MSM, Glucosamin & Chondroitin – 3 Nahrungsergänzungsmittel, die deinem Hund bei Gelenkproblemen helfen

MSM, Glucosamin & Chondroitin – 3 Nahrungsergänzungsmittel, die deinem Hund bei Gelenkproblemen helfen

Wenn dein Hund unter Gelenkproblemen leidet, gibt es gute Möglichkeiten, ihn mit Nahrungsergänzungsmitteln gezielt zu unterstützen. Es gibt eine große Vielfalt an natürlichen „Helferlein“ und in diesem Artikel möchte ich dir drei Nahrungsergänzungsmittel vorstellen, um die Gelenke deines Hundes gezielt zu unterstützen.

Was muss ich bei der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln beachten?

Immer wieder berichten mir Hundehalter von der Vielzahl an Nahrungsergänzungsmitteln, die sie ihrem Hund täglich verabreichen. Dabei macht es allerdings nicht die Masse. Viel sinnvoller ist eine gute Kombination ausgewählter Nahrungsergänzung, um die Gesundheit des Hundes dauerhaft zu unterstützen.

Mit Hilfe von Nahrungsergänzung kann man, je nach Produkt, Schmerzen lindern, Entzündungen mildern oder auch eine bessere Ernährung des Gelenkes erreichen. In der Folge kann sich der Hund schmerzfrei(er) bewegen und es ist eine bessere Gelenkbeweglichkeit möglich. Das wiederum ermöglicht es, mit Hilfe von gezielter Bewegung, das Fortschreiten der Gelenkerkrankung wie Arthrose, Ellbogendysplasie, Hüftdysplasie oder Spondylose  – um nur einige zu nennen – zu verzögern oder aufzuhalten.

Drei Nahrungsergänzungsmittel, die die Gelenke nähren, Schmerzen lindern & entzündungshemmend wirken.

Glucosamin

Glucosamin eignet sich sehr gut um den Gelenkknorpel zu unterstützen und Schmerzen zu lindern. Gleichzeitig wirkt es auch leicht entzündungshemmend. Es empfiehlt sich Glucosamin immer in Kombination mit Sulfat zu verabreichen, damit es in die Gelenke transportiert wird. Ein Beispiel dafür ist MSM (Methylsulfonylmethan).

Chondroitin

Chondroitin kommt genau wie Glucosamin als körpereigener Stoff im Gelenkknorpel vor und kann vom Körper selbst gebildet werden. Es nährt und versorgt den Knorpel. Zudem unterstützt es, dem Abbau von Knorpel, Sehnen, Bändern, Bindegewebe und Haut entgegenzuwirken.

MSM

MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine organische, sprich körpereigene Schwefelverbindung. Sie kommt zu einem großen Anteil in Knochen, Muskeln und Haut vor. Auch durch die Nahrung wird MSM aufgenommen. Es kommt z.B. im Fleisch, Eiern, Milch, Brokkoli und Paprika vor. Die Wirkung ist breit gefächert. Bei Gelenkerkrankungen wird es aufgrund der starken schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkung angewandt. Zusätzlich lindert MSM auch Muskelschmerzen, fördert die Durchblutung und unterstützt die Fitness.

MSM unterstützt vor allem in Kombination mit Glucosamin die Zellerneuerung von Gelenknorpel, Sehnen und Bändern. Auch Haut, Fell und Krallen profitieren.

Das Gehirn ist leistungsfähiger und das Gedächtnis funktioniert besser.

Kann ich Nahrungsergänzungsmittel auch geben, wenn mein Hund noch keine Beschwerden hat?

Es ist natürlich nicht sinnvoll, deinem Hund willkürlich Nahrungsergänzungsmittel zu verabreichen, Allerdings gibt es Mittel, die du auch vorsorglich geben kannst. So können sie präventiv dazu beitragen, Gelenke und Knochen zu unterstützen. Bereits im Erwachsenenalter kannst du so den Gelenken deines Hundes vorsorglich etwas Gutes tun. Präparate wie Neuseeländische Grünlippmuschel können gute Dienste leisten, die Gelenke zu pflegen und zu versorgen. Insgesamt hält unsere Natur eine große Vielfalt an natürlichen Mitteln bereits, die den Hundekörper unterstützen.

Mit welchen Nahrungsergänzungsmitteln hast du bei deinem Hund besonders gute Erfahrungen gemacht? Teile deine Erfahrungen gern mit mir und anderen Hundehaltern in den Kommentaren!

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4 Tipps damit ein Hund mit Gelenkproblemen schnell wieder fit wird & was du vermeiden solltest!

4 Tipps damit ein Hund mit Gelenkproblemen schnell wieder fit wird & was du vermeiden solltest!

Gelenkprobleme beim Hund sind ein Thema, was fast jeden Hundehalter im Laufe eines Hundelebens trifft. Immer wieder fragen mich dann Hundehalter nach Tipps, wie sie ihren Hund bei Gelenkproblemen wieder fit bekommen und was für den Hund absolut tabu ist. Ich habe dir in diesem Artikel eine Reihe wichtiger Punkte zusammengestellt, wie du deinen Hund unterstützen kannst und was du am Besen vermeidest – bzw. was sinnvolle Alternativen sind.

Angepasste Bewegung – aber nicht komplett schonen

Wichtig ist, die Beweglichkeit zu erhalten. Ansonsten schreitet die Arthrose im Gelenk weiter fort und die Muskulatur deines Hundes baut ab. Ein gezieltes Bewegungstraining mit aktiven Übungen ist hier wichtig für deinen Hund als Ergänzung zu täglichen Spaziergängen. So kann man das Fortschreiten der Arthrose aufhalten.

Passe die Bewegung und Belastung deines Hundes seinem Gesundheitszustand an. Ich empfehle dir, statt weniger kurzer mit der Diagnose Arthrose auf mehrere kürzere Spaziergange über den Tag verteilt umzustellen. Dein Hund erschöpft nicht so und die Erholungsphase ist deutlich kürzer. Zusätzlich ist aktives Bewegungstraining unverzichtbar, um die Beweglichkeit und Muskulatur zu erhalten

Nahrungsergänzungsmittel zur Schmerztherapie und Gelenkunterstützung

Helfer aus der Natur – wie Weihrauch, Teufelskralle, Ingwer, Hagebutte und Sanddornbeere –  wirken entzündungshemmend, lindern Schmerzen, unterstützen die Gelenke und helfen deinem Hund bei einer Arthrose.

Mit der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln kannst du dazu beitragen, Gelenke und Knochen zu unterstützen. Auch Präparate wie Kollagenpeptide oder Grünlippmuschel können gute Dienste leisten, die Gelenke zu pflegen und zu versorgen. Insgesamt hält unsere Natur eine große Vielfalt an natürlichen Mitteln bereits, die den Hundekörper unterstützen.

Ein mit bedacht gewählter Schlafplatz

Unsere Hunde schlafen 17-20 Stunden am Tag. Auch wenn sie nicht schlafen, nutzen sie ihr Hundebett, um sich auszuruhen, zu dösen oder sich zurückzuziehen. Deshalb ist es wichtig, auf eine gute Qualität des Schlafplatzes zu achten. Dabei sollte man vor allem einen Blick auf das Innere des Hundebetts werfen und Wert auf eine qualitativ hochwertige Matratze legen. Sehr empfehlen kann ich orthopädische Hundebetten, da ein gutes orthopädisches Hundebett druckentlastend auf die Gelenke und die Wirbelsäule wirkt. Somit wird ein gelenkschonendes Liegen gefördert, eine gute Durchblutung ist gewährleistet und Gelenkschmerzen durch schlechtes Liegen werden verhindert. Hier lege ich dir natürlich gern unsere von mir entwickelten orthopädischen Hundebetten ans Herz. Was sie ausmacht, erfährst du hier: orthopädische 2-Komponenten Matratze.

Extratipp: mit Wärme und Kälte Schmerzlinderung verschaffen

Bei schmerzenden Gelenken durch Arthrose kann man sehr gut entweder auf Rotlicht oder Kirschkernkissen aber auch auf kühlende Quarkwickel zurückgreifen. Sie lindern auf natürliche Weise die Schmerzen im Gelenk und verschaffen so mehr Mobilität.

Gibt es Dinge, die ein Hund mit Gelenkbeschwerden auf keinen Fall machen sollte?

Übergewicht ist bei Arthrose (und eigentlich grundsätzlich!) tabu!

Übergewicht macht deinen Hund krank und ist bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose extrem schädlich. Bereits ein wenig zu viel auf den Rippen schadet deinem Hund dauerhaft! Die „paar Gramm“ bis hin zu starkem Übergewicht sind eine Hauptursache für Gelenkerkrankungen und verschlimmern sie noch weiter.

Die Gelenke deines Hundes werden dauerhaft über- und fehlbelastet, die Beweglichkeit wird eingeschränkt, es entstehen Schmerzen und Verspannungen, die Muskulatur baut ab. Ein wahrer Teufelskreis. Dein Hund hat zu viel auf den Rippen? Dann beginne jetzt mit einer Diät in Kombination mit angepasster Bewegung.

Hundesport – immer an die Erkrankung angepasst

Hundesport ist bei Arthrose und anderen Gelenkerkrankungen immer gezielt auszuwählen. Sportarten wie beispielsweise Agility empfehle ich zu vermeiden. Stattdessen sollte man auf Sportarten wie zum Beispiel Degility oder Mobility auszuweichen. Hierbei werden die Erkrankungen deines Vierbeiners berücksichtigt und ihr habt viel Spaß zusammen. Die Art der sportlichen Aktivität sollte auch immer auf die körperlichen Bedürfnisse deines Hundes abgestimmt sein.

Vermeide übermäßige Belastungen, die ein arthrosekrankes Gelenk zusätzlich belasten

Dazu gehört beispielsweise, dass man bei einer Arthrose in einem Gelenk der Vorderläufe kurze Stopps, enge Wendungen etc. vermeidet. Die entstehen besonders bei Aktivitäten wie Bällchenspielen , Frisbee und Stöckchenwerfen. Sprünge belasten Vorder- und Hinterläufe gleichermaßen. So sind Sprünge in und aus dem Auto zu vermeiden und auch Sportarten, die Sprünge erfordern tabu. Beim Auto kann man beispielsweise auf Rampen zurückgreifen.

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Wie lange darf mein alter Hund spazieren gehen und wie viel Bewegung braucht er überhaupt noch?!

Wie lange darf mein alter Hund spazieren gehen und wie viel Bewegung braucht er überhaupt noch?!

Das ist eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird. Doch wie viel Bewegung ist tatsächlich gut für ältere Hunde? Und kann man dazu überhaupt eine pauschale Aussage tätigen?

Ganz klar nein! – jeder Hund ist individuell

Das erste Problem, das es im Umgang mit älteren Hunden gibt ist, dass Hundehalter nicht erkennen, wenn der Hund bereits erschöpft ist. Wenn du aktiv darauf achtest, wirst du viele ältere Hunde unterwegs sehen, die ihrem Halter mühsam hinterherlaufen. Immer bemüht, irgendwie Schritt zu halten. Das der Hundehalter sein Tempo anpasst und mit dem Hund läuft: Fehlanzeige! Da sehen wir dann also völlig abgehetzte und ausgepowerte alte Hundeseelchen, die einfach nicht mehr mit dem Tempo des Halters Schritt halten können. Ob diese Art von Spaziergang gesund ist oder sogar Spaß macht – die Frage kann man sich eigentlich selbst beantworten.

Aber da gibt es noch ein weiteres Bewegungsproblem bei unseren Seniorhunden

Das zweite Problem in Sachen Bewegung beim älteren Hund ist, dass Hunde vorschnell zum alten Eisen gezählt werden. Doch nur wer in Bewegung bleibt, der kann auch fit bleiben.

Ja, dann ist er halt alt!

Wenn der Hund älter ist und man merkt, er kommt nicht mehr so recht mit und am Fahrrad nebenher laufen klappt auch nicht mehr: ja dann ist er halt alt! In der Folge, gibt es nur noch die absolut unvermeidbare Bewegung und das bedeutet meistens eine kurze Pipirunde, bevor der Hund sich wieder in sein Bettchen zurückzieht.

Die Folge: es ist ihm sterbenslangweilig. Sein Geist verkümmert und sein Körper ebenfalls. Er hat keine Kondition mehr, verliert an Muskulatur, die Gelenke rosten ein. Es entstehen Arthrose und andere Gelenkerkrankungen. Jede Bewegung schmerzt. Auch das Herz-Kreislaufsystem ist nicht mehr leistungsfähig. In der Folge wird dann einfach noch weniger bewegt. Der Hund ist in einem Teufelskreis.

Aber die Frage ist ja, wie man alte Hunde richtig bewegt!

Die Bewegung des älteren Hundes lässt sich sehr gut mit der Bewegung älterer Menschen vergleichen. So sollte sie zwar angepasst werden an das Alter und den Gesundheitszustand, doch ist sie weiterhin ein wichtiger Bestandteil des täglichen Hundelebens!

Das bedeutet in der Praxis, dass tägliche Spaziergänge für deinen Hund weiterhin wichtig sind. Und zwar für seinen Körper aber auch für sein seelisches Befinden. Achte bei euren Spaziergängen darauf, dass du das Tempo und auch die Strecke, an sein Befinden anpasst.

Er sollte deinem Tempo gut Schritt halten können und sich nicht abhetzen müssen. Passe dein Tempo also an das deines Hundes an. Ansonsten überanstrengt er unnötig. Die Dauer des Spaziergangs solltest du so anpassen, dass er beendet ist, bevor dein Hund erschöpft ist, sprich bevor er müde hinterherschlufft. Empfehlenswert sind mehrere kleine Spaziergänge, anstatt zwei großer Runden. Dadurch verkürzt sich auch die Regenerationszeit deines Hundes signifikant. Auch die Gelenke werden nicht übermäßig belastet.

Wenn dein Hund zu den Vierbeinern gehört, die mehr Couchpotatoe sind als aktiver und rüstiger Seniorhund – dann solltest du etwas ändern.

Ja, dein Hund darf und soll mehr Ruhephasen haben. Aber er soll auch agil und fit gehalten werden. Dabei geht es nicht darum, das er ewig jung bleibt. Es geht darum, dass er schmerzfrei und würdig mit viel Lebensqualität älter werden darf.

Wie du das erreichen kannst!

Wenn du jetzt hochmotiviert bist, dann muss ich dich erst einmal bremsen! Eine solche Veränderung erreicht man langsam und kontinuierlich. Es ist also Ausdauer gefragt. Mit einem ausgiebigen Spaziergang – ganz wie früher – um den Lieblingssee, beruhigst du zwar wahrscheinlich kurzfristig dein Gewissen. Aber deinem Hund hilft es überhaupt nicht.

Empfehlenswert ist es, die Spaziergänge langsam zu steigern. Hier spreche ich von einer minutenweisen Steigerung. Also alle paar Tage, so wie es für deinen Hund gut machbar ist, eine Minute mehr pro Spaziergang. Wenn du spürst, dass das zuviel ist, dann starte mit 30 Sekunden mehr.

Für dich hört sich das vielleicht albern an.

– „Soll ich jetzt etwa die Zeit stoppen?!“

Ja genau, das sollst du! Schaue auf die Uhr und plane den Spaziergang so, dass eine langsame Steigerung der Bewegung möglich ist. Nur so gewöhnt sich der Körper deines Hundes daran und es baut sich langsam aber sicher Kondition auf. Ergänzend empfehle ich dir, auf dem Spaziergang auch etwas für Beweglichkeit und Koordination zu tun. Die bleibt bei älteren Hunden häufig auch auf der Strecke. Ganz zu schweigen von einem guten Körpergefühl.

Diese Übungen sind prima für unterwegs:

Ein guter Einstieg sind simple Alltagsbewegungen wie:

  • Steh-Sitz
  • Pfote geben
  • um Poller oder Baumstümpfe Slalom laufen
  • über Äste Hürden laufen lassen
Das tägliche Fitnessprogramm für Zuhause

Zusätzlich macht es wirklich Sinn, dass du auch Zuhause ein- bis zweimal täglich mit deinem Hund einige aktive Bewegungsübungen durchführst. So wie eine tägliche Pilateseinheit beim Menschen. Damit tust du nicht nur eine Menge für seine körperliche Fitness – und den Trainingseffekt wirst du sehr schnell bemerken – du schaffst auch ein tolles Ritual für euch, auf das dein Hund sich täglich freuen kann!

Du glaubst nicht, wie viele Hundehalter mir erzählen, dass ihre Hunde das tägliche Training nunmehr von sich aus einfordern. Oder sie sich vor Freude kaum einkriegen, sobald sie die Trainingsutensilien erblicken.

Beim Training werden übrigens auch Endorphine ausgeschüttet. Das macht deinen Hund glücklich. Sie geben ihm Lebensfreude und gleichzeitig helfen sie gegen Schmerzen. Für mich gibt es daher keinen Grund, dass alte Hunde nicht mehr bewegt werden und sich so viele Hundehalter einfach keine Mühe mehr mit der Bewegung des älteren Hundes geben.

Was hält dich noch auf?

Du siehst, ich kann dir keinen genauen Zeitrahmen nennen, wie viel du deinen älteren Hund bewegen darfst und sollst. Ich kann dir nur ans Herz legen ein gesundes Mittelmaß zu finden zwischen „mein Hund gehört zum alten Eisen“ und „ich laufe einfach und ignoriere sein Alter“.

Das ist gar nicht so schwer, wenn man ein Gefühl dafür entwickelt, was der eigene Hund noch kann. Unsere Hunde zeigen uns das sehr deutlich. So mag es sein, dass ein Seniorhund keine zwei Stunden mehr um den See laufen kann. Das mindert aber die Qualität der gemeinsamen Aktivität nicht. Passe eure gemeinsame Bewegung an und investiere wenige Minuten am Tag in die Mobilität und Fitness deines Hundes. Es wird sich langfristig auszahlen!

PS: Wenn du so richtig gezielt mit deinem älteren Hund trainieren möchtest, dann lege ich dir meinen Seniorfit Kurs ans Herz. Dort lernst du aktive Bewegungsübungen, die du regelmäßig mit deinem Hund durchführen kannst. Ohne großen Schnick-Schnack und Equipment und auf die körperlichen Bedürfnisse älterer Hunde zugeschnitten. Wenn du nicht sicher bist, ob dein Hund sich darauf einläßt (aber warum eigentlich nicht?!), kannst du den Kurs 7 Tage kostenfrei ausprobieren. Schau ml vorbei beim SENIORFIT ONLINE KURS – ich freue mich auf dich!

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Wasserrute – deshalb erkranken nicht nur Hunde, die schwimmen

Wasserrute – deshalb erkranken nicht nur Hunde, die schwimmen

Die Wasserrute beim Hund ist immer noch eine sehr wenig erforschte Krankheit. Ihren Namen hat sie daher erhalten, dass häufig Hunde betroffen sind, die viel geschwommen sind oder aber, die es nicht gewohnt sind viel zu schwimmen und dadurch dann die Rute überstrapaziert ist.

Da unsere Hunde vorwiegend im Sommer schwimmen gehen, tritt die Wasserrute hierzulande auch besonders in den wärmeren Jahreszeiten auf. Wenn ein Hund von einer Wasserrute betroffen ist, dann kann er seine Rute nicht mehr bewegen und er hat sehr starke Schmerzen im Bereich der Rute. Es kommt zu einer Schwanzlähmung.

Anzeichen für eine Wasserrute

Betroffene Hunde zeigen eine sehr auffällige Rutenhaltung. Die Rute wird an der Schwanzbasis horizontal gehalten und die restliche Rute hängt dann schlaff herab. Zusätzlich haben betroffene Hunde auch starke Schmerzen beim Hinsetzen. Sie lassen sich dann meist auf eine Seite rutschen, um dem starken Schmerz auszuweichen. Auch der Absatz von Kot und Urin ist aufgrund der starken Schmerzen sehr problematisch. Der Rutenansatz ist stark geschwollen und sehr berührungsempfindlich bis hochschmerzhaft. Der Schmerz einer Wasserrute wird oft mit dem eines Hexenschusses verglichen. Für Menschen, die bereits unter einem Hexenschuss litten, macht es das etwas nachvollziehbarer, unter welchen Schmerzen der Hund leidet.

Ursachen einer Wasserrute

Da die Erkrankung wenig erforscht ist, ist auch die Ursache ist nicht eindeutig geklärt. Wie eingangs bereits beschrieben, wird sie allerdings häufig mit ausgiebigem Schwimmen oder aber Schwimmen im kalten Wasser in Verbindung gebracht. Dies ist aber kein Muss. Es sind auch vermehrt Fälle bekannt, in denen Hunde sehr lange in einer Box oder im Auto gesessen haben und wenig Bewegungsfreiraum hatten. Man resultiert daraus, dass auch eine schlechte Durchblutung oder eine Stauchung im Bereich der Rute Ursachen für eine Wasserrute sein können.

Welche Hunde sind betroffen?

Grundsätzlich kann jeder Vierbeiner an einer Wasserrute erkranken. Häufiger sind Rüden als Hündinnen betroffen. Häufig trifft es Setter, Foxhounds, Beagle, Pointer oder Retriever.
Die Erkrankung tritt meist im Sommer auf und vielfach bei Hunden, die gerne schwimmen.

Kann man vermeiden, dass ein Hund an einer Wasserrute erkrankt?

Man vermutet, dass gut trainierte Hunde seltener an einer Wasserrute erkranken. Zudem sollte man darauf achten, dass Hunde auch bei längeren Autofahrten oder sonstigen Aufenthalten in einer Box immer ausreichend Platz haben, um sich zu bewegen.

Behandlungsmöglichkeiten

Behandelt wird eine Wasserrute in der Regel mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln. Dadurch wird zum einen eine schnelle Schmerzlinderung herbeigeführt und auch ein Abklingen der Entzündung bewirkt.

Zusätzlich helfen Wärmeanwendungen an der Schwanzwurzel und die Behandlung durch einen Physiotherapeuten.

Bei schneller und richtiger Behandlung genesen die Vierbeiner meist recht schnell und ohne Spätfolgen.

Hat dein Hund schon einmal unter einer Wasserrute gelitten? Wenn ja, wie hat sie sich bei deinem Vierbeiner gezeigt? Hinterlasse mir gern einen Kommentar!

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Alles Liebe,
Deine Tina

Muskelaufbau Hund: Isometrisches Training der Vorderläufe & Schultern

Muskelaufbau Hund: Isometrisches Training der Vorderläufe & Schultern

Isometrische Übungen werden oft eher als langweilig betrachtet und geraten beim Bewegungstraining für Hunde oft ins Hintertreffen. Besonders in Zeiten, in denen vermittelt wird, Bewegungstraining ohne entsprechende Tools sei nicht möglich und sterbenslangweilig.

Dabei ist das isometrische Training, auch wenn es weder aufregend aussieht („man sieht ja nichts!“) noch aktive Bewegung erfordert, für unsere Hunde körperlich aber auch geistig anstrengend. Neben der Muskelanspannung ist nämlich auf 100% Konzentration und Fokussierung auf den eigenen Körper notwendig.

Ich liebe isometrische Übungen ganz besonders aus folgenden Gründen:

  • Das Training ist extrem effektiv
  • Man kann immer und überall trainieren – ohne Equipment und große Vorbereitung
  • Isometrische Übungen kann man auch machen, wenn ein Hund ein Gelenk noch nicht bewegen kann und man den betroffenen Lauf dennoch trainieren möchte. So kann man schon vor der Belastungsphase in der Reha dem Muskelabbau entgegenwirken und sogar Muskelaufbau fördern.
  • Es kann bei jedem Hund eingesetzt werden – angepasst auf seine körperlichen Bedürfnisse – ganz gleich ob älterer Hund, junger Hund, Sporthund, bei Gelenkerkrankungen oder neurologischen Erkrankungen. Es gibt einfach keine Kontraindikationen, sprich Gründe, bei dem man nicht mit isometrischen Übungen arbeiten könnte.

Isometrische Übungen – ein Allroundtalent

Aus den genannten Gründen arbeite ich in meinen Kursen sehr viel mit isometrischen Übungen zum Muskelaufbau und um Koordination, Balance und Körpergefühl und -wahrnehmung zu fördern. Hundehalter und Hund können diese Übungen sehr leicht erlernen und gezielt und korrekt einsetzen – mit einem maximalen Trainingseffekt.

Warum funktioniert Isometrisches Training?

Isometrische Übungen sind eine Form des Krafttrainings. Dabei werden Muskeln angespannt und die Anspannung wird gehalten.  All das passiert, ohne das eine aktive Muskel- oder Gelenkbewegung dafür nötig ist. Dein Hund arbeitet  dabei ausschließlich gegen den Druck ,den du mit einer Hand erzeugst bzw. gegen die Schwerkraft.

Das erklärt auch nochmal, warum diese Art des Trainings perfekt für Hunde geeignet ist mit versteiften Gelenken oder bei Schmerzen während einer Gelenkbewegung. Auch für Hunde mit neurologischen Erkrankungen und Lähmungen helfen sie sehr gut, wieder mobil zu werden und den Körper wahrzunehmen. Doch auch für Sporthunde wird das isometrische Training gezielt eingesetzt sowie für ältere Hunde.

Im Folgenden stelle ich dir zwei Varianten des isometrischen Trainings für die Vorderläufe und die Schultern des Hundes vor.

Beachte bei den Übungen immer, dass sie sehr anstrengend für deinen Hund sind. Halte dich bitte an meine Trainingsempfehlung. Diese isometrischen Übungen aber auch viele weitere (isometrische) Übungen findest du auch in meinen Online Selbstlernkursen für Hundehalter.

Übung #21 FRONT ISO

Trainierte Bereiche:Muskulatur der Vorderläufe, der Schultern und des Rumpfes, Brustmuskulatur

Wirkung:Stärkung der Muskulatur von Brust, Vorderläufen, Schultern und Rumpf. Gleichzeitig werden Balance und Koordination trainiert.

Wann nicht: Keine Einschränkung

Equipment: für Fortgeschrittene z. B. Balance Pad, Kissen, Trampolin, nachgiebiger Untergrund

Ausführung
Variante A:
Isometrisches Training für die Vorderläufe & Schultern

Isometrisches Training für die Vorderläufe & Schultern

Hocke dich zunächst vor deinen Hund, sodass ihr euch anschaut. Lege deine Hände nun seitlich auf die Schultern deines Hundes. Übe mit deiner linken Hand leichten Druck auf die Schulter aus, bis du merkst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit, ohne nachzufedern oder den Druck zu erhöhen. Lasse langsam wieder locker und übe mit der rechten Hand einen leichten Druck auf die andere Schulter aus, bis du spürst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position wieder für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit und lasse dann langsam locker.

Variante B:
Isometrisches Training für die Vorderläufe & Schultern

Isometrisches Training für die Vorderläufe & Schultern

Du hockst auch jetzt wieder vor deinem Hund, so das ihr euch anschaut. Lege nun deine Hände auf die Brust deines Hundes und übe leichten Druck aus, als würdest du ihn von dir wegschieben. Halte den Druck wieder für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit.

Es ist wichtig, dass der Druck, den du ausübst, sehr fein ist und nie ruckartig passiert. Gib deinem Hund zwischendurch die Möglichkeit, sich zu lockern.

Variation

Wenn dein Hund die Übung sicher beherrscht, kannst du sie auch auf einem weichen Untergrund wie zum Beispiel einem Kissen, Balance Pad durchführen. Das verstärkt den Trainingseffekt deutlich.

Trainingsempfehlung Muskelaufbau Hund Muskelaufbau Hund

Level 1

Häufigkeit: 3–5 x wöchentlich, Wiederholungen: 3 x pro Griff Dauer: je 3 Sek. pro Griff

Level 2

Häufigkeit: 3–5 x wöchentlich, Wiederholungen: 3–5 x pro Griff Dauer: je 3-5 Sek. pro Griff

Das hört sich ja furchtbar langweilig und so gar nicht anstrengend an? Versuche es mit deinem Hund und beobachte, wie er sich konzentrieren muss, auf den Druck mit deiner Hand zu reagieren!

Du hast Fragen zu den Übungen? Dann hinterlasse mir gern einen Kommentar oder schreibe mir eine Email! Ich helfe dir gern  weiter! Hier findest du Anleitungen für isometrisches Muskeltraining für die Hinterläufe und den unteren Rücken: ISOMETRISCHES TRAINING HINTERLÄUFE & RÜCKEN

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Gastbeitrag: Isometrisches Training im Hundetraining bzw. im Verhaltenstraining

Gastbeitrag: Isometrisches Training im Hundetraining bzw. im Verhaltenstraining

Wenn du meinem Blog schon länger folgst weisst du, dass ich ein großer Freund von Isometrischen Übungen bin und bei meinem Bewegungstraining auch immer das enge Zusammenspiel zwischen Körper und Geist sehe. Umso mehr freue ich mich über den Gastbeitrag von Ilka Hochstein, die die Wirkung und den Einsatz Isometrischer Übungen aus Sicht des Hundetrainings beleuchtet! Viel Freude mit dem Artikel!

Isometrisches Training im Hundetraining

Im November 2018 hat Martina von den Isometrischen Übungen zum Muskelaufbau geschrieben und das diese Übungen deutlich unterschätzt werden. Heute stelle ich Euch einen weiteren Nutzen dieser unbeachteten Übungen vor. Gestresste Hunde oder leicht erregbare, nervöse und ängstliche Hunde profitieren sehr von diesen Übungen. Denn man kann sie als konditionierte Entspannung ins Training mit einbauen.
Gut auf trainiert können diese Übungen langfristig helfen das der Hund gelassener und selbstbewusster wird. Um sich entspannen zu können, muss man loslassen. Das trainieren wir mit den Isometrischen Übungen.

Was sind isometrische Übungen? Isometrisches Training Hundetraining

Durch das Auflegen der Hand mit leichtem Druck kommt es beim Hund zu einer Spannungsänderung im Muskel. Das fördert die Wahrnehmung des eigenen Körpers und und stärkt  das eigene Körpergefühl.
Kommt der Hund nun in eine aufregende Situation beim Spaziergang, so können wir die zuvor erlernten Isometrischen Übungen anwenden.

Durch die willentliche An- und Entspannung verschiedener Muskelgruppen muss der Hund seine Konzentration auf sich selbst lenken (vom Auslöser weg), folgt auf die Anspannung nun ein Loslassen, dann kann ein Zustand der Entspannung hervorgerufen werden. Die Übungen bringen den Hund ins „hier und jetzt“ zurück, da er sich auf sich selbst konzentrieren muss. Das bedeutet nun nicht das der Hund nach einer sehr aufregenden Situation sofort in den Tiefschlaf fällt, aber es besteht die Möglichkeit das der Hund schnell wieder runter fährt und aus seiner reaktiven Aktion wieder ansprechbar wird.

Was ist der Nutzen im Hundetraining?

Ein aufgeregter Hund steht unter körperlicher und emotionaler Anspannung, dies kann der Hundehalter leicht daran erkennen das die Körperbewegungen steifer werden und die Muskulatur fester. Die Körpermitte verschiebt sich, das Gewicht des Hundes lastet nun mehr auf der Vorder- oder Hinterhand.

Wird das Kampf oder Fluchtsystem des Hundes aktiviert benötigt es Energie und die Muskeln werden angespannt, folgt danach nie eine Tiefenentspannung, dann bleibt die Restspannung im Körper und wird beim nächsten Stressauslöser in einer Stresskaskade noch größer.  Gesundheitliche Probleme können die Folge sein, diese Aufwärtsspirale können wir effektiv unterbrechen.

Durch gezieltes Training lernt der Hund das nach dem Auflegen der Hand auf bestimmte Muskelgruppen die Entspannung dieser Muskel folgt. Dieses Loslassen kann nur erfolgen wenn der Hund zurück in sein Gleichgewicht kommt, denn Entspannung ist das Gegenteil von Anspannung.

So hilft es deinem Hund

Durch kontinuierliches Training können wir unseren Hunden zu mehr Ruhe im Alltag verhelfen und erwarten langfristig eine Verhaltensanpassung.  Stress kann so besser kompensiert werden und bestimmte seelische und dadurch resultierende körperliche Beschwerden können gelindert werden.

Habt ihr schon beobachtet das Euer Hund sich in aufregenden Situationen an euch drückt? Das kann ein Zeichen zur Selbstentspannung sein, denn dabei werden auch Wohlfühlhormone, wie z.B. Oxytocin ausgeschüttet. 

Wir können das Training  immer und überall durchführen, weil wir nichts anderes als uns selbst dazu benötigen. Das die Isometrischen Übungen nur ein Teil eines Hundetrainings oder einer Verhaltenstherapie sein können ist selbstverständlich. Sie sind kein Allheilmittel und ein Teil des ganzen.

Viel Spaß beim Üben

Ilka Hochstein

Ilka Hochstein

Ilka Hochstein

Informationen zu meiner Person:

Ilka Hochstein

ich führe seit 7 Jahren eine Hundepension und gebe Hundetraining. Im Hundetraining ist unser Kernelement das Degility training. Dort arbeite ich nicht nur mit Hunden die körperliche Einschränkungen haben, sondern immer mehr mit den sogenannten „Hibbelhunden“ oder Hunden die Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Hier geht es zur Webseite: Hunde Hof Hochstein

Außerdem bin in ich Gesundheits- und Ernährungsberaterin für Hunde und unterstütze die Hundehalter in Futter und Gesundheitsfragen. Funktionale Lebensmittel sind mir wichtig, denn du bist was du isst – das gilt auch für unsere Vierbeiner. Zur Zeit bin ich in Ausbildung zur Phytotherapeutin für Hunde um noch umfassender die Gesundheit der Hunde vorantreiben zu können. Isometrisches Training Hundetraining Isometrisches Training Hundetraining Isometrisches Training Hundetraining Isometrisches Training Hundetraining Isometrisches Training Hundetraining Isometrisches Training Hundetraining

 

HAPPYFIT – aktives Bewegungstraining für die Fitness deines Hundes – inkl. Trainingsplan!

HAPPYFIT – aktives Bewegungstraining für die Fitness deines Hundes – inkl. Trainingsplan!

Du möchtest gern mit deinem Hund ins aktive Bewegungstraining starten und suchst nach Übungen für deinen Hund? Mit aktiven Bewegungsübungen bietest du deinem Hund nicht nur eine tolle Möglichkeit körperlich fit zu werden und zu bleiben, seine Muskulatur zu stärken, Beweglichkeit zu fördern und Koordination, Balance und Körpergefühl zu trainieren. Gleichzeitig bietest du deinem Hund auch eine Beschäftigung, die ihn geistig fordert und auslastet und ihr habt eine tolle gemeinsame Aktivität, die eure Bindung stärkt.

Das aktive Bewegungstraining läßt sich sehr leicht, ohne spezielles Equipment und auch für Laien nach entsprechender Anleitung sofort umsetzen und erste Erfolge zeigen sich schnell. Die Übungen aus diesem Trainingsplan kannst du sowohl im Haus, im Garten aber auch unterwegs auf dem Spaziergang durchführen. In diesem Blogartikel findest du die bebilderten Übungsanleitungen und unter diesem Link kannst du dir den passenden Trainingsplan herunterladen.

Das Geheimnis des aktiven Bewegungstrainings ist nämlich die sinnvolle Kombination der verschiedenen Übungen. Es geht weder darum, dass sie besonders komplex aufzubauen sind (auch wenn man den Anspruch im Trainingsverlauf durchaus steigert) noch darum sehr viel Zeit in das Bewegungstraining zu investieren. Eine gezielte Kombination von effektiven Übungen, die sich häufig aus Alltagsbewegungen ergeben, bringt letztlich den Erfolg. Denn auch für ältere und erkrankte Hunde soll das Training gut umsetzbar sein. Alle Übungen des Happyfit Trainingsplans sind so ausgewählt, dass sie ein kleines Basistraining bieten. Du kannst sie also auch mit älteren oder gelenkkranken Hunden anwenden.

Die Übungsanleitungen findest du alle in diesem Artikel, den Trainingsplan kannst du dir ganz einfach gratis HIER RUNTERLADEN.

Aktive Übungen – Beachte dies bitte beim Training:

Die Tagesform deines Hundes kann durchaus schwanken und so klappt es mal besser und mal schlechter. Sei daher geduldig mit deinem Hund.

Halte dich bitte auch an die empfohlene Anzahl an Wiederholungen. Mehr bringt nicht mehr. Wenn dein Hund eine Übung verweigert, versuche eine andere Herangehensweise, und/oder probiere es später noch einmal. Verweigert er eine Übung konsequent, ist es möglich, dass ihm eine bestimmte Bewegung schmerzt. Das solltest du unbedingt ernst nehmen und dem auf den Grund gehen. Melde dich bei Fragen sehr gern bei mir.

Das Happyfit Training ist kein Ersatz für einen Besuch beim Tierarzt oder beim Physiotherapeuten!

Alle Übungen, die du im Happyfit Trainingsplan vorgestellt bekommst, gewähren dir gleichzeitig einen kleinen Einblick in meine Online Kurse.

Übung #01 SAY HELLO

Trainierte Bereiche: Vorderläufe und Schultern

Wirkung: Pfote geben macht deinem Hund nicht nur viel Spaß, es eignet sich auch, um die Beweglichkeit des Ellbogens zu fördern. Zusätzlich trainierst du die Muskulatur des Vorderlaufes und die Koordination deines Hundes.

Wann nicht: Schmerzen im Vorderlauf, bei versteiften Ellbogengelenken

Say Hello - Pfote geben

Say Hello – Pfote geben

Ausführung

Dein Hund befindet sich im Sitz, du hockst dich vor ihn und ihr schaut euch an. Animiere ihn, seine Pfote in deine Hand zu legen. Um der Übung etwas mehr Abwechslung und Anspruch zu geben und die Gelenkbeweglichkeit zu fördern, biete deinem Hund die Hand in unterschiedlichen und wechselnden Höhen an, bis hin zum High-Five. Lasse dir beide Pfoten abwechselnd geben.

Variation

Wenn dein Hund sich bei der Übung nicht setzen kann oder möchte, kann er die Pfote auch im Liegen oder Stehen geben.

Übung #02 BACK DOWN

Trainierte Bereiche: Hinterläufe und unterer Rücken

Wirkung: Vom Steh ins Sitz und umgekehrt bringen wir unsere Hunde mehrmals täglich. Die Übung eignet sich sehr gut als Kraft- und Beweglichkeitstraining für die Hinterläufe deines Hundes. Auch die Muskulatur des unteren Rückens wird trainiert

Wann nicht: Schmerzen oder Instabilität des Hinterlaufs, versteifte Gelenke oder Versteifung des unteren Rückens

Back Down - Steh Sitz Transfer

Back Down – Steh Sitz Transfer

Back Down - Steh Sitz Transfer

Back Down – Steh Sitz Transfer

Ausführung

Du stellst dich vor deinen stehenden Hund und ihr schaut euch an. Gib ihm das Signal, ins Sitz zu gehen. Er sollte sich möglichst gerade hinsetzen und sich nicht bequem auf eine Seite gleiten lassen. Je langsamer und bewusster dein Hund die Bewegung macht, desto größer ist der gymnastische Effekt.

Im nächsten Schritt gibst du ihm das Signal, vom Sitz ins Steh zu gehen. Dabei sollte er möglichst auf der Stelle bleiben, ohne einen Schritt vorwärts zu gehen. So ist der Trainingseffekt am größten. Dafür stellst du dich nah vor ihn. So arbeitet er nur mit der Muskulatur der Hinterläufe und nutzt nicht seine Vorderläufe, um sich hochzuziehen.

Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe etwas Geduld. Die korrekte Ausführung der Übung ist anstrengender und anspruchsvoller, als es aussieht. Bitte lasse deinen Hund eigenständig ins Sitz gehen. Nicht mit der Hand auf den Po drücken oder Ähnliches.

Übung #05 HURDLE RACE

Trainierte Bereiche: Alle vier Läufe

Wirkung: Die Gelenkbeweglichkeit und die Muskulatur aller vier Läufe werden trainiert. Mittels langsamer, bewusster Bewegungen werden ein gesunder Bewegungsablauf, Balance und Koordination des gesamten Körpers geschult.

Wann nicht: Bei versteiften Gelenken

Equipment: Für die Variation: 4–5 flache Hindernisse wie Äste, Stangen, Besenstiele

Hurdle Race - Cavaletti Training

Hurdle Race – Cavaletti Training

Ausführung

Setze dich mit gespreizten Beinen auf den Boden. Ist dein Hund zu Beginn aufgeregt, lass ihn zunächst neben dir absitzen, um etwas zur Ruhe zu kommen. Führe ihn langsam, Schritt für Schritt über deine Beine. Du kannst ihn hierzu auch an eine kurze Leine nehmen, um sein Tempo zu steuern. Am Ende angekommen lass ihn absitzen und vergiss nicht, ihn zu loben! Diese Übung erfordert viel Konzentration und ist für deinen Hund anstrengend. Nun geht es wieder zurück. Er sollte so langsam wie möglich gehen. Nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll.

Variation

Du kannst deinen Hund alternativ auch über 4-5 Hindernisse wie Besenstiele, Cavaletti-Hindernisse oder dickere Äste führen. Lege die Hindernisse in einer Linie auf den ebenen Boden. 4–5 Hindernisse sind ideal, um deinen Hund in einen Bewegungsfluss zu bringen. Er sollte bequem darübersteigen können und nicht dazu verleitet werden zu springen. Ein Abstand von einer Hundelänge ist optimal.

Übung #06 SNAKE LINES

Trainierte Bereiche: Alle vier Läufe und der Rücken

Wirkung: Es werden eine gleichmäßige Belastung aller vier Läufe, ein gesunder Bewegungsablauf sowie Balance und Koordination trainiert. Gleichzeitig wird die Beugung der Wirbelsäule intensiviert und die Muskulatur des Rückens und der Läufe gestärkt.

Wann nicht: Instabilität oder Schmerzen in der Wirbelsäule

Equipment: Blumentöpfe, dicke Steine, Baumstümpfe oder Bücherstapel

Snake Lines - Slalom Training

Snake Lines – Slalom Training

Ausführung

Lege die Hindernisse in gerader Linie auf den ebenen Boden. Die Anzahl von 4–5 Hindernissen mit je einer Hundelänge Abstand ist optimal, um deinen Hund in einen Bewegungsfluss zu bringen.

Lasse deinen Hund absitzen, bevor es um die Hindernisse geht. Führe ihn langsam an der kurzen Leine um die Hindernisse. Durch die Leine steuerst du das Tempo und verhinderst, dass dein Hund die Übung abbricht. Am Ende angekommen lässt du ihn absitzen, bevor ihr zurückgeht. Geht so langsam wie möglich. Nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll.

Variation

Wenn keine Hindernisse zur Hand sind, kann dein Hund auch zwischen deinen Beinen Slalom laufen. Du stellst dich breitbeinig hin, sodass dein Hund bequem zwischen deinen Beinen durchpasst. Locke ihn mit einem Leckerli zwischen deinen Beinen durch und führe ihn außen um deine Beine herum. Wiederhole die Übung auch auf der anderen Seite. Achte darauf, dass du ihn in beide Richtungen laufen lässt, damit beide Körperhälften belastet werden.

Übung #22 PAWS UP

Trainierte Bereiche: Muskulatur aller vier Läufe

Wirkung: Die Übung ist ein effektives Muskeltraining, ohne dass eine Gelenkbewegung nötig ist. Daher spricht man von einer isometrischen Übung (Muskelstärkung ohne aktive Bewegung des Gelenks). Zusätzlich trainierst du die Koordination und die Balance deines Hundes.

Wann nicht: Instabilität im Rücken oder in den Hinter- oder Vorderläufen

Paws Up - Pfoten anheben

Paws Up – Pfoten anheben

Paws Up - Pfoten anheben

Paws Up – Pfoten anheben

Ausführung

Dein Hund steht und du hockst dich vor oder neben ihn. Du greifst einen Vorderlauf (oberhalb der Pfote) und hebst ihn für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit an. Setze die Pfote ab, greife den anderen Vorderlauf und hebe das Bein leicht an. Hocke dich hinter deinen stehenden Hund. Hebe den einen Hinterlauf – ebenfalls oberhalb der Pfote – an und beuge den Lauf leicht, so wie du es machst, wenn du deinem Hund die Pfote abtrocknest. Halte die Pfote für die in der Trainingsempfehlung angegebene Dauer.

Auch wenn die Übung einfach aussieht, Effekt und Anstrengung sind hoch, gerade wenn dein Hund einen Schwachpunkt im Bewegungsapparat hat. Beim Anheben des Laufs kräftigst du durch die Gewichtsverlagerung die Muskulatur der übrigen drei Läufe und dein Hund muss die Verlagerung des Körperschwerpunktes ausgleichen.

Übung #25 NOSE UP

Trainierte Bereiche: Vorderläufe, Nacken, Schulter, Rückenmuskulatur

Wirkung: Stretching der Muskeln der Vorderläufe sowie des Nackens, der Schulter und des Rückens, leichtes Training der Muskulatur der Hinterbeine, Balance und Koordination des gesamten Körpers

Wann nicht: Erkrankungen und Schmerzen in der Halswirbelsäule

Nose Up

Nose Up

Ausführung

Dein Hund steht neben dir und ihr blickt in dieselbe Richtung. Halte ein Leckerli dicht vor die Schnauze deines Hundes. Führe es langsam nah vor seiner Nase nach oben (um 90 Grad im Uhrzeigersinn), bis seine Schnauze (möglichst) senkrecht nach oben zeigt. Halte die Position wie in der Trainingsempfehlung angegeben. Führe das Leckerli langsam wieder in die Ausgangsposition. Alternativ kannst du auch vor deinem Hund stehen und das Leckerli führen.

Variation

Möglicherweise schafft dein Hund es zu Beginn nicht, seinen Hals bis in die Endposition zu strecken. Das ist gar nicht schlimm. Führe das Leckerli bis zu dem Punkt, wo es deinem Hund leichtfällt. Im Verlauf des Trainings wird seine Muskulatur elastischer werden und er wird es schaffen, seine Nasenspitze nach oben zu recken und diese Position zu halten. Hilf auf keinen Fall nach! Auch wenn dein Hund versucht sich hinzusetzen, ist das ein Zeichen dafür, dass die Streckung für ihn zu stark war.

Jetzt wünsche ich dir und deinem Hund viel Freude beim Training!

Zur Sicherheit hier nochmal der LINK UM DEN HAPPYFIT TRAININGSPLAN GRATIS RUNTERZULADEN.

Du hast noch Fragen? Dann stelle sie gern in den Kommentaren! Ich freue mich! Du hast hundebegeisterte Freunde? Dann sende ihnen gern den Link zum Winterfit Training!

Alles Liebe,

Deine Tina Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hun

 

Anzeige: Die Furbo Hundekamera – mehr Sicherheit für Hund und Halter, wenn der Vierbeiner alt und krank ist?!

Anzeige: Die Furbo Hundekamera – mehr Sicherheit für Hund und Halter, wenn der Vierbeiner alt und krank ist?!

Besonders wenn unsere Hunde älter werden oder auch krank sind, fällt es uns sehr schwer, sie alleine zu lassen. Die Sorge, dass irgendetwas sein könnte und dem Hund nicht gut geht ist einfach da, sobald man aus dem Haus geht. So geht es zumindest mir und vielen anderen Hundehaltern, mit denen ich mich ausgetauscht habe.

Ich bin in Sorge, wenn ich aus dem Haus gehe

Tessa und Snowy müssen nicht viel alleine zu Hause bleiben. Früher haben sie mich in die Praxis begleitet, heute können sie entspannt neben mir liegen, während ich im Home Office an meinem Schreibtisch arbeite. Dennoch lässt es sich natürlich nicht vermeiden, dass die beiden ab und an auch mal alleine bleiben müssen. Für Tessa und Snowy ist das kein Problem. Für mich, seit Snowy älter ist und in letzter Zeit auch gesundheitliche Probleme hatte, um ehrlich zu sein schon. In dem Punkt bin ich nicht nur Hundephysio, sondern vor allem ein Hundehalter, der Sorge hat, dass es dem Hund in der Zeit des Alleineseins schlecht gehen könnte.

Wie du weißt, teste ich nur selten Produkte. Als ich nun angesprochen wurde, ob ich die Furbo Hundekamera testen würde, habe ich zugestimmt. Ich wollte wissen, ob dies eine Möglichkeit wäre, beruhigter aus dem Haus zu gehen, vor allem wenn man einen älteren oder kranken Hund hat.

Deshalb testen wir die Furbo Hundekamera

In diesem Artikel möchte ich gerne unsere Erfahrungen mit der Furbo Hundekamera mit dir teilen. Der Einsatz der Kamera im Hundetraining wird in diesem Artikel allerdings nicht im Fokus stehen.

Wie funktioniert das jetzt eigentlich?!

Grundsätzlich wird die Furbo Hundekamera über eine App gesteuert. So kann man den Hund über das Mobiltelefon per Liveübertragung sehen, wenn er alleine zu Hause ist. Auch wenn dein Hund bellt, erhältst du eine Benachrichtigung auf dein Handy. Über die auf dem Handy installierte App kannst du sogar Leckerlis an deinen Hund verteilen und auch mit ihm sprechen. Ob und wie sinnvoll das im Rahmen des Hundetrainings ist, wenn der Hund Schwierigkeiten hat alleine zu bleiben, dann die Einrichtung zerlegt oder bellt, kann ich als Hundephysiotherapeutin nicht beurteilen und soll auch nicht Schwerpunkt meines Artikels sein.

Furbo Hundekamera Installation mit Handy

Furbo Hundekamera Installation mit Handy

Die technischen Aspekte der Furbo Hundekamera – es wird technisch

Inbetriebnahme & Nutzung

Die Furbo Hundekamera wird mit Netzstecker und einem 2 m langen USB Kabel sowie einer leicht verständlichen Kurzanleitung geliefert.

Das Gerät ist kompatibel mit IOS und Android und kann so über Smartphone und Tablets gesteuert werden.

Die Kamera platzierst du so im Raum, dass der Raum gut von ihr überblickt werden können. Dann verbindet man ihn über das USB Kabel mit dem Netzstecker und der Steckdose. Die Kamera beginnt dann zunächst weiß zu leuchten (=Inbetriebnahme) und wechselte danach auf ein grünes Licht. Das bedeutet, sie ist bereit zur Installation. Im nächsten Schritt installierst du die App auf deinem Smartphone oder Tablet, legst ein Benutzerkonto für dich an und folgst den Anweisungen auf dem Bildschirm. Dann erscheint das Bild der Furbo Hundekamera auf deinem Smartphone. Das Ganze geht sehr fix und ist auch leicht verständlich für Menschen, die nicht technikaffin sind.

Ohne Internetverbindung geht nichts

Damit die Kamera die Aufnahmen auf dein Handy übertragen kann benötigt sie eine stabile WLAN Verbindung. Die ist in den meisten Haushalten mittlerweile Gott sei Dank Standard. Allerdings benötigst du unterwegs auch für dein Smartphone eine gute Internetverbindung, damit die App problemlos auf die Hundekamera zugreifen kann.  Sonst kann es mit einer Liveübertragung schon einmal schwierig werden.

Wer Sorge hat, dass die übermittelten Daten zwischen der App und der Hundekamera abgegriffen werden könnten, kann beruhigt sein. Der Austausch der Daten erfolgt über eine verschlüsselte Verbindung.

Die Produkteigenschaften der Furbo Hundekamera

Ich bin erwiesenermaßen kein Technikgenie, möchte aber natürlich die wichtigsten Eigenschaften der Furbo Hundekamera  mit dir teilen.

Damit man einen möglichst guten Überblick mit der Kamera hat, ist sie mit einer Weitwinkellinse mit 160° Blickwinkel ausgestattet. Je nach dem wie und wo du die Kamera platzierst, kannst du so einen gesamten Raum überblicken. Die Kamera ist eine 1080p HD-Kamera und es gibt einen Infrarot LED Nachtsicht Modus. Perfekt, wenn du abends unterwegs bist (auch wenn bei uns immer ein Licht für die Hunde brennt).

Die Furbo Hundekamera kommt sehr stylisch daher

Die Furbo Hundekamera kommt sehr stylisch daher

Auch diese Funktionen bringt das Gerät mit sich

Die Hundekamera  verfügt über ein 2-Wege Audio System mit eingebautem Lautsprecher und Mikrofon. Zusätzlich ist sie mit einem Leckerli Auswurf ausgestattet. Dazu nimmt man am besten kleine Leckerlis mit einem Durchmesser von höchstens 1 cm. Die Leckerlis werden in hohem Bogen herausgeschossen. Wenn dein Hund bellt wird über den eingebauten Lautsprecher eine Info mittels „Bell-Alarm“ auf dein Smartphone geschickt (Voraussetzung guter Handyempfang). So weit zu den Funktionen.

Die Furbo Hundekamera im Einsatz bei Tessa und Snowy

Das Tessa und Snowy ohne Probleme alleine zu Hause bleiben können, weiß ich. Dennoch hat mich natürlich die Neugierde gepackt und ich wollte wissen, was sie denn so treiben, wenn ich nicht da bin. Vielleicht sind sie ja doch aufgeregter, als ich immer annahm? Beschwerden von Nachbarn gab es nie. Doch hatte Tessa zu Beginn große Trennungsangst, die wir mit Hilfe von professionellem Hundetraining gut in den Griff bekommen haben.

Also, was machen sie nun? Schlafen, herumlaufen oder was tun meine Hund sonst noch so, wovon ich nicht einmal etwas ahne.

Watching Tessi & Snowy

Wir haben die Hundekamera bei uns im Wohnzimmer installiert, da dies der Ort ist, an dem sich Tessa und Snowy auch in der Regel aufhalten. Nun war ich natürlich gespannt, was die Ladies so treiben, wenn ich nicht da bin. Und auch, ob ich ruhiger aus dem Haus gehen kann, wenn ich weiß, dass ich insbesondere Snowy immer sehen kann. Mein altes Mädchen macht mir in den letzten Monaten wirklich oft Sorgen und nach dem Vestibularsyndrom war ich das erste Mal so richtig ängstlich und unsicher, als sie dann das erste Mal wieder alleine bleiben musste.

Ich muss dich zu allererst enttäuschen: Tessa und Snowy haben sich nach kurzer Zeit („kommt sie vielleicht doch wieder?!“) in ihr Bettchen respektive aufs Sofa gelegt und geschlummert, entspannt und geschlafen.

Ja und ich?! Ja, mir hilft es durchaus, zwischendurch einen Blick nach Hause werfen zu können und zu sehen, dass es meinen Mädchen gut geht.

Furbo Kamera mit Tessa

Furbo Kamera mit Tessa

Unser Fazit zur Furbo Hundekamera

Die Kamera hat ein schickes Design und fällt so auch in der Einrichtung nicht unangenehm auf. Die Kamera ist sehr hochwertig und hat viele sinnvolle Funktionen.

Wenn dein Hund Schwierigkeiten hat, alleine zu bleiben, würdest du es dir in meinen Augen mit dem alleinigen Einsatz der Kamera zu einfach machen. Ich empfehle dir, mit Unterstützung eines professionellen Hundetrainers der Ursache auf dem Grund zu gehen und Maßnahmen zu entwickeln damit der Mund stressfrei alleine zu Hause bleiben kann. Sicherlich kann die Kamera in Absprache mit dem Trainer gezielt eingesetzt werden.

Für mich als Hundehalter kann ich sagen, dass die Funktion, meine Hunde sehen zu können, wenn ich unterwegs bin und sicherzugehen, dass es ihnen gut geht, durchaus sinnvoll ist. Besonders, wenn der Hund bereits älter ist oder krank, ist das sicherlich sehr hilfreich.

PS: Die Sprach- und Leckerli-Auswurf Funktionen haben wir nur zum Testen der Kamera genutzt, als wir Zuhause waren. Die Stimme klingt ein wenig verzerrt, was den Hund eventuell verwirren könnte. Der Leckerli-Auswurf macht natürlich Geräusche, an die man besonders geräuschempfindliche Hunde zunächst gewöhnen sollte.

Falls du dich für eine Furbo Hundekamera interessierst: über diesen Link mit dem Rabattcode doggyfitness50 erhältst du 50 Euro Rabatt: FURBO HUNDEKAMERA

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Alles Liebe, deine Tina

*Bei diesem Blogartikel handelt es sich um eine Kooperation mit Karkalis Communications, die uns freundlicherweise die Furbo Hundekamera zu Testzwecken zur Verfügung gestellt haben.

 

 

Knochenkrebs beim Hund – alle Fakten zur Erkrankung

Knochenkrebs beim Hund – alle Fakten zur Erkrankung

Knochenkrebs ist eine häufige Krebserkrankung beim Hund. Man muss nicht drum herum reden, dass die Prognose äußerst schlecht ist. Dennoch ist es eine Erkrankung, mit der wir uns als Hundehalter auseinandersetzen sollten. In meiner Praxis habe ich einige Hunde mit Knochenkrebs betreut. Meist bereits nach der Amputation eines Laufes. Die Situation ist für den Hund und den Halter gleichermaßen schwierig. Der Hundehalter weiß, dass die Diagnose Osteosarkom bedeutet, dass die Lebenszeit des Hundes äußerst begrenzt ist. Der betroffene Hund muss nach der Amputation mit einem neuen Körpergefühl zurechtkommen und Bewegungsabläufe für sich neu definieren. Mir ist es wichtig, dir als Hundehalter umfassende Informationen zur Erkrankung zu geben, damit der Umgang mit dem Knochenkrebs im Ernstfall leichter ist.

Knochenkrebs Hund

Ein Knochentumor ist immer ein primärer Tumor. Das bedeutet, dass der Tumor im Knochen entsteht und nicht in ihn metastasiert. Der Knochentumor metastasiert frühzeitig in die Lunge. Das bedeutet, dass wenn der Knochentumor erkannt wird, er bereits bei ca. 20 % der Hunde Metastasen in der Lunge gebildet hat. Ein großer Anteil der Patienten hat bereits Mikrometastasen. Sie sind zum Zeitpunkt der Diagnose aufgrund ihrer geringen Größe jedoch häufig noch nicht sichtbar. Knochenkrebs ist eine sehr aggressive Krebsart, die sehr schnell und früh metastasiert. Neben der Lunge sind auch oft die Lymphknoten befallen. Die Metastasen eines Knochentumors haben ein kugelähnliches Aussehen.

Welche Knochen sind beim Knochenkrebs betroffen?

Meist sind es die langen Röhrenknochen, wie Oberarm oder Oberschenkel, die vom Osteosarkom befallen werden. Aber auch Fußknochen, Rippen, Wirbelsäule Schulterblatt, Kopfknochen, Becken und der Brustbereich können betroffen sein.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?

Man geht davon aus, dass einige Hunderassen eine erbliche Prädisposition haben, an Knochenkrebs zu erkranken. Meist sind es großwüchsige Rassen, wie zum Beispiel Irische Wolfshunde und deutsche Doggen. Kleine Hunde sind selten betroffen. Dann tritt der Knochenkrebs in den meisten Fällen in den kurzen und platten Knochen auf. Dazu gehört beispielsweise das Schulterblatt. In meiner Praxis habe ich aber häufig auch mittelgroße Hunde gehabt, die an einem Osteosarkom erkrankt waren.

Die Symptome bei Knochenkrebs

Lahmheit gehört meist zu einem der ersten Symptome bei Knochenkrebs. Das liegt daran, dass überwiegend die langen Röhrenknochen betroffen sind. Oft tritt dies auch nach einem vermeintlichen Bagatelltrauma auf, so dass man denkt, der Hund habe sich beim Herausspringen aus dem Auto beispielsweise vertreten.

Zusätzlich sind betroffene Hunde an der Stelle des Tumors besonders berührungsempfindlich und es tritt eine Schwellung auf. Die Hunde zeigen starke Schmerzen in der Bewegung und vermeiden daher viele Bewegungen. Der Allgemeinzustand des Hundes verschlechtert sich schnell. Die Schmerzen sind sehr stark, der Hund verliert den Appetit und somit auch Gewicht und wird zusehends kraftlos.

Wie kann Knochenkrebs festgestellt werden?

Beim Verdacht auf Knochenkrebs ist eine umfassende Diagnose notwendig. Dazu gehören folgende Maßnahmen:

  • Untersuchung der Lymphknoten
  • Blutuntersuchung und Organprofil
  • Röntgenaufnahmen der Knochenveränderungen sowie der Lunge in 3 Ebenen (ggfs. ergänzt durch ein CT)
  • Biopsie der knöchernen Veränderung sowie eventuell des vergrößerten Lymphknotens

Wie kann ein Knochentumor behandelt werden?

Im ersten Schritt ist es im Rahmen der Diagnosestellung wichtig zu wissen, in welchem Stadium der Erkrankung der betroffene Hund sich befindet und ob sich bereits Metastasen gebildet haben. In der Regel wird der Tumor nicht nur lokal entfernt, sondern die gesamte Gliedmaße amputiert. Nach gelagert empfehlen einige Tierärzte möglicherweise eine Chemotherapie, um der Bildung von Metastasen vorzubeugen, oder das Wachstum der Metastasen zu verzögern.

Ob man seinem Hund die Strapazen einer Chemotherapie zumuten möchte, liegt immer im Ermessen und ist Entscheidung des Hundehalters.

Prognose bei Knochenkrebs

Der Knochentumor wächst sehr schnell und metastasiert ebenso schnell. Unbehandelt liegt die durchschnittliche Überlebenszeit nach der Diagnose bei ca. drei Monaten. Bei einer Amputation und Chemotherapie liegt die Prognose bei ca. ein bis zwei Jahren. Nach einer bloßen Amputation wird die durchschnittliche Überlebenszeit des Hundes auf 6-9 Monate geschätzt.

Was kann man als Hundehalter für den Hund bei Knochenkrebs tun?

Wenn ein Hund unter Knochenkrebs leidet, steht die palliative Behandlung im Vordergrund. Ich empfehle, den Hund besonders nach der Amputation physiotherapeutisch begleiten zu lassen.

nach der Amputation einer Gliedmaße verändern sich der Körperschwerpunkt und auch das Körpergefühl des Hundes. Hinzu kommt, dass Missempfindungen und auch Phantomschmerzen auftreten können. Um dem Hund das Leben mit drei Gliedmaßen zu erleichtern, ist Physiotherapie eine sehr hilfreiche Maßnahme. Zum einen können Schmerzen gelindert werden, zum anderen werden neue Bewegungsabläufe trainiert, die Beweglichkeit erhalten und auch die Muskulatur gefördert.

Auch das hilft deinem Hund bei Knochenkrebs Hund

Weiterhin empfehle ich, Bewegungen und Spaziergänge des Hundes nach der Amputation anzupassen. Besser sind mehrere kurze Spaziergänge, da die Erholungsphase sich so deutlich verkürzt und der Hund nicht so stark ermüdet.

Meist arrangieren sich Hunde mit dem Leben auf drei Beinen sehr gut. Rutschige Untergründe wie Fliesen oder Parkett können für betroffene Hunde jedoch sehr schwierig sein. Mit Teppichläufern kannst du deinem Hund hier eine gute Erleichterung bieten. Alternativ gibt es auch Hundeschuhe, die ein Rutschen verhindern. Viele Hunde akzeptieren auch diese sehr leicht. Das Einsteigen ins Auto kann man mit Hilfe einer Rampe erleichtern und beim Treppensteigen gibt es praktische Tragehilfen, mit denen man einen Hund sichern und unterstützen kann. Achte auch darauf, dass dein Hund gut gebettet schläft, so dass sich keine Druckstellen und unnötige Verspannungen bilden. Erleichtere dem Hund das Leben so gut wie möglich und genießt die verbleibende Zeit intensiv und verbringt sie positiv.

Man sollte sich bewusst sein, dass die Prognose bei Knochenkrebs sehr schwierig ist und die palliative Begleitung und Schmerzfreiheit des Hundes sollte immer im Vordergrund stehen.

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Alles Liebe, deine Tina Knochenkrebs Hund Knochenkrebs Hund Knochenkrebs Hund Knochenkrebs Hund Knochenkrebs Hund Knochenkrebs Hund Knochenkrebs Hund

 

Ingwer für Hunde – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Ingwer für Hunde – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Beim Menschen ist Ingwer schon lange als gesund und heilend bekannt. Aber wie sieht das beim Hund aus. Kann man auch dem Hund Ingwer geben? Uns ist Ingwer vor allem durch seine Schärfe und den strengen Geschmack bekannt. Schwer vorstellbar, dass ein Hund das freiwillig zu sich nimmt. Aufgrund des intensiven Geschmacks aber auch seiner intensiven Wirkung sollte Ingwer beim Hund mit Bedacht und in sehr kleinen Mengen gegeben werden.

Ingwer für Hunde – so kannst du ihn geben

Roh entfaltet Ingwer natürlich seine volle Kraft aber auch getrocknet oder gekocht kannst du ihn verabreichen. Achte beim Pulver auch genau auf die Dosierung.

Die Wirkung von Ingwer

Ingwer fördert die Durchblutung, wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Das macht ihn zu einer tollen Nahrungsergänzung bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Spondylose, Hüftdysplasie oder Ellbogendysplasie. Er regt auch die Verdauungssäfte und den Stoffwechsel an, wirkt wärmend und schweißtreibend. Zusätzlich regt er auch den Appetit an und wirkt gegen Übelkeit. Auch das Immunsystem wird gestärkt.

Ein sehr intensives Wirkspektrum, weshalb er definitiv mit Bedacht und nicht Dauerhaft gegeben werden sollte.

Ingwer bei Gelenkerkrankungen – natürlich Schmerzen und Entzündungen hemmen

Es gibt verschiedene Studien, die belegen, dass Ingwer sehr hilfreich bei Arthrose ist, eben weil er entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Weniger Schmerzen fördern natürlich die Bewegungsfreude und so kann das Gelenk wieder besser funktionieren. Die Gelenkschmiere wird wieder flüssiger, der Knorpel wird besser genährt und Bänder, Sehnen und Muskulatur werden wieder geschmeidig. So kann Ingwer durch seine Wirkung das Fortschreiten von Arthrose definitiv verzögern.

Wann Ingwer tabu für deinen Hund ist

Ingwer hat eine blutverdünnende Wirkung. Daher solltest du vor Operationen auf die Gabe verzichten, da die Blutungsneigung erhöht wird. Aufgrund der durchblutungsfördernden Wirkung ist Ingwer auch während der Trächtigkeit tabu, da hierdurch Wehen ausgelöst werden können. Wenn dein Hund einen empfindlichen Magen oder Verdauungstrakt hat, solltest du ebenfalls auf Ingwer verzichten, da die Produktion von Magensäften angeregt wird und es so zu einer Reizung kommen könnte.

Ingwer für Hunde – so dosiert man ihn

Grundsätzlich solltest du bitte vorsichtig mit der Dosierung sein. Spreche dich im Zweifelsfall mit deinem Tierarzt oder Tierheilpraktiker ab. Die Dosierung ist auch abhängig vom Grund der Gabe. An dieser Stelle möchte ich mich auf die Gabe bei Gelenkproblemen konzentrieren. Die angegebenen Mengen beziehen sich auf pro 10 kg Körpergewicht. Prüfe bei Ingwerpulver bitte auch immer die Mengenangaben des Herstellers und orientiere dich bitte daran!

Bei leichten Gelenkproblemen

Täglich 1/2 Messerspitze Ingwerpulver oder 1 schmale Scheibe frischen Ingwer über 3 Wochen. Wichtig ist die kurweise Gabe: drei Wochen verabreichst du den Ingwer, dann pausierst du drei Wochen.

Bei stärkeren Gelenkproblemen

Täglich 1 Messerspitze oder 2 schmale Scheiben frischen Ingwer über 3 Wochen. Auch hier gibst du den Ingwer für drei Wochen und pausierst dann wieder für drei Wochen.

Bei Bedarf kannst du die Kur wiederholen. Achte während der Gabe, ob dein Hund den Ingwer gut verträgt.

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Alles Liebe,

deine Tina

Ingwer für Hunde Ingwer für Hunde Ingwer für Hunde Ingwer für Hunde Ingwer für Hunde Ingwer für Hunde

 

Rotlicht beim Hund  – schnelle Hilfe bei Arthrose, Spondylose & Co.

Rotlicht beim Hund – schnelle Hilfe bei Arthrose, Spondylose & Co.

Besonders in den kalten Wintermonaten machen unseren Hunden Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Spondylose, Hüftdysplasie & Co. sehr zu schaffen. Auch älteren Hunden macht besonders nasskaltes Wetter große Probleme. Die Gelenke sind steif und schmerzen bei jeder Bewegung. Doch es gibt neben herkömmlichen Schmerzmitteln viele Möglichkeiten, deinem Hund Linderung zu verschaffen.

Eine davon ist die Wärmetherapie. Sie ist ein Bestandteil der Thermotherapie.  Dazu gehört auch die Behandlung mit Rotlicht. Da du sie als Hundehalter Zuhause selbst gut bei deinem Hund anwenden kannst, möchte ich dir hier alle wichtigen Fakten zusammenstellen.

Rotlicht beim Hund – fast jeder Haushalt hat eine Rotlichtlampe

Ja genau, ich meine so eine ganz herkömmliche Rotlichtlampe, wie sie fast jeder Haushalt hat. Die reicht völlig aus, um deinem Hund deutliche Erleichterung bei Gelenkschmerzen zu verschaffen.

Wie das Rotlicht beim Hund wirkt:

Die Wärme geht ca. 1-2 cm in die Tiefe. Das hört sich zunächst nicht viel an, aber wenn man den Vorderlauf des Hundes betrachtet, ist das schon recht tief.

Mittels Wärme durch das Rotlicht erreichst du eine Durchblutungssteigerung. Das kommt dadurch, dass die Gefäße sich durch die Wärme erweitern. Das Blut kann schneller fließen.
Entzündliche Stoffe werden so abtransportiert und auch die Sauerstoffzufuhr wird erhöht.

Die Muskulatur entspannt durch die Wärme und Schmerzen werden gelindert. Zudem führt Wärme bei chronisch- entzündlichen Erkrankungen zu einer Hemmung der Entzündung, da durch die Wärme die entzündlichen Stoffe abtransportiert werden. Achtung: nicht bei einer akuten Entzündung!
Auch die Gelenke haben eine Menge von der Wärme, denn die Gelenkbeweglichkeit wird erhöht. Das geschieht dadurch, das durch die Wärme die Gelenkflüssigkeit weniger zähflüssig ist und bindegewebige Strukturen wir Bänder und Sehen dehnbarer werden.
So werden die Gelenksteifigkeit weniger und dein Hund mobiler und beweglicher.

Anwendungsgebiete der Wärmebehandlung sind also z.B.:

  • Muskelverspannungen
  • Schmerzen
  • schmerzende Gelenke
  • allgemein Gelenkerkrankungen, die nicht entzündlich sind, wie Spondylose oder Arthrose – außerhalb des akuten Schubs
  • chronisch- rheumatische Erkrankungen
  • verminderte Beweglichkeit z.B. bei älteren Hunden

Rotlicht und andere Wärmebehandlungen sind tabu bei z.B.:

  • akute Entzündungen  Herzinsuffizienz
  • Ödeme, Blutungen, Hämatome
  • Fieber
  • Tumore

bei Trächtigkeit (wehenauslösend)

Wie wendest du das Rotlicht bei deinem Hund richtig an

Mit Rotlicht kann man sehr gut auch größere Körperbereiche behandeln. Die Behandlung sollte ca. 15-30 Minuten dauern. Du kannst deinen Hund 1-3 Mal täglich mit dem Rotlicht behandeln.
Grundsätzlich solltest du individuell schauen, wie dein Hund die Behandlung annimmt und das bei Dauer und Intensität der Behandlung berücksichtigen.
Während der Behandlung mit Rotlicht darfst du deinen Hund nicht unbeaufsichtigt lassen. Nur so kannst du ihn vor Überhitzung und Überreaktionen schützen.
Positioniere die Rotlichtlampe ca. 30-40 cm vom Hund entfernt. Optimal ist es , wenn die Infrarotstrahlen in einem 90grad Winkel auf deinen Hund auftreffen. Prüfe mit deiner Hand, ob du den gewählten Abstand als angenehm empfindest.

Fazit:

Rotlicht ist eine tolle und günstige Möglichkeit, schmerzende Gelenke deines Hundes effektiv und schonend zu behandeln und verschafft ihm eine tolle Erleichterung Wenn du unsicher bist, ob du das Rotlicht auch bei deinem Hund anwenden darfst, dann halte vor der Behandlung Rücksprache mit deinem Hundephysiotherapeuten oder dem Tierarzt.

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Alles Liebe, deine Tina

 

Vestibularsyndrom beim Hund – die wichtigsten Verhaltenstipps

Vestibularsyndrom beim Hund – die wichtigsten Verhaltenstipps

Das Vestibularsyndrom beim Hund ist eine weit häufigere Erkrankung bei unseren Vierbeinern, als die meisten denken. Nachdem Snowy Ende Oktober an einem Vestibularsyndrom erkrankt ist, habe ich bereits über die Erkrankung geschrieben. Dabei habe ich viele Nachrichten bekommen von Hundehaltern, deren Hunde auch betroffen waren und die im Moment der Erkrankung wenig Informationen darüber erhalten haben und auch nicht viele Informationen recherchieren konnten. Sie fühlten sich alleine gelassen und waren hilflos. Grund genug also, dass ich betroffenen Hundehaltern alle wichtigen Infos zur Erkrankung und auch hilfreiche Tipps für den Umgang mit dem Vestibularsyndrom zusammenstelle.

Die wichtigsten Fakten zum Vestibulärsyndrom beim Hund habe ich dir daher bereits im ersten Artikel dazu zusammengestellt. Für deinen Hund ist die Situation sehr unangenehm. Alles dreht sich und er hat keine Orientierung im Raum mehr. In der Folge taumelt und stürzt er. Der Hund kann sich nicht mehr auf den Beinen halten. Vergleichbar wäre es damit, wenn ein Mensch völlig alkoholisiert ist.

So gehst du mit dem Vestibulärsyndrom beim Hund um

Sehr wichtig ist aber für Hundehalter insbesondere, wie man in der Situation am besten mit dem Vestibulärsyndrom umgeht und wie man seinem Hund das Leben erleichtern kann. Daher habe ich dir hier wichtige Verhaltenstipps zusammengefasst, mit denen du deinen Hund unterstützen kannst.

Denn eines ist klar: in der akuten Situation ist man zunächst überfordert und aufgeregt und es ist schwierig, einen klaren Kopf zu bewahren. Wenn man weiß, wie man richtig reagiert und wie man seinen Hund gut unterstützen kann, dann macht es viele Dinge leichter. Besonders das habe ich aus der Situation mitgenommen. Wie bei Erster Hilfe wusste ich genau, was zu tun ist. Mir liegt es am Herzen, dass auch du dich im Umgang mit Erkrankungen sicher fühlst.

Nach ca. 1-3 Tagen beginnen die Symptome langsam abzuklingeln, doch bis dein Hund gesundet ist, kann es längere Zeit dauern. Daher ist es wichtig, dass du weißt, wie ihr euren Alltag anpassen könnt.

Was der Tierarzt beim Vestibularsyndrom beim Hund tun kann

Dein Tierarzt kann deinen Hund mit Medikamenten gegen Übelkeit und Erbrechen sowie durchblutungsfördernde Medikamente sinnvoll unterstützen. Auch eine Infusionstherapie kann helfen.

Nach dem Tierarztbesuch – so hilfst du deinem Hund Zuhause

Vestibularsyndrom beim Hund – Ruhe steht an erster Stelle

In erster Linie braucht dein Hund Ruhe. Viel Ruhe. Dein Hund braucht nun viel Schlaf. Achte darauf, dass er gut gebettet ist. Viele Hunde mögen in der Situation gern recht bodennah liegen, z.B. auf einer Schlafmatte. Wenn er wie gewohnt im Hundebett schläft, achte darauf, dass es einen niedrigen Einstieg hat. Das erleichtert deinem Hund den Ein-und Ausstieg, wenn er wieder mobil wird, aber immer noch wackelig auf den Beinen ist.

Snowy hatte beide Möglichkeiten zur Auswahl: eine Hundematte und ein Hundebett.Sie hat zumeist ihr Hundebett bevorzugt und fühlte sich mit dem Kuschelrand drumherum wohl sehr geschützt. Achte bitte auch auf die Qualität des Schlafplatzes. Er sollte eine druckentlastende Matratze haben, damit dein Hund gelenkschonend gebettet ist und auch für die nötige Druckentlastung gesorgt ist. Ansonsten kann es zu Liegestellen kommen. Achte auch darauf, das der Schlafplatz so steht, dass du deinen Hund im Blick hast. So bist du zur Stelle, wenn er versucht aufzustehen und kannst ihm Unterstützung bieten.

Dadurch, dass dein Hund viel liegt, ist es auch wichtig, dass er nicht auskühlt, durch die Immobilität. Prüfe regelmäßig, ob er es warm genug hat.

Doch dein Hund muss auch in Bewegung bleiben

Das hört sich jetzt nach einem Widerspruch an: auf der einen Seite ist Ruhe wichtig, auf der anderen in Bewegung bleiben. Wie soll das gehen? Zusätzlich solltest du deinen Hund mit gezielten Bewegungsanbahnungen mobilisieren. Ziel ist es, da besonders ältere Hunde betroffen sind, dass sie nicht immobil werden. Lasse dir von deinem Hundephysiotherapeuten zeigen, wie du das mehrmals täglich durchführen kannst

Unterstütztes Gehen – sicher bewegen

Dein Hund ist nicht in der Lage, selbständig sicher zu laufen. Er wankt und kippt um. Das solltest du vermeiden, da er sich so noch zusätzlich verletzen kann. Dennoch muss er natürlich auch raus, um sein Geschäft zu erledigen und soll in Bewegung bleiben.

Im Akutfall empfehle ich dir, einfach ein Handtuch zu nehmen, um deinen Hund beim Gehen zu unterstützen. Das legst du unter seinem Bauch durch und hältst du beiden Enden in den Händen. Ein Handtuch ist gut, weil es nicht unter dem Bauch einschneidet und den Druck verteilt. So hast du eine schnelle Lösung für eine Gehhilfe zur Hand.

Es gibt auch praktische Tragehilfen, meist aus Neopren, die man im Internet bestellen kann. Die hat man natürlich im ersten Moment nicht zur Hand, kann man aber bestellen und bis dahin einfach ein Handtuch nehmen.

Aber nicht nur zum Pipi machen, sondern auch um immer wieder mal ein paar Schritte zu gehen, solltest du es nutzen. Unterstütztes Gehen nennt man  das. Es hilft, deinen Hund mobil zu halten.

So solltest du ihn mehrmals täglich zum Untersützten Gehen animieren. Das hilft dabei, dass seine Gelenke nicht einrosten und auch das Herz-Kreislaufsystem mobilisiert wird.

Aus der Hand füttern

Wie schon beschrieben, ist deinem Hund übel und alles dreht sich permanent. So fühlt es sich dann auch an, wenn er aus dem Futternapf essen soll. Es hat sich bewährt, Hunde mit einem Vestibulärsyndrom aus der Hand zu füttern. Das würde ich dir auch unbedingt empfehlen.

Genügend trinken

Achte darauf, dass dein Hund genügend trinkt. Die Gefahr der Dehydrierung ist groß. Besonders, wenn dein Hund erbricht, verliert er viel Flüssigkeit. Auch dadurch, dass er viel liegt und nicht selbständig zum Wassernapf gehen kann, solltest du ihm häufiger Wasser anbieten.

Antirutsch im Haus

Deinem Hund macht jetzt jeder Schritt große Probleme. Jeder Schritt ist mit Unsicherheit verbunden. Du kannst ihm viel Erleichterung verschaffen, wenn du dafür sorgst, dass er sich nur auf rutschfesten Untergründen bewegt. Klar, man kann nicht mal eben das gesamte Haus oder die Wohnung mit Teppich auslegen. Aber du kannst in den Bereichen, in denen dein Hund sich in der Regel viel bewegt z.B. vorübergehend mit rutschfesten Läufern auslegen oder Yogamatten.

Treppenlaufen vermeiden

Dein Hund sollte keine Treppen steigen. Durch das fehlende Raumgefühl sind gefährliche Stürze vorprogrammiert. Wenn dein Hund wieder mobiler ist, solltest du ihn it einem Handtuch oder einer Tragehilfe unterstützen. Das gibt Sicherheit.

Hund tragen

Im ersten Moment denkt man sich, man trägt seinen Hund einfach. Wenn möglich solltest du das aber vermeiden. Es ist nachgewiesen, dass es das Schwindelgefühl noch verstärkt.

Ein Tipp für die Nacht

Auch Dunkelheit verstärkt das Schwindelgefühl enorm. Daher empfehle ich dir, deinem Hund für die Nacht eine Lichtquelle anzulassen. So kann er besser zur Ruhe kommen. Und wie wir gelernt haben, ist Ruhe beim Vestibularsyndrom das wichtigste.

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, deinen Hund zu unterstützen, damit er im Alltag gut zurecht kommt, wenn er an einem Vestibularsyndrom erkrankt ist. In einem weiteren Artikel werde ich dir noch einige Übungen zusammenstellen, mit denen du seine Gesundung unterstützen kannst

Ist dein Hund auch schon an einem Vestibulärsyndrom erkrankt? Wie hast du ihn unterstützt? Teile deine Erfahrungen gern in den Kommentaren mit uns! Hast du noch Fragen? Dann hinterlasse mir auch gern einen Kommentar!

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Bei deinem Hund machen sich die Zeichen des Alters bemerkbar? Die Spaziergänge werden kürzer und er läßt sich oft zurückfallen? Dein Hund wirkt oft müde und erschöpft – viele Bewegungen fallen schwer. Er wirkt häufig steifbeinig oder ist wackelig auf den Beinen? Aber du möchtest, dass dein Vierbeiner noch lange an deiner Seite ist und das möglichst fit und mobil. Auch im Alter soll er agil und mit viel Lebensfreude an deiner Seite sein. Hier lernst du, ihn aktiv zu unterstützen Muskulatur aufzubauen und beweglicher zu werden. Für mehr INFOS ZUM KURS HIER KLICKEN