Kaninchenhoppeln beim Hund? – Wenn Bewegungen nicht normal sind – Gastartikel bei vitacanis

Kaninchenhoppeln beim Hund? – Wenn Bewegungen nicht normal sind – Gastartikel bei vitacanis

Am 15.06.18 werde ich als Gastrednerin im monatlichen Live Call  bei Lieblingshund Training ganz genau erklären, woran wir Schmerzen beim Hund erkennen können! 

Im Rahmen dessen gibt es im Vorab schon einen Gastartikel auf dem Blog vitacanis.net rund um Auffälligkeiten im Bewegungsablauf des Hundes – zum Beispiel das Kaninchenhoppeln beim Hund.

Kaninchenhoppeln beim Hund und ein gar nicht gesunder Hüftschwung

Denn auf meinen täglichen Spaziergängen mit Tessa und Snowy vergeht eigentlich kein Tag, an dem ich sie nicht sehe: Hunde mit einem Hüftschwung wie Jennifer Lopez, die dann im schnelleren Tempo auch gern noch hoppeln wie ein Kaninchen. Das mag sich im ersten Moment lustig anhören und in der Regel finden die Hundehalter auch nichts Seltsames daran. Denn „das hat der schon immer so gemacht“. Doch keine Frage, diese Bewegungen sind eben nicht normal. 

Wenn du erfahren möchtest, was die Ursachen sein können, und du auch gern beim Live Call dabei sein möchtest, dann findest du hier den Artikel: Hüftschwung, Kaninchenhoppeln & Co. – Wenn Bewegungen nicht normal sind

Ich freue mich auf dich! Alles Liebe, deine Tina!

Kaninchenhoppeln beim Hund Kaninchenhoppeln beim Hund Kaninchenhoppeln beim Hund Kaninchenhoppeln beim Hund

Diese Symptome für Hüftdysplasie beim Hund solltest du kennen!

Diese Symptome für Hüftdysplasie beim Hund solltest du kennen!

Kennst du die klassischen Symptome für Hüftdysplasie? Von der Hüftdysplasie haben die meisten Hundehalter schon einmal gehört, denn sie ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen beim Hund. Trotzdem kennen viele Hundehalter die Anzeichen einer Hüftdysplasie nicht – und so sehe ich häufig Vierbeiner, die offensichtliche Symptome einer HD zeigen. Im Gespräch mit den Haltern stellt sich allerdings oft heraus, dass sie den Gang ihres Hundes für ganz normal und gesund halten.

„Der läuft schon immer so.“ oder „Der kann gar nix haben, denn der rennt und spielt ja ganz normal. – das sind Aussagen, die ich dann häufig höre. Dabei sollte eine HD auf jeden Fall behandelt werden und auch Hundehalter selbst können viel tun, um ihren Hund zu unterstützen – wenn die Erkrankung denn entsprechend diagnostiziert wurde.

Daher habe ich dir die wichtigsten Symptome für eine Hüftdysplasie zusammengefasst. Dabei geht es nicht darum, das du nun selbst Diagnosen stellst, aber ein guter Blick für auffälliges Verhalten kann dir helfen zu erkennen, wenn im Bewegungsablauf eines Hundes etwas nicht in Ordnung ist.

Wann kann die Hüftdysplasie beim Hund festgestellt werden?

Die Hüftdysplasie kann im Junghundalter mittels Röntgen festgestellt werden. Das sollte insbesondere bei Hunden, mit denen man züchten möchte, die im Hundesport oder als Diensthund geführt werden sollen, zur Routine gehören.
Leider wird die Notwendigkeit häufig verkannt und wenn der Hund nur “zum Spaß” Sport betreiben soll, wird das Röntgen ausgelassen. Dabei ist bei jeder Art von Hundesport ein gesunder Bewegungsapparat sehr wichtig!

Was ist eine Hüftdysplasie?

Die Hüftdysplasie bzw. Hüftgelenksdysplasie (kurz: HD) ist eine meist angeborene Fehlentwicklung des Hüftgelenks, bei der Oberschenkelkopf und die Hüftpfanne nicht richtig zueinander passen. In der Regel tritt sie beidseitig auf, eine Seite ist immer stärker betroffen.

Die häufigsten Symptome für Hüftdysplasie

  1. Häufig haben betroffene Hunde einen ausgeprägten Hüftschwung oder schaukelnden Gang – der sogenannte „LSÜ-Twist“.
  2. Auch das „Kaninchenhoppeln“ zeigen Hunde mit HD oft. Das bedeutet, der Hund bewegt sich im Trab und Galopp voran, indem er sich mit beiden Hinterläufen gleichzeitig abstößt. Optisch sieht dies dann aus, als würde er hoppeln wie ein Kaninchen.
  3. Berührungsempfindlichkeit im Bereich des unteren Rückens/Lendenwirbelsäule und Hüfte.
  4. Hunde mit HD zeigen oft Schwierigkeiten beim Aufstehen und Hinlegen. Oft ist dies verbunden mit Lautäußerungen wie Seufzen und Aufstöhnen.
  5. Zeigen von klassischen Schmerzzeichen wie vermehrtes Hecheln, Schmatzen, Aufstöhnen, Seufzen, spontanes Knabbern und Belecken der Hüfte.
  6. Lahmheiten unterschiedlicher Art von der dauerhaften Lahmheit bis hin zur zeitweisen Lahmheit wie z.B. zu Beginn der Bewegung, gegen Ende eines Spaziergangs oder immer mal wieder.
  7. Alltagsbewegungen wie Treppensteigen oderins Auto steigen fallen schwer und werden vermieden. Das wird häufig als Bockigkeit oder Sturheit abgetan – dabei hat der Hund Schmerzen oder ist schlicht zu schwach.
  8. Im Krankheitsverlauf wird die Muskulatur in den Hinterläufen deutlich schwächer. Zusätzlich können Verspannungen in den überlasteten Körperbereichen, wie Rücken- und Schultermuskulatur, sowie der Muskulatur der Vorderläufe ertastet werden.
  9. Bei vielen Vierbeinern kann man Wetterfühligkeit und eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei feuchtem, nasskalten Wetter feststellen.
  10. Hunde mit Hüftdysplasie setzen sich häufig schräg hin und lassen sich im Sitz und Platz auf eine Seite rutschen.
  11. Vierbeiner mit HD zeigen vermehrt Bewegungsunlust und verlieren die Freude am Spiel mit Artgenossen und Menschen. Es können auch Verhaltensveränderungen auftreten und Hunde werden z.B. unverträglich, aggressiv, schreckhaft oder ängstlich.

Wenn dein Hund eines oder mehrere dieser Symptome zeigt, solltest du ihn auf jeden Fall von deinem Tierarzt untersuchen lassen. Erste Anzeichen zeigen sich meist im jungen Alter. Ein Ausbleiben der Symptome bedeutet allerdings nicht, dass der Hund „HD-frei“ ist.

Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinen Hundefreunden!

Alles Liebe, deine Tina Symptome für Hüftdysplasie Symptome für Hüftdysplasie Symptome für Hüftdysplasie Symptome für Hüftdysplasie Symptome für Hüftdysplasie Symptome für Hüftdysplasie Symptome für Hüftdysplasie

Fit und beweglich trotz Hüftdysplasie – So kämpft Maggie gegen ihre HD

Fit und beweglich trotz Hüftdysplasie – So kämpft Maggie gegen ihre HD

Eine Hüftdysplasie ist für die meisten Hundehalter erst einmal eine Schockdiagnose und macht hilflos. Es stellen sich 1000 Fragen:

  • Ist eine Operation notwendig?
  • Wenn ja, welche OP Methode ist sinnvoll?
  • Oder kann man eine OP vermeiden?
  • Was kann ich meinem Hund sonst Gutes tun?
  • Was darf er, was darf er nicht?

Um nur einige Beispiele zu nennen. Jenny und Maggie haben sich entschieden, nach mehreren erfolglosen Behandlungen, der Hüftdysplasie den Kampf anzusagen.

Schon vor wenigen Wochen hat Jenny über Maggie hier auf Doggy Fitness berichtet. Heute gibt es nun Teil II der Geschichte. Wie es ihr ergangen ist, ob es die richtige Entscheidung war und wie es Maggie nun geht, erfährst du im Artikel.

Maggie und der Hüftfit Kurs – ein Erfahrungsbericht, der Mut macht – Bitte lest selbst! 

In unserem letzten Artikel habe ich euch von Maggies Vorgeschichte erzählt, der niederschmetternden Diagnose HD, unseren Behandlungen dagegen (OP, Goldakupunktur und Physiotherapie). Ich habe euch bereits angedeutet dass sich durch den Hüftfit Kurs einiges für uns geändert hat. Doch was genau, darauf möchte ich diesmal näher eingehen. Ich hatte von Doggy Fitness durch die Mithilfe von Maggies Facebook-Fans einen Online Kurs gewonnen.

Welche Auswahlmöglichkeiten hatte ich?

Da gibt es neben dem HüftFit Kurs noch den Happy Move Kurs, der die Koordination fördert, den Puppy Move Kurs, für die altersgerechte Förderung von Junghunden. Zusätzlich  den Arthrosefit Kurs, für alle Arthrose-geplagten (dieser Kurs wäre meine zweite Wahl für Maggie gewesen). Auch einen  Rückenfit Kurs gibt es, denn auch Hunde neigen zu Rückenproblemen. Der Seniorfit Kurs verschafft Vierbeinern mehr Mobilität im Alter. Auch zwei Kurse für gesunde Hunde gibt es zur Prävention: den Basicfit Kurs, für gesunde Hunde die mit dem Training anfangen und den Profifit Kurs, für Hundehalter, die bereits fortgeschritten sind.

Was ist der Hüftfit Kurs?

Ich entschied mich also für unsere größte Baustelle und wählte den Hüftfit Kurs. Der Kurs ist eine Art Online Seminar. Er ist in sechs Wochen-Module gegliedert. In jeder Woche erhält man einen spezifisch auf die Baustelle des Hundes zugeschnittenen Trainingsplan. Im Trainingsplan sind täglich drei bis vier verschiedene Übungen zu absolvieren. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit für Fleißige ein bis zwei Ergänzungsübungen täglich zu absolvieren.

Wie werden die einzelnen Übungen erklärt?

Dies ist wirklich klasse gelöst, denn unter jeder Trainingswoche findet man die zum Plan passenden Videos. Jede Übung wird einzeln in einem Video zunächst theoretisch erklärt und dann auch mit unterschiedlichen Hunden mehrmals vorgemacht. Es wird gesagt worauf genau man achten soll, wie man dem Hund helfen kann und was genau die Übung bewirkt.

Was ist wenn mein Hund eine Übung nicht machen kann? Sie nicht versteht oder einfach nicht schafft?

In diesem Fall ist es total hilfreich dass man mit Kursbeginn in die Facebook Gruppe eintreten kann. Dort ist die Kursentwicklerin Martina regelmäßig online und erklärt geduldig alternative Ansätze um dem Hund eine Übung leichter vermitteln zu können oder aber wie man eine Übung für den Hund vereinfachen kann, sodass er die entsprechenden Muskelgruppen mit aufbaut, aber nicht überlastet.

Maggie Gewichtsverlagerung - Hüftfit - Doggy Fitness

Maggie Gewichtsverlagerung – Hüftfit – Doggy Fitness

Wieviel Zeit haben wir täglich mit den Übungen verbracht?

In etwa waren es 15 bis 20 Minuten. Wir konnten es also immer prima in unseren Alltag integrieren und für mich war es eine tolle Möglichkeit Maggie bevor ich zur Arbeit ging mal zu beschäftigen, reines Gassi reicht meiner Maus leider selten, sie will halt einfach auch kopfmässig ausgelastet werden. Das zeigt sie einem auch ganz deutlich, Maggie ist eh nie subtil, wenn sie unausgelastet ist, dann wird sie knatschig und verweigert jegliches Futter. Man muss sich für die kleine Berner- Prinzesschen also immer was einfallen lassen. Dank unseres Trainingsplans brauchte ich nun vor der Arbeit nicht groß kreativ sein, sondern machte mit ihr nach dem Gassi einfach die täglichen Übungen und siehe da, die Maus konnte danach zufrieden fressen.

Was braucht man für die Übungen?

In aller Regel braucht man für die Übungen außer dem Hund und Leckerchen für die bessere Motivation und die gezielte Einwirkung, sowie einem rutschfesten Untergrund nichts. Da Maggie allerdings recht groß ist, 70cm Schulterhöhe und ich selbst nicht ganz stabil auf den Beinen steh, haben wir uns für die Achten Pylonen genommen. Diese werden im Original durch die Beine des Hundehalters ersetzt. Und für das Hochstellen, wo der Hund im Original am Halter hochspringt und durch diesen gestützt wird, haben wir in der endschleunigten Variante mit unserer Aufstiegshilfe am Stall absolviert.

Maggie beim Slalom Training - Hüftfit - Doggy Fitness

Maggie beim Slalom Training – Hüftfit – Doggy Fitness

Wie waren die Übungen für uns?

Wir waren zu Beginn bereits Feuer und Flamme, ich weil ich unbedingt Maggies Muskulatur stärken wollte und Maggie weil sie einfach mal wieder etwas neues nur mit mir machen konnte und immernoch kann. Sie genießt die Zeit, es ist regelrecht Quality Time für sie. Sie hatte die meisten Übungen sehr schnell drauf und verdiente sich daher fleißig Lob und Leckerchen. Uns fiel es durch unsere Motivation teilweise schwer dass immer der letzte Tag des Wochenplans einen Tag Pause vorsah 😉

Was für Erfolge haben wir festgestellt und wie?

Maggie wird regelmäßig, mindestens alle 14 Tage von unserer Physiotherapeutin betreut. Dieser hatte ich nicht gesagt wann ich den Kurs gestartet habe und welche Übungen er enthielt, sodass sie unvoreingenommen ihr Urteil geben konnte. Nach zwei Wochen mit dem Kurs stellte sie fest, dass Maggies Hüftkapsel straffer in Muskelatur gebettet war, die Oberschenkel im Umfang um einiges gewachsen waren, der Gang stabiler geworden war und der ganze Hund trotzdem einfach locker war, von Muskelkater also keine Spur. Dies spricht dafür dass der Plan auch für sehr angeschlagene Hunde wirklich realisierbar ist, denn als solchen muss man Maggie leider betrachten und wir haben es wirklich geschafft sie ohne Überforderung aufzubauen.

Wie geht es weiter?

Im Anschluss an das 6 Wochen Programm gibt es einen Stay-Fit Plan. Dieser soll also dafür sorgen, dass man die Muskulatur, die nun aufgebaut wurde erhält. Wir werden diesen definitiv fleißig nutzen. Außerdem läuft ja schon wieder das nächste Gewinnspiel, wäre toll wenn wir nochmal Glück hätten, aber ansonsten werden wir uns auf Dauer einen weiteren Kurs zusammensparen, denn für uns hat es sich definitiv gelohnt.

So und wie Maggie sich bei verschiedenen Übungen so angestellt hat, dass könnt ihr auf den beigefügten Fotos erkennen.

Dir hat der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinen Hundefreunden!

Alles Liebe,

Deine Tina Hüftdysplasie Hüftdysplasie Hüftdysplasie Hüftdysplasie Hüftdysplasie Hüftdysplasie Hüftdysplasie Hüftdysplasie Hüftdysplasie Hüftdysplasie Hüftdysplasie

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen – Teil II

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen – Teil II

Im letzten Artikel habe ich dir bereits 4 wertvolle Tipps zur Vermeidung von Gelenkproblemen gegeben. Mir liegt die Gesundheit deines Vierbeiners am Herzen und deshalb gebe ich dir in diesem Artikel vier weitere wichtige Tipps für deinen Hund.

Natürlich solltest du sie auch beherzigen, wenn dein Hund bereits unter einer Gelenkerkrankung leidet.

1. Fit und mobil in jeder Lebenslage

Bewegung fördert die Gelenkgesundheit. Dies gilt unabhängig vom Alter deines Hundes. Dabei sollte das Maß an Bewegung immer an den aktuellen Gesundheitszustand und das Alter deines Vierbeiners angepasst sein. Es ist nicht zwangsläufig notwendig, dass dein Hund 4 Stunden pro Tag an Bewegung bekommt, damit er fit bleibt. Auch zu viel Bewegung kann schädlich für die Gelenke sein und zu Überlastungsschäden führen.

Grundsätzlich gilt: das gleichmäßige Laufen im Trab (natürlich auch am Rad, wenn ihr Freude daran habt) ist gesund und gelenkschonend. Zusätzlich hält es neben dem Bewegungsapparat auch das Herz-Kreislaufsystem fit. Alles sollte aber immer auf die Gesundheit und das Alter deines Hundes angepasst sein.

2. Der Boden unter deinen Pfoten – so entscheidend

Für die Gelenke sind Asphalt und andere harte Untergründe nicht gesund. Sie werden beim Laufen auf harten Untergründen übermäßig belastet und Bewegungen werden nicht abgefedert. Lasse deinen Hund so viel wie möglich auf Feld- Wald- und Wiesenuntergründen laufen. Dort bietet sich deinem Hund nicht nur viel mehr zu schnüffeln. Diese weichen und federnden Untergründe sind ach für die Gelenke viel gesünder. Weil sie die Bewegungen sanft abfedern. Gleichzeitig werden auf diesen Untergründen auch noch Balance, Motorik und Koordination trainiert.

3. Verantwortungsvoller Hundesport

Viele Hunde haben Spaß am Sport. Er bietet eine tolle Möglichkeit, deinen Hund körperlich und geistig auszulasten. Beim Sport solltest du allerdings nie auf das Warm um und Cool Down verzichten. Beides bildet die Basis für verantwortungsvollen, gesunden und erfolgreichen Hundesport. Mit einem guten Warm Up kann der Körper deines Hundes besser mit Sprüngen, abrupten Stopps und engen Wendungen umgehen. Das Risiko für Gelenkschäden und Verletzungen wird so deutlich gemindert.

Warm Up ist keine Trainingszeit. Plane daher extra Zeit hierfür ein. In der Regel sind ca. 10-15 Minuten absolut ausreichend. Nehme dir nach dem Sport auch Zeit für das Cool Down. Es ermöglicht deinem Hund sich schneller zu erholen. Die Regenerationsphase des Körpers verkürzt sich und Überlastungsschäden werden vermieden.

4. Das richtige Alter für den Sport

Beginne mit dem Hundesport erst, wenn dein Hund nicht mehr im Wachstum ist. Lasse ihn zuvor auf die gängigen Gelenkerkrankungen untersuchen. Gegebenenfalls sind dann verschiedene Sportarten tabu. Du kannst dennoch mit deinem Vierbeiner sportlich aktiv sein. Bei Sportarten wie Degility oder Mobility werden die Erkrankungen deines Vierbeiners berücksichtigt und ihr habt viel Spaß zusammen.

Wie du siehst, eigentlich ist es nicht schwierig, auch vorbeugend etwas für die Gesundheit und die Gelenke deines Vierbeiners zu tun.

Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinen Hundefreunden!

Alles Liebe,

Deine Tina Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen

 

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme beim Hund vorzubeugen – Teil I

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme beim Hund vorzubeugen – Teil I

Gibt es eigentlich die Möglichkeit, Gelenkprobleme beim Hund vorzubeugen? Auf jeden Fall! Doch selbst wenn dein Vierbeiner unter einer Gelenkerkrankung leidet, ist es wichtig, dass du die folgenden Tipps beherzigst. Denn wir alle wünschen uns doch von Herzen, dass unsere Hunde bis ins hohe Alter fit und mobil sind.

Grundsätzlich heißt das Stichwort: Vorsorge

Das bedeutet vor allem: achte auf diese Punkte bevor die ersten Gelenkprobleme auftreten – also möglichst vom Junghundalter an.

1. Vermeide Übergewicht

Übergewicht macht deinen Hund krank und ist eine Hauptursache für Erkrankungen des Bewegungsapparates! Bereits ein wenig zu viel auf den Rippen schaden deinem Hund dauerhaft! Das liegt daran, weil die Gelenke deines Vierbeiners dauerhaft überlastet und fehlbelastet werden. Jeder Schritt fällt schwer und schmerzt. Die Beweglichkeit wird eingeschränkt und Verspannungen entstehen. In der Folge verlieren von Übergewicht betroffene Hunde an Muskulatur. Der Hund befindet sich in einem wahren Teufelskreis.

Du weißt, dass dein Hund zu viel auf den Rippen hat? Dann solltest du sofort dafür Sorge trage, dass er sein Normalgewicht wiederfindet – mit angepasster Ernährung und gezielter Bewegung.

2. Mobilität ist keine Frage des Alters

Oder: wer rastet der rostet! Dieses Sprichwort gilt auch für unsere Vierbeiner. Klar, es ist normal, dass mit steigendem Alter die eine oder andere Bewegung schwerer fällt. Bewegungen werden steifer, die Muskulatur baut ab, Kraft und auch die Kondition lassen nach. Dennoch hast du die Möglichkeit den Prozess durch gezielte Übungen und Training zu verzögern und deinen Vierbeiner so länger fit halten. Deshalb lege ich dir ans Herz, mit dem Bewegungstraining nicht erst im Alter zu beginnen. Ein regelmäßiges Workout sollte das ganze Hundeleben lang ein fester Bestandteil eures gemeinsamen Alltags sein.

Auch fallen vielen Hunden im hohen Alter längere Spaziergänge schwer. Ihr solltet dann mehrere und dafür kürzere Ausflüge machen. So bekommt dein Hund genügend Bewegung und bleibt beweglich. Zusätzlich verkürzt sich die Erholungsphase.

 

3. Natürliche Unterstützung

Mit der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln musst du nicht erst beginnen, wenn dein Hund bereits erkrankt ist. Auch präventiv können sie dazu beitragen, Gelenke und Knochen zu unterstützen. Bereits im Erwachsenenalter kannst du so den Gelenken deines Hundes vorsorglich etwas Gutes tun. Präparate wie Kollagenpeptide oder Grünlippmuschel können gute Dienste leisten, die Gelenke zu pflegen und zu versorgen. Insgesamt hält unsere Natur eine große Vielfalt an natürlichen Mitteln bereits, die den Hundekörper unterstützen.

4. Schlafen wie auf Wolken

Geht es dir auch so? Wenn du auf einer guten Matratze schläfst, hast du keine Rückenschmerzen und du bist so richtig ausgeruht? Unseren Vierbeinern geht es nicht anders. Denn ein warmer und gut gepolsterter Schlafplatz läßt deinen Hund ausgeruht sein und schützt vor steifen Gelenken. Der Schlafplatz sollte immer ausreichend groß sein und die Möglichkeit bieten, sich komplett auszustrecken. Stelle das Hundebett immer an einen warmen und zugfreien Ort. Übrigens kann ich dir orthopädische Hundebetten wärmstens empfehlen. Sie eignen sich für gesunde und erkrankten sowie ältere Hunde gleichermaßen.

Kann ich die Punkte auch umsetzen, wenn mein Hund schon betroffen ist?

Alle Punkte gelten auch für deinen Hund, wenn er bereits unter Gelenkproblemen leidet. Sie helfen ihm dabei, dabei das Fortschreiten von Arthrose, Spondylosen & Co. zu verzögern. Sie verschaffen deinem Hund eine bessere Beweglichkeit, lindern Schmerzen und halten ihn länger fit!

Im Teil II gebe ich dir weitere wertvolle Tipps, wie du Gelenkerkrankungen vorbeugen kannst!

Dir hat der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinen Hundefreunden!

Alles Liebe,

Deine Tina Gelenkprobleme beim Hund Gelenkprobleme beim Hund Gelenkprobleme beim Hund Gelenkprobleme beim Hund Gelenkprobleme beim Hund Gelenkprobleme beim Hund Gelenkprobleme beim Hund Gelenkprobleme beim Hund

 

Gastartikel – Maggies Leben mit der Diagnose Hüftdysplasie

Gastartikel – Maggies Leben mit der Diagnose Hüftdysplasie

Diagnose Hüftdysplasie – doch wie gehen Hundehalter damit um? Oft ist der Weg lang und es ist nicht einfach, die richtige Behandlung für den Vierbeiner zu finden. Ich freue mich, dass Jenny vom Hundeblog Maggie – Lebensfreude trotz Krebs in diesem Blogartikel die Geschichte Ihres Hundemädchens Maggie mit uns teilt. Mit 11 Monaten wurde bei Maggie eine Hüftdysplasie diagnostiziert. Aber lest selbst….

Das Leben mit den beiden großen bösen Buchstaben – HD

Meine Berner Sennenhündin Maggie wurde zwar im Spätherbst des Jahres 2009 geboren, doch sie trägt den Sonnenschein im Herzen. Das erste Jahr mit ihr war turbulent und kunterbunt, doch hier und da zeigte sich, welche böse Wolke als Schatten über ihr lastete. Den Sommer 2010 verbrachten wir mit ihren vielen Junghundkumpels regelmäßig in der Hundeschule oder im Aachener Wald. Doch irgendetwas schien immer weniger zu stimmen.

Maggie Diagnose Hüftdysplasie aktive Übungen Behandlung HD Doggy Fitness

Diagnose Hüftdysplasie

Denn war Maggie sonst eigentlich immer vorne mit dabei, wenn es ums Rennen mit und teilweise auch recht bewusst gegen die anderen Hunde ging, so wirkte sie immer öfter teilnahmslos, lustlos, zog sich in sich zurück, verlor immer mehr das Interesse an den anderen und klebte teilweise regelrecht an mir, als suche sie in meiner Nähe Schutz vor dem wilden Treiben. Ich konnte es damals noch nicht so genau einordnen, was meinen kleinen Wirbelwind so verstummen ließ, machte mir jedoch immer häufiger Gedanken. Als sie sich dann ,wenige Wochen später, immer wieder hinlegte, statt ihren besten Hundekumpel stürmisch zu begrüßen, waren endgültig alle Alarmglocken bei mir an.

Der Termin beim Tierarzt – Diagnose Hüftdysplasie

Schnell war ein Termin beim Tierarzt unseres Vertrauens gemacht und Röntgenbilder sollten die traurige Wahrheit offenbaren – HD. Zwei große Buchstaben, deren wahre Bedeutung sich auf den Bildern offenbarten. Hierfür werden die Beine des Hundes im Liegen (unter Narkose) überstreckt um die feste Lage der Oberschenkelköpfe in den Hüftpfannen zu beurteilen. Naja, von fester Lage konnte bei Maggie keine Rede sein. Die Pfannen waren viel zu flach, umschlossen gerade mal die Hälfte der Oberschenkelköpfe, so dass diese kaum Stabilität hatten. Was das genau beim Hund verursacht, da nahm unser Tierarzt kein Blatt vor den Mund. Bei jedem Schritt, jedem Sprung, jedem Aufstehen rutschten die Köpfe aus den Pfannen, Knochen schliff auf Knochen. Es kam somit immer unweigerlich zu Schäden und somit auch zu Schmerzen.

Hilflosigkeit

Diese Nachricht hatte gesessen. Während vor mir die elf Monate alte Maggie gerade wieder wach wurde. Ich fühlte mich hilflos, wusste nicht wohin mit mir oder mit ihr. Hatte nur noch Sorgen und ein schlechtes Gewissen. Mein Kopf war so voller Gedanken und gleichzeitig so leer in Sachen Lösung. Die Diagnose war so niederschmetternd gewesen. So sehr hatte ich meinen Tierarzt bei meiner alten Hündin gefeiert. War er doch der Einzige gewesen, der ihre Infektion erkannt und erfolgreich behandelt hatte und uns drei Jahre geschenkt hatte. Wie konnte dieser Held nun so schwarz malen? Er wusste doch dass ich Maggie brauchte, sie liebte, immer für sie da und immer für sie kämpfen würde. Wie konnte er bei einem elf Monate alten Hund davon sprechen, dass sie leiden würde? Das man gucken müsse, ob die Lebensqualität noch ausreichte um den weiteren Gang zu rechtfertigen???

Die erste Operation – Denervation

Maggie brauchte jetzt Hilfe und zwar ganz dringend, denn das darf nicht wahr sein. Nicht der kleine Sonnenschein Maggie. Die darf jetzt noch nicht gehen. Und so suchte ich uns Hilfe. Wir fanden in der gleichen Praxis einen orthopädischen Chirurgen und der machte Mut. Zwar könne er die Hüfte nicht retten, aber die Schmerzen lindern. Hierfür würden ein Muskel und mehrere Nerven gekappt. Es klang nach einer Hoffnung und genau danach, was wir nun brauchten. Um es Maggie aber nicht zu schwer zu machen entschieden wir uns, zunächst nur die linke Seite – welche zu dem Zeitpunkt die meisten Schmerzen verursachte – zu behandeln. Gesagt – getan. Und erst sah es auch sinnvoll aus, denn Maggie konnte wieder alleine aufstehen, wollte in der Schonzeit, an der Leine, schon wieder mit anderen Hunden toben, doch die düstere Wolke blieb über unseren Köpfen. Die HD war nicht weg. Die Illusion hatte ich nie und beobachtete meine Maus immer kritisch.

Diagnose Hüftdysplasie aktive Übungen Behandlung HD Doggy Fitness

Maggie Diagnose Hüftdysplasie

Wieder ein Rückschlag

Und ich sollte Recht behalten. Vier Jahre nach der OP waren die Schmerzen nun rechts – und zwar übermächtig. Hatten wir davor schöne Zeiten am Stall erlebt und waren als Personensuchhund fleißig unterwegs, so überforderten uns nun 500 Meter. Denn auf diesen 500 Metern blieb sie an guten Tagen 3 mal stehen, an Schlechten legte sie sich 5 mal für mehrere Minuten hin. Das war also genau das, was der erste Tierarzt prophezeit hatte. Und nun? Die zweite Seite operieren erschien mir nicht logisch. Seitdem läuft Maggie X-Beinig, was die Knie natürlich stark belastet, so dass sich hier mittlerweile Arthrose gebildet hatte. Wieder war guter Rat schwer zu finden und teuer. Doch wieder spielte uns das Schicksal in die Karten und wir wurden auf die Goldakupunktur aufmerksam. Nun sollten uns Goldimplantate helfen.

Die Goldakupunktur – ein großer Fortschritt

Nach der Vergoldung wurde uns immer wieder geraste, dass wir Muskeln aufbauen müssen – aber wie? Wir hatte zwar immer Physiotherapie und gingen brav nach Plan unsere Runden, aber mit dem Wechseln der Jahreszeiten, wechselte auch die Muskelmasse und jeden Herbst und Winter taten wir uns schwer. Ich las viel, kaufte mir Bücher, beriet mich immer wieder mit anderen Betroffenen – doch das Auf und Ab blieb.

Ich fing an Maggies Geschichte und ihre Entwicklung zu veröffentlichen, um anderen Rat geben zu können, aber auch um von anderen Rat anzunehmen. Irgendwann stieß ich auf das Gewinnspiel, was uns zu Doogy Fitness führte. Der Gedanke endlich einen Leitfaden zu bekommen der uns beim Muskelaufbau konkret helfen konnte war ein Traum. So mobilisierte ich Maggies Fans uns doch zum Gewinn zu helfen und wir schafften es. Die Freude war riesig. Und wir mega motiviert.

Unsere ersten Trainingswochen

Die Skripte sind leicht verständlich, die Videos erklären und zeigen alles im Detail und sind dennoch Fragen, so hat man in der FB Gruppe immer eine super freundliche und geduldige Tina, die Rede und Antwort steht. Wir begannen vor zwei Wochen mit dem Training im HüftFit Kurs. Täglich absolviert man im Wechsel kleine Übungen und ich war sooo gespannt was unsere Physio dazu sagen würde. Denn heute nach zwei Wochen stand wieder unser gemeinsamer Termin an. Ja was soll ich euch sagen? Nach zwei Wochen haben wir es zum ersten Mal geschafft dass wir das rechte Knie stabiler haben. Die rechte Hüftkapsel ist von einer guten Muskelschicht gestützt und das Maggienchen war locker. Hach das tat einfach gut zu hören. Zwar hatte ich selbst schon Positives an Maggie festgestellt und das ihre Beine zugenommen hatten war mir aufgefallen, aber manchmal bildet man sich Schönes ja leider auch ein. Um so mehr freut es mich, dass nun von einem neutralen Profi, der uns nun fast drei Jahre auf unserem Weg begleitet, bestätigt zu haben. Wir sind endlich trotz unserer Problemjahreszeit auf einem Hoch und wir wollen und werden weiter machen. Die beiden großen bösen Buchstaben werden uns immer begleiten, aber sie haben jetzt wieder ein wenig von ihrem Schrecken verloren, denn wir haben wieder eine kleine Schlacht gegen sie gewonnen.

Dir hat der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinen Hundefreunden!

Alles Liebe 

Deine Tina Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie Diagnose Hüftdysplasie

Schmerzen lindern beim Hund mit Hot Packs, Rotlicht & Co.

Schmerzen lindern beim Hund mit Hot Packs, Rotlicht & Co.

Schmerzen lindern beim Hund – kann man manchmal auch die Gabe von Schmerzmitteln verhindern – und wenn ja, wie?! Mit Wärme kannst du deinem Hund sehr gut helfen, wenn er unter Schmerzen leidet. Sie tut deinem Hund gut, wenn er zum Beispiel unter Muskelverspannungen leidet. Sie hilft auch bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, die nicht akut entzündlich sind. Dazu gehören beispielsweise Hüftdysplasie, Spondylose oder Arthrose außerhalb eines akuten Schubs. Auch bei chronisch-rheumatischen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen hilft Wärme hervorragend. Auch deinem älteren Hund kannst du mit Wärme etwas Gutes tun. Sie lindert nicht nur Schmerzen, Wärme hilft auch, beweglicher zu werden.

Auch dem gesunden Hund tut Wärme gut

Du kannst Wärmebehandlungen sowohl alleine aber auch begleitend zur Massage anwenden. Auch als Vorbereitung auf aktive Übungen, nach dem Sport, vor oder nach dem Spaziergang kannst du deinem Hund mit Wärme etwas Gutes tun und ihm Wohlgefühl verschaffen.

Wann ist sie bei deinem Hund tabu?

Nicht anwenden solltest du Wärme bei deinem Hund bei akuten Entzündungen, Fieber und Infektionserkrankungen. Auch bei Ödemen, Hämatomen und Blutungen ist Wärme tabu. Zudem solltest du auf Wärmetherapie verzichten, wenn dein Hund unter einer Herzinsuffizienz leidet, bei Tumoren und auch bei Trächtigkeit, da sie wehenfördernd sein kann.

Warum lindert Wärme Schmerzen?

Je nach Art der Anwendung geht die Wärme ca. 1-2 cm in die Tiefe. Wenn man hier z.B. den Vorderlauf des Hundes betrachtet, ist dies schon recht tief. Sie hat verschiedene Effekte. Die Durchblutung wird angeregt, weil sich durch die Wärme die Gefäße weiten und das Blut schneller fließt. Positiver Effekt hierbei ist: entzündliche Stoffe werden abtransportiert und die Sauerstoffzufuhr wird erhöht (somit Stoffwechselsteigerung im Gewebe). Somit führt sie bei chronisch- entzündlichen Erkrankungen zu einer Hemmung der Entzündung, da durch die Wärme die entzündlichen Stoffe abtransportiert werden. Gleichzeitig entspannt die Muskulatur und Schmerzen werden gelindert. Die Gelenkbeweglichkeit wird erhöht, da durch die Wärme die Gelenkflüssigkeit weniger zähflüssig ist und bindegewebige Strukturen wie Bänder und Sehnen werden elastischer. Die Steifigkeit der Gelenke wird weniger und dein Hund wird mobiler und beweglicher.

Schmerzen lindern beim Hund mit Wärme:

Formen der Wärmetherapie sind beispielsweise Rotlicht, Hotpacks, verschiedene Kern- und Körnerkissen, Wärmflasche, heiße Rolle und Dampfbad z.B. bei bronchialen Infekten.

Rotlicht

Rotlicht ist sehr gut, um größere Bereiche zu behandeln. Die Rotlichtlampe sollte ca. 30-40 cm vom Hund entfernt sein. Optimal ist es, wenn die Infrarotstrahlen in einem 90Grad Winkel auf deinen Hund auftreffen. Da die Wärme sehr intensiv sein kann solltest du Dauer und Intensität individuell anpassen. Dein Hund kann je nach dem wie er es mag 15-30 Minuten unter dem Rotlicht bleiben.

Hot Packs

Sie sind sehr einfach im Handling und eignen sich besonders zur lokalen Anwendung. Erwärme sie in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Sie halten die Temperatur ca. 1 Stunde. Nachdem du das Hotpack erwärmt hast, wickele es in ein Handtuch, damit die Wärme nicht zu intensiv wird und lege es auf den Körperbereich, den du behandeln möchtest. Das Hot Pack kühlt mit der Zeit ab und kann 15-30 Minuten auf deinem Hund verbleiben.

Körner-/Kernkissen

Auch Körner- oder Kirschkernkissen eignen sich sehr gut zur lokalen Behandlung. Erwärme sie im Backofen oder in der Mikrowelle und lege sie dann für ca. 15-30 Minuten auf den Körperbereich, den du behandelst. Körnerkissen verschaffen übrigens auch bei Bauchschmerzen Erleichterung.

Wie oft kannst du deinen Hund mit Wärme behandeln?

Du kannst deinen Hund bei Bedarf täglich – auch mehrmals – behandeln.

Aber Achtung:

Lasse deinen Hund bei der Wärmetherapie nicht alleine, damit du ihn vor Überhitzung und Überreaktion schützt. Du solltest auch auf keinen Fall ein Hot Pack, Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche auf deinem Verbeiner befestigen. Er muss jederzeit die Möglichkeit haben, der Wärme auszuweichen und die Behandlung abzubrechen.

Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinen Hundefreunden!

Alles Liebe

Deine Tina Schmerzen lindern beim Hund Schmerzen lindern beim Hund Schmerzen lindern beim Hund Schmerzen lindern beim Hund Schmerzen lindern beim Hund

Kollagenpeptide für den Hund – Unsere Erfahrung mit Collagile Dog

Kollagenpeptide für den Hund – Unsere Erfahrung mit Collagile Dog

Wenn es um das Thema Nahrungsergänzungsmittel bei Gelenkerkrankungen geht, ist Collagile Dog aktuell in aller Munde.

Aber was hat es damit eigentlich auf sich?

Das wollten wir auch gerne wissen. Und da Snowy unter verschiedenen Gelenkerkrankungen wie z.B. Spondylose, Arthrose in diversen Gelenken und Hüftdysplasie leidet, haben wir uns entschieden, es selbst auszuprobieren.

Daher haben wir uns eine Dose des „Wundermittels“ bestellt um zu sehen, ob es hält, was es verspricht.

Neben der Wirkung ist es für uns allerdings ebenso wichtig zu wissen, was wir verfüttern. Viele Nahrungsergänzungsmittel sind mit Füllstoffen angereichert oder die Bestandteile von schlechter Qualität. Daher schauen wir uns zunächst an, woraus das Produkt besteht.

Was ist drin in Collagile Dog?

Collagile Dog besteht rein aus bioaktiven Kollagenpeptiden. Füllstoffe Fehlanzeige! Kollagen ist ein körpereigenes Protein. Hauptsächlich kommt es im Bindegewebe vor und als Faserbestandteil von Knochen, Sehnen, Knorpel, Bändern, Haut, Blutgefäßen und Zähnen.

Kollagen unterstützt z.B. die Druck- und Widerstandsfähigkeit von Knorpel, die Flexibilität der Knochen, und die Reißfestigkeit von Sehnen und Bändern. Der Kollagengehalt in den Gelenken sinkt mit fortschreitendem Alter. Da der Gelenkknorpel zu einem sehr großen Anteil aus Kollagen besteht, ist es sinnvoll, ihn zu unterstützen und möglichst stabil zu halten.

Um ein Allergenrisiko gegen Proteine auszuschliessen, wird aus Kollagen ein Kollagenhydrolysat gewonnen, das wiederum aus Kollagenpeptiden besteht.

Extratipp:

Ich empfehle dir Kollagenpeptide zusammen mit Vitamin C in Form von Hagebutte oder Sanddornbeere zu geben. Das verstärkt die Wirkung des Kollagens und der Körper wird angeregt, eigenes Kollagen zu produzieren.

Wie verträglich sind Kollagenpeptide und im speziellen Collagile Dog?

Die bioaktiven Kollagenpeptide sind frei von Allergenen. Das bedeutet, allergische Reaktionen sind nicht möglich. Die Verträglichkeit ist ausgesprochen gut. Das Produkt hat Lebensmittelqualität und birgt keine Nebenwirkungen. Es kann auch problemlos mit zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden.

Zusätzlich ist es geschmacksneutral und wird somit sogar von meiner kritischen Snowy angenommen. Sie ist sonst sehr kreativ, um Nahrungsergänzungsmittel herumzupicken.

Unsere Erfahrung mit Collagile Dog

Wir waren sehr gespannt, ob auch Snowy vom Collagile Dog profitiert. Wie vom Hersteller empfohlen, haben wir in den ersten zehn Tagen die Dosis verdoppelt. Bereits nach diesen ersten 10 Tagen hatten wir das Gefühl, dass Snowy insgesamt etwas aktiver wirkt und sich leichter bewegt. Fraglich, ob das so bleiben würde, wenn wir die Dosis auf „normal“ reduzieren würden. Doch auch in den Folgewochen blieb sie weiterhin aktiver. Das Aufstehen und Hinlegen schien ihr zusätzlich leichter zu fallen.

Zusätzlich kam sie mit Wetterwechseln besser zurecht. Bei unseren Trainingseinheiten fällt mir auf, das Snowy verschiedene Übungen leichter fallen und flüssiger ablaufen. Insgesamt ist in ihre Gelenke mehr Bewegung gekommen und sie zeigt sich bewegungsfreudig. Dieser Zustand hat sich auch nach nunmehr 6 Wochen regelmäßiger Gabe stabil gehalten.

Wir haben uns daher entschieden, dass wir Snowy auch dauerhaft mit der Gabe von Kollagenpeptiden von Collagile Dog unterstützen möchten. Auch wir können Collagile Dog guten Gewissens als ein wirksames und hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel empfehlen.

Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln muss man berücksichtigen, dass jeder Hund individuell zu betrachten ist. Was bei dem einen Vierbeiner eine deutlich Wirkung zeigt, bleibt beim nächsten Hund ggfs. ohne jede Wirkung. Wichtig ist auch, dass kein Nahrungsergänzungsmittel einen Tierarztbesuch, eine umfassende Diagnostik und therapeutische Behandlung ersetzt.

Wohl aber ist es eine sehr gute Ergänzung um die Gesundheit des Hundes und seine Gelenke zu unterstützen sowie ggfs. Schmerzen und Entzündungen zu lindern.

Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinem Netzwerk!

Deine Tina

Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten!

Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten!

Die meisten unserer Vierbeiner haben mehr als ein Hundebett. Aber nach welchen Kriterien wählen wir das Bett für unseren Hund aus?

Unsere Hunde nutzen ihr Bettchen nicht nur, um darin nachts zu schlafen. Auch tagsüber wird dort ausgeruht, gedöst und gekuschelt. So viele Stunden, wie sie also darin verbringen, sollte man einige Punkte mehr berücksichtigen, als Form und Farbe. Unsere Hunde sollten einfach gut gebettet sein.

Daher habe ich dir einige wichtige Punkte zusammengestellt, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

  • Auch wenn Hunde sich oft klein einrollen: der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Hunde fühlen sich gern beschützt, wenn sie ruhen. Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei ARTHROSE von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.

Auch diese Punkte sind wichtig bei einem Hundebett:

  • Mache es deinem Vierbeiner einfach, in sein Bettchen zu steigen: der Einstieg sollte besonders bei älteren Hunden oder jenen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates bequem und nicht zu hoch sein.
  • Gut gepolstert ist wichtig: mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Und der wichtigste Punkt zu Schluss: werfe einen Blick auf das Innenleben des Hundebetts – am besten bevor du es kaufst! Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Besonders empfehlenswert sind orthopädische Betten, die über einen sogenannten Memory Foam verfügen. In vielen „normalen“ Hundebetten wird jedoch nur billiger Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte verwendet.

Dein geliebter Vierbeiner wird es dir danken, wenn du beim Kauf des nächsten Hundebettchen an diese Punkte denkst und er weich und gut gebettet schlafen kann.

Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn mit deinen Hundefreunden!

Alles Liebe,

deine Tina

Diese 5 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundemantels unbedingt beachten

Diese 5 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundemantels unbedingt beachten

Im Herbst und Winter ist wieder Zeit für einen Hundemantel. Dabei geht es viel mehr um Funktionalität als um den modischen Aspekt. Daher geht es in diesem Artikel vor allem darum, was du bei der Auswahl eines Hundesmantels für deinen Vierbeiner auf jeden Fall beachten solltest.

Viele Hundehalter halten Mäntel für unsere Vierbeiner immer noch für SchnickSchnack und überflüssig. Doch besonders für unsere Seniorhunde und Hunde mit Gelenkerkrankungen leisten sie gute Dienste und bieten Schutz vor widrigen Wetterbedingungen. Er hält deinen Hund warm und schützt davor, dass Kälte und Feuchtigkeit in die Gelenke zieht.

So macht er nicht nur Sinn bei kurzfelligen Hunden. Auch Hunde mit längerem Fell, die bereits älter sind oder Probleme mit dem Bewegungsapparat haben, wie z.B. Arthrose, Spondylose oder Hüftdysplasie, profitieren enorm von einem schützenden Hundemantel.

Woran du erkennst, dass dein Hund friert?

Hunde die frieren, halten sich verkrampft, kauern sich zusammen, ziehen den Bauch hoch, zittern und möchten ungern rausgehen. Auch das Tippeln von einer Pfote auf die andere oder das Anheben von Pfoten deutet darauf hin, dass der Vierbeiner friert. Zu frieren ist übrigens für unsere Vierbeiner nicht weniger unangenehm als für uns Menschen. Wenn dein Hund friert, spannt er seine Muskulatur an und hält sich verkrampft. Die unweigerliche Folge sind schmerzhafte Verspannungen. Gleichzeitig ist Frieren für deinen Hund Stress. Wenn ich friere, bekomme ich übrigens schlechte Laune – anders sieht es bei unseren Hunden auch nicht aus.

Was gibt es bei der Auswahl des Hundemantels zu beachten?

Natürlich lassen wir Menschen uns häufig von optischen Aspekten leiten, wenn wir einen Hundemantel für unseren Vierbeiner auswählen. Allerdings sollten definitiv andere Faktoren im Vordergrund stehen. Welche das sind, habe ich dir hier zusammengefasst:

  • Beim Hundemantel steht Funktionalität an oberster Stelle. Es gibt tolle Materialen, die Wind und Wasser fernhalten und einen guten Schutz bieten – dabei atmungsaktiv und innen kuschelig weich sind.
  • Der Mantel sollte auf jeden Fall waschbar sein, denn besonders im Winter bei Matsch und Schnee ist Verschmutzung kaum zu vermeiden.
  • Eine gute Passform des Mantels ist unverzichtbar. Er sollte bequem sein und nicht zu klein. Ist er am Rücken zu kurz, zieht schnell Kälte darunter.
  • Auch der Bauch sollte schön warm gehalten werden. Viele Mäntel sind leider immer noch so geschnitten, dass zwar der Rücken angedeckt ist. Dafür ist dann aber der Bauch komplett frei und schutzlos. Dort friert dein Hund dann wiederum, zieht den Bauch ein und verkrampft sich. Das hat natürlich zur Folge, dass Verspannungen am Rücken entstehen.
  • Damit dein Hund sich gut in seinem Mantel bewegen kann ist es sehr wichtig, dass er nicht einschneidet und ihn in der Bewegung einschränkt. Schneidet der Mantel unter den Läufen ein oder ist eine normale Bewegung nicht möglich, kann das zu Schmerzen führen und dein Hund wird seinen Mantel nicht gern tragen.

Neben Hundemänteln „von der Stange“ gibt es mittlerweile auch immer mehr Angebote zur Maßanfertigung. So ist eine optimale Passform gewährleistet und besondere Anforderungen können berücksichtigt werden. Bei meiner Snowy war es mir beispielsweise sehr wichtig, dass der Mantel an den Hinterläufen etwas länger ist – und so ihre Schwachpunkte perfekt schützt.

Die meisten Hunde nehmen den Mantel sehr schnell dankend an und spüren die Vorteile. Natürlich gibt es auch solche, die einen Moment “Eingewöhnung” brauchen udn sich zunächst nicht so recht darin bewegen mögen. Du solltest hier Geduld zeigen und deinem Hund die Möglichkeit geben, sich an den Mantel zu gewöhnen und nicht sofort die Flinte ins Korn werfen.

Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinen Hundefreunden! 

Alles Liebe

Deine Tina

 

Arthrose beim Hund – die wichtigsten Symptome

Arthrose beim Hund – die wichtigsten Symptome

Arthrose beim Hund ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen. Dabei handelt es sich um eine chronische, fortschreitende und die Funktion einschränkende Veränderung des Gelenks. Durch verschiedene Ursachen kommt es zu kleinen Beschädigungen des Knorpels und zum Abrieb und Absplitterungen von Knorpelteilchen.

Meist sind die Gelenke betroffen, die die Hauptlast des Körpergewichts tragen. Dazu gehören z.B. Ellbogen, Schulter, Knie und Hüfte. Doch es kann jedes Gelenk von Arthrose betroffen sein.

Warum wird Arthrose beim Hund oft so spät erkannt?

Arthrotische Veränderungen im Gelenk entwickeln sich häufig zunächst ohne Funktionseinschränkungen und werden erst bemerkt, wenn sie bereits fortgeschritten sind. Das liegt daran, dass der Gelenkknorpel nicht innerviert ist, also nicht von Nerven durchzogen ist, die ein Schmerzsignal geben.

So spürt dein Hund erst Schmerz im Gelenk, wenn der Knorpel einen bedeutenden Schaden aufweist und eine Entzündung im Gelenk vorliegt. Ist eine Arthrose erst einmal entstanden, kann sie nicht mehr geheilt werden. Doch das weitere Fortschreiten der Arthrose kann verzögert werden. Arthrose ist also eine chronische Erkrankung.

Im fortgeschrittenen Stadium versucht der Körper sich selbst zu helfen. Es bilden sich sogenannte Gelenklippen. Das sind knöcherne Zubildungen, um das Gelenk zu stabilisieren und schützen. Für deinen Vierbeiner bedeutet sie eine Einschränkung und Schmerzen in der Bewegung.

Die Symptome bei Arthrose

Damit du die Zeichen der Arthrose früh erkennst, habe ich dir im heutigen Artikel die wichtigsten Symptome zusammengestellt:

Wenn die Arthrose aktiviert ist, liegen fünf typische Entzündungszeichen vor. Das sind Wärme, Schmerz, Schwellung, Funktionseinschränkung und Rötung.

  • Bewegungsunlust
  • Beknabbern oder Belecken der Gelenke
  • Anlauf- und Bewegungsschmerz
  • Abbau der Muskulatur
  • Lahmheit (intermittierend oder dauerhaft je nach Stadium)
  • Steifes Aufstehen und Hinlegen
  • Steifer Gang
  • Gelenkknirschen durch Knochenkontakt
  • Einschränkung der Bewegung
  • Wetterfühligkeit
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Verändertes Sozialverhalten
  • Verminderte Spielfreude
  • Hund möchte nicht mehr ins Auto springen oder Treppensteigen
  • Muskelverspannungen

Ist Schonen die Lösung?

Auf keinen Fall! Es ist wichtig, die Beweglichkeit deines Hundes zu erhalten. Sonst schreitet die Arthrose im Gelenk ungehindert weiter fort.

Gleichzeitig ist eine gute Muskulatur wichtig, um die Gelenke deines Hundes bestmöglich zu entlasten. Natürlich muss die Bewegung deines Hundes dem Krankheitszustand angepasst sein. Es ist z.B. besser, mehrere kurze Spaziergänge am Tag zu machen. Durch gezielte aktive Bewegungsübungen gelingt es zudem deinen Hund Mobilität und Schmerzfreiheit zu verschaffen. Auch durch begleitende Gabe von Nahrungsergänzungsmittel unterstützt du ihn.

Dir hat der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinen Hundefreuden!

Alles Liebe,

deine Tina

Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Passgang beim Hund – was bedeutet das eigentlich?

Wenn ein Hund im Passgang geht, bewegt er abwechselnd jeweils die rechten oder linken Beine gleichzeitig vorwärts. Während beispielsweise das rechte Hinterbein und das rechte Vorderbein gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig auftreten und das Gewicht tragen, befindet sich das entgegengesetzte linke Beinpaar in der Luft und schwingt nach vorn.

Es gibt einige Tierarten, bei denen er völlig normal ist, wie z.B. bei Elefanten, Bären oder Kamelen. Man kann beobachten, dass sie einen sehr schaukelnden Gang haben. Bei Hunden kommt er eigentlich eher selten vor. Es gibt allerdings einige Rassen, die grundsätzlich im Pass laufen.

Wann Passgang harmlos ist

Völlig harmlos ist er beim Übergang vom Schritt zum Trab. Das passiert häufig, wenn Hunde an der Leine laufen und das Tempo zu schnell für Schritt und zu langsam für Trab ist. Auch über längere Distanzen nutzen Hunde häufig den Passgang, weil es eine sehr energiesparende Gangart ist.

Aber Achtung!

Häufig ist er beim Hund jedoch ein Anzeichen für körperliche Probleme und man sollte der Ursache auf den Grund gehen. Besonders, wenn der Vierbeiner zuvor nicht im Passgang gelaufen ist, oder er mal häufiger mal weniger häufig auftritt. Er kann ein Anzeichen sein für Gelenkprobleme aller Art und auch für Wirbelsäulenprobleme. Aber auch auf Bauchschmerzen oder Probleme mit der Bauchspeicheldrüse kann der Passgang hindeuten.

Auch bei älteren Hunden tritt er vermehrt auf. Durch z.B. Arthrose und steife Gelenke versuchen sie so, sich „angenehmer“ und energiesparend fortzubewegen. Natürlich sollte auch hier die Ursache behandelt werden.

Tritt das Passgehen in Kombination mit weiteren Schmerzanzeichen wie z.B.

  • Berührungsempfindlichkeit an Gelenken oder Rücken
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinlegen
  • Veränderung im Sozialverhalten
  • Vermehrtes Aufstöhnen oder Seufzen
  • Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder ins Auto steigen
  • Bewegungsunlust
  • Pfotenschleifen
  • Vermehrtes Hecheln

auf, ist höchste Alarmstufe.

Du solltest dann nicht lange zögern und deinen Tierarzt aufsuchen, damit man der Ursache auf den Grund geht.

Weitere Ursachen

Passgang kann auch andere Ursachen haben. Einige Hunde, die auf dem Hundeplatz stets Blickkontakt halten sollen, neigen zum Passgang. Denn die einseitige Kopfhaltung läßt die Rückenmuskulatur verspannen. Auch Arbeitshunde, die gern mal „in der Leine hängen“ zeigen häufiger diese Auffälligkeit im Gangbild. Aber auch Ausstellungshunde im zu kleinen Ausstellungsring zeigen häufiger Passgang.

Was kann man gegen den Passgang tun?

Zunächst einmal ist es wichtig, die Ursache zu kennen und gezielt zu behandeln bzw. zu beseitigen. Liegen Verspannungen vor, sollten diese mittels Massagen gelöst werden. Mit Hilfe gezielter aktiver Bewegungstherapie und Training normaler Bewegungsabläufe kann man dann dem Passgang, der sich manifestiert hat entgegenwirken. Dies ist zwar häufig ein längerer Prozess, da die  Bewegungsabläufe im Gehirn gespeichert werden und das “Umprogrammieren” etwas Zeit benötigt. Aber um dauerhaften Fehlbelastungen entgegenzuwirken, ist es wichtig, eine gesunden Bewegungsablauf zu trainieren.

Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinem Netzwerk!

Alles Liebe,

Deine Tina

This website stores some user agent data. These data are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to opt-out of any future tracking, a cookie will be set up in your browser to remember this choice for one year. I Agree, Deny
566