Beknabbern und Belecken der Gelenke – das ist kein Putzfimmel!

Beknabbern und Belecken der Gelenke – das ist kein Putzfimmel!

Häufig wird das Beknabbern und Belecken der Gelenke als Teil der Körperpflege betrachtet. Natürlich, auch unsere Vierbeiner betreiben durchaus Körperpflege. Beispielsweise legen viele Hunde nach einem Spaziergang erstmal eine kleine „Reinigungseinheit“ ein. Dazu gehört, sich beispielsweise Pfoten und Bauch zu lecken und das Gesicht mit den Pfoten zu säubern. Das betreibt jeder Hund individuell intensiv.

Wann muss ich besorgt sein?

Wenn dein Hund sich allerdings häufiger und nicht nur während der Putzstunde ausgiebig an bestimmten Gelenken knabbert und leckt, gehört das definitiv nicht zur Körperpflege. Vielmehr sind sie ein deutliches Anzeichen dafür, dass dein Vierbeiner eine Gelenkerkrankung haben könnte. Die Gelenke „ziepen“ und es schmerzt.

Häufig zeigen Hunde bei Erkrankungen wie Arthrose, Ellbogendysplasie oder Hüftdysplasie genau dieses Verhalten. Und weil es sich über die Zeit eingeschlichen hat (das hat er doch immer schon getan, oder?!), wird es als Symptom für eine Gelenkerkrankung meist nicht erkannt.

Bei einigen Hunden geht das Belecken und Beknabbern sogar so weit, dass das Fell an den entsprechenden Stellen kurz oder sogar weggeknabbert ist. Es kommt zu kahlen Stellen, die teils auch Nässen und im fortgeschrittenen Stadium auch blutig sein können. Achtung, es besteht akute Gefahr einer Entzündung. Offene Stellen an Gelenken heilen sehr schlecht ab, da dort immer sehr viel „Bewegung“ ist. Wunden reißen so immer wieder ein.

Du solltest handeln beim Beknabbern und Belecken der Gelenke

Wenn dir also auffällt, dass dein Vierbeiner häufiger an einem oder mehreren Gelenken knabbert oder diese ausgiebig beleckt, solltest du es auf jeden Fall ernst nehmen und von deinem Tierarzt untersuchen lassen. Es ist eines der häufigsten Anzeichen für eine Gelenkerkrankung.

Bei der rechtzeitigen Diagnose einer Arthrose oder anderen Gelenkerkrankung hast du die Möglichkeit, dass Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und die Beschwerden deines Hundes zu lindern. Hilfreich sind dabei Maßnahmen wie Nahrungsergänzungsmittel, Physiotherapie und Bewegungstraining, Goldakupunktur oder je nach Ausmaß und Krankheitsbild auch die Behandlung mit Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern. Ich selber habe bei meiner Snowy sehr gute Erfahrungen mit einer Goldakupunktur gemacht in Kombination mit regelmäßiger Physiotherapie. Ergänzen tun wir das Ganze noch mit einer sinnvollen Kombination an Nahrungsergänzungsmitteln. Auf Schmerzmittel konnten wir bis dahin noch verzichten.

In der Folge lässt auch das Knabbern und Belecken nach oder verschwindet gänzlich.

Du kannst deinen Vierbeiner im akuten Arthroseschub auch sehr gut mit z.B. Quarkwickeln unterstützen, da sie Schmerzen lindern.

Möchtest du noch mehr über Anzeichen für Schmerzen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates lernen? Dann lege ich dir meinen Artikel Anzeichen Schmerz ans Herz.

Ist dir bei deinem Hund auch schon aufgefallen, dass er an Gelenken knabbert? Wenn ja, was hast du unternommen und was hilft deinem Vierbeiner?

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Deine Tina

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Schneller Notfallhelfer bei Schmerzen und Co. – Quarkwickel beim Hund

Schneller Notfallhelfer bei Schmerzen und Co. – Quarkwickel beim Hund

Wenn ich Hundehalter frage, ob sie Quarkwickel kennen, sagen die Meisten „Ja klar“. Meistens haben sie aber nicht darüber nachgedacht, dass sie ihrem Hund damit etwas Gutes tun können. Dabei liegen die einfachsten Dinge meistens so nah. Ich liebe diese althergebrachten und in ihrer Wirkung erprobten „Hausmittel“, die von Generation zu Generation weitergetragen werden.

Das Beste daran ist, dass sie in der Regel sehr einfach anzuwenden sind und man alles im Haus hat, was dafür benötigt wirkt. Deshalb möchte ich dir heute den Quarkwickel empfehlen, den ich schon vielen Hundehaltern ans Herz gelegt habe. Der Quarkwickel ist ein kalter Wickel und kann zur akuten Schmerztherapie bei Entzündungen und Schwellungen eingesetzt werden. Am effizientesten wirkt er in den ersten 24 bis 72 Stunden einer Entzündung/Reizung

Wie wirkt der Quarkwickel?

Allgemein wird durch Kälte die Geschwindigkeit der Nervenfasern herabgesetzt, die den Schmerz leiten. Daher wirkt Kälte schmerzlindernd, vor allem bei akuten Schmerzen. Zusätzlich sorgt Kälte dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen. Damit wird die Durchblutung gebremst und der Zellstoffwechsel reduziert. Somit wirkt sie entzündungshemmend und abschwellend.

Quark selbst zeichnet noch eine Besonderheit aus:

Einer der Hauptbestandteile von Quark ist Kasein. Wenn Kasein über die Haut einwirkt, wirkt es entzündungshemmend. Dadurch das Quark einen sehr hohen Flüssigkeitsgehalt hat, verdunstet diese und erzeugt so eine angenehm kühlende Verdunstungskälte.

Wann hilft ein Quarkwickel deinem Hund?

Wie macht man ihnrichtig?

Nehme den Quark am Besten einige Minuten vor der Anwendung aus dem Kühlschrank, damit er nicht zu kalt ist. Streiche den Quark ca. 0,5 cm auf ein Leinentuch und schlage es wie ein flaches Päckchen zusammen. Lege das Päckchen auf die Stelle auf, die du behandeln möchtest.

Lasse den Wickel 10-15 Minuten aufliegen. Wenn er Quark warm und bröselig wird, solltest du den Wickel runternehmen. Auch wenn der Quark keinen direkten Hautkontakt hat, entfaltet er seine volle Wirkung.

TIPP:

Da der Quark die entzündlichen Stoffe aufnimmt, ist es wichtig, dass dein Hund den Quark nach der Anwendung nicht ableckt. Wenn Snowy einen Quarkwickel bekommt, ist sie auch immer ganz heiß auf den Quark. Ich lasse daher einfach einen kleinen Löffel übrig, den sie immer genüsslich abschleckt.

Wann ist der Quarkwickel tabu?

  • Offene Wunden
  • Nieren- oder Blasenentzündung
  • Schwere Herzerkrankungen
  • Arterielle Durchblutungsstörungen
  • Karzinom
  • Überempfindlichkeit gegen Kälte

Bitte beachten!

Halte deinen Hund während der Anwendung unter Beobachtung, um Verbrennungen und Überreaktionen zu vermeiden. Er muss jederzeit die Chance haben zu entweichen, wenn die Kälte unangenehm ist. Kontrolliere bitte auch in regelmäßigen Abständen die Stelle, die du mit dem Quarkwickel behandelst.

Wie oft?

Nach Bedarf kannst du die Anwendungen beliebig oft wiederholen.

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Deine Tina

Wenn der Junghund plötzlich humpelt – OCD der Schulter

Wenn der Junghund plötzlich humpelt – OCD der Schulter

Diagnose: OCD der Schulter – Ein Fallbericht aus der Praxis

In meinem neuesten Artikel in der Zeitschrift Mein Herz bellt #19 zur OCD der Schulter, geht es um eine Geschichte aus meinem Praxisalltag. Was Daisy und ihrer Familie passiert ist, kommt gar nicht so selten vor. Und zieht den Hundehaltern meist erst einmal den Boden unter den Füßen weg. Denn das ein so junger Hund schon eine Erkrankung des Bewegungsapparates, damit rechnet natürlich erstmal niemand.

Doch im Falle von Daisy war es leider so

Alles beginnt bei einem entspannten Spaziergang mit Daisy, die dabei lustig mit ihrem Hundekumpel tobte. Doch plötzlich beginnt sie mit ihrem linken Vorderlauf zu humpeln. Dabei ist sie noch ein junger Hund von gerade mal sieben Monaten und bis zu diesem Moment war sie quietschfidel.

Was die OCD der Schulter für einen Junghund bedeutet,ob man sie vermeiden kann, wie man sie erkennt und behandelt – und auch wie es Daisy ergangen ist, liest du in meinem Artikel in der Ausgabe #19 von Mein Herz bellt, dem Magazin für den interessierten Hundefreund.

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Deine Tina

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Diagnose OCD der Schulter – Fallbericht aus der Praxis In meinem neuesten Artikel in der Zeitschrift Mein Herz bellt #19 zur OCD der Schulter, geht es um eine Geschichte aus meinem Praxisalltag. Was Daisy und ihrer Familie passiert ist, kommt gar nicht so selten vor. Und zieht den Hundehaltern meist erst einmal den Boden unter den Füßen weg. Denn das ein so junger Hund schon eine Erkrankung des Bewegungsapparates, damit rechnet natürlich erstmal niemand. Doch auch im Falle von Daisy war es leider so. Alles beginnt bei einem entspannten Spaziergang mit Daisy, die dabei lustig mit ihrem Hundekumpel tobte. Doch plötzlich beginnt sie mit ihrem linken Vorderlauf zu humpeln. Dabei ist sie noch ein junger Hund von gerade mal sieben Monaten und bis zu diesem Moment war sie quietschfidel.

Schwimmweste – Sicherheit und Spaß im Wasser – Produkttest: Alcott Mariner

Schwimmweste – Sicherheit und Spaß im Wasser – Produkttest: Alcott Mariner

Braucht ein Hund wirklich eine Schwimmweste?

Schwimmen macht Hunden nicht nur Spaß, sondern ist auch gut für die Gesundheit. Durch das reduzierte Gewicht des Körpers im Wasser ist es auch Tieren mit Schmerzen möglich einen effektiven und zugleich gelenkschonenden Muskelaufbau zu erreichen. Gelenke, Bänder und Sehnen sowie die Wirbelsäule können entlastend bewegt werden. Außerdem wird die Reaktivierung der Nervenbahnen gefördert, gesunde Bewegungsabläufe trainiert. Des Weiteren wird beim Schwimmen das Herz-Kreislauf-System trainiert und die Kondition verbessert bzw. wieder aufgebaut.

So profitieren Hunde mit Gelenkerkrankungen, neurologischen Erkrankungen, ältere und übergewichtige aber auch sportlich geführte und gesunde Hunde enorm vom Schwimmen. Was du beim Schwimmen beachten musst, verrate ich dir in meinem Artikel zum Thema Schwimmen.

Warum eine Schwimmweste? Jeder Hund kann doch schwimmen!

Ok, auf hoher See, wenn dein Hund dich auf dem Boot begleitet, beim Stand Up Paddeling oder auf dem Kanu sollte er aus Sicherheitsgründen eine Weste tragen. Daran führt kein Weg vorbei.

Aber ist sie beim Schwimmen im See nicht übertrieben?!

Richtig, jeder Hund kann schwimmen, aber nicht jeder Hund ist ein guter Schwimmer. Und wenn es um mehr geht, als zu plantschen, wenn wir unseren Hund trainieren oder seine Genesung unterstützen möchten, ist es wichtig, dass die Schwimmbewegungen ruhig und gleichmäßig sind und der Hund gerade und ruhig im Wasser liegt. Viele Hunde, gerade wenn sie körperlich nicht fit sind, strampeln wild, sind unkoordiniert und die Bewegungen ungleichmäßig und der Rücken in leichter Schräglage.

Das sind keine guten Voraussetzungen, um Muskulatur aufzubauen, Bewegungen zu trainieren und den Hund fit zu halten oder bei der Genesung zu unterstützen.

Was kann die Schwimmweste ausrichten?

Eine Schwimmweste für deinen Hund:

  • funktioniert wie eine Weste für den Menschen: sie gibt Auftrieb. Dank Auftriebszellen oder Auftriebsmaterial, meist Neopren, wird der Körper über Wasser gehalten.
  • sorgt dafür, dass der Rücken gerade bleibt.
  • sorgt dafür, dass der Hund sich durch den Auftrieb ganz auf seine Bewegungen konzentrieren kann.
    gibt dir die Möglichkeit, die Bewegungen deines Hundes zu führen und auch das Tempo zu bestimmen.

Was macht eine gute Schwimmweste aus?

Ganz gleich für welchen Zweck du die Schwimmweste nutzen möchtest, bei der Auswahl einer Schwimmweste gibt es einige Punkte zu beachten:

  • Die Weste muss schwimmfähig sein und genügend Auftrieb besitzen, um deinen Hund beim Schwimmen zu unterstützen.
  • Die Auftriebszellen müssen so angebracht sind, dass der Hund nicht in Schieflage gerät und seine natürlichen Schwimmbewegungen nicht beeinträchtigt werden. Wenn der auftriebsstarke Bereich im Brustbereich liegt, hat man hierfür einen guten Anhaltspunkt.
  • Bauchschwimmkörper geben zusätzlichen Auftrieb.
  • Sie sollte deinem Hund genügend Bewegungsfreiheit geben. TEST: Dein Hund muss sich auch an Land ohne Probleme in der Weste bewegen können und seine Beine im normalen Bewegungsausmaß vor und zurückführen können.
  • Die Weste darf nicht einschneiden, keine scharfen Kanten haben und soll gut gepolstert sein.
  • Sie sollte einen robusten und stabilen Haltegriff haben, damit du deinen Hund daran halten, führen und sichern kannst.
  • Verstellbare Gurte und Riemen sind wichtig, damit sie gut und individuell auf deinen Hund anzupassen ist. So ist sicher, dass sie gut sitzt und beim Schwimmen nicht verrutscht.
  • Wichtig sind ein stabiles und reißfestes Material, sowie gute und stabile Nähte.
  • Das Material sollte (form-) stabil sein, auch wenn es nass ist und schnell trocknen.
  • Achte darauf, dass hochwertige und stabile Schnallen/Verschlüsse verarbeitet werden und die Weste einen D-Ring für die Sicherungsleine hat.
  • Die Weste sollte leicht sein und auch im nassen Zustand nur wenig an Gewicht zulegen.

Wir haben die Möglichkeit bekommen, eine Schwimmweste für dich zu testen

Die Alcott Mariner Hundeschwimmweste haben wir auf alle Punkte getestet, die bei einer Schwimmweste wichtig sind.

Bei 30 Grad und Sonnenschein haben Tessa und Snowy es sich nicht nehmen lassen, die Schwimmweste ausgiebig bei ihren Ausflügen ins kühle Nass und ihren Schwimmeinheiten zu testen.

Die Probandinnen:

Tessa, kerngesund, agil und ein super Schwimmer.

Doggy Fitness - Schwimmweste für den Hund

Doggy Fitness – Alcott Mariner Schwimmweste an Tessa

Snowy, verschiedene Gelenkerkrankungen, eine eher mäßige Schwimmerin.

Doggy Fitness - Schwimmweste für den Hund

Doggy Fitness – Alcott Mariner Schwimmweste an Snowy

Die Vorteile:
  • Optisch sieht sie toll aus, wahlweise in aquablau oder sonnigem gelb.
  • Die Schwimmweste ist sehr preisgünstig, was sie zu einem attraktiven Einsteigermodell macht.
  • Die Weste ist aus robustem und schnelltrocknendem Nylon hergestellt und ein echtes Leichtgewicht.
  • Sie ist mit 3 Auftriebkammern ausgestattet.
  • Es gibt 3 Klettverschlüssen, die die Schwimmweste gut an Brust und Bauch anpassbar machen.
  • Sie ist mit einem angenehm, weichem Neoprenbauchteil ausgestattet, der Druck gleichmäßig am Brustkorb verteilt.
  • Sitzt die Weste gut, schneidet sie nicht ein und ist so konzipiert, dass der Hund eine sehr gute Bewegungsfreiheit hat.
  • Es gibt eine Kinn-Schwimmplatte, damit der Kopf des Hundes über Wasser bleibt.
    Der Hebegriff ist sogar angenehm gepolstert.
  • An den Seiten gibt es Reflektorstreifen.
  • Material: Nylon, Neopren
Die Wermutstropfen:
  • Leider nur 3 Größen zur Auswahl, was für eine ideale Passform schwierig werden könnte. Größe M war bei Tessa am Bauch etwas zu klein. Für Snowy war die Weste in Größe L noch etwas zu groß.
  • Wenn dein Hund von der Größenproblematik betroffen ist, ist es auch ggfs. schwer folgenden Punkten gerecht zu werden:
    – Normales Bewegungsausmaß
    – Kein Einschneiden
    – Guter Sitz und auch kein Verrutschen beim Schwimmen
  • Die Schwimmweste hält den Hund nicht automatisch über Wasser, er muss weiter paddeln. Wir wollten es genau wissen und haben getestet: Die Weste in Größe M hat eine Auftriebskraft von 3,2 kg, die Weste in Größe L liegt die Auftriebskraft bei 5,2 kg.
  • Es gibt keinen D-Ring um eine Leine zu befestigen.

Unser Fazit:

Die Weste eignet sich super, um deinen Hund im Wasser zu unterstützen und ihn zu entlasten. Sie bietet sich an, wenn dein Hund in seichteren Gewässern mit anderen Hunden umhertollt, oder zu ihn beim Schwimmtraining stabilisieren und entlasten möchtest. Gerade Snowy lag mit ihrem Körper viel gerade im Wasser und schien besonders vom Auftrieb der Weste zu profitieren. Ihre Bewegungen waren wesentlich ruhiger und ich konnte ihre Bewegungen Dank des Haltegriffs besser steuern. Sie bietet allerdings nicht genug Auftrieb, um einem erschöpften Hund das Leben zu retten, da er immer selbst paddeln muss, um über Wasser zu bleiben. (Darauf weist der Hersteller allerdings auch hin.) Daher sollte man bei Aktivitäten auf See auf eine klassische Rettungsweste zurückgreifen. Auch für Schwimmübungen mit einem gelähmten Hund während der Reha ist sie nicht geeignet, da sie den Hund nicht komplett trägt.

Als Einsteigermodell, um dem Hund Unterstützung und Führung bei Schwimmübungen zu geben, ist die Alcott Mariner Hundeschwimmweste eine sehr gute und preisgünstige Lösung. Du möchtest genau diese Weste für deinen Hund haben? Hier gehts zur Alcott Mariner Hundeschwimmweste!

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Deine Tina

Doggy Fitness - Schwimmweste für den Hund

Doggy Fitness – Alcott Mariner Schwimmweste für den Hund

Doggy Fitness - Schwimmweste für den Hund

Doggy Fitness – Alcott Mariner Schwimmweste für den Hund

Diagnose OCD – zwei Übungen, die die Reha unterstützen

Diagnose OCD – zwei Übungen, die die Reha unterstützen

Wie kannst du deinem Hund bei einer OCD der Schulter helfen?

Die Osteochondrosis dissecans (OCD) deines Hundes wurde erfolgreich behandelt? Nun geht es darum, deinen Hund zu unterstützen, damit er wieder ohne Beschwerden läuft. Ich zeige dir zwei Übungen. Sie sind für dich und deinen Hund einfach zu erlernen. Das Wichtigste ist, sie sind extrem effektiv und wirken auf mehrfache Weise. Bei regelmäßiger Anwendung trainierst du die Muskulatur und Kraft in den Vorderläufen. Gleichzeitig förderst du die Gelenkbeweglichkeit, die Koordination und das Vertrauen in das betroffene Vorderbein.

Die erste Übung ist die Gewichtsverlagerung von vorne nach hinten

So funktioniert sie:

Du kniest dich vor deinen Hund. Bringe ihn dazu, sich mit den Vorderläufen auf eine Erhöhung zu stellen. Die Erhöhung kann eine Stufe sein. Aber auch einige Bücher oder ein niedriger Baumstumpf. Die Erhöhung sollte der Höhe seiner Handgelenke entsprechen. So kann er die Gewichtsverlagerung stabil halten. Dadurch verlagert er sein Gewicht auf die Hinterläufe und den unteren Rücken. Nehme nun ein Leckerchen und führe es vor der Nase deines Hundes etwas nach vorne. So reckt dein Hund seinen Hals. Er verlagert sein Gewicht auf die Vorderläufe. Er trainiert so die Muskulatur der Vorderläufe und der Schultern. Dabei bleiben die Hinterläufe in ihrer ursprünglichen Position. Du hältst diese Position für etwas 3-5 Sekunden. Dann gibst du ihm das Leckerchen.

Der zweite Schritt:

Nun führst du aus der Position ein zweites Leckerchen über den Kopf deines Hundes, so dass er seinen Kopf nach oben nimmt. Er wird deiner Hand folgen. Sein Gewicht verlagert er nun auf die Hinterläufe und den unteren Rücken. In dieser Position verbleibt ihr ebenfalls. Bevor du ihm das Leckerchen gibst.

Ich empfehle dir zu Beginn einmal täglich drei Wiederholungen nach vorn und hinten.

Du kannst diese Übung steigern, indem du deinen Hund länger in der Position verbleiben lässt und die Anzahl der Wiederholungen erhöhst.

Die Wirkung

Diese Übung ist gut bei einer OCD, da du die Muskulatur des Vorderlaufes trainierst. Gleichzeitig stärkst sie das Vertrauen in den Vorderlauf. Auch die Koordination und das Gleichgewicht deines Hundes werden gefördert.

BONUS: Gleichzeitig wird auch die Muskulatur der Hinterläufe und des Rückens trainiert. Also ein perfektes Ganzkörper-Workout!

Die zweite Übung ist das „Pfote anheben“

Und so funktioniert die Übung:

Dein Hund steht auf rutschfestem Untergrund. Du hockst neben deinem Hund. So kannst du ihn stützen, falls er aus dem Gleichgewicht kommt. Du greifst den Vorderlauf (oberhalb der Pfote), hebst ihn leicht an. Halte das Bein für etwa 3-5 Sekunden. An den Hinterläufen greifst du ebenfalls oberhalb der Pfote. Beuge den Lauf dabei leicht. So wie du es machst, wenn du deinem Hund die Pfote abtrocknest. Auch wenn die Übung einfach aussieht, Effekt und Anstrengung sind hoch. Besonders wenn dein Hund einen Schwachpunkt im Bewegungsapparat hat.

Beginne mit zweimal täglich zwei Wiederholungen pro Lauf. Die Dauer des Haltens kann bis auf 15 Sekunden gesteigert werden. Auch die Wiederholungen kannst du erhöhen.

Die Wirkung

Du kräftigst mit der Übung, die Muskulatur der Läufe und trainierst die Koordination deines Hundes. Denn jedes Mal wenn du einen der drei gesunden Läufe anhebst, belastet den Hund das Bein, das durch die OCD geschwächt ist. Gleichzeitig werden die Gelenke gebeugt und die Gelenkbeweglichkeit gefördert.

BONUS: Auch bei dieser Übung hat dein Hund ein Workout für die Muskulatur und Beweglichkeit aller vier Beine und gibt deinem Hund ein gutes Körpergefühl!

Physio-Training ist wichtig für alle Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates

Physio-Training ist wichtig für alle Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates

Physio-Training ist wichtig für alle Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates

Physio-Training ist wichtig für alle Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Extratipp: wenn dein Hund nach einer OCD sein Füßchen nicht belasten möchte, lege ihm ein Haargummi um das betroffene Vorderbein (oberhalb der Pfote). Das macht ihm sein Bein bewusst und unterstützt dabei, dass er wieder alle vier Beine benutzt.

Berücksichtige bei euren Trainingseinheiten immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig.

Du hast Fragen zu den Übungen oder wünschst dir Tipps zu anderen Krankheitsbildern? Dann schreibe mir gern einen Kommentar oder eine Nachricht!

Du hast noch Fragen zur OCD der Schulter? Dann ließ meinen Beitrag zur OCD, in dem ich dir alle wichtigen Infos verrate!

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Deine Tina

 

OCD der Schulter – was bedeutet das für deinen Hund?

OCD der Schulter – was bedeutet das für deinen Hund?

OCD der Schulter – typische Erkrankung beim Junghund

In diesem Artikel verrate ich dir, wie eine OCD entsteht. Du erfährst, woran du sie beim Hund erkennst und was sie für ihn bedeutet. Zusätzlich geht es darum, wie du sie vermeiden und behandeln kann.

Die OCD ist eine Gelenkerkrankung bei jungen Hunden. Das bedeutet, sie tritt in der Regel zwischen dem 4. und 8. Lebensmonat auf. Meist ist das Schultergelenk betroffen. Selten werden Knie, Ellbogen und Sprunggelenk in Mitleidenschaft gezogen. Dabei sind immer die Gelenke betroffen, die besonderen belastet werden.

Wie setzt sich das Schultergelenk zusammen?

Es besteht aus Schulterblatt und Oberarm. Die beiden Schulterblätter liegen seitlich an der Brustwand an. Sie sind nur durch große Muskelstränge mit dem Brustkorb verbunden. Das Schulterblatt hat eine leicht dreieckige Form und ist ein flacher Knochen. Seine Spitze ist nach unten gewinkelt. Du kannst die Ränder des Schulterblattes bei deinem Hund gut ertasten. Die nach unten zeigende Spitze bildet eine Gelenkpfanne. Der Kopf des Oberarmknochens passt dort hinein. Gemeinsam bilden sie das Schultergelenk. Das Schultergelenk ist ein sogenanntes Kugelgelenk. Das bedeutet, dass eine schalenförmige Gelenkpfanne einen kugelförmigen Gelenkkopf umfasst. Es gibt straffe Bänder, die innen und außen entlang des Gelenkes laufen. Sie lassen nur eine Beugung und Streckung zu. Eine Bewegung nach links oder rechts ist nur minimal möglich.

Wie entsteht eine OCD?

Beim Junghund besteht das Skelett nicht durchgehend aus Knochen, sondern noch aus dem weichen Knorpelgewebe. Während des Wachstums werden die Knorpelzellen allmählich durch Knochenzellen ersetzt. Die Verknöcherung festigt zum einen das Skelett. Zum anderen gewährleistet sie die Ernährung und Sauerstoffversorgung sowohl der Knochen- als auch der Knorpelzellen. Es gibt verschiedene Auslöser, die während des Wachstums zu Störungen in der Verknöcherung führen.

Was passiert?

Dabei nimmt der Knorpel unregelmäßig an Dicke zu. Knorpel und Knochenmasse die darunter liegen, werden nicht mehr ausreichend versorgt. Sie sterben ab. Wenn es zu einer größeren Beanspruchung kommt, reißt der Knorpel ein. Die Gelenkflüssigkeit dringt in den entstandenen Spalt ein. Sie verhindert, dass das abgebrochene Knorpelstück wieder anheilen kann. Ein solches freies Knorpelstück nennt man „Corpora libre“. Es schwimmt frei im Gelenk umher. Zudem verhindert es die volle Bewegung. In der Bewegung löst es Schmerzen aus. Gleichzeitig entsteht eine Arthrose, was im jungen Hundeleben fatal ist.

Welche Hunde sind betroffen? Was sind Auslöser für eine OCD?

Es gibt Rassen, die eine genetische Veranlagung haben, betroffen zu sein. Zu diesen Rassen gehören zum Beispiel Deutscher Schäferhund, Golden Retriever und Deutsche Doggen. Aber auch Rottweiler, Labrador und Berner Sehnenhunde sind betroffen. Alle Rassen haben gemeinsam, dass sie als erwachsene Hunde ein Gewicht von 25kg und mehr erreichen können. Dabei sind Rüden häufiger betroffen als Hündinnen. Zusätzlich fördern übermäßige Aktivität im Junghundalter und Übergewicht eine OCD. Auch zu schnelles Wachstum durch zu energiereiches Futter ist ein Faktor. Zudem fördert die übermäßige Gabe von Mineralstoffen und Vitaminen eine OCD. Natürlich kann sie auch durch einen Unfall oder Sturz entstehen.

Was sind die Folgen?

Es entsteht Arthrose, die immer weiter fortschreiten. Dein Hund verliert Muskulatur. Es entstehen Verspannungen in den stark belasteten Bereichen durch die Schonhaltung.

Wie sind die Symptome für eine OCD?

Die ersten Symptome zeigen sich in der Regel zwischen dem 4. und 8. Lebensmonat. Die Hunde zeigen eine Lahmheit meist nach Belastung. Sie drehen das betroffene Bein nach außen und drücken den Oberarm an den Körper. Das Gelenk ist erwärmt und geschwollen. Besonders das Beugen und Strecken des Laufes ist schmerzhaft. Die Schrittlänge ist verkürzt und die Beweglichkeit des Laufes eingeschränkt. Betroffene Hunde vermeiden Sprünge. Sie verlieren Muskulatur am betroffenen Vorderlauf. Durch die Schonhaltung und Überbelastung bilden sich Verspannungen.

Wie wird eine OCD festgestellt?

Erste Anhaltspunkte für die Diagnose ergeben das Alter und die Symptome. Mittels einer Röntgen kann die OCD sichtbar werden.

Wie kann man sie behandeln?

Bei einer leichten OCD ohne freie Knorpelteilchen kann eine konservative Therapie versucht werden. Das bedeutet mittels entzündungshemmender und schmerzlindernder Medikamente. Begleitet durch strikten Leinenzwang. Bei abgelösten Knorpelteilen macht es Sinn, diese chirurgisch zu entfernen. Je früher das erfolgt, umso eher kann man die Bildung von Arthrosen verhindern oder in einem geringen Ausmaß halten. Mit Physiotherapie linderst du die Schmerzen des Hundes. Sie hilft Verspannungen zu lösen, sowie die Beweglichkeit im Schultergelenk wiederherzustellen. Auch die Muskulatur wird wieder aufgebaut und ein normaler Bewegungsablauf trainiert. Diese Maßnahmen sind nach einer chirurgischen Entfernung der Knochen- und Knorpelteile sinnvoll. Doch auch bei einer Behandlung ohne OP solltest du darauf nicht verzichten.

Wie vermeidest du eine OCD?

Wenn dein Hund jung ist, soll und darf er sich bewegen. Doch achte darauf, dass er sich nicht überanstrengt. Laufen am Fahrrad überlastet den Hund. Vermeide Sprünge, abrupte Stopps und enge Wendungen. Achte auf eine altergerechte Fütterung. Vermeide zu energiereiches Futter. Das Gewicht deines Hundes solltest du immer im Blick haben. So verhinderst du Gelenkschäden.

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Deine Tina

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