Muskelaufbau Hund: Isometrisches Training für Hinterläufe und Rücken

Muskelaufbau Hund: Isometrisches Training für Hinterläufe und Rücken

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Isometrisches Training wird in der Bewegungstherapie und auch im Sporthunde-Training von Hundehaltern häufig unterschätzt, weil „man sieht ja so wenig“. Dabei passiert eine ganze Menge und das Isometrische Training ist extrem effektiv. Ich finde es besonders toll, weil man es auch anwenden kann, wenn ein Hund z.B. ein Gelenk nicht bewegen kann, man den betroffenen Lauf aber dennoch trainieren möchte, bzw. einem Muskelabbau entgegenwirken will. Toll also bei allen Gelenkerkrankungen.

Isometrische Übungen – ein Allroundtalent

Auch in meinen Kursen arbeite ich mit vielen verschiedenen isometrischen Übungen für den gesamten Körper. Sie sind für den Hund sehr leicht zu erlernen, man benötigt keinerlei Zubehör und kann sie immer und überall durchführen. Zudem sind isometrische Übungen extrem effektiv und wirken auf mehrfache Weise. Du kannst den Muskelaufbau und Kraft deines Hundes trainieren, aber auch Körpergefühl, Körperwahrnehmung im Raum, Balance und Koordination.  Aber was heißt isometrisches Training eigentlich?

Isometrisches Training – so funktioniert es!

Isometrische Übungen sind eine besondere Form des Krafttrainings, weil dabei die Muskulatur angespannt wird, ohne dass eine aktive Muskel- oder Gelenkbewegung dafür nötig wäre. Der Hund arbeitet rein gegen den Druck den du mit einer Hand erzeugst bzw. gegen die Schwerkraft. Daher ist das Training auch so perfekt für Hunde geeignet mit versteiften Gelenken, oder jene die Schmerzen während einer Gelenkbewegung haben. Auch für Hunde mit neurologischen Erkrankungen und Lähmungen helfen sie sehr gut, wieder mobil zu werden und den Körper wahrzunehmen.

Doch auch für Sporthunde wird das isometrische Training gezielt eingesetzt sowie für ältere Hunde. Kurzum: jeder Hund profitiert vom Training. Und was so einfach und nach so wenig aussieht, ist extrem effektiv – und auch anstrengend für deinen Hund.

Du kannst diese Übungen bei jedem Hund anwenden und es gibt keine Erkrankung, bei der sie tabu wären.

Isometrisches Training für die Hinterläufe und den unteren Rücken

Aus meinen Kursen stelle ich dir heute die Übung Rear Iso vor. Dabei werden mittels isometrischem Training der untere Rücken und die Hinterläufe trainiert.

Übung #20 REAR ISO

Wirkung:Stärkung der Muskulatur und Kraft der Hinterläufe und des unteren Rückens. Gleichzeitig werden Balance und Koordination trainiert. Mit isometrischen Übungen trainiert man sehr effektiv die Muskulatur. Es ist eine besondere Form des Krafttrainings, da man die Muskulatur anspannt, ohne dass sie oder ein Gelenk dafür bewegt werden muss. Dein Hund arbeitet gegen den Widerstand der Hand oder gegen die Schwerkraft.

Wann nicht: Keine Einschränkung

Ausführung:

Dein Hund steht auf rutschfestem, ebenen Untergrund. Du kniest hinter deinem Hund.

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

1. Position

Hocke dich hinter deinen stehenden Hund und lege deine Hände seitlich auf seine Oberschenkel. Ihr blickt in dieselbe Richtung. Übe mit der linken Hand leichten Druck auf den Oberschenkel aus, bis du spürst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position für die in der Trainingsempfehlung angegebene Dauer, ohne nachzufedern oder den Druck zu erhöhen. Lasse langsam wieder los und übe mit der rechten Hand einen leichten Druck auf den anderen Oberschenkel aus, bis du wieder spürst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position so lange, wie in der Trainingsempfehlung angegeben, und lasse anschließend langsam los.

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

2. Position:

Als Nächstes umfasst du die Oberschenkel vorne. Ziehe ganz leicht in deine Richtung, als würdest du deinen Hund zu dir ziehen wollen, bis du merkst, dass dein Hund gegenhält. Halte die Position für die angegebene Dauer und lasse wieder locker.

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

3. Position

Nun legst du deine Hände flach auf den unteren Rücken/Po deines Hundes, als würdest du ihn in den Sitz drücken. Übe leichten Druck nach unten aus, bis du spürst, dass dein Hund gegenhält, und halte wieder für die im Plan angegebene Dauer. Lasse dann langsam wieder locker.

Es ist wichtig, dass der Druck, den du ausübst, sehr fein ist und nie ruckartig passiert. Gebe deinem Hund zwischendurch die Möglichkeit, sich zu lockern.

Trainingsempfehlung:

Häufigkeit: 3–4 x wöchentlich Wiederholungen: 3 x pro Griff Dauer: je 3 Sek. pro Griff

Im Trainingsverlauf kannst du die Anzahl der Wiederholungen und die Dauer der Übungen schrittweise steigern.

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Alles Liebe,

deine Tina

Gratis Winterfit Training – aktive Übungen für deinen Hund

Gratis Winterfit Training – aktive Übungen für deinen Hund

Die kalte und ungemütliche Jahreszeit steht vor der Türe und daher ist es wieder Zeit für einen neuen Winterfit Trainingsplan. Ich habe dir wieder ein tolles Ganzkörper-Workout mit aktiven Übungen für deinen Hund zusammengestellt. Damit hältst du ihn fit auch wenn die Spaziergänge bei Schmuddelwetter mal kürzer ausfallen. Zudem schaffst du damit auch eine tolle Möglichkeit deinen Hund auch geistig zu fordern und ihr verbringt eine tolle gemeinsame Zeit.

Alle Übungen des Winterfit Trainingsplans sind so ausgewählt, dass du sie auch perfekt im Haus durchführen kannst. Sie brauchen nämlich alle sehr wenig Raum. Die Übungsanleitungen findest du alle in diesem Artikel, den Trainingsplan kannst du dir ganz einfach HIER RUNTERLADEN.

Aktive Übungen – Beachte dies beim Training:

Die Tagesform deines Hundes kann durchaus schwanken und so klappt es mal besser und mal schlechter. Sei daher geduldig mit deinem Hund. Ihr sollt beide Spaß am Bewegungstraining haben.

Halte dich bitte auch an die empfohlene Anzahl an Wiederholungen. Mehr bringt nicht mehr. Wenn dein Hund eine Übung verweigert, versuche eine andere Herangehensweise, und/oder probiere es später noch einmal. Verweigert er eine Übung konsequent, ist es möglich, dass ihm eine bestimmte Bewegung schmerzt. Das solltest du unbedingt ernst nehmen und dem auf den Grund gehen. Das Winterfit Training ist kein Ersatz für einen Besuch beim Tierarzt oder beim Physiotherapeuten!

Alle Übungen, die du im Winterfit Trainingsplan vorgestellt bekommst, gewähren dir gleichzeitig einen kleinen Einblick in meine Online Kurse.

Übung #05 HURDLE RACE

Trainierte Bereiche:Alle vier Läufe

Wirkung

Die Gelenkbeweglichkeit und die Muskulatur aller vier Läufe werden trainiert. Mittels langsamer, bewusster Bewegungen werden ein gesunder Bewegungsablauf, Balance und Koordination des gesamten Körpers geschult.

Wann nicht

Bei versteiften Gelenken

Equipment

Für die Variation: 4–5 flache Hindernisse wie Äste, Stangen, Besenstiele

Ausführung

Setze dich mit gespreizten Beinen auf den Boden.
Ist dein Hund zu Beginn aufgeregt, lass ihn zunächst neben dir absitzen, um etwas zur Ruhe zu kommen. Führe ihn langsam, Schritt für Schritt über deine Beine. Du kannst ihn hierzu auch an eine kurze Leine nehmen, um sein Tempo zu steuern.
Am Ende angekommen lass ihn absitzen und vergiss nicht, ihn zu loben! Diese Übung erfordert viel Konzentration und ist für deinen Hund anstrengend. Nun geht es wieder zurück. Er sollte so langsam wie möglich gehen. Nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll.

Variation

Du kannst deinen Hund alternativ auch über 4-5 Hindernisse wie Besenstiele, Cavaletti-Hindernisse oder dickere Äste führen. Lege die Hindernisse in einer Linie auf den ebenen Boden. 4–5 Hindernisse sind ideal, um deinen Hund in einen Bewegungsfluss zu bringen. Er sollte bequem darübersteigen können und nicht dazu verleitet werden zu springen. Ein Abstand von einer Hundelänge ist optimal.

Übung #26 SIT PRETTY

Trainierte Bereiche:Schultermuskulatur und Vorderläufe, Nacken-, Rücken- und Kruppenmuskulatur

Wirkung

Stretching von Nacken- sowie Rückenmuskulatur, Training der Muskulatur der Vorderläufe und der Schultern, der Muskulatur des Rückens und der Kruppe, Balance und Koordination des gesamten Körpers

Wann nicht

Instabilität oder Schmerzen in der Halswirbelsäule

Ausführung

Du stehst neben deinem sitzenden Hund und ihr schaut in eine Richtung. Halte ein Leckerli dicht über die Nase deines Hundes und führe es sehr langsam senkrecht ein wenig nach oben, sodass dein Hund sich danach streckt. Achte darauf, dass er nicht aufspringt; wenn das passiert, warst du zu schnell bzw. dann hältst du das Leckerli zu hoch. Optimal ist die Übung ausgeführt, wenn dein Hund nicht nur den Hals streckt, sondern sich mit den Vorderpfoten leicht auf die Zehenspitzen stellt. Halte die Position wie in der Trainingsempfehlung angegeben. Führe das Leckerli langsam wieder in die Ausgangsposition, bevor du es deinem Hund gibst.

Übung #27 BELLY DANCE

Trainierte Bereiche: Hals-Kopf-Nacken-Muskulatur, Schultermuskulatur, Vorderläufe, Rückenmuskulatur

Wirkung

Stretching von Nacken-, Schulter- sowie Rückenmuskulatur, Training der Muskulatur der Vorderläufe, Balance und Koordination des gesamten Körpers, Entlastung der Rückenmuskulatur

Wann nicht

Erkrankungen der Halswirbelsäule

Ausführung

Du hockst dich neben deinen stehenden Hund. Führe eine Hand mit einem Leckerli von hinten zwischen seine Vorderbeine. Dein Hund wird schauen, was unter seinem Bauch passiert, und hierzu seinen Kopf unter den Bauch recken. Schaut dein Hund nicht selbst nach, halte das Leckerli etwas weiter vorne und sobald er daran schnüffelt, führst du die Hand langsam etwas weiter nach hinten. Halte diese Position für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit, bevor du ihm das Leckerli gibst. Dein Hund sollte dabei auf der Stelle stehen bleiben.

Variation

Ist dein Hund in der Übung fit, kannst du das Leckerli ein Stückchen weiter hinten halten. Dadurch muss er seinen Kopf weiter unter den Bauch recken, Rücken und Nacken werden noch etwas runder und somit mehr gestreckt. Nicht mit Druck nachhelfen!

Übung #28 PUSH UP

Trainierte Bereiche:Muskulatur der Vorder- und Hinterläufe, Rückenmuskulatur

Wirkung

Der Steh-Platz-Transfer ist eine sehr effektive Übung, um die Muskulatur aller vier Läufe und des Rückens zu trainieren. Zusätzlich trainierst du die Gelenkbeweglichkeit und dein Hund muss sich ausbalancieren.

Wann nicht

Instabilität oder Schmerzen von Wirbelsäule oder Gelenken, versteifte Gelenke

 

 

 

 

Ausführung

Beim Steh-Platz-Transfer geht dein Hund direkt vom Steh ins Platz, ohne sich zuerst hinzusetzen. Hierzu stehst du vor deinem stehenden Hund – ihr blickt euch an. Bringe ihn ins Platz, entweder mit einem Signal oder einem Leckerli, das du vor seiner Nase zum Boden führst. Animiere ihn, wieder aufzustehen, möglichst ohne dass er dabei einen Schritt nach vorne geht. Steht er mit allen Vieren gleichzeitig auf, ist der Trainingseffekt am größten. Wenn du recht nah vor ihm stehst, unterstützt du dies.

Wenn das nicht sofort klappt, habe etwas Geduld. Die Übung ist schwieriger, als sie aussieht. Dein Hund sollte möglichst gerade liegen und nicht mit dem Hinterteil auf die Seite rutschen.

Übung #40 SNAKE FIGHT

Trainierte Bereiche: Nacken-, Hals- und Rückenmuskulatur

Wirkung

Du hältst Muskulatur, Sehnen und Bänder von Hals, Nacken und Rücken elastisch und steigerst die Beweglichkeit deines Hundes. Das ist wichtig, weil sie die Wirbelsäule unterstützen und Stabilität geben. Zusätzlich trainierst du mit dieser Übung die Koordination und das Gleichgewicht.

Wann nicht

Instabilität und Schmerzen in der Wirbelsäule

Ausführung

Du stehst in Höhe der Hüfte über deinem Hund. Ihr blickt in dieselbe Richtung. Führe ein Leckerli von der Nase deines Hundes langsam linksherum in einem Bogen in Richtung Oberschenkel deines Hundes. Um an das Leckerli zu kommen, muss er die Wirbelsäule seitlich biegen. Halte die Position für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit. Führe das Leckerli zurück, bis dein Hund in der Ausgangsposition ist, und gib es ihm. Führe danach die Beugung in Richtung des rechten Oberschenkels durch.

Möglicherweise ist dein Hund zu Beginn des Trainings noch etwas steif im Rücken. Es geht nicht darum, dass ihr direkt in die maximale Beugung geht, sondern dass die Beugung langsam gesteigert wird, so wie dein Hund es ohne Schwierigkeiten kann.
Du solltest auf keinen Fall selbst durch Drücken am Kopf nachhelfen. Damit kannst du bei deinem Hund Schmerzen verursachen. Es ist bei vielen Hunden ganz normal, dass das Stretching zu einer Seite besser klappt als zur anderen.

Übung #42 MAGIC JOKER

Trainierte Bereiche:Vorderläufe, Nacken, Hals, Schultern, Rücken, Hinterläufe

Wirkung

Du trainierst sehr effektiv die Muskulatur der Vorder- und Hinterläufe, der Schultern, des Nackens und des Rückens. Die Hals- und Rückenmuskulatur wird gestretcht. Dazu ist die Übung ein sehr gutes Koordinations- und Gleichgewichtstraining. Sie ist also ein geniales Ganzkörper-Workout.

Wann nicht

Instabilität im Rücken oder in den Hinter- oder Vorderläufen

Equipment

Eine niedrige Erhöhung, z. B. eine Stufe, ein Bordstein, Bücher oder ein niedriger Baumstumpf

Ausführung

Hocke dich hin und platziere vor dir eine Erhöhung. Locke deinen Hund mit den Vorderläufen auf die Erhöhung; sie sollte maximal der Höhe seiner Handgelenke betragen. Er verlagert sein Gewicht zunächst auf die Hinterläufe und den unteren Rücken. Führe ein Leckerli von der Nase deines Hundes auf dich zu, sodass dein Hund seinen Hals in deine Richtung streckt. Er verlagert sein Gewicht auf die Vorderläufe, dabei bleiben die Hinterläufe in ihrer ursprünglichen Position. Du hältst diese Position wie in der Trainingsempfehlung angegeben. Gehe in die Ausgangsposition und belohne ihn. Nun führst du aus der Ausgangsposition das Leckerli von seiner Nase nach oben über seinen Kopf, sodass er seine Nase nach oben streckt. Er wird deiner Hand folgen und das Gewicht auf die Hinterläufe und den unteren Rücken verlagern. In dieser Position verbleibt ihr ebenfalls für die angegebene Dauer, bevor du das Leckerli wieder in die Ausgangsposition führst und es ihm gibst.

Variation

Wenn dein Hund die Übung sicher beherrscht, kann er mit den Hinterläufen auch auf weicherem Untergrund wie einem Balance Pad oder einem Kissen stehen.

Jetzt wünsche ich dir und deinem Hund viel Freude beim Training!

Zur Sicherheit hier nochmal der LINK UM DEN WINTERFIT TRAININGSPLAN RUNTERZULADEN.

Du hast noch Fragen? Dann stelle sie gern in den Kommentaren! Ich freue mich!

Du hast hundebegeisterte Freunde? Dann sende ihnen gern den Link zum Winterfit Training!

Alles Liebe,

Deine Tina

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Dein Hund schwimmt nicht gern oder darf es nicht? – Wassertreten für Hunde  – die Alternative

Dein Hund schwimmt nicht gern oder darf es nicht? – Wassertreten für Hunde – die Alternative

Wassertreten für Hunde wird immer populärer. Aber warum eigentlich? Hunde können doch schwimmen, oder? Außerdem hört es sich sterbenslangweilig an. Doch es gibt sie, die Hunde die einfach nicht gern schwimmen oder Panik bekommen, wenn sie den Boden unter den Füßen nicht mehr spüren. Es gibt aber z.B. auch Erkrankungen des Bewegungsapparates wo Schwimmen einfach tabu ist.

Bei Ellbogen– und Knieverletzungen und auch bei einigen Rückenerkrankungen sollte dein  Hund nicht schwimmen. Dann kannst du aufs Wassertreten ausweichen. Da ist Wassertreten auf jeden Fall die bessere Wahl und es ist herrlich entspannend, mit deinem Hund durchs Wasser zu waten, es kühlt deinen Hund wunderbar ab und das Wassertreten hat gleichzeitig noch einen tollen Trainingseffekt.

Wie ist der Trainingseffekt und was bringt es meinem Hund?

Wenn du deinen Hund im Schritt und Trab durch das Wasser führst, ist das ein effizientes Training für die Muskulatur und die Gelenkbeweglichkeit. Dein Hund muss sich bewusst bewegen und präzise ausbalancieren. Das ist gut für sein Körpergefühl! Durch den Wasserwiderstand ist die Anstrengung deutlich höher und die Muskeln werden mehr trainiert, als beim Laufen an Land.

Beim Wassertreten trainierst du auch einen normalen und gesunden Bewegungsablauf. Und auch für das Herz- Kreislaufsystem ist es eine tolle Übung. Positiv dabei ist, dass sich das Körpergewicht, dass dein Hund tragen muss verringert, je tiefer er durchs Wasser watet.

Wie lange darf mein Hund Wassertreten?

Beginnt mit der Übung im flachen Wasser und steigert euch dann zum knietiefen Wassertreten. Beginne mit 1-2 Minuten und steigere die Einheiten langsam.

Diese Punkte solltest du auf jeden Fall beachten für den Trainingsspaß im kühlen Nass!

  • Beim Wassertreten beginnt ihr damit, dass das Wasser bis zum Sprunggelenk reicht und steigert euch dann über das knietiefe Wasser bis hin zum hüfttiefen Wasser.
  • Führe deinen Hund beim Wassertreten an Geschirr und Leine, damit du das Tempo bestimmen kannst und seine Bewegungen flüssig sind – nur so habt ihr einen Trainingseffekt!
  • Du solltest dich bei deinen Trainingseinheiten immer nach dem täglichen Befinden deines Hundes richten. Wie auch wir Menschen, sind unsere Hunde nicht jeden Tag gleich leistungsfähig.
  • Das Wasser sollte nicht zu kalt sein. Dann zieht sich die Muskulatur deines Hundes zusammen und verspannt sich. Wenn dein Hund fröstelt, macht ihm das Training im Wasser auch keine Freude.
  • Für Junghunde und ältere Hunde würde ich immer das Wassertreten am Ufer empfehlen. Es ist optimal, wenn dein Hund an einem flachen Ufer ins Wasser gehen kann. Unkontrollierte Sprünge ins Wasser solltest du vermeiden.
  • Essen ist vor dem Wassertreten oder Schwimmen übrigens tabu. Genau wie bei jeder anderen sportlichen Aktivität auch. Nicht nur, dass es sich mit vollem Magen nicht gut trainiert. Es kann sogar gesundheitsgefährdend sein.

Wann ist Wassertreten für Hunde tabu?

Bei Fieber und Infektionserkrankungen, bei offenen Wunden, Entzündungen und schweren Herzerkrankungen sollte dein Hund auf Schwimmen und Wassertreten verzichten.

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Schwimmen mit Hund – diese 10 Punkte solltest du beachten!

Schwimmen mit Hund – diese 10 Punkte solltest du beachten!

Schwimmen mit Hund ist eine beliebte Aktivität in den heißen Sommermonaten. Viele Hunde lieben es im kühlen Nass zu schwimmen und zu toben. Eine willkommene Abkühlung an heißen Sommertagen! Tessa zumindest schwimmt sehr gern, auch wenn viele Podencos um Wasser einen großen Bogen machen. So wie Snowy, für die es die absolute Schmerzgrenze ist, wenn ihre Pfoten nass werden.

Nicht nur für gesunde Hunde ist das Schwimmen klasse. Auch bei einigen Erkrankungen des Bewegungsapparates wie z.B. ARTHROSE, neurologischen Erkrankungen wie z.B. BANDSCHEIBENVORFALL ist Schwimmen ein tolles Training. Du trainierst damit die Muskulatur und es ist toll für das Körpergefühl. Auch Gelenkbeweglichkeit und Koordination werden trainiert.

Positiv dabei ist, dass sich das Körpergewicht, dass dein Hund tragen muss verringert, je tiefer im Wasser ist. Und auch für das Herz- Kreislaufsystem ist es eine tolle Übung. Durch den Wasserwiderstand ist die Anstrengung deutlich höher und die Muskeln werden mehr trainiert, als beim Laufen an Land. Ein gelenkschonendes Training also.

Was liegt da näher, als das kühle Nass zu nutzen um unseren Hunden etwas Gutes zu tun?

Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten, wenn dein Hund schwimmen geht:

  • Wenn du deinen Hund die ersten Male schwimmen läßt oder die Badesaison gerade erst begonnen hat, solltest du mit kurzen Einheiten von wenigen Minuten beginnen und es langsam minutenweise steigern. Auch für gesunde Hunde sind die Bewegungen anstrengend.
  • Achte immer auf das tägliche Befinden deines Hundes. Wie wir Menschen, sind unsere Hunde nicht jeden Tag gleich leistungsfähig.
  • Hunde haben kein Vernunftsdenken und kennen ihre eigenen Grenzen nicht immer. So schwimmen sie noch weiter obwohl sie schon längst müde sind.  Am Besten kommt dein Hund gar nicht erst in diesen Erschöpfungszustand. Beobachte ihn sehr genau.  Wenn dein Hund langsamer wird und Bewegungen angestrengt wirken, sollte definitiv Schluss sein. Ich bin mir sicher, du bekommst schnell ein Gefühl dafür.

Schwimmen mit Hund – auch das ist wichtig:

  • Erfrischung ist toll und angenehm. Doch sollte das Wasser nicht zu kalt sein. Dann zieht sich die Muskulatur des Hundes zusammen und sie verspannt. Ausserdem macht es nur halb so viel Spaß, wenn man im Wasser fröstelt.
  • Zwinge deinen Hund nie zum Schwimmen. Nicht jeder Hund findet es angenehm und hat Spaß daran. Es gibt sogar Hunde, die große Angst bekommen. Dann ist eventuell Wassertreten die bessere Wahl.
  • Es ist optimal, wenn dein Hund an einem flachen Ufer ins Wasser gehen kann.
  • Essen ist vor dem Schwimmen tabu. Genau wie bei jeder anderen sportlichen Aktivität auch. Nicht nur, dass es sich mit vollem Magen nicht gut trainiert. Es kann sogar gesundheitsgefährdend sein – Stichwort Magendrehung oder Kreislaufkollaps.

Auch diese Punkte lege ich dir ans Herz:

  • Wenn dein Hund noch nicht sicher im Schwimmen ist, Erkrankungen des Bewegungsapparates hat oder schon älter ist, empfehle ich dir, ihn mit einer Schwimmweste zu sichern.
  • Meide Gewässer mit Strömungen. Ein Hund kann nicht einschätzen, ob er mit der Strömung zurechtkommt und schwimmt zu weit raus und kommt nicht gegen die Strömung an. Das kann lebensgefährlich sein.
  • Bei Ellbogen– und Knieverletzungen und auch bei einigen Rückenerkrankungen sollte deinHund nicht schwimmen. Dann kannst du aufs Wassertreten ausweichen.

Wann ist Schwimmen tabu für deinen Hund?

Egal, wie viel Spaß das Schwimmen macht, es gibt Situationen, da ist es defintiv tabu. Bei Fieber und Infektionserkrankungen, bei offenen Wunden, Entzündungen und schweren Herzerkrankungen sollte dein Hund auf Schwimmen verzichten.

Nun kann es losgehen! Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude im kühlen Nass!

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Nahrungsergänzungsmittel – Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Nahrungsergänzungsmittel – Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt ist ein bewährtes Nahrungsergänzungsmittel auch für Hunde, denn es nährt hervorragend die Gelenke und fördert die Gelenkschmiere. Es eignet sich sehr gut zur Vorbeugung und zur Unterstützung bei Gelenkerkrankungen. Gleichzeitig wirkt es entzündungshemmend. Ein wahren Allroundtalent also.

Wo kommt die Grünlippmuschel her?

Die Grünlippmuschel (lat. Perna Canaliculus) stammt aus Neuseeland. Dort wird sie bereits seit vielen Jahren von den Ureinwohnern Neuseelands- den Maoris – als Nahrungs- und auch Heilmittel eingesetzt. Zu ihrem Namen kam die Grünlippmuschel durch den grün gefärbten Rand, der sich an ihrer Schale befindet. Gezüchtet wird die Grünlippmuschel in den Küstenregionen Neuseelands vorwiegend in den Marlborough Sounds und im Hauraki Golf. Die Grünlippmuschel ähnelt der Miesmuschel sehr und wird daher auch Neuseeland Miesmuschel genannt.

Welche Inhaltsstoffe beinhaltet die Grünlippmuschel?

In der Grünlippmuschel befindet sich unter anderem: Glykosaminoglykane, Proteine, Omega-3-Fettsäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Zusätzlich enthält sie viele Mineralien wie Magnesium, Natrium, Kalzium und Kalium. Glykosaminglykane sind wichtig, um die Gelenke und auch das Bindegewebe gesund zu erhalten. Aber im Alter des Hundes oder bei Erkrankungen der Gelenke wie der Arthrose ist der gesunde Gelenkaufbau gestört.

Also werden mit dem Grünlippmuschelpulver zusätzlich Glykosaminglykane gefüttert, um den gesunden Aufbau von Gelenkknorpel und Gelenkschmiere positiv zu beeinflussen. Bei nicht entölten Grünlippmuschelpräparaten ist zusätzlich der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren recht hoch. Auch Omega-3-Fettsäuren haben einen positiven Einfluss auf den Bewegungsapparates des Hundes.

Das Extrakt der Grünlippmuschel wird in verschiedenen Darreichungsformen angeboten – sowohl in Tabletten-, Kapsel-, als auch in Pulverform. Hunden wird es meist als Pulver unter das Futter gemischt.

Wie wird das Grünlippmuschelpulver hergestellt?

Nach der Ernte werden die Schalen der Muschel entfernt. Danach wird dem Muschelinhalt in einer Zentrifuge Wasser entzogen und die Masse gefriergetrocknet. Mit diesem Verfahren erhält man die Nährstoffe in der Muschel sehr gut, entzieht der Muschel so aber die maximale Menge Wasser. So läßt sich das Produkt gut zu Pulver verarbeiten.

Für welche Hunde ist Grünlippmuschelpulver als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Grünlippmuschelpulver eignet sich als Nahrungsergänzungsmittel prinzipiell für jeden Hund. Vorwiegend findet es Einsatz bei z.B.:

  • Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie etc..
  • bei Hunden mit hoher körperlicher Aktivität (Sporthunde)
  • präventiv bei Hunden, die zu Erkrankungen des Bewegungsapparates leiden.
  • bei älteren Hunden

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Entscheidend ist beim Kauf von Grünlippmuschelpulver nicht der Preis. Du solltest darauf achten, dass bei der Produktion des Pulvers die Muscheln gefriergetrocknet verarbeitet werden. Nur so bleiben alle wichtigen Nähr- und Aufbaustoffe weitestgehend erhalten. Prüfe den Gehalt an Glycosaqminoglycan (GAG), der im Pulver enthalten ist. Vage Aussagen wie „mindestens 2%“ oder „zwischen 2% und 4%“ sind lediglich Grenzwertbestimmungen. Sinnvoll sind Produkte, die zu 100% aus Grünlippmuschelpulver bestehen. So hast du die volle Wirkung des Extraktes, ohne das günstigere Rohstoffe beigemischt werden.

Wie dosierst Du das Grünlippmuschelpulver?

Ich empfehle dir, das Grünlippmuschelpulver mehrmals im Jahr kurweise anzuwenden. Die Dosierung des Grünlippmuschelpulver passt man der Größe des Hundes an. Je nach Produkt empfiehlt man grob: bei kleinen Hunden bei 0,5 g täglich und bei größeren Hunden bis zu 1 g täglich. Das Pulver lässt sich einfach zusammen mit dem täglichen Futter verabreichen. Orientiere die bei den Mengen bitte an den Angaben des Herstellers auf der Verpackung.

Wie schnell wirkt Grünlippmuschelpulver?

In der Regel dauert es einige Zeit, bis die Wirkung des Grünlippmuschelpulver einsetzt. Daher sollte das Produkt über mehrere Wochen, bestenfalls 8 Wochen verabreicht werden.

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10 wichtige Fakten zum Radfahren mit Hund

10 wichtige Fakten zum Radfahren mit Hund

Im Frühjahr zieht es uns alle bei den ersten Sonnenstrahlen nach draußen und Aktivitäten mit unseren Hunden machen gleich doppelt so viel Spaß! Dann sieht man auch wieder viele Menschen, die ihren Hund am Rad führen. Wenn man einige wichtige Punkte beachtet, ist dies ein tolles Training für deinen Hund und ein schönes gemeinsames Hobby.

Die Muskulatur wird aufgebaut und Kraft und Kondition deines Hundes trainiert. Auch das Herz-Kreislaufsystem wird trainiert und wie bei uns Menschen macht Sport gute Laune!

Damit das Radfahren mit Hund auch tatsächlich gesund ist, empfehle ich dir, folgende Punkte auf jeden Fall zu beachten:

  1. Wann ist Radfahren mit Hund tabu?

Widmen wir uns zunächst den Fällen, wo dein Hund dich auf keinen Fall am Fahrrad begleiten sollte. Das ist der Fall, wenn er stark übergewichtig ist, er im Wachstum (jünger als 12-18 Mon.) oder sehr alt ist. Auch wenn dein Hund unter Schmerzen leidet, sollte er nicht am Fahrrad laufen. Aber auch wenn dein Vierbeiner gesundheitlich angeschlagen ist, gehört er nicht ans Rad. Weiterhin empfehle ich, bei sehr großen, massigen Hunden auf das Laufen am Fahrrad zu verzichten. Genauso, wenn du einen sehr kleinen Hund (mit langem Rücken) hast. Ihr Körperbau ist für das Laufen am Rad einfach nicht gemacht.

  1. Das Equipment

Führe deinen Hund am besten an einem gut sitzenden Geschirr, dass nicht einschneidet. So sind Bewegungen im vollen Ausmaß möglich, ohne das das Geschirr hinderlich ist. Achte darauf, dass die Leine locker hängt. Du solltest dich nicht von deinem Hund am Rad ziehen lassen.

  1. Die Vorbereitung

Füttere deinen Hund bitte nicht vor dem Training. Mit vollem Bauch läuft es sich nicht gut und du gehst gesundheitliche Risiken, wie eine Magendrehung ein. Auch das Herz-Kreislauf System wird übermäßig strapaziert. Optimal ist es, wenn dein Hund sich vor dem Laufen am Rad gelöst hat.

  1. Aufwärmen

Wärme deinen Hund kurz auf, bevor es losgeht. Damit erwärmst du die Muskulatur und die Gelenke und verringerst das Verletzungsrisiko. Ist der Hundekörper aufgewärmt, ist er elastischer ist und kann mit abrupten Bewegungen besser umgehen. Auch mental bereitet sich dein Hund so vor und ist konzentrierter. Hier findest du passende Übungen zum Aufwärmen: WARM UP – SO GEHT ES

  1. Der Untergrund

Ein weicher, federnder Untergrund ist super beim Laufen am Rad. Asphalt und Schotter sind weniger zu empfehlen, da die Gelenke wesentlich stärker belastet werden. Besonders wenn dein Hund unter einer Gelenkerkrankung leidet, ist hier Vorsicht geboten. Perfekt sind Wald- und Feldwege für eure Touren. Bewegungen werden hier optimal abgefedert.

  1. Das richtige Pensum

Besonders nach der Winterpause oder als Einsteiger sollten die ersten Einheiten kurz sein und langsam gesteigert werden. Baue das Training langsam und sinnvoll auf. Starte mit wenigen Minuten im Trab und wechsele dann in den Schritt. Dann folgt die nächste Einheit im Trab. Gebe deinem Hund die Chance langsam und gesund Kondition aufzubauen.

Der Trab ist die optimale Gangart um am Rad zu laufen, denn sie schont die Gelenke am Besten und ist auch die energiesparendste Gangart. Das Tempo solltest du immer der Größe deines Hundes anpassen. Lange Strecken im Galopp sind nicht gut für die Gelenke deines Hundes. Wenn dein Hund langsamer wird und in den Schritt wechselt oder stark hechelt, gönne ihm bitte sofort eine Pause bzw. beende das Training.

  1. Beobachte deinen Hund aufmerksam

Sind seine Bewegungsabläufe und seine Aktivität nach dem Laufen am Rad wie gewohnt? Bewegt er sich schwerfällig oder ist auffällig ruhig? Dann hast du ihn möglicherweise überfordert, denn auch Hunde können einen schmerzhaften Muskelkater bekommen, wenn sie zu schnell oder zu lange laufen. Passe dann das Trainingspensum unbedingt an.

  1. Pausen sind wichtig

Trainiere maximal jeden zweiten Tag. So hat der Körper die nötige Zeit sich zu erholen und die Muskulatur baut sich nur in diesen Pausen auf.

  1. Radfahren bei Hitze ist tabu!

Bei hohen Temperaturen am Rad zu laufen ist extrem anstrengend für deinen Hund und sein Herz-Kreislaufsystem. Dein Hund erfährt keine Kühlung durch Fahrtwind und in Bodennähe ist es wärmer als in Sattelhöhe. Zudem heizt der Asphalt sich auf, was für die Pfoten deines Hundes schnell schmerzhaft werden kann. Fahre in den Sommermonaten daher unbedingt am frühen Morgen oder späten Abend mit dem Rad. Ansonsten setzt du deinen Hund einer ernsthaften gesundheitlichen Gefahr aus.

  1. Abkühlung und Erfrischung unterwegs

Gönne deinem Hund auch während des Laufens Pausen. Ein Bad im See oder Bach kann eine willkommene Abkühlung sein, wenn dein Hund sich vorher schon einen kurzen Moment runtergekühlt hat. Bei euren Ausflügen solltest du auf jeden Fall immer Wasser für dich und deinen Hund dabei haben, um eine Überhitzung zu vermeiden.

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Alles Liebe, deine Tina Radfahren mit Hund Radfahren mit Hund Radfahren mit Hund Radfahren mit Hund Radfahren mit Hund Radfahren mit Hund Radfahren mit Hund Radfahren mit Hund

 

SOMMERFIT – Aktive Übungen für die Fitness deines Hundes (mit Trainingsplan)

SOMMERFIT – Aktive Übungen für die Fitness deines Hundes (mit Trainingsplan)

Man kann den Frühling schon fast riechen. Die Sonne beginnt uns langsam mit ihren Strahlen zu wärmen und es zieht uns nach draussen. Mit der neuen Jahreszeit ist auch wieder Zeit für einen NEUEN TRAININGSPLAN mit aktiven Übungen für deinen Hund. In meinem neuen Trainingsplan, den du dir gratis runterladen kannst, findest du eine Auswahl an Bewegungsübungen für deinen Vierbeiner. Sinnvoll kombiniert unterstützen sie eine gute Beweglichkeit, Muskulatur, Koordination und Balance.

Also schnapp dir jetzt am Besten sofort den neuen SOMMER FIT TRAININGSPLAN!

Damit du alle Übungen richtig anwenden kannst, habe ich dir in diesem Artikel wieder Anleitungen zu jeder Übung zusammengestellt.

Aktive Übungen im SOMMERFIT TRAININGSPLAN

1. Steh Sitz Transfer

Effekt: Beweglichkeit der Gelenke und Muskulatur der Hinterläufe sowie die untere Rückenmuskulatur werden trainiert.

Dein Hund steht auf einem ebenen, rutschfesten Untergrund. Du stehst vor deinem Hund und gibst im das Kommando sich zu setzen. Er sollte sich möglichst gerade setzen und der Po nicht auf die Seite rutschen. Lasse ihn eigenständig ins Sitz gehen. Drücke ihn nicht mit der Hand auf den Po oder ähnliches. Je langsamer dein Hund die Bewegung vom Steh ins Sitz macht umso grösser ist der gymnastische Effekt. Im nächsten Schritt soll dein Hund wieder aufstehen. Dafür hältst du ihm Leckerchen vor seine Nase. Dann bewegst du dich langsam ein wenig rückwärts und gibst ihm das Signal wieder aufzustehen.

Er sollte langsam aufstehen, ohne dabei nach vorne zu gehen. Nur so arbeitet er nur mit der Muskulatur der Hinterläufe und nutzt nicht seine Vorderläufe um sich hochzuziehen. Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe Geduld. Die Übung ist schwieriger und anstrengender als sie aussieht.

Hier ist ein Video zur Übung: STEH SITZ TRANSFER 

2. Pfote geben

Das Pfote geben lernen die meisten Hunde schnell und es ist eine tolle Übung für die Vorderläufe.

Effekt: Trainiert die Beweglichkeit und Muskulatur der Vorderläufe.

ANLEITUNG PFOTE GEBEN

3. Twist & Turn

Effekt: Stretching der Rückenmuskulatur, Balance und Koordination des gesamten Körpers, gleichmäßige Belastung beider Körperseiten

Du stehst vor deinem stehenden Hund und ihr schaut euch an. Halte ein Leckerli vor die Nase deines Hundes und führe es in einem großen horizontalen Kreis, sodass dein Hund sich um die eigene Achse dreht. Er sollte die Drehung möglichst langsam und bewusst ausführen und sie sollte nicht ruckartig sein. Wenn er eine oder mehrere Drehungen komplett hat, belohne ihn.

Mache zwischen den einzelnen Drehungen kurze Pausen und führe den Twist in beide Richtungen durch.

4. Cavaletti über die Beine

Effekt: Macht nicht nur Spaß sondern trainiert Beweglichkeit, Koordination und Muskulatur.

Und so geht´s: Du setzt dich auf den Boden, deine Beine sind V-förmig auseinander. Führe dann dein Hund (mit einem Leckerli) langsam über deine Beine. Er sollte möglichst nicht springen.

5. Stretching Hüfte

Effekt: bringt Bewegung in die Hüfte und trainiert zugleich noch die Muskeln der Hinterläufe.

Du stehst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund (mit Hilfe eines Leckerli), an dir hochzuspringen. Du kannst die Übung auch mit einem Wortsignal verknüpfen, damit es nicht zu unerwünschtem Hochspringen kommt. Dein Hund soll sich dann mit seinen gestreckten Vorderläufen an dir hochstellen. Verbleibt in der Position für die im Trainingsplan angegebene Zeit. Gebe deinem Hund dann das Signal wieder zurück in die Ausgangshaltung zu gehen.

6. Pfoten anheben

Sieht einfacher aus als es ist. Hier werden Vierbeiner zu Balancekünsterlern!

Hie geht es zur ANLEITUNG PFOTEN ANHEBEN

Beachte bei allen aktiven Übungen, dass du bei Instabilität oder versteiften Gelenken, bitte auf die jeweilige Übung verzichtest. Achte auch auf die Tagesform deines Hundes und passe ggfs. das Training an.

Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude beim Training!

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Deine Tina aktive Übungen aktive Übungen aktive Übungen aktive Übungen aktive Übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen

5 Dinge, die du unbedingt über Degility wissen solltest! – midoggy Blogparade

5 Dinge, die du unbedingt über Degility wissen solltest! – midoggy Blogparade

Die midoggy Parade im Monat Februar läuft unter dem Thema “Diese Hundesportart macht jeden Sportmuffel zum Sportfreak”. Für mich als Physiotherapeutin steht beim Thema Hundesport natürlich vor allem der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Denn klar, Hundesport soll Spass machen, aber bitte nicht auf Kosten der Gesundheit. Aber es gibt durchaus Sportarten, die auch mein Physiotherapeuten-Herz höher schlagen lässt. Dazu gehört vor allem Degility.

Aber warum?

Degility ist für mich eine der Sportarten, die für alle Hunde geeignet ist. Ganz gleich welchen Alters, ob sie Beschwerden haben oder topfit sind. Ich werde nicht müde, immer wieder zu wiederholen, wie wichtig aktive Bewegung für unsere geliebten Vierbeiner ist. Gezielte und sinnvolle Bewegung macht und hält fit. Sie verzögert den Alterungsprozess und verbessert den Gesundheitszustand signifikant.

Und so bietet Degility die Möglichkeit, mit seinem Hund aktiv zu sein und ihn in Bewegung zu halten und dabei den aktuellen Gesundheitszustand immer zu berücksichtigen und intensiv darauf einzugehen. Wenn mich Hundehalter fragen, welchen Sport ich empfehlen kann, dann gehört Degility ganz sicher immer dazu.

Die fünf wichtigsten Fakten zum Degility habe ich dir zusammengefasst

  1. Was ist Degility und wie funktioniert es?

Degility kombiniert Elemente des Agility und des Mobility miteinander. Dabei gilt es, gelenkschonend verschiedene Hindernisse zu überwinden. Das können z.B. Balanceboards, Stege, Cavaletti und Slalom in angenehmem Abstand bzw. Höhe sein – und der Kreativität des Trainers sind keine Grenzen gesetzt. Klingt unspektakulär, ich weiß. Ist es aber nicht. Denn dabei werden Motorik, Gleichgewicht und Koordination gefördert. Gleichzeitig werden Muskelaufbau, Beweglichkeit und Körpergefühl trainiert.

Gleichzeitig hast du viel Spaß mit deinem Hund, begleitest ihn dabei, wie er die Hindernisse in seinem Tempo überwindet und eure Bindung wird gestärkt.

  1. Dabei sein ist alles – jeder Hund darf mitmachen

Degility ist nicht nur für gesunde Hunde geeignet, sondern aufgrund der Tatsache, dass es so gelenkschonend ist, profitieren auch Hunde mit Handicaps, Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie Senioren enorm. Größe und Gewicht des Hundes spielen dabei keine Rolle. Jeder Hund darf mitmachen – also auch bei Arthrose, Ellbogendysplasie, Spondylose, etc.. Geräte wie z.B. die Steilwand gibt es nicht. Finde ich toll, den sie hat einen sehr stark stauchenden Effekt und belastet die Gelenke stark.

  1. Individualität ist gefragt!

In der Ruhe liegt die Kraft und der Weg ist das Ziel. Geduld, Ruhe und Zeit sind gefragt! Gemeinsam erarbeiten Hund und Halter Hindernisse wie Hängebrücken und Stege. Dabei geht ihr in eurem ganz eigenen Tempo vor und auch die Hindernisse werden dabei individuell auf die Bedürfnisse des Vierbeiners angepasst. Der Hund kann  die Hindernisse in Ruhe erkunden und bewusst absolvieren. Druck und Zwang sind absolut tabu. Klingt gut, oder?!

  1. Slow down – no need for speed!

Im Gegenteil, Schnelligkeit steht absolut nicht im Vordergrund. Gefragt sind Präzision, Konzentration und bewusstes, ruhiges Arbeiten. Besonders für temperamentvolle und impulsive Hunde kann dies schnell eine Herausforderung sein – und zugleich ein wunderbares Training. Die Sicherheit, die der Vierbeiner auf dem Platz durch das erfolgreiche Absolvieren des Parcours erfährt, trägt sich natürlich auch in den Alltag. Alltagssituationen lassen sich leichter meistern.

  1. Langsam heißt nicht langweilig!

Degility als langweilig oder anspruchslos zu bezeichnen, wäre absolut fehl am Platze. Der Anspruch den das Degility an unsere Vierbeiner hat, ist nicht zu unterschätzen. Im Gegenteil, das langsame und bewusste Erarbeiten der Hindernisse ist anspruchsvoll für jeden Hunde – auch den Gesunden – und erfordert Training.

Die wichtigsten, positive Fakten zum Degility auf den Punkt:

  • Gelenkschonendes Training von Muskulatur, Beweglichkeit, Koordination und Balance
  • Besseres Körpergefühl & bessere Motorik
  • perfekt geeignet bei Gelenkerkrankungen wie Spondylose, Arthrose, Hüftdysplasie & Co.
  • Erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Training für den Kopf und erhöhte geistige Leistungsfähigkeit
  • Der Alterungsprozess wird durch das Training verzögert
  • Degility macht glücklich: Es werden Endorphine ausgeschüttet – dein Hund ist zufriedener
  • Toll Bindung und bessere Kommunikation zwischen dir und deinem Hund
  • Faktor Spaß: ihr verbringt gemeinsam eine tolle Zeit und habt Spaß zusammen. Was gibt es tolleres für Mensch und Hund?!

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Alles Liebe, deine Tina

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen – Teil II

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen – Teil II

Im letzten Artikel habe ich dir bereits 4 wertvolle Tipps zur Vermeidung von Gelenkproblemen gegeben. Mir liegt die Gesundheit deines Vierbeiners am Herzen und deshalb gebe ich dir in diesem Artikel vier weitere wichtige Tipps für deinen Hund.

Natürlich solltest du sie auch beherzigen, wenn dein Hund bereits unter einer Gelenkerkrankung leidet.

1. Fit und mobil in jeder Lebenslage

Bewegung fördert die Gelenkgesundheit. Dies gilt unabhängig vom Alter deines Hundes. Dabei sollte das Maß an Bewegung immer an den aktuellen Gesundheitszustand und das Alter deines Vierbeiners angepasst sein. Es ist nicht zwangsläufig notwendig, dass dein Hund 4 Stunden pro Tag an Bewegung bekommt, damit er fit bleibt. Auch zu viel Bewegung kann schädlich für die Gelenke sein und zu Überlastungsschäden führen.

Grundsätzlich gilt: das gleichmäßige Laufen im Trab (natürlich auch am Rad, wenn ihr Freude daran habt) ist gesund und gelenkschonend. Zusätzlich hält es neben dem Bewegungsapparat auch das Herz-Kreislaufsystem fit. Alles sollte aber immer auf die Gesundheit und das Alter deines Hundes angepasst sein.

2. Der Boden unter deinen Pfoten – so entscheidend

Für die Gelenke sind Asphalt und andere harte Untergründe nicht gesund. Sie werden beim Laufen auf harten Untergründen übermäßig belastet und Bewegungen werden nicht abgefedert. Lasse deinen Hund so viel wie möglich auf Feld- Wald- und Wiesenuntergründen laufen. Dort bietet sich deinem Hund nicht nur viel mehr zu schnüffeln. Diese weichen und federnden Untergründe sind ach für die Gelenke viel gesünder. Weil sie die Bewegungen sanft abfedern. Gleichzeitig werden auf diesen Untergründen auch noch Balance, Motorik und Koordination trainiert.

3. Verantwortungsvoller Hundesport

Viele Hunde haben Spaß am Sport. Er bietet eine tolle Möglichkeit, deinen Hund körperlich und geistig auszulasten. Beim Sport solltest du allerdings nie auf das Warm um und Cool Down verzichten. Beides bildet die Basis für verantwortungsvollen, gesunden und erfolgreichen Hundesport. Mit einem guten Warm Up kann der Körper deines Hundes besser mit Sprüngen, abrupten Stopps und engen Wendungen umgehen. Das Risiko für Gelenkschäden und Verletzungen wird so deutlich gemindert.

Warm Up ist keine Trainingszeit. Plane daher extra Zeit hierfür ein. In der Regel sind ca. 10-15 Minuten absolut ausreichend. Nehme dir nach dem Sport auch Zeit für das Cool Down. Es ermöglicht deinem Hund sich schneller zu erholen. Die Regenerationsphase des Körpers verkürzt sich und Überlastungsschäden werden vermieden.

4. Das richtige Alter für den Sport

Beginne mit dem Hundesport erst, wenn dein Hund nicht mehr im Wachstum ist. Lasse ihn zuvor auf die gängigen Gelenkerkrankungen untersuchen. Gegebenenfalls sind dann verschiedene Sportarten tabu. Du kannst dennoch mit deinem Vierbeiner sportlich aktiv sein. Bei Sportarten wie Degility oder Mobility werden die Erkrankungen deines Vierbeiners berücksichtigt und ihr habt viel Spaß zusammen.

Wie du siehst, eigentlich ist es nicht schwierig, auch vorbeugend etwas für die Gesundheit und die Gelenke deines Vierbeiners zu tun.

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Alles Liebe,

Deine Tina Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen

 

Koordinations- und Balancetraining – Laufen über verschiedenen Untergründe

Koordinations- und Balancetraining – Laufen über verschiedenen Untergründe

Koordinations– und Balancetraining ist für Hunde jeden Alters wichtig und sinnvoll. Es trainiert den gesamten Körper und schult auch das Körpergefühl.

Mit dem Laufen über verschiedene Untergründe kannst du die Koordination und Gleichgewicht deines Hundes optimal trainieren. Das Laufen über verschiedene Untergründe unterstützt zudem die Propriozeption. Darunter versteht man die Wahrnehmung der Bewegungen und Lage des Körpers und einzelner Körperteile im Raum, also die Eigenwahrnehmung des Körpers. Gleichzeitig wird dein Hund animiert, alle Pfoten gleichmäßig zu nutzen und ein gesunder Bewegungsablauf trainiert.

Wie es geht

Das Laufen über verschiedene Untergründe kannst du mit deinem Hund sowohl Zuhause durchführen als auch auf dem Spaziergang. Wenn du das Laufen über verschiedene auf dem Spaziergang durchführen möchtest, eignen sich Waldboden auch mit Wurzeln, Feldwege, ein umgepflügter Acker, Kiesel und Sandboden. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und du kannst alles nutzen, was die Natur bietet. Nehme deinen Hund dafür an die Leine und führe ihn langsam über die verschiedenen Untergründe. (So wie sie euch beim Spaziergang begegnen).

Dein Hund sollte im Schritt laufen, so dass er die wechselnden Untergründe bewusst wahrnimmt und Unebenheiten ausbalanciert. Wenn du mit deinem Hund auch im Haus trainieren möchtest, kannst du verschiedene Untergründe, die sich beim Spaziergang bieten leicht nachahmen. Ideen hierfür sind künstlicher Rasen, eine rauhe Fussmatte oder Matte mit Noppen, die du auslegen kannst. Du kannst Korken, Kieselsteine und Sand sammeln und in flachen Behältnissen hinstellen. Führe dann deinen Hund an der Leine durch.

Gerade für wenig mobile Hunde bietet es sich an, das Laufen über unterschiedliche Untergründe im Haus (Terrasse, Garten) durchzuführen. An verschiedenen Untergründen und Materialen sind dir und deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Achte nur darauf, das dein Hund sich an den Materialien nicht verletzen kann.

Trainingsempfehlung für das Koordinations- und Balancetraining:

Steigere die Trainingseinheiten immer langsam, dass das Koordinations– und Balancetraining über verschiedene Untergründe für deinen Hund sehr anstrengend ist.

Der Start:

Häufigkeit: 3-4x wöchentlich

Dauer: 1 Minute

Für Fortgeschrittene:

Häufigkeit: 3-4x wöchentlich

Dauer: 2-3 Minuten

Wann ist das Laufen über verschiedene Untergründe tabu für deinen Hund?

Wenn dein Hund instabile Gelenke hat, solltest du auf das Laufen über verschiedene Untergründe verzichten.

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Alles Liebe,

Deine Tina

Wie du die Kondition deines Hundes trainierst und was du beachten muss

Wie du die Kondition deines Hundes trainierst und was du beachten muss

Im letzten Artikel ging es bereits darum, weshalb Konditionstraining gut für deinen Hund ist. Aber was gibt es eigentlich bei einem guten Konditionstraining zu beachten und wie baut man Kondition beim Hund sinnvoll auf?

Diese Punkte solltest du beim Konditionstraining beachten:

  • Du solltest vor dem Trainingsbeginn von deinem Tierarzt checken lassen, ob Herz-Kreislaufsystem und auch der Bewegungsapparat belastbar genug sind für das Konditionstraining. Auch auf das Gewicht deines Hundes solltet ihr einen Blick werfen. Bei Übergewicht muss das Training besonders vorsichtig angegangen werden, da Gelenke und Herz-Kreislauf besonders gefordert sind und möglicherweise übermäßig beansprucht werden. Hier ist ein besonders schonender Trainingsaufbau kombiniert mit Ernährungsanpassung etc. notwendig.
  • Besonders in den warmen Sommermonaten solltest du das Training unbedingt am frühen Morgen oder in den Abendstunden durchführen. Ansonsten riskierst du einen Kreislaufzusammenbruch oder Hitzschlag deines Hundes. Wie auch wir Menschen, haben unsere Vierbeiner bei hohen Temperaturen mit Anstrengung zu kämpfen. Zusätzlich besteht durch den erhitzten Boden die Gefahr, dass die Pfoten deines Hundes verbrennen.
  • Dein Hund sollte vor dem Training ca. 2 Stunden nichts gegessen haben. Mit vollem Magen trainiert es sich nicht gut und es lauert die Gefahr einer Magendrehung.
  • Gebe deinem Vierbeiner vor dem Training die Chance, sich auf einem kurzen Spaziergang zu lösen.
  • Warm Up: Wärme deinen Hund vor dem Konditionstraining mit einigen aktiven Übungen auf. Das bereitet das Herz-Kreislaufsystem und die Gelenke auf die anstehende Belastung vor und beugt Verletzungen vor.
  • Cool Down: achte darauf, dir nach dem Konditionstraining die Zeit für ein Cool Down zu nehmen, um die schnelle Regeneration deines Hundes zu unterstützen.

Auch diese Punkte sind wichtig:

  • Gönne deinem Hund Pausen. Besonders zu Anfang solltest du genügend Phasen zur Regeneration einplanen. Wechsele die Trainingsphasen mit entspannten Phasen ab, in denen er locker in Schritt oder frei laufen kann und schnuppern kann.
  • Dein Hund sollte beim Training die Möglichkeit haben zu trinken. Führe Wasser mit, damit er sich in den Pausen erfrischen kann.
  • Achte auf den richtigen Untergrund für das Training. Der Boden sollte weder zu hart noch zu nachgiebig sein. Meide Asphalt genauso wie sandigen Boden. Weicher Waldboden eignet sich optimal für euer Training, da er sanft nachfedert.
  • Baue das Training langsam und gezielt auf. Überfordere deinen Hund nicht. Beginne mit wenigen Minuten und steige die Trainingsphasen langsam. Dein Hund sollte nach dem Training niemals erschöpft sein.

Wie kann man die Kondition des Hundes trainieren?

Für das Konditionstraining ist gleichmäßige und gelenkschonende Bewegung wichtig.

Dafür eignet sich zum Beispiel:

Joggen

Du kannst mit deinem Hund Joggen gehen. Dabei sollte er locker im leichten Trab neben dir herlaufen können. Damit du beim Joggen die Leine nicht in der Hand halten musst, gibt es übrigens spezielle Jogginggurte.

Traben am Rad

Auch beim Radfahren kann dein Vierbeiner dich begleiten. Lasse ihn im lockeren Trab neben dem Rad herlaufen. Achte darauf, dass du deinen Hund zuvor mit dem Laufen am Rad vertraut gemacht hast!

Schwimmen und Wassertreten

Der Vorteil beim Training im Wasser ist, dass dein Hund sehr gelenkschonend trainiert. Denn im Wasser werden die Gelenke maximal entlastet. Gleichzeitig ist der Trainingseffekt durch den Wasserwiderstand sehr hoch. Aber natürlich auch die Anstrengung!

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Alles Liebe,

Deine Tina

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Warum ein gutes Konditionstraining für deinen Hund gesund ist

Warum ein gutes Konditionstraining für deinen Hund gesund ist

Konditionstraining tut jedem Hund gut: Ein gutes Training zur Förderung von Ausdauer und Kondition ist nicht nur für Sporthunde sinnvoll. Generell trainiert man mit einem Konditionstraining nicht nur den Bewegungsapparat. Auch das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt, und Durchblutung sowie Fettstoffwechsel in Bewegung gebracht.

Insgesamt wirken sich eine gute Kondition und Ausdauer auf das Immunsystem aus und lassen unsere Vierbeiner widerstandsfähiger werden.

Übrigens: wie bei uns Menschen, werden auch beim Hund Glückshormone freigesetzt!

Was bedeutet Ausdauer?

Ausdauer ist zum einen die Widerstandsfähigkeit gegen Erschöpfung und Aushalten von Anstrengung zum anderen die Regeneration nach der Anstrengung und Belastung. Das bezieht sich auf Muskulatur und Nervensystem, aber auch das Herz-Kreislaufsystem.

Ist Kondition dasselbe wie Ausdauer?

Streng genommen fasst Kondition noch etwas weiter als Ausdauer. Denn der Begriff beinhaltet zusätzlich auch Beweglichkeit, Schnelligkeit und Kraft.

Wie wirken sich Kondition und Ausdauer auf das alltägliche Leben aus?

An einem Beispiel von uns Menschen kann man das folgendermaßen erklären: Je nach dem wie unsere Kondition ist und wie gut wir trainiert sind, fällt es uns unterschiedlich schwer, Treppen in die fünfte Etage hochzulaufen und es dauert unterschiedlich lange, bis unser Körper sich von der Anstrengung dann wieder erholt hat.

Besonders, wenn wir untrainiert sind, brauchen wir oft länger, um uns von einer körperlichen Anstrengung zu erholen. Unseren Hunden geht es da nicht anders.

Wenn wir uns länger nicht körperlich bzw. sportlich betätigt haben, schwindet unsere Kondition und die körperliche Leistungsfähigkeit. Die Regenerationszeit verlängert sich. Deshalb ist es auch wichtig, das Kondition langsam und schonend aufgebaut wird, um eine Schädigung und übermäßige Erschöpfung zu verhindern. Besonders nach längeren Ruhephase, nach Erkrankungen und Operationen ist ein schonender Aufbau wichtig.

Wie wirkt sich eine gute Kondition auf die Gesundheit deines Vierbeiners aus?

  • die allgemeine Belastbarkeit wird erhöht
  • das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt
  • die Durchblutung wird verbessert
  • der Muskelstoffwechsel wird verbessert
  • das Immunsystem wird gestärkt
  • es wird Stress abgebaut und eine gute Konzentrationsfähigkeit trainiert
  • der Fettstoffwechsel und Sauerstoffwechsel wird verbessern
  • die Serotoninausschüttung – ein Glückshormon – wird erhöht

Zusätzlicher Effekt des Konditionstraining für deinen Hund:

  • Reduziert sie das Verletzungsrisiko
  • Erhöht die Leistungsfähigkeit – auch beim Sport
  • Der Vierbeiner kommt schneller in den Leistungsmodus
  • Nach der Aktivität erhöht sich der Hund schneller von der körperlichen Belastung

Doch wie baut man eine gute Kondition sinnvoll auf und was gibt es zu beachten?

Im nächsten Artikel verrate ich dir, mit welchen Maßnahmen du Ausdauer und Kondition deines Vierbeiners trainierst und was du unbedingt beachten solltest.

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Alles Liebe

Deine Tina