So kommt dein Hund beschwerdefrei durch den Winter

So kommt dein Hund beschwerdefrei durch den Winter

Du möchtest, dass dein Vierbeiner auch im Winter beschwerdefrei ist?

In meinem neuesten Artikel für die 18. Ausgabe der “Mein Herz bellt” dreht sich alles um die kalte Jahreszeit, die uns gefühlt endlose Monate begleitet – und wie dein Hund sie beschwerdefrei durchlebt.

Manchmal mit wunderschönen Herbsttagen mit bunten Blätter und klaren Wintertagen mit blauem Himmel und trockener Kälte. Viele Tage sind geprägt von Regen, Nässe, Nebel – kurzum: nasskalter Luft. Auch wenn die Herbst- und Wintermonate ihren Reiz haben, ist es an der Zeit, das Leben unserer Hunde anzupassen. Denn nicht nur wir Menschen mit Gelenkerkrankungen haben zu kämpfen.

Unseren Vierbeinern geht es nicht anders!

Gerade bei unseren Senioren und Hunden mit Gelenkerkrankungen sieht man, wie sehr sie mit nasskaltem Wetter und Wind zu kämpfen haben. Die Feuchtigkeit kriecht förmlich in die Gelenke, die Hunde bewegen sich ungern und oft auch sehr steifbeinig. Die Folge sind Schmerzen und das unsere Vierbeiner “einrosten”. Die Freude an Bewegung und Aktivität läßt spürbar nach. Arthrose, Spondylose und Co. machen sich dann mit voller Härte bemerkbar.

Was kannst du tun,  damit dein Vierbeiner möglichst beschwerdefrei ist?

Daher habe ich in diesem Artikel einige Dinge zusammengestellt, die deinem Vierbeiner in der kalten Jahreszeit gut tun – ganz gleich ob er älter ist, unter Erkrankungen leidet oder fröhlich und munter durchs Leben tollt! Denn auch dein fitter Hund wird sich über die Extrazuwendung und “Wellness” freuen.

Es muss nicht immer viel Geld kosten – im Gegenteil, es sind oft die einfachen Dinge, die so wunderbar helfen und das Wohlbefinden deines Vierbeiners steigern.

Mit diesen einfachen Dingen kannst du deinen Hund in der nasskalten Jahreszeit etwas Gutes tun:

Mein neuer Artikel ist bei MEIN HERZ BELLT erschienen: Fit durch den Winter

PS: Und wenn du das noch aktiven Bewegungsübungen kombinierst, kommt ihr prima und möglichst beschwerdefrei durch den Winter und blitzschnell steht der Frühling vor der Türe!

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Deine Tina

Krallenschneiden beim Hund – So gehts richtig

Krallenschneiden beim Hund – So gehts richtig

Krallenschneiden beim Hund will gelernt sein

Im letzten Artikel ging es darum, warum Krallenschneiden beim Hund so wichtig ist und welche gravierenden Folgen zu lange Krallen auf den Bewegungsapparat haben. Häufig sind Hundebesitzer unsicher, wie sie die Krallen am besten schneiden und haben Angst ihren Hund zu verletzen. Daher verrate ich dir in diesem Artikel, wie du die Krallen deines Hundes am besten schneidest.

Krallenschneiden – das Wichtigste zu Beginn!

Wenn du mit dem Thema Krallenpflege noch gar nicht vertraut bist, empfehle ich dir, es dir so oft von deinem Tierarzt, Physiotherapeuten, Hundefriseur oder Tierheilpraktiker zeigen zu lassen, bis du dich selbst sicher genug fühlst.

Um deinen Hund mit dem Krallenschneiden vertraut zu machen, empfehle ich dir, ihn langsam daran zu gewöhnen. Lass ihn seine Pfote in deine Hand legen, massiere seine Zehen leicht und berühre die Krallen. Dann solltest du ihn mit der Krallenschere vertraut machen. Zeige sie ihm, führe ihm vor, welche Geräusche sie macht. Dann berührst du die Krallen mit der Schere und setzt sie an – ohne zu schneiden. Erst wenn er bei all dem entspannt ist, solltest du zum ersten Schnitt ansetzen. Und das Loben nie vergessen!

Wo fängt das „Leben“ in der Kralle an?

Genau wie die menschlichen Nägel bestehen die Hundekrallen aus Horn. Allerdings sind sie mit Nerven und Blutgefäßen durchzogen. Die kannst du bei einem Hund mit hellen Krallen sehr gut sehen. Die größte Angst der meisten Hundebesitzer ist, das Blutgefäß in der Kralle, das zusammen mit dem Nerv in der Krallenmitte liegt und die Kralle mit Blut versorgt, zu verletzen. Das blutet nicht nur stark, es tut dem Vierbeiner auch weh. Wenn dein Hund weiße Krallen hat, kannst du das Blutgefäß von der Seite hellrosa schimmern sehen und von vorne siehst du einen Punkt in der Krallenmitte. Hat dein Hund dunkle Krallen, siehst du das Blutgefäß von der Seite nicht besonders gut. Du solltest die Kralle grundsätzlich in sehr kleinen Stückchen, Millimeter für Millimeter schneiden. Auch wenn das im ersten Moment aufwendiger erscheint.

Auch wenn dein Hund dunkle Krallen hat, gibt es eine Möglichkeit zu sehen, wo das Blutgefäß beginnt. Von vorne betrachtet wird dann ein grauer Punkt sichtbar, der dir anzeigt, dass dort das Leben in der Kralle beginnt. So kannst du auch bei einem Hund mit dunklen Krallen sehen, wo das Leben anfängt. Je öfter man die Krallen schneidet, desto weiter ziehen sich die Blutgefäße in der Kralle zurück. Das bedeutet auch, dass man auch sehr lange Krallen mit regelmäßiger Pflege und etwas Geduld wieder in eine gesunde Länge bekommen kann.

TIPP: Wenn du dunkle Krallen mit der Taschenlampe anleuchtest, kannst du besser erkennen, wo das Leben in der Kralle ist.

Das Werkzeug – Womit kann ich die Krallen schneiden?

Ich nehme es gleich vorweg: Nagelscheren für den menschlichen Gebrauch eignen sich nicht für Vierbeiner! Um die Krallen zu kürzen gibt es verschiedene Arten von Krallenscheren und –zangen. Mit ihren runden Schnittflächen üben sie einen gleichmäßigen Druck auf die Kralle aus.
Bei Krallenzangen ist es wichtig, dass sie sehr scharf sind und gut in der Hand liegen. Gerade das „scheibchenweise“ Schneiden ist damit sehr einfach . Auch mit einem Krallenschleifgerät kannst du die Krallen kürzen. Die Methode ist sehr sanft und schnell, kann aber eventuell auch etwas kitzeln.

Wie hältst du deinen Hund am besten beim Krallenschneiden?

Wie du dich und deinen Hund positionierst hängt davon ab, wie groß dein Hund ist und wie vertraut er mit dem Krallenschneiden ist. Einen kleineren Hund kannst du recht gut auf den Schoß nehmen, die Pfote in der Hand halten und die Kralle zwischen Daumen und Zeigefinger. Übe nicht zu viel Druck auf die Pfote aus, denn das kann für deinen Hund unangenehm sein und er zieht die Pfote zurück. Ist dein Hund aufgeregt, kann eine zweite Person auch versuchen, deinen Hund mit Leckerchen abzulenken. In jedem Fall solltest du einen Zeitpunkt abpassen, an dem dein Hund müde ist.

Wie du optimal schneidest:

Du solltest die Krallen nie gerade abschneiden, sondern möglichst parallel zum Nagel. So ergibt sich die dargestellte Kante (Foto rechts oben), die verhindert, dass der Nagel bei einer Belastung splittert. Beginne an der Spitze der Kralle und schneide zunächst ein kleines Stückchen ab. Schau dir die Schnittfläche genau an, sieht sie verhornt aus, kannst du scheibchenweise weiter kürzen. Sobald sich die Schnittfläche verändert und du einen Punkt in der Mitte siehst, hörst du auf zu schneiden.

Bei einem schwarzen Nagel ist dieser Punkt grau. Runde die Ecken mit kleinen Schnitten ab. Das Blutgefäß liegt, wie beschrieben in der Mitte. Du kannst deinen Hund an den Kanten der Krallen nicht verletzen.

Was tun, wenn es doch einmal blutet?

Bei aller Vorsicht kann es doch passieren. Du hast ein Blutgefäß erwischt und deine Fellnase blutet. Bleibe selbst ruhig, um deinen Hund nicht zu beunruhigen. Lege dir vor dem Krallenschneiden etwas zurecht um eine eventuelle Blutung zu stoppen, Mehl oder Stärke auf die Kralle aufgetragen stoppt die Blutung sofort.

Ein Tipp noch zum Schluss:

Wenn dein Hund (oder DU) große Angst vor dem Krallenschneiden hat, dann beginne damit immer einzelne Krallen zu schneiden, statt alle auf einmal. Und viel Lob und Ruhe und eventuell eine zweite helfende Hand wirken oft Wunder. So ist das Krallenschneiden mit etwas Übung kein schweisstreibender Horrortrip mehr. Wenn du einen Junghund hast, solltest du ihn am besten direkt ans Krallenschneiden gewöhnen, so dass er es als ganz normal empfindet.

PS: Du kennst die fatalen Folgen von zu langen Krallen noch nicht? Dann solltest du den Bericht Krallenpflege beim Hund unbedingt noch lesen!

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Deine Tina

Schlechte Krallenpflege schadet den Gelenken deines Hundes!

Schlechte Krallenpflege schadet den Gelenken deines Hundes!

Krallenpflege beim Hund ist extrem wichtig!

Die Krallenpflege ist ein Thema, das vielen Hundebesitzer schon beim Lesen den Angstschweiß auf die Stirn treibt, weil nicht selten das Krallenschneiden die Nerven von Hund und Halter auf eine harte Probe stellt.

Du fragst dich, was die Krallenpflege mit dem Bewegungsapparat des Hundes zu tun hat?

Sehr viel sogar! Kannst du dir vorstellen, dass dein Hund mit zu langen Krallen wie auf Eiern läuft, Schmerzen haben kann und es einer gesunden Bewegung und den Gelenken dauerhaft schadet? So ist es. Und trotzdem laufen da draußen so unglaublich viele Hunde mit viel zu langen Krallen durch die Welt. Klar sie beschweren sich ja nicht. Und die Folgen sind schleichend, dafür aber dauerhaft. Und sicherlich kann man sich vorstellen, dass ein Hund, dem jeder Schritt aufgrund zu langer Krallen schmerzt oder schwer fällt, wenig Freude an Bewegung hat.

Die Länge der Krallen hat Einfluss darauf, wie dein Hund sich bewegt und wie er steht. Dein Hund versucht sich nämlich so fortzubewegen, dass ihm nicht jeder Schritt unangenehm ist. Zu lange Krallen erzeugen einen Druck auf die Pfote und können damit Lahmheiten und Schmerzen auslösen. Dauerhaft kommt es zu Veränderungen im Gelenk, die zu ARTHROSE führen können.

Das Thema Krallenpflege wird gemieden

Wir achten darauf, dass unsere Hunde schönes Fell haben, die Augen und Ohren sauber sind. Die Krallen werden allerdings oft vernachlässigt. Und so sehe ich bei meiner Arbeit mit Hunden so oft schlecht oder gar nicht gepflegte Krallen. Wenn Hunde viel auf weichem Boden laufen wie z.B. auf Feld- und Waldwegen laufen die Krallen nicht oder nur sehr wenig ab.

Was passiert, wenn die Krallen zu lang sind?

Einmal zu lang geworden können Krallen brechen, einreißen, Schmerzen beim Laufen und dauerhafte Schäden am Bewegungsapparat auslösen. Schlimmer noch: Alles das, was dein Hund über die Pfoten wahrnimmt, die von Nerven durchzogen sind, wird gestört. Die Nerven geben dem Hund Informationen über seine räumliche Position, sprich wo oben und wo unten ist und wo er sich im Raum befindet. Sind die Krallen zu lang, wird die Botschaft der Nerven ans Gehirn fehlerhaft übermittelt.

Woran du erkennst, dass die Krallen deines Hundes zu lang sind

Es gibt sichere Anzeichen, an denen du erkennst, ob es an der Zeit ist, die Krallen deines Hundes zu schneiden:

  • Die Krallen deines Hundes berühren den Boden, wenn er steht.
  • Wenn du die Pfote deines Hundes hochhältst, sind die Krallen länger als der Ballen der Zehen.
  • Du hörst auf glatten Böden bei jedem Schritt deines Hundes das Klickern seiner Krallen

Jeder Hund läuft seine Krallen unterschiedlich ab

Du solltest dich auf Aussagen, ein monatliches Krallenschneiden reicht aus, nicht verlassen. Jeder Hund hat seinen eigenen Rhythmus. Meine Tessa benötigt nur selten eine Pediküre, während Snowy etwa alle zwei Wochen die Krallen geschnitten bekommen muss. Snowy hat bedingt durch die schlechte Haltung in ihren ersten Lebensjahren sehr durchtrittige Füße. Das hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, aber sie läuft ihre Krallen nur wenig ab. Daher muss ich genau darauf achten, ihre Krallen regelmäßig zu kürzen, damit ihre Ballen möglichst gleichmäßig genutzt werden und die Gelenke keinen Schaden nehmen.

Wie und womit du die Krallen am besten schneidest, verrate ich dir in meinem nächsten Artikel!

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Deine Tina

21 Punkte die dir verraten, ob dein Hund Schmerzen hat!

21 Punkte die dir verraten, ob dein Hund Schmerzen hat!

Woran erkennst du, dass dein Hund Schmerzen hat?

Du bist dir nicht sicher, ob dein Hund Schmerzen hat oder sich unwohl fühlt? Dein Hund kann nicht sprechen. Deshalb ist es wichtig, dass du genau weißt wie dein Hund dir zeigt, dass es er unter Schmerzen leidet. Schmerzäußerungen werden beim Hund auch vom Charakter beeinflusst. Dennoch gibt es eine ganze Reihe von Anzeichen von Schmerz und die verrate ich dir!

Dein Hund simuliert nicht!

Das zu sagen, ist mir ein besonderes Anliegen, den zu oft habe ich von Besitzern, deren Hund ganz offensichtlich Schmerzen hat, gehört: “Der simuliert nur, der will nur nach Hause“. Dabei würden Hunde eher versuchen einen Schmerz und ein Unwohlsein zu verstecken, als es offen zu zeigen. Den Schmerz ist ein Zeichen von Schwäche.

Wie nimmt dein Hund Schmerzen wahr?

Wie wir Menschen haben Hunde eine individuelle Wahrnehmung von Schmerz und eine individuelle Toleranz von Schmerz. Hinzu kommt, dass unser Hund denselben Schmerz mal stärker und mal schwächer empfindet. Chronische Schmerzen zu erkennen ist oft noch schwieriger, da die Verhaltensänderungen schleichend sind. Das alles macht es für uns Hundebesitzer nicht einfacher. Übrigens: es ist nachgewiesen, dass die Schmerzwahrnehmung des Hundes der der Menschen sehr ähnlich ist. Ein Hund empfindet den Schmerz bei Arthrose also ähnlich wie ein Mensch es bei einer Arthrose tut. 

Unterschied akuter und chronischer Schmerz

Es gibt zwei Arten von Schmerzen, die sich unterschiedlich äußern: Ein akuter Schmerz ist ein kurz andauernder Schmerz, dessen Ursache in der Regel bekannt ist. Er ist örtlich und zeitlich begrenzt. Beispiele für einen akuten Schmerz sind Prellungen, Zerrungen, Knochenbrüche und Kopfweh. Die Verhaltensänderungen bei deinem Hund treten bei einem akuten Schmerz sofort auf und sind deutlich zu erkennen.

Akute Schmerzsignale sind:

  • Hecheln
  • Winseln und Aufjaulen
  • Zittern
  • Schonen einer Gliedmaße
  • Vermeiden einer Bewegung

Der akute Schmerz ist eine sehr gute Warn- und Schutzfunktion des Körpers, da er zu einem schmerzmeidenden und heilungsfördernden Verhalten führt. Dein Hund schont sich. Eine Heilung führt zur Beseitigung des Schmerzes. Eine Beseitigung der schmerzauslösenden Ursache beendet auch den Schmerz. Du solltest einen akuten Schmerz bei deinem Hund niemals ignorieren, da sich daraus auch ein chronischer Schmerz entwickeln kann.

Chronischer Schmerz dauert einen längeren Zeitraum an. Man spricht in der Regel bei Schmerzen die länger als 3 Monate andauern von einem chronischen Schmerz. Diese Art von Schmerz schleicht sich langsam und ist häufig schwierig zu erkennen und bleibt lange unerkannt. Der Schmerz ist oft schwierig zu lokalisieren. Chronische Schmerzen treten zum Beispiel auf bei fortschreitenden Gelenkserkrankungen oder Erkrankungen an der Wirbelsäule. Auch rheumatischen Erkrankungen, Nervenschmerzen z.B. nach einem Bandscheibenvorfall und Schmerzen durch eine Krebserkrankung sind chronisch. Der Schmerz selbst wird zum Krankheitsbild und hat keine Alarmfunktion mehr. Unbehandelt kann ein chronischer Schmerz für deinen Hund die Lebensqualität deutlich einschränken.

21 Punkte die dir helfen zu erkennen, ob dein Hund Schmerzen hat

  • Dein Hund zeigt ein vermehrtes Ruhebedürfnis und schläft mehr als sonst.
  • Dein Hund möchte weniger spazieren gehen und ermüdet schneller.
  • Der Gang deines Hundes staksig oder steif.
  • Dein Hund zeigt manchmal oder dauerhaft eine Lahmheit.
  • Vermeidet dein Hund bestimmte Bewegungen oder ist die Beweglichkeit eines Gelenks eingeschränkt?
  • Dein Hund schleift mit den Füßen und seine Krallen sind ungleichmäßig abgelaufen.
  • Läuft er unkoordiniert, schwankend und wackelig oder hat er Probleme beim Beinchen heben oder Pfoten abtrocknen?
  • Vermeidet dein Hund Dinge wie Treppen steigen, ins Auto oder aufs Sofa springen?
  • Dein Hund setzt auffällig schnell hin oder lehnt sich im Stand schnell an.
  • Dein Hund hat nach einer Ruhepause Schwierigkeiten aufzustehen oder Positionswechsel fallen ihm schwer. Häufig sind diese Positionswechsel auch mit Stöhnen oder Seufzen verbunden.

Doch auch dies können Zeichen von Schmerzen sein:

  • Zeigt dein Hund Unruhe und Rastlosigkeit und wechselt häufig seine Liegeposition?
  • Beknabbert dein Hund regelmäßig ein oder mehrere Gelenke?
  • Dein Hund ist am Rücken oder an bestimmten Gelenken berührungsempfindlich oder es sind Erwärmungen zu fühlen.
  • Die Muskulatur deines Hundes ist weniger geworden.
  • Es sind Verspannungen und Verhärtungen an der Muskulatur zu spüren.
  • Das Fell deines Hundes ist schuppig, glanzlos, struppig oder fettig.
  • Der Geruch deines Hundes hat sich verändert.
  • Der Gesichtsausdruck deines Hundes ist verändert, sein Gesicht wirkt angestrengt. Auch Hunde können Ränder unter den Augen haben, in Form von deutlichen Vertiefungen.
  • Dein Hund hechelt, schmatzt und gähnt er häufiger.
  • Das Sozialverhalten deines Hundes ist verändert, er meidet den Kontakt zu anderen Hunden oder zeigt Ängste, Unsicherheit oder sogar Aggression.
  • Hat dein Hund weniger oder keinen Spaß mehr an Dingen die ihm vorher große Freude machten?

Du siehst, dein Hund kann dir auf vielerlei Arten zeigen, dass er Schmerzen hat. Häufig sind es Veränderungen im Verhalten und von Angewohnheiten, aber auch körperliche Veränderungen. Es ist unsere Aufgabe, unsere Hunde sehr genau zu beobachten, um möglichst früh zu erkennen, dass etwas nicht in Ordnung ist und zu handeln. Bitte bedenke immer, dass jeder Hund auf seine eigene und individuelle Art Schmerzen zeigt. Die gennannten Schmerzzeichen können einzeln und in ganz individuell unterschiedlichen Kombinationen auftreten.

Du solltest jede Schmerzäußerung deines Hundes ernst nehmen, DENN: Dein Hund simuliert niemals!

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Deine Tina

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Was ein orthopädisches Hundebett bewirkt! Produkttest tierlando.de

Was ein orthopädisches Hundebett bewirkt! Produkttest tierlando.de

Hält ein orthopädisches Hundebett, was es verspricht?

In meinem letzten Artikel habe ich dir verraten, was du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten solltest, damit dein Hund wirklich entspannt liegt. Was ein orthopädisches Hundebett ausmacht und was du bei der Auswahl unbedingt beachten solltest, verrate ich dir in diesem Artikel!

Für welche Hunde eignet sich ein orthopädisches Hundebett?

Ich mache es kurz: Jeder sollte Hund optimal liegen! Denn ein erholsamer Schlaf wirkt sich auch auf das Allgemeinbefinden aus. Das bedeutet, es spielt dabei keine Rolle, ob dein Hund noch jung und gesund ist. Oder ob er als Sporthund besonderen Belastungen ausgesetzt ist .Auch ein ein älterer Hund profitiert. Der Effekt ist für jeden Hund spürbar. Für Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Hüftdysplasie, Spondylose, Arthrose oder Bandscheibenvorfällen ist ein orthopädisches Bett unverzichtbar. Denn es entlastet den Körper spürbar.

Was unterscheidet ein orthopädisches Hundebett von einem “normalen! Bett?

Um der Frage auf den Grund zu gehen, haben wir ein orthopädisches Hundebett einmal genau unter die Lupe genommen. Das bedeutet, haben wir uns das Innenleben näher angeschaut. Getestet haben wir das Hundebett MADDOX ORTHO von tierlando.de. Sie haben uns einen Einblick in Materialien und Aufbau ihrer Betten gewährt.

Doggy Fitness - Produkttest Orthopädisches Hundebett

Doggy Fitness – Produkttest Orthopädisches Hundebett

Zauberwort: Visco Schaum?

Der sogenannte Visco Schaum (Memory Foam) ist das Herzstück eines orthopädischen Hundebetts. Der Schaum wurde für die Raumfahrt entwickelt. Heute wird er für medizinische Zwecke eingesetzt. Denn dauerhaft liegenden Patienten verschafft der Visco Schaum spürbare Erleichterung. Durch den gleichmäßigen Liegedruck werden Schmerzen gelindert und der Körper gleichmäßig gestützt. Das bedeutet, es steigert den Liegekomfort und es werden zusätzlich Liegeschwielen vorgebeugt. Der Schaum passt sich der Körperform optimal an, man liegt wie auf einer Wolke.

Da diese besondere Eigenschaft des Visco Schaums auch beim Hund funktioniert, wird er als führendes Bestandteil eines orthopädischen Betten eingesetzt.

Reicht Visco Schaum alleine für einen entspannten Schlaf?

Damit der Viscoschaum wirken kann, die Matratze auch atmungsaktiv ist und es nicht zu Wärmestaus kommt, gibt es einiges zu beachten. Der richtige Aufbau spielt eine entscheidende Rolle! Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, werden bei der getesteten Matratze drei unterschiedliche Schichten in der Matratze verarbeitet. Eine Schicht Viscoschaum wird auf einer stützenden Schicht aus Kaltschaum aufgebracht. Eine Wattierung als dritte Schicht sorgt für den erforderlichen Temperaturausgleich.

Doggy Fitness - Produkttest Orthopädisches Hundebett

Doggy Fitness – Produkttest Orthopädisches Hundebett

Wie wirkt ein orthopädisches Hundebett?

  • Die Matratze passt sich durch die Verwendung bestimmter Materialen der Körperform des Hundes an. Das bedeutet, sie wirkt wohltuend und entlastend auf Wirbelsäule und Gelenke des Hundes.
  • Das Material reagiert punktelastisch und sensibel auf Körpertemperatur und Gewicht des Hundes. Also geht mit der Druckentlastung eine bessere Durchblutung des Körpers einher.
  • Die Liegefläche schmiegt sich den einsinkenden Konturen an. Das reduziert den Druck der Auflagepunkte. Während des Schlafens und Ruhens liegen Wirbelsäule und Gelenke anatomisch optimal.
  • Insgesamt sorgen die Punkte für einen erholsamen Schlaf und beugen Gelenk- und Rückenschmerzen durch falsches Liegen vor.

Meine Hunde haben den Test gemacht. Das ist unser Fazit:

  • Der Einstieg ist auch für einen Handicap-Hund oder einen Senior einfach. Der vordere Rand eine geringe Höhe hat.
  • Tessa und Snowy können sich im Bett gut ausstrecken und durch den hohen seitlichen Rand bequem einkuscheln.
  • Der dreischichtige Aufbau der Matratze gibt dem Hund einen stabilen Liegekomfort. Sie passt sich an die Form des Hundekörpers an. Und das ist etwas was von beiden Hunden als sehr angenehm empfunden.
  • Im Sommer ist es meinen Hundemädchen wichtig, dass sich die Hitze im Bett nicht staut. Umso erstaunter war ich, dass sie trotz hoher Temperaturen in der Nacht wenig Unruhe zeigen. Das spricht für eine gute Luftzirkulation.
  • Für uns der große Moment nach dem Aufstehen am Morgen: Snowy zeigt keine Steifigkeit in ihren Bewegungen und ist insgesamt sehr entspannt. Das bedeutet einen viel besseren Start in den Tag.
  • Auch bei den kleinen Nappys über Tag hat Snowy nach dem Aufstehen keine Schwierigkeiten. Denn die hat sie sonst schon mal, wenn sie zu hart – oder aber auch zu weich – gelegen hat.
  • Natürlich haben die beiden Hundedamen mehrere Betten im Haus zur Auswahl. Dennoch suchen sie immer wieder das orthopädische Bett auf und machen es sich dort gemütlich.
Doggy Fitness - Produkttest Orthopädisches Hundebett

Doggy Fitness – Produkttest Orthopädisches Hundebett

Auch wenn die Optik und die Alltagstauglichkeit in unserem Test eher Nebensache ist. Mir ist bewusst, dass sie am Ende bei der Auswahl eines Bettes eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

Daher möchten wir dir auch diese Punkte nicht vorenthalten:

Für das MADDOX ORTHO von tierlando.de  stehen vier Bezüge zur Auswahl: Kunstleder, Cord, Polyester und Velour. Für welchen man sich entscheidet ist Geschmacksache. Vor allem des Hundes. Snowys Favorit ist der Cordbezug. Denn den scheint sie besonders kuschelig zu finden. Tessa fühlt sich im Kunstleder am Wohlsten. Alle Bezüge sind qualitativ sehr wertig und robust. Zudem halten sie auch den gesteigerten Bedürfnissen eines aktiven Hundes stand.

Wir hatten etwas Bedenken bei der Farbauswahl: Hellbeige. Aber es sieht schick und hochwertig aus. Die Bezüge sind zudem abnehmbar und lassen sich reinigen. Das haben wir auch getestet, die Bezüge sind leicht zu reinigen und auch nach der Wäsche noch formstabil. Alles in allem sind sie pflegeleicht und robust und auch gegenüber Hundekrallen recht unempfindlich.

Was wir sehr positiv finden: Auch bei dem Material des Bodens wird mitgedacht. Die Unterseite des Bettes ist mit einem rutschfesten Vlies versehen. Das ist nicht nur robust und reißfest, sondern auch atmungsaktiv. Ein sehr schöner Punkt. Denn so leidet das Bett auch draußen auf der Terrasse zum Beispiel nicht so sehr.. Das Hundebett ist übrigens in vielen verschiedenen Größen verfügbar. Getestet haben wir die XL Variante 120 cm, in der wenn es kuschelig sein darf sogar zwei schlanke Podenco-Damen Platz finden.

Doggy Fitness - Produkttest Orthopädisches Hundebett

Doggy Fitness – Produkttest Orthopädisches Hundebett

Einziger Wermutstropfen:

Im Internet wird angegeben, dass das Bett eng gerollt geliefert wird. Es kam allerdings ein riesengroßer Karton an. Bei der Abholung im Paketshop mit dem Kleinwagen muss man das berücksichtigen.

Das Fazit:

Das orthopädische Hundebett MADDOX ORTHO hat einen hohen Schlafkomfort. Das bedeutet, die orthopädische Matratze ist gut durchdacht und sehr gut verarbeitet. Das sich das Bett durch eine Auswahl von verschiedenen Farben super ins Wohnambiente eingliedert. Auch der Preis ist top für die Qualität. Das sind sehr positive Eigenschaften. Das Bett zeigt: schick und gesund ist machbar!

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Deine Tina

Der richtige Schlafplatz für deinen Hund – DAS solltest du unbedingt beachten!

Der richtige Schlafplatz für deinen Hund – DAS solltest du unbedingt beachten!

Schenke dem Schlafplatz deines Vierbeiners etwas Aufmerksamkeit

Pünktchen, Streifen oder lieber unifarben? Rund oder eckig? Die Auswahlkriterien für den Schlafplatz unseres Vierbeiners richten sich oft nach Geschmack und Wohnungseinrichtung des Hundehalters.

Allerdings nutzen unsere Hunde ihr Bettchen nicht nur für die Nacht – viele Stunden am Tag schlafen, dösen, kuscheln und ruhen sie darin. Grund genug, darauf zu achten, dass unsere Hunde gut gebettet sind!

Ich verrate dir wichtige Punkte, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

Was gibt es grundsätzlich beim Schlafplatz zu beachten?

  • Der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Dein Hund soll mit gerade mit Erkrankungen des Bewegungsapparates nicht auf kalten Böden liegen.
  • Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei ARTHROSE von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.
  • Der Einstieg sollte gerade bei älteren oder kranken Hunden bequem und nicht zu hoch sein.
  • Mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Es lohnt sich immer ein Blick auf das Innere des Hundebetts. Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Da mit diesem Punkt die Qualität eines Hundebetts steht und fällt, möchte ich darauf ausführlicher eingehen.

Außen Hui, innen Pfui – gilt leider auch für viele Hundebetten

Wenn man in die Inlays der verschiedensten Hundebettchen schaut, zeigt sich leider häufig dasselbe traurige Bild. Außen ist das Bett schick, toll verarbeitet und modern. Doch der Liegekomfort bleibt gnadenlos auf der Strecke. Billigster Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte sind die am häufigsten verwendeten Materialien im Kern des Bettes.

Wie soll ein Hund darauf bequem und sogar gesund schlafen?

Auf einer Matratze aus einfachem Schaumstoff und Füllwatte würden wir kein Auge zu tun, wie soll sich dein Hund wohl fühlen? Die Belastung auf den einzelnen Körperbereichen ist ungleichmäßig, der Hund liegt nicht nur unbequem, sondern sein Körper wird während der Ruhephase belastet. Da hilft auch die schöne Optik nicht mehr!

Ob dein Hund gesundheitlich fit ist, älter oder unter einer Gelenkerkrankung leidet: Verspannungen, Rückenschmerzen, Gelenksteifigkeit sind da auf Dauer vorprogrammiert.

Nur Trend oder wirklicher Nutzen für deinen Hund? – Orthopädische Hundebetten!

Habe ich vor einigen Jahren in meiner Praxis meinen Patienten-Besitzern für ihre Vierbeiner ein orthopädisches Hundebett empfohlen, wurde ich häufig belächelt. Zum Glück hat sich das, was vor wenigen Jahren noch ein junger Trend für Luxushunde war, durchgesetzt. Für unsere Hunde ganz gleich, ob gesund oder durch Erkrankungen des Bewegungsapparates geplagt, ist es sehr angenehm und gesund in einem orthopädischen Bett zu schlafen.

Hatte der Wolf hat in der freien Wildbahn auch ein orthopädisches Bett?!

Eine Gegenfrage: Wieso sollen unsere Vierbeiner nicht davon profitieren, wenn wir ihnen das Leben angenehmer gestalten? Wir Menschen kennen es auch: Haben wir auf einer schlechten Matratze geschlafen, wachen wir am nächsten Morgen auf und sind wie gerädert. Der Rücken schmerzt, alle Gelenke sind steif. Oft kommen noch Kopfschmerzen dazu. Eigentlich ist der Tag gelaufen. Kannst du dir vorstellen, dass es deinem Hund genauso geht?!

Welche Vorteile ein orthopädisches Hundebett für deinen Hund hat, wie die Füllung aussehen sollte und was es sonst noch zu beachten gibt, verrate ich dir in meinem nächsten Artikel!

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Deine Tina

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