7 wichtige Verhaltenstipps bei Arthrose beim Hund

7 wichtige Verhaltenstipps bei Arthrose beim Hund

Von Arthrose beim Hund hat eigentlich jeder Hundehalter schon einmal gehört. Sie ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen bei unseren Vierbeinern. Bei Arthrose handelt es  sich um eine chronische, fortschreitende Funktion des Gelenks ein.

Es gibt verschiedene Ursachen, die dazu führen, dass es zu kleinen Beschädigungen des Knorpels kommt. Im weiteren Verlauf kommt es dann zu Abrieb und Absplitterungen von Knorpelteilchen, die sich dann frei in der Gelenkflüssigkeit bewegen.

Welche Gelenke sind am meisten betroffen?

In der Regel trifft es Gelenke, die hohen Belastungen ausgesetzt sind, die sehr viel genutzt werden und die die Hauptlast des Körpergewichts tragen. Das sind z.B. Hüfte, Knie, Schulter und Ellbogen. Doch im Prinzip kann jedes Gelenk des Hundes betroffen sein. Auch ein Zehengelenk.

Was kannst du tun, wenn dein Hund unter Arthrose leidet? – wertvolle Verhaltenstipps!

  • Bitte nicht Schonen! – Wichtig ist, die Beweglichkeit zu erhalten. Ansonsten schreitet die Arthrose im Gelenk weiter fort und die Muskulatur deines Hundes baut ab. Ein gezieltes Bewegungstraining ist hier wichtig für deinen Hund al s Ergänzung zu täglichen Spaziergängen. So kann man das Fortschreiten der Arthrose aufhalten.
  • Passe die Bewegung und Belastung deines Hundes seinem Gesundheitszustand an. Ich empfehle dir, statt weniger kurzer mit der Diagnose Arthrose auf mehrere kürzere Spaziergange über den Tag verteilt umzustellen. Dein Hund erschöpft nicht so und die Erholungsphase ist deutlich kürzer.
  • Hundemantel bei nasskaltem Wetter – denn dies ist für Hunde mit Gelenkerkrankungen sehr unangenehm. Die Kälte kriecht in die Gelenke und verursacht Schmerzen. Ein Hundemantel hält die Gelenke deines Hundes angenehm warm.
  • Sorge für Normalgewicht – vermeide unbedingt. Wenn dein Hund bereits zu viel auf den Rippen hat, sollte er gesund abnehmen!

Arthrose beim Hund – auch so kannst du unterstützen:

  • Erleichtere den Alltag – den Ein- und Ausstieg ins Auto/aus dem Auto kannst du z.B. mit einer Hunderampe erleichtern und die Gelenke schonen. mit einer Rampe erleichtern und so seine Gelenke schonen.
  • Helfer aus der Natur – Weihrauch, Teufelskralle, Ingwer, Hagebutte und Sanddornbeere wirken entzündungshemmend, unterstützen die Gelenke und helfen deinem Hund bei einer Arthrose.
  • Gesunder Schlaf – wenn dein Hund gut gebettet ist, unterstützt dies seinen Bewegungsapparat und bietet angenehme Entlastung bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose.

Leidet dein Hund auch unter Arthrose? Wie unterstützt du ihn bei seiner Erkrankung? Teile deine Erfahrungen mit mir gern in den Kommentaren!

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Alles Liebe, deine Tina Arthrose beim Hund Arthrose beim Hund Arthrose beim Hund Arthrose beim Hund Arthrose beim Hund Arthrose beim Hund Arthrose beim Hund

 

 

Krallenpflege beim Hund – 5 Gründe warum sie so wichtig ist!

Krallenpflege beim Hund – 5 Gründe warum sie so wichtig ist!

Ja, ich weiß, die Meisten sitzen das Thema Krallenpflege beim Hund gern aus. Man hat Angst, dem Hund weh zu tun. Der Hund nimmt beim Anblick der Krallenschere schon Reißaus. Und doch ist es ein Thema, das unverzichtbar für die Gesundheit deines Hundes ist.

Du fragst dich jetzt sicher, was Krallenpflege mit dem Bewegungsapparat des Hundes zu tun hat. Eine ganze Menge! Deshalb habe ich dir einmal zusammengefasst, warum die Krallenpflege beim Hund so ein wichtiges Thema ist, vor dem du dich keinesfalls drücken solltest.

Die Folgen zu langer Krallen

  • Zu lange Krallen haben einen entscheidenden Einfluss darauf wie ein Hund steht und sich bewegt. Sie führen zu Fehlhaltungen und Fehlbelastungen. Dauerhaft hat das Gelenkschäden wie z.B. Arthrose zur Folge.
  • Zu lange Krallen erzeugen einen Druck auf die Pfote und können damit Lahmheiten und Schmerzen auslösen. Die Bewegungsfreude wird durch die schmerzenden zu langen Krallen bei jedem Schritt gemindert.
  • Hunde mit zu langen Krallen laufen wie auf Eiern. Gesunde Bewegungen sind nicht möglich.

Auch das sind Folgen zu langer Krallen:

  • Die Wahrnehmung deines Hundes wird gestört. Denn die Pfoten deines Hundes sind von Nerven durchzogen. Die Nerven geben dem Hund Informationen über seine räumliche Position, sprich wo er sich im Raum befindet. Sind die Krallen zu lang, wird die Botschaft der Nerven ans Gehirn fehlerhaft übermittelt.
  • Wenn Krallen nicht gepflegt werden und zu lang werden, können sie brechen und einreißen – das schmerzt!

Daran erkennst du, das die Krallen deines Hundes zu lang sind:

  • Die Krallen deines Hundes berühren den Boden, wenn er steht.
  • Wenn du die Pfote deines Hundes hochhältst, sind die Krallen länger als der Ballen der Zehen.
  • Du hörst auf glatten Böden bei jedem Schritt deines Hundes das Klickern seiner Krallen.

Krallenpflege beim Hund: Wie oft sollten Krallen geschnitten werden?

Es gibt keine einheitliche Empfehlung, da jeder Hund seine Krallen unterschiedlich abläuft. Daher ist es wichtig zu wissen, woran man zu lange Krallen erkennt (siehe oben). Snowys Krallen müssen z.B. spätestens alle zwei Wochen geschnitten werden. Bei Tessa reicht ein Kürzen alle 4-6 Wochen.

Wenn du selbst unsicher bist und deinem Hund seine Krallen nicht selbst schneiden möchtest, empfehle ich dir, dich an den Tierarzt oder Physiotherapeuten deines Vertrauens zu wenden.

Wie sind deine Erfahrungen mit dem Thema Krallenschneiden beim Hund? Lass es mich gern in den Kommentaren wissen!

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Alles Liebe, deine Tina

2 entzündungshemmende Nahrungsergänzungsmittel – Hagebutte & Sanddornbeere

2 entzündungshemmende Nahrungsergänzungsmittel – Hagebutte & Sanddornbeere

Es gibt eine große Vielfalt an Helferlein aus der Natur und darunter auch eine große Auswahl entzündungshemmende Nahrungsergänzungsmittel. Ich habe an dieser Stelle zwei ausgewählt, die ich selbst auch schon meinem Hundemädchen Snowy gegeben habe bzw. gebe. Hagebutte und die weniger bekannte Sanddornbeere.

Ich bin immer wieder begeistert, wie sehr man seinen Hund mit der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen kann. Wichtig hierbei ist natürlich, die richtige Auswahl und Kombination für deinen Hund zu treffen und auch auf eine sehr gute Qualität zu achten. Ein intensiver Blick auf den Beipackzettel kann dich hier vor bösen Überraschungen und Enttäuschungen bewahren.

Entzündungshemmende Nahrungsergänzungsmittel: Hagebutte und Sanddornbeere – was können sie?

Hagebutte

Hagebutte hat einen sehr hohen Vitamin C Gehalt. Sie wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und regulierend. Hagebutte eignet sie sich in Pulverform besonders bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie & Co.. Sie unterstützt die bessere Versorgung und Regeneration des Gelenkknorpels.

Neben dem hohen Vitamin-C-Gehalt enthält Hagebutte auch die Vitamine des B-Komplex sowie die Vitamine A, E, K1. Zudem verzögert der rote Farbstoff Lycopin im Hagebuttenpulver den Alterungsprozess der Zellen. Im Körper wird daraus Vitamin A gebildet.

Hagebutte unterstützt auch die Blutbildung, das Immunsystem im Allgemeinen und reguliert die Darmtätigkeit, was sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung hilfreich ist.

Sanddornbeeren

Sanddornbeeren enthalten noch mehr Vitamin C als Hagebutte und übertreffen sogar Zitronen in Sachen Vitamin C. Wusstest du das?! Unvorstellbar, oder? Sie wirken wie die Hagebutte schmerzlindernd, regulierend und entzündungshemmend. Besonders bei Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose, Hüftdysplasie und Spondylose ist das von großem Nutzen. Sie unterstützen die bessere Versorgung und Regeneration des Gelenkknorpels.

Neben Vitamin C sind Sanddornbeeren reich an fast allen B Vitaminen und Vitamin E, ß-Carotin. Hinzu kommen etliche Mineralien, wie zum Beispiel Kalzium, Eisen und Magnesium.

Sanddorn wird vor allem gegen Infekte und zur Immunstärkung genutzt. Die Powerbeeren unterstützen die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Zusätzlich wirken sie sich positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Erkrankungen von Magen-Darm und Leber aus.

Mit welchen Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt du deinen Hund? Womit hast du gute oder auch schlechte Erfahrungen gemacht? Lass es mich gern in den Kommentaren wissen!

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Alles Liebe, Deine Tina

 

Kennst du die 4 Schweregrade der Patellaluxation?!

Kennst du die 4 Schweregrade der Patellaluxation?!

Die Patellaluxation ist eine Gelenkerkrankung beim Hund, die sehr häufig vorkommt – besonders bei kleineren Hunden. Doch obwohl sie in aller Munde ist, wird sie ebenso häufig übersehen bzw. als „Tick“ abgetan. Selbst viele Tierärzte verharmlosen sie. Dabei ist sie schmerzhaft und das betroffene Kniegelenk wird dauerhaft geschädigt.

Patellaluxation  – ein komplexes Krankheitsbild

Das wohl häufigste Symptom der Patellaluxation ist das Schütteln des Hinterlaufs bzw. das Hochhalten beim Laufen. Was viele Hundehalter deren Hund die Diagnose „Patellaluxation“ bekommen hat nicht wissen ist, das sie in unterschiedliche Schweregrade unterteilt wird.

Es zeigt, dass diese oft unterschätzte Erkrankung des Bewegungsapparates weitaus komplexer ist, als häufig angenommen. Nach dem diagnostizierten Schwergrad richtet sich häufig auch die Empfehlung zur Behandlung.  Nicht immer kann eine operative Behandlung vermieden werden.

Für ein besseres Verständnis der Erkrankung habe ich dir die vier verschiedenen Schweregrade hier zusammengestellt.

Die 4 Schweregrade der Patellaluxation

Grad I: Die Kniescheibe springt raus. Sie springt sofort zurück in die normale Position zurück und der Hund hüpft kurz auf drei Beinen. Beim Schweregrad I wird meist nicht operiert.

Grad II: Die Knieschreibe springt raus und bleibt luxiert, bis der Hund sein Bein streckt. Der Hund hinkt mal mehr, mal weniger, es gibt lahmheitsfreie Phasen. Wenn er lahmt, hält er das Knie leicht gebeugt und belastet kaum. Ab Grad II wird meist zu einer OP geraten, um Arthrose zu vermeiden.

Schweregrad III und IV der Patellaluxation

Grad III: Die Kniescheibe ist meistens rausgesprungen, kann zurückverlagert werden. Sie springt aber in der Regel sofort wieder heraus. Die betroffenen Hunde lahmen häufig. Das reicht vom gelegentlichen Hüpfen bis zum dauerhaften Laufen auf 3 Beinen.

Grad IV: Die Kniescheibe ist ständig ausgerenkt und kann auch nicht eingerenkt werden. Der Hund hält das Bein dauerhaft gebeugt. Er kann sein Bein nicht strecken.

Du siehst, die Patellaluxation beim Hund ist wesentlich komplexer als meistens angenommen wird. Die Art der Behandlung orientiert sich immer am Schweregrad und sollte stets individuell betrachtet und entschieden werden.

Dein Hund leidet unter einer Patellaluxation? Welcher Grad wurde bei ihm diagnostiziert und wie wurde er behandelt? Teile doch bitte deine Erfahrungen in den Kommentaren mit mir.

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So bleibt dein Hund in Bewegung trotz Hitze –  3 aktiven Übungen für deinen Hund

So bleibt dein Hund in Bewegung trotz Hitze – 3 aktiven Übungen für deinen Hund

Die warmen Sommertemperaturen haben uns voll im Griff und somit fallen die täglichen Spaziergänge bei uns kürzer aus. Besonders Snowy, die schon etwas älter ist, hat mit den aktuellen Temperaturen zu kämpfen. Auch unsere Hunde bekommen bei Hitze Kreislaufprobleme und jede Aktivität ist viel anstrengender als bei kühleren Temperaturen.

Ich empfehle dir auf jeden Fall, eure Spaziergänge in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen. Es ist auch nicht dramatisch, wenn die Gassirunden mal kürzer ausfallen. Auch sportliche Aktivitäten sollten gut abgewägt werden und dem Wetter angepasst werden. Sonst riskierst du einen Hitzschlag oder Kreislaufversagen bei deinem Hund.

 3 abwechslungsreiche aktive Übungen – so bleibt dein Hund in Bewegung trotz Hitze

Damit dein Hund trotz Hitze Bewegung hat, habe ich dir 3 aktive Übungen zusammengestellt. Sie halten nicht nur fit, sondern sind auch eine tolle Beschäftigung.

Das solltest du beachten:

Auch hier gilt natürlich: am besten morgens und abends, nie in der Mittagshitze und achte auf das Befinden deines Hundes. Auch solltest du dich an die Trainingsempfehlung halten. Die Übungen mögen für dich einfach aussehen, haben aber insbesondere für Einsteiger, ältere Hunde oder jene mit Erkrankungen des Bewegungserkrankungen einen hohen Anspruch.

1. Twist & Turn

Effekt: Stretching der Rückenmuskulatur, Balance und Koordination des gesamten Körpers, gleichmäßige Belastung beider Körperseiten

So geht´s: Du stehst vor deinem stehenden Hund und ihr schaut euch an. Halte ein Leckerli vor die Nase deines Hundes und führe es in einem großen horizontalen Kreis, sodass dein Hund sich um die eigene Achse dreht. Er sollte die Drehung möglichst langsam und bewusst ausführen und sie sollte nicht ruckartig sein. Wenn er eine oder mehrere Drehungen komplett hat, belohne ihn. Mache zwischen den einzelnen Drehungen kurze Pausen und führe den Twist in beide Richtungen durch.

Wann nicht: Instabilität und Schmerzen in der Wirbelsäule

Trainingsempfehlung: beginne mit 2-3 Wiederholungen je Richtung und steigere langsam

2. Cavaletti über die Beine

Effekt: Macht nicht nur Spaß sondern trainiert Beweglichkeit, Koordination und Muskulatur – eine tolle Übung für fast jeden Hund auch bei Arthrose, Spondylose, Ellbogendysplasie, Hüftdysplasie und Co..

Und so geht´s: Du setzt dich auf den Boden, deine Beine sind V-förmig auseinander. Führe dann dein Hund (mit einem Leckerli) langsam über deine Beine. Er sollte möglichst nicht springen.

Wann nicht: versteifte Gelenke

Trainingsempfehlung: beginne mit 2-3 Wiederholungen und steigere langsam

3. Stretching Hüfte

Effekt: bringt Bewegung in die Hüfte und trainiert zugleich noch die Muskeln der Hinterläufe.

So geht’s: Du stehst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund (mit Hilfe eines Leckerli), an dir hochzuspringen. Du kannst die Übung auch mit einem Wortsignal verknüpfen, damit es nicht zu unerwünschtem Hochspringen kommt. Dein Hund soll sich dann mit seinen gestreckten Vorderläufen an dir hochstellen. Verbleibt in der Position für die im Trainingsplan angegebene Zeit. Gebe deinem Hund dann das Signal wieder zurück in die Ausgangshaltung zu gehen.

Wann nicht: Instabilität oder Schmerzen im unteren Rückens und/oder der Hüfte

Trainingsempfehlung: beginne mit 2-3 Wiederholungen á 2-3 Sekunden und steigere langsam

Diese Übungen und noch einige mehr findest du übrigens auch im Sommerfit Trainingsplan. Hier geht es zum Download: SOMMERFIT TRAININGSPLAN

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Alles Liebe, deine Tina Hund in Bewegung trotz Hitze Hund in Bewegung trotz Hitze Hund in Bewegung trotz Hitze Hund in Bewegung trotz Hitze Hund in Bewegung trotz Hitze Hund in Bewegung trotz Hitze

Ist das Gewicht deines Hundes optimal? So erkennst du, ob dein Hund zu dick ist!

Ist das Gewicht deines Hundes optimal? So erkennst du, ob dein Hund zu dick ist!

ist dein Hund zu dick? Damit wäre er zumindest nicht alleine, denn fast jeder zweite Hund ist heutzutage leider übergewichtig. Tendenz steigend: immer mehr Hunde leiden unter Übergewicht. Dafür gibt es viele verschiedene Ursachen. Die Häufigste jedoch ist die fehlende Abstimmung zwischen Bewegung und Futtermenge. Die häufigsten Ursachen für Übergewicht verrate ich die hier: URSACHEN FÜR ÜBERGEWICHT – SO WIRD DEIN HUND DICK!

Du bist unsicher, ob dein Hund zu dick ist?

Hin oder her, Übergewicht ist ein heikles Thema. Vielen Hundehaltern fällt es sehr schwer einzuschätzen, ob ihr Hund zu dick ist. Geht es dir auch so?

Der Nachbar sagt ja, die Tierarzt sagt nein. Und du bist einfach ratlos. Deshalb habe ich dir in diesem Artikel die wichtigsten Merkmale für Unter,- Normal- und auch Übergewicht zusammengestellt.

Was ist das richtige Körpergewicht?

Am Gewicht selbst sollte man sich eher nicht orientieren. Es ist in den seltensten Fällen ein nützlicher Maßstab. Für einige Rassen und besonders für Mischlinge existieren keine verlässlichen Angaben für Normalgewicht. Und irgendwie ist ja auch jeder Hund individuell zu betrachten.

Grundsätzlich sagt man, dass bei einem normalgewichtigen Hund die Rippen leicht und mit wenig Druckausübung zu fühlen sein sollen. Doch schon hier gibt es die erste Ausnahme: Ein Windhund soll einen so genannten „trockenen“ Körper haben. Das bedeutet, dass er sollte eher „mager“ aussehen. Bei einer Bulldogge hingegen sollten aufgrund der dicken Haut die Rippen nicht sichtbar sein.

Wie sieht es mit einem BMI aus?

Der auch beim Menschen schon wieder strittige BMI zur Ermittlung des Ernährungszustands gibt es beim Vierbeiner nicht wirklich.

Doch verschiedene körperliche Merkmale helfen dir zu erkennen, wie es um das Gewicht deines Hundes steht.

Diese Einteilung hilft dir zu erkennen, ob dein Hund übergewichtig ist

Unterernährt:  Knochenvorsprünge wie Rippen, Wirbelsäule und Beckenknochen sind sichtbar und direkt unter der Haut liegend. Kein erkennbares Körperfett, reduzierte Muskulatur, deutlich ansteigende Brust-Bauch Linie, sehr deutliche Taille.

sehr schlank/schlank:Die Rippen sind mit der flachen Hand leicht tastbar, ggfs leicht sichtbar. Deutlich sichtbare Taille und Hüfthöcker, deutlich ansteigende Brust-Bauch-Linie, minimales Unterhautfett.

IDEAL:Die Rippen leicht tastbar mit geringer Fettabdeckung, die Taille ist erkennbar. Von der Seite sichtbare Einziehung der hinteren Bauchgegend.

übergewichtig: Die Rippen unter Fettschicht sind nur unter Druckanwendung zu fühlen, keine deutlich erkennbare Taille. Fettanlagerungen im Lendenbereich und am Schwanzansatz, beginnende Umfangsvermehrung im Bauchbereich. Kein Anstieg zwischen Brustkorb und Bauch.

adipös/stark adipös: Rippen nicht tastbar, keine Taille erkennbar, Fettpolster im Hüftbereich. Fettablagerungen am Hals und deutliche Umfangsvermehrung im Bauchbereich bis hin zu Hängebauch.

Ein Hund sollte bei vorhandenem Normalgewicht so viel Energie durch Futter bekommen, dass er weder zu- noch abnimmt.

Meine Empfehlung:

Verlasse dich nicht rein auf dein Augenmaß. Wiege deinen Hund in regelmäßigen Abständen, möglichst auf derselben Waage. Wenn du fortlaufend das Gewicht deines Hundes im Blick hast, erspart du ihm mögliche Erkrankungen und Folgen von Übergewicht und ebenso anstengende Diäten.

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Behinderter Hund – Unverzichtbare Tipps für ein Leben mit Handicaphund

Behinderter Hund – Unverzichtbare Tipps für ein Leben mit Handicaphund

Ein behinderter Hund wird immer noch häufig kritisch angeschaut und gefragt, ob das Leben denn überhaupt lebenswert sei. Sehr oft habe ich mich mit Snowy dieser Frage stellen müssen. Doch ich sage ganz klar JA! Snowy hat ihre Handicaps, doch über die Jahre haben wir immer wieder neu unser Leben und unseren Alltag angepasst. Viele Menschen sind verunsichert und haben Angst und Sorge, einen Hund mit einem Handicap zu adoptieren. Doch auch wenn der eigene Hund nach einer Erkrankung oder einem Unfall ein Handicap hat, sind Hundehalter überfordert. Kein Wunder, ändert sich doch so vieles im Alltag und man muss sein Leben neu einrichten und auf die besonderen Bedürfnisse des Hundes einrichten.

Es gibt allerdings mittlerweile viele – oftmals auch sehr einfache Dinge und Hilfsmittel – mit denen du euer Zusammenleben und den Alltag deines Hundes erleichtern kannst. Daher habe ich dir eine ganze Reihe von Ideen und Möglichkeiten zusammengestellt.

Man kann so vieles tun, um seinem Handicap-Hund den Alltag zu erleichtern:

Viele Hundehalter wissen gar nicht, was es mittlerweile alles im Angebot gibt für ältere oder Handicap-Hunde. Auch wenn es immer noch Menschen gibt, die dies für übertrieben halten – „es ist ja immer noch ein Hund“ – halte ich es für wichtig für deinen Hund aber auch für dich, dass ihr euch den Alltag so leicht wie möglich macht. Das spart Zeit und Energie für tolle gemeinsame Aktivitäten.

  • erhöhter Wasser-/Futternapf – ich weiß, der Wolf bekommt sein Kaninchen auch nicht auf dem Baumstamm serviert um sich nicht bücken zu müssen. Aber du kannst dir sicher vorstellen, welche Erleichterung eine erhöhte Futterbar für deinen Hund bedeutet
  • lege die „Highways“ im Haus oder in der Wohnung, die dein Hund am meisten benutzt, um sich zu bewegen mit rutschfestem Teppich oder ähnlichem aus. Das gibt ihm Halt und verhindert Stürze.
  • ein wärmender Mantel im Winter – schützt deinen Hund davor auszukühlen, hält Gelenke und Muskulatur geschmeidig und beugt Verspannungen vor.

Auch hiermit hilfst du deinem Hund:

  • orthopädische Hundebetten – guter Schlaf ist wichtig für jeden Hund. Doch besonders für ältere, erkrankte und Hunde mit Handicap ist es sehr wichtig gelenkschonend gelagert zu sein. Dein Hund liegt nicht nur perfekt, auch die Blutzirkulation ist optimal und Schmerzen können gelindert und vermieden werden.
  • Hunderampen fürs Auto – einen kleinen Hund kannst du ins Auto heben. Bei einem größeren Hund empfehle ich dir eine Hunderampe, auf der dein Hund sicher ins und aus dem Auto steigen kann.
  • Treppchen für das Sofa – dein Hund kuschelt gern bei dir auf dem Sofa oder im Bett? Mit Handicap wird der Aufstieg und auch das Runterklettern schnell zum unüberwindbaren Hindernis und Stürze sind vorprogrammiert. Dafür gibt es mittlerweile tolle Treppen, mit denen dein Hund sicher und bequem auf und absteigen kann.
  • Tragehilfen beim Treppensteigen – einen kleinen Hund kann man bequem tragen, doch ist der Hund größer oder schwerer kann das schnell gefährlich für dich und deinen Hund werden. Eine Tragehilfe entlastet euch Beide und ermöglicht leichtes und sicheres Treppensteigen.

Die Orthopädietechnik hält eine Vielzahl an Lösungen bereit:

Orthopädietechnik für Hunde?! So etwas gibt es? Ja und sie entwickelt sich rasant. Angelehnt an den Humanbereich wurden in den letzten Jahren viele Möglichkeiten entwickelt, deinen Hund mit Orthopädietechnik zu unterstützen. So sind folgende Produkte heute weit verbreitet. Zumeist ist eine Maßanfertigung für optimale Entlastung und Passform sinnvoll.

  • Bandagen
  • Orthesen
  • Prothesen
  • Hunderolli

Ein Physiotherapeut kann deinen Hund unterstützen mit:

Auch wenn dein Hund unter einem dauerhaften Handicap leidet, ist es sinnvoll und wichtig, deinen Hund physiotherapeutisch und mit Bewegungstherapie zu unterstützen. Dadurch kann man das Handicap zwar nicht „beseitigen“. Doch du hast die Möglichkeit, Verspannungen zu lösen, die sich durch veränderte Bewegungsabläufe zwangsläufig ergeben. Du kannst auch eine möglichst gleichmäßige Muskulatur erreichen und die Gelenke entlasten. Dies sind einige Bereiche aus der Physiotherapie, die deinem Hund helfen können.

  • Massagen und passive Bewegungsübungen
  • Laser
  • Elektrotherapie
  • Hydrotherapie
  • Akupunktur
  • Manuellen Therapieformen

Es gibt Möglichkeiten, wie du deinen Hund mit Übungen und Maßnahmen aus der Physiotherapie selbst unterstützen kannst:

Der regelmäßige Besuch beim Physio deines Vertrauens ist wichtig, keine Frage. Doch mindestens genauso wichtig ist es, dass du in der Zeit dazwischen deinen Hund bestmöglich unterstützt. Nach entsprechender fachlicher Anweisung kannst du beispielsweise folgende Maßnahmen selbst durchführen:

Du siehst, das Leben mit einem Handicap-Hund stellt einen sicher vor die eine oder andere Herausforderung. Doch bietet der Veterinär- und Hundebedarf heutzutage eine Große Bandbreite an Möglichkeiten, dir und deinem Hund das Leben zu erleichtern.

Hast du einen Handicap-Hund und noch mehr Tipps, wie man den Alltag erleichtern kann? Dann teile sie bitte für mich und andere Hundehalter in den Kommentaren mit uns!

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Dein Hund schwimmt nicht gern oder darf es nicht? – Wassertreten für Hunde  – die Alternative

Dein Hund schwimmt nicht gern oder darf es nicht? – Wassertreten für Hunde – die Alternative

Wassertreten für Hunde wird immer populärer. Aber warum eigentlich? Hunde können doch schwimmen, oder? Außerdem hört es sich sterbenslangweilig an. Doch es gibt sie, die Hunde die einfach nicht gern schwimmen oder Panik bekommen, wenn sie den Boden unter den Füßen nicht mehr spüren. Es gibt aber z.B. auch Erkrankungen des Bewegungsapparates wo Schwimmen einfach tabu ist.

Bei Ellbogen– und Knieverletzungen und auch bei einigen Rückenerkrankungen sollte dein  Hund nicht schwimmen. Dann kannst du aufs Wassertreten ausweichen. Da ist Wassertreten auf jeden Fall die bessere Wahl und es ist herrlich entspannend, mit deinem Hund durchs Wasser zu waten, es kühlt deinen Hund wunderbar ab und das Wassertreten hat gleichzeitig noch einen tollen Trainingseffekt.

Wie ist der Trainingseffekt und was bringt es meinem Hund?

Wenn du deinen Hund im Schritt und Trab durch das Wasser führst, ist das ein effizientes Training für die Muskulatur und die Gelenkbeweglichkeit. Dein Hund muss sich bewusst bewegen und präzise ausbalancieren. Das ist gut für sein Körpergefühl! Durch den Wasserwiderstand ist die Anstrengung deutlich höher und die Muskeln werden mehr trainiert, als beim Laufen an Land.

Beim Wassertreten trainierst du auch einen normalen und gesunden Bewegungsablauf. Und auch für das Herz- Kreislaufsystem ist es eine tolle Übung. Positiv dabei ist, dass sich das Körpergewicht, dass dein Hund tragen muss verringert, je tiefer er durchs Wasser watet.

Wie lange darf mein Hund Wassertreten?

Beginnt mit der Übung im flachen Wasser und steigert euch dann zum knietiefen Wassertreten. Beginne mit 1-2 Minuten und steigere die Einheiten langsam.

Diese Punkte solltest du auf jeden Fall beachten für den Trainingsspaß im kühlen Nass!

  • Beim Wassertreten beginnt ihr damit, dass das Wasser bis zum Sprunggelenk reicht und steigert euch dann über das knietiefe Wasser bis hin zum hüfttiefen Wasser.
  • Führe deinen Hund beim Wassertreten an Geschirr und Leine, damit du das Tempo bestimmen kannst und seine Bewegungen flüssig sind – nur so habt ihr einen Trainingseffekt!
  • Du solltest dich bei deinen Trainingseinheiten immer nach dem täglichen Befinden deines Hundes richten. Wie auch wir Menschen, sind unsere Hunde nicht jeden Tag gleich leistungsfähig.
  • Das Wasser sollte nicht zu kalt sein. Dann zieht sich die Muskulatur deines Hundes zusammen und verspannt sich. Wenn dein Hund fröstelt, macht ihm das Training im Wasser auch keine Freude.
  • Für Junghunde und ältere Hunde würde ich immer das Wassertreten am Ufer empfehlen. Es ist optimal, wenn dein Hund an einem flachen Ufer ins Wasser gehen kann. Unkontrollierte Sprünge ins Wasser solltest du vermeiden.
  • Essen ist vor dem Wassertreten oder Schwimmen übrigens tabu. Genau wie bei jeder anderen sportlichen Aktivität auch. Nicht nur, dass es sich mit vollem Magen nicht gut trainiert. Es kann sogar gesundheitsgefährdend sein.

Wann ist Wassertreten für Hunde tabu?

Bei Fieber und Infektionserkrankungen, bei offenen Wunden, Entzündungen und schweren Herzerkrankungen sollte dein Hund auf Schwimmen und Wassertreten verzichten.

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Schwimmen mit Hund – diese 10 Punkte solltest du beachten!

Schwimmen mit Hund – diese 10 Punkte solltest du beachten!

Schwimmen mit Hund ist eine beliebte Aktivität in den heißen Sommermonaten. Viele Hunde lieben es im kühlen Nass zu schwimmen und zu toben. Eine willkommene Abkühlung an heißen Sommertagen! Tessa zumindest schwimmt sehr gern, auch wenn viele Podencos um Wasser einen großen Bogen machen. So wie Snowy, für die es die absolute Schmerzgrenze ist, wenn ihre Pfoten nass werden.

Nicht nur für gesunde Hunde ist das Schwimmen klasse. Auch bei einigen Erkrankungen des Bewegungsapparates wie z.B. ARTHROSE, neurologischen Erkrankungen wie z.B. BANDSCHEIBENVORFALL ist Schwimmen ein tolles Training. Du trainierst damit die Muskulatur und es ist toll für das Körpergefühl. Auch Gelenkbeweglichkeit und Koordination werden trainiert.

Positiv dabei ist, dass sich das Körpergewicht, dass dein Hund tragen muss verringert, je tiefer im Wasser ist. Und auch für das Herz- Kreislaufsystem ist es eine tolle Übung. Durch den Wasserwiderstand ist die Anstrengung deutlich höher und die Muskeln werden mehr trainiert, als beim Laufen an Land. Ein gelenkschonendes Training also.

Was liegt da näher, als das kühle Nass zu nutzen um unseren Hunden etwas Gutes zu tun?

Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten, wenn dein Hund schwimmen geht:

  • Wenn du deinen Hund die ersten Male schwimmen läßt oder die Badesaison gerade erst begonnen hat, solltest du mit kurzen Einheiten von wenigen Minuten beginnen und es langsam minutenweise steigern. Auch für gesunde Hunde sind die Bewegungen anstrengend.
  • Achte immer auf das tägliche Befinden deines Hundes. Wie wir Menschen, sind unsere Hunde nicht jeden Tag gleich leistungsfähig.
  • Hunde haben kein Vernunftsdenken und kennen ihre eigenen Grenzen nicht immer. So schwimmen sie noch weiter obwohl sie schon längst müde sind.  Am Besten kommt dein Hund gar nicht erst in diesen Erschöpfungszustand. Beobachte ihn sehr genau.  Wenn dein Hund langsamer wird und Bewegungen angestrengt wirken, sollte definitiv Schluss sein. Ich bin mir sicher, du bekommst schnell ein Gefühl dafür.

Schwimmen mit Hund – auch das ist wichtig:

  • Erfrischung ist toll und angenehm. Doch sollte das Wasser nicht zu kalt sein. Dann zieht sich die Muskulatur des Hundes zusammen und sie verspannt. Ausserdem macht es nur halb so viel Spaß, wenn man im Wasser fröstelt.
  • Zwinge deinen Hund nie zum Schwimmen. Nicht jeder Hund findet es angenehm und hat Spaß daran. Es gibt sogar Hunde, die große Angst bekommen. Dann ist eventuell Wassertreten die bessere Wahl.
  • Es ist optimal, wenn dein Hund an einem flachen Ufer ins Wasser gehen kann.
  • Essen ist vor dem Schwimmen tabu. Genau wie bei jeder anderen sportlichen Aktivität auch. Nicht nur, dass es sich mit vollem Magen nicht gut trainiert. Es kann sogar gesundheitsgefährdend sein – Stichwort Magendrehung oder Kreislaufkollaps.

Auch diese Punkte lege ich dir ans Herz:

  • Wenn dein Hund noch nicht sicher im Schwimmen ist, Erkrankungen des Bewegungsapparates hat oder schon älter ist, empfehle ich dir, ihn mit einer Schwimmweste zu sichern.
  • Meide Gewässer mit Strömungen. Ein Hund kann nicht einschätzen, ob er mit der Strömung zurechtkommt und schwimmt zu weit raus und kommt nicht gegen die Strömung an. Das kann lebensgefährlich sein.
  • Bei Ellbogen– und Knieverletzungen und auch bei einigen Rückenerkrankungen sollte deinHund nicht schwimmen. Dann kannst du aufs Wassertreten ausweichen. Möchtest du deinen Hund dennoch schwimmen lassen, dann solltest du auf therapeutisches Schwimmen unter Begleitung eines Hundephysios zurückgreifen.

Wann ist Schwimmen tabu für deinen Hund?

Egal, wie viel Spaß das Schwimmen macht, es gibt Situationen, da ist es defintiv tabu. Bei Fieber und Infektionserkrankungen, bei offenen Wunden, Entzündungen und schweren Herzerkrankungen sollte dein Hund auf Schwimmen verzichten.

Nun kann es losgehen! Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude im kühlen Nass!

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Nahrungsergänzungsmittel – Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Nahrungsergänzungsmittel – Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt ist ein bewährtes Nahrungsergänzungsmittel auch für Hunde, denn es nährt hervorragend die Gelenke und fördert die Gelenkschmiere. Es eignet sich sehr gut zur Vorbeugung und zur Unterstützung bei Gelenkerkrankungen. Gleichzeitig wirkt es entzündungshemmend. Ein wahren Allroundtalent also.

Wo kommt die Grünlippmuschel her?

Die Grünlippmuschel (lat. Perna Canaliculus) stammt aus Neuseeland. Dort wird sie bereits seit vielen Jahren von den Ureinwohnern Neuseelands- den Maoris – als Nahrungs- und auch Heilmittel eingesetzt. Zu ihrem Namen kam die Grünlippmuschel durch den grün gefärbten Rand, der sich an ihrer Schale befindet. Gezüchtet wird die Grünlippmuschel in den Küstenregionen Neuseelands vorwiegend in den Marlborough Sounds und im Hauraki Golf. Die Grünlippmuschel ähnelt der Miesmuschel sehr und wird daher auch Neuseeland Miesmuschel genannt.

Welche Inhaltsstoffe beinhaltet die Grünlippmuschel?

In der Grünlippmuschel befindet sich unter anderem: Glykosaminoglykane, Proteine, Omega-3-Fettsäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Zusätzlich enthält sie viele Mineralien wie Magnesium, Natrium, Kalzium und Kalium. Glykosaminglykane sind wichtig, um die Gelenke und auch das Bindegewebe gesund zu erhalten. Aber im Alter des Hundes oder bei Erkrankungen der Gelenke wie der Arthrose ist der gesunde Gelenkaufbau gestört.

Also werden mit dem Grünlippmuschelpulver zusätzlich Glykosaminglykane gefüttert, um den gesunden Aufbau von Gelenkknorpel und Gelenkschmiere positiv zu beeinflussen. Bei nicht entölten Grünlippmuschelpräparaten ist zusätzlich der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren recht hoch. Auch Omega-3-Fettsäuren haben einen positiven Einfluss auf den Bewegungsapparates des Hundes.

Das Extrakt der Grünlippmuschel wird in verschiedenen Darreichungsformen angeboten – sowohl in Tabletten-, Kapsel-, als auch in Pulverform. Hunden wird es meist als Pulver unter das Futter gemischt.

Wie wird das Grünlippmuschelpulver hergestellt?

Nach der Ernte werden die Schalen der Muschel entfernt. Danach wird dem Muschelinhalt in einer Zentrifuge Wasser entzogen und die Masse gefriergetrocknet. Mit diesem Verfahren erhält man die Nährstoffe in der Muschel sehr gut, entzieht der Muschel so aber die maximale Menge Wasser. So läßt sich das Produkt gut zu Pulver verarbeiten.

Für welche Hunde ist Grünlippmuschelpulver als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Grünlippmuschelpulver eignet sich als Nahrungsergänzungsmittel prinzipiell für jeden Hund. Vorwiegend findet es Einsatz bei z.B.:

  • Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie etc..
  • bei Hunden mit hoher körperlicher Aktivität (Sporthunde)
  • präventiv bei Hunden, die zu Erkrankungen des Bewegungsapparates leiden.
  • bei älteren Hunden

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Entscheidend ist beim Kauf von Grünlippmuschelpulver nicht der Preis. Du solltest darauf achten, dass bei der Produktion des Pulvers die Muscheln gefriergetrocknet verarbeitet werden. Nur so bleiben alle wichtigen Nähr- und Aufbaustoffe weitestgehend erhalten. Prüfe den Gehalt an Glycosaqminoglycan (GAG), der im Pulver enthalten ist. Vage Aussagen wie „mindestens 2%“ oder „zwischen 2% und 4%“ sind lediglich Grenzwertbestimmungen. Sinnvoll sind Produkte, die zu 100% aus Grünlippmuschelpulver bestehen. So hast du die volle Wirkung des Extraktes, ohne das günstigere Rohstoffe beigemischt werden.

Wie dosierst Du das Grünlippmuschelpulver?

Ich empfehle dir, das Grünlippmuschelpulver mehrmals im Jahr kurweise anzuwenden. Die Dosierung des Grünlippmuschelpulver passt man der Größe des Hundes an. Je nach Produkt empfiehlt man grob: bei kleinen Hunden bei 0,5 g täglich und bei größeren Hunden bis zu 1 g täglich. Das Pulver lässt sich einfach zusammen mit dem täglichen Futter verabreichen. Orientiere die bei den Mengen bitte an den Angaben des Herstellers auf der Verpackung.

Wie schnell wirkt Grünlippmuschelpulver?

In der Regel dauert es einige Zeit, bis die Wirkung des Grünlippmuschelpulver einsetzt. Daher sollte das Produkt über mehrere Wochen, bestenfalls 8 Wochen verabreicht werden.

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Alles Liebe, deine Tina neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt

 

Pfotenschleifen beim Hund – Wenn Bewegungen nicht normal sind – Gastartikel bei Bothshunde

Pfotenschleifen beim Hund – Wenn Bewegungen nicht normal sind – Gastartikel bei Bothshunde

Und es gibt noch einen zweiten Gastartikel im Rahmen des monatlichen Live Call bei Lieblingshund Training am 15.6.2018. Dort bin ich als Gastrednerin eingeladen. Du erfährst dort ganz genau, woran wir Schmerzen beim Hund erkennen! 

Es passiert nämlich sehr oft, dass Hundehalter Bewegungsabläufe für normal halten, weil der Vierbeiner das immer schon so gemacht hat. Aber es kommt auch häufig vor, dass sich Dinge im Bewegungsablauf und im Verhalten schleichend verändern. Sie deuten auf Schmerzen und/oder eine Erkrankung hin, werden aber im Alltag “übersehen.

Pfotenschleifen beim Hund – ein wichtiges Symptom für Erkrankungen des Bewegungsapparates

Das Thema ist natürlich extrem breit gefächert, aber es ist mir wichtig, dich dafür zu sensibilisieren. Denn je besser du über Schmerzsignale und unnormale Bewegungsabläufe Bescheid weißt, desto schneller kannst du erkennen, wenn es deinem Hund nicht gut geht.

In diesem Gastartikel, der auf dem Blog Bothshunde.com erscheint, geht es wieder um Auffälligkeiten im Bewegungsablauf des Hundes. In diesem Fall das Pfotenschleifen. Wenn du erfahren möchtest, was die Ursachen sein können, und du auch gern beim Live Call dabei sein möchtest, dann findest du hier den Artikel: Pfotenschleifen bei Hund – wenn Bewegungen nicht normal sind

Ich freue mich auf dich! Alles Liebe, deine Tina 

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Diese Symptome für Hüftdysplasie beim Hund solltest du kennen!

Diese Symptome für Hüftdysplasie beim Hund solltest du kennen!

Kennst du die klassischen Symptome für Hüftdysplasie? Von der Hüftdysplasie haben die meisten Hundehalter schon einmal gehört, denn sie ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen beim Hund. Trotzdem kennen viele Hundehalter die Anzeichen einer Hüftdysplasie nicht – und so sehe ich häufig Vierbeiner, die offensichtliche Symptome einer HD zeigen. Im Gespräch mit den Haltern stellt sich allerdings oft heraus, dass sie den Gang ihres Hundes für ganz normal und gesund halten.

„Der läuft schon immer so.“ oder „Der kann gar nix haben, denn der rennt und spielt ja ganz normal. – das sind Aussagen, die ich dann häufig höre. Dabei sollte eine HD auf jeden Fall behandelt werden und auch Hundehalter selbst können viel tun, um ihren Hund zu unterstützen – wenn die Erkrankung denn entsprechend diagnostiziert wurde.

Daher habe ich dir die wichtigsten Symptome für eine Hüftdysplasie zusammengefasst. Dabei geht es nicht darum, das du nun selbst Diagnosen stellst, aber ein guter Blick für auffälliges Verhalten kann dir helfen zu erkennen, wenn im Bewegungsablauf eines Hundes etwas nicht in Ordnung ist.

Wann kann die Hüftdysplasie beim Hund festgestellt werden?

Die Hüftdysplasie kann im Junghundalter mittels Röntgen festgestellt werden. Das sollte insbesondere bei Hunden, mit denen man züchten möchte, die im Hundesport oder als Diensthund geführt werden sollen, zur Routine gehören.
Leider wird die Notwendigkeit häufig verkannt und wenn der Hund nur “zum Spaß” Sport betreiben soll, wird das Röntgen ausgelassen. Dabei ist bei jeder Art von Hundesport ein gesunder Bewegungsapparat sehr wichtig!

Was ist eine Hüftdysplasie?

Die Hüftdysplasie bzw. Hüftgelenksdysplasie (kurz: HD) ist eine meist angeborene Fehlentwicklung des Hüftgelenks, bei der Oberschenkelkopf und die Hüftpfanne nicht richtig zueinander passen. In der Regel tritt sie beidseitig auf, eine Seite ist immer stärker betroffen.

Die häufigsten Symptome für Hüftdysplasie

  1. Häufig haben betroffene Hunde einen ausgeprägten Hüftschwung oder schaukelnden Gang – der sogenannte „LSÜ-Twist“.
  2. Auch das „Kaninchenhoppeln“ zeigen Hunde mit HD oft. Das bedeutet, der Hund bewegt sich im Trab und Galopp voran, indem er sich mit beiden Hinterläufen gleichzeitig abstößt. Optisch sieht dies dann aus, als würde er hoppeln wie ein Kaninchen.
  3. Berührungsempfindlichkeit im Bereich des unteren Rückens/Lendenwirbelsäule und Hüfte.
  4. Hunde mit HD zeigen oft Schwierigkeiten beim Aufstehen und Hinlegen. Oft ist dies verbunden mit Lautäußerungen wie Seufzen und Aufstöhnen.
  5. Zeigen von klassischen Schmerzzeichen wie vermehrtes Hecheln, Schmatzen, Aufstöhnen, Seufzen, spontanes Knabbern und Belecken der Hüfte.
  6. Lahmheiten unterschiedlicher Art von der dauerhaften Lahmheit bis hin zur zeitweisen Lahmheit wie z.B. zu Beginn der Bewegung, gegen Ende eines Spaziergangs oder immer mal wieder.
  7. Alltagsbewegungen wie Treppensteigen oderins Auto steigen fallen schwer und werden vermieden. Das wird häufig als Bockigkeit oder Sturheit abgetan – dabei hat der Hund Schmerzen oder ist schlicht zu schwach.
  8. Im Krankheitsverlauf wird die Muskulatur in den Hinterläufen deutlich schwächer. Zusätzlich können Verspannungen in den überlasteten Körperbereichen, wie Rücken- und Schultermuskulatur, sowie der Muskulatur der Vorderläufe ertastet werden.
  9. Bei vielen Vierbeinern kann man Wetterfühligkeit und eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei feuchtem, nasskalten Wetter feststellen.
  10. Hunde mit Hüftdysplasie setzen sich häufig schräg hin und lassen sich im Sitz und Platz auf eine Seite rutschen.
  11. Vierbeiner mit HD zeigen vermehrt Bewegungsunlust und verlieren die Freude am Spiel mit Artgenossen und Menschen. Es können auch Verhaltensveränderungen auftreten und Hunde werden z.B. unverträglich, aggressiv, schreckhaft oder ängstlich.

Wenn dein Hund eines oder mehrere dieser Symptome zeigt, solltest du ihn auf jeden Fall von deinem Tierarzt untersuchen lassen. Erste Anzeichen zeigen sich meist im jungen Alter. Ein Ausbleiben der Symptome bedeutet allerdings nicht, dass der Hund „HD-frei“ ist.

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