Koordinations- und Balancetraining – Laufen über verschiedenen Untergründe

Koordinations- und Balancetraining – Laufen über verschiedenen Untergründe

Koordinations– und Balancetraining ist für Hunde jeden Alters wichtig und sinnvoll. Es trainiert den gesamten Körper und schult auch das Körpergefühl.

Mit dem Laufen über verschiedene Untergründe kannst du die Koordination und Gleichgewicht deines Hundes optimal trainieren. Das Laufen über verschiedene Untergründe unterstützt zudem die Propriozeption. Darunter versteht man die Wahrnehmung der Bewegungen und Lage des Körpers und einzelner Körperteile im Raum, also die Eigenwahrnehmung des Körpers. Gleichzeitig wird dein Hund animiert, alle Pfoten gleichmäßig zu nutzen und ein gesunder Bewegungsablauf trainiert.

Wie es geht

Das Laufen über verschiedene Untergründe kannst du mit deinem Hund sowohl Zuhause durchführen als auch auf dem Spaziergang. Wenn du das Laufen über verschiedene auf dem Spaziergang durchführen möchtest, eignen sich Waldboden auch mit Wurzeln, Feldwege, ein umgepflügter Acker, Kiesel und Sandboden. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und du kannst alles nutzen, was die Natur bietet. Nehme deinen Hund dafür an die Leine und führe ihn langsam über die verschiedenen Untergründe. (So wie sie euch beim Spaziergang begegnen).

Dein Hund sollte im Schritt laufen, so dass er die wechselnden Untergründe bewusst wahrnimmt und Unebenheiten ausbalanciert. Wenn du mit deinem Hund auch im Haus trainieren möchtest, kannst du verschiedene Untergründe, die sich beim Spaziergang bieten leicht nachahmen. Ideen hierfür sind künstlicher Rasen, eine rauhe Fussmatte oder Matte mit Noppen, die du auslegen kannst. Du kannst Korken, Kieselsteine und Sand sammeln und in flachen Behältnissen hinstellen. Führe dann deinen Hund an der Leine durch.

Gerade für wenig mobile Hunde bietet es sich an, das Laufen über unterschiedliche Untergründe im Haus (Terrasse, Garten) durchzuführen. An verschiedenen Untergründen und Materialen sind dir und deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Achte nur darauf, das dein Hund sich an den Materialien nicht verletzen kann.

Trainingsempfehlung für das Koordinations- und Balancetraining:

Steigere die Trainingseinheiten immer langsam, dass das Koordinations– und Balancetraining über verschiedene Untergründe für deinen Hund sehr anstrengend ist.

Der Start:

Häufigkeit: 3-4x wöchentlich

Dauer: 1 Minute

Für Fortgeschrittene:

Häufigkeit: 3-4x wöchentlich

Dauer: 2-3 Minuten

Wann ist das Laufen über verschiedene Untergründe tabu für deinen Hund?

Wenn dein Hund instabile Gelenke hat, solltest du auf das Laufen über verschiedene Untergründe verzichten.

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Alles Liebe,

Deine Tina

Wie du die Kondition deines Hundes trainierst und was du beachten muss

Wie du die Kondition deines Hundes trainierst und was du beachten muss

Im letzten Artikel ging es bereits darum, weshalb Konditionstraining gut für deinen Hund ist. Aber was gibt es eigentlich bei einem guten Konditionstraining zu beachten und wie baut man Kondition beim Hund sinnvoll auf?

Diese Punkte solltest du beim Konditionstraining beachten:

  • Du solltest vor dem Trainingsbeginn von deinem Tierarzt checken lassen, ob Herz-Kreislaufsystem und auch der Bewegungsapparat belastbar genug sind für das Konditionstraining. Auch auf das Gewicht deines Hundes solltet ihr einen Blick werfen. Bei Übergewicht muss das Training besonders vorsichtig angegangen werden, da Gelenke und Herz-Kreislauf besonders gefordert sind und möglicherweise übermäßig beansprucht werden. Hier ist ein besonders schonender Trainingsaufbau kombiniert mit Ernährungsanpassung etc. notwendig.
  • Besonders in den warmen Sommermonaten solltest du das Training unbedingt am frühen Morgen oder in den Abendstunden durchführen. Ansonsten riskierst du einen Kreislaufzusammenbruch oder Hitzschlag deines Hundes. Wie auch wir Menschen, haben unsere Vierbeiner bei hohen Temperaturen mit Anstrengung zu kämpfen. Zusätzlich besteht durch den erhitzten Boden die Gefahr, dass die Pfoten deines Hundes verbrennen.
  • Dein Hund sollte vor dem Training ca. 2 Stunden nichts gegessen haben. Mit vollem Magen trainiert es sich nicht gut und es lauert die Gefahr einer Magendrehung.
  • Gebe deinem Vierbeiner vor dem Training die Chance, sich auf einem kurzen Spaziergang zu lösen.
  • Warm Up: Wärme deinen Hund vor dem Konditionstraining mit einigen aktiven Übungen auf. Das bereitet das Herz-Kreislaufsystem und die Gelenke auf die anstehende Belastung vor und beugt Verletzungen vor.
  • Cool Down: achte darauf, dir nach dem Konditionstraining die Zeit für ein Cool Down zu nehmen, um die schnelle Regeneration deines Hundes zu unterstützen.

Auch diese Punkte sind wichtig:

  • Gönne deinem Hund Pausen. Besonders zu Anfang solltest du genügend Phasen zur Regeneration einplanen. Wechsele die Trainingsphasen mit entspannten Phasen ab, in denen er locker in Schritt oder frei laufen kann und schnuppern kann.
  • Dein Hund sollte beim Training die Möglichkeit haben zu trinken. Führe Wasser mit, damit er sich in den Pausen erfrischen kann.
  • Achte auf den richtigen Untergrund für das Training. Der Boden sollte weder zu hart noch zu nachgiebig sein. Meide Asphalt genauso wie sandigen Boden. Weicher Waldboden eignet sich optimal für euer Training, da er sanft nachfedert.
  • Baue das Training langsam und gezielt auf. Überfordere deinen Hund nicht. Beginne mit wenigen Minuten und steige die Trainingsphasen langsam. Dein Hund sollte nach dem Training niemals erschöpft sein.

Wie kann man die Kondition des Hundes trainieren?

Für das Konditionstraining ist gleichmäßige und gelenkschonende Bewegung wichtig.

Dafür eignet sich zum Beispiel:

Joggen

Du kannst mit deinem Hund Joggen gehen. Dabei sollte er locker im leichten Trab neben dir herlaufen können. Damit du beim Joggen die Leine nicht in der Hand halten musst, gibt es übrigens spezielle Jogginggurte.

Traben am Rad

Auch beim Radfahren kann dein Vierbeiner dich begleiten. Lasse ihn im lockeren Trab neben dem Rad herlaufen. Achte darauf, dass du deinen Hund zuvor mit dem Laufen am Rad vertraut gemacht hast!

Schwimmen und Wassertreten

Der Vorteil beim Training im Wasser ist, dass dein Hund sehr gelenkschonend trainiert. Denn im Wasser werden die Gelenke maximal entlastet. Gleichzeitig ist der Trainingseffekt durch den Wasserwiderstand sehr hoch. Aber natürlich auch die Anstrengung!

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Deine Tina

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Physiotherapie beim Hund – Fitness und Mobilität für jeden Hund

Physiotherapie beim Hund – Fitness und Mobilität für jeden Hund

Ich nehme es gleich vorweg: Physiotherapie beim Hund ist tatsächlich für “Jederhund“ empfehlenswert

Völlig grundlos gibt es immer noch Stimmen, die Physiotherapie beim Hund belächeln. Doch warum sollte etwas, was uns Menschen so wunderbar hilft, unseren Vierbeinern nicht helfen? Physiotherapie ist viel mehr als Wellness für unsere Hunde. Sie trägt ganz entscheidend zu Fitness, Rehabilitation und Gesundheit bei.

In den letzten Jahren hat sich die Physiotherapie beim Hund nicht nur kontinuierlich weiterentwickelt. Behandlungsmethoden wurde sorgsam vom Zwei- auf den Vierbeiner übertragen. Die Anwendbarkeit und Wirkung erprobt. Auch in der Veterinärmedizin findet sie immer mehr Anklang. Immer mehr Tierärzte empfehlen eine Behandlung durch einen Physiotherapeuten.

Bei welcher Erkrankung macht der Besuch beim Physiotherapeuten Sinn?

Das Anwendungsgebiet ist ebenso breit gefächert wie in der Humanphysiotherapie. Grundsätzlich kann man Vierbeiner bei allen Arten von Erkrankungen des Bewegungsapparates unterstützen. Dazu gehören Gelenkerkrankungen wie Patellaluxation, Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie und Co.. Auch bei neurologischen Erkrankungen gelingt es, Vierbeiner wieder „ans Laufen“ zu bringen. Wie beispielsweise bei Cauda Equina Compressions Syndrom, Bandscheibenvorfälle, Wobbler Syndrom, Vestibulärsyndrom oder Rückenmarksinfarkt. Doch auch beim klassischen Kreuzbandriss, Sehnenentzündungen und –rissen, Brüchen, Muskelerkrankungen etc.. Ich lege da jedem Hundehalter ans Herz, einen Physiotherapeuten zu Rate zu ziehen.

Und was ist bei Krankheiten, die nicht heilbar sind?

Es gibt in der Tat Erkrankungen des Bewegungsapparates, die nicht heilbar sind. Beispiele dafür sind Arthrose oder Spondylose. Wir können diese Erkrankungen nicht heilen. Allerdings kann mit Physiotherapie das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten und verzögert werden. Auch Symptome werden gemildert, Schmerzen gelindert und mehr Beweglichkeit und Lebensqualität gegeben. Gerade und besonders hier ist die Physiotherapie beim Hund sehr wertvoll.

Doch Physiotherapie beim Hund ist viel mehr als „Krankengymnastik“

Im Alter rüstig

Unseren Senioren hilft die Physiotherapie dabei fit und mobil zu bleiben oder zu werden. So mancher Senior, der sich bei den ersten Terminen in meine Praxis nur mühsam bewegte, ist schon nach kurzer Zeit seinen Haltern wieder auf der Nase herumgetanzt – hüpfte plötzlich wieder aufs Sofa, begann zu spielen oder forderte längere Spaziergänge ein. Dies sind keine Einzelfälle und keine Zauberei.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt dabei auf aktiven Bewegungsübungen – denn genauso wie Menschen im fortschreitenden Altern und aktiver Bewegung länger fit bleiben – profitieren auch unsere Vierbeiner davon. So bleiben Körper und Kopf länger fit und agil.

Die Schwergewichte unter den Vierbeinern

In den letzten Jahren hat der Anteil an übergewichtigen Hunden drastisch zugenommen. Und die Folgen von Übergewicht sind drastisch! So sinkt die Lebenserwartung der Hunde um 20%. Nahezu unvermeidlich zieht es zudem Schäden am Bewegungsapparat nach sich. Die Anzahl an Hunden, die ihre überflüssigen Pfunde mit der Unterstützung eines Physiotherapeuten abtrainieren und ihnen den Kampf ansagen, wächst stetig.

Auch die Sportler sollten regelmäßig ihren Physiotherapeuten sehen

Der Bereich des Hundesports wächst stetig und immer neue Hundesportarten sprießen aus dem Boden. Genauso wächst auch die Anzahl verantwortungsvoller Hundebesitzer, die sich nicht nur nach dem Wettkampf zur Entspannung und dem Lösen von Blockaden beim Physiotherapeuten einfinden – sondern für die z.B. regelmäßige Check Ups oder Konditionsaufbau in fachlich kompetenter Hand selbstverständlich ist.

Der Hund sollte dabei nicht als „Sportgerät“ gesehen werden, das „funktionieren“ muss, sondern als Partner, mit dem man den Sport gemeinsam ausübt.

Denn wie kann ich Leistung im Sport von meinem Hund erwarten, der unter Blockaden und Verspannungen leidet? Wenn man in den Leistungssport beim Menschen schaut, muss man nicht lange suchen: bei den Fußballteams stets an der Seite der Mannschaft: der Physiotherapeut, der bei der sportlichen Vorbereitung unterstützt, bei Verletzungen handelt und behandelt und den strapazierten Sportlerkörper nach der Anstrengung wieder entspannt und lockert.

Genau das sollte man sich als Beispiel nehmen, wenn man verantwortungsvollen Hundesport betreiben möchte.

Und wenn mein Hund fit und gesund ist?!

Das Stichwort ist „Prävention“. Es ist ganz wunderbar, wenn unsere Vierbeiner fit und gesund sind – ein völlig beschwerdefreies Leben leben. Der Traum eines jeden Hundebesitzers. Also muss man doch eigentlich nichts tun oder? Nicht ganz – natürlich ist keine intensive Behandlung nötig, wie beispielsweise bei einem Hund mit einem akuten Kreuzbandriss, der sich in der Rehabilitation befindet.

Dennoch halte ich es für wichtig, das unsere Vierbeiner nicht nur zum regelmäßigen Check Up mit Blutbild beim Tierarzt vorgestellt werden – sondern auch beim Physiotherapeuten des Vertrauens. Der schaut, ob noch alles am „rechten Platz ist“  und ob es Verspannungen oder Auffälligkeiten im Bewegungsablauf gibt. Gleichzeitig kannst du vieles im alltäglichen Leben tun damit dein Hund so fit bleibt wie er ist. Denn es gibt keinen Grund zu warten, bis er die ersten Zeichen des Alters zeigt, um mit gezielter Bewegung zu beginnen. So hat sich bei Hunden, die ich betreue gezeigt, dass schon eine Kombination aus wenigen verschiedenen, gezielten aktiven Bewegungsübungen, die regelmäßig durchgeführt werden, einen großen Trainingseffekt hat.

Das kostet nicht viel Zeit, es macht dem Hund Spaß, wir Menschen verbringen gleichzeitig Zeit mit unserem Hund – und trainieren seinen Körper und auch Kopf.

Ich vergleiche dies immer mit regelmäßigen Joggingeinheiten oder anderen sportlichen Aktivitäten, denen wir Menschen nachgehen, um etwas für unsere Fitness und Gesundheit zu tun. Dies gilt ebenso der Prävention wie mein Trainingsansatz. Nehme dir mehrmals die Woche etwas Zeit  und führe mit deinem Hund verschiedene aktive Bewegungsübungen durch.

Dies kannst du noch mit einem leichten Konditionstraining ergänzen.

Das gibt es zu beachten, wenn du aktiv werden möchtest:

Wichtig ist, dass du dir dein Trainingsprogramm für deinen Hund von einem Fachmann/-frau zusammenstellen lässt. Lasse auch Häufigkeit und Intensität der Trainingseinheiten gezielt auf deinen Hund anpassen.

Du möchtest selbst aktiv werden und etwas für die Fitness und Gesundheit deines Vierbeiners tun? Dann schau doch bei meinen ONLINE VIDEO KURSEN VORBEI! Es ist garantiert der passende Kurs für dich und deinen Hund dabei!

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Deine Tina

 

Sport mit älteren Hunden – was du unbedingt beachten solltest

Sport mit älteren Hunden – was du unbedingt beachten solltest

Können Hunde eigentlich auch im Alter noch sportlich aktiv sein?

Sport mit älteren Hunden ist oft ein strittiges Thema. Doch was spricht eigentlich gegen dem Alter entsprechende und verantwortungsvoll betriebene sportliche Aktivitäten? Viele Vierbeiner, die ihr Leben lang Sport betrieben haben, haben auch im Alter oft noch Freude an sportlicher Aktivität. Gleichzeitig ist Bewegung auch im Alter sinnvoll und hält den Senior fit und beweglich. Eine gute Muskulatur, Mobilität, ein gutes Körpergefühl, Balance und Koordination sind auch für Seniorhunde unverzichtbar. Dennoch sieht man viele Vierbeiner, die eine schlechte Muskulatur haben und sehr wackelig auf den Beinen sind. Das muss nicht sein.
Sport und gezielte Bewegungsübungen können deinen Hund dabei unterstützen, wieder fitter zu werden und zu bleiben.

Wenn du dich dazu entscheidest, mit deinem älteren Hund sportlich aktiv zu sein, sollte sich die Sportart, Häufigkeit, Anspruch und Intensität immer nach dem Gesundheitszustand deines Hundes richten. Besonders Sportarten wie Hoopers Agility, Degility oder Mobility eignen sich hervorragend für ältere Vierbeiner und jene mit Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dabei geht es nicht um Leistung und Tempo sondern vor allem um Spaß, Erhalt der Fitness und Mobilität.

Es gibt einige Punkte, die du beim Sport mit älteren Hunden beachten solltest:

Tierarzt – und Physio-Check Up

Besonders bei älteren Hunden ist ein regelmäßiger Gesundheits-Check Up unverzichtbar. Herz-Kreislaufsystem, Bewegungsapparat sollten gecheckt werden und auch ein geriatrisches Blutbild ist wichtig. Mit Tierarzt und Physiotherapeut kannst du auch besprechen, welche Sportarten sich für deinen Hund eignen. Gleichzeitig sollte der Hundephysiotherapeut deinen Vierbeiner regelmäßig sehen, um die Entwicklung des Bewegungsapparates immer im Blick zu haben.

Bandagen – geniale Hilfsmittel

Bandagen kommen nicht nur bei Verletzungen zum Einsatz. Auch als Unterstützung für die Gelenke eines älteren Hunde z.B. beim Sport sind sie eine tolle Sache. Se stabilisieren und geben deinem Hund Sicherheit. Gleichzeitig wird das Verletzungsrisiko gemindert.

Sorgfältiges Warm-Up

Ein gutes Warm Up ist im Hundesport natürlich bei jedem Hund unverzichtbar. Auch bei einem Seniorhund solltest du dir die Zeit für ein umfassendes Warm Up nehmen. Da der Körper im Alter etwas länger braucht, um auf Touren zu kommen, solltest du das Warm Up ein wenig ausdehnen.

Cool Down

Nach dem Sport ist ein ausgiebiges Cool Down wichtig, damit dein Hund wieder in den Ruhemodus kommt. So wie dein älterer Hund etwas länger braucht, um aufzuwärmen, so braucht er auch etwas länger, bis sein Körper wieder im Ruhezustand ist. Nehme dir also ausreichend Zeit dafür.

Das richtige Pensum – niemals überfordern

Wie viel Sport ist gut für deinen Hund? Du solltest deinen Hund keinesfalls überlasten. Daher sollte die sportliche Aktivität beendet sein BEVOR dein Hund Anzeichen von Erschöpfung oder Müdigkeit zeigt. Kleine gut dosierte Einheiten machen ihm nicht nur mehr Freude, sie schützen auch seine Gesundheit.

Beobachten – auch beim Sport mit älteren Hunden unverzichtbar

Achte bei jeder Trainingseinheit genau darauf, ob dein Hund ohne Probleme mithalten kann. Die Tagesform spielt bei einem älteren Hund eine immer größere Rolle und Übungen, die beim letzten Mal kein Problem waren, können beim nächsten Mal schon schwer fallen. Du solltest dann keinesfalls auf das gewohnte Pensum oder die gewohnte Übung bestehen, sondern ernst nehmen, wenn du siehst, dass bestimmte Dinge deinem Hund schwerer fallen – und das Training anpassen.

Im nächsten Blogbeitrag stelle ich dir einige sportliche Aktivitäten vor, die sich auch gut für ältere Hunde eignen.

Du möchtest deinen älteren Hund endlich selbst gezielt unterstützen und dafür sorgen, dass er auch im Alter fit und mobil ist? Dann ist mein SENIORFIT ONLINE VIDEO KURS perfekt für dich und deinen Hund! Mit aktiven Bewegungsübungen tust du gezielt etwas für die Fitness, Mobilität und Gesundheit deines Vierbeiners! 

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Alles Liebe

Deine Tina

Durchtrittigkeit beim Hund – was sie bedeutet und wie sie behandelt wird

Durchtrittigkeit beim Hund – was sie bedeutet und wie sie behandelt wird

Die Durchtrittigkeit beim Hund (Hypermobilität) ist eine Überbeweglichkeit eines Gelenks, die durch eine Bindegewebs- oder Bänderschwäche hervorgerufen wird. Betroffen sein können nicht nur ältere Hunde. Auch junge Vierbeiner zeigen häufig eine Durchtrittigkeit.

Meist ist das Handgelenk {Carpalgelenk) betroffen, aber auch z.B. das Sprunggelenk kann durchtrittig sein. Häufig zeigen betroffene Vierbeiner auch „Plattfüße“, das heißt ihre Zehen sind gespreizt.

Meine Snowy leidet schon seit sie zu mir kam unter hypermobilen Handgelenken. Eine Folge dessen ist übrigens, dass sie dadurch ihre Krallen vorne besonders schlecht abläuft und wir immer sehr gut darauf achten müssen, dass sie nicht zu lang werden.

Aber wie genau entsteht die Durchtrittigkeit beim Hund?

Dafür schauen wir uns den Bewegungsapparat des Hundes näher an. Der passive Bewegungsapparat besteht aus Knochen, Gelenken und Bändern und bildet das „Gerüst“ des Körpers. Muskeln, Faszien und Sehnen bilden den aktiven Bewegungsapparat und bringen Bewegung in das Ganze.

Bänder haben eine entscheidende Rolle in der Bewegung: sie verbinden zum einen die gelenkbildenden Knochen miteinander und sorgen zum anderen für Führung in der Bewegung. Sie stabilisieren also das Gelenk.Gelenkbänder liegen meist außerhalb der Gelenkkapsel. Im Falle des Kreuzbandes aber z.B. liegen sie innerhalb des Kniegelenkes und verhindern das Abknicken des  Knies nach vorne und nach hinten. Bänder bestehen aus bindegewebigen Strukturen und können sich weder zusammenziehen noch lockern. Sind sie zu schwach können sie ihre stabilisierende und führende Funktion im Gelenk nicht ausüben. Das Gelenk ist hypermobil und zeigt eine übermäßige Beweglichkeit.

Es kann auch junge Hunde treffen

Viele Hunde entwickeln in der Wachstumsphase eine Durchtrittigkeit. Häufig betroffene Rassen sind großwüchsige Rassen wie beispielsweise Molosser aber auch z.B. Retriever und Schäferhunde. Bei den meisten Junghunden verwächst sich diese Durchtrittigkeit wieder und ist mit Abschluss der Wachstumsphase verschwunden.

Was tun, wenn der Junghund unter einer Durchtrittigkeit leidet?

Wenn du bei deinem Junghund siehst, dass er eine Hypermobilität entwickelt, überprüfe auf jeden Fall die Zusammensetzung des Futters. Gleichzeitig ist es auch immer wichtig, dass das Gewicht deines Hundes optimal ist und das im Wachstum Hundesport tabu ist. Übermäßige Bewegung sollte vermieden werden. Die Orthopädietechnik hält mittlerweile Bandagen bereit, die eine unterstützende Funktion haben und dem Gelenk deines Hundes mehr Stabilität geben.

Unterstützung und Prävention für sportliche Hunde

Die Körper von sportlich geführten Hunden sind besonders starken Belastungen ausgesetzt. Daher macht hier auch eine vorbeugende Unterstützung durchaus Sinn. Gleichzeitig sollte bei Sporthunde auch immer auf ein ausreichendes Warm Up und Cool Down geachtet werden. Auch wir Menschen unterstützen unsere Gelenke beim Sport, tragen Kniegelenksbandagen oder Handgelenksbandagen wie z.B. beim Tennis. Sie senken nicht nur das Risiko einer Verletzung, sie bieten auch Unterstützung und geben Stabilität bei Bewegungen, die die Gelenke sehr beanspruchen.

Du solltest bei deinem Vierbeiner allerdings darauf achten, dass er sich außerhalb der sportlichen Aktivität und im Training auch ohne Bandagen bewegt.

Bandagen auch für ältere Hunde und bei Verletzungen?

Wenn dein Hund unter einer Bandverletzung oder einer Durchtrittigkeit leidet, die er im Alter entwickelt hat, empfehle ich dir auf jeden Fall, ihn mit einer Bandage zu unterstützen. Deinem Seniorhund gibt sie Halt und mehr Vertrauen in das hypermobile Gelenk. Bei einem verletzten Vierbeiner gibt die Bandage Halt von außen und fördert die Heilung.

Wie entsteht die Durchtrittigkeit beim alten Hund?

Im Alter verlieren viele Hunde an Muskulatur und auch das Bindegewebe wird schwächer. Das führt dann zu einer ausgeprägten Durchtrittigkeit der Gelenke. Wenn der Vierbeiner dann noch zu viel auf den Rippen hat, verstärkt sich die Hypermobilität zusätzlich. Da diese Durchtrittigkeit für deinen Hund unangenehm bis schmerzhaft in der Bewegung ist, rate ich dir unbedingt, ihn mit einer entsprechenden Bandage oder auch Orthese zu unterstützen.

Zusätzlich ist es sinnvoll, deinen Vierbeiner – ganz gleich in welchem Alter die Durchtrittigkeit auftritt –  mit Nahrungsergänzungsmitteln zu versorgen, die Bänder und Bindegewebe nähren und unterstützen. So kannst du den Prozess verzögern und deinen Hund stabilisieren. Sinnvoll sind zum Beispiel Schüssler Salze, MSM, Glucosamin oder Kollagenpeptide.

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Deine Tina

Durchtrittigkeit beim Hund Durchtrittigkeit beim Hund Durchtrittigkeit beim Hund

Alter Hund – 7 Dinge mit denen du ihn im Alltag unterstützt

Alter Hund – 7 Dinge mit denen du ihn im Alltag unterstützt

Mit dem Thema ” Alter Hund ” muss wir Hundehalter uns alle früher oder später beschäftigen. Es ist nicht immer einfach zu sehen, dass unser Vierbeiner nicht mehr der junge agile Hüpfer ist, sondern das mehr und mehr das Eine oder Andere schwerer fällt. Es gibt allerdings viele Dinge, mit denen wir unseren alten Hund insbesondere im fortschreitendem Alter unterstützen können. Sie machen ihnen das Leben angenehmer und einfacher.

Eine Reihe davon stelle ich dir hier vor. Auch wenn Wohlfühlen immer individuell ist, so bin ich mir sicher, dass dein Vierbeiner eine Vielzahl der Ideen nach Bedarf sehr schätzen wird. Und deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Beobachte deinen Vierbeiner einfach gut.

1. Der richtige Liegeplatz

Die Auswahlkriterien für den Schlafplatz unseres Vierbeiners richten sich oft nach Geschmack und Wohnungseinrichtung des Hundehalters. Allerdings nutzen unsere Hunde ihr Bettchen nicht nur für die Nacht – viele Stunden am Tag schlafen, dösen, kuscheln und ruhen sie darin. Grund genug, darauf zu achten, dass unsere Hunde gut gebettet sind! Besonders wenn Hunde älter werden, schlafen sie mehr und brauchen längere Ruhephasen. Umso wichtiger, dass der Schlafplatz gut gewählt ist.

Was ich dir sehr empfehle, ist ein orthopädisches Hundebett. Für unsere Hunde ist es sehr angenehm und gesund in einem orthopädischen Bett zu schlafen. Es passt sich der Körperform an, entlastet die Gelenke opimal, Liegeschwielen werden vermieden. Die Schlafqualität erhöht sich deutlich. Besser ausgeruht bedeutet auch mehr Lebensqualität. Also Grund genug zu checken, wie dein Senior gebettet ist.

2. Tragehilfe für Treppen

Vielen Hunden macht es im Alter große Mühe, Treppen zu steigen. Manche Vierbeiner kann man bequem die Treppe hinauf tragen. Ab einer gewissen Größe das allerdings schwierig. Dafür wurden Tragehilfen entwickelt, mit denen du deinen Hund sehr gut beim Treppensteigen unterstützen kannst. Es gibt Tragehilfen nur für die Unterstützung der Vorder- oder Hinterläufe. Aber auch solche, die den kompletten Hund unterstützen. Du kannst sie auch sehr gut nutzen, wenn es deinem Hund schwer fällt aufzustehen oder er Hilfe und etwas Halt beim Gehen benötigt.

Du solltest bei der Auswahl der Tragehilfe darauf achten, dass sie gut sitzt und aus einem reißfesten, stabilen Material gefertigt ist. Weiterhin sollte das Material weich sein und an keiner Stelle einschneiden. Häufig wird Neopren verwendet, was zudem leicht zu reinigen ist und schnell trocknet.

3. Aufstiegshilfen und Hunderampen

Wenn dein Hund vor dem offenen Kofferraum steht und zögerlich von einer Pfote auf die andere tritt – statt schwungvoll ins Auto zu springen – spätestens dann ist Zeit ihn beim Ein- und Ausstieg ins/aus dem Auto zu unterstützen. Natürlich kannst du ihn ins Auto heben. Je nach Größe des Hundes, ist es für beide Seiten jedoch angenehmer, auf eine Rampe zurückzugreifen. Achte immer darauf, dass die Rampe breit genug für deinen Hund, nicht zu steil und rutschfest ist. Zusätzlich empfehle ich dir, immer neben ihm zu sein, wenn er die Rampe nutzt. So kannst du ihn sichern, falls er die Balance verliert.

Viele Vierbeiner liegen mit auf dem Sofa, manche auch mit im Bett. Auch hier gibt es zwei- bis dreistufige kleine Treppen, die deinem Hund den Aufstieg deutlich erleichtern. Achte auch hier bitte darauf, dass die Stufen rutschfest sind und groß genug. Nur so kann dein Hund sie trittsicher nutzen.

4. Pfoten- und Krallenschutz

Von vielen werden Pfotenschuhe immer noch belächelt. Sie haben allerdings nichts mit einem modischen Accessoire zu tun. Für einige Vierbeiner sind sie unverzichtbar. Beispielsweise wenn Hunde auf glatten Böden nicht mehr den nötigen Halt finden. Sie verhindern ein Wegrutschen und somit Stürze. Sie schützen auch Pfoten und Krallen bei Hunden, die mit den Pfoten schleifen. Wenn ein Vierbeiner nur unter einer Schwäche der Hinterläufe leidet, reichen ggfs. Schuhe an den Hinterpfoten. Ich empfehle dir immer darauf zu achten, dass die Schuhe optimal passen. Sie dürfen nicht zu eng sein, aber auch nicht rutschen. Dann schaden sie eher als das sie nutzen. Es gibt Schuhe, die so beschaffen sind, dass man sie im Haus nutzen kann. Ebenso gibt es spezielle Outdoor Schuhe, die aus anderen Materialien hergestellt sind. Die Sohlen haben ein anderes Profil.

5. Erhöhter Trink- & Futterplatz

Besonders bei größeren Hunden ist ein erhöhter Trink- und Futterplatz eine gute Entlastung im Alter. Dein Hund muss sich nicht vorne überbeugen. Die Belastung auf die Gelenke ist dabei gleichmäßig verteilt. Er kann seine Mahlzeit in bequemer Haltung einnehmen.

6. Hundemantel

Besonders im Alter neigen Hunde dazu schneller zu frieren. Auch wenn sie in jungen Jahren nie gefroren haben. Dies liegt am verlangsamten Stoffwechsel. Natürlich hält das Fell, je nach Dichte und Beschaffenheit, einige Zeit warm. Aber auch unsere Vierbeiner kühlen aus. Die Kälte greift besonders über die Pfoten, Kopf- und Bauchregion an und es kann unseren Hunden empfindlich kalt werden. Verstärkt wird dies noch, wenn der Hund an der Leine laufen muss und sich nicht frei bewegen und “warmlaufen” kann.

Ältere Hunde haben widrigen Wetterbedingungen und Kälte nicht mehr soviel entgegenzusetzen wie ein junger und gesunder Hund. Nicht nur das Immunsystem ist schwächer. Sie können auch Körperwärme nicht so lange speichern und beginnen so schneller zu frieren. Wenn sie dann zusätzlich noch unter einer Gelenkerkrankung wie Arthrose, Spondylose, HD oder ED leiden oder einer neurologischen Erkrankung wie einem Cauda Equina Compressions Syndrom, profitieren sie bei nasskaltem Wetter von einem wärmenden Hundemantel.

7. Orthesen & Bandagen

Orthesen und Bandagen geben deinem Hund Stabilität. Sie unterstützen und entlasten Gelenke. Bänder und Sehnen werden im Alter schwächer. Viele Hunde neigen z.B. zu Durchtrittigkeit. Da ist es eine große Hilfe, wenn mittels Orthesen oder Bandagen das Gelenk unterstützt und geführt wird.

Es gibt sowohl bewegliche als auch gelenkfixierende Produkte. Dabei gibt es vorgefertige, aber auch maßgefertigte Orthesen und Bandagen. Ich empfehle dir hier, dich bei der Auswahl individuell von deinem Physiotherapeuten oder Orthopädietechniker beraten zu lassen.

Du möchtest deinen älteren Hund endlich selbst gezielt unterstützen und dafür sorgen, dass er auch im Alter fit und mobil ist? Dann ist mein SENIORFIT ONLINE VIDEO KURS perfekt für dich und deinen Hund! Mit aktiven Bewegungsübungen tust du gezielt etwas für die Fitness, Mobilität und Gesundheit deines Vierbeiners! 

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Deine Tina

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Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Passgang beim Hund – was bedeutet das eigentlich?

Wenn ein Hund im Passgang geht, bewegt er abwechselnd jeweils die rechten oder linken Beine gleichzeitig vorwärts. Während beispielsweise das rechte Hinterbein und das rechte Vorderbein gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig auftreten und das Gewicht tragen, befindet sich das entgegengesetzte linke Beinpaar in der Luft und schwingt nach vorn.

Es gibt einige Tierarten, bei denen er völlig normal ist, wie z.B. bei Elefanten, Bären oder Kamelen. Man kann beobachten, dass sie einen sehr schaukelnden Gang haben. Bei Hunden kommt er eigentlich eher selten vor. Es gibt allerdings einige Rassen, die grundsätzlich im Pass laufen.

Wann Passgang harmlos ist

Völlig harmlos ist er beim Übergang vom Schritt zum Trab. Das passiert häufig, wenn Hunde an der Leine laufen und das Tempo zu schnell für Schritt und zu langsam für Trab ist. Auch über längere Distanzen nutzen Hunde häufig den Passgang, weil es eine sehr energiesparende Gangart ist.

Aber Achtung!

Häufig ist er beim Hund jedoch ein Anzeichen für körperliche Probleme und man sollte der Ursache auf den Grund gehen. Besonders, wenn der Vierbeiner zuvor nicht im Passgang gelaufen ist, oder er mal häufiger mal weniger häufig auftritt. Er kann ein Anzeichen sein für Gelenkprobleme aller Art und auch für Wirbelsäulenprobleme. Aber auch auf Bauchschmerzen oder Probleme mit der Bauchspeicheldrüse kann der Passgang hindeuten.

Auch bei älteren Hunden tritt er vermehrt auf. Durch z.B. Arthrose und steife Gelenke versuchen sie so, sich „angenehmer“ und energiesparend fortzubewegen. Natürlich sollte auch hier die Ursache behandelt werden.

Tritt das Passgehen in Kombination mit weiteren Schmerzanzeichen wie z.B.

  • Berührungsempfindlichkeit an Gelenken oder Rücken
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinlegen
  • Veränderung im Sozialverhalten
  • Vermehrtes Aufstöhnen oder Seufzen
  • Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder ins Auto steigen
  • Bewegungsunlust
  • Pfotenschleifen
  • Vermehrtes Hecheln

auf, ist höchste Alarmstufe.

Du solltest dann nicht lange zögern und deinen Tierarzt aufsuchen, damit man der Ursache auf den Grund geht.

Weitere Ursachen

Passgang kann auch andere Ursachen haben. Einige Hunde, die auf dem Hundeplatz stets Blickkontakt halten sollen, neigen zum Passgang. Denn die einseitige Kopfhaltung läßt die Rückenmuskulatur verspannen. Auch Arbeitshunde, die gern mal „in der Leine hängen“ zeigen häufiger diese Auffälligkeit im Gangbild. Aber auch Ausstellungshunde im zu kleinen Ausstellungsring zeigen häufiger Passgang.

Was kann man gegen den Passgang tun?

Zunächst einmal ist es wichtig, die Ursache zu kennen und gezielt zu behandeln bzw. zu beseitigen. Liegen Verspannungen vor, sollten diese mittels Massagen gelöst werden. Mit Hilfe gezielter aktiver Bewegungstherapie und Training normaler Bewegungsabläufe kann man dann dem Passgang, der sich manifestiert hat entgegenwirken. Dies ist zwar häufig ein längerer Prozess, da die  Bewegungsabläufe im Gehirn gespeichert werden und das “Umprogrammieren” etwas Zeit benötigt. Aber um dauerhaften Fehlbelastungen entgegenzuwirken, ist es wichtig, eine gesunden Bewegungsablauf zu trainieren.

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Wasserrute beim Hund – extrem schmerzhafte Erkrankung

Wasserrute beim Hund – extrem schmerzhafte Erkrankung

Besonders im Sommer tritt sie häufig auf: die Wasserrute beim Hund. Dabei handelt es sich um eine sehr wenig erforschte Erkrankung beim Hund, die sehr schmerzhaft ist. Sie tritt häufig auf, wenn Hunde viel geschwommen sind. Daher auch der Name. Bei der Erkrankung handelt es sich um eine Schwanzlähmung. Betroffene Hunde können ihre Rute nicht mehr bewegen und haben sehr starke Schmerzen.

Welche Hunde sind betroffen?

Grundsätzlich kann jeder Vierbeiner an einer Wasserrute erkranken. Häufiger sind Rüden als Hündinnen betroffen. Häufig trifft es Setter, Foxhounds, Beagle, Pointer oder Retriever.
Die Erkrankung tritt meist im Sommer auf und vielfach bei Hunden, die gerne schwimmen.

Kann man vermeiden, dass ein Hund an einer Wasserrute erkrankt?

Man sagt, dass gut trainierte Hunde seltener an einer Wasserrute erkranken.

Anzeichen einer Wasserrute

Sehr typisch ist die auffällige Rutenhaltung: betroffene Hunde halten ihre Rute an der Schwanzbasis horizontal und die restliche Rute hängt schlaff herab. Das Hinsetzen ist für betroffene Vierbeiner sehr schmerzhaft. Deshalb rutschen sie im Sitz meist auf die Seite. Einige Hunde können aufgrund der starken Schmerzen kaum Kot und Urin absetzen. Der Rutenansatz ist stark geschwollen und sehr berührungsempfindlich bis hochschmerzhaft. Man sagt, der Schmerz ist vergleichbar mit dem einen Hexenschuss.

Ursachen

Die Ursache ist nicht eindeutig geklärt. Allerdings wird die Wasserrute oft mit starker Belastung oder Schwimmen in sehr kaltem Wasser in Verbindung gebracht.
Aber es sind auch Fälle bekannt, in denen ein Hund sehr lange in einer Box oder im Auto gesessen hat und sich wenig bewegen konnten.
Eine schlechte Durchblutung könnte also eine Ursache sein oder aber eine Stauchung im Bereich der Schwanzwirbelsäule.

Behandlungsmöglichkeiten

Behandelt wird eine Wasserrute vor allem mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln. Dadurch wird zum einen eine Schmerzlinderung und auch ein Abklingen der Entzündung bewirkt.

Zusätzlich helfen Wärmeanwendungen an der Schwanzwurzel und die Behandlung durch einen Physiotherapeuten.
Bei schneller und richtiger Behandlung genesen die Vierbeiner meist recht schnell und ohne Spätfolgen.

Hat dein Hund schon einmal unter einer Wasserrute gelitten? Wenn ja, wie hat sie sich bei deinem Vierbeiner gezeigt? Hinterlasse mir gern einen Kommentar!

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Alles Liebe,
Deine Tina

Arthritis beim Hund – Diagnose, Behandlung & Verhaltenstipps

Arthritis beim Hund – Diagnose, Behandlung & Verhaltenstipps

Im letzten Blogbeitrag ging es bereits um die Arthritis beim Hund. Du hast alles über das Krankheitsbild und die verschiedenen Formen der Arthritis erfahren, die Symptome und welche drastischen Folgen sie haben kann.

In diesem Artikel erfährst du alles über die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten und was du als Hundehalter tun kannst, um deinem Hund zu helfen.

Arthritis beim Hund – die Diagnose

  • Meist geben die Symptome schon deutliche Hinweise auf eine Arthritis. Je nach Ausprägung können verschiedene weitere Untersuchungen Sinn machen. Häufig gibt das klinische Bild bereits deutliche Hinweise auf eine Gelenkentzündung. Je nach Schwere und Eindeutigkeit der Befunde können folgende weiterführende Untersuchungsmethoden zum Einsatz kommen:
  • Mittels Röntgen können andere Erkrankungen, wie z.B. ein Knochenbruch ausgeschlossen werden. Gleichzeitig werden knöcherne Zubildungen und Schädigungen des Knorpels sichtbar gemacht.
  • Durch eine Punktion des Gelenks unter Vollnarkose wird Gelenkflüssigkeit entnommen, die untersucht werden kann. So können z.B. Bakterien und Entzündungszellen festgestellt werden.
  • Bei der Untersuchung von Blut und Urin können Veränderungen in der Zusammensetzung festgestellt werden.
  • Bei einem Verdacht auf eine Immunbedingte Arthritis empfiehlt sich auch eine Untersuchung der inneren Organe.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Wahl der Therapie ist abhängig von der Form der Arthritis.

Bei der infektiösen Arthritis wird das Gelenk punktiert und gespült. So werden Bakterien und Knorpelstücke gründlich entfernt. Die Wunde wird verbunden, engmaschig überwacht. Häufige Verbandswechseln und hygienischen Bedingungen sind unerlässlich. Es muss unbedingt vermieden werden, dass der Vierbeiner an der wunde leckt, um eine neue Infektion zu vermeiden. Parallel wird der Hund mit einem Antibiotikum versorgt. Auch die Gabe eines Schmerzmittels und entzündungshemmenden Medikamenten ist wichtig.

Bei der traumatisch bedingten Arthritis wird der Vierbeiner mit entzündungshemmenden Medikamenten versorgt und einer entsprechenden Schmerztherapie. Eine Eröffnung des Gelenks ist nicht notwendig. Wichtig ist, den Vierbeiner möglichst ruhig zu halten und das Gelenk zu schonen.

Bei einer Immunbedingten Arthritis werden immunsuppressive Medikamente eingesetzt. Sie müssen meist über einen langen Zeitraum von mehreren Monaten gegeben werden.

Bei einer rheumatoiden Arthritis empfehle ich unbedingt eine Goldakupunktur..

Im Anschluss einer jeden Form der Arthritis hilft den Hunden eine physiotherapeutische Behandlung zur Förderung der Gelenkbeweglichkeit, Muskelaufbau, dem Lockern von Verspannungen und dem Training eines normalen Bewegungsablaufs.

Verhaltenstipps für Hundehalter

  • Ruhighalten, Schonen des betroffenen Gelenks
  • Leinenzwang
  • Bewegung nach Abklingen der Entzündung sehr langsam steigern, um ein Wiederaufflammen zu vermeiden

Wie du deinen Vierbeiner unterstützen kannst

Auch du selbst kannst deinen Vierbeiner bei einer Arthritis nach Absprache mit deinem Tierarzt unterstützen. Wenn keine offene Wunde vorliegt, helfen z.B. kühlende Wickel oder Cool Packs deinem Hund sehr. Sie lindern die Schmerzen und hemmen die Entzündung. Besonders Quarkwickel kann ich dir sehr ans Herz legen.

Zusätzlich können entzündungshemmende und schmerzlindernde Nahrungsergänzungsmittel eine gute Erleichterung für deinen Vierbeiner schaffen.

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Arthritis beim Hund – Ursachen, Symptome und Folgen

Arthritis beim Hund – Ursachen, Symptome und Folgen

Eine Arthritis beim Hund ist eine entzündliche Gelenkerkrankung. Sie unterscheidet sich von der Arthrose insofern, dass eine Arthrose ein Gelenkverschleiß ist und somit ein “kaltes Geschehen”. Eine Arthritis hingegen ist ein entzündlicher Prozess im Gelenk mit unterschiedlichen Ursachen und ein „warmes“ Geschehen.

Sie zeigt die 5 typischen Entzündungszeichen: Schwellung, Erwärmung, Rötung, Schmerz, Bewegungseinschränkung.

Eine Arthritis kann hauptsächlich zwei verschiedene Auslöser haben.

Zum einen ist eine infektiöse Arthritis möglich

Dabei dringen Krankheitserreger in den Körper ein. Diese können beispielsweise durch einen Biss oder eine Verletzung in den Körper gelangen und eine Entzündung im Gelenk verursachen. Doch auch über verschiedene Infektionserkrankungen wie z.B. eine Borreliose verursacht durch einen Zeckenbiss oder Leishmaniose, können die Krankheitserreger in den Körper gelangen und eine Gelenkentzündung hervorrufen.

Es entsteht eine schwere Entzündung im Gelenk. Es schwillt stark an und schmerzt massiv. Durch die eitrige Entzündung wird der Gelenkknorpel aufgeweicht und geschädigt.

Der zweite Auslöser ist eine nicht-infektiöse Arthritis

Eine nicht infektiöse Arthritis kann durch ein stumpfes Trauma entstehen. Das kann ein Sturz sein, Hängenbleiben oder falsches Auftreten sein, die eine Zerrung, Stauchung oder Quetschung im Gelenk verursachen.

In diesem Fall dringen keine Bakterien ins Gelenk ein. Das Gelenk wird allerdings geschädigt, da die Bänder überdehnt werden, die Gelenkapsel oder der Knorpel beschädigt werden. Darauf reagiert der Körper mit einer Entzündung. Es entsteht ein Gelenkerguss.

Aber auch eine Reaktion oder Fehlfunktion des Immunsystems ist möglich. Dann spricht man von einer Immunbedingten Arthritis. Ein häufiges Beispiel ist die rheumatoide Arthritis. Dabei sind meist mehrere Gelenke betroffen und man spricht dann von einer Polyarthritis. Die genaue Ursache der immunbedingten Arthritis ist nicht gänzlich geklärt. Es werden vom Immunsystem bestimmte Botenstoffe gebildet. Diese setzen einen entzündlichen Prozess im Gelenk in Gang.

Allerdings kann auch eine Arthrose in eine nicht infektiöse Arthritis übergehen. Diese beschränkt sich dann meist auf ein Gelenk.

Symptome einer Arthritis beim Hund

Die Anzeichen für eine Arthritis sind je nach Auslöser der Erkrankung etwas unterschiedlich.

Bei einer infektiösen Arthritis leiden die Hunde meist unter Fieber, sind schlapp und teilnahmslos. Sie zeigen eine hochgradige Lahmheit. Das betroffene Gelenk ist erwärmt, geschwollen und schmerzt.

Auch bei einer traumatischen Arthritis ist das Gelenk geschwollen, erwärmt und schmerzhaft. Unter Fieber leiden die betroffenen Vierbeiner nicht. Die Lahmheit tritt jedoch meist zeitnah nach dem Trauma auf. Beispielsweise, wenn der Vierbeiner sich beim Spielen verletzt hat.

Die Anzeichen einer Immunbedingten Arthritis sehen wieder etwas anders aus. Die Hunde sind sehr schlapp, müde und fiebrig. Oft auch begleitet von Appetitlosigkeit. Aufstehen und Bewegen fällt schwer, der Gang ist steifbeinig. Die Lahmheit kann unterschiedlich stark und an verschiedenen Gelenken auftreten.

Prognose

Bei jeder Form der Arthritis ist eine sehr schnelle Behandlung wichtig. Je schneller behandelt wird, desto besser die Prognose. Die Behandlung ist allerdings meist langwierig. In einigen Fällen, kann die Arthritis immer wieder aufflammen.

Folgen der Arthritis bim Hund

Durch die Fehl- und Überlastung der anderen Gelenke kann es dort zu Arthrose kommen. Gleichzeitig entstehen muskuläre Verspannungen. Als Spätfolge der Arthritis entsteht meist eine Arthrose im Gelenk und das Gelenk ist dauerhaft geschädigt. Bei sehr schweren Formen ist eine Amputation unvermeidbar. Unbehandelt kann eine Arthritis zum Tod führen.

Im nächsten Artikel erfährst du alles darüber, wie man eine Arthritis diagnostiziert, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie du deinen Vierbeiner selbst unterstützen kannst.

Hat dein Hund schon einmal unter einer Arthritis gelitten? Wie ist sie entstanden und konnte sie erfolgreich behandelt werden?

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Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen? – Das ist kein Trotz!

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen? – Das ist kein Trotz!

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen und du ärgerst dich total darüber? Unschlüssig steht er vor dem geöffneten Kofferraum und will sich scheinbar keinen Millimeter mehr bewegen. Oder er tippelt nervös von einer Seite auf die andere. Auch beim Aussteigen blickt er dich mit großen, fragenden Augen an. Aus dem Bauch heraus unterstellen wir unserem Vierbeiner meist erst mal, dass er einfach nicht hören will, das er stur ist, keine Lust hat etc..

Sollte es allerdings häufiger vorkommen, dass dein Hund nicht mehr ins Auto oder aus dem Auto heraus springen will, dann solltest du das auf jeden Fall hinterfragen. Es steckt dann möglicherweise viel mehr dahinter.

Was können die Gründe sein?

Hunde vermeiden oft auch verschiedene Bewegungen oder Handlungen im Alltag, weil sie ihnen unangenehm sind oder sie sogar Schmerzen dabei haben. Ursache dafür können verschiedene Gelenkerkrankungen sein, wie Arthrose, Ellbogen- und Hüftdysplasie oder Spondylose. Neben dem Schmerz ist die Folge einer Erkrankung des Bewegungsapparates aber auch, dass sich das Körpergefühl zum negativen verändert. Der Hund traut seinem Körper nicht mehr zu 100%. Das verunsichert ihn besonders in solchen Situationen.

Auch wenn unsere Vierbeiner langsam älter werden, fehlt irgendwann die Kraft, selbständig ins Auto zu springen und die eigene Körperwahrnehmung verschlechtert sich.

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen – Wie solltest du reagieren?

Es ist dann sehr wichtig, die Hunde nicht zu zwingen und Druck auszuüben. Dein Hund braucht Unterstützung und die solltest du ihm auch geben. Falls dein Vierbeiner klein ist und nicht viel wiegt, hebe ihn ins Auto und heraus. Für die größeren Hunde gibt es mittlerweile tolle Rampen, die den Einstieg ins Auto deutlich erleichtern. Sie können sicher und leicht ein und aussteigen. Und auch der Rücken des Hundehalters wird geschont.

Gleichzeitig empfehle ich dir auch, wenn dein Hund häufiger den Einstieg ins Auto oder auch den Ausstieg verweigert, der Ursache auf den Grund zu gehen. Leidet dein Vierbeiner unter einer Erkrankung des Bewegungsapparates, ist es wichtig, diese zu behandeln und ihn bestmöglich zu unterstützen.

Wie sieht das bei deinem Vierbeiner aus, hattet ihr diese Situation schon häufiger? Wie seid ihr damit umgegangen und was war die Ursache? Ich freue mich über deinen Kommentar!

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Beknabbern und Belecken der Gelenke – das ist kein Putzfimmel!

Beknabbern und Belecken der Gelenke – das ist kein Putzfimmel!

Häufig wird das Beknabbern und Belecken der Gelenke als Teil der Körperpflege betrachtet. Natürlich, auch unsere Vierbeiner betreiben durchaus Körperpflege. Beispielsweise legen viele Hunde nach einem Spaziergang erstmal eine kleine „Reinigungseinheit“ ein. Dazu gehört, sich beispielsweise Pfoten und Bauch zu lecken und das Gesicht mit den Pfoten zu säubern. Das betreibt jeder Hund individuell intensiv.

Wann muss ich besorgt sein?

Wenn dein Hund sich allerdings häufiger und nicht nur während der Putzstunde ausgiebig an bestimmten Gelenken knabbert und leckt, gehört das definitiv nicht zur Körperpflege. Vielmehr sind sie ein deutliches Anzeichen dafür, dass dein Vierbeiner eine Gelenkerkrankung haben könnte. Die Gelenke „ziepen“ und es schmerzt.

Häufig zeigen Hunde bei Erkrankungen wie Arthrose, Ellbogendysplasie oder Hüftdysplasie genau dieses Verhalten. Und weil es sich über die Zeit eingeschlichen hat (das hat er doch immer schon getan, oder?!), wird es als Symptom für eine Gelenkerkrankung meist nicht erkannt.

Bei einigen Hunden geht das Belecken und Beknabbern sogar so weit, dass das Fell an den entsprechenden Stellen kurz oder sogar weggeknabbert ist. Es kommt zu kahlen Stellen, die teils auch Nässen und im fortgeschrittenen Stadium auch blutig sein können. Achtung, es besteht akute Gefahr einer Entzündung. Offene Stellen an Gelenken heilen sehr schlecht ab, da dort immer sehr viel „Bewegung“ ist. Wunden reißen so immer wieder ein.

Du solltest handeln beim Beknabbern und Belecken der Gelenke

Wenn dir also auffällt, dass dein Vierbeiner häufiger an einem oder mehreren Gelenken knabbert oder diese ausgiebig beleckt, solltest du es auf jeden Fall ernst nehmen und von deinem Tierarzt untersuchen lassen. Es ist eines der häufigsten Anzeichen für eine Gelenkerkrankung.

Bei der rechtzeitigen Diagnose einer Arthrose oder anderen Gelenkerkrankung hast du die Möglichkeit, dass Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und die Beschwerden deines Hundes zu lindern. Hilfreich sind dabei Maßnahmen wie Nahrungsergänzungsmittel, Physiotherapie und Bewegungstraining, Goldakupunktur oder je nach Ausmaß und Krankheitsbild auch die Behandlung mit Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern. Ich selber habe bei meiner Snowy sehr gute Erfahrungen mit einer Goldakupunktur gemacht in Kombination mit regelmäßiger Physiotherapie. Ergänzen tun wir das Ganze noch mit einer sinnvollen Kombination an Nahrungsergänzungsmitteln. Auf Schmerzmittel konnten wir bis dahin noch verzichten.

In der Folge lässt auch das Knabbern und Belecken nach oder verschwindet gänzlich.

Du kannst deinen Vierbeiner im akuten Arthroseschub auch sehr gut mit z.B. Quarkwickeln unterstützen, da sie Schmerzen lindern.

Möchtest du noch mehr über Anzeichen für Schmerzen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates lernen? Dann lege ich dir meinen Artikel Anzeichen Schmerz ans Herz.

Ist dir bei deinem Hund auch schon aufgefallen, dass er an Gelenken knabbert? Wenn ja, was hast du unternommen und was hilft deinem Vierbeiner?

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