Urlaub mit Hund – Fit im Urlaub mit diesem einfachen Training! (Anzeige)

Urlaub mit Hund – Fit im Urlaub mit diesem einfachen Training! (Anzeige)

Die Urlaubssaison beginnt wieder und was gibt es für uns Hundehalter Schöneres, als den Urlaub mit unseren Hunden zu verbringen. Auch wenn wir versuchen, jeden Tag bewusst zu erleben, genieße ich Urlaubstage mit Tessa und Snowy immer sehr. Endlich viel gemeinsame Zeit, die man voll und ganz auskosten möchte – durchatmen, ausschlafen, neue Dinge entdecken und die Seele baumeln lassen. Man kann fernab vom normalen (Arbeits-) Alltag gemeinsame Zeit verbringen und gemeinsam Dinge erleben und die Umgebung erkunden.

Bei so viel gemeinsamer Zeit: was liegt näher, als sich täglich ein paar Minuten für die Fitness und Gesundheit deines Hundes zu nehmen?

Klar, das ist für deinen Hund auch im normalen täglichen Leben wichtig und unverzichtbar. Doch oft fehlt die Motivation zu starten – man schiebt es immer weiter auf. So ein gemeinsamer Urlaub ist der richtige Zeitpunkt, in das Training einzusteigen und eine Routine zu finden, die man im Alltag nach dem Urlaub weiter umsetzen kann. Schon kurze Trainingseinheiten mit einfachen aktiven Übungen haben einen großen Effekt. Du tust du viel für die Gesundheit deines Hundes. Nicht nur Beweglichkeit, Muskulatur, Koordination und Balance werden trainiert. Auch das Herz-Kreislaufsystem wird in Schwung gebracht.

Zusätzlich habt ihr eine Menge Spaß zusammen und du stärkst eure Bindung. Deshalb habe ich dir 4 einfache Übungen zusammengestellt, die du im Urlaub täglich mit deinem Hund durchführen kannst – ganz egal wo ihr seid. Du benötigst nämlich kein Equipment. Wir nutzen Übungen, die die meisten Vierbeiner bereits aus dem täglichen Leben kennen – die aber einen hohen Trainingseffekt haben.

Bewegungstraining leicht gemacht – vier einfache und effektive Übungen

Wichtig bei allen Übungen:

– alle Bewegungen sollen möglichst langsam durchgeführt werden, damit sich dein Hund konzentrieren muss.

– starte pro Übung mit 3 Wiederholungen pro Tag.

– für alle Übungen sollte dein Hund auf einem rutschfesten, ebenen Untergrund stehen.

Die erste Übung STEH-SITZ-TRANSFER:

Übung Sitz Tessa Doggy Fitness Urlaub mit Hund

Übung Sitz Tessa Doggy Fitness Urlaub mit Hund

Du bringst deinen Hund vom Stand in den Sitz und dann wieder vom Sitz in den Stand. Dabei sollte er möglichst auf einer Stelle bleiben und nicht nach vorne weg gehen. Stehst du recht nah vor ihm, ist es für ihn einfacher auf der Stelle zu bleiben.

Mit dieser Übung trainierst du die Muskulatur und Beweglichkeit der Hinterläufe, die Muskulatur des unteren Rückens und die gesamte Balance und Koordination.

Die zweite Übung SITZ-PLATZ-TRANSFER:

Du bringst deinen Hund in den Sitz. Nun gibst du ihm das Signal ins Platz zu gehen. Von dort soll er wieder in den Sitz wechseln.

Die Übung trainiert vor allem die Beweglichkeit der Vorderläufe und die Muskulatur des Schultergürtels, des oberen Rückens und der Vorderläufe.

Übung Sitz Troy Doggy Fitness Urlaub mit Hund

Übung Sitz Troy Doggy Fitness Urlaub mit Hund

Übung Platz Troy Doggy Fitness Urlaub mit Hund

Übung Platz Troy Doggy Fitness Urlaub mit Hund

Die dritte Übung STEH-PLATZ-TRANSFER:

Dein Hund steht. Gib ihm nun das Signal ins Platz zu gehen. Er soll sich nicht erst setzen, sondern aus dem Steh direkt ins Platz gehen. Lasse ihn dann wieder vom Platz direkt ins Steh gehen. Auch bei dieser Übung sollte er beim Aufstehen möglichst auf einer Stelle bleiben und nicht nach vorne weg gehen.

Die Übung ist ein wahres Ganzkörper-Workout! Die Beweglichkeit aller Gelenke wird trainiert, die Muskulatur aller vier Läufe und auch des Rückens. Gleichzeitig förderst du Balance und Koordination deines Vierbeiners.

Übung Steh Troy Doggy Fitness Urlaub mit Hund

Übung Steh Troy Doggy Fitness Urlaub mit Hund

Übung Platz Troy Doggy Fitness Urlaub mit Hund

Übung Platz Troy Doggy Fitness Urlaub mit Hund

Die vierte Übung GIB FÜNF!:

Übung Pfote Snowy Doggy Fitness Urlaub mit Hund

Übung Pfote Snowy Doggy Fitness Urlaub mit Hund

Beim Pfote geben sollte dein Hund am besten sitzen. Lass dir abwechselnd beide Pfoten von ihm geben. Du kannst auch in der Höhe variieren und dir die Pfote in verschiedenen Höhen geben lassen – bis hin zum High Five!

Das Pfote geben kennen die meisten Hunde. Aber wusstest du auch, dass du Beweglichkeit und Muskulatur der Vorderläufe trainierst, den Schultergürtel stärkst und dein Hund auch seine Koordination und Balance trainiert?

Wann sind die Übungen tabu?

Das Training ist für deinen Hund tabu, wenn dein Hund unter Schmerzen oder akuten Entzündungen im Gelenk leidet. Hat dein Hund versteifte Gelenke, verzichte auf die Übungen, die eine Beugung des betroffenen Gelenks erfordern. Auch bei akuten Infekten und Fieber solltest du deinen Hund schonen.

Alle vier Übungen kannst du im Haus, aber auch draußen durchführen. Sogar auf euren Spaziergängen kannst du sie einbauen.

Doch auf euren Spaziergängen und Ausflügen kannst du noch mehr tun!

1.     Bewegungstraining im Wasser

Ausgedehnte Strandspaziergänge und frische Meeresluft sind traumhaft. Viele Hunde genießen es, durch das Meerwasser zu tollen. Wenn du deinen Hund im Schritt und Trab durch das Meerwasser führst, ist das ein effizientes Training für die Muskulatur und die Gelenkbeweglichkeit. Dein Hund muss sich bewusst bewegen und präzise ausbalancieren. Das ist gut für sein Körpergefühl! Durch den Wasserwiderstand ist die Anstrengung deutlich höher und die Muskeln werden mehr trainiert, als beim Laufen an Land. Positiv dabei ist, dass sich das Körpergewicht, dass dein Hund tragen muss verringert, je tiefer er durchs Wasser watet. Beginnt mit der Übung im flachen Wasser und steigert euch dann zum knietiefen Wassertreten. Beginne mit 1-2 Minuten und steigere die Einheiten langsam.

Kein Meer in Sicht?

Kein Problem, ein See mit einem flachen Ufer eignet sich auch für euer Training! Das Wassertreten könnt ihr im See genauso durchführen und der Trainingseffekt ist derselbe. Beginnt auch hier mit 1-2 Minuten waten durch das flache Wasser. Das kann im Wechsel im Schritt und Trab erfolgen. Steigert euch dann bis auf knietiefes Wasser.

2. Auf zu neuen Ufern – Training im Sand

Am Strand aber auch an vielen Seeufern gibt es Sand – und den nutzen wir für euer Training. Das Laufen im Sand ist sehr anstrengend – viel anstrengender als auf normalem festen Boden. Dein Hund trainiert dabei Kraft und Muskulatur, muss seine Pfoten höher heben und seine Gelenke mehr beugen als auf hartem, ebenen Untergrund. Auch seine Balance und Koordination werden gefördert.

3. Wald und Wiesen als Balanceparcours

In der Natur geht es über Stock und Stein. Intensive Gerüche umgeben deinen Hund und er bahnt sich den Weg durch Wiesen und den Wald. Das ist total spannend! Aber es trainiert auch seine Fitness. Die unebenen und vielen verschiedenen Untergründe sind das optimale Balance- und Koordinationstraining für deinen Hund. Dein Hund nimmt Bewegungen bewusst wahr und sein Körpergefühl wird trainiert und verbessert. Zusätzlich wird die Muskulatur und Gelenkbeweglichkeit gefördert.

4. Zwei zusätzliche Outdoor Übungen: Baumstamm & Co. als Trainingsgerät

Suche dir auf dem Spaziergang mehrere dicke Äste. Sie sollten so sein, dass dein Hund leicht darüber klettern kann. Lege sie in einer Hundelänge Abstand hintereinander. Dann lässt du deinen Hund langsam und Schritt für Schritt drüber laufen. Dabei trainierst du seine Gelenkbeweglichkeit, Balance und Koordination. Zusätzlich werden Muskulatur und ein gesunder Bewegungsablauf gefördert.

Auch Baumstümpfe und dicke Steine kannst du nutzen. Führe deinen Hund langsam im Slalom um die Hindernisse herum. Wie beim Cavaletti Training sollte der Abstand der Hindernisse ca. eine Hundelänge sein. Mit dieser Übung trainierst du Körpergefühl, Balance und Koordination deines Hundes. Gleichzeitig wird die Wirbelsäule in eine leichte Seitwärtsbeugung gebracht, beweglich gehalten und die Muskulatur trainiert. Auch für einen gesunden Bewegungsablauf ist diese Übung toll!

Beide Übungen kannst du je drei Mal wiederholen. Wenn du deinen Hund auch nach dem Urlaub fit halten möchtest, nehme dir die Zeit und führe die Übungen Zuhause weiter durch!

Wie sieht es mit eurer Urlaubplanung aus

Urlaub mit Hund - ferienwohnungen.de

Urlaub mit Hund – ferienwohnungen.de

Habt ihr schon das passende Urlaubsdomizil für euch und euren Vierbeiner gefunden oder seid ihr noch auf der Suche nach einer passenden Unterkunft?

Dann schaut doch mal bei Ferienwohnungen.de vor­bei. Dort findet ihr auch ein sehr großes Angebot europaweit mit tollen, hundefreundlichen Unterkünften.

Dieser Blogbeitrag ist entstanden im Rahmen eines Fotowet­tbe­werbs aufmerk­sam gewor­den, bei dem auch ich mit­mache: Postet bis Ende des Jahres euer schön­stes Urlaub­s­foto mit dem Hashtag

#mein­hun­deurlaub

bei Insta­gram. Natür­lich gibt’s auch etwas zu gewin­nen. Alle Infos finden sich unter diesem YouTube-Spot.

Ich wünsche euch eine wunderbare Urlaubszeit und viele tolle, unvergessliche Erlebnisse!

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Alles Liebe, deine Tina

 

 

Degenerative Myelopathie – Verhaltenstipps Teil III der Blogreihe

Degenerative Myelopathie – Verhaltenstipps Teil III der Blogreihe

Die Degenerative Myelopathie ist eine gefürchtete Erkrankung unter Hundehaltern. Vermutet wird eine genetische Ursache, doch gänzlich geklärt ist es nicht. Besonders gefürchtet ist diese Erkrankung, weil sie nicht heilbar ist und sicher einen tödlichen Verlauf nimmt.

Die Diagnose ist für Hundehalter ein großer Schock, bedeutet sie doch den sicheren Tod des geliebten Vierbeiners. Dennoch wäre Aufgeben der falsche Weg. Es gibt zwar keine Heilung, aber es gibt Möglichkeiten, das Fortschreiten der Erkrankung deutlich zu verzögern.

Physiotherapie – wichtigste Maßnahme

Der wichtigste Faktor ist dabei die intensive physiotherapeutische Betreuung des Hundes. Es gibt viele Erfahrungsberichte die zeigen, das Hunde dadurch noch mehrere Jahre ein lebenswertes Leben führen konnten und der Fortschritt der Degenerativen Myelopathie enorm verlangsamt wurde.

Mittels Physiotherapie kann dem Verlust der Muskulatur und den Lähmungen entgegengewirkt werden. Die Gelenkbeweglichkeit wird erhalten und auch Koordination und Balance können lange stabilisiert werden. So gibt man dem Vierbeiner die Chance auf ein deutlich längeres aktives Hundeleben.

Auch so kannst du deinen Vierbeiner bei einer Degenerativen Myelopathie unterstützen

Pfotenschutz

Pfotenschuhe geben deinem Hund Halt.. Sie verhindern ein Wegrutschen und somit Stürze. Sie schützen auch Pfoten und Krallen bei Hunden, die mit den Pfoten schleifen. Wenn ein Vierbeiner nur unter einer Schwäche der Hinterläufe leidet, reichen ggfs. Schuhe an den Hinterpfoten.

Ich empfehle dir immer darauf zu achten, dass die Schuhe optimal passen. Sie dürfen nicht zu eng sein, aber auch nicht rutschen. Dann schaden sie eher als das sie nutzen. Es gibt Schuhe, die so beschaffen sind, dass man sie im Haus nutzen kann. Ebenso gibt es spezielle Outdoor Schuhe, die aus anderen Materialien hergestellt sind. Die Sohlen haben ein anderes Profil.

Weiche Liegeplätze

Auch der Schlafplatz deines Hundes sollte auf seine Erkrankung eingerichtet sein. Er sollte nicht in kalten, zugigen Bereichen liegen. Ein orthopädisches Hundebett beispielweise bietet eine wunderbare Druckentlastung für den Rücken. Dein Hund schläft wie auf Wolken. Übrigens kann ich dir orthopädische Hundebetten wärmstens empfehlen. Sie eignen sich für gesunde und erkrankte sowie ältere Hunde gleichermaßen.

Rutschfester Untergrund im Haus

Falls ein Hund von Degenerativer Myelopathie betroffen ist und im Haus keine Pfotenschuhe trägt, solltest du unbedingt rutschige Untergründe vermeiden. Bereiche im Haus, die er regelmäßig nutzt, kannst du beispielsweise mit Teppichresten oder ähnlichem sicherer gestalten. Du vermeidest so ein Wegrutschen und auch Stürze. Dein Vierbeiner bewegt sich lieber und leichter im Haus.

Belastung dem Krankheitszustand anpassen

Dabei sollte das Maß an Bewegung immer an den aktuellen Gesundheitszustand des Vierbeiners angepasst sein. Mache lieber kurze Spaziergänge, die deinen Hund nicht so sehr erschöpfen lassen. Auch die Regenerationsphase wird so verkürzt.

Rampen

Vermeide Sprünge in und aus dem Kofferraum. Falls du deinen Hund nicht in den Kofferraum heben kannst, gibt es praktische Hunderampen. Hunde gewöhnen sich meist schnell daran.

Tragehilfe

Es gibt praktische Tragehilfen. Damit kannst du deinen Hund unterstützen und entlasten. Sie geben ihm viel Sicherheit, wenn er wackelig auf den Beinen ist. Du solltest bei der Auswahl der Tragehilfe darauf achten, dass sie gut sitzt und aus einem reißfesten, stabilen Material gefertigt ist. Weiterhin sollte das Material weich sein und an keiner Stelle einschneiden. Häufig wird Neopren verwendet, was zudem leicht zu reinigen ist und schnell trocknet.

Erhöhter Trink- & Futterplatz

Besonders bei größeren Hunden ist ein erhöhter Trink- und Futterplatz eine gute Entlastung. Dein Hund muss sich nicht vorne überbeugen. Die Belastung auf die Gelenke ist dabei gleichmäßig verteilt. Er kann seine Mahlzeit in bequemer Haltung einnehmen.

Doch auch im Alltag gibt es einige Dinge zu beachten

  • Vermeide unbedingt das Aufreiten anderer Hunde.
  • Auch das Klopfen und Tätscheln auf dem Rücken ist für deinen Hund unangenehm.

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deine Tina Degenerative Degenerative Myelopathie Myelopathie Degenerative Myelopathie Degenerative Myelopathie Degenerative Myelopathie Degenerative Myelopathie

So kommt dein Seniorhund gut durch den Winter – Mein Herz bellt Ausgabe #22

So kommt dein Seniorhund gut durch den Winter – Mein Herz bellt Ausgabe #22

Du hast einen Seniorhund? Besonders unseren älteren Vierbeinern macht die nasskalte Jahreszeit sehr zu schaffen. Die Kälte zieht in die Knochen und sie haben den widrigen Wetterbedingungen nicht mehr so viel entgegenzusetzen.

Ihr Stoffwechsel funktioniert langsamer, sie kühlen schneller aus– frieren somit schneller – und brauchen länger, bis sie wieder aufgewärmt sind. Oft sind in diesen Monaten die Gelenke besonders steif und die Bewegungen fallen noch viel schwerer als sonst. Unsere Hunde haben damit mehr zu kämpfen, als wir denken – auch wenn sie es nicht immer gleich offensichtlich zeigen.

Was kannst du tun?

Doch es gibt Möglichkeiten, mit denen du insbesondere einen Seniorhund in der kalten Jahreszeit unterstützen kannst und ihm das Leben erleichtern kannst. Einige Ideen habe ich dir zusammengestellt, womit du deinen älteren Hund in der kalten Jahreszeit unterstützen kannst.

Natürlich machen alle vorgestellten Maßnahmen auch Sinn für jeden anderen Hund – insbesondere jene, die unter Gelenkerkrankungen wie z.B. Arthrose, Hüftdysplasie oder Spondylose leiden.

Wie du deinen Vierbeiner am besten unterstützen kannst, erfährst du in meinem Artikel in der Ausgabe #22 der Mein Herz bellt:

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deine Tina

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen – Teil II

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen – Teil II

Im letzten Artikel habe ich dir bereits 4 wertvolle Tipps zur Vermeidung von Gelenkproblemen gegeben. Mir liegt die Gesundheit deines Vierbeiners am Herzen und deshalb gebe ich dir in diesem Artikel vier weitere wichtige Tipps für deinen Hund.

Natürlich solltest du sie auch beherzigen, wenn dein Hund bereits unter einer Gelenkerkrankung leidet.

1. Fit und mobil in jeder Lebenslage

Bewegung fördert die Gelenkgesundheit. Dies gilt unabhängig vom Alter deines Hundes. Dabei sollte das Maß an Bewegung immer an den aktuellen Gesundheitszustand und das Alter deines Vierbeiners angepasst sein. Es ist nicht zwangsläufig notwendig, dass dein Hund 4 Stunden pro Tag an Bewegung bekommt, damit er fit bleibt. Auch zu viel Bewegung kann schädlich für die Gelenke sein und zu Überlastungsschäden führen.

Grundsätzlich gilt: das gleichmäßige Laufen im Trab (natürlich auch am Rad, wenn ihr Freude daran habt) ist gesund und gelenkschonend. Zusätzlich hält es neben dem Bewegungsapparat auch das Herz-Kreislaufsystem fit. Alles sollte aber immer auf die Gesundheit und das Alter deines Hundes angepasst sein.

2. Der Boden unter deinen Pfoten – so entscheidend

Für die Gelenke sind Asphalt und andere harte Untergründe nicht gesund. Sie werden beim Laufen auf harten Untergründen übermäßig belastet und Bewegungen werden nicht abgefedert. Lasse deinen Hund so viel wie möglich auf Feld- Wald- und Wiesenuntergründen laufen. Dort bietet sich deinem Hund nicht nur viel mehr zu schnüffeln. Diese weichen und federnden Untergründe sind ach für die Gelenke viel gesünder. Weil sie die Bewegungen sanft abfedern. Gleichzeitig werden auf diesen Untergründen auch noch Balance, Motorik und Koordination trainiert.

3. Verantwortungsvoller Hundesport

Viele Hunde haben Spaß am Sport. Er bietet eine tolle Möglichkeit, deinen Hund körperlich und geistig auszulasten. Beim Sport solltest du allerdings nie auf das Warm um und Cool Down verzichten. Beides bildet die Basis für verantwortungsvollen, gesunden und erfolgreichen Hundesport. Mit einem guten Warm Up kann der Körper deines Hundes besser mit Sprüngen, abrupten Stopps und engen Wendungen umgehen. Das Risiko für Gelenkschäden und Verletzungen wird so deutlich gemindert.

Warm Up ist keine Trainingszeit. Plane daher extra Zeit hierfür ein. In der Regel sind ca. 10-15 Minuten absolut ausreichend. Nehme dir nach dem Sport auch Zeit für das Cool Down. Es ermöglicht deinem Hund sich schneller zu erholen. Die Regenerationsphase des Körpers verkürzt sich und Überlastungsschäden werden vermieden.

4. Das richtige Alter für den Sport

Beginne mit dem Hundesport erst, wenn dein Hund nicht mehr im Wachstum ist. Lasse ihn zuvor auf die gängigen Gelenkerkrankungen untersuchen. Gegebenenfalls sind dann verschiedene Sportarten tabu. Du kannst dennoch mit deinem Vierbeiner sportlich aktiv sein. Bei Sportarten wie Degility oder Mobility werden die Erkrankungen deines Vierbeiners berücksichtigt und ihr habt viel Spaß zusammen.

Wie du siehst, eigentlich ist es nicht schwierig, auch vorbeugend etwas für die Gesundheit und die Gelenke deines Vierbeiners zu tun.

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Deine Tina Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen

 

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme beim Hund vorzubeugen – Teil I

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme beim Hund vorzubeugen – Teil I

Gibt es eigentlich die Möglichkeit, Gelenkprobleme beim Hund vorzubeugen? Auf jeden Fall! Doch selbst wenn dein Vierbeiner unter einer Gelenkerkrankung leidet, ist es wichtig, dass du die folgenden Tipps beherzigst. Denn wir alle wünschen uns doch von Herzen, dass unsere Hunde bis ins hohe Alter fit und mobil sind.

Grundsätzlich heißt das Stichwort: Vorsorge

Das bedeutet vor allem: achte auf diese Punkte bevor die ersten Gelenkprobleme auftreten – also möglichst vom Junghundalter an.

1. Vermeide Übergewicht

Übergewicht macht deinen Hund krank und ist eine Hauptursache für Erkrankungen des Bewegungsapparates! Bereits ein wenig zu viel auf den Rippen schaden deinem Hund dauerhaft! Das liegt daran, weil die Gelenke deines Vierbeiners dauerhaft überlastet und fehlbelastet werden. Jeder Schritt fällt schwer und schmerzt. Die Beweglichkeit wird eingeschränkt und Verspannungen entstehen. In der Folge verlieren von Übergewicht betroffene Hunde an Muskulatur. Der Hund befindet sich in einem wahren Teufelskreis.

Du weißt, dass dein Hund zu viel auf den Rippen hat? Dann solltest du sofort dafür Sorge trage, dass er sein Normalgewicht wiederfindet – mit angepasster Ernährung und gezielter Bewegung.

2. Mobilität ist keine Frage des Alters

Oder: wer rastet der rostet! Dieses Sprichwort gilt auch für unsere Vierbeiner. Klar, es ist normal, dass mit steigendem Alter die eine oder andere Bewegung schwerer fällt. Bewegungen werden steifer, die Muskulatur baut ab, Kraft und auch die Kondition lassen nach. Dennoch hast du die Möglichkeit den Prozess durch gezielte Übungen und Training zu verzögern und deinen Vierbeiner so länger fit halten. Deshalb lege ich dir ans Herz, mit dem Bewegungstraining nicht erst im Alter zu beginnen. Ein regelmäßiges Workout sollte das ganze Hundeleben lang ein fester Bestandteil eures gemeinsamen Alltags sein.

Auch fallen vielen Hunden im hohen Alter längere Spaziergänge schwer. Ihr solltet dann mehrere und dafür kürzere Ausflüge machen. So bekommt dein Hund genügend Bewegung und bleibt beweglich. Zusätzlich verkürzt sich die Erholungsphase.

 

3. Natürliche Unterstützung

Mit der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln musst du nicht erst beginnen, wenn dein Hund bereits erkrankt ist. Auch präventiv können sie dazu beitragen, Gelenke und Knochen zu unterstützen. Bereits im Erwachsenenalter kannst du so den Gelenken deines Hundes vorsorglich etwas Gutes tun. Präparate wie Kollagenpeptide oder Grünlippmuschel können gute Dienste leisten, die Gelenke zu pflegen und zu versorgen. Insgesamt hält unsere Natur eine große Vielfalt an natürlichen Mitteln bereits, die den Hundekörper unterstützen.

4. Schlafen wie auf Wolken

Geht es dir auch so? Wenn du auf einer guten Matratze schläfst, hast du keine Rückenschmerzen und du bist so richtig ausgeruht? Unseren Vierbeinern geht es nicht anders. Denn ein warmer und gut gepolsterter Schlafplatz läßt deinen Hund ausgeruht sein und schützt vor steifen Gelenken. Der Schlafplatz sollte immer ausreichend groß sein und die Möglichkeit bieten, sich komplett auszustrecken. Stelle das Hundebett immer an einen warmen und zugfreien Ort. Übrigens kann ich dir orthopädische Hundebetten wärmstens empfehlen. Sie eignen sich für gesunde und erkrankten sowie ältere Hunde gleichermaßen.

Kann ich die Punkte auch umsetzen, wenn mein Hund schon betroffen ist?

Alle Punkte gelten auch für deinen Hund, wenn er bereits unter Gelenkproblemen leidet. Sie helfen ihm dabei, dabei das Fortschreiten von Arthrose, Spondylosen & Co. zu verzögern. Sie verschaffen deinem Hund eine bessere Beweglichkeit, lindern Schmerzen und halten ihn länger fit!

Im Teil II gebe ich dir weitere wertvolle Tipps, wie du Gelenkerkrankungen vorbeugen kannst!

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Schmerzen lindern beim Hund mit Hot Packs, Rotlicht & Co.

Schmerzen lindern beim Hund mit Hot Packs, Rotlicht & Co.

Schmerzen lindern beim Hund – kann man manchmal auch die Gabe von Schmerzmitteln verhindern – und wenn ja, wie?! Mit Wärme kannst du deinem Hund sehr gut helfen, wenn er unter Schmerzen leidet. Sie tut deinem Hund gut, wenn er zum Beispiel unter Muskelverspannungen leidet. Sie hilft auch bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, die nicht akut entzündlich sind. Dazu gehören beispielsweise Hüftdysplasie, Spondylose oder Arthrose außerhalb eines akuten Schubs. Auch bei chronisch-rheumatischen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen hilft Wärme hervorragend. Auch deinem älteren Hund kannst du mit Wärme etwas Gutes tun. Sie lindert nicht nur Schmerzen, Wärme hilft auch, beweglicher zu werden.

Auch dem gesunden Hund tut Wärme gut

Du kannst Wärmebehandlungen sowohl alleine aber auch begleitend zur Massage anwenden. Auch als Vorbereitung auf aktive Übungen, nach dem Sport, vor oder nach dem Spaziergang kannst du deinem Hund mit Wärme etwas Gutes tun und ihm Wohlgefühl verschaffen.

Wann ist sie bei deinem Hund tabu?

Nicht anwenden solltest du Wärme bei deinem Hund bei akuten Entzündungen, Fieber und Infektionserkrankungen. Auch bei Ödemen, Hämatomen und Blutungen ist Wärme tabu. Zudem solltest du auf Wärmetherapie verzichten, wenn dein Hund unter einer Herzinsuffizienz leidet, bei Tumoren und auch bei Trächtigkeit, da sie wehenfördernd sein kann.

Warum lindert Wärme Schmerzen?

Je nach Art der Anwendung geht die Wärme ca. 1-2 cm in die Tiefe. Wenn man hier z.B. den Vorderlauf des Hundes betrachtet, ist dies schon recht tief. Sie hat verschiedene Effekte. Die Durchblutung wird angeregt, weil sich durch die Wärme die Gefäße weiten und das Blut schneller fließt. Positiver Effekt hierbei ist: entzündliche Stoffe werden abtransportiert und die Sauerstoffzufuhr wird erhöht (somit Stoffwechselsteigerung im Gewebe). Somit führt sie bei chronisch- entzündlichen Erkrankungen zu einer Hemmung der Entzündung, da durch die Wärme die entzündlichen Stoffe abtransportiert werden. Gleichzeitig entspannt die Muskulatur und Schmerzen werden gelindert. Die Gelenkbeweglichkeit wird erhöht, da durch die Wärme die Gelenkflüssigkeit weniger zähflüssig ist und bindegewebige Strukturen wie Bänder und Sehnen werden elastischer. Die Steifigkeit der Gelenke wird weniger und dein Hund wird mobiler und beweglicher.

Schmerzen lindern beim Hund mit Wärme:

Formen der Wärmetherapie sind beispielsweise Rotlicht, Hotpacks, verschiedene Kern- und Körnerkissen, Wärmflasche, heiße Rolle und Dampfbad z.B. bei bronchialen Infekten.

Rotlicht

Rotlicht ist sehr gut, um größere Bereiche zu behandeln. Die Rotlichtlampe sollte ca. 30-40 cm vom Hund entfernt sein. Optimal ist es, wenn die Infrarotstrahlen in einem 90Grad Winkel auf deinen Hund auftreffen. Da die Wärme sehr intensiv sein kann solltest du Dauer und Intensität individuell anpassen. Dein Hund kann je nach dem wie er es mag 15-30 Minuten unter dem Rotlicht bleiben.

Hot Packs

Sie sind sehr einfach im Handling und eignen sich besonders zur lokalen Anwendung. Erwärme sie in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Sie halten die Temperatur ca. 1 Stunde. Nachdem du das Hotpack erwärmt hast, wickele es in ein Handtuch, damit die Wärme nicht zu intensiv wird und lege es auf den Körperbereich, den du behandeln möchtest. Das Hot Pack kühlt mit der Zeit ab und kann 15-30 Minuten auf deinem Hund verbleiben.

Körner-/Kernkissen

Auch Körner- oder Kirschkernkissen eignen sich sehr gut zur lokalen Behandlung. Erwärme sie im Backofen oder in der Mikrowelle und lege sie dann für ca. 15-30 Minuten auf den Körperbereich, den du behandelst. Körnerkissen verschaffen übrigens auch bei Bauchschmerzen Erleichterung.

Wie oft kannst du deinen Hund mit Wärme behandeln?

Du kannst deinen Hund bei Bedarf täglich – auch mehrmals – behandeln.

Aber Achtung:

Lasse deinen Hund bei der Wärmetherapie nicht alleine, damit du ihn vor Überhitzung und Überreaktion schützt. Du solltest auch auf keinen Fall ein Hot Pack, Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche auf deinem Verbeiner befestigen. Er muss jederzeit die Möglichkeit haben, der Wärme auszuweichen und die Behandlung abzubrechen.

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Alles Liebe

Deine Tina Schmerzen lindern beim Hund Schmerzen lindern beim Hund Schmerzen lindern beim Hund Schmerzen lindern beim Hund Schmerzen lindern beim Hund

Kollagenpeptide für den Hund – Unsere Erfahrung mit Collagile Dog

Kollagenpeptide für den Hund – Unsere Erfahrung mit Collagile Dog

Wenn es um das Thema Nahrungsergänzungsmittel bei Gelenkerkrankungen geht, ist Collagile Dog aktuell in aller Munde.

Aber was hat es damit eigentlich auf sich?

Das wollten wir auch gerne wissen. Und da Snowy unter verschiedenen Gelenkerkrankungen wie z.B. Spondylose, Arthrose in diversen Gelenken und Hüftdysplasie leidet, haben wir uns entschieden, es selbst auszuprobieren.

Daher haben wir uns eine Dose des „Wundermittels“ bestellt um zu sehen, ob es hält, was es verspricht.

Neben der Wirkung ist es für uns allerdings ebenso wichtig zu wissen, was wir verfüttern. Viele Nahrungsergänzungsmittel sind mit Füllstoffen angereichert oder die Bestandteile von schlechter Qualität. Daher schauen wir uns zunächst an, woraus das Produkt besteht.

Was ist drin in Collagile Dog?

Collagile Dog besteht rein aus bioaktiven Kollagenpeptiden. Füllstoffe Fehlanzeige! Kollagen ist ein körpereigenes Protein. Hauptsächlich kommt es im Bindegewebe vor und als Faserbestandteil von Knochen, Sehnen, Knorpel, Bändern, Haut, Blutgefäßen und Zähnen.

Kollagen unterstützt z.B. die Druck- und Widerstandsfähigkeit von Knorpel, die Flexibilität der Knochen, und die Reißfestigkeit von Sehnen und Bändern. Der Kollagengehalt in den Gelenken sinkt mit fortschreitendem Alter. Da der Gelenkknorpel zu einem sehr großen Anteil aus Kollagen besteht, ist es sinnvoll, ihn zu unterstützen und möglichst stabil zu halten.

Um ein Allergenrisiko gegen Proteine auszuschliessen, wird aus Kollagen ein Kollagenhydrolysat gewonnen, das wiederum aus Kollagenpeptiden besteht.

Extratipp:

Ich empfehle dir Kollagenpeptide zusammen mit Vitamin C in Form von Hagebutte oder Sanddornbeere zu geben. Das verstärkt die Wirkung des Kollagens und der Körper wird angeregt, eigenes Kollagen zu produzieren.

Wie verträglich sind Kollagenpeptide und im speziellen Collagile Dog?

Die bioaktiven Kollagenpeptide sind frei von Allergenen. Das bedeutet, allergische Reaktionen sind nicht möglich. Die Verträglichkeit ist ausgesprochen gut. Das Produkt hat Lebensmittelqualität und birgt keine Nebenwirkungen. Es kann auch problemlos mit zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden.

Zusätzlich ist es geschmacksneutral und wird somit sogar von meiner kritischen Snowy angenommen. Sie ist sonst sehr kreativ, um Nahrungsergänzungsmittel herumzupicken.

Unsere Erfahrung mit Collagile Dog

Wir waren sehr gespannt, ob auch Snowy vom Collagile Dog profitiert. Wie vom Hersteller empfohlen, haben wir in den ersten zehn Tagen die Dosis verdoppelt. Bereits nach diesen ersten 10 Tagen hatten wir das Gefühl, dass Snowy insgesamt etwas aktiver wirkt und sich leichter bewegt. Fraglich, ob das so bleiben würde, wenn wir die Dosis auf „normal“ reduzieren würden. Doch auch in den Folgewochen blieb sie weiterhin aktiver. Das Aufstehen und Hinlegen schien ihr zusätzlich leichter zu fallen.

Zusätzlich kam sie mit Wetterwechseln besser zurecht. Bei unseren Trainingseinheiten fällt mir auf, das Snowy verschiedene Übungen leichter fallen und flüssiger ablaufen. Insgesamt ist in ihre Gelenke mehr Bewegung gekommen und sie zeigt sich bewegungsfreudig. Dieser Zustand hat sich auch nach nunmehr 6 Wochen regelmäßiger Gabe stabil gehalten.

Wir haben uns daher entschieden, dass wir Snowy auch dauerhaft mit der Gabe von Kollagenpeptiden von Collagile Dog unterstützen möchten. Auch wir können Collagile Dog guten Gewissens als ein wirksames und hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel empfehlen.

Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln muss man berücksichtigen, dass jeder Hund individuell zu betrachten ist. Was bei dem einen Vierbeiner eine deutlich Wirkung zeigt, bleibt beim nächsten Hund ggfs. ohne jede Wirkung. Wichtig ist auch, dass kein Nahrungsergänzungsmittel einen Tierarztbesuch, eine umfassende Diagnostik und therapeutische Behandlung ersetzt.

Wohl aber ist es eine sehr gute Ergänzung um die Gesundheit des Hundes und seine Gelenke zu unterstützen sowie ggfs. Schmerzen und Entzündungen zu lindern.

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Deine Tina

Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten!

Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten!

Die meisten unserer Vierbeiner haben mehr als ein Hundebett. Aber nach welchen Kriterien wählen wir das Bett für unseren Hund aus?

Unsere Hunde nutzen ihr Bettchen nicht nur, um darin nachts zu schlafen. Auch tagsüber wird dort ausgeruht, gedöst und gekuschelt. So viele Stunden, wie sie also darin verbringen, sollte man einige Punkte mehr berücksichtigen, als Form und Farbe. Unsere Hunde sollten einfach gut gebettet sein.

Daher habe ich dir einige wichtige Punkte zusammengestellt, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

  • Auch wenn Hunde sich oft klein einrollen: der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Hunde fühlen sich gern beschützt, wenn sie ruhen. Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei ARTHROSE von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.

Auch diese Punkte sind wichtig bei einem Hundebett:

  • Mache es deinem Vierbeiner einfach, in sein Bettchen zu steigen: der Einstieg sollte besonders bei älteren Hunden oder jenen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates bequem und nicht zu hoch sein.
  • Gut gepolstert ist wichtig: mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Und der wichtigste Punkt zu Schluss: werfe einen Blick auf das Innenleben des Hundebetts – am besten bevor du es kaufst! Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Besonders empfehlenswert sind orthopädische Betten, die über einen sogenannten Memory Foam verfügen. In vielen „normalen“ Hundebetten wird jedoch nur billiger Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte verwendet.

Dein geliebter Vierbeiner wird es dir danken, wenn du beim Kauf des nächsten Hundebettchen an diese Punkte denkst und er weich und gut gebettet schlafen kann.

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Alles Liebe,

deine Tina

Alter Hund – 7 Dinge mit denen du ihn im Alltag unterstützt

Alter Hund – 7 Dinge mit denen du ihn im Alltag unterstützt

Mit dem Thema ” Alter Hund ” muss wir Hundehalter uns alle früher oder später beschäftigen. Es ist nicht immer einfach zu sehen, dass unser Vierbeiner nicht mehr der junge agile Hüpfer ist, sondern das mehr und mehr das Eine oder Andere schwerer fällt. Es gibt allerdings viele Dinge, mit denen wir unseren alten Hund insbesondere im fortschreitendem Alter unterstützen können. Sie machen ihnen das Leben angenehmer und einfacher.

Eine Reihe davon stelle ich dir hier vor. Auch wenn Wohlfühlen immer individuell ist, so bin ich mir sicher, dass dein Vierbeiner eine Vielzahl der Ideen nach Bedarf sehr schätzen wird. Und deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Beobachte deinen Vierbeiner einfach gut.

1. Der richtige Liegeplatz

Die Auswahlkriterien für den Schlafplatz unseres Vierbeiners richten sich oft nach Geschmack und Wohnungseinrichtung des Hundehalters. Allerdings nutzen unsere Hunde ihr Bettchen nicht nur für die Nacht – viele Stunden am Tag schlafen, dösen, kuscheln und ruhen sie darin. Grund genug, darauf zu achten, dass unsere Hunde gut gebettet sind! Besonders wenn Hunde älter werden, schlafen sie mehr und brauchen längere Ruhephasen. Umso wichtiger, dass der Schlafplatz gut gewählt ist.

Was ich dir sehr empfehle, ist ein orthopädisches Hundebett. Für unsere Hunde ist es sehr angenehm und gesund in einem orthopädischen Bett zu schlafen. Es passt sich der Körperform an, entlastet die Gelenke opimal, Liegeschwielen werden vermieden. Die Schlafqualität erhöht sich deutlich. Besser ausgeruht bedeutet auch mehr Lebensqualität. Also Grund genug zu checken, wie dein Senior gebettet ist.

2. Tragehilfe für Treppen

Vielen Hunden macht es im Alter große Mühe, Treppen zu steigen. Manche Vierbeiner kann man bequem die Treppe hinauf tragen. Ab einer gewissen Größe das allerdings schwierig. Dafür wurden Tragehilfen entwickelt, mit denen du deinen Hund sehr gut beim Treppensteigen unterstützen kannst. Es gibt Tragehilfen nur für die Unterstützung der Vorder- oder Hinterläufe. Aber auch solche, die den kompletten Hund unterstützen. Du kannst sie auch sehr gut nutzen, wenn es deinem Hund schwer fällt aufzustehen oder er Hilfe und etwas Halt beim Gehen benötigt.

Du solltest bei der Auswahl der Tragehilfe darauf achten, dass sie gut sitzt und aus einem reißfesten, stabilen Material gefertigt ist. Weiterhin sollte das Material weich sein und an keiner Stelle einschneiden. Häufig wird Neopren verwendet, was zudem leicht zu reinigen ist und schnell trocknet.

3. Aufstiegshilfen und Hunderampen

Wenn dein Hund vor dem offenen Kofferraum steht und zögerlich von einer Pfote auf die andere tritt – statt schwungvoll ins Auto zu springen – spätestens dann ist Zeit ihn beim Ein- und Ausstieg ins/aus dem Auto zu unterstützen. Natürlich kannst du ihn ins Auto heben. Je nach Größe des Hundes, ist es für beide Seiten jedoch angenehmer, auf eine Rampe zurückzugreifen. Achte immer darauf, dass die Rampe breit genug für deinen Hund, nicht zu steil und rutschfest ist. Zusätzlich empfehle ich dir, immer neben ihm zu sein, wenn er die Rampe nutzt. So kannst du ihn sichern, falls er die Balance verliert.

Viele Vierbeiner liegen mit auf dem Sofa, manche auch mit im Bett. Auch hier gibt es zwei- bis dreistufige kleine Treppen, die deinem Hund den Aufstieg deutlich erleichtern. Achte auch hier bitte darauf, dass die Stufen rutschfest sind und groß genug. Nur so kann dein Hund sie trittsicher nutzen.

4. Pfoten- und Krallenschutz

Von vielen werden Pfotenschuhe immer noch belächelt. Sie haben allerdings nichts mit einem modischen Accessoire zu tun. Für einige Vierbeiner sind sie unverzichtbar. Beispielsweise wenn Hunde auf glatten Böden nicht mehr den nötigen Halt finden. Sie verhindern ein Wegrutschen und somit Stürze. Sie schützen auch Pfoten und Krallen bei Hunden, die mit den Pfoten schleifen. Wenn ein Vierbeiner nur unter einer Schwäche der Hinterläufe leidet, reichen ggfs. Schuhe an den Hinterpfoten. Ich empfehle dir immer darauf zu achten, dass die Schuhe optimal passen. Sie dürfen nicht zu eng sein, aber auch nicht rutschen. Dann schaden sie eher als das sie nutzen. Es gibt Schuhe, die so beschaffen sind, dass man sie im Haus nutzen kann. Ebenso gibt es spezielle Outdoor Schuhe, die aus anderen Materialien hergestellt sind. Die Sohlen haben ein anderes Profil.

5. Erhöhter Trink- & Futterplatz

Besonders bei größeren Hunden ist ein erhöhter Trink- und Futterplatz eine gute Entlastung im Alter. Dein Hund muss sich nicht vorne überbeugen. Die Belastung auf die Gelenke ist dabei gleichmäßig verteilt. Er kann seine Mahlzeit in bequemer Haltung einnehmen.

6. Hundemantel

Besonders im Alter neigen Hunde dazu schneller zu frieren. Auch wenn sie in jungen Jahren nie gefroren haben. Dies liegt am verlangsamten Stoffwechsel. Natürlich hält das Fell, je nach Dichte und Beschaffenheit, einige Zeit warm. Aber auch unsere Vierbeiner kühlen aus. Die Kälte greift besonders über die Pfoten, Kopf- und Bauchregion an und es kann unseren Hunden empfindlich kalt werden. Verstärkt wird dies noch, wenn der Hund an der Leine laufen muss und sich nicht frei bewegen und “warmlaufen” kann.

Ältere Hunde haben widrigen Wetterbedingungen und Kälte nicht mehr soviel entgegenzusetzen wie ein junger und gesunder Hund. Nicht nur das Immunsystem ist schwächer. Sie können auch Körperwärme nicht so lange speichern und beginnen so schneller zu frieren. Wenn sie dann zusätzlich noch unter einer Gelenkerkrankung wie Arthrose, Spondylose, HD oder ED leiden oder einer neurologischen Erkrankung wie einem Cauda Equina Compressions Syndrom, profitieren sie bei nasskaltem Wetter von einem wärmenden Hundemantel.

7. Orthesen & Bandagen

Orthesen und Bandagen geben deinem Hund Stabilität. Sie unterstützen und entlasten Gelenke. Bänder und Sehnen werden im Alter schwächer. Viele Hunde neigen z.B. zu Durchtrittigkeit. Da ist es eine große Hilfe, wenn mittels Orthesen oder Bandagen das Gelenk unterstützt und geführt wird.

Es gibt sowohl bewegliche als auch gelenkfixierende Produkte. Dabei gibt es vorgefertige, aber auch maßgefertigte Orthesen und Bandagen. Ich empfehle dir hier, dich bei der Auswahl individuell von deinem Physiotherapeuten oder Orthopädietechniker beraten zu lassen.

 

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Deine Tina

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Mein FitnessCheck für deinen Hund

Mein FitnessCheck für deinen Hund

Der Doggy FitnessCheck

Hast du dich auch schon häufiger gefragt, wie fit dein Hund ist? Damit bist du nicht alleine. Die meisten Hundehalter stellen sich häufiger diese Frage. Es fällt ihnen schwer einzuschätzen, was „normal“ ist und wo eventuell etwas im Argen liegt. Ist es z.B. normal, wenn mein Hund einige Schritte nach dem Aufstehen lahmt? Oder wenn er Schwierigkeiten hat, die Treppe hochzulaufen? Das er irgendwie nicht mehr ruhig schläft, sondern sich ständig umbettet? Das ist manchmal nicht ganz einfach zu beantworten. Und dabei uns Hundehaltern doch nichts mehr am Herzen als das Wohl unserer Vierbeiner. Deshalb haben wir einen FitnessCheck für deinen Vierbeiner entwickelt.

Wie funktioniert der FitnessCheck?

Der Test führt dich durch eine Reihe von Fragen zu deinem Hund und seinem Verhalten, die mögliche Anhaltspunkte zum Gesundheitszustands seines Bewegungsapparates geben. Ganz wichtig ist mir: Nimm dir wirklich etwas Zeit, um in Ruhe alle Fragen durch zu gehen und sie möglichst genau und realistisch zu beantworten. Wichtig: Es gibt kein Zeitlimit.

Und wenn alle Fragen beantwortet sind?

Im Anschluss an den Test erhältst du dein persönliches Testergebnis. Zusätzlich bekommst du noch einige Tipps, was du tun kannst, damit dein Hund fit bleibt oder es wieder wird. Dazu gibt es wichtige Hinweise, wie du ihn sinnvoll unterstützen kannst. Bitte bedenke immer: Der FitnessCheck gibt dir nur einige Anhaltspunkte – ist aber kein Ersatz für eine umfassende Diagnose durch einen Tierarzt oder Therapeuten. Bedenke auch, dass jeder Hund individuell betrachtet werden muss und man manche Dinge nicht verallgemeinern kann. Tendenziell geben dir meine Fragen und deine Antworten allerdings schon einen guten Aufschluss darüber, wie es deinem Hund geht.

Ich „SCHENKE“ dir diesen Test, aber warum?!

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass du ein gutes Gefühl für die Gesundheit deines Vierbeiners bekommst. Daher stelle ich dir den Test GRATIS zur Verfügung. Ich freue mich, wenn du dabei hilfst, dass viele Hundehalter vom FitnessCheck profitieren und du ihn mit vielen Menschen teilst. Hier ist der Link zum FITNESSCHECK.

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Wann ein Hundemantel wirklich sinnvoll ist

Wann ein Hundemantel wirklich sinnvoll ist

Ein Hundemandel ist kein Schnick-Schnack

Auch Hunde frieren – das einmal zuallererst und profitieren von einem Hundemantel. Ob dein Hund friert, hängt nicht zwangsläufig von der Dichte und Länge des Fells ab. Es ist ganz individuell von Hund zu Hund sein. Generell sagt man, dass ein Hund, der regelmäßig und ausgiebig an der frischen Luft ist, keinen zusätzlichen Schutz durch einen Mantel benötigt. Durch die regelmäßigen Spaziergänge kann der Körper sich an die unterschiedlichen Gegebenheiten der Jahreszeiten gewöhnen.

Allerdings muss man auch anmerken, dass in den Zeiten, wo unsere Vierbeiner mit uns im Haus leben und im Winter gerne mal Temperaturunterschieden von 25 Grad und mehr ausgeliefert sind. Wenn sie vom gemütlich-warmen Haus raus in die Kälte zum Spaziergang müssen, haben sie mit eben diesen Temperaturunterschieden zu kämpfen – und können frieren.Natürlich hält das Fell, je nach Dichte und Beschaffenheit, einige Zeit warm. Aber auch unsere Vierbeiner kühlen aus. Die Kälte greift besonders über die Pfoten, Kopf- und Bauchregion an und es kann unseren Hunden empfindlich kalt werden. Verstärkt wird dies noch, wenn der Hund an der Leine laufen muss und sich nicht frei bewegen und “warmlaufen” kann.

Wann solltest du auf keinen Fall auf einen Mantel verzichten?

Dennoch wird das Tragen eines Hundemantels häufig als Modetick und überflüssiges Verhätscheln abgetan. Für mich gibt es allerdings ganz klar Hunde, die sehr vom Tragen eines Mantels profitieren – unabhängig von Fellbeschaffenheit, Größe und Rasse. Besonders Hunde mit Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Spondylose, HD und ED profitieren bei nasskaltem Wetter. Genauso wie Hunde mit neurologischen Erkrankungen wie Bandscheibenvorfällen oder Cauda Equina Compressions Syndrom. Auch Senioren die der Kälte nicht mehr so viel entgegensetzen können, wie ein junger Hund, tut ein Mantel sehr gut.

Wann empfehle ich einen Hundemantel für einen gesunden Hund?

Viele Hundebesitzer sagen: “Wenn der Hund krank ist ok, aber weshalb sollte ich einem gesunden Hund einen Mantel anziehen?!“. Ganz einfach; wenn ein Hund sehr kurzes Fell hat, kein Unterfell hat, sehr schlank ist wie z.B. Windhunde, sprich keine ausreichende Fettschicht. Aber auch wenn ein Hund z.B. im Auto warten muss um sich nicht zu unterkühlen. Genauso wie sehr kleine Hunde oder Welpen.

Woran du erkennst, dass dein Hund friert?

Hunde die frieren, halten sich verkrampft, kauern sich zusammen, ziehen den Bauch hoch, zittern und möchten ungern rausgehen. Auch das Tippeln von einer Pfote auf die andere oder das Anheben von Pfoten deutet darauf hin, dass der Vierbeiner friert. Zu frieren ist übrigens für unsere Vierbeiner nicht weniger unangenehm als für uns Menschen. Wenn dein Hund friert, spannt er seine Muskulatur an und hält sich verkrampft. Die unweigerliche Folge sind schmerzhafte Verspannungen. Gleichzeitig ist Frieren für deinen Hund Stress. Wenn ich friere, bekomme ich übrigens schlechte Laune – anders sieht es bei unseren Hunden auch nicht aus.

Was gibt es bei der Auswahl des Hundemantels zu beachten?

So sehr wir Menschen uns von optischen Faktoren beeinflussen lassen. Beim Hundemantel steht Funktionalität an oberster Stelle. Längst gibt es tolle Materialen, die Wind und Wasser fernhalten und einen guten Schutz bieten – dabei atmungsaktiv und innen kuschelig weich sind. Auch waschbar sollte der Mantel sein. Zusätzlich solltest du auf eine gute Passform achten. Der Mantel sollte nicht einschneiden, nicht bei der Bewegung einschränken und den Bauch schön warm halten.

Neben Hundemänteln „von der Stange“ gibt es mittlerweile auch immer mehr Angebote zur Maßanfertigung. So ist eine optimale Passform gewährleistet und besondere Anforderungen können berücksichtigt werden. ich habe darauf Wert gelegt, das der Mantel meiner Snowy besonders an den Hinterläufen etwas länger geschnitten ist, um Hüfte und auch Knie warm zu halten.

Viele Vierbeiner fühlen sich sofort wohl in ihrem Mantel, wieder andere möchten sich zunächst nicht so richtig darin bewegen. Bitte gib deinem Hund die Chance, sich daran zu gewöhnen, zeige Geduld und gib nicht gleich auf.

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Deine Tina

 

5 extrem wichtige Dinge beim alten Hund

5 extrem wichtige Dinge beim alten Hund

Was gibt es bei einem alten Hund unbedingt zu beachten?

Du hast einen alten Hund oder dein Hund ist im besten Alter? Auch dann solltest du auf jeden Fall weiterlesen. Denn auch dein Hund wird älter und oft bleiben die ersten Anzeichen lange unbemerkt. Im täglichen Zusammenleben nehmen wir Veränderungen an unserem Vierbeiner häufig erst spät wahr. Und eines Tages stellst du fest, dass er um die Schnauze langsam graue Haare bekommt. Oder das er nach einem langen Spaziergang größere Schwierigkeiten hat aufzustehen oder es ihm schwer fällt auf das Sofa zu klettern. Er wird schneller müde und braucht auch mehr Schlaf.

Wann ist ein Hund alt?

Wann dein Hund zu einem alten Hund wird, hängt von seiner Rasse und Größe ab. Kleinere Hunde wie zum Beispiel der Jack Russel Terrier oder der Malteser sind erst mit 9-11 Jahren im Seniorenalter. Irische Wolfshunde im Gegenzug gehören schon mit 5 Jahren zu den Senioren. Neben Rasse und Größe haben auch Faktoren wie Ernährung, Lebensumstände und die Gene eines jeden einzelnen Hundes Einfluß auf seine Lebenserwartung. Die Faktoren Ernährung und Lebensumstände liegen in unserer Hand und wir haben die Chance auch präventiv auf den Alterungsprozess einzuwirken und möglicherweise das Leben unseres Hundes und seine Lebensqualität zu verbessern.

Was sind die wichtigsten Dinge bei einem alten Hund?

In jedem Fall ist es wichtig, dass wir unsere Lebensumstände den Bedürfnissen von unserem alten Hund anpassen. Dazu lege ich dir einige Dinge ans Herz, die du beachten solltest, damit dein Hund möglichst beschwerdefrei und gesund durchs Seniorenalter kommt.

1. Regelmäßige Check Ups beim Tierarzt

Besonders im fortgeschrittenen Alter solltest du deinen Hund regelmäßig 8alle 6-12 Monate) beim Tierarzt durchchecken lassen. Nicht anders als bei uns Menschen braucht der Körper wesentlich mehr Aufmerksamkeit und bei regelmäßigen Untersuchungen können Erkrankungen früher erkannt und behandelt werden. Zu den routinemäßigen Kontrollen gehören eine Blutuntersuchungen und Untersuchungen des Organsystems. Auch der Zustand der Zähne muss im Auge behalten werden. Auch der Bewegungsapparat muss regelmäßig untersucht werden, um deinem Hund z.B bei Arthrosen, Spondylosen oder anderen Erkrankungen des Bewegungsapparates zu helfen, bevor es zu Beeinträchtigungen und Schäden kommt.

2. Jedes Kilo zählt

Natürlich zählt dieser Punkt ein ganzes Hundeleben lang. Aber gerade bei unseren grauen Schnauzen, sehe ich es oft, dass er an Gewicht zulegt. Das passiert, weil die Futterzufuhr oder Zusammensetzung nicht auf die verminderte Bewegung angepasst wird. Achte deshalb unbedingt auf das optimale Gewicht deines Hundes. Jedes Kilo zuviel ist eine Last für deinen alten Hund und schadet den Gelenken dauerhaft.

3. Seniorengerechte Bewegung ist wichtig

Es hilft einem alten Hund, wenn ihr statt langen Spaziergängen am Tag, mehrere kürzere Runden macht. Die Bewegung tut deinem Hund gut und die Erholungsphasen nach dem Spaziergang verkürzen sich deutlich. Kurzum, dein Hund erschöpft weniger und läuft nicht Gefahr, sich zu überlasten. Dabei ist es wichtig, dass dein Hund im Alter in Bewegung bleibt, seine regelmäßigen Spaziergänge bekommt, in Kombination mit Bewegungsübungen, die ihn fit, beweglich und gut bemuskelt halten. Das Entstehen und Fortschreiten von Erkrankungen wie Arthrose und Spondylose kann so positiv beeinflusst werden. Aktive Übungen, die den Körper fit halten, trainieren übrigens gleichzeitig auch den Kopf deines Hundes! Auch das ist im fortschreitendem Alter sehr wichtig!

Es gibt für einen Senior nichts schlimmeres, als Tag ein Tag aus, diesselbe kleine Strecke zu laufen, weil “er ja nicht mehr so kann”. Es gibt viele Möglichkeiten, auch kürzere Spaziergänge spannend und motivieren zu gestalten! Viele wertvolle Ideen verrate ich dir in meinem Artikel So wird der Spaziergang zum Erlebnis.

4. Gestalte deinen Wohnumfeld “seniorengerecht”

Genauso wie du das Wohnumfeld im Welpenalter eines Hundes welpengerecht gestaltet hast, solltest du auch die Gegebenheiten an deinen älteren Hund anpassen. Für Hunde mit Gelenkerkrankungen bieten sich zum Beispiel orthopädische Hundebetten an, die sich dem Hundekörper anpassen und ihn im Schlaf entlasten. Rutschfeste Untergründe, besonders auf den Wegen im Haus, die dein Hund häufiger geht, helfen ihm nicht wegzurutschen und Stürze zu vermeiden. Wenn dein Hund Treppen steigen muss, gibt es Tragegeschirre, mit denen du ihn unterstützten kannst und ihm Sicherheit gibst. Für das Auto sind es Rampen und auch im Haus gibt es kleine Treppchen, die den Aufstieg aufs Sofa ermöglichen, wenn dein Hund nicht mehr springen kann. Viele Hunde finden auch erhöhte Futter- und Trinknäpfe toll.

5. Beobachte deinen Hund aufmerksam

Da unsere Hunde nicht mit uns sprechen können, ist es wichtig, das wir sie genau beobachten. Achte auf Verhaltensänderungen, Gewichtszu- oder -abnahme, Veränderung im Fressverhalten, Knubbel oder Liegeschwielen, die sich am Körper bilden und lasse Auffälligkeiten beim Tierarzt untersuchen. Bedenke, dass ein Hund niemals simuliert und Veränderungen im Verhalten immer eine Ursache haben. Was von uns als Starrköpfigkeit und Alterstarrsinn abgetan wird, hat meist eine wirkliche Ursache.

Sicherlich braucht dein Hund im Alter mehr deiner Aufmerksamkeit. Aber was gibt es Schöneres, als deinen treuen Begleiter auch im Alter zu umsorgen, zu pflegen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verleben? Auch Senioren geniessen ihr Leben, wenn auch die Schritte langsamer und beschwerlicher sind.

Wie gestaltest Du den Alltag mit deinem Senior? Was tut ihm besonders gut und woran hast du gemerkt, das dein Hund alt wird? Hinterlasse mir unten deinen Kommentar!

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Deine Tina

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