Kreuzbandriss beim Hund – alles was du wissen musst!

Kreuzbandriss beim Hund – alles was du wissen musst!

Kreuzbandriss beim Hund

Der Kreuzbandriss ist eine häufige Gelenkerkrankung beim Hund. In den meisten Fällen ist das vordere Kreuzband betroffen. Es reicht oft ein sogenanntes „Bagatelltrauma“ ihn auszulösen. Das ist z.B. das Treten in ein Erdloch oder eine falsche Bewegung beim Spiel.

 Wie ist das Kniegelenk deines Hundes aufgebaut?

Das Knie ist das komplexeste Gelenk deines Hundes. Es wird gebildet aus dem Oberschenkel, dem Schienbein, dem Wadenbein und der Kniescheibe. Zusätzlich wird es durch verschiedene Bestandteile stabilisiert. Hierzu gehören Muskeln, die Menisken, die Gelenkkapsel und das Kniescheibenband. Es gibt 2 Seitenbänder, die ein seitliches Abknicken verhindern. Und dann gibt es die Kreuzbänder, die das Knie nach vorne und nach hinten stabilisieren.

Wie entsteht ein Kreuzbandriss? Welche Hunde sind betroffen?

Häufig sind mittelgroße bis große Hunde betroffen. In der Regel begünstigt eine genetischen Vorbelastung den vorzeitigen und fortschreitenden Verschleiß der Kreuzbänder. Auch zu viel oder falsche Belastung und Übergewicht, fördern einen Riss. Es entstehen kontinuierlich kleine Risse im Band. Irgendwann reicht eine falsche Bewegung und das Kreuzband reißt. Ein Trauma alleine ist eher selten alleinige Ursache. Es ist nur der Auslöser. Bei vielen Hunden reißt das vordere Kreuzband am zweiten Hinterbein im Laufe der Zeit ebenfalls.

Die Folgen

Ist das Kreuzband teilweise oder ganz eingerissen, wird das Kniegelenk instabil. Es entsteht Arthrose. Dabei werden auch die Menisken in Mitleidenschaft gezogen. Es entsteht eine Entzündung und die Gelenkkapsel schwillt an. Dies ist eine Reaktion des Körpers. Sie sorgt dafür dem Kniegelenk wieder mehr Stabilität zu geben. Das massive Lahmen fördert Verspannungen in den überbelasteten Bereichen wie z.B. der Rückenmuskulatur.

Was sind die Symptome?

Der Kreuzbandriss zeigt meist eine sehr typische Symptomatik. In den ersten 1-3 Tagen nach dem Trauma lahmt der Hund sehr stark. Viele Hunde laufen häufig nur dreibeinig. Das Knie ist geschwollen und erwärmt. Dann scheint sich die Situation wieder zu verbessern. Die Lahmheit wird weniger. Oft denken Hundebesitzer dann, dass sich ihr Hund nur vertreten hat. Wenn der Hund wieder intensiver belastet, verschlimmert sich die Lahmheit massiv. Oft treten die Hunde nur noch mit der Zehenspitze auf oder nutzen das Bein gar nicht mehr.

Welche Anzeichen gibt es noch?

Der Hund hat starke Schmerzen und das Strecken und Beugen des Knies ist daher nahezu unmöglich. Hinzu kommt, dass er am Knie sehr berührungsempfindlich ist. Wenn sich der Vierbeiner hinsetzt, winkelt er das Bein zur Seite gestreckt ab und setzt sich schräg hin. Das kommt daher, dass er das Knie bei einem Anriss oder Riss kaum mehr beugen kann. Ursache dafür sind die Schwellung im Gelenk und die Schmerzen.

Wie wird der Kreuzbandriss diagnostiziert?

Die sehr typischen Symptome geben oft schon deutliche Hinweise, ob ein Kreuzbandriss bei deinem Hund vorliegt. Um die Diagnose zu sichern, wendet der Tierarzt den Schubladentest und/oder den Tibiakompressionstest an. Auch der “Sitztest“ kann Aufschluss darüber geben, ob ein Kreuzbandriss vorliegen kann. Mit einer seitlichen Röntgenaufnahme kann zudem festgestellt werden, ob sich Arthrose gebildet haben. Auch inwieweit es zu Veränderungen im Kniegelenk gekommen ist, die auf einen Riss hinweisen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung. Zum einen gibt es chirurgische Verfahren, wie die TPLO, die TTA, die Kapselraffung und den natürlichen oder künstlichen Bandersatz. Je nach Verfahren sind sie unterschiedlich invasiv und verändern zum Teil die Biomechanik des Gelenks.

Wenn du eine Operation vermeiden möchtest

Eine konservative Behandlung, in Absprache mit dem Tierarzt, kann sinnvoll sein. Dabei werden entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamenten gegeben. Gerade bei Hunden bis 15 kg und auch bei älteren Hunden kann und sollte eine konservative Therapie versucht werden. Auch bei Hunden die nicht sportlich geführt werden, wird vermehrt die konservative Behandlung  durchgeführt. Sowohl nach einer chirurgischen Behandlung des Kreuzbandrisses als auch ohne OP führt kein Weg an einer Physiotherapie vorbei. Es ist wichtig, die Muskulatur und die Beweglichkeit zu trainieren. Die Verspannungen der überlasteten Muskulatur werden gelöst. Ein normaler Bewegungsablauf und das Vertrauen in das betroffene Hinterbein wird trainiert. Nur so kann dein Hund sich beschwerdefrei bewegen und vollständig gesunden.

Damit du deinen Hund aktiv unterstützen kannst, zeige ich dir in meinem nächsten Blogartikel zwei effektive und leicht umzusetzende Übungen zum Nachmachen. Damit trainierst du die Muskulatur, die Beweglichkeit und das Vertrauen in das betroffene Hinterbein.

Viel Spaß beim Training! Liebe Grüße Tina

Diese zwei Übungen helfen deinem Hund bei Ellbogendysplasie

Diese zwei Übungen helfen deinem Hund bei Ellbogendysplasie

Zwei Übungen für mehr Beweglichkeit und Kraft bei Ellbogendysplasie

Was Ellbogendysplasie für deinen Hund bedeutet, war das Thema meines letzten Beitrags. In diesem Beitrag zeige ich dir zwei effektive und leicht umzusetzende Übungen, die du beim einem Hund mit Ellbogendysplasie regelmäßig anwenden kannst. Sie trainieren die Gelenkbeweglichkeit, die Muskulatur und die Koordination deines Hundes.

Die erste Übung ist das „Pfote geben“

Und so funktioniert sie:

Das „Pfote geben“ macht deinem Hund nicht nur viel Spaß, es eignet sich auch um die Beweglichkeit des Ellbogens zu fördern. Zusätzlich trainierst du die Muskulatur des Vorderlaufes und die Koordination mit der Übung. Lass deinen Hund auf einem festen Untergrund hinsetzen. Dann animiere deinen Hund, seine Pfote in deine Hand zu legen. Um der Übung etwas mehr Abwechslung und Anspruch zu geben und die Gelenkbeweglichkeit zu fördern, biete deinem Hund die Hand in unterschiedlichen Höhen an, bis hin zum „High Five“. Du kannst die Übung noch etwas spannender gestalten, indem du dir abwechselnd die eine und dann die andere Pfote geben lässt. Wenn dein Hund noch nicht sitzen kann, dann kann dein Hund dir auch im Liegen die Pfote geben.

Wie oft?

Ich empfehle dir zu Beginn des Trainings einmal täglich mit 5 Wiederholungen pro Seite.

Die zweite Übung ist die Gewichtsverlagerung vorne-hinten

Und so funktioniert sie:

Du kniest dich vor deinen Hund und bringst ihn dazu, sich mit den Vorderläufen auf eine Erhöhung zu stellen. Die Erhöhung kann eine Stufe sein, ein Bordstein, einige Bücher oder ein niedriger Baumstumpf. Die Erhöhung sollte maximal bis in Höhe seines Handgelenkes sein, so dass dein Hund die Gewichtsverlagerung stabil halten kann. Dadurch verlagert er sein Gewicht zunächst auf die Hinterläufe und den unteren Rücken. Nun nimmst du ein Leckerchen und führst dies vor der Nase deines Hundes etwas nach vorne, so dass dein Hund seinen Hals reckt. Er verlagert nun sein Gewicht auf die Vorderläufe und trainiert die Muskulatur der Vorderläufe und der Schultern. Die Hinterläufe bleiben in ihrer ursprünglichen Position. Du hältst diese Position für ca. 3 Sekunden. Dann gibst du ihm das Leckerchen.

So geht es weiter

Nun führst du aus der Position ein zweites Leckerchen über den Kopf deines Hundes, so dass er seinen Kopf nach oben nimmt. Er wird deiner Hand folgen und das Gewicht auf die Hinterläufe und den unteren Rücken verlagern. In dieser Position verbleibt ihr ebenfalls ca. 3 Sekunden bevor du ihm das Leckerchen gibst.

Wie oft und was bewirkt sie?

Ich empfehle dir zu Beginn einmal täglich 3 Wiederholungen nach vorn und hinten.

Du kannst diese Übung steigern, indem du deinen Hund länger in der Position verbleiben lässt und die Anzahl der Wiederholungen erhöhst.

Diese Übung ist gut bei Ellbogendysplasie, da du die Muskulatur des Vorderlaufes trainierst und gleichzeitig das Vertrauen in den Vorderlauf stärkst. Auch die Koordination und das Gleichgewicht deines Hundes werden gefördert.

Berücksichtige bei euren Trainingseinheiten immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig.

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Diagnose Ellbogendysplasie  – das solltest du wissen!

Diagnose Ellbogendysplasie – das solltest du wissen!

Ellbogendysplasie beim Hund

Zur Ellbogendysplasie (Kurzform ED) gehören verschiedene Erkrankungen. Sie haben gemeinsam, dass  durch sie das Ellbogengelenk nicht zusammenpasst und reibungslos funktioniert. In der Regel sind beide Ellbogen betroffen. Wobei sich einer meist früher auffällig zeigt.

Folgende Fehlbildungen des Ellbogengelenks führen zu einer ED:

  • ein fragmentierter Processus Coronoideus (kurz FCP), eine Ablösung des innen liegenden Kronfortsatzes der Elle
  • eine Osteochondrosis dissecans (kurz OCD), eine Knorpelablösung am innen liegenden Rollhöcker des Oberarmknochens
  • ein isolierter Processus Anconeus (kurz IPA), eine Ablösung des Ellbogenfortsatzes der Elle.

Weiterhin kann es zu einer Stufenbildung zwischen Speiche und Elle kommen. Auch Fehlbildungen der Gelenkflächen sind möglich. Die beiden letztgenannten können entweder allein oder auch zusammen mit einem IPA, FPC oder einer OCD vorliegen. Auch das gemeinsame Vorliegen eines FPC mit einer OCD oder mit einem IPA in einem Gelenk wird beobachtet.

Interessant: Die ED kommt ausschließlich beim Hund, nicht bei der Katze vor.

Wie ist das Ellbogengelenk aufgebaut?

Das Ellbogengelenk setzt sich aus den drei Gelenkpartnern Elle, Speiche und Oberarm zusammen. Sie bilden ein Scharniergelenk.

Wie entsteht eine ED? Welche Rassen sind betroffen?

Die Ellbogendysplasie ist vererbbar. Einfluss auf die Ausprägung haben eine falsche Ernährung (zu hoher Energie-, Kalzium oder Vitamin D Gehalt). Sie führt zu einem zu schnelles Wachstum des Hundes. Auch zu viel körperliche Aktivitäten in den ersten Lebensmonaten begünstigen eine ED. Dazu gehören zu lange Spaziergänge, Sprünge, schnelle Stopps, Zerrspiele und Frisbee Spiele. Gleichzeitig fördern Übergewicht, Überlastung und Fehlbelastung die Ausprägung der ED. Rüden sind dabei durch ihr höheres Körpergewicht häufiger betroffen. Es sind vorwiegend mittel- bis großwüchsige Rassen, die betroffen sind. Beispiele dafür sind Labrador- und Golden Retriever und Neufundländer,. Aber auch Rottweiler, Deutscher Schäferhund und Berner Sennenhund.

Die Folgen 

Da die Gelenkpartner nicht zusammenpassen, entsteht Arthrose. Sie schreitet immer weiter fort. Der Körper versucht sich selbst zu helfen. Das geschieht dadurch, dass er knöcherne Zubildungen an den Rändern der Gelenke bildet. Denn sie bringen Stabilität ins Gelenk (siehe auch Blog Beitrag zur HD). Hunde mit ED verlieren Muskulatur am betroffenen Vorderlauf. Die Muskulatur in überlasteten Bereichen des Körpers verspannt.

Was sind die Symptome?

Junghunde zeigen zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat erste Anzeichen. Bei einer geringen Fehlstellung des Gelenks kann die Arthrose das einzige Anzeichen der ED sein. Das Ellbogengelenk zeigt eine deutliche Bewegungseinschränkung. Es ist schmerzhaft in der Bewegung. Als ein Anzeichen wird der Ellbogen nah an den Körper gedrück. In der Folge wird der Unterarm nach außen gedreht. Die Hunde sind oft berührungsempfindlich am Ellbogen. Das Gelenk ist geschwollen und erwärmt. Frühe Anzeichen sind Steifigkeit am Morgen oder Anlaufschwierigkeiten nach dem Ruhen. Es treten Lahmheit und Bewegungsunlust auf. Viele Hunde vermeiden Dinge, die sie zuvor gern und ohne Schwierigkeiten getan haben, wie z.B. das Einsteigen ins Auto.

Wie wird eine Ellbogendysplasie diagnostiziert?

Dein Tierarzt kann sie mittels Röntgen und CT, sowie einer diagnostischen Arthroskopie feststellen.

Welche Möglichkeiten zur Behandlung gibt es?

Wird eine Dysplasie festgestellt, ist häufig Arthrose im Gelenk sichtbar. Das Ellbogengelenk neigt zu einer sehr schnellen Bildung von Arthrose. Es gibt die Möglichkeit, die Knochen- und Knorpelstücke chirurgisch zu entfernen. Wenn man auf eine Operation verzichten möchte, sollte der Hund durch entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente unterstützt werden. Häufig ist eine Entfernung der Fragmente jedoch nicht zu vermeiden.

Mit Physiotherapie kannst du Schmerzen lindern und Verspannungen lösen. Auch die Beweglichkeit im Ellbogengelenk wird wiederherstellen. Weiterhin wird ein normaler Bewegungsablauf trainiert und Muskulatur aufgebaut. Diese Maßnahmen sind  nach einer chirurgischen Entfernung der Knochen- und Knorpelfragmente notwendig. Aber auch bei einer konservativen Behandlung unverzichtbar. Weiterhin kannst du deinen Hund mit Goldakupunktur oder Nahrungsergänzungmitteln unterstützen.

Meine Empfehlung:

Besonders bei Junghunden empfehle ich mit etwa sechs Monaten das Vorröntgen. Insbesondere wenn sie im Hundesport aktiv sein oder als Diensthunde tätig sein sollen . Das sollte unabhängig davon passieren, ob mit deinem Hund gezüchtet werden soll. Auch bei ED freien Hunden empfehle ich, mit Hundesport erst ab Ende der Gelenkentwicklung zu beginnen. Das ist frühestens im Alter von 12 Monaten.

Du kannst deinen Hund bei einer ED unterstützen! In meinem nächsten Blogartikel zeige ich dir zwei effektive und leicht umzusetzende Übungen zum Nachmachen. Damit trainierst du die Muskulatur, die Koordination und die Beweglichkeit deines Hundes.

Deine Tina

 

Diese acht Punkte zeigen dir, das dein Hund gesund ist!

Diese acht Punkte zeigen dir, das dein Hund gesund ist!

Woran erkennst du, dass dein Hund gesund ist?

Wir alle wollen, das unser Hund gesund ist. Aber woran erkennen wir es eigentlich? Meistens lesen und reden wir nur davon, woran wir erkennen, dass es unserem Hund schlecht geht, das er krank ist etc.. Es ist natürlich auch wichtig, dies zu erkennen und zu wissen. Genauso ist es aber auch wichtig zu wissen, woran man erkennt, dass der Hund gesund ist bzw. es ihm gut geht. Es gibt eindeutige Anzeichen, die dir Aufschluss darüber geben, dass dein Hund gesund ist.  Natürlich zeigt dir dein Hund auch individuell seinem Charakter und Temperament entsprechend auf seine ganz eigenen Art, dass es ihm gut geht. Es sind also nicht alle genannten Punkte für jeden Vierbeiner gültig. Genauso, wie wir die Zeichen kennen sollten, dass es unserem Hund nicht gut geht, sollten wir wissen, wie er uns zeigt, das er fit ist und er einen guten Tag hat!

Das sind Snowys individuelle Anzeichen für ihr Wohlbefinden

Wie du vielleicht weißt, leidet meine Snowy unter einer Vielzahl an Gelenkerkrankungen. Das heißt, wir haben gute und auch mal weniger gute Tage. Ihre guten Tage erkenne ich z.B. daran, dass sie besonders große und klare Augen hat. Sie ist dann auch aktiver. Das Highlight ist dann, wenn sie sich in ihrem Bettchen herumwälzt und ihre lange Nase schubbelt und dabei grunzt und schnauft.

Die folgenden acht Punkte sind Indikatoren dafür, dass Dein Hund gesund ist bzw. es ihm gut geht!

Dein Hund….
  • hat klare Augen und schaut dich mit wachen Augen an.
  • hat glänzendes Fell, das sich gut anfühlt.
  • nimmt aktiv an deinem Leben teil und ist voller Lebensfreude.
  • geht mit Normalgewicht durchs Leben.
  • kann sich seinem Alter entsprechend bewegen und liebt seine täglichen Spaziergänge.
  • läßt sich seine tägliche Ration Futter schmecken.
  • ist für eine Spielaufforderung seines besten Hundekumpels immer zu haben.
  • liegt in den Ruhepausen entspannt in seinem Bettchen ohne rastlos zu sein.

Wie zeigt dir dein Hund, dass es ihm gut geht und er gesund ist? Erzähle doch mal!

Deine Tina

Diese zwei Übungen helfen deinem Hund bei Hüftdysplasie

Diese zwei Übungen helfen deinem Hund bei Hüftdysplasie

Du möchtest deinen Hund mit Hüftdysplasie aktiv unterstützen?

Im Blogbeitrag zur Hüftdysplasie habe ich dir erläutert, was eine HD ist, was die Folgen sind und wie du deinem Hund helfen kannst. Daher zeige ich dir in diesem Artikel zwei effektive Übungen. Sie sind leicht umzusetzen sind und haben einen positiven Effekt. Denn mit diesen beiden Übungen trainierst du die Beweglichkeit, Muskulatur und Koordination deines Hundes.

Übung 1 ist das Slalom gehen

Und so funktioniert sie:

Du benötigst für die Übung min. fünf Hindernisse, damit dein Hund in einen Bewegungsfluss kommt. Zuhause kannst du beispielsweise auf kleine Bücherstapel zurückgreifen. Im Garten eignen sich Blumentöpfe. Sie sollten nicht zu klein sein, damit dein Hund nicht in Versuchung kommt, darüber zu springen. Dann baust du die Slalomhindernisse in gerader Linie auf ebenem Boden auf. Der Abstand ist mit einer Hundelänge gut bemessen. Nun führst du deinen Hund langsam an der kurzen Leine um die Hindernisse. Das Ganze sollte so langsam wie möglich passieren. Denn nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll. Ist dein Hund sehr aufgeregt? Dann lasse ihn kurz absitzen, bevor es um die Hindernisse geht. Und ganz wichtig, lobe deinen Hund, wenn er es richtig gemacht hat. Am Ende angekommen lässt du deinen Hund wieder kurz absitzen, bevor es wieder zurück geht.

Ich empfehle dir die Übung einmal täglich mit je 2 Wiederholungen durchzuführen.

Der Effekt

Mit dem Slalom Training schulst du Beweglichkeit, Gangbild und Koordination. Dein Hund verlagert sein Gewicht von der einen Körperhälfte auf die andere und belastet seine Beine gleichmäßig. Das Vertrauen und die Wahrnehmung in seinen Körper werden verbessert. Gleichzeitig trainierst du die Seitwärtsbeugung der Wirbelsäule. Sie ist häufig durch das unrunde Gangbild bei der Hüftdysplasie in Mitleidenschaft gezogen.

Übung 2 ist der Steh-Sitz Transfer

Und so funktioniert sie:

Dein Hund kennt sicherlich das Signal „Sitz“. Denn vom Steh-ins-Sitzen und umgekehrt bringst du deinen Hund häufig mehrmals täglich. Nur als Kraft- und Bewegungsübung hast du sie wahrscheinlich noch nicht gesehen. Dein Hund sollte sich auf einem ebenen, rutschfesten Untergrund befinden. Du stellst dich vor deinen Hund und gibst ihm das Kommando zu Sitzen. Dein Hund sollte möglichst gerade sitzen und sich nicht bequem auf eine Seite gleiten lassen. Bitte lasse deinen Hund eigenständig ins Sitz gehen. Drücke ihn nicht mit der Hand auf den Po oder ähnliches. Je langsamer dein Hund die Bewegung vom Steh ins Sitz macht umso grösser ist der gymnastische Effekt. Er soll diese Bewegung langsam und bewusst machen. Im nächsten Schritt soll dein Hund wieder aufstehen. Dafür hältst du ihm Leckerchen vor seine Nase. Dann bewegst du dich langsam ein wenig rückwärts und gibst ihm das Signal wieder aufzustehen.

Bitte beachte

Er sollte langsam aufstehen, ohne dabei nach vorne zu gehen. Nur so arbeitet er nur mit der Muskulatur der Hinterläufe und nutzt nicht seine Vorderläufe um sich hochzuziehen. Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe Geduld. Die Übung ist schwieriger und anstrengender als sie aussieht.

Beginne mit einmal täglich 5 Wiederholungen.

Der Effekt

Wenn wir wie im Falle der Hüftdysplasie die Muskulatur und die Beweglichkeit der Gelenke der Hinterläufe deines Hundes trainieren wollen eignet sich diese Übung perfekt. Guter Nebeneffekt: auch die Muskulatur des unteren Rückens und die Koordination wird trainiert.

Berücksichtige bei euren Trainingseinheiten immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig.

Nun kann es losgehen! Ich wünsche dir und deinem Hund viel Spaß beim Training! Wie sind deine Erfahrungen mit den Übungen? Konnte dein Hund sie leicht umsetzen oder gibt es Fragen? Teile sie mit mir, damit ich dir helfen kann!

ich freue mich auf deine Nachricht, Deine Tina

Hüftdysplasie – was bedeutet es für deinen Vierbeiner?

Hüftdysplasie – was bedeutet es für deinen Vierbeiner?

Hüftdysplasie beim Hund

Die Hüftdysplasie (kurz: HD) ist eine meist angeborene Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Dabei passen der Oberschenkelkopf und Hüftpfanne nicht zueinander. In der Regel tritt sie beidseitig auf. Eine Seite ist jedoch immer stärker betroffen.

Was passiert im Hüftgelenk?

Damit du weisst, was im Hüftgelenk passiert, machen wir einen kurzen Ausflug in die Anatomie. Ein Gelenk besteht aus einem Gelenkkopf und einer Gelenkpfanne. Bei einem gesunden Hüftgelenk zentriert sich der Oberschenkelkopf in der Gelenkpfanne. Sie bilden ein stabiles Gelenk. Bei einem Hund mit HD wird der Oberschenkelkopf nicht ausreichend in der Pfanne fixiert. Das Gelenk ist instabil.

Folgen der HD

Durch die falsche Belastung und Instabilität des Gelenks wird Schaden angerichtet. Die Gelenkkapsel, Muskeln, Sehnen und Bänder werden stark strapaziert und gedehnt. Auf den glatten Gelenkflächen entsteht Arthrose. In der Folge kommt es zu Schmerzen. Zusätzlich kann die Wirbelsäule durch die Fehlbelastung Schaden nehmen.

Wie entsteht eine Hüftdysplasie? Welche Hunde sind betroffen?

In den meisten Fällen ist sie genetisch bedingt. Prinzipiell können alle Hunde betroffen sein. Sie tritt besonders bei Deutschen Schäferhunden, Rottweiler und Appenzeller Sennenhund auf. Auch Labrador- oder Golden Retrievern sind oft betroffen. Ebenso kann eine schlecht versorgte Fraktur oder falsche Ernährung eine HD begünstigen. Auch eine Fehl- und Überlastung im Wachstum kann ein Grund sein. Des Weiteren kann auch eine altersbedingte Abnutzung des Gelenks eine HD auslösen.

Was sind die Symptome?

Erste Anzeichen zeigen sich meist bereits im jungen Alter. Ein Ausbleiben der Anzeichen bedeutet nicht, dass der Hund „HD-frei“ ist. Häufige Anzeichen sind „Kaninchenhoppeln“ mit den Hinterläufen sowie ein ausgeprägter Hüftschwung. Auch ein wackeliger, schaukelnder Gang ist möglich. Viele Hunde sind berührungsempfindlich, zeigen Lahmheit und schräges Hinsetzen. Sie haben Schwierigkeiten beim Aufstehen und vermeiden Sprüngen. Auch die Muskulatur der Hinterläufe ist meist sehr schwach. Die Hunde sind wetterfühlig.

Welche Möglichkeiten zur Behandlung gibt es?

Es gibt verschiedene chirurgische Techniken.  Dazu gehören die Femurkopfresektion und die Beckenosteotomie. Aber auch die PIN OP, die Kapselraffung und das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks, um nur einige zu nennen. Alle Verfahren sind mehr oder weniger invasiv für deinen Hund.

Was du tun kannst, um eine OP zu vermeiden

Durch gezielte Übungen läßt sich die Muskulatur der Hüfte trainieren. Sie ist notwendig, um das Hüftgelenk zu stabilisieren. Du linderst dabei seine Schmerzen und hältst das Fortschreiten der Arthrose auf. Auch das   Gangbild und die Beweglichkeit deines Hundes verbessert sich. In Absprache mit dem Tierarzt kann (kurzfristig) eine unterstützende Gabe mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamenten helfen. Eine sehr gute und langfristige Unterstützung gegen Schmerzen bietet auch die Goldakupunktur. Zusätzlich helfen Nahrungsergänzungsmittel.

Ein Vorsorge Tipp:

Wenn du einen Junghund hast, der im Hundesport aktiv sein soll empfiehlt sich das sogenannte Vorröntgen. Selbiges gilt für Dienst- und Gebrauchshunde. Dies sollte im jungen Alter (mit einem halben Jahr) passieren. Dies sollte unabhängig davon geschehen, ob mit deinem Hund gezüchtet werden soll.

Du möchtest deinen Hund bei einer HD unterstützen? Dann zeige ich dir in meinem nächsten Artikel zwei effektive Übungen zum Nachmachen. Damit trainierst du die Muskulatur, die Koordination und die Beweglichkeit deines Hundes.

 

Gelenkerkrankungen beim Hund – 5 Tipps die ihm sofort helfen

Gelenkerkrankungen beim Hund – 5 Tipps die ihm sofort helfen

Unsere Vierbeiner haben mit Gelenkerkrankungen manchmal sehr zu kämpfen

Besonders wenn das Wetter nasskalt oder die Luft feucht, machen Gelenkerkrankungen starke Beschwerden. Unsere Vierbeiner zeigen, dass ihnen die Gelenke weh tun. Viele Hunde knabbern an den Gelenken oder belecken sie. Manchmal lahmen sie und möchten sich ungern bewegen. Damit du deinen Hund im Alltag besser unterstützen kannst, verrate ich dir 5 Tipps. Mit ihnen verschaffst du deinem Hund ganz einfach Erleichterung.

Das kannst du bei Gelenkerkrankungen tun:

  • Ein Hundemantel hält deinen Hund bei kaltem und nassen Wetter warm und trocken. Rücken, Schulter und Hüfte werden gut geschützt. So verspannt die Muskulatur deines Hundes nicht unnötig. Er wird sich leichter und freudiger bewegen. Es geht hier nicht um den letzten modischen Schrei, sondern um eine zweckmäßige Verwendung eines Hundemantels. Es gibt mittlerweile eine Fülle an Anbietern, die Hundemäntel aus qualitativ hochwertigen Materialien anbieten. Auch in dezenten Farben.
  • Ein warmer, schön gepolsterter Schlafplatz schützt die Gelenke deines Hundes. Der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit er sich komplett ausstrecken kann. Das Bettchen sollte am Besten an einem warmen und zugfreien Ort stehen. Eine gute Isolation hält Bodenkälte fern. Dein Hund soll mit Gelenkerkrankungen nicht auf kalten Böden liegen. Viele Hunde suchen von sich aus die Wärme. Sie lieben es zum Beispiel am Kamin zu liegen.

Auch diese Punkte sind wichtig:

  • Wenn dein Hund auf dem Spaziergang nass geworden ist, trockne ihn richtig gut ab, bis er wirklich gut trocken ist. Hunden mit langen Beinbehängen kann man das Fell ruhig etwas föhnen. Die Feuchtigkeit kriecht sonst förmlich in die Gelenke. Das verursacht Schmerzen in den Gelenken. Sie haben eine Schonhaltung zur Folge und somit eine verspannte Muskulatur.
  • Eine gut gepolsterte und isolierende Unterlage im Auto wirkt stoßdämpfend und hält deinen Hund bei kühleren Temperaturen schön warm. Es gibt wirklich tolle Unterlagen, die nicht schmutzempfindlich sind und leicht mit einem feuchten Tuch zu reinigen sind.

Wärme tut dem Körper und der Seele gut

  • Das Wetter ist wieder nasskalt und ihr seid auf dem Spaziergang so richtig nass geworden? Dann erwöhne deinen Hund nach dem Spaziergang mit einer wohltuenden Wärmflasche oder einem Kirschkernkissen. So wärmst du seine Gelenke und die Muskulatur wieder auf und beugst Verspannungen durch Kälte vor.

Kleine Dinge, große Effekte

Es sind kleine und einfache Dinge, die keinen großen Aufwand bedeuten. Mit ihnen machst du deinem Hund sein Leben bei Gelenkerkrankungen soviel leichter und angenehmer. Und deinem Hund nach einem Spaziergang im Regen zum Beispiel mit einer Wärmflasche zu versorgen, kann zu einem wunderbaren Ritual werden, dass du und dein Hund lieben werden!

PS: Meine Snowy liebt es, in den kühleren Monaten ganz besonders, nachts zugedeckt zu werden und es unter der Decke schön muckelig zu haben.

Welche Dinge tun deinem Hund bei Gelenkerkrankungen besonders gut? Wie kommt ihr durch die nasskalte Jahreszeit?
Lass es mich in deinem Kommentar wissen, oder sende mir eine Nachricht!
Ich freue mich auf deine Anregungen!

Zwei Übungen aus dem Hundefitness Training, die deinem Hund bei Spondylose helfen

Zwei Übungen aus dem Hundefitness Training, die deinem Hund bei Spondylose helfen

Dein Hund hat Spondylose und du möchtest aktiv werden?

Was Spondylose für deinen Hund bedeutet war das Thema meines letzten Beitrags. Wie versprochen zeige ich dir in diesem Beitrag zwei Übungen, die deinem Hund helfen, das Voranschreiten der Spondylose aufzuhalten; sie trainieren die Muskulatur, Beweglichkeit und Koordination.

Spondylose Übungen: 1. Das Stretchen des Rückens

Und so funktioniert sie:

Dein Hund steht auf einem festen und ebenen Untergrund. Du stellst dich über deinen Hund (etwas in Höhe der Hüften) und ihr blickt in dieselbe Richtung. Dann führst du ein Leckerchen von der Nase deines Hundes in einem Bogen langsam in Richtung deines Knies. Um an das Leckerchen zu kommen, muss dein Hund sich in Richtung deines Knies beugen. Dabei darf er seine Grundposition nicht verlassen. Halte diese Position für ca. 3 Sekunden. Führe das Leckerchen dann zurück bis dein Hund wieder in der Ausgangsposition ist. Jetzt gibst du ihm das Leckerchen. Möglicherweise ist dein Hund zu Beginn des Trainings noch etwas steif im Rücken. Es geht nicht darum, dass ihr direkt in die maximale Beugung geht, sondern die Beugung langsam steigert. So wie dein Hund es ohne Schwierigkeiten ausüben kann. Du solltest auf keinen Fall durch Drücken am Kopf nachhelfen, du könntest ihm Schmerzen zufügen.

Wie oft und wie ist der Effekt?

Ich empfehle dir zu Beginn des Trainings einmal täglich mit 3 Wiederholungen pro Seite. Du kannst die Übung steigern, indem dein Hund sich weiter beugt und Du die Anzahl der Wiederholungen erhöhst.

Mit der Übung dehnst du die Muskulatur des Halses und Rückens, hältst sie elastisch und steigerst die Beweglichkeit deines Hundes. Zusätzlich trainierst du die Koordination und das Gleichgewicht.

Spondylose Übungen: 2. Die Gewichtsverlagerung vorne-hinten 

Und so funktioniert sie:

Du kniest dich vor deinen Hund und dein Hund soll sich mit den Vorderläufen auf eine Erhöhung stellen. Die Erhöhung kann eine Stufe sein, ein Bordstein, Bücher oder ein niedriger Baumstumpf. Die Erhöhung sollte etwa in Höhe seines Handgelenkes sein, so dass dein Hund die Gewichtsverlagerung stabil halten kann. Dadurch verlagert er sein Gewicht zunächst auf die Hinterläufe und den unteren Rücken. Nun nimmst du ein Leckerchen und führst dies vor der Nase deines Hundes etwas nach vorne, so dass dein Hund seinen Hals reckt. Wenn du mit z.B. mit dem Nasentouch arbeitest, kannst du auch diesen nutzen. Er verlagert nun sein Gewicht auf die Vorderläufe und trainiert die Muskulatur der Vorderläufe und der Schultern. Die Hinterläufe bleiben in ihrer ursprünglichen Position. Du hältst diese Position für ca. 3 Sekunden. Dann gibst du ihm das Leckerchen.

Der zweite Schritt

Nun führst du aus der Position ein zweites Leckerchen über den Kopf deines Hundes, so dass er seinen Kopf nach oben nimmt. Er wird deiner Hand folgen und das Gewicht auf die Hinterläufe und den unteren Rücken verlagern. In dieser Position verbleibt ihr ebenfalls ca. 3 Sekunden bevor du ihm das Leckerchen gibst.

Wie oft und wie ist der Effekt?

Ich empfehle dir zu Beginn einmal täglich 3 Wiederholungen nach vorn und hinten. Du kannst diese Übung steigern, indem du deinen Hund länger in der Position verbleiben lässt und die Anzahl der Wiederholungen erhöhst.

Diese Übung ist ideal bei Spondylose, da du sehr viele Muskeln deines Hundes trainierst und gleichzeitig seine Koordination und Gleichgewicht.

Berücksichtige bei euren Trainingseinheiten immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig.

Los geht´s! Jetzt bist du dran! Viel Spaß beim Training mit deinem Hund! Du hast Fragen zu den Übungen? Ich beantworte sie dir gern!

Dir haben die Übungen gefallen? Du findest sie inklusive Videoanleitung und viele weitere Übungen in meinem Rückenfit Online Kurs. Perfekt für dich, wenn dein Hund Rückenprobleme hat. HIER GIBT ES MEHR INFOS ZUM KURS

Deine Tina Spondylose Übungen Spondylose Übungen Spondylose Übungen Spondylose Übungen Spondylose Übungen

Spondylose beim Hund – das solltest du unbedingt wissen!

Spondylose beim Hund – das solltest du unbedingt wissen!

Spondylose beim Hund wird immer häufiger diagnostiziert, aber was bedeutet das überhaupt? Schon zu meinen Praxiszeiten kamen viele Hundehalter mit ihren Hunden zu mir frisch vom Tierarzt mit der Diagnose: Spondylose.

„Aber der Tierarzt hat gesagt, das ist nicht soooo schlimm. Der kann damit gut alt werden.“

Was folgte war, dass wir erst einmal ausgiebig über das Krankheitsbild gesprochen haben, um ein Verständnis dafür zu schaffen, was im Hundekörper passiert. Diese Informationen habe ich dir in diesem Artikel zusammengefasst.

Spondylose beim Hund wird immer häufiger diagnostiziert, aber was bedeutet das überhaupt? Spondylose Hund

Es handelt sich dabei um eine fortschreitende Bildung von Knochenspangen zwischen den einzelnen Wirbelkörpern. Im Verlaufe der Zeit hat sie eine Versteifung der Wirbelsäule des Hundes zur Folge.

Wie und warum entsteht eine Spondylose?

Die Bildung von Knochenspangen ist eine Selbsthilfe des Körpers um die Wirbelsäule zu stabilisieren. Wenn Bänder, Bandscheiben, Muskeln und Sehnen geschwächt sind, handelt der Körper. Nachdem elastische Elemente Schwäche zeigen bilden sich knöcherne Elemente in Form der Knochenspangen. Eine ziemlich kluge Idee unseres Körpers. Wenn da nicht ein „ABER“ wäre. Die Knochenspangen bilden sich nicht im „luftleeren“ Raum. Sie arbeiten sich durch Gewebe wie Muskulatur und Bänder. Je nach Ausmaß können sie auch Nerven „abdrücken“. Wenn auch die kleinen Wirbelgelenke in das Geschehen mit einbezogen sind, spricht man übrigens von einer Spondylarthrose.

Die Folgen von Spondylose

Das alles bleibt nicht unbemerkt für unsere Hunde. Dieses Geschehen hat im akuten Schub einen entzündlichen Prozess zur Folge. Das bedeutet auch Schmerzen für den Hund. Ist die Spange fertig ausgebildet, so verspürt dein Hund keinen Schmerz mehr durch sie. Brechen tun sie außer bei Einwirkung durch rohe Gewalt nicht. Häufig betroffen von Spondylosen sind die hintere Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule. Aber auch der Übergang zum Kreuzbein.

Die Ursachen

Eine Spondylose kann genetisch bedingt sein. Aber auch Übergewicht, übermäßige Belastung sind Faktoren, die sie begünstigen. Auch Sport- und Diensthunde, deren Körper oft einer starken Belastung ausgesetzt sind, leiden häufiger darunter.

Wie sind die Symptome für Spondylose?

Die Anzeichen sind vielfältig. Einige häufige und sehr typische sind, das dein Hund am Rücken an bestimmten Stellen berührungsempfindlich ist und du warme Stellen spürst. Viele Hunde haben einen steifen, aufgezogenen Rücken. Das tritt meist schubweise auf. Im Verlauf verlieren viele Hunde Muskulatur an den Hinterläufen. Sie laufen steif und staksig. Treppensteigen und ins Auto steigen fällt oft schwer. Die Hunde beginnen mit damit ihre Hinterpfoten nicht mehr hochzunehmen beim Laufen. Ein Zeichen dafür sind abgeschliffene Krallen. Vielen Hunden fällt es dann schwer sich zu putzen oder das Beinchen zu heben. Je nach Ausmaß kann es zu neurologischen Störungen kommen. Im Verlauf wird die Wirbelsäule immer steifer und verliert an Flexibilität.

Was solltest du beachten?

Der Rücken ist der Schwachpunkt deines Hundes. Vermeide unbedingt das Aufreiten anderer Hunde. Auch das Tätscheln und Klopfen auf dem Rücken ist deinem Hund unangenehm. Passe Belastungen und Spaziergänge dem Befinden deines Hundes an. ich empfehle dir, lieber kürzere Spaziergänge mit deinem Hund zu machen und dafür häufiger. Ist dein Hund übergewichtig, so ist eine Gewichtsreduktion unumgänglich. Leistungssport ist bei Spondylose tabu. Es gibt allerdings mittlerweile viele Angebote, die auf Hunde mit Handicaps ausgerichtet sind. Degility wäre ein Beispiel dafür.

Was kannst du tun?

Eine Spondylose ist nicht operabel. Die ausgebildeten knöchernen Spangen können nicht rückgängig gemacht werden. Im akuten Schub kann in Absprache mit deinem Tierarzt eine unterstützende Behandlung mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamenten helfen. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an Nahrungsergänzungsmitteln die deinen Hund unterstützen. Ziel ist es die Schmerzen deines Hundes zu lindern, insbesondere im akuten Schub.

Auch wenn die Erkrankung nicht heilbar sind, so ist es extrem wichtig, dass du deinen Hund gut bemuskelt hältst und die Wirbelsäule elastisch hältst. Zusätzlich sollte die Nervenweiterleitung trainiert werden. Oberstes Gebot ist es, dass Fortschreiten der Spondylosen aufzuhalten. Mit aktiven Bewegungsübungen kannst du dafür zu sorgen, das Fortschreiten aufzuhalten.

In meinem nächsten Artikel zeige ich dir zwei sehr effektive Übungen bei Spondylose. Die kannst du selbst durchführen. Du trainierst damit Koordination, Beweglichkeit und Muskulatur deines Hundes.

Dein Hund hat Rückenprobleme und du möchtest seine Rückenmuskulatur stärken? Sein Rücken wirkt oft steif, die Gassirunden werden immer beschwerlicher? Spielen mit Hundekumpels macht deinem Vierbeiner keinen Spaß mehr? Deinem Hund sollen Alltagsbewegungen wie z.B. Treppen steigen oder Beinchen heben wieder leichter fallen. Du möchtest den Teufelskreis durchbrechen – den “Schwachpunkt Rücken” stärken? Lerne im RÜCKENFIT ONLINE KURS, wie dein Hund wieder beweglicher wird, Muskulatur aufbaut und eine bessere Koordination & Balance bekommt!

Viele Grüße. deine Tina

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Dein Hund hat Arthrose – zwei Übungen zum Nachmachen

Dein Hund hat Arthrose – zwei Übungen zum Nachmachen

Arthrose beim Hund und wie du aktiv werden kannst

In meinem letzten Blogbeitrag ging es darum, wie eine Arthrose entsteht, was die Folgen sind und wie du deinen Hund unterstützen kannst. Ich zeige dir in diesem Beitrag zwei Übungen. Die kannst  du regelmäßig mit deinem Hund durchführen. Dabei ist es das Ziel, das dein Hund schmerzfrei wird, mehr Bewegung in das Gelenk zu bringen, die Lahmheit zu reduzieren und die Muskulatur zu erhalten. Beide Übungen sind sehr effektiv und du kannst sie ohne großen Aufwand durchführen.

Die erste Übung ist das „Pfote anheben“

Und so funktioniert die Übung: 

Dein Hund steht auf rutschfestem Untergrund und du hockst neben deinen Hund. So kannst du ihn stützen, falls er aus dem Gleichgewicht kommt. Du greifst den Vorderlauf (oberhalb der Pfote), hebst ihn leicht an und entlastest das Bein für etwa 3-5 Sekunden. An den Hinterläufen greifst du ebenfalls oberhalb der Pfote und beugst den Lauf dabei leicht. So wie du es machst, wenn du deinem Hund die Pfote abtrocknest.
Auch wenn die Übung einfach aussieht, Effekt und Anstrengung sind hoch, gerade wenn dein Hund einen Schwachpunkt im Bewegungsapparat hat.

Wie oft und wie ist der Effekt?

Beginne mit zweimal täglich 2 Wiederholungen pro Lauf. Die Dauer des Haltens kann bis auf 15 Sekunden gesteigert werden und auch die Wiederholungen kannst du erhöhen. Du kräftigst mit der Übung, die Muskulatur der übrigen 3 Läufe und trainierst die Koordination deines Hundes.

Die zweite Übung ist das Cavaletti Training

Das benötigst du:

Du benötigst für die Übung fünf Hindernisse über die dein Hund steigt. Diese Anzahl ist wichtig, damit dein Hund in einen Bewegungsfluss kommt.
Zuhause kannst du bspw. auf Besenstiele zurückgreifen, im Wald oder Garten eignen sich Äste perfekt. Du baust die Hindernisse in gerader Linie auf ebenem Boden auf. Der Abstand ist mit einer Hundelänge optimal. Sie sollten von der Höhe her so sein, dass dein Hund bequem darüber steigen kann und nicht dazu verleitet wird zu springen.

Jetzt geht es los:

Führe deinen Hund langsam, Schritt für Schritt an einer kurzen Leine über die Hindernisse. Mit der Leine verhinderst du, dass dein Hund die Übung abbricht. Gleichzeitig bestimmst du auch das Tempo. Ist dein Hund aufgeregt, lass ihn vor dem ersten Hindernis absitzen, dann kommt er etwas zur Ruhe. Am Ende angekommen lass ihn wieder absitzen. Und vergiss nicht ihn zu loben! Diese Übung erfordert viel Konzentration und ist für jeden Hund mit Arthrose anstrengend. Dann geht es wieder zurück. Geht so langsam wie möglich.

Nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll.

Wie oft und wie ist der Effekt?

Mit der Übung trainierst du die Koordination deines Hundes und bringst ihn dazu, seine Läufe langsam und bewusst zu bewegen. Du trainierst seine Wahrnehmung und das Vertrauen in seinen Körper. Zusätzlich beugt und streckt er seine Gelenke, die Muskulatur wird gestärkt. Bänder, Sehnen und Gelenke werden geschmeidig gehalten. Keinen Sinn macht die Übung, wenn dein Hund ein versteiftes Gelenk hat.

Beginne mit zweimal täglich zwei Wiederholungen. Im Trainingsverlauf kannst du die Anzahl der Wiederholungen steigern.

PS: Beide Übungen findest du übrigens auch in meinem Arthrosefit Online Kurs – ein tolles Intensivtraining, dass dir hilft, deinen Hund dauerhaft und umfassend bei Arthrose zu mobilisieren und fit zu halten.

Berücksichtige bei euren Trainingseinheiten immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig.

In meinem Artikel über Arthrose erfährst du übrigens noch viel mehr zur Erkrankung.

Arthrose beim Hund – hier erfährst du, was das bedeutet

Arthrose beim Hund – hier erfährst du, was das bedeutet

Arthrose beim Hund 

Arthrose ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen beim Hund. Meist sind die Gelenke  betroffen, die das meiste Gewicht des Körpers tragen.  Dazu gehören Ellbogen, Schulter, Knie und Hüfte. Viele ältere Hunde, sind von Arthrose betroffen.

Was ist ein Gelenk?

Gelenke sind bewegliche Verbindungen von Knochen. Sie sind  im täglichen Gebrauch hohen Belastungen ausgesetzt. Die Knochen im Gelenk sind mit Knorpel überzogen. Zwischen den Knorpeln befindet sich Gelenkflüssigkeit. Der Gelenkknorpel und die Gelenkflüssigkeit haben die Funktion das Gelenk zu polstern. Sie sorgen für Gleitfähigkeit. Die Gelenkflüssigkeit nährt zusätzlich den Knorpel und schützt die Gelenkoberfläche. Durch die Bewegung des Gelenks wird die Gelenkflüssigkeit geschmeidig gehalten.  Der Knorpel wird optimal versorgt. So funktioniert ein gesundes Gelenk.

Die Ursachen

Gründe können Verschleiß in Folge des natürlichen Alterns oder Übergewicht sein. Aber auch Fehl- und Überbelastung, Inaktivität und Fehlstellungen von Gelenken. Knorpelteilchen werden abgerieben oder splittern sogar ab. Diese Teilchen schwimmen dann frei in der Gelenkflüssigkeit umher. Sie stören den Bewegungsablauf. In der Folge lässt die Dämmfunktion nach. Die Knorpeloberfläche ist nicht mehr glatt. Im späteren Stadium wird der Knochen geschädigt. Auch für die Gelenkflüssigkeit bleibt das nicht ohne Folgen. Sie wird dünner und schmiert schlechter. Teilweise verschwindet sie ganz.

Arthrose ist chronisch

Das bedeutet für deinen Hund eine Einschränkung und Schmerzen in der Bewegung. Oft bleibt sie lange unbemerkt. Sie wird erst wahrgenommen, wenn sie weit fortgeschritten ist. Denn der Knorpel selbst ist nicht innerviert (mit Nerven durchzogen). Er gibt kein Signal, das etwas nicht in Ordnung ist. Im fortgeschrittenen Stadium versucht der Körper sich selbst zu helfen. Es bilden sich sogenannte Gelenklippen. Das sind knöcherne Zubildungen, um das Gelenk zu stabilisieren und schützen. Erst wenn der Knorpel einen bedeutenden Schaden aufweist und eine Entzündung im Gelenk entsteht spürt der Hund den Schmerz in der Bewegung.

Was sind die Symptome?

Wenn die Arthrose aktiviert ist, liegen fünf typische Entzündungszeichen vor. Das sind Wärme, Schmerz, Schwellung, Funktionseinschränkung und Rötung. Die Symptome sind Lahmheit, Bewegungsunlust, Beknabbern oder Belecken der Gelenke. Auch ein steifer Gang, Anlauf- und Bewegungsschmerz, Wetterfühligkeit und Abbau der Muskulatur gehören dazu. Festgestellt werden kann sie u.a. durch Röntgen oder ein CT. Hier wird sichtbar, ob der Gelenkspalt verändert ist. Knorpelstückchen und knöcherne Zubildungen werden sichtbar.

Ist Schonen die Lösung?

Weit gefehlt. Das Wichtigste ist es, die Beweglichkeit zu erhalten. Denn die Arthrose schreitet sonst weiter fort. Dein Hund verliert weiter an Muskulatur. Und je weniger Muskulatur er hat, desto mehr müssen die Gelenke ausgleichen. Allerdings muss die Belastung dem Krankheitszustand deines Hundes anpasst werden. Es ist besser, mehrere kurze Spaziergänge am Tag zu machen. Durch gezielte Übungen aus der Physiotherapie kannst du deinen Hund schmerzfrei und beweglich halten. Auch durch begleitende Gabe von Nahrungsergänzungsmittel unterstützt du ihn.

In meinem nächsten Artikel verrate ich dir zwei einfache Übungen zum Nachmachen.  Mit ihnen trainierst du Beweglichkeit und Muskulatur deines Hundes.

So wird der Spaziergang zu einem Erlebnis inklusive Übungseinheit

So wird der Spaziergang zu einem Erlebnis inklusive Übungseinheit

Euer Spaziergang ist viel kürzer geworden? Dein Hund möchte gleich wieder heim?

Spaziergang und regelmäßige Bewegung sind auch für Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates wichtig. Nur so kannst du vermeiden, dass dein Hund Muskulatur verliert und die Beweglichkeit eingeschränkt wird. Auch das Herz-Kreislaufsystem braucht Bewegung. Einzige Ausnahme ist: dein Hund hat strikte Ruhe verordnet bekommen.

Was kannst du also nun tun, wenn dein Hund nur lustlos hinter dir hertrottet?

Es geht nicht darum, dass du und dein Hund eine möglichst große Strecke zurücklegt. Denn deinen Hund langweilt es furchtbar, jeden Tag dieselbe Strecke, dieselben Bäume mit denselben Gerüchen zu laufen. Wir lesen ja auch nicht jeden Tag dieselbe Zeitung. Es geht um Spaß und Spannung, um Abwechslung und Freude! Lebensfreude! Das kann man auch auf kurzen Wegen erleben! Packe deinen Hund ins Auto und fahre an Orte an denen er vorher gern gelaufen ist. Fahrt zum See geht im Wald spazieren lauft über Felder. Lasse ihn diese wunderbaren Gerüche wahrnehmen und ihn die Nase in den Wind halten!

 Die Übungs-Einheit für deinen Hund im Wald und auf dem Feld

Im Wald kannst du deinen Hund über Äste steigen lassen oder um Baumstümpfe herumgehen lassen. So tust du etwas für seine Beweglichkeit. Die verschiedenen Untergründe im Wald und auch auf dem Feld sind ein gutes Gleichgewichts- und Koordinationstraining. So wird aus einem kurzen, spannenden Ausflug gleich auch noch eine kleine Physio Einheit!

Soziale Kontakte sind wichtig – auch beim Spaziergang

Lasse ihn seine Hundefreunde treffen. Es muss nicht das ausgelassene Spiel sein, aber dein Hund wird sich über Kontakt freuen. Denn Hundefreunde zu beschnuppern und in hündischer Gesellschaft zu sein, wird deinem Hund gut tun und ihn motivieren.

Du hast nicht immer Zeit, mit deinen Hund mit dem Auto an einen schönen und spannenden Ort zu fahren?

Es lässt sich nicht immer vermeiden, mehrmals nacheinander die gleiche Runde zu laufen. Das ist kein Grund diesen Spaziergang als Pflichtübung zu absolvieren. Auch diese Gassirunden kannst du mit wenig Aufwand spannend gestalten. Hat dein Hund ein Lieblingsspielzeug? Nimm es mit, verstecke es und lasse es ihn suchen. Verstecke Leckerchen im Gras, unter Blätter oder kleinen Ästen und lass ihn diese suchen. So hat er Erfolgserlebnisse, Spannung und wird geistig gefordert! Auch für eure „alltäglichen“ Runden gibt es Übungen, die deinen Hund nicht nur geistig fordern, sondern Du auch noch etwas für die Beweglichkeit deines Hundes tust. Lasse ihn zwischendurch absitzen, Pfote geben, hinlegen und wieder aufstehen. Ihr habt Poller auf eurer Gassirunde? Lasse deinen Hund um sie herumgehen. Bordsteine oder andere Erhöhungen? Prima! Du kannst deinen Hund abwechselnd runter und wieder hochführen. Diese Übungen sind gut für die Beweglichkeit und Koordination.

Das alles kann ganz langsam und im Tempo deines Hundes passieren und immer auch in einer gesunden Dosierung. Es geht nicht um Schnelligkeit und Perfektion. Es geht um Spass, Spannung, Abwechslung und Bewegung.

Übrigens für einen schmerzgeplagten Hund mit Arthrosen ist ein weicher, elastischer Untergrund wie im Wald wesentlich angenehmer als harter, starrer Asphalt.

Du siehst, deiner Phantasie sind auf eurem Spaziergang keine Grenzen gesetzt! Und dein Hund wird großen Spaß an der Abwechslung haben.

Jetzt bist du dran: du hast noch mehr Ideen, wie du eure Spaziergänge spannend gestaltest und deinen Hund motivierst? Teile sie mit mir! Ich bin total gespannt!

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