Degenerative Myelopathie Teil II – die Symptome

Degenerative Myelopathie Teil II – die Symptome

In Teil I der Blogreihe zur Degenerativen Myelopathie hast du bereits viele wichtigen Informationen rund um das Krankheitsbild erfahren. In diesem Artikel dreht sich alles um die Symptome der Degenerativen Myelopathie.

Ein frühes Erkennen der Erkrankung ist sehr wichtig, damit betroffene Vierbeiner möglichst schnell behandelt werden und der Fortschritt der Erkrankung möglichst verzögert wird.  Daher sollte man mit den wichtigsten Anzeichen vertraut sein. Natürlich können diese Anzeichen auch im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auftreten.
Es ist daher sehr wichtig, seinen Hund untersuchen zu lassen, sobald er eines oder mehrere der aufgeführten Symptome zeigt.

Degenerative Myelopathie – die Symptome

  • Zunächst zeigen die Hunde Probleme bei der Koordination der Hinterhand und sie schleifen mit den Krallen.
  • Im weiteren Krankheitsverlauf kommt es immer mehr auch zum Überkreuzen der Hinterläufe, Überköten, Wegkippen und Einsacken beim Drehen.
  • Es bilden sich Verspannungen der Muskulatur in den überlasteten Bereichen.
  • Betroffene Vierbeiner ziehen die Hinterläufe nach durch die fortschreitende Lähmung.
  • Der Hund zeigt unkoordinierte Bewegungen der Hinterhand.
  • Die Eigenwahrnehmung der an einer Degenerativen Myelopathie erkrankten Vierbeiner ist gestört.
  • Auch die Reflexe sind gestört.
  • Es kommt zu Harn und Kotinkontinenz.

Auch diese Symptome kann ein Hund bei einer Degenerativen Myelopathie zeigen:

  • Je nach Schwergrad und Stadium kommt es zum Einknicken auf der Hinterhand, neurologischen Ausfallerscheinungen und Gleichgewichtsproblemen.
  • Krallen-/Pfotenschleifen – die Krallen sind stark abgenutzt.
  • Hunde zeigen Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinlegen.
  • Erkrankte Vierbeiner haben Koordinationsschwierigkeiten z.B. beim Beinchenheben oder Schütteln.
  • Auch Sensibilitätsstörungen in den Pfoten treten auf.
  • Es kommt zum Verlust der Muskulatur.
  • Die Beweglichkeit ist immer mehr eingeschränkt.
  • Ein weiteres Symptom ist ein Tremor in den Hinterläufen.
  • Im weiteren Krankheitsverlauf kommt es dann zu einer kompletten Lähmung des Hundes.
  • Der Verlauf der Erkrankung ist absolut schmerzfrei.

Dein Hund zeigt verschiedene der genannten Anzeichen? Dann solltest du diese auf jeden Fall ernst nehmen und deinen Vierbeiner untersuchen lassen.

Auch wenn keine Degenerative Myelopathie vorliegt, können die Symptome auch auf andere Erkrankungen des Bewegungsapparates hindeuten, wie beispielsweise einen Bandscheibenvorfall, Spondylose oder ein Cauda Equina Compressions Syndrom.

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Deine Tina

Degenerative Myelopathie Teil I – das Krankheitsbild, Ursachen, Diagnose & Therapieziele

Degenerative Myelopathie Teil I – das Krankheitsbild, Ursachen, Diagnose & Therapieziele

Das Krankheitsbild

Die Degenerative Myelopathie ist eine Erkrankung des Rückenmarks, die eine langsam fortschreitende komplette Lähmung des Hundes nach sich zieht. Dabei kommt es zu einer Demyelisierung und axonalen Degeneration der weißen Substanz des Rückenmarks. Die Erkrankung selbst ist komplett schmerzfrei. In den meisten Fällen sind ältere und größere Rassen betroffen – ab ca. 9 Jahren.

Die Ursache der Degenerativen Myelopathie ist immer noch unbekannt. Es wird allerdings eine genetische Prädisposition vermutet. Die Erkrankung verläuft immer tödlich, eine Heilung ist nicht möglich.

Studien zeigen jedoch, dass Hunde, die regelmäßige Physiotherapie erhielten wesentlich länger überlebten. Die Zeitspanne kann je nach Verlauf von wenigen Monaten bis Jahren reichen.

Folgen der Degenerativen Myelopathie

In einem mehr oder weniger langsamen Verlauf kommt es zu einer vollständigen Lähmung des Vierbeiners.

Behandlungsmöglichkeiten

Eine Heilung der Degenerativen Myelopathie ist nicht möglich. Allerdings hilft eine intensive physiotherapeutische Begleitung den betroffenen Vierbeinern enorm und kann den Fortschritt der Erkrankung deutlich verzögern. Denn mittels Physiotherapie kann man den Abbau der Muskulatur und die Funktionsverluste herauszögern.

Differenzialdiagnose

Bei einem Verdacht auf Degenerative Myelopathie müssen verschiedene andere mögliche Erkrankungen ausgeschlossen werden. Dazu gehören der Bandscheibenvorfall, das Cauda Equina Compressionssyndrom, das Wobbler Syndrom, eine Neoplasie des Rückenmarks und eine fibrokartilaginöse Embolie.

Häufig betroffene Rassen

Es gibt bei der Degenerativen Myelopathie Rassen, die prädisponiert und häufiger betroffen sind. Dazu gehören:

  • Deutscher Schäferhund
  • Berner Sennenhund
  • Hovawart
  • Kuvasz

Wie kann eine Degenerative Myelopathie festgestellt werden?

Um die DM sicher zu diagnostizieren, sind einige spezielle Untersuchungsgänge notwendig:

  • Myelographie
  • Gentest
  • Röntgen/CT/MRT zum Ausschluss der Differenzialdiagnosen

Die Therapieziele der Physiotherapie

  • Der Hund soll so lange wie möglich fit gehalten werden
  • Erhalt der Muskulatur und verzögern des Muskelabbaus
  • Verspannungen lösen, die durch Fehlbelastung entstehen
  • Koordinationsförderung
  • Beweglichkeit des gesamten Körpers erhalten um Knorpelschäden zu vermeiden
  • Entlastung überbelasteter Strukturen
  • Vorbeugen von Dekubitus und Verletzungen der Pfoten durch Überköten/Pfotenschleifen

In Teil II und III der Blogreihe erfährst du, was die häufigsten Symptome für eine DM sind. Zudem bekommst du wertvolle Tipps, wie du deinen Hund unterstützen kannst und was du auf jeden Fall vermeiden solltest.

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Deine Tina

9 Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie

9 Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie

Die Ellbogendysplasie (Kurzform ED) ist eine Erkrankung, bei der das Ellbogengelenk nicht zusammenpasst und eine reibungslose Funktion nicht möglich ist.

Das Ellbogengelenk setzt sich aus den drei Gelenkpartnern Elle, Speiche und Oberarm zusammen. Sie bilden ein Scharniergelenk.

Die Fehlbildung im Gelenk kann unterschiedlicher Art sein:

Folgende Fehlbildungen des Ellbogengelenks führen zu einer ED:

  • ein fragmentierter Processus Coronoideus (kurz FCP), eine Ablösung des innen liegenden Kronfortsatzes der Elle
  • eine Osteochondrosis dissecans (kurz OCD), eine Knorpelablösung am innen liegenden Rollhöcker des Oberarmknochens
  • ein isolierter Processus Anconeus (kurz IPA), eine Ablösung des Ellbogenfortsatzes der Elle.

Weiterhin kann es zu einer Stufenbildung zwischen Speiche und Elle kommen. Auch Fehlbildungen der Gelenkflächen sind möglich. Die beiden letztgenannten können entweder allein oder auch zusammen mit einem IPA, FPC oder einer OCD vorliegen. Auch das gemeinsame Vorliegen eines FPC mit einer OCD oder mit einem IPA in einem Gelenk wird beobachtet. In der Regel sind beide Ellbogengelenke betroffen. Allerdings zeigt sich ein Ellbogen meist früher auffällig.

Interessant: Die ED kommt ausschließlich beim Hund, nicht bei der Katze vor.

Wenn dein Hund an einer Ellbogendysplasie erkrankt ist, gibt es einige Dinge, die es zu beachten gibt und mit denen du deinen Vierbeiner unterstützen kannst. Diese habe ich dir zusammengefasst.

Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie:

  • Viele Hundebesitzer denken, Schonen ist nun das Mittel der Wahl. Wichtig ist allerdings, die Beweglichkeit zu erhalten, da sonst die Arthrose im Ellbogen weiter fortschreitet und die Muskulatur verkümmert. Dies sollte nicht nur über die normalen Spaziergänge passieren, sondern auch über gezieltes Bewegungstraining, dass das Fortschreiten der Ellbogendysplasie aufhält.
  • Die Belastung dem Krankheitszustand anpassen ist hier ganz wichtig. Statt zwei oder drei größeren Spaziergängen empfiehlt es sich, mehrere kurze Runden zu laufen. Der Hund erschöpft nicht so sehr und die Erholungsphase ist kürzer.
  • Nasskaltes Wetter ist für Vierbeiner mit Gelenkerkrankungen doppelt unangenehm. Die Kälte kriecht in die Gelenke und sie schmerzen. Daher hilft es deinem Hund, ihn mit einem Hundemantel warm zu halten.
  • Übergewicht ist unbedingt zu vermeiden. Bei bereits übergewichtigen Hunden ist eine Gewichtsreduktion wichtig.
  • Du kannst deinem Hund den Ein- und Ausstieg ins Auto/aus dem Auto mit einer Rampe erleichtern und so seine Gelenke schonen. Besonders der Ausstieg ist bei einer Ellbogendysplasie sehr unangenehm und nicht gut für das Ellbogengelenk.
  • Pflanzliche Entzündungshemmer wie Weihrauch, Teufelskralle oder Ingwer unterstützen die Gelenke und helfen deinem Hund bei einer ED.

Auch vorbeugend kannst du aktiv werden:

  • Besonders bei Junghunden, die im Hundesport aktiv sein sollen, Als Diensthund tätig sein sollen empfiehlt sich mit ca. 6 Monaten das Vorröntgen
    • unabhängig davon, ob mit dem Hund gezüchtet werden soll.
  • Auch bei ED freien Hunden sind in den ersten 10-12 Lebensmonaten folgende Dinge zu beachten: kurze Stopps, Sprünge, Zerrspiele, Frisbee sowie wilde Spiele mit größeren Hunden gilt es zu vermeiden.
  • Hundesport gilt es zu vermeiden (erst ab Ende der Gelenkentwicklung 10-12 Monate). Zuvor kannst du deinen Hund natürlich an den Sport heranführen und körperlich gezielt darauf vorbereiten.

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So kommt dein Seniorhund gut durch den Winter – Mein Herz bellt Ausgabe #22

So kommt dein Seniorhund gut durch den Winter – Mein Herz bellt Ausgabe #22

Du hast einen Seniorhund? Besonders unseren älteren Vierbeinern macht die nasskalte Jahreszeit sehr zu schaffen. Die Kälte zieht in die Knochen und sie haben den widrigen Wetterbedingungen nicht mehr so viel entgegenzusetzen.

Ihr Stoffwechsel funktioniert langsamer, sie kühlen schneller aus– frieren somit schneller – und brauchen länger, bis sie wieder aufgewärmt sind. Oft sind in diesen Monaten die Gelenke besonders steif und die Bewegungen fallen noch viel schwerer als sonst. Unsere Hunde haben damit mehr zu kämpfen, als wir denken – auch wenn sie es nicht immer gleich offensichtlich zeigen.

Was kannst du tun?

Doch es gibt Möglichkeiten, mit denen du insbesondere einen Seniorhund in der kalten Jahreszeit unterstützen kannst und ihm das Leben erleichtern kannst. Einige Ideen habe ich dir zusammengestellt, womit du deinen älteren Hund in der kalten Jahreszeit unterstützen kannst.

Natürlich machen alle vorgestellten Maßnahmen auch Sinn für jeden anderen Hund – insbesondere jene, die unter Gelenkerkrankungen wie z.B. Arthrose, Hüftdysplasie oder Spondylose leiden.

Wie du deinen Vierbeiner am besten unterstützen kannst, erfährst du in meinem Artikel in der Ausgabe #22 der Mein Herz bellt:

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deine Tina

Fit und beweglich trotz Hüftdysplasie – So kämpft Maggie gegen ihre HD

Fit und beweglich trotz Hüftdysplasie – So kämpft Maggie gegen ihre HD

Eine Hüftdysplasie ist für die meisten Hundehalter erst einmal eine Schockdiagnose und macht hilflos. Es stellen sich 1000 Fragen:

  • Ist eine Operation notwendig?
  • Wenn ja, welche OP Methode ist sinnvoll?
  • Oder kann man eine OP vermeiden?
  • Was kann ich meinem Hund sonst Gutes tun?
  • Was darf er, was darf er nicht?

Um nur einige Beispiele zu nennen. Jenny und Maggie haben sich entschieden, nach mehreren erfolglosen Behandlungen, der Hüftdysplasie den Kampf anzusagen.

Schon vor wenigen Wochen hat Jenny über Maggie hier auf Doggy Fitness berichtet. Heute gibt es nun Teil II der Geschichte. Wie es ihr ergangen ist, ob es die richtige Entscheidung war und wie es Maggie nun geht, erfährst du im Artikel.

Maggie und der Hüftfit Kurs – ein Erfahrungsbericht, der Mut macht – Bitte lest selbst! 

In unserem letzten Artikel habe ich euch von Maggies Vorgeschichte erzählt, der niederschmetternden Diagnose HD, unseren Behandlungen dagegen (OP, Goldakupunktur und Physiotherapie). Ich habe euch bereits angedeutet dass sich durch den Hüftfit Kurs einiges für uns geändert hat. Doch was genau, darauf möchte ich diesmal näher eingehen. Ich hatte von Doggy Fitness durch die Mithilfe von Maggies Facebook-Fans einen Online Kurs gewonnen.

Welche Auswahlmöglichkeiten hatte ich?

Da gibt es neben dem HüftFit Kurs noch den Happy Move Kurs, der die Koordination fördert, den Puppy Move Kurs, für die altersgerechte Förderung von Junghunden. Zusätzlich  den Arthrosefit Kurs, für alle Arthrose-geplagten (dieser Kurs wäre meine zweite Wahl für Maggie gewesen). Auch einen  Rückenfit Kurs gibt es, denn auch Hunde neigen zu Rückenproblemen. Der Seniorfit Kurs verschafft Vierbeinern mehr Mobilität im Alter. Auch zwei Kurse für gesunde Hunde gibt es zur Prävention: den Basicfit Kurs, für gesunde Hunde die mit dem Training anfangen und den Profifit Kurs, für Hundehalter, die bereits fortgeschritten sind.

Was ist der Hüftfit Kurs?

Ich entschied mich also für unsere größte Baustelle und wählte den Hüftfit Kurs. Der Kurs ist eine Art Online Seminar. Er ist in sechs Wochen-Module gegliedert. In jeder Woche erhält man einen spezifisch auf die Baustelle des Hundes zugeschnittenen Trainingsplan. Im Trainingsplan sind täglich drei bis vier verschiedene Übungen zu absolvieren. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit für Fleißige ein bis zwei Ergänzungsübungen täglich zu absolvieren.

Wie werden die einzelnen Übungen erklärt?

Dies ist wirklich klasse gelöst, denn unter jeder Trainingswoche findet man die zum Plan passenden Videos. Jede Übung wird einzeln in einem Video zunächst theoretisch erklärt und dann auch mit unterschiedlichen Hunden mehrmals vorgemacht. Es wird gesagt worauf genau man achten soll, wie man dem Hund helfen kann und was genau die Übung bewirkt.

Was ist wenn mein Hund eine Übung nicht machen kann? Sie nicht versteht oder einfach nicht schafft?

In diesem Fall ist es total hilfreich dass man mit Kursbeginn in die Facebook Gruppe eintreten kann. Dort ist die Kursentwicklerin Martina regelmäßig online und erklärt geduldig alternative Ansätze um dem Hund eine Übung leichter vermitteln zu können oder aber wie man eine Übung für den Hund vereinfachen kann, sodass er die entsprechenden Muskelgruppen mit aufbaut, aber nicht überlastet.

Maggie Gewichtsverlagerung - Hüftfit - Doggy Fitness

Maggie Gewichtsverlagerung – Hüftfit – Doggy Fitness

Wieviel Zeit haben wir täglich mit den Übungen verbracht?

In etwa waren es 15 bis 20 Minuten. Wir konnten es also immer prima in unseren Alltag integrieren und für mich war es eine tolle Möglichkeit Maggie bevor ich zur Arbeit ging mal zu beschäftigen, reines Gassi reicht meiner Maus leider selten, sie will halt einfach auch kopfmässig ausgelastet werden. Das zeigt sie einem auch ganz deutlich, Maggie ist eh nie subtil, wenn sie unausgelastet ist, dann wird sie knatschig und verweigert jegliches Futter. Man muss sich für die kleine Berner- Prinzesschen also immer was einfallen lassen. Dank unseres Trainingsplans brauchte ich nun vor der Arbeit nicht groß kreativ sein, sondern machte mit ihr nach dem Gassi einfach die täglichen Übungen und siehe da, die Maus konnte danach zufrieden fressen.

Was braucht man für die Übungen?

In aller Regel braucht man für die Übungen außer dem Hund und Leckerchen für die bessere Motivation und die gezielte Einwirkung, sowie einem rutschfesten Untergrund nichts. Da Maggie allerdings recht groß ist, 70cm Schulterhöhe und ich selbst nicht ganz stabil auf den Beinen steh, haben wir uns für die Achten Pylonen genommen. Diese werden im Original durch die Beine des Hundehalters ersetzt. Und für das Hochstellen, wo der Hund im Original am Halter hochspringt und durch diesen gestützt wird, haben wir in der endschleunigten Variante mit unserer Aufstiegshilfe am Stall absolviert.

Maggie beim Slalom Training - Hüftfit - Doggy Fitness

Maggie beim Slalom Training – Hüftfit – Doggy Fitness

Wie waren die Übungen für uns?

Wir waren zu Beginn bereits Feuer und Flamme, ich weil ich unbedingt Maggies Muskulatur stärken wollte und Maggie weil sie einfach mal wieder etwas neues nur mit mir machen konnte und immernoch kann. Sie genießt die Zeit, es ist regelrecht Quality Time für sie. Sie hatte die meisten Übungen sehr schnell drauf und verdiente sich daher fleißig Lob und Leckerchen. Uns fiel es durch unsere Motivation teilweise schwer dass immer der letzte Tag des Wochenplans einen Tag Pause vorsah 😉

Was für Erfolge haben wir festgestellt und wie?

Maggie wird regelmäßig, mindestens alle 14 Tage von unserer Physiotherapeutin betreut. Dieser hatte ich nicht gesagt wann ich den Kurs gestartet habe und welche Übungen er enthielt, sodass sie unvoreingenommen ihr Urteil geben konnte. Nach zwei Wochen mit dem Kurs stellte sie fest, dass Maggies Hüftkapsel straffer in Muskelatur gebettet war, die Oberschenkel im Umfang um einiges gewachsen waren, der Gang stabiler geworden war und der ganze Hund trotzdem einfach locker war, von Muskelkater also keine Spur. Dies spricht dafür dass der Plan auch für sehr angeschlagene Hunde wirklich realisierbar ist, denn als solchen muss man Maggie leider betrachten und wir haben es wirklich geschafft sie ohne Überforderung aufzubauen.

Wie geht es weiter?

Im Anschluss an das 6 Wochen Programm gibt es einen Stay-Fit Plan. Dieser soll also dafür sorgen, dass man die Muskulatur, die nun aufgebaut wurde erhält. Wir werden diesen definitiv fleißig nutzen. Außerdem läuft ja schon wieder das nächste Gewinnspiel, wäre toll wenn wir nochmal Glück hätten, aber ansonsten werden wir uns auf Dauer einen weiteren Kurs zusammensparen, denn für uns hat es sich definitiv gelohnt.

So und wie Maggie sich bei verschiedenen Übungen so angestellt hat, dass könnt ihr auf den beigefügten Fotos erkennen.

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4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen – Teil II

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen – Teil II

Im letzten Artikel habe ich dir bereits 4 wertvolle Tipps zur Vermeidung von Gelenkproblemen gegeben. Mir liegt die Gesundheit deines Vierbeiners am Herzen und deshalb gebe ich dir in diesem Artikel vier weitere wichtige Tipps für deinen Hund.

Natürlich solltest du sie auch beherzigen, wenn dein Hund bereits unter einer Gelenkerkrankung leidet.

1. Fit und mobil in jeder Lebenslage

Bewegung fördert die Gelenkgesundheit. Dies gilt unabhängig vom Alter deines Hundes. Dabei sollte das Maß an Bewegung immer an den aktuellen Gesundheitszustand und das Alter deines Vierbeiners angepasst sein. Es ist nicht zwangsläufig notwendig, dass dein Hund 4 Stunden pro Tag an Bewegung bekommt, damit er fit bleibt. Auch zu viel Bewegung kann schädlich für die Gelenke sein und zu Überlastungsschäden führen.

Grundsätzlich gilt: das gleichmäßige Laufen im Trab (natürlich auch am Rad, wenn ihr Freude daran habt) ist gesund und gelenkschonend. Zusätzlich hält es neben dem Bewegungsapparat auch das Herz-Kreislaufsystem fit. Alles sollte aber immer auf die Gesundheit und das Alter deines Hundes angepasst sein.

2. Der Boden unter deinen Pfoten – so entscheidend

Für die Gelenke sind Asphalt und andere harte Untergründe nicht gesund. Sie werden beim Laufen auf harten Untergründen übermäßig belastet und Bewegungen werden nicht abgefedert. Lasse deinen Hund so viel wie möglich auf Feld- Wald- und Wiesenuntergründen laufen. Dort bietet sich deinem Hund nicht nur viel mehr zu schnüffeln. Diese weichen und federnden Untergründe sind ach für die Gelenke viel gesünder. Weil sie die Bewegungen sanft abfedern. Gleichzeitig werden auf diesen Untergründen auch noch Balance, Motorik und Koordination trainiert.

3. Verantwortungsvoller Hundesport

Viele Hunde haben Spaß am Sport. Er bietet eine tolle Möglichkeit, deinen Hund körperlich und geistig auszulasten. Beim Sport solltest du allerdings nie auf das Warm um und Cool Down verzichten. Beides bildet die Basis für verantwortungsvollen, gesunden und erfolgreichen Hundesport. Mit einem guten Warm Up kann der Körper deines Hundes besser mit Sprüngen, abrupten Stopps und engen Wendungen umgehen. Das Risiko für Gelenkschäden und Verletzungen wird so deutlich gemindert.

Warm Up ist keine Trainingszeit. Plane daher extra Zeit hierfür ein. In der Regel sind ca. 10-15 Minuten absolut ausreichend. Nehme dir nach dem Sport auch Zeit für das Cool Down. Es ermöglicht deinem Hund sich schneller zu erholen. Die Regenerationsphase des Körpers verkürzt sich und Überlastungsschäden werden vermieden.

4. Das richtige Alter für den Sport

Beginne mit dem Hundesport erst, wenn dein Hund nicht mehr im Wachstum ist. Lasse ihn zuvor auf die gängigen Gelenkerkrankungen untersuchen. Gegebenenfalls sind dann verschiedene Sportarten tabu. Du kannst dennoch mit deinem Vierbeiner sportlich aktiv sein. Bei Sportarten wie Degility oder Mobility werden die Erkrankungen deines Vierbeiners berücksichtigt und ihr habt viel Spaß zusammen.

Wie du siehst, eigentlich ist es nicht schwierig, auch vorbeugend etwas für die Gesundheit und die Gelenke deines Vierbeiners zu tun.

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Jahresrückblick und ein kleiner Ausblick aufs Jahr 2018!

Jahresrückblick und ein kleiner Ausblick aufs Jahr 2018!

Jahresrückblick – noch wenige Tage und das Jahr 2017 ist schon wieder Geschichte.

Wie war das Jahr für dich und deine Vierbeiner?

Für Tessa, Snowy und mich war es ein sehr aufregendes Jahr. Wir haben viel geschafft, erlebt und können viele Erfahrungen mitnehmen – sowohl mit Doggy Fitness als auch privat.

Der Launch der Online Video Kurse war das wohl größte und aufregendste Projekt in diesem Jahr. Und so viel Neues hat sich für 2018 daraus ergeben. Das hätten wir uns nie träumen lassen. Mit einem so großen Erfolg und dieser großen Nachfrage haben wir einfach nicht gerechnet.
Aber es zeigt uns: wir sind auf dem richtigen Weg und das Feedback, dass wir von Menschen wie dir bekommen ist unglaublich – und geht uns mitten ins Herz! Dafür möchte ich danke sagen.

DANKE, dass du dabei bist, dass du uns begleitest und uns treu bist! All das positive Feedback motiviert uns weiterzumachen. Neue Ideen zu spinnen und Projekte zu starten. Das nächste Jahr hält einiges bereit und wir stehen schon in den Startlöchern.

Und wir schauen gespannt und positiv auf das Jahr 2018. Geht es dir auch so? Wie sehen deine Pläne aus?

Ein kleiner exklusiver Ausblick für dich:

Es gibt zwei neue Kurse, in denen es sich alles um Balance, Koordination und Körpergefühl dreht: HappyMove und PuppyMove – die seit kurzem, pünktlich zum Jahreswechsel und als motivierter Start ins nächste Jahr – buchbar sind.

Für das kommende Jahr möchte ich dir von ganzem Herzen nur das Beste wünschen! Viel Liebe, Glück, allerliebste und wunderschöne Momente, Gesundheit, Mut und Zuversicht!

Jahresrückblick – und hier nun – wie versprochen – die beliebtesten Artikel aus dem Jahr 2017! Viel Freude damit!

Rückenschmerzen beim Hund – so erkennst du sie!

Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Beknabbern und Belecken der Gelenke – das ist kein Putzfimmel

Arthrose beim Hund – die wichtigsten Symptome

7 Tipps, wie du den Alterungsprozess deines Hundes verzögerst

Alles Liebe und einen guten Rutsch

deine Tina!

 

MIDOGGY ACADEMY BEITRAGSREIHE: Warum Spaziergänge nicht reichen um deinen Hund fit zu halten

MIDOGGY ACADEMY BEITRAGSREIHE: Warum Spaziergänge nicht reichen um deinen Hund fit zu halten

Immer wieder werde ich gefragt, ob es eigentlich für unsere Hunde nicht reicht, wenn sie ihre täglichen Spaziergänge haben. Das müsste doch genug sein, damit sie fit und mobil bis ins hohe Alter bleiben, oder?

Und es ist richtig: die tägliche, regelmäßige Bewegung ist ein ganz wichtiger Faktor. Denn wer rastet, der rostet. Bei zu wenig Bewegung rosten nicht nur die Gelenke ein und die Muskeln bauen ab. Unseren Hunden geht auch schneller die Puste aus, weil Herz-Kreislaufsystem und Lungenfunktion deutlich nachlassen.

So weit also, so gut. Wenn du deinen Hund regelmäßig bewegst, dann trägst du schon viel dazu bei, dass er mobil bleibt. Aber reicht das tatsächlich aus? Und reicht es vor allem aus, um einen Hund nach einer Krankheit wieder fit zu machen Leider nein. Dazu gehört mehr.

Gilt denn das Spielen mit anderen Hunden und mit uns Menschen denn als Fitnessprogramm?

Natürlich ist unser Hund aktiv, wenn er spazieren geht oder mit anderen Hunden tobt. Aber bauen wir Menschen durch das bloße Spazierengehen und „alltägliche“ Bewegungen Muskulatur auf und trainieren unsere Fitness, respektive Herz-Kreislaufsystem? Eher nicht. Das Toben des Hundes sind eher Alltagsbewegungen, die nicht gezielt eingesetzt werden. Um etwas für die Fitness zu tun bedarf es einem gezielten und bewussten Training.

Damit wir Menschen fit bleiben, gehen wir regelmäßig joggen, zum Tennis, Pilates, oder was uns eben Freude macht. Und was unserem Alter und Gesundheitsstatus entspricht. Allerdings bleibt eben dies bei unseren Vierbeinern häufig auf der Strecke. Aber warum eigentlich? Denn was bei uns Menschen so logisch klingt ist doch keinesfalls abwegig für unsere Hunde. Klar Tennis und Pilates ist nichts für unsere Vierbeiner. Doch welche Möglichkeiten gibt es?

Denn für Hunde ist es wichtig, neben der alltäglichen Bewegung durch Spaziergänge, regelmäßig gezielt zu trainieren – und so fit zu bleiben. Es muss hierbei nicht immer gleich Hundesport sein. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Beweglichkeit, Muskulatur, Körpergefühl, Balance und Koordination deines Vierbeiners zu trainieren. Und zwar ohne viel Aufwand oder Equipment. Gut, dann werde ich im Gegenzug gefragt, wie man das denn machen kann.

Meine Antwort: aktive Übungen

Klar auf Youtube und den diversen sozialen Netzwerken tummeln sich eine Vielzahl an Übungen zum Nachturnen. Und viele Hundehalter sind auch eifrig dabei. Aber bringt das etwas? Einfach so auf eigene Faust? Ich sehe das sehr kritisch. Denn wir Menschen lassen uns im Fitnessstudio, beim Tennis oder Fussball ja auch anleiten, wie es richtig geht. Warum also nicht beim Hund?

Denn es geht natürlich zum einen um das richtige Maß – zum anderen um die richtige Durchführung sowie gezielte und sinnvolle Kombination der einzelnen Übungen miteinander, um einen möglichst hohen Trainingseffekt zu haben. Denn ein gutes Training bedeutet nicht, mit möglichst viel Equipment zu arbeiten oder möglichst viele aufregend aussehende Übungen möglichst oft zu wiederholen. Ein gutes Training bedeutet eine sinnvolle Auswahl gezielt miteinander zu kombinieren. Daher rate ich immer dazu, nicht wild „draufloszutrainieren“, sondern sich vom Fachmann oder in Form von Kursen, die sich nach den Bedürfnissen meines Hundes richten, eine Orientierung zu holen, welches Pensum Sinn macht und welche Übungen für meinen Hund optimal sind.

Dein regelmäßiges Mini-Workout

Um dir eine erste Orientierung zu geben, wie solche Übungen aussehen können, habe ich dir ein Miniworkout zusammengestellt, dass sich für Jederhund eignet.

Du erhältst verschiedene Übungen, die miteinander kombiniert und regelmäßig angewendet den Körper deines Hundes trainieren. Und zwar seine Beweglichkeit, seine Muskulatur, Koordination und Balance. Auch ein gutes Körpergefühl und gesunde Bewegungsabläufe werden trainiert.

Mini Workout MiDoggy Academy aktive Übungen

Mini Workout MiDoggy Academy

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Deine Tina midoggy academy midoggy academy midoggy academy midoggy academy midoggy academy midoggy academy midoggy academy

 

 

Gastartikel – Maggies Leben mit der Diagnose Hüftdysplasie

Gastartikel – Maggies Leben mit der Diagnose Hüftdysplasie

Diagnose Hüftdysplasie – doch wie gehen Hundehalter damit um? Oft ist der Weg lang und es ist nicht einfach, die richtige Behandlung für den Vierbeiner zu finden. Ich freue mich, dass Jenny vom Hundeblog Maggie – Lebensfreude trotz Krebs in diesem Blogartikel die Geschichte Ihres Hundemädchens Maggie mit uns teilt. Mit 11 Monaten wurde bei Maggie eine Hüftdysplasie diagnostiziert. Aber lest selbst….

Das Leben mit den beiden großen bösen Buchstaben – HD

Meine Berner Sennenhündin Maggie wurde zwar im Spätherbst des Jahres 2009 geboren, doch sie trägt den Sonnenschein im Herzen. Das erste Jahr mit ihr war turbulent und kunterbunt, doch hier und da zeigte sich, welche böse Wolke als Schatten über ihr lastete. Den Sommer 2010 verbrachten wir mit ihren vielen Junghundkumpels regelmäßig in der Hundeschule oder im Aachener Wald. Doch irgendetwas schien immer weniger zu stimmen.

Maggie Diagnose Hüftdysplasie aktive Übungen Behandlung HD Doggy Fitness

Diagnose Hüftdysplasie

Denn war Maggie sonst eigentlich immer vorne mit dabei, wenn es ums Rennen mit und teilweise auch recht bewusst gegen die anderen Hunde ging, so wirkte sie immer öfter teilnahmslos, lustlos, zog sich in sich zurück, verlor immer mehr das Interesse an den anderen und klebte teilweise regelrecht an mir, als suche sie in meiner Nähe Schutz vor dem wilden Treiben. Ich konnte es damals noch nicht so genau einordnen, was meinen kleinen Wirbelwind so verstummen ließ, machte mir jedoch immer häufiger Gedanken. Als sie sich dann ,wenige Wochen später, immer wieder hinlegte, statt ihren besten Hundekumpel stürmisch zu begrüßen, waren endgültig alle Alarmglocken bei mir an.

Der Termin beim Tierarzt – Diagnose Hüftdysplasie

Schnell war ein Termin beim Tierarzt unseres Vertrauens gemacht und Röntgenbilder sollten die traurige Wahrheit offenbaren – HD. Zwei große Buchstaben, deren wahre Bedeutung sich auf den Bildern offenbarten. Hierfür werden die Beine des Hundes im Liegen (unter Narkose) überstreckt um die feste Lage der Oberschenkelköpfe in den Hüftpfannen zu beurteilen. Naja, von fester Lage konnte bei Maggie keine Rede sein. Die Pfannen waren viel zu flach, umschlossen gerade mal die Hälfte der Oberschenkelköpfe, so dass diese kaum Stabilität hatten. Was das genau beim Hund verursacht, da nahm unser Tierarzt kein Blatt vor den Mund. Bei jedem Schritt, jedem Sprung, jedem Aufstehen rutschten die Köpfe aus den Pfannen, Knochen schliff auf Knochen. Es kam somit immer unweigerlich zu Schäden und somit auch zu Schmerzen.

Hilflosigkeit

Diese Nachricht hatte gesessen. Während vor mir die elf Monate alte Maggie gerade wieder wach wurde. Ich fühlte mich hilflos, wusste nicht wohin mit mir oder mit ihr. Hatte nur noch Sorgen und ein schlechtes Gewissen. Mein Kopf war so voller Gedanken und gleichzeitig so leer in Sachen Lösung. Die Diagnose war so niederschmetternd gewesen. So sehr hatte ich meinen Tierarzt bei meiner alten Hündin gefeiert. War er doch der Einzige gewesen, der ihre Infektion erkannt und erfolgreich behandelt hatte und uns drei Jahre geschenkt hatte. Wie konnte dieser Held nun so schwarz malen? Er wusste doch dass ich Maggie brauchte, sie liebte, immer für sie da und immer für sie kämpfen würde. Wie konnte er bei einem elf Monate alten Hund davon sprechen, dass sie leiden würde? Das man gucken müsse, ob die Lebensqualität noch ausreichte um den weiteren Gang zu rechtfertigen???

Die erste Operation – Denervation

Maggie brauchte jetzt Hilfe und zwar ganz dringend, denn das darf nicht wahr sein. Nicht der kleine Sonnenschein Maggie. Die darf jetzt noch nicht gehen. Und so suchte ich uns Hilfe. Wir fanden in der gleichen Praxis einen orthopädischen Chirurgen und der machte Mut. Zwar könne er die Hüfte nicht retten, aber die Schmerzen lindern. Hierfür würden ein Muskel und mehrere Nerven gekappt. Es klang nach einer Hoffnung und genau danach, was wir nun brauchten. Um es Maggie aber nicht zu schwer zu machen entschieden wir uns, zunächst nur die linke Seite – welche zu dem Zeitpunkt die meisten Schmerzen verursachte – zu behandeln. Gesagt – getan. Und erst sah es auch sinnvoll aus, denn Maggie konnte wieder alleine aufstehen, wollte in der Schonzeit, an der Leine, schon wieder mit anderen Hunden toben, doch die düstere Wolke blieb über unseren Köpfen. Die HD war nicht weg. Die Illusion hatte ich nie und beobachtete meine Maus immer kritisch.

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Wieder ein Rückschlag

Und ich sollte Recht behalten. Vier Jahre nach der OP waren die Schmerzen nun rechts – und zwar übermächtig. Hatten wir davor schöne Zeiten am Stall erlebt und waren als Personensuchhund fleißig unterwegs, so überforderten uns nun 500 Meter. Denn auf diesen 500 Metern blieb sie an guten Tagen 3 mal stehen, an Schlechten legte sie sich 5 mal für mehrere Minuten hin. Das war also genau das, was der erste Tierarzt prophezeit hatte. Und nun? Die zweite Seite operieren erschien mir nicht logisch. Seitdem läuft Maggie X-Beinig, was die Knie natürlich stark belastet, so dass sich hier mittlerweile Arthrose gebildet hatte. Wieder war guter Rat schwer zu finden und teuer. Doch wieder spielte uns das Schicksal in die Karten und wir wurden auf die Goldakupunktur aufmerksam. Nun sollten uns Goldimplantate helfen.

Die Goldakupunktur – ein großer Fortschritt

Nach der Vergoldung wurde uns immer wieder geraste, dass wir Muskeln aufbauen müssen – aber wie? Wir hatte zwar immer Physiotherapie und gingen brav nach Plan unsere Runden, aber mit dem Wechseln der Jahreszeiten, wechselte auch die Muskelmasse und jeden Herbst und Winter taten wir uns schwer. Ich las viel, kaufte mir Bücher, beriet mich immer wieder mit anderen Betroffenen – doch das Auf und Ab blieb.

Ich fing an Maggies Geschichte und ihre Entwicklung zu veröffentlichen, um anderen Rat geben zu können, aber auch um von anderen Rat anzunehmen. Irgendwann stieß ich auf das Gewinnspiel, was uns zu Doogy Fitness führte. Der Gedanke endlich einen Leitfaden zu bekommen der uns beim Muskelaufbau konkret helfen konnte war ein Traum. So mobilisierte ich Maggies Fans uns doch zum Gewinn zu helfen und wir schafften es. Die Freude war riesig. Und wir mega motiviert.

Unsere ersten Trainingswochen

Die Skripte sind leicht verständlich, die Videos erklären und zeigen alles im Detail und sind dennoch Fragen, so hat man in der FB Gruppe immer eine super freundliche und geduldige Tina, die Rede und Antwort steht. Wir begannen vor zwei Wochen mit dem Training im HüftFit Kurs. Täglich absolviert man im Wechsel kleine Übungen und ich war sooo gespannt was unsere Physio dazu sagen würde. Denn heute nach zwei Wochen stand wieder unser gemeinsamer Termin an. Ja was soll ich euch sagen? Nach zwei Wochen haben wir es zum ersten Mal geschafft dass wir das rechte Knie stabiler haben. Die rechte Hüftkapsel ist von einer guten Muskelschicht gestützt und das Maggienchen war locker. Hach das tat einfach gut zu hören. Zwar hatte ich selbst schon Positives an Maggie festgestellt und das ihre Beine zugenommen hatten war mir aufgefallen, aber manchmal bildet man sich Schönes ja leider auch ein. Um so mehr freut es mich, dass nun von einem neutralen Profi, der uns nun fast drei Jahre auf unserem Weg begleitet, bestätigt zu haben. Wir sind endlich trotz unserer Problemjahreszeit auf einem Hoch und wir wollen und werden weiter machen. Die beiden großen bösen Buchstaben werden uns immer begleiten, aber sie haben jetzt wieder ein wenig von ihrem Schrecken verloren, denn wir haben wieder eine kleine Schlacht gegen sie gewonnen.

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Alles Liebe 

Deine Tina Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie

Kollagenpeptide für den Hund – Unsere Erfahrung mit Collagile Dog

Kollagenpeptide für den Hund – Unsere Erfahrung mit Collagile Dog

Wenn es um das Thema Nahrungsergänzungsmittel bei Gelenkerkrankungen geht, ist Collagile Dog aktuell in aller Munde.

Aber was hat es damit eigentlich auf sich?

Das wollten wir auch gerne wissen. Und da Snowy unter verschiedenen Gelenkerkrankungen wie z.B. Spondylose, Arthrose in diversen Gelenken und Hüftdysplasie leidet, haben wir uns entschieden, es selbst auszuprobieren.

Daher haben wir uns eine Dose des „Wundermittels“ bestellt um zu sehen, ob es hält, was es verspricht.

Neben der Wirkung ist es für uns allerdings ebenso wichtig zu wissen, was wir verfüttern. Viele Nahrungsergänzungsmittel sind mit Füllstoffen angereichert oder die Bestandteile von schlechter Qualität. Daher schauen wir uns zunächst an, woraus das Produkt besteht.

Was ist drin in Collagile Dog?

Collagile Dog besteht rein aus bioaktiven Kollagenpeptiden. Füllstoffe Fehlanzeige! Kollagen ist ein körpereigenes Protein. Hauptsächlich kommt es im Bindegewebe vor und als Faserbestandteil von Knochen, Sehnen, Knorpel, Bändern, Haut, Blutgefäßen und Zähnen.

Kollagen unterstützt z.B. die Druck- und Widerstandsfähigkeit von Knorpel, die Flexibilität der Knochen, und die Reißfestigkeit von Sehnen und Bändern. Der Kollagengehalt in den Gelenken sinkt mit fortschreitendem Alter. Da der Gelenkknorpel zu einem sehr großen Anteil aus Kollagen besteht, ist es sinnvoll, ihn zu unterstützen und möglichst stabil zu halten.

Um ein Allergenrisiko gegen Proteine auszuschliessen, wird aus Kollagen ein Kollagenhydrolysat gewonnen, das wiederum aus Kollagenpeptiden besteht.

Extratipp:

Ich empfehle dir Kollagenpeptide zusammen mit Vitamin C in Form von Hagebutte oder Sanddornbeere zu geben. Das verstärkt die Wirkung des Kollagens und der Körper wird angeregt, eigenes Kollagen zu produzieren.

Wie verträglich sind Kollagenpeptide und im speziellen Collagile Dog?

Die bioaktiven Kollagenpeptide sind frei von Allergenen. Das bedeutet, allergische Reaktionen sind nicht möglich. Die Verträglichkeit ist ausgesprochen gut. Das Produkt hat Lebensmittelqualität und birgt keine Nebenwirkungen. Es kann auch problemlos mit zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden.

Zusätzlich ist es geschmacksneutral und wird somit sogar von meiner kritischen Snowy angenommen. Sie ist sonst sehr kreativ, um Nahrungsergänzungsmittel herumzupicken.

Unsere Erfahrung mit Collagile Dog

Wir waren sehr gespannt, ob auch Snowy vom Collagile Dog profitiert. Wie vom Hersteller empfohlen, haben wir in den ersten zehn Tagen die Dosis verdoppelt. Bereits nach diesen ersten 10 Tagen hatten wir das Gefühl, dass Snowy insgesamt etwas aktiver wirkt und sich leichter bewegt. Fraglich, ob das so bleiben würde, wenn wir die Dosis auf „normal“ reduzieren würden. Doch auch in den Folgewochen blieb sie weiterhin aktiver. Das Aufstehen und Hinlegen schien ihr zusätzlich leichter zu fallen.

Zusätzlich kam sie mit Wetterwechseln besser zurecht. Bei unseren Trainingseinheiten fällt mir auf, das Snowy verschiedene Übungen leichter fallen und flüssiger ablaufen. Insgesamt ist in ihre Gelenke mehr Bewegung gekommen und sie zeigt sich bewegungsfreudig. Dieser Zustand hat sich auch nach nunmehr 6 Wochen regelmäßiger Gabe stabil gehalten.

Wir haben uns daher entschieden, dass wir Snowy auch dauerhaft mit der Gabe von Kollagenpeptiden von Collagile Dog unterstützen möchten. Auch wir können Collagile Dog guten Gewissens als ein wirksames und hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel empfehlen.

Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln muss man berücksichtigen, dass jeder Hund individuell zu betrachten ist. Was bei dem einen Vierbeiner eine deutlich Wirkung zeigt, bleibt beim nächsten Hund ggfs. ohne jede Wirkung. Wichtig ist auch, dass kein Nahrungsergänzungsmittel einen Tierarztbesuch, eine umfassende Diagnostik und therapeutische Behandlung ersetzt.

Wohl aber ist es eine sehr gute Ergänzung um die Gesundheit des Hundes und seine Gelenke zu unterstützen sowie ggfs. Schmerzen und Entzündungen zu lindern.

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Deine Tina

Der Spaziergang als Trainingseinheit für deinen Hund – „Trimm-Dich“ für Vierbeiner

Der Spaziergang als Trainingseinheit für deinen Hund – „Trimm-Dich“ für Vierbeiner

Du möchtest den Spaziergang mit deinem Hund nicht nur spannend gestalten, sondern auch gleichzeitig die Möglichkeit haben, etwas für seine Gesundheit und seine Fitness zu tun? Das ist ganz einfach und du kannst viel Dinge der Umgebung und der Natur nutzen, um euren Spazierweg als Trimm-Dich-Pfad zu nutzen.

Gezielte und regelmäßige Bewegung sind für gesunde, ältere und  auch für Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates gleichermaßen wichtig. Nur so kannst du vermeiden, dass dein Hund Muskulatur verliert und die Beweglichkeit eingeschränkt wird. Auch das Herz-Kreislaufsystem braucht Bewegung. Einzige Ausnahme ist: dein Hund hat strikte Ruhe verordnet bekommen.

Dabei geht es nicht darum, dass du und dein Hund eine möglichst große Strecke zurücklegt. Denn deinen Hund langweilt es furchtbar, jeden Tag dieselbe Strecke, dieselben Bäume mit denselben Gerüchen zu laufen. Wir lesen ja auch nicht jeden Tag dieselbe Zeitung. Es geht um Spaß und Spannung, um Abwechslung und Freude! Lebensfreude! Das kann man auch auf kurzen Wegen erleben!

Ich habe dir heute einige Tipps zusammengestellt, mit denen du euren Spazierweg ganz einfach in einen Trimm-Dich-Pfad umwandelst – und so ganz nebenbei etwas für die Gesundheit und Fitness deines Hundes tust:

Bergauf-Bergab-Training

Das Bergauf-Bergab-Training ist ein gutes Krafttraining, das du in den Spaziergang integrieren kannst. Mit dem Bergauflaufen trainierst du die Muskulatur der Hinterläufe und des Bauches bei deinem Hund. Beim Bergablaufen werden die Vorderläufe und die Muskulatur des Rumpfes trainiert. Auch die Rückenmuskulatur wird gestärkt. Es unterstützt deinen Hund auch dabei einen Lauf, den er schont, vermehrt zu benutzen und wieder Vertrauen in sein Bein zu fassen.

Für diese Übung nimmst du deinen Hund an die Leine, damit du Tempo und Richtung steuern kannst. Je langsamer dein Hund sich bewegt, desto größer ist der Trainingseffekt. Daher sollte dein Hund möglichst im Schritt laufen. Führe deinen Hund nun abwechselnd den Hang hinauf und hinunter, oder bewegt euch im Zickzack am Hang. Eine sanfte Steigung, ein Hang, eine Uferböschung oder Ähnliches reicht übrigens schon aus.

Laufen über verschiedene Untergründe

Das Laufen über verschiedene Untergründe eignet sich sehr gut um die Koordination, Gleichgewicht und ein gutes Körpergefühl deines Hundes zu trainieren. Es unterstützt zudem die Propriozeption. Darunter versteht man die Wahrnehmung der Bewegungen und Lage des Körpers und einzelner Körperteile im Raum, also die Eigenwahrnehmung des Körpers. Gleichzeitig wird dein Hund animiert alle Pfoten gleichmäßig zu nutzen und ein normaler Bewegungsablauf trainiert. Auch die Nerven werden durch die wechselnden Untergründe stimuliert.

Nimm deinen Hund an die Leine und führe ihn langsam über die verschiedenen Untergründe, so wie sie euch beim Spaziergang begegnen. Dein Hund sollte im Schritt laufen, so dass er die wechselnden Untergründe bewusst wahrnimmt und Unebenheiten ausbalanciert. Als Untergründe eignen sich zum Beispiel: Asphalt, Waldboden auch mit Wurzeln, Schotterwege, Feldwege, ein umgepflügter Acker und Sandboden.

Die Übungs-Einheit für deinen Hund im Wald und auf dem Feld

Im Wald kannst du deinen Hund über Äste steigen lassen oder um Baumstümpfe herumgehen lassen. So tust du etwas für seine Beweglichkeit. Der Trainingseffekt kommt dem des Hürden – und Slalomlaufen gleich.

Auch für eure „alltäglichen“ Runden gibt es Übungen, die deinen Hund nicht nur geistig fordern, sondern Du auch noch etwas für die Beweglichkeit deines Hundes tust. Lasse ihn zwischendurch absitzen, Pfote geben, hinlegen und wieder aufstehen. Ihr habt Poller auf eurer Gassirunde? Lasse deinen Hund um sie herumgehen. Bordsteine oder andere Erhöhungen? Prima! Du kannst deinen Hund abwechselnd runter und wieder hochführen. Diese Übungen sind gut für die Beweglichkeit und Koordination.

Das alles kann ganz langsam und im Tempo deines Hundes passieren und immer auch in einer gesunden Dosierung. Es geht nicht um Schnelligkeit und Perfektion. Es geht um Spaß, Spannung, Abwechslung und Bewegung.

Übrigens für einen schmerzgeplagten Hund mit Arthrose ist ein weicher, elastischer Untergrund wie im Wald wesentlich angenehmer als harter, starrer Asphalt.

Du siehst, deiner Phantasie sind auf eurem Spaziergang keine Grenzen gesetzt! Und dein Hund wird großen Spaß an der Abwechslung haben. Jetzt bist du dran: du hast noch mehr Ideen, wie du eure Spaziergänge spannend gestaltest und deinen Hund motivierst? Teile sie mit mir! Ich bin total gespannt!

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Deine Tina

10 unverzichtbare Tipps, wenn dein Hund unter Spondylose leidet!

10 unverzichtbare Tipps, wenn dein Hund unter Spondylose leidet!

So kommt dein Hund auch mit Spondylose gut durch den Alltag!

Dein Hund leidet unter Spondylose und besonders im akuten Schub macht ihm seine Erkrankung sehr zu schaffen? Ich verrate dir wichtige Alltagstipps, mit denen du deinem Hund das Leben enorm erleichterst – und zusätzlich seine Lebensqualität steigerst.

Das hilft deinem Hund bei Spondylose

  • Passe Spaziergänge und Belastungen dem aktuellen Krankheitszustand deines Hundes an. Mache lieber kürzere Spaziergänge, dafür häufiger.
  • Ist dein Hund übergewichtig, so ist eine Gewichtsreduktion unumgänglich. Denn jedes Gramm zu viel auf den Rippen ist eine zusätzliche Belastung für die Knochen. Es fördert das Fortschreiten der Spondylose.
  • Leistungssport ist bei Spondylose tabu. Kurze Stopps, enge Wendungen und Sprünge sind für den Körper außergewöhnliche Belastungen. Die solltest du deinem Hund mit Spondylose nicht zumuten . Es gibt allerdings mittlerweile viele hundesportliche Angebote wie Mobility oder Degility. Sie sind auf Hunde mit Bewegungseinschränkungen ausgerichtet.
  • Vermeide Sprünge in und aus dem Kofferraum. Falls du deinen Hund nicht in den Kofferraum heben kannst, gibt es praktische Hunderampen. Hunde gewöhnen sich meist schnell daran.
  • Deinem Hund macht das Treppenlaufen Probleme? Es gibt praktische Tragehilfen. Damit kannst du deinen Hund unterstützen und entlasten.

Auch das hilft deinem Vierbeiner:

  • Vermeide unbedingt das Aufreiten anderer Hunde. Auch das Klopfen und Tätscheln auf dem Rücken ist für deinen Hund unangenehm.
  • Auch der Schlafplatz deines Hundes sollte auf seine Erkrankung eingerichtet sein. Er sollte nicht in kalten, zugigen Bereichen liegen. Ein orthopädisches Hundebett beispielweise bietet eine wunderbare Druckentlastung für den Rücken. Dein Hund schläft wie auf Wolken.
  • Die Natur hält eine Fülle an Nahrungsergänzungsmitteln bereit, um deinen Hund zu unterstützen. Grünlippmuschelextrakt unterstützt beispielsweise die Gelenke. Weihrauch und Teufelskralle wirken schmerzlindernd.
  • Die kalte Jahreszeit macht Hunden mit Spondylose besonders zu schaffen. Die Kälte und Feuchtigkeit verursachen Schmerzen und ziehen in die Gelenke. Vermeide das Auskühlen des Rückens im Winter. Ein Hundemantel hält deinen Hund warm, schützt seinen Körper und macht die Spaziergänge auch bei nasskaltem Wetter viel erträglicher.
  • Wer rastet der rostet. Trotz und gerade wegen der Spondylose ist es wichtig, dass du deinen Hund beweglich, gut bemuskelt und fit hältst. Mit gezielten BEWEGUNGSÜBUNGEN kannst du dafür sorgen, dass sein Rücken beweglich bleibt. Auch seine Rückenmuskulatur bleibt stabil. So verzögerst du das Fortschreiten der Spondylose.

Hast du Fragen zum Beitrag oder einen Themenwunsch? Dann schreibe mir gern einen Kommentar oder eine Nachricht!

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Alles Liebe,

deine Tina