9 Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie

9 Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie

Die Ellbogendysplasie (Kurzform ED) ist eine Erkrankung, bei der das Ellbogengelenk nicht zusammenpasst und eine reibungslose Funktion nicht möglich ist.

Das Ellbogengelenk setzt sich aus den drei Gelenkpartnern Elle, Speiche und Oberarm zusammen. Sie bilden ein Scharniergelenk.

Die Fehlbildung im Gelenk kann unterschiedlicher Art sein:

Folgende Fehlbildungen des Ellbogengelenks führen zu einer ED:

  • ein fragmentierter Processus Coronoideus (kurz FCP), eine Ablösung des innen liegenden Kronfortsatzes der Elle
  • eine Osteochondrosis dissecans (kurz OCD), eine Knorpelablösung am innen liegenden Rollhöcker des Oberarmknochens
  • ein isolierter Processus Anconeus (kurz IPA), eine Ablösung des Ellbogenfortsatzes der Elle.

Weiterhin kann es zu einer Stufenbildung zwischen Speiche und Elle kommen. Auch Fehlbildungen der Gelenkflächen sind möglich. Die beiden letztgenannten können entweder allein oder auch zusammen mit einem IPA, FPC oder einer OCD vorliegen. Auch das gemeinsame Vorliegen eines FPC mit einer OCD oder mit einem IPA in einem Gelenk wird beobachtet. In der Regel sind beide Ellbogengelenke betroffen. Allerdings zeigt sich ein Ellbogen meist früher auffällig.

Interessant: Die ED kommt ausschließlich beim Hund, nicht bei der Katze vor.

Wenn dein Hund an einer Ellbogendysplasie erkrankt ist, gibt es einige Dinge, die es zu beachten gibt und mit denen du deinen Vierbeiner unterstützen kannst. Diese habe ich dir zusammengefasst.

Verhaltenstipps bei Ellbogendysplasie:

  • Viele Hundebesitzer denken, Schonen ist nun das Mittel der Wahl. Wichtig ist allerdings, die Beweglichkeit zu erhalten, da sonst die Arthrose im Ellbogen weiter fortschreitet und die Muskulatur verkümmert. Dies sollte nicht nur über die normalen Spaziergänge passieren, sondern auch über gezieltes Bewegungstraining, dass das Fortschreiten der Ellbogendysplasie aufhält.
  • Die Belastung dem Krankheitszustand anpassen ist hier ganz wichtig. Statt zwei oder drei größeren Spaziergängen empfiehlt es sich, mehrere kurze Runden zu laufen. Der Hund erschöpft nicht so sehr und die Erholungsphase ist kürzer.
  • Nasskaltes Wetter ist für Vierbeiner mit Gelenkerkrankungen doppelt unangenehm. Die Kälte kriecht in die Gelenke und sie schmerzen. Daher hilft es deinem Hund, ihn mit einem Hundemantel warm zu halten.
  • Übergewicht ist unbedingt zu vermeiden. Bei bereits übergewichtigen Hunden ist eine Gewichtsreduktion wichtig.
  • Du kannst deinem Hund den Ein- und Ausstieg ins Auto/aus dem Auto mit einer Rampe erleichtern und so seine Gelenke schonen. Besonders der Ausstieg ist bei einer Ellbogendysplasie sehr unangenehm und nicht gut für das Ellbogengelenk.
  • Pflanzliche Entzündungshemmer wie Weihrauch, Teufelskralle oder Ingwer unterstützen die Gelenke und helfen deinem Hund bei einer ED.

Auch vorbeugend kannst du aktiv werden:

  • Besonders bei Junghunden, die im Hundesport aktiv sein sollen, Als Diensthund tätig sein sollen empfiehlt sich mit ca. 6 Monaten das Vorröntgen
    • unabhängig davon, ob mit dem Hund gezüchtet werden soll.
  • Auch bei ED freien Hunden sind in den ersten 10-12 Lebensmonaten folgende Dinge zu beachten: kurze Stopps, Sprünge, Zerrspiele, Frisbee sowie wilde Spiele mit größeren Hunden gilt es zu vermeiden.
  • Hundesport gilt es zu vermeiden (erst ab Ende der Gelenkentwicklung 10-12 Monate). Zuvor kannst du deinen Hund natürlich an den Sport heranführen und körperlich gezielt darauf vorbereiten.

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So kommt dein Seniorhund gut durch den Winter – Mein Herz bellt Ausgabe #22

So kommt dein Seniorhund gut durch den Winter – Mein Herz bellt Ausgabe #22

Du hast einen Seniorhund? Besonders unseren älteren Vierbeinern macht die nasskalte Jahreszeit sehr zu schaffen. Die Kälte zieht in die Knochen und sie haben den widrigen Wetterbedingungen nicht mehr so viel entgegenzusetzen.

Ihr Stoffwechsel funktioniert langsamer, sie kühlen schneller aus– frieren somit schneller – und brauchen länger, bis sie wieder aufgewärmt sind. Oft sind in diesen Monaten die Gelenke besonders steif und die Bewegungen fallen noch viel schwerer als sonst. Unsere Hunde haben damit mehr zu kämpfen, als wir denken – auch wenn sie es nicht immer gleich offensichtlich zeigen.

Was kannst du tun?

Doch es gibt Möglichkeiten, mit denen du insbesondere einen Seniorhund in der kalten Jahreszeit unterstützen kannst und ihm das Leben erleichtern kannst. Einige Ideen habe ich dir zusammengestellt, womit du deinen älteren Hund in der kalten Jahreszeit unterstützen kannst.

Natürlich machen alle vorgestellten Maßnahmen auch Sinn für jeden anderen Hund – insbesondere jene, die unter Gelenkerkrankungen wie z.B. Arthrose, Hüftdysplasie oder Spondylose leiden.

Wie du deinen Vierbeiner am besten unterstützen kannst, erfährst du in meinem Artikel in der Ausgabe #22 der Mein Herz bellt:

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Fit und beweglich trotz Hüftdysplasie – So kämpft Maggie gegen ihre HD

Fit und beweglich trotz Hüftdysplasie – So kämpft Maggie gegen ihre HD

Eine Hüftdysplasie ist für die meisten Hundehalter erst einmal eine Schockdiagnose und macht hilflos. Es stellen sich 1000 Fragen:

  • Ist eine Operation notwendig?
  • Wenn ja, welche OP Methode ist sinnvoll?
  • Oder kann man eine OP vermeiden?
  • Was kann ich meinem Hund sonst Gutes tun?
  • Was darf er, was darf er nicht?

Um nur einige Beispiele zu nennen. Jenny und Maggie haben sich entschieden, nach mehreren erfolglosen Behandlungen, der Hüftdysplasie den Kampf anzusagen.

Schon vor wenigen Wochen hat Jenny über Maggie hier auf Doggy Fitness berichtet. Heute gibt es nun Teil II der Geschichte. Wie es ihr ergangen ist, ob es die richtige Entscheidung war und wie es Maggie nun geht, erfährst du im Artikel.

Maggie und der Hüftfit Kurs – ein Erfahrungsbericht, der Mut macht – Bitte lest selbst! 

In unserem letzten Artikel habe ich euch von Maggies Vorgeschichte erzählt, der niederschmetternden Diagnose HD, unseren Behandlungen dagegen (OP, Goldakupunktur und Physiotherapie). Ich habe euch bereits angedeutet dass sich durch den Hüftfit Kurs einiges für uns geändert hat. Doch was genau, darauf möchte ich diesmal näher eingehen. Ich hatte von Doggy Fitness durch die Mithilfe von Maggies Facebook-Fans einen Online Kurs gewonnen.

Welche Auswahlmöglichkeiten hatte ich?

Da gibt es neben dem HüftFit Kurs noch den Happy Move Kurs, der die Koordination fördert, den Puppy Move Kurs, für die altersgerechte Förderung von Junghunden. Zusätzlich  den Arthrosefit Kurs, für alle Arthrose-geplagten (dieser Kurs wäre meine zweite Wahl für Maggie gewesen). Auch einen  Rückenfit Kurs gibt es, denn auch Hunde neigen zu Rückenproblemen. Der Seniorfit Kurs verschafft Vierbeinern mehr Mobilität im Alter. Auch zwei Kurse für gesunde Hunde gibt es zur Prävention: den Basicfit Kurs, für gesunde Hunde die mit dem Training anfangen und den Profifit Kurs, für Hundehalter, die bereits fortgeschritten sind.

Was ist der Hüftfit Kurs?

Ich entschied mich also für unsere größte Baustelle und wählte den Hüftfit Kurs. Der Kurs ist eine Art Online Seminar. Er ist in sechs Wochen-Module gegliedert. In jeder Woche erhält man einen spezifisch auf die Baustelle des Hundes zugeschnittenen Trainingsplan. Im Trainingsplan sind täglich drei bis vier verschiedene Übungen zu absolvieren. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit für Fleißige ein bis zwei Ergänzungsübungen täglich zu absolvieren.

Wie werden die einzelnen Übungen erklärt?

Dies ist wirklich klasse gelöst, denn unter jeder Trainingswoche findet man die zum Plan passenden Videos. Jede Übung wird einzeln in einem Video zunächst theoretisch erklärt und dann auch mit unterschiedlichen Hunden mehrmals vorgemacht. Es wird gesagt worauf genau man achten soll, wie man dem Hund helfen kann und was genau die Übung bewirkt.

Was ist wenn mein Hund eine Übung nicht machen kann? Sie nicht versteht oder einfach nicht schafft?

In diesem Fall ist es total hilfreich dass man mit Kursbeginn in die Facebook Gruppe eintreten kann. Dort ist die Kursentwicklerin Martina regelmäßig online und erklärt geduldig alternative Ansätze um dem Hund eine Übung leichter vermitteln zu können oder aber wie man eine Übung für den Hund vereinfachen kann, sodass er die entsprechenden Muskelgruppen mit aufbaut, aber nicht überlastet.

Maggie Gewichtsverlagerung - Hüftfit - Doggy Fitness

Maggie Gewichtsverlagerung – Hüftfit – Doggy Fitness

Wieviel Zeit haben wir täglich mit den Übungen verbracht?

In etwa waren es 15 bis 20 Minuten. Wir konnten es also immer prima in unseren Alltag integrieren und für mich war es eine tolle Möglichkeit Maggie bevor ich zur Arbeit ging mal zu beschäftigen, reines Gassi reicht meiner Maus leider selten, sie will halt einfach auch kopfmässig ausgelastet werden. Das zeigt sie einem auch ganz deutlich, Maggie ist eh nie subtil, wenn sie unausgelastet ist, dann wird sie knatschig und verweigert jegliches Futter. Man muss sich für die kleine Berner- Prinzesschen also immer was einfallen lassen. Dank unseres Trainingsplans brauchte ich nun vor der Arbeit nicht groß kreativ sein, sondern machte mit ihr nach dem Gassi einfach die täglichen Übungen und siehe da, die Maus konnte danach zufrieden fressen.

Was braucht man für die Übungen?

In aller Regel braucht man für die Übungen außer dem Hund und Leckerchen für die bessere Motivation und die gezielte Einwirkung, sowie einem rutschfesten Untergrund nichts. Da Maggie allerdings recht groß ist, 70cm Schulterhöhe und ich selbst nicht ganz stabil auf den Beinen steh, haben wir uns für die Achten Pylonen genommen. Diese werden im Original durch die Beine des Hundehalters ersetzt. Und für das Hochstellen, wo der Hund im Original am Halter hochspringt und durch diesen gestützt wird, haben wir in der endschleunigten Variante mit unserer Aufstiegshilfe am Stall absolviert.

Maggie beim Slalom Training - Hüftfit - Doggy Fitness

Maggie beim Slalom Training – Hüftfit – Doggy Fitness

Wie waren die Übungen für uns?

Wir waren zu Beginn bereits Feuer und Flamme, ich weil ich unbedingt Maggies Muskulatur stärken wollte und Maggie weil sie einfach mal wieder etwas neues nur mit mir machen konnte und immernoch kann. Sie genießt die Zeit, es ist regelrecht Quality Time für sie. Sie hatte die meisten Übungen sehr schnell drauf und verdiente sich daher fleißig Lob und Leckerchen. Uns fiel es durch unsere Motivation teilweise schwer dass immer der letzte Tag des Wochenplans einen Tag Pause vorsah 😉

Was für Erfolge haben wir festgestellt und wie?

Maggie wird regelmäßig, mindestens alle 14 Tage von unserer Physiotherapeutin betreut. Dieser hatte ich nicht gesagt wann ich den Kurs gestartet habe und welche Übungen er enthielt, sodass sie unvoreingenommen ihr Urteil geben konnte. Nach zwei Wochen mit dem Kurs stellte sie fest, dass Maggies Hüftkapsel straffer in Muskelatur gebettet war, die Oberschenkel im Umfang um einiges gewachsen waren, der Gang stabiler geworden war und der ganze Hund trotzdem einfach locker war, von Muskelkater also keine Spur. Dies spricht dafür dass der Plan auch für sehr angeschlagene Hunde wirklich realisierbar ist, denn als solchen muss man Maggie leider betrachten und wir haben es wirklich geschafft sie ohne Überforderung aufzubauen.

Wie geht es weiter?

Im Anschluss an das 6 Wochen Programm gibt es einen Stay-Fit Plan. Dieser soll also dafür sorgen, dass man die Muskulatur, die nun aufgebaut wurde erhält. Wir werden diesen definitiv fleißig nutzen. Außerdem läuft ja schon wieder das nächste Gewinnspiel, wäre toll wenn wir nochmal Glück hätten, aber ansonsten werden wir uns auf Dauer einen weiteren Kurs zusammensparen, denn für uns hat es sich definitiv gelohnt.

So und wie Maggie sich bei verschiedenen Übungen so angestellt hat, dass könnt ihr auf den beigefügten Fotos erkennen.

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4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen – Teil II

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme vorzubeugen – Teil II

Im letzten Artikel habe ich dir bereits 4 wertvolle Tipps zur Vermeidung von Gelenkproblemen gegeben. Mir liegt die Gesundheit deines Vierbeiners am Herzen und deshalb gebe ich dir in diesem Artikel vier weitere wichtige Tipps für deinen Hund.

Natürlich solltest du sie auch beherzigen, wenn dein Hund bereits unter einer Gelenkerkrankung leidet.

1. Fit und mobil in jeder Lebenslage

Bewegung fördert die Gelenkgesundheit. Dies gilt unabhängig vom Alter deines Hundes. Dabei sollte das Maß an Bewegung immer an den aktuellen Gesundheitszustand und das Alter deines Vierbeiners angepasst sein. Es ist nicht zwangsläufig notwendig, dass dein Hund 4 Stunden pro Tag an Bewegung bekommt, damit er fit bleibt. Auch zu viel Bewegung kann schädlich für die Gelenke sein und zu Überlastungsschäden führen.

Grundsätzlich gilt: das gleichmäßige Laufen im Trab (natürlich auch am Rad, wenn ihr Freude daran habt) ist gesund und gelenkschonend. Zusätzlich hält es neben dem Bewegungsapparat auch das Herz-Kreislaufsystem fit. Alles sollte aber immer auf die Gesundheit und das Alter deines Hundes angepasst sein.

2. Der Boden unter deinen Pfoten – so entscheidend

Für die Gelenke sind Asphalt und andere harte Untergründe nicht gesund. Sie werden beim Laufen auf harten Untergründen übermäßig belastet und Bewegungen werden nicht abgefedert. Lasse deinen Hund so viel wie möglich auf Feld- Wald- und Wiesenuntergründen laufen. Dort bietet sich deinem Hund nicht nur viel mehr zu schnüffeln. Diese weichen und federnden Untergründe sind ach für die Gelenke viel gesünder. Weil sie die Bewegungen sanft abfedern. Gleichzeitig werden auf diesen Untergründen auch noch Balance, Motorik und Koordination trainiert.

3. Verantwortungsvoller Hundesport

Viele Hunde haben Spaß am Sport. Er bietet eine tolle Möglichkeit, deinen Hund körperlich und geistig auszulasten. Beim Sport solltest du allerdings nie auf das Warm um und Cool Down verzichten. Beides bildet die Basis für verantwortungsvollen, gesunden und erfolgreichen Hundesport. Mit einem guten Warm Up kann der Körper deines Hundes besser mit Sprüngen, abrupten Stopps und engen Wendungen umgehen. Das Risiko für Gelenkschäden und Verletzungen wird so deutlich gemindert.

Warm Up ist keine Trainingszeit. Plane daher extra Zeit hierfür ein. In der Regel sind ca. 10-15 Minuten absolut ausreichend. Nehme dir nach dem Sport auch Zeit für das Cool Down. Es ermöglicht deinem Hund sich schneller zu erholen. Die Regenerationsphase des Körpers verkürzt sich und Überlastungsschäden werden vermieden.

4. Das richtige Alter für den Sport

Beginne mit dem Hundesport erst, wenn dein Hund nicht mehr im Wachstum ist. Lasse ihn zuvor auf die gängigen Gelenkerkrankungen untersuchen. Gegebenenfalls sind dann verschiedene Sportarten tabu. Du kannst dennoch mit deinem Vierbeiner sportlich aktiv sein. Bei Sportarten wie Degility oder Mobility werden die Erkrankungen deines Vierbeiners berücksichtigt und ihr habt viel Spaß zusammen.

Wie du siehst, eigentlich ist es nicht schwierig, auch vorbeugend etwas für die Gesundheit und die Gelenke deines Vierbeiners zu tun.

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4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme beim Hund vorzubeugen – Teil I

4 hilfreiche Tipps um Gelenkprobleme beim Hund vorzubeugen – Teil I

Gibt es eigentlich die Möglichkeit, Gelenkprobleme beim Hund vorzubeugen? Auf jeden Fall! Doch selbst wenn dein Vierbeiner unter einer Gelenkerkrankung leidet, ist es wichtig, dass du die folgenden Tipps beherzigst. Denn wir alle wünschen uns doch von Herzen, dass unsere Hunde bis ins hohe Alter fit und mobil sind.

Grundsätzlich heißt das Stichwort: Vorsorge

Das bedeutet vor allem: achte auf diese Punkte bevor die ersten Gelenkprobleme auftreten – also möglichst vom Junghundalter an.

1. Vermeide Übergewicht

Übergewicht macht deinen Hund krank und ist eine Hauptursache für Erkrankungen des Bewegungsapparates! Bereits ein wenig zu viel auf den Rippen schaden deinem Hund dauerhaft! Das liegt daran, weil die Gelenke deines Vierbeiners dauerhaft überlastet und fehlbelastet werden. Jeder Schritt fällt schwer und schmerzt. Die Beweglichkeit wird eingeschränkt und Verspannungen entstehen. In der Folge verlieren von Übergewicht betroffene Hunde an Muskulatur. Der Hund befindet sich in einem wahren Teufelskreis.

Du weißt, dass dein Hund zu viel auf den Rippen hat? Dann solltest du sofort dafür Sorge trage, dass er sein Normalgewicht wiederfindet – mit angepasster Ernährung und gezielter Bewegung.

2. Mobilität ist keine Frage des Alters

Oder: wer rastet der rostet! Dieses Sprichwort gilt auch für unsere Vierbeiner. Klar, es ist normal, dass mit steigendem Alter die eine oder andere Bewegung schwerer fällt. Bewegungen werden steifer, die Muskulatur baut ab, Kraft und auch die Kondition lassen nach. Dennoch hast du die Möglichkeit den Prozess durch gezielte Übungen und Training zu verzögern und deinen Vierbeiner so länger fit halten. Deshalb lege ich dir ans Herz, mit dem Bewegungstraining nicht erst im Alter zu beginnen. Ein regelmäßiges Workout sollte das ganze Hundeleben lang ein fester Bestandteil eures gemeinsamen Alltags sein.

Auch fallen vielen Hunden im hohen Alter längere Spaziergänge schwer. Ihr solltet dann mehrere und dafür kürzere Ausflüge machen. So bekommt dein Hund genügend Bewegung und bleibt beweglich. Zusätzlich verkürzt sich die Erholungsphase.

 

3. Natürliche Unterstützung

Mit der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln musst du nicht erst beginnen, wenn dein Hund bereits erkrankt ist. Auch präventiv können sie dazu beitragen, Gelenke und Knochen zu unterstützen. Bereits im Erwachsenenalter kannst du so den Gelenken deines Hundes vorsorglich etwas Gutes tun. Präparate wie Kollagenpeptide oder Grünlippmuschel können gute Dienste leisten, die Gelenke zu pflegen und zu versorgen. Insgesamt hält unsere Natur eine große Vielfalt an natürlichen Mitteln bereits, die den Hundekörper unterstützen.

4. Schlafen wie auf Wolken

Geht es dir auch so? Wenn du auf einer guten Matratze schläfst, hast du keine Rückenschmerzen und du bist so richtig ausgeruht? Unseren Vierbeinern geht es nicht anders. Denn ein warmer und gut gepolsterter Schlafplatz läßt deinen Hund ausgeruht sein und schützt vor steifen Gelenken. Der Schlafplatz sollte immer ausreichend groß sein und die Möglichkeit bieten, sich komplett auszustrecken. Stelle das Hundebett immer an einen warmen und zugfreien Ort. Übrigens kann ich dir orthopädische Hundebetten wärmstens empfehlen. Sie eignen sich für gesunde und erkrankten sowie ältere Hunde gleichermaßen.

Kann ich die Punkte auch umsetzen, wenn mein Hund schon betroffen ist?

Alle Punkte gelten auch für deinen Hund, wenn er bereits unter Gelenkproblemen leidet. Sie helfen ihm dabei, dabei das Fortschreiten von Arthrose, Spondylosen & Co. zu verzögern. Sie verschaffen deinem Hund eine bessere Beweglichkeit, lindern Schmerzen und halten ihn länger fit!

Im Teil II gebe ich dir weitere wertvolle Tipps, wie du Gelenkerkrankungen vorbeugen kannst!

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Die 7 wichtigsten Symptome der OCD der Schulter beim Junghund

Die 7 wichtigsten Symptome der OCD der Schulter beim Junghund

Eine OCD der Schulter ist eine Gelenkerkrankung bei jungen Hunden. In den meisten Fällen ist das Schultergelenk betroffen. Seltener tritt sie im Knie, Ellenbogen oder Sprunggelenk auf. Jedoch sind immer Gelenke betroffen, die besonderer Belastung ausgesetzt sind.

Was bedeutet OCD genau?

Bei einer OCD handelt es sich um eine Wachstumsstörung. Der Knorpel nimmt ungleichmäßig an Dicke zu. So werden Knorpel und Knochenmasse, die darunter liegen, nicht mehr ausreichend versorgt und sterben ab. Wenn es nun zu einer größeren Belastung kommt, reißt der Knorpel ein. Die Gelenkflüssigkeit dringt nun in den entstandenen Spalt ein. Dadurch wird verhindert, dass das abgelöste Knorpelstück wieder anheilt. Es schwimmt jetzt frei im Gelenk umher. Zudem verhindert es die volle Beweglichkeit des Gelenks und löst in der Bewegung Schmerzen aus. Es entsteht Arthrose im betroffenen Gelenk.

Doch wie zeigt sich eine OCD im Gelenk? Ich habe dir die wichtigsten Anzeichen einer OCD beim Hund zusammengefasst. So kannst du schnell handeln, wenn dein Hund eines oder mehrere der genannten Symptome zeigt.

Wie sind die Symptome der OCD?

Die ersten Symptome zeigen sich in der Regel sehr früh und zwar zwischen dem 4. und 8. Lebensmonat.

  1. Der Hund zeigen eine Lahmheit – meist nach Belastung.
  2. Er dreht den betroffenen Lauf nach außen und drückt somit den Oberarm an den Körper.
  3. Das Gelenk zeigt Entzündungszeichen und ist warm und geschwollen.
  4. Beim Beugen und Strecken zeigt der Hund deutliche Zeichen von Schmerzen.
  5. Die Schrittlänge ist verkürzt und die Beweglichkeit des Laufes eingeschränkt. Betroffene Hunde vermeiden beispielsweise Sprünge. Und andere Bewegungen, die eine stärkere Belastung bedeuten.
  6. Im Verlauf verlieren betroffene Vierbeiner deutlich an Muskulatur am betroffenen Vorderlauf.
  7. Durch die Schonhaltung und Überbelastung bilden sich Verspannungen in den restlichen Bereichen des Körpers – die wiederum auch schmerzhaft sind.

Häufig wird bei den Symptomen zunächst gedacht, der Vierbeiner hat sich vertreten. Natürlich ist auch dies möglich. Wenn dein Hund allerdings eines oder mehrere dieser Symptome zeigt und diese nicht nach 1-2 Tagen Schonung wieder verschwunden sind, solltest du ihn auf jeden Fall von deinem Tierarzt untersuchen lassen.

Du möchtest mehr zur OCD der Schulter erfahren? – OCD der Schulter – das Krankheitsbild.

Doggy Fitness Online Kurse

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Schmerzen lindern beim Hund mit Hot Packs, Rotlicht & Co.

Schmerzen lindern beim Hund mit Hot Packs, Rotlicht & Co.

Schmerzen lindern beim Hund – kann man manchmal auch die Gabe von Schmerzmitteln verhindern – und wenn ja, wie?! Mit Wärme kannst du deinem Hund sehr gut helfen, wenn er unter Schmerzen leidet. Sie tut deinem Hund gut, wenn er zum Beispiel unter Muskelverspannungen leidet. Sie hilft auch bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, die nicht akut entzündlich sind. Dazu gehören beispielsweise Hüftdysplasie, Spondylose oder Arthrose außerhalb eines akuten Schubs. Auch bei chronisch-rheumatischen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen hilft Wärme hervorragend. Auch deinem älteren Hund kannst du mit Wärme etwas Gutes tun. Sie lindert nicht nur Schmerzen, Wärme hilft auch, beweglicher zu werden.

Auch dem gesunden Hund tut Wärme gut

Du kannst Wärmebehandlungen sowohl alleine aber auch begleitend zur Massage anwenden. Auch als Vorbereitung auf aktive Übungen, nach dem Sport, vor oder nach dem Spaziergang kannst du deinem Hund mit Wärme etwas Gutes tun und ihm Wohlgefühl verschaffen.

Wann ist sie bei deinem Hund tabu?

Nicht anwenden solltest du Wärme bei deinem Hund bei akuten Entzündungen, Fieber und Infektionserkrankungen. Auch bei Ödemen, Hämatomen und Blutungen ist Wärme tabu. Zudem solltest du auf Wärmetherapie verzichten, wenn dein Hund unter einer Herzinsuffizienz leidet, bei Tumoren und auch bei Trächtigkeit, da sie wehenfördernd sein kann.

Warum lindert Wärme Schmerzen?

Je nach Art der Anwendung geht die Wärme ca. 1-2 cm in die Tiefe. Wenn man hier z.B. den Vorderlauf des Hundes betrachtet, ist dies schon recht tief. Sie hat verschiedene Effekte. Die Durchblutung wird angeregt, weil sich durch die Wärme die Gefäße weiten und das Blut schneller fließt. Positiver Effekt hierbei ist: entzündliche Stoffe werden abtransportiert und die Sauerstoffzufuhr wird erhöht (somit Stoffwechselsteigerung im Gewebe). Somit führt sie bei chronisch- entzündlichen Erkrankungen zu einer Hemmung der Entzündung, da durch die Wärme die entzündlichen Stoffe abtransportiert werden. Gleichzeitig entspannt die Muskulatur und Schmerzen werden gelindert. Die Gelenkbeweglichkeit wird erhöht, da durch die Wärme die Gelenkflüssigkeit weniger zähflüssig ist und bindegewebige Strukturen wie Bänder und Sehnen werden elastischer. Die Steifigkeit der Gelenke wird weniger und dein Hund wird mobiler und beweglicher.

Schmerzen lindern beim Hund mit Wärme:

Formen der Wärmetherapie sind beispielsweise Rotlicht, Hotpacks, verschiedene Kern- und Körnerkissen, Wärmflasche, heiße Rolle und Dampfbad z.B. bei bronchialen Infekten.

Rotlicht

Rotlicht ist sehr gut, um größere Bereiche zu behandeln. Die Rotlichtlampe sollte ca. 30-40 cm vom Hund entfernt sein. Optimal ist es, wenn die Infrarotstrahlen in einem 90Grad Winkel auf deinen Hund auftreffen. Da die Wärme sehr intensiv sein kann solltest du Dauer und Intensität individuell anpassen. Dein Hund kann je nach dem wie er es mag 15-30 Minuten unter dem Rotlicht bleiben.

Hot Packs

Sie sind sehr einfach im Handling und eignen sich besonders zur lokalen Anwendung. Erwärme sie in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Sie halten die Temperatur ca. 1 Stunde. Nachdem du das Hotpack erwärmt hast, wickele es in ein Handtuch, damit die Wärme nicht zu intensiv wird und lege es auf den Körperbereich, den du behandeln möchtest. Das Hot Pack kühlt mit der Zeit ab und kann 15-30 Minuten auf deinem Hund verbleiben.

Körner-/Kernkissen

Auch Körner- oder Kirschkernkissen eignen sich sehr gut zur lokalen Behandlung. Erwärme sie im Backofen oder in der Mikrowelle und lege sie dann für ca. 15-30 Minuten auf den Körperbereich, den du behandelst. Körnerkissen verschaffen übrigens auch bei Bauchschmerzen Erleichterung.

Wie oft kannst du deinen Hund mit Wärme behandeln?

Du kannst deinen Hund bei Bedarf täglich – auch mehrmals – behandeln.

Aber Achtung:

Lasse deinen Hund bei der Wärmetherapie nicht alleine, damit du ihn vor Überhitzung und Überreaktion schützt. Du solltest auch auf keinen Fall ein Hot Pack, Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche auf deinem Verbeiner befestigen. Er muss jederzeit die Möglichkeit haben, der Wärme auszuweichen und die Behandlung abzubrechen.

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Kollagenpeptide für den Hund – Unsere Erfahrung mit Collagile Dog

Kollagenpeptide für den Hund – Unsere Erfahrung mit Collagile Dog

Wenn es um das Thema Nahrungsergänzungsmittel bei Gelenkerkrankungen geht, ist Collagile Dog aktuell in aller Munde.

Aber was hat es damit eigentlich auf sich?

Das wollten wir auch gerne wissen. Und da Snowy unter verschiedenen Gelenkerkrankungen wie z.B. Spondylose, Arthrose in diversen Gelenken und Hüftdysplasie leidet, haben wir uns entschieden, es selbst auszuprobieren.

Daher haben wir uns eine Dose des „Wundermittels“ bestellt um zu sehen, ob es hält, was es verspricht.

Neben der Wirkung ist es für uns allerdings ebenso wichtig zu wissen, was wir verfüttern. Viele Nahrungsergänzungsmittel sind mit Füllstoffen angereichert oder die Bestandteile von schlechter Qualität. Daher schauen wir uns zunächst an, woraus das Produkt besteht.

Was ist drin in Collagile Dog?

Collagile Dog besteht rein aus bioaktiven Kollagenpeptiden. Füllstoffe Fehlanzeige! Kollagen ist ein körpereigenes Protein. Hauptsächlich kommt es im Bindegewebe vor und als Faserbestandteil von Knochen, Sehnen, Knorpel, Bändern, Haut, Blutgefäßen und Zähnen.

Kollagen unterstützt z.B. die Druck- und Widerstandsfähigkeit von Knorpel, die Flexibilität der Knochen, und die Reißfestigkeit von Sehnen und Bändern. Der Kollagengehalt in den Gelenken sinkt mit fortschreitendem Alter. Da der Gelenkknorpel zu einem sehr großen Anteil aus Kollagen besteht, ist es sinnvoll, ihn zu unterstützen und möglichst stabil zu halten.

Um ein Allergenrisiko gegen Proteine auszuschliessen, wird aus Kollagen ein Kollagenhydrolysat gewonnen, das wiederum aus Kollagenpeptiden besteht.

Extratipp:

Ich empfehle dir Kollagenpeptide zusammen mit Vitamin C in Form von Hagebutte oder Sanddornbeere zu geben. Das verstärkt die Wirkung des Kollagens und der Körper wird angeregt, eigenes Kollagen zu produzieren.

Wie verträglich sind Kollagenpeptide und im speziellen Collagile Dog?

Die bioaktiven Kollagenpeptide sind frei von Allergenen. Das bedeutet, allergische Reaktionen sind nicht möglich. Die Verträglichkeit ist ausgesprochen gut. Das Produkt hat Lebensmittelqualität und birgt keine Nebenwirkungen. Es kann auch problemlos mit zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden.

Zusätzlich ist es geschmacksneutral und wird somit sogar von meiner kritischen Snowy angenommen. Sie ist sonst sehr kreativ, um Nahrungsergänzungsmittel herumzupicken.

Unsere Erfahrung mit Collagile Dog

Wir waren sehr gespannt, ob auch Snowy vom Collagile Dog profitiert. Wie vom Hersteller empfohlen, haben wir in den ersten zehn Tagen die Dosis verdoppelt. Bereits nach diesen ersten 10 Tagen hatten wir das Gefühl, dass Snowy insgesamt etwas aktiver wirkt und sich leichter bewegt. Fraglich, ob das so bleiben würde, wenn wir die Dosis auf „normal“ reduzieren würden. Doch auch in den Folgewochen blieb sie weiterhin aktiver. Das Aufstehen und Hinlegen schien ihr zusätzlich leichter zu fallen.

Zusätzlich kam sie mit Wetterwechseln besser zurecht. Bei unseren Trainingseinheiten fällt mir auf, das Snowy verschiedene Übungen leichter fallen und flüssiger ablaufen. Insgesamt ist in ihre Gelenke mehr Bewegung gekommen und sie zeigt sich bewegungsfreudig. Dieser Zustand hat sich auch nach nunmehr 6 Wochen regelmäßiger Gabe stabil gehalten.

Wir haben uns daher entschieden, dass wir Snowy auch dauerhaft mit der Gabe von Kollagenpeptiden von Collagile Dog unterstützen möchten. Auch wir können Collagile Dog guten Gewissens als ein wirksames und hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel empfehlen.

Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln muss man berücksichtigen, dass jeder Hund individuell zu betrachten ist. Was bei dem einen Vierbeiner eine deutlich Wirkung zeigt, bleibt beim nächsten Hund ggfs. ohne jede Wirkung. Wichtig ist auch, dass kein Nahrungsergänzungsmittel einen Tierarztbesuch, eine umfassende Diagnostik und therapeutische Behandlung ersetzt.

Wohl aber ist es eine sehr gute Ergänzung um die Gesundheit des Hundes und seine Gelenke zu unterstützen sowie ggfs. Schmerzen und Entzündungen zu lindern.

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Deine Tina

Diese 9 wichtigste Symptome der Patellaluxation beim Hund solltest du kennen!

Diese 9 wichtigste Symptome der Patellaluxation beim Hund solltest du kennen!

Die Patellaluxation ist eine der häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates beim Hund. Doch sie wird ebenso häufig vom Hundebesitzer „übersehen“. Daher bleibt auch häufig die Behandlung auf der Strecke. Dabei ist das Herausspringen der Kniescheibe für betroffene Hunde schmerzhaft. Das Kniegelenk ist dauerhaft geschädigt!

  • Eine Patellaluxation ist meist leicht zu erkennen: Das wohl häufigste Symptom ist das klassische Schütteln und Hochhalten des Hinterbeins beim Laufen. Es wird  gern als „Tick“ des Hundes fehlinterpretiert wird, weil er es meist vom Junghundalter an zeigt. Du hast es sicher auch schon gesehen. Gerade bei kleinen Hunden. Denn besonders sie  laufen vor dir her und schütteln immer wieder das Hinterbeinchen oder laufen dreibeinig.

Doch es gibt noch mehr Anzeichen für eine Patellaluxation. Und weil ich möchte, das weniger Hunde viele Jahre lang mit einer nicht erkannten Erkrankung durch Leben laufen, verrate ich dir alles, was du wissen musst. Denn eine Patellaluxation kann mittlerweile sehr gut behandelt werden.

  • Hüpfen auf 3 Beinen
  • Lahmheit
  • Schmerzen
  • Krepitationsgeräusche (Knirschen)
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Schwellung und Erwärmung des Knies
  • Verlust der Muskulatur am Bein
  • erste Symptome treten meist schon in den ersten 4 Lebensmonaten auf

Was passiert bei einer Patellaluxation?

Bei einer Patellaluxation rutscht die Kniescheibe bei Bewegung entweder seitlich oder zur Mitte aus der Gleitrinne. Dies kann passieren, weil die Rollfurche nicht tief genug ausgeprägt ist oder aber die Kniescheibe zu klein oder zu groß ist und dadurch nicht richtig in die Führung passt. Zusätzlich können bindegewebige Strukturen wie Bänder, Sehnen und die Gelenkkapsel geschwächt sein und zu wenig Halt bieten.

In einem 3/4 der Fälle rutscht die Kniescheibe dann medial, also zur Mitte hin. Das passiert in der Regel bei kleinen Hunden. Bei einem Viertel rutscht sie nach außen, also lateral. Davon sind vorwiegend große Hunde betroffen.

Die Patellaluxation wird in 4 verschiedene Schweregrade eingeteilt:

Grad I: Die Kniescheibe springt raus. Sie springt sofort zurück in die normale Position zurück und der Hund hüpft kurz auf drei Beinen. Eine operative Behandlung ist in der Regel nicht notwendig.

Grad II: Die Knieschreibe springt raus und bleibt luxiert, bis der Hund sein Bein streckt. Der Hund hinkt mal mehr, mal weniger, es gibt lahmheitsfreie Phasen. Wenn er lahmt, hält er das Knie leicht gebeugt und belastet kaum. Ab Grad II ist meist eine OP notwendig, um Arthrose zu vermeiden.

Grad III: Die Kniescheibe ist meistens rausgesprungen, kann zurückverlagert werden, springt aber in der Regel sofort wieder heraus. Die betroffenen Hunde zeigen unterschiedliche Lahmheiten, vom gelegentlichen Hüpfen bis zum dauerhaften Laufen auf 3 Beinen.

Grad IV: Die Kniescheibe ist ständig ausgerenkt und kann auch nicht eingerenkt werden, das Bein wird dauerhaft gebeugt gehalten und der Hund kann das Bein nicht strecken.

Zeit dein Hund eines oder mehrere der genannten Symptome? Dann empfehle ich dir, ihn auf jeden Fall von einem Tierarzt untersuchen zu lassen und der Ursache auf den Grund zu gehen.

Alles Liebe,

deine Tina

 

Der Spaziergang als Trainingseinheit für deinen Hund – „Trimm-Dich“ für Vierbeiner

Der Spaziergang als Trainingseinheit für deinen Hund – „Trimm-Dich“ für Vierbeiner

Du möchtest den Spaziergang mit deinem Hund nicht nur spannend gestalten, sondern auch gleichzeitig die Möglichkeit haben, etwas für seine Gesundheit und seine Fitness zu tun? Das ist ganz einfach und du kannst viel Dinge der Umgebung und der Natur nutzen, um euren Spazierweg als Trimm-Dich-Pfad zu nutzen.

Gezielte und regelmäßige Bewegung sind für gesunde, ältere und  auch für Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates gleichermaßen wichtig. Nur so kannst du vermeiden, dass dein Hund Muskulatur verliert und die Beweglichkeit eingeschränkt wird. Auch das Herz-Kreislaufsystem braucht Bewegung. Einzige Ausnahme ist: dein Hund hat strikte Ruhe verordnet bekommen.

Dabei geht es nicht darum, dass du und dein Hund eine möglichst große Strecke zurücklegt. Denn deinen Hund langweilt es furchtbar, jeden Tag dieselbe Strecke, dieselben Bäume mit denselben Gerüchen zu laufen. Wir lesen ja auch nicht jeden Tag dieselbe Zeitung. Es geht um Spaß und Spannung, um Abwechslung und Freude! Lebensfreude! Das kann man auch auf kurzen Wegen erleben!

Ich habe dir heute einige Tipps zusammengestellt, mit denen du euren Spazierweg ganz einfach in einen Trimm-Dich-Pfad umwandelst – und so ganz nebenbei etwas für die Gesundheit und Fitness deines Hundes tust:

Bergauf-Bergab-Training

Das Bergauf-Bergab-Training ist ein gutes Krafttraining, das du in den Spaziergang integrieren kannst. Mit dem Bergauflaufen trainierst du die Muskulatur der Hinterläufe und des Bauches bei deinem Hund. Beim Bergablaufen werden die Vorderläufe und die Muskulatur des Rumpfes trainiert. Auch die Rückenmuskulatur wird gestärkt. Es unterstützt deinen Hund auch dabei einen Lauf, den er schont, vermehrt zu benutzen und wieder Vertrauen in sein Bein zu fassen.

Für diese Übung nimmst du deinen Hund an die Leine, damit du Tempo und Richtung steuern kannst. Je langsamer dein Hund sich bewegt, desto größer ist der Trainingseffekt. Daher sollte dein Hund möglichst im Schritt laufen. Führe deinen Hund nun abwechselnd den Hang hinauf und hinunter, oder bewegt euch im Zickzack am Hang. Eine sanfte Steigung, ein Hang, eine Uferböschung oder Ähnliches reicht übrigens schon aus.

Laufen über verschiedene Untergründe

Das Laufen über verschiedene Untergründe eignet sich sehr gut um die Koordination, Gleichgewicht und ein gutes Körpergefühl deines Hundes zu trainieren. Es unterstützt zudem die Propriozeption. Darunter versteht man die Wahrnehmung der Bewegungen und Lage des Körpers und einzelner Körperteile im Raum, also die Eigenwahrnehmung des Körpers. Gleichzeitig wird dein Hund animiert alle Pfoten gleichmäßig zu nutzen und ein normaler Bewegungsablauf trainiert. Auch die Nerven werden durch die wechselnden Untergründe stimuliert.

Nimm deinen Hund an die Leine und führe ihn langsam über die verschiedenen Untergründe, so wie sie euch beim Spaziergang begegnen. Dein Hund sollte im Schritt laufen, so dass er die wechselnden Untergründe bewusst wahrnimmt und Unebenheiten ausbalanciert. Als Untergründe eignen sich zum Beispiel: Asphalt, Waldboden auch mit Wurzeln, Schotterwege, Feldwege, ein umgepflügter Acker und Sandboden.

Die Übungs-Einheit für deinen Hund im Wald und auf dem Feld

Im Wald kannst du deinen Hund über Äste steigen lassen oder um Baumstümpfe herumgehen lassen. So tust du etwas für seine Beweglichkeit. Der Trainingseffekt kommt dem des Hürden – und Slalomlaufen gleich.

Auch für eure „alltäglichen“ Runden gibt es Übungen, die deinen Hund nicht nur geistig fordern, sondern Du auch noch etwas für die Beweglichkeit deines Hundes tust. Lasse ihn zwischendurch absitzen, Pfote geben, hinlegen und wieder aufstehen. Ihr habt Poller auf eurer Gassirunde? Lasse deinen Hund um sie herumgehen. Bordsteine oder andere Erhöhungen? Prima! Du kannst deinen Hund abwechselnd runter und wieder hochführen. Diese Übungen sind gut für die Beweglichkeit und Koordination.

Das alles kann ganz langsam und im Tempo deines Hundes passieren und immer auch in einer gesunden Dosierung. Es geht nicht um Schnelligkeit und Perfektion. Es geht um Spaß, Spannung, Abwechslung und Bewegung.

Übrigens für einen schmerzgeplagten Hund mit Arthrose ist ein weicher, elastischer Untergrund wie im Wald wesentlich angenehmer als harter, starrer Asphalt.

Du siehst, deiner Phantasie sind auf eurem Spaziergang keine Grenzen gesetzt! Und dein Hund wird großen Spaß an der Abwechslung haben. Jetzt bist du dran: du hast noch mehr Ideen, wie du eure Spaziergänge spannend gestaltest und deinen Hund motivierst? Teile sie mit mir! Ich bin total gespannt!

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Deine Tina

10 unverzichtbare Tipps, wenn dein Hund unter Spondylose leidet!

10 unverzichtbare Tipps, wenn dein Hund unter Spondylose leidet!

So kommt dein Hund auch mit Spondylose gut durch den Alltag!

Dein Hund leidet unter Spondylose und besonders im akuten Schub macht ihm seine Erkrankung sehr zu schaffen? Ich verrate dir wichtige Alltagstipps, mit denen du deinem Hund das Leben enorm erleichterst – und zusätzlich seine Lebensqualität steigerst.

Das hilft deinem Hund bei Spondylose

  • Passe Spaziergänge und Belastungen dem aktuellen Krankheitszustand deines Hundes an. Mache lieber kürzere Spaziergänge, dafür häufiger.
  • Ist dein Hund übergewichtig, so ist eine Gewichtsreduktion unumgänglich. Denn jedes Gramm zu viel auf den Rippen ist eine zusätzliche Belastung für die Knochen. Es fördert das Fortschreiten der Spondylose.
  • Leistungssport ist bei Spondylose tabu. Kurze Stopps, enge Wendungen und Sprünge sind für den Körper außergewöhnliche Belastungen. Die solltest du deinem Hund mit Spondylose nicht zumuten . Es gibt allerdings mittlerweile viele hundesportliche Angebote wie Mobility oder Degility. Sie sind auf Hunde mit Bewegungseinschränkungen ausgerichtet.
  • Vermeide Sprünge in und aus dem Kofferraum. Falls du deinen Hund nicht in den Kofferraum heben kannst, gibt es praktische Hunderampen. Hunde gewöhnen sich meist schnell daran.
  • Deinem Hund macht das Treppenlaufen Probleme? Es gibt praktische Tragehilfen. Damit kannst du deinen Hund unterstützen und entlasten.

Auch das hilft deinem Vierbeiner:

  • Vermeide unbedingt das Aufreiten anderer Hunde. Auch das Klopfen und Tätscheln auf dem Rücken ist für deinen Hund unangenehm.
  • Auch der Schlafplatz deines Hundes sollte auf seine Erkrankung eingerichtet sein. Er sollte nicht in kalten, zugigen Bereichen liegen. Ein orthopädisches Hundebett beispielweise bietet eine wunderbare Druckentlastung für den Rücken. Dein Hund schläft wie auf Wolken.
  • Die Natur hält eine Fülle an Nahrungsergänzungsmitteln bereit, um deinen Hund zu unterstützen. Grünlippmuschelextrakt unterstützt beispielsweise die Gelenke. Weihrauch und Teufelskralle wirken schmerzlindernd.
  • Die kalte Jahreszeit macht Hunden mit Spondylose besonders zu schaffen. Die Kälte und Feuchtigkeit verursachen Schmerzen und ziehen in die Gelenke. Vermeide das Auskühlen des Rückens im Winter. Ein Hundemantel hält deinen Hund warm, schützt seinen Körper und macht die Spaziergänge auch bei nasskaltem Wetter viel erträglicher.
  • Wer rastet der rostet. Trotz und gerade wegen der Spondylose ist es wichtig, dass du deinen Hund beweglich, gut bemuskelt und fit hältst. Mit gezielten BEWEGUNGSÜBUNGEN kannst du dafür sorgen, dass sein Rücken beweglich bleibt. Auch seine Rückenmuskulatur bleibt stabil. So verzögerst du das Fortschreiten der Spondylose.

Hast du Fragen zum Beitrag oder einen Themenwunsch? Dann schreibe mir gern einen Kommentar oder eine Nachricht!

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Alles Liebe,

deine Tina

Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten!

Diese 6 Punkte solltest du bei der Auswahl eines Hundebetts beachten!

Die meisten unserer Vierbeiner haben mehr als ein Hundebett. Aber nach welchen Kriterien wählen wir das Bett für unseren Hund aus?

Unsere Hunde nutzen ihr Bettchen nicht nur, um darin nachts zu schlafen. Auch tagsüber wird dort ausgeruht, gedöst und gekuschelt. So viele Stunden, wie sie also darin verbringen, sollte man einige Punkte mehr berücksichtigen, als Form und Farbe. Unsere Hunde sollten einfach gut gebettet sein.

Daher habe ich dir einige wichtige Punkte zusammengestellt, die du bei der Auswahl des Hundebetts unbedingt beachten solltest.

  • Auch wenn Hunde sich oft klein einrollen: der Schlafplatz sollte ausreichend groß sein, damit dein Hund sich komplett ausstrecken kann.
  • Das Bettchen sollte an einem warmen und zugfreien Ort stehen und gut isoliert sein, damit Bodenkälte ferngehalten wird.
  • Hunde fühlen sich gern beschützt, wenn sie ruhen. Ein leicht erhöhter Rand am Hundebett sorgt dafür, dass dein Hund sich ankuscheln kann und seine Körperwärme wird besser reflektiert. Viele Hunde suchen bei zum Beispiel bei ARTHROSE von sich aus die Wärme und lieben es so zu liegen.

Auch diese Punkte sind wichtig bei einem Hundebett:

  • Mache es deinem Vierbeiner einfach, in sein Bettchen zu steigen: der Einstieg sollte besonders bei älteren Hunden oder jenen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates bequem und nicht zu hoch sein.
  • Gut gepolstert ist wichtig: mit dem richtigen Hundebett lassen sich Liegeschwielen vermeiden, von denen gerade ältere Hunde oder solche mit Gelenkerkrankungen betroffen sind.
  • Und der wichtigste Punkt zu Schluss: werfe einen Blick auf das Innenleben des Hundebetts – am besten bevor du es kaufst! Ein gutes Füllmaterial ist der Dreh- und Angelpunkt eines Hundebetts und entscheidet darüber, wie bequem dein Hund tatsächlich liegt. Besonders empfehlenswert sind orthopädische Betten, die über einen sogenannten Memory Foam verfügen. In vielen „normalen“ Hundebetten wird jedoch nur billiger Schaumstoff oder kleine Schaumstoffstücke und Füllwatte verwendet.

Dein geliebter Vierbeiner wird es dir danken, wenn du beim Kauf des nächsten Hundebettchen an diese Punkte denkst und er weich und gut gebettet schlafen kann.

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Alles Liebe,

deine Tina