Dürfen Hunde Treppen steigen? – das sind die Go´s & No Go´s!

Dürfen Hunde Treppen steigen? – das sind die Go´s & No Go´s!

Ob Hunde Treppen steigen dürfen ist eine der häufigen Fragen, die mir gestellt werden. Es ist ein Thema, dass unter Hundehaltern viel diskutiert wird und für viele gibt es nur schwarz oder weiß.  Da heißt es dann, dass Treppen steigen für Hunde grundsätzlich schädlich und zu vermeiden ist. Denn Treppen steigen führt bei unseren Vierbeinern zwangsläufig zu Arthrose, Rückenproblemen etc.. Aber kann man das so stehen lassen? Hund Treppe

Ist Treppen steigen für Hunde so schädlich, wie es immer gesagt wird? Hund Treppe

Ich kann dir gleich sagen, dass es aus meiner Sicht als Hundephysio keine Antwort gibt, die schwarz oder weiß ist. Fangen wir bei Welpen an. Das ist das wohl strittigste Thema. Wer schon einmal ein Röntgenbild vom Skelett eines Welpen gesehen hat, der weiß, dass der Bewegungsapparat bei jungen Hunden tatsächlich noch ziemlich „unfertig“ ist. Das bedeutet im Umkehrschluss daher auch, dass ich grundsätzlich darauf achten sollte, dass die Aktivitäten auf das unfertige Skelett angepasst sein soll. Daher sollte ein Hund auch nicht am Fahrrad laufen, bevor er nicht ausgewachsen ist. Beim Thema Treppensteigen empfehle ich ebenfalls, in den ersten etwa sieben Lebensmonaten den jungen Hund zwar an das Thema Treppen steigen heranzuführen. Dennoch halte ich es für schädlich, wenn ein Welpe in diesem Alter mehrmals täglich Treppen steigt. www.doggy-fit.com

Bedeutet also: in den ersten Lebensmonaten sollte man den Welpen an das Thema Treppen steigen heranführen, damit er später sicher und souverän Treppen läuft. Doch regelmäßiges Treppensteigen in den 3. Stock halte ich in den ersten ca. 7 Lebensmonaten durchaus für grenzwertig. Wenn ein junger Hund aber ab und an ein paar Stufen hinauf und hinab läuft, wird das eher keine Gelenkprobleme bei ihm auslösen.

Darf der Hund denn Treppen steigen, wenn er erwachsen ist?

Schritt eins ist für mich persönlich, dass ich es wichtig finde, dass Hunde Treppen langsam laufen und nicht mehr oder weniger hinauf- und hinabstürzen.

Wenn man einen jungen Hund Schritt für Schritt daran heranführt, dann funktioniert das meist ganz gut. Aus eigener Erfahrung ist es aber beispielsweise bei Hunden aus dem Tierschutz, die zum Teil einfach keine Treppen kennen, gar nicht so einfach. Oft fürchten sie sich und das Treppenlaufen wird dann eher hektisch absolviert, um es hinter sich zu bringen. Dem Hund hilft es grundsätzlich, wenn du ihn führst – und zwar an der Leine. Wenn ein Hund regelmäßig Treppen laufen muss und das für ihn schwierig ist, dann solltest du in jedem Fall einen Hundetrainer zu Rate ziehen.

Aber ist es denn nun schädlich, wenn mein Hund regelmäßig Treppen steigen muß? Hund Treppe

Hier unterscheide ich ein wenig zwischen treppauf – und treppab laufen. Wenn Hunde eine Treppe langsam hinauflaufen, kann man das sogar gut als kleines Training nutzen. Laufen Hunde treppab, lastet das Körpergewicht recht ungünstig auf den Vorderläufen. Die Belastung ist durch die Körperhaltung recht hoch.

Viele Hundehalter wohnen aber nun einmal nicht im Erdgeschoss und der Hund muss regelmäßig Treppen bewältigen. Wenn man in der 1. Etage wohnt, empfinde ich das auch nicht als dramatisch. Wenn der Hund mehrmals täglich in die 3. oder 4. Etage laufen muss, dann sehe ich das schon als ordentliche Belastung für die Gelenke. Insbesondere, wenn Hunde dann älter werden, kann das zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. Hund Treppe

Wenn du Treppen in deinem Haus hast und nicht möchtest, dass dein Hund unkontrolliert hinauf und hinabläuft, dann hilft oft schon ein Babygitter. So kannst du genau steuern, wann und wie oft dein Hund die Treppe läuft.

Was ist mit Treppenlaufen, wenn mein Hund bereits Gelenkprobleme hat?

Dann stehe ich dem Thema durchaus kritisch gegenüber. Mir ist bewusst, dass es sich im täglichen Leben nicht immer vermeiden läßt. Aber für einen Hund mit Ellbogenarthrose ist das Treppablaufen eher schädlich und kann schmerzhaft sein. Auch Hunde mit Rückenproblemen haben oft Schwierigkeiten und es ist schmerzhaft für sie.

Fazit zum Thema Treppen laufen beim Hund Hund treppe

Grundsätzlich dürfen Hunde Treppen laufen. Leidet ein Hund unter Gelenkproblemen, ist es eher schädlich. Auch junge Hunde sollten nicht unkontrolliert Treppen laufen, aber an das Thema herangeführt werden. Es ist auch kein Drama, wenn ein Welpe ein paar Stufen hinauf- und hinabläuft.

Bei einem gesunden, erwachsenen Hund ist für mich das gesunde Mittelmaß entscheidend. Jeden Tag 3x täglich in die 5. Etage rauf und runter laufen zu müssen, halte ich nicht für sinnvoll. In einem normalen Maß, beispielsweise in die 1. oder 2. Etage, halte ich es allerdings für absolut in Ordnung. Grundsätzlich ist es super, wenn Hunde möglichst langsam und kontrolliert Treppen laufen.

Läuft dein Hund Treppen? Teile deine Erfahrungen gern mit mir in den Kommentaren! www.doggy-fit.com

Alles Liebe, deine Tina Hund Treppe Hund Treppe Hund Treppe Hund treppe Hund treppe

 

Retterspitz – Wickel  – schneller Helfer gegen Gelenkschmerzen beim Hund

Retterspitz – Wickel – schneller Helfer gegen Gelenkschmerzen beim Hund

Gelenkerkrankungen wie Arthrose oder Hüftdysplasie sind auch für unsere Hunde oftmals schmerzhaft. Natürlich sollte kein Vierbeiner Schmerzen leiden. Unterstützung hole ich mir da gern aus der Natur und bin ein großer Freund von Wickel-Umschlägen. Neben dem Quarkwickel nutze ich auch gern Retterspitz Wickel, um Hunden bei Gelenkschmerzen schnelle Erleichterung zu verschaffen.

Retterspitz wird bei Entzündungen aller Art genutzt. Die Wickel können sowohl warm als auch kalt angelegt werden. Ich nutze bei der Anwendung an Gelenken allerdings in der Regel die kalte Variante.

Wann hilft ein Retterspitz-Wickel deinem Hund?

Übrigens auch bei Insektenstichen kannst du den Wickel prima anwenden. Aber: die Anwendung von Wickeln ersetzt nicht grundsätzlich den Besuch beim Tierarzt. Bei schweren Erkrankungen oder bei Insektenstichen im Hals- und Mundraum solltest du bitte umgehend deinen Tierarzt aufsuchen.

Wann sind Retterspitz-Wickel tabu?

  • offene Wunden
  • Nieren- oder Blasenentzündung
  • schwere Herzerkrankungen
  • arterielle Durchblutungsstörungen
  • Karzinom
  • Überempfindlichkeit gegen Kälte
  • Allergien oder Unverträglichkeiten gegen die Inhaltsstoffe

Das brauchst du für den Wickel mit Retterspitz

  • Leintuch oder ein Baumwolltuch für das Innentuch
  • Baumwoll als Zwischentuch (am besten ein wenig größer als das Innentuch)
  • evt. Baumwoll- oder Frotteetuch zum Fixieren
  • Retterspitz
  • kaltes oder heißes Wasser
  • eine Schüssel

So machst du den Retterspitzwickel richtig

Du nimmst die Retterspitz Tinktur/Flüssigkeit und mischst sie mit kaltem Wasser. Tauche darin dann ein Leintuch ein und wringe es aus. Dies kommt dann auf die betroffene Stelle. Darüber wickelst du ein trockenes Zwischentuch und fixierst den Wickel je nach Position dann noch mit einem Außentuch. Bitte achte darauf, dass du den Wickel nicht zu straff anlegst und dass sich keine Falten bilden.

Überprüfe nach einigen Minuten die Haut deines Hundes auf Reaktionen. Wenn dein Hund auf den Wickel mit einer starken Rötung oder Pustelbildung reagiert, nehme ihn bitte sofort ab. Ist der Wickel warm geworden, nimmst du ihn wieder ab.

Achte darauf, dass dein Hund während der Anwendung ruht und nicht friert. Wenn du den Wickel warm anwendest, sollte er nicht zu heiß sein. Überprüfe die Temperatur auf der Innenseite deines eigenen Handgelenks. Gebe deinem Hund nach dem Wickel etwas Zeit um nachzuruhen.

Wie lange sollte der Wickel aufliegen und wie oft kann man ihn anwenden?

Der Wickel sollte heruntergenommen werden, wenn er warm wird (bei einer kalten Anwendung). Bei einem warmen Wickel, wenn dieser erkaltet ist. Das passiert in der Regel nach 15-30 Minuten. Grundsätzlich solltest du aber auch die Toleranz deines Hundes berücksichtigen. Bei Bedarf kannst du die Wickel ohne Bedenken mehrmals täglich anwenden.

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Alles Liebe, deine Tina

 

 

 

6 wertvolle Tipps für den Herbst – so unterstützt du deinen arthrosegeplagten Hund

6 wertvolle Tipps für den Herbst – so unterstützt du deinen arthrosegeplagten Hund

Wenn ein Hund unter Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Hüftdysplasie oder Spondylose leidet, kommt mit dem Herbst die Jahreszeit, in denen die Gelenke oft Schmerzen und jeder Schritt schwer fällt.

Zwar kann man die Gelenkprobleme meist nicht „beseitigen“ und heilen, aber es gibt viele Möglichkeiten, wie du deinem Hund bei nasskaltem Wetter Erleichterung verschaffen kannst.

Nun neigt sich der Sommer langsam dem Ende und die Tage werden kürzer. Doch auch die Temperaturen sinken und die regnerischen Tage werden mehr. Da sich die widrigen Wetterbedingungen meist über viele Monate ziehen, kannst du mit dem Tipps, die ich dir in diesem Artikel verrate, die Lebensqualität deines Hundes deutlich verbessern.

Mit diesen 6 Tipps kommt dein Hund besser durch die kalte Jahreszeit, wenn er unter Gelenkproblemen leidet

Wärme

Wärme hilft deinem Hund sehr gut, wenn er unter Gelenkschmerzen leidet. So kann man sie sehr gut einsetzen, wenn ein Hund unter nichtentzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates leidet. Ich wende Wärme gern bei Arthrose, Ellbogendysplasie, Hüftdysplasie und Spondylose ein – immer außerhalb eines akuten Schubs. Aber auch bei chronisch-rheumatischen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen hilft Wärme hervorragend. Zusätzlich fördert die Wärme auch die Gelenkbeweglichkeit.

Du kannst Wärmetherapie ganz einfach einsetzen mit Hilfe von Rotlicht, Kirschkernkissen und Hotpacks. Eine ausführliche Anleitungen, wie es richtig funktioniert, findest du hier: Wärmetherapie – so setzt du sie bei Gelenkerkrankungen richtig ein.

Quarkwickel

Nicht nur Wärme hilft sehr gut bei Gelenkbeschwerden sondern auch Kälte. Besonders gern empfehle ich hier Quarkwickel. Sie sind schnell gemacht, man hat eigentlich immer alles dafür im Haus und sie wirken schnell.

Ich liebe diese althergebrachten und in ihrer Wirkung erprobten „Hausmittel“, die von Generation zu Generation weitergetragen werden. Deshalb möchte ich dir heute den Quarkwickel empfehlen. Der Quarkwickel ist ein kalter Wickel und kann zur akuten Schmerztherapie bei Entzündungen und Schwellungen eingesetzt werden. Am effizientesten wirkt er in den ersten 24 bis 72 Stunden einer Entzündung/Reizung. Wie du ihn am besten anwendest und was du dafür brauchst, habe ich dir hier zusammengefasst: Quarkwickel – so hilft er deinem Hund bei Schmerzen.

Hundemantel

Entscheidend, ob ein Hund einen Hundemantel benötigt, ist weder seine Größe, noch die Länge des Fells. Klar, für viele kurzfellige und windhundartige Hunderassen ist er so oder so unverzichtbar. Aber nicht nur da macht er Sinn.

Besonders für ältere Hunde und Vierbeiner mit Gelenkerkrankungen ist ein Hundemantel sehr sinnvoll, denn er schützt den Rücken und die Gelenke vor widrigen Wetterbedingungen. Er bietet umfassenden Schutz davor, dass Kälte und Feuchtigkeit in die Gelenke kriechen. Alle wichtigen Fakten erfährst du in meinem Artikel zu den wichtigsten Fakten bei der Auswahl des Hundemantels.

Warmer Liegeplatz

Hunde schlafen viel mehr, als wir es meist wahrnehmen. 17-20 Stunden sind ganz normal. Und auch wenn sie nicht schlafen, liegen sie oft in ihrem Bettchen und ruhen sich aus und dösen. Daher sollte man grundsätzlich – aber insbesondere wenn ein Hund Gelenkprobleme hat oder älter ist – darauf achten, dass er auf einem hochwertigen Hundebett liegt, dass eine gute Matratze hat. Das sorgt nicht nur für eine gute Lagerung der Gelenke und der Wirbelsäule und eine gute Durchblutung sondern kann auch eine Schmerzlinderung unterstützen.

Angepasste Bewegung – aber nicht komplett schonen

Wenn das Wetter so richtig schmuddelig wird, werden auch die Spaziergänge  manches Mal kürzer. Das ist auch legitim. Dennoch ist es wichtig, deinen Hund mobil zu halten. Ansonsten schreitet die Arthrose im Gelenk weiter fort und die Muskulatur deines Hundes baut ab. Ein gezieltes, regelmäßiges Bewegungstraining mit aktiven Übungen ist eine tolle Möglichkeit, kürzere Spaziergänge auszugleichen.

Extratipp: bei Gelenkproblemen ist es so oder so sinnvoll, dass dein Hund mehrere kürzere Spaziergänge über den Tag verteilt hat. So verkürzt sich die Regenerationszeit deutlich. hier wichtig für deinen Hund als Ergänzung zu täglichen Spaziergängen.

Schmerzlinderung mit Nahrungsergänzungsmitteln

Es gibt viele Helferlein aus der Natur, mit denen du deinen Hund bei Gelenkproblemen gut unterstützen kannst. Je nach dem wirken sie schmerzlindernd und auch entzündungshemmend. Viele nähren das Gelenk auch und unterstützen den Knorpel. Weihrauch, Teufelskralle, Ingwer, Hagebutte und Sanddornbeere sind nur einige Beispiele. Insgesamt hält unsere Natur eine große Vielfalt an natürlichen Mitteln bereit, um den Gelenken des Hundes Unterstützung zu bieten.

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MSM, Glucosamin & Chondroitin – 3 Nahrungsergänzungsmittel, die deinem Hund bei Gelenkproblemen helfen

MSM, Glucosamin & Chondroitin – 3 Nahrungsergänzungsmittel, die deinem Hund bei Gelenkproblemen helfen

Wenn dein Hund unter Gelenkproblemen leidet, gibt es gute Möglichkeiten, ihn mit Nahrungsergänzungsmitteln gezielt zu unterstützen. Es gibt eine große Vielfalt an natürlichen „Helferlein“ und in diesem Artikel möchte ich dir drei Nahrungsergänzungsmittel vorstellen, um die Gelenke deines Hundes gezielt zu unterstützen.

Was muss ich bei der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln beachten?

Immer wieder berichten mir Hundehalter von der Vielzahl an Nahrungsergänzungsmitteln, die sie ihrem Hund täglich verabreichen. Dabei macht es allerdings nicht die Masse. Viel sinnvoller ist eine gute Kombination ausgewählter Nahrungsergänzung, um die Gesundheit des Hundes dauerhaft zu unterstützen.

Mit Hilfe von Nahrungsergänzung kann man, je nach Produkt, Schmerzen lindern, Entzündungen mildern oder auch eine bessere Ernährung des Gelenkes erreichen. In der Folge kann sich der Hund schmerzfrei(er) bewegen und es ist eine bessere Gelenkbeweglichkeit möglich. Das wiederum ermöglicht es, mit Hilfe von gezielter Bewegung, das Fortschreiten der Gelenkerkrankung wie Arthrose, Ellbogendysplasie, Hüftdysplasie oder Spondylose  – um nur einige zu nennen – zu verzögern oder aufzuhalten.

Drei Nahrungsergänzungsmittel, die die Gelenke nähren, Schmerzen lindern & entzündungshemmend wirken.

Glucosamin

Glucosamin eignet sich sehr gut um den Gelenkknorpel zu unterstützen und Schmerzen zu lindern. Gleichzeitig wirkt es auch leicht entzündungshemmend. Es empfiehlt sich Glucosamin immer in Kombination mit Sulfat zu verabreichen, damit es in die Gelenke transportiert wird. Ein Beispiel dafür ist MSM (Methylsulfonylmethan).

Chondroitin

Chondroitin kommt genau wie Glucosamin als körpereigener Stoff im Gelenkknorpel vor und kann vom Körper selbst gebildet werden. Es nährt und versorgt den Knorpel.
Zudem unterstützt es, dem Abbau von Knorpel, Sehnen, Bändern, Bindegewebe und Haut entgegenzuwirken.

MSM

MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine organische, sprich körpereigene Schwefelverbindung. Sie kommt zu einem großen Anteil in Knochen, Muskeln und Haut vor. Auch durch die Nahrung wird MSM aufgenommen. Es kommt z.B. im Fleisch, Eiern, Milch, Brokkoli und Paprika vor. Die Wirkung ist breit gefächert. Bei Gelenkerkrankungen wird es aufgrund der starken schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkung angewandt. Zusätzlich lindert MSM auch Muskelschmerzen, fördert die Durchblutung und unterstützt die Fitness.

MSM unterstützt vor allem in Kombination mit Glucosamin die Zellerneuerung von Gelenknorpel, Sehnen und Bändern. Auch Haut, Fell und Krallen profitieren.

Das Gehirn ist leistungsfähiger und das Gedächtnis funktioniert besser.

Kann ich Nahrungsergänzungsmittel auch geben, wenn mein Hund noch keine Beschwerden hat?

Es ist natürlich nicht sinnvoll, deinem Hund willkürlich Nahrungsergänzungsmittel zu verabreichen, Allerdings gibt es Mittel, die du auch vorsorglich geben kannst. So können sie präventiv dazu beitragen, Gelenke und Knochen zu unterstützen. Bereits im Erwachsenenalter kannst du so den Gelenken deines Hundes vorsorglich etwas Gutes tun. Präparate wie Neuseeländische Grünlippmuschel können gute Dienste leisten, die Gelenke zu pflegen und zu versorgen. Insgesamt hält unsere Natur eine große Vielfalt an natürlichen Mitteln bereits, die den Hundekörper unterstützen.

Mit welchen Nahrungsergänzungsmitteln hast du bei deinem Hund besonders gute Erfahrungen gemacht? Teile deine Erfahrungen gern mit mir und anderen Hundehaltern in den Kommentaren!

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4 Tipps damit ein Hund mit Gelenkproblemen schnell wieder fit wird & was du vermeiden solltest!

4 Tipps damit ein Hund mit Gelenkproblemen schnell wieder fit wird & was du vermeiden solltest!

Gelenkprobleme beim Hund sind ein Thema, was fast jeden Hundehalter im Laufe eines Hundelebens trifft. Immer wieder fragen mich dann Hundehalter nach Tipps, wie sie ihren Hund bei Gelenkproblemen wieder fit bekommen und was für den Hund absolut tabu ist. Ich habe dir in diesem Artikel eine Reihe wichtiger Punkte zusammengestellt, wie du deinen Hund unterstützen kannst und was du am Besen vermeidest – bzw. was sinnvolle Alternativen sind.

Angepasste Bewegung – aber nicht komplett schonen

Wichtig ist, die Beweglichkeit zu erhalten. Ansonsten schreitet die Arthrose im Gelenk weiter fort und die Muskulatur deines Hundes baut ab. Ein gezieltes Bewegungstraining mit aktiven Übungen ist hier wichtig für deinen Hund als Ergänzung zu täglichen Spaziergängen. So kann man das Fortschreiten der Arthrose aufhalten.

Passe die Bewegung und Belastung deines Hundes seinem Gesundheitszustand an. Ich empfehle dir, statt weniger kurzer mit der Diagnose Arthrose auf mehrere kürzere Spaziergange über den Tag verteilt umzustellen. Dein Hund erschöpft nicht so und die Erholungsphase ist deutlich kürzer. Zusätzlich ist aktives Bewegungstraining unverzichtbar, um die Beweglichkeit und Muskulatur zu erhalten

Nahrungsergänzungsmittel zur Schmerztherapie und Gelenkunterstützung

Helfer aus der Natur – wie Weihrauch, Teufelskralle, Ingwer, Hagebutte und Sanddornbeere –  wirken entzündungshemmend, lindern Schmerzen, unterstützen die Gelenke und helfen deinem Hund bei einer Arthrose.

Mit der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln kannst du dazu beitragen, Gelenke und Knochen zu unterstützen. Auch Präparate wie Kollagenpeptide oder Grünlippmuschel können gute Dienste leisten, die Gelenke zu pflegen und zu versorgen. Insgesamt hält unsere Natur eine große Vielfalt an natürlichen Mitteln bereits, die den Hundekörper unterstützen.

Ein mit bedacht gewählter Schlafplatz

Unsere Hunde schlafen 17-20 Stunden am Tag. Auch wenn sie nicht schlafen, nutzen sie ihr Hundebett, um sich auszuruhen, zu dösen oder sich zurückzuziehen. Deshalb ist es wichtig, auf eine gute Qualität des Schlafplatzes zu achten. Dabei sollte man vor allem einen Blick auf das Innere des Hundebetts werfen und Wert auf eine qualitativ hochwertige Matratze legen. Sehr empfehlen kann ich orthopädische Hundebetten, da ein gutes orthopädisches Hundebett druckentlastend auf die Gelenke und die Wirbelsäule wirkt. Somit wird ein gelenkschonendes Liegen gefördert, eine gute Durchblutung ist gewährleistet und Gelenkschmerzen durch schlechtes Liegen werden verhindert. Hier lege ich dir natürlich gern unsere von mir entwickelten orthopädischen Hundebetten ans Herz. Was sie ausmacht, erfährst du hier: orthopädische 2-Komponenten Matratze.

Extratipp: mit Wärme und Kälte Schmerzlinderung verschaffen

Bei schmerzenden Gelenken durch Arthrose kann man sehr gut entweder auf Rotlicht oder Kirschkernkissen aber auch auf kühlende Quarkwickel zurückgreifen. Sie lindern auf natürliche Weise die Schmerzen im Gelenk und verschaffen so mehr Mobilität.

Gibt es Dinge, die ein Hund mit Gelenkbeschwerden auf keinen Fall machen sollte?

Übergewicht ist bei Arthrose (und eigentlich grundsätzlich!) tabu!

Übergewicht macht deinen Hund krank und ist bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose extrem schädlich. Bereits ein wenig zu viel auf den Rippen schadet deinem Hund dauerhaft! Die „paar Gramm“ bis hin zu starkem Übergewicht sind eine Hauptursache für Gelenkerkrankungen und verschlimmern sie noch weiter.

Die Gelenke deines Hundes werden dauerhaft über- und fehlbelastet, die Beweglichkeit wird eingeschränkt, es entstehen Schmerzen und Verspannungen, die Muskulatur baut ab. Ein wahrer Teufelskreis. Dein Hund hat zu viel auf den Rippen? Dann beginne jetzt mit einer Diät in Kombination mit angepasster Bewegung.

Hundesport – immer an die Erkrankung angepasst

Hundesport ist bei Arthrose und anderen Gelenkerkrankungen immer gezielt auszuwählen. Sportarten wie beispielsweise Agility empfehle ich zu vermeiden. Stattdessen sollte man auf Sportarten wie zum Beispiel Degility oder Mobility auszuweichen. Hierbei werden die Erkrankungen deines Vierbeiners berücksichtigt und ihr habt viel Spaß zusammen. Die Art der sportlichen Aktivität sollte auch immer auf die körperlichen Bedürfnisse deines Hundes abgestimmt sein.

Vermeide übermäßige Belastungen, die ein arthrosekrankes Gelenk zusätzlich belasten

Dazu gehört beispielsweise, dass man bei einer Arthrose in einem Gelenk der Vorderläufe kurze Stopps, enge Wendungen etc. vermeidet. Die entstehen besonders bei Aktivitäten wie Bällchenspielen , Frisbee und Stöckchenwerfen. Sprünge belasten Vorder- und Hinterläufe gleichermaßen. So sind Sprünge in und aus dem Auto zu vermeiden und auch Sportarten, die Sprünge erfordern tabu. Beim Auto kann man beispielsweise auf Rampen zurückgreifen.

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HAPPYFIT – aktives Bewegungstraining für die Fitness deines Hundes – inkl. Trainingsplan!

HAPPYFIT – aktives Bewegungstraining für die Fitness deines Hundes – inkl. Trainingsplan!

Du möchtest gern mit deinem Hund ins aktive Bewegungstraining starten und suchst nach Übungen für deinen Hund? Mit aktiven Bewegungsübungen bietest du deinem Hund nicht nur eine tolle Möglichkeit körperlich fit zu werden und zu bleiben, seine Muskulatur zu stärken, Beweglichkeit zu fördern und Koordination, Balance und Körpergefühl zu trainieren. Gleichzeitig bietest du deinem Hund auch eine Beschäftigung, die ihn geistig fordert und auslastet und ihr habt eine tolle gemeinsame Aktivität, die eure Bindung stärkt.

Das aktive Bewegungstraining läßt sich sehr leicht, ohne spezielles Equipment und auch für Laien nach entsprechender Anleitung sofort umsetzen und erste Erfolge zeigen sich schnell. Die Übungen aus diesem Trainingsplan kannst du sowohl im Haus, im Garten aber auch unterwegs auf dem Spaziergang durchführen. In diesem Blogartikel findest du die bebilderten Übungsanleitungen und unter diesem Link kannst du dir den passenden Trainingsplan herunterladen.

Das Geheimnis des aktiven Bewegungstrainings ist nämlich die sinnvolle Kombination der verschiedenen Übungen. Es geht weder darum, dass sie besonders komplex aufzubauen sind (auch wenn man den Anspruch im Trainingsverlauf durchaus steigert) noch darum sehr viel Zeit in das Bewegungstraining zu investieren. Eine gezielte Kombination von effektiven Übungen, die sich häufig aus Alltagsbewegungen ergeben, bringt letztlich den Erfolg. Denn auch für ältere und erkrankte Hunde soll das Training gut umsetzbar sein. Alle Übungen des Happyfit Trainingsplans sind so ausgewählt, dass sie ein kleines Basistraining bieten. Du kannst sie also auch mit älteren oder gelenkkranken Hunden anwenden.

Die Übungsanleitungen findest du alle in diesem Artikel, den Trainingsplan kannst du dir ganz einfach gratis HIER RUNTERLADEN.

Aktive Übungen – Beachte dies bitte beim Training:

Die Tagesform deines Hundes kann durchaus schwanken und so klappt es mal besser und mal schlechter. Sei daher geduldig mit deinem Hund.

Halte dich bitte auch an die empfohlene Anzahl an Wiederholungen. Mehr bringt nicht mehr. Wenn dein Hund eine Übung verweigert, versuche eine andere Herangehensweise, und/oder probiere es später noch einmal. Verweigert er eine Übung konsequent, ist es möglich, dass ihm eine bestimmte Bewegung schmerzt. Das solltest du unbedingt ernst nehmen und dem auf den Grund gehen. Melde dich bei Fragen sehr gern bei mir.

Das Happyfit Training ist kein Ersatz für einen Besuch beim Tierarzt oder beim Physiotherapeuten!

Alle Übungen, die du im Happyfit Trainingsplan vorgestellt bekommst, gewähren dir gleichzeitig einen kleinen Einblick in meine Online Kurse.

Übung #01 SAY HELLO

Trainierte Bereiche: Vorderläufe und Schultern

Wirkung: Pfote geben macht deinem Hund nicht nur viel Spaß, es eignet sich auch, um die Beweglichkeit des Ellbogens zu fördern. Zusätzlich trainierst du die Muskulatur des Vorderlaufes und die Koordination deines Hundes.

Wann nicht: Schmerzen im Vorderlauf, bei versteiften Ellbogengelenken

Say Hello - Pfote geben

Say Hello – Pfote geben

Ausführung

Dein Hund befindet sich im Sitz, du hockst dich vor ihn und ihr schaut euch an. Animiere ihn, seine Pfote in deine Hand zu legen. Um der Übung etwas mehr Abwechslung und Anspruch zu geben und die Gelenkbeweglichkeit zu fördern, biete deinem Hund die Hand in unterschiedlichen und wechselnden Höhen an, bis hin zum High-Five. Lasse dir beide Pfoten abwechselnd geben.

Variation

Wenn dein Hund sich bei der Übung nicht setzen kann oder möchte, kann er die Pfote auch im Liegen oder Stehen geben.

Übung #02 BACK DOWN

Trainierte Bereiche: Hinterläufe und unterer Rücken

Wirkung: Vom Steh ins Sitz und umgekehrt bringen wir unsere Hunde mehrmals täglich. Die Übung eignet sich sehr gut als Kraft- und Beweglichkeitstraining für die Hinterläufe deines Hundes. Auch die Muskulatur des unteren Rückens wird trainiert

Wann nicht: Schmerzen oder Instabilität des Hinterlaufs, versteifte Gelenke oder Versteifung des unteren Rückens

Back Down - Steh Sitz Transfer

Back Down – Steh Sitz Transfer

Back Down - Steh Sitz Transfer

Back Down – Steh Sitz Transfer

Ausführung

Du stellst dich vor deinen stehenden Hund und ihr schaut euch an. Gib ihm das Signal, ins Sitz zu gehen. Er sollte sich möglichst gerade hinsetzen und sich nicht bequem auf eine Seite gleiten lassen. Je langsamer und bewusster dein Hund die Bewegung macht, desto größer ist der gymnastische Effekt.

Im nächsten Schritt gibst du ihm das Signal, vom Sitz ins Steh zu gehen. Dabei sollte er möglichst auf der Stelle bleiben, ohne einen Schritt vorwärts zu gehen. So ist der Trainingseffekt am größten. Dafür stellst du dich nah vor ihn. So arbeitet er nur mit der Muskulatur der Hinterläufe und nutzt nicht seine Vorderläufe, um sich hochzuziehen.

Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe etwas Geduld. Die korrekte Ausführung der Übung ist anstrengender und anspruchsvoller, als es aussieht. Bitte lasse deinen Hund eigenständig ins Sitz gehen. Nicht mit der Hand auf den Po drücken oder Ähnliches.

Übung #05 HURDLE RACE

Trainierte Bereiche: Alle vier Läufe

Wirkung: Die Gelenkbeweglichkeit und die Muskulatur aller vier Läufe werden trainiert. Mittels langsamer, bewusster Bewegungen werden ein gesunder Bewegungsablauf, Balance und Koordination des gesamten Körpers geschult.

Wann nicht: Bei versteiften Gelenken

Equipment: Für die Variation: 4–5 flache Hindernisse wie Äste, Stangen, Besenstiele

Hurdle Race - Cavaletti Training

Hurdle Race – Cavaletti Training

Ausführung

Setze dich mit gespreizten Beinen auf den Boden. Ist dein Hund zu Beginn aufgeregt, lass ihn zunächst neben dir absitzen, um etwas zur Ruhe zu kommen. Führe ihn langsam, Schritt für Schritt über deine Beine. Du kannst ihn hierzu auch an eine kurze Leine nehmen, um sein Tempo zu steuern. Am Ende angekommen lass ihn absitzen und vergiss nicht, ihn zu loben! Diese Übung erfordert viel Konzentration und ist für deinen Hund anstrengend. Nun geht es wieder zurück. Er sollte so langsam wie möglich gehen. Nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll.

Variation

Du kannst deinen Hund alternativ auch über 4-5 Hindernisse wie Besenstiele, Cavaletti-Hindernisse oder dickere Äste führen. Lege die Hindernisse in einer Linie auf den ebenen Boden. 4–5 Hindernisse sind ideal, um deinen Hund in einen Bewegungsfluss zu bringen. Er sollte bequem darübersteigen können und nicht dazu verleitet werden zu springen. Ein Abstand von einer Hundelänge ist optimal.

Übung #06 SNAKE LINES

Trainierte Bereiche: Alle vier Läufe und der Rücken

Wirkung: Es werden eine gleichmäßige Belastung aller vier Läufe, ein gesunder Bewegungsablauf sowie Balance und Koordination trainiert. Gleichzeitig wird die Beugung der Wirbelsäule intensiviert und die Muskulatur des Rückens und der Läufe gestärkt.

Wann nicht: Instabilität oder Schmerzen in der Wirbelsäule

Equipment: Blumentöpfe, dicke Steine, Baumstümpfe oder Bücherstapel

Snake Lines - Slalom Training

Snake Lines – Slalom Training

Ausführung

Lege die Hindernisse in gerader Linie auf den ebenen Boden. Die Anzahl von 4–5 Hindernissen mit je einer Hundelänge Abstand ist optimal, um deinen Hund in einen Bewegungsfluss zu bringen.

Lasse deinen Hund absitzen, bevor es um die Hindernisse geht. Führe ihn langsam an der kurzen Leine um die Hindernisse. Durch die Leine steuerst du das Tempo und verhinderst, dass dein Hund die Übung abbricht. Am Ende angekommen lässt du ihn absitzen, bevor ihr zurückgeht. Geht so langsam wie möglich. Nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll.

Variation

Wenn keine Hindernisse zur Hand sind, kann dein Hund auch zwischen deinen Beinen Slalom laufen. Du stellst dich breitbeinig hin, sodass dein Hund bequem zwischen deinen Beinen durchpasst. Locke ihn mit einem Leckerli zwischen deinen Beinen durch und führe ihn außen um deine Beine herum. Wiederhole die Übung auch auf der anderen Seite. Achte darauf, dass du ihn in beide Richtungen laufen lässt, damit beide Körperhälften belastet werden.

Übung #22 PAWS UP

Trainierte Bereiche: Muskulatur aller vier Läufe

Wirkung: Die Übung ist ein effektives Muskeltraining, ohne dass eine Gelenkbewegung nötig ist. Daher spricht man von einer isometrischen Übung (Muskelstärkung ohne aktive Bewegung des Gelenks). Zusätzlich trainierst du die Koordination und die Balance deines Hundes.

Wann nicht: Instabilität im Rücken oder in den Hinter- oder Vorderläufen

Paws Up - Pfoten anheben

Paws Up – Pfoten anheben

Paws Up - Pfoten anheben

Paws Up – Pfoten anheben

Ausführung

Dein Hund steht und du hockst dich vor oder neben ihn. Du greifst einen Vorderlauf (oberhalb der Pfote) und hebst ihn für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit an. Setze die Pfote ab, greife den anderen Vorderlauf und hebe das Bein leicht an. Hocke dich hinter deinen stehenden Hund. Hebe den einen Hinterlauf – ebenfalls oberhalb der Pfote – an und beuge den Lauf leicht, so wie du es machst, wenn du deinem Hund die Pfote abtrocknest. Halte die Pfote für die in der Trainingsempfehlung angegebene Dauer.

Auch wenn die Übung einfach aussieht, Effekt und Anstrengung sind hoch, gerade wenn dein Hund einen Schwachpunkt im Bewegungsapparat hat. Beim Anheben des Laufs kräftigst du durch die Gewichtsverlagerung die Muskulatur der übrigen drei Läufe und dein Hund muss die Verlagerung des Körperschwerpunktes ausgleichen.

Übung #25 NOSE UP

Trainierte Bereiche: Vorderläufe, Nacken, Schulter, Rückenmuskulatur

Wirkung: Stretching der Muskeln der Vorderläufe sowie des Nackens, der Schulter und des Rückens, leichtes Training der Muskulatur der Hinterbeine, Balance und Koordination des gesamten Körpers

Wann nicht: Erkrankungen und Schmerzen in der Halswirbelsäule

Nose Up

Nose Up

Ausführung

Dein Hund steht neben dir und ihr blickt in dieselbe Richtung. Halte ein Leckerli dicht vor die Schnauze deines Hundes. Führe es langsam nah vor seiner Nase nach oben (um 90 Grad im Uhrzeigersinn), bis seine Schnauze (möglichst) senkrecht nach oben zeigt. Halte die Position wie in der Trainingsempfehlung angegeben. Führe das Leckerli langsam wieder in die Ausgangsposition. Alternativ kannst du auch vor deinem Hund stehen und das Leckerli führen.

Variation

Möglicherweise schafft dein Hund es zu Beginn nicht, seinen Hals bis in die Endposition zu strecken. Das ist gar nicht schlimm. Führe das Leckerli bis zu dem Punkt, wo es deinem Hund leichtfällt. Im Verlauf des Trainings wird seine Muskulatur elastischer werden und er wird es schaffen, seine Nasenspitze nach oben zu recken und diese Position zu halten. Hilf auf keinen Fall nach! Auch wenn dein Hund versucht sich hinzusetzen, ist das ein Zeichen dafür, dass die Streckung für ihn zu stark war.

Jetzt wünsche ich dir und deinem Hund viel Freude beim Training!

Zur Sicherheit hier nochmal der LINK UM DEN HAPPYFIT TRAININGSPLAN GRATIS RUNTERZULADEN.

Du hast noch Fragen? Dann stelle sie gern in den Kommentaren! Ich freue mich! Du hast hundebegeisterte Freunde? Dann sende ihnen gern den Link zum Winterfit Training!

Alles Liebe,

Deine Tina Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hund Fitness Hun

 

Knochenkrebs beim Hund – alle Fakten zur Erkrankung

Knochenkrebs beim Hund – alle Fakten zur Erkrankung

Knochenkrebs ist eine häufige Krebserkrankung beim Hund. Man muss nicht drum herum reden, dass die Prognose äußerst schlecht ist. Dennoch ist es eine Erkrankung, mit der wir uns als Hundehalter auseinandersetzen sollten. In meiner Praxis habe ich einige Hunde mit Knochenkrebs betreut. Meist bereits nach der Amputation eines Laufes. Die Situation ist für den Hund und den Halter gleichermaßen schwierig. Der Hundehalter weiß, dass die Diagnose Osteosarkom bedeutet, dass die Lebenszeit des Hundes äußerst begrenzt ist. Der betroffene Hund muss nach der Amputation mit einem neuen Körpergefühl zurechtkommen und Bewegungsabläufe für sich neu definieren. Mir ist es wichtig, dir als Hundehalter umfassende Informationen zur Erkrankung zu geben, damit der Umgang mit dem Knochenkrebs im Ernstfall leichter ist.

Knochenkrebs Hund

Ein Knochentumor ist immer ein primärer Tumor. Das bedeutet, dass der Tumor im Knochen entsteht und nicht in ihn metastasiert. Der Knochentumor metastasiert frühzeitig in die Lunge. Das bedeutet, dass wenn der Knochentumor erkannt wird, er bereits bei ca. 20 % der Hunde Metastasen in der Lunge gebildet hat. Ein großer Anteil der Patienten hat bereits Mikrometastasen. Sie sind zum Zeitpunkt der Diagnose aufgrund ihrer geringen Größe jedoch häufig noch nicht sichtbar. Knochenkrebs ist eine sehr aggressive Krebsart, die sehr schnell und früh metastasiert. Neben der Lunge sind auch oft die Lymphknoten befallen. Die Metastasen eines Knochentumors haben ein kugelähnliches Aussehen.

Welche Knochen sind beim Knochenkrebs betroffen?

Meist sind es die langen Röhrenknochen, wie Oberarm oder Oberschenkel, die vom Osteosarkom befallen werden. Aber auch Fußknochen, Rippen, Wirbelsäule Schulterblatt, Kopfknochen, Becken und der Brustbereich können betroffen sein.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?

Man geht davon aus, dass einige Hunderassen eine erbliche Prädisposition haben, an Knochenkrebs zu erkranken. Meist sind es großwüchsige Rassen, wie zum Beispiel Irische Wolfshunde und deutsche Doggen. Kleine Hunde sind selten betroffen. Dann tritt der Knochenkrebs in den meisten Fällen in den kurzen und platten Knochen auf. Dazu gehört beispielsweise das Schulterblatt. In meiner Praxis habe ich aber häufig auch mittelgroße Hunde gehabt, die an einem Osteosarkom erkrankt waren.

Die Symptome bei Knochenkrebs

Lahmheit gehört meist zu einem der ersten Symptome bei Knochenkrebs. Das liegt daran, dass überwiegend die langen Röhrenknochen betroffen sind. Oft tritt dies auch nach einem vermeintlichen Bagatelltrauma auf, so dass man denkt, der Hund habe sich beim Herausspringen aus dem Auto beispielsweise vertreten.

Zusätzlich sind betroffene Hunde an der Stelle des Tumors besonders berührungsempfindlich und es tritt eine Schwellung auf. Die Hunde zeigen starke Schmerzen in der Bewegung und vermeiden daher viele Bewegungen. Der Allgemeinzustand des Hundes verschlechtert sich schnell. Die Schmerzen sind sehr stark, der Hund verliert den Appetit und somit auch Gewicht und wird zusehends kraftlos.

Wie kann Knochenkrebs festgestellt werden?

Beim Verdacht auf Knochenkrebs ist eine umfassende Diagnose notwendig. Dazu gehören folgende Maßnahmen:

  • Untersuchung der Lymphknoten
  • Blutuntersuchung und Organprofil
  • Röntgenaufnahmen der Knochenveränderungen sowie der Lunge in 3 Ebenen (ggfs. ergänzt durch ein CT)
  • Biopsie der knöchernen Veränderung sowie eventuell des vergrößerten Lymphknotens

Wie kann ein Knochentumor behandelt werden?

Im ersten Schritt ist es im Rahmen der Diagnosestellung wichtig zu wissen, in welchem Stadium der Erkrankung der betroffene Hund sich befindet und ob sich bereits Metastasen gebildet haben. In der Regel wird der Tumor nicht nur lokal entfernt, sondern die gesamte Gliedmaße amputiert. Nach gelagert empfehlen einige Tierärzte möglicherweise eine Chemotherapie, um der Bildung von Metastasen vorzubeugen, oder das Wachstum der Metastasen zu verzögern.

Ob man seinem Hund die Strapazen einer Chemotherapie zumuten möchte, liegt immer im Ermessen und ist Entscheidung des Hundehalters.

Prognose bei Knochenkrebs

Der Knochentumor wächst sehr schnell und metastasiert ebenso schnell. Unbehandelt liegt die durchschnittliche Überlebenszeit nach der Diagnose bei ca. drei Monaten. Bei einer Amputation und Chemotherapie liegt die Prognose bei ca. ein bis zwei Jahren. Nach einer bloßen Amputation wird die durchschnittliche Überlebenszeit des Hundes auf 6-9 Monate geschätzt.

Was kann man als Hundehalter für den Hund bei Knochenkrebs tun?

Wenn ein Hund unter Knochenkrebs leidet, steht die palliative Behandlung im Vordergrund. Ich empfehle, den Hund besonders nach der Amputation physiotherapeutisch begleiten zu lassen.

nach der Amputation einer Gliedmaße verändern sich der Körperschwerpunkt und auch das Körpergefühl des Hundes. Hinzu kommt, dass Missempfindungen und auch Phantomschmerzen auftreten können. Um dem Hund das Leben mit drei Gliedmaßen zu erleichtern, ist Physiotherapie eine sehr hilfreiche Maßnahme. Zum einen können Schmerzen gelindert werden, zum anderen werden neue Bewegungsabläufe trainiert, die Beweglichkeit erhalten und auch die Muskulatur gefördert.

Auch das hilft deinem Hund bei Knochenkrebs Hund

Weiterhin empfehle ich, Bewegungen und Spaziergänge des Hundes nach der Amputation anzupassen. Besser sind mehrere kurze Spaziergänge, da die Erholungsphase sich so deutlich verkürzt und der Hund nicht so stark ermüdet.

Meist arrangieren sich Hunde mit dem Leben auf drei Beinen sehr gut. Rutschige Untergründe wie Fliesen oder Parkett können für betroffene Hunde jedoch sehr schwierig sein. Mit Teppichläufern kannst du deinem Hund hier eine gute Erleichterung bieten. Alternativ gibt es auch Hundeschuhe, die ein Rutschen verhindern. Viele Hunde akzeptieren auch diese sehr leicht. Das Einsteigen ins Auto kann man mit Hilfe einer Rampe erleichtern und beim Treppensteigen gibt es praktische Tragehilfen, mit denen man einen Hund sichern und unterstützen kann. Achte auch darauf, dass dein Hund gut gebettet schläft, so dass sich keine Druckstellen und unnötige Verspannungen bilden. Erleichtere dem Hund das Leben so gut wie möglich und genießt die verbleibende Zeit intensiv und verbringt sie positiv.

Man sollte sich bewusst sein, dass die Prognose bei Knochenkrebs sehr schwierig ist und die palliative Begleitung und Schmerzfreiheit des Hundes sollte immer im Vordergrund stehen.

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Alles Liebe, deine Tina Knochenkrebs Hund Knochenkrebs Hund Knochenkrebs Hund Knochenkrebs Hund Knochenkrebs Hund Knochenkrebs Hund Knochenkrebs Hund

 

Ingwer für Hunde – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Ingwer für Hunde – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Beim Menschen ist Ingwer schon lange als gesund und heilend bekannt. Aber wie sieht das beim Hund aus. Kann man auch dem Hund Ingwer geben? Uns ist Ingwer vor allem durch seine Schärfe und den strengen Geschmack bekannt. Schwer vorstellbar, dass ein Hund das freiwillig zu sich nimmt. Aufgrund des intensiven Geschmacks aber auch seiner intensiven Wirkung sollte Ingwer beim Hund mit Bedacht und in sehr kleinen Mengen gegeben werden.

Ingwer für Hunde – so kannst du ihn geben

Roh entfaltet Ingwer natürlich seine volle Kraft aber auch getrocknet oder gekocht kannst du ihn verabreichen. Achte beim Pulver auch genau auf die Dosierung.

Die Wirkung von Ingwer

Ingwer fördert die Durchblutung, wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Das macht ihn zu einer tollen Nahrungsergänzung bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Spondylose, Hüftdysplasie oder Ellbogendysplasie. Er regt auch die Verdauungssäfte und den Stoffwechsel an, wirkt wärmend und schweißtreibend. Zusätzlich regt er auch den Appetit an und wirkt gegen Übelkeit. Auch das Immunsystem wird gestärkt.

Ein sehr intensives Wirkspektrum, weshalb er definitiv mit Bedacht und nicht Dauerhaft gegeben werden sollte.

Ingwer bei Gelenkerkrankungen – natürlich Schmerzen und Entzündungen hemmen

Es gibt verschiedene Studien, die belegen, dass Ingwer sehr hilfreich bei Arthrose ist, eben weil er entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Weniger Schmerzen fördern natürlich die Bewegungsfreude und so kann das Gelenk wieder besser funktionieren. Die Gelenkschmiere wird wieder flüssiger, der Knorpel wird besser genährt und Bänder, Sehnen und Muskulatur werden wieder geschmeidig. So kann Ingwer durch seine Wirkung das Fortschreiten von Arthrose definitiv verzögern.

Wann Ingwer tabu für deinen Hund ist

Ingwer hat eine blutverdünnende Wirkung. Daher solltest du vor Operationen auf die Gabe verzichten, da die Blutungsneigung erhöht wird. Aufgrund der durchblutungsfördernden Wirkung ist Ingwer auch während der Trächtigkeit tabu, da hierdurch Wehen ausgelöst werden können. Wenn dein Hund einen empfindlichen Magen oder Verdauungstrakt hat, solltest du ebenfalls auf Ingwer verzichten, da die Produktion von Magensäften angeregt wird und es so zu einer Reizung kommen könnte.

Ingwer für Hunde – so dosiert man ihn

Grundsätzlich solltest du bitte vorsichtig mit der Dosierung sein. Spreche dich im Zweifelsfall mit deinem Tierarzt oder Tierheilpraktiker ab. Die Dosierung ist auch abhängig vom Grund der Gabe. An dieser Stelle möchte ich mich auf die Gabe bei Gelenkproblemen konzentrieren. Die angegebenen Mengen beziehen sich auf pro 10 kg Körpergewicht. Prüfe bei Ingwerpulver bitte auch immer die Mengenangaben des Herstellers und orientiere dich bitte daran!

Bei leichten Gelenkproblemen

Täglich 1/2 Messerspitze Ingwerpulver oder 1 schmale Scheibe frischen Ingwer über 3 Wochen. Wichtig ist die kurweise Gabe: drei Wochen verabreichst du den Ingwer, dann pausierst du drei Wochen.

Bei stärkeren Gelenkproblemen

Täglich 1 Messerspitze oder 2 schmale Scheiben frischen Ingwer über 3 Wochen. Auch hier gibst du den Ingwer für drei Wochen und pausierst dann wieder für drei Wochen.

Bei Bedarf kannst du die Kur wiederholen. Achte während der Gabe, ob dein Hund den Ingwer gut verträgt.

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Alles Liebe,

deine Tina

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Rotlicht beim Hund  – schnelle Hilfe bei Arthrose, Spondylose & Co.

Rotlicht beim Hund – schnelle Hilfe bei Arthrose, Spondylose & Co.

Besonders in den kalten Wintermonaten machen unseren Hunden Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Spondylose, Hüftdysplasie & Co. sehr zu schaffen. Auch älteren Hunden macht besonders nasskaltes Wetter große Probleme. Die Gelenke sind steif und schmerzen bei jeder Bewegung. Doch es gibt neben herkömmlichen Schmerzmitteln viele Möglichkeiten, deinem Hund Linderung zu verschaffen.

Eine davon ist die Wärmetherapie. Sie ist ein Bestandteil der Thermotherapie.  Dazu gehört auch die Behandlung mit Rotlicht. Da du sie als Hundehalter Zuhause selbst gut bei deinem Hund anwenden kannst, möchte ich dir hier alle wichtigen Fakten zusammenstellen.

Rotlicht beim Hund – fast jeder Haushalt hat eine Rotlichtlampe

Ja genau, ich meine so eine ganz herkömmliche Rotlichtlampe, wie sie fast jeder Haushalt hat. Die reicht völlig aus, um deinem Hund deutliche Erleichterung bei Gelenkschmerzen zu verschaffen.

Wie das Rotlicht beim Hund wirkt:

Die Wärme geht ca. 1-2 cm in die Tiefe. Das hört sich zunächst nicht viel an, aber wenn man den Vorderlauf des Hundes betrachtet, ist das schon recht tief.

Mittels Wärme durch das Rotlicht erreichst du eine Durchblutungssteigerung. Das kommt dadurch, dass die Gefäße sich durch die Wärme erweitern. Das Blut kann schneller fließen.
Entzündliche Stoffe werden so abtransportiert und auch die Sauerstoffzufuhr wird erhöht.

Die Muskulatur entspannt durch die Wärme und Schmerzen werden gelindert. Zudem führt Wärme bei chronisch- entzündlichen Erkrankungen zu einer Hemmung der Entzündung, da durch die Wärme die entzündlichen Stoffe abtransportiert werden. Achtung: nicht bei einer akuten Entzündung!
Auch die Gelenke haben eine Menge von der Wärme, denn die Gelenkbeweglichkeit wird erhöht. Das geschieht dadurch, das durch die Wärme die Gelenkflüssigkeit weniger zähflüssig ist und bindegewebige Strukturen wir Bänder und Sehen dehnbarer werden.
So werden die Gelenksteifigkeit weniger und dein Hund mobiler und beweglicher.

Anwendungsgebiete der Wärmebehandlung sind also z.B.:

  • Muskelverspannungen
  • Schmerzen
  • schmerzende Gelenke
  • allgemein Gelenkerkrankungen, die nicht entzündlich sind, wie Spondylose oder Arthrose – außerhalb des akuten Schubs
  • chronisch- rheumatische Erkrankungen
  • verminderte Beweglichkeit z.B. bei älteren Hunden

Rotlicht und andere Wärmebehandlungen sind tabu bei z.B.:

  • akute Entzündungen  Herzinsuffizienz
  • Ödeme, Blutungen, Hämatome
  • Fieber
  • Tumore

bei Trächtigkeit (wehenauslösend)

Wie wendest du das Rotlicht bei deinem Hund richtig an

Mit Rotlicht kann man sehr gut auch größere Körperbereiche behandeln. Die Behandlung sollte ca. 15-30 Minuten dauern. Du kannst deinen Hund 1-3 Mal täglich mit dem Rotlicht behandeln.
Grundsätzlich solltest du individuell schauen, wie dein Hund die Behandlung annimmt und das bei Dauer und Intensität der Behandlung berücksichtigen.
Während der Behandlung mit Rotlicht darfst du deinen Hund nicht unbeaufsichtigt lassen. Nur so kannst du ihn vor Überhitzung und Überreaktionen schützen.
Positioniere die Rotlichtlampe ca. 30-40 cm vom Hund entfernt. Optimal ist es , wenn die Infrarotstrahlen in einem 90grad Winkel auf deinen Hund auftreffen. Prüfe mit deiner Hand, ob du den gewählten Abstand als angenehm empfindest.

Fazit:

Rotlicht ist eine tolle und günstige Möglichkeit, schmerzende Gelenke deines Hundes effektiv und schonend zu behandeln und verschafft ihm eine tolle Erleichterung Wenn du unsicher bist, ob du das Rotlicht auch bei deinem Hund anwenden darfst, dann halte vor der Behandlung Rücksprache mit deinem Hundephysiotherapeuten oder dem Tierarzt.

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Alles Liebe, deine Tina

 

Muskelaufbau Hund: Isometrisches Training für Hinterläufe und Rücken

Muskelaufbau Hund: Isometrisches Training für Hinterläufe und Rücken

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Isometrisches Training wird in der Bewegungstherapie und auch im Sporthunde-Training von Hundehaltern häufig unterschätzt, weil „man sieht ja so wenig“. Dabei passiert eine ganze Menge und das Isometrische Training ist extrem effektiv. Ich finde es besonders toll, weil man es auch anwenden kann, wenn ein Hund z.B. ein Gelenk nicht bewegen kann, man den betroffenen Lauf aber dennoch trainieren möchte, bzw. einem Muskelabbau entgegenwirken will. Toll also bei allen Gelenkerkrankungen.

Isometrische Übungen – ein Allroundtalent

Auch in meinen Kursen arbeite ich mit vielen verschiedenen isometrischen Übungen für den gesamten Körper. Sie sind für den Hund sehr leicht zu erlernen, man benötigt keinerlei Zubehör und kann sie immer und überall durchführen. Zudem sind isometrische Übungen extrem effektiv und wirken auf mehrfache Weise. Du kannst den Muskelaufbau und Kraft deines Hundes trainieren, aber auch Körpergefühl, Körperwahrnehmung im Raum, Balance und Koordination.  Aber was heißt isometrisches Training eigentlich?

Isometrisches Training – so funktioniert es!

Isometrische Übungen sind eine besondere Form des Krafttrainings, weil dabei die Muskulatur angespannt wird, ohne dass eine aktive Muskel- oder Gelenkbewegung dafür nötig wäre. Der Hund arbeitet rein gegen den Druck den du mit einer Hand erzeugst bzw. gegen die Schwerkraft. Daher ist das Training auch so perfekt für Hunde geeignet mit versteiften Gelenken, oder jene die Schmerzen während einer Gelenkbewegung haben. Auch für Hunde mit neurologischen Erkrankungen und Lähmungen helfen sie sehr gut, wieder mobil zu werden und den Körper wahrzunehmen.

Doch auch für Sporthunde wird das isometrische Training gezielt eingesetzt sowie für ältere Hunde. Kurzum: jeder Hund profitiert vom Training. Und was so einfach und nach so wenig aussieht, ist extrem effektiv – und auch anstrengend für deinen Hund.

Du kannst diese Übungen bei jedem Hund anwenden und es gibt keine Erkrankung, bei der sie tabu wären.

Isometrisches Training für die Hinterläufe und den unteren Rücken

Aus meinen Kursen stelle ich dir heute die Übung Rear Iso vor. Dabei werden mittels isometrischem Training der untere Rücken und die Hinterläufe trainiert.

Übung #20 REAR ISO

Wirkung:Stärkung der Muskulatur und Kraft der Hinterläufe und des unteren Rückens. Gleichzeitig werden Balance und Koordination trainiert. Mit isometrischen Übungen trainiert man sehr effektiv die Muskulatur. Es ist eine besondere Form des Krafttrainings, da man die Muskulatur anspannt, ohne dass sie oder ein Gelenk dafür bewegt werden muss. Dein Hund arbeitet gegen den Widerstand der Hand oder gegen die Schwerkraft.

Wann nicht: Keine Einschränkung

Ausführung:

Dein Hund steht auf rutschfestem, ebenen Untergrund. Du kniest hinter deinem Hund.

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

1. Position

Hocke dich hinter deinen stehenden Hund und lege deine Hände seitlich auf seine Oberschenkel. Ihr blickt in dieselbe Richtung. Übe mit der linken Hand leichten Druck auf den Oberschenkel aus, bis du spürst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position für die in der Trainingsempfehlung angegebene Dauer, ohne nachzufedern oder den Druck zu erhöhen. Lasse langsam wieder los und übe mit der rechten Hand einen leichten Druck auf den anderen Oberschenkel aus, bis du wieder spürst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position so lange, wie in der Trainingsempfehlung angegeben, und lasse anschließend langsam los.

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

2. Position:

Als Nächstes umfasst du die Oberschenkel vorne. Ziehe ganz leicht in deine Richtung, als würdest du deinen Hund zu dir ziehen wollen, bis du merkst, dass dein Hund gegenhält. Halte die Position für die angegebene Dauer und lasse wieder locker.

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

3. Position

Nun legst du deine Hände flach auf den unteren Rücken/Po deines Hundes, als würdest du ihn in den Sitz drücken. Übe leichten Druck nach unten aus, bis du spürst, dass dein Hund gegenhält, und halte wieder für die im Plan angegebene Dauer. Lasse dann langsam wieder locker.

Es ist wichtig, dass der Druck, den du ausübst, sehr fein ist und nie ruckartig passiert. Gebe deinem Hund zwischendurch die Möglichkeit, sich zu lockern.

Trainingsempfehlung:

Häufigkeit: 3–4 x wöchentlich Wiederholungen: 3 x pro Griff Dauer: je 3 Sek. pro Griff

Im Trainingsverlauf kannst du die Anzahl der Wiederholungen und die Dauer der Übungen schrittweise steigern.

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deine Tina

Teufelskralle – so hilft sie deinem Hund bei Gelenkerkrankungen!

Teufelskralle – so hilft sie deinem Hund bei Gelenkerkrankungen!

Die Teufelskralle ist eine Heilpflanze, die in Afrika beheimatet ist. Ihre Wirkung ist mittlerweile aber weit über die Grenzen Afrikas hinaus bekannt. Nachdem sie bei Menschen zur Behandlung von Gelenkbeschwerden eingesetzt wurde, findet sie mittlerweile auch Anwendung bei Hunden, Katzen und Pferden.

Sie wird eingesetzt bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie, etc.. In Afrika wird sie in erster Linie bei Verdauungsbeschwerden, Leber- und Gallenproblemen angewendet. Wirksam ist die Wurzel der Teufelskralle, die zu feinem Pulver zerstoßen wird. Anwendung findet sie bei unseren Hunden dann zumeist auch in Pulver- und Tablettenform.

Arzneilich wirksam ist übrigens nur die Afrikanische Teufelskralle, nicht aber die Europäische. Verwandt sind diese beiden Pflanzen nicht.

Wie wirkt Teufelskralle?

Sie wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend, abschwellend und blutverdünnend.

Wann kann ich sie bei meinem Hund anwenden?

Aufgrund ihrer Wirkweisen eignet sie sich hervorragend, um Hunde mit Gelenkerkrankungen zu unterstützen. Denn sie lindert den Gelenkschmerz und hemmt mögliche Entzündungen. Das unterstützt dabei, dass der Hund beweglicher bleibt und gehalten werden kann. Unter Schmerzen würde der Hund weiter in eine Schonhaltung gehen. Die hätte eine weitere Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit zur Folge. Allerdings möchte ich hier an der Stelle sagen, dass eine ausschließliche Behandlung einer Arthrose nicht ausreichend ist. Vielmehr eignet sie sich als sehr gute Unterstützung bei einer Gelenkerkrankung, deren Fortschreiten durch weitere Faktoren wie eine entsprechende Bewegungstherapie etc. aufgehalten werden muss. So kann man sagen, dass die Teufelskralle ein möglicher und guter Bestandteil verschiedener Bausteine einer Therapie ist. Auch ist weiterhin eine angepasste Bewegung wichtig und eine Überlastung ist zu verhindern.

Was sind die Wirkstoffe?

Gänzlich geklärt ist nicht, welcher Wirkstoff letztendlich für welche Wirkung verantwortlich ist. Nachgewiesen ist allerdings, dass die Wirkstoffe im Zusammenspiel eine weit bessere Wirkung zeigen, als wenn sie isoliert gegeben werden.

Die wichtigsten Wirkstoffe:

  • Glutaminsäure
  • Kaempferol
  • Iridoidglykoside
  • Harpagid
  • Phytosterine

Was ist bei der Gabe zu beachten?

Teifelskralle entfaltet ihre Wirkung nicht über Nacht nach einer einmaligen Gabe. Sie muss länger gegeben werden und akute Beschwerden finden nicht immer Linderung durch sie. Doch langfristig können die Wirkstoffe der Teufelskralle eine deutliche Verbesserung bei Gelenkproblemen bewirken.

Dosierung der Teufelskralle

Falls du Teufelskralle vorbeugend anwenden möchtest, ist eine niedrigere Dosierung ausreichend. Bei einer Arthrose oder Hüftdysplasie sollte sie höher dosiert werden.

Zudem ist das Gewicht des Hundes relevant. Ein Retriever benötigt eine höhere Dosis als der Dackel. Bei der exakten Dosierung solltest du dich immer an die Herstellerangaben auf der Verpackung der Teufelskralle halten. In der Regel findest du dort eine entsprechende Übersicht und kannst die nötige Menge auf das Gewicht deines Hundes umrechnen.

Um zu sehen, ob dein Hund Teufelskralle verträgt, solltest du es zunächst einige Tage mit einer niedrigeren Dosis probieren. Wenn er es nicht verträgt kann es im Zweifel zu Magen-Darm Problemen kommen.

Fazit: Teufelskralle kann was!

Du siehst, die Teufelskralle kann eine ganze Menge und gerade bei Hunden mit Gelenkerkrankungen lohnt es zu sehen, ob es anschlägt. Möglicherweise kann so auf konventionelle Schmerzmittel (zunächst) verzichtet werden.

Einige Hundehalter stellen übrigens eine appetitanregende fest. Gerade bei mäkelig fressenden Seniorhunden kann dies noch ein zusätzlicher Vorteil sein.

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Alles Liebe, deine Tina

Du willst einen Hundemantel kaufen? – das solltest du beachten

Du willst einen Hundemantel kaufen? – das solltest du beachten

Im Artikel “Hundemantel – für welche Hunde ist er unverzichtbar” hast du bereits erfahren, weshalb und wann ein Hundemantel wichtig und hilfreich für einen Hund ist. Die Auswahl an Hundemänteln wird immer größer. Dabei ist es gerade als Laie schwierig zu erkennen, welcher Hundemantel gut ist und welcher eher weniger geeignet ist. Die meisten Hundehalter schauen als erstes auf die Optik und erst bei zweiten Blick befassen sie sich mit Schnitt und Material.

Doch die Optik ist beim Hundemantel nicht alles

Das schickste Design bringt nur leider nichts, wenn die wesentlichen Körperbereiche nicht gut geschützt sind und der Hund trotzdem friert. Oder der Schnitt so ungünstig für deinen Hund ist, dass er in seiner Bewegung gehemmt wird. Da ist dann die Gefahr groß, dass er den Mantel nicht annimmt, weil er sich nicht wohl fühlt.

Hundemantel kaufen, darauf solltest du achten:

Daher habe ich dir zusammengefasst, auf welche Aspekte man beim Kauf des Hundemantels auf jeden Fall achten sollte.

  • Funktionalität ist der wichtigste Punkt bei der Auswahl des Hundemantels. Es gibt verschiedene Materialien, die Regen und Wind fern halten und schlechtem Wetter trotzen.
  • Die gewählten Materialien sollten wetterfest auf der einen Seite aber auch atmungsaktiv auf der anderen Seite sein.
  • Innen ist es für den Hund angenehm, wenn das Innenfutter des Mantels weich und kuschelig ist.
  • Es ist wichtig, dass der Hundemantel waschbar ist. Bei Regen, Schnee und Matsch ist es kaum zu vermeiden, dass der Mantel durch Dreckspritzer verschmutzt wird.
  • Der Mantel sollte deinem Hund optimal passen. Ist er zu groß verrutscht er und wird durchlässig für Feuchtigkeit, Kälte und Wind. Ist er zu klein, schneidet er ein und dein Hund kann sich nicht gut bewegen. Manchmal kann ein zu kleiner Mantel zwicken und weh tun. So wird dein Hund dem Mantel möglicherweise ablehnend gegenüberstehen.
  • Ist der Mantel am Rücken zu kurz, wird dieser nicht gut geschützt und warm gehalten. Oft stehen Mäntel dann am Hinterteil auch ab und bieten Raum für Kälte und Nässe.
  • Oft vergessen, aber ebenso wichtig: auch der Bauch soll schön warm gehalten werden. Er ist sehr kälteempfindlich, denn am Bauch ist das Fell dünner und manche Hunde haben einen nackten Bauch. Viele Mäntel sind leider immer noch so geschnitten, das der Bauch komplett frei und schutzlos ist. Das hat zur Folge, dass dein Hund friert. Er zieht den Bauch ein und verkrampft sich, was Verspannungen vor allem am Rücken zur Folge hat.
  • Da es so viele unterschiedliche Körperformen beim Hund gibt, finden sich immer mehr Anbieter, die Maßanfertigungen anbieten. So ist eine optimale Passform sicher und den körperlichen Anforderungen deines Hundes kann entsprochen werden. Snowy z.B. hat einen Mantel erhalten, der sogar bis über die Knie geht, da diese zu ihren größten „Baustellen“ gehören. So ist sie nun prima geschützt und Wind und Wetter können ihr nicht so zusetzen.

PS: Ein Freund von schlechtem Wetter ist sie übrigens trotzdem nicht…. J

Wie sind deine Erfahrungen mit dem Thema Hundemantel? Trägt dein Hund im Winter einen Mantel als Schutz Hund?  Wenn ja, was sind deine Gründe und worauf hast du bei der Auswahl besonders Wert gelegt?

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Alles Liebe, deine Tina

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