Das Beste zum Schluss – die beliebtesten Artikel des Jahres bei Doggy Fitness

Das Beste zum Schluss – die beliebtesten Artikel des Jahres bei Doggy Fitness

Zeit für einen kleinen Rückblick – das erste Jahr von Doggy Fitness

Nur noch wenige Tage und das Jahr 2016 ist vorüber und Doggy Fitness ist fast ein Jahr alt. Wahnsinn, wie jedes Jahr frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist. Geht es dir genauso?

Für mich war es ein sehr spannendes und aufregendes Jahr. Es kommt mir fast wie gestern vor: am 15.01.2016 haben wir Doggy Fitness live geschaltet. Eine Idee, die ich schon lange in meinem Kopf hatte und deren Umsetzung mir unglaublich wichtig war.

So schnell so viele Menschen

Ich war überrascht und hin und weg, wie viele Menschen von Beginn jede Woche meine Beiträge gelesen haben, mich angeschrieben haben, mir Fragen gestellt haben, Rat suchten und so viel wissen wollten. Dafür möchte ich Danke sagen, denn es berührt mich von Herzen.
Schnell entstanden erste Kooperationen, die Website entwickelte sich – manchmal wöchentlich – und erscheint nun knapp 12 Monate später in einem völlig anderen Bild.

Diese Artikel möchte ich dir nochmal ans Herz legen

Statt eines neuen Artikels habe ich dir heute 5 Artikel aus diesem Jahr zusammengestellt, teils meistgelesene und auch Artikel, die mir ganz besonders ans Herz gewachsen sind.

21 PUNKTE DIE DIR VERRATEN OB DEIN HUND SCHMERZEN HAT

MEIN LEBEN MIT EINEM HANDICAP HUND

WIEVIEL BEWEGUNG BRAUCHT EIN HUND

MASSAGE BEIM HUND MEHR ALS NUR WELLNESS

BANDSCHEIBENVORFALL BEIM HUND – ALLES WAS DU WISSEN MUSST

Danke, dass es dich gibt!

Es ist toll, Menschen wie dich in meinem Kreis zu wissen und ich freue mich, wenn wir auch im Jahr 2017 weiterhin verbunden bleiben. Doggy Fitness ist mein Herzensprojekt und ich freue mich sehr ,wenn es weiter wächst und sich entwickelt.

Ich bin kein Mensch, der sich große Vorsätze macht. Das Einzige, was ich mir immer vornehme ist, so viel intensive und tolle Zeit mit meinen Lieben und meinen Hundemädchen Tessa und Snowy zu verbringen wie möglich.
Das möchte ich auch dir ans Herz legen: genieße dein Leben mit deinem(n) Vierbeiner(n) und lasse es euch gut gehen!

In diesem Sinne, einen entspannten Rutsch ins Neue Jahr – hundefreundlich ohne Knallerei – viel Gesundheit, Glück und Freude für dich, deine Lieben und die Vierbeiner!

Deine Tina 

Doggy Fitness Doggy Fitness Doggy Fitness

Schmerzfrei mit Wärme – so linderst du Schmerzen bei deinem Hund

Schmerzfrei mit Wärme – so linderst du Schmerzen bei deinem Hund

Wärme ist eine wunderbare Möglichkeit, Schmerzen bei deinem Hund zu lindern

Die Möglichkeiten, deinem Hund mit Wärmetherapie etwas Gutes zu tun sind vielfältig. Du kannst sie alleine aber auch beispielsweise begleitend zur Massage anwenden. Auch als Vorbereitung auf aktive Übungen, nach dem Sport, vor oder nach dem Spaziergang kannst du Wärmeanwendungen nutzen. Es gibt viele verschiedene Arten der Wärmetherapie, die du, je nach dem was deinem Hund am besten gefällt, auswählen kannst. Manche Hunde lieben das Rotlicht, andere Hunde wiederum fühlen sich mit der Wärme eines Körnerkissens sehr wohl.

Wann wendest du die Wärmetherapie an?

Sie tut deinem Hund gut, wenn du Muskelverspannungen lösen und Schmerzen lindern möchtest. Sie hilft bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, die nicht akut entzündlich sind, wie Spondylose oder Arthrose außerhalb eines akuten Schubs. Auch bei chronisch-rheumatischen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen kannst du deinem Hund mit Wärme helfen. Wenn du einen älteren Hund hast, hilft sie ihm beweglicher zu werden.

Wann ist sie bei deinem Hund tabu?

Nicht anwenden solltest du Wärme bei deinem Hund bei akuten Entzündungen, Fieber und Infektionserkrankungen. Auch bei Ödemen, Hämatomen und Blutungen ist Wärme tabu. Zudem solltest du auf Wärmetherapie verzichten, wenn dein Hund unter einer Herzinsuffizienz leidet, bei Tumoren und auch bei Trächtigkeit, da sie wehenfördernd sein kann.

Was passiert bei der Behandlung?

Die Wärme geht je nach Anwendung ca. 1-2 cm in die Tiefe. Wenn man hier z.B. den Vorderlauf des Hundes betrachtet, ist dies schon recht tief. Sie hat verschiedene Effekte. Die Durchblutung wird angeregt, weil sich durch die Wärme die Gefäße weiten und das Blut schneller fließt. Positiver Effekt hierbei ist: entzündliche Stoffe werden abtransportiert und die Sauerstoffzufuhr wird erhöht (somit Stoffwechselsteigerung im Gewebe). Somit führt sie bei chronisch- entzündlichen Erkrankungen zu einer Hemmung der Entzündung, da durch die Wärme die entzündlichen Stoffe abtransportiert werden. Gleichzeitig entspannt die Muskulatur und Schmerzen werden gelindert. Die Gelenkbeweglichkeit wird erhöht, da durch die Wärme die Gelenkflüssigkeit weniger zähflüssig ist und bindegewebige Strukturen wie Bänder und Sehnen werden elastischer. Die Steifigkeit der Gelenke wird weniger und dein Hund wird mobiler und beweglicher.

Bevor es losgeht

Ihr solltet beide eine bequeme Unterlage haben. Setze dich entspannt und bequem hin, dein Hund sollte im besten Fall entspannt auf der Seite liegen. Du solltest dir vor der Anwendung einen Überblick darüber verschaffen, wie es deinem Hund geht. Taste die Muskulatur sanft ab und erfühle, wo es Verspannungen und Verhärtungen gibt. Gehe hier immer beidseitig vor um Unterschiede in den Körperhälften und Läufen wahrzunehmen.

Formen der Wärmetherapie vorstellen, die du leicht umsetzen kannst:

Formen der Wärmetherapie sind beispielsweise Rotlicht, Hotpacks, verschiedene Kern- und Körnerkissen, Wärmflasche, heiße Rolle und Dampfbad z.B. bei bronchialen Infekten.

Rotlicht:

Rotlicht ist sehr gut, um größere Bereiche zu behandeln. Die Rotlichtlampe sollte ca. 30-40 cm vom Hund entfernt sein. Optimal ist es, wenn die Infrarotstrahlen in einem 90Grad Winkel auf deinen Hund auftreffen. Da die Wärme sehr intensiv sein kann solltest du Dauer und Intensität individuell anpassen. Dein Hund kann je nach dem wie er es mag 15-30 Minuten unter dem Rotlicht bleiben.

Hot Packs

Sie sind sehr einfach im Handling und eignen sich zur lokalen Anwendung. Du erwärmst sie in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Sie halten die Temperatur ca. 1 Stunde. Nachdem du das Hotpack erwärmt hast, wickelst du es am besten in ein Handtuch, damit die Wärme nicht zu intensiv wird und legst es auf die Stelle, die du behandeln möchtest. Das Hot Pack kühlt mit der Zeit ab und kann 15-30 Minuten auf deinem Hund verbleiben.

Körner-/Kernkissen:

Auch Körner- oder Kirschkernkissen eignen sich sehr gut zur lokalen Behandlung. Du kannst sie im Backofen oder in der Mikrowelle erwärmen und sie dann für ca. 15-30 Minuten auf die Stelle, die du behandeln möchtest auflegen. Körnerkissen verschaffen übrigens nicht nur bei Erkrankungen des Bewegungsapparates Linderung sondern z.B. auch bei Bauchschmerzen.

Wie oft kannst du deinen Hund mit Wärme behandeln?

Du kannst deinen Hund bei Bedarf täglich, auch mehrmals, mit Wärme behandeln.

Das ist wichtig!

Lasse deinen Hund bei der Wärmetherapie niemals alleine damit du ihn vor Überhitzung und Überreaktion schützt. Du solltest auch auf keinen Fall ein Hot Pack, Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche auf deinem befestigen. Er muss jederzeit die Möglichkeit haben, der Wärme auszuweichen und die Behandlung abzubrechen.

PS: Die Anwendung der heißen Rolle stelle ich dir in einem anderen Beitrag vor, da sei ein wenig aufwendiger ist.

Du möchtest selbst aktiv werden und etwas für die Fitness und Gesundheit deines Vierbeiners tun? Dann schau doch bei meinen ONLINE VIDEO KURSEN VORBEI! Es ist garantiert der passende Kurs für dich und deinen Hund dabei!

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Deine Tina

Wirkungsvolles Cool Down beim Sporthund

Wirkungsvolles Cool Down beim Sporthund

Cool Down beim Hund

Cool Down ist völlig überbewertet? Darüber sollten wir reden. Denn was passiert eigentlich nach dem Sport, einfach wieder ab nach Hause? Auf keinen Fall! Denn der Hundekörper ist noch länger im Leistungsmodus, als du denkst.

Erst mal runterkommen steht auf dem Plan!

Ein lockeres Cool Down oder Abkühlen sollte jede Trainingseinheit oder einen Wettkampf abschließen. Ziel ist es, den Hundekörper nach der sportlichen Betätigung wieder auf die normale Körpertemperatur herunterzufahren. Das erleichtert die Regeneration des Körpers. Zudem werden Verletzungen vermindert und längerfristig gute Trainingsergebnisse erzielt.

Was bedeutet Leistungsmodus?

Beim Sport wird das Herz-Kreislaufsystem zu Höchstleistung angeregt. Der Stoffwechsel ist beschleunigt. Auch Puls und Atemfrequenz gehen nach oben. Die Muskelspannung des Hundes erhöht sich. Dein Hund ist angespannt und hochkonzentriert.

Was soll ein Cool Down bewirken?

Das Cool Down ist ein langsames Abkühlen des Körpers nach einem speziellen Rhythmus. Nach dem Sport müssen Schlackenstoffe wie Laktakt abtransportiert werden. Auch der Stoffwechsel, das Herz-Kreislaufsystem, Puls und Atemfrequenz müssen sich wieder normalisieren. Kurzum: Dein Hund muss sich abkühlen und runterfahren. Deshalb ist es wichtig, dass du dir Zeit nimmst für die Nachbelastungsphase: das Cool Down.

Wie sieht das nun aus?

Bei uns Menschen ist es das „Auslaufen“ nach der Sporteinheit, Pferde werden „trockengeritten“. Auch dein Hund sollte sich nach intensiver Beanspruchung langsam abkühlen. Dafür sollte er sich bspw. locker auslaufen. Beim lockeren Laufen im Schritt oder Trab wird das verbrauchte und sauerstoffarme Blut aus der Muskulatur zum Herzen transportiert. So werden die Schlackenstoffe aus der Muskulatur abtransportiert. Dazu vermeidest du eine Muskelübersäuerung, auch als Muskelkater bekannt. Die Muskelspannung sinkt wieder und dein Hund beruhigt sich auch psychisch und baut Stress ab.

Ein Cool-down kann einfach durch einen kleinen Spaziergang erreicht werden und sollte deinem Hund zu Liebe fester Bestandteil jeder Sporteinheit sein!

Zusätzlich helfen leichte Dehnübungen deinem Hund dabei, die Muskulatur nach dem Sport zu lockern. Anleitungen zu Stretching Übungen findest du in meinem BLOGBEITRAG WARM UP – so geht es!

Dazu lockert eine MASSAGE die Muskulatur und unterstützt deinen Hund wieder in den Ruhemodus zu kommen. Ein positiver Nebeneffekt der Massage: Du bekommst ein Gefühl für die Muskulatur und merkst frühzeitig, ob dein Hund eventuell Verspannungen, Schmerzen oder eine leichte Verletzung hat.

Wie lang solltest du dir für das Cool Down Zeit nehmen?

Plane für das Abkühlen kannst du etwa 10-15 Minuten ein.

Wie du erkennst, ob die Werte deines Hundes wieder im Normbereich sind

Über die Atmung deines Hundes kannst du gut beurteilen, ob Pulsfrequenz und Kreislaufwerte wieder normal sind. Ist die Atmung im normalen Bereich, kannst du davon ausgehen, dass sich auch die anderen Werte im Normbereich eingependelt haben. Nach spätestens 20 Minuten sollte der Hund wieder die gleiche Atem- und Pulsfrequenz haben wie vor der Belastung. Braucht dein Hund länger, bis sich seine Atmung, Puls und Herz- Kreislauf-System normalisiert haben? Dann hat er sich möglicherweise überanstrengt. Du solltest die nächste Sporteinheit kürzer gestalten oder weniger intensiv. Ein wichtiger Punkt: Je besser dein Hund trainiert ist, umso schneller erreicht er wieder seine Ruhewerte.

Der positive Effekt des Cool Down auf euer Training

Sich nach dem Training zu regenerieren ist für den Trainingsprozess sehr wichtig. Das Cool Down führt dazu, dass dein Hund sich schneller erholt. Das verkürzt die Regenerationsphase des Körpers und minimiert Überlastungsschäden.

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Deine Tina

Schmerzen lindern und entspannen mit Igelball, Bürste und Striegel (incl. Video)

Schmerzen lindern und entspannen mit Igelball, Bürste und Striegel (incl. Video)

Du möchtest mit Massage Schmerzen lindern – aber ohne Griffe zu erlernen? So geht es!

Du möchtest Schmerzen lindern und Verspannungen deines Hundes lösen? Das ist klasse! Aber dein Hund lässt sich nicht gerne massieren, fühlt sich bei direkten, intensiven Berührungen durch eine Hand unwohl? Oder du magst dich noch nicht so richtig an die Massagegriffe heranwagen? Es gibt Möglichkeiten, die Muskulatur deines Hundes zu entspannen und seine Schmerzen zu lindern. Und das ohne dafür spezielle Massagegriffe erlernen zu müssen. Hierfür gibt es eine Reihe von Hilfsmitteln, die du zur Massage einsetzen kannst.

Die Massage mit Hilfsmitteln eignet sich übrigens auch bei Hunden, die neurologische Erkrankungen haben. Du kannst damit Körperteile und- regionen wieder bewusster machen und bei Lähmungen unterstützen.

Welche Hilfsmittel kannst du zur Massage nutzen?

Verschiedene Bürsten

Es gibt eine ganze Reihe von Utensilien, die du zur Massage nutzen kannst. Zum einen kannst du deinen Hund mit verschiedenen Arten von Bürsten massieren. Sehr gut eignen sich Sisalbürsten oder bei kurzfelligen Hunden auch Babybürsten. Auf harte Bürsten solltest du verzichten, da sie die Haut des Hundes unnötig reizen und ihn schmerzen könnten. Beim Kauf kannst du durch ein einfaches Streichen über deinen Handrücken schnell feststellen, ob die Borsten als angenehm empfunden werden.

Verschiedene Striegel

Auch Pferdestriegel eignen sich für eine Massage beim Hund. Du solltest darauf achten, dass du einen Gummistriegel nutzt, weil die Nutzung eines Metallstriegels für deinen Hund schmerzhaft wäre. Es gibt eine große Auswahl an Gummistriegeln, häufig mit verschiedenen Noppen auf beiden Seiten, die die Massage für deinen Hund wohltuend und angenehm machen.

Massagehandschuhe

Im Handel gibt es auch verschiedene Arten von Massagehandschuhen, die du nutzen kannst. Du solltest darauf achten, dass das Material des Handschuhs weich ist, weil starre Handschuhe dir das Gefühl in der Hand bei der Massage nehmen.

Igelball

Für die Massage mit einem Igelball brauchst du zwar ein wenig Übung, aber auch damit kannst du die Muskulatur deines Hundes sehr gut lockern. Die Igelbälle gibt es in verschiedenen Größen und Formen und du solltest darauf achten, dass er nicht zu groß ist und gut in deiner Hand liegt. Einige Hersteller bieten Igelbälle auch in ovaler Form an, das macht die Anwendung einfacher.

Angenehme Materialen sind wichtig

Egal für welches Utensil du dich entscheidest, achte darauf, dass du auf spröde, drahtige Materialien aus hartem Material verzichtest. Dein Hund wird diese Materialien nicht als angenehm empfinden und es besteht die Gefahr, dass du die Haut deines Hundes reizt.

Wie wirkt die Massage mit den kleinen Helferlein und wann wendest du sie an?

Grundsätzlich wirkt die Massage mit Hilfsmitteln wie eine klassische Massage. Die Intensität reicht allerdings nicht an eine klassische Massage mit den Händen heran. Die Bereiche, die du massierst, werden erwärmt, die Durchblutung wird gesteigert und du regst das Herz-Kreislaufsystem an. Du linderst Schmerzen und entspannst die Muskulatur deines Hundes. Dein Hund wird wieder beweglicher und agiler. Dies hilft ihm bei Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose , Hüftdysplasie oder Spondylose. Wenn du die Massage mit den Hilfsmitteln bei Hunden mit neurologischen Erkrankungen wie zum Beispiel einem Bandscheibenvorfall anwendest, unterstützt du damit, dass die behandelten Körperteile bewusster wahrgenommen werden und die Nerven stimuliert werden. Das hilft auch bei der Behandlung von Lähmungen.

Falls du dich doch an eine klassische Massage mit den Händen heranwagen möchtest, schlage ich dir meine Blogreihe zur Massage vor, in der ich dir verschiedene Griffe ausführlich in Videos erkläre. Es ist leichter, als du denkst. Nur Mut!

Du kannst diese Art der Massage auch anwenden, um die Muskulatur vor aktiver Bewegung zu erwärmen. Es ersetzt allerdings kein komplettes Aufwärmtraining vor dem Hundesport. Übrigens wird auch ein gesunder Hund die kleine Massage zwischendurch lieben.

Wann solltest du eine Massage mit Bürste, Striegel, Igelball und Co. nicht anwenden?

Grundsätzlich gelten hier dasselbe wie bei einer klassischen Massage. Massagen sollten nicht durchgeführt werden, bei Entzündungen, Trächtigkeit, Tumoren, Fieber, Herzerkrankungen, Infektionserkrankungen, frische Verletzung und Blutungsneigungen. Alle Punkte dazu habe ich dir in meinem Artikel Massage aufgeführt. Hinzu kommt, dass bei nervösen Hunden eine Massage mit Hilfsmitteln keinen Sinn macht, da er ohnehin leicht reizbar ist und ihn diese Art der Massage aufregen könnte. Auch bei histaminempfindlichen Hunden ist Vorsicht geboten, da die Histaminausschüttung verstärkt wird.

Massage mit Igelball – beim ballverspielten Hund ein No Go

Wenn dein Hund langfellig oder ballverspielt ist, solltest du auf eine Massage mit einem Igelball verzichten. Dein Hund wird auf der Jagd nach dem Ball oder wenn sich der Igelball in seinem Fell verheddert keine Entspannung finden wird. Greife statt dessen auf einen Striegel, eine Bürste oder einen Massagehandschuh zurück. Achte bei sehr kurzfelligen Hunden darauf, dass die Bürste oder der Striegel den du nutzt sehr weich ist, da aufgrund des fehlenden Unterfells sofort Hautkontakt gegeben ist.

Wie führst du die Massage und was musst du beachten?

Die Vorstellung, dass nur durch hartes, deutlich spürbares Bürsten eine Wirkung erreicht wird, ist falsch. Tatsächlich gilt: Eine mit leichtem Druck durchgeführte Massage ist immer angenehm und entspannend. Weiche Borsten oder Noppen und leichtes Streichen genügen. Sie regen die Hautdurchblutung an, entspannen deinen Hund und lindern seine Schmerzen. In die Massage kannst du den Rücken, die Schultern und Vorderläufe, Kruppe und Hinterläufe einbeziehen. Wenn dein Hund unter einer neurologischen Erkrankung leidet, beziehe auch die Pfoten mit ein. Empfindliche Bereiche des Körpers sparst du aus. Dazu gehören der Kopf, die Geschlechtsteile und die Brustwarzen.

Auch das ist wichtig

Bei der Massage mit Bürste, Striegel oder Ball streichst du immer in einer fließenden Bewegung mit dem Strich. Deine Bewegungen können auch kreisend sein. Du solltest nicht zu lange und intensiv auf einer Stelle massieren. Halte den Druck immer gleich. Massiere immer im Bereich der Muskulatur und spare knöcherne Bereiche aus. Eine Massage auf den Knochen ist schmerzhaft. Gegen den Strich massierst du nur, wenn dein Hund unter Lähmungen leidet und du die Wahrnehmung in den betroffenen Läufen trainieren möchtest. Eine Massage solltest du niemals nebenbei oder zwischendurch durchführen. Dein Hund wird deine volle Aufmerksamkeit schätzen und eine entspannte Atmosphäre. Fernseher und Telefon sind bei der Massage tabu, die Raumtemperatur und das Licht sollten angenehm sein. Ganz so, wie wir es uns bei einer Massage auch wünschen.

Damit du genau weißt, wie du die Massage anwendest, zeige ich dir im Video beispielhaft an der Rückenmuskulatur, wie es funktioniert.

Hier geht es zum Video “Massage mit Hilfsmittel”

Wie häufig wendest du diese Art der Massage an?

Bei Hunden mit neurologischen Erkrankungen darfst die betroffenen Gliedmaßen täglich mit einer Bürste, Igelball oder Handschuh massiert werden. Ich würde dir in diesem Fall empfehlen in die Auswahl des Utensils etwas Abwechslung zu bringen, damit sich kein „Abnutzungseffekt“ einstellt. Ansonsten solltest du, im Gegensatz zur klassischen Massagen, diese Art der Massage nur ein bis zwei Mal pro Woche anwenden. Die Behandlung ist sehr intensiv und bei häufigerer Anwendung kann es zu einer Überreizung kommen und für deinen Hund unangenehm werden. 

Wie lange sollte die Massage dauern?

Je nach Größe deines Hundes und abhängig davon, ob du den gesamten Hund oder nur einen Teilbereich wie den Rücken massierst, sollte die Behandlung nicht länger als 10-15 Minuten dauern.

Du möchtest selbst aktiv werden und etwas für die Fitness und Gesundheit deines Vierbeiners tun? Dann schau doch bei meinen ONLINE VIDEO KURSEN VORBEI! Es ist garantiert der passende Kurs für dich und deinen Hund dabei!

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Deine Tina

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Massagegriffe für Hunde – Zirkelungen (incl. Video)

Massagegriffe für Hunde – Zirkelungen (incl. Video)

Du möchtest selbst Massagegriffe für Hunde erlernen?

Es gibt eine Vielzahl Massagegriffe für Hunde. Einige können auch von Laien durchgeführt werden. In meinen Artikeln zum Thema Massage beim Hund  Streichungen und Knetungen habe ich dir die ersten Massagegriffe gezeigt. Auch damit kannst du deinen Hund entspannen und Verspannungen lösen. In diesem Artikel geht es weiter mit den Zirkelungen, die du nach den Streichungen und Knetungen durchführst.

Was sind Zirkelungen und wann wendest du sie an?

Die Zirkelungen sind ein sehr intensiver, kreisender Massagegriff. Du löst damit Verspannungen bis in die tiefen Muskelschichten. Die Muskulatur deines Hundes sollte bereits durch andere Massagegriffe wie Streichungen und Knetungen gelockert und aufgewärmt sein. Ansonsten können die Zirkelungen schmerzhaft sein.

Wie wirken Zirkelungen?

Haut, Unterhaut, Bindegewebe werden erwärmt und gelockert. Die Muskulatur wird bis in die tiefen Schichten entspannt.  Verklebungen werden gelöst. Der Stoffwechsel, die Durchblutung und der Lymphfluss werden angeregt. Dein Hund entspannt körperlich und auch psychisch.

Bevor es mit den Zirkelungen losgeht

Dein Hund liegt entspannt auf der Seite, mit dem Bauch zu dir. Du hast die Streichungen und Knetungen bei deinem Hund bereits durchgeführt. Er ist entspannt und ruhig. Seine Muskulatur ist erwärmt und auf intensivere Griffe vorbereitet. Grundsätzlich gilt, dass eine Massage immer in der Ruhephase deines Hundes durchgeführt wird. Dein Hund sollte sich vor der Massage gelöst haben und keinen vollen Magen haben. Du selbst solltest ruhig und entspannt sein und die Umgebung ebenfalls. Fernseher, Telefon und andere ablenkende Faktoren sind tabu. So wie wir selbst es uns bei einer entspannenden Massage wünschen.

 Hand´s on – Wie du die Zirkelungen durchführst

Der Druck mit dem du die Zirkelungen durchführst sollte sich immer danach richten, womit dein Hund sich wohl fühlt. Teste den Druck zunächst auf der angespannten Muskulatur deines Unterarms. So wie ich es im Artikel Massage beim Hund – mehr als nur Wellness erklärt habe. Mehr Druck bringt nicht zwangsläufig mehr. Beginne mit dem Eigendruck deiner Hand zu massieren. Sschaue im Verlauf, wie viel Druck für deinen Hund angenehm ist. Die Zirkelungen werden am Rücken, Vorder- und Hinterläufen durchgeführt. Du nimmst die Fingerspitzen von Zeige-, Mittel- und Ringfinger. Massiere mit kleinen, langsamen, kreisenden Bewegungen die Muskulatur. Beginne zunächst an der Muskulatur des Oberschenkels und arbeite dann langsam in Richtung Pfote. Auf Knochen und Gelenken solltest du nicht massieren. Wenn die Bereiche die du massierst kleiner werden, nimm weniger Finger. Solltest du eine Verspannung spüren kannst du auch punktuell 2-3 Kreise auf derselben Stelle machen.

So geht es weiter

Als nächstes massierst du die Rückenmuskulatur. Ertaste hierfür die Wirbelsäule und gehe dann mit kleinen kreisenden Bewegungen vom Hals bis zum Rutenansatz die Rückenmuskulatur entlang. Achte darauf, dass du nicht auf der Wirbelsäule massierst. Auch bei der Rückenmuskulatur kannst du auf einer Verspannung kurz verbleiben bevor du weiter den Rücken entlang massierst. Im Anschluss führst du die Zirkelungen am Vorderlauf von der Schulter bis zur Pfote durch ohne auf Knochen oder Gelenken zu massieren. Nimm wie beim Hinterlauf weniger Finger wenn die Bereiche die du massierst kleiner werden.

Wie oft?

Führe 2-3 Wiederholungen pro zu massierendem Bereich durch, schließe dann 2 Streichungen an und dann 2-3 weitere Durchgänge mit Zirkelungen pro Bereich.

Die Videoanleitung

Damit du sicher in der Durchführung der Zirkelungen bist und genau siehst, wie sie funktionieren, erkläre ich sie dir in meinem Video beispielhaft an der Rückenmuskulatur.

Hier geht es zur Video Anleitung.

Du hast noch keine Erfahrungen mit der Massage am Hund oder bist nicht sicher, ob es für deinen Hund das Richtige ist? Dann lies bitte bevor du mit den Zirkelungen beginnst meinen Beitrag Massage beim Hund -mehr als nur Wellness und meine Artikel zu den Streichungen und Knetungen. So bekommst du einen optimalen Einstieg in das Thema Massage beim Hund.

Du möchtest selbst aktiv werden und etwas für die Fitness und Gesundheit deines Vierbeiners tun? Dann schau doch bei meinen ONLINE VIDEO KURSEN VORBEI! Es ist garantiert der passende Kurs für dich und deinen Hund dabei!

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Deine Tina Massagegriffe beim Hund Massagegriffe beim Hund Massagegriffe beim Hund Massagegriffe beim Hund

 

Verspannungen lockern mit Massage – Knetungen (incl. Video)

Verspannungen lockern mit Massage – Knetungen (incl. Video)

Du möchtest bei deinem Hund Verspannungen lockern?

Ich erkläre dir, wie du lernst deinen Hund zu massieren und damit Verspannungen lockern kannst. Die Knetungen sind dafür besonders gut geeignet. In meinem Artikel Massage beim Hund – Streichungen habe ich dir den ersten Griff gezeigt, mit dem du eine Massage einleitest und beendest. Die Knetungen, führst du nach den Streichungen durch.

Was sind Knetungen und wann wendest du sie an?

Bei den Knetungen werden Haut und Muskulatur zwischen den Fingern gefasst und s-förmig gegeneinander bewegt. Knetungen sind intensive Massagegriffe. Du wirkst auf Haut, Bindegewebe und Muskulatur ein. Die Muskulatur sollte vorher durch Streichungen aufgewärmt sein. An der Wirbelsäule bearbeitest du die Haut und die oberen Muskelschichten. Während du an den Gliedmaßen auch die tiefe Muskulatur zu greifen bekommst. Hunde finden die Knetungen sehr angenehm und Du kannst sie, wenn sie auch deinem Hund besonders gut gefallen, auch länger durchführen.

Wie wirken Knetungen?

Haut, Unterhaut, Bindegewebe und Muskulatur werden erwärmt und gelockert. Verklebungen werden gelöst. Der Stoffwechsel, die Durchblutung und der Lymphfluss werden angeregt. Auch die Nerven werden stimuliert. Dein Hund entspannt seelisch und auch körperlich.

Bevor es mit den Knetungen losgeht

Dein Hund liegt entspannt auf der Seite, mit dem Bauch zu dir. Du hast die Streichungen bei deinem Hund bereits durchgeführt. Er ist entspannt und ruhig. Seine Muskulatur ist bereits erwärmt und auf intensivere Griffe vorbereitet. Grundsätzlich gilt, dass eine Massage immer in der Ruhephase deines Hundes durchgeführt wird. Dein Hund sollte sich vor der Massage gelöst haben und keinen vollen Magen haben. Du selbst solltest ruhig und entspannt sein und die Umgebung ebenfalls. Fernseher, Telefon und andere ablenkende Faktoren sind tabu. So wie wir selbst es uns bei einer entspannenden Massage wünschen.

Hand´s on – Wie du die Knetungen durchführst

Die Knetungen werden am Rücken und an den Vorder- und Hinterläufen durchgeführt. Du beginnst am Hinterlauf deines Hundes. Erfasse die Oberschenkelmuskulatur mit beiden Händen von hinten quer zwischen Daumen und Zeige-, Mittelfinger und Ringfinger. Bei kleineren Hunden reichen oft schon Daumen und einige Finger. Du lässt die Muskulatur sanft abwechselnd mit beiden Händen zwischen den Fingern gleiten. Nun ist die vordere Oberschenkelmuskulatur an der Reihe. Da der Bereich den du massierst klein ist, führst du sie nur mit einer Hand aus. Greife sanft mit deiner Hand von vorne die Muskulatur des Oberschenkels zwischen Daumen und ein bis zwei Finger. Lasse sie vorsichtig zwischen den Fingern gleiten.

So geht es weiter

Als nächstes führst du die Knetungen am Rücken deines Hundes durch. Hierfür greifst Du Fell und Haut zwischen Daumen und Finger, hebst sie vorsichtig an. Dann bewegst du sie vorsichtig S-förmig gegeneinander. Achte darauf, dass du deinen Hund nichts kneifst, sondern die Haut sanft durch deine Finger gleiten lässt. Es sollte sich eine gleichmäßige, langsame und fortlaufende S-förmige Bewegung entlang der Wirbelsäule ergeben.

Nun führst du die Knetungen am Vorderlauf durch. Dafür greifst die Muskulatur am Oberarm mit beiden Händen von hinten quer zwischen Daumen und Zeige- und Mittelfinger. Dann lässt du die Muskulatur sanft abwechselnd mit beiden Händen zwischen den Fingern gleiten.

Wie oft?

Wiederhole die Knetungen ca. 7-10 Mal pro Bereich, in dem du sie anwendest. Wenn dein Hund sie sehr genießt, kannst du sie auch häufiger durchführen.

Die Videoanleitung

Damit du sicher in der Durchführung der Knetungen bist und genau siehst, wie sie funktionieren, erkläre ich sie dir in meinem Video beispielhaft an der Rückenmuskulatur.

Hier geht es zur Video Anleitung.

Du hast noch keine Erfahrungen mit der Massage am Hund? Dann lies bitte bevor du mit den Knetungen beginnst meinen Beitrag: Massage beim Hund – mehr als nur Wellness und meinen Artikel Massage am Hund – Streichungen. So hast du einen optimalen Einstieg in das Thema Massage beim Hund.

In meinem nächsten Beitrag erkläre ich dir den Massagegriff Zirkelungen. Dies ist ein sehr intensiver Massagegriff, der tief in der Muskulatur wirkt.

Du möchtest selbst aktiv werden und etwas für die Fitness und Gesundheit deines Vierbeiners tun? Dann schau doch bei meinen ONLINE VIDEO KURSEN VORBEI! Es ist garantiert der passende Kurs für dich und deinen Hund dabei!

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Deine Tina Verspannungen lockern Verspannungen lockern Verspannungen lockern Verspannungen lockern

 

 

Du möchtest deinen Hund massieren? So gehts – Streichungen (incl. Video)

Du möchtest deinen Hund massieren? So gehts – Streichungen (incl. Video)

Deinen Hund massieren kannst du lernen

Auch du kannst deinen Hund massieren! Wirklich! In meinem Artikel Massage beim Hund – mehr als nur Wellness habe ich dir viele theoretische Infos rund um das Thema Massage gegeben:

  • Wie die Massage entstanden ist und zum Hund kam
  • Wann eine Massage deinem Hund gut tut
  • Wann eine Massage tabu für deinen Hund ist
  • Was bei der Massage passiert
  • Bevor es losgeht – Wohlfühlatmosphäre ist wichtig
  • Wie du herausfindest, ob und wo dein Hund verspannt ist
  • Was es zu beachten gibt

In diesem Artikel erkläre ich dir den ersten Massagegriff: Die Streichungen.

Was sind Streichungen? Wann wendest du sie an?

Die Streichungen sind ein elementarer Massagegriff. Mit Ihnen leitest du die Massage ein. Du nutzt sie zwischen den einzelnen Griffen als sanften Übergang. Und lässt die Massage damit ausklingen. Sie sind sehr sanft und wohltuend und werden langsam durchführt. Bei den Streichungen gleitet die Hand großflächig mit gleichmäßigem Druck über den gesamten Körper. Du spürst Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur. Genauso wie Erwärmungen und schmerzhafte Stellen bei deinem Hund. Dein Hund wird schon nach kurzer Zeit entspannen.

Wie wirken Streichungen?

Streichungen wirken beruhigend und entspannend. Die Durchblutung und der Lymphfluss werden angeregt. Haut, Unterhaut und die oberen Muskelschichten werden erwärmt und gelockert.

Bevor es losgeht

Dein Hund sollte entspannt auf der Seite, mit dem Bauch zu dir liegen. Wenn er noch unruhig ist, kannst du mit den Streichungen auch beginnen, wenn er steht oder sitzt. Beginne mit den Massagen zu einem Zeitpunkt, der in die Ruhephase deines Hundes fällt. Dein Hund sollte sich vor der Massage immer gelöst haben und keinen vollen Magen haben. Du selbst solltest ruhig und entspannt sein und die Umgebung ebenfalls. Fernseher, Telefon und andere ablenkende Faktoren sind tabu. So wie wir selbst es uns bei einer entspannenden Massage wünschen.

Hand´s on – Wie du die Streichungen durchführst

Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Griff durchzuführen. Der Druck sollte immer so sein, dass du nur mit dem Eigendruck der Hand arbeitest und du die Muskulatur deines Hundes unter deiner Hand spürst. Du hältst deine Hand locker, die Finger sind leicht geschlossen und flexibel. Wenn du mit einer Hand arbeitest, ruht deine zweite Hand am Hund. Das gibt ihm zusätzliche Sicherheit und Vertrauen.

Einhandstreichungen

Die Einhandstreichungen werden mit einer Hand am Rücken und an den Vorder- und Hinterläufen durchgeführt. Die zweite Hand ruht am Hund. Mit deiner flachen Hand, streichst du zunächst am Hinterlauf die Muskulatur vom Oberschenkel bis zur Pfote sanft aus. Ertaste dann die Wirbelsäule deines Hundes. Die Rückenmuskulatur, die du massierst, verläuft auf beiden Seiten parallel zur Wirbelsäule. Wichtig: Du massierst neben und nicht auf der Wirbelsäule. Im Anschluß streichst du die Rückenmuskulatur vom Hals bis zum Rutenansatz parallel zur Wirbelsäule aus. Danach führst du die Streichungen an der Muskulatur des Vorderlaufes von der Schulter bis zu den Pfoten durch.

Hand-über-Hand Streichungen

Die Hand-über-Hand Streichungen führst du am Rücken durch. Mit beiden Händen streichst du im Wechsel die Muskulatur am Rücken vom Hals bis zum Rutenansatz aus. Wenn dein Hund sehr groß ist, kannst du dir auch mehrere Bereiche einteilen. Die streichst du nacheinander aus. Beginne mit Hals und Schulter. Dann den oberen Rücken und zum Schluss den unteren Rücken. Du streichst zunächst mit einer Hand und dann folgt die Zweite. Die erste Hand überkreuzt die zweite Hand und du beginnst wieder von vorn. Die Bewegung ist fliessend und langsam.

Querstreichungen

Die Querstreichungen wendest du am Brustkorb deines Hundes an. Diese Streichungen werden quer zum Verlauf der Muskulatur durchgeführt. Die Rippenmuskulatur wird dabei entspannt. Du legst hierzu deine Hände längs auf den Brustkorb deines Hundes. Lasse deine Hände dann abwechselnd sanft und langsam den Brustkorb entlang in Richtung Unterseite deines Hundes streichen.

Wie oft?

Wiederhole die Streichungen 7-10 Mal pro Grifftechnik und Körperbereich, den du massierst. Wenn dein Hund die Massage sehr genießt, kannst du sie auch häufiger durchführen.

Damit du sicher in der Durchführung der Streichungen bist und genau siehst, wie sie funktionieren, erkläre ich sie dir in meinem Video beispielhaft an der Rückenmuskulatur und dem Brustkorb.

Videoanleitung: So kannst du deinen Hund massieren – Streichungen

Hier geht es zur Anleitung per Video.

In meinem nächsten Beitrag erkläre ich dir den Massagegriff Knetungen. Damit löst du Verspannungen und Verklebungen in den tieferen Muskelschichten. Dein Hund wird wunderbar entspannen.

Du möchtest selbst aktiv werden und etwas für die Fitness und Gesundheit deines Vierbeiners tun? Dann schau doch bei meinen ONLINE VIDEO KURSEN VORBEI! Es ist garantiert der passende Kurs für dich und deinen Hund dabei!

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Deine Tina

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Massage beim Hund – mehr als nur Wellness

Massage beim Hund – mehr als nur Wellness

Die Entstehung der Massage beim Hund

Massage beim Hund ist keine Erfindung der Neuzeit. Generell ist die Massage schon seit vielen Tausenden Jahren für ihre heilende und schmerzlindernde Wirkung bekannt. Schon vor mehr als 4000 Jahren wurden die ersten Massagegriffe beschrieben. Man geht davon aus, dass Massagen den Ursprung im asiatischen und afrikanischen Raum haben. Sie ist somit eine der ältesten Behandlungstechniken der Menschen. Die Techniken der klassischen Massage wurden auf die Anatomie des Hundes übertragen. Jeder weiß, wie angenehm und schmerzlindernd eine entspannende Massage sein kann. Hunde empfinden sie ebenso angenehm.

Wann wird eine Massage beim Hund angewandt?

Massage ist ein wichtiger Bestandteil in der Physiotherapie. Sie wird angewandt um verspannte und verhärtete Muskulatur zu lockern sowie Schmerzen zu lindern. Bei neurologischen Erkrankungen regen wir mit Massage schlaffe Muskulatur an. Auch bei Erkrankungen des Bewegungsapparates wird sie häufig eingesetzt. Mit Massage stärken wir das Bewusstsein für den Körper und nehmen psychischen Stress. Natürlich kannst du die Massage auch anwenden, wenn dein Hund gesund ist. Sie eignet sich perfekt als Wellnessbehandlung und um die Bindung zu deinem Hund zu stärken. Auch Sporthunde können vor und nach dem Training oder Wettkampf mittels Massagen aufgewärmt und entspannt werden.

Die Massage unterstützt auch den Erfolg der aktiven Übungen die du mit deinem Hund durchführst. Wenn schmerzfreie Bewegungen mit lockerer Muskulatur möglich sind, wird dein Hund motivierter mitarbeiten, als wenn die Muskulatur verspannt ist. Der Leistungsfähigkeit des Sporthundes wird durch eine warme und lockere Muskulatur gesteigert. Du kannst Ganzkörpermassagen durchführen, aber auch Teilmassagen wie zum Beispiel nur den Rücken oder nur ein Bein.

Wann ist die Massage tabu für deinen Hund?

Massage sollten nicht durchgeführt werden, bei Entzündungen, Trächtigkeit, Tumoren und Fieber. Auch bei Herzerkrankungen, Infektionserkrankungen, frische Verletzung und Blutungsneigungen ist sie tabu.

Was passiert bei der Massage?

Mit verschiedenen Grifftechniken behandelst du Haut, Unterhaut und Muskulatur.Diese Griffe können zum Beispiel Streichungen, Zirkelungen, Knetungen, Schüttelungen und Rollungen sein. Die Durchblutung der Muskulatur und die Temperatur im Gewebe wird gesteigert. Schmerzstoffe werden abtransportiert. Verspannungen werden gelockert, Schmerzen gelindert, Nerven stimuliert. Die Massage hat auch Wirkung auf Stoffwechsel und Kreislauf deines Hundes. Atmung, Herzschlag, Verdauung werden beeinflusst. Dein Hund entspannt körperlich und seelisch.

Wohlfühlatmosphäre ist wichtig

Passe für die Massage einen Zeitpunkt ab, der in die Ruhephase deines Hundes fällt. Dein Hund sollte sich vor der Massage immer gelöst haben und keinen vollen Magen haben. Eine Massage sollte in entspannter, ruhiger Atmosphäre stattfinden, Du selbst solltest entspannt sein und dir ausreichend Zeit nehmen. Die Raumtemperatur und die Beleuchtung sollten angenehm sein. Fernseher, Telefon und andere ablenkende Faktoren sind tabu. So wie wir selbst es uns bei einer entspannenden Massage wünschen. Dein Hund sollte weich liegen und auch deine Position sollte bequem sein.

Wie du herausfindest, ob dein Hund verspannt ist

Du solltest dir vor jeder Massage einen Überblick darüber verschaffen, wie es deinem Hund geht. Taste die Muskulatur sanft ab und erfühle, wo es Verspannungen und Verhärtungen gibt. Gehe hier immer beidseitig vor um Unterschiede in den Körperhälften und Läufen wahrzunehmen. Spürst du Erwärmungen oder Schwellungen? Ist die Muskulatur auf den beiden Körperhälften unterschiedlich stark ausgeprägt oder verhärtet? Das braucht ein wenig Übung und manchmal hilft es die Augen zu schließen. Konzentriere dich voll und ganz auf das, was die Finger erspüren und „sehen“. Deine Hände müssen dafür locker und entspannt sein.

Als kleine Hilfe wie sich verspannte Muskulatur anfühlt empfehle ich dir Folgendes:

Lege deinen Unterarm locker und entspannt auf dem Tisch ab. Hebe dann deine Hand hoch. Wenn du nun die Muskulatur deines Unterarms fühlst, spürst du wie sich verspannte Muskulatur anfühlt. Du kannst so auch den Druck der einzelnen Griffe prüfen, wenn du unsicher bist, wie viel Druck bei der Massage richtig ist. Natürlich muss man dabei immer berücksichtigen, was dein Hund als angenehm empfindet.

Massage beim Hund – das solltest du beachten

Bei einer Ganzkörpermassage beginnt man in der Regel am Hinterlauf, massiert dann den Rücken. Zum Schluss sind die Vorderbeine an der Reihe. Wenn du die eine Körperseite fertig massiert hast, lasse deinen Hund langsam aufstehen und lasse ihn dann auf die andere Seite legen. Deinen Hund über den Rücken zu drehen kann gefährlich sein. Es kann zu einer Magendrehung kommen. Außerdem kann es unangenehm für ihn sein. Du solltest dich nicht über deinen Hund beugen, da Hunde das nicht gern mögen.

Auch das ist wichtig

Massiere niemals auf dem Knochen. Das ist unangenehm bis schmerzhaft und zu Reizungen führen. Arbeite bei der entspannenden Massage immer in Wuchsrichtung des Fells. Alle Griffe werden langsam, gleichmäßig und sanft durchgeführt. Wende die Massagegriffe immer mit so viel Druck wie nötig, aber so wenig wie möglich an. Sei immer konzentriert bei deinem Hund. Achte genau auf seine Reaktionen. Den Kopf heben, Hecheln, Schmatzen und Augen öffnen können beispielsweise Zeichen dafür sein, dass der Druck des Griffs zu hoch war. Nach der Massage sollte dein Hund die Möglichkeit sich zu lösen, zu trinken und nach zu ruhen.

In meinem nächsten Artikel erkläre ich dir als ersten Massagegriff die Streichungen, den du bei deinem Hund anwenden kannst um Verspannungen zu lösen und Schmerzen zu lindern.

Du möchtest selbst aktiv werden und etwas für die Fitness und Gesundheit deines Vierbeiners tun? Dann schau doch bei meinen ONLINE VIDEO KURSEN VORBEI! Es ist garantiert der passende Kurs für dich und deinen Hund dabei!

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Deine Tina

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