4 Tipps damit ein Hund mit Gelenkproblemen schnell wieder fit wird & was du vermeiden solltest!

4 Tipps damit ein Hund mit Gelenkproblemen schnell wieder fit wird & was du vermeiden solltest!

Gelenkprobleme beim Hund sind ein Thema, was fast jeden Hundehalter im Laufe eines Hundelebens trifft. Immer wieder fragen mich dann Hundehalter nach Tipps, wie sie ihren Hund bei Gelenkproblemen wieder fit bekommen und was für den Hund absolut tabu ist. Ich habe dir in diesem Artikel eine Reihe wichtiger Punkte zusammengestellt, wie du deinen Hund unterstützen kannst und was du am Besen vermeidest – bzw. was sinnvolle Alternativen sind.

Angepasste Bewegung – aber nicht komplett schonen

Wichtig ist, die Beweglichkeit zu erhalten. Ansonsten schreitet die Arthrose im Gelenk weiter fort und die Muskulatur deines Hundes baut ab. Ein gezieltes Bewegungstraining mit aktiven Übungen ist hier wichtig für deinen Hund als Ergänzung zu täglichen Spaziergängen. So kann man das Fortschreiten der Arthrose aufhalten.

Passe die Bewegung und Belastung deines Hundes seinem Gesundheitszustand an. Ich empfehle dir, statt weniger kurzer mit der Diagnose Arthrose auf mehrere kürzere Spaziergange über den Tag verteilt umzustellen. Dein Hund erschöpft nicht so und die Erholungsphase ist deutlich kürzer. Zusätzlich ist aktives Bewegungstraining unverzichtbar, um die Beweglichkeit und Muskulatur zu erhalten

Nahrungsergänzungsmittel zur Schmerztherapie und Gelenkunterstützung

Helfer aus der Natur – wie Weihrauch, Teufelskralle, Ingwer, Hagebutte und Sanddornbeere –  wirken entzündungshemmend, lindern Schmerzen, unterstützen die Gelenke und helfen deinem Hund bei einer Arthrose.

Mit der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln kannst du dazu beitragen, Gelenke und Knochen zu unterstützen. Auch Präparate wie Kollagenpeptide oder Grünlippmuschel können gute Dienste leisten, die Gelenke zu pflegen und zu versorgen. Insgesamt hält unsere Natur eine große Vielfalt an natürlichen Mitteln bereits, die den Hundekörper unterstützen.

Ein mit bedacht gewählter Schlafplatz

Unsere Hunde schlafen 17-20 Stunden am Tag. Auch wenn sie nicht schlafen, nutzen sie ihr Hundebett, um sich auszuruhen, zu dösen oder sich zurückzuziehen. Deshalb ist es wichtig, auf eine gute Qualität des Schlafplatzes zu achten. Dabei sollte man vor allem einen Blick auf das Innere des Hundebetts werfen und Wert auf eine qualitativ hochwertige Matratze legen. Sehr empfehlen kann ich orthopädische Hundebetten, da ein gutes orthopädisches Hundebett druckentlastend auf die Gelenke und die Wirbelsäule wirkt. Somit wird ein gelenkschonendes Liegen gefördert, eine gute Durchblutung ist gewährleistet und Gelenkschmerzen durch schlechtes Liegen werden verhindert. Hier lege ich dir natürlich gern unsere von mir entwickelten orthopädischen Hundebetten ans Herz. Was sie ausmacht, erfährst du hier: orthopädische 2-Komponenten Matratze.

Extratipp: mit Wärme und Kälte Schmerzlinderung verschaffen

Bei schmerzenden Gelenken durch Arthrose kann man sehr gut entweder auf Rotlicht oder Kirschkernkissen aber auch auf kühlende Quarkwickel zurückgreifen. Sie lindern auf natürliche Weise die Schmerzen im Gelenk und verschaffen so mehr Mobilität.

Gibt es Dinge, die ein Hund mit Gelenkbeschwerden auf keinen Fall machen sollte?

Übergewicht ist bei Arthrose (und eigentlich grundsätzlich!) tabu!

Übergewicht macht deinen Hund krank und ist bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose extrem schädlich. Bereits ein wenig zu viel auf den Rippen schadet deinem Hund dauerhaft! Die „paar Gramm“ bis hin zu starkem Übergewicht sind eine Hauptursache für Gelenkerkrankungen und verschlimmern sie noch weiter.

Die Gelenke deines Hundes werden dauerhaft über- und fehlbelastet, die Beweglichkeit wird eingeschränkt, es entstehen Schmerzen und Verspannungen, die Muskulatur baut ab. Ein wahrer Teufelskreis. Dein Hund hat zu viel auf den Rippen? Dann beginne jetzt mit einer Diät in Kombination mit angepasster Bewegung.

Hundesport – immer an die Erkrankung angepasst

Hundesport ist bei Arthrose und anderen Gelenkerkrankungen immer gezielt auszuwählen. Sportarten wie beispielsweise Agility empfehle ich zu vermeiden. Stattdessen sollte man auf Sportarten wie zum Beispiel Degility oder Mobility auszuweichen. Hierbei werden die Erkrankungen deines Vierbeiners berücksichtigt und ihr habt viel Spaß zusammen. Die Art der sportlichen Aktivität sollte auch immer auf die körperlichen Bedürfnisse deines Hundes abgestimmt sein.

Vermeide übermäßige Belastungen, die ein arthrosekrankes Gelenk zusätzlich belasten

Dazu gehört beispielsweise, dass man bei einer Arthrose in einem Gelenk der Vorderläufe kurze Stopps, enge Wendungen etc. vermeidet. Die entstehen besonders bei Aktivitäten wie Bällchenspielen , Frisbee und Stöckchenwerfen. Sprünge belasten Vorder- und Hinterläufe gleichermaßen. So sind Sprünge in und aus dem Auto zu vermeiden und auch Sportarten, die Sprünge erfordern tabu. Beim Auto kann man beispielsweise auf Rampen zurückgreifen.

 Gelenkprobleme Hund

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Muskeltraining Hund: Isometrisches Training der Vorderläufe & Schultern

Muskeltraining Hund: Isometrisches Training der Vorderläufe & Schultern

Isometrische Übungen werden oft eher als langweilig betrachtet und geraten beim Bewegungstraining für Hunde oft ins Hintertreffen. Besonders in Zeiten, in denen vermittelt wird, Bewegungstraining ohne entsprechende Tools sei nicht möglich und sterbenslangweilig. Muskeltraining Hund

Dabei ist das isometrische Training, auch wenn es weder aufregend aussieht („man sieht ja nichts!“) noch aktive Bewegung erfordert, für unsere Hunde körperlich aber auch geistig anstrengend. Neben der Muskelanspannung ist nämlich auf 100% Konzentration und Fokussierung auf den eigenen Körper notwendig.

Ich liebe isometrische Übungen ganz besonders aus folgenden Gründen: Muskeltraining Hund

  • Das Training ist extrem effektiv
  • Man kann immer und überall trainieren – ohne Equipment und große Vorbereitung
  • Isometrische Übungen kann man auch machen, wenn ein Hund ein Gelenk noch nicht bewegen kann und man den betroffenen Lauf dennoch trainieren möchte. So kann man schon vor der Belastungsphase in der Reha dem Muskelabbau entgegenwirken und sogar Muskelaufbau fördern.
  • Es kann bei jedem Hund eingesetzt werden – angepasst auf seine körperlichen Bedürfnisse – ganz gleich ob älterer Hund, junger Hund, Sporthund, bei Gelenkerkrankungen oder neurologischen Erkrankungen. Es gibt einfach keine Kontraindikationen, sprich Gründe, bei dem man nicht mit isometrischen Übungen arbeiten könnte.

Isometrische Übungen – ein Allroundtalent

Aus den genannten Gründen arbeite ich in meinen Kursen sehr viel mit isometrischen Übungen zum Muskelaufbau und um Koordination, Balance und Körpergefühl und -wahrnehmung zu fördern. Hundehalter und Hund können diese Übungen sehr leicht erlernen und gezielt und korrekt einsetzen – mit einem maximalen Trainingseffekt.

Warum funktioniert Isometrisches Training? Muskeltraining Hund

Isometrische Übungen sind eine Form des Krafttrainings. Dabei werden Muskeln angespannt und die Anspannung wird gehalten.  All das passiert, ohne das eine aktive Muskel- oder Gelenkbewegung dafür nötig ist. Dein Hund arbeitet  dabei ausschließlich gegen den Druck ,den du mit einer Hand erzeugst bzw. gegen die Schwerkraft.

Das erklärt auch nochmal, warum diese Art des Trainings perfekt für Hunde geeignet ist mit versteiften Gelenken oder bei Schmerzen während einer Gelenkbewegung. Auch für Hunde mit neurologischen Erkrankungen und Lähmungen helfen sie sehr gut, wieder mobil zu werden und den Körper wahrzunehmen. Doch auch für Sporthunde wird das isometrische Training gezielt eingesetzt sowie für ältere Hunde.

Im Folgenden stelle ich dir zwei Varianten des isometrischen Trainings für die Vorderläufe und die Schultern des Hundes vor.

Beachte bei den Übungen immer, dass sie sehr anstrengend für deinen Hund sind. Halte dich bitte an meine Trainingsempfehlung. Diese isometrischen Übungen aber auch viele weitere (isometrische) Übungen findest du auch in meinen Online Selbstlernkursen für Hundehalter.

Übung #21 FRONT ISO Muskeltraining Hund

Trainierte Bereiche:Muskulatur der Vorderläufe, der Schultern und des Rumpfes, Brustmuskulatur

Wirkung:Stärkung der Muskulatur von Brust, Vorderläufen, Schultern und Rumpf. Gleichzeitig werden Balance und Koordination trainiert.

Wann nicht: Keine Einschränkung

Equipment: für Fortgeschrittene z. B. Balance Pad, Kissen, Trampolin, nachgiebiger Untergrund

Ausführung
Variante A:
Isometrisches Training für die Vorderläufe & Schultern

Isometrisches Training für die Vorderläufe & Schultern

Hocke dich zunächst vor deinen Hund, sodass ihr euch anschaut. Lege deine Hände nun seitlich auf die Schultern deines Hundes. Übe mit deiner linken Hand leichten Druck auf die Schulter aus, bis du merkst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit, ohne nachzufedern oder den Druck zu erhöhen. Lasse langsam wieder locker und übe mit der rechten Hand einen leichten Druck auf die andere Schulter aus, bis du spürst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position wieder für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit und lasse dann langsam locker.

Variante B:
Isometrisches Training für die Vorderläufe & Schultern

Isometrisches Training für die Vorderläufe & Schultern

Du hockst auch jetzt wieder vor deinem Hund, so das ihr euch anschaut. Lege nun deine Hände auf die Brust deines Hundes und übe leichten Druck aus, als würdest du ihn von dir wegschieben. Halte den Druck wieder für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit.

Es ist wichtig, dass der Druck, den du ausübst, sehr fein ist und nie ruckartig passiert. Gib deinem Hund zwischendurch die Möglichkeit, sich zu lockern.

Variation

Wenn dein Hund die Übung sicher beherrscht, kannst du sie auch auf einem weichen Untergrund wie zum Beispiel einem Kissen, Balance Pad durchführen. Das verstärkt den Trainingseffekt deutlich.

Trainingsempfehlung Muskelaufbau Hund Muskelaufbau Hund

Level 1

Häufigkeit: 3–5 x wöchentlich, Wiederholungen: 3 x pro Griff Dauer: je 3 Sek. pro Griff

Level 2

Häufigkeit: 3–5 x wöchentlich, Wiederholungen: 3–5 x pro Griff Dauer: je 3-5 Sek. pro Griff

Das hört sich ja furchtbar langweilig und so gar nicht anstrengend an? Versuche es mit deinem Hund und beobachte, wie er sich konzentrieren muss, auf den Druck mit deiner Hand zu reagieren!

Du hast Fragen zu den Übungen? Dann hinterlasse mir gern einen Kommentar oder schreibe mir eine Email! Ich helfe dir gern  weiter! Hier findest du Anleitungen für isometrisches Muskeltraining für die Hinterläufe und den unteren Rücken: ISOMETRISCHES TRAINING HINTERLÄUFE & RÜCKEN

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Knochenkrebs beim Hund – alle Fakten zur Erkrankung

Knochenkrebs beim Hund – alle Fakten zur Erkrankung

Knochenkrebs ist eine häufige Krebserkrankung beim Hund. Man muss nicht drum herum reden, dass die Prognose äußerst schlecht ist. Dennoch ist es eine Erkrankung, mit der wir uns als Hundehalter auseinandersetzen sollten. In meiner Praxis habe ich einige Hunde mit Knochenkrebs betreut. Meist bereits nach der Amputation eines Laufes. Die Situation ist für den Hund und den Halter gleichermaßen schwierig. Der Hundehalter weiß, dass die Diagnose Osteosarkom bedeutet, dass die Lebenszeit des Hundes äußerst begrenzt ist. Der betroffene Hund muss nach der Amputation mit einem neuen Körpergefühl zurechtkommen und Bewegungsabläufe für sich neu definieren. Mir ist es wichtig, dir als Hundehalter umfassende Informationen zur Erkrankung zu geben, damit der Umgang mit dem Knochenkrebs im Ernstfall leichter ist.

Knochenkrebs Hund

Ein Knochentumor ist immer ein primärer Tumor. Das bedeutet, dass der Tumor im Knochen entsteht und nicht in ihn metastasiert. Der Knochentumor metastasiert frühzeitig in die Lunge. Das bedeutet, dass wenn der Knochentumor erkannt wird, er bereits bei ca. 20 % der Hunde Metastasen in der Lunge gebildet hat. Ein großer Anteil der Patienten hat bereits Mikrometastasen. Sie sind zum Zeitpunkt der Diagnose aufgrund ihrer geringen Größe jedoch häufig noch nicht sichtbar. Knochenkrebs ist eine sehr aggressive Krebsart, die sehr schnell und früh metastasiert. Neben der Lunge sind auch oft die Lymphknoten befallen. Die Metastasen eines Knochentumors haben ein kugelähnliches Aussehen.

Welche Knochen sind beim Knochenkrebs betroffen?

Meist sind es die langen Röhrenknochen, wie Oberarm oder Oberschenkel, die vom Osteosarkom befallen werden. Aber auch Fußknochen, Rippen, Wirbelsäule Schulterblatt, Kopfknochen, Becken und der Brustbereich können betroffen sein.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?

Man geht davon aus, dass einige Hunderassen eine erbliche Prädisposition haben, an Knochenkrebs zu erkranken. Meist sind es großwüchsige Rassen, wie zum Beispiel Irische Wolfshunde und deutsche Doggen. Kleine Hunde sind selten betroffen. Dann tritt der Knochenkrebs in den meisten Fällen in den kurzen und platten Knochen auf. Dazu gehört beispielsweise das Schulterblatt. In meiner Praxis habe ich aber häufig auch mittelgroße Hunde gehabt, die an einem Osteosarkom erkrankt waren.

Die Symptome bei Knochenkrebs

Lahmheit gehört meist zu einem der ersten Symptome bei Knochenkrebs. Das liegt daran, dass überwiegend die langen Röhrenknochen betroffen sind. Oft tritt dies auch nach einem vermeintlichen Bagatelltrauma auf, so dass man denkt, der Hund habe sich beim Herausspringen aus dem Auto beispielsweise vertreten.

Zusätzlich sind betroffene Hunde an der Stelle des Tumors besonders berührungsempfindlich und es tritt eine Schwellung auf. Die Hunde zeigen starke Schmerzen in der Bewegung und vermeiden daher viele Bewegungen. Der Allgemeinzustand des Hundes verschlechtert sich schnell. Die Schmerzen sind sehr stark, der Hund verliert den Appetit und somit auch Gewicht und wird zusehends kraftlos.

Wie kann Knochenkrebs festgestellt werden?

Beim Verdacht auf Knochenkrebs ist eine umfassende Diagnose notwendig. Dazu gehören folgende Maßnahmen:

  • Untersuchung der Lymphknoten
  • Blutuntersuchung und Organprofil
  • Röntgenaufnahmen der Knochenveränderungen sowie der Lunge in 3 Ebenen (ggfs. ergänzt durch ein CT)
  • Biopsie der knöchernen Veränderung sowie eventuell des vergrößerten Lymphknotens

Wie kann ein Knochentumor behandelt werden?

Im ersten Schritt ist es im Rahmen der Diagnosestellung wichtig zu wissen, in welchem Stadium der Erkrankung der betroffene Hund sich befindet und ob sich bereits Metastasen gebildet haben. In der Regel wird der Tumor nicht nur lokal entfernt, sondern die gesamte Gliedmaße amputiert. Nach gelagert empfehlen einige Tierärzte möglicherweise eine Chemotherapie, um der Bildung von Metastasen vorzubeugen, oder das Wachstum der Metastasen zu verzögern.

Ob man seinem Hund die Strapazen einer Chemotherapie zumuten möchte, liegt immer im Ermessen und ist Entscheidung des Hundehalters.

Prognose bei Knochenkrebs

Der Knochentumor wächst sehr schnell und metastasiert ebenso schnell. Unbehandelt liegt die durchschnittliche Überlebenszeit nach der Diagnose bei ca. drei Monaten. Bei einer Amputation und Chemotherapie liegt die Prognose bei ca. ein bis zwei Jahren. Nach einer bloßen Amputation wird die durchschnittliche Überlebenszeit des Hundes auf 6-9 Monate geschätzt.

Was kann man als Hundehalter für den Hund bei Knochenkrebs tun?

Wenn ein Hund unter Knochenkrebs leidet, steht die palliative Behandlung im Vordergrund. Ich empfehle, den Hund besonders nach der Amputation physiotherapeutisch begleiten zu lassen.

nach der Amputation einer Gliedmaße verändern sich der Körperschwerpunkt und auch das Körpergefühl des Hundes. Hinzu kommt, dass Missempfindungen und auch Phantomschmerzen auftreten können. Um dem Hund das Leben mit drei Gliedmaßen zu erleichtern, ist Physiotherapie eine sehr hilfreiche Maßnahme. Zum einen können Schmerzen gelindert werden, zum anderen werden neue Bewegungsabläufe trainiert, die Beweglichkeit erhalten und auch die Muskulatur gefördert.

Auch das hilft deinem Hund bei Knochenkrebs Hund

Weiterhin empfehle ich, Bewegungen und Spaziergänge des Hundes nach der Amputation anzupassen. Besser sind mehrere kurze Spaziergänge, da die Erholungsphase sich so deutlich verkürzt und der Hund nicht so stark ermüdet.

Meist arrangieren sich Hunde mit dem Leben auf drei Beinen sehr gut. Rutschige Untergründe wie Fliesen oder Parkett können für betroffene Hunde jedoch sehr schwierig sein. Mit Teppichläufern kannst du deinem Hund hier eine gute Erleichterung bieten. Alternativ gibt es auch Hundeschuhe, die ein Rutschen verhindern. Viele Hunde akzeptieren auch diese sehr leicht. Das Einsteigen ins Auto kann man mit Hilfe einer Rampe erleichtern und beim Treppensteigen gibt es praktische Tragehilfen, mit denen man einen Hund sichern und unterstützen kann. Achte auch darauf, dass dein Hund gut gebettet schläft, so dass sich keine Druckstellen und unnötige Verspannungen bilden. Erleichtere dem Hund das Leben so gut wie möglich und genießt die verbleibende Zeit intensiv und verbringt sie positiv.

Man sollte sich bewusst sein, dass die Prognose bei Knochenkrebs sehr schwierig ist und die palliative Begleitung und Schmerzfreiheit des Hundes sollte immer im Vordergrund stehen.

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Ingwer für Hunde – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Ingwer für Hunde – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Beim Menschen ist Ingwer schon lange als gesund und heilend bekannt. Aber wie sieht das beim Hund aus. Kann man auch dem Hund Ingwer geben? Uns ist Ingwer vor allem durch seine Schärfe und den strengen Geschmack bekannt. Schwer vorstellbar, dass ein Hund das freiwillig zu sich nimmt. Aufgrund des intensiven Geschmacks aber auch seiner intensiven Wirkung sollte Ingwer beim Hund mit Bedacht und in sehr kleinen Mengen gegeben werden.

Ingwer für Hunde – so kannst du ihn geben

Roh entfaltet Ingwer natürlich seine volle Kraft aber auch getrocknet oder gekocht kannst du ihn verabreichen. Achte beim Pulver auch genau auf die Dosierung.

Die Wirkung von Ingwer

Ingwer fördert die Durchblutung, wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Das macht ihn zu einer tollen Nahrungsergänzung bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Spondylose, Hüftdysplasie oder Ellbogendysplasie. Er regt auch die Verdauungssäfte und den Stoffwechsel an, wirkt wärmend und schweißtreibend. Zusätzlich regt er auch den Appetit an und wirkt gegen Übelkeit. Auch das Immunsystem wird gestärkt.

Ein sehr intensives Wirkspektrum, weshalb er definitiv mit Bedacht und nicht Dauerhaft gegeben werden sollte.

Ingwer bei Gelenkerkrankungen – natürlich Schmerzen und Entzündungen hemmen

Es gibt verschiedene Studien, die belegen, dass Ingwer sehr hilfreich bei Arthrose ist, eben weil er entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Weniger Schmerzen fördern natürlich die Bewegungsfreude und so kann das Gelenk wieder besser funktionieren. Die Gelenkschmiere wird wieder flüssiger, der Knorpel wird besser genährt und Bänder, Sehnen und Muskulatur werden wieder geschmeidig. So kann Ingwer durch seine Wirkung das Fortschreiten von Arthrose definitiv verzögern.

Wann Ingwer tabu für deinen Hund ist  Ingwer für Hunde

Ingwer hat eine blutverdünnende Wirkung. Daher solltest du vor Operationen auf die Gabe verzichten, da die Blutungsneigung erhöht wird. Aufgrund der durchblutungsfördernden Wirkung ist Ingwer auch während der Trächtigkeit tabu, da hierdurch Wehen ausgelöst werden können. Wenn dein Hund einen empfindlichen Magen oder Verdauungstrakt hat, solltest du ebenfalls auf Ingwer verzichten, da die Produktion von Magensäften angeregt wird und es so zu einer Reizung kommen könnte.

Ingwer für Hunde – so dosiert man ihn

Grundsätzlich solltest du bitte vorsichtig mit der Dosierung sein. Spreche dich im Zweifelsfall mit deinem Tierarzt oder Tierheilpraktiker ab. Die Dosierung ist auch abhängig vom Grund der Gabe. An dieser Stelle möchte ich mich auf die Gabe bei Gelenkproblemen konzentrieren. Die angegebenen Mengen beziehen sich auf pro 10 kg Körpergewicht und sind ungefähre Richtwerte für dich zur Orientierung. Prüfe bei Ingwerpulver bitte auch immer die Mengenangaben des Herstellers und orientiere dich bitte immer daran!

Bei leichten Gelenkproblemen

Täglich etwa 1/2 Messerspitze Ingwerpulver – oder wenn du frischen Ingwer verwendest – 1 schmale Scheibe frischen Ingwer über 3 Wochen. Wichtig ist die kurweise Gabe: drei Wochen verabreichst du den Ingwer, dann pausierst du drei Wochen.

Bei stärkeren Gelenkproblemen Ingwer für Hunde

Täglich etwa 1 Messerspitze oder 2 schmale Scheiben – wenn du frischen Ingwer verwenden möchtest – über 3 Wochen. Auch hier gibst du den Ingwer für drei Wochen und pausierst dann wieder für drei Wochen.

Bei Bedarf kannst du die Kur wiederholen. Achte während der Gabe, ob dein Hund den Ingwer gut verträgt. Ingwer für Hunde

Alles Liebe, deine Tina

 

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Rotlicht beim Hund  – schnelle Hilfe bei Arthrose, Spondylose & Co.

Rotlicht beim Hund – schnelle Hilfe bei Arthrose, Spondylose & Co.

Besonders in den kalten Wintermonaten machen unseren Hunden Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Spondylose, Hüftdysplasie & Co. sehr zu schaffen. Auch älteren Hunden macht besonders nasskaltes Wetter große Probleme. Die Gelenke sind steif und schmerzen bei jeder Bewegung. Doch es gibt neben herkömmlichen Schmerzmitteln viele Möglichkeiten, deinem Hund Linderung zu verschaffen.

Eine davon ist die Wärmetherapie. Sie ist ein Bestandteil der Thermotherapie.  Dazu gehört auch die Behandlung mit Rotlicht. Da du sie als Hundehalter Zuhause selbst gut bei deinem Hund anwenden kannst, möchte ich dir hier alle wichtigen Fakten zusammenstellen.

Rotlicht beim Hund – fast jeder Haushalt hat eine Rotlichtlampe

Ja genau, ich meine so eine ganz herkömmliche Rotlichtlampe, wie sie fast jeder Haushalt hat. Die reicht völlig aus, um deinem Hund deutliche Erleichterung bei Gelenkschmerzen zu verschaffen.

Wie das Rotlicht beim Hund wirkt:

Die Wärme geht ca. 1-2 cm in die Tiefe. Das hört sich zunächst nicht viel an, aber wenn man den Vorderlauf des Hundes betrachtet, ist das schon recht tief.

Mittels Wärme durch das Rotlicht erreichst du eine Durchblutungssteigerung. Das kommt dadurch, dass die Gefäße sich durch die Wärme erweitern. Das Blut kann schneller fließen.
Entzündliche Stoffe werden so abtransportiert und auch die Sauerstoffzufuhr wird erhöht.

Die Muskulatur entspannt durch die Wärme und Schmerzen werden gelindert. Zudem führt Wärme bei chronisch- entzündlichen Erkrankungen zu einer Hemmung der Entzündung, da durch die Wärme die entzündlichen Stoffe abtransportiert werden. Achtung: nicht bei einer akuten Entzündung!
Auch die Gelenke haben eine Menge von der Wärme, denn die Gelenkbeweglichkeit wird erhöht. Das geschieht dadurch, das durch die Wärme die Gelenkflüssigkeit weniger zähflüssig ist und bindegewebige Strukturen wir Bänder und Sehen dehnbarer werden.
So werden die Gelenksteifigkeit weniger und dein Hund mobiler und beweglicher.

Anwendungsgebiete der Wärmebehandlung sind also z.B.:

  • Muskelverspannungen
  • Schmerzen
  • schmerzende Gelenke
  • allgemein Gelenkerkrankungen, die nicht entzündlich sind, wie Spondylose oder Arthrose – außerhalb des akuten Schubs
  • chronisch- rheumatische Erkrankungen
  • verminderte Beweglichkeit z.B. bei älteren Hunden

Rotlicht und andere Wärmebehandlungen sind tabu bei z.B.:

  • akute Entzündungen  Herzinsuffizienz
  • Ödeme, Blutungen, Hämatome
  • Fieber
  • Tumore

bei Trächtigkeit (wehenauslösend)

Wie wendest du das Rotlicht bei deinem Hund richtig an

Mit Rotlicht kann man sehr gut auch größere Körperbereiche behandeln. Die Behandlung sollte ca. 15-30 Minuten dauern. Du kannst deinen Hund 1-3 Mal täglich mit dem Rotlicht behandeln.
Grundsätzlich solltest du individuell schauen, wie dein Hund die Behandlung annimmt und das bei Dauer und Intensität der Behandlung berücksichtigen.
Während der Behandlung mit Rotlicht darfst du deinen Hund nicht unbeaufsichtigt lassen. Nur so kannst du ihn vor Überhitzung und Überreaktionen schützen.
Positioniere die Rotlichtlampe ca. 30-40 cm vom Hund entfernt. Optimal ist es , wenn die Infrarotstrahlen in einem 90grad Winkel auf deinen Hund auftreffen. Prüfe mit deiner Hand, ob du den gewählten Abstand als angenehm empfindest.

Fazit:

Rotlicht ist eine tolle und günstige Möglichkeit, schmerzende Gelenke deines Hundes effektiv und schonend zu behandeln und verschafft ihm eine tolle Erleichterung Wenn du unsicher bist, ob du das Rotlicht auch bei deinem Hund anwenden darfst, dann halte vor der Behandlung Rücksprache mit deinem Hundephysiotherapeuten oder dem Tierarzt.

 

 

Teufelskralle – so hilft sie deinem Hund bei Gelenkerkrankungen!

Teufelskralle – so hilft sie deinem Hund bei Gelenkerkrankungen!

Die Teufelskralle ist eine Heilpflanze, die in Afrika beheimatet ist. Ihre Wirkung ist mittlerweile aber weit über die Grenzen Afrikas hinaus bekannt. Nachdem sie bei Menschen zur Behandlung von Gelenkbeschwerden eingesetzt wurde, findet sie mittlerweile auch Anwendung bei Hunden, Katzen und Pferden.

Sie wird eingesetzt bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie, etc.. In Afrika wird sie in erster Linie bei Verdauungsbeschwerden, Leber- und Gallenproblemen angewendet. Wirksam ist die Wurzel der Teufelskralle, die zu feinem Pulver zerstoßen wird. Anwendung findet sie bei unseren Hunden dann zumeist auch in Pulver- und Tablettenform.

Arzneilich wirksam ist übrigens nur die Afrikanische Teufelskralle, nicht aber die Europäische. Verwandt sind diese beiden Pflanzen nicht.

Wie wirkt Teufelskralle?

Sie wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend, abschwellend und blutverdünnend.

Wann kann ich sie bei meinem Hund anwenden?

Aufgrund ihrer Wirkweisen eignet sie sich hervorragend, um Hunde mit Gelenkerkrankungen zu unterstützen. Denn sie lindert den Gelenkschmerz und hemmt mögliche Entzündungen. Das unterstützt dabei, dass der Hund beweglicher bleibt und gehalten werden kann. Unter Schmerzen würde der Hund weiter in eine Schonhaltung gehen. Die hätte eine weitere Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit zur Folge. Allerdings möchte ich hier an der Stelle sagen, dass eine ausschließliche Behandlung einer Arthrose nicht ausreichend ist. Vielmehr eignet sie sich als sehr gute Unterstützung bei einer Gelenkerkrankung, deren Fortschreiten durch weitere Faktoren wie eine entsprechende Bewegungstherapie etc. aufgehalten werden muss. So kann man sagen, dass die Teufelskralle ein möglicher und guter Bestandteil verschiedener Bausteine einer Therapie ist. Auch ist weiterhin eine angepasste Bewegung wichtig und eine Überlastung ist zu verhindern.

Was sind die Wirkstoffe?

Gänzlich geklärt ist nicht, welcher Wirkstoff letztendlich für welche Wirkung verantwortlich ist. Nachgewiesen ist allerdings, dass die Wirkstoffe im Zusammenspiel eine weit bessere Wirkung zeigen, als wenn sie isoliert gegeben werden.

Die wichtigsten Wirkstoffe:

  • Glutaminsäure
  • Kaempferol
  • Iridoidglykoside
  • Harpagid
  • Phytosterine

Was ist bei der Gabe zu beachten?

Teifelskralle entfaltet ihre Wirkung nicht über Nacht nach einer einmaligen Gabe. Sie muss länger gegeben werden und akute Beschwerden finden nicht immer Linderung durch sie. Doch langfristig können die Wirkstoffe der Teufelskralle eine deutliche Verbesserung bei Gelenkproblemen bewirken.

Dosierung der Teufelskralle

Falls du Teufelskralle vorbeugend anwenden möchtest, ist eine niedrigere Dosierung ausreichend. Bei einer Arthrose oder Hüftdysplasie sollte sie höher dosiert werden.

Zudem ist das Gewicht des Hundes relevant. Ein Retriever benötigt eine höhere Dosis als der Dackel. Bei der exakten Dosierung solltest du dich immer an die Herstellerangaben auf der Verpackung der Teufelskralle halten. In der Regel findest du dort eine entsprechende Übersicht und kannst die nötige Menge auf das Gewicht deines Hundes umrechnen.

Um zu sehen, ob dein Hund Teufelskralle verträgt, solltest du es zunächst einige Tage mit einer niedrigeren Dosis probieren. Wenn er es nicht verträgt kann es im Zweifel zu Magen-Darm Problemen kommen.

Fazit: Teufelskralle kann was!

Du siehst, die Teufelskralle kann eine ganze Menge und gerade bei Hunden mit Gelenkerkrankungen lohnt es zu sehen, ob es anschlägt. Möglicherweise kann so auf konventionelle Schmerzmittel (zunächst) verzichtet werden.

Einige Hundehalter stellen übrigens eine appetitanregende fest. Gerade bei mäkelig fressenden Seniorhunden kann dies noch ein zusätzlicher Vorteil sein.

 

Du willst einen Hundemantel kaufen? – das solltest du beachten

Du willst einen Hundemantel kaufen? – das solltest du beachten

Im Artikel „Hundemantel – für welche Hunde ist er unverzichtbar“ hast du bereits erfahren, weshalb und wann ein Hundemantel wichtig und hilfreich für einen Hund ist. Die Auswahl an Hundemänteln wird immer größer. Dabei ist es gerade als Laie schwierig zu erkennen, welcher Hundemantel gut ist und welcher eher weniger geeignet ist. Die meisten Hundehalter schauen als erstes auf die Optik und erst bei zweiten Blick befassen sie sich mit Schnitt und Material.

Doch die Optik ist beim Hundemantel nicht alles

Das schickste Design bringt nur leider nichts, wenn die wesentlichen Körperbereiche nicht gut geschützt sind und der Hund trotzdem friert. Oder der Schnitt so ungünstig für deinen Hund ist, dass er in seiner Bewegung gehemmt wird. Da ist dann die Gefahr groß, dass er den Mantel nicht annimmt, weil er sich nicht wohl fühlt.

Hundemantel kaufen, darauf solltest du achten:

Daher habe ich dir zusammengefasst, auf welche Aspekte man beim Kauf des Hundemantels auf jeden Fall achten sollte.

  • Funktionalität ist der wichtigste Punkt bei der Auswahl des Hundemantels. Es gibt verschiedene Materialien, die Regen und Wind fern halten und schlechtem Wetter trotzen.
  • Die gewählten Materialien sollten wetterfest auf der einen Seite aber auch atmungsaktiv auf der anderen Seite sein.
  • Innen ist es für den Hund angenehm, wenn das Innenfutter des Mantels weich und kuschelig ist.
  • Es ist wichtig, dass der Hundemantel waschbar ist. Bei Regen, Schnee und Matsch ist es kaum zu vermeiden, dass der Mantel durch Dreckspritzer verschmutzt wird.
  • Der Mantel sollte deinem Hund optimal passen. Ist er zu groß verrutscht er und wird durchlässig für Feuchtigkeit, Kälte und Wind. Ist er zu klein, schneidet er ein und dein Hund kann sich nicht gut bewegen. Manchmal kann ein zu kleiner Mantel zwicken und weh tun. So wird dein Hund dem Mantel möglicherweise ablehnend gegenüberstehen.
  • Ist der Mantel am Rücken zu kurz, wird dieser nicht gut geschützt und warm gehalten. Oft stehen Mäntel dann am Hinterteil auch ab und bieten Raum für Kälte und Nässe.
  • Oft vergessen, aber ebenso wichtig: auch der Bauch soll schön warm gehalten werden. Er ist sehr kälteempfindlich, denn am Bauch ist das Fell dünner und manche Hunde haben einen nackten Bauch. Viele Mäntel sind leider immer noch so geschnitten, das der Bauch komplett frei und schutzlos ist. Das hat zur Folge, dass dein Hund friert. Er zieht den Bauch ein und verkrampft sich, was Verspannungen vor allem am Rücken zur Folge hat.
  • Da es so viele unterschiedliche Körperformen beim Hund gibt, finden sich immer mehr Anbieter, die Maßanfertigungen anbieten. So ist eine optimale Passform sicher und den körperlichen Anforderungen deines Hundes kann entsprochen werden. Snowy z.B. hat einen Mantel erhalten, der sogar bis über die Knie geht, da diese zu ihren größten „Baustellen“ gehören. So ist sie nun prima geschützt und Wind und Wetter können ihr nicht so zusetzen.

PS: Ein Freund von schlechtem Wetter ist sie übrigens trotzdem nicht…. J

Wie sind deine Erfahrungen mit dem Thema Hundemantel? Trägt dein Hund im Winter einen Mantel als Schutz Hund?  Wenn ja, was sind deine Gründe und worauf hast du bei der Auswahl besonders Wert gelegt?

Alles Liebe, deine Tina

 

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Arthrose beim Hund – 7 wichtige Verhaltenstipps

Arthrose beim Hund – 7 wichtige Verhaltenstipps

Von Arthrose beim Hund hat eigentlich jeder Hundehalter schon einmal gehört. Sie ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen bei unseren Vierbeinern. Bei Arthrose handelt es  sich um eine chronische, fortschreitende Funktion des Gelenks ein.

Es gibt verschiedene Ursachen, die dazu führen, dass es zu kleinen Beschädigungen des Knorpels kommt. Im weiteren Verlauf kommt es dann zu Abrieb und Absplitterungen von Knorpelteilchen, die sich dann frei in der Gelenkflüssigkeit bewegen.

Welche Gelenke sind am meisten betroffen?

In der Regel trifft es Gelenke, die hohen Belastungen ausgesetzt sind, die sehr viel genutzt werden und die die Hauptlast des Körpergewichts tragen. Das sind z.B. Hüfte, Knie, Schulter und Ellbogen. Doch im Prinzip kann jedes Gelenk des Hundes betroffen sein. Auch ein Zehengelenk.

Was kannst du tun, wenn dein Hund unter Arthrose leidet? – wertvolle Verhaltenstipps!

  • Bitte nicht Schonen! – Wichtig ist, die Beweglichkeit zu erhalten. Ansonsten schreitet die Arthrose im Gelenk weiter fort und die Muskulatur deines Hundes baut ab. Ein gezieltes Bewegungstraining ist hier wichtig für deinen Hund als Ergänzung zu täglichen Spaziergängen. So kann man das Fortschreiten der Arthrose aufhalten.
  • Passe die Bewegung und Belastung deines Hundes seinem Gesundheitszustand an. Ich empfehle dir, statt weniger kurzer mit der Diagnose Arthrose auf mehrere kürzere Spaziergange über den Tag verteilt umzustellen. Dein Hund erschöpft nicht so und die Erholungsphase ist deutlich kürzer.
  • Hundemantel bei nasskaltem Wetter – denn dies ist für Hunde mit Gelenkerkrankungen sehr unangenehm. Die Kälte kriecht in die Gelenke und verursacht Schmerzen. Ein Hundemantel hält die Gelenke deines Hundes angenehm warm.
  • Sorge für Normalgewicht – vermeide unbedingt. Wenn dein Hund bereits zu viel auf den Rippen hat, sollte er gesund abnehmen!

Auch so kannst du unterstützen:

  • Erleichtere den Alltag – den Ein- und Ausstieg ins Auto/aus dem Auto kannst du z.B. mit einer Hunderampe erleichtern und die Gelenke schonen. mit einer Rampe erleichtern und so seine Gelenke schonen.
  • Helfer aus der Natur – Weihrauch, Teufelskralle, Ingwer, Hagebutte und Sanddornbeere wirken entzündungshemmend, unterstützen die Gelenke und helfen deinem Hund bei einer Arthrose.
  • Gesunder Schlaf – wenn dein Hund gut gebettet ist, unterstützt dies seinen Bewegungsapparat und bietet angenehme Entlastung bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose.

Leidet dein Hund auch unter Arthrose? Wie unterstützt du ihn bei seiner Erkrankung? Teile deine Erfahrungen mit mir gern in den Kommentaren!Arthrose beim Hund Arthrose beim Hund

2 entzündungshemmende Nahrungsergänzungsmittel – Hagebutte & Sanddornbeere

2 entzündungshemmende Nahrungsergänzungsmittel – Hagebutte & Sanddornbeere

Es gibt eine große Vielfalt an Helferlein aus der Natur und darunter auch eine große Auswahl entzündungshemmende Nahrungsergänzungsmittel. Ich habe an dieser Stelle zwei ausgewählt, die ich selbst auch schon meinem Hundemädchen Snowy gegeben habe bzw. gebe. Hagebutte und die weniger bekannte Sanddornbeere.

Ich bin immer wieder begeistert, wie sehr man seinen Hund mit der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen kann. Wichtig hierbei ist natürlich, die richtige Auswahl und Kombination für deinen Hund zu treffen und auch auf eine sehr gute Qualität zu achten. Ein intensiver Blick auf den Beipackzettel kann dich hier vor bösen Überraschungen und Enttäuschungen bewahren.

Entzündungshemmende Nahrungsergänzungsmittel: Hagebutte und Sanddornbeere – was können sie?

Hagebutte

Hagebutte hat einen sehr hohen Vitamin C Gehalt. Sie wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und regulierend. Hagebutte eignet sie sich in Pulverform besonders bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie & Co.. Sie unterstützt die bessere Versorgung und Regeneration des Gelenkknorpels.

Neben dem hohen Vitamin-C-Gehalt enthält Hagebutte auch die Vitamine des B-Komplex sowie die Vitamine A, E, K1. Zudem verzögert der rote Farbstoff Lycopin im Hagebuttenpulver den Alterungsprozess der Zellen. Im Körper wird daraus Vitamin A gebildet.

Hagebutte unterstützt auch die Blutbildung, das Immunsystem im Allgemeinen und reguliert die Darmtätigkeit, was sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung hilfreich ist.

Sanddornbeeren

Sanddornbeeren enthalten noch mehr Vitamin C als Hagebutte und übertreffen sogar Zitronen in Sachen Vitamin C. Wusstest du das?! Unvorstellbar, oder? Sie wirken wie die Hagebutte schmerzlindernd, regulierend und entzündungshemmend. Besonders bei Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose, Hüftdysplasie und Spondylose ist das von großem Nutzen. Sie unterstützen die bessere Versorgung und Regeneration des Gelenkknorpels.

Neben Vitamin C sind Sanddornbeeren reich an fast allen B Vitaminen und Vitamin E, ß-Carotin. Hinzu kommen etliche Mineralien, wie zum Beispiel Kalzium, Eisen und Magnesium.

Sanddorn wird vor allem gegen Infekte und zur Immunstärkung genutzt. Die Powerbeeren unterstützen die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Zusätzlich wirken sie sich positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Erkrankungen von Magen-Darm und Leber aus.

Mit welchen Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt du deinen Hund? Womit hast du gute oder auch schlechte Erfahrungen gemacht? Lass es mich gern in den Kommentaren wissen!

 

 

Dein Hund schwimmt nicht gern oder darf es nicht? – Wassertreten für Hunde  – die Alternative

Dein Hund schwimmt nicht gern oder darf es nicht? – Wassertreten für Hunde – die Alternative

Wassertreten für Hunde wird immer populärer. Aber warum eigentlich? Hunde können doch schwimmen, oder? Außerdem hört es sich sterbenslangweilig an. Doch es gibt sie, die Hunde die einfach nicht gern schwimmen oder Panik bekommen, wenn sie den Boden unter den Füßen nicht mehr spüren. Es gibt aber z.B. auch Erkrankungen des Bewegungsapparates wo Schwimmen einfach tabu ist.

Bei Ellbogen– und Knieverletzungen und auch bei einigen Rückenerkrankungen sollte dein  Hund nicht schwimmen. Dann kannst du aufs Wassertreten ausweichen. Da ist Wassertreten auf jeden Fall die bessere Wahl und es ist herrlich entspannend, mit deinem Hund durchs Wasser zu waten, es kühlt deinen Hund wunderbar ab und das Wassertreten hat gleichzeitig noch einen tollen Trainingseffekt.

Wie ist der Trainingseffekt und was bringt es meinem Hund?

Wenn du deinen Hund im Schritt und Trab durch das Wasser führst, ist das ein effizientes Training für die Muskulatur und die Gelenkbeweglichkeit. Dein Hund muss sich bewusst bewegen und präzise ausbalancieren. Das ist gut für sein Körpergefühl! Durch den Wasserwiderstand ist die Anstrengung deutlich höher und die Muskeln werden mehr trainiert, als beim Laufen an Land.

Beim Wassertreten trainierst du auch einen normalen und gesunden Bewegungsablauf. Und auch für das Herz- Kreislaufsystem ist es eine tolle Übung. Positiv dabei ist, dass sich das Körpergewicht, dass dein Hund tragen muss verringert, je tiefer er durchs Wasser watet.

Wie lange darf mein Hund Wassertreten? Wassertreten für Hunde

Beginnt mit der Übung im flachen Wasser und steigert euch dann zum knietiefen Wassertreten. Beginne mit 1-2 Minuten und steigere die Einheiten langsam.

Diese Punkte solltest du auf jeden Fall beachten für den Trainingsspaß im kühlen Nass!

  • Beim Wassertreten beginnt ihr damit, dass das Wasser bis zum Sprunggelenk reicht und steigert euch dann über das knietiefe Wasser bis hin zum hüfttiefen Wasser.
  • Führe deinen Hund beim Wassertreten an Geschirr und Leine, damit du das Tempo bestimmen kannst und seine Bewegungen flüssig sind – nur so habt ihr einen Trainingseffekt!
  • Du solltest dich bei deinen Trainingseinheiten immer nach dem täglichen Befinden deines Hundes richten. Wie auch wir Menschen, sind unsere Hunde nicht jeden Tag gleich leistungsfähig.
  • Das Wasser sollte nicht zu kalt sein. Dann zieht sich die Muskulatur deines Hundes zusammen und verspannt sich. Wenn dein Hund fröstelt, macht ihm das Training im Wasser auch keine Freude.
  • Für Junghunde und ältere Hunde würde ich immer das Wassertreten am Ufer empfehlen. Es ist optimal, wenn dein Hund an einem flachen Ufer ins Wasser gehen kann. Unkontrollierte Sprünge ins Wasser solltest du vermeiden.
  • Essen ist vor dem Wassertreten oder Schwimmen übrigens tabu. Genau wie bei jeder anderen sportlichen Aktivität auch. Nicht nur, dass es sich mit vollem Magen nicht gut trainiert. Es kann sogar gesundheitsgefährdend sein.
Wann ist Wassertreten tabu?

Bei Fieber und Infektionserkrankungen, bei offenen Wunden, Entzündungen und schweren Herzerkrankungen sollte dein Hund auf Schwimmen und Wassertreten verzichten.

Ich wünsche dir und deinem Hund viel Spaß im kühlen Nass!

Alles Liebe, deine Tina

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Nahrungsergänzungsmittel – Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Nahrungsergänzungsmittel – Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt ist ein bewährtes Nahrungsergänzungsmittel auch für Hunde, denn es nährt hervorragend die Gelenke und fördert die Gelenkschmiere. Es eignet sich sehr gut zur Vorbeugung und zur Unterstützung bei Gelenkerkrankungen. Gleichzeitig wirkt es entzündungshemmend. Ein wahren Allroundtalent also.

Wo kommt die Grünlippmuschel her? Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt

Die Grünlippmuschel (lat. Perna Canaliculus) stammt aus Neuseeland. Dort wird sie bereits seit vielen Jahren von den Ureinwohnern Neuseelands- den Maoris – als Nahrungs- und auch Heilmittel eingesetzt. Zu ihrem Namen kam die Grünlippmuschel durch den grün gefärbten Rand, der sich an ihrer Schale befindet. Gezüchtet wird die Grünlippmuschel in den Küstenregionen Neuseelands vorwiegend in den Marlborough Sounds und im Hauraki Golf. Die Grünlippmuschel ähnelt der Miesmuschel sehr und wird daher auch Neuseeland Miesmuschel genannt.

Welche Inhaltsstoffe beinhaltet die Grünlippmuschel?

In der Grünlippmuschel befindet sich unter anderem: Glykosaminoglykane, Proteine, Omega-3-Fettsäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Zusätzlich enthält sie viele Mineralien wie Magnesium, Natrium, Kalzium und Kalium. Glykosaminglykane sind wichtig, um die Gelenke und auch das Bindegewebe gesund zu erhalten. Aber im Alter des Hundes oder bei Erkrankungen der Gelenke wie der Arthrose ist der gesunde Gelenkaufbau gestört.

Also werden mit dem Grünlippmuschelpulver zusätzlich Glykosaminglykane gefüttert, um den gesunden Aufbau von Gelenkknorpel und Gelenkschmiere positiv zu beeinflussen. Bei nicht entölten Grünlippmuschelpräparaten ist zusätzlich der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren recht hoch. Auch Omega-3-Fettsäuren haben einen positiven Einfluss auf den Bewegungsapparates des Hundes.

Das Extrakt der Grünlippmuschel wird in verschiedenen Darreichungsformen angeboten – sowohl in Tabletten-, Kapsel-, als auch in Pulverform. Hunden wird es meist als Pulver unter das Futter gemischt.

Wie wird das Grünlippmuschelpulver hergestellt?

Nach der Ernte werden die Schalen der Muschel entfernt. Danach wird dem Muschelinhalt in einer Zentrifuge Wasser entzogen und die Masse gefriergetrocknet. Mit diesem Verfahren erhält man die Nährstoffe in der Muschel sehr gut, entzieht der Muschel so aber die maximale Menge Wasser. So läßt sich das Produkt gut zu Pulver verarbeiten.

Für welche Hunde ist Grünlippmuschelpulver als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Grünlippmuschelpulver eignet sich als Nahrungsergänzungsmittel prinzipiell für jeden Hund. Vorwiegend findet es Einsatz bei z.B.:

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Entscheidend ist beim Kauf von Grünlippmuschelpulver nicht der Preis. Du solltest darauf achten, dass bei der Produktion des Pulvers die Muscheln gefriergetrocknet verarbeitet werden. Nur so bleiben alle wichtigen Nähr- und Aufbaustoffe weitestgehend erhalten. Prüfe den Gehalt an Glycosaqminoglycan (GAG), der im Pulver enthalten ist. Vage Aussagen wie „mindestens 2%“ oder „zwischen 2% und 4%“ sind lediglich Grenzwertbestimmungen. Sinnvoll sind Produkte, die zu 100% aus Grünlippmuschelpulver bestehen. So hast du die volle Wirkung des Extraktes, ohne das günstigere Rohstoffe beigemischt werden.

Wie dosierst Du das Grünlippmuschelpulver?

Ich empfehle dir, das Grünlippmuschelpulver mehrmals im Jahr kurweise anzuwenden. Die Dosierung des Grünlippmuschelpulver passt man der Größe des Hundes an. Je nach Produkt empfiehlt man grob: bei kleinen Hunden bei 0,5 g täglich und bei größeren Hunden bis zu 1 g täglich. Das Pulver lässt sich einfach zusammen mit dem täglichen Futter verabreichen. Orientiere die bei den Mengen bitte an den Angaben des Herstellers auf der Verpackung.

Wie schnell wirkt Grünlippmuschelpulver?

In der Regel dauert es einige Zeit, bis die Wirkung des Grünlippmuschelpulver einsetzt. Daher sollte das Produkt über mehrere Wochen, bestenfalls 8 Wochen verabreicht werden.

Alles Liebe, deine Tina

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Degility – 5 Dinge, die du unbedingt über die Hundesportart wissen solltest!

Degility – 5 Dinge, die du unbedingt über die Hundesportart wissen solltest!

Für mich als Physiotherapeutin steht beim Thema Hundesport natürlich vor allem der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Denn klar, Hundesport soll Spass machen, aber bitte nicht auf Kosten der Gesundheit. Aber es gibt durchaus Sportarten, die auch mein Physiotherapeuten-Herz höher schlagen lässt. Dazu gehört vor allem Degility.

Aber warum?

Degility ist für mich eine der Sportarten, die für alle Hunde geeignet ist. Ganz gleich welchen Alters, ob sie Beschwerden haben oder topfit sind. Ich werde nicht müde, immer wieder zu wiederholen, wie wichtig aktive Bewegung für unsere geliebten Vierbeiner ist. Gezielte und sinnvolle Bewegung macht und hält fit. Sie verzögert den Alterungsprozess und verbessert den Gesundheitszustand signifikant.

Und so bietet Degility die Möglichkeit, mit seinem Hund aktiv zu sein und ihn in Bewegung zu halten und dabei den aktuellen Gesundheitszustand immer zu berücksichtigen und intensiv darauf einzugehen. Wenn mich Hundehalter fragen, welchen Sport ich empfehlen kann, dann gehört Degility ganz sicher immer dazu.

Die fünf wichtigsten Fakten zum Degility habe ich dir zusammengefasst

  1. Was ist Degility und wie funktioniert es?

Degility kombiniert Elemente des Agility und des Mobility miteinander. Dabei gilt es, gelenkschonend verschiedene Hindernisse zu überwinden. Das können z.B. Balanceboards, Stege, Cavaletti und Slalom in angenehmem Abstand bzw. Höhe sein – und der Kreativität des Trainers sind keine Grenzen gesetzt. Klingt unspektakulär, ich weiß. Ist es aber nicht. Denn dabei werden Motorik, Gleichgewicht und Koordination gefördert. Gleichzeitig werden Muskelaufbau, Beweglichkeit und Körpergefühl trainiert.

Gleichzeitig hast du viel Spaß mit deinem Hund, begleitest ihn dabei, wie er die Hindernisse in seinem Tempo überwindet und eure Bindung wird gestärkt.

  1. Dabei sein ist alles – jeder Hund darf mitmachen

Degility ist nicht nur für gesunde Hunde geeignet, sondern aufgrund der Tatsache, dass es so gelenkschonend ist, profitieren auch Hunde mit Handicaps, Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie Senioren enorm. Größe und Gewicht des Hundes spielen dabei keine Rolle. Jeder Hund darf mitmachen – also auch bei Arthrose, Ellbogendysplasie, Spondylose, etc.. Geräte wie z.B. die Steilwand gibt es nicht. Finde ich toll, den sie hat einen sehr stark stauchenden Effekt und belastet die Gelenke stark.

  1. Individualität ist gefragt!

In der Ruhe liegt die Kraft und der Weg ist das Ziel. Geduld, Ruhe und Zeit sind gefragt! Gemeinsam erarbeiten Hund und Halter Hindernisse wie Hängebrücken und Stege. Dabei geht ihr in eurem ganz eigenen Tempo vor und auch die Hindernisse werden dabei individuell auf die Bedürfnisse des Vierbeiners angepasst. Der Hund kann  die Hindernisse in Ruhe erkunden und bewusst absolvieren. Druck und Zwang sind absolut tabu. Klingt gut, oder?!

  1. Slow down – no need for speed!

Im Gegenteil, Schnelligkeit steht absolut nicht im Vordergrund. Gefragt sind Präzision, Konzentration und bewusstes, ruhiges Arbeiten. Besonders für temperamentvolle und impulsive Hunde kann dies schnell eine Herausforderung sein – und zugleich ein wunderbares Training. Die Sicherheit, die der Vierbeiner auf dem Platz durch das erfolgreiche Absolvieren des Parcours erfährt, trägt sich natürlich auch in den Alltag. Alltagssituationen lassen sich leichter meistern.

  1. Langsam heißt nicht langweilig!

Degility als langweilig oder anspruchslos zu bezeichnen, wäre absolut fehl am Platze. Der Anspruch den das Degility an unsere Vierbeiner hat, ist nicht zu unterschätzen. Im Gegenteil, das langsame und bewusste Erarbeiten der Hindernisse ist anspruchsvoll für jeden Hunde – auch den Gesunden – und erfordert Training.

Die wichtigsten, positive Fakten zum Degility auf den Punkt:
  • Gelenkschonendes Training von Muskulatur, Beweglichkeit, Koordination und Balance
  • Besseres Körpergefühl & bessere Motorik
  • perfekt geeignet bei Gelenkerkrankungen wie Spondylose, Arthrose, Hüftdysplasie & Co.
  • Erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Training für den Kopf und erhöhte geistige Leistungsfähigkeit
  • Der Alterungsprozess wird durch das Training verzögert
  • Degility macht glücklich: Es werden Endorphine ausgeschüttet – dein Hund ist zufriedener
  • Toll Bindung und bessere Kommunikation zwischen dir und deinem Hund
  • Faktor Spaß: ihr verbringt gemeinsam eine tolle Zeit und habt Spaß zusammen. Was gibt es tolleres für Mensch und Hund?!

Alles Liebe, deine Tina

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