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Alter Hund – 7 Dinge mit denen du ihn im Alltag unterstützt

Alter Hund – 7 Dinge mit denen du ihn im Alltag unterstützt

Mit dem Thema “ Alter Hund “ muss wir Hundehalter uns alle früher oder später beschäftigen. Es ist nicht immer einfach zu sehen, dass unser Vierbeiner nicht mehr der junge agile Hüpfer ist, sondern das mehr und mehr das Eine oder Andere schwerer fällt. Es gibt allerdings viele Dinge, mit denen wir unseren alten Hund insbesondere im fortschreitendem Alter unterstützen können. Sie machen ihnen das Leben angenehmer und einfacher.

Eine Reihe davon stelle ich dir hier vor. Auch wenn Wohlfühlen immer individuell ist, so bin ich mir sicher, dass dein Vierbeiner eine Vielzahl der Ideen nach Bedarf sehr schätzen wird. Und deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Beobachte deinen Vierbeiner einfach gut.

1. Der richtige Liegeplatz

Die Auswahlkriterien für den Schlafplatz unseres Vierbeiners richten sich oft nach Geschmack und Wohnungseinrichtung des Hundehalters. Allerdings nutzen unsere Hunde ihr Bettchen nicht nur für die Nacht – viele Stunden am Tag schlafen, dösen, kuscheln und ruhen sie darin. Grund genug, darauf zu achten, dass unsere Hunde gut gebettet sind! Besonders wenn Hunde älter werden, schlafen sie mehr und brauchen längere Ruhephasen. Umso wichtiger, dass der Schlafplatz gut gewählt ist.

Was ich dir sehr empfehle, ist ein orthopädisches Hundebett. Für unsere Hunde ist es sehr angenehm und gesund in einem orthopädischen Bett zu schlafen. Es passt sich der Körperform an, entlastet die Gelenke opimal, Liegeschwielen werden vermieden. Die Schlafqualität erhöht sich deutlich. Besser ausgeruht bedeutet auch mehr Lebensqualität. Also Grund genug zu checken, wie dein Senior gebettet ist.

2. Tragehilfe für Treppen

Vielen Hunden macht es im Alter große Mühe, Treppen zu steigen. Manche Vierbeiner kann man bequem die Treppe hinauf tragen. Ab einer gewissen Größe das allerdings schwierig. Dafür wurden Tragehilfen entwickelt, mit denen du deinen Hund sehr gut beim Treppensteigen unterstützen kannst. Es gibt Tragehilfen nur für die Unterstützung der Vorder- oder Hinterläufe. Aber auch solche, die den kompletten Hund unterstützen. Du kannst sie auch sehr gut nutzen, wenn es deinem Hund schwer fällt aufzustehen oder er Hilfe und etwas Halt beim Gehen benötigt.

Du solltest bei der Auswahl der Tragehilfe darauf achten, dass sie gut sitzt und aus einem reißfesten, stabilen Material gefertigt ist. Weiterhin sollte das Material weich sein und an keiner Stelle einschneiden. Häufig wird Neopren verwendet, was zudem leicht zu reinigen ist und schnell trocknet.

3. Aufstiegshilfen und Hunderampen

Wenn dein Hund vor dem offenen Kofferraum steht und zögerlich von einer Pfote auf die andere tritt – statt schwungvoll ins Auto zu springen – spätestens dann ist Zeit ihn beim Ein- und Ausstieg ins/aus dem Auto zu unterstützen. Natürlich kannst du ihn ins Auto heben. Je nach Größe des Hundes, ist es für beide Seiten jedoch angenehmer, auf eine Rampe zurückzugreifen. Achte immer darauf, dass die Rampe breit genug für deinen Hund, nicht zu steil und rutschfest ist. Zusätzlich empfehle ich dir, immer neben ihm zu sein, wenn er die Rampe nutzt. So kannst du ihn sichern, falls er die Balance verliert.

Viele Vierbeiner liegen mit auf dem Sofa, manche auch mit im Bett. Auch hier gibt es zwei- bis dreistufige kleine Treppen, die deinem Hund den Aufstieg deutlich erleichtern. Achte auch hier bitte darauf, dass die Stufen rutschfest sind und groß genug. Nur so kann dein Hund sie trittsicher nutzen.

4. Pfoten- und Krallenschutz

Von vielen werden Pfotenschuhe immer noch belächelt. Sie haben allerdings nichts mit einem modischen Accessoire zu tun. Für einige Vierbeiner sind sie unverzichtbar. Beispielsweise wenn Hunde auf glatten Böden nicht mehr den nötigen Halt finden. Sie verhindern ein Wegrutschen und somit Stürze. Sie schützen auch Pfoten und Krallen bei Hunden, die mit den Pfoten schleifen. Wenn ein Vierbeiner nur unter einer Schwäche der Hinterläufe leidet, reichen ggfs. Schuhe an den Hinterpfoten. Ich empfehle dir immer darauf zu achten, dass die Schuhe optimal passen. Sie dürfen nicht zu eng sein, aber auch nicht rutschen. Dann schaden sie eher als das sie nutzen. Es gibt Schuhe, die so beschaffen sind, dass man sie im Haus nutzen kann. Ebenso gibt es spezielle Outdoor Schuhe, die aus anderen Materialien hergestellt sind. Die Sohlen haben ein anderes Profil.

5. Erhöhter Trink- & Futterplatz

Besonders bei größeren Hunden ist ein erhöhter Trink- und Futterplatz eine gute Entlastung im Alter. Dein Hund muss sich nicht vorne überbeugen. Die Belastung auf die Gelenke ist dabei gleichmäßig verteilt. Er kann seine Mahlzeit in bequemer Haltung einnehmen.

6. Hundemantel

Besonders im Alter neigen Hunde dazu schneller zu frieren. Auch wenn sie in jungen Jahren nie gefroren haben. Dies liegt am verlangsamten Stoffwechsel. Natürlich hält das Fell, je nach Dichte und Beschaffenheit, einige Zeit warm. Aber auch unsere Vierbeiner kühlen aus. Die Kälte greift besonders über die Pfoten, Kopf- und Bauchregion an und es kann unseren Hunden empfindlich kalt werden. Verstärkt wird dies noch, wenn der Hund an der Leine laufen muss und sich nicht frei bewegen und “warmlaufen” kann.

Ältere Hunde haben widrigen Wetterbedingungen und Kälte nicht mehr soviel entgegenzusetzen wie ein junger und gesunder Hund. Nicht nur das Immunsystem ist schwächer. Sie können auch Körperwärme nicht so lange speichern und beginnen so schneller zu frieren. Wenn sie dann zusätzlich noch unter einer Gelenkerkrankung wie Arthrose, Spondylose, HD oder ED leiden oder einer neurologischen Erkrankung wie einem Cauda Equina Compressions Syndrom, profitieren sie bei nasskaltem Wetter von einem wärmenden Hundemantel.

7. Orthesen & Bandagen

Orthesen und Bandagen geben deinem Hund Stabilität. Sie unterstützen und entlasten Gelenke. Bänder und Sehnen werden im Alter schwächer. Viele Hunde neigen z.B. zu Durchtrittigkeit. Da ist es eine große Hilfe, wenn mittels Orthesen oder Bandagen das Gelenk unterstützt und geführt wird.

Es gibt sowohl bewegliche als auch gelenkfixierende Produkte. Dabei gibt es vorgefertige, aber auch maßgefertigte Orthesen und Bandagen. Ich empfehle dir hier, dich bei der Auswahl individuell von deinem Physiotherapeuten oder Orthopädietechniker beraten zu lassen.

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Deine Tina

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Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Passgang beim Hund – was bedeutet das eigentlich?

Wenn ein Hund im Passgang geht, bewegt er abwechselnd jeweils die rechten oder linken Beine gleichzeitig vorwärts. Während beispielsweise das rechte Hinterbein und das rechte Vorderbein gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig auftreten und das Gewicht tragen, befindet sich das entgegengesetzte linke Beinpaar in der Luft und schwingt nach vorn.

Es gibt einige Tierarten, bei denen er völlig normal ist, wie z.B. bei Elefanten, Bären oder Kamelen. Man kann beobachten, dass sie einen sehr schaukelnden Gang haben. Bei Hunden kommt er eigentlich eher selten vor. Es gibt allerdings einige Rassen, die grundsätzlich im Pass laufen.

Wann Passgang harmlos ist

Völlig harmlos ist er beim Übergang vom Schritt zum Trab. Das passiert häufig, wenn Hunde an der Leine laufen und das Tempo zu schnell für Schritt und zu langsam für Trab ist. Auch über längere Distanzen nutzen Hunde häufig den Passgang, weil es eine sehr energiesparende Gangart ist.

Aber Achtung!

Häufig ist er beim Hund jedoch ein Anzeichen für körperliche Probleme und man sollte der Ursache auf den Grund gehen. Besonders, wenn der Vierbeiner zuvor nicht im Passgang gelaufen ist, oder er mal häufiger mal weniger häufig auftritt. Er kann ein Anzeichen sein für Gelenkprobleme aller Art und auch für Wirbelsäulenprobleme. Aber auch auf Bauchschmerzen oder Probleme mit der Bauchspeicheldrüse kann der Passgang hindeuten.

Auch bei älteren Hunden tritt er vermehrt auf. Durch z.B. Arthrose und steife Gelenke versuchen sie so, sich „angenehmer“ und energiesparend fortzubewegen. Natürlich sollte auch hier die Ursache behandelt werden.

Tritt das Passgehen in Kombination mit weiteren Schmerzanzeichen wie z.B.

  • Berührungsempfindlichkeit an Gelenken oder Rücken
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinlegen
  • Veränderung im Sozialverhalten
  • Vermehrtes Aufstöhnen oder Seufzen
  • Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder ins Auto steigen
  • Bewegungsunlust
  • Pfotenschleifen
  • Vermehrtes Hecheln

auf, ist höchste Alarmstufe.

Du solltest dann nicht lange zögern und deinen Tierarzt aufsuchen, damit man der Ursache auf den Grund geht.

Weitere Ursachen

Passgang kann auch andere Ursachen haben. Einige Hunde, die auf dem Hundeplatz stets Blickkontakt halten sollen, neigen zum Passgang. Denn die einseitige Kopfhaltung läßt die Rückenmuskulatur verspannen. Auch Arbeitshunde, die gern mal „in der Leine hängen“ zeigen häufiger diese Auffälligkeit im Gangbild. Aber auch Ausstellungshunde im zu kleinen Ausstellungsring zeigen häufiger Passgang.

Was kann man gegen den Passgang tun?

Zunächst einmal ist es wichtig, die Ursache zu kennen und gezielt zu behandeln bzw. zu beseitigen. Liegen Verspannungen vor, sollten diese mittels Massagen gelöst werden. Mit Hilfe gezielter aktiver Bewegungstherapie und Training normaler Bewegungsabläufe kann man dann dem Passgang, der sich manifestiert hat entgegenwirken. Dies ist zwar häufig ein längerer Prozess, da die  Bewegungsabläufe im Gehirn gespeichert werden und das „Umprogrammieren“ etwas Zeit benötigt. Aber um dauerhaften Fehlbelastungen entgegenzuwirken, ist es wichtig, eine gesunden Bewegungsablauf zu trainieren.

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Alles Liebe,

Deine Tina

Wasserrute beim Hund – extrem schmerzhafte Erkrankung

Wasserrute beim Hund – extrem schmerzhafte Erkrankung

Besonders im Sommer tritt sie häufig auf: die Wasserrute beim Hund. Dabei handelt es sich um eine sehr wenig erforschte Erkrankung beim Hund, die sehr schmerzhaft ist. Sie tritt häufig auf, wenn Hunde viel geschwommen sind. Daher auch der Name. Bei der Erkrankung handelt es sich um eine Schwanzlähmung. Betroffene Hunde können ihre Rute nicht mehr bewegen und haben sehr starke Schmerzen.

Welche Hunde sind betroffen?

Grundsätzlich kann jeder Vierbeiner an einer Wasserrute erkranken. Häufiger sind Rüden als Hündinnen betroffen. Häufig trifft es Setter, Foxhounds, Beagle, Pointer oder Retriever.
Die Erkrankung tritt meist im Sommer auf und vielfach bei Hunden, die gerne schwimmen.

Kann man vermeiden, dass ein Hund an einer Wasserrute erkrankt?

Man sagt, dass gut trainierte Hunde seltener an einer Wasserrute erkranken.

Anzeichen einer Wasserrute

Sehr typisch ist die auffällige Rutenhaltung: betroffene Hunde halten ihre Rute an der Schwanzbasis horizontal und die restliche Rute hängt schlaff herab. Das Hinsetzen ist für betroffene Vierbeiner sehr schmerzhaft. Deshalb rutschen sie im Sitz meist auf die Seite. Einige Hunde können aufgrund der starken Schmerzen kaum Kot und Urin absetzen. Der Rutenansatz ist stark geschwollen und sehr berührungsempfindlich bis hochschmerzhaft. Man sagt, der Schmerz ist vergleichbar mit dem einen Hexenschuss.

Ursachen

Die Ursache ist nicht eindeutig geklärt. Allerdings wird die Wasserrute oft mit starker Belastung oder Schwimmen in sehr kaltem Wasser in Verbindung gebracht.
Aber es sind auch Fälle bekannt, in denen ein Hund sehr lange in einer Box oder im Auto gesessen hat und sich wenig bewegen konnten.
Eine schlechte Durchblutung könnte also eine Ursache sein oder aber eine Stauchung im Bereich der Schwanzwirbelsäule.

Behandlungsmöglichkeiten

Behandelt wird eine Wasserrute vor allem mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln. Dadurch wird zum einen eine Schmerzlinderung und auch ein Abklingen der Entzündung bewirkt.

Zusätzlich helfen Wärmeanwendungen an der Schwanzwurzel und die Behandlung durch einen Physiotherapeuten.
Bei schneller und richtiger Behandlung genesen die Vierbeiner meist recht schnell und ohne Spätfolgen.

Hat dein Hund schon einmal unter einer Wasserrute gelitten? Wenn ja, wie hat sie sich bei deinem Vierbeiner gezeigt? Hinterlasse mir gern einen Kommentar!

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Alles Liebe,
Deine Tina

Arthritis beim Hund – Diagnose, Behandlung & Verhaltenstipps

Arthritis beim Hund – Diagnose, Behandlung & Verhaltenstipps

Im letzten Blogbeitrag ging es bereits um die Arthritis beim Hund. Du hast alles über das Krankheitsbild und die verschiedenen Formen der Arthritis erfahren, die Symptome und welche drastischen Folgen sie haben kann.

In diesem Artikel erfährst du alles über die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten und was du als Hundehalter tun kannst, um deinem Hund zu helfen.

Arthritis beim Hund – die Diagnose

  • Meist geben die Symptome schon deutliche Hinweise auf eine Arthritis. Je nach Ausprägung können verschiedene weitere Untersuchungen Sinn machen. Häufig gibt das klinische Bild bereits deutliche Hinweise auf eine Gelenkentzündung. Je nach Schwere und Eindeutigkeit der Befunde können folgende weiterführende Untersuchungsmethoden zum Einsatz kommen:
  • Mittels Röntgen können andere Erkrankungen, wie z.B. ein Knochenbruch ausgeschlossen werden. Gleichzeitig werden knöcherne Zubildungen und Schädigungen des Knorpels sichtbar gemacht.
  • Durch eine Punktion des Gelenks unter Vollnarkose wird Gelenkflüssigkeit entnommen, die untersucht werden kann. So können z.B. Bakterien und Entzündungszellen festgestellt werden.
  • Bei der Untersuchung von Blut und Urin können Veränderungen in der Zusammensetzung festgestellt werden.
  • Bei einem Verdacht auf eine Immunbedingte Arthritis empfiehlt sich auch eine Untersuchung der inneren Organe.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Wahl der Therapie ist abhängig von der Form der Arthritis.

Bei der infektiösen Arthritis wird das Gelenk punktiert und gespült. So werden Bakterien und Knorpelstücke gründlich entfernt. Die Wunde wird verbunden, engmaschig überwacht. Häufige Verbandswechseln und hygienischen Bedingungen sind unerlässlich. Es muss unbedingt vermieden werden, dass der Vierbeiner an der wunde leckt, um eine neue Infektion zu vermeiden. Parallel wird der Hund mit einem Antibiotikum versorgt. Auch die Gabe eines Schmerzmittels und entzündungshemmenden Medikamenten ist wichtig.

Bei der traumatisch bedingten Arthritis wird der Vierbeiner mit entzündungshemmenden Medikamenten versorgt und einer entsprechenden Schmerztherapie. Eine Eröffnung des Gelenks ist nicht notwendig. Wichtig ist, den Vierbeiner möglichst ruhig zu halten und das Gelenk zu schonen.

Bei einer Immunbedingten Arthritis werden immunsuppressive Medikamente eingesetzt. Sie müssen meist über einen langen Zeitraum von mehreren Monaten gegeben werden.

Bei einer rheumatoiden Arthritis empfehle ich unbedingt eine Goldakupunktur..

Im Anschluss einer jeden Form der Arthritis hilft den Hunden eine physiotherapeutische Behandlung zur Förderung der Gelenkbeweglichkeit, Muskelaufbau, dem Lockern von Verspannungen und dem Training eines normalen Bewegungsablaufs.

Verhaltenstipps für Hundehalter

  • Ruhighalten, Schonen des betroffenen Gelenks
  • Leinenzwang
  • Bewegung nach Abklingen der Entzündung sehr langsam steigern, um ein Wiederaufflammen zu vermeiden

Wie du deinen Vierbeiner unterstützen kannst

Auch du selbst kannst deinen Vierbeiner bei einer Arthritis nach Absprache mit deinem Tierarzt unterstützen. Wenn keine offene Wunde vorliegt, helfen z.B. kühlende Wickel oder Cool Packs deinem Hund sehr. Sie lindern die Schmerzen und hemmen die Entzündung. Besonders Quarkwickel kann ich dir sehr ans Herz legen.

Zusätzlich können entzündungshemmende und schmerzlindernde Nahrungsergänzungsmittel eine gute Erleichterung für deinen Vierbeiner schaffen.

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Arthritis beim Hund – Ursachen, Symptome und Folgen

Arthritis beim Hund – Ursachen, Symptome und Folgen

Eine Arthritis beim Hund ist eine entzündliche Gelenkerkrankung. Sie unterscheidet sich von der Arthrose insofern, dass eine Arthrose ein Gelenkverschleiß ist und somit ein „kaltes Geschehen“. Eine Arthritis hingegen ist ein entzündlicher Prozess im Gelenk mit unterschiedlichen Ursachen und ein „warmes“ Geschehen.

Sie zeigt die 5 typischen Entzündungszeichen: Schwellung, Erwärmung, Rötung, Schmerz, Bewegungseinschränkung.

Eine Arthritis kann hauptsächlich zwei verschiedene Auslöser haben.

Zum einen ist eine infektiöse Arthritis möglich

Dabei dringen Krankheitserreger in den Körper ein. Diese können beispielsweise durch einen Biss oder eine Verletzung in den Körper gelangen und eine Entzündung im Gelenk verursachen. Doch auch über verschiedene Infektionserkrankungen wie z.B. eine Borreliose verursacht durch einen Zeckenbiss oder Leishmaniose, können die Krankheitserreger in den Körper gelangen und eine Gelenkentzündung hervorrufen.

Es entsteht eine schwere Entzündung im Gelenk. Es schwillt stark an und schmerzt massiv. Durch die eitrige Entzündung wird der Gelenkknorpel aufgeweicht und geschädigt.

Der zweite Auslöser ist eine nicht-infektiöse Arthritis

Eine nicht infektiöse Arthritis kann durch ein stumpfes Trauma entstehen. Das kann ein Sturz sein, Hängenbleiben oder falsches Auftreten sein, die eine Zerrung, Stauchung oder Quetschung im Gelenk verursachen.

In diesem Fall dringen keine Bakterien ins Gelenk ein. Das Gelenk wird allerdings geschädigt, da die Bänder überdehnt werden, die Gelenkapsel oder der Knorpel beschädigt werden. Darauf reagiert der Körper mit einer Entzündung. Es entsteht ein Gelenkerguss.

Aber auch eine Reaktion oder Fehlfunktion des Immunsystems ist möglich. Dann spricht man von einer Immunbedingten Arthritis. Ein häufiges Beispiel ist die rheumatoide Arthritis. Dabei sind meist mehrere Gelenke betroffen und man spricht dann von einer Polyarthritis. Die genaue Ursache der immunbedingten Arthritis ist nicht gänzlich geklärt. Es werden vom Immunsystem bestimmte Botenstoffe gebildet. Diese setzen einen entzündlichen Prozess im Gelenk in Gang.

Allerdings kann auch eine Arthrose in eine nicht infektiöse Arthritis übergehen. Diese beschränkt sich dann meist auf ein Gelenk.

Symptome einer Arthritis beim Hund

Die Anzeichen für eine Arthritis sind je nach Auslöser der Erkrankung etwas unterschiedlich.

Bei einer infektiösen Arthritis leiden die Hunde meist unter Fieber, sind schlapp und teilnahmslos. Sie zeigen eine hochgradige Lahmheit. Das betroffene Gelenk ist erwärmt, geschwollen und schmerzt.

Auch bei einer traumatischen Arthritis ist das Gelenk geschwollen, erwärmt und schmerzhaft. Unter Fieber leiden die betroffenen Vierbeiner nicht. Die Lahmheit tritt jedoch meist zeitnah nach dem Trauma auf. Beispielsweise, wenn der Vierbeiner sich beim Spielen verletzt hat.

Die Anzeichen einer Immunbedingten Arthritis sehen wieder etwas anders aus. Die Hunde sind sehr schlapp, müde und fiebrig. Oft auch begleitet von Appetitlosigkeit. Aufstehen und Bewegen fällt schwer, der Gang ist steifbeinig. Die Lahmheit kann unterschiedlich stark und an verschiedenen Gelenken auftreten.

Prognose

Bei jeder Form der Arthritis ist eine sehr schnelle Behandlung wichtig. Je schneller behandelt wird, desto besser die Prognose. Die Behandlung ist allerdings meist langwierig. In einigen Fällen, kann die Arthritis immer wieder aufflammen.

Folgen der Arthritis bim Hund

Durch die Fehl- und Überlastung der anderen Gelenke kann es dort zu Arthrose kommen. Gleichzeitig entstehen muskuläre Verspannungen. Als Spätfolge der Arthritis entsteht meist eine Arthrose im Gelenk und das Gelenk ist dauerhaft geschädigt. Bei sehr schweren Formen ist eine Amputation unvermeidbar. Unbehandelt kann eine Arthritis zum Tod führen.

Im nächsten Artikel erfährst du alles darüber, wie man eine Arthritis diagnostiziert, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie du deinen Vierbeiner selbst unterstützen kannst.

Hat dein Hund schon einmal unter einer Arthritis gelitten? Wie ist sie entstanden und konnte sie erfolgreich behandelt werden?

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Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen? – Das ist kein Trotz!

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen? – Das ist kein Trotz!

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen und du ärgerst dich total darüber? Unschlüssig steht er vor dem geöffneten Kofferraum und will sich scheinbar keinen Millimeter mehr bewegen. Oder er tippelt nervös von einer Seite auf die andere. Auch beim Aussteigen blickt er dich mit großen, fragenden Augen an. Aus dem Bauch heraus unterstellen wir unserem Vierbeiner meist erst mal, dass er einfach nicht hören will, das er stur ist, keine Lust hat etc..

Sollte es allerdings häufiger vorkommen, dass dein Hund nicht mehr ins Auto oder aus dem Auto heraus springen will, dann solltest du das auf jeden Fall hinterfragen. Es steckt dann möglicherweise viel mehr dahinter.

Was können die Gründe sein?

Hunde vermeiden oft auch verschiedene Bewegungen oder Handlungen im Alltag, weil sie ihnen unangenehm sind oder sie sogar Schmerzen dabei haben. Ursache dafür können verschiedene Gelenkerkrankungen sein, wie Arthrose, Ellbogen- und Hüftdysplasie oder Spondylose. Neben dem Schmerz ist die Folge einer Erkrankung des Bewegungsapparates aber auch, dass sich das Körpergefühl zum negativen verändert. Der Hund traut seinem Körper nicht mehr zu 100%. Das verunsichert ihn besonders in solchen Situationen.

Auch wenn unsere Vierbeiner langsam älter werden, fehlt irgendwann die Kraft, selbständig ins Auto zu springen und die eigene Körperwahrnehmung verschlechtert sich.

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen – Wie solltest du reagieren?

Es ist dann sehr wichtig, die Hunde nicht zu zwingen und Druck auszuüben. Dein Hund braucht Unterstützung und die solltest du ihm auch geben. Falls dein Vierbeiner klein ist und nicht viel wiegt, hebe ihn ins Auto und heraus. Für die größeren Hunde gibt es mittlerweile tolle Rampen, die den Einstieg ins Auto deutlich erleichtern. Sie können sicher und leicht ein und aussteigen. Und auch der Rücken des Hundehalters wird geschont.

Gleichzeitig empfehle ich dir auch, wenn dein Hund häufiger den Einstieg ins Auto oder auch den Ausstieg verweigert, der Ursache auf den Grund zu gehen. Leidet dein Vierbeiner unter einer Erkrankung des Bewegungsapparates, ist es wichtig, diese zu behandeln und ihn bestmöglich zu unterstützen.

Wie sieht das bei deinem Vierbeiner aus, hattet ihr diese Situation schon häufiger? Wie seid ihr damit umgegangen und was war die Ursache? Ich freue mich über deinen Kommentar!
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Beknabbern und Belecken der Gelenke – das ist kein Putzfimmel!

Beknabbern und Belecken der Gelenke – das ist kein Putzfimmel!

Häufig wird das Beknabbern und Belecken der Gelenke als Teil der Körperpflege betrachtet. Natürlich, auch unsere Vierbeiner betreiben durchaus Körperpflege. Beispielsweise legen viele Hunde nach einem Spaziergang erstmal eine kleine „Reinigungseinheit“ ein. Dazu gehört, sich beispielsweise Pfoten und Bauch zu lecken und das Gesicht mit den Pfoten zu säubern. Das betreibt jeder Hund individuell intensiv.

Wann muss ich besorgt sein?

Wenn dein Hund sich allerdings häufiger und nicht nur während der Putzstunde ausgiebig an bestimmten Gelenken knabbert und leckt, gehört das definitiv nicht zur Körperpflege. Vielmehr sind sie ein deutliches Anzeichen dafür, dass dein Vierbeiner eine Gelenkerkrankung haben könnte. Die Gelenke „ziepen“ und es schmerzt.

Häufig zeigen Hunde bei Erkrankungen wie Arthrose, Ellbogendysplasie oder Hüftdysplasie genau dieses Verhalten. Und weil es sich über die Zeit eingeschlichen hat (das hat er doch immer schon getan, oder?!), wird es als Symptom für eine Gelenkerkrankung meist nicht erkannt.

Bei einigen Hunden geht das Belecken und Beknabbern sogar so weit, dass das Fell an den entsprechenden Stellen kurz oder sogar weggeknabbert ist. Es kommt zu kahlen Stellen, die teils auch Nässen und im fortgeschrittenen Stadium auch blutig sein können. Achtung, es besteht akute Gefahr einer Entzündung. Offene Stellen an Gelenken heilen sehr schlecht ab, da dort immer sehr viel „Bewegung“ ist. Wunden reißen so immer wieder ein.

Du solltest handeln beim Beknabbern und Belecken der Gelenke

Wenn dir also auffällt, dass dein Vierbeiner häufiger an einem oder mehreren Gelenken knabbert oder diese ausgiebig beleckt, solltest du es auf jeden Fall ernst nehmen und von deinem Tierarzt untersuchen lassen. Es ist eines der häufigsten Anzeichen für eine Gelenkerkrankung.

Bei der rechtzeitigen Diagnose einer Arthrose oder anderen Gelenkerkrankung hast du die Möglichkeit, dass Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und die Beschwerden deines Hundes zu lindern. Hilfreich sind dabei Maßnahmen wie Nahrungsergänzungsmittel, Physiotherapie und Bewegungstraining, Goldakupunktur oder je nach Ausmaß und Krankheitsbild auch die Behandlung mit Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern. Ich selber habe bei meiner Snowy sehr gute Erfahrungen mit einer Goldakupunktur gemacht in Kombination mit regelmäßiger Physiotherapie. Ergänzen tun wir das Ganze noch mit einer sinnvollen Kombination an Nahrungsergänzungsmitteln. Auf Schmerzmittel konnten wir bis dahin noch verzichten.

In der Folge lässt auch das Knabbern und Belecken nach oder verschwindet gänzlich.

Du kannst deinen Vierbeiner im akuten Arthroseschub auch sehr gut mit z.B. Quarkwickeln unterstützen, da sie Schmerzen lindern.

Möchtest du noch mehr über Anzeichen für Schmerzen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates lernen? Dann lege ich dir meinen Artikel Anzeichen Schmerz ans Herz.

Ist dir bei deinem Hund auch schon aufgefallen, dass er an Gelenken knabbert? Wenn ja, was hast du unternommen und was hilft deinem Vierbeiner?

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Deine Tina

Beknabbern und Belecken der Gelenke Beknabbern und Belecken der Gelenke Beknabbern und Belecken der Gelenke Beknabbern und Belecken der Gelenke Beknabbern und Belecken der Gelenke

 

Verstauchung beim Hund – wie du sie erkennst und was du tun kannst

Verstauchung beim Hund – wie du sie erkennst und was du tun kannst

Eine Verstauchung beim Hund ist schnell passiert. Die meisten Hundehalter werden das Szenario kennen: gerade noch tobt der Vierbeiner mit anderen Hunden wild über eine Wiese oder rennt fröhlich. Dann ist es passiert: eine unbedachte Bewegung, ein Zusammenprall mit einem anderen Hund, ein Stolpern oder ein Sturz. Doch statt sofort lustig weiter zu spielen oder zu rennen, hält der Hund inne und humpelt plötzlich.

Was kann passiert sein?

Durch das Trauma in Form eines Sturzes, Zusammenpralls oder der unbedachten Bewegung werden die Gelenke sehr stark belastet. Es kommt zu einer Verstauchung.

Bei einer Verstauchung werden Gelenke gegeneinander verschoben. Nach dem Trauma kehren die Gelenkpartner wieder in ihren Ausgangszustand zurück. Die gelenkbildende Strukturen werden geschädigt. Es kann zu Dehnungen und Rissen von Bändern und Gelenkkapseln kommen. Auch Blutergüsse können entstehen.

Wie sind die Symptome für eine Verstauchung?

  • akute Schmerzen
  • Schwellung des Gelenks
  • Bluterguss
  • Einschränkung der Beweglichkeit
  • Rötung
  • Berührungsempfindlichkeit

Wenn dein Hund diese Anzeichen zeigt, solltest du ihn auf jeden Fall von deinem Tierarzt untersuchen lassen.Bei einer Verstauchung zeigen Hunde ihren Schmerz sehr deutlich durch Aufjaulen, Lahmen und Berührungsempfindlichkeit beim Abtasten.

Bei einem klinischen Untersuchungsgang und gegebenenfalls durch Röntgenaufnahmen wird die Diagnose gesichert. Gleichzeitig kann man dadurch Brüche, Gelenkluxationen sowie zusätzliche Verletzungen von Gelenkkapsel und Bändern  ausschliessen.

Was du tun kannst: Erste Hilfe bei Verstauchungen

Handeln nach der PECH Regel:

  • Pause
  • Eis
  • Compression
  • Hochlegen = ruhig stellen

Das bedeutet im Detail:

Der Vierbeiner sollte in der Akutphase durch Kühlen der Verstauchung unterstützt werden. So können Schmerzen gelindert und die Schwellung in den Griff bekommen werden. Auch kühlende Wickel helfen ihm sehr gut. Ein Beispiel dafür sind Quarkwickel. Auf jeden Fall ist es wichtig ihn zu schonen.

Bei schweren Verstauchungen leisten Taping, Stützverband oder Gips gute Dienste. Entspannende Massagen z.B. helfen, die überlasteten Bereiche des Körpers zu entspannen und Verspannungen zu lösen. Nach dem Ausheilen der Verstauchung sollten Beweglichkeit, Muskulatur und Körpergefühl mittels aktiver Physiotherapie trainiert werden.

Kann man Verstauchungen vermeiden?

Beim aktiven Hundesport, aber auch beim Radfahren oder Joggen mit deinem Vierbeiner kannst du das Risiko einer Verstauchung zumindest durch ein gezieltes Warm Up deutlich minimieren. Verletzungen werden vermieden oder abgemildert, da die Gelenkstrukturen aber auch Muskulatur gut aufgewärmt, geschmeidig und elastisch sind.

Hat dein Hund auch schon einmal eine Verstauchung gehabt? Wie kam es dazu und wie seid ihr mit der Situation umgegangen? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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Deine Tina

Degility – gesunder und cooler Sport für deinen Hund!

Degility – gesunder und cooler Sport für deinen Hund!

Beim Thema Degility schlägt mein Physiotherapeuten-Herz höher. Warum? Weil ich nicht müde werde zu wiederholen, wie wichtig aktive Bewegung für Hunde jeden Alters ist. Ganz gleich ob “fußlahm” oder fit. Gezielte und sinnvolle Bewegung macht und hält fit. Sie verzögert den Alterungsprozess und verbessert den Gesundheitszustand signifikant.

Und da mich immer wieder Hundehalter ansprechen, welchen Sport sie den mit ihrem Hund machen können, auch wenn er eine Erkrankung des Bewegungsapparates hat, lege ich euch allen heute Degility ans Herz.

Was ist Degility?

Degility ist eine Kombination aus Agility und Mobility. Dabei werden verschiedene Hindernisse überwunden. Hört sich erstmal nicht besonders an? Ist es aber. Ich erkläre dir warum. Degility ist ein sehr gelenkfreundlicher Sport, der das Herz jedes Physiotherapeuten höher schlagen läßt. Motorik, Gleichgewicht und Koordination werden gefördert. Gleichzeitig werden Muskelaufbau, Beweglichkeit und Körpergefühl trainiert.

Zudem wird die Bindung zum Hundehalter und die Konzentration des Vierbeiners gefördert.

Jeder Hund darf mitmachen

Die Sportart eignet sich aufgrund ihrer Gelenkfreundlichkeit übrigens nicht nur für fitte Sporthunde. Auch Hunde mit Handicaps, Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie Senioren profitieren enorm. Größe und Gewicht des Hundes spielen keine Rolle. Jeder Hund ist geeignet. Geräte wie z.B. die Steilwand gibt es nicht. Finde ich toll, den sie hat einen sehr stark stauchenden Effekt und belastet die Gelenke stark.

Ehrgeiz ist fehl am Platze!

Geduld, Ruhe und Zeit sind gefragt! Gemeinsam erarbeiten Hund und Halter statt dessen Hindernisse wie Hängebrücken. Die Hindernisse und Tempo werden dabei individuell auf die Bedürfnisse des Vierbeiners angepasst. Der Hund kann  die Hindernisse in Ruhe erkunden und bewusst absolvieren. Druck und Zwang sind absolut tabu.

Höher, schneller, weiter war gestern!

Schnelligkeit steht absolut nicht im Vordergrund. Im Gegenteil. Es geht um Präzision, Konzentration und bewusstes, ruhiges Arbeiten. Das kann für impulsive Hunde schnell eine Herausforderung sein – und ein wunderbares Training. Die Sicherheit, die der Vierbeiner auf dem Platz durch das erfolgreiche Absolvieren des Parcours erfährt trägt sich natürlich auch in den Alltag. Alltagssituationen lassen sich leichter meistern.

Langsam heißt nicht langweilig!

Der Anspruch den das Degility an unsere Vierbeiner hat, ist nicht zu unterschätzen. Im Gegenteil, das langsame und bewusste Erarbeiten der Hindernisse ist anspruchvoll und erfordert Training.

Die positive Effekte des Degility zusammengefasst:

  • Gelenkschonendes Training von Muskulatur, Beweglichkeit, Koordination und Balance
  • Besseres Körpergefühl
  • Bessere Motorik
  • Erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Erhöhte geistige Leistungsfähigkeit, das Gehirn wird fit gehalten
  • Der Alterungsprozess wird verzögert
  • Es werden Endorphine ausgeschüttet – der Hund ist zufriedener
  • Bessere Bindung und Kommunikation zwischen Hund und Halter
  • Nicht zuletzt: eine Menge Spaß!

Also nichts wie los: im Internet findest du eine Vielzahl an Degility-Angeboten. Probiere es einfach aus.

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Deine Tina

 

Das Schwimmersyndrom – wenig erforschte Welpenerkrankung

Das Schwimmersyndrom – wenig erforschte Welpenerkrankung

Hast du schon vom Schwimmersyndrom gehört?

Wahrscheinlich eher nicht, da diese Erkrankung im jüngsten Welpenalter auftritt. Also bevor du deinen Hund aufgenommen hast. Das Schwimmersyndrom – auch Flat Puppy Syndrom genannt – ist eine noch sehr wenig erforschte Entwicklungsstörung beim Welpen. Es tritt auf zwischen dem 10-16 Lebenstag. Bei wenigen Welpen auch später mit 4-5 Wochen. Also recht lange bevor sie in ihre Menschenfamilie ziehen.

Wie zeigt sich das Schwimmersyndrom?

Betroffene Hundewelpen kommen nicht auf die Beine. Sie liegen auf dem Bauch und spreizen die Beine ab. Das bedeutet, Stehen ist nicht möglich und so rudern sie mit ihren Beinchen. Das ähnelt den Bewegungen eines Schwimmers. So ist die Krankheit zu ihrem Namen gekommen. Es können alle vier Läufe betroffen sein. Allerdings auch nur Vorder- oder Hinterläufe. Die Welpen sind in der Regel trotz der Bewegungseinschränkung putzmunter.

Bleiben dauerhafte Schäden zurück?

Je früher mit der Bewegungstherapie begonnen wird, desto eher können Spätfolgen verhindert werden. Dazu gehören beispielsweise Deformationen. Denn es besteht die Gefahr, dass sich der Brustkorb verformt durch das permanente Liegen. Bei richtiger Behandlung entwickeln sich 99% der erkrankten Welpen ganz normal. Zur Unterstützung ist eine Physiotherapie sehr wichtig. Auch die Gabe eines Vitamin B Komplexes kann Sinn. Diagnostiziert werden kann das Schwimmersyndrom über einen klinischen Untersuchungsgang.

Alternative Diagnose – welche Erkrankungen sollten ausgeschlossen werden?

Es gibt einige Erkrankungen, die ausgeschlossen werden sollte. Dazu gehören angeborene Fehlstellungen oder Erkrankungen des Nervensystems sowie Infektionserkrankungen.

Welche Hunde sind häufig betroffen?

Grundsätzlich können alle Rassen betroffen sein. Häufig sind es jedoch kleinere Hunderassen, die am Schwimmersyndrom erkranken. Übrigens können auch Katzenwelpen betroffen sein.

Was kann die Physiotherapie erreichen?

Ziel der Physiotherapie ist es, Deformationen des Skeletts zu vermeiden. Auch Muskelkontrakturen und Abbau sollten durch entsprechende Bewegungstherapien vermieden werden. Der Welpe wird beim Laufen lernen unterstützt. Der Hundehalter sollte unbedingt intensiv in die Therapie involviert werden. Maßnahmen wie mehrfach tägliches passives Bewegen und Bewegungsanbahnungen unterstützen die Gesundung maßgeblich.

Wichtige Empfehlungen für Züchter

Es ist empfehlenswert, die Wurfkiste mit rutschfestem Untergrund auszustatten. Betroffene Welpen sollten häufig umgebettet werden um Deformationen zu vermeiden. Zudem sollten sie weich liegen und optimalerweise auf der Seite. Auch wichtig: übergewichtige Welpen müssen Gewicht reduzieren. Dir hat mein Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte mit deinem Netzwerk! Deine Tina  

Schneller Notfallhelfer bei Schmerzen und Co. – Quarkwickel beim Hund

Schneller Notfallhelfer bei Schmerzen und Co. – Quarkwickel beim Hund

Wenn ich Hundehalter frage, ob sie Quarkwickel kennen, sagen die Meisten „Ja klar“. Meistens haben sie aber nicht darüber nachgedacht, dass sie ihrem Hund damit etwas Gutes tun können. Dabei liegen die einfachsten Dinge meistens so nah. Ich liebe diese althergebrachten und in ihrer Wirkung erprobten „Hausmittel“, die von Generation zu Generation weitergetragen werden.

Das Beste daran ist, dass sie in der Regel sehr einfach anzuwenden sind und man alles im Haus hat, was dafür benötigt wirkt. Deshalb möchte ich dir heute den Quarkwickel empfehlen, den ich schon vielen Hundehaltern ans Herz gelegt habe. Der Quarkwickel ist ein kalter Wickel und kann zur akuten Schmerztherapie bei Entzündungen und Schwellungen eingesetzt werden. Am effizientesten wirkt er in den ersten 24 bis 72 Stunden einer Entzündung/Reizung

Wie wirkt der Quarkwickel?

Allgemein wird durch Kälte die Geschwindigkeit der Nervenfasern herabgesetzt, die den Schmerz leiten. Daher wirkt Kälte schmerzlindernd, vor allem bei akuten Schmerzen. Zusätzlich sorgt Kälte dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen. Damit wird die Durchblutung gebremst und der Zellstoffwechsel reduziert. Somit wirkt sie entzündungshemmend und abschwellend.

Quark selbst zeichnet noch eine Besonderheit aus:

Einer der Hauptbestandteile von Quark ist Kasein. Wenn Kasein über die Haut einwirkt, wirkt es entzündungshemmend. Dadurch das Quark einen sehr hohen Flüssigkeitsgehalt hat, verdunstet diese und erzeugt so eine angenehm kühlende Verdunstungskälte.

Wann hilft ein Quarkwickel deinem Hund?

Wie macht man ihnrichtig?

Nehme den Quark am Besten einige Minuten vor der Anwendung aus dem Kühlschrank, damit er nicht zu kalt ist. Streiche den Quark ca. 0,5 cm auf ein Leinentuch und schlage es wie ein flaches Päckchen zusammen. Lege das Päckchen auf die Stelle auf, die du behandeln möchtest.

Lasse den Wickel 10-15 Minuten aufliegen. Wenn er Quark warm und bröselig wird, solltest du den Wickel runternehmen. Auch wenn der Quark keinen direkten Hautkontakt hat, entfaltet er seine volle Wirkung.

TIPP:

Da der Quark die entzündlichen Stoffe aufnimmt, ist es wichtig, dass dein Hund den Quark nach der Anwendung nicht ableckt. Wenn Snowy einen Quarkwickel bekommt, ist sie auch immer ganz heiß auf den Quark. Ich lasse daher einfach einen kleinen Löffel übrig, den sie immer genüsslich abschleckt.

Wann ist der Quarkwickel tabu?

  • Offene Wunden
  • Nieren- oder Blasenentzündung
  • Schwere Herzerkrankungen
  • Arterielle Durchblutungsstörungen
  • Karzinom
  • Überempfindlichkeit gegen Kälte

Bitte beachten!

Halte deinen Hund während der Anwendung unter Beobachtung, um Verbrennungen und Überreaktionen zu vermeiden. Er muss jederzeit die Chance haben zu entweichen, wenn die Kälte unangenehm ist. Kontrolliere bitte auch in regelmäßigen Abständen die Stelle, die du mit dem Quarkwickel behandelst.

Wie oft?

Nach Bedarf kannst du die Anwendungen beliebig oft wiederholen.

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Deine Tina

Sommer Fit – Aktive Übungen für die Fitness deines Hundes (mit Trainingsplan)

Sommer Fit – Aktive Übungen für die Fitness deines Hundes (mit Trainingsplan)

Mit der Frühlings- und Sommersaison ist nun auch wieder Zeit für einen NEUEN TRAININGSPLAN mit aktiven Übungen für deinen Hund. In meinem neuen Trainingsplan, den du dir gratis runterladen kannst, findest du eine Vielzahl an Bewegungsübungen für deinen Vierbeiner. Sinnvoll kombiniert unterstützen sie eine gute Beweglichkeit, Muskulatur, Koordination und Balance.

Also schnapp dir jetzt am Besten sofort den neuen SOMMER FIT TRAININGSPLAN!

Damit du alle Übungen richtig anwenden kannst, habe ich dir in diesem Artikel wieder Anleitungen zu jeder Übung zusammengestellt.

Aktive Übungen im SOMMER FIT TRAININGSPLAN

1. Steh Sitz Transfer

Effekt: Beweglichkeit der Gelenke und Muskulatur der Hinterläufe sowie die untere Rückenmuskulatur werden trainiert.

Dein Hund steht auf einem ebenen, rutschfesten Untergrund. Du stehst vor deinem Hund und gibst im das Kommando sich zu setzen. Er sollte sich möglichst gerade setzen und der Po nicht auf die Seite rutschen. Lasse ihn eigenständig ins Sitz gehen. Drücke ihn nicht mit der Hand auf den Po oder ähnliches. Je langsamer dein Hund die Bewegung vom Steh ins Sitz macht umso grösser ist der gymnastische Effekt. Im nächsten Schritt soll dein Hund wieder aufstehen. Dafür hältst du ihm Leckerchen vor seine Nase. Dann bewegst du dich langsam ein wenig rückwärts und gibst ihm das Signal wieder aufzustehen.

Er sollte langsam aufstehen, ohne dabei nach vorne zu gehen. Nur so arbeitet er nur mit der Muskulatur der Hinterläufe und nutzt nicht seine Vorderläufe um sich hochzuziehen. Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe Geduld. Die Übung ist schwieriger und anstrengender als sie aussieht.

Hier ist ein Video zur Übung: STEH SITZ TRANSFER 

2. Pfote geben

Das Pfote geben lernen die meisten Hunde schnell und es ist eine tolle Übung für die Vorderläufe.

Effekt: Trainiert die Beweglichkeit und Muskulatur der Vorderläufe.

ANLEITUNG PFOTE GEBEN

3. Slalom durch die Beine

Effekt: Stretcht den Rücken und trainiert Muskulatur, Koordination, Balance und einen gesunden Bewegungsablauf.

Du stellst dich mit auseinandergestellten Beinen auf rutschfesten, ebenen Untergrund. Lasse deinen Hund “8” ten durch deine Beine laufen. Achte darauf, dass du ihn abwechselnd in beide Richtungen laufen läßt. So werden beide Körperhälften gleichmäßig belastet. Er soll sich möglichst langsam und bewusst bewegen.

4. Schritt –Training

Effekt: Das Schritt-Training kannst du in den Spaziergang integrieren, hierfür führst du deinen Hund an der kurzen Leine neben dir. Dein Hund sollte möglichst nicht auf dem Boden schnüffeln, sondern den Kopf oben tragen und seine Schritte und Bewegungen bewusst durchführen. Achte darauf, dass er nicht in den Trab wechselt. Bitte halte dich an den Trainingsplan und überlaste deinen Hund nicht, da ansonsten die Gefahr eines Muskelkaters besteht. Das Schritt-Training ist anstrengender als es aussieht und hat einen hohen Effekt.

Schritt ist die langsamste Gangart des Hundes und zugleich die Schwierigste. Im Schritt wird eine Pfote nach der anderen genutzt und belastet. Er ist die perfekte Gangart, um die gleichmäßige Belastung aller Gliedmaßen und einen normalen Bewegungsablauf zu trainieren. Die Bewegungen werden von deinem Hund bewusst wahrgenommen. Dein Hund muss erst lernen, bewusst im Schritt zu gehen und nicht zwischendurch das Tempo zu wechseln. Zu Beginn ist etwas Geduld gefragt, da das Schritt-Training für deinen Hund sehr ungewohnt und anstrengend ist.

5. Sitz Platz Transfer

Effekt: Die Übung ist ein Krafttraining für die Vorderläufe, Brustmuskeln und Schultern. Indirekt wird auch der Rücken trainiert. Zusätzlich wird die Gelenkbeweglichkeit der Vorderläufe trainiert.

Du stehst vor deinem stehenden Hund und ihr schaut euch an. Bring deinen Hund zunächst ins Sitz. Halte ihm ein Leckerli dicht vor die Nase. Führe es in Richtung Boden, damit dein Hund sich hinlegt (oder gebe ihm das Signal Platz). Führe es vor seiner Nase wieder nach oben, sodass er aus dem Platz wieder ins Sitz geht (oder gebe ihm das Signal Sitz). Er soll beim Wechsel vom Platz ins Sitz möglichst auf einer Stelle bleiben und nicht einen Schritt nach vorn machen. So ist der Trainingseffekt am größten. Indem du dich recht nah vor ihn stellst, unterstützt du das.

Achte darauf, dass er sich möglichst gerade legt und sich nicht im Platz auf eine Seite rutschen lässt.

Gewichtsverlagerung vorn-hinten

Effekt: zugegeben, die Übung ist nicht ganz einfach, aber ein geniales Workout für den gesamten Körper!

Und so geht´s: ANLEITUNG GEWICHTSVERLAGERUNG VORN-HINTEN

Cavaletti über die Beine

Effekt: Macht nicht nur Spaß sondern trainiert Beweglichkeit, Koordination und Muskulatur.

Und so geht´s: Du setzt dich auf den Boden, deine Beine sind V-förmig auseinander. Führe dann dein Hund (mit einem Leckerli) langsam über deine Beine. Er sollte möglichst nicht springen.

Trab-Training

Effekt: Das Trab-Training trainiert Muskulatur und Kondition. Im Trab wird die gesamte Muskulatur des Hundes beansprucht. Anders als im Schritt, wo die Rückenmuskulatur entspannt ist, wird sie im Trab angespannt, unterstützt die Vorder- und Hintergliedmaßen und sorgt für eine gute Körperspannung.

Für das Trab-Training nimmst du deinen Hund an die Leine, damit du das Tempo bestimmst. Animiere ihn dann zu traben. Zwischendurch schnuppern und stehen bleiben sollte vermieden werden, denn nur über eine kontinuierliche Bewegung baut dein Hund Muskulatur, Kraft und Kondition auf. Im Trab ist der Rücken deines Hundes gestreckt und er trägt den Kopf mittel bis hoch. Trainiert am besten auf weichem Boden wie zum Beispiel im Wald. Das ist schonender für die Gelenke als harter Asphalt. Du musst das Tempo deines Hundes mitgehen. Das bedeutet, dass es bei einem kleinen Hund wahrscheinlich reicht, wenn du im normalen Schritttempo nebenhergehst, bei einem großen Hund musst du die Einheiten mitjoggen.

Isometrisches Training – vorne und hinten

Effekt: Die Übung sieht easy aus, der Trainingseffekt ist aber groß: sie ist ein tolles Krafttraining!

Hier geht´s zur Anleitung: ANLEITUNG ISOMETRISCHE ÜBUNGEN

Steh Platz Transfer

Effekt: Der Effekt ist mit der Liegestütze beim Menschen vergleichbar. Trainiert wird der gesamte Körper.

Beim Steh-Platz Transfer geht dein Hund vom Steh ins Platz ohne sich zuerst hinzusetzen. Du stehst vor deinem Hund und bringst ihn zunächst ins Platz (entweder mit einem Signal, oder einem Leckerli, dass du vor seiner Nase zum Boden führst). Animiere ihn dann wieder aufzustehen, möglichst ohne das er nach vorne geht. Indem du recht nah vor ihm stehst, unterstützt du dies. Er sollte mit allen Vieren gleichzeitig aufstehen. So habt ihr die Beanspruchung der Muskeln auf alle vier Beine verteilt. Dein Hund sollte möglichst gerade liegen und nicht mit dem Hinterteil auf die Seite rutschen.

Auf den Hinterbeinen stehen

Effekt: bringt Bewegung in die Hüfte und trainiert zugleich noch die Muskeln der Hinterläufe.

Du stehst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund (mit Hilfe eines Leckerli), an dir hochzuspringen. Du kannst die Übung auch mit einem Wortsignal verknüpfen, damit es nicht zu unerwünschtem Hochspringen kommt. Dein Hund soll sich dann mit seinen gestreckten Vorderläufen an dir hochstellen. Verbleibt in der Position für die im Trainingsplan angegebene Zeit. Gebe deinem Hund dann das Signal wieder zurück in die Ausgangshaltung zu gehen.

Pfoten anheben

Sieht einfacher aus als es ist. Hier werden Vierbeiner zu Balancekünsterlern!

Hie geht es zur ANLEITUNG PFOTEN ANHEBEN

Sit Ups

Effekt: ja, auch Hunde können Sit Up´s! Und eine gute Bauchmuskulatur unterstützt den Rücken und gibt Stabilität.

Und so geht´s: ANLEITUNG SIT UP´S

Beachte bei allen aktiven Übungen, dass du bei Instabilität oder versteiften Gelenken, bitte auf die jeweilige Übung verzichtest. Achte auch auf die Tagesform deines Hundes und passe ggfs. das Training an.

Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude beim Training!

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Deine Tina aktive Übungen aktive Übungen aktive Übungen aktive Übungen aktive Übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen

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