Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten!

Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten!

Die meisten unserer Vierbeiner haben mehr als ein Hundebett. Aber nach welchen Kriterien wählen wir das Bett für unseren Hund aus?

Unsere Hunde nutzen ihr Bettchen nicht nur, um darin nachts zu schlafen. Auch tagsüber wird dort ausgeruht, gedöst und gekuschelt. So viele Stunden, wie sie also darin verbringen, sollte man einige Punkte mehr berücksichtigen, als Form und Farbe. Unsere Hunde sollten einfach gut gebettet sein.

Daher habe ich dir einige wichtige Punkte zusammengestellt, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

  • Auch wenn Hunde sich oft klein einrollen: der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Hunde fühlen sich gern beschützt, wenn sie ruhen. Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei ARTHROSE von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.

Auch diese Punkte sind wichtig bei einem Hundebett:

  • Mache es deinem Vierbeiner einfach, in sein Bettchen zu steigen: der Einstieg sollte besonders bei älteren Hunden oder jenen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates bequem und nicht zu hoch sein.
  • Gut gepolstert ist wichtig: mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Und der wichtigste Punkt zu Schluss: werfe einen Blick auf das Innenleben des Hundebetts – am besten bevor du es kaufst! Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Besonders empfehlenswert sind orthopädische Betten, die über einen sogenannten Memory Foam verfügen. In vielen „normalen“ Hundebetten wird jedoch nur billiger Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte verwendet.

Dein geliebter Vierbeiner wird es dir danken, wenn du beim Kauf des nächsten Hundebettchen an diese Punkte denkst und er weich und gut gebettet schlafen kann.

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deine Tina

Schmerzen beim Hund – Wenn der Hund sich nicht setzt und Training nichts nützt – Gastartikel Bothshunde

Schmerzen beim Hund – Wenn der Hund sich nicht setzt und Training nichts nützt – Gastartikel Bothshunde

Schmerzen beim Hund ist großes Thema. Hunde zeigen auf unterschiedliche Weise, dass sie Schmerzen haben. Auch im Verhalten kann sich zeigen, dass ein Hund unter Schmerzen leidet. Da die Themen Schmerz und Verhalten beim Hund sehr eng zusammenhängen, freue ich mich sehr, dass Sarah vom Hundeblog Bothshunde einen Gastartikel auf Doggy Fitness zu diesem Thema veröffentlicht. Aber lese selbst, welche Erfahrungen Sarah im Hundetraining mit dem Thema “Schmerzen & Verhalten” gemacht hat:2527

„Es ist zum Verrücktwerden – Buddy setzt sich einfach nicht mehr hin, wenn ich ihm das Signal gebe. Kannst du mir helfen?“ 
So begann eines meiner Trainings in diesem Jahr. Buddy ist ein 6 Jahre alter Cattle Dog Rüde. Ihn kannte ich schon eine längere Zeit, da seine Halterin Jasmin und ich uns bereits auf einigen Seminaren begegnet waren. Im Alltag war Buddy ein absolut unauffälliger Hund, der sehr gut erzogen war. Außerdem betrieben die beiden gemeinsam Zughundesport und auch da war Buddy äußerst kooperativ und immer voll motiviert.
Dass er sich nun auf Aufforderung nicht mehr hinsetzt, erschien mir schon merkwürdig. Jasmin, die sich mit Hundetraining eigentlich gut auskennt, wusste nicht mehr weiter.
Ich war gespannt auf die Stunde, denn ich vermutete keines der üblichen Probleme, sondern einen Spezialfall.

Jasmin erzählte mir zu Beginn der Stunde, dass Buddy anfangs nur ab und an nicht mehr reagierte. Sie vermutete andere Ursachen und brachte die „Weigerung“ nicht in Zusammenhang mit diesem speziellen Signal. Die beiden waren schon länger nicht mehr im Training – bezogen auf ihren Sport, da Jasmin sich verletzt hatte. „Ich habe es im Alltag schleifen lassen und jetzt habe ich mir alle Signale kaputt gemacht“, folgerte sie.
Ich forschte weiter nach und fand heraus, dass alle anderen Signale, die die beiden im Alltag nutzen durchaus noch problemlos funktionieren. Er würde zwar nicht mehr so schnell wie früher reagieren, aber alles (außer das Sitz) ohne Weiteres ausführen.

Was kommt mir als Hundetrainerin in den Sinn, wenn Hunde plötzliche Verhaltensveränderungen zeigen?

Wenn Verhaltensveränderungen plötzlich und so unerklärlich auftreten, klingeln bei mir zunächst andere Glocken als: „Das Signal sollte neu aufgebaut werden oder es ist ein Fehler im Training passiert“. Welche Optionen ich dabei berücksichtige und welche ich versuche im Rahmen meiner Möglichkeiten abzuklären, das möchte ich dir heute einmal erzählen.

1) Hat der Hund Schmerzen?

Hunde sind sehr gut darin, etwaige Schmerzen nicht offen zu zeigen und das vorhandene Problem bühnenreif zu überspielen. Nur selten bekommen wir Menschen davon etwas mit, solange es nicht wirklich richtig schlimm ist.

Meine Hündin hatte letzten Sommer einen verschobenen Brustwirbel. Weder habe ich das gesehen, noch habe ich ihr wirklich angemerkt, dass etwas weh tut. Wenn du schon einmal Probleme mit verschobenen Wirbeln hattest, dann weißt du, wie unangenehm das ist. Mir fiel lediglich auf, dass meine Hündin nicht mehr sofort auf Aufforderung ins Auto sprang, ich vermutete jedoch nicht sofort eine Einschränkung. Erst als sie auch Veränderungen im Gangbild beim Treppenlaufen zeigte, wurde ich richtig hellhörig und lies sie vom Profi durchchecken. Siehe da, der verschobene Wirbel wurde entdeckt und wieder an die richtige Stelle gebracht. Von da an war das ins-Auto-springen kein Problem mehr.

Vor einigen Wochen war eine Kundin bei mir, deren Hund Probleme mit der Leinenführigkeit hatte. Der Hund hatte Schmerzen beim Stehen und langsam laufen, weil seine Krallen zu lang waren. Die ganze Geschichte zu „101 Methoden zur Leinenführigkeit“ kannst du hier lesen.

Schmerzen können durch verschiedene Ursachen entstehen

Von muskulären Verspannungen oder Überlastungen, über Verletzungen, bis hin zu Gelenkproblemen ist alles denkbar. Manche Schmerzen treten nur kurz auf, andere bleiben dumpf allgegenwärtig. Viele – so wie die Arthrose – werden in ihrer Schmerzintensität stark von den äußeren Bedingungen beeinflusst. Jetzt in der kälteren Jahreszeit werden sich die Tierarztbesuche häufen – bei Hunden, die plötzlich nicht mehr gut laufen.
Hat der Hund Schmerzen, dann ist es völlig normal, dass bestimmte Bewegungen nicht mehr möglich sind. In der Folge wird der Hund vermeiden, diese Bewegung zu machen. Denkbar ist auch, dass Hunde plötzlich aggressiv reagieren, weil ihnen bestimmte Dinge wehtun. Wenn ein Hund Schmerzen beim Laufen hat, dann wird er möglicherweise gereizt auf andere Hunde reagieren, mit denen er sonst gespielt hat, da er mit der Bewegung schmerzen verbindet.

• 2) Gibt es Veränderungen in der Wahrnehmung?

Gerne gesehen sind auch die gereizter werdenden älteren Hunde. Manchmal wird das Verhalten dann abgetan mit „jetzt wird er alt und komisch“. Manchmal steckt aber schlichtweg eine verschlechterte Wahrnehmung dahinter. Sieht oder hört der Hund nicht mehr so gut, kann es sein, dass andere Hunde, die sich schnell nähern ihn erschrecken. Es gibt also eine Ursache. In dem Fall kann die Ursache nicht behoben werden, aber es gibt sie und ich als Mensch kann meinem Hund in solchen Situationen helfen, wenn ich weiß, was ihm Probleme bereitet. Das ist ein klarer Unterschied zu „er wird alt, da kann man nichts machen“.

Tumore und jegliche Gewebeveränderung bringen ebenfalls eine starke Belastung für den Organismus mit und können zu Verhaltensveränderungen führen.

• 3) Gab es einschneidende Erlebnisse/ Fehlverknüpfungen

In Buddys Fall wäre es durchaus denkbar gewesen, dass er das Sitz mit etwas verbindet, das ihm Angst macht.
Ähnlich dem Hund, der Kühe als Schreckensszenario ansieht, weil er beim Anblick einer Kuh einmal an einen Stromzaun geraten ist.
Hund lernen immer und besonders wenn große Emotionen im Spiel sind, dann reicht manchmal schon eine Erfahrung, um einen massiven Eindruck zu hinterlassen. So hätte es durchaus sein können, dass Buddy sich hingesetzt hat und in dem Moment etwas einschneidendes erlebt hat – einen sehr lauter Knall zum Beispiel.

In diesem Fall hätten wir Schritt für Schritt daran arbeiten können, ihm das Setzen, eventuell sogar mit neuem Wortsignal, positiv zu belegen.

Fazit – Training über Probleme hinweg macht keinen Sinn, es gilt die Problemursache zu finden!

Bei Schmerzen und körperlichen Veränderung bin ich als Hundetrainerin nicht der Profi um genau alle Details zu kennen und schon gar nicht um die Probleme zu lösen. Gleichzeitig sollte ein guter Trainer erkennen können – oder zumindest die Möglichkeit im Hinterkopf haben-, dass eine „Weigerung“ des Hundes auch immer andere Ursachen haben kann. Hier gilt es zunächst alle körperlichen Fragen abzuklären, bevor man ins weitere Training mit dem Hund einsteigt. Denn ein Training auf Biegen und Brechen durchzuziehen – solange noch körperliche Beschwerden bestehen -, ist in meinen Augen mehr als unfair.

Bei Buddy war es schlussendlich so, dass er durch eine wilde Toberei mit einem der Kumpels eine Zerrung im Oberschenken hatte und sich die Hüfte leicht verschoben hatte. Nachdem beide Probleme behoben waren, lief er wieder beschwerdefrei und auch das „Sitz“ konnte er gewohnt schnell und zuverlässig umsetzen.

Zur Person, Sarah Both von Bothshunde:

Mein Name ist Sarah Both und ich möchte dir zu einem entspannteren Umgang mit deinem Hund verhelfen.
In diesem Zusammenhang gibt es für mich nichts Schöneres als wortloses Verstehen zwischen Mensch und Hund.
Mein Ziel ist es, im Einklang mit dem Hund und der Natur zu leben. Den Weg zu dieser Idylle möchte ich auch dir und deinem Hund ebnen. Ganz besonders am Herzen liegen mir hierbei die nervösen (hyperaktiven, sensiblen) Hunde dieser Welt. Ich zeige dir den Weg zum entspannten Alltag. Aber auch gemütlichere Charaktere können ihre Problemchen haben. – Löse gemeinsam mit mir deine alltäglichen Hundeprobleme.
Das Feedback meiner Kunden im Training vor Ort und auch Online ist für mich so toll, es freut mich sehr, dass ich mir meiner Arbeit vielen Menschen dabei helfen kann einen stressfreien Alltag mit entspannten Hunden zu leben.

Viele weitere spannende Artikel von Sarah findest du übrigens auf ihrem Blog BOTHSHUNDE. Ich kann dir wirklich sehr empfehlen, dort vorbeizuschauen!

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Deine Tina

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Diese 5 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundemantels unbedingt beachten

Diese 5 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundemantels unbedingt beachten

Im Herbst und Winter ist wieder Zeit für einen Hundemantel. Dabei geht es viel mehr um Funktionalität als um den modischen Aspekt. Daher geht es in diesem Artikel vor allem darum, was du bei der Auswahl eines Hundesmantels für deinen Vierbeiner auf jeden Fall beachten solltest.

Viele Hundehalter halten Mäntel für unsere Vierbeiner immer noch für SchnickSchnack und überflüssig. Doch besonders für unsere Seniorhunde und Hunde mit Gelenkerkrankungen leisten sie gute Dienste und bieten Schutz vor widrigen Wetterbedingungen. Er hält deinen Hund warm und schützt davor, dass Kälte und Feuchtigkeit in die Gelenke zieht.

So macht er nicht nur Sinn bei kurzfelligen Hunden. Auch Hunde mit längerem Fell, die bereits älter sind oder Probleme mit dem Bewegungsapparat haben, wie z.B. Arthrose, Spondylose oder Hüftdysplasie, profitieren enorm von einem schützenden Hundemantel.

Woran du erkennst, dass dein Hund friert?

Hunde die frieren, halten sich verkrampft, kauern sich zusammen, ziehen den Bauch hoch, zittern und möchten ungern rausgehen. Auch das Tippeln von einer Pfote auf die andere oder das Anheben von Pfoten deutet darauf hin, dass der Vierbeiner friert. Zu frieren ist übrigens für unsere Vierbeiner nicht weniger unangenehm als für uns Menschen. Wenn dein Hund friert, spannt er seine Muskulatur an und hält sich verkrampft. Die unweigerliche Folge sind schmerzhafte Verspannungen. Gleichzeitig ist Frieren für deinen Hund Stress. Wenn ich friere, bekomme ich übrigens schlechte Laune – anders sieht es bei unseren Hunden auch nicht aus.

Was gibt es bei der Auswahl des Hundemantels zu beachten?

Natürlich lassen wir Menschen uns häufig von optischen Aspekten leiten, wenn wir einen Hundemantel für unseren Vierbeiner auswählen. Allerdings sollten definitiv andere Faktoren im Vordergrund stehen. Welche das sind, habe ich dir hier zusammengefasst:

  • Beim Hundemantel steht Funktionalität an oberster Stelle. Es gibt tolle Materialen, die Wind und Wasser fernhalten und einen guten Schutz bieten – dabei atmungsaktiv und innen kuschelig weich sind.
  • Der Mantel sollte auf jeden Fall waschbar sein, denn besonders im Winter bei Matsch und Schnee ist Verschmutzung kaum zu vermeiden.
  • Eine gute Passform des Mantels ist unverzichtbar. Er sollte bequem sein und nicht zu klein. Ist er am Rücken zu kurz, zieht schnell Kälte darunter.
  • Auch der Bauch sollte schön warm gehalten werden. Viele Mäntel sind leider immer noch so geschnitten, dass zwar der Rücken angedeckt ist. Dafür ist dann aber der Bauch komplett frei und schutzlos. Dort friert dein Hund dann wiederum, zieht den Bauch ein und verkrampft sich. Das hat natürlich zur Folge, dass Verspannungen am Rücken entstehen.
  • Damit dein Hund sich gut in seinem Mantel bewegen kann ist es sehr wichtig, dass er nicht einschneidet und ihn in der Bewegung einschränkt. Schneidet der Mantel unter den Läufen ein oder ist eine normale Bewegung nicht möglich, kann das zu Schmerzen führen und dein Hund wird seinen Mantel nicht gern tragen.

Neben Hundemänteln „von der Stange“ gibt es mittlerweile auch immer mehr Angebote zur Maßanfertigung. So ist eine optimale Passform gewährleistet und besondere Anforderungen können berücksichtigt werden. Bei meiner Snowy war es mir beispielsweise sehr wichtig, dass der Mantel an den Hinterläufen etwas länger ist – und so ihre Schwachpunkte perfekt schützt.

Die meisten Hunde nehmen den Mantel sehr schnell dankend an und spüren die Vorteile. Natürlich gibt es auch solche, die einen Moment “Eingewöhnung” brauchen udn sich zunächst nicht so recht darin bewegen mögen. Du solltest hier Geduld zeigen und deinem Hund die Möglichkeit geben, sich an den Mantel zu gewöhnen und nicht sofort die Flinte ins Korn werfen.

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Deine Tina

 

Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Passgang beim Hund – was bedeutet das eigentlich?

Wenn ein Hund im Passgang geht, bewegt er abwechselnd jeweils die rechten oder linken Beine gleichzeitig vorwärts. Während beispielsweise das rechte Hinterbein und das rechte Vorderbein gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig auftreten und das Gewicht tragen, befindet sich das entgegengesetzte linke Beinpaar in der Luft und schwingt nach vorn.

Es gibt einige Tierarten, bei denen er völlig normal ist, wie z.B. bei Elefanten, Bären oder Kamelen. Man kann beobachten, dass sie einen sehr schaukelnden Gang haben. Bei Hunden kommt er eigentlich eher selten vor. Es gibt allerdings einige Rassen, die grundsätzlich im Pass laufen.

Wann Passgang harmlos ist

Völlig harmlos ist er beim Übergang vom Schritt zum Trab. Das passiert häufig, wenn Hunde an der Leine laufen und das Tempo zu schnell für Schritt und zu langsam für Trab ist. Auch über längere Distanzen nutzen Hunde häufig den Passgang, weil es eine sehr energiesparende Gangart ist.

Aber Achtung!

Häufig ist er beim Hund jedoch ein Anzeichen für körperliche Probleme und man sollte der Ursache auf den Grund gehen. Besonders, wenn der Vierbeiner zuvor nicht im Passgang gelaufen ist, oder er mal häufiger mal weniger häufig auftritt. Er kann ein Anzeichen sein für Gelenkprobleme aller Art und auch für Wirbelsäulenprobleme. Aber auch auf Bauchschmerzen oder Probleme mit der Bauchspeicheldrüse kann der Passgang hindeuten.

Auch bei älteren Hunden tritt er vermehrt auf. Durch z.B. Arthrose und steife Gelenke versuchen sie so, sich „angenehmer“ und energiesparend fortzubewegen. Natürlich sollte auch hier die Ursache behandelt werden.

Tritt das Passgehen in Kombination mit weiteren Schmerzanzeichen wie z.B.

  • Berührungsempfindlichkeit an Gelenken oder Rücken
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinlegen
  • Veränderung im Sozialverhalten
  • Vermehrtes Aufstöhnen oder Seufzen
  • Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder ins Auto steigen
  • Bewegungsunlust
  • Pfotenschleifen
  • Vermehrtes Hecheln

auf, ist höchste Alarmstufe.

Du solltest dann nicht lange zögern und deinen Tierarzt aufsuchen, damit man der Ursache auf den Grund geht.

Weitere Ursachen

Passgang kann auch andere Ursachen haben. Einige Hunde, die auf dem Hundeplatz stets Blickkontakt halten sollen, neigen zum Passgang. Denn die einseitige Kopfhaltung läßt die Rückenmuskulatur verspannen. Auch Arbeitshunde, die gern mal „in der Leine hängen“ zeigen häufiger diese Auffälligkeit im Gangbild. Aber auch Ausstellungshunde im zu kleinen Ausstellungsring zeigen häufiger Passgang.

Was kann man gegen den Passgang tun?

Zunächst einmal ist es wichtig, die Ursache zu kennen und gezielt zu behandeln bzw. zu beseitigen. Liegen Verspannungen vor, sollten diese mittels Massagen gelöst werden. Mit Hilfe gezielter aktiver Bewegungstherapie und Training normaler Bewegungsabläufe kann man dann dem Passgang, der sich manifestiert hat entgegenwirken. Dies ist zwar häufig ein längerer Prozess, da die  Bewegungsabläufe im Gehirn gespeichert werden und das “Umprogrammieren” etwas Zeit benötigt. Aber um dauerhaften Fehlbelastungen entgegenzuwirken, ist es wichtig, eine gesunden Bewegungsablauf zu trainieren.

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Deine Tina

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen? – Das ist kein Trotz!

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen? – Das ist kein Trotz!

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen und du ärgerst dich total darüber? Unschlüssig steht er vor dem geöffneten Kofferraum und will sich scheinbar keinen Millimeter mehr bewegen. Oder er tippelt nervös von einer Seite auf die andere. Auch beim Aussteigen blickt er dich mit großen, fragenden Augen an. Aus dem Bauch heraus unterstellen wir unserem Vierbeiner meist erst mal, dass er einfach nicht hören will, das er stur ist, keine Lust hat etc..

Sollte es allerdings häufiger vorkommen, dass dein Hund nicht mehr ins Auto oder aus dem Auto heraus springen will, dann solltest du das auf jeden Fall hinterfragen. Es steckt dann möglicherweise viel mehr dahinter.

Was können die Gründe sein?

Hunde vermeiden oft auch verschiedene Bewegungen oder Handlungen im Alltag, weil sie ihnen unangenehm sind oder sie sogar Schmerzen dabei haben. Ursache dafür können verschiedene Gelenkerkrankungen sein, wie Arthrose, Ellbogen- und Hüftdysplasie oder Spondylose. Neben dem Schmerz ist die Folge einer Erkrankung des Bewegungsapparates aber auch, dass sich das Körpergefühl zum negativen verändert. Der Hund traut seinem Körper nicht mehr zu 100%. Das verunsichert ihn besonders in solchen Situationen.

Auch wenn unsere Vierbeiner langsam älter werden, fehlt irgendwann die Kraft, selbständig ins Auto zu springen und die eigene Körperwahrnehmung verschlechtert sich.

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen – Wie solltest du reagieren?

Es ist dann sehr wichtig, die Hunde nicht zu zwingen und Druck auszuüben. Dein Hund braucht Unterstützung und die solltest du ihm auch geben. Falls dein Vierbeiner klein ist und nicht viel wiegt, hebe ihn ins Auto und heraus. Für die größeren Hunde gibt es mittlerweile tolle Rampen, die den Einstieg ins Auto deutlich erleichtern. Sie können sicher und leicht ein und aussteigen. Und auch der Rücken des Hundehalters wird geschont.

Gleichzeitig empfehle ich dir auch, wenn dein Hund häufiger den Einstieg ins Auto oder auch den Ausstieg verweigert, der Ursache auf den Grund zu gehen. Leidet dein Vierbeiner unter einer Erkrankung des Bewegungsapparates, ist es wichtig, diese zu behandeln und ihn bestmöglich zu unterstützen.

Wie sieht das bei deinem Vierbeiner aus, hattet ihr diese Situation schon häufiger? Wie seid ihr damit umgegangen und was war die Ursache? Ich freue mich über deinen Kommentar!

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Deine Tina Hund will nicht mehr ins Auto springen Hund will nicht mehr ins Auto springen Hund will nicht mehr ins Auto springen Hund will nicht mehr ins Auto springen

Rückenschmerzen beim Hund – so erkennst du sie!

Rückenschmerzen beim Hund – so erkennst du sie!

Rückenschmerzen beim Hund sind keine Ausnahme!

Wer denkt, dass Rückenschmerzen beim Hund eine Ausnahmeerscheinung ist, der hat weit gefehlt. Viel mehr Vierbeiner sind betroffen, als man annehmen mag.

Im letzten Blogbeitrag habe ich dir bereits etwas über die Anatomie der Wirbelsäule erzählt. Es gibt eine Menge Gemeinsamkeiten zur menschlichen Wirbelsäule. Auch Erkrankungen wie Spondylose oder Bandscheibenvorfälle können gleichermaßen Mensch und Hund treffen.

Aber wie sieht es den mit Rückenschmerzen aus?

Uns Menschen können Rückenschmerzen wirklich das Leben schwer machen. Das wirst du vielleicht aus eigener leidvoller Erfahrung wissen. Aber wie sieht das bei unseren Hunden aus? Empfinden unsere Vierbeiner sie genauso?

Definitiv ja! Der Unterschied: Menschen können deutlich sagen, wenn der Rücken schmerzt. Bei unseren Hunden ist es manchmal auf den ersten Blick schwer zu erkennen.

Warum ist das so?

Das liegt daran, dass Schmerzen zu zeigen für deinen Hund ein Zeichen von Schwäche ist. Er wird also zunächst versuchen, zu verstecken, dass er Rückenschmerzen hat. Oft werden die Anzeichen auch falsch gedeutet. Denn wusstest du, das seine Lahmheit in den Hinterbeinen auch Rückenprobleme als Ursache haben kann? Da wird dann also ein Problem in Hüfte oder Knie vermutet, obwohl die Rücken schmerzt. Durch falsche Belastung kann der Vierbeiner auch Lahmheiten in den Vorderläufen zeigen – obwohl der Rücken der wahre Übeltäter ist.

Daher habe ich dir heute die wichtigsten Anzeichen für Rückenschmerzen beim Hund zusammengestellt:

  • Dauerhafte oder intermittierende Lahmheit der Vorder- und/oder Hinterläufe
  • Aufgezogener Rücken
  • Vermeiden von Bewegungen
  • Vermeiden von Sprüngen z.B. ins Auto oder aufs Sofa
  • Aufschreien bei bestimmten Bewegungen
  • Schwäche der Hinterläufe, auch geschwächte Muskulatur
  • Die Bewegungsfreude läßt nach und die Spaziergänge werden kürzer
  • Plötzliches und spontanes nach hinten Schnappen – verursacht durch einen stechenden Schmerz
  • Beknabbern oder Belecken von Gelenken – bei einer gestörten Nervenweiterleitung können Taubheitsgefühle oder Kribbeln auftreten
  • Schwerfälliges Aufstehen oder Hinlegen häufig verbunden mit Lautäusserungen wie Seufzen, Stöhnen
  • Berührungsempfindlichkeit am Rücken – Zusammenzucken bei Berührung
  • Pfotenschleifen
  • Verspannte Rückenmuskulatur
  • Verhaltensänderungen wie z.B. Ängste, Aggression oder Apathie

Wenn dein Hund eines oder mehrere dieser Symptome zeigt, solltest du sie auf jeden Fall ernst nehmen. Dein Hund simuliert nicht. Rückenschmerzen beim Hund haben eine Ursache, die abgeklärt werden sollte. Stelle ihn am besten für eine umfassende Diagnose deinem Tierarzt vor.

 

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Deine Tina

Die Wirbelsäule vom Hund – das solltest du unbedingt wissen!

Die Wirbelsäule vom Hund – das solltest du unbedingt wissen!

Die Wirbelsäule vom Hund

Wie ist die Wirbelsäule vom Hund eigentlich aufgebaut? Wir machen einen kleinen Ausflug in die Anatomie. Anatomie ist langweilig? Finde ich gar nicht! Vor allem hilft dir etwas Wissen über die Anatomie des Hundes, seine Bewegung und auch mögliche Erkrankungen besser zu verstehen. Gleichzeitig schafft sie auch Klarheit darüber, warum verschiedene Bewegungen und Belastungen ungesund für deinen Hund sind und die Entstehung von Krankheiten fördern.

Die Wirbelsäule vom Hund ist der des Menschen durchaus ähnlich. Der für jeden am deutlichsten erkennbare Unterschied ist, dass sie beim Menschen in der Senkrechten ist. Beim Hund hingegen ist sie in der Waagerechten.

Aber wie sieht der Aufbau der Wirbelsäule vom Hund aus?

Die Wirbelsäule besteht aus einzelnen aneinandergereihten Wirbeln. Diese wiederum bestehen aus dem Wirbelkörper und dem Wirbeldach. Sie sehen je nach Funktion unterschiedlich aus. Manche haben kurze, kompakte Wirbelkörper, andere wiederum lange Wirbelkörper. Auch die verschiedenen Fortsätze am Wirbeldach können unterschiedlich ausgeprägt sein. Für uns tastbar sind übrigens die Dornfortsätze die oben auf dem Wirbeldach zu finden sind.

Du kannst es leicht testen, wenn du leicht deine Finger mittig auf dem Rücken gleiten lässt.

Wieviele Wirbel hat der Hund?

Die Anzahl der Wirbel variiert bei Mensch und Hund leicht. So haben Hund und Mensch zwar je 7 Halswirbel. Dafür hat der Hund mit 13 Brustwirbeln einen mehr, als wir Menschen. In der Lendenwirbelsäule sind es mit 7 Wirbeln gleich 2 Wirbel mehr. Das Kreuzbein ist uns beiden gemeinsam. Dann allerdings ist der Unterschied gravierend. Während der Mensch ein Steißbein hat, verfügt der Hund über 20-23 Schwanzwirbel.

Wie hängen die Wirbel zusammen?

Die einzelnen Wirbel sind über kleine Gelenke, die sogenannten Facettengelenke miteinander verbunden. Sie stellen die Beweglichkeit sicher. Umgeben ist das Ganze von Bändern und Muskulatur. Sie geben Halt. Zwischen den Wirbeln findet man Bandscheiben. Sie haben eine wichtige Stoßdämpferfunktion.

Der Wirbelkanal schützt das wichtige Rückenmark

Im Wirbelkanal, der durch die aneinandergereihten Wirbelkörper und Wirbeldächer entsteht, entsteht, verläuft gut geschützt das Rückenmark. Zwischen den einzelnen Wirbeln treten an verschiedenen Stellen durch sogenannte Nervernaustrittlöcher Nerven aus. Nerven haben unterschiedliche Funktionen. Sie sorgen z.B. für die Anspannung und Entspannung der verschiedenen Muskeln. So wird auch die Fortbewegung ermöglicht.

Cauda Equina – so kommt sie zu ihrem Namen

Am Ende des Rückenmarks tritt in Höhe des letzten Lendenwirbels, am Übergang zum Kreuzbein die sogenannte Cauda Equina aus. Ein Bündel Nerven, die pferdeschweifartig aussieht. Daher kommt auch der Name. Bei Erkrankungen wie dem Cauda Equina Compressions Syndrom wird durch verschiedene Ursachen Druck auf diesen Nervenschweif ausgelöst.

So ähnlich sich hündische Wirbelsäule der des Menschen ist, so ähnlich sind auch die Erkrankungen, die sie treffen können. Dazu gehören beispielsweise Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle oder Spondylosen. Schwierig ist es allerdings, sie zu erkennen. Wir Menschen äußern Schmerzen deutlich. Unser Vierbeiner kann uns nicht sagen, wann er  unter Rückenschmerzen leidet. Also müssen wir unseren Blick schulen, um mögliche Anzeichen richtig zu deuten.

Häufige Anzeichen für Rückenschmerzen beim Hund verrate ich dir in meinem nächsten Artikel!

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Deine Tina

 

 

Diese 15 Symptome beim Bandscheibenvorfall solltest du kennen!

Diese 15 Symptome beim Bandscheibenvorfall solltest du kennen!

Die wichtigsten Symptome beim Bandscheibenvorfall

Die Symptome beim Bandscheibenvorfall solltest du auf jeden Fall kennen. Warum? Der Bandscheibenvorfall ist eine häufige Erkrankung der Wirbelsäule beim Hund und ist nicht zu unterschätzen. Er kann weitreichende Folgen haben und das Leben deines Hundes verändern.

Bei einem Bandscheibenvorfall gilt vor allem eines: SCHNELL SEIN. Denn je früher dein Vierbeiner behandelt wird, umso größer ist die Chance, dass er wieder völlig gesund wird.

Daher habe ich dir heute die wichtigsten Symptome zusammengestellt. Diese Anzeichen können auch im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auftreten. Und jeder Hund ist individuell zu betrachten. Dennoch ist es wichtig, dass du sie kennst. Und wenn dein Hund eines oder mehrere der Symptome zeigt, empfehle ich dir dringend, ihn einem Facharzt vorzustellen.

Wenn Bandscheiben verschleißen

Ein Großteil der Vorfälle betreffen Brust- oder Lendenwirbelsäule. Allerdings kann theoretisch jede Bandscheibe vom ersten Halswirbel bis zum Kreuzbein betroffen sein. Bandscheiben sitzen zwischen den einzelnen Wirbeln. Sie bestehen aus einem Faserring und einem Gallertkern. Sie dienen als Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbeln. Gleichzeitig ermöglichen sie auch eine Bewegung der einzelnen Wirbelkörper untereinander.

Werden sie jedoch brüchig, trocken und porös, läßt die Funktion nach. Das veränderte Material fällt in den Wirbelkanal vor. Es drückt auf das Rückenmark und die Nerven. Die Funktion der Nerven wird gestört. Ein Bandscheibenvorfall ist meist akut.

Diese Faktoren sind wichtig

Wie stark die Anzeichen beim Bandscheibenvorfall sind, hängt vor allen Dingen von 2 Faktoren ab. Zum einen vom Tempo, mit der die Bandscheibe vorfällt. Zum anderen die Dauer des Drucks auf das Rückenmark. Wie gut und wie schnell sich ein Hund vom Vorfall erholt, ist ebenfalls davon abhängig.

Was sind die Symptome?

Die Anzeichen sind sehr vielfältig. Die wichtigsten und häufigsten Anzeichen solltest du kennen. Denn beim Bandscheibenvorfall gilt vor allem eines: Schnell handeln!

  • Viele Hunde zeigen vor dem akuten Vorfall einen steifen und aufgezogenen Rücken. Wie bei einem Katzenbuckel.
  • Sie reagieren im betroffenen Bereich empfindlich auf Berührung und zucken regelrecht zusammen.
  • Häufig kann man eine Erwärmung im betroffenen Bereich spüren.
  • Betroffene Hunde haben starke Rückenschmerzen.
  • Die Rückenmuskulatur verspannt sehr stark.
  • Es treten Gleichgewichts- und Koordinationsprobleme auf.
  • Betroffene Vierbeiner bewegen sich nicht gern. Sie vermeiden Bewegung regelrecht.
  • Oft jaulen sie bei bestimmten Bewegungen vor Schmerz auf.
  • Viele Hunde vermeiden Dinge wie Treppensteigen und ins Auto springen.

Auch diese Anzeichen können auftreten:

  • Ein weiteres Anzeichen ist Pfotenschleifen. Die Krallen sind häufig abgewetzt und sehr kurz.
  • Es können Schwierigkeiten beim Absetzen von Kot und Urin auftreten.
  • Je nach dem welche Nerven komprimiert werden, ist auch Inkontinenz möglich.
  • Betroffene Hunde können mit den Hinterläufen einknicken.
  • Eine Lähmung der Hinterbeine ist möglich.
  • Bei einem Vorfall in der Halswirbelsäule ist auch eine Lähmung aller vier Läufe möglich.

Der Hund ist in einem Teufelskreis

Er leidet unter starken Schmerzen durch die vorgefallene Bandscheibe. Deshalb nimmt er eine Schonhaltung ein; in der Folge verspannt die Rückenmuskulatur. Dadurch erhöht sich wiederum der Druck auf die Bandscheibe, was den den Schmerz wiederum verstärkt. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Der betroffene Vierbeiner braucht eine sofortige Behandlung und entsprechende Medikation.

Möchtest du mehr zum Thema erfahren? Dann empfehle ich dir meinen Artikel zum Bandscheibenvorfall beim Hund. Dort findest noch viele weitere wertvolle Infos.

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Deine Tina Symptome beim Bandscheibenvorfall Symptome beim Bandscheibenvorfall 

Das Beste zum Schluss – die beliebtesten Artikel des Jahres bei Doggy Fitness

Das Beste zum Schluss – die beliebtesten Artikel des Jahres bei Doggy Fitness

Zeit für einen kleinen Rückblick – das erste Jahr von Doggy Fitness

Nur noch wenige Tage und das Jahr 2016 ist vorüber und Doggy Fitness ist fast ein Jahr alt. Wahnsinn, wie jedes Jahr frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist. Geht es dir genauso?

Für mich war es ein sehr spannendes und aufregendes Jahr. Es kommt mir fast wie gestern vor: am 15.01.2016 haben wir Doggy Fitness live geschaltet. Eine Idee, die ich schon lange in meinem Kopf hatte und deren Umsetzung mir unglaublich wichtig war.

So schnell so viele Menschen

Ich war überrascht und hin und weg, wie viele Menschen von Beginn jede Woche meine Beiträge gelesen haben, mich angeschrieben haben, mir Fragen gestellt haben, Rat suchten und so viel wissen wollten. Dafür möchte ich Danke sagen, denn es berührt mich von Herzen.
Schnell entstanden erste Kooperationen, die Website entwickelte sich – manchmal wöchentlich – und erscheint nun knapp 12 Monate später in einem völlig anderen Bild.

Diese Artikel möchte ich dir nochmal ans Herz legen

Statt eines neuen Artikels habe ich dir heute 5 Artikel aus diesem Jahr zusammengestellt, teils meistgelesene und auch Artikel, die mir ganz besonders ans Herz gewachsen sind.

21 PUNKTE DIE DIR VERRATEN OB DEIN HUND SCHMERZEN HAT

MEIN LEBEN MIT EINEM HANDICAP HUND

WIEVIEL BEWEGUNG BRAUCHT EIN HUND

MASSAGE BEIM HUND MEHR ALS NUR WELLNESS

BANDSCHEIBENVORFALL BEIM HUND – ALLES WAS DU WISSEN MUSST

Danke, dass es dich gibt!

Es ist toll, Menschen wie dich in meinem Kreis zu wissen und ich freue mich, wenn wir auch im Jahr 2017 weiterhin verbunden bleiben. Doggy Fitness ist mein Herzensprojekt und ich freue mich sehr ,wenn es weiter wächst und sich entwickelt.

Ich bin kein Mensch, der sich große Vorsätze macht. Das Einzige, was ich mir immer vornehme ist, so viel intensive und tolle Zeit mit meinen Lieben und meinen Hundemädchen Tessa und Snowy zu verbringen wie möglich.
Das möchte ich auch dir ans Herz legen: genieße dein Leben mit deinem(n) Vierbeiner(n) und lasse es euch gut gehen!

In diesem Sinne, einen entspannten Rutsch ins Neue Jahr – hundefreundlich ohne Knallerei – viel Gesundheit, Glück und Freude für dich, deine Lieben und die Vierbeiner!

Deine Tina 

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21 Punkte die dir verraten, ob dein Hund Schmerzen hat!

21 Punkte die dir verraten, ob dein Hund Schmerzen hat!

Woran erkennst du, dass dein Hund Schmerzen hat?

Du bist dir nicht sicher, ob dein Hund Schmerzen hat oder sich unwohl fühlt? Dein Hund kann nicht sprechen. Deshalb ist es wichtig, dass du genau weißt wie dein Hund dir zeigt, dass es er unter Schmerzen leidet. Schmerzäußerungen werden beim Hund auch vom Charakter beeinflusst. Dennoch gibt es eine ganze Reihe von Anzeichen von Schmerz und die verrate ich dir!

Dein Hund simuliert nicht!

Das zu sagen, ist mir ein besonderes Anliegen, den zu oft habe ich von Besitzern, deren Hund ganz offensichtlich Schmerzen hat, gehört: “Der simuliert nur, der will nur nach Hause“. Dabei würden Hunde eher versuchen einen Schmerz und ein Unwohlsein zu verstecken, als es offen zu zeigen. Den Schmerz ist ein Zeichen von Schwäche.

Wie nimmt dein Hund Schmerzen wahr?

Wie wir Menschen haben Hunde eine individuelle Wahrnehmung von Schmerz und eine individuelle Toleranz von Schmerz. Hinzu kommt, dass unser Hund denselben Schmerz mal stärker und mal schwächer empfindet. Chronische Schmerzen zu erkennen ist oft noch schwieriger, da die Verhaltensänderungen schleichend sind. Das alles macht es für uns Hundebesitzer nicht einfacher. Übrigens: es ist nachgewiesen, dass die Schmerzwahrnehmung des Hundes der der Menschen sehr ähnlich ist. Ein Hund empfindet den Schmerz bei Arthrose also ähnlich wie ein Mensch es bei einer Arthrose tut. 

Unterschied akuter und chronischer Schmerz

Es gibt zwei Arten von Schmerzen, die sich unterschiedlich äußern: Ein akuter Schmerz ist ein kurz andauernder Schmerz, dessen Ursache in der Regel bekannt ist. Er ist örtlich und zeitlich begrenzt. Beispiele für einen akuten Schmerz sind Prellungen, Zerrungen, Knochenbrüche und Kopfweh. Die Verhaltensänderungen bei deinem Hund treten bei einem akuten Schmerz sofort auf und sind deutlich zu erkennen.

Akute Schmerzsignale sind:

  • Hecheln
  • Winseln und Aufjaulen
  • Zittern
  • Schonen einer Gliedmaße
  • Vermeiden einer Bewegung

Der akute Schmerz ist eine sehr gute Warn- und Schutzfunktion des Körpers, da er zu einem schmerzmeidenden und heilungsfördernden Verhalten führt. Dein Hund schont sich. Eine Heilung führt zur Beseitigung des Schmerzes. Eine Beseitigung der schmerzauslösenden Ursache beendet auch den Schmerz. Du solltest einen akuten Schmerz bei deinem Hund niemals ignorieren, da sich daraus auch ein chronischer Schmerz entwickeln kann.

Chronischer Schmerz dauert einen längeren Zeitraum an. Man spricht in der Regel bei Schmerzen die länger als 3 Monate andauern von einem chronischen Schmerz. Diese Art von Schmerz schleicht sich langsam und ist häufig schwierig zu erkennen und bleibt lange unerkannt. Der Schmerz ist oft schwierig zu lokalisieren. Chronische Schmerzen treten zum Beispiel auf bei fortschreitenden Gelenkserkrankungen oder Erkrankungen an der Wirbelsäule. Auch rheumatischen Erkrankungen, Nervenschmerzen z.B. nach einem Bandscheibenvorfall und Schmerzen durch eine Krebserkrankung sind chronisch. Der Schmerz selbst wird zum Krankheitsbild und hat keine Alarmfunktion mehr. Unbehandelt kann ein chronischer Schmerz für deinen Hund die Lebensqualität deutlich einschränken.

21 Punkte die dir helfen zu erkennen, ob dein Hund Schmerzen hat

  • Dein Hund zeigt ein vermehrtes Ruhebedürfnis und schläft mehr als sonst.
  • Dein Hund möchte weniger spazieren gehen und ermüdet schneller.
  • Der Gang deines Hundes staksig oder steif.
  • Dein Hund zeigt manchmal oder dauerhaft eine Lahmheit.
  • Vermeidet dein Hund bestimmte Bewegungen oder ist die Beweglichkeit eines Gelenks eingeschränkt?
  • Dein Hund schleift mit den Füßen und seine Krallen sind ungleichmäßig abgelaufen.
  • Läuft er unkoordiniert, schwankend und wackelig oder hat er Probleme beim Beinchen heben oder Pfoten abtrocknen?
  • Vermeidet dein Hund Dinge wie Treppen steigen, ins Auto oder aufs Sofa springen?
  • Dein Hund setzt auffällig schnell hin oder lehnt sich im Stand schnell an.
  • Dein Hund hat nach einer Ruhepause Schwierigkeiten aufzustehen oder Positionswechsel fallen ihm schwer. Häufig sind diese Positionswechsel auch mit Stöhnen oder Seufzen verbunden.

Doch auch dies können Zeichen von Schmerzen sein:

  • Zeigt dein Hund Unruhe und Rastlosigkeit und wechselt häufig seine Liegeposition?
  • Beknabbert dein Hund regelmäßig ein oder mehrere Gelenke?
  • Dein Hund ist am Rücken oder an bestimmten Gelenken berührungsempfindlich oder es sind Erwärmungen zu fühlen.
  • Die Muskulatur deines Hundes ist weniger geworden.
  • Es sind Verspannungen und Verhärtungen an der Muskulatur zu spüren.
  • Das Fell deines Hundes ist schuppig, glanzlos, struppig oder fettig.
  • Der Geruch deines Hundes hat sich verändert.
  • Der Gesichtsausdruck deines Hundes ist verändert, sein Gesicht wirkt angestrengt. Auch Hunde können Ränder unter den Augen haben, in Form von deutlichen Vertiefungen.
  • Dein Hund hechelt, schmatzt und gähnt er häufiger.
  • Das Sozialverhalten deines Hundes ist verändert, er meidet den Kontakt zu anderen Hunden oder zeigt Ängste, Unsicherheit oder sogar Aggression.
  • Hat dein Hund weniger oder keinen Spaß mehr an Dingen die ihm vorher große Freude machten?

Du siehst, dein Hund kann dir auf vielerlei Arten zeigen, dass er Schmerzen hat. Häufig sind es Veränderungen im Verhalten und von Angewohnheiten, aber auch körperliche Veränderungen. Es ist unsere Aufgabe, unsere Hunde sehr genau zu beobachten, um möglichst früh zu erkennen, dass etwas nicht in Ordnung ist und zu handeln. Bitte bedenke immer, dass jeder Hund auf seine eigene und individuelle Art Schmerzen zeigt. Die gennannten Schmerzzeichen können einzeln und in ganz individuell unterschiedlichen Kombinationen auftreten.

Du solltest jede Schmerzäußerung deines Hundes ernst nehmen, DENN: Dein Hund simuliert niemals!

Du möchtest selbst aktiv werden und etwas für die Fitness und Gesundheit deines Vierbeiners tun? Dann schau doch bei meinen ONLINE VIDEO KURSEN VORBEI! Es ist garantiert der passende Kurs für dich und deinen Hund dabei!

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Deine Tina

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Der richtige Schlafplatz für deinen Hund – DAS solltest du unbedingt beachten!

Der richtige Schlafplatz für deinen Hund – DAS solltest du unbedingt beachten!

Schenke dem Schlafplatz deines Vierbeiners etwas Aufmerksamkeit

Pünktchen, Streifen oder lieber unifarben? Rund oder eckig? Die Auswahlkriterien für den Schlafplatz unseres Vierbeiners richten sich oft nach Geschmack und Wohnungseinrichtung des Hundehalters.

Allerdings nutzen unsere Hunde ihr Bettchen nicht nur für die Nacht – viele Stunden am Tag schlafen, dösen, kuscheln und ruhen sie darin. Grund genug, darauf zu achten, dass unsere Hunde gut gebettet sind!

Ich verrate dir wichtige Punkte, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

Was gibt es grundsätzlich beim Schlafplatz zu beachten?

  • Der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Dein Hund soll mit gerade mit Erkrankungen des Bewegungsapparates nicht auf kalten Böden liegen.
  • Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei ARTHROSE von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.
  • Der Einstieg sollte gerade bei älteren oder kranken Hunden bequem und nicht zu hoch sein.
  • Mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Es lohnt sich immer ein Blick auf das Innere des Hundebetts. Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Da mit diesem Punkt die Qualität eines Hundebetts steht und fällt, möchte ich darauf ausführlicher eingehen.

Außen Hui, innen Pfui – gilt leider auch für viele Hundebetten

Wenn man in die Inlays der verschiedensten Hundebettchen schaut, zeigt sich leider häufig dasselbe traurige Bild. Außen ist das Bett schick, toll verarbeitet und modern. Doch der Liegekomfort bleibt gnadenlos auf der Strecke. Billigster Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte sind die am häufigsten verwendeten Materialien im Kern des Bettes.

Wie soll ein Hund darauf bequem und sogar gesund schlafen?

Auf einer Matratze aus einfachem Schaumstoff und Füllwatte würden wir kein Auge zu tun, wie soll sich dein Hund wohl fühlen? Die Belastung auf den einzelnen Körperbereichen ist ungleichmäßig, der Hund liegt nicht nur unbequem, sondern sein Körper wird während der Ruhephase belastet. Da hilft auch die schöne Optik nicht mehr!

Ob dein Hund gesundheitlich fit ist, älter oder unter einer Gelenkerkrankung leidet: Verspannungen, Rückenschmerzen, Gelenksteifigkeit sind da auf Dauer vorprogrammiert.

Nur Trend oder wirklicher Nutzen für deinen Hund? – Orthopädische Hundebetten!

Habe ich vor einigen Jahren in meiner Praxis meinen Patienten-Besitzern für ihre Vierbeiner ein orthopädisches Hundebett empfohlen, wurde ich häufig belächelt. Zum Glück hat sich das, was vor wenigen Jahren noch ein junger Trend für Luxushunde war, durchgesetzt. Für unsere Hunde ganz gleich, ob gesund oder durch Erkrankungen des Bewegungsapparates geplagt, ist es sehr angenehm und gesund in einem orthopädischen Bett zu schlafen.

Hatte der Wolf hat in der freien Wildbahn auch ein orthopädisches Bett?!

Eine Gegenfrage: Wieso sollen unsere Vierbeiner nicht davon profitieren, wenn wir ihnen das Leben angenehmer gestalten? Wir Menschen kennen es auch: Haben wir auf einer schlechten Matratze geschlafen, wachen wir am nächsten Morgen auf und sind wie gerädert. Der Rücken schmerzt, alle Gelenke sind steif. Oft kommen noch Kopfschmerzen dazu. Eigentlich ist der Tag gelaufen. Kannst du dir vorstellen, dass es deinem Hund genauso geht?!

Welche Vorteile ein orthopädisches Hundebett für deinen Hund hat, wie die Füllung aussehen sollte und was es sonst noch zu beachten gibt, verrate ich dir in meinem nächsten Artikel!

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Deine Tina

Cauda Equina Compressions Syndrom – Isometrie als Allroundübung

Cauda Equina Compressions Syndrom – Isometrie als Allroundübung

Was kannst du beim Cauda Equina Compressions Syndrom tun?

Dein Hund hat die Diagnose Cauda Equina Compressions Syndrom bekommen? Nun geht es darum, wie du deinen Hund unterstützen kannst, dass er wieder ohne Beschwerden läuft.

Meine “Allroundübung”

Ich verrate dir eine absolute „Allroundübung“ mit verschiedenen Variationen, die für dich und deinen Hund einfach zu erlernen sind. Und das Beste ist, ihr könnt sie überall durchführen und benötigt keinerlei Zubehör! „Allroundübung“ deshalb, weil sie extrem effektiv ist und gleich auf mehrfache Weise wirkt. Bei regelmäßiger Anwendung trainierst du die Muskulatur und Kraft im Rücken und in den Hinterläufen. Gleichzeitig förderst du die Koordination, Balance und das Körpergefühl deines Hundes!

Isometrisches Training – was ist das und wie wirkt es?

Mit dem Isometrischen Training trainierst du sehr effektiv Muskulatur und Kraft deines Hundes. Es ist eine besondere Form des Krafttrainings, da die Muskulatur angespannt wird, ohne dass sie oder ein Gelenk dafür aktiv bewegt werden muss. Dein Hund arbeitet gegen den Widerstand deiner Hand oder gegen die Schwerkraft. Isometrisches Training ist auch gut für Hunde geeignet, die Schmerzen während der Bewegung eines Gelenks haben.

Und so funktioniert es!

Dein Hund steht auf rutschfestem, ebenen Untergrund. Du kniest hinter deinem Hund.

Die erste Position:

Lege deine Hände seitlich auf die Oberschenkel deines Hundes. Gib nun mit deiner linken Hand leichten Druck auf den Oberschenkel nach rechts, bis du merkst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position ca. 3 Sekunden ohne nachzufedern oder den Druck zu erhöhen. Lasse dann langsam wieder locker und gib mit der rechten Hand einen leichten Druck nach links bis du spürst das dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält.

Halte diese Position wieder für ca. 3 Sekunden und lasse dann langsam locker.

Die zweite Position:

Als nächstes legst du deine Hände an die Vorderseite der Oberschenkel und umfasst diese leicht. Ziehe nun ganz leicht in deine Richtung, als würdest du deinen Hund zu dir ziehen wollen, bis du spürst, dass dein Hund gegen hält. Halte dann für ca. 3 Sekunden und lasse wieder locker.

Die dritte Position:

Nun legst du deine Hände flach auf den unteren Rücken deines Hundes, als würdest du ihn ins Sitz „drücken“. Achte darauf, dass deine Hände sich nicht im schmerzhaften oder operierten Bereich des Rückens befinden. Übe nun minimalen Druck nach unten aus, bis du spürst, dass dein Hund gegenhält. Er soll aber nicht dem Druck nachgeben und sich hinsetzen! Nur gerade so viel, dass du eine Anspannung der Muskulatur spürst. Halte den Druck für 3 Sekunden. Lasse dann langsam wieder locker. Es ist wichtig, dass der Druck den du ausübst sehr fein ist und nie ruckartig weggenommen wird.

Wie oft und wie lange?

Beginne mit einmal täglich 3 Wiederholungen á 3 Sekunden pro Übung. Im Trainingsverlauf kannst du die Anzahl der Wiederholungen und die Dauer der Übungen schrittweise steigern.

Als tolle Ergänzung zum Isometrischen Training empfehle ich dir das Cavaletti Training. Dabei wird neben Muskulatur und Koordination, auch die Gelenkbeweglichkeit und ein normaler Bewegungsablauf trainiert.

Wie bei allen physiotherapeutischen Anwendungen, sollen die Übungen nach der Freigabe durch den Tierarzt im Rehaverlauf durchgeführt werden.

Dein Hund leidet unter Rückenproblemen und du möchtest endlich aktiv werden? Dann habe ich etwas für dich! In meinem RÜCKENFIT VIDEO ONLINE KURS lernst du, wie du deinen Hund bei Rückenproblemen mit aktivem Bewegungstraining unterstützt!

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Deine Tina

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