestandteil eines orthopädischen Betten eingesetzt.

Reicht Visco Schaum alleine für einen entspannten Schlaf?

Damit der Viscoschaum wirken kann, die Matratze auch atmungsaktiv ist und es nicht zu Wärmestaus kommt, gibt es einiges zu beachten. Der richtige Aufbau spielt eine entscheidende Rolle! Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, werden bei der getesteten Matratze drei unterschiedliche Schichten in der Matratze verarbeitet. Eine Schicht Viscoschaum wird auf einer stützenden Schicht aus Kaltschaum aufgebracht. Eine Wattierung als dritte Schicht sorgt für den erforderlichen Temperaturausgleich.

Wie wirkt ein orthopädisches Hundebett?

  • Die Matratze passt sich durch die Verwendung bestimmter Materialen der Körperform des Hundes an. Das bedeutet, sie wirkt wohltuend und entlastend auf Wirbelsäule und Gelenke des Hundes.
  • Das Material reagiert punktelastisch und sensibel auf Körpertemperatur und Gewicht des Hundes. Also geht mit der Druckentlastung eine bessere Durchblutung des Körpers einher.
  • Die Liegefläche schmiegt sich den einsinkenden Konturen an. Das reduziert den Druck der Auflagepunkte. Während des Schlafens und Ruhens liegen Wirbelsäule und Gelenke anatomisch optimal.
  • Insgesamt sorgen die Punkte für einen erholsamen Schlaf und beugen Gelenk- und Rückenschmerzen durch falsches Liegen vor.

Meine Hunde haben den Test gemacht. Das ist unser Fazit:

  • Der Einstieg ist auch für einen Handicap-Hund oder einen Senior einfach. Der vordere Rand eine geringe Höhe hat.
  • Tessa und Snowy können sich im Bett gut ausstrecken und durch den hohen seitlichen Rand bequem einkuscheln.
  • Der dreischichtige Aufbau der Matratze gibt dem Hund einen stabilen Liegekomfort. Sie passt sich an die Form des Hundekörpers an. Und das ist etwas was von beiden Hunden als sehr angenehm empfunden.
  • Im Sommer ist es meinen Hundemädchen wichtig, dass sich die Hitze im Bett nicht staut. Umso erstaunter war ich, dass sie trotz hoher Temperaturen in der Nacht wenig Unruhe zeigen. Das spricht für eine gute Luftzirkulation.
  • Für uns der große Moment nach dem Aufstehen am Morgen: Snowy zeigt keine Steifigkeit in ihren Bewegungen und ist insgesamt sehr entspannt. Das bedeutet einen viel besseren Start in den Tag.
  • Auch bei den kleinen Nappys über Tag hat Snowy nach dem Aufstehen keine Schwierigkeiten. Denn die hat sie sonst schon mal, wenn sie zu hart – oder aber auch zu weich – gelegen hat.

Daher möchten wir dir auch diese Punkte nicht vorenthalten:

Was wir sehr positiv finden: Auch bei dem Material des Bodens wird mitgedacht. Die Unterseite des Bettes ist mit einem rutschfesten Vlies versehen. Das ist nicht nur robust und reißfest, sondern auch atmungsaktiv. Ein sehr schöner Punkt. Denn so leidet das Bett auch draußen auf der Terrasse zum Beispiel nicht so sehr.. Das Hundebett ist übrigens in vielen verschiedenen Größen verfügbar. Getestet haben wir die XL Variante 120 cm, in der wenn es kuschelig sein darf sogar zwei schlanke Podenco-Damen Platz finden.

 

 

Der richtige Schlafplatz für deinen Hund – DAS solltest du unbedingt beachten!

Der richtige Schlafplatz für deinen Hund – DAS solltest du unbedingt beachten!

Schenke dem Schlafplatz deines Vierbeiners etwas Aufmerksamkeit

Pünktchen, Streifen oder lieber unifarben? Rund oder eckig? Die Auswahlkriterien für den Schlafplatz unseres Vierbeiners richten sich oft nach Geschmack und Wohnungseinrichtung des Hundehalters.

Allerdings nutzen unsere Hunde ihr Bettchen nicht nur für die Nacht – viele Stunden am Tag schlafen, dösen, kuscheln und ruhen sie darin. Grund genug, darauf zu achten, dass unsere Hunde gut gebettet sind!

Ich verrate dir wichtige Punkte, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

Was gibt es grundsätzlich beim Schlafplatz zu beachten?

  • Der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Dein Hund soll mit gerade mit Erkrankungen des Bewegungsapparates nicht auf kalten Böden liegen.
  • Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei ARTHROSE von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.
  • Der Einstieg sollte gerade bei älteren oder kranken Hunden bequem und nicht zu hoch sein.
  • Mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Es lohnt sich immer ein Blick auf das Innere des Hundebetts. Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Da mit diesem Punkt die Qualität eines Hundebetts steht und fällt, möchte ich darauf ausführlicher eingehen.

Außen Hui, innen Pfui – gilt leider auch für viele Hundebetten

Wenn man in die Inlays der verschiedensten Hundebettchen schaut, zeigt sich leider häufig dasselbe traurige Bild. Außen ist das Bett schick, toll verarbeitet und modern. Doch der Liegekomfort bleibt gnadenlos auf der Strecke. Billigster Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte sind die am häufigsten verwendeten Materialien im Kern des Bettes.

Wie soll ein Hund darauf bequem und sogar gesund schlafen?

Auf einer Matratze aus einfachem Schaumstoff und Füllwatte würden wir kein Auge zu tun, wie soll sich dein Hund wohl fühlen? Die Belastung auf den einzelnen Körperbereichen ist ungleichmäßig, der Hund liegt nicht nur unbequem, sondern sein Körper wird während der Ruhephase belastet. Da hilft auch die schöne Optik nicht mehr!

Ob dein Hund gesundheitlich fit ist, älter oder unter einer Gelenkerkrankung leidet: Verspannungen, Rückenschmerzen, Gelenksteifigkeit sind da auf Dauer vorprogrammiert.

Nur Trend oder wirklicher Nutzen für deinen Hund? – Orthopädische Hundebetten!

Habe ich vor einigen Jahren in meiner Praxis meinen Patienten-Besitzern für ihre Vierbeiner ein orthopädisches Hundebett empfohlen, wurde ich häufig belächelt. Zum Glück hat sich das, was vor wenigen Jahren noch ein junger Trend für Luxushunde war, durchgesetzt. Für unsere Hunde ganz gleich, ob gesund oder durch Erkrankungen des Bewegungsapparates geplagt, ist es sehr angenehm und gesund in einem orthopädischen Bett zu schlafen.

Hatte der Wolf hat in der freien Wildbahn auch ein orthopädisches Bett?!

Eine Gegenfrage: Wieso sollen unsere Vierbeiner nicht davon profitieren, wenn wir ihnen das Leben angenehmer gestalten? Wir Menschen kennen es auch: Haben wir auf einer schlechten Matratze geschlafen, wachen wir am nächsten Morgen auf und sind wie gerädert. Der Rücken schmerzt, alle Gelenke sind steif. Oft kommen noch Kopfschmerzen dazu. Eigentlich ist der Tag gelaufen. Kannst du dir vorstellen, dass es deinem Hund genauso geht?!

Welche Vorteile ein orthopädisches Hundebett für deinen Hund hat, wie die Füllung aussehen sollte und was es sonst noch zu beachten gibt, verrate ich dir in meinem nächsten Artikel!

 

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