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Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Passgang beim Hund – was es heisst und worauf er hindeutet

Passgang beim Hund – was bedeutet das eigentlich?

Wenn ein Hund im Passgang geht, bewegt er abwechselnd jeweils die rechten oder linken Beine gleichzeitig vorwärts. Während beispielsweise das rechte Hinterbein und das rechte Vorderbein gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig auftreten und das Gewicht tragen, befindet sich das entgegengesetzte linke Beinpaar in der Luft und schwingt nach vorn.

Es gibt einige Tierarten, bei denen er völlig normal ist, wie z.B. bei Elefanten, Bären oder Kamelen. Man kann beobachten, dass sie einen sehr schaukelnden Gang haben. Bei Hunden kommt er eigentlich eher selten vor. Es gibt allerdings einige Rassen, die grundsätzlich im Pass laufen.

Wann Passgang harmlos ist

Völlig harmlos ist er beim Übergang vom Schritt zum Trab. Das passiert häufig, wenn Hunde an der Leine laufen und das Tempo zu schnell für Schritt und zu langsam für Trab ist. Auch über längere Distanzen nutzen Hunde häufig den Passgang, weil es eine sehr energiesparende Gangart ist.

Aber Achtung!

Häufig ist er beim Hund jedoch ein Anzeichen für körperliche Probleme und man sollte der Ursache auf den Grund gehen. Besonders, wenn der Vierbeiner zuvor nicht im Passgang gelaufen ist, oder er mal häufiger mal weniger häufig auftritt. Er kann ein Anzeichen sein für Gelenkprobleme aller Art und auch für Wirbelsäulenprobleme. Aber auch auf Bauchschmerzen oder Probleme mit der Bauchspeicheldrüse kann der Passgang hindeuten.

Auch bei älteren Hunden tritt er vermehrt auf. Durch z.B. Arthrose und steife Gelenke versuchen sie so, sich „angenehmer“ und energiesparend fortzubewegen. Natürlich sollte auch hier die Ursache behandelt werden.

Tritt das Passgehen in Kombination mit weiteren Schmerzanzeichen wie z.B.

  • Berührungsempfindlichkeit an Gelenken oder Rücken
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinlegen
  • Veränderung im Sozialverhalten
  • Vermehrtes Aufstöhnen oder Seufzen
  • Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder ins Auto steigen
  • Bewegungsunlust
  • Pfotenschleifen
  • Vermehrtes Hecheln

auf, ist höchste Alarmstufe.

Du solltest dann nicht lange zögern und deinen Tierarzt aufsuchen, damit man der Ursache auf den Grund geht.

Weitere Ursachen

Passgang kann auch andere Ursachen haben. Einige Hunde, die auf dem Hundeplatz stets Blickkontakt halten sollen, neigen zum Passgang. Denn die einseitige Kopfhaltung läßt die Rückenmuskulatur verspannen. Auch Arbeitshunde, die gern mal „in der Leine hängen“ zeigen häufiger diese Auffälligkeit im Gangbild. Aber auch Ausstellungshunde im zu kleinen Ausstellungsring zeigen häufiger Passgang.

Was kann man gegen den Passgang tun?

Zunächst einmal ist es wichtig, die Ursache zu kennen und gezielt zu behandeln bzw. zu beseitigen. Liegen Verspannungen vor, sollten diese mittels Massagen gelöst werden. Mit Hilfe gezielter aktiver Bewegungstherapie und Training normaler Bewegungsabläufe kann man dann dem Passgang, der sich manifestiert hat entgegenwirken. Dies ist zwar häufig ein längerer Prozess, da die  Bewegungsabläufe im Gehirn gespeichert werden und das „Umprogrammieren“ etwas Zeit benötigt. Aber um dauerhaften Fehlbelastungen entgegenzuwirken, ist es wichtig, eine gesunden Bewegungsablauf zu trainieren.

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Alles Liebe,

Deine Tina

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen? – Das ist kein Trotz!

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen? – Das ist kein Trotz!

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen und du ärgerst dich total darüber? Unschlüssig steht er vor dem geöffneten Kofferraum und will sich scheinbar keinen Millimeter mehr bewegen. Oder er tippelt nervös von einer Seite auf die andere. Auch beim Aussteigen blickt er dich mit großen, fragenden Augen an. Aus dem Bauch heraus unterstellen wir unserem Vierbeiner meist erst mal, dass er einfach nicht hören will, das er stur ist, keine Lust hat etc..

Sollte es allerdings häufiger vorkommen, dass dein Hund nicht mehr ins Auto oder aus dem Auto heraus springen will, dann solltest du das auf jeden Fall hinterfragen. Es steckt dann möglicherweise viel mehr dahinter.

Was können die Gründe sein?

Hunde vermeiden oft auch verschiedene Bewegungen oder Handlungen im Alltag, weil sie ihnen unangenehm sind oder sie sogar Schmerzen dabei haben. Ursache dafür können verschiedene Gelenkerkrankungen sein, wie Arthrose, Ellbogen- und Hüftdysplasie oder Spondylose. Neben dem Schmerz ist die Folge einer Erkrankung des Bewegungsapparates aber auch, dass sich das Körpergefühl zum negativen verändert. Der Hund traut seinem Körper nicht mehr zu 100%. Das verunsichert ihn besonders in solchen Situationen.

Auch wenn unsere Vierbeiner langsam älter werden, fehlt irgendwann die Kraft, selbständig ins Auto zu springen und die eigene Körperwahrnehmung verschlechtert sich.

Dein Hund will nicht mehr ins Auto springen – Wie solltest du reagieren?

Es ist dann sehr wichtig, die Hunde nicht zu zwingen und Druck auszuüben. Dein Hund braucht Unterstützung und die solltest du ihm auch geben. Falls dein Vierbeiner klein ist und nicht viel wiegt, hebe ihn ins Auto und heraus. Für die größeren Hunde gibt es mittlerweile tolle Rampen, die den Einstieg ins Auto deutlich erleichtern. Sie können sicher und leicht ein und aussteigen. Und auch der Rücken des Hundehalters wird geschont.

Gleichzeitig empfehle ich dir auch, wenn dein Hund häufiger den Einstieg ins Auto oder auch den Ausstieg verweigert, der Ursache auf den Grund zu gehen. Leidet dein Vierbeiner unter einer Erkrankung des Bewegungsapparates, ist es wichtig, diese zu behandeln und ihn bestmöglich zu unterstützen.

Wie sieht das bei deinem Vierbeiner aus, hattet ihr diese Situation schon häufiger? Wie seid ihr damit umgegangen und was war die Ursache? Ich freue mich über deinen Kommentar!
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Deine Tina Hund will nicht mehr ins Auto springen Hund will nicht mehr ins Auto springen Hund will nicht mehr ins Auto springen Hund will nicht mehr ins Auto springen

Rückenschmerzen beim Hund – so erkennst du sie!

Rückenschmerzen beim Hund – so erkennst du sie!

Rückenschmerzen beim Hund sind keine Ausnahme!

Wer denkt, dass Rückenschmerzen beim Hund eine Ausnahmeerscheinung ist, der hat weit gefehlt. Viel mehr Vierbeiner sind betroffen, als man annehmen mag.

Im letzten Blogbeitrag habe ich dir bereits etwas über die Anatomie der Wirbelsäule erzählt. Es gibt eine Menge Gemeinsamkeiten zur menschlichen Wirbelsäule. Auch Erkrankungen wie Spondylose oder Bandscheibenvorfälle können gleichermaßen Mensch und Hund treffen.

Aber wie sieht es den mit Rückenschmerzen aus?

Uns Menschen können Rückenschmerzen wirklich das Leben schwer machen. Das wirst du vielleicht aus eigener leidvoller Erfahrung wissen. Aber wie sieht das bei unseren Hunden aus? Empfinden unsere Vierbeiner sie genauso?

Definitiv ja! Der Unterschied: Menschen können deutlich sagen, wenn der Rücken schmerzt. Bei unseren Hunden ist es manchmal auf den ersten Blick schwer zu erkennen.

Warum ist das so?

Das liegt daran, dass Schmerzen zu zeigen für deinen Hund ein Zeichen von Schwäche ist. Er wird also zunächst versuchen, zu verstecken, dass er Rückenschmerzen hat. Oft werden die Anzeichen auch falsch gedeutet. Denn wusstest du, das seine Lahmheit in den Hinterbeinen auch Rückenprobleme als Ursache haben kann? Da wird dann also ein Problem in Hüfte oder Knie vermutet, obwohl die Rücken schmerzt. Durch falsche Belastung kann der Vierbeiner auch Lahmheiten in den Vorderläufen zeigen – obwohl der Rücken der wahre Übeltäter ist.

Daher habe ich dir heute die wichtigsten Anzeichen für Rückenschmerzen beim Hund zusammengestellt:

  • Dauerhafte oder intermittierende Lahmheit der Vorder- und/oder Hinterläufe
  • Aufgezogener Rücken
  • Vermeiden von Bewegungen
  • Vermeiden von Sprüngen z.B. ins Auto oder aufs Sofa
  • Aufschreien bei bestimmten Bewegungen
  • Schwäche der Hinterläufe, auch geschwächte Muskulatur
  • Die Bewegungsfreude läßt nach und die Spaziergänge werden kürzer
  • Plötzliches und spontanes nach hinten Schnappen – verursacht durch einen stechenden Schmerz
  • Beknabbern oder Belecken von Gelenken – bei einer gestörten Nervenweiterleitung können Taubheitsgefühle oder Kribbeln auftreten
  • Schwerfälliges Aufstehen oder Hinlegen häufig verbunden mit Lautäusserungen wie Seufzen, Stöhnen
  • Berührungsempfindlichkeit am Rücken – Zusammenzucken bei Berührung
  • Pfotenschleifen
  • Verspannte Rückenmuskulatur
  • Verhaltensänderungen wie z.B. Ängste, Aggression oder Apathie

Wenn dein Hund eines oder mehrere dieser Symptome zeigt, solltest du sie auf jeden Fall ernst nehmen. Dein Hund simuliert nicht. Rückenschmerzen beim Hund haben eine Ursache, die abgeklärt werden sollte. Stelle ihn am besten für eine umfassende Diagnose deinem Tierarzt vor.

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Deine Tina

Die Wirbelsäule vom Hund – das solltest du unbedingt wissen!

Die Wirbelsäule vom Hund – das solltest du unbedingt wissen!

Die Wirbelsäule vom Hund

Wie ist die Wirbelsäule vom Hund eigentlich aufgebaut? Wir machen einen kleinen Ausflug in die Anatomie. Anatomie ist langweilig? Finde ich gar nicht! Vor allem hilft dir etwas Wissen über die Anatomie des Hundes, seine Bewegung und auch mögliche Erkrankungen besser zu verstehen. Gleichzeitig schafft sie auch Klarheit darüber, warum verschiedene Bewegungen und Belastungen ungesund für deinen Hund sind und die Entstehung von Krankheiten fördern.

Die Wirbelsäule vom Hund ist der des Menschen durchaus ähnlich. Der für jeden am deutlichsten erkennbare Unterschied ist, dass sie beim Menschen in der Senkrechten ist. Beim Hund hingegen ist sie in der Waagerechten.

Aber wie sieht der Aufbau der Wirbelsäule vom Hund aus?

Die Wirbelsäule besteht aus einzelnen aneinandergereihten Wirbeln. Diese wiederum bestehen aus dem Wirbelkörper und dem Wirbeldach. Sie sehen je nach Funktion unterschiedlich aus. Manche haben kurze, kompakte Wirbelkörper, andere wiederum lange Wirbelkörper. Auch die verschiedenen Fortsätze am Wirbeldach können unterschiedlich ausgeprägt sein. Für uns tastbar sind übrigens die Dornfortsätze die oben auf dem Wirbeldach zu finden sind.

Du kannst es leicht testen, wenn du leicht deine Finger mittig auf dem Rücken gleiten lässt.

Wieviele Wirbel hat der Hund?

Die Anzahl der Wirbel variiert bei Mensch und Hund leicht. So haben Hund und Mensch zwar je 7 Halswirbel. Dafür hat der Hund mit 13 Brustwirbeln einen mehr, als wir Menschen. In der Lendenwirbelsäule sind es mit 7 Wirbeln gleich 2 Wirbel mehr. Das Kreuzbein ist uns beiden gemeinsam. Dann allerdings ist der Unterschied gravierend. Während der Mensch ein Steißbein hat, verfügt der Hund über 20-23 Schwanzwirbel.

Wie hängen die Wirbel zusammen?

Die einzelnen Wirbel sind über kleine Gelenke, die sogenannten Facettengelenke miteinander verbunden. Sie stellen die Beweglichkeit sicher. Umgeben ist das Ganze von Bändern und Muskulatur. Sie geben Halt. Zwischen den Wirbeln findet man Bandscheiben. Sie haben eine wichtige Stoßdämpferfunktion.

Der Wirbelkanal schützt das wichtige Rückenmark

Im Wirbelkanal, der durch die aneinandergereihten Wirbelkörper und Wirbeldächer entsteht, entsteht, verläuft gut geschützt das Rückenmark. Zwischen den einzelnen Wirbeln treten an verschiedenen Stellen durch sogenannte Nervernaustrittlöcher Nerven aus. Nerven haben unterschiedliche Funktionen. Sie sorgen z.B. für die Anspannung und Entspannung der verschiedenen Muskeln. So wird auch die Fortbewegung ermöglicht.

Cauda Equina – so kommt sie zu ihrem Namen

Am Ende des Rückenmarks tritt in Höhe des letzten Lendenwirbels, am Übergang zum Kreuzbein die sogenannte Cauda Equina aus. Ein Bündel Nerven, die pferdeschweifartig aussieht. Daher kommt auch der Name. Bei Erkrankungen wie dem Cauda Equina Compressions Syndrom wird durch verschiedene Ursachen Druck auf diesen Nervenschweif ausgelöst.

So ähnlich sich hündische Wirbelsäule der des Menschen ist, so ähnlich sind auch die Erkrankungen, die sie treffen können. Dazu gehören beispielsweise Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle oder Spondylosen. Schwierig ist es allerdings, sie zu erkennen. Wir Menschen äußern Schmerzen deutlich. Unser Vierbeiner kann uns nicht sagen, wann er  unter Rückenschmerzen leidet. Also müssen wir unseren Blick schulen, um mögliche Anzeichen richtig zu deuten.

Häufige Anzeichen für Rückenschmerzen beim Hund verrate ich dir in meinem nächsten Artikel!

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Deine Tina

 

 

Diese 15 Symptome beim Bandscheibenvorfall solltest du kennen!

Diese 15 Symptome beim Bandscheibenvorfall solltest du kennen!

Die wichtigsten Symptome beim Bandscheibenvorfall

Die Symptome beim Bandscheibenvorfall solltest du auf jeden Fall kennen. Warum? Der Bandscheibenvorfall ist eine häufige Erkrankung der Wirbelsäule beim Hund und ist nicht zu unterschätzen. Er kann weitreichende Folgen haben und das Leben deines Hundes verändern.

Bei einem Bandscheibenvorfall gilt vor allem eines: SCHNELL SEIN. Denn je früher dein Vierbeiner behandelt wird, umso größer ist die Chance, dass er wieder völlig gesund wird.

Daher habe ich dir heute die wichtigsten Symptome zusammengestellt. Diese Anzeichen können auch im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auftreten. Und jeder Hund ist individuell zu betrachten. Dennoch ist es wichtig, dass du sie kennst. Und wenn dein Hund eines oder mehrere der Symptome zeigt, empfehle ich dir dringend, ihn einem Facharzt vorzustellen.

Wenn Bandscheiben verschleißen

Ein Großteil der Vorfälle betreffen Brust- oder Lendenwirbelsäule. Allerdings kann theoretisch jede Bandscheibe vom ersten Halswirbel bis zum Kreuzbein betroffen sein. Bandscheiben sitzen zwischen den einzelnen Wirbeln. Sie bestehen aus einem Faserring und einem Gallertkern. Sie dienen als Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbeln. Gleichzeitig ermöglichen sie auch eine Bewegung der einzelnen Wirbelkörper untereinander.

Werden sie jedoch brüchig, trocken und porös, läßt die Funktion nach. Das veränderte Material fällt in den Wirbelkanal vor. Es drückt auf das Rückenmark und die Nerven. Die Funktion der Nerven wird gestört. Ein Bandscheibenvorfall ist meist akut.

Diese Faktoren sind wichtig

Wie stark die Anzeichen beim Bandscheibenvorfall sind, hängt vor allen Dingen von 2 Faktoren ab. Zum einen vom Tempo, mit der die Bandscheibe vorfällt. Zum anderen die Dauer des Drucks auf das Rückenmark. Wie gut und wie schnell sich ein Hund vom Vorfall erholt, ist ebenfalls davon abhängig.

Was sind die Symptome?

Die Anzeichen sind sehr vielfältig. Die wichtigsten und häufigsten Anzeichen solltest du kennen. Denn beim Bandscheibenvorfall gilt vor allem eines: Schnell handeln!

  • Viele Hunde zeigen vor dem akuten Vorfall einen steifen und aufgezogenen Rücken. Wie bei einem Katzenbuckel.
  • Sie reagieren im betroffenen Bereich empfindlich auf Berührung und zucken regelrecht zusammen.
  • Häufig kann man eine Erwärmung im betroffenen Bereich spüren.
  • Betroffene Hunde haben starke Rückenschmerzen.
  • Die Rückenmuskulatur verspannt sehr stark.
  • Es treten Gleichgewichts- und Koordinationsprobleme auf.
  • Betroffene Vierbeiner bewegen sich nicht gern. Sie vermeiden Bewegung regelrecht.
  • Oft jaulen sie bei bestimmten Bewegungen vor Schmerz auf.
  • Viele Hunde vermeiden Dinge wie Treppensteigen und ins Auto springen.

Auch diese Anzeichen können auftreten:

  • Ein weiteres Anzeichen ist Pfotenschleifen. Die Krallen sind häufig abgewetzt und sehr kurz.
  • Es können Schwierigkeiten beim Absetzen von Kot und Urin auftreten.
  • Je nach dem welche Nerven komprimiert werden, ist auch Inkontinenz möglich.
  • Betroffene Hunde können mit den Hinterläufen einknicken.
  • Eine Lähmung der Hinterbeine ist möglich.
  • Bei einem Vorfall in der Halswirbelsäule ist auch eine Lähmung aller vier Läufe möglich.

Der Hund ist in einem Teufelskreis

Er leidet unter starken Schmerzen durch die vorgefallene Bandscheibe. Deshalb nimmt er eine Schonhaltung ein; in der Folge verspannt die Rückenmuskulatur. Dadurch erhöht sich wiederum der Druck auf die Bandscheibe, was den den Schmerz wiederum verstärkt. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Der betroffene Vierbeiner braucht eine sofortige Behandlung und entsprechende Medikation.

Möchtest du mehr zum Thema erfahren? Dann empfehle ich dir meinen Artikel zum Bandscheibenvorfall beim Hund. Dort findest noch viele weitere wertvolle Infos.

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Deine Tina Symptome beim Bandscheibenvorfall Symptome beim Bandscheibenvorfall 

Das Beste zum Schluss – die beliebtesten Artikel des Jahres bei Doggy Fitness

Das Beste zum Schluss – die beliebtesten Artikel des Jahres bei Doggy Fitness

Zeit für einen kleinen Rückblick – das erste Jahr von Doggy Fitness

Nur noch wenige Tage und das Jahr 2016 ist vorüber und Doggy Fitness ist fast ein Jahr alt. Wahnsinn, wie jedes Jahr frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist. Geht es dir genauso?

Für mich war es ein sehr spannendes und aufregendes Jahr. Es kommt mir fast wie gestern vor: am 15.01.2016 haben wir Doggy Fitness live geschaltet. Eine Idee, die ich schon lange in meinem Kopf hatte und deren Umsetzung mir unglaublich wichtig war.

So schnell so viele Menschen

Ich war überrascht und hin und weg, wie viele Menschen von Beginn jede Woche meine Beiträge gelesen haben, mich angeschrieben haben, mir Fragen gestellt haben, Rat suchten und so viel wissen wollten. Dafür möchte ich Danke sagen, denn es berührt mich von Herzen.
Schnell entstanden erste Kooperationen, die Website entwickelte sich – manchmal wöchentlich – und erscheint nun knapp 12 Monate später in einem völlig anderen Bild.

Diese Artikel möchte ich dir nochmal ans Herz legen

Statt eines neuen Artikels habe ich dir heute 5 Artikel aus diesem Jahr zusammengestellt, teils meistgelesene und auch Artikel, die mir ganz besonders ans Herz gewachsen sind.

21 PUNKTE DIE DIR VERRATEN OB DEIN HUND SCHMERZEN HAT

MEIN LEBEN MIT EINEM HANDICAP HUND

WIEVIEL BEWEGUNG BRAUCHT EIN HUND

MASSAGE BEIM HUND MEHR ALS NUR WELLNESS

BANDSCHEIBENVORFALL BEIM HUND – ALLES WAS DU WISSEN MUSST

Danke, dass es dich gibt!

Es ist toll, Menschen wie dich in meinem Kreis zu wissen und ich freue mich, wenn wir auch im Jahr 2017 weiterhin verbunden bleiben. Doggy Fitness ist mein Herzensprojekt und ich freue mich sehr ,wenn es weiter wächst und sich entwickelt.

Ich bin kein Mensch, der sich große Vorsätze macht. Das Einzige, was ich mir immer vornehme ist, so viel intensive und tolle Zeit mit meinen Lieben und meinen Hundemädchen Tessa und Snowy zu verbringen wie möglich.
Das möchte ich auch dir ans Herz legen: genieße dein Leben mit deinem(n) Vierbeiner(n) und lasse es euch gut gehen!

In diesem Sinne, einen entspannten Rutsch ins Neue Jahr – hundefreundlich ohne Knallerei – viel Gesundheit, Glück und Freude für dich, deine Lieben und die Vierbeiner!

Deine Tina 

Doggy Fitness Doggy Fitness Doggy Fitness

21 Punkte die dir verraten, ob dein Hund Schmerzen hat!

21 Punkte die dir verraten, ob dein Hund Schmerzen hat!

Woran erkennst du, dass dein Hund Schmerzen hat?

Du bist dir nicht sicher, ob dein Hund Schmerzen hat oder sich unwohl fühlt? Dein Hund kann nicht sprechen. Deshalb ist es wichtig, dass du genau weißt wie dein Hund dir zeigt, dass es er unter Schmerzen leidet. Schmerzäußerungen werden beim Hund auch vom Charakter beeinflusst. Dennoch gibt es eine ganze Reihe von Anzeichen von Schmerz und die verrate ich dir!

Dein Hund simuliert nicht!

Das zu sagen, ist mir ein besonderes Anliegen, den zu oft habe ich von Besitzern, deren Hund ganz offensichtlich Schmerzen hat, gehört: “Der simuliert nur, der will nur nach Hause“. Dabei würden Hunde eher versuchen einen Schmerz und ein Unwohlsein zu verstecken, als es offen zu zeigen. Den Schmerz ist ein Zeichen von Schwäche.

Wie nimmt dein Hund Schmerzen wahr?

Wie wir Menschen haben Hunde eine individuelle Wahrnehmung von Schmerz und eine individuelle Toleranz von Schmerz. Hinzu kommt, dass unser Hund denselben Schmerz mal stärker und mal schwächer empfindet. Chronische Schmerzen zu erkennen ist oft noch schwieriger, da die Verhaltensänderungen schleichend sind. Das alles macht es für uns Hundebesitzer nicht einfacher. Übrigens: es ist nachgewiesen, dass die Schmerzwahrnehmung des Hundes der der Menschen sehr ähnlich ist. Ein Hund empfindet den Schmerz bei Arthrose also ähnlich wie ein Mensch es bei einer Arthrose tut. 

Unterschied akuter und chronischer Schmerz

Es gibt zwei Arten von Schmerzen, die sich unterschiedlich äußern: Ein akuter Schmerz ist ein kurz andauernder Schmerz, dessen Ursache in der Regel bekannt ist. Er ist örtlich und zeitlich begrenzt. Beispiele für einen akuten Schmerz sind Prellungen, Zerrungen, Knochenbrüche und Kopfweh. Die Verhaltensänderungen bei deinem Hund treten bei einem akuten Schmerz sofort auf und sind deutlich zu erkennen.

Akute Schmerzsignale sind:

  • Hecheln
  • Winseln und Aufjaulen
  • Zittern
  • Schonen einer Gliedmaße
  • Vermeiden einer Bewegung

Der akute Schmerz ist eine sehr gute Warn- und Schutzfunktion des Körpers, da er zu einem schmerzmeidenden und heilungsfördernden Verhalten führt. Dein Hund schont sich. Eine Heilung führt zur Beseitigung des Schmerzes. Eine Beseitigung der schmerzauslösenden Ursache beendet auch den Schmerz. Du solltest einen akuten Schmerz bei deinem Hund niemals ignorieren, da sich daraus auch ein chronischer Schmerz entwickeln kann.

Chronischer Schmerz dauert einen längeren Zeitraum an. Man spricht in der Regel bei Schmerzen die länger als 3 Monate andauern von einem chronischen Schmerz. Diese Art von Schmerz schleicht sich langsam und ist häufig schwierig zu erkennen und bleibt lange unerkannt. Der Schmerz ist oft schwierig zu lokalisieren. Chronische Schmerzen treten zum Beispiel auf bei fortschreitenden Gelenkserkrankungen oder Erkrankungen an der Wirbelsäule. Auch rheumatischen Erkrankungen, Nervenschmerzen z.B. nach einem Bandscheibenvorfall und Schmerzen durch eine Krebserkrankung sind chronisch. Der Schmerz selbst wird zum Krankheitsbild und hat keine Alarmfunktion mehr. Unbehandelt kann ein chronischer Schmerz für deinen Hund die Lebensqualität deutlich einschränken.

21 Punkte die dir helfen zu erkennen, ob dein Hund Schmerzen hat

  • Dein Hund zeigt ein vermehrtes Ruhebedürfnis und schläft mehr als sonst.
  • Dein Hund möchte weniger spazieren gehen und ermüdet schneller.
  • Der Gang deines Hundes staksig oder steif.
  • Dein Hund zeigt manchmal oder dauerhaft eine Lahmheit.
  • Vermeidet dein Hund bestimmte Bewegungen oder ist die Beweglichkeit eines Gelenks eingeschränkt?
  • Dein Hund schleift mit den Füßen und seine Krallen sind ungleichmäßig abgelaufen.
  • Läuft er unkoordiniert, schwankend und wackelig oder hat er Probleme beim Beinchen heben oder Pfoten abtrocknen?
  • Vermeidet dein Hund Dinge wie Treppen steigen, ins Auto oder aufs Sofa springen?
  • Dein Hund setzt auffällig schnell hin oder lehnt sich im Stand schnell an.
  • Dein Hund hat nach einer Ruhepause Schwierigkeiten aufzustehen oder Positionswechsel fallen ihm schwer. Häufig sind diese Positionswechsel auch mit Stöhnen oder Seufzen verbunden.

Doch auch dies können Zeichen von Schmerzen sein:

  • Zeigt dein Hund Unruhe und Rastlosigkeit und wechselt häufig seine Liegeposition?
  • Beknabbert dein Hund regelmäßig ein oder mehrere Gelenke?
  • Dein Hund ist am Rücken oder an bestimmten Gelenken berührungsempfindlich oder es sind Erwärmungen zu fühlen.
  • Die Muskulatur deines Hundes ist weniger geworden.
  • Es sind Verspannungen und Verhärtungen an der Muskulatur zu spüren.
  • Das Fell deines Hundes ist schuppig, glanzlos, struppig oder fettig.
  • Der Geruch deines Hundes hat sich verändert.
  • Der Gesichtsausdruck deines Hundes ist verändert, sein Gesicht wirkt angestrengt. Auch Hunde können Ränder unter den Augen haben, in Form von deutlichen Vertiefungen.
  • Dein Hund hechelt, schmatzt und gähnt er häufiger.
  • Das Sozialverhalten deines Hundes ist verändert, er meidet den Kontakt zu anderen Hunden oder zeigt Ängste, Unsicherheit oder sogar Aggression.
  • Hat dein Hund weniger oder keinen Spaß mehr an Dingen die ihm vorher große Freude machten?

Du siehst, dein Hund kann dir auf vielerlei Arten zeigen, dass er Schmerzen hat. Häufig sind es Veränderungen im Verhalten und von Angewohnheiten, aber auch körperliche Veränderungen. Es ist unsere Aufgabe, unsere Hunde sehr genau zu beobachten, um möglichst früh zu erkennen, dass etwas nicht in Ordnung ist und zu handeln. Bitte bedenke immer, dass jeder Hund auf seine eigene und individuelle Art Schmerzen zeigt. Die gennannten Schmerzzeichen können einzeln und in ganz individuell unterschiedlichen Kombinationen auftreten.

Du solltest jede Schmerzäußerung deines Hundes ernst nehmen, DENN: Dein Hund simuliert niemals!

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Deine Tina

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Der richtige Schlafplatz für deinen Hund – DAS solltest du unbedingt beachten!

Der richtige Schlafplatz für deinen Hund – DAS solltest du unbedingt beachten!

Schenke dem Schlafplatz deines Vierbeiners etwas Aufmerksamkeit

Pünktchen, Streifen oder lieber unifarben? Rund oder eckig? Die Auswahlkriterien für den Schlafplatz unseres Vierbeiners richten sich oft nach Geschmack und Wohnungseinrichtung des Hundehalters.

Allerdings nutzen unsere Hunde ihr Bettchen nicht nur für die Nacht – viele Stunden am Tag schlafen, dösen, kuscheln und ruhen sie darin. Grund genug, darauf zu achten, dass unsere Hunde gut gebettet sind!

Ich verrate dir wichtige Punkte, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

Was gibt es grundsätzlich beim Schlafplatz zu beachten?

  • Der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Dein Hund soll mit gerade mit Erkrankungen des Bewegungsapparates nicht auf kalten Böden liegen.
  • Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei ARTHROSE von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.
  • Der Einstieg sollte gerade bei älteren oder kranken Hunden bequem und nicht zu hoch sein.
  • Mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Es lohnt sich immer ein Blick auf das Innere des Hundebetts. Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Da mit diesem Punkt die Qualität eines Hundebetts steht und fällt, möchte ich darauf ausführlicher eingehen.

Außen Hui, innen Pfui – gilt leider auch für viele Hundebetten

Wenn man in die Inlays der verschiedensten Hundebettchen schaut, zeigt sich leider häufig dasselbe traurige Bild. Außen ist das Bett schick, toll verarbeitet und modern. Doch der Liegekomfort bleibt gnadenlos auf der Strecke. Billigster Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte sind die am häufigsten verwendeten Materialien im Kern des Bettes.

Wie soll ein Hund darauf bequem und sogar gesund schlafen?

Auf einer Matratze aus einfachem Schaumstoff und Füllwatte würden wir kein Auge zu tun, wie soll sich dein Hund wohl fühlen? Die Belastung auf den einzelnen Körperbereichen ist ungleichmäßig, der Hund liegt nicht nur unbequem, sondern sein Körper wird während der Ruhephase belastet. Da hilft auch die schöne Optik nicht mehr!

Ob dein Hund gesundheitlich fit ist, älter oder unter einer Gelenkerkrankung leidet: Verspannungen, Rückenschmerzen, Gelenksteifigkeit sind da auf Dauer vorprogrammiert.

Nur Trend oder wirklicher Nutzen für deinen Hund? – Orthopädische Hundebetten!

Habe ich vor einigen Jahren in meiner Praxis meinen Patienten-Besitzern für ihre Vierbeiner ein orthopädisches Hundebett empfohlen, wurde ich häufig belächelt. Zum Glück hat sich das, was vor wenigen Jahren noch ein junger Trend für Luxushunde war, durchgesetzt. Für unsere Hunde ganz gleich, ob gesund oder durch Erkrankungen des Bewegungsapparates geplagt, ist es sehr angenehm und gesund in einem orthopädischen Bett zu schlafen.

Hatte der Wolf hat in der freien Wildbahn auch ein orthopädisches Bett?!

Eine Gegenfrage: Wieso sollen unsere Vierbeiner nicht davon profitieren, wenn wir ihnen das Leben angenehmer gestalten? Wir Menschen kennen es auch: Haben wir auf einer schlechten Matratze geschlafen, wachen wir am nächsten Morgen auf und sind wie gerädert. Der Rücken schmerzt, alle Gelenke sind steif. Oft kommen noch Kopfschmerzen dazu. Eigentlich ist der Tag gelaufen. Kannst du dir vorstellen, dass es deinem Hund genauso geht?!

Welche Vorteile ein orthopädisches Hundebett für deinen Hund hat, wie die Füllung aussehen sollte und was es sonst noch zu beachten gibt, verrate ich dir in meinem nächsten Artikel!

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Deine Tina

Cauda Equina Compressions Syndrom – Isometrie als Allroundübung

Cauda Equina Compressions Syndrom – Isometrie als Allroundübung

Was kannst du beim Cauda Equina Compressions Syndrom tun?

Dein Hund hat die Diagnose Cauda Equina Compressions Syndrom bekommen? Nun geht es darum, wie du deinen Hund unterstützen kannst, dass er wieder ohne Beschwerden läuft.

Meine „Allroundübung“

Ich verrate dir eine absolute „Allroundübung“ mit verschiedenen Variationen, die für dich und deinen Hund einfach zu erlernen sind. Und das Beste ist, ihr könnt sie überall durchführen und benötigt keinerlei Zubehör! „Allroundübung“ deshalb, weil sie extrem effektiv ist und gleich auf mehrfache Weise wirkt. Bei regelmäßiger Anwendung trainierst du die Muskulatur und Kraft im Rücken und in den Hinterläufen. Gleichzeitig förderst du die Koordination, Balance und das Körpergefühl deines Hundes!

Isometrisches Training – was ist das und wie wirkt es?

Mit dem Isometrischen Training trainierst du sehr effektiv Muskulatur und Kraft deines Hundes. Es ist eine besondere Form des Krafttrainings, da die Muskulatur angespannt wird, ohne dass sie oder ein Gelenk dafür aktiv bewegt werden muss. Dein Hund arbeitet gegen den Widerstand deiner Hand oder gegen die Schwerkraft. Isometrisches Training ist auch gut für Hunde geeignet, die Schmerzen während der Bewegung eines Gelenks haben.

Und so funktioniert es!

Dein Hund steht auf rutschfestem, ebenen Untergrund. Du kniest hinter deinem Hund.

Die erste Position:

Lege deine Hände seitlich auf die Oberschenkel deines Hundes. Gib nun mit deiner linken Hand leichten Druck auf den Oberschenkel nach rechts, bis du merkst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position ca. 3 Sekunden ohne nachzufedern oder den Druck zu erhöhen. Lasse dann langsam wieder locker und gib mit der rechten Hand einen leichten Druck nach links bis du spürst das dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält.

Halte diese Position wieder für ca. 3 Sekunden und lasse dann langsam locker.

Die zweite Position:

Als nächstes legst du deine Hände an die Vorderseite der Oberschenkel und umfasst diese leicht. Ziehe nun ganz leicht in deine Richtung, als würdest du deinen Hund zu dir ziehen wollen, bis du spürst, dass dein Hund gegen hält. Halte dann für ca. 3 Sekunden und lasse wieder locker.

Die dritte Position:

Nun legst du deine Hände flach auf den unteren Rücken deines Hundes, als würdest du ihn ins Sitz „drücken“. Achte darauf, dass deine Hände sich nicht im schmerzhaften oder operierten Bereich des Rückens befinden. Übe nun minimalen Druck nach unten aus, bis du spürst, dass dein Hund gegenhält. Er soll aber nicht dem Druck nachgeben und sich hinsetzen! Nur gerade so viel, dass du eine Anspannung der Muskulatur spürst. Halte den Druck für 3 Sekunden. Lasse dann langsam wieder locker. Es ist wichtig, dass der Druck den du ausübst sehr fein ist und nie ruckartig weggenommen wird.

Wie oft und wie lange?

Beginne mit einmal täglich 3 Wiederholungen á 3 Sekunden pro Übung. Im Trainingsverlauf kannst du die Anzahl der Wiederholungen und die Dauer der Übungen schrittweise steigern.

Als tolle Ergänzung zum Isometrischen Training empfehle ich dir das Cavaletti Training. Dabei wird neben Muskulatur und Koordination, auch die Gelenkbeweglichkeit und ein normaler Bewegungsablauf trainiert.

Wie bei allen physiotherapeutischen Anwendungen, sollen die Übungen nach der Freigabe durch den Tierarzt im Rehaverlauf durchgeführt werden.

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Deine Tina

Cauda Equina Compressions Syndrom Cauda Equina Compressions Syndrom Cauda Equina Compressions Syndrom

Cauda Equina Compressions Syndrom – was es für deinen Hund bedeutet

Cauda Equina Compressions Syndrom – was es für deinen Hund bedeutet

Das Cauda Equina Compressions Syndrom beim Hund

Der Begriff Cauda Equina Compressions Syndrom (kurz: CECS) fällt häufig unter Hundebesitzern. Doch was bedeutet er überhaupt? In meinem Beitrag erkläre ich dir, was es mit der Erkrankung auf sich hat. Du erfährst, wie sie entsteht und welche Symptome typisch sind. Zu dem erfährst du alles darüber, was sie für deinen Hund bedeutet, was du berücksichtigen musst und wie man ein CECS behandeln kann. Beim CECS kommt es zu einer Verengung des Wirbelkanals und zu einer Kompression der Nervenwurzeln am Ende des Rückenmarks. Die Nervenfasern werden durch den direkten Druck und durch die Unterversorgung der Blutgefäße beschädigt. In Folge entstehen neurologische Ausfallerscheinungen.

Was ist die Cauda Equina?

Als Cauda Equina bezeichnet man den hintersten Teil des Rückenmarks und das daraus entspringende Nervenbündel. Es ähnelt optisch einem Pferdeschweif. Daher der Name „Cauda Equina“. Diese Nerven haben eine sehr wichtige Funktion. Sie steuern den Kot- und Harnabsatz. Zudem innervieren die Schwanzmuskulatur und einen bedeutenden Anteil der Muskulatur der Hinterläufe.

Wie entsteht die Kompression und welche Hunde sind betroffen?

Beim CECS handelt es sich um eine degenerative, angeborene oder traumatische Verengung des Wirbelkanals. Die Kompression betrifft die Nervenwurzeln vom letzten Lendenwirbel, sowie Kreuzbein- und Schwanzwurzeln. Sie ziehen als sogenannter Cauda Equina (Pferdeschweif) durch die Region der unteren Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeins. Die Kompression und die daraus resultierenden Folgen sind oft schleichend. Es gibt eine ganze Reihe von Auslösern für die Kompression der Nerven. Dazu gehören eine lumbosakrale Stenose (knöcherne Anlagerung), bindegewebige Anlagerungen und Bindegewebsschwächen.

Was kann noch zu einer Kompression führen?

Auch Fehlbildungen wie die Ausbildung eines Übergangswirbels, Bandscheibenvorfall oder –Vorwölbung und Spondylose können Ursachen sein. Weiterhin fördern  eine Fehl- oder Überbelastung bei Dienst- oder Sporthunden, starkes Übergewicht und der natürliche Alterungsprozess das Entstehen einer Kompression. Neben einer Instabilität zwischen dem letzten Lendenwirbel und dem Kreuzbein kann auch eine genetische Vorbelastung eine Ursache sein. Zu den genetisch vorbelasteten Hunderassen gehören zum Beispiel Schäferhund, Riesenschnauzer, Boxer, Rottweiler, Siberian Husky und Pudel. Seltenere Auslöser sind Neoplasien, Frakturen, Luxationen oder eine Diskospondylitis.

Was sind die Folgen?

Die Folgen einen CECS sind stark abhängig vom Ausmaß der Kompression auf die Nerven. Es kann im Krankheitsverlauf bei Nichtbehandlung zur kompletten Lähmung der Hinterläufe kommen. Auch zur Harn- und Kotinkontinenz kann es kommen.

Die Symptome eines CECS

Zu Beginn wird ein CECS oft als „Hexenschuss“ oder „er wird halt alt und kann nicht mehr so“ abgetan. Wenn dein Hund aber eines oder mehrere dieser Symptome zeigt, lasse ihn dringend untersuchen. Die Symptome sind sehr breit gefächert. Denn sie sind abhängig vom Druck, der auf das Rückenmark ausgeübt wird. Sie entwickeln sich meist langsam und schleichend über Monate. Das Durchschnittsalter beim Auftreten der ersten Symptome ca. 6 Jahre. Es gibt aber auch sehr junge Patienten oder sehr alte Patienten. Das zunächst auffälligste Symptom ist ein Schmerz im Übergang von der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein. Die Hunde vermeiden alle Bewegungen, die einen erhöhten Druck auf den unteren Rücken bedeuten wie zum Beispiel Springen, ins Auto steigen und Treppensteigen. Betroffene Hunde zeigen häufig die klassische Dämmerrute. Das bedeutet eine schlaff herunterhängende Rute als Folge mangelhafter Nervenweiterleitung. Das Hochbiegen der Rute ist für den Hund sehr schmerzhaft.

Auch diese Symptome können auftreten

Viele Hunde haben Schwierigkeiten beim Aufstehen und Hinlegen. Auch Beinchen heben und Schütteln wird zum Problem. Ebenso lassen die Koordination und das Gleichgewicht deutlich nach. Die Hunde sind in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, verlieren an Bewegungsfreude. Die Muskulatur am Rücken verspannt, es entstehen warme Stellen und der Hund ist sehr berührungsempfindlich. Die Muskulatur an den Hinterbeinen nimmt kontinuierlich ab. Zudem zeigen viele Hunde ein Zittern der Hintergliedmaßen durch Schwäche oder Schmerz. Betroffene Hunde versuchen nun die Fortbewegung komplett aus den Vorderläufen zu stemmen. Je nach Schweregrad kommt es im Krankheitsverlauf zum Einknicken auf der Hinterhand und neurologische Ausfallerscheinungen. Die Hunde heben ihre Pfoten nicht mehr hoch und schleifen mit den Krallen. Im Verlauf kann es zu einer kompletten Lähmung und Harn- und Kotinkontinenz kommen.

Wie kann man ein CECS diagnostizieren?

Als Erstuntersuchung ist ein Röntgen in zwei Ebenen sinnvoll. Denn hier werden Spondylosen, Tumore, Übergangswirbel, Frakturen gut sichtbar gemacht. Zusätzlich zu einer Röntgendiagnostik wird häufig noch ein CT oder MRT hinzugezogen. Damit werden eventuelle Veränderungen von Weichteilen wie Bändern und Bandscheiben eindeutig erkennbar.

Kann man deinem Hund helfen? Wie kann man ein CECS behandeln?

Die Therapie eines CECS ist abhängig vom Ausmaß der neurologischen Ausfallerscheinungen. Bei deutlichen Lähmungserscheinungen wird in der Literatur zur OP geraten. Beim operativen Eingriff ist die Dekompression des Rückenmarks durch das Entfernen des komprimierenden Materials das Ziel. Hat der Hund ein reines Schmerzsyndrom und Koordinationsschwierigkeiten wird in der Regel zu eine konservativen Therapie geraten. Bei einer konservativen Behandlung wird der Hund mit Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten versorgt. Grundsätzlich sollte allerdings auch immer das Alter und der allgemeine Gesundheitsstatus berücksichtigt werden. ich rate dazu von Fall zu Fall abzuwägen (Stichwort: Narkoserisiko).

 Wie geht es dann weiter? Was kannst du tun?

In beiden Fällen, also sowohl nach einer Operation als auch bei einer konservativen Behandlung soll umgehend mit der Physiotherapie begonnen werden. Ziel ist es Schmerzen zu lindern und überlastete Bereiche zu entspannen. Die Muskulatur und die Beweglichkeit zu erhalten und zu trainieren sowie die Nervenweiterleitung zu schulen um neurologischen Störungen entgegenzuwirken. Es ist wichtig die Koordination und das Körpergefühl des Hundes zu trainieren und an einem gesunden Bewegungsablauf zu arbeiten.

Das solltest du unbedingt beachten!

In den ersten 4-6 Wochen nach der Behandlung, unabhängig von einer operativen oder konservativen Behandlung, ist strikter Leinenzwang angesagt. Die Bewegung und Belastung soll dem Krankheitszustand angepasst sein. Ganz wichtig sind sehr kurze Bewegungseinheiten über den Tag, als lange Spaziergänge. Ruckartige Bewegungen, enge Wendungen, Springen, Treppensteigen und kurze Stopps sind tabu. Vermeide unbedingt das Aufreiten anderer Hunde und das Tätscheln und Klopfen auf dem Rücken durch den Menschen. Bei übergewichtigen Hunden ist eine Gewichtsabnahme sehr wichtig. Schütze bei nasskaltem Wetter den Rücken deines Hundes mit einem Mantel. Für sportlich geführte Hunde gilt: Leistungssport ist tabu. Die Gefahr einer erneuten Kompression ist gegeben und daher empfehle ich rücken- und gelenkschonende Sportarten.

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Deine Tina

Cauda Equina Compressions Syndrom Cauda Equina Compressions Syndrom Cauda Equina Compressions Syndrom Cauda Equina Compressions Syndrom Cauda Equina Compressions Syndrom Cauda Equina Compressions Syndrom

Schmerzen lindern und entspannen mit Igelball, Bürste und Striegel (incl. Video)

Schmerzen lindern und entspannen mit Igelball, Bürste und Striegel (incl. Video)

Du möchtest mit Massage Schmerzen lindern – aber ohne Griffe zu erlernen? So geht es!

Du möchtest Schmerzen lindern und Verspannungen deines Hundes lösen? Das ist klasse! Aber dein Hund lässt sich nicht gerne massieren, fühlt sich bei direkten, intensiven Berührungen durch eine Hand unwohl? Oder du magst dich noch nicht so richtig an die Massagegriffe heranwagen? Es gibt Möglichkeiten, die Muskulatur deines Hundes zu entspannen und seine Schmerzen zu lindern. Und das ohne dafür spezielle Massagegriffe erlernen zu müssen. Hierfür gibt es eine Reihe von Hilfsmitteln, die du zur Massage einsetzen kannst.

Die Massage mit Hilfsmitteln eignet sich übrigens auch bei Hunden, die neurologische Erkrankungen haben. Du kannst damit Körperteile und- regionen wieder bewusster machen und bei Lähmungen unterstützen.

Welche Hilfsmittel kannst du zur Massage nutzen?

Verschiedene Bürsten

Es gibt eine ganze Reihe von Utensilien, die du zur Massage nutzen kannst. Zum einen kannst du deinen Hund mit verschiedenen Arten von Bürsten massieren. Sehr gut eignen sich Sisalbürsten oder bei kurzfelligen Hunden auch Babybürsten. Auf harte Bürsten solltest du verzichten, da sie die Haut des Hundes unnötig reizen und ihn schmerzen könnten. Beim Kauf kannst du durch ein einfaches Streichen über deinen Handrücken schnell feststellen, ob die Borsten als angenehm empfunden werden.

Verschiedene Striegel

Auch Pferdestriegel eignen sich für eine Massage beim Hund. Du solltest darauf achten, dass du einen Gummistriegel nutzt, weil die Nutzung eines Metallstriegels für deinen Hund schmerzhaft wäre. Es gibt eine große Auswahl an Gummistriegeln, häufig mit verschiedenen Noppen auf beiden Seiten, die die Massage für deinen Hund wohltuend und angenehm machen.

Massagehandschuhe

Im Handel gibt es auch verschiedene Arten von Massagehandschuhen, die du nutzen kannst. Du solltest darauf achten, dass das Material des Handschuhs weich ist, weil starre Handschuhe dir das Gefühl in der Hand bei der Massage nehmen.

Igelball

Für die Massage mit einem Igelball brauchst du zwar ein wenig Übung, aber auch damit kannst du die Muskulatur deines Hundes sehr gut lockern. Die Igelbälle gibt es in verschiedenen Größen und Formen und du solltest darauf achten, dass er nicht zu groß ist und gut in deiner Hand liegt. Einige Hersteller bieten Igelbälle auch in ovaler Form an, das macht die Anwendung einfacher.

Angenehme Materialen sind wichtig

Egal für welches Utensil du dich entscheidest, achte darauf, dass du auf spröde, drahtige Materialien aus hartem Material verzichtest. Dein Hund wird diese Materialien nicht als angenehm empfinden und es besteht die Gefahr, dass du die Haut deines Hundes reizt.

Wie wirkt die Massage mit den kleinen Helferlein und wann wendest du sie an?

Grundsätzlich wirkt die Massage mit Hilfsmitteln wie eine klassische Massage. Die Intensität reicht allerdings nicht an eine klassische Massage mit den Händen heran. Die Bereiche, die du massierst, werden erwärmt, die Durchblutung wird gesteigert und du regst das Herz-Kreislaufsystem an. Du linderst Schmerzen und entspannst die Muskulatur deines Hundes. Dein Hund wird wieder beweglicher und agiler. Dies hilft ihm bei Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose , Hüftdysplasie oder Spondylose. Wenn du die Massage mit den Hilfsmitteln bei Hunden mit neurologischen Erkrankungen wie zum Beispiel einem Bandscheibenvorfall anwendest, unterstützt du damit, dass die behandelten Körperteile bewusster wahrgenommen werden und die Nerven stimuliert werden. Das hilft auch bei der Behandlung von Lähmungen.

Falls du dich doch an eine klassische Massage mit den Händen heranwagen möchtest, schlage ich dir meine Blogreihe zur Massage vor, in der ich dir verschiedene Griffe ausführlich in Videos erkläre. Es ist leichter, als du denkst. Nur Mut!

Du kannst diese Art der Massage auch anwenden, um die Muskulatur vor aktiver Bewegung zu erwärmen. Es ersetzt allerdings kein komplettes Aufwärmtraining vor dem Hundesport. Übrigens wird auch ein gesunder Hund die kleine Massage zwischendurch lieben.

Wann solltest du eine Massage mit Bürste, Striegel, Igelball und Co. nicht anwenden?

Grundsätzlich gelten hier dasselbe wie bei einer klassischen Massage. Massagen sollten nicht durchgeführt werden, bei Entzündungen, Trächtigkeit, Tumoren, Fieber, Herzerkrankungen, Infektionserkrankungen, frische Verletzung und Blutungsneigungen. Alle Punkte dazu habe ich dir in meinem Artikel Massage aufgeführt. Hinzu kommt, dass bei nervösen Hunden eine Massage mit Hilfsmitteln keinen Sinn macht, da er ohnehin leicht reizbar ist und ihn diese Art der Massage aufregen könnte. Auch bei histaminempfindlichen Hunden ist Vorsicht geboten, da die Histaminausschüttung verstärkt wird.

Massage mit Igelball – beim ballverspielten Hund ein No Go

Wenn dein Hund langfellig oder ballverspielt ist, solltest du auf eine Massage mit einem Igelball verzichten. Dein Hund wird auf der Jagd nach dem Ball oder wenn sich der Igelball in seinem Fell verheddert keine Entspannung finden wird. Greife statt dessen auf einen Striegel, eine Bürste oder einen Massagehandschuh zurück. Achte bei sehr kurzfelligen Hunden darauf, dass die Bürste oder der Striegel den du nutzt sehr weich ist, da aufgrund des fehlenden Unterfells sofort Hautkontakt gegeben ist.

Wie führst du die Massage und was musst du beachten?

Die Vorstellung, dass nur durch hartes, deutlich spürbares Bürsten eine Wirkung erreicht wird, ist falsch. Tatsächlich gilt: Eine mit leichtem Druck durchgeführte Massage ist immer angenehm und entspannend. Weiche Borsten oder Noppen und leichtes Streichen genügen. Sie regen die Hautdurchblutung an, entspannen deinen Hund und lindern seine Schmerzen. In die Massage kannst du den Rücken, die Schultern und Vorderläufe, Kruppe und Hinterläufe einbeziehen. Wenn dein Hund unter einer neurologischen Erkrankung leidet, beziehe auch die Pfoten mit ein. Empfindliche Bereiche des Körpers sparst du aus. Dazu gehören der Kopf, die Geschlechtsteile und die Brustwarzen.

Auch das ist wichtig

Bei der Massage mit Bürste, Striegel oder Ball streichst du immer in einer fließenden Bewegung mit dem Strich. Deine Bewegungen können auch kreisend sein. Du solltest nicht zu lange und intensiv auf einer Stelle massieren. Halte den Druck immer gleich. Massiere immer im Bereich der Muskulatur und spare knöcherne Bereiche aus. Eine Massage auf den Knochen ist schmerzhaft. Gegen den Strich massierst du nur, wenn dein Hund unter Lähmungen leidet und du die Wahrnehmung in den betroffenen Läufen trainieren möchtest. Eine Massage solltest du niemals nebenbei oder zwischendurch durchführen. Dein Hund wird deine volle Aufmerksamkeit schätzen und eine entspannte Atmosphäre. Fernseher und Telefon sind bei der Massage tabu, die Raumtemperatur und das Licht sollten angenehm sein. Ganz so, wie wir es uns bei einer Massage auch wünschen.

Damit du genau weißt, wie du die Massage anwendest, zeige ich dir im Video beispielhaft an der Rückenmuskulatur, wie es funktioniert.

Hier geht es zum Video „Massage mit Hilfsmittel“

Wie häufig wendest du diese Art der Massage an?

Bei Hunden mit neurologischen Erkrankungen darfst die betroffenen Gliedmaßen täglich mit einer Bürste, Igelball oder Handschuh massiert werden. Ich würde dir in diesem Fall empfehlen in die Auswahl des Utensils etwas Abwechslung zu bringen, damit sich kein „Abnutzungseffekt“ einstellt. Ansonsten solltest du, im Gegensatz zur klassischen Massagen, diese Art der Massage nur ein bis zwei Mal pro Woche anwenden. Die Behandlung ist sehr intensiv und bei häufigerer Anwendung kann es zu einer Überreizung kommen und für deinen Hund unangenehm werden. 

Wie lange sollte die Massage dauern?

Je nach Größe deines Hundes und abhängig davon, ob du den gesamten Hund oder nur einen Teilbereich wie den Rücken massierst, sollte die Behandlung nicht länger als 10-15 Minuten dauern.

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Deine Tina

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Zwei aktive Übungen beim Bandscheibenvorfall

Zwei aktive Übungen beim Bandscheibenvorfall

Fit nach dem Bandscheibenvorfall 

In meinem letzten Blogbeitrag ging es um den Bandscheibenvorfall und was er bedeutet. Heute verrate ich dir zwei sehr gute Übungen, mit denen du deinen Hund bei einem Bandscheibenvorfall unterstützen kannst. Du trainierst du gezielt die Muskulatur und Koordination. Zusätzlich arbeitest du an einem normalen Bewegungsablauf, seiner Beweglichkeit und einem guten Körpergefühl.

Die erste Übung sind die Sit Up´s

Und so geht´s:

Für die Sit Ups liegt dein Hund auf der Seite. Du sitzt am Bauch deines Hundes. Halte deinem Hund dann ein Leckerchen nah vor die Nase und führt es langsam Richtung Hinterteil. Er wird der Bewegung deiner Hand folgen und seinen Kopf und seinen Rumpf seitlich heben. In diesem Moment spannt dein Hund seine Bauchmuskulatur an. Halte ihn 2-3 Sekunden in dieser Position. Führe das Leckerchen dann langsam wieder nach vorne bis dein Hund wieder in seiner Ausgangsposition ist und auf der Seite liegt und gib ihm dann auch das Leckerchen.

Was wird trainiert und wie oft?

Bei Rückenproblemen ist eine gute Bauchmuskulatur sehr wichtig. Sie stützt die Wirbelsäule und unterstützt die Rückenmuskulatur. Bei Hunden mit Rückenerkrankungen ist die Bauchmuskulatur allerdings meist schwach und verkürzt. Daher sind die Sit Ups für deinen Hund eine tolle Übung um sie zu stärken.

Ich empfehle dir zu Beginn des Trainings einmal täglich mit 3 Wiederholungen pro Seite.

Die zweite Übung ist das Cavaletti Training

Und so geht´s:

Du benötigst für die Übung fünf Hindernisse über die dein Hund steigt. Diese Anzahl ist wichtig, damit dein Hund in einen Bewegungsfluss kommt. Zuhause kannst du bspw. auf Besenstiele zurückgreifen, im Wald oder Garten eignen sich Äste perfekt. Du baust die Hindernisse in gerader Linie auf ebenem Boden auf. Der Abstand ist mit einer Hundelänge optimal. Sie sollten von der Höhe her so sein, dass dein Hund bequem darüber steigen kann und nicht dazu verleitet wird zu springen.

Jetzt kann es losgehen

Führe deinen Hund langsam, Schritt für Schritt an einer kurzen Leine über die Hindernisse. Mit der Leine verhinderst du, dass dein Hund die Übung abbricht. Gleichzeitig bestimmst du auch das Tempo. Ist dein Hund aufgeregt, lass ihn vor dem ersten Hindernis absitzen, dann kommt er etwas zur Ruhe. Am Ende angekommen lass ihn wieder absitzen. Und vergiss nicht ihn zu loben! Diese Übung erfordert viel Konzentration. Dann geht es wieder zurück. Geht so langsam wie möglich.
Nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll. Mit der Übung trainierst du die Koordination deines Hundes und bringst ihn dazu, seine Läufe langsam und bewusst zu bewegen.

Was wird trainiert und wie oft?

Du trainierst seine Wahrnehmung und das Vertrauen in seinen Körper. Zusätzlich beugt und streckt er seine Gelenke, die Muskulatur wird gestärkt. Bänder, Sehnen und Gelenke werden geschmeidig gehalten.

Beginne mit zweimal täglich zwei Wiederholungen. Im Trainingsverlauf kannst du die Anzahl der Wiederholungen steigern.

Berücksichtige bei eurem Training immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig.

Los geht´s! Viel Spaß beim Training mit deinem Hund!

Möchtest du mehr erfahren zum Thema Bandscheibenvorfall? Dann empfehle ich dir meinem Artikel zum BANDSCHEIBENVORFALL BEIM HUND.

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Deine Tina

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