Wir können es einfach nicht verhindern. Irgendwann werden unsere geliebten Vierbeiner älter. Und auch das Spazierengehen mit deinem Senior verändert sich. Gefühlt von einem Tag auf den anderen lassen sie sich beim Spaziergang zurückfallen. Die eine oder andere Bewegung fällt schwerer, dein Hund ist schneller müde und benötigt mehr Schlaf und längere Erholungsphasen.

Doch was tun – dein Hund braucht doch Bewegung oder?

Natürlich braucht ein Hund Bewegung. Du kannst es auch beim Menschen sehen: ältere Menschen, die ihr Leben lang in Bewegung waren und auch im Alter darauf achten, sich regelmäßig zu bewegen, bleiben länger fit und beweglich und werden seltener krank.

Für jedes Alter das richtige Bewegungsprogramm

Es ist völlig normal, dass der Körper mit fortschreitendem Alter schneller ermüdet und länger braucht, um sich zu regenerieren. Die Leistung des Herz-Kreislaufsystems und auch die Leistungsfähigkeit des Bewegungsapparates lässt nach. Die Gelenke haben die ein oder andere Arthrose, die Muskulatur wird schwächer.

Wenn wir jetzt darauf bestehen, dass ein Hund dasselbe Bewegungspensum absolviert wie ein erwachsener Hund, würden wir ihn überfordern. Seine Gelenke werden überlastet und schmerzen, seine Muskulatur verspannt und sein Herz muss mehr Leistung bringen als es kann. Dein Hund erschöpft und verausgabt sich.

Wie bewege ich meinen Hund, ohne ihn zu überlasten – Spaziergehen mit deinem Senior

Wir kennen den Spruch „Wer rastet, der rostet“, und ich predige immer, dass Bewegung besonders im Alter wichtig ist. Und das ist es auch. Allerdings sollte die Bewegung an sein Alter und den Gesundheitszustand angepasst sein. Du solltest auch mit deinem Senior abwechslungsreiche Spaziergänge machen, die du seinem gesundheitlichen Zustand anpasst.

Es hilft einem älteren Hund sehr, wenn ihr statt zwei großen Spaziergängen am Tag, mehrere kürzere Spaziergänge macht.
Die kontinuierliche Bewegung tut deinem Hund gut und die Erholungsphasen nach dem Spaziergang verkürzen sich deutlich. Kurzum, dein Hund erschöpft weniger und kann seine Energie besser einteilen.

Achte bei den Spaziergängen immer darauf, dass dein Hund nicht außer Puste gerät und er nicht beginnt ,zu lahmen oder sich zurückfallen zu lassen. Die Spaziergänge sollten beendet sein, bevor er Zeichen der Erschöpfung zeigt.

Lerne deinen Hund genau zu beobachten

Wenn unser Vierbeiner älter wird, ist es sehr wichtig, dass wir einen genaueren Blick auf sein Befinden haben. Und das kann wöchentlich und manchmal sogar täglich schwanken. Daher ist es sinnvoll, dass wir selbst flexibler werden in der Gestaltung der Aktivitäten mit unserem Hund.
So kann es sein, dass er an einem Tag einen Spaziergang von 30 Minuten wunderbar und voller Energie schafft, am nächsten Tag eventuell schon nach 15 Minuten ermüdet. Das sollten wir akzeptieren und ihn nicht dazu drängen, ein regelmäßiges bestimmtes Pensum zu absolvieren. Nutze dann die Zeit für gemeinsame Entspannung und Beschäftigung für den Kopf.

Es ist nicht immer einfach zu akzeptieren, dass unser Vierbeiner älter wird und nicht mehr so aktiv sein kann, wie er es einmal war.
Allerdings gibt es genügend Wege und Möglichkeiten auch mit einem Senior spannende und unvergessliche Momente zu erleben. Wir sollten diese Momente in unserem alltäglichem Leben mit unserem älteren Hund genießen – denn sie sind so wertvoll.

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Dein Tina

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Spazierengehen mit deinem Senior

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