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Mit der Frühlings- und Sommersaison ist nun auch wieder Zeit für einen NEUEN TRAININGSPLAN mit aktiven Übungen für deinen Hund. In meinem neuen Trainingsplan, den du dir gratis runterladen kannst, findest du eine Vielzahl an Bewegungsübungen für deinen Vierbeiner. Sinnvoll kombiniert unterstützen sie eine gute Beweglichkeit, Muskulatur, Koordination und Balance.

Also schnapp dir jetzt am Besten sofort den neuen SOMMER FIT TRAININGSPLAN!

Damit du alle Übungen richtig anwenden kannst, habe ich dir in diesem Artikel wieder Anleitungen zu jeder Übung zusammengestellt.

Aktive Übungen im SOMMER FIT TRAININGSPLAN

1. Steh Sitz Transfer

Effekt: Beweglichkeit der Gelenke und Muskulatur der Hinterläufe sowie die untere Rückenmuskulatur werden trainiert.

Dein Hund steht auf einem ebenen, rutschfesten Untergrund. Du stehst vor deinem Hund und gibst im das Kommando sich zu setzen. Er sollte sich möglichst gerade setzen und der Po nicht auf die Seite rutschen. Lasse ihn eigenständig ins Sitz gehen. Drücke ihn nicht mit der Hand auf den Po oder ähnliches. Je langsamer dein Hund die Bewegung vom Steh ins Sitz macht umso grösser ist der gymnastische Effekt. Im nächsten Schritt soll dein Hund wieder aufstehen. Dafür hältst du ihm Leckerchen vor seine Nase. Dann bewegst du dich langsam ein wenig rückwärts und gibst ihm das Signal wieder aufzustehen.

Er sollte langsam aufstehen, ohne dabei nach vorne zu gehen. Nur so arbeitet er nur mit der Muskulatur der Hinterläufe und nutzt nicht seine Vorderläufe um sich hochzuziehen. Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe Geduld. Die Übung ist schwieriger und anstrengender als sie aussieht.

Hier ist ein Video zur Übung: STEH SITZ TRANSFER 

2. Pfote geben

Das Pfote geben lernen die meisten Hunde schnell und es ist eine tolle Übung für die Vorderläufe.

Effekt: Trainiert die Beweglichkeit und Muskulatur der Vorderläufe.

ANLEITUNG PFOTE GEBEN

3. Slalom durch die Beine

Effekt: Stretcht den Rücken und trainiert Muskulatur, Koordination, Balance und einen gesunden Bewegungsablauf.

Du stellst dich mit auseinandergestellten Beinen auf rutschfesten, ebenen Untergrund. Lasse deinen Hund “8” ten durch deine Beine laufen. Achte darauf, dass du ihn abwechselnd in beide Richtungen laufen läßt. So werden beide Körperhälften gleichmäßig belastet. Er soll sich möglichst langsam und bewusst bewegen.

4. Schritt –Training

Effekt: Das Schritt-Training kannst du in den Spaziergang integrieren, hierfür führst du deinen Hund an der kurzen Leine neben dir. Dein Hund sollte möglichst nicht auf dem Boden schnüffeln, sondern den Kopf oben tragen und seine Schritte und Bewegungen bewusst durchführen. Achte darauf, dass er nicht in den Trab wechselt. Bitte halte dich an den Trainingsplan und überlaste deinen Hund nicht, da ansonsten die Gefahr eines Muskelkaters besteht. Das Schritt-Training ist anstrengender als es aussieht und hat einen hohen Effekt.

Schritt ist die langsamste Gangart des Hundes und zugleich die Schwierigste. Im Schritt wird eine Pfote nach der anderen genutzt und belastet. Er ist die perfekte Gangart, um die gleichmäßige Belastung aller Gliedmaßen und einen normalen Bewegungsablauf zu trainieren. Die Bewegungen werden von deinem Hund bewusst wahrgenommen. Dein Hund muss erst lernen, bewusst im Schritt zu gehen und nicht zwischendurch das Tempo zu wechseln. Zu Beginn ist etwas Geduld gefragt, da das Schritt-Training für deinen Hund sehr ungewohnt und anstrengend ist.

5. Sitz Platz Transfer

Effekt: Die Übung ist ein Krafttraining für die Vorderläufe, Brustmuskeln und Schultern. Indirekt wird auch der Rücken trainiert. Zusätzlich wird die Gelenkbeweglichkeit der Vorderläufe trainiert.

Du stehst vor deinem stehenden Hund und ihr schaut euch an. Bring deinen Hund zunächst ins Sitz. Halte ihm ein Leckerli dicht vor die Nase. Führe es in Richtung Boden, damit dein Hund sich hinlegt (oder gebe ihm das Signal Platz). Führe es vor seiner Nase wieder nach oben, sodass er aus dem Platz wieder ins Sitz geht (oder gebe ihm das Signal Sitz). Er soll beim Wechsel vom Platz ins Sitz möglichst auf einer Stelle bleiben und nicht einen Schritt nach vorn machen. So ist der Trainingseffekt am größten. Indem du dich recht nah vor ihn stellst, unterstützt du das.

Achte darauf, dass er sich möglichst gerade legt und sich nicht im Platz auf eine Seite rutschen lässt.

Gewichtsverlagerung vorn-hinten

Effekt: zugegeben, die Übung ist nicht ganz einfach, aber ein geniales Workout für den gesamten Körper!

Und so geht´s: ANLEITUNG GEWICHTSVERLAGERUNG VORN-HINTEN

Cavaletti über die Beine

Effekt: Macht nicht nur Spaß sondern trainiert Beweglichkeit, Koordination und Muskulatur.

Und so geht´s: Du setzt dich auf den Boden, deine Beine sind V-förmig auseinander. Führe dann dein Hund (mit einem Leckerli) langsam über deine Beine. Er sollte möglichst nicht springen.

Trab-Training

Effekt: Das Trab-Training trainiert Muskulatur und Kondition. Im Trab wird die gesamte Muskulatur des Hundes beansprucht. Anders als im Schritt, wo die Rückenmuskulatur entspannt ist, wird sie im Trab angespannt, unterstützt die Vorder- und Hintergliedmaßen und sorgt für eine gute Körperspannung.

Für das Trab-Training nimmst du deinen Hund an die Leine, damit du das Tempo bestimmst. Animiere ihn dann zu traben. Zwischendurch schnuppern und stehen bleiben sollte vermieden werden, denn nur über eine kontinuierliche Bewegung baut dein Hund Muskulatur, Kraft und Kondition auf. Im Trab ist der Rücken deines Hundes gestreckt und er trägt den Kopf mittel bis hoch. Trainiert am besten auf weichem Boden wie zum Beispiel im Wald. Das ist schonender für die Gelenke als harter Asphalt. Du musst das Tempo deines Hundes mitgehen. Das bedeutet, dass es bei einem kleinen Hund wahrscheinlich reicht, wenn du im normalen Schritttempo nebenhergehst, bei einem großen Hund musst du die Einheiten mitjoggen.

Isometrisches Training – vorne und hinten

Effekt: Die Übung sieht easy aus, der Trainingseffekt ist aber groß: sie ist ein tolles Krafttraining!

Hier geht´s zur Anleitung: ANLEITUNG ISOMETRISCHE ÜBUNGEN

Steh Platz Transfer

Effekt: Der Effekt ist mit der Liegestütze beim Menschen vergleichbar. Trainiert wird der gesamte Körper.

Beim Steh-Platz Transfer geht dein Hund vom Steh ins Platz ohne sich zuerst hinzusetzen. Du stehst vor deinem Hund und bringst ihn zunächst ins Platz (entweder mit einem Signal, oder einem Leckerli, dass du vor seiner Nase zum Boden führst). Animiere ihn dann wieder aufzustehen, möglichst ohne das er nach vorne geht. Indem du recht nah vor ihm stehst, unterstützt du dies. Er sollte mit allen Vieren gleichzeitig aufstehen. So habt ihr die Beanspruchung der Muskeln auf alle vier Beine verteilt. Dein Hund sollte möglichst gerade liegen und nicht mit dem Hinterteil auf die Seite rutschen.

Auf den Hinterbeinen stehen

Effekt: bringt Bewegung in die Hüfte und trainiert zugleich noch die Muskeln der Hinterläufe.

Du stehst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund (mit Hilfe eines Leckerli), an dir hochzuspringen. Du kannst die Übung auch mit einem Wortsignal verknüpfen, damit es nicht zu unerwünschtem Hochspringen kommt. Dein Hund soll sich dann mit seinen gestreckten Vorderläufen an dir hochstellen. Verbleibt in der Position für die im Trainingsplan angegebene Zeit. Gebe deinem Hund dann das Signal wieder zurück in die Ausgangshaltung zu gehen.

Pfoten anheben

Sieht einfacher aus als es ist. Hier werden Vierbeiner zu Balancekünsterlern!

Hie geht es zur ANLEITUNG PFOTEN ANHEBEN

Sit Ups

Effekt: ja, auch Hunde können Sit Up´s! Und eine gute Bauchmuskulatur unterstützt den Rücken und gibt Stabilität.

Und so geht´s: ANLEITUNG SIT UP´S

Beachte bei allen aktiven Übungen, dass du bei Instabilität oder versteiften Gelenken, bitte auf die jeweilige Übung verzichtest. Achte auch auf die Tagesform deines Hundes und passe ggfs. das Training an.

Ich wünsche dir und deinem Hund viel Freude beim Training!

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Deine Tina aktive Übungen aktive Übungen aktive Übungen aktive Übungen aktive Übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen aktive übungen

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