Deinen Hund massieren kannst du lernen

Auch du kannst deinen Hund massieren! Wirklich! In meinem Artikel Massage beim Hund – mehr als nur Wellness habe ich dir viele theoretische Infos rund um das Thema Massage gegeben:

  • Wie die Massage entstanden ist und zum Hund kam
  • Wann eine Massage deinem Hund gut tut
  • Wann eine Massage tabu für deinen Hund ist
  • Was bei der Massage passiert
  • Bevor es losgeht – Wohlfühlatmosphäre ist wichtig
  • Wie du herausfindest, ob und wo dein Hund verspannt ist
  • Was es zu beachten gibt

In diesem Artikel erkläre ich dir den ersten Massagegriff: Die Streichungen.

Was sind Streichungen? Wann wendest du sie an?

Die Streichungen sind ein elementarer Massagegriff. Mit Ihnen leitest du die Massage ein. Du nutzt sie zwischen den einzelnen Griffen als sanften Übergang. Und lässt die Massage damit ausklingen. Sie sind sehr sanft und wohltuend und werden langsam durchführt. Bei den Streichungen gleitet die Hand großflächig mit gleichmäßigem Druck über den gesamten Körper. Du spürst Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur. Genauso wie Erwärmungen und schmerzhafte Stellen bei deinem Hund. Dein Hund wird schon nach kurzer Zeit entspannen.

Wie wirken Streichungen?

Streichungen wirken beruhigend und entspannend. Die Durchblutung und der Lymphfluss werden angeregt. Haut, Unterhaut und die oberen Muskelschichten werden erwärmt und gelockert.

Bevor es losgeht

Dein Hund sollte entspannt auf der Seite, mit dem Bauch zu dir liegen. Wenn er noch unruhig ist, kannst du mit den Streichungen auch beginnen, wenn er steht oder sitzt. Beginne mit den Massagen zu einem Zeitpunkt, der in die Ruhephase deines Hundes fällt. Dein Hund sollte sich vor der Massage immer gelöst haben und keinen vollen Magen haben. Du selbst solltest ruhig und entspannt sein und die Umgebung ebenfalls. Fernseher, Telefon und andere ablenkende Faktoren sind tabu. So wie wir selbst es uns bei einer entspannenden Massage wünschen.

Hand´s on – Wie du die Streichungen durchführst

Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Griff durchzuführen. Der Druck sollte immer so sein, dass du nur mit dem Eigendruck der Hand arbeitest und du die Muskulatur deines Hundes unter deiner Hand spürst. Du hältst deine Hand locker, die Finger sind leicht geschlossen und flexibel. Wenn du mit einer Hand arbeitest, ruht deine zweite Hand am Hund. Das gibt ihm zusätzliche Sicherheit und Vertrauen.

Einhandstreichungen

Die Einhandstreichungen werden mit einer Hand am Rücken und an den Vorder- und Hinterläufen durchgeführt. Die zweite Hand ruht am Hund. Mit deiner flachen Hand, streichst du zunächst am Hinterlauf die Muskulatur vom Oberschenkel bis zur Pfote sanft aus. Ertaste dann die Wirbelsäule deines Hundes. Die Rückenmuskulatur, die du massierst, verläuft auf beiden Seiten parallel zur Wirbelsäule. Wichtig: Du massierst neben und nicht auf der Wirbelsäule. Im Anschluß streichst du die Rückenmuskulatur vom Hals bis zum Rutenansatz parallel zur Wirbelsäule aus. Danach führst du die Streichungen an der Muskulatur des Vorderlaufes von der Schulter bis zu den Pfoten durch.

Hand-über-Hand Streichungen

Die Hand-über-Hand Streichungen führst du am Rücken durch. Mit beiden Händen streichst du im Wechsel die Muskulatur am Rücken vom Hals bis zum Rutenansatz aus. Wenn dein Hund sehr groß ist, kannst du dir auch mehrere Bereiche einteilen. Die streichst du nacheinander aus. Beginne mit Hals und Schulter. Dann den oberen Rücken und zum Schluss den unteren Rücken. Du streichst zunächst mit einer Hand und dann folgt die Zweite. Die erste Hand überkreuzt die zweite Hand und du beginnst wieder von vorn. Die Bewegung ist fliessend und langsam.

Querstreichungen

Die Querstreichungen wendest du am Brustkorb deines Hundes an. Diese Streichungen werden quer zum Verlauf der Muskulatur durchgeführt. Die Rippenmuskulatur wird dabei entspannt. Du legst hierzu deine Hände längs auf den Brustkorb deines Hundes. Lasse deine Hände dann abwechselnd sanft und langsam den Brustkorb entlang in Richtung Unterseite deines Hundes streichen.

Wie oft?

Wiederhole die Streichungen 7-10 Mal pro Grifftechnik und Körperbereich, den du massierst. Wenn dein Hund die Massage sehr genießt, kannst du sie auch häufiger durchführen.

Damit du sicher in der Durchführung der Streichungen bist und genau siehst, wie sie funktionieren, erkläre ich sie dir in meinem Video beispielhaft an der Rückenmuskulatur und dem Brustkorb.

Videoanleitung: So kannst du deinen Hund massieren – Streichungen

Hier geht es zur Anleitung per Video.

In meinem nächsten Beitrag erkläre ich dir den Massagegriff Knetungen. Damit löst du Verspannungen und Verklebungen in den tieferen Muskelschichten. Dein Hund wird wunderbar entspannen.

Du möchtest selbst aktiv werden und etwas für die Fitness und Gesundheit deines Vierbeiners tun? Dann schau doch bei meinen ONLINE VIDEO KURSEN VORBEI! Es ist garantiert der passende Kurs für dich und deinen Hund dabei!

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Deine Tina

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