7 Tipps, wie du den Alterungsprozess deines Hundes verzögerst

7 Tipps, wie du den Alterungsprozess deines Hundes verzögerst

Kann man verhindern, dass ein Hund alt wird? Nein, das unsere Hunde älter werden können wir nicht verhindern. Im letzten Beitrag ging es bereits darum, wie sich der Hundekörper im Alter verändert. Aber es gibt Massnahmen, die den Alterungsprozess verzögern. Wenn du einige Dinge im Zusammenleben und den Aktivitäten mit deinem Hund beachtest – auch wenn er noch jung ist – hat das auf jeden Fall auch Auswirkungen auf ihn, wenn er älter wird.

Doch selbst wenn dein Vierbeiner im Seniorenalter ist, kannst du noch positiv auf den Alterungsprozess einwirken. Ich verrate dir wie!

Übergewicht vermeiden Hund alt

Das optimale Körpergewicht hat einen großen Einfluß auf die Gesundheit und den Alterungsprozess deines Hundes. Je optimaler das Gewicht deines Hundes, desto leichter und freudiger wird er sich bewegen. Ist er übergewichtig, entsteht ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko. Die Lebenserwartung bei Übergewicht verkürzt sich drastisch um bis zu 20 Prozent!

Die Folgen von Übergewicht schaden deinem Hund lebenslang. Dein Hund gerät in einen Teufelskreis. Die Bewegungsfreude lässt nach, denn jeder Schritt fällt schwer. Der gesamte Bewegungsapparat wird überlastet und die Gelenke dauerhaft geschädigt. Auch die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems lässt nach. Bewegung wird zur Anstrengung. Und weniger Bewegung bedeutet weniger Verbrauch von Energie. Das führt zu einer weiteren Gewichtszunahme. Zusätzlich steigt das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen und Tumore.

Fehl- und Überbelastung vermeiden

Klar, unsere Vierbeiner sollen und dürfen aktiv sein. Auch sportlich. Achte aber immer darauf, dass du deinem Hund nicht zuviel zumutest. Sportliche Aktivitäten sollten immer der Rasse, dem Körperbau und dem Gesundheitszustand angepasst sein. Überfordere deinen Hund körperlich nicht. Er hat nur den einen Körper und sportlich überambitioniert zu sein, schadet ihm lebenslang und zieht unvermeidbar Erkrankungen des Bewegungsapparates nach sich.

Denke vor dem Sport ans Warm Up und nach dem Sport an ein Cool Down um eine schnelle Regeneration sicherzustellen.

Gute Ernährung

Achte darauf, deinen Hund ausgewogen, gesund und möglichst artgerecht zu ernähren. Eine gute Ernährung hat nicht nur Auswirkungen auf das Wohlbefinden im Hier und Jetzt sondern wirkt sich auch langfristig auf die Gesundheit und den Alterungsprozess aus. Bei der lieben Anke Jobi von Clean Feeding findest du umfassendes Informationen dazu.

Wenn dein Vierbeiner älter wird

Sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel sind eine gute Möglichkeit deinen Hund im Alter zu unterstützen. Es gibt eine große Bandbreite an Nahrungsergänzung. Wichtig ist, bei der Auswahl immer auf die Qualität zu achten. Stelle auch sicher, dass du die Mittel sinnvoll miteinander kombinierst.

Seniorengerechte Bewegung

Auch im Alter braucht dein Hund Bewegung. Diese solltest du zwar anders strukturieren, doch keine Bewegung führt dazu, dass er einrostet und schneller altert. Du kannst es auch beim Menschen sehen: ältere Menschen, die ihr Leben lang in Bewegung waren und auch im Alter darauf achten, sich regelmäßig zu bewegen, bleiben länger fit und beweglich und werden seltener krank.

Das Entstehen und Fortschreiten von Erkrankungen wie Arthrose und Spondylose kann so positiv beeinflusst werden. Zudem vermeidest du, dass dein Hund Muskulatur verliert und die Beweglichkeit eingeschränkt wird. Auch das Herz-Kreislaufsystem braucht Bewegung. Einzige Ausnahme ist: dein Hund hat strikte Ruhe verordnet bekommen.

Dennoch ist es normal, dass der Körper mit fortschreitendem Alter schneller ermüdet und länger braucht, um sich zu regenerieren. Die Leistung des Herz-Kreislaufsystems und auch die Leistungsfähigkeit des Bewegungsapparates lässt nach. Die Gelenke haben die ein oder andere Arthrose, die Muskulatur wird schwächer. Wenn wir jetzt darauf bestehen, dass der Vierbeiner dasselbe Bewegungspensum absolviert wie ein erwachsener Hund, überfordern wir ihn. Seine Gelenke werden überlastet und schmerzen. Seine Muskulatur verspannt. Das Herz muss mehr Leistung bringen als es kann. Dein Hund erschöpft und verausgabt sich.

Wie bewege ich meinen Hund, ohne ihn zu überlasten

Die Bewegung deines Hundes sollte an sein Alter und den Gesundheitszustand angepasst sein. Auch abwechslungsreiche Spaziergänge sind wichtig und tun ihm gut. Es hilft einem älteren Hund sehr, wenn du statt zwei großen Spaziergängen am Tag, mehrere kürzere Spaziergänge mit ihm machst. Die kontinuierliche Bewegung tut deinem Hund gut und die Erholungsphasen nach dem Spaziergang verkürzen sich deutlich. Kurzum, dein Hund erschöpft weniger und kann seine Energie besser einteilen.

Achte bei den Spaziergängen immer darauf, dass dein Hund nicht außer Puste gerät. Er sollte nicht beginnen zu lahmen oder sich zurückfallen lassen. Achte darauf, dass die Spaziergänge beendet sind, bevor er Zeichen der Erschöpfung zeigt.

Gezieltes Bewegungstraining

Mit regelmäßigen, gezielten Bewegungsübungen kannst du deinen Seniorhund fit halten und den Alterungsprozess deutlich verzögern. Du trainierst seine Beweglichkeit und Muskulatur. Auch Koordination, Balance und Körpergefühl bleiben so stabil. Zusätzlich bedeutet das Bewegungstraining natürlich auch Arbeit fürs Köpfchen.

Hier findest du eine Möglichkeit, deinen Hund ganz gezielt mobiler zu machen und fit zu halten: BEWEGUNGSTRAINING FÜR ÄLTERE HUNDE

Hundesport im Alter

Hat dein Hund sein Leben lang Sport betrieben? Dann ist es schwierig, ihm dies im Alter komplett zu verwehren. Es gibt schonende Sportarten, die den Bewegungsapparat nicht strapazieren. Gleichzeitig fördern sie aber seine Fitness. Empfehlenswert sind Degility oder auch Mobility sowie Fährtenarbeit, Obedience und Trickdogging. Bitte vergiss das Warm Up und Cool Down nicht!

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Alles Liebe,

Deine Tina

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Koordinations- und Balancetraining – Laufen über verschiedenen Untergründe

Koordinations- und Balancetraining – Laufen über verschiedenen Untergründe

Koordinations– und Balancetraining ist für Hunde jeden Alters wichtig und sinnvoll. Es trainiert den gesamten Körper und schult auch das Körpergefühl.

Mit dem Laufen über verschiedene Untergründe kannst du die Koordination und Gleichgewicht deines Hundes optimal trainieren. Das Laufen über verschiedene Untergründe unterstützt zudem die Propriozeption. Darunter versteht man die Wahrnehmung der Bewegungen und Lage des Körpers und einzelner Körperteile im Raum, also die Eigenwahrnehmung des Körpers. Gleichzeitig wird dein Hund animiert, alle Pfoten gleichmäßig zu nutzen und ein gesunder Bewegungsablauf trainiert.

Wie es geht

Das Laufen über verschiedene Untergründe kannst du mit deinem Hund sowohl Zuhause durchführen als auch auf dem Spaziergang. Wenn du das Laufen über verschiedene auf dem Spaziergang durchführen möchtest, eignen sich Waldboden auch mit Wurzeln, Feldwege, ein umgepflügter Acker, Kiesel und Sandboden. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und du kannst alles nutzen, was die Natur bietet. Nehme deinen Hund dafür an die Leine und führe ihn langsam über die verschiedenen Untergründe. (So wie sie euch beim Spaziergang begegnen).

Dein Hund sollte im Schritt laufen, so dass er die wechselnden Untergründe bewusst wahrnimmt und Unebenheiten ausbalanciert. Wenn du mit deinem Hund auch im Haus trainieren möchtest, kannst du verschiedene Untergründe, die sich beim Spaziergang bieten leicht nachahmen. Ideen hierfür sind künstlicher Rasen, eine rauhe Fussmatte oder Matte mit Noppen, die du auslegen kannst. Du kannst Korken, Kieselsteine und Sand sammeln und in flachen Behältnissen hinstellen. Führe dann deinen Hund an der Leine durch.

Gerade für wenig mobile Hunde bietet es sich an, das Laufen über unterschiedliche Untergründe im Haus (Terrasse, Garten) durchzuführen. An verschiedenen Untergründen und Materialen sind dir und deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Achte nur darauf, das dein Hund sich an den Materialien nicht verletzen kann.

Trainingsempfehlung für das Koordinations- und Balancetraining:

Steigere die Trainingseinheiten immer langsam, dass das Koordinations– und Balancetraining über verschiedene Untergründe für deinen Hund sehr anstrengend ist.

Der Start:

Häufigkeit: 3-4x wöchentlich

Dauer: 1 Minute

Für Fortgeschrittene:

Häufigkeit: 3-4x wöchentlich

Dauer: 2-3 Minuten

Wann ist das Laufen über verschiedene Untergründe tabu für deinen Hund?

Wenn dein Hund instabile Gelenke hat, solltest du auf das Laufen über verschiedene Untergründe verzichten.

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Deine Tina

Wie du die Kondition deines Hundes trainierst und was du beachten muss

Wie du die Kondition deines Hundes trainierst und was du beachten muss

Im letzten Artikel ging es bereits darum, weshalb Konditionstraining gut für deinen Hund ist. Aber was gibt es eigentlich bei einem guten Konditionstraining zu beachten und wie baut man Kondition beim Hund sinnvoll auf?

Diese Punkte solltest du beim Konditionstraining beachten:

  • Du solltest vor dem Trainingsbeginn von deinem Tierarzt checken lassen, ob Herz-Kreislaufsystem und auch der Bewegungsapparat belastbar genug sind für das Konditionstraining. Auch auf das Gewicht deines Hundes solltet ihr einen Blick werfen. Bei Übergewicht muss das Training besonders vorsichtig angegangen werden, da Gelenke und Herz-Kreislauf besonders gefordert sind und möglicherweise übermäßig beansprucht werden. Hier ist ein besonders schonender Trainingsaufbau kombiniert mit Ernährungsanpassung etc. notwendig.
  • Besonders in den warmen Sommermonaten solltest du das Training unbedingt am frühen Morgen oder in den Abendstunden durchführen. Ansonsten riskierst du einen Kreislaufzusammenbruch oder Hitzschlag deines Hundes. Wie auch wir Menschen, haben unsere Vierbeiner bei hohen Temperaturen mit Anstrengung zu kämpfen. Zusätzlich besteht durch den erhitzten Boden die Gefahr, dass die Pfoten deines Hundes verbrennen.
  • Dein Hund sollte vor dem Training ca. 2 Stunden nichts gegessen haben. Mit vollem Magen trainiert es sich nicht gut und es lauert die Gefahr einer Magendrehung.
  • Gebe deinem Vierbeiner vor dem Training die Chance, sich auf einem kurzen Spaziergang zu lösen.
  • Warm Up: Wärme deinen Hund vor dem Konditionstraining mit einigen aktiven Übungen auf. Das bereitet das Herz-Kreislaufsystem und die Gelenke auf die anstehende Belastung vor und beugt Verletzungen vor.
  • Cool Down: achte darauf, dir nach dem Konditionstraining die Zeit für ein Cool Down zu nehmen, um die schnelle Regeneration deines Hundes zu unterstützen.

Auch diese Punkte sind wichtig:

  • Gönne deinem Hund Pausen. Besonders zu Anfang solltest du genügend Phasen zur Regeneration einplanen. Wechsele die Trainingsphasen mit entspannten Phasen ab, in denen er locker in Schritt oder frei laufen kann und schnuppern kann.
  • Dein Hund sollte beim Training die Möglichkeit haben zu trinken. Führe Wasser mit, damit er sich in den Pausen erfrischen kann.
  • Achte auf den richtigen Untergrund für das Training. Der Boden sollte weder zu hart noch zu nachgiebig sein. Meide Asphalt genauso wie sandigen Boden. Weicher Waldboden eignet sich optimal für euer Training, da er sanft nachfedert.
  • Baue das Training langsam und gezielt auf. Überfordere deinen Hund nicht. Beginne mit wenigen Minuten und steige die Trainingsphasen langsam. Dein Hund sollte nach dem Training niemals erschöpft sein.

Wie kann man die Kondition des Hundes trainieren?

Für das Konditionstraining ist gleichmäßige und gelenkschonende Bewegung wichtig.

Dafür eignet sich zum Beispiel:

Joggen

Du kannst mit deinem Hund Joggen gehen. Dabei sollte er locker im leichten Trab neben dir herlaufen können. Damit du beim Joggen die Leine nicht in der Hand halten musst, gibt es übrigens spezielle Jogginggurte.

Traben am Rad

Auch beim Radfahren kann dein Vierbeiner dich begleiten. Lasse ihn im lockeren Trab neben dem Rad herlaufen. Achte darauf, dass du deinen Hund zuvor mit dem Laufen am Rad vertraut gemacht hast!

Schwimmen und Wassertreten

Der Vorteil beim Training im Wasser ist, dass dein Hund sehr gelenkschonend trainiert. Denn im Wasser werden die Gelenke maximal entlastet. Gleichzeitig ist der Trainingseffekt durch den Wasserwiderstand sehr hoch. Aber natürlich auch die Anstrengung!

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Deine Tina

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Warum ein gutes Konditionstraining für deinen Hund gesund ist

Warum ein gutes Konditionstraining für deinen Hund gesund ist

Konditionstraining tut jedem Hund gut: Ein gutes Training zur Förderung von Ausdauer und Kondition ist nicht nur für Sporthunde sinnvoll. Generell trainiert man mit einem Konditionstraining nicht nur den Bewegungsapparat. Auch das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt, und Durchblutung sowie Fettstoffwechsel in Bewegung gebracht.

Insgesamt wirken sich eine gute Kondition und Ausdauer auf das Immunsystem aus und lassen unsere Vierbeiner widerstandsfähiger werden.

Übrigens: wie bei uns Menschen, werden auch beim Hund Glückshormone freigesetzt!

Was bedeutet Ausdauer?

Ausdauer ist zum einen die Widerstandsfähigkeit gegen Erschöpfung und Aushalten von Anstrengung zum anderen die Regeneration nach der Anstrengung und Belastung. Das bezieht sich auf Muskulatur und Nervensystem, aber auch das Herz-Kreislaufsystem.

Ist Kondition dasselbe wie Ausdauer?

Streng genommen fasst Kondition noch etwas weiter als Ausdauer. Denn der Begriff beinhaltet zusätzlich auch Beweglichkeit, Schnelligkeit und Kraft.

Wie wirken sich Kondition und Ausdauer auf das alltägliche Leben aus?

An einem Beispiel von uns Menschen kann man das folgendermaßen erklären: Je nach dem wie unsere Kondition ist und wie gut wir trainiert sind, fällt es uns unterschiedlich schwer, Treppen in die fünfte Etage hochzulaufen und es dauert unterschiedlich lange, bis unser Körper sich von der Anstrengung dann wieder erholt hat.

Besonders, wenn wir untrainiert sind, brauchen wir oft länger, um uns von einer körperlichen Anstrengung zu erholen. Unseren Hunden geht es da nicht anders.

Wenn wir uns länger nicht körperlich bzw. sportlich betätigt haben, schwindet unsere Kondition und die körperliche Leistungsfähigkeit. Die Regenerationszeit verlängert sich. Deshalb ist es auch wichtig, das Kondition langsam und schonend aufgebaut wird, um eine Schädigung und übermäßige Erschöpfung zu verhindern. Besonders nach längeren Ruhephase, nach Erkrankungen und Operationen ist ein schonender Aufbau wichtig.

Wie wirkt sich eine gute Kondition auf die Gesundheit deines Vierbeiners aus?

  • die allgemeine Belastbarkeit wird erhöht
  • das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt
  • die Durchblutung wird verbessert
  • der Muskelstoffwechsel wird verbessert
  • das Immunsystem wird gestärkt
  • es wird Stress abgebaut und eine gute Konzentrationsfähigkeit trainiert
  • der Fettstoffwechsel und Sauerstoffwechsel wird verbessern
  • die Serotoninausschüttung – ein Glückshormon – wird erhöht

Zusätzlicher Effekt des Konditionstraining für deinen Hund:

  • Reduziert sie das Verletzungsrisiko
  • Erhöht die Leistungsfähigkeit – auch beim Sport
  • Der Vierbeiner kommt schneller in den Leistungsmodus
  • Nach der Aktivität erhöht sich der Hund schneller von der körperlichen Belastung

Doch wie baut man eine gute Kondition sinnvoll auf und was gibt es zu beachten?

Im nächsten Artikel verrate ich dir, mit welchen Maßnahmen du Ausdauer und Kondition deines Vierbeiners trainierst und was du unbedingt beachten solltest.

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Alles Liebe

Deine Tina

Physiotherapie beim Hund – Fitness und Mobilität für jeden Hund

Physiotherapie beim Hund – Fitness und Mobilität für jeden Hund

Ich nehme es gleich vorweg: Physiotherapie beim Hund ist tatsächlich für “Jederhund“ empfehlenswert

Völlig grundlos gibt es immer noch Stimmen, die Physiotherapie beim Hund belächeln. Doch warum sollte etwas, was uns Menschen so wunderbar hilft, unseren Vierbeinern nicht helfen? Physiotherapie ist viel mehr als Wellness für unsere Hunde. Sie trägt ganz entscheidend zu Fitness, Rehabilitation und Gesundheit bei.

In den letzten Jahren hat sich die Physiotherapie beim Hund nicht nur kontinuierlich weiterentwickelt. Behandlungsmethoden wurde sorgsam vom Zwei- auf den Vierbeiner übertragen. Die Anwendbarkeit und Wirkung erprobt. Auch in der Veterinärmedizin findet sie immer mehr Anklang. Immer mehr Tierärzte empfehlen eine Behandlung durch einen Physiotherapeuten.

Bei welcher Erkrankung macht der Besuch beim Physiotherapeuten Sinn?

Das Anwendungsgebiet ist ebenso breit gefächert wie in der Humanphysiotherapie. Grundsätzlich kann man Vierbeiner bei allen Arten von Erkrankungen des Bewegungsapparates unterstützen. Dazu gehören Gelenkerkrankungen wie Patellaluxation, Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie und Co.. Auch bei neurologischen Erkrankungen gelingt es, Vierbeiner wieder „ans Laufen“ zu bringen. Wie beispielsweise bei Cauda Equina Compressions Syndrom, Bandscheibenvorfälle, Wobbler Syndrom, Vestibulärsyndrom oder Rückenmarksinfarkt. Doch auch beim klassischen Kreuzbandriss, Sehnenentzündungen und –rissen, Brüchen, Muskelerkrankungen etc.. Ich lege da jedem Hundehalter ans Herz, einen Physiotherapeuten zu Rate zu ziehen.

Und was ist bei Krankheiten, die nicht heilbar sind?

Es gibt in der Tat Erkrankungen des Bewegungsapparates, die nicht heilbar sind. Beispiele dafür sind Arthrose oder Spondylose. Wir können diese Erkrankungen nicht heilen. Allerdings kann mit Physiotherapie das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten und verzögert werden. Auch Symptome werden gemildert, Schmerzen gelindert und mehr Beweglichkeit und Lebensqualität gegeben. Gerade und besonders hier ist die Physiotherapie beim Hund sehr wertvoll.

Doch Physiotherapie beim Hund ist viel mehr als „Krankengymnastik“

Im Alter rüstig

Unseren Senioren hilft die Physiotherapie dabei fit und mobil zu bleiben oder zu werden. So mancher Senior, der sich bei den ersten Terminen in meine Praxis nur mühsam bewegte, ist schon nach kurzer Zeit seinen Haltern wieder auf der Nase herumgetanzt – hüpfte plötzlich wieder aufs Sofa, begann zu spielen oder forderte längere Spaziergänge ein. Dies sind keine Einzelfälle und keine Zauberei.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt dabei auf aktiven Bewegungsübungen – denn genauso wie Menschen im fortschreitenden Altern und aktiver Bewegung länger fit bleiben – profitieren auch unsere Vierbeiner davon. So bleiben Körper und Kopf länger fit und agil.

Die Schwergewichte unter den Vierbeinern

In den letzten Jahren hat der Anteil an übergewichtigen Hunden drastisch zugenommen. Und die Folgen von Übergewicht sind drastisch! So sinkt die Lebenserwartung der Hunde um 20%. Nahezu unvermeidlich zieht es zudem Schäden am Bewegungsapparat nach sich. Die Anzahl an Hunden, die ihre überflüssigen Pfunde mit der Unterstützung eines Physiotherapeuten abtrainieren und ihnen den Kampf ansagen, wächst stetig.

Auch die Sportler sollten regelmäßig ihren Physiotherapeuten sehen

Der Bereich des Hundesports wächst stetig und immer neue Hundesportarten sprießen aus dem Boden. Genauso wächst auch die Anzahl verantwortungsvoller Hundebesitzer, die sich nicht nur nach dem Wettkampf zur Entspannung und dem Lösen von Blockaden beim Physiotherapeuten einfinden – sondern für die z.B. regelmäßige Check Ups oder Konditionsaufbau in fachlich kompetenter Hand selbstverständlich ist.

Der Hund sollte dabei nicht als „Sportgerät“ gesehen werden, das „funktionieren“ muss, sondern als Partner, mit dem man den Sport gemeinsam ausübt.

Denn wie kann ich Leistung im Sport von meinem Hund erwarten, der unter Blockaden und Verspannungen leidet? Wenn man in den Leistungssport beim Menschen schaut, muss man nicht lange suchen: bei den Fußballteams stets an der Seite der Mannschaft: der Physiotherapeut, der bei der sportlichen Vorbereitung unterstützt, bei Verletzungen handelt und behandelt und den strapazierten Sportlerkörper nach der Anstrengung wieder entspannt und lockert.

Genau das sollte man sich als Beispiel nehmen, wenn man verantwortungsvollen Hundesport betreiben möchte.

Und wenn mein Hund fit und gesund ist?!

Das Stichwort ist „Prävention“. Es ist ganz wunderbar, wenn unsere Vierbeiner fit und gesund sind – ein völlig beschwerdefreies Leben leben. Der Traum eines jeden Hundebesitzers. Also muss man doch eigentlich nichts tun oder? Nicht ganz – natürlich ist keine intensive Behandlung nötig, wie beispielsweise bei einem Hund mit einem akuten Kreuzbandriss, der sich in der Rehabilitation befindet.

Dennoch halte ich es für wichtig, das unsere Vierbeiner nicht nur zum regelmäßigen Check Up mit Blutbild beim Tierarzt vorgestellt werden – sondern auch beim Physiotherapeuten des Vertrauens. Der schaut, ob noch alles am „rechten Platz ist“  und ob es Verspannungen oder Auffälligkeiten im Bewegungsablauf gibt. Gleichzeitig kannst du vieles im alltäglichen Leben tun damit dein Hund so fit bleibt wie er ist. Denn es gibt keinen Grund zu warten, bis er die ersten Zeichen des Alters zeigt, um mit gezielter Bewegung zu beginnen. So hat sich bei Hunden, die ich betreue gezeigt, dass schon eine Kombination aus wenigen verschiedenen, gezielten aktiven Bewegungsübungen, die regelmäßig durchgeführt werden, einen großen Trainingseffekt hat.

Das kostet nicht viel Zeit, es macht dem Hund Spaß, wir Menschen verbringen gleichzeitig Zeit mit unserem Hund – und trainieren seinen Körper und auch Kopf.

Ich vergleiche dies immer mit regelmäßigen Joggingeinheiten oder anderen sportlichen Aktivitäten, denen wir Menschen nachgehen, um etwas für unsere Fitness und Gesundheit zu tun. Dies gilt ebenso der Prävention wie mein Trainingsansatz. Nehme dir mehrmals die Woche etwas Zeit  und führe mit deinem Hund verschiedene aktive Bewegungsübungen durch.

Dies kannst du noch mit einem leichten Konditionstraining ergänzen.

Das gibt es zu beachten, wenn du aktiv werden möchtest:

Wichtig ist, dass du dir dein Trainingsprogramm für deinen Hund von einem Fachmann/-frau zusammenstellen lässt. Lasse auch Häufigkeit und Intensität der Trainingseinheiten gezielt auf deinen Hund anpassen.

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Deine Tina

 

Sport mit älteren Hunden – was du unbedingt beachten solltest

Sport mit älteren Hunden – was du unbedingt beachten solltest

Können Hunde eigentlich auch im Alter noch sportlich aktiv sein?

Sport mit älteren Hunden ist oft ein strittiges Thema. Doch was spricht eigentlich gegen dem Alter entsprechende und verantwortungsvoll betriebene sportliche Aktivitäten? Viele Vierbeiner, die ihr Leben lang Sport betrieben haben, haben auch im Alter oft noch Freude an sportlicher Aktivität. Gleichzeitig ist Bewegung auch im Alter sinnvoll und hält den Senior fit und beweglich. Eine gute Muskulatur, Mobilität, ein gutes Körpergefühl, Balance und Koordination sind auch für Seniorhunde unverzichtbar. Dennoch sieht man viele Vierbeiner, die eine schlechte Muskulatur haben und sehr wackelig auf den Beinen sind. Das muss nicht sein.
Sport und gezielte Bewegungsübungen können deinen Hund dabei unterstützen, wieder fitter zu werden und zu bleiben.

Wenn du dich dazu entscheidest, mit deinem älteren Hund sportlich aktiv zu sein, sollte sich die Sportart, Häufigkeit, Anspruch und Intensität immer nach dem Gesundheitszustand deines Hundes richten. Besonders Sportarten wie Hoopers Agility, Degility oder Mobility eignen sich hervorragend für ältere Vierbeiner und jene mit Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dabei geht es nicht um Leistung und Tempo sondern vor allem um Spaß, Erhalt der Fitness und Mobilität.

Es gibt einige Punkte, die du beim Sport mit älteren Hunden beachten solltest:

Tierarzt – und Physio-Check Up

Besonders bei älteren Hunden ist ein regelmäßiger Gesundheits-Check Up unverzichtbar. Herz-Kreislaufsystem, Bewegungsapparat sollten gecheckt werden und auch ein geriatrisches Blutbild ist wichtig. Mit Tierarzt und Physiotherapeut kannst du auch besprechen, welche Sportarten sich für deinen Hund eignen. Gleichzeitig sollte der Hundephysiotherapeut deinen Vierbeiner regelmäßig sehen, um die Entwicklung des Bewegungsapparates immer im Blick zu haben.

Bandagen – geniale Hilfsmittel

Bandagen kommen nicht nur bei Verletzungen zum Einsatz. Auch als Unterstützung für die Gelenke eines älteren Hunde z.B. beim Sport sind sie eine tolle Sache. Se stabilisieren und geben deinem Hund Sicherheit. Gleichzeitig wird das Verletzungsrisiko gemindert.

Sorgfältiges Warm-Up

Ein gutes Warm Up ist im Hundesport natürlich bei jedem Hund unverzichtbar. Auch bei einem Seniorhund solltest du dir die Zeit für ein umfassendes Warm Up nehmen. Da der Körper im Alter etwas länger braucht, um auf Touren zu kommen, solltest du das Warm Up ein wenig ausdehnen.

Cool Down

Nach dem Sport ist ein ausgiebiges Cool Down wichtig, damit dein Hund wieder in den Ruhemodus kommt. So wie dein älterer Hund etwas länger braucht, um aufzuwärmen, so braucht er auch etwas länger, bis sein Körper wieder im Ruhezustand ist. Nehme dir also ausreichend Zeit dafür.

Das richtige Pensum – niemals überfordern

Wie viel Sport ist gut für deinen Hund? Du solltest deinen Hund keinesfalls überlasten. Daher sollte die sportliche Aktivität beendet sein BEVOR dein Hund Anzeichen von Erschöpfung oder Müdigkeit zeigt. Kleine gut dosierte Einheiten machen ihm nicht nur mehr Freude, sie schützen auch seine Gesundheit.

Beobachten – auch beim Sport mit älteren Hunden unverzichtbar

Achte bei jeder Trainingseinheit genau darauf, ob dein Hund ohne Probleme mithalten kann. Die Tagesform spielt bei einem älteren Hund eine immer größere Rolle und Übungen, die beim letzten Mal kein Problem waren, können beim nächsten Mal schon schwer fallen. Du solltest dann keinesfalls auf das gewohnte Pensum oder die gewohnte Übung bestehen, sondern ernst nehmen, wenn du siehst, dass bestimmte Dinge deinem Hund schwerer fallen – und das Training anpassen.

Im nächsten Blogbeitrag stelle ich dir einige sportliche Aktivitäten vor, die sich auch gut für ältere Hunde eignen.

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Deine Tina

Mini-Workout – 3 einfache Übungen, mit denen dein Hund auch bei Hitze fit bleibt

Mini-Workout – 3 einfache Übungen, mit denen dein Hund auch bei Hitze fit bleibt

Die hohen Temperaturen machen auch unseren Vierbeiner sehr zu schaffen. Da fallen die Spaziergänge häufig kürzer aus. Doch du kannst mit einem Mini-Workout trotzdem dafür sorgen, dass dein Hund fit und beweglich bleibt. Deshalb habe ich dir heute drei effektive Übungen zusammengestellt, die die Muskulatur, die Beweglichkeit und auch die Koordination trainieren.

  1. Steh Sitz Transfer

Du trainierst: Gelenkbeweglichkeit und Muskulatur der Hinterläufe, sowie die untere Rückenmuskulatur.

Wann nicht: bei versteiften Gelenken

Wie oft: beginne mit 3 Wiederholungen

Beachte: für sicheren Stand ist ein rutschfester Untergrund wichtig

So geht’s: Dein Hund steht vor dir und ihr schaut euch an. Gib deinem Hund das Signal ins Sitz zu gehen. Dabei sollte er möglichst gerade sitzen und nicht auf die Seite rutschen. Nun gib ihm das Signal aus dem Sitz wieder ins Steh zu gehen. Dabei sollte er die Bewegungen langsam ausführen und möglichst auf der Stelle bleiben. So ist der Trainingseffekt am größten. Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe Geduld. Die Übung ist schwieriger und anstrengender als sie aussieht.

  1. Pfote geben

Du trainierst: Gelenkbeweglichkeit und Muskulatur der Vorderläufe, sowie die Muskulatur der Brust und des Schultergürtels.

Wann nicht: bei versteiften Gelenken

Wie oft: beginne mit 3 Wiederholungen pro Vorderlauf

Beachte: ein rutschfester Untergrund ist wichtig

So geht’s: Du hockst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund, dir seine Pfote zu geben. Lasse dir beide Pfoten abwechselnd geben und variiere in der Höhe. Das gibt der Übung noch mehr Anspruch. Wenn es für deinen Hund zu anstrengend ist, die Pfote im Sitz zu geben, kann er dabei auch ohne Probleme liegen.

  1. Isometrisches Training Übungen Hund Übungen Hund Übungen Hund

Du trainierst: du trainierst die Muskulatur und Kraft im Rücken und in den Hinterläufen. Gleichzeitig förderst du die Koordination, Balance und das Körpergefühl.

Wann nicht: —

Wie oft: beginne mit 2 Wiederholungen pro Position á 3 Sekunden

Beachte: achte auf stabilen, rutschfesten Untergrund

Die erste Position:

Du hockst hinter deinem stehenden Hund. Lege deine Hände seitlich auf die Oberschenkel deines Hundes. Gib nun mit deiner linken Hand leichten Druck auf den Oberschenkel nach rechts, bis du merkst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position ca. 3 Sekunden ohne nachzufedern oder den Druck zu erhöhen. Lasse dann langsam wieder locker und gib mit der rechten Hand einen leichten Druck nach links bis du spürst das dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position wieder für ca. 3 Sekunden und lasse dann langsam locker.

Die zweite Position:

Du hockst vor deinem stehenden Hund. Lege deine Hände seitlich auf seine Schultern. Gebe nun langsam mit deiner linken Hand Druck auf die Schulter nach rechts, bis du spürst, dass dein Hund seine Muskulatur anspannt. Halte die Position ca. 3 Sekunden ohne nachzufedern. Lasse dann langsam locker. Gib nun mit deiner rechten Hand leichten Druck auf die andere Schulter, bis dein Hund seine Muskulatur anspannt und gegenhält. Halte wieder für ca. 3 Sekunden und lasse langsam locker.

Es ist wichtig, dass der Druck den du ausübst sehr fein ist und nie ruckartig weggenommen wird.

Du möchtest noch mehr Übungen für deinen Vierbeiner haben? Diese drei Übungen sind Teil des SOMMERFIT TRAININGSPLANS, den du die gratis herunterladen kannst. Er enthält noch viele weitere Übungen, die sich für „Jederhund“ eignen.

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Deine Tina Übungen Hund Übungen Hund Übungen Hund Übungen Hund Übungen Hund Übungen Hund 

Degility – gesunder und cooler Sport für deinen Hund!

Degility – gesunder und cooler Sport für deinen Hund!

Beim Thema Degility schlägt mein Physiotherapeuten-Herz höher. Warum? Weil ich nicht müde werde zu wiederholen, wie wichtig aktive Bewegung für Hunde jeden Alters ist. Ganz gleich ob “fußlahm” oder fit. Gezielte und sinnvolle Bewegung macht und hält fit. Sie verzögert den Alterungsprozess und verbessert den Gesundheitszustand signifikant.

Und da mich immer wieder Hundehalter ansprechen, welchen Sport sie den mit ihrem Hund machen können, auch wenn er eine Erkrankung des Bewegungsapparates hat, lege ich euch allen heute Degility ans Herz.

Was ist Degility?

Degility ist eine Kombination aus Agility und Mobility. Dabei werden verschiedene Hindernisse überwunden. Hört sich erstmal nicht besonders an? Ist es aber. Ich erkläre dir warum. Degility ist ein sehr gelenkfreundlicher Sport, der das Herz jedes Physiotherapeuten höher schlagen läßt. Motorik, Gleichgewicht und Koordination werden gefördert. Gleichzeitig werden Muskelaufbau, Beweglichkeit und Körpergefühl trainiert.

Zudem wird die Bindung zum Hundehalter und die Konzentration des Vierbeiners gefördert.

Jeder Hund darf mitmachen

Die Sportart eignet sich aufgrund ihrer Gelenkfreundlichkeit übrigens nicht nur für fitte Sporthunde. Auch Hunde mit Handicaps, Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie Senioren profitieren enorm. Größe und Gewicht des Hundes spielen keine Rolle. Jeder Hund ist geeignet. Geräte wie z.B. die Steilwand gibt es nicht. Finde ich toll, den sie hat einen sehr stark stauchenden Effekt und belastet die Gelenke stark.

Ehrgeiz ist fehl am Platze!

Geduld, Ruhe und Zeit sind gefragt! Gemeinsam erarbeiten Hund und Halter statt dessen Hindernisse wie Hängebrücken. Die Hindernisse und Tempo werden dabei individuell auf die Bedürfnisse des Vierbeiners angepasst. Der Hund kann  die Hindernisse in Ruhe erkunden und bewusst absolvieren. Druck und Zwang sind absolut tabu.

Höher, schneller, weiter war gestern!

Schnelligkeit steht absolut nicht im Vordergrund. Im Gegenteil. Es geht um Präzision, Konzentration und bewusstes, ruhiges Arbeiten. Das kann für impulsive Hunde schnell eine Herausforderung sein – und ein wunderbares Training. Die Sicherheit, die der Vierbeiner auf dem Platz durch das erfolgreiche Absolvieren des Parcours erfährt trägt sich natürlich auch in den Alltag. Alltagssituationen lassen sich leichter meistern.

Langsam heißt nicht langweilig!

Der Anspruch den das Degility an unsere Vierbeiner hat, ist nicht zu unterschätzen. Im Gegenteil, das langsame und bewusste Erarbeiten der Hindernisse ist anspruchvoll und erfordert Training.

Die positive Effekte des Degility zusammengefasst:

  • Gelenkschonendes Training von Muskulatur, Beweglichkeit, Koordination und Balance
  • Besseres Körpergefühl
  • Bessere Motorik
  • Erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Erhöhte geistige Leistungsfähigkeit, das Gehirn wird fit gehalten
  • Der Alterungsprozess wird verzögert
  • Es werden Endorphine ausgeschüttet – der Hund ist zufriedener
  • Bessere Bindung und Kommunikation zwischen Hund und Halter
  • Nicht zuletzt: eine Menge Spaß!

Also nichts wie los: im Internet findest du eine Vielzahl an Degility-Angeboten. Probiere es einfach aus.

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Deine Tina

 

Sommer Fit – Aktive Übungen für die Fitness deines Hundes (mit Trainingsplan)

Sommer Fit – Aktive Übungen für die Fitness deines Hundes (mit Trainingsplan)

Mit der Frühlings- und Sommersaison ist nun auch wieder Zeit für einen NEUEN TRAININGSPLAN mit aktiven Übungen für deinen Hund. In meinem neuen Trainingsplan, den du dir gratis runterladen kannst, findest du eine Vielzahl an Bewegungsübungen für deinen Vierbeiner. Sinnvoll kombiniert unterstützen sie eine gute Beweglichkeit, Muskulatur, Koordination und Balance.

Also schnapp dir jetzt am Besten sofort den neuen SOMMER FIT TRAININGSPLAN!

Damit du alle Übungen richtig anwenden kannst, habe ich dir in diesem Artikel wieder Anleitungen zu jeder Übung zusammengestellt.

Aktive Übungen im SOMMER FIT TRAININGSPLAN

1. Steh Sitz Transfer

Effekt: Beweglichkeit der Gelenke und Muskulatur der Hinterläufe sowie die untere Rückenmuskulatur werden trainiert.

Dein Hund steht auf einem ebenen, rutschfesten Untergrund. Du stehst vor deinem Hund und gibst im das Kommando sich zu setzen. Er sollte sich möglichst gerade setzen und der Po nicht auf die Seite rutschen. Lasse ihn eigenständig ins Sitz gehen. Drücke ihn nicht mit der Hand auf den Po oder ähnliches. Je langsamer dein Hund die Bewegung vom Steh ins Sitz macht umso grösser ist der gymnastische Effekt. Im nächsten Schritt soll dein Hund wieder aufstehen. Dafür hältst du ihm Leckerchen vor seine Nase. Dann bewegst du dich langsam ein wenig rückwärts und gibst ihm das Signal wieder aufzustehen.

Er sollte langsam aufstehen, ohne dabei nach vorne zu gehen. Nur so arbeitet er nur mit der Muskulatur der Hinterläufe und nutzt nicht seine Vorderläufe um sich hochzuziehen. Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe Geduld. Die Übung ist schwieriger und anstrengender als sie aussieht.

Hier ist ein Video zur Übung: STEH SITZ TRANSFER 

2. Pfote geben

Das Pfote geben lernen die meisten Hunde schnell und es ist eine tolle Übung für die Vorderläufe.

Effekt: Trainiert die Beweglichkeit und Muskulatur der Vorderläufe.

ANLEITUNG PFOTE GEBEN

3. Slalom durch die Beine

Effekt: Stretcht den Rücken und trainiert Muskulatur, Koordination, Balance und einen gesunden Bewegungsablauf.

Du stellst dich mit auseinandergestellten Beinen auf rutschfesten, ebenen Untergrund. Lasse deinen Hund “8” ten durch deine Beine laufen. Achte darauf, dass du ihn abwechselnd in beide Richtungen laufen läßt. So werden beide Körperhälften gleichmäßig belastet. Er soll sich möglichst langsam und bewusst bewegen.

4. Schritt –Training

Effekt: Das Schritt-Training kannst du in den Spaziergang integrieren, hierfür führst du deinen Hund an der kurzen Leine neben dir. Dein Hund sollte möglichst nicht auf dem Boden schnüffeln, sondern den Kopf oben tragen und seine Schritte und Bewegungen bewusst durchführen. Achte darauf, dass er nicht in den Trab wechselt. Bitte halte dich an den Trainingsplan und überlaste deinen Hund nicht, da ansonsten die Gefahr eines Muskelkaters besteht. Das Schritt-Training ist anstrengender als es aussieht und hat einen hohen Effekt.

Schritt ist die langsamste Gangart des Hundes und zugleich die Schwierigste. Im Schritt wird eine Pfote nach der anderen genutzt und belastet. Er ist die perfekte Gangart, um die gleichmäßige Belastung aller Gliedmaßen und einen normalen Bewegungsablauf zu trainieren. Die Bewegungen werden von deinem Hund bewusst wahrgenommen. Dein Hund muss erst lernen, bewusst im Schritt zu gehen und nicht zwischendurch das Tempo zu wechseln. Zu Beginn ist etwas Geduld gefragt, da das Schritt-Training für deinen Hund sehr ungewohnt und anstrengend ist.

5. Sitz Platz Transfer

Effekt: Die Übung ist ein Krafttraining für die Vorderläufe, Brustmuskeln und Schultern. Indirekt wird auch der Rücken trainiert. Zusätzlich wird die Gelenkbeweglichkeit der Vorderläufe trainiert.

Du stehst vor deinem stehenden Hund und ihr schaut euch an. Bring deinen Hund zunächst ins Sitz. Halte ihm ein Leckerli dicht vor die Nase. Führe es in Richtung Boden, damit dein Hund sich hinlegt (oder gebe ihm das Signal Platz). Führe es vor seiner Nase wieder nach oben, sodass er aus dem Platz wieder ins Sitz geht (oder gebe ihm das Signal Sitz). Er soll beim Wechsel vom Platz ins Sitz möglichst auf einer Stelle bleiben und nicht einen Schritt nach vorn machen. So ist der Trainingseffekt am größten. Indem du dich recht nah vor ihn stellst, unterstützt du das.

Achte darauf, dass er sich möglichst gerade legt und sich nicht im Platz auf eine Seite rutschen lässt.

Gewichtsverlagerung vorn-hinten

Effekt: zugegeben, die Übung ist nicht ganz einfach, aber ein geniales Workout für den gesamten Körper!

Und so geht´s: ANLEITUNG GEWICHTSVERLAGERUNG VORN-HINTEN

Cavaletti über die Beine

Effekt: Macht nicht nur Spaß sondern trainiert Beweglichkeit, Koordination und Muskulatur.

Und so geht´s: Du setzt dich auf den Boden, deine Beine sind V-förmig auseinander. Führe dann dein Hund (mit einem Leckerli) langsam über deine Beine. Er sollte möglichst nicht springen.

Trab-Training

Effekt: Das Trab-Training trainiert Muskulatur und Kondition. Im Trab wird die gesamte Muskulatur des Hundes beansprucht. Anders als im Schritt, wo die Rückenmuskulatur entspannt ist, wird sie im Trab angespannt, unterstützt die Vorder- und Hintergliedmaßen und sorgt für eine gute Körperspannung.

Für das Trab-Training nimmst du deinen Hund an die Leine, damit du das Tempo bestimmst. Animiere ihn dann zu traben. Zwischendurch schnuppern und stehen bleiben sollte vermieden werden, denn nur über eine kontinuierliche Bewegung baut dein Hund Muskulatur, Kraft und Kondition auf. Im Trab ist der Rücken deines Hundes gestreckt und er trägt den Kopf mittel bis hoch. Trainiert am besten auf weichem Boden wie zum Beispiel im Wald. Das ist schonender für die Gelenke als harter Asphalt. Du musst das Tempo deines Hundes mitgehen. Das bedeutet, dass es bei einem kleinen Hund wahrscheinlich reicht, wenn du im normalen Schritttempo nebenhergehst, bei einem großen Hund musst du die Einheiten mitjoggen.

Isometrisches Training – vorne und hinten

Effekt: Die Übung sieht easy aus, der Trainingseffekt ist aber groß: sie ist ein tolles Krafttraining!

Hier geht´s zur Anleitung: ANLEITUNG ISOMETRISCHE ÜBUNGEN

Steh Platz Transfer

Effekt: Der Effekt ist mit der Liegestütze beim Menschen vergleichbar. Trainiert wird der gesamte Körper.

Beim Steh-Platz Transfer geht dein Hund vom Steh ins Platz ohne sich zuerst hinzusetzen. Du stehst vor deinem Hund und bringst ihn zunächst ins Platz (entweder mit einem Signal, oder einem Leckerli, dass du vor seiner Nase zum Boden führst). Animiere ihn dann wieder aufzustehen, möglichst ohne das er nach vorne geht. Indem du recht nah vor ihm stehst, unterstützt du dies. Er sollte mit allen Vieren gleichzeitig aufstehen. So habt ihr die Beanspruchung der Muskeln auf alle vier Beine verteilt. Dein Hund sollte möglichst gerade liegen und nicht mit dem Hinterteil auf die Seite rutschen.

Auf den Hinterbeinen stehen

Effekt: bringt Bewegung in die Hüfte und trainiert zugleich noch die Muskeln der Hinterläufe.

Du stehst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund (mit Hilfe eines Leckerli), an dir hochzuspringen. Du kannst die Übung auch mit einem Wortsignal verknüpfen, damit es nicht zu unerwünschtem Hochspringen kommt. Dein Hund soll sich dann mit seinen gestreckten Vorderläufen an dir hochstellen. Verbleibt in der Position für die im Trainingsplan angegebene Zeit. Gebe deinem Hund dann das Signal wieder zurück in die Ausgangshaltung zu gehen.

Pfoten anheben

Sieht einfacher aus als es ist. Hier werden Vierbeiner zu Balancekünsterlern!

Hie geht es zur ANLEITUNG PFOTEN ANHEBEN

Sit Ups

Effekt: ja, auch Hunde können Sit Up´s! Und eine gute Bauchmuskulatur unterstützt den Rücken und gibt Stabilität.

Und so geht´s: ANLEITUNG SIT UP´S

Beachte bei allen aktiven Übungen, dass du bei Instabilität oder versteiften Gelenken, bitte auf die jeweilige Übung verzichtest. Achte auch auf die Tagesform deines Hundes und passe ggfs. das Training an.

Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude beim Training!

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Agility mit großen, schwerfälligen Hunden: Gefahr für die Gesundheit?

Agility mit großen, schwerfälligen Hunden: Gefahr für die Gesundheit?

Schon hier möchte ich die Frage ganz klar mit JA beantworten. Agility mit großen, schwerfälligen Hunden ist schlicht ungesund. Es entspricht nicht der Körperbeschaffenheit von z.B. Berner Sennenhunden oder Neufundländern, sich auf dem Agility Parcour zu bewegen.

Agility mit solchen Hunden – gibt´s nicht? Gibt´s doch! Denn die sehe ich erstaunlicherweise immer wieder auf Trainingsplätzen. Für viele Hunde ist es kein Problem den anspruchsvollen Hindernis-Parcours beim Agility zu bewältigen. Viele Border Collies, Australian Shepherds etc. gehen in diesem Sport oft auf und haben großem Spaß daran. Natürlich ist es bei jedem Hund wichtig, zuvor zu checken, ob der Hund gesund ist. Oder aber ob  Erkrankungen wie Ellbogen- oder Hüftdysplasie, Rückenerkrankungen oder anderen Erkrankungen des Bewegungsapparates vorliegen.

Agility bedeutet „Flinkheit“

Der Körper eines Hundes wird beim Agility extrem gefordert. Das ist auch bei Agility mit großen, schwerfälligen Hunden nicht anders. Da macht es wenig Unterschied, ob man den Sport mit seinem Hund „nur“ just for Fun betreibt, oder als Leistungssport. Die Wirbelsäule wird beim Slalom extrem gebogen, die Sprünge und die A-Wand bedeuten eine massive Beanspruchung der Vorderläufe. Agility fordert hohes Tempo, scharfe Kurven, enge Wendungen, kurze Stopps. Der Hundekörper muss extrem elastisch, beweglich und wendig sein. Eine Menge Anforderungen an einen Hundekörper. Die kann noch lange nicht jede Rasse erfüllen. Das bedeutet gleichzeitig, dass nicht jeder Hund ohne weiteres für Agility geeignet ist.

Bei einem Neufundländer oder Molosser zum Beispiel ist es schwer vorstellbar, dass er flink, schnell und wendig einen Agility-Parcours absolviert, oder? Selbst wenn wir einen sportlichen Neufundländer oder eine Bordeaux Dogge haben. Es kommt einem weniger das Bild eines Hundes, der leicht wie eine Feder über die Hürden gleitet, oder biegsam und elastisch, wieselflink durch das Slalom fegt, in den Sinn.

Die Gefahr von Verletzungen und Gelenkerkrankungen ist besonders hoch!

Hunde mit dieser Art von Körperbau wurden ursprünglich für völlig andere Zwecke gezüchtet. Skelett und Muskulatur sind in ihrer Form und Funktionalität auf eben diese jeweiligen Zwecke hin ausgerichtet. Daher ist es für sehr große Hunde mit schweren Körpern nicht der optimale Sport. Zudem ist es extrem schwierig, die Anforderungen, die das Agility an den Hundekörper stellt, zu erfüllen. Wenn du dennoch beabsichtigst, Agility mit deinem Hund, der diese Art von Körperbau hat zu betreiben, setzt du ihn einem hohen gesundheitlichen Risiko aus. Die Gefahr von schweren Verletzungen und dauerhafter Schädigung der Gelenke sind dann extrem hoch.

Aktivität sollte auf den Hundekörper ausgerichtet sein – und nicht umgekehrt

Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass du daher im Sinne der Gesundheit deines Hundes eine Sportart auswählst, die den körperlichen Gegebenheiten deines Hundes entspricht. Versuche nicht, die Sportart auf den Körperbau deines Hundes anzupassen.

Grundsätzlich gilt für alle Sporthunde, dass du auch beim Agility nie auf ein Warm Up und Cool Down verzichtst. um das Verletzungsrisiko zu minimieren und Schäden am Bewegungsapparat zu vermeiden.

PS: Hier findest  du übrigens noch Anleitung zu einem optimalen Warm Up mit vielen Übungen.

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7 wichtige Dinge beim Agility mit kleinen Hunden

7 wichtige Dinge beim Agility mit kleinen Hunden

Agility ist längst nicht mehr nur eine Sportart für Border Collie & Co.

Auch immer mehr kleine Hunde erobern die Trainingsplätze. Ob groß oder klein – viele Vierbeiner haben Spaß an aktivem Hundesport. Wer Agility mit kleinen Hunden betreiben möchte, sollte unbedingt ein paar Dinge beachten, damit der Vierbeiner keinen gesundheitlichen Schaden nimmt. Grundsätzlich dürfen und sollten auch kleinere Hunde Hundesport betreiben – auch Agility. Auch wenn ich der Meinung bin, dass ein Dackel zum Beispiel aufgrund seiner Anatomie auf einem Agilityparcour nicht gut aufgehoben ist. Die kurzen, leicht gekrümmten Beinchen und der lange Rücken bieten keine Basis für diese Art von Sport.

Dies sind die wichtigsten Dinge, die du beachten musst, wenn du verantwortungsvoll mit einem kleinen Hund Agility betreiben möchtest:

1. Das passende Equipment und angepasste Hindernisse

Grundsätzlich ist es wichtig, dass ein kleiner Hund die Hindernisse nicht in derselben Höhe überwinden muß, wie z.B. ein Border Collie. Wenn du mit einem kleineren Hund Agility machen möchtest, achte darauf, dass die Ausrüstung an die Größe deines Hundes angepasst ist. Es gibt sogar Tunnel, Hürden und Wippen, die extra für Agility mit kleinen Hunden gedacht sind.

2. Gesundheitscheck auch für kleine Hunde

Jeder Hund sollte bevor er mit dem Sport beginnt durchgecheckt werden. Auch wenn es häufig eher die größeren Hunde sind, die von Hüft– und Ellbogendysplasie betroffen sind, solltest du auch einen kleinen Hund gründlich untersuchen lassen, bevor es auf dem Platz geht. Es ist wichtig zu wissen, ob es Probleme mit dem Bewegungsapparat gibt, denn dies bedeutet, dass gewisse Sportarten deinem Hund schaden.

3. Vernünftiges Trainingspensum

Oft scheinen unsere Hunde unermüdlich und die kleinen Hunde sind unglaublich quirlig. Dennoch ist das Training gerade zu Beginn anstrengend für Deinen Hund und die Beanspruchung und die Anforderungen an den Hundekörper neu und sehr fordernd. Regelmäßige Pausen und ein langsam aufgebautes Training sind elementar für einen gesunden Hundesport. Die Schädigungen des Bewegungsapparates durch Überlastung sind nicht zu unterschätzen.

4. Ausgewachsen trainiert es sich besser

Auch bei kleinen Hunden ist es extrem wichtig, dass du mit dem Hundesport wartest, bis er ausgewachsen ist. Spätfolgen wie Gelenkerkrankungen und Bandscheibenvorfälle durch zu frühe und falsche Belastung sind ansonsten kaum zu vermeiden.

5. Nicht jeder kleine Hund ist geeignet

Für die meisten kleinen Hunderassen ist Agility kein Problem. Bei einigen Rassen sollte man zugunsten der Gesundheit allerdings auf das Agility verzichten. Dazu gehören Hunde mit einem sehr langen Rücken oder sehr kurzen, krummen Beinen, wie zum Beispiel Dackel.

6. Egal ob groß oder klein: WARM UP IST EIN MUSS!

Dieser Punkt liegt mir besonders am Herzen. Immer wieder sehe ich es, dass die Hunde aus dem Auto direkt auf den Trainingsplatz gehen, ohne sich zuvor aufzuwärmen. Die körperlichen Anforderungen, wie enge Wendungen, kurze Stopps, Sprints, Sprünge, die das Agility mit sich bringt, machen ein Warm up absolut unverzichtbar! Du minderst damit das Verletzungsrisiko enorm, machst deinen Hund leistungsfähiger, weil der Körper auf die Bewegungen vorbereitet wird und du vermeidest Langzeitschäden des Bewegungsapparates. Auch wenn dein Hund klein ist und sehr wenig und quirlig ist, benötigt sein Körper eine entsprechende Vorbereitung auf das Training! Hier erfährst du alles zum Thema WARM UP.

7. Nach dem Training das Cool Down nicht vergessen!

Auch hier gilt: auch ein kleiner Hund braucht nach dem Training ein Cool Down, um die Regeneration ach dem Sport zu unterstützen. HIER erfährst du wie es geht!

PS: die meisten Punkte haben natürlich ebenso bei allen anderen Hunden Gültigkeit und sind unverzichtbar!

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Deine Tina

Tschüss Langeweile – Beschäftigungsideen für unsere Hunde • Midoggy Blogparade

Tschüss Langeweile – Beschäftigungsideen für unsere Hunde • Midoggy Blogparade

Midoggy Blogparade – wir sind dabei!

Die liebe Julia von midoggy hat für den Monat Februar die Blogparade zum Thema “Tschüss Langeweile! Beschäftigungsideen für unsere Hunde” ins Leben gerufen.

Das Thema kommt wie gerufen und wir freuen uns sehr, dabei zu sein.

Aktive Bewegung – für Körper und Kopf

Das Hauptaugenmerk von Doggy Fitness liegt auf aktiver Bewegung. Sie ist die perfekte Möglichkeit, den Hund nicht nur geistig auszulasten, sondern auch etwas für seine körperliche Fitness zu tun. Dabei spielt es keine Rolle, wie jung oder alt dein Hund ist. Ob er topft ist, oder einer Erkrankung leidet. Aktive Bewegungsübungen sind für jeden Hund eine tolle Sache. Daher macht es uns großen Spaß den Jahreszeiten entsprechend Übungen zusammenzustellen, die du mit deinem Vierbeiner anwenden kannst.

Mit Spaß fit durch den Winter

Über die Wintermonate gibt es dazu sogar einen speziellen GRATIS Winterfit Trainingsplan. Dort habe ich dir aktive Übungen zusammengestellt, die du mit deinem Hund auch im Haus anwenden kannst. Schliesslich fällt insbesondere bei Vierbeinern mit Erkrankungen des Bewegungsapparates oder bei unseren Seniorhunden bei nasskaltem Wetter der Spaziergang auch schonmal etwas kürzer aus. Dennoch ist es wichtig, dass dein Hund beweglich und fit bleibt. Du brauchst nicht viel Platz und auch kein spezielles Equipment. Auch sein Kopf wird beim täglichen Training ausgelastet. Du hast den Winterfit Trainingsplan noch nicht? Dann schnapp ihn dir hier gratis:

Und im passenden Blogbeitrag findest du Anleitungen zu den Übungen:

MIT DIESEN ÜBUNGEN KOMMT DEIN VIERBEINER FIT DURCH DEN WINTER

Trainingseinheit bei Sonnenschein – auf dem Spaziergang

Und wenn das Wetter schön ist? Da hält es uns kaum drinnen. Auch dem täglichen Spaziergang kannst du ganz einfach einige Highlights verschaffen. Baue aktive Übungen in den Spaziergang ein. Nutze die natürlichen Gegebenheiten. Lasse deinen Hund z.B. über Baumstämme balancieren, über Äste steigen oder Slalom um Baumstümpfe laufen.

Verschiedene Untergründe sind ein tolles Training für Balance, Koordination und die Körperwahrnehmung. Du kannst dafür perfekt Sandboden, Waldboden, umgepflügte Äcker, Kiesel etc. nutzen.

In meinem Artikel SO WIRD DER SPAZIERGANG ZU EINEM ERLEBNIS INKLUSIVE ÜBUNGSEINHEIT habe ich dir viele Tipps für einen spannenden Spaziergang zusammengestellt.

Langeweile kommt da ganz sicher nicht auf!

PS: Bitte achte bei euren Aktivitäten immer darauf, deinen Vierbeiner nicht zu überfordern.
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Deine Tina

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