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Wenn der Hund springt – das sind die Auswirkungen auf die Vorderhand

Ob im Wald über Baumstämme oder mal über kleinere Gräben und Hindernisse – fast jeder Hundehalter hat seinen Hund schon mal springen lassen. Auch im Hundesport gehören regelmäßige Sprünge dazu. Aber wusstest du, dass Sprünge bei der Landung einen extrem großen Impact auf die Vorderhand des Hundes haben?

Aber wie stark ist die Belastung wirklich?

Grob kann man sagen, dass sämtliche Strukturen der Vorderhand, wie die Gelenke, Muskulatur, Sehnen, Bänder etc. bei der Landung nach einem Sprung mit dem 2,5 bis 5-fachen des Körpergewichts belastet werden (Quelle: Meermann/Gräff – Sportphysiotherapie für Hunde). Das ist eine ganzer Menge. Am Beispiel eines etwa 20 kg schweren Hundes bedeutet das, dass bis zu 100 kg auf die Vorderläufe einwirken. v

Diese Faktoren beeinflussen, wie stark die Belastung bei der Landung nach dem Sprung ist

Es gibt verschiedene Faktoren, die bei einem Sprung Einfluss auf die Belastung der Vorderhand hat. Dies ist zum einen die Geschwindigkeit, mit der der Hund unterwegs ist, wenn er springt. Doch auch die Höhe des Hindernisses spielt eine Rolle. Weiterhin hat es einen großen Einfluss, wir der Hund nach dem Sprung landet. Nach einem geraden Sprung kommen die Vorderläufe nacheinander auf und der Hund bewegt sich in der Vorwärtsbewegung flüssig weiter voran. Springt der Hund schief oder in einer Kurve, landet der Hund mit beiden Vorderläufen nahezu gleichzeitig. Es kommt zu einer intensiven Stauchung in den Gelenken. Eine besonders starke Belastung, die zugleich ein hohes Verletzungsrisiko birgt.

Darf ein Hund nicht springen?

Bei Gelenkerkrankungen wie Ellbogendysplasie oder OCD der Schulter sollten Sprünge unbedingt vermieden werden – keine Frage. Wenn ein gesunder Hund spielt und rennt, lässt es lässt sich manchmal kaum vermeiden, dass er auch mal springt. Im Spiel ist er allerdings in aller Regel aufgewärmt.

Martina Flocken – DoggyFitness - HappyFit kostenloses Hundefitness Programm

Den gesunden Hund einfach mal aus Spaß springen lassen, würde ich eher nicht provozieren. Muskulatur, Gelenke und Bänder sind kalt und nicht auf die Belastung vorbereitet. Da kann er sich schnell eine Muskelzerrung oder eine Verstauchung zuziehen. Falls es bei Hunden „daily Business“ ist, dass sie dann und wann einfach mal aufgefordert werden zu springen, kann dies sogar die frühzeitige Entstehung von Gelenkerkrankungen wie Arthrose begünstigen. Etwas, was sich erst später bemerkbar macht,

Stichwort Warm Up

Um das Aufwärmen hier noch einmal aufzugreifen, möchte ich dir unbedingt ans Herz legen, deinen Hund im Hundesport nur nach dem Aufwärmen springen zu lassen. Völlig kalt „aus dem Stand“ heraus, sind Sprünge Gift für die Gelenke und eine ungünstige Belastung, die du leicht vermeiden kannst.

Alles Liebe, deine Tina

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