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Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Passgang beim Hund – was bedeutet das eigentlich?

Wenn ein Hund im Passgang geht, bewegt er abwechselnd jeweils die rechten oder linken Beine gleichzeitig vorwärts. Während beispielsweise das rechte Hinterbein und das rechte Vorderbein gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig auftreten und das Gewicht tragen, befindet sich das entgegengesetzte linke Beinpaar in der Luft und schwingt nach vorn.

Es gibt einige Tierarten, bei denen er völlig normal ist, wie z.B. bei Elefanten, Bären oder Kamelen. Man kann beobachten, dass sie einen sehr schaukelnden Gang haben. Bei Hunden kommt er eigentlich eher selten vor. Es gibt allerdings einige Rassen, die grundsätzlich im Pass laufen.

Wann Passgang harmlos ist

Völlig harmlos ist er beim Übergang vom Schritt zum Trab. Das passiert häufig, wenn Hunde an der Leine laufen und das Tempo zu schnell für Schritt und zu langsam für Trab ist. Auch über längere Distanzen nutzen Hunde häufig den Passgang, weil es eine sehr energiesparende Gangart ist.

Aber Achtung!

Häufig ist er beim Hund jedoch ein Anzeichen für körperliche Probleme und man sollte der Ursache auf den Grund gehen. Besonders, wenn der Vierbeiner zuvor nicht im Passgang gelaufen ist, oder er mal häufiger mal weniger häufig auftritt. Er kann ein Anzeichen sein für Gelenkprobleme aller Art und auch für Wirbelsäulenprobleme. Aber auch auf Bauchschmerzen oder Probleme mit der Bauchspeicheldrüse kann der Passgang hindeuten.

Auch bei älteren Hunden tritt er vermehrt auf. Durch z.B. Arthrose und steife Gelenke versuchen sie so, sich „angenehmer“ und energiesparend fortzubewegen. Natürlich sollte auch hier die Ursache behandelt werden.

Tritt das Passgehen in Kombination mit weiteren Schmerzanzeichen wie z.B.

  • Berührungsempfindlichkeit an Gelenken oder Rücken
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinlegen
  • Veränderung im Sozialverhalten
  • Vermehrtes Aufstöhnen oder Seufzen
  • Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder ins Auto steigen
  • Bewegungsunlust
  • Pfotenschleifen
  • Vermehrtes Hecheln

auf, ist höchste Alarmstufe.

Du solltest dann nicht lange zögern und deinen Tierarzt aufsuchen, damit man der Ursache auf den Grund geht.

Weitere Ursachen

Passgang kann auch andere Ursachen haben. Einige Hunde, die auf dem Hundeplatz stets Blickkontakt halten sollen, neigen zum Passgang. Denn die einseitige Kopfhaltung läßt die Rückenmuskulatur verspannen. Auch Arbeitshunde, die gern mal „in der Leine hängen“ zeigen häufiger diese Auffälligkeit im Gangbild. Aber auch Ausstellungshunde im zu kleinen Ausstellungsring zeigen häufiger Passgang.

Was kann man gegen den Passgang tun?

Zunächst einmal ist es wichtig, die Ursache zu kennen und gezielt zu behandeln bzw. zu beseitigen. Liegen Verspannungen vor, sollten diese mittels Massagen gelöst werden. Mit Hilfe gezielter aktiver Bewegungstherapie und Training normaler Bewegungsabläufe kann man dann dem Passgang, der sich manifestiert hat entgegenwirken. Dies ist zwar häufig ein längerer Prozess, da die  Bewegungsabläufe im Gehirn gespeichert werden und das „Umprogrammieren“ etwas Zeit benötigt. Aber um dauerhaften Fehlbelastungen entgegenzuwirken, ist es wichtig, eine gesunden Bewegungsablauf zu trainieren.

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Alles Liebe,

Deine Tina

Mini-Workout – 3 einfache Übungen, mit denen dein Hund auch bei Hitze fit bleibt

Mini-Workout – 3 einfache Übungen, mit denen dein Hund auch bei Hitze fit bleibt

Die hohen Temperaturen machen auch unseren Vierbeiner sehr zu schaffen. Da fallen die Spaziergänge häufig kürzer aus. Doch du kannst mit einem Mini-Workout trotzdem dafür sorgen, dass dein Hund fit und beweglich bleibt. Deshalb habe ich dir heute drei effektive Übungen zusammengestellt, die die Muskulatur, die Beweglichkeit und auch die Koordination trainieren.

  1. Steh Sitz Transfer

Du trainierst: Gelenkbeweglichkeit und Muskulatur der Hinterläufe, sowie die untere Rückenmuskulatur.

Wann nicht: bei versteiften Gelenken

Wie oft: beginne mit 3 Wiederholungen

Beachte: für sicheren Stand ist ein rutschfester Untergrund wichtig

So geht’s: Dein Hund steht vor dir und ihr schaut euch an. Gib deinem Hund das Signal ins Sitz zu gehen. Dabei sollte er möglichst gerade sitzen und nicht auf die Seite rutschen. Nun gib ihm das Signal aus dem Sitz wieder ins Steh zu gehen. Dabei sollte er die Bewegungen langsam ausführen und möglichst auf der Stelle bleiben. So ist der Trainingseffekt am größten. Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe Geduld. Die Übung ist schwieriger und anstrengender als sie aussieht.

  1. Pfote geben

Du trainierst: Gelenkbeweglichkeit und Muskulatur der Vorderläufe, sowie die Muskulatur der Brust und des Schultergürtels.

Wann nicht: bei versteiften Gelenken

Wie oft: beginne mit 3 Wiederholungen pro Vorderlauf

Beachte: ein rutschfester Untergrund ist wichtig

So geht’s: Du hockst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund, dir seine Pfote zu geben. Lasse dir beide Pfoten abwechselnd geben und variiere in der Höhe. Das gibt der Übung noch mehr Anspruch. Wenn es für deinen Hund zu anstrengend ist, die Pfote im Sitz zu geben, kann er dabei auch ohne Probleme liegen.

  1. Isometrisches Training Übungen Hund Übungen Hund Übungen Hund

Du trainierst: du trainierst die Muskulatur und Kraft im Rücken und in den Hinterläufen. Gleichzeitig förderst du die Koordination, Balance und das Körpergefühl.

Wann nicht: —

Wie oft: beginne mit 2 Wiederholungen pro Position á 3 Sekunden

Beachte: achte auf stabilen, rutschfesten Untergrund

Die erste Position:

Du hockst hinter deinem stehenden Hund. Lege deine Hände seitlich auf die Oberschenkel deines Hundes. Gib nun mit deiner linken Hand leichten Druck auf den Oberschenkel nach rechts, bis du merkst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position ca. 3 Sekunden ohne nachzufedern oder den Druck zu erhöhen. Lasse dann langsam wieder locker und gib mit der rechten Hand einen leichten Druck nach links bis du spürst das dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position wieder für ca. 3 Sekunden und lasse dann langsam locker.

Die zweite Position:

Du hockst vor deinem stehenden Hund. Lege deine Hände seitlich auf seine Schultern. Gebe nun langsam mit deiner linken Hand Druck auf die Schulter nach rechts, bis du spürst, dass dein Hund seine Muskulatur anspannt. Halte die Position ca. 3 Sekunden ohne nachzufedern. Lasse dann langsam locker. Gib nun mit deiner rechten Hand leichten Druck auf die andere Schulter, bis dein Hund seine Muskulatur anspannt und gegenhält. Halte wieder für ca. 3 Sekunden und lasse langsam locker.

Es ist wichtig, dass der Druck den du ausübst sehr fein ist und nie ruckartig weggenommen wird.

Du möchtest noch mehr Übungen für deinen Vierbeiner haben? Diese drei Übungen sind Teil des SOMMERFIT TRAININGSPLANS, den du die gratis herunterladen kannst. Er enthält noch viele weitere Übungen, die sich für „Jederhund“ eignen.

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Deine Tina Übungen Hund Übungen Hund Übungen Hund Übungen Hund Übungen Hund Übungen Hund 

Diese 19 wichtigsten Symptome des Cauda Equina Compressions Syndrom solltest du kennen!

Diese 19 wichtigsten Symptome des Cauda Equina Compressions Syndrom solltest du kennen!

Vor allem bei Schäferhunden, Boxern und Rottweilern kommt das Cauda Equina Compressions Syndrom (kurz: CECS) häufig vor. Aber Achtung: theoretisch kann jeder Hund betroffen sein! Als Cauda Equina bezeichnet man den hintersten Teil des Rückenmarks und das daraus entspringende Nervenbündel. Es ähnelt optisch einem Pferdeschweif. Daher der Name „Cauda Equina“. Diese Nerven haben eine sehr wichtige Funktion. Denn sie steuern den Kot- und Harnabsatz. Zudem innervieren die Schwanzmuskulatur und einen bedeutenden Anteil der Muskulatur der Hinterläufe.

Beim CECS handelt es sich um eine degenerative, angeborene oder traumatische Verengung des Wirbelkanals. Die Kompression betrifft die Nervenwurzeln vom letzten Lendenwirbel, sowie Kreuzbein- und Schwanzwurzeln. Sie ziehen als Cauda Equina (Pferdeschweif) durch die Region der unteren Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeins. Die Nervenfasern werden durch den direkten Druck und durch die Unterversorgung der Blutgefäße beschädigt.

Die Kompression und auch die daraus resultierenden Folgen gehen oft schleichend vonstatten. Dabei gibt es eine ganze Reihe von Auslösern für die Kompression der Nerven. Dazu gehören neben der genetischen Vorbelastung, auch eine lumbosakrale Stenose (knöcherne Anlagerung), bindegewebige Anlagerungen und Bindegewebsschwächen.

Auch Übergangswirbel, Bandscheibenvorfall oder –Vorwölbung und Spondylose können Ursachen sein. Genauso kann eine Instabilität zwischen dem letzten Lendenwirbel und dem Kreuzbein eine Ursache sein. Seltenere Auslöser sind Neoplasien, Frakturen, Luxationen oder eine Diskospondylitis. Ebenfalls fördern Faktoren wie Übergewicht, Fehl- und Überlastung und auch der natürlich Alterungsprozess das Entstehen einer Kompression.

Die Folgen der Kompression können dramatisch sein

Die Folgen eines CECS sind stark abhängig vom Ausmaß der Kompression auf die Nerven. Das bedeutet, es kann im Krankheitsverlauf bei Nichtbehandlung zur kompletten Lähmung der Hinterläufe kommen. Auch Harn- und Kotinkontinenz können auftreten.

Die Symptome eines CECS

Eben weil ein CECS meist schleichend vonstatten geht, ist es sehr wichtig, die Symptome zu kennen. So kann man rechtzeitig handeln. Oft werden die ersten Anzeichen als „Hexenschuss“ oder Folge des Alterungsprozesses abgetan wird. Aber es steckt mehr dahinter.

Die Symptome sind sehr breit gefächert und sind abhängig vom Druck, der auf das Rückenmark ausgeübt wird. Das Fatale ist, dass sie sich meist langsam und schleichend entwickeln und erst spät wahrgenommen werden.

Die ersten Anzeichen treten durchschnittlich mit ca. 6 Jahren auf. Es gibt aber auch sehr junge Patienten oder sehr alte Patienten.

Die häufigsten Symptome für das Cauda Equina Compressions Syndrom:

  1. Druck- und Schmerzempfindlichkeit im Übergang von der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein
  2. Bewegungen, die einen erhöhten Druck auf den unteren Rücken bedeuten werden vermieden, beispielsweise Springen, ins Auto steigen und Treppensteigen. Nicht selten wird das als Sturheit abgetan.
  3. Betroffene Hunde zeigen oft eine Lämmerrute. Das bedeutet, die Rute hängt aufgrund mangelhafter Nervenweiterleitung schlaff herunter. Das Hochbiegen der Rute ist sehr schmerzhaft.
  4. Schwierigkeiten beim Aufstehen und Hinlegen. Auch oft mit Seufzen und Stöhnen verbunden.
  5. Beinchen heben oder Schütteln werden zum Problem
  6. Koordination und Gleichgewicht lassen deutlich nach. Der Vierbeiner ist wackelig auf den Beinen.
  7. Die Beweglichkeit ist eingeschränkt
  8. Auch die Bewegungsfreude geht verloren
  9. Die Muskulatur am Rücken verspannt
  10. Es entstehen warme Stellen am Rücken
  11. Der Hund ist sehr berührungsempfindlich
  12. Die Muskulatur an den Hinterbeinen nimmt kontinuierlich ab
  13. Zittern der Hintergliedmaßen durch Schwäche oder Schmerz
  14. Fortbewegung wird komplett aus den Vorderläufen gestemmt
  15. Einknicken auf der Hinterhand
  16. Neurologische Ausfallerscheinungen
  17. Pfotenschleifen
  18. Lähmungserscheinungen
  19. Harn- und Kotinkontinenz

Die genannten Symptome können natürlich auch auf verschiedene andere Erkrankungen des Bewegungsapparates hindeuten. Wichtig ist allerdings in jedem Fall: wenn dein Vierbeiner eines oder mehrere Anzeichen zeigt, lasse ihn untersuchen.

Falls bei deinem Hund bereits ein Cauda Equina Compressions Syndrom diagnostiziert wurde, findest du hier eine geniale Übung für deinen Vierbeiner.

Kanntest oder hattest du schon einmal einen Hund mit einem Cauda Equina Compressions Syndrom? Wie sind deine Erfahrungen mit der Erkrankung? Das interessiert mich sehr, bitte hinterlasse mir einen Kommentar.

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Liebe Grüße

Deine Tina

Degility – gesunder und cooler Sport für deinen Hund!

Degility – gesunder und cooler Sport für deinen Hund!

Beim Thema Degility schlägt mein Physiotherapeuten-Herz höher. Warum? Weil ich nicht müde werde zu wiederholen, wie wichtig aktive Bewegung für Hunde jeden Alters ist. Ganz gleich ob “fußlahm” oder fit. Gezielte und sinnvolle Bewegung macht und hält fit. Sie verzögert den Alterungsprozess und verbessert den Gesundheitszustand signifikant.

Und da mich immer wieder Hundehalter ansprechen, welchen Sport sie den mit ihrem Hund machen können, auch wenn er eine Erkrankung des Bewegungsapparates hat, lege ich euch allen heute Degility ans Herz.

Was ist Degility?

Degility ist eine Kombination aus Agility und Mobility. Dabei werden verschiedene Hindernisse überwunden. Hört sich erstmal nicht besonders an? Ist es aber. Ich erkläre dir warum. Degility ist ein sehr gelenkfreundlicher Sport, der das Herz jedes Physiotherapeuten höher schlagen läßt. Motorik, Gleichgewicht und Koordination werden gefördert. Gleichzeitig werden Muskelaufbau, Beweglichkeit und Körpergefühl trainiert.

Zudem wird die Bindung zum Hundehalter und die Konzentration des Vierbeiners gefördert.

Jeder Hund darf mitmachen

Die Sportart eignet sich aufgrund ihrer Gelenkfreundlichkeit übrigens nicht nur für fitte Sporthunde. Auch Hunde mit Handicaps, Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie Senioren profitieren enorm. Größe und Gewicht des Hundes spielen keine Rolle. Jeder Hund ist geeignet. Geräte wie z.B. die Steilwand gibt es nicht. Finde ich toll, den sie hat einen sehr stark stauchenden Effekt und belastet die Gelenke stark.

Ehrgeiz ist fehl am Platze!

Geduld, Ruhe und Zeit sind gefragt! Gemeinsam erarbeiten Hund und Halter statt dessen Hindernisse wie Hängebrücken. Die Hindernisse und Tempo werden dabei individuell auf die Bedürfnisse des Vierbeiners angepasst. Der Hund kann  die Hindernisse in Ruhe erkunden und bewusst absolvieren. Druck und Zwang sind absolut tabu.

Höher, schneller, weiter war gestern!

Schnelligkeit steht absolut nicht im Vordergrund. Im Gegenteil. Es geht um Präzision, Konzentration und bewusstes, ruhiges Arbeiten. Das kann für impulsive Hunde schnell eine Herausforderung sein – und ein wunderbares Training. Die Sicherheit, die der Vierbeiner auf dem Platz durch das erfolgreiche Absolvieren des Parcours erfährt trägt sich natürlich auch in den Alltag. Alltagssituationen lassen sich leichter meistern.

Langsam heißt nicht langweilig!

Der Anspruch den das Degility an unsere Vierbeiner hat, ist nicht zu unterschätzen. Im Gegenteil, das langsame und bewusste Erarbeiten der Hindernisse ist anspruchvoll und erfordert Training.

Die positive Effekte des Degility zusammengefasst:

  • Gelenkschonendes Training von Muskulatur, Beweglichkeit, Koordination und Balance
  • Besseres Körpergefühl
  • Bessere Motorik
  • Erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Erhöhte geistige Leistungsfähigkeit, das Gehirn wird fit gehalten
  • Der Alterungsprozess wird verzögert
  • Es werden Endorphine ausgeschüttet – der Hund ist zufriedener
  • Bessere Bindung und Kommunikation zwischen Hund und Halter
  • Nicht zuletzt: eine Menge Spaß!

Also nichts wie los: im Internet findest du eine Vielzahl an Degility-Angeboten. Probiere es einfach aus.

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Deine Tina

 

Das Schwimmersyndrom – wenig erforschte Welpenerkrankung

Das Schwimmersyndrom – wenig erforschte Welpenerkrankung

Hast du schon vom Schwimmersyndrom gehört?

Wahrscheinlich eher nicht, da diese Erkrankung im jüngsten Welpenalter auftritt. Also bevor du deinen Hund aufgenommen hast. Das Schwimmersyndrom – auch Flat Puppy Syndrom genannt – ist eine noch sehr wenig erforschte Entwicklungsstörung beim Welpen. Es tritt auf zwischen dem 10-16 Lebenstag. Bei wenigen Welpen auch später mit 4-5 Wochen. Also recht lange bevor sie in ihre Menschenfamilie ziehen.

Wie zeigt sich das Schwimmersyndrom?

Betroffene Hundewelpen kommen nicht auf die Beine. Sie liegen auf dem Bauch und spreizen die Beine ab. Das bedeutet, Stehen ist nicht möglich und so rudern sie mit ihren Beinchen. Das ähnelt den Bewegungen eines Schwimmers. So ist die Krankheit zu ihrem Namen gekommen. Es können alle vier Läufe betroffen sein. Allerdings auch nur Vorder- oder Hinterläufe. Die Welpen sind in der Regel trotz der Bewegungseinschränkung putzmunter.

Bleiben dauerhafte Schäden zurück?

Je früher mit der Bewegungstherapie begonnen wird, desto eher können Spätfolgen verhindert werden. Dazu gehören beispielsweise Deformationen. Denn es besteht die Gefahr, dass sich der Brustkorb verformt durch das permanente Liegen. Bei richtiger Behandlung entwickeln sich 99% der erkrankten Welpen ganz normal. Zur Unterstützung ist eine Physiotherapie sehr wichtig. Auch die Gabe eines Vitamin B Komplexes kann Sinn. Diagnostiziert werden kann das Schwimmersyndrom über einen klinischen Untersuchungsgang.

Alternative Diagnose – welche Erkrankungen sollten ausgeschlossen werden?

Es gibt einige Erkrankungen, die ausgeschlossen werden sollte. Dazu gehören angeborene Fehlstellungen oder Erkrankungen des Nervensystems sowie Infektionserkrankungen.

Welche Hunde sind häufig betroffen?

Grundsätzlich können alle Rassen betroffen sein. Häufig sind es jedoch kleinere Hunderassen, die am Schwimmersyndrom erkranken. Übrigens können auch Katzenwelpen betroffen sein.

Was kann die Physiotherapie erreichen?

Ziel der Physiotherapie ist es, Deformationen des Skeletts zu vermeiden. Auch Muskelkontrakturen und Abbau sollten durch entsprechende Bewegungstherapien vermieden werden. Der Welpe wird beim Laufen lernen unterstützt. Der Hundehalter sollte unbedingt intensiv in die Therapie involviert werden. Maßnahmen wie mehrfach tägliches passives Bewegen und Bewegungsanbahnungen unterstützen die Gesundung maßgeblich.

Wichtige Empfehlungen für Züchter

Es ist empfehlenswert, die Wurfkiste mit rutschfestem Untergrund auszustatten. Betroffene Welpen sollten häufig umgebettet werden um Deformationen zu vermeiden. Zudem sollten sie weich liegen und optimalerweise auf der Seite. Auch wichtig: übergewichtige Welpen müssen Gewicht reduzieren. Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinem Netzwerk! Deine Tina  

Osteosarkom beim Hund – tückisch und unaufhaltsam

Osteosarkom beim Hund – tückisch und unaufhaltsam

Ein Osteosarkom beim Hund ist die häufigste Krebserkrankung, die bei unseren Vierbeinern auftritt. Ich sage ehrlich, dass es ein Thema ist, dass mir nicht leicht von der Hand geht. In meiner Praxis habe ich mehrere Patienten mit einem Osteosarkom nach ihrer Amputation betreut. Es ist ein schwieriger Weg für Hund und Halter. Dennoch ist es mir wichtig, dir umfassende Informationen zur Erkrankung zu geben.

Er metastasiert frühzeitig in die Lunge. Ein Osteosarkom ist ein primärer Knochentumor. Das bedeutet, dass der Tumor im Knochen entsteht und nicht in ihn metastasiert.

Osteosarkom beim Hund – tückisch und unaufhaltsam

Wenn das Osteosarkom erkannt wird, hat es bei ca. 20 % der Patienten bereits Metastasen gebildet. Ein großer Teil der betroffenen Hunde hat bereits Mikrometastasen. Aufgrund der geringen Größe sind sie zum Zeitpunkt der Diagnose häufig noch nicht sichtbar. Der Tumor metastasiert sehr schnell und früh. Ein Osteosarkom bildet meist in Organen, vor allem der Lunge, Metastasen. Auch die Lymphknoten können befallen werden. Die Metastasen haben ein kugelähnliches Aussehen.

Ein Osteosarkom befällt meist zunächst die langen Röhrenknochen, wie den Oberschenkel oder Oberarm. Doch auch Wirbelsäule, Rippen, Brustbereich, Schulterblatt, Kopfknochen, Becken und Fussknochen können betroffen sein.

Was ist die Ursache und wer ist betroffen?

Es wird vermutet, dass es bei einigen Rassen erblich bedingt ist. Betroffen sind meist großwüchsige Rassen wie Deutsche Doggen und Irische Wolfshunde. Selten sind kleine Hunde betroffen. Meist tritt das Osteosarkom dann in kurzen und platten Knochen auf, beispielsweise im Schulterblatt.

Mögliche Symptome 

Da Osteosarkome überwiegend an den langen Röhrenknochen auftreten, gehört Lahmheit zu einem der ersten Symptome. Die kann auch nach vermeintlichen Bagatelltraumata wie Springen aus dem Auto auftreten. Häufig tritt parallel an der Stelle des Tumors auch schon eine Schwellung und Druckempfindlichkeit auf.

Betroffene Hunde zeigen starke Schmerzen in der Bewegung und vermeiden Bewegungen. Auch der Allgemeinzustand verschlechtert sich. Der Vierbeiner hat weniger Appetit, verliert Gewicht und ist kraftlos.

Prognose

Da der Tumor schnell wächst und metastasiert ist die Prognose sehr schlecht. Bei einem unbehandelten Osteosarkom liegt die durchschnittliche Überlebenszeit nach Diagnosestellung bei maximal drei Monaten.

Die Diagnose eines Osteosarkoms

Zu einer umfassenden Diagnostik beim Verdacht eines Osteosarkoms gehören folgende Maßnahmen:

  • Untersuchung der Lymphknoten
  • Komplette Blutuntersuchung und Organprofil
  • Röntgenaufnahmen der Knochenveränderungen sowie der Lunge in 3 Ebenen (ggfs. ergänzt durch ein CT bei fraglichem Befund
  • Biopsie der knöchernen Veränderung sowie eventuell des vergrößerter Lymphknotens

Möglichkeiten zur Behandlung

Bevor eine Behandlung geplant wird, muss festgestellt werden, in welchem Stadium der Erkrankung der Hund sich befindet und ob der Tumor bereits metastasiert hat. Bei einem Osteosarkom in einer Gliedmaße wird in der Regel nicht nur der lokale Tumor entfernt, sondern die gesamte Gliedmaße amputiert. Der Amputation nachgelagert wird meist eine Chemotherapie zur Vorbeugung oder Verlangsamung des Metastasenwachstums.

So liegt die Prognose bei Amputation und Chemotherapie zwischen einem und zwei Jahren. Bei einer bloßen Amputation liegt die Überlebenszeit deutlich niedriger. Nach einer Amputation und auch palliativ empfiehlt sich eine physiotherapeutische Behandlung.

Was bei der Physioherapie im Vordergrund stehen sollte

Nach einer Amputation verändern sich das Körpergefühl und der Körperschwerpunkt. Zudem können Phantomschmerzen und Missempfindungen auftreten. Damit ein Hund damit gut zurecht kommt, ist es wichtig ihn physiotherapeutisch zu begleiten. Schmerzlinderung für den Patienten ist das oberste Gebot. Weiterhin ist es wichtig, die Beweglichkeit und die Muskulatur zu erhalten. So sollte man verspannte und überbelastete Körperbereiche entspannen.

Man sollte sich immer bewusst sein, dass die Diagnose Osteosarkom schlechte Chancen auf Heilung hat. Dennoch kann die Physiotherapie gute Dienste leisten und eine palliative Begleitung äusserst wertvoll.

Der Fokus der Physiotherapie sollte im Sinne des Hundes immer auf Schmerzfreiheit und Lebensqualität liegen.

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Deine Tina Osteosarkom beim Hund Osteosarkom beim Hund Osteosarkom beim Hund Osteosarkom beim Hund

 

Sommer Fit – Aktive Übungen für die Fitness deines Hundes (mit Trainingsplan)

Sommer Fit – Aktive Übungen für die Fitness deines Hundes (mit Trainingsplan)

Mit der Frühlings- und Sommersaison ist nun auch wieder Zeit für einen NEUEN TRAININGSPLAN mit aktiven Übungen für deinen Hund. In meinem neuen Trainingsplan, den du dir gratis runterladen kannst, findest du eine Vielzahl an Bewegungsübungen für deinen Vierbeiner. Sinnvoll kombiniert unterstützen sie eine gute Beweglichkeit, Muskulatur, Koordination und Balance.

Also schnapp dir jetzt am Besten sofort den neuen SOMMER FIT TRAININGSPLAN!

Damit du alle Übungen richtig anwenden kannst, habe ich dir in diesem Artikel wieder Anleitungen zu jeder Übung zusammengestellt.

Aktive Übungen im SOMMER FIT TRAININGSPLAN

1. Steh Sitz Transfer

Effekt: Beweglichkeit der Gelenke und Muskulatur der Hinterläufe sowie die untere Rückenmuskulatur werden trainiert.

Dein Hund steht auf einem ebenen, rutschfesten Untergrund. Du stehst vor deinem Hund und gibst im das Kommando sich zu setzen. Er sollte sich möglichst gerade setzen und der Po nicht auf die Seite rutschen. Lasse ihn eigenständig ins Sitz gehen. Drücke ihn nicht mit der Hand auf den Po oder ähnliches. Je langsamer dein Hund die Bewegung vom Steh ins Sitz macht umso grösser ist der gymnastische Effekt. Im nächsten Schritt soll dein Hund wieder aufstehen. Dafür hältst du ihm Leckerchen vor seine Nase. Dann bewegst du dich langsam ein wenig rückwärts und gibst ihm das Signal wieder aufzustehen.

Er sollte langsam aufstehen, ohne dabei nach vorne zu gehen. Nur so arbeitet er nur mit der Muskulatur der Hinterläufe und nutzt nicht seine Vorderläufe um sich hochzuziehen. Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe Geduld. Die Übung ist schwieriger und anstrengender als sie aussieht.

Hier ist ein Video zur Übung: STEH SITZ TRANSFER 

2. Pfote geben

Das Pfote geben lernen die meisten Hunde schnell und es ist eine tolle Übung für die Vorderläufe.

Effekt: Trainiert die Beweglichkeit und Muskulatur der Vorderläufe.

ANLEITUNG PFOTE GEBEN

3. Slalom durch die Beine

Effekt: Stretcht den Rücken und trainiert Muskulatur, Koordination, Balance und einen gesunden Bewegungsablauf.

Du stellst dich mit auseinandergestellten Beinen auf rutschfesten, ebenen Untergrund. Lasse deinen Hund “8” ten durch deine Beine laufen. Achte darauf, dass du ihn abwechselnd in beide Richtungen laufen läßt. So werden beide Körperhälften gleichmäßig belastet. Er soll sich möglichst langsam und bewusst bewegen.

4. Schritt –Training

Effekt: Das Schritt-Training kannst du in den Spaziergang integrieren, hierfür führst du deinen Hund an der kurzen Leine neben dir. Dein Hund sollte möglichst nicht auf dem Boden schnüffeln, sondern den Kopf oben tragen und seine Schritte und Bewegungen bewusst durchführen. Achte darauf, dass er nicht in den Trab wechselt. Bitte halte dich an den Trainingsplan und überlaste deinen Hund nicht, da ansonsten die Gefahr eines Muskelkaters besteht. Das Schritt-Training ist anstrengender als es aussieht und hat einen hohen Effekt.

Schritt ist die langsamste Gangart des Hundes und zugleich die Schwierigste. Im Schritt wird eine Pfote nach der anderen genutzt und belastet. Er ist die perfekte Gangart, um die gleichmäßige Belastung aller Gliedmaßen und einen normalen Bewegungsablauf zu trainieren. Die Bewegungen werden von deinem Hund bewusst wahrgenommen. Dein Hund muss erst lernen, bewusst im Schritt zu gehen und nicht zwischendurch das Tempo zu wechseln. Zu Beginn ist etwas Geduld gefragt, da das Schritt-Training für deinen Hund sehr ungewohnt und anstrengend ist.

5. Sitz Platz Transfer

Effekt: Die Übung ist ein Krafttraining für die Vorderläufe, Brustmuskeln und Schultern. Indirekt wird auch der Rücken trainiert. Zusätzlich wird die Gelenkbeweglichkeit der Vorderläufe trainiert.

Du stehst vor deinem stehenden Hund und ihr schaut euch an. Bring deinen Hund zunächst ins Sitz. Halte ihm ein Leckerli dicht vor die Nase. Führe es in Richtung Boden, damit dein Hund sich hinlegt (oder gebe ihm das Signal Platz). Führe es vor seiner Nase wieder nach oben, sodass er aus dem Platz wieder ins Sitz geht (oder gebe ihm das Signal Sitz). Er soll beim Wechsel vom Platz ins Sitz möglichst auf einer Stelle bleiben und nicht einen Schritt nach vorn machen. So ist der Trainingseffekt am größten. Indem du dich recht nah vor ihn stellst, unterstützt du das.

Achte darauf, dass er sich möglichst gerade legt und sich nicht im Platz auf eine Seite rutschen lässt.

Gewichtsverlagerung vorn-hinten

Effekt: zugegeben, die Übung ist nicht ganz einfach, aber ein geniales Workout für den gesamten Körper!

Und so geht´s: ANLEITUNG GEWICHTSVERLAGERUNG VORN-HINTEN

Cavaletti über die Beine

Effekt: Macht nicht nur Spaß sondern trainiert Beweglichkeit, Koordination und Muskulatur.

Und so geht´s: Du setzt dich auf den Boden, deine Beine sind V-förmig auseinander. Führe dann dein Hund (mit einem Leckerli) langsam über deine Beine. Er sollte möglichst nicht springen.

Trab-Training

Effekt: Das Trab-Training trainiert Muskulatur und Kondition. Im Trab wird die gesamte Muskulatur des Hundes beansprucht. Anders als im Schritt, wo die Rückenmuskulatur entspannt ist, wird sie im Trab angespannt, unterstützt die Vorder- und Hintergliedmaßen und sorgt für eine gute Körperspannung.

Für das Trab-Training nimmst du deinen Hund an die Leine, damit du das Tempo bestimmst. Animiere ihn dann zu traben. Zwischendurch schnuppern und stehen bleiben sollte vermieden werden, denn nur über eine kontinuierliche Bewegung baut dein Hund Muskulatur, Kraft und Kondition auf. Im Trab ist der Rücken deines Hundes gestreckt und er trägt den Kopf mittel bis hoch. Trainiert am besten auf weichem Boden wie zum Beispiel im Wald. Das ist schonender für die Gelenke als harter Asphalt. Du musst das Tempo deines Hundes mitgehen. Das bedeutet, dass es bei einem kleinen Hund wahrscheinlich reicht, wenn du im normalen Schritttempo nebenhergehst, bei einem großen Hund musst du die Einheiten mitjoggen.

Isometrisches Training – vorne und hinten

Effekt: Die Übung sieht easy aus, der Trainingseffekt ist aber groß: sie ist ein tolles Krafttraining!

Hier geht´s zur Anleitung: ANLEITUNG ISOMETRISCHE ÜBUNGEN

Steh Platz Transfer

Effekt: Der Effekt ist mit der Liegestütze beim Menschen vergleichbar. Trainiert wird der gesamte Körper.

Beim Steh-Platz Transfer geht dein Hund vom Steh ins Platz ohne sich zuerst hinzusetzen. Du stehst vor deinem Hund und bringst ihn zunächst ins Platz (entweder mit einem Signal, oder einem Leckerli, dass du vor seiner Nase zum Boden führst). Animiere ihn dann wieder aufzustehen, möglichst ohne das er nach vorne geht. Indem du recht nah vor ihm stehst, unterstützt du dies. Er sollte mit allen Vieren gleichzeitig aufstehen. So habt ihr die Beanspruchung der Muskeln auf alle vier Beine verteilt. Dein Hund sollte möglichst gerade liegen und nicht mit dem Hinterteil auf die Seite rutschen.

Auf den Hinterbeinen stehen

Effekt: bringt Bewegung in die Hüfte und trainiert zugleich noch die Muskeln der Hinterläufe.

Du stehst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund (mit Hilfe eines Leckerli), an dir hochzuspringen. Du kannst die Übung auch mit einem Wortsignal verknüpfen, damit es nicht zu unerwünschtem Hochspringen kommt. Dein Hund soll sich dann mit seinen gestreckten Vorderläufen an dir hochstellen. Verbleibt in der Position für die im Trainingsplan angegebene Zeit. Gebe deinem Hund dann das Signal wieder zurück in die Ausgangshaltung zu gehen.

Pfoten anheben

Sieht einfacher aus als es ist. Hier werden Vierbeiner zu Balancekünsterlern!

Hie geht es zur ANLEITUNG PFOTEN ANHEBEN

Sit Ups

Effekt: ja, auch Hunde können Sit Up´s! Und eine gute Bauchmuskulatur unterstützt den Rücken und gibt Stabilität.

Und so geht´s: ANLEITUNG SIT UP´S

Beachte bei allen aktiven Übungen, dass du bei Instabilität oder versteiften Gelenken, bitte auf die jeweilige Übung verzichtest. Achte auch auf die Tagesform deines Hundes und passe ggfs. das Training an.

Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude beim Training!

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Deine Tina aktive Übungen aktive Übungen aktive Übungen aktive Übungen aktive Übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen

Rückenschmerzen beim Hund – so erkennst du sie!

Rückenschmerzen beim Hund – so erkennst du sie!

Rückenschmerzen beim Hund sind keine Ausnahme!

Wer denkt, dass Rückenschmerzen beim Hund eine Ausnahmeerscheinung ist, der hat weit gefehlt. Viel mehr Vierbeiner sind betroffen, als man annehmen mag.

Im letzten Blogbeitrag habe ich dir bereits etwas über die Anatomie der Wirbelsäule erzählt. Es gibt eine Menge Gemeinsamkeiten zur menschlichen Wirbelsäule. Auch Erkrankungen wie Spondylose oder Bandscheibenvorfälle können gleichermaßen Mensch und Hund treffen.

Aber wie sieht es den mit Rückenschmerzen aus?

Uns Menschen können Rückenschmerzen wirklich das Leben schwer machen. Das wirst du vielleicht aus eigener leidvoller Erfahrung wissen. Aber wie sieht das bei unseren Hunden aus? Empfinden unsere Vierbeiner sie genauso?

Definitiv ja! Der Unterschied: Menschen können deutlich sagen, wenn der Rücken schmerzt. Bei unseren Hunden ist es manchmal auf den ersten Blick schwer zu erkennen.

Warum ist das so?

Das liegt daran, dass Schmerzen zu zeigen für deinen Hund ein Zeichen von Schwäche ist. Er wird also zunächst versuchen, zu verstecken, dass er Rückenschmerzen hat. Oft werden die Anzeichen auch falsch gedeutet. Denn wusstest du, das seine Lahmheit in den Hinterbeinen auch Rückenprobleme als Ursache haben kann? Da wird dann also ein Problem in Hüfte oder Knie vermutet, obwohl die Rücken schmerzt. Durch falsche Belastung kann der Vierbeiner auch Lahmheiten in den Vorderläufen zeigen – obwohl der Rücken der wahre Übeltäter ist.

Daher habe ich dir heute die wichtigsten Anzeichen für Rückenschmerzen beim Hund zusammengestellt:

  • Dauerhafte oder intermittierende Lahmheit der Vorder- und/oder Hinterläufe
  • Aufgezogener Rücken
  • Vermeiden von Bewegungen
  • Vermeiden von Sprüngen z.B. ins Auto oder aufs Sofa
  • Aufschreien bei bestimmten Bewegungen
  • Schwäche der Hinterläufe, auch geschwächte Muskulatur
  • Die Bewegungsfreude läßt nach und die Spaziergänge werden kürzer
  • Plötzliches und spontanes nach hinten Schnappen – verursacht durch einen stechenden Schmerz
  • Beknabbern oder Belecken von Gelenken – bei einer gestörten Nervenweiterleitung können Taubheitsgefühle oder Kribbeln auftreten
  • Schwerfälliges Aufstehen oder Hinlegen häufig verbunden mit Lautäusserungen wie Seufzen, Stöhnen
  • Berührungsempfindlichkeit am Rücken – Zusammenzucken bei Berührung
  • Pfotenschleifen
  • Verspannte Rückenmuskulatur
  • Verhaltensänderungen wie z.B. Ängste, Aggression oder Apathie

Wenn dein Hund eines oder mehrere dieser Symptome zeigt, solltest du sie auf jeden Fall ernst nehmen. Dein Hund simuliert nicht. Rückenschmerzen beim Hund haben eine Ursache, die abgeklärt werden sollte. Stelle ihn am besten für eine umfassende Diagnose deinem Tierarzt vor.

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Deine Tina

7 wichtige Dinge beim Agility mit kleinen Hunden

7 wichtige Dinge beim Agility mit kleinen Hunden

Agility ist längst nicht mehr nur eine Sportart für Border Collie & Co.

Auch immer mehr kleine Hunde erobern die Trainingsplätze. Ob groß oder klein – viele Vierbeiner haben Spaß an aktivem Hundesport. Wer Agility mit kleinen Hunden betreiben möchte, sollte unbedingt ein paar Dinge beachten, damit der Vierbeiner keinen gesundheitlichen Schaden nimmt. Grundsätzlich dürfen und sollten auch kleinere Hunde Hundesport betreiben – auch Agility. Auch wenn ich der Meinung bin, dass ein Dackel zum Beispiel aufgrund seiner Anatomie auf einem Agilityparcour nicht gut aufgehoben ist. Die kurzen, leicht gekrümmten Beinchen und der lange Rücken bieten keine Basis für diese Art von Sport.

Dies sind die wichtigsten Dinge, die du beachten musst, wenn du verantwortungsvoll mit einem kleinen Hund Agility betreiben möchtest:

1. Das passende Equipment und angepasste Hindernisse

Grundsätzlich ist es wichtig, dass ein kleiner Hund die Hindernisse nicht in derselben Höhe überwinden muß, wie z.B. ein Border Collie. Wenn du mit einem kleineren Hund Agility machen möchtest, achte darauf, dass die Ausrüstung an die Größe deines Hundes angepasst ist. Es gibt sogar Tunnel, Hürden und Wippen, die extra für Agility mit kleinen Hunden gedacht sind.

2. Gesundheitscheck auch für kleine Hunde

Jeder Hund sollte bevor er mit dem Sport beginnt durchgecheckt werden. Auch wenn es häufig eher die größeren Hunde sind, die von Hüft– und Ellbogendysplasie betroffen sind, solltest du auch einen kleinen Hund gründlich untersuchen lassen, bevor es auf dem Platz geht. Es ist wichtig zu wissen, ob es Probleme mit dem Bewegungsapparat gibt, denn dies bedeutet, dass gewisse Sportarten deinem Hund schaden.

3. Vernünftiges Trainingspensum

Oft scheinen unsere Hunde unermüdlich und die kleinen Hunde sind unglaublich quirlig. Dennoch ist das Training gerade zu Beginn anstrengend für Deinen Hund und die Beanspruchung und die Anforderungen an den Hundekörper neu und sehr fordernd. Regelmäßige Pausen und ein langsam aufgebautes Training sind elementar für einen gesunden Hundesport. Die Schädigungen des Bewegungsapparates durch Überlastung sind nicht zu unterschätzen.

4. Ausgewachsen trainiert es sich besser

Auch bei kleinen Hunden ist es extrem wichtig, dass du mit dem Hundesport wartest, bis er ausgewachsen ist. Spätfolgen wie Gelenkerkrankungen und Bandscheibenvorfälle durch zu frühe und falsche Belastung sind ansonsten kaum zu vermeiden.

5. Nicht jeder kleine Hund ist geeignet

Für die meisten kleinen Hunderassen ist Agility kein Problem. Bei einigen Rassen sollte man zugunsten der Gesundheit allerdings auf das Agility verzichten. Dazu gehören Hunde mit einem sehr langen Rücken oder sehr kurzen, krummen Beinen, wie zum Beispiel Dackel.

6. Egal ob groß oder klein: WARM UP IST EIN MUSS!

Dieser Punkt liegt mir besonders am Herzen. Immer wieder sehe ich es, dass die Hunde aus dem Auto direkt auf den Trainingsplatz gehen, ohne sich zuvor aufzuwärmen. Die körperlichen Anforderungen, wie enge Wendungen, kurze Stopps, Sprints, Sprünge, die das Agility mit sich bringt, machen ein Warm up absolut unverzichtbar! Du minderst damit das Verletzungsrisiko enorm, machst deinen Hund leistungsfähiger, weil der Körper auf die Bewegungen vorbereitet wird und du vermeidest Langzeitschäden des Bewegungsapparates. Auch wenn dein Hund klein ist und sehr wenig und quirlig ist, benötigt sein Körper eine entsprechende Vorbereitung auf das Training! Hier erfährst du alles zum Thema WARM UP.

7. Nach dem Training das Cool Down nicht vergessen!

Auch hier gilt: auch ein kleiner Hund braucht nach dem Training ein Cool Down, um die Regeneration ach dem Sport zu unterstützen. HIER erfährst du wie es geht!

PS: die meisten Punkte haben natürlich ebenso bei allen anderen Hunden Gültigkeit und sind unverzichtbar!

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Deine Tina

Tschüss Langeweile – Beschäftigungsideen für unsere Hunde • Midoggy Blogparade

Tschüss Langeweile – Beschäftigungsideen für unsere Hunde • Midoggy Blogparade

Midoggy Blogparade – wir sind dabei!

Die liebe Julia von midoggy hat für den Monat Februar die Blogparade zum Thema “Tschüss Langeweile! Beschäftigungsideen für unsere Hunde” ins Leben gerufen.

Das Thema kommt wie gerufen und wir freuen uns sehr, dabei zu sein.

Aktive Bewegung – für Körper und Kopf

Das Hauptaugenmerk von Doggy Fitness liegt auf aktiver Bewegung. Sie ist die perfekte Möglichkeit, den Hund nicht nur geistig auszulasten, sondern auch etwas für seine körperliche Fitness zu tun. Dabei spielt es keine Rolle, wie jung oder alt dein Hund ist. Ob er topft ist, oder einer Erkrankung leidet. Aktive Bewegungsübungen sind für jeden Hund eine tolle Sache. Daher macht es uns großen Spaß den Jahreszeiten entsprechend Übungen zusammenzustellen, die du mit deinem Vierbeiner anwenden kannst.

Mit Spaß fit durch den Winter

Über die Wintermonate gibt es dazu sogar einen speziellen GRATIS Winterfit Trainingsplan. Dort habe ich dir aktive Übungen zusammengestellt, die du mit deinem Hund auch im Haus anwenden kannst. Schliesslich fällt insbesondere bei Vierbeinern mit Erkrankungen des Bewegungsapparates oder bei unseren Seniorhunden bei nasskaltem Wetter der Spaziergang auch schonmal etwas kürzer aus. Dennoch ist es wichtig, dass dein Hund beweglich und fit bleibt. Du brauchst nicht viel Platz und auch kein spezielles Equipment. Auch sein Kopf wird beim täglichen Training ausgelastet. Du hast den Winterfit Trainingsplan noch nicht? Dann schnapp ihn dir hier gratis:

Und im passenden Blogbeitrag findest du Anleitungen zu den Übungen:

MIT DIESEN ÜBUNGEN KOMMT DEIN VIERBEINER FIT DURCH DEN WINTER

Trainingseinheit bei Sonnenschein – auf dem Spaziergang

Und wenn das Wetter schön ist? Da hält es uns kaum drinnen. Auch dem täglichen Spaziergang kannst du ganz einfach einige Highlights verschaffen. Baue aktive Übungen in den Spaziergang ein. Nutze die natürlichen Gegebenheiten. Lasse deinen Hund z.B. über Baumstämme balancieren, über Äste steigen oder Slalom um Baumstümpfe laufen.

Verschiedene Untergründe sind ein tolles Training für Balance, Koordination und die Körperwahrnehmung. Du kannst dafür perfekt Sandboden, Waldboden, umgepflügte Äcker, Kiesel etc. nutzen.

In meinem Artikel SO WIRD DER SPAZIERGANG ZU EINEM ERLEBNIS INKLUSIVE ÜBUNGSEINHEIT habe ich dir viele Tipps für einen spannenden Spaziergang zusammengestellt.

Langeweile kommt da ganz sicher nicht auf!

PS: Bitte achte bei euren Aktivitäten immer darauf, deinen Vierbeiner nicht zu überfordern.
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Deine Tina

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Mein FitnessCheck für deinen Hund

Mein FitnessCheck für deinen Hund

Der Doggy FitnessCheck

Hast du dich auch schon häufiger gefragt, wie fit dein Hund ist? Damit bist du nicht alleine. Die meisten Hundehalter stellen sich häufiger diese Frage. Es fällt ihnen schwer einzuschätzen, was „normal“ ist und wo eventuell etwas im Argen liegt. Ist es z.B. normal, wenn mein Hund einige Schritte nach dem Aufstehen lahmt? Oder wenn er Schwierigkeiten hat, die Treppe hochzulaufen? Das er irgendwie nicht mehr ruhig schläft, sondern sich ständig umbettet? Das ist manchmal nicht ganz einfach zu beantworten. Und dabei uns Hundehaltern doch nichts mehr am Herzen als das Wohl unserer Vierbeiner. Deshalb haben wir einen FitnessCheck für deinen Vierbeiner entwickelt.

Wie funktioniert der FitnessCheck?

Der Test führt dich durch eine Reihe von Fragen zu deinem Hund und seinem Verhalten, die mögliche Anhaltspunkte zum Gesundheitszustands seines Bewegungsapparates geben. Ganz wichtig ist mir: Nimm dir wirklich etwas Zeit, um in Ruhe alle Fragen durch zu gehen und sie möglichst genau und realistisch zu beantworten. Wichtig: Es gibt kein Zeitlimit.

Und wenn alle Fragen beantwortet sind?

Im Anschluss an den Test erhältst du dein persönliches Testergebnis. Zusätzlich bekommst du noch einige Tipps, was du tun kannst, damit dein Hund fit bleibt oder es wieder wird. Dazu gibt es wichtige Hinweise, wie du ihn sinnvoll unterstützen kannst. Bitte bedenke immer: Der FitnessCheck gibt dir nur einige Anhaltspunkte – ist aber kein Ersatz für eine umfassende Diagnose durch einen Tierarzt oder Therapeuten. Bedenke auch, dass jeder Hund individuell betrachtet werden muss und man manche Dinge nicht verallgemeinern kann. Tendenziell geben dir meine Fragen und deine Antworten allerdings schon einen guten Aufschluss darüber, wie es deinem Hund geht.

Ich „SCHENKE“ dir diesen Test, aber warum?!

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass du ein gutes Gefühl für die Gesundheit deines Vierbeiners bekommst. Daher stelle ich dir den Test GRATIS zur Verfügung. Ich freue mich, wenn du dabei hilfst, dass viele Hundehalter vom FitnessCheck profitieren und du ihn mit vielen Menschen teilst. Hier ist der Link zum FITNESSCHECK. Dir hat mein Artikel gefallen? Dann freue ich mich, wenn du ihn fleissig mit anderen Menschen teilst! Deine Tina

Bewegung ist Leben  – Alltägliche Bewegung vs. Bewegungstraining

Bewegung ist Leben – Alltägliche Bewegung vs. Bewegungstraining

Bewegung ist Leben

Dein Hund bewegt sich täglich und doch stellt sich die Frage: ist Bewegung gleich Bewegung? Auf euren Spaziergängen, wenn er spielt oder durch den Garten stromert. Bewegung gehört zum täglichen Leben dazu. Zudem ist Bewegung notwendig, damit die Gelenke gut versorgt werden. Bewegt dein Hund sich nicht ausreichend und richtig, rosten die Gelenke ein. Es entstehen Arthrose und andere Erkrankungen.

Aber reicht die „alltägliche“ Art der Bewegung aus, damit dein Hund fit bleibt?

Es gibt einen Unterschied zwischen Alltagsbewegungen, die dein Hund durchführt, um sich fortzubewegen. Und aktiven, bewussten Bewegungen, die dazu dienen um seinen Körper zu trainieren. Ihn zu gymnastizieren.

Vergleichen kannst du das mit uns Menschen

Auch unser Leben ist geprägt durch Bewegung. Ohne geht es einfach nicht. Aber auch bei uns macht es einen Unterschied, ob wir uns im Alltag (fort-)bewegen, oder ob wir uns bewusst bewegen. Das bedeutet, unseren Körper z.B. beim Fussball, beim Pilates, Tennis, Yoga oder Badminton trainieren. Diese Bewegungen erfordern erfolgen nicht automatisch, sondern werden gezielt und bewusst ausgeführt.

Mit diesen sportlichen Aktivitäten trainieren wir den Körper auf unterschiedliche Weise. Wir erreichen mehr Beweglichkeit, eine bessere Muskulatur, bessere Balance & Koordination, ein besseres Körpergefühl & Körperbewusstsein. Zusätzlich wird das Herz-Kreislauf System trainiert. Kurzum, wir tun etwas für unsere Fitness.

Dasselbe passiert, wenn du deinen Hund trainierst

Mit aktiven, bewussten Bewegungen kannst du für deinen Hund dasselbe erreichen. Bei uns und auch beim Hund beugen wir Erkrankungen aller Art vor, verzögern den Alterungsprozess, werden schneller wieder gesund. Das Herz-Kreislauf-System bleibt fit. Auch der Seele und dem Kopf tut Bewegung gut.

Mein Gedanke ist, dass wir – genauso wie wir regelmäßig Sport treiben sollen, um fit zu bleiben – dasselbe für und mit unseren Hunden tun. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Vierbeiner, die sich regelmäßig bewusst bewegen, deutlich fitter, agiler und gesünder sind. Dieser Effekt zeigt sich sowohl bei kerngesunden Hunden, als auch bei älteren oder jenen mit Gelenkerkrankungen. Bei den übergewichtigen Vierbeinern können wir die Gewichtsreduktion deutlich unterstützen.

Gezielte Bewegung und Übungen sollten unbedingt zum Alltag gehören. So wie die Fellpflege oder andere selbstverständliche Aktivitäten. Dabei soll es einfach umzusetzen sein und gut in den Alltag zu integrieren sein.

Aus diesem Gedanken ist etwas entstanden

Aus diesem Gedanken und den wiederkehrenden Fragen von Hundebesitzern wie dir, wie sie mit ihrem Hund aktiv werden können, ist mein erstes Ebook entstanden. Ich habe für dich eine Auswahl von aktiven Bewegungsübungen in verschiedenen Schwierigkeitsleveln zusammengestellt.

Du kannst sie nach Belieben miteinander kombinieren. Um dir und deinem Hund Sicherheit im täglichen Training zu geben, erfährst du bei jeder Übung, wie sie wirkt und welche Körperbereiche du trainierst. Wichtig auch, wann eine Übung sich nicht für deinen Vierbeiner eignet. In Kombination mit vielen Bildern, ausführlichen Anleitungen und ohne Notwendigkeit von Equipment könnt ihr sofort ins Training starten. Zusätzlich gebe ich dir noch Basisinformationen zur Bewegung deines Hundes mit auf den Weg. Genauso wie viele Tipps zur Umsetzung des Trainings.

Es war noch nie einfacher, etwas für die Fitness und die Gesundheit deines Hundes zu tun. Denn ich habe es für dich und deinen Hund geschrieben. Alltagstauglich. Verständlich. Effektiv.

Du möchtest gleich loslegen? Hier geht es zum Ebook FIT DURCHS LEBEN

PS: Die im Ebook vorgestellten Übungen eignen sich nicht als Ersatz für einen Tierarztbesuch oder Besuch beim Physiotherapeuten.

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Deine Tina

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