Wie gutes Hundetraining aufgebaut wird und warum es wichtig ist, dass es deinem Hund dabei gut geht! – Gastartikel von Anne Bucher

Wie gutes Hundetraining aufgebaut wird und warum es wichtig ist, dass es deinem Hund dabei gut geht! – Gastartikel von Anne Bucher

In vielen meiner Blogartikel habe ich das Thema Schmerzen schon von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Es ist ein breites Themenfeld und sehr komplex. Auf der anderen Seite ist es aber auch ganz einfach: Schmerzen beeinflussen das Leben. Auch das Leben unserer Hunde. So ist auch ein gutes Hundetraining mit deinem Vierbeiner unter Schmerzen nicht möglich. Da für mich Körper und Geist eng zusammenhängen, freue ich mich über diesen Gastartikel von Hundetrainerin Anne Bucher. Sie erklärt dir nicht nur, wie sich gutes Verhaltenstraining mit deinem Hund aufbaut und warum du dabei viel Geduld haben solltest, sie greift auch auf, was beim training passiert, wenn dein Hund Schmerzen hat. Viel Freude und Erkenntnisse bei diesem tollen Artikel!

Gutes Hundetraining erfordert viele kleine Schritte – und Geduld!

Ganz egal, ob du einen eher einen ängstlichen, impulsiven, hibbeligen oder schwer motivierbaren Hund hast: Nachhaltige Veränderungen erreichst du über eine Kombi aus gutem Training und echtem Wohlbefinden.

Das Training sorgt für die Verhaltensveränderung. Es ist systematisch, kleinschrittig und strukturiert. Dabei enthält es mehrere Komponenten, die zwar vom Problem, dem Lebensumfeld und natürlich auch vom Hund beeinflusst werden, im groben aber immer die Folgendes beinhalten:

Management

Damit das Verhalten möglichst selten auftritt, nicht mehr weiter geübt und gefestigt wird, wird ermittelt wann, wie und wo das Verhalten auftritt und wie es verhindert werden kann. Je besser du es für eine Zeit verhindern kannst, desto schneller wird dein Training vorangehen.

Es ist nicht das Ziel, dem Problem auf Dauer aus dem Wege zu gehen, sondern zunächst einen Fuß in die Tür zu bekommen. Das nötige Trainingsrepertoire aufzubauen und in der Zwischenzeit zu regenerieren.

Je häufiger der Hund das Verhalten, auch nur im Ansatz, zeigt, desto schwerer wird es, es loszuwerden. Ein guter Trainer wird dich daher nicht bitten, dir das Verhalten mal zu demonstrieren, wenn du es nicht eh schon gefilmt hast. Niemand geht davon aus, dass du es von heute auf Morgen komplett verhindern kannst, umso wichtiger ist es, dass auf ein „absichtlich“ auslösen verzichtet wird. Das gilt doppelt und dreifach, wenn es ein Verhalten ist, das sich für den Hund, dich oder jemanden aus der Umwelt nicht gut anfühlt oder gar gefährlich ist.

Erlernen einer neuen Strategie.

In der Zwischenzeit können dein Hund und du neue Trainingswerkzeuge, einen neuen Umgang und ein Handling lernen. Ihr könnt lernen, wie ihr in einem plötzlichen Ausrutscher reagieren könnt und im Anschluss das beste daraus macht.

Daraus entsteht eine neue Strategie, die sich für dich und deinen Hund gut anfühlen und eure Bedürfnisse erfüllen sollte. Je besser die Strategie, desto eher wird dein Hud sie hinterher auch ohne dein Zutun ausführen und das sollte das mittel- bis langfristige Ziel sein. Du willst ja nicht ewig auf Hab-Acht-Position beim Gassi sein!

Generalisieren und etablieren der neuen Strategie

Seid ihr beide in eurem Tun eingespielt, heißt es die neue Strategie wieder ins Leben bringen. Stück für Stück an unterschiedlichen Auslösern, Orten und in verschiedenen Erregungslagen zu trainieren. Wenn du versehentlich den Bogen überspannst oder mal in schwierige Situationen gerätst, ist das nicht schlimm. Du frischst dein Training wieder auf, betreibst wieder einige Tage mehr Management und weiter geht es!

Klingt langwierig? Ist es in der Regel nicht. Du solltest bereits nach kurzer Zeit deutliche Veränderungen und Fortschritte sehen. Klar, manchmal gibt es Rückschläge und lernen verlaüft eben nicht geradlinig. Aber in der Regel sind nach einigen Wochen merkliche Verbesserungen spürbar. Ist das nicht der Fall, gilt es dein Training zu hinterfragen und in jedem Fall den zweiten  Aspekt ganz genau zu durchleuchten:

Ohne Wohlbefinden deines Hundes wird dein Training nicht auf Dauer Früchte tragen!

Ein Training wie oben beschrieben, stärkt euer Vertrauen und das Wohlbefinden. Es macht Spaß und schweißt zusammen. Es ist jedoch ein Kampf gegen Windmühlen, wenn dabei andere Dinge übersehen werden, die das Wohlbefinden dauerhaft stören.

Einer der häufigsten Gründe hierfür sind meiner Erfahrung nach Schmerzen im Bewegungsapparat. Ob es das Einklemmen der Rute, das Ziehen an der Leine, heftiges in die Leine Springen oder am Zaun plötzliches Stoppen ist, alle haben eines gemeinsam: Sie verursachen Fehlbelastungen, die zu Verspannungen, Stauchungen und anderen Schmerzen führen.

Nicht selten sind die Schmerzen sogar zuerst da und dann beginnt das Verhalten zu kippen. Doch egal, was zuerst da war: Ist beides da, hilft es nur, an beidem zu arbeiten.

Schmerzen aktivieren Angst!

Treten Schmerzen auf, wird auch das neuronale Netzwerk von Angst aktiv. Angst ist eine starke Emotion, die überlebensnotwendig ist und entsprechende Verhaltensmuster aktiviert. Oft verbinden wir Angst nur mit Flucht, mit einem zitternden sich versteckenden Wesen. Doch Angst hat viele Gesichter und Schmerzen damit auch. Alle haben eines gemeinsam: Das Hundegehirn will das Auftreten unbedingt vermeiden oder lindern. Gelingt das nicht, sucht es nach Ablenkung und Dingen, die es wieder glücklicher machen.

Du gibt deinem Hund ein Signal, wie z.B. Sitz, er wuselt durch die Gegend, bietet zig andere Verhalten an, bellt vielleicht oder zieht sich zurück. Dein Hund ist im Konflikt. Sein Gehirn sagt, dass er sich hinsetzen soll, gleichzeitig warnt, es ihn vor dem Schmerz es zu tun. Oft denken wir, der Hund wäre hibbelig, bockig oder stur. Er vermeidet jedoch nur den Schmerz.

Dein Hund ist ein wahrer Zappelphillip und kommt Zuhause nicht zur Ruhe. Es kann sein, dass das Hinlegen oder das Liegen unangenehm ist. Zwickt es mehrfach in einer solchen Situation, versucht der Hund es zu vermeiden. Nicht immer sind für uns die Reaktionen logisch und eindeutig, die Schmerzen auslösen. Aus unserer Perspektive macht es keinen Sinn, dass der jagdlicht motivierte Hund bei Schmerzen dennoch über Stock und Stein geht, um das Wild zu verfolgen. Der häufige Trugschluss: Keine Schmerzen!

Die bevorzugten Verhaltensweisen tun dem Hund in dem Moment gut. Es werden Hormone und Neurotransmitter ausgeschüttet, die nicht nur glücklich machen, sondern auch dafür sorgen, dass der Schmerz in dem Moment nicht wahrgenommen wird. Je tiefer das entsprechende Verhalten im Gehirn verankert ist, je mehr der Hund darauf selektiert wurde, desto wahrscheinlicher wird es unter Stress und Schmerzen.

Sucht das Gehirn nach neuer, schöner Stimulation, werden dabei Dinge die selbstbelohnend sind immer wichtiger. Belohnungen von außen hingegen werden abgeschwächt. So werden selbstbelohnende Verhaltensweisen immer wichtiger und mehr. Damit ist die Tür offen zum Entwickeln unangenehmer Verhaltensprobleme bis hin zu Störungen, wie exzessives Jagen oder Bellen.

Schmerzen sind begünstigende Faktoren von Problemverhalten

Angst und Schmerzen lösen immer Stress aus. Wenn dein Hund häufig Stress ausgesetzt ist, verändert sich sein Lernvermögen. Die blitzschnellen, emotionalen Strukturen im Gehirn verdichten sich und impulsive und reaktive Reaktionen werden schneller und vielleicht auch heftiger.

Ein einfaches „Sitz“ hingegen wird immer schwerer. Der Gehirnbereich, der für Signal- und Impulskontrolle zuständig ist, wird in dieser Zeit nämlich geschwächt. Das gestresste Hundegehirn befindet sich im „Autopilot“, alles was keine unmittelbare Verbesserung der Situation (aus Hundeperspektive) bringt, ist erst einmal abgeklemmt.

Bei den eher trägen Hundetypen, entwickeln sich statt der schnelleren Reaktionen eher Lethargie und Rückzug. Sie sind immer schwerer zu motivieren. Wer häufig Schmerzen, Stress und Angst ertragen muss, wird zunehmend dünnhäutiger und kann schlechter Lernen, was nicht unmittelbar und direkt im Bezug zu Schmerz, Angst und Stress steht. Hinzu kommen Fehlverknüpfungen. Ein Klassiker: Dein Hund sieht den anderen Hund, er springt in die Leine und es tut weh. Logisch, wer schuld ist, oder? Immer der andere. Sein Gehirn hatte wieder recht – andere Hunde sind doof!

Das gilt nicht nur für andere Hunde. Dein Hund erschrickt, z.B. wegen eines lauten Geräusches, er zuckt zusammen und dabei tut was weh? So kann durchaus eine ausgewachsene Geräuschangst entstehen.

Das Beste zum Schluss

Packst du beide Enden zugleich an, wirst du mit ziemlicher Sicherheit schon sehr bald richtig gute Veränderungen erkennen!

Ihr, du und dein Hund, seid der Situation also nicht ausgeliefert. Ihr könnt das Anpacken und viele TrainerInnen arbeiten gerne Hand in Hand mit Therapeuten und Tierärzten. Und auch wenn du das Erlebte nicht ändern kannst, du kannst für die Zukunft eine Menge an Wohlbefinden und an guten, neuen Strategien aufbauen.

Zur Person Anne Bucher
Anne Bucher

Anne Bucher

Anne Bucher ist Hundetrainerin und Gründerin von Anne Bucher – Anders mit Hund.

Ihre Mission ist es, dass jeder Mensch Zugang zu Anleitung und Wissen hat, um ein bedürfnisorientiertes Leben mit seinem Hund zu verbringen. Damit dies gelingt, begleitet Anne HundehalterInnen on- und offline, referiert im deutschsprachigen Raum und bildet HundetrainerInnnen aus, die die gleichen Werte vertreten.

Verhaltensprobleme online trainieren, geht denn das ? Oh ja! Du kannst das Thema „Erregung & Entspannung“ als Selbstlernkurse erarbeiten oder unser intensives und eng betreutes Jahresprogramm „Ein echtes Team“ mitmachen und Training nach dem B.R.A.V.E. Konzept lernen. Wir kümmern uns um die echten Ursachen der Probleme und machen dich zur besten Trainerin für deinen Hund, die kompetent, souverän und zufrieden mit ihrem Hund durch das Leben geht. Dabei setzen wir darauf, dass dein Hund vor allem Selbstwirksamkeit und eigene, sinnvolle Strategien lernt. Hast du Lust? Dann schau nochmal vorbei!

www.annebucher.com

https://www.facebook.com/AnneBucherAndersmitHund

https://www.instagram.com/AnneBucher_

 

Gastbeitrag: Isometrisches Training im Hundetraining bzw. im Verhaltenstraining

Gastbeitrag: Isometrisches Training im Hundetraining bzw. im Verhaltenstraining

Wenn du meinem Blog schon länger folgst weisst du, dass ich ein großer Freund von Isometrischen Übungen bin und bei meinem Bewegungstraining auch immer das enge Zusammenspiel zwischen Körper und Geist sehe. Umso mehr freue ich mich über den Gastbeitrag von Ilka Hochstein, die die Wirkung und den Einsatz Isometrischer Übungen aus Sicht des Hundetrainings beleuchtet! Viel Freude mit dem Artikel!

Isometrisches Training im Hundetraining

Im November 2018 hat Martina von den Isometrischen Übungen zum Muskelaufbau geschrieben und das diese Übungen deutlich unterschätzt werden. Heute stelle ich Euch einen weiteren Nutzen dieser unbeachteten Übungen vor. Gestresste Hunde oder leicht erregbare, nervöse und ängstliche Hunde profitieren sehr von diesen Übungen. Denn man kann sie als konditionierte Entspannung ins Training mit einbauen.
Gut auf trainiert können diese Übungen langfristig helfen das der Hund gelassener und selbstbewusster wird. Um sich entspannen zu können, muss man loslassen. Das trainieren wir mit den Isometrischen Übungen.

Was sind isometrische Übungen? Isometrisches Training Hundetraining

Durch das Auflegen der Hand mit leichtem Druck kommt es beim Hund zu einer Spannungsänderung im Muskel. Das fördert die Wahrnehmung des eigenen Körpers und und stärkt  das eigene Körpergefühl.
Kommt der Hund nun in eine aufregende Situation beim Spaziergang, so können wir die zuvor erlernten Isometrischen Übungen anwenden.

Durch die willentliche An- und Entspannung verschiedener Muskelgruppen muss der Hund seine Konzentration auf sich selbst lenken (vom Auslöser weg), folgt auf die Anspannung nun ein Loslassen, dann kann ein Zustand der Entspannung hervorgerufen werden. Die Übungen bringen den Hund ins „hier und jetzt“ zurück, da er sich auf sich selbst konzentrieren muss. Das bedeutet nun nicht das der Hund nach einer sehr aufregenden Situation sofort in den Tiefschlaf fällt, aber es besteht die Möglichkeit das der Hund schnell wieder runter fährt und aus seiner reaktiven Aktion wieder ansprechbar wird.

Was ist der Nutzen im Hundetraining?

Ein aufgeregter Hund steht unter körperlicher und emotionaler Anspannung, dies kann der Hundehalter leicht daran erkennen das die Körperbewegungen steifer werden und die Muskulatur fester. Die Körpermitte verschiebt sich, das Gewicht des Hundes lastet nun mehr auf der Vorder- oder Hinterhand.

Wird das Kampf oder Fluchtsystem des Hundes aktiviert benötigt es Energie und die Muskeln werden angespannt, folgt danach nie eine Tiefenentspannung, dann bleibt die Restspannung im Körper und wird beim nächsten Stressauslöser in einer Stresskaskade noch größer.  Gesundheitliche Probleme können die Folge sein, diese Aufwärtsspirale können wir effektiv unterbrechen.

Durch gezieltes Training lernt der Hund das nach dem Auflegen der Hand auf bestimmte Muskelgruppen die Entspannung dieser Muskel folgt. Dieses Loslassen kann nur erfolgen wenn der Hund zurück in sein Gleichgewicht kommt, denn Entspannung ist das Gegenteil von Anspannung.

So hilft es deinem Hund

Durch kontinuierliches Training können wir unseren Hunden zu mehr Ruhe im Alltag verhelfen und erwarten langfristig eine Verhaltensanpassung.  Stress kann so besser kompensiert werden und bestimmte seelische und dadurch resultierende körperliche Beschwerden können gelindert werden.

Habt ihr schon beobachtet das Euer Hund sich in aufregenden Situationen an euch drückt? Das kann ein Zeichen zur Selbstentspannung sein, denn dabei werden auch Wohlfühlhormone, wie z.B. Oxytocin ausgeschüttet. 

Wir können das Training  immer und überall durchführen, weil wir nichts anderes als uns selbst dazu benötigen. Das die Isometrischen Übungen nur ein Teil eines Hundetrainings oder einer Verhaltenstherapie sein können ist selbstverständlich. Sie sind kein Allheilmittel und ein Teil des ganzen.

Viel Spaß beim Üben

Ilka Hochstein

Ilka Hochstein

Ilka Hochstein

Informationen zu meiner Person:

Ilka Hochstein

ich führe seit 7 Jahren eine Hundepension und gebe Hundetraining. Im Hundetraining ist unser Kernelement das Degility training. Dort arbeite ich nicht nur mit Hunden die körperliche Einschränkungen haben, sondern immer mehr mit den sogenannten „Hibbelhunden“ oder Hunden die Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Hier geht es zur Webseite: Hunde Hof Hochstein

Außerdem bin in ich Gesundheits- und Ernährungsberaterin für Hunde und unterstütze die Hundehalter in Futter und Gesundheitsfragen. Funktionale Lebensmittel sind mir wichtig, denn du bist was du isst – das gilt auch für unsere Vierbeiner. Zur Zeit bin ich in Ausbildung zur Phytotherapeutin für Hunde um noch umfassender die Gesundheit der Hunde vorantreiben zu können. Isometrisches Training Hundetraining Isometrisches Training Hundetraining Isometrisches Training Hundetraining Isometrisches Training Hundetraining Isometrisches Training Hundetraining Isometrisches Training Hundetraining

 

Pfotenschleifen beim Hund – Wenn Bewegungen nicht normal sind – Gastartikel bei Bothshunde

Pfotenschleifen beim Hund – Wenn Bewegungen nicht normal sind – Gastartikel bei Bothshunde

Und es gibt noch einen zweiten Gastartikel im Rahmen des monatlichen Live Call bei Lieblingshund Training am 15.6.2018. Dort bin ich als Gastrednerin eingeladen. Du erfährst dort ganz genau, woran wir Schmerzen beim Hund erkennen! 

Es passiert nämlich sehr oft, dass Hundehalter Bewegungsabläufe für normal halten, weil der Vierbeiner das immer schon so gemacht hat. Aber es kommt auch häufig vor, dass sich Dinge im Bewegungsablauf und im Verhalten schleichend verändern. Sie deuten auf Schmerzen und/oder eine Erkrankung hin, werden aber im Alltag „übersehen.

Pfotenschleifen – ein wichtiges Symptom für Erkrankungen des Bewegungsapparates

Das Thema ist natürlich extrem breit gefächert, aber es ist mir wichtig, dich dafür zu sensibilisieren. Denn je besser du über Schmerzsignale und unnormale Bewegungsabläufe Bescheid weißt, desto schneller kannst du erkennen, wenn es deinem Hund nicht gut geht.

In diesem Gastartikel, der auf dem Blog Bothshunde.com erscheint, geht es wieder um Auffälligkeiten im Bewegungsablauf des Hundes. In diesem Fall das Pfotenschleifen. Wenn du erfahren möchtest, was die Ursachen sein können, und du auch gern beim Live Call dabei sein möchtest, dann findest du hier den Artikel: Pfotenschleifen beim Vierbeiner  – wenn Bewegungen nicht normal sind

 

Pfotenschleifen beim Hund. Pfotenschleifen beim Hund. Pfotenschleifen beim Hund. Pfotenschleifen beim Hund. 

 

Schmerzen beim Hund – Wenn der Hund sich nicht setzt und Training nichts nützt – Gastartikel Bothshunde

Schmerzen beim Hund – Wenn der Hund sich nicht setzt und Training nichts nützt – Gastartikel Bothshunde

Schmerzen beim Hund ist großes Thema. Hunde zeigen auf unterschiedliche Weise, dass sie Schmerzen haben. Auch im Verhalten kann sich zeigen, dass ein Hund unter Schmerzen leidet. Da die Themen Schmerz und Verhalten beim Hund sehr eng zusammenhängen, freue ich mich sehr, dass Sarah vom Hundeblog Bothshunde einen Gastartikel auf Doggy Fitness zu diesem Thema veröffentlicht. Aber lese selbst, welche Erfahrungen Sarah im Hundetraining mit dem Thema „Schmerzen & Verhalten“ gemacht hat:

„Es ist zum Verrücktwerden – Buddy setzt sich einfach nicht mehr hin, wenn ich ihm das Signal gebe. Kannst du mir helfen?“ 
So begann eines meiner Trainings in diesem Jahr. Buddy ist ein 6 Jahre alter Cattle Dog Rüde. Ihn kannte ich schon eine längere Zeit, da seine Halterin Jasmin und ich uns bereits auf einigen Seminaren begegnet waren. Im Alltag war Buddy ein absolut unauffälliger Hund, der sehr gut erzogen war. Außerdem betrieben die beiden gemeinsam Zughundesport und auch da war Buddy äußerst kooperativ und immer voll motiviert.
Dass er sich nun auf Aufforderung nicht mehr hinsetzt, erschien mir schon merkwürdig. Jasmin, die sich mit Hundetraining eigentlich gut auskennt, wusste nicht mehr weiter.
Ich war gespannt auf die Stunde, denn ich vermutete keines der üblichen Probleme, sondern einen Spezialfall.

Jasmin erzählte mir zu Beginn der Stunde, dass Buddy anfangs nur ab und an nicht mehr reagierte. Sie vermutete andere Ursachen und brachte die „Weigerung“ nicht in Zusammenhang mit diesem speziellen Signal. Die beiden waren schon länger nicht mehr im Training – bezogen auf ihren Sport, da Jasmin sich verletzt hatte. „Ich habe es im Alltag schleifen lassen und jetzt habe ich mir alle Signale kaputt gemacht“, folgerte sie.
Ich forschte weiter nach und fand heraus, dass alle anderen Signale, die die beiden im Alltag nutzen durchaus noch problemlos funktionieren. Er würde zwar nicht mehr so schnell wie früher reagieren, aber alles (außer das Sitz) ohne Weiteres ausführen.

Was kommt mir als Hundetrainerin in den Sinn, wenn Hunde plötzliche Verhaltensveränderungen zeigen?

Wenn Verhaltensveränderungen plötzlich und so unerklärlich auftreten, klingeln bei mir zunächst andere Glocken als: „Das Signal sollte neu aufgebaut werden oder es ist ein Fehler im Training passiert“. Welche Optionen ich dabei berücksichtige und welche ich versuche im Rahmen meiner Möglichkeiten abzuklären, das möchte ich dir heute einmal erzählen.

1) Hat der Hund Schmerzen?

Hunde sind sehr gut darin, etwaige Schmerzen nicht offen zu zeigen und das vorhandene Problem bühnenreif zu überspielen. Nur selten bekommen wir Menschen davon etwas mit, solange es nicht wirklich richtig schlimm ist.

Meine Hündin hatte letzten Sommer einen verschobenen Brustwirbel. Weder habe ich das gesehen, noch habe ich ihr wirklich angemerkt, dass etwas weh tut. Wenn du schon einmal Probleme mit verschobenen Wirbeln hattest, dann weißt du, wie unangenehm das ist. Mir fiel lediglich auf, dass meine Hündin nicht mehr sofort auf Aufforderung ins Auto sprang, ich vermutete jedoch nicht sofort eine Einschränkung. Erst als sie auch Veränderungen im Gangbild beim Treppenlaufen zeigte, wurde ich richtig hellhörig und lies sie vom Profi durchchecken. Siehe da, der verschobene Wirbel wurde entdeckt und wieder an die richtige Stelle gebracht. Von da an war das ins-Auto-springen kein Problem mehr.

Vor einigen Wochen war eine Kundin bei mir, deren Hund Probleme mit der Leinenführigkeit hatte. Der Hund hatte Schmerzen beim Stehen und langsam laufen, weil seine Krallen zu lang waren. Die ganze Geschichte zu „101 Methoden zur Leinenführigkeit“ kannst du hier lesen.

Schmerzen können durch verschiedene Ursachen entstehen

Von muskulären Verspannungen oder Überlastungen, über Verletzungen, bis hin zu Gelenkproblemen ist alles denkbar. Manche Schmerzen treten nur kurz auf, andere bleiben dumpf allgegenwärtig. Viele – so wie die Arthrose – werden in ihrer Schmerzintensität stark von den äußeren Bedingungen beeinflusst. Jetzt in der kälteren Jahreszeit werden sich die Tierarztbesuche häufen – bei Hunden, die plötzlich nicht mehr gut laufen.
Hat der Hund Schmerzen, dann ist es völlig normal, dass bestimmte Bewegungen nicht mehr möglich sind. In der Folge wird der Hund vermeiden, diese Bewegung zu machen. Denkbar ist auch, dass Hunde plötzlich aggressiv reagieren, weil ihnen bestimmte Dinge wehtun. Wenn ein Hund Schmerzen beim Laufen hat, dann wird er möglicherweise gereizt auf andere Hunde reagieren, mit denen er sonst gespielt hat, da er mit der Bewegung schmerzen verbindet.

• 2) Gibt es Veränderungen in der Wahrnehmung?

Gerne gesehen sind auch die gereizter werdenden älteren Hunde. Manchmal wird das Verhalten dann abgetan mit „jetzt wird er alt und komisch“. Manchmal steckt aber schlichtweg eine verschlechterte Wahrnehmung dahinter. Sieht oder hört der Hund nicht mehr so gut, kann es sein, dass andere Hunde, die sich schnell nähern ihn erschrecken. Es gibt also eine Ursache. In dem Fall kann die Ursache nicht behoben werden, aber es gibt sie und ich als Mensch kann meinem Hund in solchen Situationen helfen, wenn ich weiß, was ihm Probleme bereitet. Das ist ein klarer Unterschied zu „er wird alt, da kann man nichts machen“.

Tumore und jegliche Gewebeveränderung bringen ebenfalls eine starke Belastung für den Organismus mit und können zu Verhaltensveränderungen führen.

• 3) Gab es einschneidende Erlebnisse/ Fehlverknüpfungen

In Buddys Fall wäre es durchaus denkbar gewesen, dass er das Sitz mit etwas verbindet, das ihm Angst macht.
Ähnlich dem Hund, der Kühe als Schreckensszenario ansieht, weil er beim Anblick einer Kuh einmal an einen Stromzaun geraten ist.
Hund lernen immer und besonders wenn große Emotionen im Spiel sind, dann reicht manchmal schon eine Erfahrung, um einen massiven Eindruck zu hinterlassen. So hätte es durchaus sein können, dass Buddy sich hingesetzt hat und in dem Moment etwas einschneidendes erlebt hat – einen sehr lauter Knall zum Beispiel.

In diesem Fall hätten wir Schritt für Schritt daran arbeiten können, ihm das Setzen, eventuell sogar mit neuem Wortsignal, positiv zu belegen.

Fazit – Training über Probleme hinweg macht keinen Sinn, es gilt die Problemursache zu finden!

Bei Schmerzen und körperlichen Veränderung bin ich als Hundetrainerin nicht der Profi um genau alle Details zu kennen und schon gar nicht um die Probleme zu lösen. Gleichzeitig sollte ein guter Trainer erkennen können – oder zumindest die Möglichkeit im Hinterkopf haben-, dass eine „Weigerung“ des Hundes auch immer andere Ursachen haben kann. Hier gilt es zunächst alle körperlichen Fragen abzuklären, bevor man ins weitere Training mit dem Hund einsteigt. Denn ein Training auf Biegen und Brechen durchzuziehen – solange noch körperliche Beschwerden bestehen -, ist in meinen Augen mehr als unfair.

Bei Buddy war es schlussendlich so, dass er durch eine wilde Toberei mit einem der Kumpels eine Zerrung im Oberschenken hatte und sich die Hüfte leicht verschoben hatte. Nachdem beide Probleme behoben waren, lief er wieder beschwerdefrei und auch das „Sitz“ konnte er gewohnt schnell und zuverlässig umsetzen.

Zur Person, Sarah Both von Bothshunde:

Mein Name ist Sarah Both und ich möchte dir zu einem entspannteren Umgang mit deinem Hund verhelfen.
In diesem Zusammenhang gibt es für mich nichts Schöneres als wortloses Verstehen zwischen Mensch und Hund.
Mein Ziel ist es, im Einklang mit dem Hund und der Natur zu leben. Den Weg zu dieser Idylle möchte ich auch dir und deinem Hund ebnen. Ganz besonders am Herzen liegen mir hierbei die nervösen (hyperaktiven, sensiblen) Hunde dieser Welt. Ich zeige dir den Weg zum entspannten Alltag. Aber auch gemütlichere Charaktere können ihre Problemchen haben. – Löse gemeinsam mit mir deine alltäglichen Hundeprobleme.
Das Feedback meiner Kunden im Training vor Ort und auch Online ist für mich so toll, es freut mich sehr, dass ich mir meiner Arbeit vielen Menschen dabei helfen kann einen stressfreien Alltag mit entspannten Hunden zu leben.

Viele weitere spannende Artikel von Sarah findest du übrigens auf ihrem Blog BOTHSHUNDE. Ich kann dir wirklich sehr empfehlen, dort vorbeizuschauen!

 

Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund Schmerzen beim Hund

Wenn der Junghund plötzlich humpelt – OCD der Schulter

Wenn der Junghund plötzlich humpelt – OCD der Schulter

Diagnose: OCD der Schulter – Ein Fallbericht aus der Praxis

In meinem neuesten Artikel in der Zeitschrift Mein Herz bellt #19 zur OCD der Schulter, geht es um eine Geschichte aus meinem Praxisalltag. Was Daisy und ihrer Familie passiert ist, kommt gar nicht so selten vor. Und zieht den Hundehaltern meist erst einmal den Boden unter den Füßen weg. Denn das ein so junger Hund schon eine Erkrankung des Bewegungsapparates, damit rechnet natürlich erstmal niemand.

Doch im Falle von Daisy war es leider so

Alles beginnt bei einem entspannten Spaziergang mit Daisy, die dabei lustig mit ihrem Hundekumpel tobte. Doch plötzlich beginnt sie mit ihrem linken Vorderlauf zu humpeln. Dabei ist sie noch ein junger Hund von gerade mal sieben Monaten und bis zu diesem Moment war sie quietschfidel.

Was die OCD der Schulter für einen Junghund bedeutet,ob man sie vermeiden kann, wie man sie erkennt und behandelt – und auch wie es Daisy ergangen ist, liest du in meinem Artikel in der Ausgabe #19 von Mein Herz bellt, dem Magazin für den interessierten Hundefreund.

 

Diagnose OCD der Schulter – Fallbericht aus der Praxis In meinem neuesten Artikel in der Zeitschrift Mein Herz bellt #19 zur OCD der Schulter, geht es um eine Geschichte aus meinem Praxisalltag. Was Daisy und ihrer Familie passiert ist, kommt gar nicht so selten vor. Und zieht den Hundehaltern meist erst einmal den Boden unter den Füßen weg. Denn das ein so junger Hund schon eine Erkrankung des Bewegungsapparates, damit rechnet natürlich erstmal niemand. Doch auch im Falle von Daisy war es leider so. Alles beginnt bei einem entspannten Spaziergang mit Daisy, die dabei lustig mit ihrem Hundekumpel tobte. Doch plötzlich beginnt sie mit ihrem linken Vorderlauf zu humpeln. Dabei ist sie noch ein junger Hund von gerade mal sieben Monaten und bis zu diesem Moment war sie quietschfidel.

Fit im Urlaub – mit 5 Minuten Bewegungstraining zu mehr Fitness – Teil 2

Fit im Urlaub – mit 5 Minuten Bewegungstraining zu mehr Fitness – Teil 2

Bewegungstraining im Urlaub? Ist nicht relaxen angesagt?!

Bewegungstraining sollte in keiner Lebenssituation zu kurz kommen. Schon in meinem letzten Beitrag habe ich dir ein tägliches Workout mit einfachen und effektiven Übungen für deinen Hund vorgestellt, damit ihr auch im Urlaub etwas für seine Fitness tun könnt. Aber du kannst noch mehr tun! In diesem Beitrag dreht sich alles um das Training in der Natur, auf den Ausflügen und Spaziergängen mit deinem Hund.

Nutze die Natur und tue etwas für die Fitness deines Hundes!

Auch auf euren täglichen Erkundungstouren und Ausflügen kannst du dir die Gegebenheiten eurer Umgebung für kleine Trainingseinheiten nutzen. Ich verrate dir wie!

Ihr macht Urlaub am Meer? – Bewegungstraining im Wasser

Ausgedehnte Strandspaziergänge und frische Meeresluft sind traumhaft. Viele Hunde genießen es, durch das Meerwasser zu tollen. Wenn du deinen Hund im Schritt und Trab durch das Meerwasser führst, ist das ein effizientes Training für die Muskulatur und die Gelenkbeweglichkeit. Dein Hund muss sich bewusst bewegen und präzise ausbalancieren. Das ist gut für sein Körpergefühl! Durch den Wasserwiderstand ist die Anstrengung deutlich höher und die Muskeln werden mehr trainiert, als beim Laufen an Land. Positiv dabei ist, dass sich das Körpergewicht, dass dein Hund tragen muss verringert, je tiefer er durchs Wasser watet. Beginnt mit der Übung im flachen Wasser und steigert euch dann zum knietiefen Wassertreten. Beginne mit 1-2 Minuten und steigere die Einheiten langsam.

Das Laufen im Sand kann sehr anstrengend sein. Das kennen wir aus eigener Erfahrung. Das gilt auch für deinen Vierbeiner. Er trainiert dabei Kraft und Muskulatur, muss seine Füßchen stärker hochheben und seine Gelenke mehr bewegen als auf harten Untergrund. Zudem werden Balance und Koordination gefördert.

So wird euer Strandspaziergang zum perfekten „Work Out“ für den gesamten Hundekörper. Achte immer darauf, dass du die Strandausflüge an die Kondition und die Fitness deines Hundes anpasst. Auch Hunde können einen schmerzhaften Muskelkater bekommen und gerade in den ersten Tagen solltet ihr die Strandspaziergänge und das Training im Wasser langsam angehen. 

Kein Meer in Sicht? beweungstraining

Kein Problem, ein See mit einem flachen Ufer eignet sich auch für euer Training! Das Wassertreten könnt ihr im See genauso durchführen und der Trainingseffekt ist derselbe. Beginnt auch hier mit 1-2 Minuten waten durch das flache Wasser. Das kann im Wechsel im Schritt und Trab erfolgen. Steigert euch dann bis auf knietiefes Wasser.

Bewegungstraining an Land: Wald und Wiesen als Balanceparcours

Im Wald und auf Wiesen geht es über Stock und Stein. Die Gerüche sind intensiv, dein Hund bahnt sich seinen Weg durch die Wiese und den Wald. Das ist unglaublich spannend für ihn! Unsere Fellnasen haben beim Laufen querfeldein nicht nur eine Menge mehr zu entdecken, auch als kleine Trainingseinheit ist das stromern durch Wald und Wiesen einfach genial. Die unebenen und vielen verschiedenen Untergründe sind das optimale Balance- und Koordinationstraining für deinen Hund. Dein Hund nimmt seine Bewegungen viel bewusster wahr und das Körpergefühl wird trainiert und verbessert. Zusätzlich wird die Muskulatur und Gelenkbeweglichkeit gefördert.

 Zwei zusätzliche Outdoor Übungen: Baumstamm & Co. als Trainingsgerät

Auf Waldspaziergängen findet man leicht einige dickere, heruntergefallene Äste. Lege davon drei bis fünf Stück in einer Hundelänge Abstand hintereinander. Los geht es mit dem Cavaletti Training! Lasse deinen Hund nun langsam und Schritt für Schritt drüber laufen. Dabei trainierst du die Beweglichkeit der Gelenke, Balance und Koordination. Auch die Muskulatur und ein normaler Bewegungsablauf werden gefördert.

Auch Baumstümpfe und dicke Steine auf den Ausflügen mit deinem Hund kannst du nutzen. Führe deinen Hund im Slalom um die Hindernisse herum. Wie beim Cavaletti Training mit den Ästen sollte der Abstand ungefähr eine Hundelänge sein. Mit dem Slalom Training trainierst du Körpergefühl, Balance und Koordination deines Hundes. Zusätzlich wird die Wirbelsäule immer in eine leichte Seitwärtsbeugung gebracht und somit beweglich gehalten und die Muskulatur trainiert. Auch für einen normalen Bewegungsablauf ist diese Übung toll!

Beide Übungen kannst du je drei Mal wiederholen. Am besten führst du deinen Hund an der Leine um bzw. über die Hindernisse, damit du das Tempo bestimmst und dein Hund die Bewegungen alle langsam und bewusst macht. 

Wann ist das Training tabu? 

Das Training ist für deinen Hund tabu, wenn dein Hund unter Schmerzen oder akuten Entzündungen im Gelenk leidet. Hat dein Hund versteifte Gelenke, verzichte auf die Übungen, die eine Beugung des betroffenen Gelenks erfordern. Auch bei akuten Infekten und Fieber solltest du deinen Hund schonen. Um den aufregenden und spannenden Tag ausklingen zu lassen, kannst du deinen Hund mit einer wohltuenden und entspannenden Massage verwöhnen.

Neben der Entspannung der Muskulatur ist es echtes Wellness für die Seele und stärkt zusätzlich die Bindung zwischen euch Beiden!

Viel Freude und tolle Abenteuer wünsche ich euch bei eurem gemeinsamen Urlaub! Habt eine wunderbare Zeit!

PS: Wenn du deinen Hund auch nach dem Urlaub fit halten möchtest, nimm dir die Zeit und führe die vorgestellten Übungen auch Zuhause weiter durch!

 Bewegungstraining

Fit im Urlaub – mit 5 Minuten täglich mehr Fitness –Teil 1

Fit im Urlaub – mit 5 Minuten täglich mehr Fitness –Teil 1

So kommt das Bewegungstraining auch im Urlaub nicht zu kurz

Endlich Urlaub – Durchatmen, ausschlafen, neue Dinge entdecken und die Seele baumeln lassen. Nur das tun, was einem Freude macht und gut tut! Im Urlaub hast du endlich mehr Zeit für deinen Hund. Fernab vom Arbeitsalltag verbringt ihr eine tolle und entspannte Zeit zusammen. Was liegt näher, als sich täglich ein paar Minuten für die Fitness und Gesundheit deines Hundes zu nehmen? Schon mit einem kurzen täglichen Bewegungstraining tust du viel für die Gesundheit deines Hundes. Nicht nur Beweglichkeit, Muskulatur, Koordination und Balance werden trainiert. Auch das Herz-Kreislaufsystem wird in Schwung gebracht.

Und das Schöne: Eure Bindung wird gestärkt und ihr habt viel Spaß zusammen!

Wie kann das tägliche Bewegungstraining für deinen Hund aussehen?

Alltagsübungen als Work Out:

Die folgenden 4 Übungen kennen die meisten Hunde aus ihrem alltäglichen Leben mit ihrem Menschen. Wir machen sie uns zu Nutze, um deinen Hund zu trainieren. Mit ihnen trainierst du die Gelenkbeweglichkeit, die Muskulatur, das Körpergefühl und die Balance deines Hundes. Wichtig dabei ist, dass alle Bewegungen möglichst langsam durchgeführt werden, damit sich dein Hund konzentrieren muss. Starte pro Übung mit 3 Wiederholungen pro Tag. Für alle Übungen sollte dein Hund auf einem rutschfesten, ebenen Untergrund stehen.

  • Die erste Übung STEH-SITZ-TRANSFER: Du bringst deinen Hund vom Stand in den Sitz und dann wieder vom Sitz in den Stand. Dabei sollte er möglichst auf einer Stelle bleiben und nicht nach vorne weg gehen. Stehst du recht nah vor ihm, ist es für ihn einfacher auf der Stelle zu bleiben.
  • Die zweite Übung SITZ-PLATZ-TRANSFER: Du bringst deinen Hund in den Sitz. Nun gibst du ihm das Signal ins Platz zu gehen. Von dort soll er wieder in den Sitz wechseln.
  • Die dritte Übung: STEH-PLATZ-TRANSFER: Dein Hund steht. Gib ihm nun das Signal ins Platz zu gehen. Er soll sich nicht erst setzen, sondern aus dem Steh direkt ins Platz gehen. Lasse ihn dann wieder vom Platz direkt ins Steh gehen. Auch bei dieser Übung sollte er beim Aufstehen möglichst auf einer Stelle bleiben und nicht nach vorne weg gehen.
  • Die vierte Übung: GIB FÜNF!: Beim Pfote geben sollte dein Hund am besten sitzen. Lass dir abwechselnd beide Pfoten von ihm geben. Du kannst auch in der Höhe variieren und dir die Pfote in verschiedenen Höhen geben lassen – bis hin zum High Five!

Stretching:

Beim Stretching werden die Elastizität der Muskulatur und die Beweglichkeit deines Hundes erhöht. Starte pro Übung mit 3 Wiederholungen pro Tag.

Die erste Übung: STRETCHING RÜCKEN: Für diese Übung stellst du dich im Bereich der Hinterläufe über deinen Hund, so dass er zwischen deinen Beinen steht und ihr in dieselbe Richtung blickt. Nehme ein Leckerchen, halte es ihm vor die Nase und führe es dann langsam von der Nase linksherum in einem Bogen in Richtung Hinterbein deines Hundes. Dein Hund wird dem Leckerchen folgen und versuchen es zu erreichen. Dabei beugt er seine Wirbelsäule zur Seite. Bringe deinen Hund nicht dazu sich weiter zur Seite zu beugen, indem du nachhilfst und ihn drückst. Er soll die Bewegung nur so weit ausführen, wie er es kann. Halte das Leckerchen in der Position für etwa 3 Sekunden, bevor du es wieder zur Nase zurückführst und es ihm dann gibst. Dann führst du dasselbe rechtsherum durch.

Die zweite Übung: STRETCHING HÜFTE: Für das Stretching der Hüfte lässt du deinen Hund entweder an dir oder z.B. einer Mauer hochstellen und ihn diese Position für etwa 3 Sekunden halten.

Das vorgestellte Bewegungstraining solltest du nicht durchführen wenn:

Verzichte auf ein Training, wenn dein Hund unter Schmerzen oder akuten Entzündungen im Gelenk leidet. Hat dein Hund versteifte Gelenke, verzichte auf die Übungen, die eine Beugung des betroffenen Gelenks erfordern. Auch bei akuten Infekten und Fieber solltest du deinen Hund schonen.

Entspannung am Abend

Am Abend könnt ihr euren gemeinsamen, aufregenden Urlaubstag mit einer kleinen Massage ausklingen lassen. Die ist für deinen Hund sehr entspannend und wohltuend. Neben der Entspannung der Muskulatur ist es echtes Wellness für die Seele und stärkt zusätzlich die Bindung zwischen euch Beiden!

Viel Freude und tolle Abenteuer wünsche ich euch bei eurem gemeinsamen Urlaub! Habt eine wunderbare Zeit!

Im zweiten Teil zu „Fit im Urlaub“ zeige ich dir, wie du auch deine Umgebung und die Natur für tolle Trainingseinheiten im Urlaub nutzen kannst!

PS: Alle diese Übungen könnt ihr auch weitermachen, wenn ihr wieder Zuhause seid! Sie eignen sich perfekt als Workout, um deinen Hund fit zu halten und ihr verbringt gleichzeitig eine tolle Zeit zusammen!

 

Bewegungstraining Bewegungstraining Bewegungstraining Bewegungstraining Bewegungstraining Bewegungstraining

So beugst du Gelenkprobleme vor – Gastbeitrag bei midoggy

So beugst du Gelenkprobleme vor – Gastbeitrag bei midoggy

Was kannst du tun, um Gelenkprobleme wie Arthrose und Co. zu vermeiden? Gelenkprobleme Hund vorbeugen

Viele Hundebesitzer fragen sich, was sie tun können, um Gelenkprobleme bei ihrem Vierbeiner vorzubeugen. Denn das es gar nicht erst dazu kommt, ist natürlich das Ziel. Dabei ist Vorsorge ein Thema, mit dem du dich intensiv befassen solltest. Das bedeutet keinen großen Aufwand. Denn du kannst, wenn du einige einfache Dinge beachtest, viele Beschwerden vermeiden und deinen Hund fit halten.

In meinem Gastbeitrag für die Internetplattform midoggy habe ich mich mit dem Thema Gelenkprobleme befasst. Ich  verrate ich dir, was du tun kannst, um deinen Hund fit und gesund zu halten. Keine Angst, es ist kein Hexenwerk. Denn wirklich jeder Hundehalter kann mit einigen wenigen Dingen so viel für seinen Vierbeiner tun.

Du willst wissen, wie du Gelenkprobleme vorbeugst? Dann lese jetzt meinen Artikel: HIER GEHT ES ZUM ARTIKEL

Ich wünsche dir viel Freude mit meinem Beitrag!  Gelenkprobleme Hund vorbeugen

Viele Hundebesitzer fragen sich, was sie tun können, um Gelenkprobleme bei ihrem Vierbeiner vorzubeugen. Denn das es gar nicht erst dazu kommt, ist natürlich das Ziel. Dabei ist Vorsorge ein Thema, mit dem du dich intensiv befassen solltest. Das bedeutet keinen großen Aufwand. Denn du kannst, wenn du einige einfache Dinge beachtest, viele Beschwerden vermeiden und deinen Hund fit halten.

In meinem Gastbeitrag für die Internetplattform midoggy habe ich mich mit dem Thema Gelenkprobleme befasst. Ich  verrate ich dir, was du tun kannst, um deinen Hund fit und gesund zu halten. Keine Angst, es ist kein Hexenwerk. Denn wirklich jeder Hundehalter kann mit einigen wenigen Dingen so viel für seinen Vierbeiner tun.

Du willst wissen, wie du Gelenkprobleme vorbeugst? Dann lese jetzt meinen Artikel: HIER GEHT ES ZUM ARTIKEL

Ich wünsche dir viel Freude mit meinem Beitrag!  Gelenkprobleme Hund vorbeugen

 

 

Patellaluxation – das Krankheitsbild und wie du deinem Hund hilfst

Patellaluxation – das Krankheitsbild und wie du deinem Hund hilfst

„Volkskrankheit“ Patellaluxation beim Hund 

Die Patellaluxation ist eine der häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates beim Hund. Doch sie wird ebenso häufig vom Hundebesitzer „übersehen“. Daher bleibt auch häufig die Behandlung auf der Strecke. Dabei ist das Herausspringen der Kniescheibe für betroffene Hunde schmerzhaft. Das Kniegelenk ist dauerhaft geschädigt! Eine Patellaluxation ist meist leicht zu erkennen: Das klassische Schütteln des Hinterbeins beim Laufen ist das auffälligste Zeichen der Patellaluxation. Es wird  gern als „Tick“ des Hundes fehlinterpretiert wird, weil er es meist vom Junghundalter an zeigt.

Du hast es sicher auch schon gesehen. Gerade bei kleinen Hunden. Denn besonders sie  laufen vor dir her und schütteln immer wieder das Hinterbeinchen oder laufen dreibeinig. Weil ich möchte, das weniger Hunde viele Jahre lang mit einer nicht erkannten Erkrankung durch Leben laufen, verrate ich dir alles, was du wissen musst. Denn sie kann heutzutage sehr gut behandelt werden.

Damit du mehr erfährst

In meinem Artikel der neuesten Ausgabe von „MEIN HERZ BELLT“ widme ich mich daher der Patellaluxation.  Du erfährst alles über das Krankheitsbild, die Symptome, Ursachen und Folgen. Ich erkläre dir, wie ein Kniegelenk überhaupt funktioniert. Ebenso zeige ich dir, welche Möglichkeiten zur Behandlung es bei einer Patellaluxation für deinen Hund gibt. Damit du selbst aktiv wirst, findest du in meinem Artikel gleich drei tolle und effektive Übungen, die deinem Hund bei einer Patellaluxation helfen! Damit trainierst du die Muskulatur, die Gelenkbeweglichkeit, Balance und Körpergefühl deines Hundes. Zusätzlich wird das Vertrauen in das betroffene Bein deines Hundes gestärkt.

Hier geht es direkt zu meinem Artikel der neuesten Ausgabe von MEIN HERZ BELLT:

Gastbeitrag Mein Herz bellt Ausgabe 02 2016

Los geht´s! Viel Spaß  mit dem Artikel und beim Training mit deinem Hund!

Du hast Fragen zu den Übungen, zu diesem oder zu anderen Krankheitsbildern? Dann schreibe mir gern einen Kommentar oder eine Nachricht!

 

Verwaltet von Viethback IT - Sebastian Vieth mit freundlicher Unterstützung von Pro Concept Store