Gesundheitscheck für ältere Hunde – was gemacht wird und weshalb er unverzichtbar ist

Gesundheitscheck für ältere Hunde – was gemacht wird und weshalb er unverzichtbar ist

Viele Hundehalter schauen mich mit großen Augen an, wenn ich ihnen empfehle, weil ihrem älteren Hund einen regelmäßigen Gesundheitscheck für ältere Hunde machen zu lassen. Die Antwort lautet meist: „Aber der hat doch gar nichts, der ist einfach nur alt.“ Gesundheitscheck alter Hund

Allerdings ist es so, dass sich der Körper im Alter verändert. Ältere Hunde haben einen veränderten Stoffwechsel und ein schwächeres Immunsystem. Das macht sie anfälliger für Krankheiten. Gleichzeitig ist aber auch die Gesundung sehr anstrengend für den Körper und benötigt viel Kraft.

Viele Erkrankungen entstehen schleichend

Viele Erkrankungen zeigen zu Beginn kaum auffällige Symptome und der Vierbeiner kann sie auch gut kompensieren und auch vertuschen. Dabei erhöht eine frühe Erkennung der Krankheit in sehr vielen Fällen die Heilungschancen und verkürzt die Rekonvaleszenz.

Daher liegt es in unserer Verantwortung als Hundehalter, unsere Seniorenhunde regelmäßig durchchecken zu lassen, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Unsere Vierbeiner können sich uns nicht mitteilen und im Alltag fallen Veränderungen häufig verzögert auf. Daher ist es absolut unverzichtbar, den älteren Hund zumindest alle 6 Monate zum Geriatriecheck für Hunde vorzustellen.

Ein chronischen Verlauf kann irgendwann zu eingeschränkter Lebensqualität führen Gesundheitscheck alter Hund

Es ist nicht nur so, dass der Hundekörper mit Erkrankungen im Alter schlechter umgehen kann. Viele Erkrankungen nehmen zusätzlich einen chronischen Verlauf. In einigen Fällen kann das verhindert werden. Doch selbst wenn der chronische Krankheitsverlauf nicht verhindert werden kann, so können jedoch die Krankheitssymptome abgemildert werden und Schmerzen gelindert oder sogar verhindert werden.

Schöner Lebensabend und Lebensqualität trotz Krankheit

Wie eingangs bereits beschrieben: je eher eine Erkrankung festgestellt wird, desto besser kann sie behandelt werden. Vielfach kann das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten werden. Im besten Fall bevor es zu Symptomen kommt, die die Lebensqualität mindern. Besonders bei alterstypischen Herzerkrankungen und Gelenkerkrankungen wie Arthrose und Rückenproblemen wie Spondylose ist dies der Fall.

Diese Parameter werden beim Geriatriecheck für Hunde überprüft

Der Tierarzt wird im ersten Schritt eine gründliche Anamnese erstellen. Dazu gehört die Erfassung der Krankheitsgeschichte deines Hundes und auch möglichen aktuellen Symptomen. Dein Tierarzt untersucht deinen Hund gründlich. Dazu gehören beispielsweise die Kontrolle der Augen und des Gehörs, sowie der Körperöffnungen. Auch ein Blick in das Maul deines Hundes darf keinesfalls fehlen. Besonders die Zähne sind bei Seniorhunden oft eine Baustelle. Auch der Zustand von Haut und Fell werden überprüft.

Dein Hund wird auch eingehend abgetastet. So versucht dein Tierarzt, Schwellungen, Verhärtungen und schmerzhafte Stellen zu ertasten. Die Gelenke deines Hundes werden auf Beweglichkeit und mögliche schmerzende Gelenkarthrose überprüft. Auch der Rücken wird abgetastet, um möglichen Rückenschmerzen auf die Schliche zu kommen.

Auch diese Untersuchungen gehören dazu Gesundheitscheck alter Hund

Weiterhin wird eine Laboruntersuchung von Blut und Urin vorgenommen. Besonders Blut- und Harnuntersuchung geben einen guten Aufschluss über den Gesundheitszustand deines Hundes. Hier können Krankheiten festgestellt werden, die äußerlich möglicherweise noch gar keine Symptome zeigen. Nierenerkrankungen zeigen erste deutliche Symptome z.B. erst, wenn mehr als die Hälfte des Nierengewebes bereits geschädigt ist.

Es ist auch empfehlenswert, einen Herzultraschall machen zu lassen, um mögliche Herzprobleme frühzeitig zu erkennen. Sollten sich bei der allgemeinen Untersuchung Auffälligkeiten zeigen, sind teilweise weitere diagnostische Untersuchungen wie Röntgen, EKG oder Ultraschall notwendig, um eine Diagnose zu stellen.

Gesundheitscheck für ältere Hunde als Prävention

Du siehst, ein regelmäßiger Check Up beim Tierarzt für deinen älteren Hund ist kein unnützer Schnick-Schnack. Im Gegenteil. Es gibt dir die Möglichkeit, dass Erkrankungen bei deinem Hund frühzeitig erkannt und behandelt werden. Deinem Hund gibt es die Chance mit viel Lebensqualität und ohne schwere Symptome und Schmerzen zu altern.

Du hast dich schon immer gefragt, was im Hundekörper passiert, wenn dein Hund älter wird: Das passiert im Körper deines Hundes, wenn er altert.

Hast du einen älteren Hund und schon einmal einen Gesundheits-Check machen lassen? Wie sind deine Erfahrungen damit? Gesundheitscheck alter Hund

So hilft isometrisches Training deinem Hund entspannt durch stressige Weihnachtstage zu kommen!

So hilft isometrisches Training deinem Hund entspannt durch stressige Weihnachtstage zu kommen!

Die Weihnachtstage und auch die Vorweihnachtszeit können auch für unsere Hunde stressig sein. Sie spüren einfach, dass auch wir Menschen im Jahresendspurt sind. Aber auch an den Feiertagen selbst, wenn die Familie zu Besuch ist und das Haus voll ist, kann das für unsere Hunde schnell eine stressige Angelegenheit werden. Wenn der Vierbeiner dann noch von Natur aus eher nervös, leicht erregbar oder ängstlich ist, dann wird es für ihn umso schwieriger.

Es gibt allerdings Möglichkeiten, wie du deinem Hund zu Entspannung verhelfen kannst, auch wenn es mal etwas trubeliger zugeht. Da auch Tessa schnell nervös wird, besonders wenn andere Menschen da sind und die Stimmung etwas „aufgeregter“ ist, unterstütze ich sie in diesen Situationen gern mit isometrischen Übungen.

Wie wirken isometrische Übungen?

Bei isometrischen Übungen haben wir eine gezielte Muskelan- und entspannung ohne eine aktive Muskelbewegung. Die An- und Entspannung wird über den leichten Druck der Hand des Menschen ausgelöst. Zudem wird hierbei die Eigenwahrnehmung des Körpers gefördert. Der Hund muss sich auf sich selbst und seinen Körper konzentrieren und fährt so seinen Erregungszustand sukzessive runter. Körper und Geist befinden sich immer in einem engen Zusammenspiel. Und so können wir mit isometrischen Übungen über die Bewusstmachung des Körpers auch eine geistige und seelische Entspannung herbeiführen.

Es ist übrigens sinnvoll, wenn du nicht erst im Stressmoment selbst mit dem Aufbau der isometrischen Übungen beginnst, sondern schon vorher. So kennt dein Hund sie bereits und sie können als konditionierte Entspannung genutzt werden. Ich stelle dir im Folgenden verschiedenen isometrische Handgriffe vor, die du sehr leicht mit deinem Hund umsetzen kannst.

Isometrische Übungen zur Stressreduktion deines Hundes

Für die Übungen sollte dein Hund immer auf einem rutschfesten, ebenen Untergrund stehen.

Die erste Position:

Hocke dich als erstes hinter deinen Hund. Lege nun deine Hände seitlich auf die Oberschenkel deines Hundes. Gebe mit deiner rechten Hand leichten Druck auf den Oberschenkel nach links. Du wirst spüren, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position ca. 3 Sekunden und federe nicht nach. Lasse nun langsam wieder locker. Gebe jetzt mit der linken Hand leichten Druck nach rechts. Du wirst wieder spüren, dass dein Hund seine Muskeln anspannt und gegenhält.

Halte diese Position wieder für ca. 3 Sekunden und lasse dann langsam locker.

Die zweite Position:

Hocke dich nun vor deinen Hund, sodass ihr euch anschaut. Lege deine Hände seitlich auf die Schultern deines Vierbeiners. Als erstes übst du mit deiner rechten Hand leichten Druck auf die Schulter aus. Du wirst nun wieder spüren, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit. Federe nicht nach und erhöhe auch nicht den Druck. Lasse langsam wieder locker und übe mit der linken Hand einen leichten Druck auf die andere Schulter aus. Wenn du spürst, dass dein Hund gegenhält, hältst du diese Position wieder für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit und lasse dann langsam locker.

Für den nächsten Griff legst du deine Hände auf die Brust deines Hundes. Übe nun einen leichten Druck aus, als würdest du ihn von dir wegschieben. Halte den Druck wieder für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit.

Achte darauf, dass der Druck, den du ausübst, nie stark oder ruckartig passiert. Gib deinem Hund zwischendurch die Möglichkeit, sich zu lockern.

Wie oft und wie lange?

Beginne mit einmal täglich 3 Wiederholungen á 3 Sekunden pro Übung.

Der große Vorteil an isometrischen Übungen ist, dass du sie immer und überall und in wirklich jeder Situation mit deinem Hund durchführen kannst. Welche Tipps hast du, damit dein Hund sich in stressigen Situationen entspannt? Teile sie gern in den Kommentaren mit anderen Hundefreunden!

 

So bewegst du deinen Hund nach einem Bandscheibenvorfall richtig!

So bewegst du deinen Hund nach einem Bandscheibenvorfall richtig!

Wenn ein Hund einen Bandscheibenvorfall erlitten hat, denkt man im ersten Moment, dass er in diesem Moment alles braucht, aber keine Bewegung. Doch das ist nur begrenzt richtig. Nach einem Bandscheibenvorfall kann es sein, dass der Hund je nach Schwere und Lokalisation des Vorfalls an den Hinterläufen, aber auch allen vier Läufen gelähmt ist. Zumindest sind aber neurologische Probleme und Gangbildstörungen sehr wahrscheinlich. Bandscheibenvorfall Hund Bewegung

Kein Wunder, denn durch das vorgefallene Bandscheibenmaterial wurde Druck auf das Rückenmark und die Nerven ausgelöst und das verursacht in der Folge eine gestörte Nervenweiterleitung.

Lähmungen und gestörte Bewegungsabläufe verunsichern Hundehalter bandscheibenvorfall Hund Bewegung

Also Hundehalter möchte man dann alles richtig machen, zumal die gestörten Bewegungsabläufe, Gleichgewichtsstörungen oder sogar Lähmungen uns verständlicherweise Angst machen und wir in großer Sorge um unseren Hund sind. Zudem ist ein Bandscheibenvorfall schmerzhaft, genau wie für uns Menschen, sehr schmerzhaft. Wir sind also zuerst einmal sehr hilflos.

Deshalb ist Boxenruhe in vielen Fällen sehr wichtig

Richtig in Sachen Bewegung nach einem Bandscheibenvorfall ist in jedem Fall, dass deinem Hund Ruhe verordnet wurde. Vielfach wird sogar Boxenruhe verordnet. Das dient dazu, dass der betroffene Hund keine unkontrollierten Bewegungen macht und sich das Trauma zurückbilden kann. Du solltest unbedingt darauf achten, dass dein Hund gut gebettet ist und seine Gelenke und die Wirbelsäule gelenkschonend gelagert sind. Auf der anderen Seite ist es aber auch sehr wichtig, sogar unverzichtbar, dass umgehend nach einem Bandscheibenvorfall daran gearbeitet wird, dass die Nervenweiterleitung sich verbessert und der Patient „wieder ans Laufen kommt“. bandscheibenvorfall Hund Bewegung

Wie kann man das erreichen und widerspricht sich das nicht?

Es wird empfohlen, in den ersten 24-48 Stunden mit der Physiotherapie zu beginnen. Das gilt unabhängig davon, ob der Bandscheibenvorfall operiert wurde oder er konservativ behandelt wird. Das Ziel ist, Schmerzen zu lindern und überlastete Bereiche zu entspannen. Muskulatur und Beweglichkeit sollen erhalten und trainiert werden. Die Nervenweiterleitung wird geschult. So werden neurologischen Störungen entgegengewirkt. Es ist wichtig die Koordination und das Körpergefühl deines Hundes zu trainieren. Ebenso ist ein gesunder Bewegungsablauf wichtig.

Den Hundehalter in das Bewegungstraining mit einzubinden ist wichtig für die Genesung des Hundes! bandscheibenvorfall Hund Bewegung

Der behandelnde Therapeut sollte dann dem Hundehalter die ersten Bewegungsübungen an die Hand geben, mit denen man Bewegungsabläufe trainiert. Diese werden natürlich immer individuell dem Gesundheitszustand des Hundes angepasst. Im ersten Schritt wird meist mit assistiertem Aufstehen und Stehen begonnen. Auch passiv werden die Gelenke des Hundes bewegt und so normale Bewegungsabläufe simuliert und Bewegungsanbahnungen gefördert.

Der Entwicklung des Hundes entsprechend werden die Bewegungsübungen dann sukzessive erweitert. So wird dann unterstütztes Gehen beübt. Auch mit isometrischen Übungen kann nach einem Bandscheibenvorfall viel gearbeitet werde. Wichtig ist, dass das immer im Austausch mit dem behandelnden Therapeuten erfolgt.

Was ist mit Spaziergängen, wenn der Hund wieder beginnt, selbständig zu laufen?

In den ersten 4-6 Wochen ist strikter Leinenzwang angesagt. Die Bewegung und Belastung soll dem Krankheitszustand angepasst sein. Ganz wichtig sind sehr kurze Bewegungseinheiten über den Tag. Hier sollte man wirklich mit wenigen Minuten beginnen. Lange Spaziergänge, ruckartige Bewegungen und enge Wendungen sind tabu. Auch Springen, Treppensteigen und kurze Stopps solltest du vermeiden. Das Aufreiten anderer Hunde sollte unbedingt vermieden werden. Dasselbe gilt für das Tätscheln und Klopfen auf den Rücken durch den Menschen. Wenn der Hunde einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule erlitten hat, sollte dein Hund unbedingt ein Geschirr tragen. bandscheibenvorfall Hund Bewegung

Extratipp: Bei nasskaltem Wetter empfehle ich dir, deinem Hund einen Hundemantel anzuziehen. Das schützt seinen Rücken.

Was ist mit Hundesport nach einem Bandscheibenvorfall?

Leistungssport ist nach einem Bandscheibenvorfall absolut tabu. Die Gefahr eines weiteren Bandscheibenvorfalls ist groß und der Rücken deines Hundes sein Schwachpunkt. Daher lege ich dir nach der Genesung deines Hundes höchstens gelenkschonende sportliche Aktivitäten wie Degility oder Mobility ans Herz

Darf der Hund nach einem Bandscheibenvorfall buddeln, spielen und rennen?

Als Hundehalter möchte man dem geliebten Vierbeiner ein möglichst normales Leben ermöglichen. Häufig ist aber die Unsicherheit groß, was der Hund eigentlich noch darf. Dabei muss man natürlich abwägen, was dem Hund schadet, aber auf der anderen Seite auch seinen Spaß und die Lebensqualität im Blick behalten. Oft sind die betroffenen Hunde nach Wochen der Schonung und des Leinenzwangs nur noch schwer ruhig zu halten. Dennoch empfehle ich zu vermeiden, dass dein Hund wild spielt und sich unkontrolliert bewegt. Wildes Zergeln sollte man ebenfalls vermeiden genauso wie Sprünge und Wendungen, die die Wirbelsäule stark belasten. bandscheibenvorfall Hund Bewegung

Das sind geeignete Alternativen für deinen Hund

Einen kontrollierten und wohldosierten Kontakt mit anderen Hunden halte ich für gut und wichtig, doch der Halter sollte hier entsprechend aufpassen und Vernunft walten lassen. Damit dein Hund nicht frustriert ist, kannst du ihn zusätzlich mit z.B. Suchspielen (Leckerli verstecken, Futterdummy verstecken), dem Spiel mit einem Schnüffelteppich etc. beschäftigen. Auch das regelmäßige Bewegungstraining, dass deinen Hund während der Genesung aber auch danach begleiten sollte, kann zu einer spannenden Beschäftigung für deinen Hund werden.

Hast du noch Fragen dazu, wie du deinen Hund nach einem Bandscheibenvorfall richtig bewegst? Dann teile sie gern mit mir in den Kommentaren oder schreibe mir eine Email an: tina@doggy-fitness.de.

bandscheibenvorfall Hund Bewegung

Dürfen Hunde Treppen steigen? – das sind die Go´s & No Go´s!

Dürfen Hunde Treppen steigen? – das sind die Go´s & No Go´s!

Ob Hunde Treppen steigen dürfen ist eine der häufigen Fragen, die mir gestellt werden. Es ist ein Thema, dass unter Hundehaltern viel diskutiert wird und für viele gibt es nur schwarz oder weiß.  Da heißt es dann, dass Treppen steigen für Hunde grundsätzlich schädlich und zu vermeiden ist. Denn Treppen steigen führt bei unseren Vierbeinern zwangsläufig zu Arthrose, Rückenproblemen etc.. Aber kann man das so stehen lassen? Hund Treppe

Ist Treppen steigen für Hunde so schädlich, wie es immer gesagt wird? Hund Treppe

Ich kann dir gleich sagen, dass es aus meiner Sicht als Hundephysio keine Antwort gibt, die schwarz oder weiß ist. Fangen wir bei Welpen an. Das ist das wohl strittigste Thema. Wer schon einmal ein Röntgenbild vom Skelett eines Welpen gesehen hat, der weiß, dass der Bewegungsapparat bei jungen Hunden tatsächlich noch ziemlich „unfertig“ ist. Das bedeutet im Umkehrschluss daher auch, dass ich grundsätzlich darauf achten sollte, dass die Aktivitäten auf das unfertige Skelett angepasst sein soll. Daher sollte ein Hund auch nicht am Fahrrad laufen, bevor er nicht ausgewachsen ist. Beim Thema Treppensteigen empfehle ich ebenfalls, in den ersten etwa sieben Lebensmonaten den jungen Hund zwar an das Thema Treppen steigen heranzuführen. Dennoch halte ich es für schädlich, wenn ein Welpe in diesem Alter mehrmals täglich Treppen steigt. www.doggy-fit.com

Bedeutet also: in den ersten Lebensmonaten sollte man den Welpen an das Thema Treppen steigen heranführen, damit er später sicher und souverän Treppen läuft. Doch regelmäßiges Treppensteigen in den 3. Stock halte ich in den ersten ca. 7 Lebensmonaten durchaus für grenzwertig. Wenn ein junger Hund aber ab und an ein paar Stufen hinauf und hinab läuft, wird das eher keine Gelenkprobleme bei ihm auslösen.

Darf der Hund denn Treppen steigen, wenn er erwachsen ist?

Schritt eins ist für mich persönlich, dass ich es wichtig finde, dass Hunde Treppen langsam laufen und nicht mehr oder weniger hinauf- und hinabstürzen.

Wenn man einen jungen Hund Schritt für Schritt daran heranführt, dann funktioniert das meist ganz gut. Aus eigener Erfahrung ist es aber beispielsweise bei Hunden aus dem Tierschutz, die zum Teil einfach keine Treppen kennen, gar nicht so einfach. Oft fürchten sie sich und das Treppenlaufen wird dann eher hektisch absolviert, um es hinter sich zu bringen. Dem Hund hilft es grundsätzlich, wenn du ihn führst – und zwar an der Leine. Wenn ein Hund regelmäßig Treppen laufen muss und das für ihn schwierig ist, dann solltest du in jedem Fall einen Hundetrainer zu Rate ziehen.

Aber ist es denn nun schädlich, wenn mein Hund regelmäßig Treppen steigen muß? Hund Treppe

Hier unterscheide ich ein wenig zwischen treppauf – und treppab laufen. Wenn Hunde eine Treppe langsam hinauflaufen, kann man das sogar gut als kleines Training nutzen. Laufen Hunde treppab, lastet das Körpergewicht recht ungünstig auf den Vorderläufen. Die Belastung ist durch die Körperhaltung recht hoch.

Viele Hundehalter wohnen aber nun einmal nicht im Erdgeschoss und der Hund muss regelmäßig Treppen bewältigen. Wenn man in der 1. Etage wohnt, empfinde ich das auch nicht als dramatisch. Wenn der Hund mehrmals täglich in die 3. oder 4. Etage laufen muss, dann sehe ich das schon als ordentliche Belastung für die Gelenke. Insbesondere, wenn Hunde dann älter werden, kann das zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. Hund Treppe

Wenn du Treppen in deinem Haus hast und nicht möchtest, dass dein Hund unkontrolliert hinauf und hinabläuft, dann hilft oft schon ein Babygitter. So kannst du genau steuern, wann und wie oft dein Hund die Treppe läuft.

Was ist mit Treppenlaufen, wenn mein Hund bereits Gelenkprobleme hat?

Dann stehe ich dem Thema durchaus kritisch gegenüber. Mir ist bewusst, dass es sich im täglichen Leben nicht immer vermeiden läßt. Aber für einen Hund mit Ellbogenarthrose ist das Treppablaufen eher schädlich und kann schmerzhaft sein. Auch Hunde mit Rückenproblemen haben oft Schwierigkeiten und es ist schmerzhaft für sie.

Fazit zum Thema Treppen laufen beim Hund Hund treppe

Grundsätzlich dürfen Hunde Treppen laufen. Leidet ein Hund unter Gelenkproblemen, ist es eher schädlich. Auch junge Hunde sollten nicht unkontrolliert Treppen laufen, aber an das Thema herangeführt werden. Es ist auch kein Drama, wenn ein Welpe ein paar Stufen hinauf- und hinabläuft.

Bei einem gesunden, erwachsenen Hund ist für mich das gesunde Mittelmaß entscheidend. Jeden Tag 3x täglich in die 5. Etage rauf und runter laufen zu müssen, halte ich nicht für sinnvoll. In einem normalen Maß, beispielsweise in die 1. oder 2. Etage, halte ich es allerdings für absolut in Ordnung. Grundsätzlich ist es super, wenn Hunde möglichst langsam und kontrolliert Treppen laufen.

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6 wertvolle Tipps für den Herbst – so unterstützt du deinen arthrosegeplagten Hund

6 wertvolle Tipps für den Herbst – so unterstützt du deinen arthrosegeplagten Hund

Wenn ein Hund unter Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Hüftdysplasie oder Spondylose leidet, kommt mit dem Herbst die Jahreszeit, in denen die Gelenke oft Schmerzen und jeder Schritt schwer fällt.

Zwar kann man die Gelenkprobleme meist nicht „beseitigen“ und heilen, aber es gibt viele Möglichkeiten, wie du deinem Hund bei nasskaltem Wetter Erleichterung verschaffen kannst.

Nun neigt sich der Sommer langsam dem Ende und die Tage werden kürzer. Doch auch die Temperaturen sinken und die regnerischen Tage werden mehr. Da sich die widrigen Wetterbedingungen meist über viele Monate ziehen, kannst du mit dem Tipps, die ich dir in diesem Artikel verrate, die Lebensqualität deines Hundes deutlich verbessern.

Mit diesen 6 Tipps kommt dein Hund besser durch die kalte Jahreszeit, wenn er unter Gelenkproblemen leidet

Wärme

Wärme hilft deinem Hund sehr gut, wenn er unter Gelenkschmerzen leidet. So kann man sie sehr gut einsetzen, wenn ein Hund unter nichtentzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates leidet. Ich wende Wärme gern bei Arthrose, Ellbogendysplasie, Hüftdysplasie und Spondylose ein – immer außerhalb eines akuten Schubs. Aber auch bei chronisch-rheumatischen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen hilft Wärme hervorragend. Zusätzlich fördert die Wärme auch die Gelenkbeweglichkeit.

Du kannst Wärmetherapie ganz einfach einsetzen mit Hilfe von Rotlicht, Kirschkernkissen und Hotpacks. Eine ausführliche Anleitungen, wie es richtig funktioniert, findest du hier: Wärmetherapie – so setzt du sie bei Gelenkerkrankungen richtig ein.

Quarkwickel

Nicht nur Wärme hilft sehr gut bei Gelenkbeschwerden sondern auch Kälte. Besonders gern empfehle ich hier Quarkwickel. Sie sind schnell gemacht, man hat eigentlich immer alles dafür im Haus und sie wirken schnell.

Ich liebe diese althergebrachten und in ihrer Wirkung erprobten „Hausmittel“, die von Generation zu Generation weitergetragen werden. Deshalb möchte ich dir heute den Quarkwickel empfehlen. Der Quarkwickel ist ein kalter Wickel und kann zur akuten Schmerztherapie bei Entzündungen und Schwellungen eingesetzt werden. Am effizientesten wirkt er in den ersten 24 bis 72 Stunden einer Entzündung/Reizung. Wie du ihn am besten anwendest und was du dafür brauchst, habe ich dir hier zusammengefasst: Quarkwickel – so hilft er deinem Hund bei Schmerzen.

Hundemantel

Entscheidend, ob ein Hund einen Hundemantel benötigt, ist weder seine Größe, noch die Länge des Fells. Klar, für viele kurzfellige und windhundartige Hunderassen ist er so oder so unverzichtbar. Aber nicht nur da macht er Sinn.

Besonders für ältere Hunde und Vierbeiner mit Gelenkerkrankungen ist ein Hundemantel sehr sinnvoll, denn er schützt den Rücken und die Gelenke vor widrigen Wetterbedingungen. Er bietet umfassenden Schutz davor, dass Kälte und Feuchtigkeit in die Gelenke kriechen. Alle wichtigen Fakten erfährst du in meinem Artikel zu den wichtigsten Fakten bei der Auswahl des Hundemantels.

Warmer Liegeplatz

Hunde schlafen viel mehr, als wir es meist wahrnehmen. 17-20 Stunden sind ganz normal. Und auch wenn sie nicht schlafen, liegen sie oft in ihrem Bettchen und ruhen sich aus und dösen. Daher sollte man grundsätzlich – aber insbesondere wenn ein Hund Gelenkprobleme hat oder älter ist – darauf achten, dass er auf einem hochwertigen Hundebett liegt, dass eine gute Matratze hat. Das sorgt nicht nur für eine gute Lagerung der Gelenke und der Wirbelsäule und eine gute Durchblutung sondern kann auch eine Schmerzlinderung unterstützen.

Angepasste Bewegung – aber nicht komplett schonen

Wenn das Wetter so richtig schmuddelig wird, werden auch die Spaziergänge  manches Mal kürzer. Das ist auch legitim. Dennoch ist es wichtig, deinen Hund mobil zu halten. Ansonsten schreitet die Arthrose im Gelenk weiter fort und die Muskulatur deines Hundes baut ab. Ein gezieltes, regelmäßiges Bewegungstraining mit aktiven Übungen ist eine tolle Möglichkeit, kürzere Spaziergänge auszugleichen.

Extratipp: bei Gelenkproblemen ist es so oder so sinnvoll, dass dein Hund mehrere kürzere Spaziergänge über den Tag verteilt hat. So verkürzt sich die Regenerationszeit deutlich. hier wichtig für deinen Hund als Ergänzung zu täglichen Spaziergängen.

Schmerzlinderung mit Nahrungsergänzungsmitteln

Es gibt viele Helferlein aus der Natur, mit denen du deinen Hund bei Gelenkproblemen gut unterstützen kannst. Je nach dem wirken sie schmerzlindernd und auch entzündungshemmend. Viele nähren das Gelenk auch und unterstützen den Knorpel. Weihrauch, Teufelskralle, Ingwer, Hagebutte und Sanddornbeere sind nur einige Beispiele. Insgesamt hält unsere Natur eine große Vielfalt an natürlichen Mitteln bereit, um den Gelenken des Hundes Unterstützung zu bieten.

 Arthrose Hund Arthrose Hund

Rotlicht beim Hund  – schnelle Hilfe bei Arthrose, Spondylose & Co.

Rotlicht beim Hund – schnelle Hilfe bei Arthrose, Spondylose & Co.

Besonders in den kalten Wintermonaten machen unseren Hunden Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Spondylose, Hüftdysplasie & Co. sehr zu schaffen. Auch älteren Hunden macht besonders nasskaltes Wetter große Probleme. Die Gelenke sind steif und schmerzen bei jeder Bewegung. Doch es gibt neben herkömmlichen Schmerzmitteln viele Möglichkeiten, deinem Hund Linderung zu verschaffen.

Eine davon ist die Wärmetherapie. Sie ist ein Bestandteil der Thermotherapie.  Dazu gehört auch die Behandlung mit Rotlicht. Da du sie als Hundehalter Zuhause selbst gut bei deinem Hund anwenden kannst, möchte ich dir hier alle wichtigen Fakten zusammenstellen.

Rotlicht beim Hund – fast jeder Haushalt hat eine Rotlichtlampe

Ja genau, ich meine so eine ganz herkömmliche Rotlichtlampe, wie sie fast jeder Haushalt hat. Die reicht völlig aus, um deinem Hund deutliche Erleichterung bei Gelenkschmerzen zu verschaffen.

Wie das Rotlicht beim Hund wirkt:

Die Wärme geht ca. 1-2 cm in die Tiefe. Das hört sich zunächst nicht viel an, aber wenn man den Vorderlauf des Hundes betrachtet, ist das schon recht tief.

Mittels Wärme durch das Rotlicht erreichst du eine Durchblutungssteigerung. Das kommt dadurch, dass die Gefäße sich durch die Wärme erweitern. Das Blut kann schneller fließen.
Entzündliche Stoffe werden so abtransportiert und auch die Sauerstoffzufuhr wird erhöht.

Die Muskulatur entspannt durch die Wärme und Schmerzen werden gelindert. Zudem führt Wärme bei chronisch- entzündlichen Erkrankungen zu einer Hemmung der Entzündung, da durch die Wärme die entzündlichen Stoffe abtransportiert werden. Achtung: nicht bei einer akuten Entzündung!
Auch die Gelenke haben eine Menge von der Wärme, denn die Gelenkbeweglichkeit wird erhöht. Das geschieht dadurch, das durch die Wärme die Gelenkflüssigkeit weniger zähflüssig ist und bindegewebige Strukturen wir Bänder und Sehen dehnbarer werden.
So werden die Gelenksteifigkeit weniger und dein Hund mobiler und beweglicher.

Anwendungsgebiete der Wärmebehandlung sind also z.B.:

  • Muskelverspannungen
  • Schmerzen
  • schmerzende Gelenke
  • allgemein Gelenkerkrankungen, die nicht entzündlich sind, wie Spondylose oder Arthrose – außerhalb des akuten Schubs
  • chronisch- rheumatische Erkrankungen
  • verminderte Beweglichkeit z.B. bei älteren Hunden

Rotlicht und andere Wärmebehandlungen sind tabu bei z.B.:

  • akute Entzündungen  Herzinsuffizienz
  • Ödeme, Blutungen, Hämatome
  • Fieber
  • Tumore

bei Trächtigkeit (wehenauslösend)

Wie wendest du das Rotlicht bei deinem Hund richtig an

Mit Rotlicht kann man sehr gut auch größere Körperbereiche behandeln. Die Behandlung sollte ca. 15-30 Minuten dauern. Du kannst deinen Hund 1-3 Mal täglich mit dem Rotlicht behandeln.
Grundsätzlich solltest du individuell schauen, wie dein Hund die Behandlung annimmt und das bei Dauer und Intensität der Behandlung berücksichtigen.
Während der Behandlung mit Rotlicht darfst du deinen Hund nicht unbeaufsichtigt lassen. Nur so kannst du ihn vor Überhitzung und Überreaktionen schützen.
Positioniere die Rotlichtlampe ca. 30-40 cm vom Hund entfernt. Optimal ist es , wenn die Infrarotstrahlen in einem 90grad Winkel auf deinen Hund auftreffen. Prüfe mit deiner Hand, ob du den gewählten Abstand als angenehm empfindest.

Fazit:

Rotlicht ist eine tolle und günstige Möglichkeit, schmerzende Gelenke deines Hundes effektiv und schonend zu behandeln und verschafft ihm eine tolle Erleichterung Wenn du unsicher bist, ob du das Rotlicht auch bei deinem Hund anwenden darfst, dann halte vor der Behandlung Rücksprache mit deinem Hundephysiotherapeuten oder dem Tierarzt.

 

 

Muskelaufbau Hund: Isometrisches Training für Hinterläufe und Rücken

Muskelaufbau Hund: Isometrisches Training für Hinterläufe und Rücken

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Isometrisches Training wird in der Bewegungstherapie und auch im Sporthunde-Training von Hundehaltern häufig unterschätzt, weil „man sieht ja so wenig“. Dabei passiert eine ganze Menge und das Isometrische Training ist extrem effektiv. Ich finde es besonders toll, weil man es auch anwenden kann, wenn ein Hund z.B. ein Gelenk nicht bewegen kann, man den betroffenen Lauf aber dennoch trainieren möchte, bzw. einem Muskelabbau entgegenwirken will. Toll also bei allen Gelenkerkrankungen.

Isometrische Übungen – ein Allroundtalent

Auch in meinen Kursen arbeite ich mit vielen verschiedenen isometrischen Übungen für den gesamten Körper. Sie sind für den Hund sehr leicht zu erlernen, man benötigt keinerlei Zubehör und kann sie immer und überall durchführen. Zudem sind isometrische Übungen extrem effektiv und wirken auf mehrfache Weise. Du kannst den Muskelaufbau und Kraft deines Hundes trainieren, aber auch Körpergefühl, Körperwahrnehmung im Raum, Balance und Koordination.  Aber was heißt isometrisches Training eigentlich?

Isometrisches Training – so funktioniert es!

Isometrische Übungen sind eine besondere Form des Krafttrainings, weil dabei die Muskulatur angespannt wird, ohne dass eine aktive Muskel- oder Gelenkbewegung dafür nötig wäre. Der Hund arbeitet rein gegen den Druck den du mit einer Hand erzeugst bzw. gegen die Schwerkraft. Daher ist das Training auch so perfekt für Hunde geeignet mit versteiften Gelenken, oder jene die Schmerzen während einer Gelenkbewegung haben. Auch für Hunde mit neurologischen Erkrankungen und Lähmungen helfen sie sehr gut, wieder mobil zu werden und den Körper wahrzunehmen.

Doch auch für Sporthunde wird das isometrische Training gezielt eingesetzt sowie für ältere Hunde. Kurzum: jeder Hund profitiert vom Training. Und was so einfach und nach so wenig aussieht, ist extrem effektiv – und auch anstrengend für deinen Hund.

Du kannst diese Übungen bei jedem Hund anwenden und es gibt keine Erkrankung, bei der sie tabu wären.

Isometrisches Training für die Hinterläufe und den unteren Rücken

Aus meinen Kursen stelle ich dir heute die Übung Rear Iso vor. Dabei werden mittels isometrischem Training der untere Rücken und die Hinterläufe trainiert.

Übung #20 REAR ISO

Wirkung:Stärkung der Muskulatur und Kraft der Hinterläufe und des unteren Rückens. Gleichzeitig werden Balance und Koordination trainiert. Mit isometrischen Übungen trainiert man sehr effektiv die Muskulatur. Es ist eine besondere Form des Krafttrainings, da man die Muskulatur anspannt, ohne dass sie oder ein Gelenk dafür bewegt werden muss. Dein Hund arbeitet gegen den Widerstand der Hand oder gegen die Schwerkraft.

Wann nicht: Keine Einschränkung

Ausführung:

Dein Hund steht auf rutschfestem, ebenen Untergrund. Du kniest hinter deinem Hund.

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

1. Position

Hocke dich hinter deinen stehenden Hund und lege deine Hände seitlich auf seine Oberschenkel. Ihr blickt in dieselbe Richtung. Übe mit der linken Hand leichten Druck auf den Oberschenkel aus, bis du spürst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position für die in der Trainingsempfehlung angegebene Dauer, ohne nachzufedern oder den Druck zu erhöhen. Lasse langsam wieder los und übe mit der rechten Hand einen leichten Druck auf den anderen Oberschenkel aus, bis du wieder spürst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position so lange, wie in der Trainingsempfehlung angegeben, und lasse anschließend langsam los.

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

2. Position:

Als Nächstes umfasst du die Oberschenkel vorne. Ziehe ganz leicht in deine Richtung, als würdest du deinen Hund zu dir ziehen wollen, bis du merkst, dass dein Hund gegenhält. Halte die Position für die angegebene Dauer und lasse wieder locker.

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

Isometrisches Training zum Muskelaufbau für die Hinterläufe und den Rücken

3. Position

Nun legst du deine Hände flach auf den unteren Rücken/Po deines Hundes, als würdest du ihn in den Sitz drücken. Übe leichten Druck nach unten aus, bis du spürst, dass dein Hund gegenhält, und halte wieder für die im Plan angegebene Dauer. Lasse dann langsam wieder locker.

Es ist wichtig, dass der Druck, den du ausübst, sehr fein ist und nie ruckartig passiert. Gebe deinem Hund zwischendurch die Möglichkeit, sich zu lockern.

Trainingsempfehlung:

Häufigkeit: 3–4 x wöchentlich Wiederholungen: 3 x pro Griff Dauer: je 3 Sek. pro Griff

Im Trainingsverlauf kannst du die Anzahl der Wiederholungen und die Dauer der Übungen schrittweise steigern.

 

Hundemantel – für welche Hunde ist er unverzichtbar?

Hundemantel – für welche Hunde ist er unverzichtbar?

Der Herbst naht mit großen Schritten und schnell wird es wieder windig, nasskalt und ungemütlich werden. Also ist es Zeit für einen Hundemantel. Wie jedes Jahr ein hoch diskutiertes Thema – obwohl er für viele Hunde längst nicht mehr wegzudiskutieren ist.

Ich rede dabei nicht von einem Hundemantel aus modischer Sicht oder als Accessoire sondern als ein Hilfsmittel, um deinen Hund in der nasskalten Jahreszeit sinnvoll zu schützen. Oberstes Gebot sollte hier also Funktionalität sein.

Zunächst möchte ich dir allerdings wichtige Punkte aufzeigen, an denen du erkennst, dass dein Hund friert

  • Ein frierender Hund hält sich verkrampft und spannt die Muskulatur stark an. Oft kauern sie sich dann zusammen und ziehen den Bauch hoch.
  • Auch Hunde zittern, wenn sie frieren.
  • Das Tippeln von einer Pfote auf die andere ist ein sicheres Zeichen dafür, dass ein Hund friert.
  • Hunde die frieren, gehen bei Kälte oder nassem Wetter oft auch ungern raus.

Frieren ist unangenehm

Frieren fühlt sich für unsere Hunde genauso an, wie für uns Menschen. Die Folge der angespannten Muskulatur sind schmerzhafte Verspannungen. Zusätzlich bedeutet zu Frieren für deinen Hund großen Stress. Wie wir Menschen auch, wird der Hund unruhig, wenn er friert und kann durchaus auch unleidlich werden.

Welcher Hund braucht einen Hundemantel?

Es wird immer viel diskutiert, ob ein Hund einen Mantel braucht oder nicht. Oft höre ich Argumente wie: „ Das ist ein großer Hund, der braucht das nicht!“ oder „Das Fell ist so lang, das reicht völlig aus!“.  Doch entscheidend, ob ein Hund einen Hundemantel benötigt – oder auch nicht, ist weder die Größe, noch die Länge des Fells.

Natürlich ist ein Hundemantel für viele kurzfellige und windhundartige Hunderassen unverzichtbar. Doch nicht nur da schützt er und sorgt für wohlige, gesunde (Körper-) Wärme.

Besonders für ältere Hunde und Hunde mit Gelenkerkrankungen sind sie sehr wichtig, denn sie schützen den Rücken und die Gelenke vor widrigen Wetterbedingungen. Er bietet umfassenden Schutz davor, dass Kälte und Feuchtigkeit in die Gelenke kriechen. So siehst du, dass weit mehr entscheidend ist, als die Größe oder die Länge des Fells. Auch Hunde mit längerem Fell auch von großwüchsigen Rassen, die älter sind und/oder Gelenkprobleme haben, wie z.B. Arthrose und Spondylose profitieren sehr von einem schützenden Hundemantel.

Grundsätzlich solltest du bei einem älteren Hund oder einem Hund mit Gelenkerkrankungen also einen Hundemantel in Erwägung ziehen.

Hundemantel – Tipp – habe Geduld

In der Regel nehmen Hunde einen Hundemantel schnell und unkompliziert an. Aber natürlich gibt es auch jene Hunde, die sich erst gewöhnen müssen und sich zunächst nicht so wohl fühlen. Gewöhne deinen Hund daher frühzeitig an einen Hundemantel, indem du ihn beispielsweise zunächst für wenige Minuten anziehst und danach wieder ausziehst. Habe auf jeden Fall etwas Geduld und gebe deinem Hund die Chance sich an seinen Hundemantel zu gewöhnen.

Worauf achten beim Hundemantel-Kauf?

In der nächsten Woche erfährst du, was du beim Kauf eines Hundemantels auf jeden Fall beachten solltest.

 

Behinderter Hund – Unverzichtbare Tipps für ein Leben mit Handicaphund

Behinderter Hund – Unverzichtbare Tipps für ein Leben mit Handicaphund

Ein behinderter Hund wird immer noch häufig kritisch angeschaut und gefragt, ob das Leben denn überhaupt lebenswert sei. Sehr oft habe ich mich mit Snowy dieser Frage stellen müssen. Doch ich sage ganz klar JA! Snowy hat ihre Handicaps, doch über die Jahre haben wir immer wieder neu unser Leben und unseren Alltag angepasst. Viele Menschen sind verunsichert und haben Angst und Sorge, einen Hund mit einem Handicap zu adoptieren. Doch auch wenn der eigene Hund nach einer Erkrankung oder einem Unfall ein Handicap hat, sind Hundehalter überfordert. Kein Wunder, ändert sich doch so vieles im Alltag und man muss sein Leben neu einrichten und auf die besonderen Bedürfnisse des Hundes einrichten.

Es gibt allerdings mittlerweile viele – oftmals auch sehr einfache Dinge und Hilfsmittel – mit denen du euer Zusammenleben und den Alltag deines Hundes erleichtern kannst. Daher habe ich dir eine ganze Reihe von Ideen und Möglichkeiten zusammengestellt.

Man kann so vieles tun, um seinem Handicap-Hund den Alltag zu erleichtern:

Viele Hundehalter wissen gar nicht, was es mittlerweile alles im Angebot gibt für ältere oder Handicap-Hunde. Auch wenn es immer noch Menschen gibt, die dies für übertrieben halten – „es ist ja immer noch ein Hund“ – halte ich es für wichtig für deinen Hund aber auch für dich, dass ihr euch den Alltag so leicht wie möglich macht. Das spart Zeit und Energie für tolle gemeinsame Aktivitäten.

  • erhöhter Wasser-/Futternapf – ich weiß, der Wolf bekommt sein Kaninchen auch nicht auf dem Baumstamm serviert um sich nicht bücken zu müssen. Aber du kannst dir sicher vorstellen, welche Erleichterung eine erhöhte Futterbar für deinen Hund bedeutet
  • lege die „Highways“ im Haus oder in der Wohnung, die dein Hund am meisten benutzt, um sich zu bewegen mit rutschfestem Teppich oder ähnlichem aus. Das gibt ihm Halt und verhindert Stürze.
  • ein wärmender Mantel im Winter – schützt deinen Hund davor auszukühlen, hält Gelenke und Muskulatur geschmeidig und beugt Verspannungen vor.

Auch hiermit hilfst du deinem Hund:

  • orthopädische Hundebetten – guter Schlaf ist wichtig für jeden Hund. Doch besonders für ältere, erkrankte und Hunde mit Handicap ist es sehr wichtig gelenkschonend gelagert zu sein. Dein Hund liegt nicht nur perfekt, auch die Blutzirkulation ist optimal und Schmerzen können gelindert und vermieden werden.
  • Hunderampen fürs Auto – einen kleinen Hund kannst du ins Auto heben. Bei einem größeren Hund empfehle ich dir eine Hunderampe, auf der dein Hund sicher ins und aus dem Auto steigen kann.
  • Treppchen für das Sofa – dein Hund kuschelt gern bei dir auf dem Sofa oder im Bett? Mit Handicap wird der Aufstieg und auch das Runterklettern schnell zum unüberwindbaren Hindernis und Stürze sind vorprogrammiert. Dafür gibt es mittlerweile tolle Treppen, mit denen dein Hund sicher und bequem auf und absteigen kann.
  • Tragehilfen beim Treppensteigen – einen kleinen Hund kann man bequem tragen, doch ist der Hund größer oder schwerer kann das schnell gefährlich für dich und deinen Hund werden. Eine Tragehilfe entlastet euch Beide und ermöglicht leichtes und sicheres Treppensteigen.

Die Orthopädietechnik hält eine Vielzahl an Lösungen bereit:

Orthopädietechnik für Hunde?! So etwas gibt es? Ja und sie entwickelt sich rasant. Angelehnt an den Humanbereich wurden in den letzten Jahren viele Möglichkeiten entwickelt, deinen Hund mit Orthopädietechnik zu unterstützen. So sind folgende Produkte heute weit verbreitet. Zumeist ist eine Maßanfertigung für optimale Entlastung und Passform sinnvoll.

  • Bandagen
  • Orthesen
  • Prothesen
  • Hunderolli

Ein Physiotherapeut kann deinen Hund unterstützen mit:

Auch wenn dein Hund unter einem dauerhaften Handicap leidet, ist es sinnvoll und wichtig, deinen Hund physiotherapeutisch und mit Bewegungstherapie zu unterstützen. Dadurch kann man das Handicap zwar nicht „beseitigen“. Doch du hast die Möglichkeit, Verspannungen zu lösen, die sich durch veränderte Bewegungsabläufe zwangsläufig ergeben. Du kannst auch eine möglichst gleichmäßige Muskulatur erreichen und die Gelenke entlasten. Dies sind einige Bereiche aus der Physiotherapie, die deinem Hund helfen können.

  • Massagen und passive Bewegungsübungen
  • Laser
  • Elektrotherapie
  • Hydrotherapie
  • Akupunktur
  • Manuellen Therapieformen

Es gibt Möglichkeiten, wie du deinen Hund mit Übungen und Maßnahmen aus der Physiotherapie selbst unterstützen kannst:

Der regelmäßige Besuch beim Physio deines Vertrauens ist wichtig, keine Frage. Doch mindestens genauso wichtig ist es, dass du in der Zeit dazwischen deinen Hund bestmöglich unterstützt. Nach entsprechender fachlicher Anweisung kannst du beispielsweise folgende Maßnahmen selbst durchführen:

Du siehst, das Leben mit einem Handicap-Hund stellt einen sicher vor die eine oder andere Herausforderung. Doch bietet der Veterinär- und Hundebedarf heutzutage eine Große Bandbreite an Möglichkeiten, dir und deinem Hund das Leben zu erleichtern.

Hast du einen Handicap-Hund und noch mehr Tipps, wie man den Alltag erleichtern kann? Dann teile sie bitte für mich und andere Hundehalter in den Kommentaren mit uns!

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Schwimmen mit Hund – diese 10 Punkte solltest du beachten!

Schwimmen mit Hund – diese 10 Punkte solltest du beachten!

Schwimmen mit Hund ist eine beliebte Aktivität in den heißen Sommermonaten. Viele Hunde lieben es im kühlen Nass zu schwimmen und zu toben. Eine willkommene Abkühlung an heißen Sommertagen! Tessa zumindest schwimmt sehr gern, auch wenn viele Podencos um Wasser einen großen Bogen machen. So wie Snowy, für die es die absolute Schmerzgrenze ist, wenn ihre Pfoten nass werden.

Nicht nur für gesunde Hunde ist das Schwimmen klasse. Auch bei einigen Erkrankungen des Bewegungsapparates wie z.B. ARTHROSE, neurologischen Erkrankungen wie z.B. BANDSCHEIBENVORFALL ist Schwimmen ein tolles Training. Du trainierst damit die Muskulatur und es ist toll für das Körpergefühl. Auch Gelenkbeweglichkeit und Koordination werden trainiert.

Positiv dabei ist, dass sich das Körpergewicht, dass dein Hund tragen muss verringert, je tiefer im Wasser ist. Und auch für das Herz- Kreislaufsystem ist es eine tolle Übung. Durch den Wasserwiderstand ist die Anstrengung deutlich höher und die Muskeln werden mehr trainiert, als beim Laufen an Land. Ein gelenkschonendes Training also.

Was liegt da näher, als das kühle Nass zu nutzen um unseren Hunden etwas Gutes zu tun?

Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten, wenn dein Hund schwimmen geht:

  • Wenn du deinen Hund die ersten Male schwimmen läßt oder die Badesaison gerade erst begonnen hat, solltest du mit kurzen Einheiten von wenigen Minuten beginnen und es langsam minutenweise steigern. Auch für gesunde Hunde sind die Bewegungen anstrengend.
  • Achte immer auf das tägliche Befinden deines Hundes. Wie wir Menschen, sind unsere Hunde nicht jeden Tag gleich leistungsfähig.
  • Hunde haben kein Vernunftsdenken und kennen ihre eigenen Grenzen nicht immer. So schwimmen sie noch weiter obwohl sie schon längst müde sind.  Am Besten kommt dein Hund gar nicht erst in diesen Erschöpfungszustand. Beobachte ihn sehr genau.  Wenn dein Hund langsamer wird und Bewegungen angestrengt wirken, sollte definitiv Schluss sein. Ich bin mir sicher, du bekommst schnell ein Gefühl dafür.

Schwimmen mit Hund – auch das ist wichtig:

  • Erfrischung ist toll und angenehm. Doch sollte das Wasser nicht zu kalt sein. Dann zieht sich die Muskulatur des Hundes zusammen und sie verspannt. Ausserdem macht es nur halb so viel Spaß, wenn man im Wasser fröstelt.
  • Zwinge deinen Hund nie zum Schwimmen. Nicht jeder Hund findet es angenehm und hat Spaß daran. Es gibt sogar Hunde, die große Angst bekommen. Dann ist eventuell Wassertreten die bessere Wahl.
  • Es ist optimal, wenn dein Hund an einem flachen Ufer ins Wasser gehen kann.
  • Essen ist vor dem Schwimmen tabu. Genau wie bei jeder anderen sportlichen Aktivität auch. Nicht nur, dass es sich mit vollem Magen nicht gut trainiert. Es kann sogar gesundheitsgefährdend sein – Stichwort Magendrehung oder Kreislaufkollaps.

Auch diese Punkte lege ich dir ans Herz:

  • Wenn dein Hund noch nicht sicher im Schwimmen ist, Erkrankungen des Bewegungsapparates hat oder schon älter ist, empfehle ich dir, ihn mit einer Schwimmweste zu sichern.
  • Meide Gewässer mit Strömungen. Ein Hund kann nicht einschätzen, ob er mit der Strömung zurechtkommt und schwimmt zu weit raus und kommt nicht gegen die Strömung an. Das kann lebensgefährlich sein.
  • Bei Ellbogen– und Knieverletzungen und auch bei einigen Rückenerkrankungen sollte deinHund nicht schwimmen. Dann kannst du aufs Wassertreten ausweichen. Möchtest du deinen Hund dennoch schwimmen lassen, dann solltest du auf therapeutisches Schwimmen unter Begleitung eines Hundephysios zurückgreifen.

Wann ist Schwimmen tabu für deinen Hund?

Egal, wie viel Spaß das Schwimmen macht, es gibt Situationen, da ist es defintiv tabu. Bei Fieber und Infektionserkrankungen, bei offenen Wunden, Entzündungen und schweren Herzerkrankungen sollte dein Hund auf Schwimmen verzichten.

Nun kann es losgehen! Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude im kühlen Nass!  Schwimmen mit Hund Schwimmen mit Hund Schwimmen mit Hund Schwimmen mit Hund

 

 

 

Pfotenschleifen beim Hund – Wenn Bewegungen nicht normal sind – Gastartikel bei Bothshunde

Pfotenschleifen beim Hund – Wenn Bewegungen nicht normal sind – Gastartikel bei Bothshunde

Und es gibt noch einen zweiten Gastartikel im Rahmen des monatlichen Live Call bei Lieblingshund Training am 15.6.2018. Dort bin ich als Gastrednerin eingeladen. Du erfährst dort ganz genau, woran wir Schmerzen beim Hund erkennen! 

Es passiert nämlich sehr oft, dass Hundehalter Bewegungsabläufe für normal halten, weil der Vierbeiner das immer schon so gemacht hat. Aber es kommt auch häufig vor, dass sich Dinge im Bewegungsablauf und im Verhalten schleichend verändern. Sie deuten auf Schmerzen und/oder eine Erkrankung hin, werden aber im Alltag “übersehen.

Pfotenschleifen – ein wichtiges Symptom für Erkrankungen des Bewegungsapparates

Das Thema ist natürlich extrem breit gefächert, aber es ist mir wichtig, dich dafür zu sensibilisieren. Denn je besser du über Schmerzsignale und unnormale Bewegungsabläufe Bescheid weißt, desto schneller kannst du erkennen, wenn es deinem Hund nicht gut geht.

In diesem Gastartikel, der auf dem Blog Bothshunde.com erscheint, geht es wieder um Auffälligkeiten im Bewegungsablauf des Hundes. In diesem Fall das Pfotenschleifen. Wenn du erfahren möchtest, was die Ursachen sein können, und du auch gern beim Live Call dabei sein möchtest, dann findest du hier den Artikel: Pfotenschleifen beim Vierbeiner  – wenn Bewegungen nicht normal sind

 

Pfotenschleifen beim Hund. Pfotenschleifen beim Hund. Pfotenschleifen beim Hund. Pfotenschleifen beim Hund. 

 

Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten!

Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten!

Die meisten unserer Vierbeiner haben mehr als ein Hundebett. Aber nach welchen Kriterien wählen wir das Bett für unseren Hund aus?

Unsere Hunde nutzen ihr Bettchen nicht nur, um darin nachts zu schlafen. Auch tagsüber wird dort ausgeruht, gedöst und gekuschelt. So viele Stunden, wie sie also darin verbringen, sollte man einige Punkte mehr berücksichtigen, als Form und Farbe. Unsere Hunde sollten einfach gut gebettet sein.

Daher habe ich dir einige wichtige Punkte zusammengestellt, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

  • Auch wenn Hunde sich oft klein einrollen: der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Hunde fühlen sich gern beschützt, wenn sie ruhen. Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei ARTHROSE von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.

Auch diese Punkte sind wichtig bei einem Hundebett:

  • Mache es deinem Vierbeiner einfach, in sein Bettchen zu steigen: der Einstieg sollte besonders bei älteren Hunden oder jenen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates bequem und nicht zu hoch sein.
  • Gut gepolstert ist wichtig: mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Und der wichtigste Punkt zu Schluss: werfe einen Blick auf das Innenleben des Hundebetts – am besten bevor du es kaufst! Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Besonders empfehlenswert sind orthopädische Betten, die über einen sogenannten Memory Foam verfügen. In vielen „normalen“ Hundebetten wird jedoch nur billiger Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte verwendet.

Dein geliebter Vierbeiner wird es dir danken, wenn du beim Kauf des nächsten Hundebettchen an diese Punkte denkst und er weich und gut gebettet schlafen kann.