Zerrung beim Hund – wie sie entsteht, was es bedeutet und wie man sie behandelt

Zerrung beim Hund – wie sie entsteht, was es bedeutet und wie man sie behandelt

Genau wie wir Menschen können sich auch Hunde eine Zerrung zuziehen. Vielleicht kennst du es, dass dein Hund gerade noch fröhlich und wild mit seinem Hundefreund gerannt ist und plötzlich humpelt und sein Bein nicht mehr belasten will? Eine Ursache hierfür kann eine Zerrung sein. Die ist auch für unsere Vierbeiner äußerst schmerzhaft. Da das Schmerzempfinden unserer Hunde dem menschlichen extrem ähnlich ist, kann man gut nachvollziehen, wie weh eine Zerrung unseren Hunden tut.

Was passiert bei einer Zerrung?

Bei einer Zerrung – auch Distension genannt – kommt es zu einer Verletzung von Muskeln, Sehnen oder Bändern. Dies passiert durch eine ruckartige Kontraktion, ein Trauma, eine plötzliche Überbelastung oder eine unphysiologische Dehnung. Je nach betroffener Region spricht man dann von einer Muskelzerrung, Sehnenzerrung, Bänderdehnung oder Leistenzerrung.

Mögliche Ursachen einer Zerrung beim Hund

Wie eingangs bereits beschrieben, kann eine Zerrung z.B. durch eine unglückliche Bewegung beim Spielen, Springen oder Laufen entstehen. Auch Übergewicht kann zu einer Zerrung führen. Aber auch falsch ausgeführte Stretching Bewegungen können im schlimmsten Fall Distensionen verursachen.

Welche Körperbereiche sind besonders betroffen?

Bei unseren Hunden sind besonders die Bereiche der Hüfte oder Oberschenkel betroffen.

Die Anzeichen einer Zerrung beim Hund

Folgende Symptome zeigen Hunde häufig, wenn sie sich eine Zerrung zugezogen haben:

  • Schonung des betroffenen Laufs
  • Aufjaulen
  • Humpeln
  • Anschwellung des betroffenen Bereichs
  • Verändertes Verhalten

In jedem Fall ist es sinnvoll, wenn du deinen Hund dem Tierarzt vorstellst, um eine entsprechende Diagnose zu stellen. Zudem sollten grudnsätzlich schwerere Verletzungen am Bewegungsapparat ausgeschlossen werden. Dein Tierarzt wird deinen Hund entsprechend untersuchen, ihn abtasten und möglicherweise auch eine Röntgenaufnahme machen, um eine Fraktur auszuschließen.

Was du tun kannst, um deinen Hund bei einer Zerrung zu unterstützen

Wenn dein Hund sich eine Zerrung zugezogen hat, kannst du ihm beispielsweise mit kühlenden Wickeln, wie einem Quarkwickel Erleichterung verschaffen, seine Schmerzen lindern und dafür sorgen, dass die Schwellung im betroffenen Bereich schneller zurückgeht.

In jedem Fall solltest du deinen Hund schonen, bis die Verletzung auch wirklich abgeklungen ist. Wildes Spiel, Sprünge etc. sollten unbedingt vermieden werden. Belastet dein Hund sich zu früh wieder zu stark, kann es dazu führen, dass die Symptome sich wieder verstärken und die Heilung sich verzögert.

Erst wenn dein Hund mehrere Tage absolut beschwerdefrei läuft, solltest du die Bewegung und die Spaziergänge langsam und Schritt für Schritt wieder steigern. Zerrung beim Hund 

Alles Liebe, Tina

Neurologische Probleme beim Hund – so förderst du die Nervenweiterleitung mit dem Ausstreichen der Zehenzwischenräume

Neurologische Probleme beim Hund – so förderst du die Nervenweiterleitung mit dem Ausstreichen der Zehenzwischenräume

Eine ganze Reihe von Rückenerkrankungen bringen gleichzeitig auch neurologische Probleme mit sich. Häufige Erkrankungen, die eng mit neurologischen Problemen verbunden sind, sind typischerweise Bandscheibenvorfälle, das Cauda Equina Compressions Syndrom, Spondylose oder Rückenmarksinfarkt – um nur einige zu nennen. Eine Erkrankung, die keine neurologische Ursache hat, aber neurologische Symptome nach sich zieht, ist die Degenerative Myelopathie.

So zeigen sich neurologische Probleme beim Hund

Sie zeigen sich häufig durch ganz typische Anzeichen, wie beispielsweise das klassische Pfotenschleifen, aber auch koordinative Probleme. Zudem wird die Muskulatur immer schwächer. Betroffene Hunde stolpern häufiger, stehen nicht mehr wirklich stabil, bei Rüden klappt das Beinchen heben nicht mehr so recht und auch Alltagsbewegungen werden gemieden. Dazu können Dinge wie Treppenlaufen gehören.

Was kann man tun, um die Nervenweiterleitung zu fördern?

Das macht uns als Hundehalter natürlich hilflos. Doch in vielen Fällen gibt es viele Möglichkeiten, die Nervenweiterleitung wieder zu verbessern. Dazu gehören neben dem Bewegungstraining, stimulierenden Massagen, passivem Bewegen auch Maßnahmen, wie das Ausstreichen der Zehenzwischenräume. Das schlage ich Hundehaltern mit Hunden mit neurologischen Problemen gern als Hausaufgabenübung vor, denn es ist sehr einfach, nicht wirklich fehleranfällig und extrem effektiv. Umso mehr wundere ich mich, dass es immer noch so wenige Menschen kennen. neurologische Probleme beim Hund

Reizsetzungen sorgen dafür, dass Nervenimpulse wieder ankommen

Wenn wir die Nervenweiterleitung unserer Hunde fördern wollen, müssen wir natürliche Reize setzen, denn bei neurologischen Problemen, ist die Nervenweiterleitung gestört. Das führt dazu, dass die “Botschaft” nicht mehr bis in die Muskeln und Zehen weitergeleitet wird. In der Konsequenz kommt es dann dazu, dass Hunde an Stabilität verlieren, die Muskulatur abbaut und Bewegungen immer schwerer fallen. In letzter Konsequenz kann es eine Lähmung des Hundes nach sich ziehen. neurologische Probleme beim Hund

Die gute Nachricht: so lange noch eine Tiefensensibilität da ist, haben wir gute Chancen, den Zustand deutlich zu verbessern (das darfst du nun natürlich bitte nicht als „Diagnose“ oder Versprechen werten!). Solange der Hund also noch „Gefühl“ in seinen Pfoten hat – sprich ein wenig der Botschaft, die die Nerven senden, kommen noch in der Peripherie an, können wir dieses auch wieder verstärken. Wir können dies wieder fördern, indem wir am anderen Ende, sprich an den Zehen anfangen zu stimulieren und so dem Gehirn signalisieren, dass da etwas ist. So fördern wir die Weiterleitung und Verbindung.

So geht das Ausstreichen der Zehenzwischenräume:

Du brauchst keine Angst zu haben – es funktioniert ganz einfach. Wenn du meine Artikel schon länger liest, weißt du, dass ich besonders gern Dinge mag, die einfach sind und eine große Wirkung haben. Diese Übung gehört definitiv dazu!

Du gehst dafür einfach mehrmals täglich mit deinen Fingern in die Zehenzwischenräume der Hinterpfoten und massierst sie sanft und streichst sie aus. Zusätzlich kannst du auch leicht an den Häärchen in den Zehenzwischenräumen und den Schwimmhäuten “zubbeln” – natürlich nur sanft. Das stimuliert und fördert sehr effektiv die Nervenweiterleitung. Wenn dein Hund kitzelig ist, dann achte darauf, dass du die Zehen nicht zu „zart“ anfasst.

„Steter Tropfen höhlt den Stein“ neurologische probleme beim Hund

Natürlich wirst du nicht nach einmaligem Ausstreichen der Zehenzwischenräume ein Wunder erleben. Aber wenn du kontinuierlich am besten mehrmals täglich die Zwischenräume der Hundepfoten ausstreichst und massierst, wirst du – vor allem in Kombination mit anderen Maßnahmen – eine deutliche Verbesserung erreichen.

Alles Liebe, deine Tina

Hundemassage leicht gemacht mit dem Massagehandschuh – Anleitung für Hundehalter

Hundemassage leicht gemacht mit dem Massagehandschuh – Anleitung für Hundehalter

Viele Hundehalter interessieren sich sehr für das Thema Hundemassage. Doch nicht immer möchten sie sich an richtige Masssagegriffe heranwagen. Nicht immer hat man die Zeit für eine ausgiebige Massage und auch nicht jeder Hund kann und will lange entspannt liegenbleiben. Es ist einfach auch sehr intensiv – und nicht jeder Hund kann damit gut umgehen.

Tessa gehört auch zu diesen Hunden. Ein bißchen Massage ist schön. Aber alles in Maßen bitte. Ich persönlich halte auch so gar nichts davon, den Hund dann zur Massage „zu nötigen“. Wenn er sich damit nicht wohl fühlt, wird er innerlich in jedem Fall anspannen, was sich auch in muskulären Verspannungen äußert. Dabei wollen wir mit einer Hundemassage doch eine seelische und körperliche Entspannung unseres Hundes erreichen. Das passt für mich dann nicht mehr zusammen.

Da ist die Hundemassage mit einem Massagehandschuh für mich dann eine geniale Alternative

Ich habe für Tessa übrigens richtige Fingerhandschuhe für die Massage, der sogar zwei verschiedene Arten von Noppen hat. Das macht es möglich, viel gezielter und genauer zu massieren und auch an kleinere Bereiche des Körpers gut heran zu kommen. Auch kleine Hunde profitieren davon natürlich sehr. Es verleiht ein wesentlich besseres Gefühl bei der Massage. Der Hund ist gut tastbar und man hat viel Gefühl in der Hand. Das Material des Handschuhs ist angenehm weich und flexibel.

Hierauf solltest du bei deinem Massageutensil achten:

  • Es sollte aus weichem Material sein (Gummistriegel), damit es für deinen Hund auch bei kurzem Fell nicht unangenehm ist.
  • Es sollte nicht unangenehm riechen – die Nase unserer Vierbeiner sind ausgesprochen empfindlich.
  • Die Handschuhe sollten pflegeleicht und schnell zu reinigen sein.
  • Für dich sollte die Passform angenehm sein, damit du ein gutes Griffgefühl hast und sicher in der Behandlung bist.

Toller Nebeneffekt der Hundemassage

Neben Massageeffekt bürsten die Massagehandschuhe eine Menge Fell heraus. Also hat man neben der Massage auch gleich eine tolle und effektive Fellpflege.

Doch wie wirkt die Massage mit einem Massagehandschuhe?

Grundsätzlich wirkt die Massage mit Hilfsmitteln wie eine klassische Massage. Doch die Intensität reicht nicht an eine klassische Massage mit den Händen heran. Die Bereiche, die du massierst, werden erwärmt, die Durchblutung wird gesteigert und du regst das Herz-Kreislaufsystem an. Du linderst Schmerzen und entspannst die Muskulatur deines Hundes. Dein Hund wird wieder beweglicher und agiler. Dies hilft ihm bei Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose, Hüftdysplasie oder Spondylose. Wenn du die Massage mit den Hilfsmitteln bei Hunden mit neurologischen Erkrankungen wie zum Beispiel einem Bandscheibenvorfall anwendest, unterstützt du damit, dass die behandelten Körperteile bewusster wahrgenommen werden und die Nerven stimuliert werden. Das hilft auch bei der Behandlung von Lähmungen. Aber auch als Wellnessbehandlung, Qualitytime mit deinem Hund und zur Stärkung eurer Bindung ist es eine wunderbare Maßnahme.

Die Massage mit einem Handschuh bietet eine tolle Möglichkeit z.B.:

  • Wenn man mit Massage Schmerzen lindern möchte– aber ohne Griffe zu erlernen.
  • Wenn dein Hund sich bei direkten, intensiven Berührungen durch eine Hand unwohl fühlt

Wann ist die Massage tabu? Hundemassage

  • Entzündungen
  • Trächtigkeit
  • Tumoren
  • Fieber
  • Herzerkrankungen
  • Infektionserkrankungen
  • frische Verletzung
  • Blutungsneigungen

Bei nervösen Hunden ist eine Massage mit einem Handschuh schwierig, da sie stimulierend wirkt. Auch bei histaminempfindlichen Hunden rate ich von der Massage mit Hilfsmitteln ab, da die Histaminausschüttung verstärkt wird.

Wie führst du die Massage und was musst du beachten?

Die Massage sollte mit leichtem Druck durchgeführt werden, da sie so angenehm und entspannend ist. In die Massage kannst du den Rücken, die Schultern und Vorderläufe, Kruppe und Hinterläufe einbeziehen. Streiche immer in einer fließenden Bewegung mit dem Strich. Du kannst auch mit kreisenden Bewegungen massieren. kannst du durchführen. Massiere nicht zu lange und intensiv auf einer Stelle und halte den Druck möglichst immer gleich. Versuche immer im Bereich der Muskulatur zu arbeiten und spare knöcherne Bereiche aus. Auf knöchernen Bereichen zu massieren ist unangenehm bis schmerzhaft.

Auch empfindliche Bereiche des Körpers sparst du bitte aus. Dazu gehören der Kopf, die Geschlechtsteile und die Brustwarzen.

Hundemassage – Videoanleitung (KLICK)

Eine entspannte Atmosphäre ist wichtig Hundemassage

Nehme dir Zeit für die Massage und schaffe eine wohlige Atmosphäre. Eine angenehme Raumtemperatur und angenehmes Licht gehören dazu. Dein Hund sollte bequem liegen, vielleicht auf seiner Lieblingsdecke und auch du solltest bequem sitzen. Schenke deinem Hund deine volle Aufmerksamkeit. Das bedeutet auch, dass Fernseher, Handy etc. tabu sind. die Raumtemperatur und das Licht sollten angenehm sein. Hundemassage

Wie häufig kannst du deinen Hund mit einem Massagehandschuh massieren?

Bei neurologischen Erkrankungen kannst du die betroffenen Gliedmaßen täglich damit massieren. Ansonsten empfehle ich dir, die Massage mit einem Handschuh höchstens alle zwei Tage durchzuführen. Die Behandlung ist sehr intensiv und bei häufigerer Anwendung kann es zu einer Überreizung kommen und für deinen Hund unangenehm werden.

Deinen eigenen Hund massieren – traust du dich nun?

Und – wagst du dich an das Thema Hundemassage jetzt auch heran? Ich hoffe, ich konnte dich für dieses schöne Thema begeistern. Die Massage mit einem Striegel oder einem Massagehandschuh ist auf jeden Fall eine tolle Variante. Falls du dich intensiver mit dem Thema Massage beim Hund beschäftigen möchtest, findest du hier ausführliche Infos zum Thema Massage und Anleitungen zu folgenden Massagegriffen: Hundemassage

Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude mit der Massage! Bei Fragen schreibe mir gerne eine Email oder hinterlasse mir einen Kommentar!

Alles Liebe, Tina

 

Gesundheitscheck für ältere Hunde – was gemacht wird und weshalb er unverzichtbar ist

Gesundheitscheck für ältere Hunde – was gemacht wird und weshalb er unverzichtbar ist

Viele Hundehalter schauen mich mit großen Augen an, wenn ich ihnen empfehle, weil ihrem älteren Hund einen regelmäßigen Gesundheitscheck für ältere Hunde machen zu lassen. Die Antwort lautet meist: „Aber der hat doch gar nichts, der ist einfach nur alt.“ Gesundheitscheck alter Hund

Allerdings ist es so, dass sich der Körper im Alter verändert. Ältere Hunde haben einen veränderten Stoffwechsel und ein schwächeres Immunsystem. Das macht sie anfälliger für Krankheiten. Gleichzeitig ist aber auch die Gesundung sehr anstrengend für den Körper und benötigt viel Kraft.

Viele Erkrankungen entstehen schleichend

Viele Erkrankungen zeigen zu Beginn kaum auffällige Symptome und der Vierbeiner kann sie auch gut kompensieren und auch vertuschen. Dabei erhöht eine frühe Erkennung der Krankheit in sehr vielen Fällen die Heilungschancen und verkürzt die Rekonvaleszenz.

Daher liegt es in unserer Verantwortung als Hundehalter, unsere Seniorenhunde regelmäßig durchchecken zu lassen, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Unsere Vierbeiner können sich uns nicht mitteilen und im Alltag fallen Veränderungen häufig verzögert auf. Daher ist es absolut unverzichtbar, den älteren Hund zumindest alle 6 Monate zum Geriatriecheck für Hunde vorzustellen.

Ein chronischen Verlauf kann irgendwann zu eingeschränkter Lebensqualität führen Gesundheitscheck alter Hund

Es ist nicht nur so, dass der Hundekörper mit Erkrankungen im Alter schlechter umgehen kann. Viele Erkrankungen nehmen zusätzlich einen chronischen Verlauf. In einigen Fällen kann das verhindert werden. Doch selbst wenn der chronische Krankheitsverlauf nicht verhindert werden kann, so können jedoch die Krankheitssymptome abgemildert werden und Schmerzen gelindert oder sogar verhindert werden.

Schöner Lebensabend und Lebensqualität trotz Krankheit

Wie eingangs bereits beschrieben: je eher eine Erkrankung festgestellt wird, desto besser kann sie behandelt werden. Vielfach kann das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten werden. Im besten Fall bevor es zu Symptomen kommt, die die Lebensqualität mindern. Besonders bei alterstypischen Herzerkrankungen und Gelenkerkrankungen wie Arthrose und Rückenproblemen wie Spondylose ist dies der Fall.

Diese Parameter werden beim Geriatriecheck für Hunde überprüft

Der Tierarzt wird im ersten Schritt eine gründliche Anamnese erstellen. Dazu gehört die Erfassung der Krankheitsgeschichte deines Hundes und auch möglichen aktuellen Symptomen. Dein Tierarzt untersucht deinen Hund gründlich. Dazu gehören beispielsweise die Kontrolle der Augen und des Gehörs, sowie der Körperöffnungen. Auch ein Blick in das Maul deines Hundes darf keinesfalls fehlen. Besonders die Zähne sind bei Seniorhunden oft eine Baustelle. Auch der Zustand von Haut und Fell werden überprüft.

Dein Hund wird auch eingehend abgetastet. So versucht dein Tierarzt, Schwellungen, Verhärtungen und schmerzhafte Stellen zu ertasten. Die Gelenke deines Hundes werden auf Beweglichkeit und mögliche schmerzende Gelenkarthrose überprüft. Auch der Rücken wird abgetastet, um möglichen Rückenschmerzen auf die Schliche zu kommen.

Auch diese Untersuchungen gehören dazu Gesundheitscheck alter Hund

Weiterhin wird eine Laboruntersuchung von Blut und Urin vorgenommen. Besonders Blut- und Harnuntersuchung geben einen guten Aufschluss über den Gesundheitszustand deines Hundes. Hier können Krankheiten festgestellt werden, die äußerlich möglicherweise noch gar keine Symptome zeigen. Nierenerkrankungen zeigen erste deutliche Symptome z.B. erst, wenn mehr als die Hälfte des Nierengewebes bereits geschädigt ist.

Es ist auch empfehlenswert, einen Herzultraschall machen zu lassen, um mögliche Herzprobleme frühzeitig zu erkennen. Sollten sich bei der allgemeinen Untersuchung Auffälligkeiten zeigen, sind teilweise weitere diagnostische Untersuchungen wie Röntgen, EKG oder Ultraschall notwendig, um eine Diagnose zu stellen.

Gesundheitscheck für ältere Hunde als Prävention

Du siehst, ein regelmäßiger Check Up beim Tierarzt für deinen älteren Hund ist kein unnützer Schnick-Schnack. Im Gegenteil. Es gibt dir die Möglichkeit, dass Erkrankungen bei deinem Hund frühzeitig erkannt und behandelt werden. Deinem Hund gibt es die Chance mit viel Lebensqualität und ohne schwere Symptome und Schmerzen zu altern.

Du hast dich schon immer gefragt, was im Hundekörper passiert, wenn dein Hund älter wird: Das passiert im Körper deines Hundes, wenn er altert.

Hast du einen älteren Hund und schon einmal einen Gesundheits-Check machen lassen? Wie sind deine Erfahrungen damit? Gesundheitscheck alter Hun

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Wir können es nicht verhindern – unsere Hunde werden älter und bauen körperlich ab. Oft macht uns diese Tatsache hilflos. Denn was passiert eigentlich im Hundekörper, wenn Hunde altern? Wie können wir unsere Vierbeiner unterstützen, mobil halten und den Alterungsprozess sogar verzögern?! Und was kann ich meinem Hund noch zumuten, was macht älteren Hunden Spaß und wie gehe ich mit dem Älterwerden meines Vierbeiners um?

Ich vermittele dir einen Einblick in den biologischen Prozess des Älterwerdens und verschafft ein gutes Verständnis. Gleichzeitig gebe ich dir Maßnahmen an die Hand, wie du den eigenen Hund im Prozess des Älterwerdens aktiv unterstützen und begleiten kannst- inkl. Eines kleinen Workouts für deinen Seniorhund.

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So hilft isometrisches Training deinem Hund entspannt durch stressige Weihnachtstage zu kommen!

So hilft isometrisches Training deinem Hund entspannt durch stressige Weihnachtstage zu kommen!

Die Weihnachtstage und auch die Vorweihnachtszeit können auch für unsere Hunde stressig sein. Sie spüren einfach, dass auch wir Menschen im Jahresendspurt sind. Aber auch an den Feiertagen selbst, wenn die Familie zu Besuch ist und das Haus voll ist, kann das für unsere Hunde schnell eine stressige Angelegenheit werden. Wenn der Vierbeiner dann noch von Natur aus eher nervös, leicht erregbar oder ängstlich ist, dann wird es für ihn umso schwieriger.

Es gibt allerdings Möglichkeiten, wie du deinem Hund zu Entspannung verhelfen kannst, auch wenn es mal etwas trubeliger zugeht. Da auch Tessa schnell nervös wird, besonders wenn andere Menschen da sind und die Stimmung etwas „aufgeregter“ ist, unterstütze ich sie in diesen Situationen gern mit isometrischen Übungen.

Wie wirken isometrische Übungen?

Bei isometrischen Übungen haben wir eine gezielte Muskelan- und entspannung ohne eine aktive Muskelbewegung. Die An- und Entspannung wird über den leichten Druck der Hand des Menschen ausgelöst. Zudem wird hierbei die Eigenwahrnehmung des Körpers gefördert. Der Hund muss sich auf sich selbst und seinen Körper konzentrieren und fährt so seinen Erregungszustand sukzessive runter. Körper und Geist befinden sich immer in einem engen Zusammenspiel. Und so können wir mit isometrischen Übungen über die Bewusstmachung des Körpers auch eine geistige und seelische Entspannung herbeiführen.

Es ist übrigens sinnvoll, wenn du nicht erst im Stressmoment selbst mit dem Aufbau der isometrischen Übungen beginnst, sondern schon vorher. So kennt dein Hund sie bereits und sie können als konditionierte Entspannung genutzt werden. Ich stelle dir im Folgenden verschiedenen isometrische Handgriffe vor, die du sehr leicht mit deinem Hund umsetzen kannst.

Isometrische Übungen zur Stressreduktion deines Hundes

Für die Übungen sollte dein Hund immer auf einem rutschfesten, ebenen Untergrund stehen.

Die erste Position:

Hocke dich als erstes hinter deinen Hund. Lege nun deine Hände seitlich auf die Oberschenkel deines Hundes. Gebe mit deiner rechten Hand leichten Druck auf den Oberschenkel nach links. Du wirst spüren, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position ca. 3 Sekunden und federe nicht nach. Lasse nun langsam wieder locker. Gebe jetzt mit der linken Hand leichten Druck nach rechts. Du wirst wieder spüren, dass dein Hund seine Muskeln anspannt und gegenhält.

Halte diese Position wieder für ca. 3 Sekunden und lasse dann langsam locker.

Die zweite Position:

Hocke dich nun vor deinen Hund, sodass ihr euch anschaut. Lege deine Hände seitlich auf die Schultern deines Vierbeiners. Als erstes übst du mit deiner rechten Hand leichten Druck auf die Schulter aus. Du wirst nun wieder spüren, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit. Federe nicht nach und erhöhe auch nicht den Druck. Lasse langsam wieder locker und übe mit der linken Hand einen leichten Druck auf die andere Schulter aus. Wenn du spürst, dass dein Hund gegenhält, hältst du diese Position wieder für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit und lasse dann langsam locker.

Für den nächsten Griff legst du deine Hände auf die Brust deines Hundes. Übe nun einen leichten Druck aus, als würdest du ihn von dir wegschieben. Halte den Druck wieder für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit.

Achte darauf, dass der Druck, den du ausübst, nie stark oder ruckartig passiert. Gib deinem Hund zwischendurch die Möglichkeit, sich zu lockern.

Wie oft und wie lange?

Beginne mit einmal täglich 3 Wiederholungen á 3 Sekunden pro Übung.

Der große Vorteil an isometrischen Übungen ist, dass du sie immer und überall und in wirklich jeder Situation mit deinem Hund durchführen kannst. Welche Tipps hast du, damit dein Hund sich in stressigen Situationen entspannt? Teile sie gern in den Kommentaren mit anderen Hundefreunden!

 

Beinwell Wickel  – sanfte Hilfe aus der Natur bei Gelenkproblemen & Schmerzen

Beinwell Wickel – sanfte Hilfe aus der Natur bei Gelenkproblemen & Schmerzen

Bereits der Name Beinwell verrät uns, seine hauptsächliche Wirkung. Traditionell wurde er bei Knochenbrüchen eingesetzt. Ursprünglich stammt der Beinwell aus Osteuropa und Asien. Mit der Zeit hat er sich aber in Europa und Nordamerika verbreitet. Das die Pflanze recht robust und nicht besonders anspruchsvoll ist, tut da sicher ihr übriges. Den Namen Beinwell erhielt die Pflanze, weil ihr eine heilungsfördernde Wirkung auf Muskeln, Sehnen, Haut und Knochen nachgesagt wird.

Was genau ist Beinwell?

Der Beinwell ist eine Staude, mit rauhaarigen, stark geäderten herablaufenden Blättern, die bis zu 30 cm breit und 50 cm lang werden können. Die Blüten des Beinwells sind weißlich bis gelblich, rötlich bis blauviolett. Insgesamt kann die Pflanze bis zu 1,50 cm hoch werden. Sie wächst sehr schnell und man kann sie 5-6 Mal im Jahr schneiden. Die Wurzeln des Beinwells sind außen dunkelbraun und innen fleischig und weiß. Sie entwickeln ein weitläufiges Wurzelsystem und eine Wurzel kann sogar armdick werden und bis zu einem Meter lang werden.

Diese Stoffe sind in Beinwell enthalten

Im Beinwell finden sich Allantoin, Aspargin, Cholin, Flavonoide, Gerbstoffe, Phenolcarbonsäuren, Schleimstoffe und Triterpenoide. Auch der Anteil an Vitamin B12 ist extrem hoch. Weitere Bestandteile sind Panthothensäure, Niacin, Riboflavin, Vitamin A, Vitamin C, Kalium und Calcium.

Zusätzlich sind im Beinwell folgende Inhaltsstoffe enthalten: Chlorophyll, Phosphor und viele Spurenelemente.

Wie wirken die Stoffe des Beinwells?

Der Wirkstoff von dem wir beim Einsatz beim Mensch und Hund am meisten profitieren ist Allantoin. Er ist in allen Pflanzenteilen enthalten und es handelt sich um ein Stoffwechselprodukt, dass eine wundheilende und zellregenerierende Wirkung hat. Allantoin kann auch synthetisch hergestellt werden, aber man vermutet, dass das natürliche im Beinwell vorkommende Allantoin vor allem durch das Zusammenspiel mit den anderen enthaltenen Inhaltsstoffen synthetischen Produkten überlegen ist.

Extrawissen: Aufgrund lebertoxischer Inhaltsstoffe wird Beinwell nur äußerlich angewendet.

In der Naturheilkunde wird die Wurzel der Beinwellpflanze daher vor allem bei:

eingesetzt.

Aber auch bei Ekzemen, Stichen, Mastitis, Hautausschlägen, Krampfadern, Konjunktivitis, Hautgeschwüren oder Wunden kann es Linderung verschaffen und die Heilung fördern.

Extrawissen: ich empfehle dir, getrockneten Beinwell beim Krallenschneiden stets bereitzuhalten. Er ist ein sehr wirksamer Blutstiller. Wenn du ihn einfach auf die Wunde tupfst, wird die Blutung sofort gestoppt.

Wann solltest du auf Anwendungen bzw. Produkten mit Beinwell verzichten?

  • bei Welpen
  • für trächtige und laktierende Hündinnen ist er nicht geeignet
  • bei Hunde mit Lebererkrankungen

So kannst du Beinwell bei deinem Hund einsetzen

Meistens wird die Wurzel als Umschlag oder in einer Salbe verwendet. Es können aber auch Blätter und die Wurzel verwendet werden. Ich selber setze Beinwell beim Hund sehr gern als Wickel ein. So lässt er sich sehr gut bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Verstauchungen, Sehnen- und Bandverletzungen, Muskelverletzungen und Verspannungen, sowie Arthritis gezielt am „Ort des Geschehens“ einsetzen.

So stellst du einen Beinwell Wickel her

Wickel mit Wurzelpulver

Wenn du zur Herstellung eines Beinwell Wickels Wurzelpulver verwendest, rührst du das Pulver mit kaltem oder heißem Wasser zu einem Brei an. Diesen Wurzelbrei trägst du dann dick auf ein Leintuch auf. Schlage es dann ein und lege den Wickel dann auf die gewünschte Stelle. Du kannst den Wickel dann noch mit einem Außentuch befestigen, um ein verrutschen zu verhindern.

Wickel mit frischer oder getrockneter Wurzel

Wenn du die frische oder getrocknete Wurzel verwendest, dann solltest du die getrocknete Wurzel möglichst klein hacken oder auch mahlen. Dann kochst du sie 10-20 Minuten auf. Danach siebst du sie ab und trägst die feuchte Masse auf ein Leinentuch auf, schlägst es ein und legst den Wickel auf die betroffene Stelle auf.

Beinwell Wickel mit Blättern

Wenn du die Blätter des Beinwells für einen Wickel nutzen möchtest, dann musst du im ersten Schritt die frischen Blätter mit einem Nudelholz walzen. Dadurch werden die Fasern gebrochen. Nun legst du die Blätter kurz in schwach kochendes Wasser. Im Anschluss nimmst du die Blätter und legst sie auf ein Leinentuch. Schlage dies ein und lege es auf die Stelle, die du behandeln möchtest

Das solltest du bei der Anwendung des Beinwell Wickels beachten

Dein Hund sollte bei einer Anwendung mit einem Wickel ruhen. Achte darauf, dass er nicht friert. Wenn du einen Wickel beim Hund anwendest, solltest du nach wenigen Minuten die Reaktion auf seiner Haut überprüfen. Wenn die Haut stark errötet oder Pusteln auftreten, solltest du den Wickel sofort entfernen. Achte darauf, dass bei einem warmen Wickel die Temperatur des Wickels nicht zu hoch ist. Das kannst du leicht überprüfen, wenn du die Temperatur des Wickels an der Innenseite deines eigenen Handgelenks überprüfst. Wenn du den Wickel auflegst, solltest du immer schauen, dass du ihn faltenfrei auflegst. Gebe deinem Hund nach der Anwendung des Wickels etwas Zeit, nachzuruhen.

Wie lange und wie häufig?

Wenn dein Hund es toleriert, kannst du den warmen Wickel zwischen 15-30 Minuten aufliegen lassen, bis er kalt geworden ist. Bei kalten Wickeln im Gegenzug, kann er aufliegen, bis er warm geworden ist. Einen Wickel kannst du ohne weiteres auch 2 Mal täglich anwenden.

Wenn du deinen Hund gern mit naturheilkundlichen Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt, dann kann ich dir übrigens die SHOP APOTHEKE sehr ans Herz legen. Dort findest du eine Vielzahl an hochwertiger Produkte für die Gesundheit deines Hundes!

Hast du bereits Erfahrungen mit Beinwell im Einsatz beim Hund gesammelt? Teile sie gern mit mir und anderen Hundefreunden in den Kommentaren.

Im Webinar „Bewegungsschmerz beim Hund“ gehen wir noch einmal intensiv auf das Thema Gelenkschmerzen beim Hund ein, aber auch auf typische Auffälligkeiten in der Bewegung, die auf verschiedene Gelenkerkrankungen wie Hüftdysplasie, Patellaluxation o.ä. hindeuten können. Hier kannst du dabei sein: Zum Webinar „Bewegungsschmerz beim Hund“ anmelden. Übrigens mit dem Rabattcode: WEBINAR-FJI erhältst du 10% Rabatt!

Du hast noch Fragen zum Thema oder zum Webinar? Dann hinterlasse mir gern einen Kommentar oder schreibe mir eine Email an: tina@doggy-fitness.de .

 

Pfotenbalsam selbst machen – schnelle Hilfe bei rissigen Hundepfoten

Pfotenbalsam selbst machen – schnelle Hilfe bei rissigen Hundepfoten

Die kalte Jahreszeit macht auch unseren Hunden zu schaffen. Besonders die Pfoten werden arg strapaziert. Durch trockene Heizungsluft, Schnee und Streusalz werden die Pfoten intensiv beansprucht. In der Folge werden sie spröde und rissig. Das erhöht das Risiko, dass es zu Verletzungen kommt. Die sind schmerzhaft und können sogar langwierige Entzündungen zur Folge haben.

Besondere Pflege ist gefragt

Wir können unsere Hunde hier aktiv unterstützen und rissige Pfoten und Verletzungen vermeiden. Eine sehr große Hilfe sind Pfotenbalsams, die man auch sehr leicht selbst machen kann. Da ich immer versuche, möglichst natürliche Produkte zu verwenden, nutze ich für mein Rezept auch ausschließlich natürliche Zutaten, die du dir sehr leicht zusammenstellen kannst.

Die Basis für mein selbstgemachtes Pfotenbalsam ist Kokosöl. Es wirkt feuchtigkeitsspendend, ist gut verträglich und auch antibakteriell. Zudem verarbeite ich in meinem Rezept Ringelblumen und Kamillenblüten. Beide wirken ebenfalls entzündungshemmend und fördern die Heilung. Eine tolle Kombination also, um rissige Pfoten zu heilen und gleichzeitig präventiv die Hundepfoten zu schützen.

Das sind die genauen Zutaten für das selbstgemachte Pfotenbalsam:

  • 200 ml Kokosöl
  • 1 EL getrocknete Ringelblumenblätter (die erhältst du auf jeden Fall in der Apotheke oder auch im Reformhaus)
  • 1 EL Kamillenblüten (gibt es ebenfalls im Reformhaus)

So einfach stellst du das selbstgemachte Pfotenbalsam her:

Erhitze zunächst das Kokosöl im Wasserbad. Du wirst sehen, wenn es warm wird, verflüssigt es sich. Du gibst dann die Blüten in das verflüssigte Kokosöl und vermischst alles gut, bis sich die Blüten gleichmäßig im Kokosöl verteilt haben.

Gebe dann das noch flüssige Gemisch in ein wiederverschließbares Gefäß. Dort lässt du das Kokosöl dann abkühlen. Es wird dann wieder cremig fest. Das kann durchaus ein paar Stunden dauern. Dann verschließt du das Gefäß.

Tipp: Achte darauf, dass du das Pfotenbalsam kühl und trocken lagerst. Wenn du es benutzt entnimmst du ein wenig und du wirst sehen, dass es alleine durch deine Handwärme sofort so weich wird, dass du es gut auf den Pfoten deines Hundes verteilen kannst.

Wie wendet man das Pfotenbalsam an?

Ich gebe regelmäßig vor dem Spaziergang eine kleine Menge auf Tessas Pfötchen und massiere es leicht ein. Bitte nicht zu dick auftragen, da das Balsam sehr reichhaltig ist. Auch nach dem Spaziergang, wenn ich ihre Pfoten abgetrocknet und gesäubert habe, gebe ich ein wenig Balsam auf die Pfotenballen und massiere es leicht ein.

Wie schützt du die Pfötchen deines Hundes im Winter davor, dass sie rissig werden? Teile deine Tipps gern mit mir und anderen Hundefreunden in den Kommentaren!

Retterspitz – Wickel  – schneller Helfer gegen Gelenkschmerzen beim Hund

Retterspitz – Wickel – schneller Helfer gegen Gelenkschmerzen beim Hund

Gelenkerkrankungen wie Arthrose oder Hüftdysplasie sind auch für unsere Hunde oftmals schmerzhaft. Natürlich sollte kein Vierbeiner Schmerzen leiden. Unterstützung hole ich mir da gern aus der Natur und bin ein großer Freund von Wickel-Umschlägen. Neben dem Quarkwickel nutze ich auch gern Retterspitz Wickel, um Hunden bei Gelenkschmerzen schnelle Erleichterung zu verschaffen.

Retterspitz wird bei Entzündungen aller Art genutzt. Die Wickel können sowohl warm als auch kalt angelegt werden. Ich nutze bei der Anwendung an Gelenken allerdings in der Regel die kalte Variante.

Wann hilft ein Retterspitz-Wickel deinem Hund?

Übrigens auch bei Insektenstichen kannst du den Wickel prima anwenden. Aber: die Anwendung von Wickeln ersetzt nicht grundsätzlich den Besuch beim Tierarzt. Bei schweren Erkrankungen oder bei Insektenstichen im Hals- und Mundraum solltest du bitte umgehend deinen Tierarzt aufsuchen.

Wann sind Retterspitz-Wickel tabu?

  • offene Wunden
  • Nieren- oder Blasenentzündung
  • schwere Herzerkrankungen
  • arterielle Durchblutungsstörungen
  • Karzinom
  • Überempfindlichkeit gegen Kälte
  • Allergien oder Unverträglichkeiten gegen die Inhaltsstoffe

Das brauchst du für den Wickel mit Retterspitz

  • Leintuch oder ein Baumwolltuch für das Innentuch
  • Baumwoll als Zwischentuch (am besten ein wenig größer als das Innentuch)
  • evt. Baumwoll- oder Frotteetuch zum Fixieren
  • Retterspitz
  • kaltes oder heißes Wasser
  • eine Schüssel

So machst du den Retterspitzwickel richtig

Du nimmst die Retterspitz Tinktur/Flüssigkeit und mischst sie mit kaltem Wasser. Tauche darin dann ein Leintuch ein und wringe es aus. Dies kommt dann auf die betroffene Stelle. Darüber wickelst du ein trockenes Zwischentuch und fixierst den Wickel je nach Position dann noch mit einem Außentuch. Bitte achte darauf, dass du den Wickel nicht zu straff anlegst und dass sich keine Falten bilden.

Überprüfe nach einigen Minuten die Haut deines Hundes auf Reaktionen. Wenn dein Hund auf den Wickel mit einer starken Rötung oder Pustelbildung reagiert, nehme ihn bitte sofort ab. Ist der Wickel warm geworden, nimmst du ihn wieder ab.

Achte darauf, dass dein Hund während der Anwendung ruht und nicht friert. Wenn du den Wickel warm anwendest, sollte er nicht zu heiß sein. Überprüfe die Temperatur auf der Innenseite deines eigenen Handgelenks. Gebe deinem Hund nach dem Wickel etwas Zeit um nachzuruhen.

Wie lange sollte der Wickel aufliegen und wie oft kann man ihn anwenden?

Der Wickel sollte heruntergenommen werden, wenn er warm wird (bei einer kalten Anwendung). Bei einem warmen Wickel, wenn dieser erkaltet ist. Das passiert in der Regel nach 15-30 Minuten. Grundsätzlich solltest du aber auch die Toleranz deines Hundes berücksichtigen. Bei Bedarf kannst du die Wickel ohne Bedenken mehrmals täglich anwenden.

Im Webinar „Bewegungsschmerz beim Hund“ gehen wir  noch einmal intensiv auf das Thema Gelenkschmerzen beim Hund ein, aber auch auf typische Auffälligkeiten in der Bewegung, die auf verschiedene Gelenkerkrankungen wie Hüftdysplasie, Patellaluxation o.ä. hindeuten können. Hier kannst du dabei sein: Zum Webinar „Bewegungsschmerz beim Hund“ anmelden. Übrigens mit dem Rabattcode: WEBINAR-FJI erhältst du 10% Rabatt!

Du hast noch Fragen zum Thema oder zum Webinar? Dann hinterlasse mir gern einen Kommentar oder schreibe mir eine Email an: tina@doggy-fitness.de .

 

 

 

6 wertvolle Tipps für den Herbst – so unterstützt du deinen arthrosegeplagten Hund

6 wertvolle Tipps für den Herbst – so unterstützt du deinen arthrosegeplagten Hund

Wenn ein Hund unter Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Hüftdysplasie oder Spondylose leidet, kommt mit dem Herbst die Jahreszeit, in denen die Gelenke oft Schmerzen und jeder Schritt schwer fällt.

Zwar kann man die Gelenkprobleme meist nicht „beseitigen“ und heilen, aber es gibt viele Möglichkeiten, wie du deinem Hund bei nasskaltem Wetter Erleichterung verschaffen kannst.

Nun neigt sich der Sommer langsam dem Ende und die Tage werden kürzer. Doch auch die Temperaturen sinken und die regnerischen Tage werden mehr. Da sich die widrigen Wetterbedingungen meist über viele Monate ziehen, kannst du mit dem Tipps, die ich dir in diesem Artikel verrate, die Lebensqualität deines Hundes deutlich verbessern.

Mit diesen 6 Tipps kommt dein Hund besser durch die kalte Jahreszeit, wenn er unter Gelenkproblemen leidet

Wärme

Wärme hilft deinem Hund sehr gut, wenn er unter Gelenkschmerzen leidet. So kann man sie sehr gut einsetzen, wenn ein Hund unter nichtentzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates leidet. Ich wende Wärme gern bei Arthrose, Ellbogendysplasie, Hüftdysplasie und Spondylose ein – immer außerhalb eines akuten Schubs. Aber auch bei chronisch-rheumatischen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen hilft Wärme hervorragend. Zusätzlich fördert die Wärme auch die Gelenkbeweglichkeit.

Du kannst Wärmetherapie ganz einfach einsetzen mit Hilfe von Rotlicht, Kirschkernkissen und Hotpacks. Eine ausführliche Anleitungen, wie es richtig funktioniert, findest du hier: Wärmetherapie – so setzt du sie bei Gelenkerkrankungen richtig ein.

Quarkwickel

Nicht nur Wärme hilft sehr gut bei Gelenkbeschwerden sondern auch Kälte. Besonders gern empfehle ich hier Quarkwickel. Sie sind schnell gemacht, man hat eigentlich immer alles dafür im Haus und sie wirken schnell.

Ich liebe diese althergebrachten und in ihrer Wirkung erprobten „Hausmittel“, die von Generation zu Generation weitergetragen werden. Deshalb möchte ich dir heute den Quarkwickel empfehlen. Der Quarkwickel ist ein kalter Wickel und kann zur akuten Schmerztherapie bei Entzündungen und Schwellungen eingesetzt werden. Am effizientesten wirkt er in den ersten 24 bis 72 Stunden einer Entzündung/Reizung. Wie du ihn am besten anwendest und was du dafür brauchst, habe ich dir hier zusammengefasst: Quarkwickel – so hilft er deinem Hund bei Schmerzen.

Hundemantel

Entscheidend, ob ein Hund einen Hundemantel benötigt, ist weder seine Größe, noch die Länge des Fells. Klar, für viele kurzfellige und windhundartige Hunderassen ist er so oder so unverzichtbar. Aber nicht nur da macht er Sinn.

Besonders für ältere Hunde und Vierbeiner mit Gelenkerkrankungen ist ein Hundemantel sehr sinnvoll, denn er schützt den Rücken und die Gelenke vor widrigen Wetterbedingungen. Er bietet umfassenden Schutz davor, dass Kälte und Feuchtigkeit in die Gelenke kriechen. Alle wichtigen Fakten erfährst du in meinem Artikel zu den wichtigsten Fakten bei der Auswahl des Hundemantels.

Warmer Liegeplatz

Hunde schlafen viel mehr, als wir es meist wahrnehmen. 17-20 Stunden sind ganz normal. Und auch wenn sie nicht schlafen, liegen sie oft in ihrem Bettchen und ruhen sich aus und dösen. Daher sollte man grundsätzlich – aber insbesondere wenn ein Hund Gelenkprobleme hat oder älter ist – darauf achten, dass er auf einem hochwertigen Hundebett liegt, dass eine gute Matratze hat. Das sorgt nicht nur für eine gute Lagerung der Gelenke und der Wirbelsäule und eine gute Durchblutung sondern kann auch eine Schmerzlinderung unterstützen.

Angepasste Bewegung – aber nicht komplett schonen

Wenn das Wetter so richtig schmuddelig wird, werden auch die Spaziergänge  manches Mal kürzer. Das ist auch legitim. Dennoch ist es wichtig, deinen Hund mobil zu halten. Ansonsten schreitet die Arthrose im Gelenk weiter fort und die Muskulatur deines Hundes baut ab. Ein gezieltes, regelmäßiges Bewegungstraining mit aktiven Übungen ist eine tolle Möglichkeit, kürzere Spaziergänge auszugleichen.

Extratipp: bei Gelenkproblemen ist es so oder so sinnvoll, dass dein Hund mehrere kürzere Spaziergänge über den Tag verteilt hat. So verkürzt sich die Regenerationszeit deutlich. hier wichtig für deinen Hund als Ergänzung zu täglichen Spaziergängen.

Schmerzlinderung mit Nahrungsergänzungsmitteln

Es gibt viele Helferlein aus der Natur, mit denen du deinen Hund bei Gelenkproblemen gut unterstützen kannst. Je nach dem wirken sie schmerzlindernd und auch entzündungshemmend. Viele nähren das Gelenk auch und unterstützen den Knorpel. Weihrauch, Teufelskralle, Ingwer, Hagebutte und Sanddornbeere sind nur einige Beispiele. Insgesamt hält unsere Natur eine große Vielfalt an natürlichen Mitteln bereit, um den Gelenken des Hundes Unterstützung zu bieten.

 Arthrose Hund Arthrose Hund

7 Tipps, mit denen du einem Hund mit Behinderung das Leben erleichterst!

7 Tipps, mit denen du einem Hund mit Behinderung das Leben erleichterst!

Wenn ein Hund eine Behinderung hat, so muss man sein Leben im Alltag immer wieder auf die Bedürfnisse des Hundes anpassen. Viele Hundehalter sind verunsichert, wenn der Hund aufgrund einer Erkrankung Probleme in der Fortbewegung hat oder beispielsweise aufgrund einer Amputation sogar nur noch auf drei Beinen unterwegs  ist. Schnell fühlt man sich überfordert, weil sich plötzlich so vieles im Alltag ändert. Genauso sieht es aus, wenn man überlegt, einem älteren Vierbeiner oder einem Hund mit Handicap ein Zuhause zu schenken. Die Verunsicherung ist groß, wie man dem Hund gerecht werden kann. Man muss sein Leben neu einrichten und auf die besonderen Bedürfnisse des Hundes anpassen.

Handicap?! – Kein Grund zur Sorge!

Wenn du in dieser Situation bist, dass dein Hund aufgrund seines Alters Hilfestellung benötigt oder unter einem Handicap leidet, möchte ich dir gern deine Sorgen nehmen. Deshalb stelle ich dir in diesem Blogartikel einfache Tipps und Hilfsmittel zusammen, mit denen du euer Zusammenleben und den Alltag deines Hundes erleichtern kannst.

So erleichterst du dir und deinem Hund den Alltag!

Das Angebot an Hilfsmitteln für Seniorhunde und bei Handicaps wird immer größer – doch viele Hundehalter kennen diese noch gar nicht! Das Argument: „ Es ist ja immer noch ein Hund!“ lasse ich da übrigens nicht gelten. Sowohl für dich, als auch für deinen Hund bieten solche Hilfsmittel eine enorme Erleichterung im Leben. Diesen Punkt halte ich für extrem wichtig, denn es spart euch Zeit und Energie für tolle gemeinsame Aktivitäten. Und weshalb sollte man die Entwicklungen im Veterinärbereich nicht nutzen und das Leben leichter machen?!

Mit diesen Tipps erleichterst du deinem Hund das Leben:

  • Klar, schon beim Thema erhöhter Wasser-/Futternapf gibt es Diskussionen. Ich weiß, der Wolf bekommt sein Kaninchen auch nicht auf dem Baumstamm serviert um sich nicht bücken zu müssen. Aber du kannst dir sicher vorstellen, welche Erleichterung eine erhöhte Futterbar für deinen Hund bedeutet
  • Lege die Bereiche im Haus oder in der Wohnung, auf denen dein Hund sich am meisten bewegt, mit rutschfestem Teppich, Yogamatten, Kunstrasen oder ähnlichem aus. Das gibt ihm Halt und verhindert Stürze.
  • In der kalten Jahreszeit bietet ein wärmender Mantel– schützt deinen Hund davor auszukühlen, hält Gelenke und Muskulatur geschmeidig und beugt Verspannungen vor.

Auch erleichterst du dir und deinem Hund das Leben:

    • Hunderampen fürs Auto – klar, einen kleinen Hund kannst du leicht ins Auto heben. Bei einem größeren Hund, lege ich dir eine Hunderampe ans Herz. Hier kann dein Hund sicher ins Auto und wieder heraus steigen kann.
    • Tragehilfen beim Treppensteigen – einen kleinen Hund kann man bequem tragen, doch ist der Hund größer oder schwerer, wird es problematisch. Es ist gefährlich für dich und deinen Hund, da ihr aus dem Gleichgewicht kommen könntet und die Sturzgefahr steigt. Es gibt praktische Tragehilfen, die euch ein leichtes und sicheres Treppensteigen ermöglichen. Achte darauf, dass die Tragehilfe aus Neopren ist und eine gute Passform hat. Sie sollte keinesfalls einschneiden, da das für deinen Hund schmerzhaft ist.
    • orthopädische Hundebetten – guter Schlaf ist wichtig für jeden Hund. Doch besonders für ältere, erkrankte und Hunde mit Handicap ist es sehr wichtig gelenkschonend gelagert zu sein. Dein Hund liegt nicht nur perfekt, auch die Blutzirkulation ist optimal und Schmerzen können gelindert und vermieden werden.
Die Orthopädietechnik hält eine Vielzahl an Lösungen bereit:

Orthopädietechnik für Hunde – sie steckt längst nicht mehr in den Kinderschuhen. Und sie entwickelt sich rasant. Angelehnt an den Humanbereich werden immer mehr Möglichkeiten entwickelt, deinen Hund mit Handicaps zu unterstützen. So sind folgende Produkte heute weit verbreitet. Zumeist ist eine Maßanfertigung für optimale Entlastung und Passform sinnvoll.

  • Bandagen
  • Orthesen
  • Prothesen
  • Hunderolli

Du siehst, das Leben mit einem Handicap-Hund stellt dich sicher vor die eine oder andere Herausforderung. Allerdings gibt es viele Möglichkeiten, dir und deinem Hund das Leben zu erleichtern.

Welche Hacks hast du noch, die deinem Handicap-Hund das Leben erleichtern? Immer her damit! Teile sie gern mit mir und anderen Hundehaltern in den Kommentaren!

 

Der Hund im Sommer – Schwimmen, Bewegung & Beschäftigung – Sommer Best Of

Der Hund im Sommer – Schwimmen, Bewegung & Beschäftigung – Sommer Best Of

Wir stecken schon mitten in der Urlaubs- und Ferienzeit und da stehen natürlich auch wieder tolle Aktivitäten mit unseren Hunden auf dem Programm. Vielleicht genießt du gerade die Auszeit vom Arbeitsalltag und hast Zeit und Lust etwas zu stöbern. Mir kam die Idee eine Art „Sommer Best Of“ für dich zusammenzustellen rund um das Thema: Hund im Sommer. Daher habe ich dir in diesem Artikel eine Auswahl  verschiedener Blogartikel zusammengefasst rund um dieses Thema.

Ein viel diskutiertes Thema möchte ich gern direkt zu Beginn ansprechen. Und zwar geht es darum, was du in Sachen Bewegung beim Hund bei hohen Temperaturen beachten solltest. Das ist einer meiner neuesten Artikel und eventuell hast du ihn bereits gelesen. Falls nicht kannst du hier weiterlesen:  „Diese Punkte gibt es im Sommer bei der Bewegung deines Hundes zu beachten!“

Dein Hund schwimmt gern? Dann sind diese Artikel perfekt für dich! Hund Sommer

Auch das Thema Schwimmen mit Hund spielt besonders in den warmen Monaten eine große Rolle. Daher lege ich dir nicht nur meine Artikel zum Thema „Schwimmen“ ans Herz. Hier sollte man nämlich einige Punkte zu Gunsten der Gesundheit deines Hundes beachten.

Hier kannst du weiterlesen: „Schwimmen mit Hund – diese Punkte solltest du beachten“

Da nicht jeder Hund gern schwimmt, gibt es hier natürlich auch passende Alternativen. Das Wassertreten beispielsweise ist eine tolle Erfrischung auch für wasserscheue Hunde – gleichzeitig bietest du deinem Hund bei Gelenkproblemen ein gelenkschonendes Training im kühlen Nass. Auch wenn es sich „altmodisch“ anhört, den meisten Hunden gefällt es ausgesprochen gut, durchs Wasser zu waten.

Hier findest du den Artikel zum Thema „Wassertreten mit Hund“.  Hund Sommer

Wenn du meinen Blog schon länger liest, weißt du, dass mir auch das Thema Bewegungstraining sehr (und besonders) am Herzen liegt. Gerade wenn es mal etwas wärmer ist, fallen die Spaziergänge gerne mal kürzer aus. Das ist auch sehr gut so! Wenn du deinen Hund trotzdem ein wenig fit halten möchtest und du ihm auch ein wenig Beschäftigung bieten möchtest, empfehle ich dir meinen kostenfreien Happyfit Trainingsplan. Den kannst du dir ganz einfach runterladen. Die passenden Übungsanleitungen habe ich dir in diesem Artikel zusammengefasst.

Einer meiner meistgelesenen Blogartikel ist jener zur Wasserrute.  Was das bedeutet, warum sie oft auftritt, wenn Hunde im Wasser waren und wie du sie vermeiden kannst, kannst du hier lesen: „Wasserrute beim Hund – deshalb erkranken nicht nur Hunde, die schwimmen!“

Radfahren & Joggen mit Hund – auch hier gibt es einiges zu beachten

Im Sommer sind viele Hundehalter mit ihren Hunden am Rad unterwegs oder lieben es ihn als Jogging Partner dabei zu haben. Kann man machen, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Worauf du beim Joggen mit Hund achten solltest, kannst du hier lesen:  „Joggen mit Hund“.Wenn dich das Thema Radfahren mit Hund interessiert, habe ich hier alle wichtigen Informationen für dich zusammengefasst: „10 wichtige Fakten zum Radfahren mit Hund.“

So nun solltest du eine breitgefächerte Sommerlektüre rund um das Thema „Der Hund im Sommer“ und den passenden Aktivitäten haben. Ich hoffe, dass du die Artikel ganz gemütlich in der Hängematte oder im Liegestuhl genießen kannst – und sicher einige Inspirationen mitnehmen kannst, wie du die Zeit mit deinem Hund verbringen kannst.

PS: Auch nichts tun ist wichtig! Das gilt nicht nur für dich, sondern auch für deinen Hund. Faulenzen, einen heißen Sommertag einfach im Schatten liegend verstreichen lassen und ein leckeres Eis essen – das sollte definitiv mehr als einmal auf der „Tagesordnung“ stehen!

Hund Sommer

Diese Punkte gibt es bei hohen Temperaturen im Sommer bei der Bewegung deines Hund zu beachten – ohne wenn und aber!

Diese Punkte gibt es bei hohen Temperaturen im Sommer bei der Bewegung deines Hund zu beachten – ohne wenn und aber!

In meiner Doggy Fitness Trainingsgruppe wurde kürzlich die Frage gestellt, wie man es denn am besten an diesen besonders warmen Tagen macht, hinsichtlich Aktivitäten. Da uns auch in diesem Sommer wieder die eine oder andere Hitzewelle erreichen wird, habe ich in diesem Artikel einige wichtige Punkte zum Thema Hund im Sommer und auch Aktivitäten mit Hund bei Hitze zusammengefasst.

Diese Punkte solltest du in jedem Fall beachten Hund Hitze

  1. Eure täglichen Spaziergänge solltest du in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend machen. In der brütenden Mittagshitze sind Spaziergänge ein absolutes Gesundheitsrisiko. Es spricht auch nichts dagegen, wenn die Spaziergänge deutlich kürzer ausfallen. Die Hitze ist anstrengend für den Hundekörper und hier auf die normale Gassirunde zu bestehen, eher wenig sinnvoll und im Zweifelsfall ein Gesundheitsrisiko.

 

  1. Schattige Waldwege oder Parks eignen sich optimal für die Spaziergänge im Sommer. Vermeide, dass dein Hund auf heißem Asphalt oder freien Feldern ohne schützenden Schatten läuft. Wenn du dir unsicher bist, ob der Boden für deinen Hund zu heiß ist, lege deine flache Hand 5 Sekunden auf den Boden. Oder stelle dich selbst einmal barfuß auf den Boden. Hunde können sich auf heißem Boden Verbrennungen an den Pfoten holen. Daher unterschätze diese Gefahr bitte nicht.

Hundesport & Bewegungstraining – was geht und was nicht!

  1. Hundesportliche Aktivitäten, Joggen und Radfahren sollten ebenfalls nur am frühen Morgen oder späten Abend stattfinden. Ist es auch zu diesen Zeiten bereits warm, lasse es bitte zum Wohle deines Hundes einfach sein! Da gibt es meiner Meinung nach keine Diskussion. Die Gefahr eines Kreislaufzusammenbruchs oder Hitzschlags ist sonst sehr hoch. Training in der Sonne ist absolut tabu. Solltest du dich für ein Training entscheiden, achte darauf, dass dein Hund immer Zugang zu Wasser hat. Hund Hitze

 

    1. Hinsichtlich des aktiven Bewegungstrainings solltest du schauen, wie das Befinden deines Hundes ist. Ist es sehr heiß und rührt er sich ohnehin kaum von der Stelle, dann solltest du das respektieren. Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen am Morgen oder Abend, wenn es kühler ist, einige Übungen durchzuführen. Du kannst das Programm im Zweifelsfall entsprechend reduzieren. Schau bitte, dass das Training im Schatten stattfindet und dein Hund immer Zugang zu Wasser hat.

Gehe auf die Bedürfnisse deines Hundes ein!

  1. Viel Schlaf: Ruhe ist für den menschlichen Körper bei Wärme das Wichtigste. Genauso sieht es bei deinem Hund aus. Viel Schlaf und ein schattiges, kühles Plätzchen, an dem man entspannt den Tag verschlafen oder vor sich hindösen kann, ist optimal.

 

  1. Ein Ausflug zum See oder Bach am Morgen oder Abend ist eine schöne Möglichkeit, dass dein Hund sich zum einen bewegen kann und zum anderen eine angenehme Erfrischung erfährt. Achte hier darauf, dass er nicht überhitzt ins kühle Nass springt. Auch wenn dein Hund nicht schwimmen geht, sondern nur ein wenig mit den Füßen durchs Wasser watet, ist das eine tolle Erfrischung! Was du beim Schwimmen und Wassertreten beachten solltest, habe ich dir in diesem Artikel nochmal zusammengefasst: Schwimmen und Wassertreten mit Hund.

Fazit – Hund im Sommer – das gibt es in Sachen Bewegung zu beachten! Hund Hitze

Es ist nicht schlimm, wenn dein Hund sich an warmen oder heißen Tagen weniger bewegt. Es ist schlicht und einfach ein völlig natürliches Verhalten, dass du bitte respektieren solltest! Passe eure Aktivitäten daran an und bestehe keinesfalls darauf, dass dein Hund ein bestimmtes Programm zu absolvieren hat!

Hund Hitze