10 unverzichtbare Tipps, wenn dein Hund unter Spondylose leidet!

10 unverzichtbare Tipps, wenn dein Hund unter Spondylose leidet!

So kommt dein Hund auch mit Spondylose gut durch den Alltag!

Dein Hund leidet unter Spondylose und besonders im akuten Schub macht ihm seine Erkrankung sehr zu schaffen? Ich verrate dir wichtige Alltagstipps, mit denen du deinem Hund das Leben enorm erleichterst – und zusätzlich seine Lebensqualität steigerst.

Das hilft deinem Hund bei Spondylose

  • Passe Spaziergänge und Belastungen dem aktuellen Krankheitszustand deines Hundes an. Mache lieber kürzere Spaziergänge, dafür häufiger.
  • Ist dein Hund übergewichtig, so ist eine Gewichtsreduktion unumgänglich. Denn jedes Gramm zu viel auf den Rippen ist eine zusätzliche Belastung für die Knochen. Es fördert das Fortschreiten der Spondylose.
  • Leistungssport ist bei Spondylose tabu. Kurze Stopps, enge Wendungen und Sprünge sind für den Körper außergewöhnliche Belastungen. Die solltest du deinem Hund mit Spondylose nicht zumuten . Es gibt allerdings mittlerweile viele hundesportliche Angebote wie Mobility oder Degility. Sie sind auf Hunde mit Bewegungseinschränkungen ausgerichtet.
  • Vermeide Sprünge in und aus dem Kofferraum. Falls du deinen Hund nicht in den Kofferraum heben kannst, gibt es praktische Hunderampen. Hunde gewöhnen sich meist schnell daran.
  • Deinem Hund macht das Treppenlaufen Probleme? Es gibt praktische Tragehilfen. Damit kannst du deinen Hund unterstützen und entlasten.

Auch das hilft deinem Vierbeiner:

  • Vermeide unbedingt das Aufreiten anderer Hunde. Auch das Klopfen und Tätscheln auf dem Rücken ist für deinen Hund unangenehm.
  • Auch der Schlafplatz deines Hundes sollte auf seine Erkrankung eingerichtet sein. Er sollte nicht in kalten, zugigen Bereichen liegen. Ein orthopädisches Hundebett beispielweise bietet eine wunderbare Druckentlastung für den Rücken. Dein Hund schläft wie auf Wolken.
  • Die Natur hält eine Fülle an Nahrungsergänzungsmitteln bereit, um deinen Hund zu unterstützen. Grünlippmuschelextrakt unterstützt beispielsweise die Gelenke. Weihrauch und Teufelskralle wirken schmerzlindernd.
  • Die kalte Jahreszeit macht Hunden mit Spondylose besonders zu schaffen. Die Kälte und Feuchtigkeit verursachen Schmerzen und ziehen in die Gelenke. Vermeide das Auskühlen des Rückens im Winter. Ein Hundemantel hält deinen Hund warm, schützt seinen Körper und macht die Spaziergänge auch bei nasskaltem Wetter viel erträglicher.
  • Wer rastet der rostet. Trotz und gerade wegen der Spondylose ist es wichtig, dass du deinen Hund beweglich, gut bemuskelt und fit hältst. Mit gezielten BEWEGUNGSÜBUNGEN kannst du dafür sorgen, dass sein Rücken beweglich bleibt. Auch seine Rückenmuskulatur bleibt stabil. So verzögerst du das Fortschreiten der Spondylose.

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deine Tina

Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten!

Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten!

Die meisten unserer Vierbeiner haben mehr als ein Hundebett. Aber nach welchen Kriterien wählen wir das Bett für unseren Hund aus?

Unsere Hunde nutzen ihr Bettchen nicht nur, um darin nachts zu schlafen. Auch tagsüber wird dort ausgeruht, gedöst und gekuschelt. So viele Stunden, wie sie also darin verbringen, sollte man einige Punkte mehr berücksichtigen, als Form und Farbe. Unsere Hunde sollten einfach gut gebettet sein.

Daher habe ich dir einige wichtige Punkte zusammengestellt, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

  • Auch wenn Hunde sich oft klein einrollen: der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Hunde fühlen sich gern beschützt, wenn sie ruhen. Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei ARTHROSE von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.

Auch diese Punkte sind wichtig bei einem Hundebett:

  • Mache es deinem Vierbeiner einfach, in sein Bettchen zu steigen: der Einstieg sollte besonders bei älteren Hunden oder jenen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates bequem und nicht zu hoch sein.
  • Gut gepolstert ist wichtig: mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Und der wichtigste Punkt zu Schluss: werfe einen Blick auf das Innenleben des Hundebetts – am besten bevor du es kaufst! Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Besonders empfehlenswert sind orthopädische Betten, die über einen sogenannten Memory Foam verfügen. In vielen „normalen“ Hundebetten wird jedoch nur billiger Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte verwendet.

Dein geliebter Vierbeiner wird es dir danken, wenn du beim Kauf des nächsten Hundebettchen an diese Punkte denkst und er weich und gut gebettet schlafen kann.

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deine Tina

Schmerzen beim Hund – Wenn der Hund sich nicht setzt und Training nichts nützt – Gastartikel Bothshunde

Schmerzen beim Hund – Wenn der Hund sich nicht setzt und Training nichts nützt – Gastartikel Bothshunde

Schmerzen beim Hund ist großes Thema. Hunde zeigen auf unterschiedliche Weise, dass sie Schmerzen haben. Auch im Verhalten kann sich zeigen, dass ein Hund unter Schmerzen leidet. Da die Themen Schmerz und Verhalten beim Hund sehr eng zusammenhängen, freue ich mich sehr, dass Sarah vom Hundeblog Bothshunde einen Gastartikel auf Doggy Fitness zu diesem Thema veröffentlicht. Aber lese selbst, welche Erfahrungen Sarah im Hundetraining mit dem Thema “Schmerzen & Verhalten” gemacht hat:2527

„Es ist zum Verrücktwerden – Buddy setzt sich einfach nicht mehr hin, wenn ich ihm das Signal gebe. Kannst du mir helfen?“ 
So begann eines meiner Trainings in diesem Jahr. Buddy ist ein 6 Jahre alter Cattle Dog Rüde. Ihn kannte ich schon eine längere Zeit, da seine Halterin Jasmin und ich uns bereits auf einigen Seminaren begegnet waren. Im Alltag war Buddy ein absolut unauffälliger Hund, der sehr gut erzogen war. Außerdem betrieben die beiden gemeinsam Zughundesport und auch da war Buddy äußerst kooperativ und immer voll motiviert.
Dass er sich nun auf Aufforderung nicht mehr hinsetzt, erschien mir schon merkwürdig. Jasmin, die sich mit Hundetraining eigentlich gut auskennt, wusste nicht mehr weiter.
Ich war gespannt auf die Stunde, denn ich vermutete keines der üblichen Probleme, sondern einen Spezialfall.

Jasmin erzählte mir zu Beginn der Stunde, dass Buddy anfangs nur ab und an nicht mehr reagierte. Sie vermutete andere Ursachen und brachte die „Weigerung“ nicht in Zusammenhang mit diesem speziellen Signal. Die beiden waren schon länger nicht mehr im Training – bezogen auf ihren Sport, da Jasmin sich verletzt hatte. „Ich habe es im Alltag schleifen lassen und jetzt habe ich mir alle Signale kaputt gemacht“, folgerte sie.
Ich forschte weiter nach und fand heraus, dass alle anderen Signale, die die beiden im Alltag nutzen durchaus noch problemlos funktionieren. Er würde zwar nicht mehr so schnell wie früher reagieren, aber alles (außer das Sitz) ohne Weiteres ausführen.

Was kommt mir als Hundetrainerin in den Sinn, wenn Hunde plötzliche Verhaltensveränderungen zeigen?

Wenn Verhaltensveränderungen plötzlich und so unerklärlich auftreten, klingeln bei mir zunächst andere Glocken als: „Das Signal sollte neu aufgebaut werden oder es ist ein Fehler im Training passiert“. Welche Optionen ich dabei berücksichtige und welche ich versuche im Rahmen meiner Möglichkeiten abzuklären, das möchte ich dir heute einmal erzählen.

1) Hat der Hund Schmerzen?

Hunde sind sehr gut darin, etwaige Schmerzen nicht offen zu zeigen und das vorhandene Problem bühnenreif zu überspielen. Nur selten bekommen wir Menschen davon etwas mit, solange es nicht wirklich richtig schlimm ist.

Meine Hündin hatte letzten Sommer einen verschobenen Brustwirbel. Weder habe ich das gesehen, noch habe ich ihr wirklich angemerkt, dass etwas weh tut. Wenn du schon einmal Probleme mit verschobenen Wirbeln hattest, dann weißt du, wie unangenehm das ist. Mir fiel lediglich auf, dass meine Hündin nicht mehr sofort auf Aufforderung ins Auto sprang, ich vermutete jedoch nicht sofort eine Einschränkung. Erst als sie auch Veränderungen im Gangbild beim Treppenlaufen zeigte, wurde ich richtig hellhörig und lies sie vom Profi durchchecken. Siehe da, der verschobene Wirbel wurde entdeckt und wieder an die richtige Stelle gebracht. Von da an war das ins-Auto-springen kein Problem mehr.

Vor einigen Wochen war eine Kundin bei mir, deren Hund Probleme mit der Leinenführigkeit hatte. Der Hund hatte Schmerzen beim Stehen und langsam laufen, weil seine Krallen zu lang waren. Die ganze Geschichte zu „101 Methoden zur Leinenführigkeit“ kannst du hier lesen.

Schmerzen können durch verschiedene Ursachen entstehen

Von muskulären Verspannungen oder Überlastungen, über Verletzungen, bis hin zu Gelenkproblemen ist alles denkbar. Manche Schmerzen treten nur kurz auf, andere bleiben dumpf allgegenwärtig. Viele – so wie die Arthrose – werden in ihrer Schmerzintensität stark von den äußeren Bedingungen beeinflusst. Jetzt in der kälteren Jahreszeit werden sich die Tierarztbesuche häufen – bei Hunden, die plötzlich nicht mehr gut laufen.
Hat der Hund Schmerzen, dann ist es völlig normal, dass bestimmte Bewegungen nicht mehr möglich sind. In der Folge wird der Hund vermeiden, diese Bewegung zu machen. Denkbar ist auch, dass Hunde plötzlich aggressiv reagieren, weil ihnen bestimmte Dinge wehtun. Wenn ein Hund Schmerzen beim Laufen hat, dann wird er möglicherweise gereizt auf andere Hunde reagieren, mit denen er sonst gespielt hat, da er mit der Bewegung schmerzen verbindet.

• 2) Gibt es Veränderungen in der Wahrnehmung?

Gerne gesehen sind auch die gereizter werdenden älteren Hunde. Manchmal wird das Verhalten dann abgetan mit „jetzt wird er alt und komisch“. Manchmal steckt aber schlichtweg eine verschlechterte Wahrnehmung dahinter. Sieht oder hört der Hund nicht mehr so gut, kann es sein, dass andere Hunde, die sich schnell nähern ihn erschrecken. Es gibt also eine Ursache. In dem Fall kann die Ursache nicht behoben werden, aber es gibt sie und ich als Mensch kann meinem Hund in solchen Situationen helfen, wenn ich weiß, was ihm Probleme bereitet. Das ist ein klarer Unterschied zu „er wird alt, da kann man nichts machen“.

Tumore und jegliche Gewebeveränderung bringen ebenfalls eine starke Belastung für den Organismus mit und können zu Verhaltensveränderungen führen.

• 3) Gab es einschneidende Erlebnisse/ Fehlverknüpfungen

In Buddys Fall wäre es durchaus denkbar gewesen, dass er das Sitz mit etwas verbindet, das ihm Angst macht.
Ähnlich dem Hund, der Kühe als Schreckensszenario ansieht, weil er beim Anblick einer Kuh einmal an einen Stromzaun geraten ist.
Hund lernen immer und besonders wenn große Emotionen im Spiel sind, dann reicht manchmal schon eine Erfahrung, um einen massiven Eindruck zu hinterlassen. So hätte es durchaus sein können, dass Buddy sich hingesetzt hat und in dem Moment etwas einschneidendes erlebt hat – einen sehr lauter Knall zum Beispiel.

In diesem Fall hätten wir Schritt für Schritt daran arbeiten können, ihm das Setzen, eventuell sogar mit neuem Wortsignal, positiv zu belegen.

Fazit – Training über Probleme hinweg macht keinen Sinn, es gilt die Problemursache zu finden!

Bei Schmerzen und körperlichen Veränderung bin ich als Hundetrainerin nicht der Profi um genau alle Details zu kennen und schon gar nicht um die Probleme zu lösen. Gleichzeitig sollte ein guter Trainer erkennen können – oder zumindest die Möglichkeit im Hinterkopf haben-, dass eine „Weigerung“ des Hundes auch immer andere Ursachen haben kann. Hier gilt es zunächst alle körperlichen Fragen abzuklären, bevor man ins weitere Training mit dem Hund einsteigt. Denn ein Training auf Biegen und Brechen durchzuziehen – solange noch körperliche Beschwerden bestehen -, ist in meinen Augen mehr als unfair.

Bei Buddy war es schlussendlich so, dass er durch eine wilde Toberei mit einem der Kumpels eine Zerrung im Oberschenken hatte und sich die Hüfte leicht verschoben hatte. Nachdem beide Probleme behoben waren, lief er wieder beschwerdefrei und auch das „Sitz“ konnte er gewohnt schnell und zuverlässig umsetzen.

Zur Person, Sarah Both von Bothshunde:

Mein Name ist Sarah Both und ich möchte dir zu einem entspannteren Umgang mit deinem Hund verhelfen.
In diesem Zusammenhang gibt es für mich nichts Schöneres als wortloses Verstehen zwischen Mensch und Hund.
Mein Ziel ist es, im Einklang mit dem Hund und der Natur zu leben. Den Weg zu dieser Idylle möchte ich auch dir und deinem Hund ebnen. Ganz besonders am Herzen liegen mir hierbei die nervösen (hyperaktiven, sensiblen) Hunde dieser Welt. Ich zeige dir den Weg zum entspannten Alltag. Aber auch gemütlichere Charaktere können ihre Problemchen haben. – Löse gemeinsam mit mir deine alltäglichen Hundeprobleme.
Das Feedback meiner Kunden im Training vor Ort und auch Online ist für mich so toll, es freut mich sehr, dass ich mir meiner Arbeit vielen Menschen dabei helfen kann einen stressfreien Alltag mit entspannten Hunden zu leben.

Viele weitere spannende Artikel von Sarah findest du übrigens auf ihrem Blog BOTHSHUNDE. Ich kann dir wirklich sehr empfehlen, dort vorbeizuschauen!

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Alles Liebe,

Deine Tina

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Diese 5 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundemantels unbedingt beachten

Diese 5 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundemantels unbedingt beachten

Im Herbst und Winter ist wieder Zeit für einen Hundemantel. Dabei geht es viel mehr um Funktionalität als um den modischen Aspekt. Daher geht es in diesem Artikel vor allem darum, was du bei der Auswahl eines Hundesmantels für deinen Vierbeiner auf jeden Fall beachten solltest.

Viele Hundehalter halten Mäntel für unsere Vierbeiner immer noch für SchnickSchnack und überflüssig. Doch besonders für unsere Seniorhunde und Hunde mit Gelenkerkrankungen leisten sie gute Dienste und bieten Schutz vor widrigen Wetterbedingungen. Er hält deinen Hund warm und schützt davor, dass Kälte und Feuchtigkeit in die Gelenke zieht.

So macht er nicht nur Sinn bei kurzfelligen Hunden. Auch Hunde mit längerem Fell, die bereits älter sind oder Probleme mit dem Bewegungsapparat haben, wie z.B. Arthrose, Spondylose oder Hüftdysplasie, profitieren enorm von einem schützenden Hundemantel.

Woran du erkennst, dass dein Hund friert?

Hunde die frieren, halten sich verkrampft, kauern sich zusammen, ziehen den Bauch hoch, zittern und möchten ungern rausgehen. Auch das Tippeln von einer Pfote auf die andere oder das Anheben von Pfoten deutet darauf hin, dass der Vierbeiner friert. Zu frieren ist übrigens für unsere Vierbeiner nicht weniger unangenehm als für uns Menschen. Wenn dein Hund friert, spannt er seine Muskulatur an und hält sich verkrampft. Die unweigerliche Folge sind schmerzhafte Verspannungen. Gleichzeitig ist Frieren für deinen Hund Stress. Wenn ich friere, bekomme ich übrigens schlechte Laune – anders sieht es bei unseren Hunden auch nicht aus.

Was gibt es bei der Auswahl des Hundemantels zu beachten?

Natürlich lassen wir Menschen uns häufig von optischen Aspekten leiten, wenn wir einen Hundemantel für unseren Vierbeiner auswählen. Allerdings sollten definitiv andere Faktoren im Vordergrund stehen. Welche das sind, habe ich dir hier zusammengefasst:

  • Beim Hundemantel steht Funktionalität an oberster Stelle. Es gibt tolle Materialen, die Wind und Wasser fernhalten und einen guten Schutz bieten – dabei atmungsaktiv und innen kuschelig weich sind.
  • Der Mantel sollte auf jeden Fall waschbar sein, denn besonders im Winter bei Matsch und Schnee ist Verschmutzung kaum zu vermeiden.
  • Eine gute Passform des Mantels ist unverzichtbar. Er sollte bequem sein und nicht zu klein. Ist er am Rücken zu kurz, zieht schnell Kälte darunter.
  • Auch der Bauch sollte schön warm gehalten werden. Viele Mäntel sind leider immer noch so geschnitten, dass zwar der Rücken angedeckt ist. Dafür ist dann aber der Bauch komplett frei und schutzlos. Dort friert dein Hund dann wiederum, zieht den Bauch ein und verkrampft sich. Das hat natürlich zur Folge, dass Verspannungen am Rücken entstehen.
  • Damit dein Hund sich gut in seinem Mantel bewegen kann ist es sehr wichtig, dass er nicht einschneidet und ihn in der Bewegung einschränkt. Schneidet der Mantel unter den Läufen ein oder ist eine normale Bewegung nicht möglich, kann das zu Schmerzen führen und dein Hund wird seinen Mantel nicht gern tragen.

Neben Hundemänteln „von der Stange“ gibt es mittlerweile auch immer mehr Angebote zur Maßanfertigung. So ist eine optimale Passform gewährleistet und besondere Anforderungen können berücksichtigt werden. Bei meiner Snowy war es mir beispielsweise sehr wichtig, dass der Mantel an den Hinterläufen etwas länger ist – und so ihre Schwachpunkte perfekt schützt.

Die meisten Hunde nehmen den Mantel sehr schnell dankend an und spüren die Vorteile. Natürlich gibt es auch solche, die einen Moment “Eingewöhnung” brauchen udn sich zunächst nicht so recht darin bewegen mögen. Du solltest hier Geduld zeigen und deinem Hund die Möglichkeit geben, sich an den Mantel zu gewöhnen und nicht sofort die Flinte ins Korn werfen.

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Deine Tina

 

Fitnesstraining für Hunde – viel mehr als waghalsige Tricks

Fitnesstraining für Hunde – viel mehr als waghalsige Tricks

Fitnesstraining für Hunde ist immer mehr im Kommen. Immer häufiger kursieren im Internet Videos von Hunden, die die ausgefallensten Tricks beherrschen. Im guten Glauben der Hundehalter wird es als Fitness- oder Körpertraining deklariert. Je spektakulärer, desto besser – desto größer der vermeintliche Trainingseffekt. Denn der Hund muss ja so richtig was leisten. Oder?! Und je mehr und ausgefallener das Equipment, desto besser die Qualität der Übung. Denken viele. Doch oft ist das Gegenteil der Fall!

Doch meist muss er weit mehr leisten, als er es körperlich eigentlich kann. Oder es seinen körperlichen Voraussetzungen entspricht. Da sieht man Vierbeiner, die sich mühsamst auf den verschiedensten Trainingsutensilien halten und sie auf unterschiedlichste Art und Weise bewältigen müssen. Oft sind es absolut unnatürliche Bewegungen. Die Hunde bewegen sich krampfig und unsicher.

Und statt wirklich gezielte Bewegungen zu trainieren – das Körpergefühl der Hunde zu stärken und zu verbessern. Für eine gute Koordination und Balance zu sorgen und starke Muskeln, die den Körper stabilisieren. Statt dessen bewegen Hunde sich krampfig und angespannt und kämpfen um Haltung. Doch wie soll so eigentlich ein Trainingseffekt entstehen? Wie soll ich aus einer krampfig angespannten Haltung heraus Muskulatur trainieren? Oder ein sicheres Körpergefühl? Das funktioniert nicht.

Fitness ist wichtig

Fitness schützt vor Verletzungen und läßt unsere Hunde ihren Alltag besser und sicherer bewältigen. Doch sollte man immer darauf achten, dass sie gezielt aufgebaut wird.

Fundiertes Fitness- und Bewegungstraining bedeuten, dass Übungen und das Trainingspensum langsam, sicher und gezielt aufgebaut werden. Übungen sollten sinnvoll kombiniert werden und auf die körperlichen Anforderungen und Bedürfnisse des Hundes abgestimmt sein. Schliesslich gehen wir auch nicht zum Yoga Training und beginnen mit dem Fortgeschrittenen-Kurs. Ganz selbstverständlich starten wir mit dem Anfängerkurs und machen unseren Körper langsam mit den Bewegungen vertraut. Zu viel Ambition wird mit Schmerz und Muskelkater bestraft. Der Körper reagiert. Das ist bei unseren Vierbeinern nicht anders. Und daher sollte ein Bewegungstraining zur Steigerung der körperlichen Fitness immer auch unter Berücksichtigung dieser Aspekte aufgebaut werden.

Bei jeder Übung sollte sich der Hundehalter folgende Fragen stellen:

Warum ist diese Übung gut für meinen Hund? Ist sie überhaupt für meinen Hund geeignet? Welches Ziel hat die Übungen und wie ist der Trainingseffekt? Wie kann ich die Übungen langsam und korrekt aufbauen?

Wenn du wirklich sinnvoll etwas für die Gesundheit deines Kundes tun möchtest, dann empfehle ich dir, dich von einem Physiotherapeuten beraten und instruieren zu lassen. Zum Wohle der Gesundheit deines Hundes. Ein gezielt abgestimmtes Trainingsprogramm hat ganz klar einen größeren Effekt und bringt deinem Hund mehr, als willkürliches Training in der Absicht, etwas Gutes tun zu wollen.

Ein gutes Training und sinnvolle Übungen sind oft das Gegenteil dessen, was aktuell so häufig kursiert:

  • Es bedarf nicht eines ausgefalllenen Equipments. Viele Übungen kommen ohne besondere Ausrüstung aus.
  • Übungen müssen nicht spektakulär aussehen. Oft sind es sehr kleine, feine und vor allem langsame Bewegung, die den größten Effekt haben.
  • Mehr Übungen und mehr Wiederholungen bringen nicht zwangsläufig mehr. Schon wenige, aufeinander abgestimmte Übungen mit einer recht geringen Anzahl an Wiederholungen haben einen ausgesprochen großen Trainingseffekt. Es ist die Kontinuität und die Genauigkeit (Stichwort: langsames Tempo) mit der die Übungen durchgeführt werden.
  • Wenn du also demnächst wieder eine vermeintlich unglaublich tolle Übung siehst, die dein Hund unbedingt auch können muss, dann empfehle ich dir, die Übung zunächst auf die Aspekte überprüfen, die ich dir genannt habe.

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Deine Tina Fitnesstraining für Hunde Fitnesstraining für Fitnesstraining für Hunde Fitnesstraining für Hunde Fitnesstraining für Hunde Fitnesstraining für Hunde

Kreuzbandriss beim Hund – die wichtigsten Symptome

Kreuzbandriss beim Hund – die wichtigsten Symptome

Der Kreuzbandriss beim Hund ist eine häufige Gelenkerkrankung. Dabei ist es meistens das vordere Kreuzband, das reisst. Damit es zum Kreuzbandriss kommt, reicht oft ein sogenanntes Bagatelltrauma. Dazu gehört z.B. eine falsche Bewegung beim Spiel oder das Treten in ein Erdloch.

Ist das Kreuzband teilweise oder ganz eingerissen, wird das Kniegelenk instabil. Es entsteht Arthrose und auch die Menisken werden in Mitleidenschaft gezogen. Im Kniegelenk entsteht eine Entzündung. In der Folge schwillt die Gelenkkapsel an. Dies ist eine Reaktion des Körpers. Sie gibt dem Kniegelenk wieder mehr Stabilität. Neben dem Hauptgeschehen im Kniegelenk wird auch der restliche Körper in Mitleidenschaft gezogen. Die starke Lahmheit fördert Verspannungen in den überbelasteten Bereichen wie z.B. der Rückenmuskulatur und den Schultermuskeln.

Kreuzbandriss beim Hund – Was sind die Symptome?

  • Ein Kreuzbandriss beim Hund hat sehr typische Anzeichen
  • In den ersten 1-3 Tagen nach dem Trauma lahmt der Hund sehr stark
  • Viele Hunde laufen häufig nur dreibeinig
  • Das Knie ist geschwollen und erwärmt
  • Dann scheint sich die Situation wieder zu verbessern
  • Die Lahmheit wird weniger
  • Oft denken Hundebesitzer dann, dass sich ihr Hund nur vertreten hat
  • Wenn der Hund wieder intensiver belastet, verschlimmert sich die Lahmheit massiv.
  • Oft treten die Hunde nur noch mit der Zehenspitze auf oder nutzen das Bein gar nicht mehr
  • Der Hund hat starke Schmerzen und das Strecken und Beugen des Knies ist daher nahezu unmöglich
  • Hinzu kommt, dass er am Knie sehr berührungsempfindlich ist
  • Wenn sich der Vierbeiner hinsetzt, winkelt er das Bein zur Seite gestreckt ab und setzt sich schräg hin
  • Das kommt daher, dass er das Knie bei einem Anriss oder Riss kaum mehr beugen kann
  • Ursache dafür sind die Schwellung im Gelenk und die Schmerzen.

Wenn dein Hund eines oder mehrere dieser Symptome zeigt, empfehle ich dir dringend, ihn deinem Tierarzt vorzustellen. Sie deuten auf einen Kreuzbandriss hin, können aber natürlich auch ein Anzeichen für andere Erkrankungen im Kniegelenk sein.

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Deine Tina

Arthrose beim Hund – die wichtigsten Symptome

Arthrose beim Hund – die wichtigsten Symptome

Arthrose beim Hund ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen. Dabei handelt es sich um eine chronische, fortschreitende und die Funktion einschränkende Veränderung des Gelenks. Durch verschiedene Ursachen kommt es zu kleinen Beschädigungen des Knorpels und zum Abrieb und Absplitterungen von Knorpelteilchen.

Meist sind die Gelenke betroffen, die die Hauptlast des Körpergewichts tragen. Dazu gehören z.B. Ellbogen, Schulter, Knie und Hüfte. Doch es kann jedes Gelenk von Arthrose betroffen sein.

Warum wird Arthrose beim Hund oft so spät erkannt?

Arthrotische Veränderungen im Gelenk entwickeln sich häufig zunächst ohne Funktionseinschränkungen und werden erst bemerkt, wenn sie bereits fortgeschritten sind. Das liegt daran, dass der Gelenkknorpel nicht innerviert ist, also nicht von Nerven durchzogen ist, die ein Schmerzsignal geben.

So spürt dein Hund erst Schmerz im Gelenk, wenn der Knorpel einen bedeutenden Schaden aufweist und eine Entzündung im Gelenk vorliegt. Ist eine Arthrose erst einmal entstanden, kann sie nicht mehr geheilt werden. Doch das weitere Fortschreiten der Arthrose kann verzögert werden. Arthrose ist also eine chronische Erkrankung.

Im fortgeschrittenen Stadium versucht der Körper sich selbst zu helfen. Es bilden sich sogenannte Gelenklippen. Das sind knöcherne Zubildungen, um das Gelenk zu stabilisieren und schützen. Für deinen Vierbeiner bedeutet sie eine Einschränkung und Schmerzen in der Bewegung.

Die Symptome bei Arthrose

Damit du die Zeichen der Arthrose früh erkennst, habe ich dir im heutigen Artikel die wichtigsten Symptome zusammengestellt:

Wenn die Arthrose aktiviert ist, liegen fünf typische Entzündungszeichen vor. Das sind Wärme, Schmerz, Schwellung, Funktionseinschränkung und Rötung.

  • Bewegungsunlust
  • Beknabbern oder Belecken der Gelenke
  • Anlauf- und Bewegungsschmerz
  • Abbau der Muskulatur
  • Lahmheit (intermittierend oder dauerhaft je nach Stadium)
  • Steifes Aufstehen und Hinlegen
  • Steifer Gang
  • Gelenkknirschen durch Knochenkontakt
  • Einschränkung der Bewegung
  • Wetterfühligkeit
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Verändertes Sozialverhalten
  • Verminderte Spielfreude
  • Hund möchte nicht mehr ins Auto springen oder Treppensteigen
  • Muskelverspannungen

Ist Schonen die Lösung?

Auf keinen Fall! Es ist wichtig, die Beweglichkeit deines Hundes zu erhalten. Sonst schreitet die Arthrose im Gelenk ungehindert weiter fort.

Gleichzeitig ist eine gute Muskulatur wichtig, um die Gelenke deines Hundes bestmöglich zu entlasten. Natürlich muss die Bewegung deines Hundes dem Krankheitszustand angepasst sein. Es ist z.B. besser, mehrere kurze Spaziergänge am Tag zu machen. Durch gezielte aktive Bewegungsübungen gelingt es zudem deinen Hund Mobilität und Schmerzfreiheit zu verschaffen. Auch durch begleitende Gabe von Nahrungsergänzungsmittel unterstützt du ihn.

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deine Tina

Seniorengerechte Bewegung – DAS solltest du unbedingt beachten!

Seniorengerechte Bewegung – DAS solltest du unbedingt beachten!

Gefühlt von einem Tag auf den anderen läßt sich dein Hund beim Spaziergang zurückfallen. Die eine oder andere Bewegung fällt schwerer. Dein Hund ist schneller müde.

Trotzdem braucht er Bewegung.

Du kannst es auch beim Menschen sehen: ältere Menschen, die ihr Leben lang in Bewegung waren und auch im Alter darauf achten, sich regelmäßig zu bewegen, bleiben länger fit und beweglich und werden seltener krank. Das Entstehen und Fortschreiten von Erkrankungen wie Arthrose und Spondylose kann so positiv beeinflusst werden. Zudem vermeidest du, dass dein Hund Muskulatur verliert und die Beweglichkeit eingeschränkt wird. Auch das Herz-Kreislaufsystem braucht Bewegung. Einzige Ausnahme ist: dein Hund hat strikte Ruhe verordnet bekommen.

Dennoch ist es normal, dass der Körper mit fortschreitendem Alter schneller ermüdet und länger braucht, um sich zu regenerieren. Die Leistung des Herz-Kreislaufsystems und auch die Leistungsfähigkeit des Bewegungsapparates lässt nach. Die Gelenke haben die ein oder andere Arthrose, die Muskulatur wird schwächer. Wenn wir jetzt darauf bestehen, dass der Vierbeiner dasselbe Bewegungspensum absolviert wie ein erwachsener Hund, überfordern wir ihn. Seine Gelenke werden überlastet und schmerzen. Seine Muskulatur verspannt. Das Herz muss mehr Leistung bringen als es kann. Dein Hund erschöpft und verausgabt sich.

Wie bewege ich meinen Hund, ohne ihn zu überlasten

Die Bewegung deines Hundes sollte an sein Alter und den Gesundheitszustand angepasst sein. Auch abwechslungsreiche Spaziergänge sind wichtig und tun ihm gut. Es hilft einem älteren Hund sehr, wenn du statt zwei großen Spaziergängen am Tag, mehrere kürzere Spaziergänge mit ihm machst. Die kontinuierliche Bewegung tut deinem Hund gut und die Erholungsphasen nach dem Spaziergang verkürzen sich deutlich. Kurzum, dein Hund erschöpft weniger und kann seine Energie besser einteilen.

Achte bei den Spaziergängen immer darauf, dass dein Hund nicht außer Puste gerät. Er sollte nicht beginnen zu lahmen oder sich zurückfallen lassen. Achte darauf, dass die Spaziergänge beendet sind, bevor er Zeichen der Erschöpfung zeigt.

Das Befinden hat entscheidenden Einfluss auf das Bewegungspensum

Im Alter kann das Befinden deines Hundes wöchentlich und manchmal sogar täglich schwanken. Daher ist es sinnvoll, dass du selbst flexibler wirst in der Gestaltung der Aktivitäten mit deinem Hund. So kann es sein, dass er an einem Tag einen Spaziergang von 30 Minuten wunderbar und voller Energie schafft. Am nächsten Tag eventuell schon nach 15 Minuten ermüdet. Das solltest du akzeptieren. Dränge ihn nicht dazu, ein regelmäßiges bestimmtes Pensum zu absolvieren. Nutze dann die Zeit für gemeinsame Entspannung und Beschäftigung für den Kopf. Es ist nicht immer einfach zu akzeptieren, dass unser Vierbeiner älter wird und nicht mehr so aktiv sein kann, wie er es einmal war.

Allerdings gibt es genügend Wege und Möglichkeiten auch mit einem Senior spannende und unvergessliche Momente zu erleben. Wir sollten diese Momente in unserem alltäglichem Leben mit unserem älteren Hund genießen – denn sie sind so wertvoll.

Spannende Spaziergänge – in der Kürze liegt die Würze

Es gibt für einen Senior nichts schlimmeres, als Tag ein Tag aus, diesselbe kleine Strecke zu laufen, weil “er ja nicht mehr so kann”. Wir lesen ja auch nicht jeden Tag dieselbe Zeitung. Es geht um Spaß und Spannung, um Abwechslung und Freude! Lebensfreude! Das kann man auch auf kurzen Wegen erleben.

Schaffe Abwechslung

Packe deinen Hund ins Auto und fahre an Orte an denen er vorher gern gelaufen ist. Fahrt zum See, geht im Wald spazieren oder lauft über Felder. Lasse ihn diese wunderbaren Gerüche wahrnehmen und ihn die Nase in den Wind halten! Die spannende Umgebung wird ihn motivieren, sich zu bewegen.

Spannung auf der “Standardrunde”

Es lässt sich nicht immer vermeiden, die gleiche oder ähnliche Runde zu laufen. Das ist kein Grund diesen Spaziergang als Pflichtübung zu absolvieren.  Auch für eure „alltäglichen“ Runden gibt es Übungen, die deinen Hund nicht nur geistig fordern, sondern Du auch noch etwas für die Beweglichkeit deines Hundes tust. Ihr habt Poller auf eurer Gassirunde? Lasse deinen Hund um sie herumgehen. Bordsteine oder andere Erhöhungen? Prima! Du kannst deinen Hund abwechselnd runter und wieder hochführen. Diese Übungen sind gut für die Beweglichkeit und Koordination.

Das alles kann ganz langsam und im Tempo deines Hundes passieren und immer auch in einer gesunden Dosierung. Es geht nicht um Schnelligkeit . Es geht um Spass, Spannung, Abwechslung und Bewegung. Im Wald kannst du deinen Hund über Äste steigen lassen oder um Baumstümpfe herumgehen lassen. So tust du etwas für seine Beweglichkeit. Die verschiedenen Untergründe im Wald und auf dem Feld sind ein gutes Gleichgewichts- und Koordinationstraining. Zudem trainieren sie die Körperwahrnehmung.

Übrigens für einen schmerzgeplagten Hund mit Arthrose ist ein weicher, elastischer Untergrund wie im Wald wesentlich angenehmer als harter, starrer Asphalt. Du siehst, es gibt keinen Grund deprimiert zu sein, dass es nicht mehr die großen und ausgiebigen Spaziergänge sind. Es gibt so viele Möglichkeiten, auch auf kürzeren Ausflügen Spaß mit seinem Hund zu haben und ihn fit und beweglich zu halten.

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Deine Tina alter Hund alter Hund alter Hund alter Hund alter Hund alter Hund alter Hund alter Hund alter Hund alter Hund alter Hund alter Hund alter Hund

7 Tipps, wie du den Alterungsprozess deines Hundes verzögerst

7 Tipps, wie du den Alterungsprozess deines Hundes verzögerst

Kann man verhindern, dass ein Hund alt wird? Nein, das unsere Hunde älter werden können wir nicht verhindern. Im letzten Beitrag ging es bereits darum, wie sich der Hundekörper im Alter verändert. Aber es gibt Massnahmen, die den Alterungsprozess verzögern. Wenn du einige Dinge im Zusammenleben und den Aktivitäten mit deinem Hund beachtest – auch wenn er noch jung ist – hat das auf jeden Fall auch Auswirkungen auf ihn, wenn er älter wird. Doch selbst wenn dein Vierbeiner im Seniorenalter ist, kannst du noch positiv auf den Alterungsprozess einwirken. Ich verrate dir wie!

Übergewicht vermeiden Hund alt

Das optimale Körpergewicht hat einen großen Einfluß auf die Gesundheit und den Alterungsprozess deines Hundes. Je optimaler das Gewicht deines Hundes, desto leichter und freudiger wird er sich bewegen. Ist er übergewichtig, entsteht ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko. Die Lebenserwartung bei Übergewicht verkürzt sich drastisch um bis zu 20 Prozent! Die Folgen von Übergewicht schaden deinem Hund lebenslang. Dein Hund gerät in einen Teufelskreis. Die Bewegungsfreude lässt nach, denn jeder Schritt fällt schwer. Der gesamte Bewegungsapparat wird überlastet und die Gelenke dauerhaft geschädigt. Auch die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems lässt nach. Bewegung wird zur Anstrengung. Und weniger Bewegung bedeutet weniger Verbrauch von Energie. Das führt zu einer weiteren Gewichtszunahme. Zusätzlich steigt das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen und Tumore.

Fehl- und Überbelastung vermeiden

Klar, unsere Vierbeiner sollen und dürfen aktiv sein. Auch sportlich. Achte aber immer darauf, dass du deinem Hund nicht zuviel zumutest. Sportliche Aktivitäten sollten immer der Rasse, dem Körperbau und dem Gesundheitszustand angepasst sein. Überfordere deinen Hund körperlich nicht. Er hat nur den einen Körper und sportlich überambitioniert zu sein, schadet ihm lebenslang und zieht unvermeidbar Erkrankungen des Bewegungsapparates nach sich. Denke vor dem Sport ans Warm Up und nach dem Sport an ein Cool Down um eine schnelle Regeneration sicherzustellen.

Gute Ernährung

Achte darauf, deinen Hund ausgewogen, gesund und möglichst artgerecht zu ernähren. Eine gute Ernährung hat nicht nur Auswirkungen auf das Wohlbefinden im Hier und Jetzt sondern wirkt sich auch langfristig auf die Gesundheit und den Alterungsprozess aus. Bei der lieben Anke Jobi von Clean Feeding findest du umfassendes Informationen dazu.

Wenn dein Vierbeiner älter wird

Sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel sind eine gute Möglichkeit deinen Hund im Alter zu unterstützen. Es gibt eine große Bandbreite an Nahrungsergänzung. Wichtig ist, bei der Auswahl immer auf die Qualität zu achten. Stelle auch sicher, dass du die Mittel sinnvoll miteinander kombinierst.

Seniorengerechte Bewegung

Auch im Alter braucht dein Hund Bewegung. Diese solltest du zwar anders strukturieren, doch keine Bewegung führt dazu, dass er einrostet und schneller altert. Du kannst es auch beim Menschen sehen: ältere Menschen, die ihr Leben lang in Bewegung waren und auch im Alter darauf achten, sich regelmäßig zu bewegen, bleiben länger fit und beweglich und werden seltener krank. Das Entstehen und Fortschreiten von Erkrankungen wie Arthrose und Spondylose kann so positiv beeinflusst werden. Zudem vermeidest du, dass dein Hund Muskulatur verliert und die Beweglichkeit eingeschränkt wird. Auch das Herz-Kreislaufsystem braucht Bewegung. Einzige Ausnahme ist: dein Hund hat strikte Ruhe verordnet bekommen. Dennoch ist es normal, dass der Körper mit fortschreitendem Alter schneller ermüdet und länger braucht, um sich zu regenerieren. Die Leistung des Herz-Kreislaufsystems und auch die Leistungsfähigkeit des Bewegungsapparates lässt nach. Die Gelenke haben die ein oder andere Arthrose, die Muskulatur wird schwächer. Wenn wir jetzt darauf bestehen, dass der Vierbeiner dasselbe Bewegungspensum absolviert wie ein erwachsener Hund, überfordern wir ihn. Seine Gelenke werden überlastet und schmerzen. Seine Muskulatur verspannt. Das Herz muss mehr Leistung bringen als es kann. Dein Hund erschöpft und verausgabt sich.

Wie bewege ich meinen Hund, ohne ihn zu überlasten

Die Bewegung deines Hundes sollte an sein Alter und den Gesundheitszustand angepasst sein. Auch abwechslungsreiche Spaziergänge sind wichtig und tun ihm gut. Es hilft einem älteren Hund sehr, wenn du statt zwei großen Spaziergängen am Tag, mehrere kürzere Spaziergänge mit ihm machst. Die kontinuierliche Bewegung tut deinem Hund gut und die Erholungsphasen nach dem Spaziergang verkürzen sich deutlich. Kurzum, dein Hund erschöpft weniger und kann seine Energie besser einteilen. Achte bei den Spaziergängen immer darauf, dass dein Hund nicht außer Puste gerät. Er sollte nicht beginnen zu lahmen oder sich zurückfallen lassen. Achte darauf, dass die Spaziergänge beendet sind, bevor er Zeichen der Erschöpfung zeigt.

Gezieltes Bewegungstraining

Mit regelmäßigen, gezielten Bewegungsübungen kannst du deinen Seniorhund fit halten und den Alterungsprozess deutlich verzögern. Du trainierst seine Beweglichkeit und Muskulatur. Auch Koordination, Balance und Körpergefühl bleiben so stabil. Zusätzlich bedeutet das Bewegungstraining natürlich auch Arbeit fürs Köpfchen. Hier findest du eine Möglichkeit, deinen Hund ganz gezielt mobiler zu machen und fit zu halten: BEWEGUNGSTRAINING FÜR ÄLTERE HUNDE

Hundesport im Alter

Hat dein Hund sein Leben lang Sport betrieben? Dann ist es schwierig, ihm dies im Alter komplett zu verwehren. Es gibt schonende Sportarten, die den Bewegungsapparat nicht strapazieren. Gleichzeitig fördern sie aber seine Fitness. Empfehlenswert sind Degility oder auch Mobility sowie Fährtenarbeit, Obedience und Trickdogging. Bitte vergiss das Warm Up und Cool Down nicht!

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Was passiert, wenn dein Hund alt wird? – wichtige Veränderungen im Hundekörper

Was passiert, wenn dein Hund alt wird? – wichtige Veränderungen im Hundekörper

Wir können es nicht verhindern: irgendwann werden unsere Hunde älter – doch was passiert im Körper wenn dein Hund alt wird?Das Altern ist ein biologischer Prozess, der sich nicht verhindern oder rückgängig machen läßt. Allerdings können wir die sogenannte Rückbildungsphase beeinflussen und verzögern.

Sichtbare äußere Veränderungen – Fell & Krallen & Co.

Rein äußerlich stellen wir die ersten Anzeichen des Alterns bei unseren Vierbeinern meist schleichend fest. Dazu gehören, das Ergrauen des Fells im Kopfbereich sowie schlechtere Seh- und Hörvermögen. Die Beweglichkeit und die Bewegungsfreude, sowie die Kondition lassen nach. Häufig verlieren die Vierbeiner Muskulatur und wirken sogar „eingefallen“. Unsere Hunde haben ein erhöhtes Schlaf- und Ruhebedürfnis und brauchen länger, um sich zu regenerieren.

Im weiteren Verlauf kann auch das Fell am restlichen Körper ergrauen. Häufig verändert sich das Fell, es wirkt struppiger und glanzlos.

Auch die Haut verändert sich. An viel stark belasteten Stellen wie z.B. dem Ellbogen bilden sich Liegeschwielen. Häufig entstehen Warzen an verschiedenen Stellen des Körpers. Die Pfotenballen können rissig werden und benötigen Pflege. Die Krallen der Vierbeiner wachsen verstärkt und bedürfen ebenfalls einer besonderen Aufmerksamkeit.

Was passiert im Körper, wenn dein Hund alt wird?

Mit fortschreitendem Alter verlangsamt sich die Zellteilung und kommt schlussendlich zum Erliegen. Das hat zur Folge, dass die Funktion der Zellen abnimmt. Die abgestorbenen Zellen werden im mittleren Alter durch Bindegewebe ersetzt. Im fortgeschrittenen Alter durch Fettgewebe. Zudem nimmt der Anteil der Körperflüssigkeit ab. Es lagern sich Stoffwechselendprodukte in den Zellen ein. Der geringere Anteil an Körperflüssigkeit ist bei uns Menschen sehr deutlich sichtbar. Unsere Haut die mit 20 noch prall und fest war, wird mit fortschreitendem Alter faltig und trockener. Ein Tribut des Alters. Doch die steigende „Trockenheit“ bezieht sich auf den gesamten Körper.

Auch der Anteil an Körperflüssigkeit im Bewegungsapparat sinkt. Bänder und Bandscheiben werden porös, die Gelenkkapsel schrumpft. Auch der Knorpel wird schlechter mit Flüssigkeit versorgt und wird poröser. Dasselbe passiert auch mit den Knochen. In der Folge verlieren sie an Belastbarkeit und Stabilität. Ebenso werden die Muskeln weniger mit Flüssigkeit versorgt.

Stoffwechsel & Immunsystem

Die beschriebenen Prozesse haben in der Summe einen verminderten Stoffwechsel zur Folge. Das bedeutet einen verringerten Energiebedarf. Gleichzeitig aber auch, dass das Immunsystem schwächer wird. Der Hund wird anfälliger für Infektionserkrankungen und Autoimmunerkrankungen. Die Regeneration nach Erkrankungen dauert deutlich länger.

Gleichzeitig hat der verminderte Stoffwechsel auch Auswirkungen auf das Wärmebedürfnis älterer Vierbeiner. Hunde frieren im Alter schneller.

Muskulatur

Bei vielen Hunden wird im Alter die Muskulatur weniger und schwächer. Der Verlust der Muskulatur bedeutet nicht nur eine verminderte Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig steigt die Belastung für Knochen und Gelenke. Im Alter werden Muskelzellen durch Fettzellen ersetzt. Wie ausgeprägt der Verlust der Muskulatur ist, hängt stark von der Aktivität des Vierbeiners ab. Wenn du deinen Hund also immer beweglich hältst, hast du einen großen Einfluss darauf wie gut er bemuskelt ist.

Skelett

Knochen und Gelenke verändern sich im Alter. Mit dem fortschreitenden Alter des Hundes geht die Elastizität des Knorpels verloren. Insbesondere an den Rändern der Gelenke nimmt er ab. Die Gelenkfläche verringert sich und somit auch die Beweglichkeit. Knorpelfragmente splittern ab, es entsteht Arthrose. Die Gelenkflüssigkeit wird zäh und weniger. Die Gelenkkapsel schrumpft. An den Knochen entwickeln sich Gelenklippen und Zubildungen. Besonders bekannt sind hier die Knochenspangen an der Wirbelsäule in Form von Spondylose. Gleichzeitig werden die bindegewebigen Strukturen wie Bandscheiben porös. Auch die Knochenmasse verringert sich. Die Gefahr von Osteoporose steigt.

Alle diese Veränderungen werden verstärkt durch Übergewicht und mangelnde Bewegung.

Nervensystem

Die Nerven lassen in ihrer Leitfähigkeit nach. Das kann zu neurologischen Problemen führen. Die Nervenleitfähigkeit wird zusätzlich von möglichen Kompressionen des Rückenmarks durch Wirbelsäulenerkrankungen wie Bandscheibenvorfällen und Spondylosen beeinflusst. Gleichzeitig verändert sich auch das Gehirn. Das kann sich wie bei uns Menschen in Form von Wahrnehmungs- und Orientierungsstörungen äussern. Auch das Gedächtnis läßt nach. Hunde finden sich weniger gut in ihrer Umgebung zurecht. Zusätzlich zeigen sie häufig ein vermindertes Durstgefühl und trinken weniger. Hier lauert die Gefahr der Dehydrierung. Du solltest also immer darauf achten, dass dein Vierbeiner genügend trinkt. Mit viel frischer Luft (erhöhte Saurstoffzufuhr) unterstützt du übrigens das Gehirn und den Erhalt seiner Funktionen.

Sinnesorgane

Im Alter lassen vor allem die Seh- und Hörfähigkeit nach. Das Nachlassen der Sinne kann auch Verhaltensveränderungen zur Folge haben. Möglicherweise reagiert dein Hund in bestimmten Situationen schreckhafter und ängstlicher, oder im Gegenteil: viel gelassener.

Dein Hund braucht etwas mehr Zeit, um sich auf neue Situationen einzustellen und Dinge in der Kommunikation mit dir umzusetzen. Das wird häufig falsch als Sturheit oder fehlender Gehorsam interpretiert. Du solltest also etwas nachsichtig mit deinem Hund sein und ihm etwas mehr Zeit geben.

Herz-Kreislaufsystem und Atmung

Im Alter läßt die Leistung des Herzens deutlich nach. Ausserdem kann es zu Erkrankungen wie z.B. Herzinsuffizienz kommen. Es ist wichtig, die Herzfunktion deines Hundes regelmäßig überprüfen zu lassen. Auch die Lungenfunktion läßt im Alter nach. Die Lunge kann sich weniger und schlechter ausdehnen. Die Atmung verändert sich und die Sauerstoffversorgung verringert sich. Auch hier gilt: regelmäßige Bewegung an der frischen Luft hält das Herz-Kreislaufsystem und die Lungenfunktion in Schach und versorgt das Gehirn mit Sauerstoff.

Übrigens: schlechte Zahnpflege und Zahnsteinbildung können Auslöser für Herz- und Atemwegserkrankungen sein.

Im nächsten Blogbeitrag verrate ich dir wertvolle Tipps, wie du den Alterungsprozess deines Vierbeiners verzögern kannst!

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Koordinations- und Balancetraining – Laufen über verschiedenen Untergründe

Koordinations- und Balancetraining – Laufen über verschiedenen Untergründe

Koordinations– und Balancetraining ist für Hunde jeden Alters wichtig und sinnvoll. Es trainiert den gesamten Körper und schult auch das Körpergefühl.

Mit dem Laufen über verschiedene Untergründe kannst du die Koordination und Gleichgewicht deines Hundes optimal trainieren. Das Laufen über verschiedene Untergründe unterstützt zudem die Propriozeption. Darunter versteht man die Wahrnehmung der Bewegungen und Lage des Körpers und einzelner Körperteile im Raum, also die Eigenwahrnehmung des Körpers. Gleichzeitig wird dein Hund animiert, alle Pfoten gleichmäßig zu nutzen und ein gesunder Bewegungsablauf trainiert.

Wie es geht

Das Laufen über verschiedene Untergründe kannst du mit deinem Hund sowohl Zuhause durchführen als auch auf dem Spaziergang. Wenn du das Laufen über verschiedene auf dem Spaziergang durchführen möchtest, eignen sich Waldboden auch mit Wurzeln, Feldwege, ein umgepflügter Acker, Kiesel und Sandboden. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und du kannst alles nutzen, was die Natur bietet. Nehme deinen Hund dafür an die Leine und führe ihn langsam über die verschiedenen Untergründe. (So wie sie euch beim Spaziergang begegnen).

Dein Hund sollte im Schritt laufen, so dass er die wechselnden Untergründe bewusst wahrnimmt und Unebenheiten ausbalanciert. Wenn du mit deinem Hund auch im Haus trainieren möchtest, kannst du verschiedene Untergründe, die sich beim Spaziergang bieten leicht nachahmen. Ideen hierfür sind künstlicher Rasen, eine rauhe Fussmatte oder Matte mit Noppen, die du auslegen kannst. Du kannst Korken, Kieselsteine und Sand sammeln und in flachen Behältnissen hinstellen. Führe dann deinen Hund an der Leine durch.

Gerade für wenig mobile Hunde bietet es sich an, das Laufen über unterschiedliche Untergründe im Haus (Terrasse, Garten) durchzuführen. An verschiedenen Untergründen und Materialen sind dir und deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Achte nur darauf, das dein Hund sich an den Materialien nicht verletzen kann.

Trainingsempfehlung für das Koordinations- und Balancetraining:

Steigere die Trainingseinheiten immer langsam, dass das Koordinations– und Balancetraining über verschiedene Untergründe für deinen Hund sehr anstrengend ist.

Der Start:

Häufigkeit: 3-4x wöchentlich

Dauer: 1 Minute

Für Fortgeschrittene:

Häufigkeit: 3-4x wöchentlich

Dauer: 2-3 Minuten

Wann ist das Laufen über verschiedene Untergründe tabu für deinen Hund?

Wenn dein Hund instabile Gelenke hat, solltest du auf das Laufen über verschiedene Untergründe verzichten.

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Alles Liebe,

Deine Tina

Wie du die Kondition deines Hundes trainierst und was du beachten muss

Wie du die Kondition deines Hundes trainierst und was du beachten muss

Im letzten Artikel ging es bereits darum, weshalb Konditionstraining gut für deinen Hund ist. Aber was gibt es eigentlich bei einem guten Konditionstraining zu beachten und wie baut man Kondition beim Hund sinnvoll auf?

Diese Punkte solltest du beim Konditionstraining beachten:

  • Du solltest vor dem Trainingsbeginn von deinem Tierarzt checken lassen, ob Herz-Kreislaufsystem und auch der Bewegungsapparat belastbar genug sind für das Konditionstraining. Auch auf das Gewicht deines Hundes solltet ihr einen Blick werfen. Bei Übergewicht muss das Training besonders vorsichtig angegangen werden, da Gelenke und Herz-Kreislauf besonders gefordert sind und möglicherweise übermäßig beansprucht werden. Hier ist ein besonders schonender Trainingsaufbau kombiniert mit Ernährungsanpassung etc. notwendig.
  • Besonders in den warmen Sommermonaten solltest du das Training unbedingt am frühen Morgen oder in den Abendstunden durchführen. Ansonsten riskierst du einen Kreislaufzusammenbruch oder Hitzschlag deines Hundes. Wie auch wir Menschen, haben unsere Vierbeiner bei hohen Temperaturen mit Anstrengung zu kämpfen. Zusätzlich besteht durch den erhitzten Boden die Gefahr, dass die Pfoten deines Hundes verbrennen.
  • Dein Hund sollte vor dem Training ca. 2 Stunden nichts gegessen haben. Mit vollem Magen trainiert es sich nicht gut und es lauert die Gefahr einer Magendrehung.
  • Gebe deinem Vierbeiner vor dem Training die Chance, sich auf einem kurzen Spaziergang zu lösen.
  • Warm Up: Wärme deinen Hund vor dem Konditionstraining mit einigen aktiven Übungen auf. Das bereitet das Herz-Kreislaufsystem und die Gelenke auf die anstehende Belastung vor und beugt Verletzungen vor.
  • Cool Down: achte darauf, dir nach dem Konditionstraining die Zeit für ein Cool Down zu nehmen, um die schnelle Regeneration deines Hundes zu unterstützen.

Auch diese Punkte sind wichtig:

  • Gönne deinem Hund Pausen. Besonders zu Anfang solltest du genügend Phasen zur Regeneration einplanen. Wechsele die Trainingsphasen mit entspannten Phasen ab, in denen er locker in Schritt oder frei laufen kann und schnuppern kann.
  • Dein Hund sollte beim Training die Möglichkeit haben zu trinken. Führe Wasser mit, damit er sich in den Pausen erfrischen kann.
  • Achte auf den richtigen Untergrund für das Training. Der Boden sollte weder zu hart noch zu nachgiebig sein. Meide Asphalt genauso wie sandigen Boden. Weicher Waldboden eignet sich optimal für euer Training, da er sanft nachfedert.
  • Baue das Training langsam und gezielt auf. Überfordere deinen Hund nicht. Beginne mit wenigen Minuten und steige die Trainingsphasen langsam. Dein Hund sollte nach dem Training niemals erschöpft sein.

Wie kann man die Kondition des Hundes trainieren?

Für das Konditionstraining ist gleichmäßige und gelenkschonende Bewegung wichtig.

Dafür eignet sich zum Beispiel:

Joggen

Du kannst mit deinem Hund Joggen gehen. Dabei sollte er locker im leichten Trab neben dir herlaufen können. Damit du beim Joggen die Leine nicht in der Hand halten musst, gibt es übrigens spezielle Jogginggurte.

Traben am Rad

Auch beim Radfahren kann dein Vierbeiner dich begleiten. Lasse ihn im lockeren Trab neben dem Rad herlaufen. Achte darauf, dass du deinen Hund zuvor mit dem Laufen am Rad vertraut gemacht hast!

Schwimmen und Wassertreten

Der Vorteil beim Training im Wasser ist, dass dein Hund sehr gelenkschonend trainiert. Denn im Wasser werden die Gelenke maximal entlastet. Gleichzeitig ist der Trainingseffekt durch den Wasserwiderstand sehr hoch. Aber natürlich auch die Anstrengung!

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Alles Liebe,

Deine Tina

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