So bleibt dein Hund in Bewegung trotz Hitze –  3 aktiven Übungen für deinen Hund

So bleibt dein Hund in Bewegung trotz Hitze – 3 aktiven Übungen für deinen Hund

Die warmen Sommertemperaturen haben uns voll im Griff und somit fallen die täglichen Spaziergänge bei uns kürzer aus. Besonders Snowy, die schon etwas älter ist, hat mit den aktuellen Temperaturen zu kämpfen. Auch unsere Hunde bekommen bei Hitze Kreislaufprobleme und jede Aktivität ist viel anstrengender als bei kühleren Temperaturen.

Ich empfehle dir auf jeden Fall, eure Spaziergänge in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen. Es ist auch nicht dramatisch, wenn die Gassirunden mal kürzer ausfallen. Auch sportliche Aktivitäten sollten gut abgewägt werden und dem Wetter angepasst werden. Sonst riskierst du einen Hitzschlag oder Kreislaufversagen bei deinem Hund.

 3 abwechslungsreiche aktive Übungen – so bleibt dein Hund in Bewegung trotz Hitze

Damit dein Hund trotz Hitze Bewegung hat, habe ich dir 3 aktive Übungen zusammengestellt. Sie halten nicht nur fit, sondern sind auch eine tolle Beschäftigung.

Das solltest du beachten:

Auch hier gilt natürlich: am besten morgens und abends, nie in der Mittagshitze und achte auf das Befinden deines Hundes. Auch solltest du dich an die Trainingsempfehlung halten. Die Übungen mögen für dich einfach aussehen, haben aber insbesondere für Einsteiger, ältere Hunde oder jene mit Erkrankungen des Bewegungserkrankungen einen hohen Anspruch.

1. Twist & Turn

Effekt: Stretching der Rückenmuskulatur, Balance und Koordination des gesamten Körpers, gleichmäßige Belastung beider Körperseiten

So geht´s: Du stehst vor deinem stehenden Hund und ihr schaut euch an. Halte ein Leckerli vor die Nase deines Hundes und führe es in einem großen horizontalen Kreis, sodass dein Hund sich um die eigene Achse dreht. Er sollte die Drehung möglichst langsam und bewusst ausführen und sie sollte nicht ruckartig sein. Wenn er eine oder mehrere Drehungen komplett hat, belohne ihn. Mache zwischen den einzelnen Drehungen kurze Pausen und führe den Twist in beide Richtungen durch.

Wann nicht: Instabilität und Schmerzen in der Wirbelsäule

Trainingsempfehlung: beginne mit 2-3 Wiederholungen je Richtung und steigere langsam

2. Cavaletti über die Beine

Effekt: Macht nicht nur Spaß sondern trainiert Beweglichkeit, Koordination und Muskulatur – eine tolle Übung für fast jeden Hund auch bei Arthrose, Spondylose, Ellbogendysplasie, Hüftdysplasie und Co..

Und so geht´s: Du setzt dich auf den Boden, deine Beine sind V-förmig auseinander. Führe dann dein Hund (mit einem Leckerli) langsam über deine Beine. Er sollte möglichst nicht springen.

Wann nicht: versteifte Gelenke

Trainingsempfehlung: beginne mit 2-3 Wiederholungen und steigere langsam

3. Stretching Hüfte

Effekt: bringt Bewegung in die Hüfte und trainiert zugleich noch die Muskeln der Hinterläufe.

So geht’s: Du stehst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund (mit Hilfe eines Leckerli), an dir hochzuspringen. Du kannst die Übung auch mit einem Wortsignal verknüpfen, damit es nicht zu unerwünschtem Hochspringen kommt. Dein Hund soll sich dann mit seinen gestreckten Vorderläufen an dir hochstellen. Verbleibt in der Position für die im Trainingsplan angegebene Zeit. Gebe deinem Hund dann das Signal wieder zurück in die Ausgangshaltung zu gehen.

Wann nicht: Instabilität oder Schmerzen im unteren Rückens und/oder der Hüfte

Trainingsempfehlung: beginne mit 2-3 Wiederholungen á 2-3 Sekunden und steigere langsam

 

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Mini-Workout – 3 einfache Übungen, mit denen dein Hund auch bei Hitze fit bleibt

Mini-Workout – 3 einfache Übungen, mit denen dein Hund auch bei Hitze fit bleibt

Die hohen Temperaturen machen auch unseren Vierbeiner sehr zu schaffen. Da fallen die Spaziergänge häufig kürzer aus. Doch du kannst mit einem Mini-Workout trotzdem dafür sorgen, dass dein Hund fit und beweglich bleibt. Deshalb habe ich dir heute drei effektive Übungen zusammengestellt, die die Muskulatur, die Beweglichkeit und auch die Koordination trainieren.

  1. Steh Sitz Transfer

Du trainierst: Gelenkbeweglichkeit und Muskulatur der Hinterläufe, sowie die untere Rückenmuskulatur.

Wann nicht: bei versteiften Gelenken

Wie oft: beginne mit 3 Wiederholungen

Beachte: für sicheren Stand ist ein rutschfester Untergrund wichtig

So geht’s: Dein Hund steht vor dir und ihr schaut euch an. Gib deinem Hund das Signal ins Sitz zu gehen. Dabei sollte er möglichst gerade sitzen und nicht auf die Seite rutschen. Nun gib ihm das Signal aus dem Sitz wieder ins Steh zu gehen. Dabei sollte er die Bewegungen langsam ausführen und möglichst auf der Stelle bleiben. So ist der Trainingseffekt am größten. Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe Geduld. Die Übung ist schwieriger und anstrengender als sie aussieht.

  1. Pfote geben

Du trainierst: Gelenkbeweglichkeit und Muskulatur der Vorderläufe, sowie die Muskulatur der Brust und des Schultergürtels.

Wann nicht: bei versteiften Gelenken

Wie oft: beginne mit 3 Wiederholungen pro Vorderlauf

Beachte: ein rutschfester Untergrund ist wichtig

So geht’s: Du hockst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund, dir seine Pfote zu geben. Lasse dir beide Pfoten abwechselnd geben und variiere in der Höhe. Das gibt der Übung noch mehr Anspruch. Wenn es für deinen Hund zu anstrengend ist, die Pfote im Sitz zu geben, kann er dabei auch ohne Probleme liegen.

  1. Isometrisches Training Übungen Hund Übungen Hund Übungen Hund

Du trainierst: du trainierst die Muskulatur und Kraft im Rücken und in den Hinterläufen. Gleichzeitig förderst du die Koordination, Balance und das Körpergefühl.

Wann nicht: —

Wie oft: beginne mit 2 Wiederholungen pro Position á 3 Sekunden

Beachte: achte auf stabilen, rutschfesten Untergrund

Die erste Position:

Du hockst hinter deinem stehenden Hund. Lege deine Hände seitlich auf die Oberschenkel deines Hundes. Gib nun mit deiner linken Hand leichten Druck auf den Oberschenkel nach rechts, bis du merkst, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position ca. 3 Sekunden ohne nachzufedern oder den Druck zu erhöhen. Lasse dann langsam wieder locker und gib mit der rechten Hand einen leichten Druck nach links bis du spürst das dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position wieder für ca. 3 Sekunden und lasse dann langsam locker.

Die zweite Position:

Du hockst vor deinem stehenden Hund. Lege deine Hände seitlich auf seine Schultern. Gebe nun langsam mit deiner linken Hand Druck auf die Schulter nach rechts, bis du spürst, dass dein Hund seine Muskulatur anspannt. Halte die Position ca. 3 Sekunden ohne nachzufedern. Lasse dann langsam locker. Gib nun mit deiner rechten Hand leichten Druck auf die andere Schulter, bis dein Hund seine Muskulatur anspannt und gegenhält. Halte wieder für ca. 3 Sekunden und lasse langsam locker.

Es ist wichtig, dass der Druck den du ausübst sehr fein ist und nie ruckartig weggenommen wird.

 

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Mit diesen 9 Übungen kommt dein Hund fit durch den Winter!

Mit diesen 9 Übungen kommt dein Hund fit durch den Winter!

So kommt dein Hund fit durch den Winter!

“Hund fit” im Winter – widerspricht sich das nicht? Die Tage werden kürzer und die dunkle Jahreszeit nähert sich mit großen Schritten. Zeit für gemütliche Abende am Kamin, Kerzen und kuschelige Decken.

Aber was, wenn die Bewegung des Hundes dabei auf der Strecke bleibt?

Gerade älteren Hunden oder solchen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates setzt die nasskalte Zeit sehr zu. Die Spaziergänge fallen dann etwas kürzer aus, weil der Vierbeiner einfach nicht viel laufen mag – und die Symptome von Arthrose, Hüftdysplasie, Spondylose und Co. sind präsenter als je zu vor. Doch es sind genauso die jungen und gesunden Hunde, die über den Winter einrosten. Es geht ihnen wie uns Menschen, wenn wir unsere Bewegung reduzieren. Wir verlieren Muskulatur, die Bewegungen werden schwerfälliger und steifer. Und zu guter Letzt hat dein Hund plötzlich noch ein paar Gramm mehr auf den Rippen, weil er sich weniger bewegt und weiter genussvoll seine tägliche Ration verspeist hat. Also “Hund fit” auch im Winter ist kein Widerspruch.

“Was tun, damit mein Hund nicht einrostet oder sogar Schmerzen hat?”

Meine Antwort ist: Du kannst selbst etwas tun und deinen Hund fit halten! Mir liegt die Gesundheit deines Hundes sehr am Herzen und es ist mir wichtig, dich zu motivieren, selbst aktiv zu werden. Daher habe ich dir ausgewählte Übungen zusammengestellt, mit denen dein Hund fit bleibt, auch wenn er weniger draußen unterwegs ist. Du trainierst seine Beweglichkeit, seine Muskulatur und auch seine Balance.
Und das Beste: die richtige Portion Entspannung ist auch dabei!

Damit du genau weißt, wie du die Übungen richtig anwendest, bekommst du von mir genaue Übungsanleitungen. Alle Übungen habe ich dir in einem gratis 30-Tage-Trainingsplan (HIER GEHT´S ZUM DOWNLOAD)  zusammengestellt, damit das Physio-Training auch richtig effektiv ist. Du kannst die Übungen natürlich auch über einen längeren Zeitraum durchführen, damit dein Hund gut durch den Winter kommt und direkt fit in den nächsten Frühling starten kann!

Und los geht´s! – So wird dein Hund fit

Steh-Sitz-Transfer

Vom Steh ins Sitz bringst du deinen Hund sicher mehrmals täglich. Aber wusstest du auch, dass die Übung einen genialen Trainingseffekt hat?

Effekt: Kraft- & Beweglichkeitstraining für die Hinterläufe deines Hundes. Auch die Muskulatur des unteren Rückens wird trainiert.

Und so geht´s: ANLEITUNG STEH-SITZ-TRANSFER

Pfote geben

Das „Pfote geben“ oder „High Five „ ist einer der Tricks die viele Vierbeiner super beherrschen. Wir nutzen ihn für das Training!

Effekt: Trainiert die Beweglichkeit und Muskulatur der Vorderläufe.

Und so geht´s: ANLEITUNG PFOTE GEBEN

Slalom durch die Beine

Effekt: Stretcht den Rücken und trainiert Muskulatur, Koordination, Balance und einen gesunden Bewegungsablauf.

Und so gehts: Du stellst dich mit auseinandergestellten Beinen auf rutschfesten, ebenen Untergrund. Locke nun deinen Hund mit einem Leckerchen zwischen deinen Beinen durch und führe ihn außen um deine Beine herum. Du läßt deinen Hund “8” durch deine Beine laufen. Achte darauf, dass du ihn in beide Richtungen laufen läßt, damit beide Körperhälften gleichmäßig belastet werden. Das Ganze sollte so langsam wie möglich passieren. Nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll. Und ganz wichtig, lobt deinen Hund, wenn er es richtig gemacht hat.

Steh Platz Transfer

Effekt: Der Effekt ist mit der Liegestütze beim Menschen vergleichbar. Trainiert wird der gesamte Körper.

Und so geht´s: Beim Steh-Platz Transfer geht dein Hund vom Steh ins Platz ohne sich zuerst hinzusetzen. Du stehst vor deinem Hund und bringst ihn zunächst ins Platz (entweder mit einem Signal, oder einem Leckerli, dass du vor seiner Nase zum Boden führst). Animiere ihn dann wieder aufzustehen, möglichst ohne das er nach vorne geht. Indem du recht nah vor ihm stehst, unterstützt du dies. Er sollte mit allen Vieren gleichzeitig aufstehen. So habt ihr die Beanspruchung der Muskeln auf alle vier Beine verteilt. Dein Hund sollte möglichst gerade liegen und nicht mit dem Hinterteil auf die Seite rutschen.

Cavaletti über die Beine

Effekt: Macht nicht nur Spaß sondern trainiert Beweglichkeit, Koordination und Muskulatur.

Und so geht´s: Du setzt dich auf den Boden, deine Beine sind V-förmig auseinander. Führe dann dein Hund mit einem Leckerli langsam über deine Beine. Er sollte möglichst nicht springen

Gewichtsverlagerung vorn-hinten

Effekt: zugegeben, die Übung ist nicht ganz einfach, aber ein geniales Workout für den gesamten Körper!

Und so geht´s: ANLEITUNG GEWICHTSVERLAGERUNG VORN-HINTEN

Sit Ups

Effekt: ja, auch Hunde können Sit Up´s! Und eine gute Bauchmuskulatur unterstützt den Rücken und gibt Stabilität.

Und so geht´s: ANLEITUNG SIT UP´S

Isometrische Übungen

Effekt: Die Übung sieht easy aus, der Trainingseffekt ist aber groß: sie ist ein tolles Krafttraining!

Und so geht´s: ANLEITUNG ISOMETRISCHE ÜBUNGEN

Stretching Hüfte

Effekt: bringt Bewegung in die Hüfte und trainiert zugleich noch die Muskeln der Hinterläufe.

Und so geht´s: Du stehst vor deinem Hund und ihr schaut euch an. Animiere deinen Hund (mit Hilfe eines Leckerli), an dir hochzuspringen. Du kannst die Übung auch mit einem Wortsignal verknüpfen, damit es nicht zu unerwünschtem Hochspringen kommt. Dein Hund soll sich dann mit seinen gestreckten Vorderläufen an dir hochstellen. Verbleibt in der Position für die im Trainingsplan angegebene Zeit. Gebe deinem Hund dann das Signal wieder zurück in die Ausgangshaltung zu gehen.

Beachte bei allen aktiven Übungen, dass du bei Instabilität oder versteiften Gelenken, bitte auf die jeweilige Übung verzichtest.

Du möchtest, das dein Hund fit wird? Dann habe ich etwas für dich: Im gratis Trainingsplan findest du die optimale Kombination der einzelnen Übungen inklusive Empfehlungen für die Anzahl der Wiederholungen. Hier geht es zum TRAININGSPLAN!

Das Entspannungsprogramm für deinen Hund:

Eine Massage tut nicht nur der Seele gut. Sie entspannt auch die Muskulatur deines Hundes, Verspannungen und Verklebungen werden gelöst und Schmerzen werden gelindert. Davon profitiert jeder Hund – ganz gleich ob jung oder alt, Sporthund oder Handicap-Hund. Es gibt einfache und dennoch wirkungsvolle Massagegriffe, die du leicht erlernen kannst.

Nimm dir besonders in der kalten Jahreszeit kleine Auszeiten, um deinen Hund mit einer Massage zu verwöhnen. Positiver Nebeneffekt: du stärkst auch die Bindung und das Vertrauen zwischen euch!

Hier findest du ausführliche Anleitungen inklusive einer kurzen Videoanleitung:

VIDEO: MASSAGEGRIFF “STREICHUNGEN” 

VIDEOANLEITUNG: MASSAGEGRIFF “KNETUNGEN”

VIDEO: MASSAGEGRIFF “ZIRKELUNGEN”

Die vorgestellten Übungen sind kein Ersatz für einen Besuch beim Tierarzt oder Physiotherapeuten, sondern sollen deinen Hund fit halten und dienen als Ergänzung und Unterstützung. Ich wünsche dir und deinem Hund viel Spaß und tolle Momente beim Training!

 

7 geniale Übungen – so kommt dein Hund fit durch den Sommer

7 geniale Übungen – so kommt dein Hund fit durch den Sommer

Sommer, Sonne, Sonnenschein….

Der Sommer ist manchmal Fluch und Segen zugleich. Die Temperaturen gehen hoch, die Luft ist drückend und am besten kommt man mit wenig Bewegung und an einem schattigen Plätzchen durch den Tag. Unseren Vierbeinern geht es da nicht anders. Insbesondere wenn unsere Hunde schon etwas älter sind oder gesundheitlich angeschlagen, fällt Aktivität im Sommer deutlich schwerer. Auch für unsere kurznasigen Vierbeiner wie Möpse und Bulldoggen wird die Bewegung bei Wärme schnell zur hohen Anstrengung. Kurzum, auch wenn wir unsere Spaziergänge in die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden verlegen: meist fallen die Gassirunden deutlich kürzer aus. Das ist auch gar kein Drama.

Aber wie stellen wir sicher, dass unsere Hunde auch im Sommer rundum fit bleiben?

Mit meinem gezielten Workout stellst du sicher, dass dein Hund super in Form bleibt, auch wenn die Spaziergänge mal kürzer ausfallen. Das Training kannst du mehrmals die Woche oder auch täglich durchführen. Mit diesen Übungen hältst du deinen Hund fit und beweglich. Du trainierst Kraft, Muskulatur, Gelenkbeweglichkeit und Koordination. UND: ihr habt auch noch eine Menge Spaß zusammen!

Die Übungen sind so konzipiert, dass du sie auch bequem Zuhause durchführen kannst und kein Equipment benötigst.

Alle Übungen solltest du auf einem ebenen, rutschfesten Untergrund durchführen, damit dein Hund sicher steht und sich auf die Übungen konzentrieren kann.

1. Alltagsübungen als Ganzkörper-Workout:

Diese Übungen beherrschen die meisten Hunde aus ihrer Grunderziehung. Wir nutzen sie für die Fitness deines Hundes. Sie sind ein tolles Workout, um den gesamten Körper zu trainieren! Die gesamte Muskulatur wird gestärkt, die Gelenkbeweglichkeit erhöht und auch die Koordination verbessert:

  • Bringe deinen Hund vom Steh ins Sitz. Dann vom Sitz ins Platz und lasse ihn dann vom Platz wieder ins Steh gehen – ohne das er zuvor ins Sitz geht. Das wiederholst du mehrmals – zu Beginn empfehle ich dir, mit 2 Durchgängen zu beginnen.
2. „Gib Fünf!“ –Pfote geben

Mit dem Pfote geben trainierst du die Beweglichkeit und die Muskulatur der Vorderläufe. Gleichzeitig muss dein Hund ausbalancieren:

  • Lass dir abwechselnd die beiden Vorderpfoten geben. Variiere in der Höhe, bis hin zum High Five! Wiederhole die Übung zu Beginn drei Mal pro Vorderlauf.
3. Slalom durch die Beine:

Du trainierst die Beweglichkeit des Rückens, ein gutes Körpergefühl, eine gleichmäßige Belastung aller vier Läufe und die Muskulatur.

  • Du solltest sicher stehen, deine Beine soweit auseinander stellen, dass dein Hund bequem dazwischen durch passt. Lasse deinen Hund langsam Achten durch deine Beine laufen. Je langsamer er sich bewegt, desto größer ist der Trainingseffekt! Zu Beginn kannst du ihn mit einem Leckerchen führen. Denke daran, ihn in beide Richtungen laufen zu lassen. Starte mit 3 Wiederholungen.
4. Pfoten anheben:

Du kräftigst die Muskulatur der Läufe und trainierst die Koordination deines Hundes. Die Übung sieht einfach aus, ist aber anstrengend und der Trainingseffekt hoch.

  • Hocke dich neben deinen Hund. Dann greifst du einen Vorderlauf (oberhalb der Pfote), hebst für etwa 3 Sekunden leicht an und setzt ihn wieder ab. Wechsele dann zum nächsten Vorderlauf. Dasselbe führst du an den Hinterläufen durch. So wie du es machst, wenn du deinem Hund die Pfoten abtrocknest. Wiederhole die Übung zu Beginn zweimal pro Pfote.
5. Stretching der Hüfte:

Mit dieser Übung hältst du die Hüfte beweglich, stärkst die Muskulatur der Hinterläufe und trainierst die Balance:

  • Lasse deinen Hund an dir aufstellen und abstützen und ihn die Position für wenige Sekunden halten. Starte mit 3 Wiederholungen á 3 Sekunden.
6. Cavaletti über die Beine:

Das Cavaletti-Training ist eine sehr effektive Übung. Dein Hund muss gezielt seine Füße anheben und so seine Koordination und Balance trainieren. Gleichzeitig trainiert er seine Muskulatur und einen gleichmäßigen Bewegungsablauf.

  • Setze dich auf den Boden, die Beine ausgestreckt und auseinander. Führe deinen Hund nun langsam über deine Beine hin und her. Starte mit 3 Wiederholungen.
7. Sit Up´s für eine tolle Bauchmuskulatur:

Oft unterschätzt, ABER: Eine gute Bauchmuskulatur unterstützt die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur. Daher sind die Sit Ups für deinen Hund eine tolle Übung um sie zu stärken.

  • Für die Sit Ups liegt dein Hund auf der Seite. Du sitzt am Bauch deines Hundes. Halte deinem Hund ein Leckerchen nah vor die Nase und führe es langsam Richtung Hinterteil. Er wird der Bewegung deiner Hand folgen und seinen Kopf und seinen Rumpf leicht seitlich heben. In diesem Moment spannt dein Hund seine Bauchmuskulatur an. Halte ihn 2-3 Sekunden in dieser Position. Führe das Leckerchen dann langsam wieder nach vorne bis dein Hund wieder auf der Seite liegt und gib es ihm dann.  Ich empfehle dir zu Beginn des Trainings 3 Wiederholungen pro Seite.

Du solltest auf das Sommer-Training verzichten, wenn dein Hund:

  • Schmerzen hat.
  • unter Fieber, Entzündungen oder einer Infektion leidet.
  • ein instabiles oder versteiftes Gelenk hat.

Berücksichtige beim Training immer wie es deinem Hund gerade geht. Wie wir Menschen, sind auch unsere Hunde nicht jeden Tag gleich gut drauf und gleich leistungsfähig. Passe das Training an oder pausiere, wenn du das Gefühl hast, dein Hund ist nicht gut drauf oder erschöpft.

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Diagnose OCD – zwei Übungen, die die Reha unterstützen

Diagnose OCD – zwei Übungen, die die Reha unterstützen

Wie kannst du deinem Hund bei einer OCD der Schulter helfen?

Die Osteochondrosis dissecans (OCD) deines Hundes wurde erfolgreich behandelt? Nun geht es darum, deinen Hund zu unterstützen, damit er wieder ohne Beschwerden läuft. Ich zeige dir zwei Übungen. Sie sind für dich und deinen Hund einfach zu erlernen. Das Wichtigste ist, sie sind extrem effektiv und wirken auf mehrfache Weise. Bei regelmäßiger Anwendung trainierst du die Muskulatur und Kraft in den Vorderläufen. Gleichzeitig förderst du die Gelenkbeweglichkeit, die Koordination und das Vertrauen in das betroffene Vorderbein.

Die erste Übung ist die Gewichtsverlagerung von vorne nach hinten

So funktioniert sie:

Du kniest dich vor deinen Hund. Bringe ihn dazu, sich mit den Vorderläufen auf eine Erhöhung zu stellen. Die Erhöhung kann eine Stufe sein. Aber auch einige Bücher oder ein niedriger Baumstumpf. Die Erhöhung sollte der Höhe seiner Handgelenke entsprechen. So kann er die Gewichtsverlagerung stabil halten. Dadurch verlagert er sein Gewicht auf die Hinterläufe und den unteren Rücken. Nehme nun ein Leckerchen und führe es vor der Nase deines Hundes etwas nach vorne. So reckt dein Hund seinen Hals. Er verlagert sein Gewicht auf die Vorderläufe. Er trainiert so die Muskulatur der Vorderläufe und der Schultern. Dabei bleiben die Hinterläufe in ihrer ursprünglichen Position. Du hältst diese Position für etwas 3-5 Sekunden. Dann gibst du ihm das Leckerchen.

Der zweite Schritt:

Nun führst du aus der Position ein zweites Leckerchen über den Kopf deines Hundes, so dass er seinen Kopf nach oben nimmt. Er wird deiner Hand folgen. Sein Gewicht verlagert er nun auf die Hinterläufe und den unteren Rücken. In dieser Position verbleibt ihr ebenfalls. Bevor du ihm das Leckerchen gibst.

Ich empfehle dir zu Beginn einmal täglich drei Wiederholungen nach vorn und hinten.

Du kannst diese Übung steigern, indem du deinen Hund länger in der Position verbleiben lässt und die Anzahl der Wiederholungen erhöhst.

Die Wirkung

Diese Übung ist gut bei einer OCD, da du die Muskulatur des Vorderlaufes trainierst. Gleichzeitig stärkst sie das Vertrauen in den Vorderlauf. Auch die Koordination und das Gleichgewicht deines Hundes werden gefördert.

BONUS: Gleichzeitig wird auch die Muskulatur der Hinterläufe und des Rückens trainiert. Also ein perfektes Ganzkörper-Workout!

Die zweite Übung ist das „Pfote anheben“

Und so funktioniert die Übung:

Dein Hund steht auf rutschfestem Untergrund. Du hockst neben deinem Hund. So kannst du ihn stützen, falls er aus dem Gleichgewicht kommt. Du greifst den Vorderlauf (oberhalb der Pfote), hebst ihn leicht an. Halte das Bein für etwa 3-5 Sekunden. An den Hinterläufen greifst du ebenfalls oberhalb der Pfote. Beuge den Lauf dabei leicht. So wie du es machst, wenn du deinem Hund die Pfote abtrocknest. Auch wenn die Übung einfach aussieht, Effekt und Anstrengung sind hoch. Besonders wenn dein Hund einen Schwachpunkt im Bewegungsapparat hat.

Beginne mit zweimal täglich zwei Wiederholungen pro Lauf. Die Dauer des Haltens kann bis auf 15 Sekunden gesteigert werden. Auch die Wiederholungen kannst du erhöhen.

Die Wirkung

Du kräftigst mit der Übung, die Muskulatur der Läufe und trainierst die Koordination deines Hundes. Denn jedes Mal wenn du einen der drei gesunden Läufe anhebst, belastet den Hund das Bein, das durch die OCD geschwächt ist. Gleichzeitig werden die Gelenke gebeugt und die Gelenkbeweglichkeit gefördert.

BONUS: Auch bei dieser Übung hat dein Hund ein Workout für die Muskulatur und Beweglichkeit aller vier Beine und gibt deinem Hund ein gutes Körpergefühl!

Physio-Training ist wichtig für alle Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates

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Physio-Training ist wichtig für alle Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Extratipp: wenn dein Hund nach einer OCD sein Füßchen nicht belasten möchte, lege ihm ein Haargummi um das betroffene Vorderbein (oberhalb der Pfote). Das macht ihm sein Bein bewusst und unterstützt dabei, dass er wieder alle vier Beine benutzt.

 

Zwei aktive Übungen beim Bandscheibenvorfall

Zwei aktive Übungen beim Bandscheibenvorfall

Fit nach dem Bandscheibenvorfall 

In meinem letzten Blogbeitrag ging es um den Bandscheibenvorfall und was er bedeutet. Heute verrate ich dir zwei sehr gute Übungen, mit denen du deinen Hund bei einem Bandscheibenvorfall unterstützen kannst. Du trainierst du gezielt die Muskulatur und Koordination. Zusätzlich arbeitest du an einem normalen Bewegungsablauf, seiner Beweglichkeit und einem guten Körpergefühl.

Die erste Übung sind die Sit Up´s

Und so geht´s:

Für die Sit Ups liegt dein Hund auf der Seite. Du sitzt am Bauch deines Hundes. Halte deinem Hund dann ein Leckerchen nah vor die Nase und führt es langsam Richtung Hinterteil. Er wird der Bewegung deiner Hand folgen und seinen Kopf und seinen Rumpf seitlich heben. In diesem Moment spannt dein Hund seine Bauchmuskulatur an. Halte ihn 2-3 Sekunden in dieser Position. Führe das Leckerchen dann langsam wieder nach vorne bis dein Hund wieder in seiner Ausgangsposition ist und auf der Seite liegt und gib ihm dann auch das Leckerchen.

Was wird trainiert und wie oft?

Bei Rückenproblemen ist eine gute Bauchmuskulatur sehr wichtig. Sie stützt die Wirbelsäule und unterstützt die Rückenmuskulatur. Bei Hunden mit Rückenerkrankungen ist die Bauchmuskulatur allerdings meist schwach und verkürzt. Daher sind die Sit Ups für deinen Hund eine tolle Übung um sie zu stärken.

Ich empfehle dir zu Beginn des Trainings einmal täglich mit 3 Wiederholungen pro Seite.

Die zweite Übung ist das Cavaletti Training

Und so geht´s:

Du benötigst für die Übung fünf Hindernisse über die dein Hund steigt. Diese Anzahl ist wichtig, damit dein Hund in einen Bewegungsfluss kommt. Zuhause kannst du bspw. auf Besenstiele zurückgreifen, im Wald oder Garten eignen sich Äste perfekt. Du baust die Hindernisse in gerader Linie auf ebenem Boden auf. Der Abstand ist mit einer Hundelänge optimal. Sie sollten von der Höhe her so sein, dass dein Hund bequem darüber steigen kann und nicht dazu verleitet wird zu springen.

Jetzt kann es losgehen

Führe deinen Hund langsam, Schritt für Schritt an einer kurzen Leine über die Hindernisse. Mit der Leine verhinderst du, dass dein Hund die Übung abbricht. Gleichzeitig bestimmst du auch das Tempo. Ist dein Hund aufgeregt, lass ihn vor dem ersten Hindernis absitzen, dann kommt er etwas zur Ruhe. Am Ende angekommen lass ihn wieder absitzen. Und vergiss nicht ihn zu loben! Diese Übung erfordert viel Konzentration. Dann geht es wieder zurück. Geht so langsam wie möglich.
Nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll. Mit der Übung trainierst du die Koordination deines Hundes und bringst ihn dazu, seine Läufe langsam und bewusst zu bewegen.

Was wird trainiert und wie oft?

Du trainierst seine Wahrnehmung und das Vertrauen in seinen Körper. Zusätzlich beugt und streckt er seine Gelenke, die Muskulatur wird gestärkt. Bänder, Sehnen und Gelenke werden geschmeidig gehalten.

Beginne mit zweimal täglich zwei Wiederholungen. Im Trainingsverlauf kannst du die Anzahl der Wiederholungen steigern.

Berücksichtige bei eurem Training immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig

Los geht´s! Viel Spaß beim Training mit deinem Hund!

Möchtest du mehr erfahren zum Thema Bandscheibenvorfall? Dann empfehle ich dir meinem Artikel zum BANDSCHEIBENVORFALL BEIM HUND.

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Zwei aktive Übungen beim Kreuzbandriss zum Nachmachen

Zwei aktive Übungen beim Kreuzbandriss zum Nachmachen

Diese Übungen helfen deinem Hund mit Kreuzbandriss

Kreuzbandriss beim Hund war das Thema meines letzten Blogbeitrages. Dort habe ich dir das Krankheitsbild vorgestellt und die Folgen für deinen Hund erklärt. Heute verrate ich dir zwei gute Übungen, mit denen du einen Hund mit einem Kreuzbandriss unterstützen kannst. Mit den Übungen trainierst du gezielt die betroffene Muskulatur, einen normalen Bewegungsablauf, die Beweglichkeit und Koordination. Viele Hunde zögern nach einem Kreuzbandriss, das betroffene Bein wieder zu belasten. Diese beiden Übungen sind speziell darauf ausgerichtet, wieder Vertrauen in die Belastung des Beines zu fassen.

Die erste Übung ist das Slalom

 Und so funktioniert sie:

Du benötigst für die Übung 4-5 Hindernisse, damit dein Hund in einen Bewegungsfluss kommt. Zuhause kannst du beispielsweise auf kleine Bücherstapel zurückgreifen. Im Garten eignen sich Blumentöpfe. Wichtig ist sie sollten nicht zu klein sein damit dein Hund nicht in Versuchung kommt darüber zu springen. Du baust die Slalomhindernisse in gerader Linie auf ebenem Boden auf. Der Abstand ist mit ca. einer Hundelänge optimal. Nun führst du deinen Hund langsam an der kurzen Leine um die Hindernisse. Ist dein Hund sehr aufgeregt? Dann lasse ihn kurz absitzen, bevor es um die Hindernisse geht. Das Ganze sollte so langsam wie möglich passieren. Nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll. Und ganz wichtig, lobt den Hund, wenn er es richtig gemacht hat. Am Ende angekommen lässt du deinen Hund wieder kurz absitzen, bevor es wieder zurück geht.

Ich empfehle dir die Übung einmal täglich mit je zwei Wiederholungen durchzuführen.

Der Effekt

Mit dem Slalom Training schulst du Beweglichkeit, einen normalen Bewegungsablauf und Koordination. Dein Hund verlagert sein Gewicht von der einen Körperhälfte auf die andere und belastet seine Beine gleichmäßig. Das Vertrauen und die Wahrnehmung in seinen Körper werden verbessert. Die Muskulatur allen vier Läufen und des Rückens wird gestärkt.

Zusätzlicher Effekt: Beim Absitzen jeweils zu Beginn und am Ende des Durchgangs trainiert dein Hund zusätzlich die Beugung und Streckung des Knies.

Die zweite Übung ist das „Pfote anheben“

Und so funktioniert die Übung:

Dein Hund steht auf rutschfestem Untergrund und du hockst neben deinen Hund. So kannst du ihn stützen, falls er aus dem Gleichgewicht kommt. Du greifst den Vorderlauf (oberhalb der Pfote), hebst ihn leicht an und entlastest das Bein für etwa 3-5 Sekunden. An den Hinterläufen greifst du ebenfalls oberhalb der Pfote und beugst den Lauf dabei leicht. So wie du es machst, wenn du deinem Hund die Pfote abtrocknest. Auch wenn die Übung einfach aussieht, Effekt und Anstrengung sind hoch, gerade wenn dein Hund einen Schwachpunkt im Bewegungsapparat hat.

Beginne mit zweimal täglich zwei Wiederholungen pro Lauf. Die Dauer des Haltens kann bis auf 15 Sekunden gesteigert werden und auch die Wiederholungen kannst du erhöhen.

Der Effekt

Du kräftigst mit der Übung, die Muskulatur der Läufe und trainierst die Koordination deines Hundes. Denn jedes Mal wenn du einen der drei gesunden Läufe anhebst, belastet der Hund das Bein, das durch den Kreuzbandriss geschwächt ist.

Extratipp für deinen Hund mit Kreuzbandriss

Wenn dein Hund nach einem Kreuzbandriss sein Füßchen nicht belasten möchte, lege ihm ein Haargummi um das betroffene Hinterbein (oberhalb der Pfote) des betroffenen Hinterlaufes. Das macht ihm sein Bein bewusst und unterstützt dabei, dass er wieder alle vier Beine benutzt.

Berücksichtige bei euren Trainingseinheiten immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig.

Los geht´s! Viel Spaß beim Training mit deinem Hund! Du hast Fragen zu den Übungen oder wünschst dir Tipps zu anderen Krankheitsbildern? Dann schreibe mir gern einen Kommentar oder eine Nachricht!

Diese zwei Übungen helfen deinem Hund bei Ellbogendysplasie

Diese zwei Übungen helfen deinem Hund bei Ellbogendysplasie

Zwei Übungen für mehr Beweglichkeit und Kraft bei Ellbogendysplasie

Was Ellbogendysplasie für deinen Hund bedeutet, war das Thema meines letzten Beitrags. In diesem Beitrag zeige ich dir zwei effektive und leicht umzusetzende Übungen, die du beim einem Hund mit Ellbogendysplasie regelmäßig anwenden kannst. Sie trainieren die Gelenkbeweglichkeit, die Muskulatur und die Koordination deines Hundes.

Die erste Übung ist das „Pfote geben“

Und so funktioniert sie:

Das „Pfote geben“ macht deinem Hund nicht nur viel Spaß, es eignet sich auch um die Beweglichkeit des Ellbogens zu fördern. Zusätzlich trainierst du die Muskulatur des Vorderlaufes und die Koordination mit der Übung. Lass deinen Hund auf einem festen Untergrund hinsetzen. Dann animiere deinen Hund, seine Pfote in deine Hand zu legen. Um der Übung etwas mehr Abwechslung und Anspruch zu geben und die Gelenkbeweglichkeit zu fördern, biete deinem Hund die Hand in unterschiedlichen Höhen an, bis hin zum “High Five”. Du kannst die Übung noch etwas spannender gestalten, indem du dir abwechselnd die eine und dann die andere Pfote geben lässt. Wenn dein Hund noch nicht sitzen kann, dann kann dein Hund dir auch im Liegen die Pfote geben.

Wie oft?

Ich empfehle dir zu Beginn des Trainings einmal täglich mit 5 Wiederholungen pro Seite.

Die zweite Übung ist die Gewichtsverlagerung vorne-hinten

Und so funktioniert sie:

Du kniest dich vor deinen Hund und bringst ihn dazu, sich mit den Vorderläufen auf eine Erhöhung zu stellen. Die Erhöhung kann eine Stufe sein, ein Bordstein, einige Bücher oder ein niedriger Baumstumpf. Die Erhöhung sollte maximal bis in Höhe seines Handgelenkes sein, so dass dein Hund die Gewichtsverlagerung stabil halten kann. Dadurch verlagert er sein Gewicht zunächst auf die Hinterläufe und den unteren Rücken. Nun nimmst du ein Leckerchen und führst dies vor der Nase deines Hundes etwas nach vorne, so dass dein Hund seinen Hals reckt. Er verlagert nun sein Gewicht auf die Vorderläufe und trainiert die Muskulatur der Vorderläufe und der Schultern. Die Hinterläufe bleiben in ihrer ursprünglichen Position. Du hältst diese Position für ca. 3 Sekunden. Dann gibst du ihm das Leckerchen.

So geht es weiter

Nun führst du aus der Position ein zweites Leckerchen über den Kopf deines Hundes, so dass er seinen Kopf nach oben nimmt. Er wird deiner Hand folgen und das Gewicht auf die Hinterläufe und den unteren Rücken verlagern. In dieser Position verbleibt ihr ebenfalls ca. 3 Sekunden bevor du ihm das Leckerchen gibst.

Wie oft und was bewirkt sie?

Ich empfehle dir zu Beginn einmal täglich 3 Wiederholungen nach vorn und hinten.

Du kannst diese Übung steigern, indem du deinen Hund länger in der Position verbleiben lässt und die Anzahl der Wiederholungen erhöhst.

Diese Übung ist gut bei Ellbogendysplasie, da du die Muskulatur des Vorderlaufes trainierst und gleichzeitig das Vertrauen in den Vorderlauf stärkst. Auch die Koordination und das Gleichgewicht deines Hundes werden gefördert.

Berücksichtige bei euren Trainingseinheiten immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig.

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Diese zwei Übungen helfen deinem Hund bei Hüftdysplasie

Diese zwei Übungen helfen deinem Hund bei Hüftdysplasie

Du möchtest deinen Hund mit Hüftdysplasie aktiv unterstützen?

Im Blogbeitrag zur Hüftdysplasie habe ich dir erläutert, was eine HD ist, was die Folgen sind und wie du deinem Hund helfen kannst. Daher zeige ich dir in diesem Artikel zwei effektive Übungen. Sie sind leicht umzusetzen sind und haben einen positiven Effekt. Denn mit diesen beiden Übungen trainierst du die Beweglichkeit, Muskulatur und Koordination deines Hundes.

Übung 1 ist das Slalom gehen

Und so funktioniert sie:

Du benötigst für die Übung min. fünf Hindernisse, damit dein Hund in einen Bewegungsfluss kommt. Zuhause kannst du beispielsweise auf kleine Bücherstapel zurückgreifen. Im Garten eignen sich Blumentöpfe. Sie sollten nicht zu klein sein, damit dein Hund nicht in Versuchung kommt, darüber zu springen. Dann baust du die Slalomhindernisse in gerader Linie auf ebenem Boden auf. Der Abstand ist mit einer Hundelänge gut bemessen. Nun führst du deinen Hund langsam an der kurzen Leine um die Hindernisse. Das Ganze sollte so langsam wie möglich passieren. Denn nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll. Ist dein Hund sehr aufgeregt? Dann lasse ihn kurz absitzen, bevor es um die Hindernisse geht. Und ganz wichtig, lobe deinen Hund, wenn er es richtig gemacht hat. Am Ende angekommen lässt du deinen Hund wieder kurz absitzen, bevor es wieder zurück geht.

Ich empfehle dir die Übung einmal täglich mit je 2 Wiederholungen durchzuführen.

Der Effekt

Mit dem Slalom Training schulst du Beweglichkeit, Gangbild und Koordination. Dein Hund verlagert sein Gewicht von der einen Körperhälfte auf die andere und belastet seine Beine gleichmäßig. Das Vertrauen und die Wahrnehmung in seinen Körper werden verbessert. Gleichzeitig trainierst du die Seitwärtsbeugung der Wirbelsäule. Sie ist häufig durch das unrunde Gangbild bei der Hüftdysplasie in Mitleidenschaft gezogen.

Übung 2 ist der Steh-Sitz Transfer

Und so funktioniert sie:

Dein Hund kennt sicherlich das Signal „Sitz“. Denn vom Steh-ins-Sitzen und umgekehrt bringst du deinen Hund häufig mehrmals täglich. Nur als Kraft- und Bewegungsübung hast du sie wahrscheinlich noch nicht gesehen. Dein Hund sollte sich auf einem ebenen, rutschfesten Untergrund befinden. Du stellst dich vor deinen Hund und gibst ihm das Kommando zu Sitzen. Dein Hund sollte möglichst gerade sitzen und sich nicht bequem auf eine Seite gleiten lassen. Bitte lasse deinen Hund eigenständig ins Sitz gehen. Drücke ihn nicht mit der Hand auf den Po oder ähnliches. Je langsamer dein Hund die Bewegung vom Steh ins Sitz macht umso grösser ist der gymnastische Effekt. Er soll diese Bewegung langsam und bewusst machen. Im nächsten Schritt soll dein Hund wieder aufstehen. Dafür hältst du ihm Leckerchen vor seine Nase. Dann bewegst du dich langsam ein wenig rückwärts und gibst ihm das Signal wieder aufzustehen.

Bitte beachte

Er sollte langsam aufstehen, ohne dabei nach vorne zu gehen. Nur so arbeitet er nur mit der Muskulatur der Hinterläufe und nutzt nicht seine Vorderläufe um sich hochzuziehen. Wenn es nicht sofort perfekt funktioniert, habe Geduld. Die Übung ist schwieriger und anstrengender als sie aussieht.

Beginne mit einmal täglich 5 Wiederholungen.

Der Effekt

Wenn wir wie im Falle der Hüftdysplasie die Muskulatur und die Beweglichkeit der Gelenke der Hinterläufe deines Hundes trainieren wollen eignet sich diese Übung perfekt. Guter Nebeneffekt: auch die Muskulatur des unteren Rückens und die Koordination wird trainiert.

Berücksichtige bei euren Trainingseinheiten immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig.

Nun kann es losgehen! Ich wünsche dir und deinem Hund viel Spaß beim Training! Wie sind deine Erfahrungen mit den Übungen? Konnte dein Hund sie leicht umsetzen oder gibt es Fragen? Teile sie mit mir, damit ich dir helfen kann!

ich freue mich auf deine Nachricht, Deine Tina

Zwei Übungen die deinem Hund bei Spondylose helfen

Zwei Übungen die deinem Hund bei Spondylose helfen

Dein Hund hat Spondylose und du möchtest aktiv werden?

Was Spondylose für deinen Hund bedeutet war das Thema meines letzten Beitrags. Wie versprochen zeige ich dir in diesem Beitrag zwei Übungen, die deinem Hund helfen, das Voranschreiten der Spondylose aufzuhalten; sie trainieren die Muskulatur, Beweglichkeit und Koordination.

Spondylose Übungen: 1. Das Stretchen des Rückens

Und so funktioniert sie:

Dein Hund steht auf einem festen und ebenen Untergrund. Du stellst dich über deinen Hund (etwas in Höhe der Hüften) und ihr blickt in dieselbe Richtung. Dann führst du ein Leckerchen von der Nase deines Hundes in einem Bogen langsam in Richtung deines Knies. Um an das Leckerchen zu kommen, muss dein Hund sich in Richtung deines Knies beugen. Dabei darf er seine Grundposition nicht verlassen. Halte diese Position für ca. 3 Sekunden. Führe das Leckerchen dann zurück bis dein Hund wieder in der Ausgangsposition ist. Jetzt gibst du ihm das Leckerchen. Möglicherweise ist dein Hund zu Beginn des Trainings noch etwas steif im Rücken. Es geht nicht darum, dass ihr direkt in die maximale Beugung geht, sondern die Beugung langsam steigert. So wie dein Hund es ohne Schwierigkeiten ausüben kann. Du solltest auf keinen Fall durch Drücken am Kopf nachhelfen, du könntest ihm Schmerzen zufügen.

Stretching des Rückens

Stretching des Rückens

Wie oft und wie ist der Effekt?

Ich empfehle dir zu Beginn des Trainings einmal täglich mit 3 Wiederholungen pro Seite. Du kannst die Übung steigern, indem dein Hund sich weiter beugt und Du die Anzahl der Wiederholungen erhöhst.

Mit der Übung dehnst du die Muskulatur des Halses und Rückens, hältst sie elastisch und steigerst die Beweglichkeit deines Hundes. Zusätzlich trainierst du die Koordination und das Gleichgewicht.

Spondylose Übungen: 2. Die Gewichtsverlagerung vorne-hinten 

Und so funktioniert sie:

Du kniest dich vor deinen Hund und bringst ihn dazu, sich mit den Vorderläufen auf eine Erhöhung zu stellen. Die Erhöhung kann eine Stufe sein, ein Bordstein, Bücher oder ein niedriger Baumstumpf. Die Erhöhung sollte maximal bis in Höhe seines Handgelenkes sein, so dass dein Hund die Gewichtsverlagerung stabil halten kann. Dadurch verlagert er sein Gewicht zunächst auf die Hinterläufe und den unteren Rücken. Nun nimmst du ein Leckerchen und führst dies vor der Nase deines Hundes etwas nach vorne, so dass dein Hund seinen Hals reckt. Er verlagert nun sein Gewicht auf die Vorderläufe und trainiert die Muskulatur der Vorderläufe und der Schultern. Die Hinterläufe bleiben in ihrer ursprünglichen Position. Du hältst diese Position für ca. 3 Sekunden. Dann gibst du ihm das Leckerchen.

Der zweite Schritt

Nun führst du aus der Position ein zweites Leckerchen über den Kopf deines Hundes, so dass er seinen Kopf nach oben nimmt. Er wird deiner Hand folgen und das Gewicht auf die Hinterläufe und den unteren Rücken verlagern. In dieser Position verbleibt ihr ebenfalls ca. 3 Sekunden bevor du ihm das Leckerchen gibst.

Isometrisches Training Hund

Isometrisches Training Hund

Wie oft und wie ist der Effekt?

Ich empfehle dir zu Beginn einmal täglich 3 Wiederholungen nach vorn und hinten. Du kannst diese Übung steigern, indem du deinen Hund länger in der Position verbleiben lässt und die Anzahl der Wiederholungen erhöhst.

Diese Übung ist ideal bei Spondylose, da du sehr viele Muskeln deines Hundes trainierst und gleichzeitig seine Koordination und Gleichgewicht.

Berücksichtige bei euren Trainingseinheiten immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig.

Los geht´s! Jetzt bist du dran! Viel Spaß beim Training mit deinem Hund! Du hast Fragen zu den Übungen? Ich beantworte sie dir gern!

Dir haben die Übungen gefallen? Du findest sie inklusive Videoanleitung und viele weitere Übungen in meinem Rückenfit Online Kurs. Perfekt für dich, wenn dein Hund Rückenprobleme hat. HIER GIBT ES MEHR INFOS ZUM KURS

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Dein Hund hat Arthrose – zwei Übungen zum Nachmachen

Dein Hund hat Arthrose – zwei Übungen zum Nachmachen

Arthrose beim Hund und wie du aktiv werden kannst

In meinem letzten Blogbeitrag ging es darum, wie eine Arthrose entsteht, was die Folgen sind und wie du deinen Hund unterstützen kannst. Ich zeige dir in diesem Beitrag zwei Übungen. Die kannst  du regelmäßig mit deinem Hund durchführen. Dabei ist es das Ziel, das dein Hund schmerzfrei wird, mehr Bewegung in das Gelenk zu bringen, die Lahmheit zu reduzieren und die Muskulatur zu erhalten. Beide Übungen sind sehr effektiv und du kannst sie ohne großen Aufwand durchführen.

Die erste Übung ist das „Pfote anheben“

Und so funktioniert die Übung: 

Dein Hund steht auf rutschfestem Untergrund und du hockst neben deinen Hund. So kannst du ihn stützen, falls er aus dem Gleichgewicht kommt. Du greifst den Vorderlauf (oberhalb der Pfote), hebst ihn leicht an und entlastest das Bein für etwa 3-5 Sekunden. An den Hinterläufen greifst du ebenfalls oberhalb der Pfote und beugst den Lauf dabei leicht. So wie du es machst, wenn du deinem Hund die Pfote abtrocknest.
Auch wenn die Übung einfach aussieht, Effekt und Anstrengung sind hoch, gerade wenn dein Hund einen Schwachpunkt im Bewegungsapparat hat.

Wie oft und wie ist der Effekt?

Beginne mit zweimal täglich 2 Wiederholungen pro Lauf. Die Dauer des Haltens kann bis auf 15 Sekunden gesteigert werden und auch die Wiederholungen kannst du erhöhen. Du kräftigst mit der Übung, die Muskulatur der übrigen 3 Läufe und trainierst die Koordination deines Hundes.

Die zweite Übung ist das Cavaletti Training

Das benötigst du:

Du benötigst für die Übung fünf Hindernisse über die dein Hund steigt. Diese Anzahl ist wichtig, damit dein Hund in einen Bewegungsfluss kommt.
Zuhause kannst du bspw. auf Besenstiele zurückgreifen, im Wald oder Garten eignen sich Äste perfekt. Du baust die Hindernisse in gerader Linie auf ebenem Boden auf. Der Abstand ist mit einer Hundelänge optimal. Sie sollten von der Höhe her so sein, dass dein Hund bequem darüber steigen kann und nicht dazu verleitet wird zu springen.

Jetzt geht es los:

Führe deinen Hund langsam, Schritt für Schritt an einer kurzen Leine über die Hindernisse. Mit der Leine verhinderst du, dass dein Hund die Übung abbricht. Gleichzeitig bestimmst du auch das Tempo. Ist dein Hund aufgeregt, lass ihn vor dem ersten Hindernis absitzen, dann kommt er etwas zur Ruhe. Am Ende angekommen lass ihn wieder absitzen. Und vergiss nicht ihn zu loben! Diese Übung erfordert viel Konzentration und ist für jeden Hund mit Arthrose anstrengend. Dann geht es wieder zurück. Geht so langsam wie möglich.

Nur so verinnerlicht das Gehirn deines Hundes, wie die korrekte und gesunde Bewegung sein soll.

Wie oft und wie ist der Effekt?

Mit der Übung trainierst du die Koordination deines Hundes und bringst ihn dazu, seine Läufe langsam und bewusst zu bewegen. Du trainierst seine Wahrnehmung und das Vertrauen in seinen Körper. Zusätzlich beugt und streckt er seine Gelenke, die Muskulatur wird gestärkt. Bänder, Sehnen und Gelenke werden geschmeidig gehalten. Keinen Sinn macht die Übung, wenn dein Hund ein versteiftes Gelenk hat.

Beginne mit zweimal täglich zwei Wiederholungen. Im Trainingsverlauf kannst du die Anzahl der Wiederholungen steigern.

PS: Beide Übungen findest du übrigens auch in meinem Arthrosefit Online Kurs – ein tolles Intensivtraining, dass dir hilft, deinen Hund dauerhaft und umfassend bei Arthrose zu mobilisieren und fit zu halten.

Berücksichtige bei euren Trainingseinheiten immer die Tagesform deines Hundes. Auch dein Hund ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und leistungsfähig.

In meinem Artikel über Arthrose erfährst du übrigens noch viel mehr zur Erkrankung.

So hilft isometrisches Training deinem Hund entspannt durch stressige Weihnachtstage zu kommen!

So hilft isometrisches Training deinem Hund entspannt durch stressige Weihnachtstage zu kommen!

Die Weihnachtstage und auch die Vorweihnachtszeit können auch für unsere Hunde stressig sein. Sie spüren einfach, dass auch wir Menschen im Jahresendspurt sind. Aber auch an den Feiertagen selbst, wenn die Familie zu Besuch ist und das Haus voll ist, kann das für unsere Hunde schnell eine stressige Angelegenheit werden. Wenn der Vierbeiner dann noch von Natur aus eher nervös, leicht erregbar oder ängstlich ist, dann wird es für ihn umso schwieriger.

Es gibt allerdings Möglichkeiten, wie du deinem Hund zu Entspannung verhelfen kannst, auch wenn es mal etwas trubeliger zugeht. Da auch Tessa schnell nervös wird, besonders wenn andere Menschen da sind und die Stimmung etwas „aufgeregter“ ist, unterstütze ich sie in diesen Situationen gern mit isometrischen Übungen.

Wie wirken isometrische Übungen?

Bei isometrischen Übungen haben wir eine gezielte Muskelan- und entspannung ohne eine aktive Muskelbewegung. Die An- und Entspannung wird über den leichten Druck der Hand des Menschen ausgelöst. Zudem wird hierbei die Eigenwahrnehmung des Körpers gefördert. Der Hund muss sich auf sich selbst und seinen Körper konzentrieren und fährt so seinen Erregungszustand sukzessive runter. Körper und Geist befinden sich immer in einem engen Zusammenspiel. Und so können wir mit isometrischen Übungen über die Bewusstmachung des Körpers auch eine geistige und seelische Entspannung herbeiführen.

Es ist übrigens sinnvoll, wenn du nicht erst im Stressmoment selbst mit dem Aufbau der isometrischen Übungen beginnst, sondern schon vorher. So kennt dein Hund sie bereits und sie können als konditionierte Entspannung genutzt werden. Ich stelle dir im Folgenden verschiedenen isometrische Handgriffe vor, die du sehr leicht mit deinem Hund umsetzen kannst.

Isometrische Übungen zur Stressreduktion deines Hundes

Für die Übungen sollte dein Hund immer auf einem rutschfesten, ebenen Untergrund stehen.

Die erste Position:

Hocke dich als erstes hinter deinen Hund. Lege nun deine Hände seitlich auf die Oberschenkel deines Hundes. Gebe mit deiner rechten Hand leichten Druck auf den Oberschenkel nach links. Du wirst spüren, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position ca. 3 Sekunden und federe nicht nach. Lasse nun langsam wieder locker. Gebe jetzt mit der linken Hand leichten Druck nach rechts. Du wirst wieder spüren, dass dein Hund seine Muskeln anspannt und gegenhält.

Halte diese Position wieder für ca. 3 Sekunden und lasse dann langsam locker.

Die zweite Position:

Hocke dich nun vor deinen Hund, sodass ihr euch anschaut. Lege deine Hände seitlich auf die Schultern deines Vierbeiners. Als erstes übst du mit deiner rechten Hand leichten Druck auf die Schulter aus. Du wirst nun wieder spüren, dass dein Hund die Muskeln anspannt und gegenhält. Halte diese Position für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit. Federe nicht nach und erhöhe auch nicht den Druck. Lasse langsam wieder locker und übe mit der linken Hand einen leichten Druck auf die andere Schulter aus. Wenn du spürst, dass dein Hund gegenhält, hältst du diese Position wieder für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit und lasse dann langsam locker.

Für den nächsten Griff legst du deine Hände auf die Brust deines Hundes. Übe nun einen leichten Druck aus, als würdest du ihn von dir wegschieben. Halte den Druck wieder für die in der Trainingsempfehlung angegebene Zeit.

Achte darauf, dass der Druck, den du ausübst, nie stark oder ruckartig passiert. Gib deinem Hund zwischendurch die Möglichkeit, sich zu lockern.

Wie oft und wie lange?

Beginne mit einmal täglich 3 Wiederholungen á 3 Sekunden pro Übung.

Der große Vorteil an isometrischen Übungen ist, dass du sie immer und überall und in wirklich jeder Situation mit deinem Hund durchführen kannst. Welche Tipps hast du, damit dein Hund sich in stressigen Situationen entspannt? Teile sie gern in den Kommentaren mit anderen Hundefreunden!