Ist das Gewicht deines Hundes optimal? So erkennst du, ob dein Hund zu dick ist!

Ist das Gewicht deines Hundes optimal? So erkennst du, ob dein Hund zu dick ist!

ist dein Hund zu dick? Damit wäre er zumindest nicht alleine, denn fast jeder zweite Hund ist heutzutage leider übergewichtig. Tendenz steigend: immer mehr Hunde leiden unter Übergewicht. Dafür gibt es viele verschiedene Ursachen. Die Häufigste jedoch ist die fehlende Abstimmung zwischen Bewegung und Futtermenge. Die häufigsten Ursachen für Übergewicht verrate ich die hier: URSACHEN FÜR ÜBERGEWICHT – SO WIRD DEIN HUND DICK!

Du bist unsicher, ob dein Hund zu dick ist?

Hin oder her, Übergewicht ist ein heikles Thema. Vielen Hundehaltern fällt es sehr schwer einzuschätzen, ob ihr Hund zu dick ist. Geht es dir auch so?

Der Nachbar sagt ja, die Tierarzt sagt nein. Und du bist einfach ratlos. Deshalb habe ich dir in diesem Artikel die wichtigsten Merkmale für Unter,- Normal- und auch Übergewicht zusammengestellt.

Was ist das richtige Körpergewicht?

Am Gewicht selbst sollte man sich eher nicht orientieren. Es ist in den seltensten Fällen ein nützlicher Maßstab. Für einige Rassen und besonders für Mischlinge existieren keine verlässlichen Angaben für Normalgewicht. Und irgendwie ist ja auch jeder Hund individuell zu betrachten.

Grundsätzlich sagt man, dass bei einem normalgewichtigen Hund die Rippen leicht und mit wenig Druckausübung zu fühlen sein sollen. Doch schon hier gibt es die erste Ausnahme: Ein Windhund soll einen so genannten „trockenen“ Körper haben. Das bedeutet, dass er sollte eher „mager“ aussehen. Bei einer Bulldogge hingegen sollten aufgrund der dicken Haut die Rippen nicht sichtbar sein.

Wie sieht es mit einem BMI aus?

Der auch beim Menschen schon wieder strittige BMI zur Ermittlung des Ernährungszustands gibt es beim Vierbeiner nicht wirklich.

Doch verschiedene körperliche Merkmale helfen dir zu erkennen, wie es um das Gewicht deines Hundes steht.

Diese Einteilung hilft dir zu erkennen, ob dein Hund übergewichtig ist

Unterernährt:  Knochenvorsprünge wie Rippen, Wirbelsäule und Beckenknochen sind sichtbar und direkt unter der Haut liegend. Kein erkennbares Körperfett, reduzierte Muskulatur, deutlich ansteigende Brust-Bauch Linie, sehr deutliche Taille.

sehr schlank/schlank:Die Rippen sind mit der flachen Hand leicht tastbar, ggfs leicht sichtbar. Deutlich sichtbare Taille und Hüfthöcker, deutlich ansteigende Brust-Bauch-Linie, minimales Unterhautfett.

IDEAL:Die Rippen leicht tastbar mit geringer Fettabdeckung, die Taille ist erkennbar. Von der Seite sichtbare Einziehung der hinteren Bauchgegend.

übergewichtig: Die Rippen unter Fettschicht sind nur unter Druckanwendung zu fühlen, keine deutlich erkennbare Taille. Fettanlagerungen im Lendenbereich und am Schwanzansatz, beginnende Umfangsvermehrung im Bauchbereich. Kein Anstieg zwischen Brustkorb und Bauch.

adipös/stark adipös: Rippen nicht tastbar, keine Taille erkennbar, Fettpolster im Hüftbereich. Fettablagerungen am Hals und deutliche Umfangsvermehrung im Bauchbereich bis hin zu Hängebauch.

Ein Hund sollte bei vorhandenem Normalgewicht so viel Energie durch Futter bekommen, dass er weder zu- noch abnimmt.

Meine Empfehlung:

Verlasse dich nicht rein auf dein Augenmaß. Wiege deinen Hund in regelmäßigen Abständen, möglichst auf derselben Waage. Wenn du fortlaufend das Gewicht deines Hundes im Blick hast, erspart du ihm mögliche Erkrankungen und Folgen von Übergewicht und ebenso anstengende Diäten.

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Behinderter Hund – Unverzichtbare Tipps für ein Leben mit Handicaphund

Behinderter Hund – Unverzichtbare Tipps für ein Leben mit Handicaphund

Ein behinderter Hund wird immer noch häufig kritisch angeschaut und gefragt, ob das Leben denn überhaupt lebenswert sei. Sehr oft habe ich mich mit Snowy dieser Frage stellen müssen. Doch ich sage ganz klar JA! Snowy hat ihre Handicaps, doch über die Jahre haben wir immer wieder neu unser Leben und unseren Alltag angepasst. Viele Menschen sind verunsichert und haben Angst und Sorge, einen Hund mit einem Handicap zu adoptieren. Doch auch wenn der eigene Hund nach einer Erkrankung oder einem Unfall ein Handicap hat, sind Hundehalter überfordert. Kein Wunder, ändert sich doch so vieles im Alltag und man muss sein Leben neu einrichten und auf die besonderen Bedürfnisse des Hundes einrichten.

Es gibt allerdings mittlerweile viele – oftmals auch sehr einfache Dinge und Hilfsmittel – mit denen du euer Zusammenleben und den Alltag deines Hundes erleichtern kannst. Daher habe ich dir eine ganze Reihe von Ideen und Möglichkeiten zusammengestellt.

Man kann so vieles tun, um seinem Handicap-Hund den Alltag zu erleichtern:

Viele Hundehalter wissen gar nicht, was es mittlerweile alles im Angebot gibt für ältere oder Handicap-Hunde. Auch wenn es immer noch Menschen gibt, die dies für übertrieben halten – „es ist ja immer noch ein Hund“ – halte ich es für wichtig für deinen Hund aber auch für dich, dass ihr euch den Alltag so leicht wie möglich macht. Das spart Zeit und Energie für tolle gemeinsame Aktivitäten.

  • erhöhter Wasser-/Futternapf – ich weiß, der Wolf bekommt sein Kaninchen auch nicht auf dem Baumstamm serviert um sich nicht bücken zu müssen. Aber du kannst dir sicher vorstellen, welche Erleichterung eine erhöhte Futterbar für deinen Hund bedeutet
  • lege die „Highways“ im Haus oder in der Wohnung, die dein Hund am meisten benutzt, um sich zu bewegen mit rutschfestem Teppich oder ähnlichem aus. Das gibt ihm Halt und verhindert Stürze.
  • ein wärmender Mantel im Winter – schützt deinen Hund davor auszukühlen, hält Gelenke und Muskulatur geschmeidig und beugt Verspannungen vor.

Auch hiermit hilfst du deinem Hund:

  • orthopädische Hundebetten – guter Schlaf ist wichtig für jeden Hund. Doch besonders für ältere, erkrankte und Hunde mit Handicap ist es sehr wichtig gelenkschonend gelagert zu sein. Dein Hund liegt nicht nur perfekt, auch die Blutzirkulation ist optimal und Schmerzen können gelindert und vermieden werden.
  • Hunderampen fürs Auto – einen kleinen Hund kannst du ins Auto heben. Bei einem größeren Hund empfehle ich dir eine Hunderampe, auf der dein Hund sicher ins und aus dem Auto steigen kann.
  • Treppchen für das Sofa – dein Hund kuschelt gern bei dir auf dem Sofa oder im Bett? Mit Handicap wird der Aufstieg und auch das Runterklettern schnell zum unüberwindbaren Hindernis und Stürze sind vorprogrammiert. Dafür gibt es mittlerweile tolle Treppen, mit denen dein Hund sicher und bequem auf und absteigen kann.
  • Tragehilfen beim Treppensteigen – einen kleinen Hund kann man bequem tragen, doch ist der Hund größer oder schwerer kann das schnell gefährlich für dich und deinen Hund werden. Eine Tragehilfe entlastet euch Beide und ermöglicht leichtes und sicheres Treppensteigen.

Die Orthopädietechnik hält eine Vielzahl an Lösungen bereit:

Orthopädietechnik für Hunde?! So etwas gibt es? Ja und sie entwickelt sich rasant. Angelehnt an den Humanbereich wurden in den letzten Jahren viele Möglichkeiten entwickelt, deinen Hund mit Orthopädietechnik zu unterstützen. So sind folgende Produkte heute weit verbreitet. Zumeist ist eine Maßanfertigung für optimale Entlastung und Passform sinnvoll.

  • Bandagen
  • Orthesen
  • Prothesen
  • Hunderolli

Ein Physiotherapeut kann deinen Hund unterstützen mit:

Auch wenn dein Hund unter einem dauerhaften Handicap leidet, ist es sinnvoll und wichtig, deinen Hund physiotherapeutisch und mit Bewegungstherapie zu unterstützen. Dadurch kann man das Handicap zwar nicht „beseitigen“. Doch du hast die Möglichkeit, Verspannungen zu lösen, die sich durch veränderte Bewegungsabläufe zwangsläufig ergeben. Du kannst auch eine möglichst gleichmäßige Muskulatur erreichen und die Gelenke entlasten. Dies sind einige Bereiche aus der Physiotherapie, die deinem Hund helfen können.

  • Massagen und passive Bewegungsübungen
  • Laser
  • Elektrotherapie
  • Hydrotherapie
  • Akupunktur
  • Manuellen Therapieformen

Es gibt Möglichkeiten, wie du deinen Hund mit Übungen und Maßnahmen aus der Physiotherapie selbst unterstützen kannst:

Der regelmäßige Besuch beim Physio deines Vertrauens ist wichtig, keine Frage. Doch mindestens genauso wichtig ist es, dass du in der Zeit dazwischen deinen Hund bestmöglich unterstützt. Nach entsprechender fachlicher Anweisung kannst du beispielsweise folgende Maßnahmen selbst durchführen:

Du siehst, das Leben mit einem Handicap-Hund stellt einen sicher vor die eine oder andere Herausforderung. Doch bietet der Veterinär- und Hundebedarf heutzutage eine Große Bandbreite an Möglichkeiten, dir und deinem Hund das Leben zu erleichtern.

Hast du einen Handicap-Hund und noch mehr Tipps, wie man den Alltag erleichtern kann? Dann teile sie bitte für mich und andere Hundehalter in den Kommentaren mit uns!

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Dein Hund schwimmt nicht gern oder darf es nicht? – Wassertreten für Hunde  – die Alternative

Dein Hund schwimmt nicht gern oder darf es nicht? – Wassertreten für Hunde – die Alternative

Wassertreten für Hunde wird immer populärer. Aber warum eigentlich? Hunde können doch schwimmen, oder? Außerdem hört es sich sterbenslangweilig an. Doch es gibt sie, die Hunde die einfach nicht gern schwimmen oder Panik bekommen, wenn sie den Boden unter den Füßen nicht mehr spüren. Es gibt aber z.B. auch Erkrankungen des Bewegungsapparates wo Schwimmen einfach tabu ist.

Bei Ellbogen– und Knieverletzungen und auch bei einigen Rückenerkrankungen sollte dein  Hund nicht schwimmen. Dann kannst du aufs Wassertreten ausweichen. Da ist Wassertreten auf jeden Fall die bessere Wahl und es ist herrlich entspannend, mit deinem Hund durchs Wasser zu waten, es kühlt deinen Hund wunderbar ab und das Wassertreten hat gleichzeitig noch einen tollen Trainingseffekt.

Wie ist der Trainingseffekt und was bringt es meinem Hund?

Wenn du deinen Hund im Schritt und Trab durch das Wasser führst, ist das ein effizientes Training für die Muskulatur und die Gelenkbeweglichkeit. Dein Hund muss sich bewusst bewegen und präzise ausbalancieren. Das ist gut für sein Körpergefühl! Durch den Wasserwiderstand ist die Anstrengung deutlich höher und die Muskeln werden mehr trainiert, als beim Laufen an Land.

Beim Wassertreten trainierst du auch einen normalen und gesunden Bewegungsablauf. Und auch für das Herz- Kreislaufsystem ist es eine tolle Übung. Positiv dabei ist, dass sich das Körpergewicht, dass dein Hund tragen muss verringert, je tiefer er durchs Wasser watet.

Wie lange darf mein Hund Wassertreten?

Beginnt mit der Übung im flachen Wasser und steigert euch dann zum knietiefen Wassertreten. Beginne mit 1-2 Minuten und steigere die Einheiten langsam.

Diese Punkte solltest du auf jeden Fall beachten für den Trainingsspaß im kühlen Nass!

  • Beim Wassertreten beginnt ihr damit, dass das Wasser bis zum Sprunggelenk reicht und steigert euch dann über das knietiefe Wasser bis hin zum hüfttiefen Wasser.
  • Führe deinen Hund beim Wassertreten an Geschirr und Leine, damit du das Tempo bestimmen kannst und seine Bewegungen flüssig sind – nur so habt ihr einen Trainingseffekt!
  • Du solltest dich bei deinen Trainingseinheiten immer nach dem täglichen Befinden deines Hundes richten. Wie auch wir Menschen, sind unsere Hunde nicht jeden Tag gleich leistungsfähig.
  • Das Wasser sollte nicht zu kalt sein. Dann zieht sich die Muskulatur deines Hundes zusammen und verspannt sich. Wenn dein Hund fröstelt, macht ihm das Training im Wasser auch keine Freude.
  • Für Junghunde und ältere Hunde würde ich immer das Wassertreten am Ufer empfehlen. Es ist optimal, wenn dein Hund an einem flachen Ufer ins Wasser gehen kann. Unkontrollierte Sprünge ins Wasser solltest du vermeiden.
  • Essen ist vor dem Wassertreten oder Schwimmen übrigens tabu. Genau wie bei jeder anderen sportlichen Aktivität auch. Nicht nur, dass es sich mit vollem Magen nicht gut trainiert. Es kann sogar gesundheitsgefährdend sein.

Wann ist Wassertreten für Hunde tabu?

Bei Fieber und Infektionserkrankungen, bei offenen Wunden, Entzündungen und schweren Herzerkrankungen sollte dein Hund auf Schwimmen und Wassertreten verzichten.

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Schwimmen mit Hund – diese 10 Punkte solltest du beachten!

Schwimmen mit Hund – diese 10 Punkte solltest du beachten!

Schwimmen mit Hund ist eine beliebte Aktivität in den heißen Sommermonaten. Viele Hunde lieben es im kühlen Nass zu schwimmen und zu toben. Eine willkommene Abkühlung an heißen Sommertagen! Tessa zumindest schwimmt sehr gern, auch wenn viele Podencos um Wasser einen großen Bogen machen. So wie Snowy, für die es die absolute Schmerzgrenze ist, wenn ihre Pfoten nass werden.

Nicht nur für gesunde Hunde ist das Schwimmen klasse. Auch bei einigen Erkrankungen des Bewegungsapparates wie z.B. ARTHROSE, neurologischen Erkrankungen wie z.B. BANDSCHEIBENVORFALL ist Schwimmen ein tolles Training. Du trainierst damit die Muskulatur und es ist toll für das Körpergefühl. Auch Gelenkbeweglichkeit und Koordination werden trainiert.

Positiv dabei ist, dass sich das Körpergewicht, dass dein Hund tragen muss verringert, je tiefer im Wasser ist. Und auch für das Herz- Kreislaufsystem ist es eine tolle Übung. Durch den Wasserwiderstand ist die Anstrengung deutlich höher und die Muskeln werden mehr trainiert, als beim Laufen an Land. Ein gelenkschonendes Training also.

Was liegt da näher, als das kühle Nass zu nutzen um unseren Hunden etwas Gutes zu tun?

Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten, wenn dein Hund schwimmen geht:

  • Wenn du deinen Hund die ersten Male schwimmen läßt oder die Badesaison gerade erst begonnen hat, solltest du mit kurzen Einheiten von wenigen Minuten beginnen und es langsam minutenweise steigern. Auch für gesunde Hunde sind die Bewegungen anstrengend.
  • Achte immer auf das tägliche Befinden deines Hundes. Wie wir Menschen, sind unsere Hunde nicht jeden Tag gleich leistungsfähig.
  • Hunde haben kein Vernunftsdenken und kennen ihre eigenen Grenzen nicht immer. So schwimmen sie noch weiter obwohl sie schon längst müde sind.  Am Besten kommt dein Hund gar nicht erst in diesen Erschöpfungszustand. Beobachte ihn sehr genau.  Wenn dein Hund langsamer wird und Bewegungen angestrengt wirken, sollte definitiv Schluss sein. Ich bin mir sicher, du bekommst schnell ein Gefühl dafür.

Schwimmen mit Hund – auch das ist wichtig:

  • Erfrischung ist toll und angenehm. Doch sollte das Wasser nicht zu kalt sein. Dann zieht sich die Muskulatur des Hundes zusammen und sie verspannt. Ausserdem macht es nur halb so viel Spaß, wenn man im Wasser fröstelt.
  • Zwinge deinen Hund nie zum Schwimmen. Nicht jeder Hund findet es angenehm und hat Spaß daran. Es gibt sogar Hunde, die große Angst bekommen. Dann ist eventuell Wassertreten die bessere Wahl.
  • Es ist optimal, wenn dein Hund an einem flachen Ufer ins Wasser gehen kann.
  • Essen ist vor dem Schwimmen tabu. Genau wie bei jeder anderen sportlichen Aktivität auch. Nicht nur, dass es sich mit vollem Magen nicht gut trainiert. Es kann sogar gesundheitsgefährdend sein – Stichwort Magendrehung oder Kreislaufkollaps.

Auch diese Punkte lege ich dir ans Herz:

  • Wenn dein Hund noch nicht sicher im Schwimmen ist, Erkrankungen des Bewegungsapparates hat oder schon älter ist, empfehle ich dir, ihn mit einer Schwimmweste zu sichern.
  • Meide Gewässer mit Strömungen. Ein Hund kann nicht einschätzen, ob er mit der Strömung zurechtkommt und schwimmt zu weit raus und kommt nicht gegen die Strömung an. Das kann lebensgefährlich sein.
  • Bei Ellbogen– und Knieverletzungen und auch bei einigen Rückenerkrankungen sollte deinHund nicht schwimmen. Dann kannst du aufs Wassertreten ausweichen.

Wann ist Schwimmen tabu für deinen Hund?

Egal, wie viel Spaß das Schwimmen macht, es gibt Situationen, da ist es defintiv tabu. Bei Fieber und Infektionserkrankungen, bei offenen Wunden, Entzündungen und schweren Herzerkrankungen sollte dein Hund auf Schwimmen verzichten.

Nun kann es losgehen! Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude im kühlen Nass!

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Nahrungsergänzungsmittel – Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Nahrungsergänzungsmittel – Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt – Hilfe bei Arthrose, Hüftdysplasie & Co.

Neuseeländisches Grünlippmuschelextrakt ist ein bewährtes Nahrungsergänzungsmittel auch für Hunde, denn es nährt hervorragend die Gelenke und fördert die Gelenkschmiere. Es eignet sich sehr gut zur Vorbeugung und zur Unterstützung bei Gelenkerkrankungen. Gleichzeitig wirkt es entzündungshemmend. Ein wahren Allroundtalent also.

Wo kommt die Grünlippmuschel her?

Die Grünlippmuschel (lat. Perna Canaliculus) stammt aus Neuseeland. Dort wird sie bereits seit vielen Jahren von den Ureinwohnern Neuseelands- den Maoris – als Nahrungs- und auch Heilmittel eingesetzt. Zu ihrem Namen kam die Grünlippmuschel durch den grün gefärbten Rand, der sich an ihrer Schale befindet. Gezüchtet wird die Grünlippmuschel in den Küstenregionen Neuseelands vorwiegend in den Marlborough Sounds und im Hauraki Golf. Die Grünlippmuschel ähnelt der Miesmuschel sehr und wird daher auch Neuseeland Miesmuschel genannt.

Welche Inhaltsstoffe beinhaltet die Grünlippmuschel?

In der Grünlippmuschel befindet sich unter anderem: Glykosaminoglykane, Proteine, Omega-3-Fettsäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Zusätzlich enthält sie viele Mineralien wie Magnesium, Natrium, Kalzium und Kalium. Glykosaminglykane sind wichtig, um die Gelenke und auch das Bindegewebe gesund zu erhalten. Aber im Alter des Hundes oder bei Erkrankungen der Gelenke wie der Arthrose ist der gesunde Gelenkaufbau gestört.

Also werden mit dem Grünlippmuschelpulver zusätzlich Glykosaminglykane gefüttert, um den gesunden Aufbau von Gelenkknorpel und Gelenkschmiere positiv zu beeinflussen. Bei nicht entölten Grünlippmuschelpräparaten ist zusätzlich der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren recht hoch. Auch Omega-3-Fettsäuren haben einen positiven Einfluss auf den Bewegungsapparates des Hundes.

Das Extrakt der Grünlippmuschel wird in verschiedenen Darreichungsformen angeboten – sowohl in Tabletten-, Kapsel-, als auch in Pulverform. Hunden wird es meist als Pulver unter das Futter gemischt.

Wie wird das Grünlippmuschelpulver hergestellt?

Nach der Ernte werden die Schalen der Muschel entfernt. Danach wird dem Muschelinhalt in einer Zentrifuge Wasser entzogen und die Masse gefriergetrocknet. Mit diesem Verfahren erhält man die Nährstoffe in der Muschel sehr gut, entzieht der Muschel so aber die maximale Menge Wasser. So läßt sich das Produkt gut zu Pulver verarbeiten.

Für welche Hunde ist Grünlippmuschelpulver als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Grünlippmuschelpulver eignet sich als Nahrungsergänzungsmittel prinzipiell für jeden Hund. Vorwiegend findet es Einsatz bei z.B.:

  • Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie etc..
  • bei Hunden mit hoher körperlicher Aktivität (Sporthunde)
  • präventiv bei Hunden, die zu Erkrankungen des Bewegungsapparates leiden.
  • bei älteren Hunden

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Entscheidend ist beim Kauf von Grünlippmuschelpulver nicht der Preis. Du solltest darauf achten, dass bei der Produktion des Pulvers die Muscheln gefriergetrocknet verarbeitet werden. Nur so bleiben alle wichtigen Nähr- und Aufbaustoffe weitestgehend erhalten. Prüfe den Gehalt an Glycosaqminoglycan (GAG), der im Pulver enthalten ist. Vage Aussagen wie „mindestens 2%“ oder „zwischen 2% und 4%“ sind lediglich Grenzwertbestimmungen. Sinnvoll sind Produkte, die zu 100% aus Grünlippmuschelpulver bestehen. So hast du die volle Wirkung des Extraktes, ohne das günstigere Rohstoffe beigemischt werden.

Wie dosierst Du das Grünlippmuschelpulver?

Ich empfehle dir, das Grünlippmuschelpulver mehrmals im Jahr kurweise anzuwenden. Die Dosierung des Grünlippmuschelpulver passt man der Größe des Hundes an. Je nach Produkt empfiehlt man grob: bei kleinen Hunden bei 0,5 g täglich und bei größeren Hunden bis zu 1 g täglich. Das Pulver lässt sich einfach zusammen mit dem täglichen Futter verabreichen. Orientiere die bei den Mengen bitte an den Angaben des Herstellers auf der Verpackung.

Wie schnell wirkt Grünlippmuschelpulver?

In der Regel dauert es einige Zeit, bis die Wirkung des Grünlippmuschelpulver einsetzt. Daher sollte das Produkt über mehrere Wochen, bestenfalls 8 Wochen verabreicht werden.

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Pfotenschleifen beim Hund – Wenn Bewegungen nicht normal sind – Gastartikel bei Bothshunde

Pfotenschleifen beim Hund – Wenn Bewegungen nicht normal sind – Gastartikel bei Bothshunde

Und es gibt noch einen zweiten Gastartikel im Rahmen des monatlichen Live Call bei Lieblingshund Training am 15.6.2018. Dort bin ich als Gastrednerin eingeladen. Du erfährst dort ganz genau, woran wir Schmerzen beim Hund erkennen! 

Es passiert nämlich sehr oft, dass Hundehalter Bewegungsabläufe für normal halten, weil der Vierbeiner das immer schon so gemacht hat. Aber es kommt auch häufig vor, dass sich Dinge im Bewegungsablauf und im Verhalten schleichend verändern. Sie deuten auf Schmerzen und/oder eine Erkrankung hin, werden aber im Alltag “übersehen.

Pfotenschleifen beim Hund – ein wichtiges Symptom für Erkrankungen des Bewegungsapparates

Das Thema ist natürlich extrem breit gefächert, aber es ist mir wichtig, dich dafür zu sensibilisieren. Denn je besser du über Schmerzsignale und unnormale Bewegungsabläufe Bescheid weißt, desto schneller kannst du erkennen, wenn es deinem Hund nicht gut geht.

In diesem Gastartikel, der auf dem Blog Bothshunde.com erscheint, geht es wieder um Auffälligkeiten im Bewegungsablauf des Hundes. In diesem Fall das Pfotenschleifen. Wenn du erfahren möchtest, was die Ursachen sein können, und du auch gern beim Live Call dabei sein möchtest, dann findest du hier den Artikel: Pfotenschleifen bei Hund – wenn Bewegungen nicht normal sind

Ich freue mich auf dich! Alles Liebe, deine Tina 

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Diese Symptome für Hüftdysplasie beim Hund solltest du kennen!

Diese Symptome für Hüftdysplasie beim Hund solltest du kennen!

Kennst du die klassischen Symptome für Hüftdysplasie? Von der Hüftdysplasie haben die meisten Hundehalter schon einmal gehört, denn sie ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen beim Hund. Trotzdem kennen viele Hundehalter die Anzeichen einer Hüftdysplasie nicht – und so sehe ich häufig Vierbeiner, die offensichtliche Symptome einer HD zeigen. Im Gespräch mit den Haltern stellt sich allerdings oft heraus, dass sie den Gang ihres Hundes für ganz normal und gesund halten.

„Der läuft schon immer so.“ oder „Der kann gar nix haben, denn der rennt und spielt ja ganz normal. – das sind Aussagen, die ich dann häufig höre. Dabei sollte eine HD auf jeden Fall behandelt werden und auch Hundehalter selbst können viel tun, um ihren Hund zu unterstützen – wenn die Erkrankung denn entsprechend diagnostiziert wurde.

Daher habe ich dir die wichtigsten Symptome für eine Hüftdysplasie zusammengefasst. Dabei geht es nicht darum, das du nun selbst Diagnosen stellst, aber ein guter Blick für auffälliges Verhalten kann dir helfen zu erkennen, wenn im Bewegungsablauf eines Hundes etwas nicht in Ordnung ist.

Wann kann die Hüftdysplasie beim Hund festgestellt werden?

Die Hüftdysplasie kann im Junghundalter mittels Röntgen festgestellt werden. Das sollte insbesondere bei Hunden, mit denen man züchten möchte, die im Hundesport oder als Diensthund geführt werden sollen, zur Routine gehören.
Leider wird die Notwendigkeit häufig verkannt und wenn der Hund nur “zum Spaß” Sport betreiben soll, wird das Röntgen ausgelassen. Dabei ist bei jeder Art von Hundesport ein gesunder Bewegungsapparat sehr wichtig!

Was ist eine Hüftdysplasie?

Die Hüftdysplasie bzw. Hüftgelenksdysplasie (kurz: HD) ist eine meist angeborene Fehlentwicklung des Hüftgelenks, bei der Oberschenkelkopf und die Hüftpfanne nicht richtig zueinander passen. In der Regel tritt sie beidseitig auf, eine Seite ist immer stärker betroffen.

Die häufigsten Symptome für Hüftdysplasie

  1. Häufig haben betroffene Hunde einen ausgeprägten Hüftschwung oder schaukelnden Gang – der sogenannte „LSÜ-Twist“.
  2. Auch das „Kaninchenhoppeln“ zeigen Hunde mit HD oft. Das bedeutet, der Hund bewegt sich im Trab und Galopp voran, indem er sich mit beiden Hinterläufen gleichzeitig abstößt. Optisch sieht dies dann aus, als würde er hoppeln wie ein Kaninchen.
  3. Berührungsempfindlichkeit im Bereich des unteren Rückens/Lendenwirbelsäule und Hüfte.
  4. Hunde mit HD zeigen oft Schwierigkeiten beim Aufstehen und Hinlegen. Oft ist dies verbunden mit Lautäußerungen wie Seufzen und Aufstöhnen.
  5. Zeigen von klassischen Schmerzzeichen wie vermehrtes Hecheln, Schmatzen, Aufstöhnen, Seufzen, spontanes Knabbern und Belecken der Hüfte.
  6. Lahmheiten unterschiedlicher Art von der dauerhaften Lahmheit bis hin zur zeitweisen Lahmheit wie z.B. zu Beginn der Bewegung, gegen Ende eines Spaziergangs oder immer mal wieder.
  7. Alltagsbewegungen wie Treppensteigen oderins Auto steigen fallen schwer und werden vermieden. Das wird häufig als Bockigkeit oder Sturheit abgetan – dabei hat der Hund Schmerzen oder ist schlicht zu schwach.
  8. Im Krankheitsverlauf wird die Muskulatur in den Hinterläufen deutlich schwächer. Zusätzlich können Verspannungen in den überlasteten Körperbereichen, wie Rücken- und Schultermuskulatur, sowie der Muskulatur der Vorderläufe ertastet werden.
  9. Bei vielen Vierbeinern kann man Wetterfühligkeit und eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei feuchtem, nasskalten Wetter feststellen.
  10. Hunde mit Hüftdysplasie setzen sich häufig schräg hin und lassen sich im Sitz und Platz auf eine Seite rutschen.
  11. Vierbeiner mit HD zeigen vermehrt Bewegungsunlust und verlieren die Freude am Spiel mit Artgenossen und Menschen. Es können auch Verhaltensveränderungen auftreten und Hunde werden z.B. unverträglich, aggressiv, schreckhaft oder ängstlich.

Wenn dein Hund eines oder mehrere dieser Symptome zeigt, solltest du ihn auf jeden Fall von deinem Tierarzt untersuchen lassen. Erste Anzeichen zeigen sich meist im jungen Alter. Ein Ausbleiben der Symptome bedeutet allerdings nicht, dass der Hund „HD-frei“ ist.

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SOMMERFIT – Aktive Übungen für die Fitness deines Hundes (mit Trainingsplan)

SOMMERFIT – Aktive Übungen für die Fitness deines Hundes (mit Trainingsplan)

Man kann den Frühling schon fast riechen. Die Sonne beginnt uns langsam mit ihren Strahlen zu wärmen und es zieht uns nach draussen. Mit der neuen Jahreszeit ist auch wieder Zeit für einen NEUEN TRAININGSPLAN mit aktiven Übungen für deinen Hund. In meinem neuen Trainingsplan, den du dir gratis runterladen kannst, findest du eine Auswahl an Bewegungsübungen für deinen Vierbeiner. Sinnvoll kombiniert unterstützen sie eine gute Beweglichkeit, Muskulatur, Koordination und Balance.

Also schnapp dir jetzt am Besten sofort den neuen SOMMER FIT TRAININGSPLAN!

Damit du alle Übungen richtig anwenden kannst, habe ich dir in diesem Artikel wieder Anleitungen zu jeder Übung zusammengestellt.

Aktive Übungen im SOMMERFIT TRAININGSPLAN

1. Steh Sitz Transfer

Effekt: Beweglichkeit der Gelenke und Muskulatur der Hinterläufe sowie die untere Rückenmuskulatur werden trainiert.

Dein Hund steht auf einem ebenen, rutschfesten Untergrund. Du stehst vor deinem Hund und gibst im das Kommando sich zu setzen. Er sollte sich möglichst gerade setzen und der Po nicht auf die Seite rutschen. Lasse ihn eigenständig ins Sitz gehen. Drücke ihn nicht mit der Hand auf den Po oder ähnliches. Je langsamer dein Hund die Bewegung vom Steh ins Sitz macht umso grösser ist der gymnastische Effekt. Im nächsten Schritt soll dein Hund wieder aufstehen. Dafür hältst du ihm Leckerchen vor seine Nase. Dann bewegst du dich langsam ein wenig rückwärts und gibst ihm das Signal wieder aufzustehen.

Er sollte langsam aufstehen, ohne dabei nach vorne zu gehen. Nur so arbeitet er nur mit der Muskulatur der Hinterläufe und nutzt nicht seine Vorderläufe um sich hochzuziehen. Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe Geduld. Die Übung ist schwieriger und anstrengender als sie aussieht.

Hier ist ein Video zur Übung: STEH SITZ TRANSFER 

2. Pfote geben

Das Pfote geben lernen die meisten Hunde schnell und es ist eine tolle Übung für die Vorderläufe.

Effekt: Trainiert die Beweglichkeit und Muskulatur der Vorderläufe.

ANLEITUNG PFOTE GEBEN

3. Twist & Turn

Effekt: Stretching der Rückenmuskulatur, Balance und Koordination des gesamten Körpers, gleichmäßige Belastung beider Körperseiten

Du stehst vor deinem stehenden Hund und ihr schaut euch an. Halte ein Leckerli vor die Nase deines Hundes und führe es in einem großen horizontalen Kreis, sodass dein Hund sich um die eigene Achse dreht. Er sollte die Drehung möglichst langsam und bewusst ausführen und sie sollte nicht ruckartig sein. Wenn er eine oder mehrere Drehungen komplett hat, belohne ihn.

Mache zwischen den einzelnen Drehungen kurze Pausen und führe den Twist in beide Richtungen durch.

4. Cavaletti über die Beine

Effekt: Macht nicht nur Spaß sondern trainiert Beweglichkeit, Koordination und Muskulatur.

Und so geht´s: Du setzt dich auf den Boden, deine Beine sind V-förmig auseinander. Führe dann dein Hund (mit einem Leckerli) langsam über deine Beine. Er sollte möglichst nicht springen.

5. Stretching Hüfte

Effekt: bringt Bewegung in die Hüfte und trainiert zugleich noch die Muskeln der Hinterläufe.

Du stehst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund (mit Hilfe eines Leckerli), an dir hochzuspringen. Du kannst die Übung auch mit einem Wortsignal verknüpfen, damit es nicht zu unerwünschtem Hochspringen kommt. Dein Hund soll sich dann mit seinen gestreckten Vorderläufen an dir hochstellen. Verbleibt in der Position für die im Trainingsplan angegebene Zeit. Gebe deinem Hund dann das Signal wieder zurück in die Ausgangshaltung zu gehen.

6. Pfoten anheben

Sieht einfacher aus als es ist. Hier werden Vierbeiner zu Balancekünsterlern!

Hie geht es zur ANLEITUNG PFOTEN ANHEBEN

Beachte bei allen aktiven Übungen, dass du bei Instabilität oder versteiften Gelenken, bitte auf die jeweilige Übung verzichtest. Achte auch auf die Tagesform deines Hundes und passe ggfs. das Training an.

Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude beim Training!

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5 Dinge, die du unbedingt über Degility wissen solltest! – midoggy Blogparade

5 Dinge, die du unbedingt über Degility wissen solltest! – midoggy Blogparade

Die midoggy Parade im Monat Februar läuft unter dem Thema “Diese Hundesportart macht jeden Sportmuffel zum Sportfreak”. Für mich als Physiotherapeutin steht beim Thema Hundesport natürlich vor allem der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Denn klar, Hundesport soll Spass machen, aber bitte nicht auf Kosten der Gesundheit. Aber es gibt durchaus Sportarten, die auch mein Physiotherapeuten-Herz höher schlagen lässt. Dazu gehört vor allem Degility.

Aber warum?

Degility ist für mich eine der Sportarten, die für alle Hunde geeignet ist. Ganz gleich welchen Alters, ob sie Beschwerden haben oder topfit sind. Ich werde nicht müde, immer wieder zu wiederholen, wie wichtig aktive Bewegung für unsere geliebten Vierbeiner ist. Gezielte und sinnvolle Bewegung macht und hält fit. Sie verzögert den Alterungsprozess und verbessert den Gesundheitszustand signifikant.

Und so bietet Degility die Möglichkeit, mit seinem Hund aktiv zu sein und ihn in Bewegung zu halten und dabei den aktuellen Gesundheitszustand immer zu berücksichtigen und intensiv darauf einzugehen. Wenn mich Hundehalter fragen, welchen Sport ich empfehlen kann, dann gehört Degility ganz sicher immer dazu.

Die fünf wichtigsten Fakten zum Degility habe ich dir zusammengefasst

  1. Was ist Degility und wie funktioniert es?

Degility kombiniert Elemente des Agility und des Mobility miteinander. Dabei gilt es, gelenkschonend verschiedene Hindernisse zu überwinden. Das können z.B. Balanceboards, Stege, Cavaletti und Slalom in angenehmem Abstand bzw. Höhe sein – und der Kreativität des Trainers sind keine Grenzen gesetzt. Klingt unspektakulär, ich weiß. Ist es aber nicht. Denn dabei werden Motorik, Gleichgewicht und Koordination gefördert. Gleichzeitig werden Muskelaufbau, Beweglichkeit und Körpergefühl trainiert.

Gleichzeitig hast du viel Spaß mit deinem Hund, begleitest ihn dabei, wie er die Hindernisse in seinem Tempo überwindet und eure Bindung wird gestärkt.

  1. Dabei sein ist alles – jeder Hund darf mitmachen

Degility ist nicht nur für gesunde Hunde geeignet, sondern aufgrund der Tatsache, dass es so gelenkschonend ist, profitieren auch Hunde mit Handicaps, Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie Senioren enorm. Größe und Gewicht des Hundes spielen dabei keine Rolle. Jeder Hund darf mitmachen – also auch bei Arthrose, Ellbogendysplasie, Spondylose, etc.. Geräte wie z.B. die Steilwand gibt es nicht. Finde ich toll, den sie hat einen sehr stark stauchenden Effekt und belastet die Gelenke stark.

  1. Individualität ist gefragt!

In der Ruhe liegt die Kraft und der Weg ist das Ziel. Geduld, Ruhe und Zeit sind gefragt! Gemeinsam erarbeiten Hund und Halter Hindernisse wie Hängebrücken und Stege. Dabei geht ihr in eurem ganz eigenen Tempo vor und auch die Hindernisse werden dabei individuell auf die Bedürfnisse des Vierbeiners angepasst. Der Hund kann  die Hindernisse in Ruhe erkunden und bewusst absolvieren. Druck und Zwang sind absolut tabu. Klingt gut, oder?!

  1. Slow down – no need for speed!

Im Gegenteil, Schnelligkeit steht absolut nicht im Vordergrund. Gefragt sind Präzision, Konzentration und bewusstes, ruhiges Arbeiten. Besonders für temperamentvolle und impulsive Hunde kann dies schnell eine Herausforderung sein – und zugleich ein wunderbares Training. Die Sicherheit, die der Vierbeiner auf dem Platz durch das erfolgreiche Absolvieren des Parcours erfährt, trägt sich natürlich auch in den Alltag. Alltagssituationen lassen sich leichter meistern.

  1. Langsam heißt nicht langweilig!

Degility als langweilig oder anspruchslos zu bezeichnen, wäre absolut fehl am Platze. Der Anspruch den das Degility an unsere Vierbeiner hat, ist nicht zu unterschätzen. Im Gegenteil, das langsame und bewusste Erarbeiten der Hindernisse ist anspruchsvoll für jeden Hunde – auch den Gesunden – und erfordert Training.

Die wichtigsten, positive Fakten zum Degility auf den Punkt:

  • Gelenkschonendes Training von Muskulatur, Beweglichkeit, Koordination und Balance
  • Besseres Körpergefühl & bessere Motorik
  • perfekt geeignet bei Gelenkerkrankungen wie Spondylose, Arthrose, Hüftdysplasie & Co.
  • Erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Training für den Kopf und erhöhte geistige Leistungsfähigkeit
  • Der Alterungsprozess wird durch das Training verzögert
  • Degility macht glücklich: Es werden Endorphine ausgeschüttet – dein Hund ist zufriedener
  • Toll Bindung und bessere Kommunikation zwischen dir und deinem Hund
  • Faktor Spaß: ihr verbringt gemeinsam eine tolle Zeit und habt Spaß zusammen. Was gibt es tolleres für Mensch und Hund?!

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Alles Liebe, deine Tina

Degenerative Myelopathie Teil I – das Krankheitsbild, Ursachen, Diagnose & Therapieziele

Degenerative Myelopathie Teil I – das Krankheitsbild, Ursachen, Diagnose & Therapieziele

Das Krankheitsbild

Die Degenerative Myelopathie ist eine Erkrankung des Rückenmarks, die eine langsam fortschreitende komplette Lähmung des Hundes nach sich zieht. Dabei kommt es zu einer Demyelisierung und axonalen Degeneration der weißen Substanz des Rückenmarks. Die Erkrankung selbst ist komplett schmerzfrei. In den meisten Fällen sind ältere und größere Rassen betroffen – ab ca. 9 Jahren.

Die Ursache der Degenerativen Myelopathie ist immer noch unbekannt. Es wird allerdings eine genetische Prädisposition vermutet. Die Erkrankung verläuft immer tödlich, eine Heilung ist nicht möglich.

Studien zeigen jedoch, dass Hunde, die regelmäßige Physiotherapie erhielten wesentlich länger überlebten. Die Zeitspanne kann je nach Verlauf von wenigen Monaten bis Jahren reichen.

Folgen der Degenerativen Myelopathie

In einem mehr oder weniger langsamen Verlauf kommt es zu einer vollständigen Lähmung des Vierbeiners.

Behandlungsmöglichkeiten

Eine Heilung der Degenerativen Myelopathie ist nicht möglich. Allerdings hilft eine intensive physiotherapeutische Begleitung den betroffenen Vierbeinern enorm und kann den Fortschritt der Erkrankung deutlich verzögern. Denn mittels Physiotherapie kann man den Abbau der Muskulatur und die Funktionsverluste herauszögern.

Differenzialdiagnose

Bei einem Verdacht auf Degenerative Myelopathie müssen verschiedene andere mögliche Erkrankungen ausgeschlossen werden. Dazu gehören der Bandscheibenvorfall, das Cauda Equina Compressionssyndrom, das Wobbler Syndrom, eine Neoplasie des Rückenmarks und eine fibrokartilaginöse Embolie.

Häufig betroffene Rassen

Es gibt bei der Degenerativen Myelopathie Rassen, die prädisponiert und häufiger betroffen sind. Dazu gehören:

  • Deutscher Schäferhund
  • Berner Sennenhund
  • Hovawart
  • Kuvasz

Wie kann eine Degenerative Myelopathie festgestellt werden?

Um die DM sicher zu diagnostizieren, sind einige spezielle Untersuchungsgänge notwendig:

  • Myelographie
  • Gentest
  • Röntgen/CT/MRT zum Ausschluss der Differenzialdiagnosen

Die Therapieziele der Physiotherapie

  • Der Hund soll so lange wie möglich fit gehalten werden
  • Erhalt der Muskulatur und verzögern des Muskelabbaus
  • Verspannungen lösen, die durch Fehlbelastung entstehen
  • Koordinationsförderung
  • Beweglichkeit des gesamten Körpers erhalten um Knorpelschäden zu vermeiden
  • Entlastung überbelasteter Strukturen
  • Vorbeugen von Dekubitus und Verletzungen der Pfoten durch Überköten/Pfotenschleifen

In Teil II und III der Blogreihe erfährst du, was die häufigsten Symptome für eine DM sind. Zudem bekommst du wertvolle Tipps, wie du deinen Hund unterstützen kannst und was du auf jeden Fall vermeiden solltest.

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Alles Liebe,

Deine Tina

9 Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie

9 Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie

Die Ellbogendysplasie (Kurzform ED) ist eine Erkrankung, bei der das Ellbogengelenk nicht zusammenpasst und eine reibungslose Funktion nicht möglich ist.

Das Ellbogengelenk setzt sich aus den drei Gelenkpartnern Elle, Speiche und Oberarm zusammen. Sie bilden ein Scharniergelenk.

Die Fehlbildung im Gelenk kann unterschiedlicher Art sein:

Folgende Fehlbildungen des Ellbogengelenks führen zu einer ED:

  • ein fragmentierter Processus Coronoideus (kurz FCP), eine Ablösung des innen liegenden Kronfortsatzes der Elle
  • eine Osteochondrosis dissecans (kurz OCD), eine Knorpelablösung am innen liegenden Rollhöcker des Oberarmknochens
  • ein isolierter Processus Anconeus (kurz IPA), eine Ablösung des Ellbogenfortsatzes der Elle.

Weiterhin kann es zu einer Stufenbildung zwischen Speiche und Elle kommen. Auch Fehlbildungen der Gelenkflächen sind möglich. Die beiden letztgenannten können entweder allein oder auch zusammen mit einem IPA, FPC oder einer OCD vorliegen. Auch das gemeinsame Vorliegen eines FPC mit einer OCD oder mit einem IPA in einem Gelenk wird beobachtet. In der Regel sind beide Ellbogengelenke betroffen. Allerdings zeigt sich ein Ellbogen meist früher auffällig.

Interessant: Die ED kommt ausschließlich beim Hund, nicht bei der Katze vor.

Wenn dein Hund an einer Ellbogendysplasie erkrankt ist, gibt es einige Dinge, die es zu beachten gibt und mit denen du deinen Vierbeiner unterstützen kannst. Diese habe ich dir zusammengefasst.

Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie:

  • Viele Hundebesitzer denken, Schonen ist nun das Mittel der Wahl. Wichtig ist allerdings, die Beweglichkeit zu erhalten, da sonst die Arthrose im Ellbogen weiter fortschreitet und die Muskulatur verkümmert. Dies sollte nicht nur über die normalen Spaziergänge passieren, sondern auch über gezieltes Bewegungstraining, dass das Fortschreiten der Ellbogendysplasie aufhält.
  • Die Belastung dem Krankheitszustand anpassen ist hier ganz wichtig. Statt zwei oder drei größeren Spaziergängen empfiehlt es sich, mehrere kurze Runden zu laufen. Der Hund erschöpft nicht so sehr und die Erholungsphase ist kürzer.
  • Nasskaltes Wetter ist für Vierbeiner mit Gelenkerkrankungen doppelt unangenehm. Die Kälte kriecht in die Gelenke und sie schmerzen. Daher hilft es deinem Hund, ihn mit einem Hundemantel warm zu halten.
  • Übergewicht ist unbedingt zu vermeiden. Bei bereits übergewichtigen Hunden ist eine Gewichtsreduktion wichtig.
  • Du kannst deinem Hund den Ein- und Ausstieg ins Auto/aus dem Auto mit einer Rampe erleichtern und so seine Gelenke schonen. Besonders der Ausstieg ist bei einer Ellbogendysplasie sehr unangenehm und nicht gut für das Ellbogengelenk.
  • Pflanzliche Entzündungshemmer wie Weihrauch, Teufelskralle oder Ingwer unterstützen die Gelenke und helfen deinem Hund bei einer ED.

Auch vorbeugend kannst du aktiv werden:

  • Besonders bei Junghunden, die im Hundesport aktiv sein sollen, Als Diensthund tätig sein sollen empfiehlt sich mit ca. 6 Monaten das Vorröntgen
    • unabhängig davon, ob mit dem Hund gezüchtet werden soll.
  • Auch bei ED freien Hunden sind in den ersten 10-12 Lebensmonaten folgende Dinge zu beachten: kurze Stopps, Sprünge, Zerrspiele, Frisbee sowie wilde Spiele mit größeren Hunden gilt es zu vermeiden.
  • Hundesport gilt es zu vermeiden (erst ab Ende der Gelenkentwicklung 10-12 Monate). Zuvor kannst du deinen Hund natürlich an den Sport heranführen und körperlich gezielt darauf vorbereiten.

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Deine Tina Verhaltenstipps bei  Ellbogendysplasie Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie

So kommt dein Seniorhund gut durch den Winter – Mein Herz bellt Ausgabe #22

So kommt dein Seniorhund gut durch den Winter – Mein Herz bellt Ausgabe #22

Du hast einen Seniorhund? Besonders unseren älteren Vierbeinern macht die nasskalte Jahreszeit sehr zu schaffen. Die Kälte zieht in die Knochen und sie haben den widrigen Wetterbedingungen nicht mehr so viel entgegenzusetzen.

Ihr Stoffwechsel funktioniert langsamer, sie kühlen schneller aus– frieren somit schneller – und brauchen länger, bis sie wieder aufgewärmt sind. Oft sind in diesen Monaten die Gelenke besonders steif und die Bewegungen fallen noch viel schwerer als sonst. Unsere Hunde haben damit mehr zu kämpfen, als wir denken – auch wenn sie es nicht immer gleich offensichtlich zeigen.

Was kannst du tun?

Doch es gibt Möglichkeiten, mit denen du insbesondere einen Seniorhund in der kalten Jahreszeit unterstützen kannst und ihm das Leben erleichtern kannst. Einige Ideen habe ich dir zusammengestellt, womit du deinen älteren Hund in der kalten Jahreszeit unterstützen kannst.

Natürlich machen alle vorgestellten Maßnahmen auch Sinn für jeden anderen Hund – insbesondere jene, die unter Gelenkerkrankungen wie z.B. Arthrose, Hüftdysplasie oder Spondylose leiden.

Wie du deinen Vierbeiner am besten unterstützen kannst, erfährst du in meinem Artikel in der Ausgabe #22 der Mein Herz bellt:

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deine Tina